„Runder Tisch“ mit Kretschmann wird zur Farce

Am 27. März wird es in Stuttgart einen „Runden Tisch“ zum „Bildungsplan 2015“ geben. Teilnehmen werden der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann und mehrere Kirchenvertreter. Viel interessanter ist aber, wer alles nicht teilnehmen wird.

Der von der Landesregierung fachverantwortliche Kultusminister Andreas Stoch (SPD) will nach eigenem Bekunden nicht an den Gesprächen mitwirken. Ausdrücklich nicht eingeladen sind die Vertreter der Initiative „Besorgte Eltern“, die Initiatoren der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ und die Organisatoren der beiden Demonstrationen auf dem Stuttgarter Schlossplatz.

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Kretschmann ließ vorab durchblicken, dass er nicht daran interessiert ist, wesentliches zu ändern. Im Gegenteil, er erklärte zum Widerstand gegen den Bildungsplan: „Deswegen werden wir mit Sicherheit nichts verschieben“. Wie „ernst“ er seine Gesprächspartner nimmt, bzw. dass er nur formell gewillt sein wird, ihnen zuzuhören, zeigt zudem folgende Einlassung des grünen Landeschefs: „Ich werde versuchen, aufklärend zu wirken“. Außerdem nennt er die Vorwürfe der Bildungsplangegner zum Teil „haltlos und abwegig“. Nach wie vor ist er tief besorgt, dass die Diskussion „Formen eines Kulturkampfes angenommen“ habe. In diesem Zusammenhang hätte Kretschmann in Richtung der „Grünen Jugend“ deeskalierend wirken können, was er aber bis heute unterließ. Diese bezeichneten die Demonstranten gegen den Bildungsplan als „homophoben Schlossplatz-Mob“ . Daher ist seine Ankündigung, weiter für die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ auch in einem überarbeiteten Bildungsplan einzutreten, nichts weiter als eine Kampfansage an all jene zu werten, die nicht so denken und handeln wollen, wie Grün-Rot es will.

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Es besteht bei den anstehenden Gesprächen die reelle Gefahr, dass nur Kosmetik betrieben wird, da ein bloßes hinauszögern und totlaufen der Debatte momentan noch nicht möglich erscheint.

Eine Variante, wie ein fauler Kompromiss aussehen könnte, zeigt folgendes Szenario: Die Landesregierung einigt sich mit selbst ausgesuchten Kirchenvertretern auf die Überbetonung weiterer „Rand“-Gruppen im Bildungsplan.

Die Folge wäre nur noch mehr Verwirrung für Lehrer und Schüler. Zudem sind im bisherigen Bildungsplan schon jegliche Minderheiten im Lehrplan abgebildet. Eines würde bei dem beschriebenen Szenario in den Plänen zum „Bildungsplan 2015“ dennoch weiter Bestand haben: Die fächerübergreifende und werterelativierende Darstellung von Ehe und Familie zugunsten homosexueller, lesbischer oder sonstiger sexueller Orientierungen.

Ehe und Familie sind biologisch – logisch – und für jede Gesellschaft wertvoller als alle anderen Formen menschlichen Zusammenlebens. Diese Erkenntnis darf freilich nicht zur Ausgrenzung und Diffamierung Anderer führen. Letztlich darf aber nur das in den Bildungsplan Einzug halten, was auch wissenschaftlich begründbar ist. Ideologische Ideen dürfen nicht zum Inhalt des Lehrplans werden. Deshalb: Wissenschaft vor grün-roter Gender- Ideologie!

Sollten die anstehenden Gespräche keine signifikante Änderungen zur Folge haben, ist mit wachsendem Widerstand zu rechnen. „Wir kommen wieder!“, riefen die über 1500 Teilnehmer auch bei der 2. Demonstration gegen den Bildungsplan in Stuttgart. Es zeichnet sich bereits jetzt ab: Der Bildungsplan hat die Sprengkraft zum „Fukushima“ für die grün-rote Landesregierung zu werden. Eine weitere Demonstration gegen den „Bildungsplan 2015“ ist bereits in Planung!

» Kontakt: winfried.kretschmann@gruene.landtag-bw.de




Weltfrauentag: Eine etwas andere Nachlese

Aus Anlass des Weltfrauentags am 8. März luden der Oberbürgermeister der Stadt Bonn und der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) am Vortag zur Veranstaltung „Gemeinsam für Frauenrechte. Engagement für Gleichberechtigung in komplexen und multikulturellen Kontexten“ ins Alte Rathaus ein. 70 bis 80 Interessierte, darunter Angehörige von Ministerien und internationalen Organisationen, Frauenorganisationen, Gleichstellungsbeauftragte und auch zahlreiche Männer, waren der Einladung gefolgt.

(Von Verena B., Bonn)

In Vertretung des Oberbürgermeisters begrüßte die Bürgermeisterin, Angelica Maria Kappel (Grüne), die Teilnehmer und ließ verlauten, dass Frauen eigentlich keinen eigenen „Feiertag“ und auch keinen Muttertag benötigen.

Angelica Maria Kappel

Deprimierend seien aber die Ergebnisse der kürzlich erschienenen Studie der EU-Grundrechteagentur, die erneut Zahlen über die wachsende Gewalt an Frauen liefert. Demzufolge ist jede dritte Frau in der EU seit ihrer Jugend Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt geworden (das sind etwa 62 Millionen Frauen). Dies dürfte aber nur die Spitze des Eisbergs sein, da die meisten Gewalttaten und sexuellen Übergriffe gar nicht erst zur Anzeige kommen. Die höchste Gewaltrate meldeten Frauen in Dänemark, Finnland und Schweden, die geringste in Polen, Österreich und Kroatien.

Diese Zahlen sind für ein angeblich zivilisiertes und aufgeklärtes Europa schon erschreckend hoch. Doch wer spricht über die Qualen der Mädchen und Frauen in Indien (Massenvergewaltigungen) und in afrikanischen und islamischen Ländern, wo Frauen unter dem Deckmantel der „Religion“ auch heute noch unterdrückt werden und nicht die dieselben Rechte wie Männer genießen? Bei geringsten und oft nicht einmal nachgewiesenen „Verfehlungen“ werden sie geschlagen, gepeinigt und sogar ermordet. Die männlichen Mörder ihrer Schwestern, Töchter und Cousinen lassen dabei keine barbarische Tötungsmethode aus, um ihren Führungs- und Dominanzanspruch gegenüber den Frauen durchzusetzen. Genaue Zahlen liegen nicht vor. Auch in Deutschland gibt es aus verschiedenen Gründen leider keine aussagekräftigen Zahlen zum Beispiel über Zwangsverheiratungen und Ehrenmorde, aber über dieses Thema wurde an diesem Nachmittag natürlich nicht gesprochen. Und auch nicht darüber, warum unsere Politiker hier meistens feige wegschauen.

Dr. Hans-Joachim Preuß, GIZ-Vorstandsmitglied, berichtete über die Arbeit der GIZ: über das überregionale Vorhaben „Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung“, das Sektorprogramm „Gleichberechtigung und Frauenrechte fördern“, die Gender Wissensplattform und das IGMADI-Projekt „Mit Zumba gegen Gewalt an Frauen“ sowie über die Anlaufstellen in der deutschen Entwicklungsarbeit auch in Bonn, die sich um einen kulturellen Dialog mit ihren Partnern bemühen, damit „Religionen und Konflikte“ nicht länger als Vorwand für die Ungleichbehandlung der Geschlechter dienen.

