Iran zensiert Internet wegen Mohammed-Film

Wie das Hamburger Abendblatt gestern berichtete, schränkte die iranische Regierung als Reaktion auf das „Schmähvideo“ den Internet-Zugang für seine Bürger ein. Man will das persische Volk, in dem es nach 32 Jahren Religionsterror immer deutlichere islamkritische Tendenzen gibt, offensichtlich vor dem unheilvollen Einfluß des bösen Westens „schützen“. In dem Artikel wird auch die neue Terrordrohung für Deutschland und ihre erste Veröffentlichung durch Politically Incorrect erwähnt. In angenehm unaufgeregter Weise beschreibt das Abendblatt das „Anliegen“ von PI als „Warnung vor einer Islamisierung Europas“. Mit der Bezeichnung „rechter Blog“ kann man auch leben.

(Von Michael Stürzenberger)

Hier die Passage über PI:

Radikale Islamisten rufen laut einem Beitrag der Zeitung „Die Welt“ wegen des Mohammed-Schmähvideos zu Mordanschlägen in Deutschland auf. Ein Islamist unter dem Namen „Abu Assad Al-Almani“ fordere seine Glaubensbrüder auf, als Rache für das Video Attentate in Deutschland zu begehen. Das Dokument war bereits am Samstag von dem rechten Blog „Politically Incorrect“ verbreitet worden; dieser nennt die Warnung vor einer „Islamisierung Europas“ sein Anliegen.

Dieser sachlichere Umgang mit PI ist eine erfreuliche Abwechslung zu der sonst so geheuchelten Empörung und Diffamierung durch die Mainstream-Medien. Möglicherweise führt ja auch die zunehmend islamkritische Berichterstattung der „Qualitätspresse“ angesichts der nicht mehr zu leugnenden Probleme mit dem Islam zu dieser Entwicklung. Der Kommentar des iranischen Führers zum Mohammed-Film:

„Den heiligen Propheten zu verunglimpfen, ist sehr schlimm. Das hat sehr wenig mit Freiheit und freier Meinungsäußerung zu tun. Es handelt sich um eine Schwäche und einen Missbrauch der Freiheit, und an vielen Orten ist es ein Verbrechen“, sagte Ahmadinedschad. „Wir glauben aber auch, dass dies in einer menschlichen Atmosphäre gelöst werden muss … Und wir mögen es nicht, wenn jemand sein Leben verliert oder – aus welchen Gründen auch immer – getötet wird, nirgendwo auf der Welt.“ Bei gewaltsamen Protesten gegen das Video waren in den vergangenen Tagen allein in Pakistan mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen.

Was für ein Heuchler – als ob die iranische Regierung ein Problem mit dem Töten hätte. Vielleicht sollte man hierzu einmal die Frauen befragen, die derzeit in den Todeszellen sitzen und auf ihre Steinigung wegen „Ehebruch“ warten. Oder die Christen, die wegen des Wechsels vom Islam gemäß der Anweisung des Propheten Mohammed zur Todesstrafe wegen „Apostasie“ verurteilt wurden.

Im Iran sind jetzt 17 Millionen facebook-Nutzer von der Zensur der Mullahs betroffen, denn auch diese Kontakt-Plattform ist mittlerweile gesperrt. Aber die Perser scheinen einfallsreich in der Umgehung der Zensur zu sein, wie das Hamburger Abendblatt berichtet.




Europas Angst vor dem Krieg Israel – Iran

Ein Gespenst geht um in Europa. Das Gespenst eines Krieges zwischen Israel und dem Iran. „Die Moslems können kämpfen und verlieren, und dann wiederkommen und erneut kämpfen. Aber Israel kann nur einmal verlieren.“ Diese Worte von Golda Meir, der legendären israelischen Ministerpräsidentin in den Jahren 1969 – 1974, gelten auch heute unverändert.

(Von Sabra)

Israel kann nur einmal verlieren. Und deshalb kann und wird Israel es niemals erlauben, in eine Situation zu geraten, in der es vernichtet werden kann.

Israel, der Staat der Juden und die einzige Demokratie im Nahen Osten, wurde 1948 geboren und geschaffen wie der berühmte Phoenix aus der Asche. Aus der Asche von mehr als sechs Millionen Juden, die durch das Nazi-Terror-Regime in Deutschland bestialisch ermordet wurden.

Israel hat bislang für sein Existenz-Recht und für sein Überleben acht Kriege gegen die Moslem-Staaten bestehen müssen. Aktuell droht der neunte Krieg, den Israel um sein Überleben führen muss. Der Iran, seit der Machtübernahme durch die Moslems im Jahre 1979 ein islamischer „Gottesstaat“, droht Israel seit Jahren mit Krieg und Vernichtung.

Als Beispiel ein Zitat aus der Welt vom 19.08.2012:

Irans Präsident Ahmadinedschad bezeichnet Israel als einen „Krebstumor“, der bald verschwunden sein werde.

Hetze, Propaganda und Vernichtungs-Drohungen aus der Welt der Moslem-Staaten gehören für Israel zum Tagesgeschäft.

Eine andere, eine existenz-bedrohende Qualität erhalten derartige Hetzparolen stets dann, wenn sie mit einer ernsthaften Bedrohung des Staates Israel einhergehen. Eine solche existenzielle Bedrohung für Israel ist das Programm des Iran zur atomaren Bewaffnung.

Während Deutschland, Westeuropa und die USA auf Verhandlungen, halbherzige Sanktionen und auf Appeasement setzen mit dem Ziel, Zeit zu gewinnen, mehren sich die Indikatoren, dass der Iran aus Sicht Israels den Point of no return über kurz oder lang überschreiten wird.

Der Focus berichtet am 17.9.2012:

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warnt die USA: Der Iran wird nach israelischer Darstellung in sechs bis sieben Monaten an der Schwelle zum Bau einer Atombombe stehen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Sonntag im US-Fernsehen, die Islamische Republik könnte bis Mitte 2013 über 90 Prozent des benötigten Urans verfügen. Er rief die US-Regierung auf, dem Iran klare Grenzen aufzuzeigen, „bevor es zu spät ist“. (…)

Netanjahu befürchtet einen zweiten Holocaust, sollte der Iran, der Israel mit Vernichtung droht, Atomwaffen erlangen. Nur wenn sich Israel sicher sein könne, dass Amerika den Iran auch später noch militärisch stoppen werde, könne es von einem baldigen Angriff absehen, spekulieren israelische Medien.

