Der Mythos el-Aqsa-Moschee

el-Aqsa-MoscheeWarum der islamische Anspruch auf Jerusalem und den Tempelberg unberechtigt ist: Der Nahost-Konflikt berührt sicher auch den historisch weniger Interessierten, zumal oft einseitige Berichterstattung eher verwirrt als aufklärt. Viele Menschen spüren, dass sich hier etwas zusammenbraut und vielleicht schon bald außer Kontrolle gerät. Der folgende historische Abriss soll deshalb Licht ins Dunkel bringen – besonders im Hinblick auf die Geschichte der vermeintlich drittheiligsten Stätte des Islam auf dem Tempelberg in Jerusalem.

Ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte die Problematik um die el-Aqsa-Moschee (Foto) durch die zweite Intifada (arab. Intafada=sich erheben, abschütteln), die am 21.9.2000 begann, als eine israelische Patrouille im südlichen Gazastreifen von arabischen Steinewerfern angegriffen wurde. Diese wohl organisierten Provokationen wurden am nächsten Tag verschärft, als im Jerusalemer Vorort Mevasseret Zion Molotow-Coctails auf Zivilisten geworfen wurden. Erst sechs Tage später begab sich der damalige Oppositionsführer Ariel Scharon auf den Tempelberg, wozu er als israelischer Staatsbürger und Mitglied des Parlaments jederzeit das Recht hatte. Dieser Besuch auf Israels heiligstem Platz, der von den Muslimen als „al-Haram al-Sharif“ bezeichnet und als „heilig“ beansprucht wird, wurde dann von dem ehemaligen Terroristenführer Arafat propagandistisch missbraucht und zum Vorwand für den geplanten Aufstand, genommen. Beendet wurde diese dann so genannte el-Aqsa-Intifada erst nach einem Waffenstillstandsabkommen im ägyptischen Scharm el-Scheich im Februar 2005.

Wem gehören denn nun Jerusalem und der in seinem Zentrum liegende Tempelberg? Wie berechtigt ist der jetzt wieder verstärkt erhobene muslimische Anspruch auf die Stadt und die heiligste Stätte des Judentums?

Zur Erinnerung: Nach dem jüdisch-arabischen Krieg 1948 und dem Wiedererstehen Israels gemäß der prophetischen Bücher der Heiligen Schrift sah ein UNO-Beschluss zunächst die Internationalisierung Jerusalems vor. Doch Jordanien hielt sich nicht daran und annektierte den Ostteil der Stadt einschließlich des Tempelberges. Seit dem war dieses Gebiet mit seinen heiligen Stätten für Juden und Christen nicht mehr zugänglich. Erst mit der Befreiung des Ostteils Jerusalems sowie Judäas und Samarias (heute allgemein nur noch als „Westbank“ bezeichnet) durch die israelische Armee im Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967 wurden die heiligen und unheiligen Stätten für alle, auch Muslime, wieder zugänglich. Allerdings kam es nach dem erfolgreichen Kampf zwischen dem kommandierenden Befehlshaber Moshe Dajan und den muslimischen Verantwortlichen für die Moscheen auf dem Tempelberg zu einem folgenschweren Abkommen, das bis heute nicht angetastet wird: Israel behielt für sich nur die staatliche und militärische Oberhoheit über den Tempelberg und überließ den Arabern die religiöse Aufsicht.

Stadt des Großen Königs

Gemäß der Bibel, – nach wie vor für Juden und Christen maßgebend – ist das ganze Land Israel (hebr. „Erez Jisrael“) Gottes Eigentum (Lev 25,23; Hos 9,3; Ps 83,13; Joh 1,11 u.v.a.). Seine Grenzen sind festgelegt u.a. in Gen 13,15 und Ex 32,13 und das Land dem jüdischen Volk zu „ewigem Besitz“ gegeben. (Bemerkenswert: auch der Koran bestätigt in den Suren 5,24 und 7,137 diesen Sachverhalt, nur dass es Allah war, der „den Kindern Israel“ den „Osten und Westen des Landes“ – gemeint ist das Land östlich und westlich des Jordan – „zum Erbe gab“.)

Als Zentrum dieses kleinen Landes – etwa so groß wie das Bundesland Hessen – und zugleich auch als Mittelpunkt des Gottesdienstes ist Jerusalem und der Tempel ausdrücklich hervorgehoben. Das Grundstück für den Bau hatte der ENGEL des HERRN dem König David auf dem Berge Morijah gezeigt (1. Kö 24). Dieses Land gehörte dem Jebusiter Arauna, der es dem König schenken wollte. Aber David bestand auf einem Kauf und zahlte ihm dafür 600 Goldschekel, ca. sechs kg Gold, sowie für die darauf befindliche Tenne weitere 50 Silberschekel (500g Silber). In Verbindung mit den heutigen Streitereien um den Besitz des Tempelberges ein wichtiger Vorgang!

Inspiriert durch den Heiligen Geist bereitete David den Bau nach himmlischem Abbild vor (1. Chr 28; s.a. Hebr 8 ) und übergab die Pläne seinem Nachfolger. Unter König Salomo wurde der Tempel gebaut und 955 v. Chr. fertig gestellt.

Jesus selbst nennt Jerusalem die „Stadt des großen Königs“ (Mt 5,35). Seit mehr als 3000 Jahren ist Jerusalem nicht nur die Stadt der besonderen Anbetung Gottes – übrigens auch für Menschen aus anderen Völkern (s. die Geschichte des Kämmerers aus Äthiopien in Apg 8,26ff) – sondern sie ist damit auch heiligster Ort und Zentrum des Judentums. Unstreitig ist, dass es sich hier nicht um einen Ort der Verehrung des altarabischen Mondgottes Allah handelt – was historisch und theologisch belegbar ist.

Mehr als 1.000 Jahre war Jerusalem auch die Hauptstadt Israels bzw. Judäas, ehe die Römer 70 n. Chr. unter Titus den Zweiten Tempel und den größten Teil der Stadt zerstörten. Doch in den Herzen der Juden verlor Jerusalem nie seine Bedeutung, was in Psalm 137 bewegend zum Ausdruck kommt. Nach der Zerstörung wurde die Stadt im Laufe der Zeit wieder aufgebaut. Bis auf wenige Ausnahmen während der Römerzeit gab dort immer eine mehrheitlich jüdische Bevölkerung, auch nach der arabischen Eroberung 638, sechs Jahre nach Muhammads Tod.

Während der römischen Oberhoheit war Jerusalem allerdings von christlichen Gebetsstätten geprägt. Auch auf dem Tempelplatz, stand eine Kirche; erbaut von Kaiser Justinian I. (527-565). Kaiser Justinian, der letzte Imperator auf dem oströmischen Kaiserthron, stellte als Alleinherrscher von Konstantinopel aus noch einmal die politische Einheit des Ostreiches mit Italien und Afrika her. Er gilt als größter Kirchenbauer nach Kaiser Konstantin. Der Wiederaufbau der Hagia Sophia in Konstantinopel ist sein größtes Werk – sie war für viele Jahrhunderte die schönste und größte Kirche des Abendlandes. Dieses Vorbild und andere Bauten von Kirchen waren überall im oströmischen Reich zu spüren (RGG III, Sp.575).

Kaiser Justinian, der den Juden nicht freundlich gesonnen war, ließ um 530 auch auf dem südlichen Bereich des Tempelbergs die dreischiffige byzantinische Basilika St. Maria bauen. An diesem Platz befanden sich einst die Hallen Salomos und die beiden unterirdischen südlichen Zugänge zum Tempelbezirk. Es war der Ort, an dem sich die erste christliche bzw. messianische Gemeinde von Juden, die zum Glauben an den auferstandenen Jesus gekommen waren, täglich versammelte (Apg 2,46). Und es war zugleich der Ort, von dem aus sich das Evangelium über die ganze damalige Welt und schließlich bis heute über die ganze Erde ausbreitete. Erst ab dem Jahre 135 lässt sich in Jerusalem eine rein heidenchristliche Gemeinde nachweisen!

Über die Basilika St. Maria erfährt man allerdings wenig, obwohl sie vom Grundriss her an Größe und Schönheit den vielen anderen Kirchen, die der Kaiser erbauen ließ, in nichts nachgestanden haben dürfte.

Das oströmische Reich hatte gegen äußere Feinde bis in die Zeit des aufkommenden Islam Erfolge, wurde dann aber durch Krisen im Innern (u.a. Finanznot und religiöser Zwist) mehr und mehr geschwächt. Als der persische Sasanide Chosrau II. Jerusalem im Jahre 614 eroberte und die Stadt den Juden zurückgab, wurden nicht nur 37.000 dort ansässige Christen in die Gefangenschaft nach Persien gebracht, sondern auch die Basilika St. Maria zerstört und als Ruine hinterlassen (Kath. Enzyklopädie). Schon drei Jahre später wurden die Juden erneut vertrieben und das christliche Patriarchat wieder errichtet.

In der Folge wechselte das Schicksal Jerusalems ständig. Im Jahre 638, also sechs Jahre nach dem Tod Muhammads, des „Propheten“ des Islam (=Unterwerfung), wurde die Stadt von dem Kalifen Omar (634-644) erobert und vorläufig dem islamischen Territorium eingegliedert. In den Jahren 691 und 692 ließ Omars Sohn und Nachfolger Kalif Abd el-Malik den Felsendom (Omar-Moschee) erbauen. Er wollte damit die Stadt aus handelspolitischem Interesse aufwerten, da Jerusalem am Rande des islamischen Machtbereichs lag und keine besondere Bedeutung hatte. Im Koran ist Jerusalem (arab. „al-Kuds“) dem entsprechend nicht erwähnt – in der Bibel dagegen mehr als 800mal!

Der Felsendom wurde auf dem Platz errichtet, auf dem einst der Tempel stand. Es gelang aber nicht, auch das ehemalige Allerheiligste zu überbauen. Wie der Archäologe Leen Ritmeyer nachweisen konnte, befand sich dieser heiligste Ort außerhalb der jetzt bebauten Fläche. Die von den Muslimen beabsichtigte Entweihung des Tempelareals war aber erreicht – ein vermeintlicher Sieg über das „ungläubige“ und verhasste Judentum. Auf der heute von Touristen bewunderten Moschee befinden sich in schöner arabischer Kalligraphie Surenverse, die sich gegen die „Ungläubigen“, vor allem Juden und Christen, richten.

Die von Chosrau II. als Ruine hinterlassene Basilika St. Maria dürfte nach erneuter Einrichtung des Patriarchats Jerusalem 617 wieder hergestellt und bis 711 als Kirche genutzt worden sein. Erst der Sohn des Kalifen Malik, Abd el-Wahd (705-715) entweihte das Gotteshaus in jenem Jahr und baute es zu einer Moschee um, indem er die typische Moscheekuppel auf das Dach der Basilika setzen ließ – 20 Jahre nach dem Bau des Felsendoms und 79 Jahre nach Muhammads Tod! Symbolisch bedeutete dies auch einen Sieg über die „ungläubigen“ Christen – gerade auch an diesem Ort. Die Basilika St. Maria wurde damit zu einem „Ort der Niederwerfung vor Allah“ (=Moschee), der schon in der vorislamischen Zeit in der Ka´aba von Mekka als oberste Gottheit unter 360 anderen Götzen verehrt wurde. Abd el-Wahd gab der neuen Moschee den Namen „el-Masgid el-Aqsa, was „die fernste Moschee“ bedeutet. Damit nahm er Bezug auf einen Koranvers (Sure 17,1): „Preis dem, der seinen Diener des Nachts entführte von der heiligen Moschee zur fernsten Moschee, deren Umgebung wir (Allah) gesegnet haben, um ihm (Muhammad) unsere Zeichen zu zeigen.“ Seine Absicht war eindeutig: Die el-Aqsa Moschee sollte in seinem Sinne interpretiert die im Koran genannte „fernste Moschee“ sein.

Die Reise, die nie war

Den zuvor genannten Surenvers (17,1) deuten Muslime als Hinweis, dass der „Prophet“ im Jahre 621 eine „Nachtreise nach Jerusalem“ und von dort bis in den siebten Himmel unternommen habe. Tatsächlich gibt es keiner historische Anhaltspunkte dafür, dass Muhammad jemals in Jerusalem war. Da der Prophet des Islam bereits 632 starb, kann der Koran nicht die Kirche St. Maria meinen, da diese erst im Jahre 711, also 79 Jahre nach seinem Tod zur Moschee el-Aqsa wurde. Der Felsendom kommt ebenfalls nicht in Frage, weil dieses Gebäude noch nicht einmal erbaut war.

Korankommentatoren waren sich dieser Tatsache durchaus bewusst und behaupteten, mit der „fernsten Moschee“ sei Jerusalem gemeint. Einen Hinweis gibt es jedoch im Kommentar von M. bin Umar bin Waqid „Kitab alMaghazi“ (London 1966): Demnach gab es in al-Dji´rana – einem Ort zwischen Mekka und Taif zwei Moscheen, von denen eine „die nächste Moschee“, die andere „die fernste Moschee“ hieß. Demnach geht es also gar nicht um Jerusalem.

Für diesen Sachverhalt spricht auch, dass Muhammad schon im Februar 624 verbot, in Richtung Jerusalem zu „beten“. Er hatte die in Medina lebenden Juden nicht von seiner neuen Religion überzeugen können, darum wurde Jerusalem für ihn unwichtig. Damit drückte er nicht nur seine Geringschätzung für die den Juden heilige Stadt aus, sondern auch gegenüber den Juden selbst, die er aus Medina vertrieben bzw. ausgerottet hatte.

Nach dem Hadith führte der „Erzengel Gibril“ (fälschlicherweise oft mit „Gabriel“ verglichen) den „Propheten“ von der Ka´aba in Mekka über Jerusalem in den siebten Himmel. Dabei ritt Muhammad „in Riesensprüngen“ auf dem geflügelten pferdeähnlichen Tier Buraq. In Jerusalem angekommen, befestigte er das Tier an der Westmauer des Tempelberges („Klagemauer“), was dazu führte, dass die Muslime heute diese mächtige Wand „Buraq-Mauer“ nennen! „Als ich in Jerualem alles Nötige vollendet hatte, brachte man mir eine Leiter“, erzählte Muhammad. Mit seinem “Freund“ Gibril stieg er auf dieser Leiter bis zu einem der Himmelstore empor, wo sie von dem „Engel“ Ismael empfangen wurden. Die weitere Erzählung verliert sich dann einerseits in Details, geht andererseits aber über wichtige Dinge in Kürze hinweg. Im untersten Himmel traf Muhammad „seinen Vater“ Abraham! Im zweiten Himmel sah er „seine Vettern“(!) Jesus und Johannes. Im dritten Himmel bemerkte er einen „dicken Mann“, den Gibril ihm als seinen „Bruder“ Josef, den Sohn Jakobs vorstellte. Nähere Einzelheiten werden nicht erwähnt. Und so geht es fort. In den weiteren Himmeln traf er dann noch u.a. seinen „Bruder“ Moses, „einen Mann mit gebogener Nase“. Im siebten Himmel schließlich sah er noch einmal Abraham, diesmal auf einem Thron sitzend und von abertausenden Engeln umgeben. Dort wurde der Prophet nun endlich auch zu Allah geführt, der ihm und seinen Nachfolgern – ohne nähere Erklärung – für jeden Tag fünfzig Gebetsrunden vorschrieb.

Danach begann auch schon wieder der Rückweg. Erneut traf er auf Moses, der ihn in einem merkwürdigen Gespräch über die zuvor aufgebrummten Gebete verwickelte. Auf den Rat Moses verhandelte Muhammad noch einmal mit Allah über die hohe Zahl der Gebetsrunden. Nach einigem Hin und Her ließ sich Allah 45 Gebete abhandeln, so dass schließlich nur noch fünf tägliche Gebetsrunden übrig blieben – bis heute. Wer diese getreu einhalte, bekäme dann den Lohn von 50 Gebeten!

Diese eigenartige Geschichte bestätigt nach Meinung der Muslime nicht nur die Würde ihres Propheten bei Allah, sondern begründet auch den Anspruch auf Jerusalem für den Islam!

Doch schon damals bezweifelten die Menschen diese abenteuerliche Reise Muhammads. Sie hielten ihn für verrückt! Darauf kam die Sure 53,1-4 auf ihn herab, in der Allah selbst ihn in Schutz nahm: „Bei dem Stern, da er sinkt, euer Gefährte (Muhammad) irrt nicht und ist nicht getäuscht, noch spricht er aus Gelüst. Er (der Koran) ist nichts als eine geoffenbarte Offenbarung …“ Als sich andere ebenfalls lustig machten, verteidigte ihn sein Schwiegervater Abu Bakr: „Bei Allah, wenn er es selbst sagt, so ist es auch wahr …!“

Spätere Überlieferungen lassen Muhammad Jerusalem ausführlich beschreiben, so dass man ihm habe glauben müssen. Aber ausgerechnet seine junge „Frau“ A´isha, Abu Bakrs Tochter, damals neun Jahre alt, war über diese merkwürdigen Gerüchte erstaunt und beteuerte, dass ihr Eheherr in der besagten Nacht das gemeinsame Bett nicht verlassen habe und meinte: „Muhammads Körper wurde nicht vermisst, sondern Allah ließ seinen Geist reisen“ (aus dem Hadith nach al-Bukhari). Auch für die Muslime aus seiner nächsten Umgebung blieb die „Himmelfahrt nur eine Vision von Allah“.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass unter Muslimen Legendenbildungen zum eigenen Ruhm eine lange Tradition haben. Sie finden im Volk, aber auch bei „Gelehrten“ des Islam weitaus mehr Zuspruch als historische Tatsachen.

Die weitere Geschichte

Die zur Moschee gemachte Basilika St. Maria blieb bis in die Kreuzfahrerzeit hinein ein „Ort der Niederwerfung vor Allah“. Im Juni 1099 wurde Jerusalem von den Kreuzfahrern erobert, eine kirchliche und staatliche Ordnung nach europäischem Muster eingeführt und das Königreich Jerusalem (Gottfried von Bouillon) gegründet. Die ehemalige Kirche wurde zunächst als Königspalast genutzt. Der spätere König Balduin II. von Jerusalem (1118-1131) überließ 1118 dem von Hugo von Payens gegründete Templerorden (Militia Templi) einen Flügel des nun „Templum Salomonis“ genannten Gebäudes, das bis 1129 zu einer Festung ausgebaut wurde.

Nachdem der Kurde Saladin die arabische Welt zum Heiligen Krieg gegen die Christen mobilisieren konnte, erlitten die Kreuzfahrer in der Schlacht bei Hattim am See Genezareth 1187 eine so schwere Niederlage, dass sie den Fall von Jerusalem hinnehmen mussten. Das Gebäude der Templer wurde wieder zur Moschee umgestaltet und am 9.10.1187 erneut Allah geweiht.

In einem Dritten Kreuzzug (1189-1192) versuchte König Richard Löwenherz vergeblich, Jerusalem zurück zu erobern. Erst Kaiser Friedrich II. (1212-1250) unternimmt es, mit diplomatischen Mitteln das Ziel der Kreuzzüge zu erreichen. Er schließt mit dem ägyptischen Sultan El-Kamil 1229 in Jaffa einen Vertrag, aufgrund dessen Jerusalem (ohne Felsendom und el-Aqsa Moschee) und weitere Gebiete zurück gewonnen werden. Papst und Patriarch von Jerusalem lehnen allerdings diese Lösung ab.

Nach weiteren vergeblichen Versuchen, die Gebiete zu halten, unterliegen die Kreuzfahrer schließlich 1291 den ägyptischen Mameluken (ehemals Sklaven türkischer und kaukasischer Herkunft, die als Soldaten am Nil an die Macht kamen und den sunnitischen Islam stärkten). Die Templer geben 1303 ihren letzten Stützpunkt, die Insel Ruad vor Tortosa, auf. Das Ende der Kreuzfahrerstaaten sollte für die einheimischen Christen unter der islamischen Herrschaft erhebliche Folgen haben: sie wurden zu Dhimmis, zu Bürgern mit nur wenigen Rechten.

