Macrons Kritik und die Folgen

Heißt die Zukunft der Nato Russland?

Von KONSTANTIN | Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Der französische Präsident Emmanuel Macron öffnet den Mund und es kommt etwas Sinnvolles heraus. Er erklärt die Nato für hirntot und trifft damit voll ins Schwarze. Seine Kritik entzündet sich unter anderem daran, dass mit der Türkei ein Natomitglied einen Angriffskrieg gegen Kurden und Christen in Nordsyrien führt. Zudem stellt Macron den Umgang des Bündnisses mit Russland in Frage.

Es ist auf die richtige Diskussion zur richtigen Zeit. Damit sei es aber genug des Lobes für Macron. Denn die Intentionen des ehemaligen Investmentbankers gehen hauptsächlich in eine Richtung. Macron möchte einen Keil in das Bündnis mit den USA treiben und eine eigenständige EU-Sicherheitsarchitektur schaffen. Wer diese nach dem Austritt der Briten aus der EU dominieren wird, dürfte klar sein. Die Atommacht Frankreich und damit Macron.

Die richtige Antwort für die Nato ist jedoch nicht, die USA zu vergraulen, um so näher an Russland rücken zu können. Wie man hier sieht, verharren immer noch viel zu viele Menschen in ihrer Analyse in der Logik des kalten Krieges. Damals bestand ein sogenanntes Nullsummenspiel zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion. Eine Annäherung an die Sowjetunion wäre damals nur auf Kosten von abgekühlten Beziehungen mit den USA gegangen. Kurz gesagt: man könnte nicht mit beiden Supermächten gleichzeitig befreundet sein. Es hieß: entweder Sowjets oder Amis.

Der Kalte Krieg ist vorbei

30 Jahre nach Ende des kalten Krieges wird es aber Zeit, sich von diesem Ost/West-Denken zu verabschieden. Sowohl die Macht der USA als auch Russlands sind im Weltmaßstab gesunken, um nicht zu sagen geradezu eingebrochen. China schickt sich an, die USA in allen relevanten Bereichen von Wirtschaft, über Militär, im Hochtechnologiebereich von künstlicher Intelligenz bis hin zur Raumfahrt zu überbieten.

Zudem gilt: Historisch gesehen wurde Europa immer aus dem Süden bedroht. So hielten die Mauren Spanien Jahrhunderte besetzt, die Türken verwüsteten Südosteuropa und Russland litt unter der Fremdherrschaft durch die muslimischen Tataren. Es scheint wieder eine Normalität in die Europäischen Verhältnisse zu kommen. Denn mit dem selbsternannten Sultan Erdogan vom Bosporus stehen die Zeichen auf Konfrontation. Erdogan erklärt die Grenzen seines Reiches für ungültig, womit er offen mit der Annektion neuer Gebiete droht. Klar benannt hat er bereits einige griechische Inseln. Nordsyrien ist bereits besetzt. Einmärsche und Angriffe im Irak werden in westlichen Medien bereits gar nicht mehr erwähnt. Aber auch in Bulgarien und auf dem Balkan gibt es aus der türkischen Kolonialzeit noch türkisch-sprachige und oder muslimische Minderheiten, für die sich Erdogan zuständig fühlt. Für die Sicherheit des Kontinentes Europa verheißt dies nichts Gutes.

Die Mitgliedschaft der Türkei in der Nato ist dabei genauso ein Relikt aus dem Kalten Krieg wie das oben beschriebene Ost/West-Denken. Die Aufnahme der von Atatürk geprägten pro-westlichen und säkularisierten Türkei in die Nato war im Kalten Krieg richtig. In Zeiten, in denen die Türkei an der Seite islamischer Milizen kämpft, ist der Rauswurf auf der Tagesordnung.

Von der Nato zur Napto

Die USA, Westeuropa und Russland sind in der heutigen Gemengelage natürliche Verbündete. Konsequent wäre es daher, dass sich Westeuropa sowohl mit den USA als auch mit Russland verbündet. Dies geht natürlich nicht von heute auf Morgen. Die Konflikte in Georgien, Serbien/Kosovo und der Ost-Ukraine müssten politisch und gesichtswahrend für alle Beteiligten gelöst werden. Zudem wäre es eine Erniedrigung für Putin, wenn Russland dem ehemaligen Feindesblock Nato beitreten müsste. Sprachlich und organisatorisch müsste sich der Nordatlantikpakt, also die North Atlantic Treaty Organisation (NATO), wandeln. Ziel müsste eine die Nordhemisphäre umspannende Militär-Organisation sein. Also eine Art North Atlantic and Pacific Treaty Organisation (NAPTO) also auf Deutsch einem Nordatlantik und Pazifik-Pakt (NAPTO).

Diese NAPTO wäre gegenüber China in einer deutlich stärkeren Ausgangsituation. Zudem könnte durch vertrauensbildente Maßnahmen in einem gemeinsamen Bündnis die berechtigte Sorge Russland vor einer Einkreisung durch die Nato begegnet werden. Anstatt Milliarden Euro, US-Dollar und Rubel in einen sinnlosen Rüstungswettlauf in Osteuropa zu investieren könnte die Expansionsbestrebungen der Türkei wirksam eingedämmt werden. Russland ist bereits als Schutzmacht der Christen in Syrien aktiv. Darauf ließe sich doch aufbauen.




Rapper Jaysus will „Islamhetzer Stürzenberger zerstören“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Bei der BPE-Kundgebung in Stuttgart am 9. November versuchten drei Personen aus dem Publikum über mehrere Stunden hinweg unsere Aufklärung über den Politischen Islam zu torpedieren: Ein offensichtlicher Moslem mit Bart, der den Islam stramm verteidigte, teilweise unverschämt wurde und sich zum Schluss allen Ernstes als „Jude“ ausgab. Dann ein Moslem aus Bosnien, der die von uns dargelegten Zitate aus dem Koran mit Bibelversen kontern wollte, auf unbedeutenden Nebensächlichkeiten wie der ersten Koransure herumritt, sich aufdringlich-arrogant-überheblich verhielt und dazu auch noch beleidigend wurde.

Und zu guter Letzt ein Mann, der einen langen Bart wie ein Moslem trug, in dem typischen Türk-Deutsch-Dialekt sprach und sich gegen unsere Forderung stellte, den Politischen Islam zu verbieten. Dies würde seiner Meinung nach gegen das Grundgesetz verstoßen. Offensichtlich versteht er den Unterschied zwischen „Religion“ und politischer Ideologie nicht.

Er stellte ständig irrelevante Fragen, beispielsweise warum kein Moslem hier bei der Kundgebung eine Frau vergewaltigt hätte. Warum wohl – weil überall Polizisten herumstanden. Die sind aber eben leider nicht überall, nicht an Silvester 2015/16 auf der Kölner Domplatte bei den 691 angezeigten Vergewaltigungen, nicht bei Joggerinnen im Park, nicht abends in dunklen Gassen oder nachts auf dem Heimweg nach Diskothekenbesuchen.

Ob bei uns das Grundgesetz gelte oder die Scharia. Er hat offensichtlich noch nichts von Gegengesellschaften mitbekommen, in denen schon Schariarichter am Werk sind und unser Rechtssystem unterlaufen. Aber er meinte, dass doch in Deutschland lange nicht mit moslemischen Mehrheitsverhältnissen zu rechnen sei, sich daher das Problem jetzt nicht stelle und deswegen wohl alles in Ordnung sei.

Dass der Weg zur Machtergreifung des Politischen Islams mit permanenten Forderungen, Gewaltexzessen und Terroranschlägen begleitet wird, kam ihm nicht in den Sinn. Auch nicht, dass die Etablierung der Scharia nach der Salami-Taktik erfolgt, in deren Zuge ein Bestandteil nach dem anderen in die Gesellschaft implantiert wird.

All seine Äußerungen ließen die Vermutung zu, dass es sich wohl um einen Moslem handelt, der die weitere Ausbreitung des Politischen Islams unterstützen möchte. Am Ende seiner zahlreichen, oft nervigen Wortmeldungen behauptete er aber – was auch ein Klassiker ist – dass er „Christ“ sei.

Angesichts der Tatsache, dass die Christenverfolgung in islamischen Ländern jedem Christen, der seine Wurzeln in einem von dieser Ideologie „bereicherten“ Ländern hat, mehr als klar ist, erschien uns diese Behauptung als typisch für die islamische Taqiyya, die uns im Laufe des letzten Jahrzehntes schon so oft untergekommen ist. Mit der vorgetäuschten christlichen Identität versuchen Moslems häufig, den Anschein zu erwecken, dass Christen doch überhaupt kein Problem mit dem Islam hätten.

In diesem Fall zeigte sich aber im Nachhinein, dass es sich um den griechischstämmigen Rapper „Jaysus“ handelt, bei dem die Religionszugehörigkeit unklar ist. Mit nur minimalen Geschichtskenntnissen von seinem Herkunftsland müsste er wissen, dass Griechenland 400 Jahre lang massiv unter der osmanisch-islamischen Herrschaft zu leiden hatte.

Jaysus – mit richtigem Namen heißt er wohl Friedrich – hatte in der Vergangenheit mit moslemischen Rappern wie Bushido und Farid Bang zu tun, was möglicherweise dazu führte, dass er aus der Zugehörigkeit zu dieser stark moslemisch besetzten Musikszene Sympathien zum Islam entwickelt hat. In Interviews wird ersichtlich, dass er sich auch sprachlich an die moslemische Szene assimiliert hat („das respektiere ich voll krass“).

Jaysus glaubt ganz offensichtlich, dass es ein problemloses Miteinander zwischen Islam, Christentum und Judentum geben könnte. Daher hat er auch in der Kulisse, in der er seinen Kommentar abgab (Video oben), den Schriftzug „Coexist“ an die Wand projiziert. Naiver geht es schon fast nicht mehr. Aber mich als „Hetzer“ beleidigen, womit er zeigt, dass er faktisch vermutlich keine Ahnung vom Politischen Islam hat.

Dieser 37-jährige Rapper musste auch schon in der Vergangenheit viel lernen. In einem Gespräch mit „rap.de“ aus dem Jahre 2011 gab er zu, am Anfang seiner Karriere nicht gewusst zu haben, was die GEMA genau ist und dass man sich da anmelden muss. Aber gleichzeitig scheint er, der sich selber als „irgend so ein Kanake“ bezeichnet, trotz großer Wissenslücken an Größenwahn zu leiden (Hervorhebung durch PI-NEWS):

Ich bin Rapper, Mann, ich bin gar kein Gangster. Und da habe ich gemerkt, ich nehme mich viel zu ernst, ich versuche, viel zu klugscheißerisch zu reden, obwohl ich halt auch verdammt intelligent bin. Ich dachte mir, scheiß drauf – ich muss wieder ohne nachdenken, einfach aus dem Bauch heraus, machen.