Ergänzend hierzu berichtet Ria novosti am 18.9.2012:

Israel versucht seit mehreren Jahren vergeblich, von den USA eine klare Antwort auf die Frage zu bekommen, wann das iranische Atomprogramm gestoppt wird. „Jedes Mal, wenn wir sagen, dass die Frist für Verhandlungen abgelaufen und es höchste Zeit für aktive Schritte ist, bittet man uns um Geduld. Ich frage nun, auf was sollen wir denn warten? Bis wann?“, empörte sich der israelische Premier Benjamin Netanjahu. Seiner Meinung nach haben die USA nicht das „moralische Recht“, Israel von einer Militäraktion abzuhalten, weil sie selbst keinen genauen Plan gegen Irans Atomgefahr haben.

Über die möglichen Szenarien und Abläufe eines Krieges gibt es zahlreiche Spekulationen. Welt online berichtet am 15.08.2012:

„Die Analysen deuten auf einen Krieg an mehreren Fronten hin, der 30 Tage dauern würde“, sagte der ehemalige Zivilschutzminister Matan Vilnai der Zeitung „Ma’ariv“. Er bestätigte die Einschätzung von Verteidigungsminister Ehud Barak, dass etwa 500 Israelis sterben dürften.

Welt online vom 16.08.2012:

Der US-Blogger Richard Silverstein hat Details eines angeblichen israelischen Plans für einen Angriff auf den Iran veröffentlicht.

Nach diesen Unterlagen solle der Iran-Angriff „mit einem koordinierten Schlag unter Einschluss bisher nie gesehener Cyber-Attacken beginnen“. Der iranischen Führung solle die Fähigkeit genommen werden, zu wissen, was im eigenen Land vor sich geht.
Dann sei die Zerstörung von Atomanlagen und anderer wichtiger Anlagen durch Raketen und die Luftwaffe vorgesehen. Hochrangige iranische Militärs und Geheimdienstleute sollten gezielt getötet werden.

Zugleich gibt es zahlreiche Spekulationen über das Für und Wider eines israelischen Präventiv-Angriffs vor oder nach den Präsidentschaftswahlen in den USA.

Mehdi Khalaji vom Washington Institute for Near East Policy schreibt in der Welt vom 13.09.2012:

Obama oder Romney? Der Iran bevorzugt die Republikaner. Jüngste Leitartikel in Kayhan – der kompromisslosen iranischen Zeitung, die als Sprachrohr des Obersten Führers dient – deuten an, dass Chamenei den US-Präsidentschaftswahlen freudig entgegensieht. Unabhängig vom Ergebnis sieht er zumindest in diesem und im nächsten Jahr keine Gefahr für Militärmaßnahmen. Ein Sieg Obamas würde Amerikas Widerwillen gegenüber einem Angriff auf den Iran verstärken und erneute Bemühungen bringen, Israel an die Leine zu nehmen. Und wird sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney gewählt, wird er Monate brauchen, um sein nationales Sicherheitsteam zu bilden und sein Kabinett zusammenzustellen, und wäre daher nicht in der Lage, den Iran umgehend anzugreifen.

Das Ganze klingt stark nach dem berühmten Pfeifen im Walde. Tatsächlich deutet vieles daraufhin hin, dass die iranische Führung außerordentlich nervös ist, von einer durchaus akuten Kriegsgefahr ausgeht und einen Alleingang Israels längst nicht mehr ausschließt.

n-tv berichtet am 23.09.2012:

Der Chef der Luftstreitkräfte der iranischen Revolutionsgarden rechnet für den Fall eines israelischen Angriffs auf sein Land mit einem „Dritten Weltkrieg“. Sollte eine israelische Attacke kurz bevorstehen, könnte der Iran einen „Präventivangriff“ führen, sagte General Amir Ali Hadschisadeh im Fernsehsender Al-Alam. Dabei würden auch US-Stützpunkte in der Region attackiert.

Bei einem israelischen Angriff, egal ob mit oder ohne Zustimmung Washingtons, würde der Iran US-Stützpunkte in Bahrain, Katar und Afghanistan attackieren, sagte Hadschisadeh dem arabischsprachigen Sender. Israel werde „schwere Verluste“ erleiden. Das könne der „Auftakt seines Untergangs“ sein. Eine militärische Konfrontation beider Länder würde einen Weltkrieg auslösen, sagte Hadschisadeh. (…)

Am Samstag hatte der Chef der Revolutionswächter, Ali Dschafari, iranischen Nachrichtenagenturen zufolge erklärt, er erwarte einen Krieg mit Israel. Der Krieg werde „schließlich kommen“, es sei aber „nicht sicher, wann und wo“. Sollte Israel angreifen, werde das zu seiner „Zerstörung“ führen, denn der Iran sei zur Konfrontation bereit, fügte Dschafari hinzu.

Focus hatte bereits am 11.08.2012 berichtet:

Die Anzeichen verdichten sich: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu plant einen Militärschlag gegen den Iran. Dieser soll noch vor der US-Wahl im November stattfinden. Der Entschluss sei schon „fast endgültig“.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu misstraue der Zusicherung von US-Präsident Barack Obama, Amerika werde eine mögliche iranische Atombombe notfalls mit militärischen Mitteln verhindern. Zu dieser Einschätzung kommen israelische Zeitungen. Die USA hätten Israel weder Pläne für ein militärisches Eingreifen vorgelegt noch habe Obama einen Angriff ausdrücklich zugesagt, falls Sanktionen und diplomatischer Druck keinen Erfolg haben. Außerdem sei Obama dafür bekannt, dass er Militäreinsätze nicht ohne Zustimmung der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga befehle. Dies alles habe Netanjahu zu der Überzeugung gebracht, dass Israel allein handeln müsse.

Die hochgerüsteten und teils mit gewaltigen finanziellen Hilfsprogrammen Deutschlands und der EU unterstützten Verbündeten des Iran dürften derweil Gewehr bei Fuß stehen. In diversen Medien wird über das Raketen-Arsenal des Iran und seiner Verbündeten spekuliert:

Schätzungen lauten, dass über 170.000 Raketen aus den Moslem-Ländern auf Israel abgeschossen werden könnten. Es wird dabei angenommen, dass Syrien um die 100.000 Raketen feuerbereit hat, die Hisbollah im Libanon 60.000, die Hamas im Gazastreifen 12.000 und der Iran um die 500 ballistische sowie treffgenauere Schihab-Raketen. Israel verfügt über diverse Raketenabwehrsysteme.

Unabhängig vom großen Spiel der Politik, unabhängig vom Für und Wider eines Krieges vor oder nach den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, unabhängig von allen diplomatischen, wirtschaftlichen und sonstigen Initiativen Westeuropas: Das zentrale Kriterium ist und bleibt: Israel muss und wird handeln, sobald seine Existenz und das Leben der Juden akut bedroht sind.

