„Hamas wird Israel niemals anerkennen“

Warum wird denn immer soviel über die bösen Siedler in Israel und die friedlichen Palästinenser und den Frieden dort unten herumpalavert? Die Terroristen haben es doch schon öfters klar gesagt und nun auch wieder der Hamas-Regierungschef des Gazastreifens, Ismail Haniya, in Teheran gestern (Foto r.). Er war zu Gast bei Atombomben-Ahmadinedschad (l.) am 33. Jahrestag der Revolution von 1979 und äußerte sich klipp und klar. 

In deutschen Blättern kam wenig, die NZZ bringt als Wortlaut:

Der Kampf wird bis zur vollständigen Befreiung des Gebiets Palästinas und Jerusalems und der Rückkehr aller palästinensischer Flüchtlinge weitergehen. Man will, dass wir die israelische Besatzung anerkennen und den Widerstand aufgeben. Aber als Vertreter des palästinensischen Volkes und im Namen aller, die in der Welt für die Freiheit einstehen, bekräftige ich, dass wir, wie wir stets gesagt haben, Israel niemals anerkennen werden.

Auf dem „Freiheits“-Platz waren Hunderttausende versammelt und kommentierten mit «Tod Amerika» und «Tod Israel». Für diese mutigen Worte kriegt er vom Westen bestimmt 100 Millionen extra an „Entwicklungshilfe“!

Vielleicht darf man in diesem Zusammenhang noch anfügen, daß die Israelis aus naheliegenden Gründen die kenntnisreichsten Nahostexperten sind. Vom arabischen Frühling hat dort nie einer geschwärmt. Die Israelis verzichten auch dankend auf die „Befreiung“ Syriens, die wir im Westen nun täglich als neues demokratisches Ziel vorgesetzt kriegen.

Gestern war Jahrestag auf dem Tahrir-Platz in Kairo. Was hat sich denn Gutes  im letzten Jahr ereignet? Und in Libyen regiert eine Terrorbande mit Folter, Mord und Totschlag, und der Westen schweigt. Und die Erfolge in Tunesien  beschränken sich auf kriminelle Asylbetrüger, die Europa als Bereicherung derzeit heimsuchen.




Prototyp des unwissenden Islamverharmlosers

Wolfgang PohrtWolfgang Pohrt (Foto l.) ist Sozialwissenschafter und Publizist. Er gibt selber zu, vom Islam und vom Koran nicht den blassesten Schimmer zu haben. Aber er schreibt darüber und maßt sich wie selbstverständlich ein Urteil an. Er zieht über die Kirche und das Christentum her, wobei er gleichzeitig den Islam und sein Wesen grenzenlos verharmlost. Pohrt hat das Buch „Kapitalismus Forever – Über Krise, Krieg, Revolution, Evolution..“ geschrieben, aus dem heute im Tagesspiegel um Mitternacht (!) ein Essay vorveröffentlicht wurde. Der Titel der Geisterstunde lautet „Zweikampf: Abendland vs Islam„. Man fragt sich, wie kann ein ganz offensichtlich Islam-faktenfreier Sozialwissenschaftler über ein Thema schreiben, von dem er selbst zugibt, keine Ahnung zu haben?

(Von Michael Stürzenberger)

Pohrt ist der Prototyp des linksverdrehten unwissenden Islamverharmlosers, von denen es in Deutschland massenhaft gibt. Und die momentan die Mainstream-Meinung zum Thema Islam publizistisch bestimmen. Bereits der Einleitungstext gibt einen Vorgeschmack auf das, was einen in dieser dreiseitigen Absonderung von Ahnungslosigkeiten erwartet:

In Europa sind Gottlose in einen Religionskrieg getreten. Er richtet sich gegen die Moslems, sie werden als rückständig gebrandmarkt. Der Westen hält sich für aufgeklärt und human – das zeugt von einem Totalausfall realistischer Selbstwahrnehmung.

Und jetzt aufgepasst: Pohrt zieht über die Journalisten und Blogger her, die in Kenntnis der Fakten den Islam als gefährlich einstufen. Da sie seiner Meinung nach kein Wissen über den Islam haben. Wohlgemerkt: Hier schreibt einer, der nach eigenem Bekunden wohl noch keine Seite des Korans und der Biographie des Propheten Mohammed gelesen hat:

Mit der Scharia kenne ich mich nicht so gut aus. Ich weiß nur so viel: Wenn ein Idiot heute weder von Religion noch von Politik und auch sonst gar keine Ahnung hat – von der „Scharia“ quasselt er immer. Wenn es um den Islam geht, ist jeder Dorftrottel plötzlich Spezialist für Glaubensfragen, Orientalistik und Islamwissenschaft, ja sogar für Arabisch. In jedem Diskussionsforum im Internet gibt es faschistische Hetzer, die Koransuren angeblich aus dem Original zitieren, um zu beweisen, wie schrecklich und gefährlich der Islam sei.

Jeder kann sich ausmalen, was als nächstes aus dem typischen Argumentations-Nähkästchen eines linksverdrehten Schreiberlings kommt: Richtig, die Nazikeule. Wer den Koran analysiert, steht in der irren Geisteswelt dieses (ver)pohrten Geisterbahnfahrers auf der gleichen Stufe wie Eichmann & Co:

Diese Akribie erinnert an Eichmanns Judenreferat im Reichssicherheitshauptamt der SS, wo mit der Zeit die umfassendste Sammlung von Judaika zusammengetragen wurde und die Beflissensten unter den Mördern sogar Hebräisch gelernt hatten. Die kannten den Talmud besser als jeder Jude. Und so ist das heute auch. Die Moslemfresser können Koransuren zitieren, die einem Moslem mit Sicherheit unbekannt sind.

Woher nimmt Pohrt die „Sicherheit“, dass zitierte Koransuren einem Moslem „unbekannt“ sind? Schätzt er Moslems als generell unbelesen, unwissend oder gar intellektuell minderbemittelt ein? Tritt hier die Arroganz des linken Weltverbesserers zum Vorschein, der ganz offensichtlich von sich glaubt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben?

Und jetzt Achtung: Pohrt bringt nun das ultimative Totschlags-„Argument“, mit dem jeder Islamkritiker zum Schweigen gebracht werden soll:

Breivik hat viele Brüder im Geiste.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Wer also eine totalitäre, gewaltbereite und tötungslegitimierende Ideologie kritisiert, der soll ein geistiger Bruder eines Massenmörders sein. Wie irreversibel muss das Zusammenspiel der Synapsen in Pohrt’s Hirn gestört sein, um zu solch wahnwitzigen Schlüssen zu kommen? Weiter mit seinen vor Ahnungslosigkeit strotzenden Ergüssen:

Anzunehmen ist, dass im Koran tatsächlich einige unschöne Regeln stehen. Aber das ist bei allen monotheistischen Religionen so. Davor hatte man einen ganzen Haufen Götter, einen für den Krieg, einen für die Liebe etc. Jetzt hatte man nur noch einen. Um trotzdem gemäß den Vorschriften der Glaubenslehre leben zu können, brauchte man ein einziges Religionsbuch, worin alle Wechselfälle des Lebens berücksichtigt sind. Und das bedeutet, dass es wie im Bauernkalender zu jeder Regel eine andere gibt, die das genaue Gegenteil besagt. Religionsbücher sind Ratgeber für alle Lebenslagen.

„Anzunehmen ist“! Warum liest er nicht selber nach, worüber er in grenzenloser Selbstverliebtheit schreibt und sich ein Urteil anmaßt? Warum überzeugt er sich nicht selbst davon, dass der Koran ein zeitlos gültiges Befehlsbuch ist, im krassen Gegensatz zur Geschichten erzählenden Bibel? Die Geisterbahnfahrt des Wolfgang Pohrt nimmt seinen vorhersehbaren Verlauf:

Ich bin weder bibelfest noch könnte ich die zehn Gebote aufsagen. Mich interessieren diese Religionsbücher nicht. Ich will wissen, wie die Leute ticken, und das weiß ich. Nämlich so: Allah ist groß – aber ein Cadillac ist größer. Dem Iran geht es um Atomwaffen, nicht um fromme Sprüche.