Anfang des 16. Jh. findet die Herrschaft der Mameluken ein Ende, als der osmanische Sultan Selim I. (1512-1520) in einem raschen Siegeszug Syrien, Palästina und das Niltal unterwirft. Bis zum Ende des I. Weltkriegs bleibt nun Jerusalem Teil des osmanischen Reiches. Die Situation ändert sich erst, als nach dessen Niederlage der Nahe Osten in Mandatsgebiete aufgeteilt und von den Siegern England und Frankreich bis zu den arabischen Staatsgründungen verwaltet wird. Das inzwischen fast menschenleere und öde Territorium des biblischen Israel wurde seit Ende des 19. Jh. von Juden durch Einwanderung systematisch besiedelt und wieder kultiviert.

Kein Interesse vor 1967

Wie unwichtig die beiden Moscheen auf dem Tempelberg für die Muslime im abgelegenen
Jerusalem bis in unsere Zeit waren, belegen Bilder des Bonfils Studio Beirut von 1875, die einen menschenleeren und verwahrlosten Platz zeigen, auf dem das Unkraut zwischen den Steinen hervorsprosst. Der Felsendom zeigt deutliche Spuren des Verfalls. (Die Restauration erfolgte erst in der Mitte des 20. Jh., und die Kuppel erhielt in den 1960er Jahren ihre Vergoldung dank einer Spende des jordanischen Königs Hussein.) Bemerkenswert sind auch die Beschreibungen zu den vorgenannten Bildern: „Mosquee d´Omar et tribunal de David“ oder „Al Aqsa Mosque – Note overall disrepair and lack of use“. Auf einem anderen Bild dagegen sieht man eine größere Menge Juden, die an der „Western Wall“ beten. Bestätigt wird der allgemeine Zustand des Landes auch durch Tagebuchaufzeichnungen von Mark Twain, der das Heilige Land 1867 bereiste: „Es ist ein trostloses Land. Es gibt kaum einen Baum oder Strauch, der Schatten spendet.“

Weiterhin ist bemerkenswert, dass bis in unsere Tage hinein islamische Würdenträger und Autoritäten nicht den Weg zu ihren „Heiligtümern“ in Jerusalem fanden – auch nicht während der illegalen jordanischen Besatzungszeit von 1948-1967 – abgesehen von einer Ausnahme: Der Vater König Husseins, der Emir und spätere erste König von Jordanien, Abdallah, wurde 1951 bei einem Besuch in Jerusalem in der el-Aqsa ermordet. Er hatte eine Verständigung mit Israel gesucht und musste diese mit seinem Leben bezahlen. Selbst in dieser Zeit wurde von den Arabern nichts unternommen, den Tempelplatz oder den Ostteil Jerusalems aufzuwerten. Ebenso gab es auch keinen Versuch, im „Westjordanland“ einen Staat „Palästina“ mit einer Hauptstadt Ost-Jerusalem zu gründen. Die PLO-Charta von 1964 belegt diese Tatsache.

Fazit

Für die islamische Welt wurde Jerusalem und die el-Aqsa Moschee erst nach dem 6-Tage-Krieg 1967 wichtig und zum Symbol des politischen Kampfes gegen Israel. Deshalb wurde ein Grund gesucht, den Krieg gegen Israel und seine heilige Stadt auch religiös zu untermauern. Nicht nur die Araber sind davon überzeugt, dass Jerusalem für den Islam eine heilige Stadt sei, sondern auch einige westliche „Islamwissenschaftler“ – obwohl Jerusalem in der wichtigsten Quelle des Islam nicht erwähnt ist. Das hängt – wie oben schon erwähnt – mit der obigen Legende zusammen, in der die angeblich himmlische Reise Muhammads, ein Jahr vor seiner Flucht („Auswanderung“) nach Medina (621), erzählt und auch von gebildeten Muslimen geglaubt wird.

Dieser Sachverhalt zeigt auch, dass gemäß Koran der Jihad, als 6. Säule des Islam ein äußerst wichtiges Element bei der Ausbreitung dieser Ideologie und Religion ist. Zusammengefasst ist dieser Sachverhalt in der Schari´a, dem Staatsgrundgesetz des Islam. Wohl nicht zu unrecht bezeichnet Leon de Winter diese Verbindung von gewalttätiger Ideologie und Religion der arabischen Wüstenstämme des 7. Jh. als „religiös verbrämten Faschismus“. Der „heilige Krieg“ ist eine bindende Pflicht (=Fardh Kifaya) für jeden Muslim und für jede muslimische Nation (s. Sure 9,41 + 112 u.a.). Der Sieg über die „Ungläubigen“, vor allem Juden und Christen, dokumentiert sich darin, dass Synagogen zerstört und wichtige Kirchen in Moscheen umgewandelt bzw. ebenfalls zerstört werden. Als Jordanien 1948 den Ostteil Jerusalems annektierte, wurden dort alle 58 Synagogen beseitigt. Auf dem Tempelplatz wird heute ebenfalls alles noch Vorhandene, was darauf hinweist, dass hier einst der Tempel stand, vernichtet bzw. auf Müllhalden beseitigt. Es wird nun sogar die frühere Existenz des Tempels von den Arabern verneint. So sagte erst kürzlich der Großmufti von Ostjerusalem, dass es einen jüdischen Tempel nie gegeben habe, obwohl ihm ein arabischer Beleg von 1935 darüber vorgelegt wurde. Lüge und Verschleierung von Tatsachen gegenüber „Ungläubigen“ wurden schon von einem der bedeutendsten „Theologen“ und Denker des Islam als Mittel im Kampf gerechtfertigt. Al-Ghazzali (1059-1111) sagte: „Wisse, dass die Lüge an sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.“

Die Intoleranz der „Religion des Friedens“ zeigt sich in der Devise: „Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht!“ Deshalb duldet der Islam neben sich das viel ältere Judentum und Christentum nicht. Als Zeichen des Triumphs wurden die wichtigsten Kirchen des Abend- und Morgenlandes nach der Eroberung zu Moscheen umgewandelt. So die noch aus römischer Zeit stammende Johanniskirche in Damaskus – dort steht heute die Omajjaden-Moschee, in der Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch im Jahre 2000 den Koran küsste.

Die größte und herrlichste Kirche des Abendlandes, die Hagia Sophia („Heilige Weisheit“), wurde nach der überaus grausamen Eroberung von Byzanz (Konstantinopel) durch Sultan Mehmed II. „Fatih“ (=Eroberer) ebenfalls für „ewige Zeiten“ zur Anbetungsstätte des Götzen Allah umgewandelt. Bei der Plünderung stürzte das große Triumphkreuz herab, das später in die Eingangsstufen eingearbeitet wurde und seit dem von den Füßen der Besucher getreten wird. Im Jahre 1934 wurde die Hagia Sophia zu einem Museum umgewandelt. Am 1.12.2006 besuchte das Oberhaupt „Westroms“ Papst Benedikt XVI. die „Heilige Weisheit“, in der noch immer die Zeichen des Islam befestigt sind. Ein Gebet wagte er dort nicht – in der gegenüberliegenden „Blauen Moschee“ betete in Richtung Mekka – aber zu welchem Gott?

Im einstigen Kernland des christlichen Glaubens Kleinasien – die heutige Türkei – wurden nach der islamischen Eroberung fast alle Kirchen zerstört oder als Ruinen hinterlassen. Seit 1924 dürfen dort keine Kirchen mehr gebaut werden. Noch zu Beginn des vorigen Jahrhunderts waren dort 25 Prozent der Bevölkerung Christen, heute sind es kaum mehr als 0,2 Prozent, die Verfolgung und Unterdrückung überlebt haben oder der Zwangsevakuierung nach Griechenland widerstanden.

Ob die Christen in Europa endlich aufwachen? Es scheint nicht so. Selbst Kirchenführer und „christliche“ Politiker befürworten den Bau von immer mehr und immer größeren Moscheen auch in unserem Land, ohne eine Gegenleistung der Toleranz in den Herkunftsländern der Immigranten zu fordern. So sagte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Carstensen (CDU) am 9.10.2009 bei der Einweihung der großen Zentrumsmoschee mit 26 Meter hohen Minaretten in Rendsburg: „Ich bin stolz, eine solche Moschee in m e i n e m Bundesland zu haben … Die Moschee wird ein Symbol für Frieden und Freiheit sein.“ Mit keinem Wort wies er auf die Not der Christen in den islamischen Ländern hin.

Was nun den leidenschaftlichen Anspruch der Araber auf Jerusalem anbetrifft, so ist dieser historisch völlig unbegründet und zurückzuweisen. Christen, für die die Bibel maßgebend ist, sollten deshalb an der Seite Israels stehen und sich für die Wahrheit einsetzen.

(Gastbeitrag von Herbert N.)




Am Rand der geistigen Umnachtung

TotaleDie Franziskanische Gemeinschaft München veranstaltete Donnerstag Abend zusammen mit der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde München 1 und der Türkisch-Islamischen Gemeinde München-Pasing ein „Interreligiöses Friedensgebet“. Das klang spannend, und so rückte PI München mit acht Mitstreitern an. Was wir dann erlebten, übertraf unsere schlimmsten Erwartungen. Dieses jämmerliche Schauspiel war an Naivität und Ahnungslosigkeit nicht mehr zu überbieten.

Rund dreißig Christen und etwa drei bis vier Moslems saßen in einem Kreis zusammen. Jeder hatte eine brennende Kerze vor sich und ein Heftchen mit friedlichen Botschaften in der Hand.

Heftchen + Kerzen

Dann lauschte die Runde ergriffen, wie ein Moslem auf arabisch aus dem Koran vorjaulte. Wir schauten uns um und sahen in ergriffene Gesichter, die teils mit geschlossenen Augen diesem muslimischen Katzenjammer lauschten. Eine Art religiöser Verzückung hatte die Christen ergriffen. Zwischen dem orientalischen Singsang übersetzte ein zweiter Moslem das eben Vorgetragene. Im Bild ist übrigens ganz rechts der äußerlich nicht unsympathisch wirkende Vorbeter zu sehen:

Vorbeter

Dann wurde etwas Schönes aus der Bibel vorgetragen. Friede, Freude, Eierkuchen war das Motto. Die Moslems hatten auch ein paar scheinbar harmlose Stellen aus dem Koran mitgebracht. Es begann so nett mit ihrer Version von Vers 9 der 49. Sure:

Wahrlich, Gott liebt die, die gerecht handeln. Die Gläubigen sind doch Geschwister, darum stiftet Frieden zwischen euren Geschwistern. Und habt Ehrfurcht vor Gott, auf dass euch Barmherzigkeit zuteil wird.

Die vergeistigten Christenkinder konnten natürlich nicht wissen, dass sie hier regelrecht vorgeführt wurden. Das hörte sich doch wunderbar an: „Die Gläubigen sind doch Geschwister“, das tat der nach Harmonie lechzenden Christenseele unsagbar gut. Denn sie wissen offensichtlich nicht, dass im Koran bei dem Wort „Gläubige“ ausschließlich Moslems gemeint sind. Christen sowie Juden, die nicht an Allah als Gott und an Mohammed als seinen Propheten glauben, sind allesamt Ungläubige, die es zu unterwerfen gilt. Und zu allem Überfluß hatten die Mohammedaner aus Pasing diesen Vers nicht einmal vollständig und korrekt zitiert. Hier lohnt sich immer wieder ein Blick auf die Koranausgabe des Zentralrates der Muslime auf islam.de, denn hier lautet der Vers 9 schon nicht mehr so säuselig:

Und wenn zwei Gruppen von den Gläubigen miteinander kämpfen, so stiftet Frieden zwischen ihnen. Wenn die eine von ihnen gegen die andere widerrechtlich vorgeht, dann kämpft gegen diejenige, die widerrechtlich vorgeht, bis sie zu Allahs Befehl zurückkehrt. Wenn sie zurückkehrt, dann stiftet Frieden zwischen ihnen nach Gerechtigkeit und handelt dabei gerecht. Allah liebt ja die Gerechten.

Und schon wissen wir, um was es wirklich geht. Um Streit zwischen den Rechtgläubigen. Kein seliges Geschwätz von wegen Moslems, Christen und Juden sind doch alle gläubige Brüder. Diesen Eindruck wollte die mobile Pasinger Eingreiftruppe ganz bewusst durch knallharte Verfälschung bewirken. Hochinteressant übrigens auch der nachfolgende Vers 10 der 49. Sure:

Die Gläubigen sind doch Brüder. So stiftet Frieden zwischen euren beiden Brüdern und fürchtet Allah, auf daß ihr Erbarmen finden möget.

Also ganz unmissverständlich: Die Gläubigen, also nur die Moslems, die an Allah glauben, sind Brüder. Ganz im Zeichen auch von Sure 48, Vers 29:

Muhammad ist Allahs Gesandter. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber hart, zueinander aber barmherzig. Du siehst sie sich verbeugen und niederwerfen, indem sie nach Huld von Allah und Wohlgefallen trachten. Ihr Merkmal steht auf ihren Gesichtern durch die Niederwerfung.

Das Taqiyya-Kommando aus Pasing ist ganz offensichtlich auf Täuschungstour. Man vermischte zwei Verse des Original-Korans und frisierte sie christengerecht auf. Das Wort „Allah“ haben die Moslems auch prinzipiell in „Gott“ umgewandelt, da sich dies in christlichen Ohren natürlich eher nach Gemeinsamkeit anhört.

Tisch und Christen

Der vertrauensselige Christenhaufen, unter ihnen auch vier Franziskanermönche, merkte gar nicht, wie er belogen wurde. Sie saßen da, um ihre naive Hoffnung auf Frieden nähren zu lassen. Sie wollten ganz offensichtlich ihre unbewusste Angst, es könnte zu Auseinandersetzungen zwischen den Kulturen kommen, beruhigen. Man spürte förmlich, wie sie ihrer Vorstellung von Jesus Christus nacheifern wollten, der verständnisvoll mit frommen Worten Streit und Auseinandersetzungen schlichtete.

Für uns, die wir ein bisschen mehr von den mohammedanischen Fakten kennen als diese ganz offensichtlich ahnungslosen Christenmenschlein, war es schwer, ruhig auf unseren Sitzen zu bleiben. Aber da wir schließlich alle gut erzogen sind, wollten wir – zunächst – die Einseiferei nicht unterbrechen. Erst einmal abwarten, was die Moslems noch alles zu bieten haben. Denn es lohnt sich immer genau hinzuhören, wenn Mohammedaner von Friedfertigkeit faseln. Als nächstes wurde Vers 15 der 42. Sure in der Pasinger Harmlos-Version zum Besten gegeben:

Gott ist unser Herr und euer Herr. Wir haben unsere Werke, und ihr habt eure Werke zu verantworten. Es gibt keinen Streitgrund zwischen uns und euch. Gott wird uns zusammenbringen. Und zu ihm führt der Lebensweg.

Wunderbar. Wenn es doch nur so wäre. Aber auch hier haben die Pasinger Fälscher ganze Arbeit geleistet. Denn im Original lautet es so:

Darum rufe du auf und verhalte dich recht, wie dir befohlen wurde. Und folge nicht ihren Neigungen und sag: Ich glaube an das, was Allah an Büchern herabgesandt hat, und mir ist befohlen worden, unter euch gerecht zu handeln. Allah ist unser Herr und euer Herr. Uns unsere Werke und euch eure Werke. Es gibt keine gemeinsame Beweisgrundlage zwischen uns und euch. Allah wird uns zusammenbringen. Und zu Ihm ist der Ausgang.

Alles klar? Vers 15 sagt also ganz deutlich: Es gibt keine gemeinsame Beweisgrundlage zwischen Moslems und Andersgläubigen. Die Pasinger Djihad-Gruppe hat das Wort „Beweisgrundlage“ einfach durch „Streitgrund“ ersetzt. Außerdem wird im Original klar festgestellt, dass „Allah unser und euer Herr“ ist. Christen haben sich also unterzuordnen. Und schon hat der Vers eine ganz andere Bedeutung.

Hochinteressant wird es dann auch im nächsten Vers, den die muslimische Kampfgruppe natürlich ganz bewusst weggelassen hat. Denn der hätte die seligen Friedensbetbrüder dann doch etwas verwirrt:

42,16: Diejenigen, die über Allah streiten, nachdem auf Ihn gehört worden ist, deren Beweisgrundlage wird bei ihrem Herrn widerlegt; auf ihnen liegt Zorn, und für sie wird es strenge Strafe geben.

Wer sich die Mühe gemacht hat, das Hass- und Hetzbuch (durchgestrichen) Friedensbuch der Mohammedaner einmal durchzulesen, weiß, dass sich diese Philosophie durch den ganzen Schinken hindurchzieht. Moslems haben die einzig wahre Religion, die anderen müssen sich unterordnen oder werden abgemurkst. Nomen est omen: Islam heißt eben „Unterwerfung“ und nicht „Frieden“. Aber diese Erkenntnis bleibt dem trauten Christenkreis vorenthalten. Und so bekommen ihre Augen einen feuchten Glanz, als der Koran zwischen die so wunderbar leuchtenden Kerzlein gelegt wird:

Koran Kerzen

Dieses Bild ist fast so schön wie der Kuss des Korans durch Papst Johannes Paul II. Wir versuchen natürlich, die Nebelschwaden dieser heuchlerischen Veranstaltung zu lüften. Als das Gesülze zu Ende ist und alle noch ergriffen schier über ihren Stühlen schweben, melden wir ganz höflich eine Frage an. Aber die Leiterin der Evangelischen Kirchgemeinde will das allen Ernstes nicht zulassen. Sie weiß noch gar nicht, was kommt, aber sie spürt ganz offensichtlich, dass es etwas Kritisches werden könnte. Und das will sie nicht. Es sollen sich jetzt alle vom Nebentisch Tee und Plätzchen holen. Moslems sollen mit Christen friedlich den Abend miteinander verbringen. Denn man möchte schließlich ganz fest an die heile Welt glauben und nicht durch die böse Realität gestört werden.

Ende Diskussion

Unglaublich. Kann man wirklich so weltfremd sein? Kann man eine Selbsttäuschung so konsequent vornehmen, dass man auch vorsätzlich alle Fakten verweigert? Aber wir geben noch nicht auf. Wir haben ein Flugblatt angefertigt, auf dem die Wahrheit steht. Was der Koran wirklich zu Christen äußert. Nämlich klare Abgrenzung, schlimmste Beschimpfungen und knallharte Gewaltandrohungen:

Flugblatt total

Nachdem wir den Ahnungslosen die Möglichkeit geben wollen, sich darüber hinaus auch noch über die tägliche muslimische Bereicherung selbst zu informieren, ist auch die Internetadresse von Politically Incorrect unten angegeben:

Flugblatt cls

Ein Versuch ist es wert: „Wollen Sie einmal lesen, was im Koran über Christen steht?“

Aber dieser weltfremde Haufen erweist sich als stur und faktenresistent:

„Nein. Wir sind hier zu einem friedlichen Gebet zusammengekommen. Wir möchten diese harmonische Atmosphäre nicht stören“.

Wir fassen es nicht. Vorsätzliches Wegschauen. Doch wir haken nach:

„Aber es muss doch möglich sein, auch über Kritisches zu reden? Über die Intoleranz und Gewalt, die nun mal im Koran wörtlich steht? Wenn man doch schon mal Muslime da hat, könnte man doch hören, was sie dazu zu sagen haben? Warum muss man vor den unangenehmen Dingen die Augen verschließen?“

Die beiden muslimischen Vorbeter sind jetzt aufmerksam geworden und sehen sich unser Flugblatt an. Und, welch Wunder, es kommt das Standard-Argument Nummer eins:

„Das ist eine falsche Übersetzung“.

Sie schauen recht überrascht, als wir ihnen mit der offiziellen Ausgabe des Zentralrates der Muslime kommen. Aber man hat ja schließlich noch Standard-Argument Nummer zwei:

„Das ist aus dem Zusammenhang gerissen“.

Zu ihrem Leidwesen kennen wir aber den gesamten Hetzschinken:

„Dann erzählen Sie uns doch mal, wie der Zusammenhang ist? Wir haben die Verse vorher und nachher gelesen, da erschließt sich uns kein anderer Zusammenhang. Und woher soll da auch ein anderer Zusammenhang kommen, da der Prophet Mohammed schließlich ein kriegerischer Eroberer war, der tötete und töten ließ?“

Das geht jetzt schon ziemlich ans Eingemachte. Ziemlich konsterniert und mit bereits wütendem Flackern in den Augen fragen uns die beiden Mohammedaner:

„Dann behaupten Sie sicher auch, dass Osama bin Laden ein gläubiger Moslem ist?“.