Ideologien, Wunschdenken und Illusionen, alles Merkmale, die in den letzten Jahren zunehmend die Politik Deutschlands und West-Europas in Bezug auf die islamische Welt prägen, spielen dabei keine Rolle.

Mosche Dayan, ehemaliger israelischer Panzergeneral und Außenminister Israels, der im Sechs-Tage-Krieg von 1967 Berühmtheit erlangte, wird das Zitat zugeschrieben: „Unsere amerikanischen Freunde bieten uns Geld, Waffen und Ratschläge. Wir nehmen das Geld, wir nehmen die Waffen, aber wir lehnen die Ratschläge ab.“

Ein Krieg Israels gegen den Iran dürfte für Deutschland und die EU zur Nagelprobe für die pro-islamische Appeasement-Politik der letzten Jahre und Jahrzehnte werden. Europa wird Farbe bekennen müssen. Für das uneingeschränkte, bedingungslose Existenzrecht Israels. Die Politik des „Sowohl-als-auch“ mit wachsender Betonung der pro-islamischen Appeasement-Politik erscheint im Kriegsfalle nicht haltbar.

Die jüngsten Ausschreitungen in der islamischen Welt angesichts einiger Mohammed-Karikaturen oder eines Mohammed-Film-Trailers und die in der Geschichte beispiellosen Appeasement-Reaktionen westlicher Politiker hierauf dürften lediglich einen kleinen Vorgeschmack darstellen auf die Geschehnisse und Abläufe, die im Falle eines Krieges zwischen Israel und dem Iran bevorstehen.

Infolge der Einwanderungspolitik Deutschlands und der EU insgesamt in den letzten Jahrzehnten leben inzwischen mehr als 50 Millionen Moslems in West-Europa, die zwar sowohl nach Aussagen ihrer Verbandsfunktionäre als auch nach Aussagen der Politiker sehr gut integriert sind. Gleichwohl bedarf es zur Beantwortung der Frage, wo das Herz dieser Moslems im Falle eines neuerlichen Nahost-Krieges schlägt, keiner großen Diskussion.

Falls die aktuelle Entwicklung ungebremst weiter läuft, so erscheint aus heutiger Sicht ein Krieg zwischen Israel und dem Iran unausweichlich. Israel kann und wird niemals einen atomar bewaffneten Moslem-Staat in seiner Nachbarschaft, dessen erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist, wehr- und tatenlos akzeptieren.

Für die zunehmend pro-islamische Politik Deutschlands und der EU bietet diese Entwicklung nicht nur Anlass zu großer Sorge, sie dürfte sogar Angst auslösen. Angst vor der unvermeidbaren Auseinandersetzung zwischen dem Westen und dem Islam. Angst vor Ausschreitungen und Straßenschlachten in den Homelands der Moslems in Deutschland und West-Europa. Angst, dass sich der alltägliche Moslem-Terror in zahlreichen Ländern der Welt noch weiter ausweitet. Ein Krieg zwischen Israel und dem Iran könnte für Deutschland und West-Europa zum Stalingrad der Islam-Politik werden.




US-Konsulate in Libyen und Ägypten gestürmt – US-Botschafter von Moslemmob ermordet

In Libyen und Ägypten wurden wegen eines angeblich islamkritischen Films US-Konsulate von randalierenden Moslems gestürmt und abgebrannt. Leider wurde auch ein US-Beamter dabei ermordet. UPDATE: Wie das Innenministerium in Tripolis meldet, wurden insgesamt vier Diplomaten getötet – darunter auch der US-Botschafter in Libyen, Christopher Stevens (Foto). Quelle: Focus.

Wer stand und steht aber so hinter der „Arabellion“, wie Obama und seine Botox-Außenministerin Clinton. Sie konnten sich nicht mehr einkriegen vor Lobhudeleien und Schmeicheleien zum „arabischen Frühling“ und mußten schnellstens intervenieren, während die USA Mubarak und seine Vorgänger einst mit Milliarden am Leben und an der Macht gehalten hatten. Dann läßt man von einem Tag zum anderen seine alten Verbündeten wie eine heiße Kartoffel  für radikale Moslems fallen – siehe einst den Schah. Und was hat man davon? Für den Schah kriegte man Khomeini und Ahmadinedschad. Für Mubarak erstmal ein abgebranntes Konsulat und einen Toten. Weitere mohammedanische „Freundlichkeiten“ werden folgen. Früher wußten westliche Politiker noch, was in ihrem eigenen Interesse steht. Heute werden politisch oft nur Ideologien verfolgt: „Demokratie“, Klimawandel, „Gerechtigkeit“, Menschenrechte, „Freiheit“ etc.

Video der Ausschreitungen:

Die brennende Botschaft:

Ausschnitte des Films, um den es geht:

» Obama-Statement zu den Vorfällen




Die nackte Wahrheit

Ahmadinedschad - die nackte Wahrheit (aus La Vanguardia)Unter dem Titel „Verdad al desnudo“ – die nackte Wahrheit – hat die spanische Zeitung La Vanguardia ein Bild des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad veröffentlicht. Leider ist es nicht wirklich blasphemisch, weil Allahs Stellvertreter auf Erden, der alte Ajatollah rechts im Bild, züchtig angezogen ist. In der Serie gibt es auch einen nackten Obama und einen Assange.




Ahmadinedschad: „Islam einzige Religion“

Der iranische Präsident lässt keinen Zweifel daran, dass er den universellen Macht-anspruch, wie er im Koran formuliert ist, auch durchsetzen will: Bei einer Rede in Teheran äußerte er vor wenigen Tagen, dass der Islam die einzig wahre Religion sei und Allah den Propheten Mohammed für die ganze Menschheit auserwählt habe. Gleichzeitig bestritt er die Legitimation von Judentum und Christentum. Damit ist dann wohl der weltweite Herrschaftsanspruch des Islams formuliert. Wenn das mal keine klare Kampfansage an die komplette nicht-moslemische Welt ist.

(Von Michael Stürzenberger)

idea.de berichtet über diesen an Deutlichkeit nichts zu wünschen lassenden Auftritt des strammen Moslems in Teheran:

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die Legitimation von Judentum und Christentum bestritten. Wie er bei einer Rede in der iranischen Hauptstadt Teheran sagte, „hat Gott nie eine Religion in die Welt gesandt, die Christentum oder Judentum heißt“. Vielmehr habe er den Propheten des Islam – Mohammed – als „Propheten für die gesamte Menschheit“ auserwählt. Mohammed sei der letzte aller Propheten und damit „auch der Prophet der Amerikaner, Europäer und Asiaten“. Der Islam sei eine allumfassende Religion und die einzige, die Gott je gesandt habe, zitieren ihn regionale Medien. Abraham habe ebenso den Islam verkündet wie Mose und Jesus. Deshalb sei es notwendig, die Welt neu zu ordnen.