Mit Zumba gegen Gewalt an Frauen

Zumba, ein anspruchsvolles Ganzkörpertraining, ist eine Mischung aus Aerobic und überwiegend lateinamerikanischen Tanzelementen und ist bei vielen Mädchen und Frauen derzeit sehr en vogue.

Die Deutsch-Ägypterin Schirin Salem (GIZ Ägypten) berichtete über das in Ägypten überaus erfolgreich boomende IGMADI-Projekt („IGMADI mach dich stark“), bei dem muslimische Frauen beim fröhlichen Zumba-Tanzen die Schleier fliegen lassen, Selbstsicherheit lernen, ins Gespräch kommen und Solidarität erfahren.

Schirin Salem

Im vergangenen Jahr haben drei große „Ladys only events“ stattgefunden, an denen mehr als tausend Frauen teilgenommen haben. GIZ-Co-Sponsoren fanden sich im privaten Sektor für Fitness-Produkte, die bei den Veranstaltungen verkauft werden. Leider läuft das Projekt nur bedingt reibungslos, da das Ministerium für soziale Angelegenheiten wenig kooperativ ist und die Genehmigungsverfahren umständlich sind und nur schleppend verlaufen.

Anschließend wurde Zumba live von Emeline Lavender vorgeführt, die die Anwesenden zum Mitmachen aufforderte, und so wackelten Jung und Alt zu heißer Musik begeistert mit ihren Popos.

Die Karawane zieht weiter

Dann berichtete Rüdiger Nehberg (78), Deutschlands bekanntester Abenteurer, Überlebenskünstler und Menschenrechtsaktivist, über seine Arbeit für das Projekt „TARGET e.V.“, eine Initiative gegen die Verstümmelung von Frauen – FGM = Female Genital Mutilation.

Schätzungsweise sind 140 Millionen Frauen und jährlich weitere drei Millionen Mädchen weltweit von der FGM betroffen, die in 28 Ländern Afrikas sowie in arabischen und asiatischen Ländern praktiziert wird.

Eine aktuelle Umfrage der Thomson Reuters Foundation unter 336 Experten in 22 Staaten zeigt: In keinem anderen arabischen Land ist die Lage für Frauen so schlimm wie in Ägypten. Demnach sind hier sexuelle Gewalt, Frauenhandel, Belästigungen und gesellschaftliche Ausgrenzung leidiger Alltag. Libyen und Tunesien liegen auf den besseren Plätzen, selbst im Bürgerkriegsland Syrien, wo es sehr viele Vergewaltigungen gibt, leben die Frauen der Studie zufolge besser als in Ägypten. 90 Prozent der Ägypterinnen sind beschnitten. Erst langsam lernen die Frauen, dass die Genitalverstümmelung eine Menschenrechtsverletzung ist. Durch Migration hat die FGM längst auch in Europa Einzug gehalten (das sagte Herr Nehberg aber leider nicht). Mit ca. 140 Millionen Fällen weltweit sind mehr als dreimal so viele Menschen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen als von HIV/AIDS (40 Millionen).

Die WHO unterscheidet vier verschiedene Typen von Genitalverstümmelung, wobei nicht in jedem Fall eine klare Zuordnung möglich ist:

1. Partielle oder vollständige Entfernung der Klitoris und/oder der Klitorisvorhaut (Klitoridektomie)

2. Partielle oder vollständige Entfernung der Klitoris und der kleinen Schamlippen, mit oder ohne Entfernung der großen Schamlippen (Exzision)

3. Verengung der vaginalen Öffnung mit Herstellung eines bedeckenden, narbigen Hautverschlusses durch das entfernen und Zusammenheften oder –nähen der kleinen/oder großen Schamlippen, mit oder ohne Entfernung der Klitoris (Infibulation)

4. Alle anderen Eingriffe, die die weiblichen Genitalien verletzen und keinem medizinischen Zweck dienen, zum Beispiel: Einstechen, Durchbohren, Einschneiden, Ausschaben und Ausbrennen oder Verätzen.

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In einer beeindruckenden, grausamen PP-Präsentation zeigte Rüdiger Nehberg diese verschiedenen Verfahren und ihre Anwendung in der Praxis (und die verwendeten „Werkzeuge“: oftmals verrostete Scheren, Bindfäden etc.), Folterungen, von denen die Sultane, Scheichs, Muftis, Imame und Beduinen angeblich nichts wissen oder es sich mindestens nicht so fürchterlich vorstellen. Sie schauen dabei ja auch nicht zu, sondern schlürfen währenddessen wahrscheinlich ihren Tee oder rauchen ein Wasserpfeifchen.

Mit seinem Projekt „TARGET e.V.“ hat es sich Nehberg zur Aufgabe gemacht, die grausamen Folterpaschas in den islamischen Ländern davon zu überzeugen, dass die Verstümmlung nirgendwo im Koran und auch nicht in den Hadithen vorgeschrieben wird und dass diese Folterungen gefälligst per entsprechender Fatwa (Rechtsgutachten) abzuschaffen sind. Schon 2006 wurde auf einer von TARGET initiierten Konferenz in Kairo der Beschluss gefasst, dass die FGM gegen die höchsten Werte des Islams verstoße und deshalb ein strafbares Verbrechen sei, doch die „Tradition“ wird fortgesetzt: Täglich werden ca. 6.000 Frauen und Mädchen verstümmelt.

Nehbergs größter Traum ist es, über die Kaaba in Mekka ein riesengroßes Transparent mit der Verbots-Fatwa zu spannen. Die würden dann ca. drei Millionen (2010) Mohammedaner beim Hadsch (islamische Pilgerfahrt) sehen. Im Verlauf der weiteren Schilderungen seiner sehr spannenden Erlebnisse im Orient verstieg sich der empörte Menschenrechtsaktivist dann noch zu einem weiteren Wunsch: Er wollte die „zertrampelten Penisse“ der Männer, die der FGM partout keinen Einhalt gebieten wollen, „auf einer Schnur aufgereiht“ sehen! Spätestens jetzt dürfte es den männlichen Zuhörern im Saal etwas ungemütlich zumute geworden sein.

Zum Schluss durften zwei „wichtige“ Fragen gestellt werden. Martin Frick, Botschafter im Auswärtigen Amt, fragte, ob auch die Männer in den betroffenen Ländern angesprochen würden, um sie in Bezug auf das Thema zu sensibilisieren. Das wird natürlich nicht gemacht, es ist sowieso sinnlos, denn alte Macho-Traditionen schafft man nicht so einfach ab.

Entspannen konnten sich die Gäste anschließend bei Sekt, einem Buffet und lateinamerikanischer Live-Musik. Wir gedenken dabei all derjenigen Frauen auf dieser Welt, die dererlei Vergnügungen niemals mit uns teilen werden, denn: „Der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern auch ein totalitäres, von Männern beherrschtes, gewalttätiges Rechtssystem.“ (Arzu Toker, Zentralrat der Ex-Muslime)!

» Bonner General-Anzeiger: Zumba-Tanzen im Gobelinsaal




München: SPD will gendergerechte Spielplätze

spielplatzAuch wenn der Fasching nun schon vorbei ist, auf die SPD ist in Sachen Dummheiten immer Verlass. Tragisch nur, die meinen ihre Geistesblitze meist ernst. Ulrike Boesser, Münchener SPD-Stadträtin, hatte nun so eine geniale Idee. Ihre Welt ist offenbar sehr einfach: „Mädchen klettern gerne und Jungs spielen gerne Fußball.“ Das ist nun nicht besonders neu, neu ist nur, dass man sie deshalb beim Spielen trennen muss. „Gendergerechte Spielplatzgestaltung“ heißt das dann.