Sein früherer Rap-Freund Kay One hat sich über ihn und andere frühere Freunde laut Wikipedia wie folgt geäußert:

Kay One beschreibt die Veränderungen im Verhältnis zu Weggefährten wie Jaysus, Eko Fresh, Shindy oder auch Bushido, die oft auch das Privatleben der einzelnen Personen betreffen, von Geldgier, Lügen, Größenwahn, Verrat, Skrupellosigkeit und Einschüchterungsversuchen berichten, Rachegedanken artikulieren und Enttäuschung über einstige Freunde ausdrücken.

Das Interview mit „rap.de“ führte übrigens der politisch links orientierte Journalist Marcus Staiger, der u.a. auch für die Junge Welt und Zeit Online schreibt. Er engagiert sich bei „antifaschistischen Demonstrationen“ und beim Protest von „Flüchtlingen“ in Berlin.

In diesem links-moslemisch gemischten Biotop wurde Jaysus ganz offensichtlich sozialisiert. Und wegen dieser Prägung kam er wohl zu der BPE-Kundgebung nach Stuttgart, um mir Paroli bieten zu wollen. Dazu hatte er auch einen Kameramann mitgebracht. Seine lächerliche Anmaßung, mich dabei „zerstört“ zu haben, wird von fast allen Kommentaren unter seinem Youtube-Film bestritten. In diesem Video von EWO ist die komplette Konversation vor Ort mit diesem Jaysus festgehalten. Dort sieht man auch dessen Kameramann:

Eine Diskussion mit diesem Jaysus und einem neutralem Moderator, wie von ihm in seinem Kommentarvideo vorgeschlagen, kann natürlich bei Gelegenheit jederzeit stattfinden. Das Bewusstsein, dass der Politische Islam sämtliche Gesellschaftsschichten in Deutschland bedroht, sollte überall geweckt werden. Vielleicht könnte dann auch ein solches Gespräch zur faktischen Aufklärung beitragen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




NATO-Partner Erdogan ruft zu Gewalt gegen Nichtmuslime auf

Von ALSTER | Das Nato-Mitglied Türkei ist völkerrechtswidrig in Nordsyrien einmarschiert. Bei seiner Invasion stützt sich das Erdogan-Regime auf grausame islamisch-faschistische Banden und ermöglichte bereits zahlreichen gefangenen IS-Terroristen die Flucht. Ansonsten beschäftigt er seine europäischen NATO-Partner mit deren eigenen zumeist in Moscheen herangezüchteten IS-Rückkehrern (PI-NEWS berichtete) – Erdogans Migrationswaffe. Ganz islamgemäß benutzt er in jeder Hinsicht Waffen gegen Nichtmuslime/Kuffar.

Erdogans Dschihad gegen Nichtmuslime

Am 25. Oktober hat der Präsident eines Nato-Mitgliedstaates, Recep Tayyip Erdogan, offen zu Gewalt gegen Nichtmuslime aufgerufen. Erdogan besuchte die Freitagsgebete in der Großen Camlica-Moschee in Istanbul. Nach den Gebeten rezitierte der Hafiz der Moschee den Koranvers Al-Fath, was „Sieg, Triumph, Eroberung“ bedeutet. Dann nahm Erdogan das Mikrofon und rezitierte einen Teil des Verses auf Arabisch und dann auf Türkisch: „Unser Gott befiehlt uns, gegenüber den Kuffar (Ungläubigen) gewalttätig zu sein. Wer sind wir? Die Umma Mohammeds. Also befiehlt Allah uns auch, barmherzig miteinander zu sein. Also werden wir einander gnädig sein. Und wir werden gewalttätig gegen die Kuffar sein. Wie in Syrien.“

Erdogan bezog sich dann auf einen anderen Koranvers, As-Saff-13, auf Arabisch:

Inshallah, Gott hat uns in Syrien versprochen: ‚Sieg von Allah und eine bevorstehende Eroberung; und gib den Gläubigen gute Botschaft. Wir sehen, dass es gerade passiert. Mit der Erlaubnis Allahs werden wir es noch mehr sehen …“

Die Gemeindemitglieder jubelten ihm zu und riefen „Allahu Akbar“

Milizen der Türkei bedrohen auch Christen in Syrien

Erdogan benutzt „Flüchtlinge“ als Faustpfand, um seinen seit langem bestehenden Plan, die Kurden zu vertreiben, zu eliminieren, ohne Widerstand der EU durchführen zu können. Denn der EU, insbesondere Deutschland, sind jetzt die Hände gebunden wegen des sonst zu erwartenden Flüchtlingsstroms. Er will nicht nur die kurdische YPG vernichten, seine Milizen greifen auch gezielt Christen an, um die Demografie der Region komplett zu verändern – auch ganz korangemäß.

Erdogans Expansionspläne

Während wir uns mit IS-Rückkehrern herumschlagen müssen und auch sonst der Islamisierung ausgesetzt sind, wird Erdogans Krieg gegen die Bevölkerung Nordsyriens, sowie seine Expansionspolitik nicht lokal beschränkt bleiben. Seit drei Jahren verbreiten türkische Medien Landkarten, die Erdogans Expansionspläne in Anlehnung an das Osmanische Reich deutlich machen. Währenddessen hofiert die EU den Aggressor und bedenkt ihn auf diversen Wegen mit Geld. So bekommt der Feind der Europäer immer noch eine Heranführungshilfe, damit die Türkei beitrittsreif werde. Großzügige neun Milliarden Euro hat die EU-Kommission für die Jahre 2007 bis 2020 genehmigt.

Merkel: IS-Rückkehrer sind keine Gefahr – Wir schaffen das!

„Unsere“ Bundeskanzlerin, die zuletzt sehr gerne in Afrika herumreist und Schulden begleichen möchte (Die Industrieländer sind schuld am Klimawandel in Afrika), versichert uns, es gebe keinen Grund zur Sorge, wenn Mitglieder der terroristischen Vereinigung IS aus Syrien zu uns zurückkommen. Da sind wir doch froh, und der für unsere Sicherheit zuständige Innenminister will auch helfen.

Innenminister Seehofer will mehr Moschee-Stützpunkte integrieren

In deutschen Moscheen wurde für einen Sieg der Türkei im Kampf gegen die Kurden gebetet. Auch der stellvertretende Vorsitzende des Zentralrates der Muslime wünschte den Soldaten korantreu „Allahs Segen“. Da passt es doch, dass Innenminister Seehofer mit dem Projekt „Moscheen für Integration“ die gesellschaftliche Verankerung islamischer Gemeinden in Deutschland mit sieben Millionen Euro fördern will. Dabei hat Herr Seehofer noch vor einem Jahr behauptet, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Nicht selten stellt sich heraus, dass Moscheen wie Reisebüros nach Syrien fungierten.

Was bedeutet Kuffar (Plural von kafir = Ungläubiger)?

Es gibt kein Wort auf Deutsch, das die ganze Negativität des Wortes „kafir/kuffar“ adäquat ausdrücken würde. Kafir wird im Allgemeinen als Ungläubiger übersetzt, aber dies ist eigentlich nicht korrekt, denn das Wort Ungläubiger ist neutral. Jemanden als „Kuffar“ zu bezeichnen, ist daher nicht nur eine Beleidigung der betroffenen Person, sondern gilt auch für ganze Volksgruppen oder Religionsgemeinschaften. Der Koran definiert den Kafir und sagt, dass der Kafir gehasst (40:35), verspottet (83:34), bestraft (25:77), enthauptet (47:4), verwirrt (6:25), terrorisiert (8:12), vernichtet (6:45), getötet (4:91), gekreuzigt (5:33), gegen ihn Krieg geführt (9:29), verflucht (33:60), vergewaltigt (Ishaq 759) werden kann, und ein Muslim ist nicht der Freund eines Kafirs (3:28).

Recep Tayyip Erdogan rezitierte den Koran Al-Fath und setzt die Aufforderungen politisch um. Denn der Islam beansprucht auch heute die absolute Gültigkeit für alle seine dogmatischen Ansichten und Forderungen. Und diese sind, insbesondere was die Behandlung von Ungläubigen angeht, nicht nur politisch sondern auch imperial zu verstehen.

Ein Dschihadist Erdogan und ein Land wie die Türkei mit einer derartigen feindlichen Gesinnung gegenüber Europa hat nichts in der EU und der NATO zu suchen




Thüringens Ahmadiyya-Sprecher Malik: Erst DiaLüg, dann Diffamierung

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Thüringens Ahmadiyya-Sprecher Mohammad Suleman Malik stellte sich am vergangenen Freitag bei der BPE-Kundgebung in Erfurt der Diskussion über den Politischen Islam (Video oben). Das erweckte zunächst den Eindruck, dass er es möglicherweise doch Ernst meine mit dem Austausch über die brandgefährlichen Bestandteile dieser Ideologie. Schließlich sind die Ahmadiyya-Moslems in ganz Deutschland unermüdlich unterwegs, um den Anschein einer „friedlichen“ Bewegung zu erwecken, die „Liebe für alle, Hass für keinen“ im Sinn habe und auf Gewalt verzichte. Was aber angesichts der unzähligen Koranbefehle zu Kampf, Krieg und Töten als sehr unglaubwürdig erscheint.

Nun, wir reden ja mit jedem. Malik versuchte zunächst die Aussagen seines „Propheten“ und Gründers der Ahmadiyya, Mirza Gulam Ahmad, zu relativieren. Dessen Kampfansage an das Christentum, das Kreuz zu brechen und das Schwein zu vernichten, dürfe „nicht wörtlich“ genommen werden, sondern sei „metaphorisch“ gemeint. Ahmad sei ein „Reformer“, der der „falschen Lehre“, die im Christentum und anderen Religionen eingebracht worden sei, widerspreche.

So kann man es blumig umschreiben, dass der Islam als „wahre Religion“ über alle anderen Religionen siegen solle, wie es im Koran steht. Malik erwähnte auch, wie „sie“ – damit meinte er seine Gemeinde und andere – am 9. November vor der Erfurter Synagoge „solidarisch mit Juden“ in einer Menschenkette der Reichspogromnacht gedacht hätten. Aber wie auf Fotos dieser inszenierten Veranstaltung auf seinem Twitterkanal zu sehen ist, stand er als einziger Ahmadiyya da. Ansonsten nur Juden, Christen und Atheisten. Ein reines Schauspiel, um die linksgrünen naiven Gutmenschen einmal wieder zu täuschen. Viele Medien apportierten freilich gerne das hingeworfene Stöckchen und interviewten Malik freudig, beispielsweise der mdr.

Als ich ihn konkret auf die juden- und christenfeindlichen Koranbefehle ansprach, kamen die Taqiyya-Klassiker „falsche Übersetzung“ und „aus dem Zusammenhang gerissen“. Er bot an, die Flyer und Bücher der Ahmadiyya anzusehen, die er zwei Stunden später bei seiner Gegenkundgebung präsentieren würde. Diese sind allerdings bekannt. Darin versuchen sie, den Islam als „friedlich“ und den Propheten als „barmherzig“ hinzustellen. Reine Flunkerei. Was soll man auch von einer Ideologie erwarten, in der das Täuschen erlaubt ist, um die Ungläubigen hinters Licht zu führen, damit sie sich ungehindert ausbreiten kann?