Ahmadinedschad kennt seinen Koran und will die darin stehenden Befehle offensichtlich ausführen. In Sure 48, Vers 28 ist beispielsweise zu lesen:

„Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge.“

Der Größenwahnsinnige in Teheran droht wie üblich auch Israel:

Allerdings werde die Welt keinen Frieden sehen, so lang die bislang dominierenden Systeme und das „zionistische Regime in Israel“ existierten. Deshalb sollten sich alle Aufstände und Revolutionen in erster Linie gegen die „Zionisten“ richten, so der Präsident. In der Vergangenheit hatte Ahmadinedschad bereits den Holocaust, also den Völkermord der Nationalsozialisten an den Juden, bestritten. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon sowie Vertreter der internationalen Staatengemeinschaft verurteilten Ahmadinedschads Äußerungen.

Wehe, wenn der erst einmal den Startknopf für Atomraketen drücken kann. Und er wird drücken, denn die Vernichtung des Staates Israel dürfte einer seiner sehnlichsten Wünsche sein..




Ahmadinedschad und deutsche Amigos

Es gingen ein paar Tränen auf Reisen! Auf dem Foto sehen Sie den iranischen Atom-Islamführer Ahmadinedschad und deutsche Amigos in Teheran. Rechts von ihm Jürgen Elsässer, neben Jürgen Elsässer Gerhard Wisnewski. Links neben Ahmadinedschad der ergraute Yavuz Özoguz vom Muslim-Markt, erster und zweiter von Links Andreas Neumann und Anneliese Fikentscher. Bei Gudrun Eussner im Blog können Sie ein größeres Foto und Links anklicken!

» Free Iran Now: Braune Zirkustruppe in Persien




Martin Habliks politisch korrektes Wörterbuch

Martin Hablik hat eben für den Amazon-Kindle „Das politisch korrekte Wörterbuch“ veröffentlicht, Preis 2,68 Euro. Es geht von A wie Ahmadinedschad, Anonymous und Antifa bis ans Ende des Alphabets zu Christian Wulff, Deniz Yücel und Zensur. Siehe Amazon! Wer einen Kindle hat, kann dort auch eine Leseprobe herunterladen. Da PI politically incorrect ist, müssen wir natürlich dieses Buch empfehlen!

Hier das Stichwort ‚Antifa‘ als Beispiel:

Die selbsternannten Tugendwächter der Freiheit im permanenten Kampf gegen Kirche (nur die christliche, denn alles andere wäre Rassismus), Imperialismus, Kapitalismus und Faschismus, also gegen alles, was in Deutschland politinkorrekt schief läuft. Die Ursprünge der Antifa sind induziert durch die Nazi-Gräuel; ist man nur verwirrt genug, kann man glauben, sich davon auf diese linksextremistische Weise distanzieren zu können.

Aber wie man es auch dreht und wendet, niemand kann vor sich selbst davonlaufen. Der deutsche Antifant ist und bleibt Deutscher, gemäß der eigenen Ideologie liegt der Nazi somit in seinem Blut. Das kann man natürlich nicht einfach ausziehen wie eine Uniform oder gar abwaschen, eine Einsicht, die auch den Antifanten selbst gekommen ist und ihren eklatanten Mangel an persönlicher Hygiene erklärt. Der „Schwarze Block“ hat seinen inhärenten Nazi noch sorgfältiger kultiviert, wie sonst kann man die schwarze Kleidung und die Attitüde, politisch Andersdenkenden die Fresse einzuschlagen, deuten, denn als zärtliche Liebeserklärung an die schnittigen Uniformen der SS und die Mentalität der SA. Nicht umsonst heißt es auf der Stupipedia: „Sie nennen sich Antifa und wollen damit verdeutlichen, dass sie nicht zu den Faschisten gehören, sondern sich nur so aufführen.“ Ist links und somit gesellschaftlich voll anerkannt.

Ja, so sehen wir die Antifanten auch!




Broder in München: Appeasement vor dem Islam

Ende März war Henryk M. Broder zu Besuch im Münchner Literaturhaus, um aus seinem neuen Buch „Vergesst Auschwitz“ vorzulesen. Der Saal war bis auf den letzten Platz randvoll belegt, sogar an der Seite drängten sich die Zuhörer. In der anschließenden Diskussionsrunde zeigte sich, welch absurde Ansichten es doch zu den Themenbereichen Juden und Israel gibt. Von Normalität, sachlicher Betrachtungsweise oder unaufgeregter Debatte war streckenweise kaum etwas zu erkennen. Sichtlich Linksverdrehte zeigten sich hochemotionalisiert und wollten unbedingt ihre pro-palästinensische Sicht des Nahost-Konfliktes vermitteln. Broder konterte mit einer erkennbaren Lust an Provokation und sorgte damit zusätzlich für aufgeheizte Stimmung, so dass es ein überaus unterhaltsamer Abend wurde.

(Von Michael Stürzenberger)

In seiner Lesung trug Broder Passagen seines neuen Buches vor, in denen er auf die skurrilen Versuche in Deutschland einging, die Zerstörungsvorstellungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad in Bezug auf Israel zu relativieren. Hierbei erwähnte er insbesondere die deutsch-iranische Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur, die 2008 in ihrem SZ-Artikel „Der iranische Schlüsselsatz“ allen Ernstes behauptet hatte, die Gefahr einer Atommacht Iran, die zudem noch Vernichtungsphantasien gegenüber Israel hegen soll, werde künstlich heraufbeschworen, um einen Militärschlag gegen den Iran zu rechtfertigen. Ahmadinedschads Formulierungen seien „falsch übersetzt“ worden, er hätte nicht davon geredet, „Israel von der Landkarte zu fegen“, sondern gefordert, dass „dieses Besatzerregime von den Seiten der Geschichte verschwinden“ müsse.

Broder widmet dieser sinnfreien Haarspalterei in seinem neuen Buch ein eigenes Kapitel mit der Überschrift: „Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage“. Darin wirft er Amirpur vor, die zahlreichen und wiederholten Drohungen des iranischen Präsidenten gegen Israel, dem „Krebsgeschwür“, das „aus dem Körper entfernt werden muss“, zu einem Übersetzungsfehler kleinzureden, obwohl sie es als Irankennerin besser wissen müsse.

Nach Amirpurs Artikel habe sich sogar der Übersetzungsdienst des Deutschen Bundestages die Arbeit gemacht, jedes Wort dieses Ahmadinedschad-Zitates einer genauen Prüfung zu unterziehen, um dann schließlich auch eine Relativierung zu veröffentlichen. Broder bezeichnet dies als „Pro-Aktive Holocaustleugung“, denn damit werde der sich unmissverständlich ankündigende nächste Völkermord an Juden ganz offiziell ignoriert.