Hehe, Steilvorlage:

„Ja natürlich! Er führt doch exakt das aus, was Mohammed angeordnet hat. Osama bin Laden ist der rechtmäßige Erbe des Propheten Mohammed. Da gibt es nicht den geringsten Zweifel!“

Jetzt mischen sich ein paar Gutmenschen aus der mittlerweile großen Gruppe ein, die sich um uns versammelt hat:

„Aber Osama bin Laden wurde doch von den USA ausgebildet und unterstützt!“

Wenn man glaubt, der Höhepunkt der Absurdität ist bereits erreicht, dann wird es tatsächlich noch getoppt. Diese Menschen versuchen sich wirklich alles so zurechtzubiegen, damit es in ihr heiles Weltbild passt. Jetzt müssen die bösen amerikanischen Imperialisten für Bin Ladens Taten verantwortlich gemacht werden. Historische Sachkenntnis? Gleich Null. Aber wir versuchen die Gutmenschen aufzuklären:

„Die USA und Bin Laden waren in den 80er Jahren Partner im Kampf gegen die sowjetischen Aggressoren in Afghanistan. Man hatte einen gemeinsamen Feind. Als der besiegt war, wendete sich Bin Laden gegen seine einstigen Förderer, die in seinen Augen Ungläubige sind und die es laut Koran zu bekämpfen gilt.“

Das war jetzt aber doch zuviel an Geschichtsfakten und an gesundem Menschenverstand. Einer der Franziskanermönche in brauner Kutte versuchte den Wortführer von PI München wegzuschieben.

„Das sind unsere Gäste. Wir wollen diese Diskussionen hier nicht“.

Interessant, ein Mönch beginnt sich zu wehren. Aber nicht gegen die muslimische Gefahr, sondern gegen den Überbringer der schlechten Botschaft.

„Aber Herr Mönch, ist das pazifistisch, was Sie hier machen? Sie wenden ja Gewalt an!“

Das Mönchlein beginnt im Gesicht zu zucken. Man spürt, dass ihm die Situation über den Kopf wächst. In ihm toben verschiedene christliche Grundsätze wie gegeneinanderlaufende Tsunami-Wellen. Er hält im Hinausschieben inne. Jetzt kommt eine Frau hinzu, die mehr wissen will. Wir beginnen eine spannende Unterhaltung. Das konsternierte Mönchlein entfernt sich. Wir reden offen über all die Gewalt und Barbarei des Islam. Die Frau hört sich das zumindest an. Aber sie wendet ein:

„Es sind doch nicht alle Muslime so“.

„Natürlich nicht. Denn nicht alle lesen den Koran und gehen regelmäßig in eine Moschee. Wir kämpfen schließlich auch nicht gegen Menschen, sondern gegen die Ideologie.“

„Aber der Islam ist doch ein Glaube, keine Ideologie“.

„Falsch. Der Islam ist eine totalitäre Weltanschauung mit komplettem Rechtssystem. Er regelt das gesamte Staatswesen bis ins kleinste Detail des menschlichen Alltagslebens. Er duldet keine Demokratie, sondern nur die Herrschaft der Muslime in einem diktatorischen Gottesstaat.“

Die Frau ist baff. Während wir uns unterhalten, hat sich im Hintergrund ein Kreis gebildet. Die Pasinger Moslems sitzen mit Christenschäflein zusammen. Die Gehirnwäsche nimmt ihren Lauf, die Lämmer bekommen zu hören, was sie hören wollen. Nach dem Motto: Alles wird gut. Dieser pazifistisch-wehrlose Haufen erinnert uns an Frühchristen, die im Circus Maximus den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurden. Ob die sich auch einredeten, dass die Viecher bestimmt alle Vegetarier sind? Diesen armseligen Menschen ist nicht mehr zu helfen. Wenn sie irgendwann am Baukran baumeln, dann werden sie noch vor sich hinwinseln, dass das doch alles ein großes Missverständnis sei. Und sie werden wahrscheinlich darüber sinnieren, was sie wohl alles falsch gemacht haben, dass es soweit kommen musste.

Wir verlassen nach zwei Stunden diesen trostlosen Raum und gehen noch schön haram etwas trinken. Dabei schütteln wir diesen Mief der selbstlosen Unterwerfungsmentalität von uns ab. Wenn alle Christen so belämmert sein sollten wie diese hier, wenn dieser Haufen symptomatisch für den Zustand des deutschen Christentums im Jahre 2009 ist, wenn sich alle in solch einer Vorstufe zur geistigen Umnachtung befinden, dann haben muslimische Organisationen mit ihrer Unterwanderung des Abendlandes leichtes Spiel. Diesen wehrlosen Trotteln können sie alles erzählen, denn die wollen nur das glauben, was sie glauben wollen.

Wir aber werden keine Ruhe mehr geben. Denn wenn man sich mit dem Islam befasst, steht man vor zwei Alternativen: Entweder man bekämpft ihn, indem man die Menschen über die Fakten aufklärt. Oder man schweigt und kann anschließend nicht mehr in den Spiegel schauen. Wir haben uns fürs Kämpfen entschieden. Wo es nur geht, mischen wir uns ein und stiften mit unangenehmen Diskussionen Unruhe. Überall hinterlassen wir unsere Spuren. Und wenn es manchmal nur Bierdeckel in einer Kneipe sind:

Bierdeckel

Wir wissen, dass es sich lohnt, sich für den Erhalt unserer freiheitlichen Gesellschaft einzusetzen. Aber wir sind uns auch einig: Für die Jammerlappen, die wir an diesem Abend erlebt haben, lohnt es sich nicht zu kämpfen. Mit diesen christlichen Masochisten werden wir auch kein Mitleid haben, wenn es erstmal so richtig krachen sollte in Europa. Diese Traumtänzer wollen die Tatsachen nicht hören, also müssen sie fühlen. Wir wünschen ihnen das volle Programm muslimischer Kulturbereicherung. Das ist vielleicht nicht besonders nächstenliebend, aber wirkungsvoll. Das reale Leben ist nun mal härter als zurechtgezimmerte Wolkenkuckucksheime. Und man lernt dabei effektiver.

(Gastbeitrag von byzanz)




Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Mina AhadiMina Ahadi ist mit Sicherheit die mutigste und schärfste Islamkritikerin in Deutschland. Die Exil-Iranerin weiß, wovon sie spricht. Schließlich wurden ihr Mann und fünf ihrer Freunde vom islamischen Khomeini-Regime umgebracht. Seit sie den „Zentralrat der Ex-Muslime“ im Jahr 2007 gegründet hat und dessen Vorstand ist, wird sie von besonders gründlichen Islam-Gläubigen auch in Deutschland verfolgt und mit Morddrohungen überhäuft.

Ahadis Formulierungen sind klar und deutlich: „Der Koran ist ein Horrorbuch. Moscheen sind hinderlich für die Integration. Das Kopftuch ist die Flagge des politischen Islam. Es muss unbedingt aus dem schulischen wie auch beruflichen Bereich herausgehalten werden“. Offensichtlich herrscht in der Öffentlichkeit großes Interesse an solch klaren Aussagen, denn der Frankenhof in Erlangen war mit über 100 Menschen bis auf den letzten Platz gefüllt. Manche standen sogar bis auf den Gang hinaus. PI München kam mit zwei vollbesetzten Fahrzeugen angereist und PI Nürnberg war auch vertreten, so dass wir die Versammlung mit einem Dutzend politisch Inkorrekten bereicherten.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Mina Ahadi konnte viel Bemerkenswertes aus dem Innenleben des Islam berichten. Der Titel ihres Vortrags lautete: „Leben ohne Allah? Von dem schwierigen Recht, den Islam zu verlassen“. Ihre eigenen Erfahrungen sprechen Bände: Als neunjähriges Mädchen schon unter den Tschador gezwungen, vom eigenen Bruder ihrer Freiheiten beraubt, vom Mullah-Regime verfolgt, den Ehemann verloren und schließlich auch noch aus ihrer Heimat vertrieben. Die 53-Jährige hat die ganze Bereicherung des Islams am eigenen Leib erfahren. Daher ist sie auch so erstaunt, dass die deutsche Regierung mitsamt der allermeisten Politiker sowie weiten Teilen der Medien die Gefahren der Islamisierung noch nicht so recht wahrhaben wollen.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Mina Ahadi weiß, welche Zustände herrschen, wenn der Islam an der Macht ist. Dann schält sich der Wolf aus dem Schafspelz und setzt Allahs Anordnungen eins zu eins um. Im Alter von 18 Jahren habe sie die erste Steinigung miterleben müssen. Sie dachte, wenn die Welt das erfährt, dann bleiben die Uhren stehen. Doch nichts dergleichen geschah. Wegschauen war die Devise. Als Kind durfte Mina nicht spielen wie ihr Bruder, sie durfte nicht studieren, sie musste schon um fünf Uhr morgens zum Beten aufstehen und riskierte ihr Leben, als sie einen Freund hatte. Der eigene Bruder hätte sie sofort und ohne mit der Wimper zu zucken umgebracht, wenn er dies erfahren hätte. Der sogenannte „Ehrbegriff“ des Islam sei ganz tief in ihrem Bruder verwurzelt gewesen, wie eben bei so vielen Menschen, die der Gehirnwäsche dieser „Religion“ erliegen.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Für die Exil-Iranerin steht völlig außer Frage, dass der Islam extrem frauenfeindlich ist. In einem demokratischen Land müsse es möglich sein, dass man sich mit einer solchen Ideologie kritisch auseinandersetzen könne, ohne um sein Leben fürchten zu müssen. Und sich nicht immer diese permanenten „beleidigten“ Vorhaltungen von muslimischen Verbänden anhören zu müssen. Wer frage denn sie, Mina Ahadi, ob sie von den vielen frauenfeindlichen Stellen des Koran beleidigt sei? Niemand. Dies habe man einfach so aus „Respekt“ vor einer „fremden Kultur“ zu akzeptieren. Daher seien all die gutmenschlichen Allesversteher eigentlich die größten Rassisten und Frauenunterdrücker, denn sie würden die allgemeinen Menschenrechte offensichtlich nicht jedem zugestehen.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Als im Iran die Mullahs unter Khomeini an die Macht kamen, sei es ganz schnell gegangen. Den Frauen wurde unmissverständlich klargemacht: „Entweder ihr setzt das Kopftuch auf, oder wir schlagen euch!“. So beginne der politische Islam seine Unterdrückung bei den Schwächsten – den Frauen. Dies funktioniere durch Einschüchterungen, Drohungen, Folterungen, Mord und Steinigungen. Tausende seien damals nach der Machtübernahme Khomeinis ermordet worden. Neben Frauen und Andersgläubigen übrigens auch viele Kommunisten, was Islam-Unterstützer in linken Kreisen gerne aus ihrer Wahrnehmung verdrängen. Vordringlichste Aufgabe für Deutschland sei laut Ahadi nun die Integration der Muslime in einen säkularen Staat. Permanente Moscheeneubauten seien hierfür eine völlig kontraproduktive Vorgehensweise, denn Moscheen seien nicht dafür bekannt, dass in ihnen Demokratietreue und westliche Lebensweisen gefördert würden. In ganz Europa trieben Hassprediger in Moscheen ihr Unwesen. Gerade diejenigen, die sich in der Öffentlichkeit immer gerne als Opfer hinstellten, hätten sehr viel Macht in Deutschland.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Mina Ahadi kommt in Fahrt. Der Zentralrat der Muslime sei ein absolut heuchlerischer Verein. So empöre er sich äußerst wortreich über den Mord im Dresdner Gerichtssaal, der natürlich aufs Schärfste zu verurteilen sei. Aber in Bezug auf die vielen Steinigungen, Verfolgungen, Diskriminierungen, Verstümmelungen und Morde in der islamischen Welt herrsche bei Mazyek & Co nur eisiges Schweigen. Obwohl all diese barbarischen Erscheinungen für jeden erkennbar in islamisch regierten Ländern wie Saudi-Arabien, Iran, Pakistan, Sudan und Nigeria – um nur einige zu nennen – auftreten. Damit beschäftige sich der Zentralrat der Muslime aber nicht so gerne, denn da wäre ja Selbstkritik angesagt, und die scheuen Moslems im Allgemeinen so wie der Teufel das Weihwasser. Außerdem sei der Zentralrat mit vielen politischen Institutionen dieser Länder verbunden, und wer hacke schon gerne die Hand ab, die einen füttere? Auf der anderen Seite sei der Zentralrat ungeheuer aktiv, was beispielsweise die Erlaubnis des Kopftuchtragens betreffe. Was also sei so wichtig am Kopftuch? Ganz einfach: Es sei das Symbol des politischen Islam für die Unterwerfung der Frau. Mit dem für westliche Maßstäbe lächerlichen Argument, dadurch sei die Frau vor der Erregung der Männer geschützt. Je mehr Frauen sich also mit Kopftüchern behängten, desto stärker könnten sich also die Vertreter des Politischen Islam fühlen.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Die Schlussfolgerung liegt für Mina Ahadi auf der Hand: In demokratisch-freiheitlichen Gesellschaften muss Religion unbedingt Privatsache bleiben. Was jeder in seinen eigenen vier Wänden treibe, sei seine Sache. Aber das Kopftuch dürfe niemals in Schulen, Universitäten oder am Arbeitsplatz zugelassen werden. Außerdem müssten das Kinderkopftuch und der Kinderhijab verboten werden. Wie könne ein Kind frei entscheiden, ob es solch verhüllende Kleidungsstücke tragen wolle? In Deutschland müsse endlich eine offene Diskussion über den Islam beginnen, damit man erkenne, was diese Religion alles an Inhalten, Forderungen und Gesetzen mit sich bringe. Vielleicht könnte dies auch eine dringend nötige Reform des Islam anstoßen – wenn dies allerdings überhaupt möglich sei, denn Allahs Wort gelte schließlich wörtlich und unverändert für alle Zeiten. Als Mina Ahadi all das erkannt hatte, schwor sie vor vielen Jahren dem Islam ab. Was übrigens auch der Titel ihres neuen Buches ist, das übrigens nicht leicht zu veröffentlichen war, denn: „Viele Verleger haben schlicht und ergreifend Angst vor dem Islam“.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Die Frauen im Iran, die jetzt zu Hunderttausenden auf die Straßen gehen, kämpfen laut Mina für ihre Freiheit und skandieren: „Wenn wir im Namen einer Religion geschlagen und erniedrigt werden, stehen wir auf und tun was. Wenn Gott so etwas sagt, dann bin ich gegen diesen Gott.“ Mina Ahadi steht auch unermüdlich für Frauen ein, die im Iran vom Tode bedroht sind. So schafft sie es mit ihrem „Komitee gegen Steinigungen“, das sie 2001 gegründet hat, immer wieder bedauernswerte Frauen vor einem grausamen und langsamen Hinrichtungstod zu bewahren. Dies mache klar, dass sie nicht gegen Muslime kämpfe, wie von ihren Gegnern in Deutschland immer wieder fälschlicherweise behauptet werde. Ganz im Gegenteil: Sie kämpfe für Musliminnen, für ihr Recht auf Freiheit, Leben und Unversehrtheit. Es sei geradezu pervers, dass gerade auch selbsternannte FrauenrechtlerInnen ihre schärfsten Kritiker seien.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Der Kampf gegen den politischen Islam müsse unverzüglich und öffentlich begonnen werden. Denn er versuche gerade, sich in Deutschland auf allen Ebenen durchzusetzen und eine immer größere Rolle zu spielen. Auf eine ganz geschickte und schleichende Weise. Hier eine scheinbar unbedeutende Forderung und dort eine scheinbar belanglose Sondererlaubnis. Bis irgendwann der Boden bereitet sei, um auch die härteren Gesetze der Scharia aufs Tablett zu bringen. Da Deutschland auch wirtschaftliche Interessen in islamischen Ländern habe, werde von der deutschen Regierung gerne die Auseinandersetzung mit den islamischen Verbänden vermieden und diese oft sogar weitestgehend kritiklos unterstützt.

Publikum

Nun wurde es spannend. Es durften Fragen gestellt werden, und zwar – wie es in demokratischen Verhältnissen eigentlich üblich sein sollte – in freier Rede und ohne Zensur. Nicht so, wie es vor zwei Wochen im Münchner Rathaus (PI berichtete) bei der Veranstaltung „Islam entdecken“ des Muslimrates in Verbindung mit der Städtischen Stelle für interkulturelle Arbeit praktiziert wurde: Nur schriftlich und mit Vorauswahl.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Da auch etliche Moslems im Raum waren, kamen natürlich Stellungnahmen zu Ahadis Vortrag. So trug einer erkennbar erregt vor, dass er die „Vorwürfe“ zum Islam empört zurückweise und es schließlich „keinen Zwang in der Religion“ gäbe. Die Angesprochene entgegnete, dass der Koran zu mindestens 97 Prozent frauenfeindlich, menschenrechtsverletzend und höchst ungläubigengefährdend sei. Er sei voll von Vorschriften und Gesetzen, die den Moslem in ein regelrechtes Zwangskorsett drückten. Sogleich stand der nächste Rechtgläubige auf: Das Arabische sei schwer zu übersetzen, da dort ein Begriff 20 verschiedene Bedeutungen haben könnte.

Nun, nachdem diese Schutzbehauptung immer wieder kommt, muss an dieser Stelle einmal unmissverständlich eine Grundsatzerklärung aller Islamkritiker vorgenommen werden. Damit wir nicht jedes Mal die gleichen ermüdenden und sinnlosen Schattendiskussionen führen müssen: Den Koran gibt es in verschiedenen Übersetzungen, die sich aber alle nicht sonderlich voneinander unterscheiden. Töten bleibt Töten, genauso wie Schlagen, Handabhacken, Unterwerfen, Erniedrigen, Bekämpfen etc. Und wer noch den letzten Zweifel hegt, informiere sich bei der offiziellen muslimischen Stelle in Deutschland, dem Zentralrat der Muslime. Auf deren Internetseite www.islam.de ist der gesamte Koran abgespeichert. Und auch diese Ausgabe entspricht der Horrorversion, von der Mina Ahadi spricht. Unter dessen Anordnungen schließlich auch Millionen Menschen in der ganzen Welt zu leiden haben. Außerdem wäre es wirklich mal interessant zu erfahren, wo die sagenumwobene „richtige“ Übersetzung des Koran denn nun vor sich hinschlummert. In der arabischen Welt wird der Koran schließlich auch exakt so verstanden wie in den hiesigen Übersetzungen. Die Charta der Hamas spricht eine deutliche Sprache, der Mörder von Theo van Gogh garnierte sein Opfer mit einer Liste einschlägiger Koranverse und hunderte muslimischer Terroristen inklusive derer vom 11. September beriefen sich vor ihrem Kampfestod stolz und inbrünstig auf bekannte Koranstellen. Aber es ist natürlich schöner, wenn man behaupten kann, all das habe „nichts mit dem Islam zu tun“. Wenn es denn so wäre, dann sollte man Osama Bin Laden & Co. schnellstmöglich die „richtige“ Version von Mohammeds geistigen Ergüssen ohne Mord und Totschlag zukommen lassen, dann bleibt der Welt in Zukunft einiges erspart. Aber diese geheimnisvolle friedliche Ausgabe hat bisher noch kein Mensch zu Gesicht bekommen. Sie existiert ganz offensichtlich nur im muslimischen Argumentationshandbuch für die Auseinandersetzung mit unwissenden Ungläubigen.

Als nächstes erhob sich eine Muslima, die sich beschwerte, dass Frau Ahadi ihr wohl das Tragen des Kopftuches verbieten wolle. Sie aber sei glücklich damit, studiere und fühle sich frei. Nun, Frau Ahadi entgegnete ihr, dass sie das für sie freue, aber Millionen anderer Frauen würden eben gegen ihren Willen dazu gezwungen. Wer privat ein Kopftuch tragen wolle, dem sei das schließlich unbenommen, aber nicht als politisches Symbol im schulisch-beruflichen Bereich.

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Besonders spannend war es, dass auch Dr. Sabine Schiffer vom „Institut für Medienverantwortung“ in Erlangen anwesend war. Nachdem wir uns bereits vergangene Woche bei ihrem Vortrag an der Stuttgarter Uni (PI berichtete) über ihre tiefe Überzeugung gewundert haben, der Islam würde nur als “Feindbild der Medien“ so schlecht dargestellt, wollten wir bei der Gelegenheit diesem „Institut“ einmal einen Besuch abstatten. Nun, wir trafen auf folgende Wohnung im Erdgeschoss dieses Hauses:

Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein Horrorbuch

Als Klingelschild fungiert dieses etwas verschmutzte, kaum lesbare „MV“:

Türklingel

Wir müssen ehrlich zugeben, wir hatten uns unter einem „Institut“, das dermaßen oft in den Medien mit seiner islamverharmlosenden Meinung vertreten ist, das sogar bis in den Iran bekannt ist und das sich in der Vergangenheit sogar mit dem Zusatz „Uni Erlangen“ schmücken durfte, etwas anderes vorgestellt.