Es wird immer irrer. Also Pohrt weiß nichts über den Islam, aber er glaubt zu wissen, wie Moslems ticken. Kennt er sie etwa alle? War er beim arabischen „Frühling“ dabei, als sie unter „Allahu Akbar“-Rufen randaliert, geschlägert und getötet haben? Sitzt er im Kopf von Ahmadinedschad, wenn jener seine feuchten Israel-Vernichtungsträume im Atombombenlabor steigert? Weiß er, wie tausende muslimische Attentäter, Selbstmordbomber und Djihad-Kämpfer denken, die todesverachtend für die Errichtung von Allahs Reich auf Erden werkeln? Aber Pohrt kennt sich schließlich aus: Ein Cadillac würde ihnen im Zweifelsfall größer als Allah erscheinen. Wie kann man in der Beurteilung der Realität so weit daneben liegen – bei gleichzeitiger Ignoranz der Fakten?

Nun vergleicht er auch noch Moslems mit Ossis – seiner Meinung nach alles korrumpierbare Materialisten:

Wir kennen den faulen Zauber doch von der Wiedervereinigung. Erst sagten die Ossis, dass es ihnen um die Freiheit ginge, auch so eine Religion. Das hätte ich mir noch gefallen lassen. Aber dann kam heraus, was sie wirklich wollten, nämlich unsere D-Mark. Und beim Geld hört die Freundschaft auf.

Es wird immer abstruser in Pohrts Geisterbahnfahrt: Wenn heute jemand Zwangsverheiratungen, Ehrenmorde, Schlagen von Frauen, Genitalverstümmelungen etc im Islam kritisiert, wolle er nur christliche Verfehlungen verdecken:

Die Moslems anzuschwärzen, hilft also den Westlern, die eigene dunkle Vergangenheit zu verdrängen und den eigenen Dreck, der immer noch herumliegt, unter den Teppich zu kehren. Oder es hilft, dem Objekt eigener Begierden nahe zu sein, indem man sich bei anderen Personen darüber entrüstet. Das ist zum Beispiel beim Thema „Zwangsverheiratung minderjähriger Mädchen durch ihre Eltern“ in Internetforen zu beobachten. „Der Wüstling und die blütenreine Unschuld“ – der Stoff, aus dem die Träume alter Männer sind. Von denen gibt es gerade hier eine ganze Menge, aber die fliegen lieber nach Thailand, wo man mit jungem Gemüse Spaß haben kann, ohne gleich Lebenslang zu kriegen.

Und die Leiden eines jungen Mädchens, das gegen seinen eigenen Willen an einen alten Mann zwangsverheiratet werde, sei ja gar nicht so schlimm, im Vergleich zu den Leiden des Mannes, der dann später unter dem „Altersmatriarchat“ der hassenden Frau leiden müsse:

Komisch, dass keiner Mitleid mit dem zwangsverheirateten Mann hat. Die gleiche Gewalt, die ihm das junge Mädchen zuführte, verhindert nämlich die Trennung von der Frau, die ihn hasst und ihren Hass auskosten wird, wenn die Zeit für das Altersmatriarchat gekommen ist. Klar, es ist bitter für die Frau, einen Mann nehmen zu müssen, den sie nicht will. Das kommt aber auch ohne Zwangsheirat vor. Nämlich dann, wenn der Mann, den sie will, sie nicht will. Liebeskummer war früher ein häufiges Selbstmordmotiv.

Man fragt sich beim Lesen solcher Zeilen unweigerlich, welche Substanzen wohl um die Gehirnsynapsen des Herrn Pohrt herumnebeln könnten. Und welche Menschenverachtung die Redaktion des Tagesspiegels leitet, solch eine Beleidigung des gesunden Geistes zu veröffentlichen. Wer die Zurückweisung von Liebe auch nur ansatzweise mit einer Zwangsverheiratung vergleicht, hat jegliches Gespür für Verhältnismäßigkeit verloren.

Das dokumentiert sich in jedem Satz dieses „Essays“. Es wird immer irrer:

Das Alte bewahren – das ist der gemeinsame Nenner von Muslimen und Westlern. Beide wollen das. Beide wollen etwas, das sie nie hinkriegen werden. Beide wollen etwas bleiben, das sie nicht sind, gläubig die einen, aufgeklärt die anderen. Deshalb gibt es Krach. Also zurück zum Islam. Ist das eine besonders schlimme Religion?

Nein, im Gegenteil. Als Mordmaschine war das Christentum effizienter. Die Indianer in Südamerika und später in Nordamerika plattgemacht, im 30-jährigen Krieg einander verhackstückt, die Scheiterhaufen, die Folterkammern und die beiden Weltkriege mit an die 70 Millionen Toten – waren das etwa keine Christen? Und Auschwitz? Waren das die Moslems? Aber seien wir gerecht. Die Menschen morden unter Berufung auf die Religion, in Nordirland taten Christen verschiedener Konfession es bis in die jüngste Zeit. Aber sie brauchen die Religion nicht unbedingt, um zu morden, es geht ebenso gut auch ohne. Die Nation, der Stamm oder die Hautfarbe genügen auch.

Die Menschen morden nicht, weil sie Christen oder Moslems sind, sondern weil sie Mörder sind. Deshalb muss man ihnen das Morden ja verbieten, deshalb das Gebot „Du sollst nicht töten!“. Gebote wie „Iss Dich satt!“ oder „Schlaf Dich aus!“ brauchen wir dagegen nicht.

Tatsache ist, dass der Islam vergleichsweise wenig auf dem Kerbholz hat. Vermutlich aus Mangel an Gelegenheit, ich glaube nicht, dass es zwischen Christen und Moslems riesige Unterschiede gibt.

Grob geschätzte 270 Millionen Opfer des Islams sind in Pohrt’s Weltanschauung „verhältnismäßig wenig auf dem Kerbholz“. Unfassbar. Aber in einer demokratischen Gesellschaft darf eben jeder Unwissende seinen Stuss unters Volk bringen. Alle mitlesenden Christen, jetzt unbedingt anschnallen:

Obwohl – einen besonderen Hang zum Sadomasochismus kann man dem Christentum nicht absprechen. Eine andere Religion, die einen halbnackten, mit Nägeln ans Kreuz Geschlagenen und mit einer Dornenkrone Bekränzten zu ihrer Ikone macht, muss man auf dieser Welt erst mal finden. Günther Anders erzählt irgendwo, was für ein furchtbares Schreckbild das Kruzifix in seiner Kindheit für ihn gewesen ist. Die Einübung der Lust, sich selbst zu kasteien und andere zu quälen – vielleicht hat diese Tradition die Christen für eine Weile zu den erfolgreichsten Welteroberern gemacht.

Jeder gläubige Christ, der einen nächstenliebenden Gott, der sich selbst für die Menschheit opfert, eher wertschätzt als einen rachsüchtigen Gott, der das Töten seiner Geschöpfe fordert, die nicht an ihn glauben, ist jetzt aufgefordert, für seine Religion einzustehen. Sich zu wehren gegen einen unmoralischen Schreiberling, der nicht nur ahnungslos, sondern auch von einem schier bösartigen Hass auf das Christentum zerfressen zu sein scheint. Und in diesem Hass den aggressiven, machthungrigen, intoleranten und gewaltverliebten Islam verharmlost und verteidigt.

Das wohlgemerkt von einem, der immer wieder zugibt:

Aber ich bin kein Religionsexperte, und der Mensch ist nun mal ein grausames Tier, Foltertechniken gibt es wohl in allen Kulturen.

Auf der Zielgeraden seines Schmierenstücks gibt Pohrt einen tiefen Blick in sein krankes Inneres frei:

Eine Geschichte noch, die ich loswerden muss. Dem Erdbeben von Lissabon am 1. November 1755 fielen auch deshalb so viele Menschen zum Opfer, weil es zur Zeit des Gottesdienstes stattfand und die Kirchen einstürzten, in denen die Gläubigen sich versammelt hatten. Es traf die Richtigen. Für den Nachmittag war nämlich ein Autodafé angesetzt, eine Ketzerverbrennung, die damals bei den frommen Christen Volksfestcharakter hatte. Das letzte Autodafé hat übrigens 1826 stattgefunden.

So geht das immer. Man will über den Islam sprechen und landet beim Christentum.