In der deutschen Geschichte sei es einmal um die Endlösung der Judenfrage gegangen, heutzutage wohl um die Endlösung der Israelfrage. Früher sei es Antisemitismus gewesen, heutzutage verberge sich diese Einstellung hinter dem Begriff Antizionismus. In typisch provokanter Manier formuliert er:

„Die toten Juden sind die Lieblingsjuden der Deutschen“

Es sei in Deutschland eine Lieblingsbeschäftigung geworden, den toten Juden des Holocaust zu gedenken, aber gleichzeitig werde die aktuelle existenzielle Bedrohung für die noch lebenden Juden weitestgehend ignoriert.

Ein Zuhörer fragte Broder in diesem Zusammenhang, warum er „Kritik“ an Israel als „Antisemitismus“ diffamieren würde. Broder stellte die Gegenfrage, ob er Vernichtungsphantasien als „Kritik“ ansehe und ob er ein Antisemit sei. Der Zuhörer verließ entrüstet und sichtlich erregt den Saal.

Broder sprach auch die Antisemitismus-Studie der Bundesregierung an, die den immer aggressiver werdenden muslimischen Antisemitismus nur ansatzweise gestreift habe. Ganz offensichtlich werde dort händeringend versucht, das Thema zu kleinzureden.

In der Diskussionsrunde fragte ich ihn hierzu, ob er das Gefühl habe, dass das weitestgehende Verschweigen der Gefahren des Islams politisch gewollt sei. Schließlich wehre sich die Bundeskanzlerin auch hartnäckig, die zu diesem Zeitpunkt mit über 130.000 Stimmen bestplazierte Forderung ihres Internet-Zukunftsdialoges – „die offene Diskussion um den Islam“ zu erwähnen.

Broder stellte fest, dass es in der politischen Szene Deutschlands ein breites Appeasement vor dem Islam gebe. Er denke, dass es offensichtlich durchaus Wirkung zeige, wenn beispielsweise ein muslimischer Djihadist plötzlich mit einer Axt im Hause eines Mohammed-Karikaturisten stehe oder Bombenattentate in europäischen Städten statfänden. Angst dürfte also ein maßgeblicher Faktor für das notorische Verharmlosen des Islams sein.

Viele Besucher ließen sich nach dem Ende der Veranstaltung sein neues Buch „Vergesst Auschwitz“ persönlich signieren. Broders intellektuelle Schärfe, sein feiner Humor und seine spitze Ironie waren wieder einmal ein Erlebnis. In einer Zeit, in der Israel und die Juden nicht zuletzt auch durch die GraSS-schen Attacken erneut ins Fadenkreuz einer „kritischen“ Öffentlichkeit geraten, ist ein solch heller Kopf wie er unersetzlich, um wieder gesunden Menschenverstand in die absurde Debatte zu bringen.

(Fotos: M.Stürzenberger)




ARD-Nehls will Friedensnobelpreis für GraSS !

Wer gedacht hat, idiotischer als das „Israel ist eine Gefahr für den Weltfrieden“-Gedicht von Günter GraSS (PI berichtete ausführlich) könnte es nicht mehr werden, sieht sich nun eines Besseren belehrt: In seinem ARD Tagesschau-Kommentar schlägt Haupstadt-Korrespondent Thomas Nehls doch allen Ernstes vor, GraSS solle den Friedensnobelpreis erhalten, statt „gescholten“ zu werden. Die Saat der Israel-Feindschaft scheint nun langsam immer verrücktere Blüten zu treiben. Nehls meint tatsächlich, nicht das GraSS-Gedicht sei empörend, sondern „das Bündel der meisten Berliner Reaktionen“, die er sogar als „beängstigend“ einschätzt. Die „jüdische Lobby“ agiere „wutschnaubend“. Mit solchen Tönen dürfte der WDR-Mann allenfalls noch zustimmenden Applaus von Links- und Rechtsextremen erhalten. Dieser anti-israelische Ungeist scheint tief verwurzelt zu sein – sogar bei der ARD Tagesschau. Man kann durchaus von einer geistigen „Störung“ sprechen.

(Von Michael Stürzenberger)

Während alle Welt rätselt, ob GraSS (rrrächts im Bild – man beachte den entschlossenen Gesichtausdruck) angesichts dieses völlig realitätsblinden ErguSSes nun alterssenil geworden ist oder ob er sich im hohen Alter auf alte Zeiten besinnt, stimmt Thomas Nehls ein Loblied auf den Ex-Waffen-SS-Mann an. Nun, Nehls ist vom WDR, einem der dunkelrotesten Sender der ARD. Die hochkritische bis feindselige Haltung zu Israel ist ein Markenzeichen von Nationalen & Internationalen Sozialisten. Wenn sogar ein Ruprecht Polenz, der ansonsten ein konsequenter Islam-Verteidiger ist, GraSS für seine völlige Fehleinschätzung der Nahost-Politik kritisiert, ist das ein deutliches Zeichen, dass sich der sich früher „Verführte“ erneut in eine geistig-politische Sackgasse manövriert hat. Aber es gibt allen Ernstes noch überzeugte GraSS-Unterstützer wie Thomas Nehls:

Empörend, ja beängstigend ist nicht der Vorstoß von Günter Grass, sondern das Bündel der meisten Berliner Reaktionen. Kaum einer Stellungnahme ist zu entnehmen, dass der Literaturnobelpreisträger sehr wohl auch die iranischen Atomanlagen einer unbehinderten, permanenten und internationalen Kontrolle unterziehen lassen will – aber eben auch die längst existierenden Atomwaffen-Arsenale der Israelis.

Wer unterstützt den internationalen Terrorismus: Israel oder Iran? Wer füttert die Hisbollah, die in bester Nazi-Tradition gerne ihr Ärmchen heben, mit Raketen? Wessen Haltung ist aggressiv ausgerichtet und wessen defensiv? Welches Land ist demokratisch und welches diktatorisch? Welches Land hat eine Staatsreligion, die seit 1400 Jahren auf Unterdrückung und Expansion ausgerichtet ist? In welchem Land werden Schwule an Baukränen aufgehängt? In welchem Land erhalten Apostaten die Todesstrafe, wenn sie ihre Religion verlassen und Christen werden? In welchem Land werden Frauen gnadenlos unterdrückt? Wenn Nehls die Islamische Republik Iran mit Israel auf eine Stufe stellt, hat er sich als politischer Journalist mehr als deklassifiziert.

Kaum einer Stellungnahme ist zu entnehmen, dass der Literaturnobelpreisträger sehr wohl auch die iranischen Atomanlagen einer unbehinderten, permanenten und internationalen Kontrolle unterziehen lassen will – aber eben auch die längst existierenden Atomwaffen-Arsenale der Israelis.