Gruppe vor MV Haus

Natürlich war uns Dr. Schiffer dessen unbenommen herzlich willkommen, da wir selbstverständlich andere Meinungen tolerieren und uns rein sachlich damit auseinandersetzen. Trotzdem fühlte sie sich offensichtlich etwas unwohl, denn wie ein Mitglied von PI Nürnberg unfreiwillig aus nächster Nähe mitbekam, schrieb sie folgende SMS: „Hilfe, ich sitze hier inmitten von PI-lern“. Obwohl sie eigentlich wissen dürfte, dass wir zivilisierte Demokraten sind und sie von uns nichts zu befürchten hat, denn wir tun keiner Fliege etwas zuleide. Da müsste sie bei ihrer eigenen Klientel, die ja religionsbedingt eher mal zum Zuschlagen und ähnlich tatkräftigem Unterstützen verbaler Kommunikation zugeneigt ist, mehr Befürchtungen haben. Und Frau Schiffer durfte selbstverständlich auch ihre Frage stellen.

Schiffer

Nun, sie warf dabei Frau Ahadi vor, die Begriffe „Säkularität“ und Säkularismus“ verwechselt zu haben, was aber die Anwesenden eher wenig interessierte. Bei all den unfassbaren Darstellungen des real existierenden Islam wären dutzende anderer Themenbereiche weitaus aufschlussreicher gewesen. Aber Frau Dr. Schiffer dürfte angesichts der Geldgeber ihrer Vorträge wenig Antrieb haben, Islamkritik zu betreiben. Ihr Engagement im Frankenhof beschränkte sich darauf, ein Verbot von Fotos ihrer Person zu erwirken. So übermittelte sie dem Veranstalter diesbezügliche Instruktionen. Nun, Frau Schiffer, Sie sind als Geschäftsführerin eines Medieninstitutes und öffentliche Rednerin mit Sicherheit keine Privatperson. Außerdem haben sie schließlich selbst fleißig fotografiert:

Schiffer fotografiert

Und Sie haben eine Frage in einer öffentlichen Versammlung gestellt. Wenn es in Deutschland ein Gesetz gibt, das ein diesbezügliches Foto verbietet, entschuldigen wir uns selbstverständlich und ziehen diese Aufnahme sogleich zurück. Wir sind schließlich gesetzestreue Bürger dieses (noch) demokratischen Landes und setzen uns im Übrigen auch für den Erhalt desselbigen ein. Wobei wir aber ganz offensichtlich von diversen Kräften massiv daran gehindert werden sollen. Denn während wir ein Interview mit Mina Ahadi vorbereiteten, kam ein hocherregter Moslem auf uns zu, der sich bei seiner Fragestellung kurz zuvor als örtliches SPD-Mitglied beschrieb, und verlangte in barschem und lautem Ton wörtlich: „Zeigen Sie mir sofort Ihren Presseausweis, sonst hole ich die Polizei“.

Einen derartig aggressiven Umgang sind wir nicht gewohnt. Und wir möchten uns auch nicht vorstellen, was uns droht, wenn solche Kräfte in diesem Land einmal das Sagen haben sollten. Außerdem, liebe Frau Schiffer, werden Sie uns auch nicht einschüchtern können, indem Sie schriftlich ankündigen, dass Strafanzeigen gegen PI-Autoren aus muslimischen und / oder Ihren Kreisen in Vorbereitung seien. Wir stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden des Grundgesetzes, wir verteidigen die Demokratie und lassen uns nichts zuschulden kommen. Mina Ahadi in Erlangen: Koran ist ein HorrorbuchVielleicht wählen Sie dagegen in Zukunft Ihre Auftraggeber etwas genauer aus, denn da sind offensichtlich welche darunter, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Wir sind übrigens auch schon hochinteressiert an Ihren nächsten Veranstaltungen, die Sie im Frankenhof ja auch schon kräftig bewarben (Foto l.).

Zum Abschluss dieses aufschlussreichen Abends führten wir noch ein bemerkenswertes Interview mit Frau Ahadi, lernten äußerst nette Exil-Iraner kennen, deren Mitteilungen wir den geneigten Lesern hier ebenfalls nicht lange vorenthalten wollen, hatten noch einige absolut sinnfreie Diskussionen mit kopftuchbehangenen Musliminnen samt ihren Begleitern, bis wir uns dann entschlossen, den Abend harmonisch in einer gemütlichen Erlanger Gastwirtschaft zu beschließen. Wie es sich gehört, schön haram bei Wein, Bier und leckerem Schweinebraten.

Gastwirtschaft

(Gastbeitrag von byzanz / Fotos: RChandler)




In der Höhle des Löwen

In der Höhle des LöwenVergangene Woche wurde in Stuttgart die 15. Islamwoche ausgetragen. Absolutes Highlight war die Veranstaltung am Donnerstag Abend, in der es um das „Feindbild Islam“ ging. Referentin war die Islam-Verharmloserin Dr. Sabine Schiffer vom „Institut für Medienverantwortung“ in Erlangen. Diese Dame hatte zuletzt mit Ihrem Interview für das iranische deutschsprachige Radio I.R.I.B. für Aufsehen gesorgt (PI berichtete), in dem sie die deutsche Gesellschaft im Zusammenhang mit dem Dresdner Gerichtsmord als pauschal „islamfeindlich“ hinstellte: „Früher waren es die Juden, heute sind es die Muslime“. Diese Person und ihre Ausführungen durften wir uns nicht entgehen lassen.

(Text: byzanz / Fotos: RChandler)

So rückte PI München mit zwei Fahrzeugen und insgesamt 12 Mitstreitern an. Die Stuttgarter PI-Gruppe war mit sechs Personen und damit vollständig vertreten. Pax Europa hatte seinen Geschäftsführer, den baden-württembergischen Landesvorsitzenden und noch sieben weitere Mitglieder vor Ort. Insgesamt waren wir also eine stattliche Gruppe von 27 Islamkritikern, die bereit war, sich einer Übermacht von Moslems zu stellen, die sich üblicherweise mal wieder als „Opfer“ stilisieren wollten. Im Einladungstext hieß es:

Der Islam ist in aller Munde – er beschäftigt seit Jahren die Politik und bereitet ihr Kopfzerbrechen, zugleich liefert er den Medien willkommenes Material. Die Berichterstattung in den Medien hat dazu beigetragen, dass Themen wie Gewalt, Terror und Frauenunterdrückung fast ausschließlich als islamische Themen wahrgenommen werden. Folge dieser Art von Berichterstattung ist, dass der Islam als eine Gefahr empfunden wird. Dr. Sabine Schiffer wird in ihrem Vortrag darlegen, wie das „Feindbild Islam“ entstehen und sich als solches auch in den Köpfen der Menschen festsetzen konnte. Denn nur wenn wir wissen wie Feindbilder aufgebaut werden, kann es uns gelingen ihrer Entstehung entgegenzuwirken.

Wunderbar. Für ganz großes Kino à la Pallywood war also gesorgt.

Veranstaltet wurde dieser Mummenschanz von der Muslimischen Studentenunion MSU. Diese Gruppierung, die sich nach außen gewohnt harmlos gibt, wird vom Verfassungsschutz beobachtet und als islamistisch, antidemokratisch und intolerant eingestuft. Man ist dort zu der Überzeugung gekommen, dass die MSU einen politischen Islam propagiert und auf Veranstaltungen, bei Vorträgen sowie über Literaturempfehlungen muslimische Studenten gezielt manipuliert. Auch die Stuttgarter Zeitung ist schon auf die MSU aufmerksam geworden. Sie zitiert den Verfassungsschützer Herbert Landolin Müller wörtlich: „Unter eben diesen Referenten befinden sich auch altgediente Kämpfer aus dem einschlägigen Milieu“. Müller spricht von einer „intellektuellen Funktionselite mit einem Faible für islamistische Tendenzen“. Der Verfassungsschutz sieht auch eine Nähe der Muslimischen Studentenunion zur radikalen ägyptischen Muslimbruderschaft. „Wenn die clever genug sind, wird es richtig gefährlich“. Außerdem scheint die MSU gut mit Barmitteln ausgestattet zu sein, denn man vergibt Stipendien an muslimische Studenten. Frauen werden übrigens nur dann gefördert, wenn sie ein Kopftuch tragen.

Und so wunderten wir uns nicht, als wir uns in dem proppenvollen Hörsaal der Stuttgarter Uni einer unglaublich hohen Kopftuchdichte gegenübersahen. Etwa zwei Drittel aller anwesenden Frauen waren islamkonform bedeckt. Und mit dieser illustren Gemeinschaft ist das sogenannte „Institut für Medienverantwortung“ respektive Dr. Sabine Schiffer verbandelt. Da wächst zusammen, was zusammen gehört. Linker und islamischer Fundamentalismus – Fanatiker aller Schattierungen, vereinigt Euch. Im ganzen Saal waren Vertreter der MSU verteilt, die den Eindruck eines islamischen Wächterrats vermittelten und das Fotografieren einschränken wollten. Haben die vielleicht etwas zu verbergen?

Und die islamische Horrorshow ging gleich richtig los. Vor Beginn des Vortrags wurden die nichtmuslimischen Besucher fünf Minuten lang mit Koran-Rezitationen à la Muezzin-Geplärre gequält. Auf dem Beamer zeigte man selbige Verse auf arabisch – wie selbstverständlich ohne deutsche Übersetzung. Dies demonstrierte wieder einmal deren völlige Ignoranz gegenüber uns deutschen „Ungläubigen“.

Nun begann die aalglatte Propagandadoktorin Sabine Schiffer am Beispiel diverser Zeitungsartikel und TV-Reportagen den Anwesenden zu vermitteln, wie suggestiv Journalisten doch immer wieder den Islam mit den Themen Gewalt und Gefahr verknüpfen würden. Bei Debatten um die Zuwanderung zeige beispielsweise die Tagesschau immer wieder Bilder von verhüllten Frauen. Dies werfe ein permanent negatives Licht auf den Islam und müsse deswegen unterbunden werden. In diesem Zusammenhang ist es alarmierend zu wissen, dass diese Dr. Schiffer auch drei Jahre lang bei der Islamkonferenz teilgenommen hat. Wer weiß, welche inquisitorischen Forderungen sie dort auf deutsche Medien durchdrücken konnte. Schiffer ist übrigens schon mit mehreren Publikationen über das Thema auffällig geworden:

Begriffe aus der islamischen Welt würden immer wieder negativ dargestellt, jammerte Schiffer. Beispielsweise die „Fatwa“. Sie sei schließlich nicht ein Todesurteil, sondern ein allgemeines Rechtsgutachten. So sei die islamische Welt bedeutend vielfältiger, als sie in den Medien erscheine.

Das dachten wir auch. Eigentlich muss da jeder zustimmen, der sich mit dem Islam beschäftigt. Schließlich gibt es ja nicht nur die „Kopf-kürzer“-Erziehungsmethode, das fröhliche „Baukran-Abhängen“ oder das „lustige Steinewerfen“, sondern auch das moderate „Gliedmaßen-Verkürzen“, das dekorative „Body-Tattooing“ mittels Peitschen und die intra-eheliche Kommunikation mit der beliebten Flachhandmethode – schließlich soll es ja nicht bluten. Wie barmherzig. Ja, die islamische Welt hat in ihrer friedlichen Bereicherung eine enorme Vielfalt zu bieten. Das sollte an dieser Stelle einmal kurz eingeräumt werden.

Dagegen habe der böse Westen mit seinem laut Schiffer völkerrechtswidrigen Angriffskrieg die heile islamische Welt in Afghanistan unzulässig gestört. Und die deutsche „Kriegspropaganda“ verharmlose den brutalen Alltag durch unrealistische Aufnahmen von Bundeswehrsoldaten beim zivilen Einsatz, beispielsweise in Krankenhäusern. Schiffer kommt immer mehr in Fahrt. So zeigt sie, wie verfälschend doch die mediale Begleitung bei dem Weg Afghanistans von einer Taliban-Gesellschaft hin zu einer Demokratie sei. So würden jetzt immer wieder Bilder von lächelnden afghanischen Frauen gezeigt, die sich wohl glücklich über ihre neuen Freiheiten zeigten.

Schiffer scheint tatsächlich davon überzeugt zu sein, dass sich die Situation in Afghanistan nach dem Einsatz der Alliierten nicht verbessert habe. Als „Beweis“ dafür bringt sie dieses Foto von komplettverhüllten Frauen auf dem Laderaum eines Fahrzeugs:

Dies zeige also, dass die vermeintlichen demokratischen Zustände gar nicht verwirklicht seien. Schiffer fiel augenscheinlich nicht auf, dass – wenn ihre These denn stimmte – dies ein Beleg dafür wäre, dass es gar keiner radikalen Taliban bedarf, um Frauen unter den Tschador als Sinnbild für die Knute des Islam zu zwingen. Wollte sie uns also mitteilen, dass es gar keinen moderaten Islam gibt? Welch schockierende These. Nun, so schockierend auch wieder nicht, wenn man weiß, dass dies auch die Position des gegenwärtigen Ministerpräsidenten des Möchtegern-EU-Mitgliedsstaates Türkei ist. Nein, in Schiffers Vorstellungswelt manipuliert immer der aggressive Westen die ach so heile Welt des Islams. Und so sei der Fakt, dass jetzt endlich auch Frauen und Mädchen wieder in Schulen gehen können, nur ein „Alibi“ für den imperialistischen Angriffskrieg.

Berichte über Terroranschläge würden von den Medien immer wieder unzulässig mit Bildern von Moscheen und betenden Muslimen kombiniert. In Esther Schapiras Film „Der Tag, an dem Theo van Gogh starb“, ist in einigen Szenen im Hintergrund muslimisches Beten zu hören. Dies sei eine weitere unzulässige journalistische Manipulation. Dass dieser Film mehrfach preisgekrönt ist, scheint die Medienforscherin Sabine Schiffer in ihrem harschen Urteil nicht zu beeinflussen. Und die Tatsache, dass der muslimische Mörder Theo van Goghs seine Tat mit islamischen Motiven begründete, dürfe auch nicht zu der Falschannahme führen, dass der Islam eben grundsätzlich so sei. Hochinteressant.

Wenn in „Mein Kampf“ also steht, dass Deutschland Eroberungskriege führen muss, damit das Volk notwendigen Lebensraum erhält, und Hitler dies auch anschließend konsequent ausführt, ist der Schluss selbstverständlich zulässig, dass der Nationalsozialismus eine aggressive Eroberungsideologie ist. Völlig richtig und logisch. Aber wenn in Unser Kampf im Koran steht, dass die Ungläubigen nach Allahs Willen bekämpft, unterworfen, erniedrigt und bei Gegenwehr getötet werden sollen, und dies dann anschließend auch gottergeben in die Tat umgesetzt wird, dann darf das selbstverständlich nichts mit dem Islam zu tun haben. Das muss man erstmal hinbekommen, den Menschen eine solch wirre Logik einzuhämmern. Leute wie Schiffer schaffen dies, da sie in linksverdrehten Gutmenschenhirnen ein aufnahmebereites Zellgewebe vorfinden.

Der mediale Rundumschlag nimmt Fahrt auf. So habe der „Stern“ doch den iranischen Führer Ahmadinedschad in hetzerischer Art und Weise zusammen mit einem Atompilz gezeigt, wobei auf dem Bild fatalerweise auch noch eine Moschee zu sehen war.

Auch der Spiegel sei in diese mediale Verschwörung verstrickt, da er schließlich den Islam auch gerne auf seinen Titelbildern instrumentalisiere:

Für Schiffer alles Beweise „pauschaler Islamfeindlichkeit“. So fragt sie allen Ernstes, wie es denn wäre, wenn man im Zusammenhang mit dem Thema „Kindesmord“, der ja schließlich auch in Deutschland vorkomme, Angela Merkel, die deutsche Fahne und den Reichstag zeigen würde.

Aber es kommt noch besser: Jetzt fragt sie provokativ die weite Runde des kopftuch- und vollbartdurchsetzten Hörsaals, wer denn die Echtheit all der islamischen Terrorbotschaften aus dem Internet überprüfe. Um prompt die „empörende“ Antwort zu liefern: Das seien „nur“ zwei Institutionen. Damit rückt sie es unterschwellig in den Bereich des Möglichen, dass die seit Anfang des Jahres fleißig in Afghanistan und Pakistan produzierten Terrordrohungen tiefgläubiger Muslime in Wirklichkeit Manipulationen westlicher Geheimdienste seien. So pflanzt die selbsternannte „Medienverantwortliche“ weitere Verschwörungstheorien in dafür bestens empfängliche muslimische Köpfe. Es dürfte in einschlägigen Kreisen mittlerweile sicher schon das Gerücht kursieren, dass „aus zuverlässiger Quelle“ verlautet wurde, der deutsche Verfassungsschutz und das Innenministerium produzierten Terrorvideos, um den Islam in ein schlechtes Licht zu rücken. 9/11 war ja schließlich auch nach Meinung vieler Moslems ein amerikanischer Inside-Job.

An diesem Punkt ist unsere Toleranzgrenze langsam überschritten. Wir fangen an, Fragen zu stellen: Wäre angesichts von über 14.000 muslimischen Terroranschlägen alleine nach 9/11 nicht ein bisschen Selbstkritik in der islamischen Welt angebracht, bevor man wieder einmal einen Sündenbock für das „negative Feindbild“ in den Medien sucht? Dr. Schiffer entgegnete hierzu, dass sie keine Muslima sei und daher nur für die deutsche Gesellschaft sprechen könne. Und sich ihre Selbstkritik rein auf das Verhalten deutscher Medienvertreter beziehe. Und so blendet sie bei ihrem Wirken die Realität vollkommen aus, die nun mal fast täglich von all den wunderbaren islamischen Erscheinungen wie Bombenanschlägen, Todesdrohungen inklusive Ausführungen und Demonstrationen mit Welteroberungsankündigungen ausgestattet ist.

Sogleich hakte unser nächster Mitstreiter nach und zitierte den türkischen Schriftsteller Zafer Senocak mit seiner Kernaussage:

Auch wenn es die meisten Muslime nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islams, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Korans leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen.

Bei diesen Worten, die wohlgemerkt nur ein Zitat waren, zumal von einem türkischen Schriftsteller, ging ein Raunen durch den Saal. So etwas wollten die anwesenden Moslems nicht gern hören und darüber nachdenken schon gar nicht. Der Nebensitzer von Frau Schiffer tuschelte ihr zu: „Können wir das bitte jetzt beenden!“. Das Mikrofon in ihren Händen war zu unserem größten Interesse sehr hellhörig. Nun, der Vertreter der Muslimischen Studentenunion sah sich wohl mit einer etwas zu hohen Dosis Wahrheit konfrontiert. Offensichtlich waren nicht alle Besucher der Veranstaltung vorher „gebrieft“ worden.

Die Schiffer wand sich bei der Beantwortung wie gewohnt um das Thema herum. Sie schweifte dabei auf Ex-Muslime ab, die sich jetzt in massiver Islamkritik übten, wie beispielsweise Professor Mark Gabriel. Er sei evangelikaler Christ, und dies seien „extreme Fundamentalisten“. Sofort kam die Frage aus unseren Reihen, ob sie mit dieser Aussage hier nicht auch ein pauschales „Feindbild“ konstruiere. Da räumte sie dann allerdings auch sofort ein, dass sie hier selbst eine unzulässige Pauschalierung vorgenommen habe. Erwischt.