Wie tief muss der Hass auf das Christentum bei diesem Typen sitzen? Der sich über den Tod von betenden Christen in Kirchen freut? Kein Wunder, dass zum Schluss auch noch die Urheberschaft für 9/11 dem Westen in die Schuhe geschoben wird:

Neuer Versuch: Fangen wir an mit dem 11. 9. 2001, den Anschlägen auf die Twin Towers und auf das Pentagon. Wer war’s? Natürlich Osama bin Laden und seine Crew. Aber das Drehbuch für den Horrorfilm kam aus Amerika. Mit dieser Szene endet Tom Clancys Bestseller „Ehrenschuld“, und sein Bestseller „Befehl von oben“ beginnt damit. Nur ist der Typ, der seine Maschine aufs Kapitol krachen lässt und damit die gesamte politische Spitze einschließlich des Präsidenten ausradiert, bei Clancy ein rachsüchtiger Japaner. Die Thriller erschienen 1994 und 1996, damals hatte man noch andere Feindbilder.

Was zeigt uns das? Osama bin Laden hat nicht nur amerikanische Serien im TV geguckt – „Fury“ mochte er am liebsten –, er war auch ein Fan von Tom Clancy. Und vermutlich kannte er Katastrophenfilme wie „Erdbeben“ oder „Flammendes Inferno“. Also: Wo uns der Islamismus am finstersten und archaischsten erscheint, ist die Verwestlichung am weitesten fortgeschritten.

Es wird sich zeigen, ob die geistig gesunden Menschen dieses Landes noch Ehre und Rückgrat haben. Ob Kirchenvertreter den Mut zeigen, offen gegen einen Vertreter des kranken linken Zeitgeistes anzutreten. Ob Christen endlich Flagge zeigen für ihre Religion und die Apolegeten der Gewalt und deren geistige Unterstützer offen demaskieren. Ob sich ein wahrer „Aufstand der Anständigen“ entfacht, aller Nicht-Moslems und Nicht-Linken, die sich den Ausverkauf ihrer Werte und Überzeugungen nicht mehr länger gefallen lassen. Wir warten auf einen Proteststurm, der sich über den Tagesspiegel und diesen verblendeten Schreiberling ergießt. Vielleicht werden wir aber auch vergeblich warten. Dieses Land ist vermutlich vollauf im „Kampf gegen Rechts“ ausgelastet.

» leserbriefe@tagesspiegel.de




Brief an Kristina Schröder: Bieten Sie Paroli!

Sehr geehrte Frau Schröder, wann hat ein (vollzeitbeschäftigter) Bundesbürger wie ich schon Zeit, seinen Volksvertretern einmal einen Brief zu schreiben? Doch höchstens dann, wenn ihm so der Kamm schwillt, dass er sich abreagieren muss. Wenn ich Ihnen trotz Zeitmangel nun schreibe, dennoch aber keinerlei Kritik vorzubringen habe – sondern ganz im Gegenteil – wie ist das zu erklären? Damit, dass ich glaube, es brennt im Land lichterloh und es bleibt nur noch wenig Zeit, das Ruder für unser Wohl und das Wohl unserer Kinder herumzureißen.

(Von Le Waldsterben)

Vor allem auch, weil ich sehe: es gibt es kaum noch Persönlichkeiten, die es wagen, gegen den Mainstream anzugehen und persönliche Nachteile zuhauf zu riskieren, da doch das Schwimmen mit dem Strom so einfach ist und so sehr honoriert wird.

Sie sind eine dieser wenigen Persönlichkeiten, dafür möchte ich Ihnen hier zunächst meinen Dank und meine außerordentliche Hochachtung aussprechen.

Ich lese soeben, dass Sie von einer großen Schar Schreibtischtätern der Süddeutschen Zeitung angeschossen und von einer Riege intellektueller Feiglinge, die sich ‚Wissenschaftler‘ zu nennen belieben, im Stich gelassen werden, weil Sie zum Thema ‚Zwangsheiraten‘ den Finger in genau die richtige Wunde legen.

Über feige (Pseudo-)Wissenschaftler rege ich mich nicht auf, die haben bei uns traurige Tradition – und dickbebrillten Bücherwürmern passt ein Zorro-Outfit ohnehin nicht. Dass aber ein solches Lügenblatt wie das völlig zu Recht so bespöttelte „Neue Süddeutschland“ sich auf Sie einschießt, ärgert mich hingegen massiv, weil dort auf keinen Fall Feigheit das Handeln bestimmt. Gerade für dieses schreckliche Blatt gilt das Brecht-Zitat: „Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.“

Denn dort handelt man offensichtlich mit Absicht.

Vielleicht mag es bei Gelegenheit für Sie hilfreich sein, Sie auf einen Umstand hinzuweisen, der die verlogene Vorgehensweise dieser medialen Schandtäter so nachvollziehbar beleuchtet, dass sogar ein ganz normaler Durchschnittsbürger wie ich sofort erkennt, was für ein mieses Spiel man in den Redaktionsstuben dort spielt.

Entweder das, oder die Betreffenden sind so unglaublich untauglich für den medialen Beruf, dass das Blatt das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt wird.

Man hat sich dort nämlich kürzlich einer entweder sträflich fahrlässigen oder sogar völlig bewussten Beihilfe der Vorbereitung des nächsten Holocausts schuldig gemacht. Die ‚Süddeutsche‘ entblödete sich nicht, folgende Meldung zu verbreiten:

Kein Satz wird so häufig mit dem amtierenden Präsidenten Irans, Mahmud Ahmadinedschad, assoziiert wie dieser: Israel muss von der Landkarte radiert werden. Das Problem ist nur – er hat diesen Satz nie gesagt. Ahmadinedschad hat die Worte für “map” und “wipe off” nie benutzt.

– zugleich aber diese Meldung zu unterschlagen:

Khamenei, das geistliche Oberhaupt Irans, äusserte sich auf einer propalästinensischen Konferenz in Teheran. «Wir fordern Freiheit für Palästina, nicht für Teile von Palästina», sagte er. «Jeder Plan, der Palästina teilt, wird zurückgewiesen.» Palästina erstrecke sich vom Jordan bis zum Mittelmeer. Mit einer Zwei-Staaten-Lösung würde man den Forderungen der Zionisten nachgeben, erklärte Khamenei weiter. Israel bezeichnete er als Krebsgeschwür.

SO arbeitet man dort!

Sowohl gegen Israel, als auch gegen Sie, als auch gegen alles, was nicht in das verquere verprantlte Weltbild dieser Schande des bundesdeutschen Journalismus passt, sprich: gegen Freiheit, Demokratie und eigenständiges Denken!

Solange Persönlichkeiten wie Sie dem Paroli bieten, ist aber noch nicht alles verloren. Mögen Sie die Kraft behalten, dies so lange wie möglich durchzuhalten, auch wenn das innerhalb einer Partei mit einem derartigen Linksrutsch immer schwerer wird.

Zu Letzterem geht mir gerade ein kleiner Tagtraum durch den Kopf: Olaf Henkel lässt die Idee einer neuen Partei wahr werden. Thilo Sarrazin gibt sich einen Ruck und verlässt die SPD, um diese unterstützen zu können. Beide schaffen es, Sie zu überreden, sich der neuen Bewegung anzuschließen …

Bitte – nicht wecken! Dieser Traum ist noch viel schöner als der, in dem ich meiner perfekten Traumfrau begegne …

Ihnen alles Gute! Dem Land alles Gute!

Es grüßt Sie freundlich

(…)




Iran plant Angriffe auf US-Basen in Deutschland

Deutschland gerät zunehmend ins Visier des iranischen Terror-Regimes. Nach neuesten BKA-Informationen planen die Mullahs beim bevorstehenden Krieg mit den USA, amerikanische Militärstützpunkte in Deutschland anzugreifen, um die Logistik der US-Truppen zu schwächen.

BILD berichtet:

Nach Ermittlungen von BKA-Experten will das Regime von Diktator Mahmud Ahmadinedschad demnach im Fall eines amerikanischen Angriffs auf Teheran Militärflugplätze der USA in Deutschland attackieren, um Nachschub und Logistik eines möglichen Schlages gegen den Iran zu stören.

Die Bundesanwaltschaft führt in diesem Zusammenhang ein Ermittlungsverfahren (3BJs19/11-1) wegen des „Verdachtes der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken“ gegen einen deutschen Geschäftsmann, der konspirativen Kontakt mit der iranischen Botschaft in Berlin gepflegt haben soll. Im Zuge des Verfahrens ordneten die Ermittlungsrichter am 2. November eine Hausdurchsuchung an.