Malik lieferte auch eine abenteuerliche Version der Scharia ab. Für ihn bedeute sie, dass er ein „loyaler Bürger dem Staat gegenüber“ sein solle und die „Liebe zur Heimat“ ein wesentlicher Bestandteil davon wäre. Die eindeutigen Strafbefehle wie Handabschneiden bei Diebstahl, Auspeitschung bei Homosexualität und Steinigung bei Ehebruch würden nicht stimmen, weil es ein „Fehler“ sei, „einzelne Verse“ zu zitieren, ohne sie „im Kontext“ zu sehen.

Auch das ist eindeutig falsch. Der Koran ist voller einzelner Befehle, die allesamt zu erfüllen sind. Beispielsweise das Schweinefleischverbot, Schächtungsgebot, Verhüllung der Frauen, Verbot von Mischehen mit „Ungläubigen“, um nur einige zu nennen, die auch von der Ahmdiyya allesamt streng befolgt werden. Da gibt es auch keinen Kontext, der irgendetwas relativiert. Mit dieser Taqiyya-Taktik versuchen Moslems immer wieder, die brandgefährlichen Bestandteile des Politischen Islams zu vertuschen.

Im Innenleben der Ahmadiyya schaut es ganz anders aus, wie es auch ein Pakistaner bestätigte, der bei unserer Kundgebung von einem brutalen „Ehren“-Mord berichtete, wegen dem er empört aus der Gemeinde ausgestiegen sei. Auch die Islamexpertin Hiltrut Schröter belegte in 10 Thesen ausführlich, dass zwischen den wohlfeilen Sprüchen für die „Ungläubigen“ und der gelebten Realität bei der Ahmadiyya ein krasser Gegensatz besteht.

Malik stimmte aber zu, dass die Trennung von Staat und Religion wichtig sei. Er lehne wie wir „Radikalität“ ab. Aber zu dem Bekenntnis, den Politischen Islam zu verbieten, konnte er sich nicht durchringen. Schließlich ist ja selber in die Politik gegangen und übt als Parteiloser das Amt eines stellvertretenden Ortsteilbürgermeisters in Erfurt aus. Politiker und Religionsfunktionär in einer Person, wie es im Islam schließlich auch vorgesehen ist.

Auf die Stellung der Frau angesprochen, behauptete er, sie hätte „die gleichen Rechte“ wie der Mann. Aisha, der Minderjährigen, die Mohammed heiratete, als sie sechs Jahre alt war, hätte der Islam „die meisten der Hadithe zu verdanken“, die vom Propheten überliefert seien. Sie habe auch eine „Erziehungsrolle“ bei der „Emanzipation“ der Frauen übernommen. Der Islam sei die Religion, die den Frauen „am meisten Rechte in dieser Zeit“ zugesprochen habe. Märchen aus 1000er Nacht, denn bereits vor dem „Propheten“ waren Frauen selbständige Unternehmerinnen, so auch die Kauffrau Chadidscha, die Mohammed als erste heiratete und deutlich älter als er war.

Malik bestritt sämtliche frauenunterdrückenden Befehle des Korans wie das Schlagen bei befürchteter Widerspenstigkeit (4:34), die sexuelle Unterwürfigkeit (2:223), die halbierten Rechte beim Erben (4:11) und bei Zeugenaussagen vor Gericht (2:282) sowie die Polygamie (4:3) und die Versklavung (4:25). Er versuchte zur Entkräftung vorzubringen, dass Mohammed gesagt habe, das Paradies liege unter den Füßen der Frauen, und er habe Frauen wie Maria als „Vorbild“ hingestellt. Mit diesen Nebelkerzen versuchen Moslems immer wieder, von den knallharten Unterdrückungsgesetzen der Scharia abzulenken.

Der Erfurter Gemeindevorsteher wollte uns auch allen Ernstes weismachen, dass Islam übersetzt „Frieden“ bedeute. Das kann er vielleicht unwissenden Christenschäfchen in DiaLüg-Veranstaltungen verzapfen, die dann glückselig strahlen, dass doch alles in Ordnung mit dem Islam sei. Jeder halbwegs Informierte weiß, dass „salam“ Frieden heißt, „Islam“ hingegen „Unterwerfung“ und „völlige Hingabe“.

Kurze Zeit später ließ dieser Mohammad Suleman Malik dann seine Maske fallen, indem er mich bei seiner Gegendemo lautstark als „Nazi“ diffamierte, so dass es über den gesamten Platz schallte:

Noch vor Ort stellte ich einen Strafantrag wegen Beleidigung. Das Amtsgericht Eggenfelden hatte in einem vergleichbaren Fall im November vergangene Jahres, als der AfD Bundestagsabgeordnete Stephan Protschka von einem SPD-Kreispolitiker auch als „Nazi“ diffamiert wurde, eine Verurteilung mit 500 Euro Geldstrafe ausgesprochen. Die Thüringer Allgemeine veröffentlichte eine Stellungnahme des Ahmadiyya-Sprechers:

In dem Live-Stream (4:57:55) hört man Stürzenberger, wie er gerade die Gegendemo ansprechen will – da wird er unterbrochen. „Wir sind patriotische Demokraten“, behauptet er und Malik reicht es jetzt offenbar: „Herr Stürzenberger, Sie sind Nazi! Sie sind kein patriotischer Bürger! Sie sind ein Nazi, Herr Stürzenberger!“

Während der Kundgebung hatte Stürzenberger nicht nur den Propheten Mohammed mit Hitler verglichen, er hatte der Ahmadiyya-Geimeinde auch vorgeworfen, ihr Slogan („Liebe für jeden. Hass für keinen“) widerspräche dem Koran und dass dieser sowieso nur zu Mord und Totschlag aufrufe.

Malik erklärt sich in einer Stellungnahme: „Er schreibt mir vor, dass ich meine Slogans weglassen soll, dass die vermeintlichen „Kriegsverse“ aus dem Koran weggestrichen werden sollen und lauter solche irrsinnige Verbote. Denn seiner Meinung nach wäre das ein ‚Zeichen‘, dass ihn überzeugen würde.“

„Was für ein Schwachsinn!“, heißt es deutlich von Malik und er zieht einen bedenkenswerten Vergleich: „Genauso agierten Nazis in der NS-Zeit. Sie schrieben Juden vor, dass sie ihre Religion nicht mehr zu praktizieren haben. Sie verhängten Verbote für religiöse Juden. Die jüdische Religion wurde aus der Öffentlichkeit gebannt. Was folgte danach? Das wissen wir alle.“

Auf seinem Twitterkanal setzte Malik seinen üblen Diffamierungs-Feldzug gegen mich fort. Noch am Abend nach der Kundgebung retweetete er einen gewissen Nasir Ahmad, der Maliks „Nazi“-Beleidigung gepostet hatte und mich darin als „Rechtsextremist“ und „Islamhasser“ diffamierte:

Am nächsten Tag wiederholte Malik seine Diffamierung:

Einen Tag später verleumdete er unsere Kritik am Politischen Islam als „Islamhass“ und wiederholte seine Beleidigung:

Am Dienstag dieser Woche folgte die Diffamierung, dass ich weder Demokrat noch Patriot, sondern eben ein „Nazi“ sei:

Offensichtlich völlig außer Rand und Band geraten kündigte er am Mittwoch an, zig Anzeigen gegen mich stellen zu wollen, wegen angeblicher „Volksverhetzung“, „Rassismus“ und einer „Reihe weiterer Straftaten“, da er „keine Angst vor Nazis“ habe:

Entweder wird Malik jetzt aufgrund der wachsenden Kritik nervös, dass er jetzt seine scheinbar „friedliche“ Maske fallen lässt, oder er ist größenwahnsinnig geworden, da er auch von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) hofiert wird. Bei der Grundsteinlegung seiner Moschee im November vergangenen Jahres, zu der die BPE gemeinsam mit „Erfurt zeigt Gesicht“ eine Protestdemo veranstaltete, was in vielen Medien Beachtung fand, lobte Ramelow die Ahmadiyya-Gemeinde über den grünen Klee.

In der Berichterstattung des Focus über unseren Protest war Malik zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel zu sehen und durfte ein ausführliches Interview geben. Unfassbar, wie Altparteien und Mainstream-Medien der Ahmadiyya den roten Teppich ausrollen. Dabei zeigt diese Gruppierung immer wieder, wie anti-westlich und anti-aufklärerisch sie ist, zuletzt im Juli beim 44. Ahmadiyya-Kongress in Deutschland eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Dieser Malik ist alles andere als ein harmloses Friedenstäubchen. Einer Gruppe von protestierenden Bürgern, in der auch Ina und Marco von „Erfurt zeigt Gesicht“ waren, soll er aus einem Bus wegfahrend beleidigend den Mittelfinger entgegengestreckt haben, nachdem er sie zuvor gefilmt hatte, worauf eine kontroverse verbale Auseinandersetzung erfolgte. Er selber bestreitet die Geste und behauptet, es sei das „Peace“-Zeichen gewesen. Nun, wohl genauso, wie Islam eben „Frieden“ bedeute.

Als ihn Ina und Marco auf den von ihm vorgeschlagenen „Dialog mit den Bürgern“ ansprachen, soll er ihnen wie von oben herab gesagt haben, dass sie sich doch am Ahmadiyya-Infostand „einen Termin“ geben lassen sollten. Ina soll er im Gespräch geringschätzig behandelt und ihr den Handschlag verweigert haben. Die Gesinnung der Ahmadiyya ist in den Aussagen ihres Gründers klar definiert:

Unterdessen ist der Bau der Ahmadiyya-Moschee seit Monaten ins Stocken geraten, weil sich mehrere Baufirmen offensichtlich wegen der zunehmenden Kritik an der Ahmadiyya zurückgezogen haben. PI-NEWS und die BPE bleiben an den spannenden Entwicklungen dran.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Stuttgart: Polizei beendet linken Lärmterror gegen BPE-Kundgebung

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Überall in Deutschland merken immer mehr Linke, dass der Politische Islam sie und ihre grundlegenden Wertevorstellungen ebenfalls bedroht. Gleichzeitig registrieren sie, dass die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) absolut nicht als Feindbild taugt, denn sie ist ebenfalls anti-faschistisch und anti-nationalsozialistisch. Gegen Wiedergründungsmitglieder der Weißen Rose und intensive Warner vor den Gefahren jeglicher totalitären Ideologie die typischen Antifa-Slogans zu plärren, ist angesichts der Faktenlage komplett idiotisch und beweist einen rein destruktiven Störwillen. Sehr viele Linke haben das offensichtlich begriffen und wollen sich auf der Straße gegen uns nicht lächerlich machen.

In Stuttgart war es daher bei der BPE-Kundgebung am vergangenen Samstag lange Zeit angenehm ruhig, so dass der hochnotwendige Austausch mit den Bürgern stattfinden konnte. Auf dem Platz befanden sich mehrheitlich patriotisch und islamkritisch eingestellte Bürger mit gesundem Menschenverstand, wie zuletzt auch in Frankfurt, wo sich das massive Polizei-Aufgebot letztlich als völlig unbegründet erwies.