Was für ein Traumtänzer. Ahmadinedschad führt die Atomkontrolleure seit Jahren an der Nase herum. Die Israelis hingegen braucht man nicht überwachen, die haben schließlich keine religiös-militante Eroberungs-Ideologie in ihren Köpfen. Deren Atomwaffen dienen nicht offensiven Zwecken, sondern lediglich der Existenzsicherung eines winzigen Landes von der Größe Hessens in einem riesigen feindlich gesonnenen islamischen Umfeld. Aber der Tagesschau-Mann Nehls sieht das ganz anders:

Von einer Verkennung von Ursache und Wirkung, wie sie der doch sonst so ausgewogen argumentierende CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz sieht, kann ebenfalls keine Rede sein. Schon gar nicht von den wutschnaubend vorgetragenen Motivationsvarianten der jüdischen und der deutsch-israelischen Lobby in der Bundesrepublik.

„Ausgewogen“ sei Polenz mit seiner sonstigen stur islamverteidigenden Grundhaltung, da weiß man über die geistige Einstellung von Nehls Bescheid. „Wutschnaubend“ seien die Reaktionen der „jüdischen Lobby“, hört hört. Man fragt sich allen Ernstes, ob sich Nehls zuviele Propagandafilme aus dunkelroten DDR- oder gar braunen Nazi-Zeiten angesehen hat. Merke: Auf der Farb- wie auch auf der Politik-Skala ist der Sprung von dunkelrot zu braun nicht sonderlich groß.

Grass betreibt nicht aggressive Agitation, wenn er Deutschland vor der Lieferung eines weiteren U-Boots nach Israel warnt, „dessen Spezialität darin besteht, alles vernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist“.

Unbewiesen, soso. Soll Israel darauf warten, bis durch den Anflug einer Atomrakete mit anschließender Komplettzerstörung Israels die Existenz dieser Atombombe bewiesen ist? Nehls und GraSS unterstellen zudem, dass Israel einen atomaren Erstschlag führen wolle. Niemals hat auch nur ein jüdischer Politiker mit so etwas aus iraelischer Sicht völlig Absurdem gedroht, wohingegen Ahmadinedschad permanent Vernichtungsphantasien verbreitet. Israel plant vielmehr gezielte Schläge mit bunkerbrechenden Raketen als flächendeckende Atom-Apokalypse. Die Israelis lieben das iranische Volk, allerdings nicht das koranverseuchte Mullah-Regime.

Und er nimmt auch nicht einseitig Partei, wenn er – ausdrücklich in Verbundenheit mit dem Land Israel – vor einem israelischen Erstschlag warnt, „der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte“.

Der Irre von Teheran, der wiederholt angekündigt hat, Israel vernichten zu wollen und dies in diverse blumige Formulierungen wie „von der Landkarte vertilgen“, „Besatzung Palästinas beenden“, aus den Geschichtsbüchern streichen“ verpackt hat, sei also ein „Maulheld“. Nun fragen wir uns: Waren der Prophet Mohammed, Osama bin Laden & Co auch „Maulhelden“? Fordert der Koran nur so zum Spaß das Töten auf Wunsch Allahs? Wir fragen uns: In welcher Welt lebt dieser Herr Nehls eigentlich? Und warum gibt ihm die Tagesschau ein Forum, seine wirren Gedanken zu veröffentlichen? Warum druckt die Süddeutsche dieses brandgefährliche Gedicht eines alten Ex-Nazis ab? Fragen über Fragen.

Aber dieser politische Geisterbahnfahrer Nehls wirft den GraSS-Gegnern vor, sich in der Nahost-Problematik nicht auszukennen. Und diejenigen, die anderer Meinung sind (also fast das gesamte politische Spektrum im In- und Ausland) argumentierten allen Ernstes „mit Schaum vor dem Mund“:

Die meisten Grass-Widersacher formulieren mit Schaum vorm Mund, und sie zeigen sich so, wie es der Präsident der deutsch-israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, gerade umgekehrt Günter Grass nachsagt, nämlich unwissend über die politischen Verhältnisse im Nahen Osten. Für den hatte die internationale Gemeinschaft in den frühen 90er-Jahren eine nuklearwaffenfreie Zone gefordert.

Die Atomwaffen Israels sichern seine Existenz. Die Atomwaffen Irans dienen dagegen den feuchten Vernichtungsträumen eines judenhassenden Moslems. Das ist der feine Unterschied, den Thomas Nehls nicht begreifen will.

Schon damals war es dazu zu spät, denn die nukleare Bewaffnung Israels, das bis heute dem Nichtweiterverbreitungsvertrag für Atomwaffen fernsteht, war längst im Gang. Nachzusinnen, ob es ohne israelische Atomsprengköpfe überhaupt zu den Teheran unterstellten Nuklearwaffen-Gelüsten gekommen wäre, ist ja wohl noch erlaubt.

Der Islam duldet keinen Staat von „Ungläubigen“, schon gar nicht von Juden, auf einem Gebiet, das er als muslimischen Herrschaftsbereich ansieht. Das ist die nackte Realität, die Israel seit über 60 Jahren Terror, Hass und Krieg beschert. Nehls hat vom Islam und von den wahren Gründen der ewigen Nahost-Problematik keinen blassen Schimmer.

Wenn Publizisten wie der stets Polemik-Preis-Verdächtige Henryk M. Broder oder der Moscheen-Verächter Ralph Giordano bar jeder Bereitschaft, sich inhaltlich mit dem Gesagten auseinanderzusetzen, bei dem Schriftsteller gar Antisemitismus als Triebkraft ausmachen, ist Kopfschütteln zu kurz gegriffen: Meinungspolizeiliche Maßnahmen bedürfen nicht nur in Deutschland nicht der Wiederbelebung.

Wer den aggressiven iranischen Diktator verharmlost und gleichzeitig die einzige Demokratie im Nahen Osten als Gefahr für den Weltfrieden bezeichnet, befindet sich in gefährlichen ideologischen Bereichen. Ob die Motivation für diese wirre Einschätzung jetzt antisemitische Motvie hat oder sich aus dunkelrot-braunen Gedankenwelten speist – wir wissen es nicht.

Und dann ist da noch die ausdrückliche Warnung vor weiteren ungezügelten U-Boot-Lieferungen an Israel. Auch über den möglichen Missbrauch dieser Gefährte ist viel zu lange im Windschatten der Weltpolitik geschwiegen worden. Womöglich sind die drei in früheren Jahren ausgelieferten Atom-U-Boote made in Germany längst in den Weltfrieden allerdings gefährdende Abschussrampen für atomare Mittelstreckenwaffen umgewandelt worden.