Auf BILD-Anfrage wollte der Generalbundesanwalt zum Stand der Ermittlungen keine Auskunft geben.

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis es zur Konfrontation kommt. Die westlichen Länder ziehen jetzt nach und nach ihre Botschafter aus Teheran ab. Dass Deutschland durch die Massenimmigration der unter anderem pro-iranischen Libanesen den Feind bereits zahlreich im eigenen Land hat, sollte den Behörden reichlich Anlass zur Sorge geben.




Asylbewerber-Unterbringung notfalls im Hotel

Baden-Württemberg hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr als 2.500 Asylbewerber aufgenommen. Das sind fast 48 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das teilte die neue Integrationsministerin Bilkay Öney bereits im August mit.

Sie forderte daher, dass entsprechende Aufnahmekapazitäten geschaffen werden müssten, denn insgesamt sollen dieses Jahr 5.000 Asylbewerber aufgenommen werden. Wie die Lage jedoch konkret aussieht und dass die Kommunen massive finanzielle und räumliche Probleme mit den vielen Asylbewerbern haben, zeigt nun ein Bericht der Landesschau Baden-Württemberg an einem Beispiel.

In Göppingen wollte der Landkreis ein Hotel kaufen, um darin die zugewiesenen Asylbewerber unterbringen zu können. Die Stadt Göppingen stellt sich jedoch quer. Die Begründung des Oberbürgermeisters Guido Till (trat 2009 aus der SPD aus, weil sie ihm zu weit nach links rückte): Die Stadt wolle das betreffende Gebiet städtebaulich aufwerten, da passe eine Asylbewerberunterkunft nicht ins Konzept. Landrat Edgar Wolff kennt das Problem. Solche Absagen habe er schon oft gehört. Wenn keine Unterkünfte gefunden würden, bleibe nichts anderes übrig, als die Asylbewerber in Hotels oder Pensionen unterzubringen.

Das Hauptproblem aller Kreishaushalte sind die steigenden Kosten für Soziales. Im August 2011 teilte der Landkreistag Baden-Württemberg mit, dass die Sozialleistungsquote auf 85 Prozent gestiegen ist. Das heißt, dass die Landkreise von 100 Euro, die ihnen zur Verfügung stehen, 85 Euro für Soziales ausgeben müssen. Sie verschulden sich daher jedes Jahr immer höher. Es ist eine reine Frage der Zeit, bis sie wegen Überschuldung keine Kredite mehr erhalten und unser Staatswesen auch von unten her, von den Kommunen und Landkreisen, finanziell zusammenbricht.

Im Bericht wird ein Bild des Diktators Ahmadinedschad und eine Familie aus dem Iran gezeigt. Es ist keine Frage, dass man politisch Verfolgten Asyl gewährt. Man höhlt aber das Asylrecht aus, wenn man wie die Integrationsministerin Bilkay Öney eine Art Wettbewerb veranstaltet, wer die meisten Asylsuchenden aufnimmt, und die Landkreise dann mit dem Problem allein lässt. Unehrlich ist es auch, wenn man Bösewichte wie Ahmadinedschad nur dann präsentiert, wenn es gerade genehm ist, sich aber empört, wenn Sanktionen gegen den Iran diskutiert werden oder gar ein Angriff erwogen wird. Dann sollte man schon so konsequent sein und sich nicht künstlich empören, wenn jemand die Wurzel des Übels beseitigen will.




Extra-Blatt! Extra-Blatt!

Nachdem sich die einzige Überlebende des Zwickauer „Trio Infernal“ dazu durch gerungen hat, ihr Schweigen zu brechen, haben sich in diesem Fall sensationelle Erkenntnisse ergeben: Das genannte Trio ist Teil eines geschlossenen Familienverbandes, der sich bereits seit Jahrhunderten (teilweise in inzestuöser Form) fortpflanzt, und dessen Mitglieder den Mord als einzige „raison d’être“ betrachten. Die Familiennamen der jeweils Neugeborenen werden sofort nach der Geburt geändert, um das Verwandtschaftsverhältnis zu verschleiern, und dadurch den staatlichen Ermittlungsbehörden Sand in die Augen zu streuen. Eine Querverbindung besteht zu der hochmittelalterlichen, nah-östlichen Sekte der sog. „Assassinen“.

Es haben sich inzwischen deutliche Verbindungen dieses Mörder-Clans zu den gewaltsamen Exiti von Julius Caesar, Wallenstein, des Schneiders von Ulm, zweier Pinguine auf dem antarktischen Ross Ice Shelf, des nepalesischen Yeti, Jean-Paul Marats, zweier Wäscherfrauen im apulischen Otranto, Abraham Lincolns, Rasputins, Walter Rathenaus, John F. Kennedys und Martin Luther Kings herstellen lassen. Die Fälle des Landvogts Gessler und Jack the Rippers erhalten eine neue Dimension; mit Fritz Haarmann ist im Jahre 1924 in Hannover möglicherweise der Falsche hingerichtet worden.

Eine weitere Spur führt in das Jahr 30 unserer Zeitrechnung, nach Jerusalem: Auf dem dortigen Berg Golgatha sollen Vorfahren der Zwickauer Clan-Mitglieder mindestens einen Nagel in eine Handfläche von Jesus von Nazareth (vermutlich die linke) geschlagen haben.

Auf der inzwischen sichergestellten „unabgehakten“ Abschussliste des kontemporären (inzwischen stark dezimierten) Teams sollen sich zwei sehr lautstarke weibliche Exponentinnen einer bundesdeutschen Partei, Muammar al-Gadaffi (als „von selbst erledigt“ markiert), Mahmud Ahmadinedschad, drei Angehörige eines Pygmäen-Stammes im östlichen Zaire, der Dalailama, ein Filmvorführer aus Bautzen, zwei Angehörige der Passauer Müllabfuhr sowie „Der-mit-dem-Seehund-tanzt“, Häuptling der Inuit-Teilnation von Nord-Ellesmere Island, Kanada, befinden.

Wir bleiben dran, geneigter Leser, und melden uns wieder, sobald sich neue Erkenntnisse ergeben.

(Quelle: Fakten Fiktionen)




Die unendliche Geduld Israels mit dem Islam

Da Irans „Dr. Seltsam“ offensichtlich die Bombe zu lieben lernt, sieht sich Israel einer existenzbedrohenden Gefahr ausgesetzt. Der Irre von Teheran hat nicht nur mehrfach verbal angekündigt, Israel vernichten zu wollen – eine solche Apokalypse würde auch der schiitischen Vorstellung einer Vorankündigung der Rückkehr des sagenumwobenen 12. Imams, Mahdi (Erlöser) Muhammad ibn Hasan al-Mahdi, entsprechen. Möglicherweise werden die Mullahs also nicht davor zurückschrecken, den atomaren Holocaust gegen den verhassten Judenstaat einzuleiten.

(Von Michael Stürzenberger)

Die islamischen Aggressionen gegen die Juden Israels haben eine lange Tradition. Seit gegen Ende des 19. Jahrhunderts Juden wieder verstärkt in ihre biblische Heimat zurückkehrten, verschärften sich die Auseinandersetzungen mit der muslimisch-arabischen Bevölkerung, die die Region fälschlicherweise als islamisches Hoheitsgebiet ansieht. Die ersten Pogrome fanden schon lange vor der Gründung des Staates Israel statt, beispielsweise am 4. April 1920 in Jerusalem, bei denen Palästinenser fünf Juden töteten und 234 verletzten, oder im August 1929 beim Massaker von Hebron, bei dem 67 Juden von der arabischen Bevölkerung umgebracht wurden.

1948 überfielen bekanntlich fünf arabische Länder Israel, nachdem die UNO die Gründung der beiden Staaten Palästina und Israel beschlossen hatte. Weitere wiederum von Arabern angezettelte Kriege 1967 und 1973 folgten, sowie mehrere Intifadas, hunderte Selbstmordattentate und zigtausende Raketenbeschüsse – sogar nach der israelischen Handreichung zum Frieden durch den Rückzug aus dem zuvor mitbesiedelten Gaza-Streifen.

Dieser tiefsitzende Hass auf Juden kommt nicht von ungefähr. Er hat im Islam eine lange Tradition, denn der Prophet Mohammed diffamierte Juden in einigen Versen als Abkömmlinge von „Affen und Schweinen“, da sie sich seiner neuen „Religion“ nicht unterwerfen wollten und ihn als „Lügner“ und „Betrüger“ bezeichneten, was in einer Vielzahl von Koranversen dokumentiert ist. Mohammed ließ im Jahr 627 in Medina etwa 800 gefangene Juden als Strafe für einen vermeintlichen Verrat köpfen.