Aber gegen 16 Uhr kam dann doch noch ein Rest-Aufgebot an linksextremen Wirrköpfen, die mit lautem Einsatz eines Megaphons ihre an dieser Stelle völlig deplazierten Slogans abspulten. Zuvor hatte in Stuttgart eine Kurden-Demo gegen die Militär-Offensive der Türkei in Nordsyrien stattgefunden, die von Linken unterstützt worden war. Von dort kam dann diese kleine Restetruppe von etwa 20 augenscheinlich unbelehrbaren Figuren.

Wir wiesen die Polizei mehrmals darauf hin, dass diese widerrechtliche Störung einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz bedeutet, den wir keinesfalls hinnehmen werden. Es dauerte zwar eine knappe Viertelstunde, aber dann griff die Polizei doch durch (siehe Video oben ab Minute 13:20). Es ist enorm wichtig, dass bei jeder Kundgebung das geltende Recht konsequent durchgesetzt wird und die linksextremen Antidemokraten, die nur auf Unterdrückung anderer Meinungen ausgerichtet sind, deutlich in ihre Schranken verwiesen werden.

Kenner der Stuttgarter Szene meinten, dass sie dort noch nie so schnell und so klar einen Polizei-Eingriff gegenüber „Anti“-Faschisten erlebt haben. Der Wind scheint sich auf der Straße so langsam zu drehen und die Bürgerbewegung Pax Europa wird dies auch durch die konsequente Fortführung ihrer Deutschland-Tour im kommenden Jahr weiter vorantreiben.

Der Zuspruch zur BPE wird ebenfalls immer größer. In Stuttgart sind 15 Bürger neue Mitglieder geworden, gut zwei Dutzend haben Anträge mitgenommen. Rund um unseren Pavillon fanden interessante Gespräche mit Sympathisanten statt, von denen nicht wenige internationale Wurzeln haben. Beispielsweise christliche Armenier und Aramäer aus der Türkei, Christen aus Griechenland und Serbien, ein Hindu aus Indien und ein Iraner, die alle ihre persönlichen Erfahrungen von der Unterdrückung durch den Politischen Islam berichteten. Auch eine Islam-Aussteigerin fand sich bei uns ein. Sogar aus anderen Bundesländern kamen Patrioten nach Stuttgart, einer vom 600 Kilometer entfernten Bremen.

Zwei reisten aus der Schweiz an und schlugen vor, dass im kommenden Jahr auch dort einige Kundgebungen stattfinden sollten. Sie boten sich an, diese vor Ort zu organisieren, was wir sehr gerne annehmen. Das Mutterland des Minarettverbots habe ich in bester Erinnerung, nachdem auch dessen geistiger Vater Oscar Freysinger im Frühjahr 2010 Christian Jung und mich in seine Heimat in die Walliser Berge eingeladen hatte, wo wir ein hochinteressantes Interview mit ihm führen konnten.

Besonders hat mich gefreut, dass auch aus meiner Heimat Franken einige Unterstützer gekommen sind, unter ihnen Gernot Tegetmeyer aus Fürth, der an diesem 9. November an den Fall der Mauer vor 30 Jahren erinnerte und aufzeigte, dass wir mittlerweile in Deutschland teilweise wieder Zustände haben, die an die unheilvollen Zeiten der DDR erinnern:

Den Livestream von Europäischer Widerstand Online (EWO) aus Stuttgart haben bisher über 41.000 Zuschauer angesehen. Am kommenden Freitag sind wir von 12-19 Uhr beim Lutherdenkmal am Anger in Erfurt und am Samstag von 11-18 Uhr auf dem Frauenplan beim Goethehaus in Weimar. Von beiden Veranstaltungen wird es auch wieder eine Übertragung von EWO geben.


Michael Stürzenberger
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PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Wählt Hannover am Sonntag ersten grün-muslimischen OB?

UPDATE 10.11., 10 Uhr: Bitte wählen gehen! Nach einer aktuellen repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der HAZ würden sich aktuell 56 Prozent der Wähler für den Kandidaten der Grünen entscheiden. Sein parteiloser Konkurrent Scholz, der für die CDU antritt, bekäme laut der Umfrage nur 44 Prozent der Stimmen. Zieht man nun den Linksbonus von Forsa und der HAZ (20 Prozent SPD-Anteile bei Madsack) ab, so hat der VW-Automanager Scholz doch noch eine Chance, das Rennen zu machen. Onay hat zudem keine Führungs- und Verwaltungserfahrung, hingegen war Scholz als VW-Manager sehr beliebt. Onay will die Innenstadt nun komplett autofrei machen, was ein weiteres Geschäftesterben zur Folge hat und das ohnehin „bunte“ Stadtbild noch weiter in Richtung Islamkultur verändern dürfte.

Von HANNOVERANER | Belit Onay, Sohn türkischstämmiger Eltern wird einer der ersten islamischen Bürgermeister in Deutschland sein, und Hannover macht in den Großstädten Deutschlands nur den Anfang. Die SPD empfiehlt nun gar die Wahl des islamischen grünen Kandidaten, nachdem sie über Jahre mit dem damaligen Oberbürgermeister Weil so gut wie alles für die Islamisierung der Stadt getan hat.

Im Vorwahlkampf machte Generalleutnant a.D. Joachim Wundrak für die AfD einen guten Wahlkampf, aber hatte mit unter 5 Prozent unter Durchschnitt abgeschnitten, was auf taktisches Wahlverhalten konservativer Wähler zurückzuführen ist. Die SPD verlor nach durchgängig 70 Jahren das Oberbürgermeisteramt. Die Medien-Voraussagen geben Eckhard Scholz für die CDU keine Chance.

Islamisierung schreitet mit Onay voran – Straferlass zu Ramadan gefordert

Benit Nejat Onay ist als Verteidiger des Islam bekannt geworden – und stellte als Landtagsabgeordneter immer wieder entsprechende Anträge kümmerte sich beispielsweise um das Thema „Islamfeindlichkeit“. Er gilt mit seinem strahlenden Lächeln in der Stadt als Sympathieträger, das sagt aber nichts darüber aus, das nun ein islamisch geprägter Geist die Hauptstadt führt. Nett und freundlich und gut integriert sind viele Muslime, aber das heißt nicht, dass sie einer muslimischen-geistlichen Agenda abgesagt haben – der Umstand einer äußerlich guten Integration darf nicht darüber hinwegtäuschen, welche Folgen das für die Landeshauptstadt langfristig haben wird, wenn es um Fragen wie Einwanderung, Moscheen, Ansiedlungen und wichtige Werteentscheidungen geht. So forderte Onay schon einmal Straferlass für islamische Straftäter zu Ramadan. Die ständig zunehmende geistliche „Landnahme“ des Islam scheint ungehindert ihren Weg zu bahnen, dagegen wird die weltweit kritisierte Sprachpanscherei von Ex-OB Schostok zur besonderen Berücksichtigung des dritten Geschlechts eine Lappalie sein.

Man erntet was man säht: SPD wollte immer mehr Islam, jetzt hat sie ihn!

Für die SPD war die Vorwahl ein Desaster – und nach der langen durchgängigen Ära von 70 Jahren muss sie das erste Mal das Amt des Bürgermeisters abgeben. Der SPD-Kandidaten Marc Hansman kam am 27. Oktober nur auf 23 Prozent. Mit so hohem Verlust an Vertrauen und Stimmen hatte der ehemalige Stadtkämmerer offenbar nicht gerechnet, nachdem der vorherige SPD-Rathauschef Stefan Schostok aufgrund des Vorwurfs der Untreue zurücktreten musste.

Die Wahl des grünen Oberbürgermeisters hat jedoch eine weitere Vorgeschichte, denn Hannover gilt als eine der islamfreundlichsten Städte Deutschlands, so ließ der damalige Oberbürgermeister Stephan Weil und auch sein Nachfolger Stephan Schostok kaum ein Besuchstermin bei teilweise selbst radikalen Organisationen wie Mili Görus aus, um dort auf Stimmenfang zu gehen. Die Gefahren des Islams wurden im Rathaus stets klein geredet und eine Islamisierung bestritten. So ist diese Entwicklung hier eine logische Konsequenz jahrelang angewandter Linksgrün-Ideologie.

Hannover hatte die bunte Wahl: Grün wie Islam!

Es bleibt abzuwarten, wie es in Hannover weitergeht. Für Konservative, Christen und Islamkritiker kann man wohl schwieriger werdende Zeiten prophezeien. Ob Hannover auch ein noch attraktives Paradies für Islamisten und Allah-Überzeugte wird, liegt auch daran, wie wach und entscheidungsfreudig sich der Stadtrat verhalten wird. Jedenfalls warnte schon 2016 die Wählergemeinschaft „DIE HANNOVERANER“ (quasi einer der Vorläufer der AfD, mit zwei Sitzen im Rat des Stadt vertreten) zur letzten Wahl des Stadtrates mit einem Plakatmotiv, das das Rathaus als Moschee zeigt – wer hätte gedacht, dass die Vorstufe dazu so schnell Realität werden könnte?




Irre: Immer mehr Planstellen gegen „Hass“

Von WOLFGANG HÜBNER | Gute Nachrichten für prekäre akademische Links- und Grünexistenzen: Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) will mehr als 400 neue Stellen im Kampf gegen die sogenannte „Hasskriminalität“ schaffen. Da gerade überall  Arbeitsstellen wegfallen, kann das als speziell sozialdemokratischer Beitrag zur positiven Belebung des Arbeitsmarktes gewertet werden. Schließlich wird dieser ja auch durch das unaufhörliche Schrumpfen von SPD-Mandaten und den damit verbundenen Personaleinsparungen beeinträchtigt.

Lambrecht begründet jedoch ihren Einstellungswillen mit Sorge vor rechtsextremistischen Gewalttaten: „Wollen wir die Spirale der Gewalt durchbrechen, müssen wir uns einem zentralen Problem stellen: dem Hass und der Hetze in den sozialen Netzwerken.“ Da die derzeit verantwortlichen Politiker in Berlin und anderswo das Thema „Hass“ offenbar deutlich mehr beschäftigt als die künftige Vermeidung von Altersarmut oder Wege aus der Krise des Pflegesystems, erscheint es sinnvoll, sich mit dem Phänomen „Hass“ grundsätzlicher auseinander zu setzen.

Hass ist eine sehr starke menschliche Emotion, die sich individuell, aber auch kollektiv äußern kann. Zwar ist Hass meist keine positive Emotion, doch legitim allemal. Oft genug schlägt Liebe in Hass um, und aus Bewunderung kann leicht Hass werden. Auch Abneigung kann in Hass umschlagen. Niemand ist vor Hassgefühlen gefeit. Lambrecht zum Beispiel hasst gewiss alles, was rechts ist. Hass ist menschlich, allzu menschlich. Aber Hass ist nicht kriminell. Folglich gibt es auch keine Hasskriminalität, jedenfalls nicht in freiheitlichen Gesellschaften und Staaten.