Je mehr man in der Gedankenwelt des Herrn Nehls liest, desto mehr fragt man sich, wie eng er mit der Islam-Lobby verbandelt ist. Immerhin bestreitet er nicht das Existenzrecht Israels, so weit scheint es bei ihm dann doch noch nicht zu sein:

Zur deutschen Staatsräson gehört es (nicht nur verständlicher-, sondern auch glücklicherweise) Israels Existenz sichern zu helfen. Das Prosagedicht von Günter Grass soll und kann dazu beitragen, dieser Verpflichtung zu entsprechen. Man muss es freilich richtig lesen. Und nicht als Vorlage für bösartige Unterstellungen missbrauchen wollen.

Falsch. Das GraSS-Gedicht gefährdet die Existenz Israels hochgradig. Herr Nehls, sehen Sie sich die iranischen Militärparaden an, hören sie Ahmadinedschads Hetzreden, hören Sie die islamischen Hassprediger und sehen Sie sich die schiitischen Kampfbrigaden der Hisbollah mit erhobenen Nazi-Armen an – dann wisssen Sie, was die wahre Gefahr im Nahen Osten ist und wie fundamental Israel bedroht ist. Aber als notorischer Islamverharmloser will man das nicht sehen, weil schließlich nicht sein kann, was nicht sein darf. Und dann kommt man auch zu einer solch irren Schlussfolgerung:

Unter dem Strich könnte für den Literaturnobelpreisträger die Ausweitung auf den Friedensnobelpreis in Erwägung gezogen werden. Wehe dem, der das offiziell vorschlägt. Er dürfte in Deutschland medial und politisch schneller zur Strecke gebracht werden, als es selbst die ärgsten Verfechter doppelter Standards für möglich halten.

Nun, der Terrorist Arafat hat auch einen Friedensnobelpreis erhalten. In dieser Tradition kann dann ein geistiger Brandstifter wohl auch einen bekommen. Thomas Nehls würde ihn sicher gerne überreichen.

Und Adolf wäre sicher stolz auf den kleinen Günter..

(Foto: Jihadwatch Deutschland)

Henryk M. Broder im TV-Interview mit n24:

„Der Amoklauf eines alten Herrn“

Und zum Abschluss noch ein Gedicht von Helmut Zott:

Ein Mensch, der geistig eingeschränkt
und den mit Namen jeder kennt,
der einst bei der SS gewesen
hat offenbart sein Geisteswesen,
indem er nun sein Schweigen bricht
und öffentlich zur Sache spricht.
Ein Sozialist von dazumal
war braun und dachte national,
und heute ist ein linker Schwätzer
auch Judenfeind und Judenhetzer.
Natürlich kennt der alte Grass
nicht ganz persönlich Judenhass,
doch ganz versteckt und eingelullt
sind Juden doch an allem schuld.
Dass im Islam ganz unverdeckt
der Judenhass im Denken steckt,
und der Iran die Bombe baut,
wovor es auch dem Westen graut,
um das verhasste Staatsgebilde
zu liquidieren ohne Milde,
all das verdrängt der Sozialist,
der sehr beschränkt im Denken ist.
Die Judenhasser im Iran
sieht Grass mit großer Nachsicht an,
und äußert ungeschminkt empört,
dass Israel den Frieden stört.




Mohammed Merahs Ticket ins Paradies

Mohammed Merah, der Dschihadist von ToulouseMohammed Merah, der Dschihadist von Toulouse, ist dem Religionsstifter gefolgt. Er konnte sich ganz beruhigt ins Jenseits befördern, weiß er doch, dass er den direkten Zugang ins Paradies hat: „Wir müssen uns […] perfekt vorbereiten, denn nur das kann uns die harten Strafen im Grab und am Jüngsten Tag erleichtern. Helfen kann uns nur unser reiner Glauben an Allah, an den Islam und den Propheten Muhammed (Frieden und Segen auf ihm). Dieser Glauben ist mit nichts zu vergleichen und er ist unser Ticket ins Paradies InshaAllah.“

(Von Charles Hydra, Algier)

Die sonst üblichen Höllenqualen, wie sie so wunderbar von Karl Mays Hadji Halef Omar im Orientzyklus beschrieben werden, bleiben ihm erspart. Er hat das Gesetz Allahs verstanden und befolgt und wird direkt befördert zu den großäugigen, vollbusigen Huris, die sich umgehend um ihn kümmern werden. Versprochen ist versprochen.

Es gibt verschiedene Angaben darüber, aber so etwa 20 Tötungsaufforderungen kennt der Koran: Tötet sie! Ihre Befolgung garantiert den direkten Zugang ins Paradies. Ziel sind immer die Ungläubigen. Zu allererst die Juden, dann die Juden und die Juden. Dann die Christen, die Christen und nochmal die Christen. Das sind wir. Dann die nicht rechtgläubigen Mohammedaner, das sind diejenigen, die nicht dieser Ausprägung des Islam folgen. Was hierzulande nie verstanden wird: die extreme Ausübung des Islam steht fest auf dem Boden des Koran. Es gibt bis heute keine ernst zu nehmende Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) gegen Osama bin Laden. Auch er handelte ganz im Sinne des falschen Propheten. Das Töten von Ungläubigen (das sind wir) ist das direkte Ticket ins Paradies. Kein Zweifel: der Mohammed von Toulouse hat sich sein direktes Ticket erworben.

Wir können von Glück sagen, dass die meisten Mohammedaner in Deutschland dieser Ausprägung des Islam nicht folgen. Aber nochmal: es ist eine denkbare und mögliche Ausprägung dieser Ideologie und ich weiß wovon ich rede. Ich bin seit zehn Jahren in Algerien tätig und gerade von einem einjährigen Aufenthalt zurück. Wenn man einmal vor der großen Post gesessen hat, von Jugendlichen nach dem Freitagsgebet als Christ beschimpft wird und daraufhin schleunigst das Weite sucht, um keine unkontrollierbare Situation herauf zu beschwören, dann bekommt man eine andere Sichtweise vom Islam. Wenn man zusätzlich noch die allgegenwärtige, vom Islam ausgehende Gewalt in diesem Land hautnah erlebt, lernt man langsam, dass es keine Toleranz in Bezug auf die Intoleranz geben darf.