Oskar Freysinger hat es in seiner fulminanten Rede bei der FREIHEIT-Veranstaltung am 3. September in Berlin treffend formuliert:

„Wir bekämpfen ein Dogma, das jeder Menschlichkeit abhold ist und uns in die Barbarei zurückführen möchte. Wir wollen unsere in Jahrhunderten erkämpfte Freiheit nicht so leicht preisgeben. Liebe Berliner, hier stehe ich und kann nicht anders! (..) Falls wir diesen Kampf verlieren, dann gibt es keine zweite Chance mehr. Denn der Islam lässt nicht wieder los, was er einmal erobert hat.”

Ausserdem bemerkte Freysinger ironisch, dass sich „der Bart des Propheten nicht kraulen“ lasse, was den totalitären und kompromisslosen Machtanspruch des Islams trefflich beschreibt. Der Konflikt der sogenannten „Palästinenser“ gegen Israel drehte sich auch nie um ein paar Kilometer Land hin oder her, es ging immer ums Ganze – die Beseitigung des Staates Israel. Der Islam duldet in seinem Herrschaftsbereich (oder was er dafür hält) nun einmal keinen von „Ungläubigen“ regierten Staat. Egal, ob es jetzt die verhassten Juden oder die nicht minder angefeindeten Christen sind. Alle sind laut Koran „die schlimmsten Tiere“ und müssen kompromisslos bekämpft und unterworfen werden, inklusive Tötungslegitimation.

Aber wie begründet der Islam nun seinen Herrschaftsanspruch auf Jerusalem und Israel? Im Dezember des vergangenen Jahres konnte ich darüber im Rahmen der FREIHEIT-Reise nach Israel in Ashkelon ein hochinteressantes Gespräch mit einem Politiker des Likud führen. Auf der heiligsten Stätte des Judentums, dem Tempelberg, thronen bekanntlich die Al-Aqsa-Moschee und der Felsendom. Sie wirken dort wie deutlich sichtbare Machtsymbole.

Der Felsendom wurde nach Ansicht einiger Forscher errichtet, um den Sieg der Moslems über Byzanz und Persien zu feiern und den Triumph des Islams über Judentum und Christentum zu demonstrieren.

Die al-Aqsa-Moschee dürfte dort aber gar nicht stehen, denn laut Koran ist der Prophet Mohammed bei seinem nächtlichen Pferdeflug zu einer „weit entfernten Moschee“ geflogen, und zu diesem Zeitpunkt gab es in Jerusalem noch gar keine Moschee. Moslems haben erst zehn Jahre nach diesem sagenumwobenen Flug Jerusalem erobert und die dort vom byzantinischen Kaiser Justinian I. um 530 errichtete christliche Basilika St. Maria in eine Moschee umgewandelt.

Der israelische Politiker bestätigte diesen Sachverhalt. Aber er fügte hinzu, dass Juden anderen Religionen eben auch ihren Platz lassen wollten, und daher werde es toleriert, dass die Moslems auf dem Tempelberg thronten.

Die Toleranz der Juden könnte nun aber möglicherweise langsam ihrem Ende entgegengehen, wenn das islamische Bedrohungsszenario weiter zunimmt. Der iranische Obermoslem Ahmadinedschad will Israel seinen Ankündigungen nach vernichten und bastelt hierzu fleißig an seiner Atombombe. Wenn es nun zu einem präventiven Militärschlag Israels kommen sollte, könnte sich die Situation merklich zuspitzen. Und vielleicht verlieren die Israelis dann auch ihre scheinbar unendliche Geduld mit den Moslems, von denen sie seit 60 Jahren mit Kriegen, Selbstmordattentaten und Raketenbeschüssen drangsaliert werden.

Die Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu am 23. September vor den Vereinten Nationen zeigte, dass sich der Ton allmählich verschärft:

„Doch eine bösartige Erkrankung wächst jetzt zwischen Ost und West, die den Frieden aller bedroht. Sie will nicht befreien, sondern versklaven, nicht bauen, sondern vernichten. Dieses Übel ist der militante Islam. Er hüllt sich in den Mantel eines großen Glaubens, doch er ermordet Juden, Christen und Muslime gleichermaßen mit gnadenloser Unparteilichkeit.“

Vielleicht verliert auch die gesamte nichtmuslimische Menschheit irgendwann die Geduld mit einer „Religion“, die durch ihre Eroberungskriege und ihre Gewaltherrschaften seit ihrer Gründung 270 Millionen Tote auf dem Gewissen hat, wie das Shoebat-Institut errechnet hat.

Wenn es die islamischen Vertreter hingegen einsehen, dass sie sich nicht mit der gesamten Menschheit anlegen können, dann wächst vielleicht die Einsicht, sich für alle Zeiten von den gefährlichen, totalitären, intoleranten, gewalt- und tötungslegitimierenden Elementen ihrer Religion verabschieden zu müssen. Um sich dadurch endlich harmonisch in die moderne Zivilisation des 21. Jahrhunderts einfügen zu können. Das würde dann gleichzeitig auch eine Befreiung für alle muslimischen Frauen und Kinder bedeuten. Es könnte aber aufgrund des starren ideologischen Korsetts auch undurchführbar werden – und dann stehen wir alle vor der Frage, wie wir mit dieser existenziellen Bedrohung umgehen.

Der Islam muss rückhaltlos auf den Prüfstand, und das kann am besten durch eine tabulose Informations- und Aufklärungskampagne eingeleitet werden. Dabei wird herauskommen, dass der Islam auf einen einzigen Araber zurückgeht, der noch dazu von den Juden und Christen in Mekka als „Lügner“ und „Betrüger“ bezeichnet wurde. Mohammed konnte bekanntlich weder lesen noch schreiben, und er gab Geschichten aus der Bibel und der Thora verfälscht wieder – die ihm wiederum erzählt worden waren – um sie in seine neue „Religion“ einzubauen. Dann behauptete er seinerseits, Christen und Juden hätten ihre Schriften verfälscht und forderte von ihnen, seine Sichtweise als die Wahre anzuerkennen.

Es ist eigentlich ein Irrsinn, dass wir uns im 21. Jahrhundert mit solch abstrusen Dingen beschäftigen müssen. Aber es geht nun einmal um nichts weniger als den Fortbestand unserer freien demokratischen Gesellschaft.

Eigentlich könnte man den Islam auf rein logischer Basis auseinanderpflücken. Aber wir wollen den Moslems ihren Glauben ja nicht nehmen – solange er für Andere ungefährlich ist. Aber dem ist eben gerade nicht so, denn der Islam will schließlich alle „Ungläubigen“ unterwerfen.

An dieser Stelle sei dem israelischen Volk die uneingeschränkte Solidarität all derer ausgedrückt, die über den totalitär-aggressiven Charakter des Islams Bescheid wissen und die permanente Bedrohung richtig einordnen können. Israel steht an vorderster Front des internationalen Djihad und kämpft im Namen der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte gegen eine Ideologie aus dem 7. Jahrhundert der arabischen Beduinengesellschaft. Es ist der Kampf, der uns in Europa vermutlich noch bevorsteht.

PI-Film über Jerusalem:

(Fotos: Michael Stürzenberger / Black Knight)




Frankfurt: Größter europäischer Israel-Kongress

Wie PI bereits im Vorfeld berichtete, fand am Sonntag im Kongress-Center der Messe Frankfurt der 2. deutsche Israelkongress statt. Geladen hatte der Verein „I like Israel“. Gleich am Eingang wurde einem bewusst, hier findet nicht irgendeine Veranstaltung statt. Die Sicherheitsvorkehrungen entsprachen denen am Flughafen. Man musste sich vorab registrieren, Metalldetektoren sollten verdächtige Gegenstände aufspüren. Doch alles verlief ruhig und geordnet. Vor dem Israelkongress wurde noch eine Resolution verabschiedet, die wohl jeder unserer Leser so unterschreiben könnte.