Selbstverständlich jedoch kann aus Hass Kriminalität entspringen, kann Hass Verbrechen  motivieren. Wer Juden oder Christen hasst, wer bestimmte Politiker der einen oder anderen Couleur hasst, wer seinen Partner hasst – in jedem dieser Fälle ist im Extremfall auch ein Mord möglich. Mit diesem Risiko leben wir alle – die einen mehr, die anderen weniger. Zu reduzieren ist dieses Risiko kaum. Denn in den seltensten Fällen wird diese extreme Konsequenz von Hass auch so offen angekündigt, um noch Unheil verhindern zu können. Viel öfter hingegen kommt es zu Morddrohungen, die Schrecken und Einschüchterung zum Ziel haben.

Wer das tut, muss gleichwohl als Gefahr gelten. Eine solche Person, Gruppe oder Organisation muss entsprechend identifiziert und auch sanktioniert  werden. Morddrohungen, Drohungen mit Gewalt überhaupt sind nicht hinnehmbar, in keiner Weise und mit keiner Begründung. Der Hass allerdings, der zu einem Mord oder einer Morddrohung geführt haben mag, ist nicht strafbar. Wäre er das und ließe sich Hass bei Menschen zuverlässig diagnostizieren, dann wäre Hass im Falle seiner Kriminalisierung ein Millionendelikt. Und dann müsste Lambrecht nicht 400, sondern mindestens 400.000 neue Planstellen gegen „Hass“ schaffen.

Der SPD-Ministerin geht es aber gar nicht um den grundsätzlichen Kampf gegen Hass, der zudem niemals zu gewinnen wäre. Ihr geht es um politisch missliebigen Hass, der in den allermeisten Fällen nichts anderes als zugespitzte Kritik oder Feindschaft gegenüber den derzeit Mächtigen ist. In den allermeisten dieser Fälle entwickelt sich dieser Hass aus einem Gefühl der Machtlosigkeit, aus einem Erleben von Ausgeliefertsein gegenüber einer Entwicklung, die als unerträglich, bedrohlich und demütigend empfunden wird.

Das hat Gründe, die vor allem in der voranschreitenden, politisch gewollten Überfremdung Deutschlands zu verorten sind. Gerade über diesen Grund wollen aber weder die Ministerin Lambrecht noch die anderen „Hass“-Jäger in Politik und Medien wirklich reden. Denn wenn sie es überhaupt tun, dann in der Position der machtgestützten Überlegenheit derer, die dem störrischen Volk nur beibringen wollen, wie es zu denken, zu fühlen und was es zu akzeptieren hat. Diese Arroganz erzeugt Abwendung, Wut und, jawohl, auch Hass. Das wirksamste Mittel gegen diesen Hass wäre eine Politik, die die Deutschen nicht spaltet, sondern wieder zusammenführt.

So lange es zumindest den Anschein hatte, dass die politischen Akteure und Parteien das respektierten, hatte es auch in den sozialen Medien, die selbstverständlich ein neues wichtiges  Demokratieforum auch der Machtlosen geworden sind, keine sonderlich bemerkenswerten Manifestationen von Hass gegeben. Und auch jetzt wird gezielt Hass-Hysterie geschürt, um eine Zensur durchzusetzen, die im Widerspruch zum Grundgesetz steht.

400 neue Planstellen für staatliche Zensoren sind nichts anderes als 400 Planstellen gegen Artikel 5 (1) des Grundgesetzes:

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten… Eine Zensur findet nicht statt.“

Die Volljuristin Lambrecht kennt diesen Artikel sehr wohl. Aber es ist der von ihr geteilte Hass der derzeit Mächtigen gegen alles, was „rechts“ ist, der sie dazu treibt, das Grundgesetz brechen zu wollen. Das allerdings wäre dann doch eine Form von politischer Hasskriminalität.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Die Woche COMPACT: Schläge und Tritte – die bunte Gewalt im Fußball

Ein falscher Pfiff – und schon wird man ins Krankenhaus geprügelt. Für immer mehr Schiedsrichter in Deutschlands vielfältigen Fußballstadien ist das blutige Realität. Wie sie sich wehren und ob die Politik ihnen hilft, erfahren Sie in dieser Ausgabe von „Die Woche COMPACT“. Das sind die Themen im Einzelnen: Feindbild Christen – Wie deutsche Behörden Konvertiten schikanieren / Schläge und Tritte – Die bunte Gewalt im Fußball / Alternative zu Ramelow? – Was will die AFD nach der Thüringen-Wahl? / Urteil gegen Chemnitz-Helden – Wie es für Daniel Zabel weitergeht / Ansturm der Dschihadisten? – Was der Krieg in Nordsyrien für Deutschland bedeutet.




Schwerte (NRW): Muslima hält am Reformationstag Kanzelrede

Der 31. Oktober ist für evangelische Christen ein Feiertag. An diesem Tag wird der Reformation durch Martin Luther gedacht. Es ist die Geburtsstunde der evangelischen Kirchen. Was dieser Tag den „Evangelen“ noch wert ist, zeigt beispielhaft die Überlassung der alljährlichen Kanzelrede in der Evangelischen Kirche St. Viktor im nordrhein-westfälischen Schwerte.

Luther selbst würde sich sprichwörtlich im Grabe umdrehen, erführe er vom Zustand der „reformierten“ Kirche heute. Er kannte den Koran, warnte vor den Türken und befürwortete selbstverständlich die Verteidigung Europas vor dem Islam. Er nannte den Islam ein „Reich, dessen Wesen und Entstehen ganz allein durch den Kampf gegen Christus und seine Heiligen bestimmt“ ist.

Umso erstaunlicher, dass Dunya Elemenler aus Limburg, eine Kopftuch tragende Muslima und Dialogbeauftragte der radikalislamischen und aus der Türkei gesteuerten IGMG/Milli Görüs-Köln, ausgerechnet eine Kanzelrede am Reformationstag in einer evangelischen Kirche halten darf. Oder haben wir hier das alles gar nicht richtig verstanden und der Auftritt mit Kopftuch ist doch nur ein Beitrag zu Halloween?

Pest und Cholera

Es stellt sich die Frage, was schlimmer ist: Die Dummheit der evangelischen Kirche, nicht zu erkennen, dass sie mit Elemenler wieder einmal ihren eigentlichen Auftrag verrät, allein für den christlichen Glauben einzustehen, oder, dass hier einer Vertreterin einer radikal-islamischen Organisation eine Plattform gegeben wird? Antwort: Die Kirche entscheidet sich wie schon so oft für beides – für Pest und Cholera. Die aktuellen Austrittszahlen zeigen ohnehin, wo der Weg der Kirchen hinführt.

Wer sich bei Pfarrer Tom Damm von der St. Viktor-Kirche in Schwerte freundlich erkundigen möchte, was es mit der Einladung der radikalislamischen Milli-Görüs-Aktivistin am Reformationstag auf sich hat, kann dies hier tun:

Kontakt:

Pfarrer Tom Damm.
St. Viktor Kirche Schwerte (NRW)
Pfarrer Tom Damm
Am Markt 1
58239 Schwerte
Tel.: 02304-7503499
Email: tom.damm@evangelische-kirche-schwerte.de




So kauft sich die Politik politisch korrekte Forschungsergebnisse

Von STEFAN SCHUBERT | Das sehr informative Buch von Werner Sohn enthüllt für die Leser eine bis dato verborgene Welt – die Welt der kriminologischen Forschung. Die behandelten Themen zeigen bereits die Brisanz dieser wissenschaftlichen Forschung auf:

Ausländerkriminalität, Radikalisierung bei Muslimen, Rechtsextremismus, Bewährungshilfe sowie die Krawalle in Paris und London.

Sein Alleinstellungsmerkmal erreicht das Buch dadurch, dass es die Einflussnahme durch Politik und Behörden auf die vormals unabhängige Forschung aufdeckt. Diese zeigt sich unter anderem darin, dass unerwünschte Statistikergebnisse willkürlich glatt geschliffen werden.

Beginnen möchte ich die Buchbesprechung jedoch mit einer Kritik. Das Buchcover eines verzweifelten englischen »Bobbys« weckt die falsche Assoziation, dass das Buch einen dominanten Bezug zu England habe, dem ist aber nicht so.

Der Autor Werner Sohn forschte 30 Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter der kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden und arbeitete oftmals an Studien im Auftrag des Bundeskriminalamtes (BKA). Es handelt sich demnach um einen der profundesten Kenner der Kriminalität in Deutschland.

Ehemalige Kollegen werden an dem Enthüllungswerk Ausländerkriminalität, Rechtsextremismus, Krawall: Eine Kritik der politisierten Kriminologie sicherlich keine Freude haben, denn Sohn scheut sich nicht davor, dreiste Einflussnahmen, um nicht zu sagen Manipulationen, beim Namen zu nennen. Mehrfach wird hier die Arbeitsweise von Christian Pfeiffer, dem ehemaligen Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), seziert. Seit Jahrzehnten wurde er bei Talkshows von Will, Maischberger und Co. dem zwangsbeglückten Zuschauer als unabhängiger Experte und Kriminologe präsentiert. Pfeiffer wurde vornehmlich dann eingeladen, wenn es darum ging, der Bevölkerung zu suggerieren, dass die Auswüchse der Ausländerkriminalität gar keine Auswüchse seien, sondern auf bestimmte statistische Faktoren zurückzuführen sind. Dass es sich bei diesem »Auftragsforscher« um einen stramm linken SPD-Funktionär handelt, der zudem in Niedersachsen das Amt des Justizministers für die SPD besetzte, behielten die hochbezahlten Staatsjournalisten natürlich für sich.

In dem Buch wird deutlich, dass sich die Mehrzahl der Forschungseinrichtungen nicht mehr der unabhängigen Wissenschaft verpflichtet fühlen, sondern den nicht versiegenden Millionen an Steuergeldern, die Ministerien und Behörden über sie ausschütten. Dies geschieht aber nur, solange die Studien politisch korrekte Ergebnisse abliefern, die dann von den Qualitätsmedien millionenfach in die Wohnzimmer der Republik transportiert werden. Eine eigenständige journalistische Einordnung, oder gar eine Recherche über das Zustandekommen der Forschungsergebnisse, wird von den Medien nicht mehr vorgenommen, sondern der Bevölkerung bereitwillig als seriöse wissenschaftliche Arbeit verkauft.

»Ausländer raus … aus der Kriminalitätsstatistik«

Werner Sohn berichtet vom Siegeszug linker Kriminalitätsdeutung, die massiv und vorsätzlich die öffentliche Meinung durch ihren politisch gewünschten, moralischen Ansatz beeinflusst. Besonders im Bereich der Ausländerkriminalität sei durch die gewünschte Selbstzensur eine regelrechte »Dementierkriminologie« entstanden.