Zwischendurch meldete sich ein Fragesteller zu Wort, der nicht aus unseren Reihen kam. Er dozierte, dass die westliche Welt nach dem Zusammenbruch des Kommunismus ein neues Feindbild benötige, da die Waffenindustrie ja wieder „neue Absatzmärkte“ erschließen müsse. Der Islam fülle diese Lücke bestens aus. Dies stellte zwar keine Frage dar, sondern eher einen Einblick in das abstruse geistige Paralleluniversum der Linken. Doch Sabine Schiffer griff dies dankbar auf. Schließlich entspricht dies auch ihren Argumentationsketten. Und so führte sie doch tatsächlich wörtlich aus, dass sich Deutschland nicht zu wundern bräuchte, wenn hier ein Anschlag geschehe. Denn durch die Beteiligung am „völkerrechtswidrigen Krieg“ in Afghanistan übten wir selbst Terror aus, und so seien wir selbst schuld, dass sich der Zorn von Muslimen auf uns richte. Diese ungeheuerliche Auffassung bestätigte sie übrigens nach dem Ende der Veranstaltung auf persönliche Nachfrage einer Mitstreiterin noch einmal.

Hier zeigt sich wieder einmal, wie der typisch linke Selbsthass auf die eigene Kultur den Moslems in die Hände spielt. Sabine Schiffer war volle drei Jahre lang Teilnehmerin der Islamkonferenz, aus deren Reihen unter anderem die Forderung kam, dass die deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten mindestens 30% positive Berichterstattung zum Thema Islam beitragen müssten. Natürlich ungeachtet den Ereignissen in der Realität. Jan Fleischhauer, der ebenfalls bei diesen gespenstischen Veranstaltungen anwesend war, bestätigt dies in seinem sehr zu empfehlenden Werk „Unter Linken“.

Unser nächster Wortbeitrag richtete sich an Schiffers Behauptung, die Medien hätten beim Thema „Wahlmanipulation“ eine unterschiedliche Gewichtung zwischen den afghanischen und den iranischen Ereignissen vorgenommen. So wäre Ahmadinedschads Betrug in den Vordergrund geschoben worden, da der Iran ja schließlich ein islamisch regiertes Land sei. Afghanistan dagegen tauge nicht so recht als Feindbild, denn dort sei ja schließlich der Westen als Besatzungsmacht vertreten. Unser Mitstreiter stellte hierzu völlig berechtigt fest, dass das Thema Iran deswegen so spannend für die Medien gewesen sei, da sich hier eine starke Protestbewegung in einem islamischen Land bildet, was ziemlich ungewöhnlich ist.

Dem konnte Schiffer aber nicht folgen. Und sie führte im weiteren aus, dass die immer wieder monierten Erscheinungen wie Ehrenmorde, Beschneidungen und Zwangsverheiratungen zu Unrecht dem Islam in die Schuhe geschoben würden, da dies ja schließlich auch in anderen Kulturen vor käme und ein weltweites Problem sei. Auch hier kam sofort die Bemerkung aus unseren Reihen, dass dies zwar ansatzweise stimme. Aber um die Verhältnismäßigkeit darzustellen, mit folgendem treffenden Vergleich:

„Wenn ich, Frau Schiffer, drei Haare auf dem Kopf habe, und Sie eine schöne Haarpracht, dann haben wir beide Haare auf dem Kopf. Aber ich habe immer noch eine Platte, während sie eine üppige Haarmähne haben.“

Das traf mitten ins Schwarze, woraufhin die sonst um kein Herumschwafeln verlegene Sabine Schiffer nichts mehr zu entgegnen hatte. Sie versuchte nun das nächste Vorurteil zu entkräften, der Islam unterdrücke Frauen. Dazu hatte sie auch ein schönes Bildchen parat: In Indonesien würden die Frauen beruflich voll durchstarten und Top-Positionen in Wirtschaft und Forschung besetzen. Nun, auf dem Foto sieht man, wie ein Professor zwei Kopftuchfrauen etwas an einem Skelett erklärt.

An dem Thema hakten wir natürlich nach: Ob sich denn die viel zitierte Gleichstellung des weiblichen Geschlechtes auch dadurch zeige, dass die Taliban in Afghanistan Frauen erschießen, die sich schminken. Und Mädchen Säure ins Gesicht kippen, die in die Schule gehen wollen. Angesichts der Tatsache, dass viele Frauen nach Deutschland in die Freiheit geflohen seien, sei es ein trauriger Umstand, hier derart viele Kopftücher zu sehen. Ein aufgeregtes Getuschel daraufhin bei den angesprochenen Frauen. So direkte Worte sind in diesen Kreisen offensichtlich eher selten zu hören. Schiffer verteidigte dagegen die „Freiheit“, sich so zu kleiden wie man(n) das möchte und somit die „Freiheit“ das Kopftuch zu tragen. Das löste einen erleichterten Applaus des Publikums aus. Nun, dieser Einsatz für die „Freiheit“ hätte viele Opfer muslimischer „Ehrenmorde“ sicherlich gefreut, wenn sie es denn hätten erleben dürfen. Leider weilen viele bedauernswerte Opfer nicht mehr unter uns, da ihnen die „Freiheit“, wie sie Frau Dr. Schiffer versteht, das Leben kostete. Ein weiteres schönes Bildchen sollte nun zeigen, wie doch diese „vermeintliche“ Unterdrückung immer wieder von westlichen Medien ironisiert würde:

Nach dem Motto: Dem „Vorurteil“ der Medien nach hätten die Frauen in der islamischen Welt nichts zu melden, aber beim Terror dürften sie jetzt auf einmal gleichberechtigt mitmischen. Eine wahrlich ungebührliche satirische Darstellung, die vom Durchschnittsmoslem natürlich als tödliche Beleidigung wahrgenommen wird.

Eine jüdische Mitstreiterin fragte schließlich noch, ob es denn gerechtfertigt sei, die sogenannte „Islamophobie“ mit dem Antisemitismus gleichzusetzen. Man könne doch den Massenmord an über sechs Millionen Menschen nicht auf eine Stufe mit Kritik an einer menschenrechtsfeindlichen Ideologie stellen. Hier wand sich Schiffer mit einem Trick: Sie vergleiche den vorurteilsbeladenen Antisemitismus des 19. Jahrhunderts mit der Islamophobie des 21. Jahrhunderts. Zugegeben geschickt, Frau Schiffer. Man muss sich nur die entsprechend passenden historischen Epochen herauspicken und den unliebsamen Rest einfach weglassen. In dieser Hinsicht ähneln sich linke und muslimische Ansätze wie ein Ei dem anderen.

Schiffer vergaß bei ihrer Medienschelte übrigens nicht die Aufforderung an den Verfassungsschutz, islamkritische Blogs im Internet zu überwachen und am besten gleich zu sperren. Dies provozierte natürlich nun die Frage eines Zuhörers, wer denn eigentlich hinter dem „Institut“ der Frau Dr. Schiffer stehe und wer dieses finanziere. Nun, ihr „Institut“ sei eine Selbstgründung gewesen. Die Finanzierung ergebe sich durch solche Vorträge und somit durch das anwesende Publikum, das auch prompt den gewollten Applaus lieferte. Da allerdings kein Eintritt verlangt worden war, ist davon auszugehen, dass sich der Veranstalter hier einen Vortrag bestellt hat, den er auch entsprechend geliefert bekam. Und was das „Institut“ anbelangt: Nach Berichten aus Erlangen handelt es sich hier lediglich um eine Klingeladresse einer Zwei- oder Dreizimmerwohnung. Das Ganze scheint also eine absolute One-Woman-Show zu sein.

Schließlich wurde uns allen durch diesen Vortrag bestätigt, dass die muslimische „Community“ das Opfer der islamfeindlichen Berichterstattung sei und diese immerwährend damit beschäftigt sei, die von außen herangetragene verallgemeinernde Kritik abzuwehren. Was Dr. Schiffer zu der Schlussfolgerung veranlasste, dass Kritik am Islam den innermuslimischen Diskurs unterdrücke, ja, sogar verhindere. Täter und Opfer waren wieder einmal klar ausgemacht.

Wir Stuttgart-Reisende sind uns einig: Unsere Teilnahme an dieser unheimlichen Veranstaltung war enorm wichtig, um zu sehen, wie die muslimische Seite inklusive ihrer linken Förderer tickt. Welche Forderungen und Maßnahmen dort besprochen werden. Wie man sich die Realität so zurechtbiegt, bis sie wieder in das verdrehte eigene Weltbild hineinpasst. Diese Menschen sind als brandgefährlich einzustufen. Das zeigt auch die Anwesenheit des Konvertiten und Wahabisten Monir Swais, der auch Vorträge im Islamischen Zentrum Stuttgart hält. Dort lag und liegt womöglich immer noch Literatur herum, in der über die Todesstrafe für Homosexuelle folgende Passage steht:

„Mit welchem Mittel sollten sie beide getötet werden? Mit dem Schwert? Oder durch Feuer? Oder indem sie von einer Mauer gestürzt werden?“

Swais lässt aus seinen Äußerungen erkennen, dass er der ägyptischen Muslimbruderschaft zuzurechnen ist.

In den Vorräumen der Stuttgarter Universität befanden sich auch mehrere Bücherstände mit Erzeugnissen extremer islamistischer Autoren. Zu sehen waren unter anderen Bücher des vorbestraften Muslimbruders Ibrahim El-Zayat oder auch des radikalen Konvertiten Murad W. Hofmann, der den Islam als einzig wahre Alternative zum westlich-degenerierten Lebensstil propagiert. Den Koran sieht er Satz für Satz, Wort für Wort als Gottes herabgekommenes Wort, seine unmittelbare, Sprache gewordene Mitteilung. Die Anerkennung des Korans als Gottes Wort sei für den Muslim konstitutiv. Wer dies nicht glaube, sei kein Muslim.

Die muslimische Studentenunion ist übrigens auch eng mit dem Islamischen Zentrum Stuttgart IZS vernetzt. Dort sind Bücher erhältlich, die von ehemaligen Nazigrößen übersetzt wurden und von denen einer als Konvertit sogar im ägyptischen Auslandspropagandadienst unter Staatspräsident Nasser wirkte. Das fragliche Buch, das Omar Amin alias Johann Leers übersetzte, lautet „Begriff des Krieges im Islam“ und liegt im IZS mit anderen fragwürdigen Werken aus.

Neben all diesem fundamentalistischen Literaturwust gab es in der Stuttgarter Universität auch Kleiderstände mit Kopftüchern und Shirts mit aufgedruckten islamischen Symbolen zu sehen. Und überall Kopftuchfrauen, die uns wie eine Invasion von Aliens vorkamen.

Das Verhüllen fängt in diesen Kreisen offensichtlich auch schon bei kleinen Mädchen an:

Es war daher kein Wunder, dass bei der Veranstaltung auch die berüchtigte Kopftuch-Lehrerin Doris Graber anwesend war, die bekanntlich wegen ihres Kopftuchs gegen das Land Baden-Württemberg geklagt hatte.

Beim Verlassen der Universität bemerkten wir im Kellerbereich überall Gebetsteppiche, auf denen Hinterteile gen Mekka in die Höhe gereckt und Nasen in die Flusen gesteckt wurden.

Mehr als je zuvor offenbarte sich uns diese ganze islamische Sippe wie eine gefährliche Sekte, die ihre wirren mittelalterlichen Vorstellungen und Machtgelüste mit Inbrunst über unsere freie demokratische Gesellschaft stülpen möchte. Bei dieser Geisterbahnfahrt erweisen sich linke Volksverräter als willige Helfer. Wir hatten nach dem Verlassen des Campus das dringende Bedürfnis, unsere malträtierten Sinne in einer Gastwirtschaft von dieser geistigen Umweltverschmutzung zu reinigen. Natürlich wie immer schön haram mit Bier, Wein und Schweinespeck. Es tat so gut, dass wir uns nach dieser unerträglichen muslimischen Propagandaveranstaltung noch gegenseitig austauschen und den Kopf wieder auslüften konnten: Wir werden nicht eher ruhen, bis diese muslimischen Aktivitäten zur Unterwanderung unserer christlich-jüdisch-geprägten, freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft dauerhaft unterbunden sind.

(Mit Dank an islaminfo, A Prisn, freebavaria, nockerl, La Valette, ramma damma, grundgesetzwatch und epistemology für Ihre Unterstützung)

» Kybelines Weblog: Von der Stuttgarter Islamwoche




Zensur pur im Münchner Rathaus

SaalIm Großen Rathaussaal der Stadt München fand die zweite Folge der Veranstaltungsreihe „Islam entdecken“ statt. Organisiert von der städtischen Stelle für interkulturelle Arbeit, zusammen mit dem Muslimrat. Da sich die Münchner PI-Gruppe immer aufgeschlossen zeigt, wenn es etwas Neues am Islam zu entdecken gibt, traten wir in Mannschaftsstärke mit dreizehn Aktivisten an.

Vor dem Rathaus

Wer vor Veranstaltungsbeginn die Herrentoilette im Rathaus aufsuchte, konnte folgende Szenerie erleben: Ein offensichtlich muslimischer Besucher hatte von einem Becken, in dem normalerweise Putzeimer aufgefüllt werden, den Abstellrost für die Eimer hochgeklappt – um sich darin die Füße zu waschen. Wir dagegen begaben uns „ungereinigt“ in den Großen Rathaussaal und erlebten dort wahrhaft DDR-ähnliche Zustände. Schon bei der Begrüßung gab die Rednerin Dr. Margret Spohn ordentlich Gas:

„Das ist eine städtische Veranstaltung. Als solche übe ich hier das Hausrecht aus. Rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen werde ich nicht zulassen. Solche Personen werde ich mit Hilfe der hier anwesenden Polizei des Saales verweisen.“

Spohn

Starker Tobak gleich zu Beginn. Sollten wir uns etwa eingeschüchtert fühlen und keine Kritik mehr am Islam aussprechen, wie es der Rot-Grünen Rathausclique wohl am liebsten ist? Aber es kam noch besser: Der Sprecher des Muslimrates fügte mit einem überfreundlichen Dauergrinsen hinzu:

„Nach dem Vortrag von Frau Dr. Spohn haben Sie Gelegenheit, Fragen zu stellen. Aber nur schriftlich. Die Zettel werden eingesammelt und nach Auswahl anschließend beantwortet.“

Muslimrat

Wir dachten, wir befinden uns im falschen Film. Und ahnten, was uns bei dieser Veranstaltung erwartet: Eine Allianz von Linken und Moslems will ihre Islam-verharmlosende Propaganda durchdrücken und kritische Töne gar nicht erst aufkommen lassen. Hochinteressant vor allem auch die Tatsache, dass neben dem Vertreter des Muslimrates der Soziologe und Freie Journalist Robert Andreasch saß, der unter anderem bei der linken Internet-Postille „Indymedia“ ausgiebig über Rechtsextremismus schreibt. Andreasch schoss fleißig Fotos vom Publikum. Hoffte er vielleicht, im Saal verkappte Nazis zu finden? Bei uns war jedenfalls keiner. Pech gehabt, selbsternannter Antifaschist.

Andreasch

Dr. Margret Spohn begann dann ihren Vortrag über „Das Türkenbild der Deutschen im Lauf der Jahrhunderte“. Offensichtlich soll nun also das durch die schrecklichen Angriffe auf Europa im 16. und 17. Jahrhundert geprägte und nach wie vor negative Türkenbild relativiert werden. Wir sind äußerst gespannt.

Zuhörer

Spohn trug vor, wie die zeitgenössische Literatur des Mittelalters die damals immer wieder Europa angreifenden Türken beschrieb. Das hörte sich alles recht plausibel an: „Furchterregende grausame Krieger, die ganze Dörfer dem Erdboden gleichmachen und deren Bewohner töten“. Martin Luther sah die Eindringlinge, die 1453 Konstantinopel eroberten und 1529 sowie 1683 Wien belagerten, als „Apokalyptische Reiter“.

Türke mit Säbel

An dieser Stelle kam ein Zwischenruf von einem der zahlreichen türkischen Anwesenden: „Bitte langsamer sprechen“. Man kam offensichtlich angesichts der Fülle der Schauergeschichten nicht recht mit. Margret Spohn lief aber jetzt zu ganz großer Form auf: All die Beschreibungen seien überzogen und sogar verfälscht gewesen. Denn das Christentum brauchte damals „ein religiös geprägtes Feindbild“. Luther hatte die Türken als von Gott geschickte Strafe bezeichnet, da die Christen moralisch verlotterten. Man müsse wieder geistig gesunden, um der Bedrohung Widerstand entgegensetzen zu können. Der gefährliche Türke sei von der Kirche also gewissermaßen als Druckmittel geschaffen worden, um die zerstrittene Christenheit zu einen.

Saal von Seite

Laut Frau Spohn seien die Vorgänge um die Türkenkriege auch deutlich komplexer gewesen. Das Osmanische Reich habe die deutsche Ständegesellschaft bedroht, und das hätte beispielsweise auf die Bauern anziehend gewirkt. Schließlich seien sie Benachteiligte des Ständesystems gewesen. Um einem Schulterschluss von Osmanischen Aggressoren mit deutschen Bauern entgegenzuwirken, sei eine umfassende Propaganda mit „unrealistischen“ Bildern von türkischen Massakern und Greueltaten gestartet worden. Außerdem seien Briefe des türkischen Sultans gefälscht worden, in denen er die Vernichtung des Christentums forderte.

Erinnert das alles nicht frappierend an heutige Verschwörungstheorien, die 9/11 den Amerikanern als „Inside Job“ in die Schuhe schieben wollen? Vielleicht könnte man die türkischen Invasionsversuche auch noch irgendwie als Freiheitsbewegung für die armen unterdrückten Bauern verkaufen. Nun, eine solche türkenpositive Darstellung passt dem Roten Oberhäuptling des Münchner Rathauses natürlich bestens ins Konzept: Der Ehrenbürger der türkischen Stadt Pülümür und Namenspatron des dortigen „Christian Ude Kulturzentrums“ ist bekanntlich ein vehementer Befürworter des Großmoscheebaus in München-Sendling. Da hilft es natürlich, wenn man fleißig das Image der türkischen Mitbürger frisiert und dabei auch gleich noch unerfreuliche Erinnerungen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert historisch umdeutet.

Dia Türke + Spohn

Aber diese gespenstische Veranstaltung lieferte auch ein paar interessante Fakten: So erfuhren wir beispielsweise, dass das kirchliche Glockenläuten 1456 zur Warnung vor türkischen Attacken eingeführt wurde. Die Christen sollten dabei kurz in der Arbeit innehalten und zur Erlösung von der Türkengefahr beten, wozu es sage und schreibe 150 verschiedene Gebete gab. Nach dem Sieg in Wien 1683 wurden die Glocken als Dankeschön für die Errettung anhaltend geläutet. Jahrhundertelang habe die Bevölkerung das Glockenläuten untrennbar mit den Türken verbunden

Die Mutter Gottes wurde ebenfalls für den Widerstand „benutzt“. Auf dieser Abbildung hält das Jesuskind auf Marias Arm einen abgeschlagenen Türkenkopf in der Hand. Dies galt als Symbol für den heiligen Beistand während der Seeschlacht vor Lepanto 1571, als die türkische Flotte besiegt wurde. Dieser Sieg ist übrigens dem strategischen Genie des unehelich geborenen Don Juan d’Austria aus Regensburg zu verdanken und bedeutete das Ende der Vorherrschaft der osmanischen
Kriegsflotte im Mittelmeer.

Maria mit Türkenkopf

Dieses grausame Bild sei der Bevölkerung laut Spohn eingebleut worden, um die Türken als „brutale Schlächter“ erscheinen zu lassen. Wahrscheinlich genauso, wie den Westdeutschen die scheinbar völlig unrealistische Gefahr des Sowjet-Kommunismus eingetrichtert worden ist, wie linke 68er immer wieder behaupteten. Nun, Sozialisten haben sich immer schon die Realität so zurechtgedreht, bis sie in deren linksverdrehtes Weltbild hineinpasste.

In dem Tenor geht es weiter: Türken seien zur Bedrohung der gesamten christlichen Menschheit „hochstilisiert“ worden. Um dann daraus Zusatzeinnahmen wie die Türkensteuer eintreiben zu können, mit deren Hilfe unter anderem die Nürnberger Stadtmauer errichtet wurde. Nachdem bis zur Schlacht von Wien die Eindringlinge aus Anatolien hauptsächlich als „Bluttürken“ beschrieben wurden, seien über sie nach dem Sieg dann hauptsächlich Spottlieder geschrieben worden. Aber selbst im 18. Jahrhundert habe die Kirche noch weiter an dem negativen Türkenbild gearbeitet, obwohl die Gefahr ja eigentlich gebannt worden sei. Spohn vergisst wohl, dass das Osmanische Reich weiterhin expansiv ausgelegt war, was auch die Belagerung von Belgrad 1739 zeigt.