(Von Eternia, PI-Koblenz)

Eröffnet wurde der Kongress offiziell mit einem gemeinsamen Gebet des Rabbiners Menachem Klein sowie der Pröbstin Gabriele Scherle und des Stadtdekans Dr. Johannes zu Eltz. Während der Rabbi auf Evrit betete, mussten die deutschen ReligionsfürstInnen natürlich wieder ein politisch korrekt-gespültes Ausgewogenheitsgebet absondern. Gerade einmal, dass aus Gründen der allumfassenden Gerechtigkeit nicht noch ein Moslem zum „Allahu akbar“ rufen in die beliebige Gebetsmitte genommen wurde.

Geladen waren zahlreiche Hochkaräter wie der stellvertretende Außenminister von Israel, Danny Ayalon, der Sänger Dudu Fisher, Dr. Theo Zwanziger (DFB-Präsident), Mosab Hasan Yousef (Son of Hamas), der Stadtkämmerer von Frankfurt Uwe Becker (klasse pro-israelische Rede), der hessische Innenminister Boris Rhein (überzeugender Freund Israels, obgleich er Politiker ist), Regine Sixt als hochengagierte Mäzenatin und erfolgreiche Geschäftsfrau in Israel (hochemotionale Rede für Israel) und viele andere. Durch den Tag führte gewohnt charmant Melody Sucharewicz aus Tel Aviv, die die Funktion der Moderatorin übernahm. Auch Ralf Giordano war als erster Preisträger des „I like Israel-Preis“ anwesend (dazu später mehr).

Erster Höhepunkt des Tages war aber die Rede von ZdJ-Präsident Dieter Graumann. Er sprach schonungslos den Antisemitismus in der Partei „Die Linke“ an. Wenn er auch betonte, dass diese Partei keine antisemitische Partei ist, so beherbergt sie doch zahlreiche solche Elemente.

In Bezug auf Ahmadinedschad und die Hamas sagte Graumann: „Wenn uns jemand mit der Auslöschung droht, dann müssen wir das ernst nehmen“. Ratschlaggeber, die der Meinung seien, dass man mit der Hamas verhandeln müsse, empfahl er doch einfach mal die Charta der Hamas zu lesen. Die Auslöschung des Staates Israel findet sich dort genauso wieder wie die Legitimation, Juden auch in anderen Ländern zu töten.

Auch die Medien in Deutschland, denen Graumann „Israelbashing“ vorwarf, bekamen ihr Fett weg. Graumann lobte aber auch die offiziellen deutsch-israelischen Beziehungen. Deutschland ist einer der wichtigsten Partner Israels. Was sich auch am Grußwort der Bundeskanzlerin an die Teilnehmer des Israelkongresses zeigte.

Mosab Hassan YousefDann ging es auch gleich weiter mit dem nächsten Hochkaräter. Mosab Hassan Yousef, bekannter unter dem Titel seines Buches „Son of Hamas“. Der ehemalige Terrorist und Sohn eines Hamas-Gründungsmitglieds, machte deutlich, dass Israel nicht das Problem, sondern die Lösung des Nahostkonfliktes ist. Mosab machte deutlich, dass sein Glaube an Jesus Christus der Grund war, warum er jahrelang unter dem Decknamen „Grüner Prinz“ unter Todesgefahren für Israel spionierte. Wörtlich meinte er berührt, viele fragten ihn, wie er denn genau zu Israel stehe, und er müsse dann antworten, nicht „I like Israel“, sondern „I love Israel“. Auch zeigte er sich erstaunt über die Unbildung vieler Medienleute. So sei ihm von einem ZDF-Reporter die Frage gestellt worden, ob die Hamas eine Terrororganisation sei. In Amerika wollte ein Reporter von ihm den Unterschied zwischen Hamas und Hummus wissen.

Der stellvertretende Außenminister Israels, Danny Ayalon, machte in seiner Rede klar, dass die Juden nicht nur eine Religionsgemeinschaft darstellen, sondern auch ein Volk. Ja, es geht auch um Gene, damit gab Ayalon Thilo Sarrazin Recht, der für das Ansprechen von genetischen Unterschieden bei verschiedenen Ethnien in Deutschland bekanntlich heftige Kritik einstecken musste.

Ralf Giordano bekam den ersten „I like Israel-Preis“ überreicht. Der 88-Jährige ließ es sich nicht nehmen, eine hochemotionale Rede zu halten. Mit Tränen in den Augen wurde er sogar noch deutlicher als es Graumann schon war. Israel kämpft ums Überleben und mit der Türkei hat Israel nun noch ein weiteres Land, das sich gegen seinen einstigen Verbündeten stellt. Giordano erhielt für seine Rede – als einer der wenigen auf dem Kongress – minutenlange Standing Ovations vom Publikum.

Mit über 2500 Teilnehmern waren zwar nicht so viele Gäste gekommen wie ursprünglich erwartet, dennoch war es ein äußerst erfolgreicher Kongress. Ein Lob an die Veranstalter und ein Dank an die zahlreichen Personen, Vereine und Unternehmen, die diesen Kongress ermöglicht haben.

» Video: 3sat-Bericht über den Israelkongress
» Audio: Deutschlandfunk-Bericht von Burkhard Müller-Ullrich
» In den nächsten Tagen folgen Videomitschnitte der besten Reden (Giordano, Graumann, etc.).

(Foto-Credit: Mr. Merkava und ILI)




Teheran plante Blutbad in den USA

Der US-Iraner Manssor Arbabsiar, einer der beiden Verdächtigen, wurde gefasstDas islamische Terror-Regime aus dem Iran plante einen Bombenschlag auf einen saudischen Botschafter in den USA auszuführen. Der Plan habe vorgesehen, den saudischen Diplomaten in einem Restaurant zu töten. Dabei sei auch billigend in Kauf genommen worden, dass bei einer Explosion viele Menschen hätten sterben können. Das FBI konnte durch einen Informanten der Anti-Drogen Behörde DEA das Attentat verhindern. Möglicherweise sei auch ein Anschlag auf die israelische Botschaft geplant gewesen. Das Teheraner Außenministerium sprach nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur ISNA von einer „lächerlichen Show“ und wies die Vorwürfe zurück.

Die WELT schreibt:

Bereits im Juni soll Obama über die entsprechenden Ermittlungen des FBI und der Anti-Drogenbehörde DEA informiert worden sein. Demnach planten zwei Männer, nämlich ein bereits verhafteter Iraner mit US-Pass und ein weiterer Iraner, der Mitglied der Al-Kuds-Einheit der Revolutionären Garde sei und noch nicht verhaftet wurde, die Ermordung des saudischen Botschafters in den USA, Abdel al-Jubeir. Ein Restaurant, in dem der Diplomat zu verkehren pflegte, sollte durch eine Bombe gesprengt werden, so der zentrale Vorwurf.

Um diesen Plan zu realisieren, sei der US-Iraner Manssor Arbabsiar, der in Texas lebt, nach Mexiko geflogen und habe einem Mann, den er für einen Killer der Drogenkartelle hielt, 1,5 Millionen Dollar für die Durchführung des Anschlages angeboten. Eine Anzahlung von 100.000 Dollar habe der einstige Gebrauchtwagenhändler Arbabsiar bereits geleistet. Der 56-Jährige soll dem vermeintlichen Killer gesagt haben, dieser müsse den Plan unbedingt ausführen, auch wenn 100 Unbeteiligte bei einer solchen Explosion sterben würden.

Doch der vermeintliche Killer der Drogenhändler war in Wirklichkeit ein Informant der Anti-Drogen-Behörde DEA. Er informierte die US-Behörden über sein Gespräch mit Arbabsiar. „Sie wollen den Kerl erledigen, und wenn 100 mit ihm drauf gehen“, habe der Informant seinen Auftrag beschrieben. Am 29. September wurde Arbabsiar in New York auf dem Flughafen verhaftet.

Alleingang oder gesteuerte Aktion?

Der Doppelstaatler, dessen Telefonate nach den Hinweisen des Informanten abgehört wurden, soll Kontakte zu den iranischen Revolutionswächtern gehabt haben. Ob es sich aber um eine gezielte, aus Teheran gesteuerte Aktion handelte oder um den Alleingang zweier auf eigene Faust handelnder Schurken, blieb zunächst offen. Ein Anwalt von Arbabsiar erklärte am Dienstag ein New York, sein Mandant würde auf „nicht schuldig“ plädieren.