Im Buch wird resümiert, dass Ausländerkriminalität, auch in der Kriminologie, einmal ein wissenschaftliches Debattenthema war, es dann aber dem öffentlichen Diskurs entzogen und schließlich tabuisiert wurde. Eine Stärke des Buches liegt im konkreten Aufzeigen der einzelnen Manipulationsarten, etwa wenn es darum geht, die ausgewiesenen Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) herunterzustufen. So wurde aus der »Eingangsstatistik« eine »Ausgangsstatistik«. Das bedeutet, dass die statistische Erfassung nicht mehr mit der Anzeige einer Straftat erfolgte, sondern erst nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen. Bereits im Jahr 1984 nahm die Ausländerkriminalität solche Dimensionen an, dass die Politik sowohl eine Abwahl als auch das Erstarken einer Law-and-Order-Partei befürchtete und deswegen massiv die statistischen Merkmale der PKS veränderte.

Besonders türkische Mehrfach- oder Intensivtäter sorgten durch ihre erheblichen Gewalttätigkeiten und ihre kriminelle Energie für einen entsprechenden Ausschlag bei der registrierten Ausländerkriminalität. Kurzerhand änderte die Politik die Merkmale der Erfassung und führte den Begriff der »Echttäterzählung« ein. Fortan konnte beispielsweise ein Intensivtäter »Mehmet« pro Jahr sechs Körperverletzungen, vier Einbrüche, zwei Raubstraftaten und eine Vergewaltigung begehen und durch die eingeführte Echttäterzählung schlägt sich diese Verbrechenshäufung in der PKS lediglich als ein türkischer Straftäter nieder. Schlagartig sank im nächsten Jahr die Zahl der ausgewiesenen (ausländischen) Straftäter um rund ein Viertel.

Islamistischer Terror – »Radikalisierung in nur zwei Tagen«

Im Kapitel »Radikalisierung« nimmt das Buch noch einmal an Fahrt auf. Der Autor beschreibt, wie die Befürworter der Multikulti-Ideologie Geheimdienste und Forscher ausbremsen, die den radikalen Islam als Bedrohung der freien Gesellschaften einordnen. Nach den Terroranschlägen 9/11 hat die EU-Bürokratie eine »Entislamisierung« der Sprache betrieben und mit immensen Mengen an Geld, wieder mithilfe von Auftragsforschung, Einfluss auf den öffentlichen Sprachgebrauch genommen. So weigern sich Politik und Medien seit Jahren, besonders in Deutschland, bei islamistischem Terrorismus von einer islamistischen Motivation des Attentäters zu sprechen. Stattdessen fabulieren sie etwas von internationalem Terrorismus oder Extremismus, den es zu bekämpfen gilt.

Gleichzeitig wird versucht, jegliche berechtigte Islamkritik als »islamophob« zu diffamieren. Diese Terminologie wurde durch den EU-Apparat vorgegeben und durch entsprechende bezahlte Auftragsforschung mit einem wissenschaftlichen Anstrich versehen, den Regierung und Medien nur zu gern übernehmen. Den negativen Höhepunkt dieser »Forschung« hat aktuell der Begriff der »Schnell- oder Selbstradikalisierung« eingenommen. Als der afghanische Asylbewerber Riaz Khan Ahmadzai mit einer Axt willkürlich auf Personen in einem Würzburger Regionalzug einschlug und fünf schwer verletzte, soll es sich um eine sogenannte »Schnell-Radikalisierung« gehandelt haben. Immerhin wurde dies dem deutschen Medienkonsumenten mit geballter Meinungsmacht vermittelt. Nicht die lebenslange islamische Sozialisation des Terroristen in Afghanistan, der durch den Islam geschürte Hass auf Ungläubige, Juden, Christen sowie auf westliche Lebensgewohnheiten, sind damit ursächlich für die Begehung des Terroranschlags, sondern eine angebliche Blitz-Radikalisierung in Deutschland.

Mehrere Tageszeitungen kreierten daraus ganz im Sinne des EU-Apparates und der Bundesregierung die Titelzeile »Radikalisierung in nur zwei Tagen?«. Gestützt auf »Forschungsergebnisse« ist es dann nicht mehr weit, um den islamistischen Terroranschlag als ein Integrationsversagen der deutschen Gesellschaft umzudeuten und dieser damit eine Mitschuld zu implizieren. Das Schlusswort überlasse ich dem studierten Sozialwissenschaftler, Philosophen und Germanisten Werner Sohn:

»Forschung dieser Art macht sich zu einem bloßen Mittel politischen Taktierens. Sie verstößt gegen grundlegende ethische Normen.«

» Werner Sohn: Ausländerkriminalität, Rechtsextremismus, Krawall, 352 Seiten, 23,80 Euro – hier bestellen!


Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen.




Türkei-Boykott von unten starten

Von ACHILL PATRAS | Erdogan beweist gerade eindrucksvoll, dass seine rhetorischen Ausfälle und Träumereien von der Wiedergeburt des Osmanischen Reiches keine Sprechblasen sind. Er sieht sich als Khalif des türkischen Teils des Islamischen Staates und stellt damit die größte politisch und militärische Bedrohung für den Europäischen Kontinent dar. Da die EU und Angela Merkel bei der Eindämmung dieser Gefahr mal wieder versagen werden, muss der Widerstand von unten starten. Die einzige Möglichkeit, die Bedrohung durch die Türkei abzumildern, ist ein Wirtschaftsboykott.

Die vier wichtigsten Deviseneinnahmen der Türkei sind dabei Tourismus, der Flugverkehrsknotenpunkt Istanbul (Turkish Airlines), Fahrzeugbau und Bekleidungsexport. Dass Urlauben in der Türkei unmoralisch ist, da damit ein Unrechtsregime unterstützt wird, ist mittlerweile vielen bewusst. Die allerwenigsten PI-NEWS-Leser würden wohl jemals auf die Idee kommen, ihre Euros Erdogan zur Verfügung zu stellen. Dennoch bleibt hier ein großes Boykottpotential. Denn vielleicht sind Freunde von Freunden immer noch bereit, die Billig-Angebote von Tui, Alltours oder IST in der Türkei wahrzunehmen.

Türkeireise als persönliches Sicherheitsrisiko

Dabei stellen Türkeireisen ein zunehmendes Sicherheitsrisiko dar. Es ist damit zu rechnen, dass kurdische Extremisten mit Terroranschlägen auf die türkischen Vertreibungen ihrer Volksgruppe reagieren. Zudem gibt es unter Erdogan keine unabhängige Justiz in der Türkei. Erdogan kann daher jederzeit mit willkürlichen Festnahmen deutscher Urlauber, Druck auf die Bundesregierung ausüben. Wer nicht Spielball in außenpolitischen Auseinandersetzungen werden will, verzichtet auf einen Türkeiurlaub. Übrigens Kroatien, die bulgarische Schwarzmeerküste oder der Balaton in Ungarn bieten auch Badespaß zu günstigen Preisen.

Aber auch wer andere Fernreisen bucht, hat die Verantwortung, nicht über das Drehkreuz Istanbul zu fliegen. Unter Erdogan wurde ein neuer Flughafen in Istanbul gebaut. Turkish Airlines versucht nicht unerfolgreich, ein internationales Drehkreuz aufzubauen. Über die Transit-Passagiere werden so Devisen in die Kassen des Despoten vom Bosporus gespült. Neben Turkish Airlines sollte auch auf die türkische Billiglinie Pegasus Airlines geachtet werden, die u.a. über den Istanbuler Flughafen Sabiha Gokcen fliegt. Pegasus Airlines hatte erst im Januar 2018 einen Zwischenfall, bei dem eine Boeing 737 nach einem Triebwerkschaden von der Landebahn abkam. Wie durch ein Wunder wurde niemand getötet. Die Anhänger von FFF (Fridays for Fernreisen) sollten versuchen, die türkischen Flughäfen, aber auch die Airlines der islamischen Golfstaaten zu umgehen (Qatar Airways, Emirates, Etihad). Europäische Airlines, aber auch Äthiopien Airlines oder die Drehkreuze in Bangkok (Thailand) oder Singapur bilden eine Alternative.

Deutschland wichtigster Abnehmer türkischer Waren

Auch wer das türkische Staatsgebiet meidet, läuft Gefahr, den Angriffskrieg gegen Kurden und assyrische Christen zu unterstützen. Deutschland importiert aus der Türkei nicht nur Imame, sondern im Jahr 2018 auch Waren im Wert von über 16 Milliarden Euro. Deutschland ist damit der wichtigste Abnehmer türkischer Produkte und die wichtigste Stütze der türkischen Wirtschaft. Für über drei Milliarden Euro wurde in 2018 Bekleidung aus türkischen Textilfabriken importiert. Die Türkei ist nach China und Bangladesch zum drittgrößten Bekleidungsexporteur aufgestiegen. Die Listen der Marken, die dort produzieren lassen, ist leider ziemlich lang und umfassen Esprit, H&M, Hugo Boss, S.Oliver, Adidas, Nike sowie Zara. Da alle Marken auch in anderen Ländern produzieren, muss man bei jedem Kleidungsstück auf das Etikett nach dem Produktionsstandort schauen. Wem dies zu aufwendig ist, kann die betreffenden Firmen natürlich auch über ihre Facebookseite nach Informationen zu ihrem Türkei-Engagement befragen.

Leichter zuordnen lassen sich die zweit-wichtigsten Exportprodukte. Mit über 2,9 Milliarden Euro sind Kraftfahrzeuge ebenfalls ein bedeutender Devisenbringer. Schwarzes Schaf ist hier mal wieder der Renaultkonzern. Die Franzosen haben nicht nur einen Großteil der Dacia-Produktion von Rumänien nach Marokko verlagert (PI-NEWS berichtete), sondern auch kräftig im Erdogan-Reich investiert. 2018 wurden über 300.000 Renault Clio und Megane in der Türkei zusammengeschraubt und über 600.000 Renault-Motoren produziert. Auch Ford ist eine wichtige Stütze der türkischen Wirtschaft und hat 2018 über 300.000 Kraftfahrzeuge, insbesondere Lieferwagen in der Türkei produziert. Nach eigenen Angaben stammen 83 Prozent aller von Ford verkauften Ford Transit Modell in Europa aus türkischen Fabriken. Erdogan wird es sicher freuen.

Finger weg von Toyota C-HR, Ford Transit und Honda Civic

Erdoganfreundlich scheint auch Toyota gesinnt zu sein, denn 2014 wurde die Toyota-Produktion in der Türkei ausgeweitet. Aktuell stammen unter anderem die C-HR und Corolla-Modelle aus dem Unrechtsstaat. Auch dank dieser Investitionen ist die Türkei zu einem bedeutenden Autoexporteur aufgestiegen und produzierte 2018 über 1,5 Millionen Einheiten. Dies liegt knapp unter der Autoproduktion des Vereinigten Königreichs und über Italien (ca. 1 Million). Dass es auch anders geht zeigt Honda. Aktuell stammt der Honda Civic (Sedan) in Europa aus der Türkei. Allerdings nur noch bis 2021. Dann wird die Fabrik in Gebze geschlossen und die Produktion unter anderem in die USA verlagert. Ab 2022 kann man also wieder ohne schlechtes Gewissen den Honda Civic kaufen.