Spohn 2

Aber die linke Rathaus-Angestellte meint, dass die Türken damals doch ganz nette Menschen gewesen seien. Als Beispiel werden viele „Beutetürken“ genannt, die auf dem Schlachtfeld gefangengenommen und in Deutschland anschließend als Arbeitskräfte eingesetzt wurden. Interessanterweise klappte damals die Integration. Wie? Nun, man gab ihnen deutsche Namen, und so mutierte ein Ibrahim“ zu einem „Johannes Gottlieb Christian“ und ein „Mehmet“ zu einem „Johann Mahler“. Gleichzeitig forderte man sie auf, die islamische Religion aufzugeben und die christliche anzunehmen. Auf diese Weise wurde beispielsweise aus „Yusuf“ anschließend der christliche Pfarrer „Johann Christian Borg“, der von 1720-1735 in Rüdisbronn wirkte.

Dies war im Prinzip die Schlüsselstelle des gesamten Vortrags: Durch die Aufgabe ihrer Religion wurden die Türken im 17. und 18. Jahrhundert also komplett integriert und waren nicht mehr als Fremdkörper in der deutschen Gesellschaft erkennbar. Was man nicht alles aus der Geschichte lernen kann..

Yusuf - Borg

In dem Vortrag wurde bezeichnenderweise nicht erwähnt, dass die Osmanen gefangene Christen versklavten. Weiterhin wurde verschwiegen, dass im Osmanenheer auch Christen aus den eroberten Gebieten mitkämpfen mussten. Sie trugen ein Kreuz auf ihren Standarten, woher auch der Begriff ‚Kruzitürken‘ stammt. All dies passt natürlich nicht so gut in einen Propaganda-Feldzug für ein positives Türkenbild.

Nun vollzieht Frau Dr. Spohn noch einen Schlenker in die Welt der Musik. Die Mozart-Oper „Entführung aus dem Serail“ wird als Beispiel angeführt, wie schlimm doch Türkenfiguren immer wieder dargestellt wurden. So singt der Türke „Osmin“ unter anderem folgende Texte, wie er Christen zu behandeln gedenkt: „Verbrennen sollte man die Hunde“, oder auch „Erst geköpft, dann gehangen, dann gespießt auf heiße Stangen“

Serail

1653 wurde das Buch „Konstantinopel und Jerusalem“ von Salomon Schweigger herausgegeben, in dem er das Wort „Türke“ mit „wild, viehisch, grausamer Zerstörer“ übersetzte. Die Begründung für den permanenten Expansionsdrang der Türken sah er in einer Flucht vor deren zänkischen Weibern. Dies löste im Saal natürlich große Heiterkeit aus. Was Spohn an weiteren Informationen verschweigt: Für Schweigger erschien das Regiment der Sultane, welche in ihrem „brutalen Bauernstolz“ den Repräsentanten der so hoch über ihnen stehenden abendländischen Mächte die empfindlichsten Demütigungen bereiteten, als eine „greuliche Tyrannei“. Salomon Schweigger konnte den Fortbestand desselben sich von seinem theologischen Standpunkt aus in erster Linie nur so zurechtlegen, dass es von Gott als eine mächtige Zuchtrute für die Christenheit hingestellt war.

Konstantinopel und Jerusalem

Spohn bringt als nächstes die Frau des englischen Botschafters am Osmanischen Hofes in Istanbul, Lady Mary Wortley Montagu, ins Spiel. Sie schrieb bei ihrem Aufenthalt von 1717-1719 eine Serie von Briefen, die über ihre Reise und die Beobachtungen, die sie als Frau in einem islamischen Land machte, berichten. Laut Spohn sei Lady Mary gegenüber der muslimischen Lebensweise anscheinend sehr aufgeschlossen gewesen. Ihrer Meinung nach wäre beispielsweise der Schleier doch sehr praktisch, denn nun könne die Frau nicht mehr von ihrem Mann erkannt werden. So habe sie dadurch auf der Straße alle Freiheiten, zu machen, was sie wolle. Der Islam als Befreier der Frau, eine groteskere Darstellung kann man sich kaum vorstellen. Es ist eher anzunehmen, dass diese Formulierungen dem englischen Sinn für Humor entspringen.

Lady Mary

In dem Galopp durch die Geschichte wird uns auch ein Ausschnitt aus einem Artikel des Zentrums-Politikers und Kirchengeschichtlers Georg Schreiber mit dem Titel „Das Türkenmotiv und das deutsche Volkstum“ gezeigt, das 1938 im „Jahrbuch für Volkskunde“ veröffentlicht wurde. Dort sind folgende Bezeichnungen für Türken zu erkennen: „Apokalyptische Würger“ und „Hart zugreifendes Fremdvolk“.

Das Türkenmotiv

Als relativ zeitgenössisches Buch zitiert Spohn „Die verkauften Bräute – Türkische Frauen zwischen Kreuzberg und Anatolien“ aus dem Jahr 1983. Sie moniert, dass dort beschrieben werde, wie türkische Frauen nach Deutschland verschleppt würden und dort hilflos sowie völlig überfordert seien. So habe sich die Vorstellung des türkischen Mannes von einem mittelalterlichen Schlächter zu einem Macho verändert, der prügelt und seine Frau unterdrückt.

Die verkauften Bräute-2

Diskriminierend seien laut Spohn auch Äußerungen, dass Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland am schlechtesten integriert wären. Das Bild von rückständigen Türken, die kein Interesse an Bildung und Integration hätten, habe sich festgezurrt. Eine Diskriminierungsstudie habe im weiteren gezeigt, dass Türken wegen ihrer Religion benachteiligt würden. Es gebe die Assoziierungskette: „Türke-Moslem-Rückständig-Bedrohung“. Der Türke löse seine Eheprobleme, indem er seine Frau wahlweise ersteche oder erschieße. Die Zuhörer können sich an dieser Stelle nicht recht entscheiden, ob sie betroffen sein sollen oder lachen dürfen.

Zuhören

Offensichtlich sitze das negative Türkenbild auch heutzutage noch in den Köpfen der Menschen, denn selbst ein Artikel der Süddeutschen Zeitung zu EU-Verhandlungen über den Beitritt der Türkei aus dem Jahr 2005 zeigte ein Bild des osmanischen Angriffs auf Wien. Mit dem Hinweis: „Österreichs Urangst“:

Süddeutsche Zeitung

Unsere Schweizer Nachbarn seien genauso türkophob. In der Diskussion über soggenannte Ehrenmorde brachte die Basler Zeitung 2004 ein Massakerbild des Osmanenheeres. Unter dem Leitthema „Ethnisierung der Gewalt“:

Ehrenmord - Basler Zeitung

Angesichts so vieler negativer „Klischees“ möchte die Referentin dann auch Positives berichten. So zeigt sie ein Bild der Tabakfabrik Jenidze in Dresden, in der ab 1909 „Salem Aleikum“ Zigaretten hergestellt wurden und die sehr an eine Moschee erinnert.

Zigarettenfabrik

Zum Schluss demonstriert Margret Spohn, dass manche Begriffe der deutschen Sprache aus dem Türkischen übernommen wurden: „Mach doch keinen Heckmeck“ beispielsweise stammt aus dem 17. Jahrhundert, als türkische Kriegsgefangene nach Brot riefen, das auf türkisch „ekmek“ heißt.

Das war’s dann mit dem volkspädagogischen Vortrag. Jetzt sollten wir unsere Fragen auf Zettel schreiben. Sogleich begann eine Diskussion über den Sinn oder Unsinn dieser Maßnahme. „Warum können wir nicht offen diskutieren? Wozu diese Zensur?“

Zensur-Diskussion

Wir kamen uns vor wie in einer Sitzung des SED-Politbüros. Ein Hauch von sozialistischer Meinungsdiktatur mitten in der bayerischen Landeshauptstadt. Die Partei hat immer Recht, das Volk hat still zu sein und alles Vorgegebene immer schön abzunicken. So sieht also der immer wieder propagierte „offene und kritische Dialog“ aus. Tatsächlich war es wohl eher eine Szene aus Orwells 1984. Oder doch wohl von Heines Erinnerungen aus Krähwinkels Schreckenstagen: „Euch geziemt es, stets das Maul zu halten“. 

Muslimrat 2

Der überfreundliche Vertreter des Muslimrates erklärte, dass hier keineswegs Zensur betrieben werde. Man möchte „nur unter den Fragen auswählen können“. In einem sind Moslems zugegebenermaßen wahre Meister: Knallharte Sachverhalte immer wieder so schön zu umschreiben, bis alles nicht mehr so schlimm erscheint wie es wirklich ist..

Zensur-Duo

Skurril die Behauptung der beiden, dass es auf diese Weise schneller gehe und „irrelevante“ Fragen gleich aussortiert werden könnten. Den Einwand, dass dies doch auch mündlich gehe und es doch wohl wirklich nicht nötig sei, einen Kummerkasten zu eröffnen, wischten sie beiseite. Also schrieben wir unsere Fragen auf und gaben sie bei der „Zensurbehörde“ ab.

Abgabe Fragen

Diese wurden jetzt erstmal durchgelesen und sortiert. Viele ließen sie nicht zur Beantwortung zu, beispielsweise die Frage: „Was war eigentlich das Motiv für den türkischen Expansionsdrang über all die Jahrhunderte?“. Die Islamschutz-Kommission, bestehend aus einer Linken und einem Moslem, lief auf Hochtouren.

Zensurkommission

Die schriftlich formulierte Frage, ob die Anwesenden womöglich den offenen Dialog fürchteten, wurde mit dem Argument abgetan, mit dieser Verfahrensweise angeblich gute Erfahrungen gemacht zu haben. Komisch nur, dass man bei der letzten Veranstaltung dieser „Islam entdecken“-Serie die Fragen noch verbal stellen konnte. Was den angeblichen Zeitvorteil anbelangt: Bei einer Frage beugten sich die beiden Zensoren minutenlang über den Zettel, um das Geschriebene zu entziffern und sich auszutauschen, ob es aus ihrer Sicht zur Beantwortung geeignet ist. Um diese mühselige Prozedur abzukürzen, kam aus unseren Reihen der Vorschlag, den Fragesteller dies doch selbst mündlich vortragen zu lassen. Auch das wurde abgelehnt.

Frage aus Publikum

Auch wenn aus den Reihen der Kritiker nur eine Ergänzung zu ihrer Frage kam oder diese erläutern wollten, da die Antwort eine etwas eigenartige Richtung annahm, wurden sie abgewürgt.

Einzig ein anwesender Türke durfte „Ergänzungen“ zu den Ausführungen von Margret Spohn anbringen. Manche Teilnehmer reichten nun ihre Beiträge schon aus Protest gegen diese lachhafte Vorgehensweise auf PI-Zetteln ein, die in der Hand des Muslimrates für unfreiwillige Komik sorgten:

Islam ist Frieden

Eine Frage zielte auf den bemerkenswerten Umstand ab, dass im 17. Jahrhundert viele türkische Kriegsgefangene nach Aufgabe ihrer Religion perfekt in die deutsche Gesellschaft integriert werden konnten. Im Umkehrschluss bedeutet dies ja schließlich, dass der Islam einer Integration im Weg steht. Doch dies verneinte Frau Spohn. Die Türken des Mittelalters seien assimiliert worden, nicht nur integriert. Der Islam könne daher nicht als Ursache für Integrationsprobleme angesehen werden. Eine weitere Vertiefung dieses Sachverhaltes auch hinsichtlich der Aussagen des Korans blockte sie ab.

Wortmeldung

Eine Zuhörerin brachte das Buch „Die Brücke über die Drina“ des serbischen Nobelpreisträgers Ivo Andric ins Spiel, in dem die blutige Geschichte der türkischen Besetzung Bosniens dargestellt wird. Dort kommen die Türken ebenfalls nicht gut weg. Margret Spohn ging auf diese Problematik überhaupt nicht ein, sondern wich bei ihrer Beantwortung auf die Geschichte von Neuseeländern aus, die von Briten im Kampf gegen das Osmanische Reich als Kanonenfutter missbraucht wurden. Als dann immer mehr kritische Nachfragen gestellt wurden, brach Frau Spohn die Veranstaltung zehn Minuten vor dem offiziellen Ende kurzerhand ab.

Ende

Auf die Frage, warum wir nicht weiterdiskutieren können, zumal es jetzt erst richtig interessant werde und ja noch Zeit übrig sei, meinte der Vertreter des Muslimrates, dass eine Folgeveranstaltung im Großen Rathaussaal anstünde und wir jetzt aufhören müssten. Seltsam aber, dass die türkische Community anschließend noch lange untereinander im Raum diskutierte. Die Sache war der Links-Muslimischen Allianz ganz offensichtlich zu kritisch geworden.

Diskussion 5

Diskussion 2

Uns reichte es jetzt mit dieser lachhaften Vorführung. Uns war klar geworden, wie weit die Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Rede unter Rot-Grün-Islamischer Oberhoheit geschliffen werden. Wir fragten uns ernsthaft, ob wir angesichts solcher Zustände noch in einer freien Demokratie leben.

Gruppe diskutiert

Uns wurde selbst das Zurückholen unserer Fragezettel erschwert. Der Lächler vom Muslimrat wollte die Zettel zunächst nicht herausgeben.

Streit

Streit um die Fragen

Wir von PI München gingen anschließend zusammen in ein Wirtshaus, um unsere Erlebnisse schön haram bei Wein und Bier zu besprechen. Alle waren wir uns einig, dass unser Widerstand gegen die Islamisierung immer stärker wird, je generalstabsmäßiger sie offensichtlich von Rot-Grün sekundiert wird.

Ein Bier danach

(Text: byzanz /Fotos: RChandler / Mit Dank für ihre Unterstützung an nockerl, Coolkeeper, La Valette, erwin mustermann und epistemology)




SPAR-Österreich zieht halal zurück

Aladin-Halal-ProdukteDie österreichischen SPAR-Filialen distanzieren sich – im Bemühen, die Stammkundschaft nicht zu verlieren – wieder von ihren Aladin Halal-Produkten. Wie es scheint, sind einige Beschwerden wegen des islamisch-korrekt geschächteten Fleisches bei der Supermarktkette eingegangen. Diese windet sich beim Rückzug jetzt mit der Erklärung aus der Affäre, die Aladin-Wunderlampen-Produkte seien beim Kunden auf zu wenig Gegenliebe Interesse gestoßen, man wolle sie darum künftig nicht mehr anbieten. Ein echter Rückschlag gegen die Islamisierung der europäischen Lebensmittel.

Einer der Beschwerdebriefe an SPAR liegt PI vor:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit beträchtlicher Verwunderung haben wir vor wenigen Tagen festgestellt, dass einige Ihrer SPAR-Filialen mit sogenannten Halal-Produkten, also solchen Artikeln, die entsprechend den kultischen Regeln des Islam von eigens dafür eingesetzten Organen dieser Religionsgemeinschaft kontrolliert und zertifiziert werden, geradezu überschwemmt wurden. Offensichtlich sind Sie bestrebt, Käuferschichten anzusprechen, die nicht bereit sind, sich an die in Mitteleuropa herrschenden Essensgewohnheiten anzupassen.

Es dürfte Ihnen nicht bewusst sein, dass dies nicht einfach nur aus Heimatverbundenheit oder kultureller Tradition passiert. Vielmehr gehen die „Reinheitsvorschriften“ des Islam von einer partiellen Verseuchung der Welt mit rituell unreinen Substanzen aus (keineswegs hat dies irgendetwas mit hygienischen oder gesundheitlichen Fragen zu tun), deren Berührung den Einzug ins Paradies unmöglich macht. Eine derartige Weltsicht hat weitreichende Konsequenzen (wie man etwa an der katastrophalen Rückständigkeit der islamischen Länder oder an der Art des Umganges mit „Ungläubigen“, d.h. solchen Personen, die haram sind, also das Gegenteil von halal). Ein derartiges Weltbild hat keinen Platz in einer aufgeklärten, auf den Werten des Christentums gewachsene Gesellschaft.

Der Vertrieb von halal-Produkten ist daher mit einem Beitrag zur Verbreitung eines vom Geist der Blutrache, der Frauenunterdrückung, der Gewaltbereitschaft und der Verfolgung Andersgläubiger getragenen Weltanschauung gleichzusetzen. Er läuft darauf hinaus, dass sich Unternehmungen unseres Landes unter die rituellen Vorgaben einer archaischen Wüstenreligion unterwerfen, was seit je her das Ziel aller islamischen Aktivisten ist. Sie, sehr geehrte Damen und Herren, werden in nicht allzu weiter Zukunft aufgefordert werden, alle halal-inkompatiblen Produkte aus Ihrem Sortiment zu entfernen.

Ihren schädlichen Akt wollen wir keineswegs unterstützen. Da ich als Vorstandsmitglied des Wiener Akademikerbundes spreche, kann ich Sie versichern, dass wir unsere Mitglieder darüber aufklären werden, dass Bürger, denen der Erhalt der auf dem Christentum aufgebauten Ordnung in Anliegen ist, in Zukunft Einkäufe bei SPAR vermeiden sollten.

Mit freundlichen Grüßen
xxx

Im Antwortschreiben wird deutlich, dass die Halal-Geschäftsidee bereits aufgegeben wurde:

Guten Tag Herr xxx,

vielen Dank für Ihr Feedback zu unserem Sortiment.

Gerne informiere ich Sie, dass wir die Aladin-Wurstartikel lediglich testweise in einigen wenigen Geschäften bis Anfang September im Sortiment geführt haben. Da die Nachfrage nach diesen Artikeln aber nur sehr gering war, haben wir uns entschlossen, diese Produkte zukünftig nicht mehr anzubieten.

Schön, wenn ich Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen konnte und Sie auch weiterhin bei SPAR, EUROSPAR oder INTERSPAR einkaufen.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag und ein erholsames Wochenende.
Freundliche Grüße

xxx
Leiterin SPAR Service Team

Das SPAR-Beispiel kann auch bei anderen Ketten Schule machen. Nur wenn der in Europa immer noch mehrheitlich nicht-muslimische Kunde sich wehrt und klar deutlich macht, dass bei halal im Angebot keine Nachfrage mehr besteht, kann verhindert werden, dass die brutale islamische Schächtung im Abendland salonfähig wird und künftige Generationen sich das Haram-Halal-Denken dereinst zu eigen machen werden.

(Spürnase: Netzwerk Karl Martell)




Was Muslimen recht ist, wird Christen nicht stören

Nicht nur in Österreich, auch immer mehr deutsche Lebensmittelhersteller springen mit Blick auf die Käufer der Zukunft auf den Halal-Zug auf. Motto: „Was den Muslimen recht ist, wird Christen oder Buddhisten nicht stören“, wie Marco Mosna, Juniorchef des Pasta-Produzenten aus Troisdorf, verkündet. Also uns schon. Uns bleibt geschächtetes Fleisch im Hals stecken.

Der Focus berichtet:

Darf ein gläubiger Muslime Pasta Nera essen? Nein. Darf er Gummibärchen naschen? Eventuell. Und was ist mit Aromen auf Alkohol-Basis? Da kommt es drauf an. Islamische Speiseregeln werden schnell zum Fall für den Fachmann, wenn man die Verbote aus Koran und Sunna – einem traditionellen arabischen Regelwerk – auf die moderne Produktpalette im Supermarkt anwenden möchte. Dabei geht es nicht nur ums Schächten und ums Alkohol- und Schweinefleischverbot. Halal-Siegel, die Artikel als „erlaubt“ kennzeichnen, sind auf dem Vormarsch.

Und da wird schon mal im Iran nachgefragt, was der Moslem in Deutschland essen darf.

Zertifiziert wurden die Halal-Nudeln von Mosna vom Unternehmen m-haditec. Inhaber Yavuz Özoguz, Doktor der Verfahrenstechnik und konvertierter Schiit, ist langsam in die Branche hineingewachsen. „Vor 20 Jahren habe ich aus Gefälligkeit fürs islamische Zentrum in Hamburg Gutachten gemacht, da gab es fünf Anfragen im Jahr“, berichtet Özoguz. „Inzwischen sind es fünf Anfragen pro Woche.“ Je nach Produkt kostet die Zertifizierung zwischen 2300 und 3200 Euro. Sie muss jährlich erneuert werden, die Prüfer kommen ins Unternehmen. Einen international anerkannten Halal-Standard gibt es nicht. m-haditec zertifiziert nach den Richtlinien, die das religiöse Oberhaupt des Iran, Ali Khamenei, vorgibt.