(Von L.S.Gabriel)

Mädchen würden viel zu oft von den Jungs in eine Zuschauerrolle gedrängt, auf den Spielplätzen und weil auch die rot/grünen Politiker in Wien so einen vollkommen unnötigen Gender-Spielplatz gebaut haben, muss München, wenn es nach Boesser geht, den Unsinn nachmachen.

Focus Online berichtet:

In Wien gibt es bereits genderspezifische Spielflächen. Man habe „Angsträume beseitigt“, sagt der Sprecher der Wiener Stadtwerke, Joachim Chen, FOCUS Online. Viel zu oft würden Mädchen vom vermeintlich stärkeren Geschlecht in einer Zuschauerrolle gedrängt. Die genderspezifischen Spielflächen sollen ihnen helfen, aus dieser Rolle herauszukommen. Deshalb wurden in Wien zum Beispiel Volleyballfelder gebaut – weil man davon ausgeht, dass Mädchen damit mehr anfangen können als mit einem Bolzplatz.

Seit ewigen Zeiten spielen Mädchen und Jungs gemeinsam, wer benachteiligt wird, muss eben lernen, sich seinen Platz zu erobern, das übt fürs Leben und hat bisher wunderbar funktioniert und wohl auch nicht geschadet. Von Angsträumen kann da keine Rede sein, aber Angstträume könnte man bei so viel gesellschaftlichem Dressurzwang bekommen.




Schweizer Bischöfe lassen Papst-Fragebogen durch Homo-Aktivisten verfälschen

Homoaktivist Arnd BünkerDie Schweizer Bischofskonferenz hat eine Umfrage des Papstes zur kirchlichen Familienpolitik heimlich in ein Plädoyer für gleichgeschlechtliche Partnerschaften umgedeutet. Ein Schwulenaktivist und Anhänger des Gender-Mainstreamings bestimmt die bischöfliche Agenda. Die Bischöfe hofieren die Schwulen! (Alles Nähere in der aktuellen WELTWOCHE! Auf dem Foto Arnd Bünker, der die Umfrage frisierte)

» Kontakt: arnd.buenker@spi-stgallen.ch




Stuttgart: Ausführlicher Video- und Fotobericht zur 2. Demo gegen den Bildungsplan 2015

Am 1. März fand in Stuttgart die zweite große Demonstration gegen den „Bildungsplan 2015“ mit über 1500 Teilnehmern aus ganz Deutschland statt (wir berichteten). Die Landesregierung muss jetzt liefern. Wann werden endlich Gespräche mit den Bildungsplangegnern geführt? Wo ist die Landesregierung konkret bereit, nachzubessern oder besser noch, zu streichen. Solange sich hier nichts bewegt, wird der Kampf um die Köpfe unserer Kinder weiter gehen.

(Von PI-Stuttgart)

Kretschmann will keinen Kulturkampf, sagt er. Eröffnet hat ihn die grün-rote Landesregierung selbst und das schon lange vor ihrer eigentlichen Amtszeit. Sie sehen sich im Finale ihrer politischen Arbeit gestört, vielen Bürgern fällt jetzt auf, was im Windschatten grünen Gutmenschentums in die Köpfe unserer Kinder Einzug halten soll. Dieses trojanische Pferd ist jetzt enttarnt worden – und das ist gut so!

In den Reden zu Beginn der Veranstaltung wurde genau darauf Bezug genommen. Unter dem Schutz starker Polizeikräfte und einer verstärkten Riege von organisiert auftretenden Ordnern konnte die Kundgebung auf der Haupteinkaufsmeile Königsstraße sicher starten.

Kurz nach 14 Uhr begann die Kundgebung mit einem klassischen Musikstück, das auf einen friedlichen und besonnenen Protest einstimmte. Wieder wurden viele Teilnehmer von TV- und Printmedien interviewt.

0Bildungsplandemo, 1.3.14,62

Zunächst wurden ein Grußwort der bekannten katholischen Schriftstellerin Gabriele Kuby verlesen. Darin sprach sie sich gegen eine staatlich verordnete Indoktrination aus: „Wir sagen Nein zur Zwangssexualisierung und Umerziehung der Kinder.“

Ein weiteres Grußwort wurde von der Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves verlesen. Meves ermutigte die Teilnehmer, ihre Kinder vor dem Vorhaben der Landesregierung zu schützen: „Lasst es nicht zu, dass Eure Kinder in der Schule mit Halbwahrheiten fächerübergreifend zu Unnatürlichem manipuliert werden!“

Bildungsplandemo, 1.3.14,74

Mathias von Gersdorff von der Aktion „Kinder in Gefahr“ sprach die ungeheuerlichen politischen Wurzeln und Programme der Grünen an: die Legalisierung von Pädophilie und Inzest, die Abschaffung der Ehe (wird von der Grünen Jugend offen gefordert).

Die Schauspielerin und Publizistin Inge Thürkauf prangerte an, dass „eine Minderheit von Gender-Gläubigen bzw. ihre Lobby der Mehrheit der Bevölkerung eine neue Ideologie aufdrängen will“. Sie appellierte an Kretschmann, „die Gender-Ideologie zumindest in seinem Regierungsbereich Baden-Württemberg zu stoppen, um uns und unsere Kinder zu bewahren – vor der Neuen Weltordnung der Sexualität.“

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Karl-Christian Hausmann, stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Stuttgart-Ost forderte die Bürger auf, für ihr Erziehungsrecht zu kämpfen und übermittelte Grüße von CDU-Fraktionschef Peter Hauk, der zuletzt der grün-roten Landesregierung „Gesinnungsterrorismus“ vorgeworfen hatte.

Die Rede Hausmanns wurde von üblichen Sprechchören „Faschisten… Nazis…“ und Attacken in Form von Obst und Gemüsebeschuss der linken Gegendemonstranten zu stören versucht. Teilweise flogen auch Wasserbomben.

Bildungsplandemo, 1.3.14,89b

Nicht jedes Wurfgeschoss traf, teilweise wurde das Obst einfach aufgefangen.

Bildungsplandemo, 1.3.14,90b

Prof. Dr. Micha Bloching sprach für die Partei der Vernunft gegen die staatliche Verletzung des elterlichen Grundrechtes auf Erziehung.

Bildungsplandemo, 1.3.14,95a

Alexej Tuchscherer von der Aussiedler- und Migranten-Partei Deutschland – EINHEIT betonte die fehlende Aufklärung in der Bevölkerung über die Problematik des Bildungsplans.

Bildungsplandemo, 1.3.14,98

Alexander Beresowski, Europakandidat der Alternative für Deutschland (AfD) sprach von seinen eigenen Erfahrungen in der Sowjet-Diktatur und zog Parallelen zu den aktuellen politischen Entwicklungen in Europa.

Bildungsplandemo, 1.3.14,104

Nach den engagierten Reden setzten sich die nach Veranstalterangaben 1800 Demonstranten in Richtung „Neues Schloss“ in Bewegung und auch PI – das in der Stuttgarter Zeitung erwähnt wurde – war mittendrin statt nur dabei.

Dass unter den Rednern oder den Grußworten Evangelikale nicht zu finden waren, verwundert. Zu Recht bemängelten dies mehrere PI-Leser und Kommentatoren wie Tobias W. Er schreibt:

„Wichtig ist mir, dass wir Evangelikalen hier klar Stellung beziehen. Deshalb hoffe ich, dass auf der nächsten Demonstration ein Vertreter der Evangelikalen, beispielsweise der Evangelischen Allianz, spricht. Es wurde in den Reden und über die Botschaften auf den Plakaten deutlich, dass man es hier mit einer frischen, widerstandsfähigen und wachsenden Bewegung für Familie, Ehe und Kinder zu tun hat. Jeder, der heute mit dabei war, ging mit dem Gefühl nach Hause, dass hier der Aufbruch zu etwas Gutem entsteht.

Aus der Erkenntnis, Zustimmung und Einigkeit sollte Handeln erfolgen, um Wirkung zu entfalten. Dazu gehört für uns Christen natürlich das Gebet, aber doch auch das öffentliche Bekenntnis. Mögen wir uns doch in der Verantwortung für die nachfolgenden Generationen aktiv für den Erhalt christlicher Werte einsetzen!“

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Nach nur wenigen Metern wurde die Masse von einer Polizeikette zum Stehen gebracht. (Noch ohne Beteiligung linker Gegendemonstranten!)

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Zunächst sollten die zuvor schon randalierenden linken Gegendemonstranten seitlich festgesetzt werden.

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Letztendlich sammelten sich dann aber doch wieder vor der Polizeikette linke Chaoten und versuchten zu blockieren. Die Demonstranten sangen christliche Lieder und skandierten in den vorderen Reihe akustisch unterstützt von Trommlern: „Räumen!“

Nach etlichen Minuten ging es dann auch vorwärts. Die Polizei räumte.

Ein Polizeibeamter wurde durch einen Tritt in den Unterleib verletzt und musste behandelt werden. Außerdem wurde mindestens eine Person festgenommen.

Ab der ersten Blockade ging es dann auch ohne längere Pausen auf der genehmigten Demo-Route weiter Richtung Staatstheater. Dass es den Demonstranten Ernst ist mit ihrem Anliegen, zeigte sich schon allein dadurch, dass viele selbst gestaltete Plakate dabei hatten. Eine Auswahl:

Auf der Abschlusskundgebung wurde deutlich gemacht, dass man sich nicht mit einer kosmetischen Korrektur des Bildungsplanes zufrieden geben wird. Um sich zu vernetzen, wurde auf den neuen Internetauftritt der Demo-Veranstalter, zukunft-familie.org, verwiesen. Unmissverständlich vernehmbar wurde am Ende der Veranstaltung wieder vereint „Wir kommen wieder!“ ausgerufen.

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Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass sich etliche Medien wieder einmal darin versucht haben, die Tatsachen zu verdrehen. So wurden einerseits die Zahlen der Bildungsplangegner mit 800 (wie in der SWR-Landesschau) viel zu niedrig angegeben und andererseits die Zahlen der Gegendemonstration auf dem Stuttgarter Marktplatz mit 4000! gleich zehnfach überhöht angegeben. Entlarvend sind Bilder, die vor Ort eine Menge von bis zu 400 Personen zeigt. Die Stuttgarter Nachrichten haben sich mittlerweile korrigiert und sprechen jetzt von 300-400 Bildungsplanbefürwortern. Noch falsche Zahlen vermelden u. a. die Mainpost und der Deutschlandfunk:

4000dlf

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Von der Tribüne aus gesehen, offenbart sich dem Beobachter der Unterstützerkreis. Dazu zählen neben dem Ausrichter „Christopher Street Day Stuttgart“ auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann. Ihm scheint es nichts auszumachen, sich inmitten von Fahnen der Grünen zu präsentieren.

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Jeder, der den Wahlkampf vor Ort letztes Jahr mitbekommen hat, und Kaufmanns Positionen auch in anderen Politikfeldern wie zum Beispiel der doppelten Staatsbürgerschaft kennengelernt hat, fragt sich, ob es für ihn nicht konsequenter wäre, nicht nur inmitten grüner Parteiflaggen zu stehen, sondern gleich ganz die Partei zu wechseln. Wer schon kein Problem damit hat, Seite an Seite mit der Landtagsabgeordneten Brigitte Lösch (Grüne) zu stehen, die der Meinung ist, die Petitionseinreicher dürften in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr haben, sollte sich die Frage stellen, ob jetzt nicht auch der richtige Moment für sein „Coming Out“ in die Grüne Partei gekommen ist.




Akif Pirinçci: Deutschland, meine Mutter

Deutschland, o du goldenes Elysium! Du kraftvoller Stier! Du bist die Macht, die ganz Europa trägt! Du bist das schönste aller schönen Länder! Du bist das warme Licht des Südens und das kühle Meer des Nordens, darüber die ster­nenklare Nacht! Niemals möge der Adler seine wachsamen Augen von dir abwenden, und immerdar mögen seine schar­fen Fänge und sein starker Schnabel dich beschützen! Du bist das Paradies, und ganz gleich, wieviele Hurensöhne dich noch verraten werden, am Ende wirst Du sie alle überleben.

(Offizielle Leseprobe aus Akif Pirinçcis neuem Buch „Deutschland von Sinnen – Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“)

Wären wir bei einem Blogeintrag im Internet, würde der Leser jetzt auf den für Begriffsstutzige ausgedachten Zusatz »Ironie off« warten. Von wegen, ich meine es wirklich ernst! Dort, wo ich herkomme, heißt die Heimat nicht Vaterland, sondern Mutterland. Und so nenne ich auch dich, meine Hübsche, »Mutter«, auch wenn ich nur dein Adoptivsohn bin. Aber du hast es mich nicht spüren lassen. Keine Sekunde lang.

Wie augenschmeichelnd du daherkommst. Grün bist du, oben vom Flugzeugfenster aus betrachtet, grün, nichts als grün, mit Einsprengseln von pittoresken Dörfern, kleinen Ortschaften und wenigen Großstädten, und selbst die schwel­gen in Grün. Ein einziger Naturpark. Deine Wälder, deine rie­senhaften und geheimnisvollen Wälder, in denen die deutsche Seele fest verankert sein soll, in denen Arminius’ Herz blutete und sich einst Hänsel und Gretel verirrten. Deine Seen, deine Flüsse, dein Wasser – wußtest du, daß das erste Mineralwasser aus einer deiner Quellen in die Welt kam? Viele Namen stehen für dich; der schönste ist Grimm. Durch ihn nistest du dich ein in die Seelen der Kinder, wo immer diese auch leben. Beim Erfinden warst du schon immer spitze. Du hast den Computer vor dem Computer erfunden und die Rakete vor der Rake­te. Ohne deinen Erfindungsgeist existierte nicht die moderne Welt, wie wir sie kennen. »Wir sind alles, ihr seid nichts!« Ironie on. Aber nur ein bißchen. Denn mia san mia!

Aber was ist los, Deutschland, liebste Mutter? Du bist so bleich, du blutest ja! Man hat sich an dir vergangen, sagst du? Wie denn das? Man hat dir Leid zugefügt, indem man dir deine Zukunft gezeigt hat? Wie sah sie aus, deine deutsche Zukunft?

Ah ja, jetzt sehe ich sie auch …

Am besten erkennt man den mentalen Zustand eines Lan­des daran, wie das Verhältnis zwischen Männlein und Weib­lein in der Öffentlichkeit verhandelt wird. Das Mediale verleiht der Sache Gewicht, und wenn man nur lange genug de­battiert, entstehen neue Normen, die irgendwann auch zum Maßstab der Politik werden. Und was könnte wichtiger sein als das Verhältnis der Geschlechter zueinander, dient doch die bipolare Anziehungskraft zwischen ihnen, die Liebe, der Sex und das Zusammenseinwollen, in den überwiegenden Fäl­len letzten Endes einem Zweck, ohne den die Welt sich nicht mehr weiterdrehen würde, nämlich der Erzeugung von Kin­dern. Die öffentliche Meinung hierzulande ignoriert jedoch diese Binsenweisheit aus ideologischen Gründen geflissent­lich oder beschäftigt sich vorwiegend mit dem Abseitigen des Sexus und lobpreist seine vielfältigen Deformationen. Man darf in diesem Land in einer Kneipe nicht mehr rauchen, aber nach der eingeatmeten rauchfreien Luft einer Kneipennacht und deren süßer Folge ein Kind abtreiben. Und die komplette linksversiffte Presse applaudiert dazu.

Die Heterosexualität, also das Starterset der Menschheit, das »Normale«, wird entweder als ein Witz oder als graue Zahlenkolonne abgehandelt. Es sei denn, es dreht sich um Moslems, da singt sogar der Lederschwule von der taz das Hohelied des Heteros und verteidigt Ayes Kopftuch mit Zäh­nen und Klauen, damit sie nicht etwa durch das obszöne Zei­gen ihres Haares auf Schritt und Tritt, wie es in Deutschland so der Brauch ist, vergewaltigt wird. Ansonsten geht es um Boris Beckers Pimmel-Abenteuer, heiße Flirt- und Datingtips,

mindestens einmal im Jahr um das Beichtbüchlein einer Nutte (geiler, wenn sie auch noch eine Studentin ist), das nicht mehr steigerbare Glück einer Patchworkfamilie, Singlebörsen und immer wieder um den zur Memme transformierten deutschen Mann. Was den Nachwuchs betrifft, soweit in der medialen Berieselung überhaupt vorhanden, geht es um Kita-Plätze (bloß weg mit dem Balg), weil das Gehalt eines Ehepartners (komischer Begriff) in diesem Raubtiersozialismusstaat nicht mehr ausreicht; um irgendwelche Schulreformen aus der Trickkiste der Behindertenpädagogik, damit das Leistungsni­veau derart tief absinkt, bis auch der letzte Doof oder rade­brechende Türke ein Einser-Abitur bekommt und schließlich um Ritalin. So wird das Lebensmodell der Mehrheit der in diesem Land lebenden Menschen zu einem öden Brei herun­tergedampft, während die Figuren aus dem Kuriositätenkabi­nett angeblich die Moderne, ja die strahlende Zukunft reprä­sentieren. Go fuck yourself!

Kein Wunder, daß die verblödeten Hampelmänner und Hampelfrauen aus der Politik angesichts solch eines falschen medialen Bildes sich was vom Pferd über Gender Main­streaming erzählen lassen, wonach das Geschlecht ein ge­sellschaftliches Konstrukt sei, nach dem Motto »Wenn mei­ne Tante einen Schwanz hätte, wäre sie mein Onkel«. Oder daß die Kindersexpartei Die Grünen Vergewaltigung in der Ehe zu einem Phänomen epidemischen Ausmaßes hochstili­siert, als fände sie in jeder zweiten Doppelhaushälfte statt, wo doch jeder Depp weiß, daß gerade Eheleute (wieder so ein komisches Wort) schon nach zwei Jahren Ehe geradezu nach einer Vergewaltigung betteln, weil im Bett nur noch tote Hose herrscht. Und daß das Wort »Betreuungsgeld« so intensiv gehaßt wird wie die Wörter »Judenstaat« und »Atomkraft«, weil es die ekelhaft perverse, wenn nicht gar satanische Asso­ziation von einer »Nur-Hausfrau« heraufbeschwört, die sich um den Haushalt, die Kinder und den Garten kümmert, und das womöglich auch noch freiwillig. Am Ende backt sie an Weihnachten mit den Kleinen Plätzchen, die Drecksau!

Wie es richtig geht, zeigt uns unser Musterbundesland. Ist es nicht toll, daß in Bayern (und in neun weiteren Bundeslän­dern) ein Landesverband der Polizei für Schwule und Lesben (VelsPol) gegründet wurde? Ich finde, das wurde auch Zeit, so verschwult wie die Polizei mittlerweile ist. Die Meldung druckt jede Zeitung mit stolzgeschwellter Brust ab, und auf dem Grup­penbild sieht man die uniformierten Homos mit euphorisch lachenden Gesichtern, als hätten sie gerade drei Tonnen Koks vom Laster herunter beschlagnahmt. »Die Polizei ist ein Quer­schnitt der Gesellschaft. Und natürlich gibt es auch bei uns Schwule und Lesben«, sagt der Sprecher der Münchner Polizei Thomas Ruch. Doch viele homosexuelle Beamte würden mit ihrem Privatleben noch hinter dem Berg halten, meint er. – Nee, echt jetzt? Ist ja furchtbar. Wenn ich irgendwo falsch geparkt habe, habe ich vom Wachtmeister stets die Ansage vermißt: »Sie stehen im Halteverbot – außerdem bin ich stockschwul.« Es hätte das Vergehen in einem anderen Licht erscheinen lassen, weiß nicht, irgendwie in einem metaphysischen oder so.

Noch vor nicht allzu langer Zeit haben in Berlin zwei tür­kische Mitbürger mit ihrem Protz-BMW einem Streifenwagen den Weg abgeschnitten, weil der zwecks Spurenerfassung ei­nes Unfalls etwas langsam gefahren ist, sind ausgestiegen und haben den Beamten mit Schmackes was auf die Fresse verpaßt (in der Türkei übrigens hätten die beiden danach noch exakt acht Sekunden auf diesem Planeten verweilen dürfen, bevor sie in eine bessere Welt gewechselt wären). Selbst herbeige­funkte Kollegen konnten die beiden heißblütigen Verkehrs­teilnehmer aus »Südland« nicht beruhigen. Nach der Fest­stellung ihrer Personalien durften sie weiterfahren. Waren ja schließlich Moslems. Auch hier hätte ein dezenter Aufkleber am Heck der Streife mit dem Hinweis »Schwuchtel an Bord« bestimmt deeskalierend wirken können.

Ja, Mutter Deutschland, es ist unter Deinen Kindern heut­zutage von schicksalsentscheidender Wichtigkeit, daß alles Geschlechtliche jenseits der Heterosexualität, also des lang­weiligen Normalfalls, eine Vergottung erfährt, wobei meiner bescheidenen Meinung nach das gepflegte Kinderficken rät­selhafterweise immer noch stark benachteiligt wird. Aller­dings arbeiten die Grünen unermüdlich daran, die Öffentlich­keit mit dem Inzestverbot als etwas Gestrigem, Überholtem, ja irgendwie Rechtsradikalem (diesem Zauberwort werden wir in diesem Buch noch sehr oft begegnen) zu penetrieren, so daß eines nicht allzu fernen Tages der Papa hoffentlich und endlich die eigene Tochter knallen und die Mutter sich vom eigenen Sohn lecken lassen kann.

Die Überhöhung der abnormalen Sexualität, eines Neben­produkts der Natur, kommt …




Birgit Kelle: Klassische Familie im Abseits

Die Familie ist gelebte Normalität, aber wer Familien verteidigt, wird von der Gender-Lobby als reaktionär gebrandmarkt. Menschen, die in den Medien die Familie aus Vater-Mutter-Kindern als Ideal verteidigen, werden als „Homo-Hasser“ tituliert, eine Lobbygruppe fordert, sie aus Talksendungen zu verbannen, ihnen die Möglichkeit zu nehmen, ihre Meinung zu äußern. 200.000 Unterzeichner einer Petition gegen die fächerübergreifende Ausweitung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in Baden-Württemberg werden als Fundamentalisten und rechtsextrem bezeichnet. Sie haben nur ihre Grundrechte wahrgenommen.

In Spanien ist gerade erstmalig weltweit ein katholischer Kardinal wegen „Homophobie“ angeklagt, weil er seinen Glauben verteidigt. In Brüssel wird der Lunacek-Bericht verabschiedet, der unter anderem die Anerkennung der Homo-Ehe europaweit vorsieht und Äußerungen dagegen praktischerweise als „Hasskriminalität“ bestrafen will. Das alles innerhalb einer guten Woche. Ist die Meinungsfreiheit in Deutschland und europaweit in Gefahr? Die Antwort ist leider ja.

Glaubt man den Medien, dann sind wir Deutschen ein ganz schön rückständiges Volk. Wir hängen immer noch an der klassischen Familie fest, wir heiraten gerne und die Mehrheit lebt zumindest viele Jahre in diesem altmodischen Ernährer-Modell, wo Frau zu Hause die Kinder großzieht und Mann die Familie ernährt. Damit gelten wir als mittelalterlich. Ein rückständiges „Auslaufmodell“. Die rosige Zukunft des modernen unabhängigen Menschen sieht vermeintlich ganz anders aus. Familie sucht man sich neuerdings aus, Kinder werden in „sozialer“ Elternschaft großgezogen, nicht in biologischer. Der freie moderne Mensch entscheidet sich nicht nur für seinen Beruf, sondern auch für sein Geschlecht und selbstredend für die Familienform, die ihm zeitweise am gelegensten kommt.

(Fortsetzung im Bayernkurier)




Baden-Württemberg will Biologie abschaffen

Im Stuttgarter Kultusministerium unter Leitung von Minister Andreas Stoch (SPD) wird offensichtlich der Versuch unternommen, an den Schulen die Voraussetzungen zu schaffen, um einer Ideologie mit einem bestimmten Menschenbild den Weg zu ebnen. In der „Wirtschafts Woche“ kritisiert in einem Kommentar Redakteur Ferdinand Knauß die geplante Abschaffung des Biologie-Unterrichts im Rahmen des „Bildungsplans 2015“. Dieser soll in einem Fächerverbund namens „Naturphänomene“ aufgehen. Welche konkreten Inhalte aus der Biologie letztlich in den Lehrplänen landen, ist bislang allerdings noch unklar.

Auch wenn einen Tag später das Kultusministerium bereits Relativierungsversuche unternommen hat, so ist der Kern der Kritik, dass die neue Reform wissenschaftsfeindlich und von ideologischen Gedanken getragen ist, nicht von der Hand zu weisen. Bezeichnend in diesem Zusammenhang der Kommentar des grünen Ministerpräsidenten und früheren Biologielehrers Kretschmann: „Die Schule kann nicht dort eine Einheit herstellen, wo sie die Wissenschaft NOCH gar nicht hat.“

Dazu der oben erwähnte Kommentar aus der Wirtschaftswoche von Ferdinand Knauß:

Die geplante Abschaffung des eigenständigen Biologie-Unterrichts in Baden-Württemberg ist weit mehr als ein bildungspolitisches Ärgernis. Die Lehrplanreform offenbart die Macht der Gender-Ideologen. Denn die Biologie ist ihnen ein Greuel.

Die baden-württembergische Landesregierung will den eigenständigen Biologie-Unterricht abschaffen. Gemäß der Bildungsplanreform von Kultusminister Andreas Stoch (SPD), die im Jahr 2015 wirksam werden soll, wird das Schulfach Biologie in einem so genannten Fachverbund namens „Naturphänomene und Technik“ aufgehen. Was zunächst nur als eine schulpolitische Detailfrage erscheint, offenbart bei näherer Betrachtung möglicherweise etwas sehr viel Bedeutsameres. Im Stuttgarter Kultusministerium wird offensichtlich der Versuch unternommen, an den Schulen die Voraussetzungen zu schaffen, um einer Ideologie mit einem bestimmten Menschenbild den Weg zu ebnen.

Diese Ideologie ist die so genannte Gender-Theorie. Sie wird in mannigfaltigen Varianten in den so genannten Gender Studies an Universitäten unterrichtet. Ihre Lehre lautet – stark vereinfacht: Das (soziale) Geschlecht („Gender“) eines Menschen wird von der Gesellschaft konstruiert. Die Ur-Mutter dieser Theorie war Simone de Beauvoir mit ihrem berühmten Satz: Man ist nicht als Frau geboren, man wird es. Den körperlichen Unterschied zwischen den Geschlechtern halten die meisten Gender-Forschern für weitgehend bedeutungslos. Radikale Vertreter wie Judith Butler schaffen es sogar, ihn ganz unter ihrem Denkgebäude zu begraben.

Unter diesen Voraussetzungen ist es nicht überraschend, dass in Gender-Publikationen vor allem ein Gegner aufs Korn genommen wird: die Naturwissenschaften und im Besonderen die Biologie. Kein Vorwurf wiegt für einen Gender-Forscher schwerer als der des „Biologismus“. Auf die angegriffenen Biologen selbst (und auf die meisten anderen Menschen mit durchschnittlicher biologisch-naturwissenschaftlicher Allgemeinbildung) wirkt das befremdlich. Aber es ist doch verständlich, denn die Gender-Theorie vom sozial konstruierten Geschlecht passt hinten und vorne nicht zu den Erkenntnissen der Biologie.

In der Biologie macht nichts Sinn, wenn es nicht im Lichte der Evolution betrachtet wird. Dieser Leitsatz von Theodosius Dobzhansky ist die Basis allen biologischen Denkens und Forschens. Die Funktion der Geschlechtlichkeit von Lebewesen – inklusive des Menschen – ist wie alles Lebende evolutionär zu erklären und demnach nicht von der Fortpflanzung zu trennen.

Die Diskurstaktik der Gender-Theoretiker ist üblicherweise, die Biologie zu dem zu erklären, was sie selbst sind: eine Ideologie. Das Mittel dazu ist die so genannte „Naturwissenschaftsforschung“, durch die die Forschungserkenntnisse der Biologie „dekonstruiert“ werden. Die Biologie wird da als eine von männlichem Machtwillen geprägte Disziplin dargestellt, deren Ansinnen es sei, die patriarchalische Geschlechterordnung zu untermauern.

Die meisten Biologen und auch andere Wissenschaftler außerhalb der Gender Studies nehmen derartige Theorien nicht besonders ernst. Solange sich Gender-Forscherinnen nur auf die philosophischen Fakultäten beschränken, bekommen Biologen davon nicht viel mit. Doch der Anspruch der Gender-Theorie ist nicht auf ein paar Lehrstühle beschränkt. Und wo könnte man die Biologie wirkungsvoller schlagen als an den Schulen. Wenn man keine Biologie-Lehrer mehr braucht, braucht man weniger Biologie-Lehrstühle an den Universitäten. Und wenn Kinder mit biologischen Erklärungen über den evolutionären Sinn der Zweigeschlechtlichkeit wenig oder gar nicht in Berührung kommen, sind sie umso empfänglicher für die Lehrer von der sozialen Konstruktion des Geschlechts.

Die Lehrplanreform in Stuttgart ist nicht die erste und längst nicht die einzige Offenbarung des enormen politischen Veränderungswillens der Gender-Ideologie, die aus einem akademischen Soziotop mittlerweile auf politische Schaltstellen übergegriffen hat. Im Kultusministerium in Stuttgart zeigt sich nichts anderes als ihre Macht und der Wille sie im Dienste ihrer Überzeugungen einzusetzen. Da sage noch einer, es gehe heute in der Politik nicht mehr um Ideologien. Gefährlich sind sie vor allem, wenn sie nicht als solche erkannt werden.

Der „Bildungsplan 2015“ und seine Auswüchse ziehen immer weitere Kreise und werden über kurz oder lang und direkt oder indirekt jeden betreffen. Daher ist es jetzt wichtig, diesen die Bevölkerung spaltenden, ideologisch belasteten und wissenschaftsfeindlichen Bildungsplan zu stoppen. Das wird aber nur dann möglich sein, wenn der Protest auch deutlich und öffentlich wahrnehmbar ist. Deshalb an dieser Stelle noch einmal der dringende Aufruf, sich aktiv an der kommenden Demonstration gegen den „Bildungsplan 2015“ am 1. März in Stuttgart zu beteiligen.

Kontakt:

'Naturphänomene' statt Biologie-Unterricht: Andreas Stoch Kultusminister von Baden-Württemberg in der Drais-Gemeinschaftsschule in Karlsruhe.Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Andreas Stoch
Thouretstraße 6
70173 Stuttgart
Tel.: 0711/279-0
andreas.stoch@spd.landtag-bw.de




Facebook: Das 3. Geschlecht und 54 Optionen

facebookgender -Es gab einmal eine Zeit, da war das Leben einfach – es gab Mann und Frau und dementsprechend gab es auch auf Formularen die Möglichkeiten „männlich“ oder „weiblich“, wenn nach dem Geschlecht gefragt wurde. Schätzungsweise 98% der Menschen waren in der Lage sich selbst einem der beiden Punkte zuzuordnen, wer es nicht konnte, hatte sich gefälligst zu entscheiden. Das war aber nun lange genug so. Wir leben in einer nach allen Seiten offenen, vielfältigen, kunterbunten, durchgegenderten Welt und müssen nun endlich lernen, dass es auch abartige abweichende Lebensentwürfe gibt und die müssen wir nicht nur Willkommen heißen, sondern in unseren Alltag integrieren. Facebook macht es uns jetzt vor und gendert sich bis zum Exzess.

(Von L.S.Gabriel)

Wer hätte gedacht, dass es neben den uns bisher vertrauten zwei Geschlechtern nicht nur ein drittes, sondern insgesamt 54 Unterscheidungen gibt? Die englische Version von Facebook jedenfalls leistet gewissermaßen Pionierarbeit und macht ein Ende mit dieser entsetzlichen Geschlechterdiskriminierung. Man kann nun für sein Profil zum Punkt Geschlecht männlich, weiblich oder eines der 52 anderen Geschlechter wählen. Da ist nun wirklich für jeden etwas dabei:

gender

Sollte sich das durchsetzen, muss man sich dann wohl auch noch Gedanken über neue Anredeformen machen. Statt „Sehr geehrte Frau Müller“ heißt es dann möglicherweise demnächst: „Sehr geehrtes Transe Müller“ oder „Sehr geehrter Cis-Herr Müller“.

Facebook hat lange an diesem Supergau der Political correctness gearbeitet.

Die Huffington Post schreibt:

„Es gibt eine Menge Leute, denen das nichts bedeutet, aber für die wenigen, die es betrifft, bedeutet es die Welt“, erklärt Facebook-Software-Ingenieurin Brielle Harrison, die an dem Projekt mitgearbeitet hat und selbst eine Geschlechtsumwandlung vom Mann zur Frau durchgemacht hat. […]

Die neue Gender-Auswahl-Option wird als ein wichtiger Schritt in Richtung Akzeptanz für Menschen gesehen, die sich selbst nicht als Mann oder Frau identifizieren.

Aber es gibt auch noch Stimmen der Vernunft:

„Es ist unmöglich, die biologische Realität zu leugnen, dass die Menschheit in zwei Hälften geteilt ist – männlich und weiblich“, sagt Jeff Johnston von „Focus on the Family“, einer einflussreichen nationalen religiösen Organisation in Colorado Springs, und fügt hinzu: „Jene, die Änderungen fordern, bestehen darauf, dass es eine unendliche Zahl von Geschlechtern gibt. So etwas zu sagen, macht es aber noch nicht richtig.“

Für alle, die sich ob der Fülle des Angebotes nun endgültig nicht mehr entscheiden können, was sie denn eigentlich sind, gibt es auch noch die geniale Möglichkeit „Other“ also „Andere“ zu wählen.

Wir dürfen uns freuen, es wird dieses Ungetüm an Geschlechterverwirrung auch bald in vielen anderen Sprachen geben, auch in Deutsch. Und spätestens dann werden von den diversen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Trans- und Intersexuellen (LSBTTI)–Organisationen sukzessive die Forderungen kommen, dass diese Art der Auswahl doch bitte auch in deutsche Amtsstuben Einzug halten müsste.




Schulz erklärt der Schweiz den Krieg

Da ist die Schweiz seit Jahrhunderten friedlich, fängt keine Kriege an, hält sich aus zwei Weltkriegen heraus und dann so was: Ein einfaches Referendum reichte aus, um den Präsidenten des europäischen Parlaments dermaßen auf die Palme zu bringen,dass er der Schweiz buchstäblich den „Krieg“ erklärte: „Wir sind nicht gut beraten, wenn wir sofort losschlagen“, sagte Martin Schulz in einem Interview mit Spiegel Online, und damit meint er ganz offensichtlich, dass „Wir“ (Die EU-Kommision? Die NATO? Die Europäer? Die Feuerwehr von Würselen?) später „losschlagen“ sollten.

(Von Arent)

Und tatsächlich schickt die EU auch bereits ihre Fußtruppen. In den verschiedensten Schweizer Städten machten sich gleich nach dem Referendum ‚Demonstranten’ auf, um gegen den Volksentscheid zu ‚protestieren’. Soll heißen, sie zertrümmerten Einkaufsmeilen, weil so ein Volksentscheid, wenn er ‚falsch’ ausgeht, nun mal ernsthafte ‚Konsequenzen’ nach sich ziehen muss. Und die Schweizer schickten ihre Polizei, um die ‚Konsequenzen’, die die EU dem widerspenstigen Bergvolk ganz real androht, in Grenzen zu halten.

Dabei hatte Martin Schulz tagelang unermüdlich die Schweizer vor einem ‚falschen’ Votum gewarnt. In Zeitungen, auf seiner Homepage – niemand kann behaupten die Schweizer hätten nicht wissen können was Martin Schulz von so einem ‚Referendum’ hält. Nämlich gar nichts. Es ist noch nicht lange her, da wurde der gewählte Ministerpräsident Griechenlands, Papandreou, abgesägt, weil er es gewagt hatte, über ein solches ‚Referendum’ laut nachzudenken. Damit hätte den Schweizern eigentlich klar sein müssen, dass so was auch außerhalb der Grenzen der EU nicht geduldet werden kann.

‚Losschlagen’, das sagt man normalerweise wenn man irgendwas erobern will. Und da gibt es im Falle der Schweiz tatsächlich so einiges. Zum Beispiel die erklecklichen Steuertöpfe der Schweiz, die den versammelten Medien-, Politik-, Gender- und sonstigen Expertendarstellern, die sich in Brüssel alle die Klinke in die Hand geben, nach den ganzen Millardenlöcher-Rettungsschirmen wie eine dicke neue Speckschwarte erscheinen müssen, in die man sich mit Inbrunst reinfressen kann.

Jetzt könnte man sagen, die EU sei irgendwie undemokratisch. Deshalb schoss die EU-Kommission vorsichtshalber auch gleich nach dem Referendum in Richtung Schweiz, dass man das Referendum irgendwie ‚undemokratisch’ fände.

Auf den ersten Blick macht das gar keinen Sinn. Ein Referendum undemokratisch? Auf den zweiten schon eher – das ist wie ein Dieb, der erwischt wurde und bevor das Opfer ‚Haltet den Dieb’ schreit, selbst losschreit: ‚Haltet den Dieb’ – und sich in der Verwirrung schnell aus dem Staub macht. Die EU-Kommission hat Angst, als undemokratisch zu gelten – also mehr als ohnehin schon – und deshalb schreit sie schnell ‚Die Schweiz ist undemokratisch’. Und hofft, dass bald Gras über die Sache wächst.

Das Referendum wird für die Schweiz allen Drohungen zum Trotz keine Konsequenzen haben – außer ein paar zertrümmerten Einkaufsmeilen natürlich. Martin Schulz will nicht riskieren, sich den Geldbatzen namens ‚Schweiz’ durch die Lappen gehen zu lassen und der Rest will nicht riskieren, das Thema Referendum – in welcher Form auch immer – in die Medien zu heben. Und Martin Schulz hat mächtige Verbündete: Nämlich die Schweizer Regierung selbst. Die hat schon zu verstehen gegeben, wie ‚unglücklich’ sie über das Referendum ist.

Jeder dieser ‚unglücklichen’ Abgeordneten, der die Zeichen der Zeit richtig zu deuten weiß und die Umsetzung des Referendums verschlampt, verschiebt oder sonstwie blockiert, kann sich schon jetzt auf einen Medaillen-, Ehrenprofessuren- und Auszeichnungsregen freuen, für den ‚Frieden’ in Europa, die ‚Völkerverständigung’, oder einem ähnlichen Schmarrn, denn eine Medaille für Devisenbeschaffung hat die EU (noch) nicht.




Video: Das neutrale Geschlecht – gendergerechte Erziehungsmethoden in Schweden

Dass die Sprache ein Schlüssel für die Umerziehung einer Gesellschaft ist, zeigt sich an Hand der Schweden sehr schön. Wobei „schön“ hier eigentlich nicht das richtige Attribut ist.

Die schwedische Regierung beschloss im Jahre 1998, dass die Gleichstellung der Geschlechter bereits im Kindergarten umgesetzt werden sollte. Kinder sollten in ihrer Entwicklung nicht durch geschlechtsspezifische Stereotypisierungen eingeschränkt werden. Zwei Einrichtungen, die dieses Ziel konsequent verfolgen, sind die Nicolaigården-Vorschule und die Egalia-Kinderkrippe in Stockholm. Beide werden von Lotta Rajalin geleitet, die für diese Dokumentation die Tore zu ihren Schulen öffnete.

Bislang gab es in der schwedischen Grammatik HON (gesprochen hunn) für „Sie“ und HAN für „Er“. Das ist aber laut dem Gleichstellungsgesetz von 1998 nicht mehr ausreichend und so wurde „HEN“ 2009 in die Nationalenzyklopädie aufgenommen. „HEN“ bezeichnet nun alles, was nicht ER oder SIE sein will. Um zu erreichen, dass alle Schweden vom Kleinkindalter an die neue Sprachregelung verinnerlichen, wird aggressiv in den Kindertagesstätten und Kindergärten Politik gemacht.

Bücher werden umgeschrieben, Lieder umgetextet. Für die älteren Kinder sorgen die Schulen in Schweden für die Gender-Erziehung, wie sogar im Spiegel Anfang 2013 zu lesen war.

Damit auch die Erwachsenen wissen, was richtig ist, werden alle neuen Eltern, die ihre Kinder vertrauensvoll in die Hände von (Um-)Erziehern geben, gleich zu Beginn von der Leiterin der Kindertagesstätte informiert. Ein bezeichnender Satz von Lotta Rajalin findet sich schon zu Beginn des Videos:

„…damals (1998) trat der Lehrplan für Vorschulen in Kraft. Demzufolge sollen wir stereotypen Geschlechterrollen entgegenwirken.“

In einem weiteren Ausschnitt des Beitrags werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einem Verhör unterzogen, ob sie auch brav das neue Wort „HEN“ oft genug benutzen. Ein männlicher Mitarbeiter ist beschämt, dass er es „viel zu selten tue“. In der Mitte des Beitrags äußert sich eine Mutter besorgt darüber, dass ihre Tochter rosa als Kleiderfarbe favorisiert.

„Ich hab es ihr ja nicht verboten, will aber nicht, dass sie ständig so rumläuft. […] In Rosa wird sie von allen wie ein süßes kleines Mädchen behandelt – und das finde ich einfach nicht ok.“

Es muss schrecklich für das arme Mädchen sein, das offenbar gerne ein Mädchen ist, wie ein Mädchen behandelt zu werden!

Das einzige, was bei diesem Beitrag hoffen lässt, ist die robuste Natur unserer Kinder. Die Erzieherin äußert ihre Besorgnis über die Entwicklung von Justus (5) folgendermaßen:

„Justus hat ein ausgesprochen männliches Selbstbild.“

Trotz jahrelanger Umerziehungsarbeit, Tanzröckchen und Genderbüchern mit „HEN“ in den Hauptrollen, gibt Justus am Ende seiner IndoktrinationszeitVorschulzeit – folgende Antworten:

„wärst du gerne ein Mädchen?“ (bitte sag ja..)
„Nein“
„warum nicht?“ (das ist doch toll!)
„einfach so“
„was willst du denn mal werden?“ (Prinzessin?? Balletttänzerin?)
„Feuerwehrmann!“

Bravo Justus!

Hier das Video des ARTE-Beitrags „Das neutrale Geschlecht“ vom 7. Februar um 22:30 Uhr:




Bettina Röhl: Freiheit heißt vom Staat sexuell in Ruhe gelassen zu werden

Jeder Mensch, der seine sexuelle Präferenz lebt, findet das für sich persönlich gut so. Da Sexualität zum Umfang der höchstrangig geschützten Privat-und Intimsphäre eines Menschen gehört, geht die Sexualität eines Menschen den anderen nichts an. Niemand hat ein Recht darauf zu erfahren, wie es körperlich bei einem anderen Menschen unter der Kleidung aussieht, oder wie es im Inneren seines Kopfes aussieht, sprich welches seine Fantasien, seine Vorlieben und seine Wünsche sind. Niemand hat ein Recht darauf, dass andere Menschen sich für seine Sexualität interessieren. Freiheit heißt dem anderen seine Sexualität zu lassen und von dem anderen sexuell in Ruhe gelassen zu werden. (Aus Bettina Röhls aktuellem Essay in der WIWO!)