Die Jüdische Gemeinde zu Halle (Saale) sagt:

Leider gibt es bereits Versuche einiger politischer Kräfte, die traurigen Ereignisse des Anschlags für die eigenen politischen Ziele zu missbrauchen. Hier kann nur das wiederholt werden, was wir bereits zuvor betont haben:

Der wahre Feind ist der Hass. Egal gegen wen, sei es gegen Juden, Christen oder Muslime – Sunniten oder Schiiten –, oder auch gegen Atheisten oder Agnostiker, gegen Frauen oder Männer, gegen Menschen mit oder ohne Behinderung, gegen Kranke oder Gesunde, gegen Menschen, die angeblich zu intelligent oder zu wenig intelligent sind, gegen Reiche oder Arme.

Aber auch gegen denjenigen, die bestimmte Berufe ausüben, z. B. in der Kohlenbranche, bei der Bundeswehr oder bei der Polizei; gegen SUV-Fahrer oder gegen Fahrradfahrer. Das Wort TOLERANZ sollte über die eigenen Ansichten und vor allem über die eigenen Taten gestellt werden. Der politische Missbrauch der Opfer des Terroranschlags in Halle macht uns noch trauriger.

(Hier das ganze Statement der Jüdischen Gemeinde!)




Erdogan droht EU mit 3,6 Millionen Flüchtlingen

Von EUGEN PRINZ | Die Feindschaft zwischen den Türken und der als Terrororganisation verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) hat eine lange Tradition. Die PKK ist eine sozialistisch ausgerichtete, militante Untergrundorganisation mit Ursprung in den kurdischen Siedlungsgebieten innerhalb der Türkei. Die PKK kämpft für die politische Autonomie kurdisch besiedelter Gebiete, was sie automatisch zum Todfeind des autokratisch regierenden türkischen Staatspräsidenten Erdogan macht.

Dieser betrachtet die im syrischen Grenzgebiet zur Türkei operierende Kurdenmiliz YPG als militärischen Arm der kurdischen Arbeiterpartei. Bisher konnte er nicht gegen die YPG vorgehen, da die Kurdenmiliz Seite an Seite mit den Amerikanern in Syrien den Islamischen Staat bekämpfte und somit als Verbündete von Uncle Sam unter dessen Schutz stand. Jetzt wurden die U.S. Truppen auf Anweisung des Präsidenten abgezogen und Erdogan sah seine Stunde gekommen.

Ungeliebte syrische Flüchtlinge sollen raus aus Türkei

Sein Ziel ist es, in der Region zwischen dem Euphrat im Westen und der irakischen Grenze auf syrischem Gebiet eine etwa 400 Kilometer lange und 30 bis 40 Kilometer tiefe so genannte „Sicherheitszone“ schaffen. In dieser sollen dann bis zu zwei Millionen syrische Flüchtlinge angesiedelt werden, die inzwischen in der Türkei für immer größere soziale Spannungen sorgen. Im Grunde geht es hier um nichts anderes, als um eine türkische Besatzungszone auf dem Staatsgebiet Syriens und um einen Bevölkerungsaustausch Kurden gegen Syrer.

Bisher bestanden die Gefechte hauptsächlich aus Luftangriffen und Artilleriebeschuss. Informationen der FREIEN WELT zufolge, wurden dabei auch gezielt christliche Kirchen und Wohngebiete im syrischen Operationsgebiet angegriffen.

Die EU will auf diplomatischem Weg die Militäroperation stoppen und hat diese als „Invasion“ bezeichnet. Deutschland verurteile die türkische Offensive „auf schärfstmögliche Weise“, so der stellvertretende deutsche UN-Botschafter Jürgen Schulz am Donnerstag vor einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York.

Erdogan droht der EU

Wer den türkischen Staatspräsidenten kennt weiß, dass dieser leicht reizbar ist, sich nicht drohen lässt und sich auch nicht scheut, gegen Verbündete harte Maßnahmen zu ergreifen. Als Beispiel sei hier genannt, dass er trotz des heftigen Widerstands der Amerikaner das russische Luftabwehrsystems S-400 gekauft hat, als ihm die amerikanischen Patriot-Raketen verweigert wurden.

Deshalb ist auch die Drohung ernst zu nehmen, die er am Donnerstag in Ankara vor Abgeordneten seiner AKP an die Europäische Union richtete:

„Hey EU, wach auf! Ich sage erneut: Wenn ihr unsere Operation als Invasion darzustellen versucht, ist unsere Aufgabe einfach: Wir werden die Türen öffnen, und 3,6 Millionen Menschen werden zu euch kommen“

Seine Aussage bezieht sich auf den Flüchtlingsdeal, der von der EU auf Betreiben Merkels im Frühjahr 2016 mit der Türkei ausgehandelt wurde. Der wesentliche Kern des Abkommens besagt, dass die Türkei ihren Grenzschutz verstärkt und dadurch verhindert, dass „Flüchtlinge“ aus den dortigen Lagern auf die griechischen Inseln gelangen. Für diese Dienstleistung wurden den Türken von 2016 bis 2018 insgesamt sechs Milliarden Euro in den Rachen geworfen.

Offenbar ist das Geld inzwischen aufgebraucht. Nachdem sich Erdogan nun die kostspielige Militäraktion in Syrien leistet, braucht er monetären Nachschub. Die Türkei ist mit einer Inflationsrate von derzeit 15% wirtschaftlich in keiner guten Verfassung, deshalb liegt es nahe, sich die Syrienoperation wenigstens teilweise von der EU bezahlen zu lassen. Und da kommt der Flüchtlingsdeal sehr gelegen.

Bereits im Juli 2019 gab es aus der Türkei Signale, dass man das Abkommen unter anderen deshalb kündigen will, weil der Geldfluss nicht zufriedenstellend ist. Um die EU unter Druck zu setzen, wurden die Schleusen geöffnet. Nicht ganz, aber ein schönes Stück weit. Innerhalb von 24 Stunden landeten 650 Syrer und Afghanen von der Türkei kommend in Schlauchbooten auf der griechischen Insel Lesbos.

Daraufhin ging, man möge dem Autor die Ausdrucksweise verzeihen, den EU-Granden der Hintern auf Grundeis, denn die Griechen waren mit der Situation vollkommen überfordert. Allerdings ist es auch nicht sehr schwierig, die Griechen zu überfordern. Die bringen es nicht einmal fertig, Büros und Computer zu stellen, wenn ihnen die EU Personal zur Bewältigung der Flüchtlingskrise schickt.

Nach dem „Warnschuss“ der Türken schlüpfte der deutsche Innenminister Horst Drehhofer in die Rolle des Krisendiplomaten. Das Ergebnis zitiert die Tagesschau wie folgt:

Der türkische Außenminister lobt die Gespräche und hofft auf mehr Geld.

 

Die EU hat sich erpressbar gemacht

Das werden die Türken wohl auch bekommen. Die herrschende Elite in den EU Staaten weiß genau, dass sie einen zweiten Flüchtlings-Tsunami wie 2015/2016 politisch nicht überleben würde. Deshalb werden nun weitere Milliarden nach Ankara fließen und die EU wird sich mit ihrer Kritik an der Militäroperation in Syrien zurückhalten. Falls nicht, könnte Erdogan genüsslich einige größere Flüchtlingswellen auf Griechenland loslassen und lächelnd dabei zusehen, wie die Staatslenker in der EU zu schwitzen anfangen.

Es ist ein erbärmliches Bild, das die Staats- und Regierungsschefs der Europäischen Union hier abgeben. Der türkische Präsident wäre dumm, wenn er mit diesem Haufen nicht so umspringen würde.

Die EU hat sich durch das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei  erpressbar gemacht. Wären die sechs Milliarden Euro für Ankara statt dessen in  Grenzschutzmaßnahmen auf den griechischen Inseln investiert worden, müsste die EU jetzt nicht über jedes Stöckchen springen, das ihr Erdogan hin hält.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.




Lahr: Christenchor diffamiert Islamkritiker als „Lügner“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die evangelische Pfarrerin und gleichzeitige GRÜNEN-Stadträtin Miriam Waldmann hat sich vor der Offenen Diskussion über den Politischen Islam feige gedrückt und es vorgezogen, ihre Christenschäfchen zum Chorsingen gegen die wichtige Aufklärungsarbeit der Bürgerbewegung Pax Europa antreten zu lassen. Dazu rief sie im Vorfeld sogar zum Stören einer Kundgebung auf. Mir kam diese skurrile Szenerie wie das Singen der Christen im Circus Maximus vor, als die zähnefletschenden Löwen schon in den Startlöchern lagen, um sich über die wehrlose Beute herzumachen.

Der Politische Islam hat als totalitäre faschistische Ideologie viel mit dem Bild von zähnefletschenden Löwen gemein. 270 Millionen Menschen wurden im Zuge der 1400 Jahre andauernden aggressiv-kriegerischen Expansion getötet, davon geschätzt 60 Millionen Christen. Das orientalische Christentum wurde nahezu ausgelöscht.

Und dieses angesichts der nicht zu leugnenden Tatsachen entweder faktisch total unwissende, linksideologisch denkblockierte oder komplett verblödete Christenhäufchen führte auf dem Lahrer Sonnenplatz einen Protest gegen die faktisch hochnotwendige Aufklärung über diese brandgefährliche Ideologie durch.

Diese Aktion stellt einen erbärmlichen Verrat an allen Christen weltweit dar, die bis heute vom Politischen Islam unterdrückt, verfolgt und vielfach auch getötet werden.

Gleichzeitig stellt dies auch einen Verrat am deutschen Volk dar, inklusive der bei uns lebenden nicht-moslemischen Migranten, die hierzulande vom Politischen Islam massiv gefährdet sind. Opfer, darunter auch Tote, hat es in Deutschland schon genug gegeben.

Aber nicht nur das: Dieses ganz offensichtlich erheblich linksgestörte vermeintlich „christliche“ Häufchen diffamiert uns faktische Islam-Aufklärer auch noch massiv. In einer Umtextung des Liedes „Ein Männlein steht im Walde“ taucht eine Frechheit nach der anderen auf gegen mich auf:

„Schwätzt dumm rum“, „biegt Wahrheit krumm“, „verbreitet Hass und Lügen“, „mit Lügen und mit Sauerein, kann nur ein Volksverhetzer sein“ – bodenlose Unverschämtheiten von absoluten Nichtswissern, von denen manche auch noch die typisch linksextreme Aggressivität in sich tragen, wie man sieht:

Es ist schon schlimm genug, wenn man von den Fakten keine Ahnung hat und einer faschistischen Ideologie den roten Teppich ausrollt. Aber wenn diese Heuchler, Ignoranten, Realitätsverweigerer, Doppelmoralisten, linken politischen Kampf-Propagandisten und in Bezug auf den Politischen Islam komplett Ahnungslosen auch noch in geradezu bösartiger Weise diejenigen diffamieren, die darüber sachkundig aufklären, dann haben diese geistig verdorbenen linksgrünen Umtriebe, die mit christlichem Gedankengut rein gar nichts zu tun haben, einen besonders widerwärtigen Zustand erreicht.