Wenn Halal-Experte Özoguz einmal unsicher ist, kann er Khamenei und Konsorten via Mail um eine Fatwa – ein islamisches Rechtsgutachten – bitten. „Die antworten in spätestens 48 Stunden.“ Wer mit dem gebürtigen Hamburger spricht, merkt schnell, dass das nicht oft der Fall sein dürfte. Tief in den Verästelungen des islamischen Rechts und in den Finessen industrieller Lebensmittelherstellung ist Özoguz zu Hause. Er glaubt, dass er damit die Nase am Wind hat: „Wenn Sie sich in deutschen Geburtskliniken umschauen, wissen Sie, wo die Wachstumspotenziale im Food-Bereich sind.“

Und so rennt die lächerliche Steinzeitideologie mit ihren albernen Vorschriften Einzug im Westen offene Türen ein.

Pasta Nera ist verboten. Nicht, weil der Farbstoff des Tintenfischs mit Blut gleichzusetzen wäre, sondern weil der Tintenfisch keine Schuppen hat und damit in Gänze verboten ist. Gummibärchen sind nur statthaft, wenn die Gelatine aus Rinderknochen stammt und die Tiere ordnungsgemäß geschächtet wurden. Die Bonner Firma Haribo produziert solche Bärchen seit 2001 in einem Werk in der Türkei und beliefert den gesamten Nahen Osten. Bei Kosmetika mit Stoffen vom toten Tier gelten ebenfalls die rituellen Schlacht-Vorschriften. Sehr kompliziert wird es, wenn Koran und Sunna auf die Aroma-Akrobatik industrieller Lebensmittelherstellung angewendet werden.

Und kein Mensch regt über die grausame Schächterei auf. Im Gegenteil, sie wird verniedlicht und verharmlost. Fragt sich, wie lange wir überhaupt noch haram essen dürfen, wenn doch den Christen oder Buddhisten angeblich nicht stört, was dem Moslem recht ist.

(Spürnase: Jo)




Islamischer Lifestile erobert Wien

Aladin Halal-Produkte„Wenn Liebe durch den Magen geht, wie es ein Sprichwort sagt, dann kann unser Verhältnis zum Orient so schlecht nicht sein“, heißt es im Editorial zur neusten Ausgabe des Bio und Halal Magazins. Und ganz besonders süß, der Absatz über die Gewürze und Wohlgerüche des Orients: „Der Koran, als wissenschaftliche Basis dieses Wissens, wurde den Völkern Westeuropas lange vorenthalten.“

Wenn der Koran den Bio-Freaks als wissenschaftliche Basis gilt, muss man sich über Einkaufregale voller Halal-Produkte nicht länger wundern.

Spar Halal2

Die hier abgebildeten Fotos mit Halal-Waren, die es bis vor ein paar Wochen noch nicht zu kaufen gab, wurden alle gestern in einer Wiener Spar-Filiale aufgenommen.

Spar Halal

Leider Beschreibt das Bio und Halal Magazin eine europäische Realität:

Weltweit wächst kein Segment auf dem Lebensmittelmarkt so rasch wie „Halal-Food“. Europäische Hypermärkte vervielfachten ihre Ladenfläche für Halal-Produkte. Türkische Lebensmittelgeschäfte boomen, inzwischen liegen auch bei Edeka, Rewe, Metro, Spar und Lidl modern konzipierte „Halal“-Snacks für junge Leute im Regal. Seriöse, von den muslimischen Gemeinschaften getragene Institute, nicht selten vom Staat anerkannt, prüfen in allen westlichen Industriestaaten die Lebensmittel auf islamkonforme Eigenschaften. Auf der Website der deutschen Halalcontrol finden sich längst große „Brands“ wie Almi, BASF, Bayer, Degussa, Ehrmann, Kerry, Langnese, Nestlé oder Unilever. Ist es wirklich noch eine Vision: Islamischer Lifestyle für europäische VerbraucherInnen?

Dazu ein kleines Experiment: Werden Haram-„Schweinswürstel“ als Halal-Produkte gekauft, wenn man sie auf einen Stapel Halal-Fleisch legt?

Spar Halal-Sortiment

» E-Mail an Spar-Österreich: office@spar.at

(Spürnase: ESW)




In Nigeria entsteht ein Haus des Friedens

scharia

Nigeria ist eines jener Länder, die sich gegenwärtig im Übergang zu einen islamischen Land, einem „Haus des Friedens“, befinden. Dort leben noch Christen und „Heiden“, und zur Zeit kann man studieren, warum es in jenen Ländern, die die Metamorphose schon lange hinter sich haben, keine davon mehr gibt. Bedauerlicherweise beleuchten die grausamen Vorgänge nicht nur die Geschichte der islamischen Landnahme mit Feuer und Schwert, sondern gewähren uns auch einen Ausblick auf die Zukunft unserer Enkel, wenn es nicht gelingt, der Islamisierung Europas Einhalt zu gebieten.

Das christliche Portal kath.net – und leider nur dieses – berichtet:

Eine „Talibanisierung“ Nigerias durch die jüngste Welle islamistischer Gewalt im Land befürchtet der Leiter des „Katholischen Instituts für Entwicklung, Gerechtigkeit, Frieden und Caritas“ in Enugu, Prälat Obiora Ike. In einem Gespräch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ in München sagte er, mit den jüngsten Angriffen radikaler Islamistan auf Sicherheitskräfte im Norden Nigerias habe die Gewalt im Land eine neue Dimension erreicht.

Bisher seien die Islamisten beinahe ausschließlich gegen Christen vorgegangen. Nun jedoch hätten sich neue radikale Gruppen gebildet, die gegen „alles Westliche“ und auch gegen andere Muslime vorgingen. Ike berichtet, die Gewaltakte dieser Gruppen richteten sich nun auch gegen die Regierungen in jenen Bundesstaaten, die bereits die Scharia eingeführt hätten. In untereinander abgestimmten Attacken griff die Gruppe Polizeistationen, Kirchen, Moscheen und Gefängnisse und unbeteiligte Menschen an. Sie tötete unschuldige Menschen, Polizisten, Gefängniswärter und ließ einige Gefangene frei.

Nach Einschätzung Ikes handle es sich bei den neuen Islamisten nicht um Splittergruppen, sondern um eine große Bewegung, die sich rasch im ganzen Land ausbreite. Federführend sei dabei eine islamistische Sekte namens Boko Haram („Erziehung ist Sünde“). Sie halte Schulen und Universitäten für „westlich dekadent“ und ginge daher auch gegen muslimische Bildungseinrichtungen vor. In den vergangenen Tagen hätten die Islamisten in den nordöstlichen Bundesstaaten Bauchi, Yobe, Adamawa und Borno insgesamt 210 Menschen ermordet.

Nigerianische Christen bitten um ein Gebet, während deutsche Pfarrer sich zu Komplizen der Christenmörder machen, und unter dem Deckmantel der „Religionsfreiheit“ den Bau von Moscheen und die Ausbreitung des Islam fördern. Wer wird übrig sein, um für unsere Enkel zu beten, wenn hier die Scharia ausgerufen wird?

(Spürnase: Ian S., Foto: Scharia in Nigeria)




Schweinegrippe-Pandemiegefahr in Mekka

MekkaJedes Jahr pilgern etwa zwei Millionen gläubige Muslime nach Mekka. Doch dieses Jahr fürchten die Mohammed-Anhänger eine für den Islam ganz ungewöhnliche Gefahr. Welche Ironie des Schicksals, sollte ausgerechnet die weltweite Vereinigung der Schweine-Hasser bei der diesjährigen Hadsch von einer H1N1-Pandemie getroffen werden. Möglicherweise ist das Gerede um die Schweinegrippe in Saudi-Arabien aber auch ein weiterer Versuch, die unliebsamen Haram-Schweine der Christen endlich loszuwerden und sie in der ganzen islamischen Welt einen grausamen Tod erleiden zu lassen, wie geschehen in Ägypten.

(Spürnase: Le Saint Thomas)




Warum ich den Islam verlassen habe

Apple_Mecca_220In den letzten Tagen und wohl ausgelöst durch unsere Erwähnung auf islamistischen Hetzseiten erreichen uns viele hasserfüllte Emails von Moslems. Dies zeigt, dass PI auch von diesem Personenkreis gelesen wird. Hier haben wir, auf deutsch, einen Artikel zum Nachdenken für Moslems, die noch bereit sind, ihr Weltbild zu hinterfragen.

(Ein Ex-Moslem erklärt – von Ali Sina)

Ich werde oft gefragt, warum ich dem Islam den Rücken gezeigt habe. So absurd das klingen mag, aber einige Moslems können sich gar nicht erlauben, überhaupt daran zu denken, dass das Verlassen des Islams möglich ist. Sie glauben eher daran, dass diese Menschen jüdische Agenten sind, die für solche Aussagen bezahlt werden, als dass sie die Tatsache akzeptieren, dass Menschen Gedankenfreiheit haben und einige eben zu der Schlussfolgerung kommen, dass Islam nichts für sie ist.

Die folgenden Argumente sind meine persönlichen Gründe, warum ich kein Moslem mehr bin.

Noch vor wenigen Jahren habe ich ganz anders gedacht. Ich war überzeugt, dass mein Glauben an den Islam seine Basis nicht in blinder Imitation hatte, sondern ein Ergebnis von jahrelanger Untersuchung und Forschung war. Die Tatsache, dass ich unzählige Bücher über den Islam gelesen hatte, die von Menschen geschrieben worden sind, deren Gedanken ich befürwortete und das Herumstöbern in verschiedenen Lebensphilosophien, die meiner Komfortzone entsprachen, bestärkten mich in der Überzeugung, dass ich die Wahrheit gefunden hatte. Meine ganzen voreingenommenen Nachforschungen bestätigten meinen Glauben. Genau wie viele andere Moslems dachte ich, dass man an die Quelle gehen müsse, wenn man etwas lernen möchte. Im Islam ist die Quelle natürlich der Koran und die Bücher, die von den muslimischen Gelehrten geschrieben worden sind.

Deswegen sah ich auch gar keine Notwendigkeit darin, irgendwo anders nach der Wahrheit zu suchen, da ich davon überzeugt war, die Wahrheit bereits gefunden zu haben. Es gibt ein muslimischen Sprichwort was sagt: Die Suche nach Wissen, nachdem man es bereits erworben hat, ist dumm.

Natürlich ist das keine logische Erklärung. Was tun wir, wenn wir die Wahrheit über eine dieser gefährlichen Sekten erfahren wollen? Ist es genug, allein davon abzuhängen, was die Sektenführen und ihre irregeführten Anhänger sagen? Wäre es nicht vernünftiger, unsere Nachforschungen auszuweiten und mal herauszufinden, was denn andere Menschen über diese Sekten sagen? An den Ursprung einer Sache zu gehen macht nur in der Wissenschaft Sinn, weil Wissenschaftler keine ´Gläubigen´ sind. Sie behaupten nichts aufgrund von blindem Glauben. Wissenschaftler analysieren alles sehr kritisch, um dann Beweise vorzulegen. Dies ist ein großer Unterschied zur religiösen Herangehensweise, die absolut auf Vertrauen und Glauben basiert.

Ich glaube, dass es die Bekanntschaft mit westlichen, humanistischen Werten war, die mich etwas vernünftiger gemacht haben und meinen Appetit auf Demokratie, Gedankenfreiheit, Menschenrechte, Gleichberechtigung,… angeregt haben. Erst dann, als ich den Koran noch mal las und über Befehle stolperte, die überhaupt nicht mehr mit meinen neugefundenen humanistischen Grundsätzen übereinstimmten, wurde ich unruhig und fühlte mich unwohl über Lehren wie diese:

3:90: Die Reue derer aber, die einst glaubten und dann ungläubig wurden und sich im Unglauben steigerten, wird nie angenommen. Das sind die Verirrten.

16:106: Wer Allah verleugnet, nachdem er geglaubt hat – den allein ausgenommen, der (dazu) gezwungen wird, während sein Herz im Glauben Frieden findet -, auf jenen aber, die ihre Brust dem Unglauben öffnen, lastet Allahs Zorn; und ihnen wird eine strenge Strafe zuteil sein.

Einige mögen meinen, dass diese abscheuliche Strafe die Menschen erst in der nächsten Welt erwarten würden. Aber Mohamed stellte sicher, dass diese Strafen die Menschen auch schon in dieser Welt bekommen werden.

Sahih Bukhari, Band 6, Buch 61, Nr.577: Ich hörte, wie der Prophet sagte: „In den letzten Tagen der Welt werden junge Menschen erscheinen, die dumme Ideen und Gedanken haben. Sie werden gut sprechen, aber sie werden den Islam verlassen, wie ein Pfeil, der sein Ziel verpasst. Ihr Glaube wird nicht über den Hals hinausgehen. Also töte sie, wo auch immer du sie finden wirst. Diejenigen, die solche Menschen getötet haben, werden am Tag des jüngsten Gerichts eine Belohnung erhalten.

Sahih Bukhari, Band 4, Buch 63, Nr. 260: Ali verbrannte ein paar Menschen und diese Neuigkeiten erreichten Ibn´Abbas, der sagte: „Wäre ich an seiner Stelle gewesen, hätte ich sie nicht verbrannt, da der Prophet sagte ´Bestrafe niemanden mit der Strafe Allahs´. Aber kein Zweifel, ich hätte sie getötet , da der Prophet gesagt hat ´Wenn jemand (ein Moslem) seinen Glauben verlässt, dann töte ihn.´“

Sahih Bukhari, Band 4, Buch 63, Nr.261: Acht Männer des Stammes von ´Ukil kamen zu dem Propheten und fanden das Klima in Medina unerträglich für sich. So sagten sie: „Oh Apostel Allahs! Bitte versorg uns mit etwas Milch.“ Allah´s Apostel sagte: „Ich empfehle euch die Kamelherde.“ Also gingen sie und tranken den Urin und die Milch der Kamele (als Medizin) bis sie gesund und wohlgenährt waren. Dann töteten sie die Schafherde und schickten die Kamele weg. Sie wurden Ungläubige, nachdem sie Moslems waren. Als der Prophet darüber informiert wurde, schickte er einige Männer aus, um sie zu verfolgen. Und bevor die Sonne aufging, wurden sie zu ihm gebracht und er ließ ihnen ihre Hände und Füße abhacken. Dann rief er nach Nägeln, die heiß gemacht wurden und ihre Augen verschließen sollten. Dann wurden sie in der Harra (ein felsiges Land in Medina) gelassen. Sie baten um Wasser und niemand gab es ihnen, bis sie starben.

Ein Teil von Sunan, Abu-Dawud, Buch 38, Nr. 4339
Erzählt von Aisha, Ummul Mu´minin: Der Apostel von Allah (Friede sei mit ihm) sagte: Das Blut eines muslimischen Mannes, der bezeugt, dass es nur einen Gott gibt und Mohamed sein Prophet ist, soll nie vergossen werden, außer aus diesen drei Gründen: ein Mann, der nach seiner Hochzeit Ehebruch begeht, wofür er gesteinigt werden soll; ein Mann, der gegen Allah und seinen Apostel kämpft, wofür er getötet oder gekreuzigt oder des Landes verwiesen werden soll; oder ein Mann, der einen Mord begeht, wofür er selbst getötet werden soll.

Was jetzt kommt, ist ziemlich beunruhigend. Ich wage zu behaupten, dass jeder, der dies liest und nicht angeekelt davon ist, noch einen weiten Weg vor sich hat, ein Mensch zu werden.

Sunan Abu-Dawud, Buch 38, Nr. 4348:
Berichtet von Abdullah Ibn Abbas: Ein blinder Mann, hatte eine Sklavin als Mutter, die schlecht über den Propheten (Friede sei mit ihm) sprach. Er gebot ihr, damit aufzuhören, aber sie hörte nicht auf ihn. Er wies sie zurecht, aber sie gab ihre Gewohnheit nicht auf. Also nahm er eine Schaufel, setzte sie auf ihren Bauch, drückte zu und tötete sie. Ein Kind, welches zwischen ihren Beinen hervorkam, was mit Blut überströmt. Als es Morgen wurde, wurde der Prophet (Friede sei mit ihm) darüber informiert. Er versammelte das Volk und sagte: Ich schwöre bei Allah und ich beschwöre den Mann, der diese getan hat, aufzustehen. Der Mann erhob sich. Er setzte sich vor den Propheten (Friede sei auf ihm) und sagte: „Apostel von Allah! Ich bin ihr Gebieter. Sie hat schlecht über Euch geredet und Euch verachtet. Ich habe es ihr verboten, aber sie wollte nicht hören, ich tadelte sie, aber sie machte weiter. Ich habe zwei Söhne von ihr, die wie Perlen sind und sie war meine Begleiterin. Letzte Nacht hat sie damit angefangen, über Euch schlecht zu sprechen. Also nahm ich eine Schaufel, setzte sie auf ihren Bauch und drückte zu, bis sie starb.“ Daraufhin sagte der Apostel: Oh sei mein Zeuge. Für ihr Blut ist keine Vergeltung zu bezahlen.

Ich fühlte, dass diese oben geschilderte Geschichte eine offensichtliche Ungerechtigkeit widerspiegelte. Mohamed verzeiht einem Mann, der eine schwangere Frau und sein eigenes, ungeborenes Kind tötet nur, weil sie den Propheten beleidigt hat?! (Es war unter Arabern Gang und Gebe, dass sie mit ihren Sklavinnen Geschlechtsverkehr hatten. Der Koran hat diese Tradition fortbestehen lassen:33:52 Mohamed selbst hat mit Mariyah, der Sklavin seine Frau Hafsa geschlafen, ohne Mariyah zu heiraten.)

Jemandem zu vergeben, der einen anderen Menschen getötet hat, nur weil diese Person den Propheten beleidigte, ist unakzeptabel. Was, wenn dieser Mann nur gelogen hat, um einer Strafe zu entgehen? Was sagt uns diese Geschichte über den Sinn für Gerechtigkeit des Propheten? Stell dir vor, wie viele unschuldige Frauen wohl ihr Leben lassen mussten während dieser 1400 Jahre?! Und die Männer entkamen der Strafe, weil sie einfach ihre Frauen bezichtigten, dass sie den Propheten verhöhnt hätten!

Hier ist noch eine Geschichte:
Sunan Abu-Dawud, Buch 38, Nr. 4349:
Berichtet von Ali ibn Abu Talib: Eine Jüdin sprach schlecht über den Propheten (Friede sei mit ihm) und verhöhnte ihn. Ein Mann strangulierte sie, bis sie starb. Der Apostel von Allah (Friede sei mit ihm), sagte: Für ihren Tod ist kein Blutgeld zu bezahlen.

Es war nicht einfach, solche Geschichten zu lesen und nicht irgendwie berührt zu sein. Es gibt auch keinen Grund anzunehmen, dass all diese Geschichten erfunden worden sind. Warum sollten Gläubige, die versucht haben, ihren Propheten als leidenschaftlichen Mann darzustellen, so viele Geschichten erfinden, die ihn als einen skrupellosen Tyrannen zeigen?

Ich konnte diese brutale Behandlung derjenigen, die nicht an den Islam glauben, nicht mehr akzeptieren. Der Glaube ist eine persönliche Angelegenheit. Ich konnte nicht mehr akzeptieren, dass die Strafe für jemanden, der eine Religion kritisiert, Tod bedeuten würde.

Schau dir an, wie Mohamed mit Ungläubigen umgegangen ist:

Sunan Abu Dawud, Buch 38, Nr.4359:
Berichtet von Abdullah Ibn Abbas: Der Vers „Die Strafe für diejenigen die gegen Allah und seinen Apostel Krieg führen und die im Land Unheil und Schaden anrichten, ist die Hinrichtung oder Kreuzigung oder das Abschneiden der Hände und Füße oder das Verlassen des Landes…“ gilt für Polytheisten. Falls einer von ihnen vor seinem Ergreifen um Vergebung bittet, soll ihn dies nicht vor den oben genannten Strafen schützen, die er verdient.

Wie kann ein Botschafter von Gott Menschen verstümmeln und kreuzigen lassen, die sich widersetzen, ihn zu akzeptieren. Kann solch eine Person wirklich als Botschafter Gottes bezeichnet werden? Gab es da nicht vielleicht einen besseren Mann, der mehr moralische und ethische Kraft besaß, um diese mächtige Verantwortung zu ertragen?