Arbabsiar soll den Anschlag gemeinsam mit dem Al-Kuds-Mitglied Gholam Shakuri geplant, der den Al-Kuds-Brigaden angehöre und als Unterstützer des internationalen Terrorismus bekannt sei. Die USA werfen den beiden zahlreiche schwere Straftaten vor, darunter Pläne, „eine Massenvernichtungswaffe zu benutzen“.

Justizminister Holder schränkte ein, hohe Ränge der iranischen Regierung würden nicht beschuldigt, in den geplanten Anschlag verstrickt zu sein. Gleichwohl fügte er hinzu, „die Vereinigten Staaten verpflichten sich, Iran für seine Taten verantwortlich zu machen“.

Möglicherweise Anschlag auf Israels Botschaft geplant

Der Abgeordnete Mike Rogers, ein Republikaner aus Michigan, sagte hingegen, die Indizien deuteten darauf hin, dass der Anschlag von den „höchsten Spitzen der iranischen Regierung“ gutgeheißen worden sei. Dies folge daraus, dass die Al-Kuds-Brigade direkt an Ayatollah Ali Khamenei berichtet, den früheren Staatspräsidenten und heutigen religiösen Führer des Iran.

Die beiden Verschwörer sollen außerdem über einen Anschlag auf die israelische Botschaft in Washington diskutiert haben, sagte der demokratische Senator Richard J. Durbin aus Illinois. Die israelische Botschafter konnte den Vorgang am Dienstag nicht bestätigen.

Das US-Außenministerium hat unterdessen eine weltweite Terrorwarnung herausgegeben. Der Focus berichtet:

Die jüngste Verschwörung gegen die USA „könnte auf einen aggressiveren Ansatz der iranischen Regierung bei terroristischen Aktivitäten hinweisen“, hieß es in der Mitteilung der US-Regierung. Angriffe auf der ganzen Welt könnten sich vor allem gegen Diplomaten aus den Staaten richten, die dem Iran kritisch gegenüberstehen. Wie die nun aufgedeckten Pläne zeigten, seien jedoch auch Anschläge in den USA denkbar, hieß es in der Warnung weiter.

Außenministerin Hillary Clinton rief die internationale Gemeinschaft zu schärfsten Maßnahmen gegen den Iran auf. Das Regime in Teheran müsse weiter isoliert werden. Die USA wollten sich mit ihren Freunden und Partnern in der Welt beraten, „wie wir eine starke Botschaft“ an den Iran richten können.

Zunehmend rächt sich jetzt die Appeasement-Politik, die die Weltgemeinschaft bisher mit Teheran pflegte. Seit vielen Jahren weiß man um das Bestreben und die Planungen des islamischen Regimes. Jetzt trägt Ahmadinedschad seinen Krieg in die westlichen Städte. Und dies endet nach seinen Vorstellungen erst, wenn Israel zerstört ist, die Welt im Blut badet, der 12. Mahdi (Imam) wiederkehrt und die weltweite islamische Herrschaft aufgerichtet ist.

Glenn Beck interviewte vor einigen Wochen Reza Kahlili, einen CIA-Agenten, der im Iran tätig war. Kahlili veröffentlichte jetzt seine Erfahrungen (und Mahnungen) in dem  Buch „A Time To Betray“.

(Foto oben: Der US-Iraner Manssor Arbabsiar, einer der beiden Verdächtigen, wurde gefasst)




Al Qaida rüffelt Ahmadinedschad wegen 9/11

Al Qaida erteilte Irans Präsident Ahmadinedschad in ihrem Magazin „Inspire“ vergangene Woche einen ernsten Rüffel: Er möge doch bitte mit seinen „lächerlichen Verschwörungstheorien“ aufhören und endlich anerkennen, daß 9/11 ein reiner „Verdienst“ der Al Qaida war. Das verwirrt uns jetzt etwas, schließlich behaupten viele Moslems, dass 9/11 vielmehr ein Inside-Job der Amerikaner gewesen sei. Islam bedeute ja schließlich Frieden. Können Moslems tatsächlich lügen? Einer muss ja – entweder die Djihadistentruppe oder der Iranführer..

(Von Michael Stürzenberger)

Im „Inspire“ liest sich das so:

“The Iranian government has professed on the tongue of its president Ahmadinejad that it does not believe that al Qaeda was behind 9/11 but rather, the US government,” it said. “So we may ask the question: why would Iran ascribe to such a ridiculous belief that stands in the face of all logic and evidence?”

Da werden einige Verschwörungstheoretiker aber sehr enttäuscht sein. Al-Qaida bezeichnet deren geistige Ergüsse also als „lächerlichen Glauben“, der jeder Logik und jedem Beweis widerspreche. Ob die hiesigen Links-Gutmensch-Islamversteher-Moslem-Dawaisten-Truther nun innere Zwiespälte angesichts ihrer mit größter Akribie gepflegten Sprengungs-Passagieraustausch-Raketen-Drohnen-Theorien zu 9/11 bekommen?

„If Iran was genuine in its animosity towards the U.S., it would be pleased to see another entity striking a blow at the Great Satan but that’s not the case. For Iran, anti-Americanism is merely a game of politics,” reads Inspire’s article. “Iran and the Shi’a in general do not want to give al Qaeda credit for the greatest and biggest operation ever committed against America because this would expose their lip-service jihad against the Great Satan.”

Die muslimischen Terrorfürsten wollen sich diese „größte Operation gegen Amerika“ also unbedingt auf ihre eigene Fahne schreiben. So ein Pech aber auch. Nun muss es zur Diffamierung des Großen Satans USA also reichen, dass die Mondlandungen allesamt Studiofakes waren, ihr Präsident John F. Kennedy von CIA/FBI/Militärapparat/Hoover etc.pp. abgemurkst wurde und sie auch der Versenkung ihrer Kriegsschiffe in Pearl Harbour bewusst zugesehen haben. Schließlich brauchten die Amis ja immer wieder einen Grund für ihr Lieblingshobby: Krieg führen gegen Nazis, Kommunisten, Islamisten und andere nette Zeitgenossen dieser Welt. Wie friedlich könnte die Welt doch ohne die pöhsen Amerikaner sein..




Offener Brief an den türkischen Botschafter

Ahmet DavutogluSehr geehrter Herr Botschafter, der Außenminister Ihres Landes, Ahmet Davutoglu (Foto), gab auf seiner jüngsten Pressekonferenz zum UN-Palmer-Report Maßnahmen seiner Regierung bekannt. Sie beinhalten aus Sicht europäischer Sicherheitspolitik wichtige Manifestationen. „Die Türkei werde jetzt alle Vorkehrungen treffen, damit das Mittelmeer weiterhin ein internationales Gewässer bleibt.“ Nicht Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich und andere Anrainer haben demnach künftig über Ordnung und Seerecht im Mittelmeer zu entscheiden, sondern alleine die Türkei.

(Von Leo Sucharewicz)

Außenminister Davutoglu drohte Israel, einem der engsten Bündnispartner der NATO, mit dem Einsatz militärischer Mittel. Die Kooperation zwischen Israel und der NATO auf mehreren Ebenen leistet aber für die EU einen substanziellen sicherheitspolitischen Beitrag.

Obgleich die Türkei „nur“ den nordöstlichen Teil Zyperns – völkerrechtswidrig – besetzt hält, stellt die Regierung Erdogan Ansprüche an die Energievorkommen vor Zyperns Südwestküste, also dem griechischen Teil.

Ein Abkommen zwischen Israel und Zypern bezeichnete Erdogan als null und nichtig, den Palmer Report als unwahr, norwegische Explorationsschiffe vor Zypern ließ er durch türkische Kriegsschiffe vertreiben, gegen die kurdischen Dörfer setzte er vor zwei Wochen ganze Flugzeuggeschwader und Artillerie-Bataillone ein, Irans Ahmadinedschad nennt er einen Freund, dessen atomare Aufrüstung „humanitären Zwecken“ dienend, ins östliche Mittelmeer will er Kriegsschiffe entsenden, die sich mit der iranischen Kriegsmarine zu einer machtvollen Armada vereinigen, Ende des Monats möchte er nach Gaza.

Insgesamt zeigt Erdogan eine wildgewordene, hochemotionalisierte politische Agenda, die typischerweise zu kriegerischen Eskalationen führt. Die Mischung aus religiöser Mission, Größenwahn, Machtanspruch, Realitätsverlust und intellektuellen Limits lässt in Europa aus guten Gründen Alarmzeichen aufscheinen.