Solche üblen Aktionen lösen bei uns aber noch mehr kompromisslose Entschlossenheit aus, diesen Kollaborateuren einer brandgefährlichen totalitären Ideologie noch größeren Widerstand entgegenzusetzen. Es wird auch immer klarer, dass unsere Wiedergründung der Weißen Rose ihre vollste Berechtigung hat. Daher werden wir im kommenden Jahr im Rahmen unserer BPE Deutschland-Tour wieder nach Lahr zurückkehren, was ich vor Ort in Entgegnung auf diese Unverschämtheiten von Waldmann & Co auch ankündigte.

Dabei las ich auch öffentliche Leserbriefe von zwei Lahrer Bürgern vor, die ebenfalls vor dem Politischen Islam warnen und diese vergrünte Pfarrerin umfassend kritisieren. Als Kontrapunkt zu dem niederträchtigen Verleumden setzten wir diesen Heuchlern auch noch unsere schöne deutsche Nationalhymne entgegen. Einigkeit und Recht und Freiheit für unser schönes Deutsches Vaterland – und keine menschenverachtende, frauenunterdrückende, judenhassende und homosexuellenfeindliche islamische Scharia:

Noch am Morgen vor unserer Abfahrt zur Kundgebung nach Lahr hatte ich Pfarrerin Waldmann per Email dazu aufgefordert, sich der Diskussion zu stellen:

Sehr geehrte Frau Waldmann,

anstatt Ihre Gesangeskollegen zur Störung einer Versammlung anzustiften, sollten sie heute zu unserer Kundgebung ans Mikrofon kommen und sich der sachlichen Diskussion stellen. Das setzt natürlich voraus, dass Sie sich Ihrer Überzeugung sicher sind. Und den Charakter haben, dazu auch öffentlich einzustehen. Anstatt sich hinter Liedern zu verstecken und die faktische Aufklärung über eine brandgefährliche Ideologie zu übertönen zu versuchen.

Ansonsten rate ich Ihnen, heute zuhause zu bleiben und sich erst einmal über den Politischen Islam zu informieren. Und sich das Schicksal der Christen in den Ländern anzusehen, in denen der Politische Islam die Macht hat. Da geht es anders zu als in einer Singstube. Und das vollzieht sich seit 1400 Jahren, ist also eigentlich nichts Neues.

Mit freundlichen Grüßen,

Michael Stürzenberger
Wiedergründungsmitglied der Weißen Rose
Journalist

Es kam von dieser feigen Grünen Stadträtin und islam-kollaborierenden evangelischen Pfarrerin Miriam Waldmann keine Antwort. Lieber textete sie wohl an dieser bodenlosen Unverschämtheit herum, um mich zu diffamieren. Der Youtube-Reporter „Remstal Rebell“ filmte in seinem Video den Chor (ab Minute 16:26), wobei auch das Hetz-Lied zu sehen und zu hören ist. Bei 26:25 geht ein Islamkritiker mit dem Plakat „Bündnis zwischen Islam und National-Sozialismus“ auf den Chor zu, worauf eine Sängerin mit dem Mittelfinger beleidigt:

Auf Conservo, dem Blog des früheren Bundesgeschäftsführers der Jungen Union, Peter Helmes, hat der Reporter Michael Stecher einen Artikel dazu veröffentlicht. Auf dem Youtube-Kanal von „Europäischer Widerstand Online“ sind der Livestream aus Lahr und auch spezielle Zusammenschnitte zu sehen, beispielsweise die persönliche Erwiderung an die Heuchel-Pfarrerin. Am darauffolgenden Tag nahm ich vor Beginn der Veranstaltung in Kehl den Verleumdungstext dieses „Männlein“-Liedchens noch einmal ausführlich auseinander:

Die Badische Zeitung hat ihre ganz eigene Sicht unserer Kundgebung in Lahr veröffentlicht. Mit dem Redakteur hatte ich mich vor Ort kurz unterhalten. Er meinte, er habe Geschichte studiert und in Mekka habe es zur Zeit Mohammeds „keine Christen und Juden“ gegeben. Angesichts einer solch kompletten Falschbehauptung fragt man sich, wo dieser Mainstream-Journalist welche Teile der Geschichte tatsächlich studiert hat. Aber aus diesem Unwissen heraus kommen dann solche Textbausteine:

Das Lied „Ein Männlein steht im Walde“ ist am Freitag in einer neuen Version zu hören gewesen. Das umgedichtete Volkslied richtete sich gegen die Aussagen des rechtspopulistischen Vereins „Pax Europa“. Etwa 100 Menschen hatten sich formiert, um gegen die Anti-Islam-Kundgebung zu protestieren. Darunter waren auch Vertreter der Kirche. Rund zehn Vertreter von „Pax Europa“ versuchten derweil, ihre Thesen zu verbreiten. Redner war erneut Michael Stürzenberger, der wegen Volksverhetzung verurteilt worden ist und vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet wird.

Die als Dialog angekündigte Veranstaltung bestand in erster Linie aus Anti-Islam-Reden
Stürzenbergers. Wie bereits im Vorjahr, gab es auch am Freitag einige Wortgefechte. Wie Polizei und Ordnungsamt am Abend berichteten, blieb es aber weitgehend ruhig. Laut einer Pressemeldung der Polizei kam es lediglich zu zwei Beleidigungen durch Passanten. Diese müssten nun mit Strafanzeigen rechnen, heißt es in der Polizeimeldung. Alle Beteiligten hätten sich an die Auflagen gehalten, so Lucia Vogt, Leiterin der Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung, gegenüber der BZ. „Insgesamt verliefen die Veranstaltungen aus Sicht der Polizei und den Vertretern der Stadt Lahr weitestgehend friedlich“, heißt es abschließend. Die Kundgebung war von 12 bis 19 Uhr angemeldet und wurde von „Pax Europa“ gefilmt.

Was für eine Verzerrung der Wirklichkeit. Es waren höchstens dreißig Chorfritzen und wir hatten auf dem Platz mit allen Sympathisanten eindeutig die Oberhand. Die von Wikipedia abgeschriebenen Falschbehauptungen wegen vermeintlicher „Volksverhetzung“ habe ich schon mehrfach richtiggestellt. Die Lahrer Bürgerin Ulla Steiner hat zu diesem Artikel eine Entgegnung veröffentlicht:

Die Schutzgitter erwiesen sich als notwendig und hilfreich, um direkte Attacken zu vermeiden. Die Attacken kamen weitestgehend von Kundgebungsbesuchern, die sich selbst dazu bekannten, Moslems zu sein. Sie glaubten den Aussagen von Michael Stürzenberger auch nicht, als er seine Behauptungen anhand eines original Korans aus Saudi Arabien auf Arabisch bewies, mit legitimierter deutscher Übersetzung vom Ministerium für islamische Angelegenheiten aus Medina.

Eine ähnliche Ignoranz konnten wir auch bei Teilnehmern aus dem „Chor“ feststellen. Zuhören, die Fakten prüfen und dann diskutieren, war nicht ihr Ding. Sie verschanzten sich hinter der Behauptung, dies sei nicht der geeignet Rahmen für eine Diskussion, obwohl Michael Stürzenberger bereits am Tag zuvor die Initiatorin des „Chores“ schriftlich eingeladen hatte, ans Mikrofon zu kommen und ihre Sicht der Dinge vorzutragen. Am Ende der Veranstaltung wurde tragischerweise ausgerechnet ein Lahrer Bürger, der selbst vor Jahren als Flüchtling vor den Repressalien eines islamisch geführten Staates nach Deutschland kam, von muslimischen Mitbürgern tätlich angegriffen.

Die Polizei konnte Schlimmeres verhindern. Auch darüber schweigt sich die BZ – wieder einmal – aus. Ein sorgfältiger Redakteur sollte über eine Veranstaltung erst dann berichten, wenn sie wirklich beendet ist.

Der Kampf gegen Unwissenheit, Borniertheit, Dekadenz, Ignoranz, linksgestörte Ideologie, Realitätsleugnung, Verleumdung, Diffamierung, Faschismus-Kollaboration und schlichte Blödheit geht unterdessen weiter, bereits am heutigen Mittwoch:

09.10. München Sendlinger Straße 15-21 Uhr
11.10. Mühldorf Stadtplatz 12-19 Uhr
12.10. Landshut Martinskirche 11-18 Uhr
16.10. München Max-Joseph-Platz 15-21 Uhr
18.10. Fürth Dr.-Max-Grundig-Anlage 13-19 Uhr
19.10. Nürnberg Lorenzkirche 11-18 Uhr
23.10. München Marienplatz 15-21 Uhr

Weitere Termine bis November in diesem Trailer ab Minute 1:


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Der Sieg in der Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571

Von KEWIL | Nur wenige Ereignisse der Weltgeschichte waren so entscheidend für die Christenheit im Kampf gegen den Islam wie der Sieg in der Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571, als an einem einzigen Tag rund 30.000 Türken und 8000 christliche Soldaten, die meisten aus Venedig, zu Tode kamen – ein Rekord bis heute.

Die osmanische Besatzung der feindlichen Flotte bestand aus 150.000 Soldaten, die Christen konnten nur knapp 70.000 Mann aufbieten. Umso glanzvoller der Sieg. 12.000 christliche Rudersklaven wurden aus den eroberten Galeeren befreit. Damit war der Nimbus der osmanischen Mittelmeerflotte gebrochen. Aber so glanzvoll und historisch höchst bedeutend dieser Sieg auch war, so wenig wird heutzutage von den degenerierten Medien des Westens daran erinnert.

Im 14. Jahrhundert hatten die Osmanen große Teile des Balkans erobert. 1453 fiel das christliche Konstantinopel. Im frühen 16. Jahrhundert wurde der Vordere Orient unterworfen. 1529 belagerten die Türken Wien. 1571 fiel das venezianische Zypern. Seitdem beherrschte das Osmanische Reich den gesamten östlichen Mittelmeerraum. Jetzt war Kreta gefährdet, der letzte Stützpunkt des Orienthandels der Venezianer. Der Papst sah nicht nur Italien, sondern die ganze Christenheit von Selim II., dem Sohn Suleiman des Prächtigen, bedroht. Ganz Europa drohte eine Balkanisierung. Der Vormarsch der Türken schien unaufhaltbar. In dieser Situation gelang es Pius V., Venezianer und Spanier zu einem Abwehrbündnis zu vereinen. Auch viele abendländische Fürsten entsandten Söldner für die größte Streitmacht, die der Westen den Türken jemals entgegengestellt hatte. (Paul Badde)

Die Heilige Liga wurde angeführt vom nur 24-jährigen Don Juan de Austria, dem außerehelichen Sohn Kaiser Karls V. mit einer bürgerlichen Regensburgerin. Und auch der 24-jährige Miguel de Cervantes, der spätere Autor des Don Quijote, war auf einem der Schiffe und wurde verwundet.

Als Dank für den Sieg wurde am 7. Oktober das Rosenkranzfest eingeführt und ist heute weitgehend bei den Katholischen vergessen.

Ein paar Links:

» Die Seeschlacht von Lepanto bei Wiki!
» Katholisch.de zu Lepanto und dem Rosenkranzfest!
» Und hier alles ganz romantisch verklärt!