Außerdem konnte ich auch nicht die Tatsache akzeptieren, dass Mohamed an einem einzigen Tag 900 Juden tötete, nachdem er sie in einer Schlacht gefangen nahm, die er selbst angezettelt hatte. Ich las die folgende Geschichte und zuckte zusammen:

Sunan Abu Dawud, Buch 35, Nr. 4390:
Berichtet von Atiyyah al Qurazi: Ich war unter den Gefangenen der Banu Qurayzah. Ihre Begleiter untersuchten uns. Diejenigen, deren Haare schon gewachsen waren, wurden ermordet und die jenigen, die noch keine Haare hatten, blieben am Leben. Ich war unter denjenigen, die noch keine Haare hatten.

Auch diese Geschichte schockierte mich:

Sunan Abu Dawud, Buch 38, Nr. 4396:
Berichtet von Jabir ibn Abdullah: Ein Dieb wurde zum Propheten (Friede sei mit ihm) gebracht. Er sagte: Tötet ihn. Die Leute sagten: Er hat gestohlen, oh Apostel von Allah. Dann sagte er: Schneidet seine Hand ab. Also wurde seine rechte Hand abgeschnitten. Er wurde ein zweites Mal gebracht und der Prophet sagte: Tötet ihn. Die Menschen sagten: Er hat gestohlen, oh Apostel von Allah. Dann sagte er: Schneidet seinen Fuß ab. Also wurde sein linker Fuß abgeschnitten. Der Mann wurde ein drittes Mal gebracht und der Prophet sagte: Tötet ihn. Die Leute sagten: Er hat gestohlen, oh Apostel von Allah! Also sagte er: Schneidet seine Hand ab. Also wurde seine linke Hand abgeschnitten. Er wurde ein viertes Mal gebracht und er sagte: Tötet ihn. Die Leute sagten: Er hat gestohlen, oh Apostel von Allah! Also sagte der Prophet: Schneidet seinen Fuß ab. So wurde der rechte Fuß abgeschnitten. Der Mann wurde ein fünftes Mal gebracht and er sagte: Tötet ihn. Also nahmen wir den Mann und töteten ihn. Dann schleiften wir ihn und warfen ihn in einen Brunnen und schmissen Steine auf ihn.

Sieht ganz so aus, als würde Mohamed das Urteil vollziehen, bevor er sich die Sache überhaupt angehört hat. Außerdem lässt er einem Dieb, dem er die Hand abhackt, keine andere Möglichkeit mehr, sich sein Brot zu verdienen außer durch Betteln. Und auch dies wird schwierig werden, denn schließlich ist er durch die Verstümmelung als Dieb gebrandmarkt und von den Leuten verhasst.
Ich habe viele Jahre im Westen gelebt und wurde dort sehr freundlich von Menschen anderer Religionen oder aber auch gar keiner Religion empfangen, die mich als ihren Freund akzeptiert und geliebt haben. Sie ließen mich an ihren Leben teilhaben und schenkten mir ein Teil ihres Herzens. Ich konnte nicht länger die folgenden Befehle des Korans als Worte Gottes anerkennen.

58:22 Du wirst keine an Gott und den Jüngsten Tag glaubenden Menschen finden, die sich mit denjenigen befreunden, die Gott und Seinem Gesandten trotzen, auch wenn es ihre Väter, Söhne, Brüder oder Verwandten wären. Diesen hat Gott Glauben ins Herz gelegt und mit einer Kraft von Sich gestärkt. Er wird sie in Paradiesgärten bringen, unterhalb derer Flüsse fließen. Darin werden sie ewig bleiben. Gott hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Sie sind Gottes Partei. Die Angehörigen von Gottes Partei sind die Gewinner

3:118-120 O ihr, die ihr glaubt, schließt keine Freundschaft, außer mit euresgleichen. Sie werden nicht zaudern, euch zu verderben, und wünschen euren Untergang. Schon wurde Hass aus ihrem Mund offenkundig, aber das, was ihr Inneres verbirgt, ist schlimmer. Schon machten Wir euch die Zeichen klar, wenn ihr es begreift.

Seht her, ihr liebt sie, sie aber lieben euch nicht. Und ihr glaubt an das ganze Buch. Wenn sie euch treffen, sagen sie: „Wir glauben“; sobald sie aber allein sind, beißen sie sich in die Fingerspitzen vor Zorn gegen euch. Sprich: „Sterbet an eurem Zorn.“ Wahrlich, Allah weiß das Innerste der Seelen wohl. Wenn euch etwas Gutes trifft, empfinden sie es als Übel, und wenn euch ein Übel trifft, so freuen sie sich dessen. Aber wenn ihr geduldig und gottesfürchtig seid, wird ihre List euch keinen Schaden zufügen. Seht, Allah umfasst (mit Seinem Wissen) das, was sie tun.

5:51 Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde (aber nicht mit euch). Wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen (und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Gläubigen). Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht.

Ich hab auch das oben genannte Statement als falsch empfunden. Der Beweis dafür liegt in der Bosnien-Kosovo-Krise. Hier haben christliche Länder gegen andere christliche Länder gekämpft, um die Moslems zu befreien. Viele jüdische Doktoren haben freiwillig daran teilgenommen, um Flüchtlingen aus dem Kosovo zu helfen. Obwohl während des Zweiten Weltkrieges dieselben albanischen Moslems zusammen mit Hitler gegen die Juden vorgegangen sind.

Es wurde immer deutlicher für mich, dass Moslems von allen Menschen auf der Welt respektiert werden, wobei unser Prophet uns aber lehrt, sie zu hassen, sich von ihnen zu distanzieren und ihnen unseren Lebensstil aufzuzwingen, sie zu töten und zu unterdrücken und sie die Jizya (Schutzsteuer) zahlen zu lassen. Wie verrückt! Wie pathetisch! Wie unmenschlich! Kein Wunder, dass es soviel unerklärbaren Hass auf die Juden und Christen und den Westen seitens der Moslems gibt. Es war Mohamed, der diesen Hass gesät hat und die Skepsis gegenüber Ungläubigen unter seinen Anhängern verbreitet hat. Wie können Moslems sich jemals in anderen Ländern integrieren, wenn sie solch hasserfüllten Botschaften des Korans als die Botschaft Gottes ansehen?

Es gibt viele Moslems, die in nicht-muslimische Länder einwandern und dort mit offenen Armen empfangen werden. Einige von ihnen gehen sogar in die Politik und gehören dann zur Elite. Wir erleiden in den nicht-muslimischen Ländern keine Diskriminierung. Aber schau her, wie wir laut Aussage des Propheten mit Nicht-Moslems umgehen sollen, wenn wir die Mehrheit darstellen:

9:29 Führt den bewaffneten Kampf gegen diejenigen, die weder den Iman an ALLAH, noch an den Jüngsten Tag verinnerlichen, noch das für haram erklären, was ALLAH und Sein Gesandter für haram erklärten, noch sich dem wahren Ding fügen von denjenigen, denen die Schrift zuteil wurde, bis sie die Dschizya in Ergebenheit entrichten, während sie unterwürfig sind.

Ich kann auch den folgenden Vers absolut nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Ich liebe die gesamte Menschheit und wünsche es jedem, sowohl in dieser Welt, als auch in der nächsten Welt, glücklich zu sein. Aber mein heiliger Prophet trägt mir auf, keine Vergebung für die Ungläubigen zu erbitten, selbst wenn sie meine Eltern oder engen Vertrauten sind.

9:113 Es kommt dem Propheten und den Gläubigen nicht zu, für die Götzendiener um Verzeihung zu flehen, und wären es selbst ihre nächsten Verwandten, nachdem ihnen deutlich geworden ist, daß jene Bewohner der Dschahim (Hölle) sind.

Der Koran und die Hadithe sind voll mit schrecklichen Versen, die für mich einen klaren Beweis darstellen, dass Mohamed kein Prophet war. Er war ein Sektenanführer. Leute dazu zu zwingen, sich von ihrer Familie zu distanzieren ist genau das, was Sekten machen. Er war ein Hochstapler, der so laut unf kräftig log, dass die ignoranten Menschen seiner Zeit nicht anders konnten, als ihm zu glauben. Dann folgten die nächsten Generationen, die seine Lügen immer weiterreichten. Philosophen und Schriftsteller wurden in diese Zeit der Lügen geboren und weiteten sie aus, schmückten sie und machten sie glaubwürdig. Aber wenn du der Sache auf den Grund gehst, wenn du den Koran liest und die Hadithe studierst, wirst du feststellen, dass alles nur Lug und Trug ist.

Ich weiß, dass meine Worte viele Menschen verärgern können. Aber ich bitte dich darum, deine Wut zu kontrollieren. Lies auch meine anderen Artikel und denk über sie nach.

Wie du feststellen wirst, basiert meine Ablehnung des Islams nicht auf den schlechten Gewohnheiten der Moslems, sondern auf den schlechten Gewohnheiten seines Autors. All diese barbarischen und schrecklichen Gewaltakte, die von den Moslems während all der Jahrhunderte praktiziert wurden, wurden von Koran und Sunnah inspiriert. Deswegen verurteile ich den Islam, wegen der schlechten Dinge, die die Moslems tun. Ich weiß auch, dass jegliche Mühe, die islamische Gemeinschaft zu humanisieren, reine Zeitverschwendung ist. Der Feind ist der Islam selbst und er ist das Ziel meiner Angriffe. Ich tue dies, obwohl ich ein Anziehungspunkt des Hasses aller fanatischen Moslems geworden bin. Ich verdiene dabei gar nichts.

Der einzige Grund, warum ich so unnachgiebig gegen den Islam bin ist, dass ich die Welt aus den Klauen dieses teuflischen Kults befreien und Frieden, Liebe und Freundschaft zwischen den Menschen herstellen möchte.




Omar Bakri: Es ist eine Familientragödie!

article-1163510-031DAC330000044D-891_235x282Ja, es kommt in den besten rechtgläubigen Familien vor. Papa Hassprediger ist unterwegs um möglichst viele Ungläubige zum Paradies einzuladen und daheim geht’s es drunter und ganz haram zu. Omar Bakri will die westliche Lebensweise von der Insel verbannen und die Briten aufwecken, zum Islam bekehren – bevor sich die britischen Muslime erheben und das Land in einer Revolution einnehmen und die Fahne des Propheten auf Big Ben weht.

Hatte er also nicht so viel Zeit auf seinen Dienstreisen. Und die vom britischen Dhimmi überwiesenen Sozialleistungen sind ja auch nicht mehr so üppig. So musste sich seine älteste Tochter Yasmin (27) ihren Lebensunterhalt als Tänzerin in einem Nachtclub verdienen. Dies nicht schlimm genug, wurde jetzt seine jüngere Tochter Raya auf Facebook ertappt.

RSNN0931RAYA-180_842101aObwohl Papa Hassprediger ihr ganz deutlich befohlen hatte, sich von Kopf bis Fuss zu verhüllen, zeigte sie sich wie eine ganz normale ungläubige Schlampe/Jugendliche/Britin der Öffentlichkeit.

Papa Hassprediger, im Exil im Libanon, hat es nicht leicht. Kommt eben in den besten, auch rechtgläubigen Familien vor.




Kellogg’s Müsli halal – gibt’s auch andere?

Wir wissen nicht, welche Zutaten ein Müsli überhaupt enthalten kann, die als haram gelten. Denn eher selten enthält Müsli Fleisch, Alkohol oder Gelatine. Dennoch sieht die Firma Kellogg’s sich genötigt, in ihren Produktinformationen darauf hinzuweisen, dass ihre Müslis für Vegetarier und Veganer geeignet und auch halal sind. Kosher nicht? Wir vermissen einen entsprechenden Hinweis, oder legt man auf jüdische Kunden keinen Wert?

(Spürnase: A. B.)




Deutschlands radikale Muslime

„Die Juden sind die Feinde Allahs,“ erklärte Ismael Gharaballi während eines Gottesdienstes in einer Moschee in Bielefeld. „Das ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die Überzeugung Allahs“, verkündete der palästinensische Imam und Hamas-Aktivist, wobei er mit dem Koran herumfuchtelte. Die etwa 200-köpfige Gemeinde donnerte „Allahu Akbar!“

Anschließend blätterte Gharaballi auf eine andere Seite des Korans und las

„… und tötet sie [er erklärte dies betreffe die Ungläubigen, speziell die Juden] wo immer ihr ihnen begegnet und vertreibt sie überall, wo sie euch vertrieben haben“ (Sure 2, Vers 191). „Worauf wartet ihr?“, rief er. „Allah selbst befiehlt uns, sie zu töten. Mit den Juden kann kein Frieden geschlossen werden.“

Nach dem Gebet, näherte ich mich Gharaballi in der Moschee-Cafeteria und fragte ihn, ob er das, was er da predigte, ernst gemeint hätte.

„Natürlich, meine ich es ernst. Das ist nicht irgend ein Buch. Das ist das Wort Allahs.“

Dann fragte ich, ob er einen Juden hier in Deutschland töten würde. Er antwortete:

„Ja, besonders diese Israelis, die arabisches Land besetzen.“

Ich ermahnte ihn, dass dies Mord wäre und er dafür hinter Gittern landen würde. Ismael konterte wütend:

„Das ist mir egal. Der Koran ist unser Gesetz und unsere Verfassung, alles andere ist bloß Müll.“ Bezüglich Hitler sagte mir Ismael: „Der Mann war ein Held, fast ein Muslim. Ich bin einer seiner Fans.“

Gharaballi ist innerhalb der drei Millionen Muslimen in Deutschland kein Einzelfall. Ibrahim el-Zayat, der Kopf einer extremistischen, in München ansäßigen Organisation, die sich Islamische Gemeinschaft in Deutschland nennt, sagte letzten Monat auf einem Treffen mit anderen Muslimen:

„Es ist immer noch verfrüht, gegen die Juden und Ungläubigen in diesem Land zuzuschlagen.

Aber bei einer Vorlesung im Gemeindezentrum in Berlin Neukölln, an der ich teilgenommen habe, wo jedoch keine Medienleute zugelassen waren, ging er weiter und versicherte:

„aber früher oder später werden wir gegen die Feinde Allahs und des Islams zuschlagen. Wir müssen abwarten. Viele Deutsche konvertieren zum Islam, besonders Freunde von der NPD [einer Neonazi-Partei].“

Als ich einen deutschen Journalisten bat, dies mit einem Anruf bei el-Zayat nachzuprüfen, bestritt letzterer, jemals von etwas Derartigem gehört zu haben.

El-Zayat ist 1968 in Marburg, Deutschland, geboren als Sohn eines ägyptischen Imams und einer deutschen Mutter. Er besitzt eine Baufirma und erhält immense Geldsummen von den Saudis, um damit Moscheen in Deutschland und anderen europäischen Ländern zu bauen. Er ist ein aggressiver muslimischer Fundamentalist und hat Verbindungen zu verschiedenen Islamisten- und Terrororganisationen auf der ganzen Welt. In Deutschland wird er gegenwärtig wegen Unterstützung radikaler Organisationen verfolgt.

El-Zayat ist ein typisches Beispiel für die meisten muslimischen Aktivisten in Deutschland. Muslimische Organisationen entzünden in ihren Schulen und Gemeindezentren Hass und Gewalt gegen Juden und Christen. In der Öffentlichkeit hingegen und gegenüber den Medien bestreiten sie, Gewalt zu predigen. El-Zayat, Gharaballi und die Mehrzahl der radikal-islamistischen Imame und offiziellen Vertreter muslimischer Organisationen erhalten große Gehaltszahlungen von den Saudis.

Gemäß einer Studie der Universität Bielefeld sind über 30 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime radikalisiert. Sie lehnen das deutsche Grundgesetz ab und hoffen darauf, ein islamisches Scharia-Recht einführen zu können.

Viele deutsche Politiker, besonders von der Partei der Grünen, schreiben muslimischen Radikalismus oft sozialen Misständen und einem Mangel an Integration in der deutschen Gesellschaft zu. Für alle diese Probleme machen sie die deutsche Seite verantwortlich. Der frühere Außenminister Joschka Fischer äußerte dieses Jahr in einem Interview mit dem deutschen Radiosender WDR, man sollte den Muslimen überlassen, zu glauben und zu handeln, wie es ihnen gefällt.

„Andere Religionen sind auch nicht liberaler als der Islam.“

Der deutsche Innenminister Wolfgang Schäuble hat sich in den letzten zwei Jahren mehrfach mit den Leitern der muslimischen Organisationen und Islamexperten getroffen. Ich nahm an all diesen Treffen teil. Die Leiter der muslimischen Dachorganisationen sagen der deutschen Regierung, sie und ihre Mitglieder würden das deutsche Grundgesetz akzeptieren. Zuhause in ihren Gemeinden predigen sie Hass und Gewalt. Mitte April 2008 machte die deutsche Polizei bei einem Dutzend muslimischen Extremisten eine Razzia auf deren Grundstücken und verhaftete neun von ihnen. Aber dies ist nur die Spitze des Eisbergs. Die deutschen Medien und die Öffentlichkeit scheinen sich zu scheuen, radikalen Muslimen entgegenzuwirken. Nur sehr wenige Medien druckten die in Dänemark veröffentlichten Mohammed-Karikaturen ab, und sie spielten den kürzlich erschienenen islamkritischen Film Fitna des niederländischen Politikers Geert Wilders herunter.

Radikaler Islam impft in beeinflussbare junge Gemüter Koranverse ein, die mit modernen Werten und Menschenrechten unvereinbar sind, indem er beispielsweise zum Hass gegen Juden und Christen aufstachelt. Dalal, ein 15-jähriges Mädchen, das eine muslimische Schule in Ulm besucht, erzählte mir stolz, ihr Lehrer hätte sie angewiesen, Nicht-Muslime nicht zu grüßen. Es ist haram (verboten), sagte sie. Radikale Muslime betonen ebenfalls die Passagen, die Frauen diskriminieren und zur Gewalt gegen jene, die ihre Glaubens- und Meinungsfreiheit ausüben, aufstacheln.

Auch das Christentum und das Judentum haben in ihren heiligen Schriften Passagen, die mit den Menschenrechten unvereinbar sind. Aber die meisten Christen und Juden beachten diese Passagen einfach nicht. Sie halten sie für archaisch und wenden stattdessen humanere und rationalere Stellen an. Die meisten Muslime beachten hingegen die liberaleren Passagen, die auch im Koran existieren, nicht.

Die Mehrzahl der in Deutschland lebenden Muslime sind friedliche Leute. Radikale Muslime sind eine Minderheit. Aber diese Minderheit dominiert. Sie sind in Schlüsselpositionen innerhalb der muslimischen Gemeinden und kontrollieren sowohl Moscheen als auch Organisationen. In Deutschland gibt es kein Gesetz gegen Volksverhetzung. Die Deutsche Regierung sollte ein solches Gesetz erlassen – ähnlich dem Verbot der Holocaust-Leugnung – damit die Aufstachelung zum Hass und die Verletzung von Menschenrechten zum Verbrechen wird.

Dieser Text erschien auf englisch bei „FamilySecurityMatters.org„. Er wurde erstmals am 16. Oktober 2008 auf „Islam Watch“ publiziert. Der Verfasser, Dr. Sami Alrabaa, ist Ex-Muslim, Soziologieprofessor und Spezialist für arabisch-muslimische Kultur. Bevor er nach Deutschland kam, lehrte er an der Universität von Kuwait, der König-Saud-Universität und an der staatlichen Universität Michigans. Er schreibt auch für die „Jerusalem Post“. Deutsche Übersetzung von PI




Islamisierungs-Rap auf Deutsch

Um die Jugendlichen auf der Suche nach ihrer eigenen Identität zum islamischen Pfad zu bringen, rappt hier ein deutscher Schiit aus Berlin einen Islamisierungs-Song in der Sprache des zu missionierenden Kartoffel-Zielpublikums.

Sich gegen die islamische Mission aufzulehnen, wäre demnach „haram“, empörend und ein Verbrechen. Die Bekehrung zu Allah muss immer auch gleich mit ein paar Straf- und Höllendrohungen verbunden werden. Zwar sind wir ja alle so nett zueinander, aber wer gerettet werden will, entscheidet für den Islam und Frieden ist.

Zum Bekehrungs-Beat gezeigt wird übrigens nebst einigen Koranausgaben die Skyline von Jerusalem (Foto) mit Felsendom und Al Aksa, wohl zur Illustration des zionistisch beherrschten Westens, den es vor dem „Paradies“ zu überwinden gilt.