Mohammed Merah war Salafist. Das ist eine aus Ägypten stammende Sichtweise des Koran. Sie ist keineswegs „islamistisch“, also extrem, wie immer wieder gerne behauptet wird. Die Zeitung El Watan aus Algier meldete kürzlich, dass 95 % der Imame in den Moscheen Algeriens Salafisten sind. Die deutsche Öffentlichkeit wird von ihrer Presse systematisch fehlinformiert, wenn der Salafismus als eine „extremistische Ausprägung des Islam“ dargestellt wird. Nochmal: der Salafismus ist eine mögliche Ausprägung des Islam. Er steht fest auf dem Boden des Koran. An anderer Stelle in diesem Blog wird dargelegt, dass die deutsche Presse diese Zusammenhänge offensichtlich nicht kennt. Es ist diese Realitätsverweigerung, die uns Deutsche schon in den 1920er- und 1930er-Jahren wie eine Virusgrippe befallen hat. Sie macht mir Angst.

Eine letzte Bemerkung: Die sogenannte Taqiyya, also die Lüge gegenüber den Ungläubigen, wird von Allah nicht nur toleriert, sondern vorgeschrieben, wenn sie einen Vorteil für die Religion verspricht. Unter diesem Gesichtspunkt lässt einen das Interview des ZDF mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad den Schreck in die Glieder fahren. Der hätte nicht nur gerne eine Handfeuerwaffe in der Hand wie der Mohammed von Toulouse, sondern eine veritable Atombombe. Und glaube nur ja keiner, er würde vor dem Einsatz der Bombe auch nur eine Sekunde zurückschrecken. Ihm wäre das Paradies in einer Vier Sterne-Version sicher.




Irans Präsident leugnet Holocaust im ZDF

Das gebührenfinanzierte ZDF hat das Geld der deutschen Fernsehzuschauer dazu genutzt, um dem iranischen Israel-Hasser Mahmud Ahmadinedschad eine Plattform zu geben. Der iranische Präsident bedankte sich für den Talk mit ZDF-Moderator Claus Kleber, indem er erneut den Holocaust leugnete.

Die Welt berichtet:

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich im Konflikt mit dem Westen unnachgiebig gezeigt. Sanktionen gegen eine „große Nation“ wie den Iran seien unangebracht, sagte Ahmadinedschad dem ZDF in einem Interview.

Sein Land habe ein Handelsvolumen von 24 Milliarden Dollar, die „auch anderswo“ als in den westlichen Ländern ausgegeben werden könnten. Das könne für 300.000 Europäer die Arbeitslosigkeit zur Folge haben, fügte Ahmadinedschad in dem 40-minütigen Interview hinzu, von dem Auszüge vorab veröffentlicht wurden.

Holocaust wiederholt geleugnet

Ahmadinedschad bezeichnete den Holocaust erneut als eine „Lüge“ Israels. „Die haben eine Geschichte mit dem Titel Holocaust gemacht, und die Schäden, die Kosten dafür müssen die Palästinenser tragen“, sagte Ahmadinedschad, der in der Vergangenheit wiederholt die Ermordung von Millionen Juden durch die Nazis im Zweiten Weltkrieg bestritten hatte.

Der UN-Sicherheitsrat verhängte gegen den Iran wiederholt Sanktionen. Die EU beschloss im Atomstreit mit dem Iran im Januar ein Ölembargo, das schrittweise bis zum 1. Juli in Kraft treten soll. Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms an der Entwicklung einer Atombombe zu arbeiten. Die Regierung in Teheran bestreitet das.

Ahmadinedschad bezeichnete Atomwaffen gegenüber dem ZDF als „unmenschlich“ und „unmoralisch“. Zugleich drohte er, wenn er eine Bombe bauen wolle, werde er „das bekannt geben“ und „keine Angst vor jemandem haben“. Auf die Frage, ob es ein Zugeständnis von Ahmadinedschad geben wird, wies der iranische Präsident auf andere Länder hin, die aus seiner Sicht für Spannungen verantwortlich sind – wurde aber nicht konkret.

„Wir waren immer dafür, die Spannungen zu reduzieren oder zu beseitigen. Die Wurzeln der Spannungen, die muss man finden. Welche Wurzeln haben diese Spannungen? Das ist Ungerechtigkeit, das ist Diskriminierung. Das sind die wahren Gründe für diese Spannungen. Dass einige Länder sich zusammensetzen und die Welt regieren wollen.“

Sehen Sie hier Ausschnitte dieses unerträglichen Programms:

Das komplette Interview ist ab 23 Uhr auf heute.de zu sehen.

» zuschauerservice@zdf.de




Wilders‘ Meldeseite – eine Falle für Journalisten?

Da hat man sich von Süddeutscher bis Focus schon die Hände gerieben – endlich, endlich habe sich Wilders einmal verzockt. Diesmal wendet sich seine neue Meldeseite nicht an den Islam, sondern an Osteuropäer. Das muss doch der Beweis für Rassismus sein!?

(Von Arent)

Was lag da für Schreiberlinge wie Thomas Kirchner in der Süddeutschen näher als Wilders mal eben zum „Europafeind“ zu stilisieren – was in etwa so sinnvoll ist wie Ahmadinedschad Islamhass vorzuwerfen. Oder in der ZEIT – da schreibt Wiederholungstäter Jörg Lau genüsslich davon, dass „Geert Wilders seinen Rassismus ausweitet“. Das Problem: Die Journalisten haben in ihrem Freudentaumel eine Kleinigkeit übersehen.

Auf Facebook & Co. macht gerade die Runde, was Kirchner, Lau & Co. mit ein paar Klicks selber hätten herausfinden können: Geert Wilders ist mit der Ungarin Krisztina (Foto oben) verheiratet.

Diese übersehene Tatsache sorgt in Leserbriefen dann auch für Heiterkeit. Ob Wilders seinen „Rassismus“ gegenüber Osteuropäern in seiner Ehe auslebt? Vielleicht hat er ja die Meldeseite geschaltet, weil er seiner Frau mal so richtig die Meinung sagen wollte? Oder er fühlt sich von seiner Frau massiv diskriminiert. Vielleicht ist es bei Laus daheim ja auch üblich, Frauen aus rassistischen Motiven zu heiraten. Man weiß es nicht.

Man könnte nun vermuten, dass Geert Wilders eine Seite zu Osteuropäern exakt deshalb geschaltet hat, weil er mit einer Osteuropäerin verheiratet ist. Zuzutrauen wäre es ihm allemal. Und so sind Kirchner, Lau & Co. auch prompt in seine Falle getappt. Das einzige, was sie jetzt tun können, ist sich still verhalten und hoffen, dass niemand etwas merkt. Natürlich werden diese Zeitungen keine Richtigstellungen drucken. Einen Rassismusvorwurf wieder zurücknehmen, weil man nicht in der Lage ist, Wikipedia anzuklicken? Aber vielleicht klopft den offensichtlich politisch hochmotivierten Journalisten ja eine andere Zeitung auf die Finger. Denn bei aller Liebe für Diffamierung sollte man schon etwas geschickter vorgehen…