Zum neuen Chauvinismus Erdogans passt die Gleichschaltung privater Medien, Aufrüstung, Forcierung einer eigenen Waffenindustrie und der systematische Aufbau eines Feindbildes. Die militärischen Drohungen des Riesen Türkei gegen das kleine, von Feinden umgebene Israel demonstrieren international eine schamlose Feigheit. Ich darf Ihnen auch im Namen vieler Politologen-Kollegen meine Verachtung ausdrücken.

Befürchtet werden muss, dass die Regierung Erdogan tradierte Ziele osmanischer, religiös beeinflusster Imperialismen verfolgt. Anfang des Jahres warb er in arabischen Ländern für eine „Türkisch-Arabische-Union“, mit der „die ganze Welt gestaltet“ werden könne, beschwor den gemeinsamen Kampf gegen die „Kreuzritter“ und appellierte an die gemeinsame muslimische Identität.

Die Aversion vieler Araber gegenüber Türken überspielt Erdogan mit einer andauernden Serie antiisraelischer Statements und kopiert damit die Agitation Ahmadinedschads. Mit aggressiver Rhetorik bringt er sich bei seinen neuen Partnern in der muslimischen Welt in Position für eine künftige Führungsrolle. Nach Auffassung amerikanischer Diplomaten erliegt Erdogan „neo-osmanischen, islamistischen Fantasien.“

Sehr geehrter Herr Botschafter, unter der Führungsriege Erdogan, Gül, Duvitoglu driftet die Türkei endgültig ab von Europa und der westlichen Welt, hin zu einer iranisch-syrisch-türkischen Achse und vermeintlich zu neuer osmanisch-islamischer Größe. Das NATO-Mitglied Türkei droht zum islamistischen Maulwurf in der NATO zu werden.

Die Gefahren für Europas Sicherheit sind unübersehbar und können nur mit weitreichenden Sanktionen im Bereich militärischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit minimiert werden. Für die in Europa lebenden Türken entsteht durch das Regime Erdogan eine ernste Belastung.

Mit freundlichen Grüßen

Leo Sucharewicz
Diplompolitologe

» Email-Adresse der türkischen Botschaft: botschaft.berlin@mfa.gov.tr




Die verlorene Ehre der Ulrike P.

Einmal selber „Ausländer sein“, das schreckliche Leiden des Türken Ali unter dem herzlosen deutschen Beamten nachfühlen, wie einst der Genosse Walraff, oder sich als unterdrückter „Palästinenser“ auf Zeit mal so richtig von Juden Unrecht antun lassen, danach sehnt sich mancher linke Journalist wie der mittelalterliche Mönch nach der Selbstgeißelung. Dumm nur, wenn sich dabei die Rollen verkehren, wie im Falle der „israelkritischen“ SPIEGEL-Korrespondentin Ulrike Putz, die es schick fand, ihr uneheliches Baby in einem Privatkrankenhaus im Libanon zur Welt zu bringen, um über ihr „Leben als Ausländer“ zu berichten.

Denn es waren nicht die spießigen Beamten der bürokratischen deutschen Botschaft, die bei der Ausstellung des Passes für die kleine Neubürgerin auch nur die geringsten Schwierigkeiten gemacht hätten.  Vielmehr bestanden die edlen Araber des muslimisch eroberten Libanon darauf, dem Kind vor der Ausreise den Beinamen „Bastard“ in die Geburtsurkunde zu schreiben. Im SPIEGEL berichtet die selbsternannte Nahostexpertin:

Unserem Trip stand nichts mehr im Wege – außer der Registrierung der Kleinen im Beiruter Standesregister. Die sei nötig, weil die Kleine ja keinen Einreisestempel für den Libanon im Pass habe, hieß es. Ohne Einreisestempel keine Ausreise. Nur die Eintragung ins Standesregister und eine anschließend einzuholende Sondergenehmigung bei der General Security ermöglicht es ausländischen Eltern im Libanon geborener Kinder, mit diesen das Land zu verlassen.

Umständlich, aber machbar, dachten wir: Schritt eins erledigen wir schnell beim Mukhtar, einer Art Kiez-Bürgermeister. Alles war gut, bis der Amtsmann nach unserer Ehebescheinigung fragte. „Wir sind nicht verheiratet“, antwortete mein Freund. Stille. Entgeisterung. Schließlich ein gestammeltes: „Das gibt es nicht.“

Nach länglicher Diskussion in rudimentärem Englisch kristallisierte sich Folgendes heraus: In seiner langen Laufbahn als Beamter hatte Herr Itani es noch nie mit unverheirateten Eltern zu tun. So etwas gebe es im Libanon einfach nicht, wiederholte er immer wieder. Der Libanon sei ein ordentliches Land.

Wenn wir unser Kind registrieren lassen wollten, würde ein Vermerk „Bastard“ in ihre Geburtsurkunde eingetragen werden müssen, so Herr Itani. Bastard? Ja, ein vaterloses Kind. Bevor das geschehen könne, müssten jedoch vier Zeugen beglaubigen, dass wir die Eltern von Polly sind. Wieso der Vater seine Vaterschaft bezeugen lassen muss, um es dann als vaterlos anzumelden, war nicht herauszufinden. Ebenso wenig, wen er als Zeugen dafür anführen soll, dass er der Erzeuger des Mädchens ist. Bei der Mutter waren bei der Geburt ja genügend Schwestern und Ärzte anwesend, um für sie zu bürgen. Aber im Falle des Vaters?

„Vergessen Sie’s, wir gehen zum Mukhtar des Nachbar-Kiezes“, beschieden wir Herrn Itani.

Mukhtar Nummer zwei sagte dann rundweg nein: Niemals werde er sich die Hände damit beschmutzen, einer unverheirateten Mutter und ihrem Balg Papiere auszustellen, so die ungefähre Übersetzung einer arabischen Schimpftirade. Dass der Schnauzbartträger zur Unterstreichung seiner Abscheu nicht ausspuckte, lag vermutlich daran, dass er an seinem Perserteppich hängt.

Überhaupt hätte uns die Bürodekoration im Bürgermeisterzimmer warnen sollen: Wie bei Teenagern die Poster von Pop-Stars hingen bei diesem Mukhtar Politikerproträts an der Wand. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, Irans Ajatollah Chomeini, Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Der Bürgervorsteher war auch politisch eher bei den Hardlinern zu Hause.

Wir beschlossen, es darauf ankommen zu lassen: Wenn wir erst mal mit Kind und Koffern am Flughafen stünden, würden die Grenzer uns schon durchlassen. Nichts da: Unsere Beteuerungen, wir hätten uns um eine Ausreisegenehmigung bemüht, könnten diese aber nicht bekommen, weil keiner uns das Kind anmeldet, weil wir nicht verheiratet seien, stieß auf taube Ohren. Trotz Tränen bei Mutter und Kind sowie der Intervention der Deutschen Botschaft musste der Kindsvater an jenem Abend alleine fliegen.

Die nächsten Tage verbrachte ich auf diversen Ämtern, Geldscheine wechselten über und unterm Tisch die Hände, Stempel wurden geschwungen, Unterschriften gegeben: Die Botschaft hatte einen Weg gefunden, wie wir unserem Kind die Eintragung ins Standesregister unter der Rubrik „Bastard“ ersparen konnten. Der Gegensatz von den hilfsbereiten, erfindungsreichen deutschen Konsularbeamten zu den verstockten libanesischen Bürokraten hätte im Übrigen während der gesamten Odyssee kaum größer sein können.

Die letzte Szene des Dramas mit Happy End spielte sich im Hauptquartier der General Security in Beirut ab: einem Bau, der jederzeit für die Verfilmung von Kafkas Bürokratie-Alptraum „Das Schloss“ als Kulisse dienen könnte. Als dort ein libanesischer Beamter der Kleinen schließlich die Ausreisegenehmigung in den Pass stempelte, lächelte das Kind.

Da staunt die Expertin: Die edlen Araber, deren Sache sie stets so tapfer in den deutschen Medien gegen die bösen Juden verteidigt hat, mögen keine ledigen Mütter? Wer hätte das gedacht! Schuld daran muss wohl die Bürokratie sein. Eine andere Ursache anzunehemen, wäre reine Islamophobie. Beim nächsten mal doch lieber eine öffentliche Klinik in Haifa, als ein Privatkrankenhaus im Libanon?

» So wird man Nahostkorrespondent


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN