PI-NEWS-Interview mit dem US-Politologen Prof. Bruce Gilley in Berlin

Warum sich die Deutschen nicht für Kolonialzeit entschuldigen müssen

Von COLLIN MCMAHON | 2017 veröffentlichte Prof. Bruce Gilley, Politologe an der Portland State University in Oregon, USA, den Aufsatz „The Case for Colonialism“ (Die Vorteile des Kolonialismus), in dem er sehr fundiert darlegte, wie die europäische Kolonialzeit für viele Länder ein Gewinn war, die nach der Entkolonialisierung in eine bis heute währende Spirale aus Gewalt, Armut und Korruption rutschten. Damit griff er eines der Steckenpferde der Linken an, die unter anderem ihre Politik der offenen Grenzen mit den angeblichen Verbrechen der Kolonialzeit begründen.

Obwohl der Aufsatz in einem eher unbekannten akademischen Journal erschien, dem Third World Quarterly, löste er gewaltsame Proteste und gar Morddrohungen gegen seinen Verfasser und den Verlag aus. Der Verlag zog den Aufsatz zurück, obwohl er allen wissenschaftlichen Standards genügte.

Das Statement des Verlags benennt die Gründe ganz offen: „Obwohl dieser Aufsatz von einem Doppelblindgutachten wissenschaftlicher Kollegen (Peer Review) geprüft wurde, erhielt der Verlag ernstzunehmende Drohungen persönlicher physischer Gewallt. Da uns die Sicherheit unserer Mitarbeiter oberstes Gebot ist, sehen wir uns gezwungen, diese Veröffentlichung zurückzuziehen“, heißt es auf der Webseite von Third World Quarterly.

Gilley ließ sich jedoch nicht einschüchtern und blieb bei seiner These. Er wurde damit zum Vorkämpfer für akademische Meinungsfreiheit angesichts linksradikaler Gewalt lange vor Lucke und Lindner. Er besuchte vom 7. bis 10. Dezember die Universität Heidelberg und hielt am 11. Dezember einen Vortrag im Deutschen Bundestag auf Einladung des entwicklungspolitischen Sprechers der AfD-Fraktion, Markus Frohnmaier, und des AfD-Obmanns im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron. PI-NEWS sprach mit Gilley (Video oben) und dokumentiert nachfolgend seinen Vortrag: 


 

Prof. Bruce Gilley (Bildmitte) mit den AfD-Abgeordneten Petr Bystron (l.) und Markus Frohnmaier.

Mein Interesse für die deutsche Kolonialzeit begann mit meiner Biographie des britischen Kolonialverwalters, Gouverneurs und Diplomaten Sir Alan Burns. Als er 1914 im Alter von 27 nach Nigeria abkommandiert wurde, wurde er mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs in die Kämpfe um Deutsch-Kamerun verwickelt. Mich wunderte die breite Unterstützung, die die deutschen Kolonialherren unter der einheimischen Bevölkerung zu genießen schienen, vor allem auch in Deutsch-Ostafrika. Wenn man die angeblichen „wissenschaftlichen Arbeiten“ zur deutschen Kolonialzeit in Afrika liest, muss man der Meinung sein, dass die Afrikaner die deutschen Kolonialherren hassten und für sie nie eine Finger krumm gemacht hätten.

Ich bin kein Historiker, erst recht kein Kolonialhistoriker. Ich bin Sozialwissenschaftler, und bin als solcher zur Überzeugung gekommen, dass das meiste, das von Kolonialhistorikern publiziert wird, nicht einmal den allgemein akzeptierten Mindeststandards für sozialwissenschaftliche Arbeit genügt. Es ist vielmehr ideologisch voreingenommen und teils sogar in sich widersprüchlich. Meine beste Qualifikation, über die deutsche Kolonialgeschichte zu schreiben ist also die Tatsache, dass ich kein Kolonialhistoriker bin.

Beginnen wir mit Deutsch-Südwestafrika (Namibien und Teile des heutigen Botsuana), denn je eher wir diese Thema richtig anpacken, desto besser: Denn sonst wird uns gebetsmühlenartig der Einwand „Was ist mit den Herero?“ entgegenschallen. Also gut, sei’s drum: Was ist mit den Herero?

Eingangs wollen wir darauf hinweisen, dass Deutsch-Südwestafrika nur etwa 2% der deutschen Kolonialpräsenz (in Lebensjahren gemessen) ausmachte. Es kann also sein, dass Deutschland bei 2% ihrer Kolonialbevölkerung elendiglich versagt hat, aber bei den anderen 98% einen Spitzenjob gemacht hat. Was würde dies für unser Resümee bezüglich der deutschen Kolonialgeschichte bedeuten?

Die deutschen Kolonialisten betraten mit Südwestafrika ein Land, das vor ihrer Ankunft schon in jeder Beziehung anarchisch und brutal war. Vor allem die Konflikte zwischen den Herero und den Nama wegen Weideland, Viehraub und Gehegen drohten ständig zu eskalieren. An einem einzigen Tag, am 23. August 1850, haben die Nama etwa ein Fünftel aller Hereros massakriert, an einem Ort der seitdem den Namen „Mordkuppe“ trägt.

Während sich die in Ostafrika vorhandene Handelskultur verhältnismäßig problemlos in die damalige Weltwirtschaft integrieren ließ, war die Ankunft der Außenwelt in Südwestafrika eine massiver Eingriff. Die deutschen Siedler eilten ihrer Verwaltungsstruktur voraus, was für die Nama und Herero einen plötzlichen Schock statt einer langsamen Entwicklung darstellte. Als sich die Lebensbedingungen für beide Gruppen verschlechterten, rebellierten sie. Dabei kämpften die Nama zuerst mit den Deutschen gegen den Aufstand der Herero, bis sie auch rebellierten.

Frohnmaier (l.), Gilley.

Die Antwort der Deutschen war, zuerst die Ordnung wiederherzustellen, bevor man mit Reformen beginnen konnte. Leider fiel diese Aufgabe einem kriegstraumatisierten Außenseiter zu: General Lothar von Trotha. Kaum eingetroffen, erließ von Trotha seinen berüchtigten Vernichtungsbefehl. Nach der brutalen Niederschlagung des Herero-Aufstandes waren 1906 aufgrund von Krieg, Hungersnot, Durst, Vergiftung oder Lagerhaft von 80.000 Hereros nur noch 20.000 (25%) am Leben. Um einem ähnlichen Vernichtungsbefehl zu entgehen ergaben sich die Nama 1907, ihr Volk von 20.000 auf 10.000 reduziert.

Es darf jedoch bezweifelt werden, ob diesen beiden Völkern ohne deutsche Kolonialherrschaft ein ähnliches Schicksal erspart geblieben wäre. Wahrscheinlich hätten sich die vom Norden eindringenden Herero der Auslöschung durch eine Allianz befeindeter Völker ausgesetzt gesehen, durch europäische und arabische Freischärlern bewaffnet, die auf Landraub aus waren. Aber solch ein Krieg wäre vermutlich von Geschichtsschreibung vergessen worden, und erst recht nicht Gegenstand von Untersuchungen und Verurteilungen geworden.

Die ganze Brutalität des deutschen Vernichtungsfeldzugs gegen die Herero und Nama wurde einzig durch von Trothas Befehl verursacht. Er wurde danach abberufen, angeklagt, verurteilt und seine Politik widerrufen. Als 1910 sein Nachfolger antrat, versprach dieser „unter den Eingeborenen das Vertrauen wiederherzustellen, dass sie vor den Exzessen Einzelner beschützt werden.“

Nichts entschuldigt von Trothas Vernichtungsbefehl. Er war ein einzelner Offizier, der seine Macht missbrauchte und dafür abberufen und verurteilt wurde. Aber es wäre meines Erachtens falsch, den Mord an den Herero als Völkermord zu bezeichnen, denn er war kein systematischer Ausdruck zentral gesteuerter deutscher Kriegsführung. Es war die Fehlentscheidung eines Einzelnen, die zu seiner Abberufung führte und von seinem Nachfolger wieder ausgesetzt wurde. Die deutschen Kolonialherren und die deutsche Politik waren keine Völkermörder, von Trotha war es. Er war ein Kriegsverbrecher.

Eigentlich sollte die deutsche Kolonialzeit viel eher anhand der Geschichte von Deutsch-Ostafrika beurteilt werden, in der immerhin 54% der Lebensjahre des deutschen Kolonialismus zu verorten sind. Warum hören wir jedoch so wenig über Ostafrika, das heute hauptsächlich Tansania heißt (mit Teilen von Ruanda, Burundi, Kenia und Mozambique)? Ganz einfach: Weil Deutsch-Ostafrika ein enormer Erfolg war.

1907 schrieb Martin Ganisya, ein befreiter Sklave, der es zum Lehrer an der Evangelischen  Missionarsschule in Dar es Salaam brachte, von der Pax Germanica, die die deutschen Kolonialherren gebracht hatten: „Der vorherige Zustand der Kolonie war einer des fortgesetzten Unrechts. Jetzt herrscht Frieden allenthalben.“ Bei der Niederschlagung des Maji-Maji-Austandes (dem „Wasserkult“) von 1905 bis 1907 erfreuten sich die Deutschen breiter Unterstützung in der Bevölkerung. Die post-1907 Reformen läuteten eine Ära des Fortschritts ein, die in der europäischen Kolonialgeschichte in Afrika ihresgleichen sucht.

AfD-MdB Petr Bystron.

In der Reichstagsdebatte zum Kolonialhaushalt im März 1914 wurde eine Resolution verabschiedet, in der Arbeitnehmerrechte für Eingeborene, ein Ende der Zwangsarbeit und die allgemeine Schulpflicht festgeschrieben wurden. Der US-Historiker Woodruff Smith nannte den Beschluss 1978 „die umfassendste Erklärung durch eine Kolonialmacht seiner selbstauferlegten Verantwortung gegenüber den Kolonialvölkern und der Begrenzung der Ausübung der Kolonialmacht.” Nach Smith hatte die deutsche Berufung auf breite Unterstützung in der Kolonialbevölkerung Hand und Fuß, wie man anhand wichtiger Gruppen sehen kann. Deshalb dauerte der Erste Weltkrieg in Ostafrika so lange, denn die eingeborenen Kämpfer waren dem Deutschen Reich gegenüber so loyal, dass sie bis zum bitteren Ende im Herbst 1918 weiterkämpften.

Deutsch-Kamerun machte wiederum 34% der deutschen Kolonialära aus. Auch über Kamerun hören wir von linken Kolonialhistorikern nie ein Wort. Warum? Weil die deutsche Kolonie hier ein phänomenaler Erfolg war, die sich unter der einheimischen Bevölkerung enormer Beliebtheit erfreute. Im Norden befand sich das Islamische Sultanat der Fulanis, die seit 1823 bis zur Ankunft der Deutschen 1902 die Nachbarvölker angegriffen, ausgeplündert und ermordet hatten, der willfährige Handlanger der Kolonialmacht. Christliche Missionare wurden wie unter den Briten in Nigeria verboten und die Scharia weiterhin erlaubt. Wenn die Deutschen Kamerun nicht besetzt hätten, schrieb der Historiker an der Yale University Harry Rudin 1938 nach seinen Studienreisen Anfang der 1920er, hätten es die Briten oder Franzosen getan. Und wenn  die Europäer Kamerun nicht besetzt hätten, hätten es die Fulanis gemach. Angesichts der Gräuel der Fulanis im Norden erklärt dies vielleicht, warum die anderen Eingeborenen sich dem europäischen Imperialismus gegenüber so aufgeschlossen zeigten.

Im Süden herrschten die Deutschen mithilfe der Duala-Stämme entlöang der Küste, die dadurch wohlhabende Mittelsmänner wurden. Seit 1907 gab es Ratsversammlungen für die Interessen der Afrikaner, eine dezentrale Verwaltung und Verwaltungsschulen für eine lokale Elite. Im Jahr 1914, sorgten in der gesamten Kolonie 2 700 einheimische Soldaten und Polizisten und etwa 200 deutsche Beamte für Sicherheit  – etwa ein Mann pro 1000 Einwohner (moderne Staaten haben etwa 5 bis 10 Soldaten und Polizisten pro 1000 Einwohner).

Die deutsche Entwicklungspolitik in Kamerun war am fortschrittlichsten von allen, unter anderem um der Forderung der Berliner Konferenz nachzukommen, Kolonialbesitz müsse mit “effektiver Besetzung” einhergehen. Seit 1894 wurde Landwirtschaft, Industrie und Infrastrukturpläne für die Binnenregionen eingeführt. Ironischerweise wurden diese deutschen Pläne später von Kritikern der Laissez-faire Einstellung der britischen und französischen Verwaltung ins Feld geführt. “Wo auch immer ich hinkam lobten die Einheimischen die hervorragende deutsche Verwaltung“,  schrieb Harry Rudin. “Der oft gehörte Kommentar über die Deutschen war, sie seien streng, manchmal hart, aber immer gerecht.”

Das würde auch erklären, warum die Kameruner wie die Ostafrikaner beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges so treu zu ihren deutschen Kolonialherren hielten. Einzige Ausnahme waren die Duala an der Küste, die schon vor dem Kriegsausbruch den Aufstand wagten, einfach weil die erfolgreichen Infrastrukturprogramme im Hinterland sie ihres bisherigen Handelsmonopols in der Kolonie beraubt hatten. Die Völker der Hausa und Jaunde im Binnenland kämpften genauso bereitwillig für die Deutschen wie die nigerianischen Stämme für die Briten. Als der Süden des Landes fiel, gingen über 6.000 eingeborene Soldaten und 8.000 andere Eingeborene lieber mit ihren deutschen Kolonialherren in der neutralen spanischen Kolonie von Rio Muni ins Exil (dem heutigen Äquatorialguinea).

Eines der lächerlichsten Beispiele für die Verdrehung der Tatsachen durch die heutige akademische Kolonialwissenschaft sind die Versuche, nachträglich die winzige deutsche „Vorzeigekolonie“ Togoland zu verunglimpfen – die nur 2% der deutschen Kolonialpräsenz ausmacht, die aber – genauso wie die andere deutsche „2%-Kolonie“ Südwestafrika – unverhältnismäßig viel Ressourcen und Mühen verbrauchte.

Gilley bei seinem Vortrag.

Woodruff Smith nannte Togoland eine „klassische Handelskolonie“ –  in der europäische Händler unter dem Schutz einer minimalen Staatsgewalt mit den Einheimischen Handel trieben oder Rohstoffe abbauten. Die winzige Hauptstadt von Lomé übte nur minimale tagespolitische Kontrolle aus, die alltägliche Verwaltung verblieb bei den Stammesoberhäuptern. Auch Jahre später fanden Sprachwissenschaftler immer noch Redewendungen aus der deutschen Kolonialherrschaft wie  “Und der ist für den Kaiser!”,  mit dem togolesische Väter ihrer unartigen Brut den Hintern versohlte, oder “Zu Gruners Zeiten gab‘s das nicht!”, wie die alten Weiber in einer bestimmten Region seufzten, um auszudrücken, dass früher unter dem Brandenburger Regionalverwalter Hans Gruner alles besser war. Julius Graf Zech, Gouverneur von 1903 bis 1910, war Katholik und selbsternannter Humanist, der es als seine moralische Pflicht ansah, die Lebensbedingungen der Afrikaner zu verbessern. Bismarck hatte mit seiner Reichsgründung viele Katholiken vor den Kopf gestoßen und ermutigte Zechs humanitäre Bemühungen, um die Gunst der Katholiken in Deutschland wiederzugewinnen.

Die deutsche Herrschaft brachte Stabilität in eine Region, die zuvor von Stammeskriegen und -feindschaften geplagt war. Im Nordwesten zum Beispiel verbündeten sich die Nawuri und Gonja, die im 15. und 16. Jahrhundert die kleineren Nachbarvölker unterdrückt hatten, und wurden Nutznießer der deutschen Herrschaft. Einer derjenigen, die von der neuen wirtschaftlichen Attraktivität und politischen Stabilität der neuen Kolonie angelockt wurden, war ein brasilianischer Mischling namens Francisco Olympio. Sein Sohn Octaviano bewegte Zech und seine Nachfolger zu politischen Reformen. Franciscos Neffe Sylvanus wurde nationalistischer Anführer und nach der Unabhängigkeit Togos 1961 der erste Präsident. Er wurde auf der Flucht Richtung US-Botschaft 1963 blutig niedergeschossen, und eine 50-jährige Abfolge von Militärdiktaturen war die Folge. Wer blickte da nicht wehmütig auf die deutsche Kolonialherrschaft zurück?

Dennoch tun die Kolonialhistoriker ihr Äußerstes, den „Mythos“ der erfolgreichen Kolonie zu entzaubern. Dabei sind diese Versuche so offensichtlich ideologisch motiviert, dass man nur aus ihnen zitieren muss, um sie als das zu entlarven, was sie sind. Der Musterschüler  dieser Kolonialkritiker ist Dennis Laumann von der University of Memphis, ein offener Marxist und Kuba-Bewunderer, der gewalttätige Tierschützer unterstützt und seinen Studenten die Lektüre der kommunistischen Parteizeitung Workers Daily empfiehlt. Mann könnte ihn als ideologischen Irrläufer von der Hand weisen,  aber dann würde uns einiges an Unterhaltung entgehen. Denn Laumann musste vor Ort erstaunt feststellen, dass  “die Sprachgeschichte der deutschen Besatzung zu meinem Erstaunen oberflächlich die These der Vorzeigekolonie bestätigt, indem die mündliche Überlieferung die „Disziplin“, „Ordnung“ und „Anstand“ der deutschen Kolonialzeit hervorheben.” Also entschied er kurzerhand, die mündlichen Überlieferungen, die seiner These zuwiderliefen, zu verwerfen. Nach Friedrich Engels mussten diese nur  „falsches Bewusstsein“  sein: “Mündliche Überlieferungen werden von den wirtschaftlichen und politischen Umständen ihrer Entstehung geformt, spiegeln daher die spezifische Ära, in der sie entstanden sind und wandeln sich mit der Zeit.”

Nachdem er sich derart vom Ballast der tatsächlichen Beweislage befreit hat, wendet sich Laumann desweiteren einfach seiner Entrüstung und seinem Entsetzen angesichts aller Kollegen zu, die die deutsche Kolonialzeit in Togoland nicht mit absoluter Verurteilung begegnen, obwohl er bis auf Zitate notorischer togolesischer Kolonialgegner keinen Grund dafür vorbringen kann. Das Beste, was er ins Feld führen kann, ist ein Zitat eines togolesischen Historikers von 1969, der sagt, „das togolesische Volk war von der Kolonialherrschaft enttäuscht und fand sie unerträglich“ – eine Behauptung,  keine Tatsachenfeststellung. Als Beleg dienen ihm großspurige Behauptungen, die Deutschen hätten die „Togolesen ihrer Grundrechte beraubt” – wobei man sich fragen muss, wie viele Grundrechte ein Einwohner des steinzeitlichen Westafrikas vor 1907 gehabt haben kann.

Anschließende Fragerunde.

Eine interessante Anmerkung zur deutschen Kolonialzeit in Afrika ist die Tatsache, dass es der deutsche Mediziner Robert Koch war, der ein Heilmittel für die Schlafkrankheit fand, welches dann von den Franzosen geklaut und in den 1920ern flächendeckend eingesetzt wurde. Dieser deutsche Beitrag rettete ein bis zwei Millionen Menschenleben und verschonte unzählige Familien und Gemeinden vor unnötigem Leid. Die beiden Ghanaischen Wissenschaftler Isaac Brako und Seth Peter Frimpong bemerkten 2013, dass diese Errungenschaft allein alle Leistungen der gesamten deutschen Kolonialzeit in den Schatten stellt: „Aufgrund dieser einen medizinischen Errungenschaft kann man die deutsche Präsenz in Afrika als völlig gerechtfertigt bezeichnen. Unter dem Strich kann kein Afrikaner behaupten, die Deutschen hätten nichts Wertvolles beigetragen.”

Über die deutsche Kolonialzeit in Qingdao und dem Südpazifik kann man eine ähnliche Geschichte der ideologisch verzerrten Gesichtsschreibung erzählen. Zu Qingdao, dem deutschen Hongkong, reicht es, den Vater des Modernen Chinas Dr. Sun Yat-sen während seines Besuchs 1912 zu zitieren: “In dreitausend Jahren hat China in Qingdao nicht geschafft, was die Deutschen in fünfzehn Jahren geleistet haben. Wenn jede Regionalverwaltung in China zehn Abgesandte nach Qingdao schicken würde, um seine Verwaltung, Stadt, Straßen, Hafenanlagen, Universität, Wälder, Stadtwerke und Gemeinde kennenzulernen, würde China sehr profitieren.” Sun suchte bis in die 1920er Jahre den Rat der Deutschen, obwohl die Kolonie längst von Japan besetzt war. (Die Besetzung löste in China eine Welle des Nationalismus aus und berietete so den Weg für die katastrophale Machtübernahme der Chinesischen KP).

Im Pazifik mühen sich die Kolonialhistoriker trotz aller Beweise für den Erfolg der , deutschen Kolonialherrschaft, einen „heimlichen“ und „verschwiegenen“ Deutschenhass ausfindig zu machen, und Beweise zu finden, wie sehr die armen Insulaner von den bösen Deutschen traumatisiert und entmenschlicht wurden. Dementgegen steht eine charmante historische Anekdote: Trotz aller vermeintlicher Gewalt und Unterdrückung haben die offenbar sehr einfältigen Bewohner des mikronesischen Pohnpei ihren deutschen Glockenturm im Jahr 2000 liebevoll und sehr aufwendig restauriert. Sicherlich ein Zeichen kollektiver Geschichtsvergessenheit. Warum sonst sollten sie ein Symbol der kolonialen Unterdrückung wiederherstellen wollen? Vielleicht lag es aber auch daran, dass die deutsche Herrschaft soviel besser als alle anderen Alternativen war.

Seit 1918 durchlief die deutsche Kolonialgeschichtsschreibung vier diskrete Stufen. Von 1918 bis 1933 hatten es die ehemaligen Kolonialherren mit kruder anti-deutschen Propaganda zu tun, hauptsächlich britischen Ursprungs, und entgegneten dieser mit schlagenden empirischen Beweisen für die Tatsache, dass die deutsche Kolonialgeschichte fast makellos war. Federführend war dabei der letzte deutsche Gouverneur von Ostafrika, Heinrich Schnee, der angesichts der Versuche, die Kolonialzeit im schlechtest denkbaren Licht zu zeichnen, den Begriff der „kolonialen Schuldlüge“ prägte. Sein Begriff trifft heute im Wesentlichen auf alle koloniale Geschichtsschreibung zu.

Bruce Gilley und Collin McMahon (Übersetzer).

Diese erste Nachkriegsgeneration klammerte sich nach 1918 an die deutsche Tradition der westlichen Aufklärung als liberale Kolonialmacht. Sie verfolgten immer noch das europäische Projekt, die Errungenschaften der Modern mit der Welt teilen zu wollen und zeichneten sich durch die westliche Tugend der selbstregulierenden Einrichtungen und selbstkritischen Traditionen aus. Tragischerweise hat diese „Koloniallobby” den Kampf verloren. Zu viele Deutsche waren von der liberalen Gesellschaft enttäuscht und wandten sich komplett  vom Liberalismus ab. Stattdessen warfen sie sich der Sowjetunion in die Arme und wurden die Handlanger der antikolonialen kommunistischen Agitation, hauptsächlich durch die Liga gegen den Imperialismus und koloniale Unterdrückung (League against Imperialism and for National Independence, LAI) der Kommunistischen Internationale in der Berliner Friedrichstrasse, durch den Erfurter Kommunisten Willi Münzenberg gegründet. Die LAI wurde zum Sammelpunkt für antikoloniale Nationalisten wie M.N. Roy aus Indien und Mohammed Nafi Celebi aus Syrien.

Diese Ablehnung des kolonialzeitlichen Liberalismus und Kosmopolitismus ging Hand in Hand mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten, die entschiedene Kolonialgegner waren. Antikolonialismus galt den Nazis als Rückbesinnung auf das deutsche Volkswesen, auf die völkische Reinheit und Alleinstellung der Deutschen. Wenn das Vernichtungslager Auschwitz einen kolonialen Wegbereiter hatte, ist er nicht in Windhoek zu verorten, sondern in der Friedrichstrasse. Wenn eines Tages die Geschichte dieser abstoßenden Seite des deutschen Antikolonialismus geschrieben werden sollte, müsste sie heißen: Von der Friedrichstrasse nach Auschwitz: Der deutsche Antikolonialismus und der Holocaust.

Viele Kolonialgegner waren sehr angetan vom Nationalsozialismus und wollten etwas ähnliches bei sich zu Hause einführen. Ein engstirniger Nationalismus verband sich mit einem Hass auf den “internationalen Kapitalismus” und einem sozialrevolutionären Bestreben, korrupte Eliten durch energische Jugendbewegungen zu ersetzen. In Ägypten waren die Kolonialgegner  große Unterstützer des Nazi-Anschlusses von Oberschlesien und der Rheinland, und erhoben ägyptischen Ansprüche auf „Lebensraum“ im Sudan.

Für Adolf Hitler war der Kolonialismus Zeit- und Geldverschwendung, eine Angelegenheit für jüdische Kapitalisten und verweichlichte christliche Missionare, die von einer „universellen Menschlichkeit“ schwärmten. Für Hitler waren die Schwarzen nicht besser als „Pudel“ und nicht wert, von Ariern regiert zu werden. Kolonien waren für ihn eine riesige Verschwendung nationaler Ressourcen. Die Vorstellung der Mischehen in den Kolonien war ihm zuwider. (Moderne linke Akademiker verabscheuen wie Hitler Mischehen und rassenübergreifende Beziehungen in den Kolonien, da sie darin „Gewalt über die Körper der Unterworfenen“ erkennen)

Nach Hitlers Machtergreifung in Europa wechselten die Antikolonialisten die Seiten, von Moskau zu den Nazis, da sie in Hitler einen mächtigen neuen Fürsprecher sahen. Die romantischen, antimodernen Tendenzen der Nazis hatten für afrikanische und asiatische Nationalisten große Anziehungskraft. Subhas Chandra Bose verbündete sich mit den Faschisten in Deutschland und in Japan, da er ihre Unterstützung gegen die Herrschaft der Briten in Indien suchte. Im November 1941 gründete Bose in Berlin die Zentrale freies Indien, die mit der Indienabteilung des deutschen Auswärtigen Amtes Inder in Europa und in Asien überzeugen  wollte, für die Nazis zu kämpfen. Bose rekrutierte 3000 indische Kriegsgefangene in Deutschland für die Legion „Freies Indien“.

Der Sprecher der AfD-Fraktion, Christian Lüth (l.), Markus Frohnmaier und Bruce Gilley.

1944 wurde mit Hilfe der Französischen Gestapo ebenfalls eine “zweite Brigade Nord-Africaine” ins Leben gerufen, zu denen u.a. etwa 300 Araber und Berber zählten, angeführt vom algerischen Nazi-Unterstützer Mohammed El-Maadi, die die französische Milice im Kampf gegen die nazifeindliche Resistance unterstützten. Der Palästinenser Amin al-Husseini (auch als „Mufti von Jerusalem,” bekannt, ein hohes Amt im sunnitischen Islam) hat das Berliner Islamische Zentralinstitut 1942 als Arabischer Nachrichtendienst neugegründet, um die antikolonialen Bewegungen im Nahen Osten in die Kriegsbemühungen der Nazis einzubringen .

Die Nazis verglichen ihre „nationale Revolution” von 1933 (die ihrer Ansicht nach Deutschland vom Joch der Versailler Verträge befreit hat) mit den nationalen Ambitionen der Kolonialvölker. Den Nazismus und den Antikolonialismus einte eine gemeinsame DNA: Illiberal, rücksichtslos, totalitär, und für alle die ihnen unterworfen wurde eine unmittelbare Lebensgefahr. Das Dritte Reich vergiftete jeden Aspekt der deutschen Kultur und Gesellschaft, und verwandelte das Erbe des deutschen liberalen Kolonialismus in einen weiteren Teilaspekt dieses entsetzlich bösen Regimes. William Harbutt Dawson, der britische Journalist, Gelehrter, und Beamter, Teilnehmer der britischen Delegation in Versailles, war der Meinung, der Nationalsozialismus habe Deutschland entzweit, entwestlicht und entkolonialisiert – aus der Mitte der europäischen Kultur gerissen – und die Zukunft läge darin, diese liberalen europäischen Werte in Deutschland wiederherzustellen. Dawson hat vielleicht das Ausmaß von Hitlers Bösartigkeit unterschätzt, aber in einem hatte er recht: Mit der Diagnose, dass Hitler die Manifestation einer deutschen Ablehnung (oder Leugnung) der europäischen Idee darstellte, nicht dessen Fortsetzung. Demzufolge wäre der Weg zur entgültigen Entnazifizierung die Wiederherstellung der zentralen deutschen Rolle auf der Weltbühne und damit die Rehabilitierung des deutschen Kolonialismus.

Nur leider hat sich während des Kalten Krieges der Antikolonialismus wieder mit Moskau verbandelt. Ostdeutsche Wissenschaftler, die innerhalb stalinistischer Organisationen forschten, produzierten am laufenden Band kritische Betrachtungen der deutschen Kolonialzeit, die von unseren heutigen Historikern wie einem Rudel durstiger Hunde aufgesogen werden. Vielleicht liegt es ja nur an mir, aber regierungskonforme Propaganda eines mörderischen stalinistischen Regimes, die dem ausdrücklichen ideologischen Zweck diente, den Westen zu attackieren, scheint keine vielversprechende Ausgangsbasis für aussagekräftige wissenschaftliche Forschung zu sein. Der Kalte Krieg ist lange vorbei, die Hinterlassenschaft der  marxistischen Kolonialgeschichte ist uns in den deutschen Universitäten erhalten geblieben.

Das deutsche Kolonialbild und die deutsche Kolonialforschung ist immer noch geprägt von einer ideologischen Indoktrinierungskampagne nach dem 1. WK, die in den schlimmsten Auswüchsen des Totalitarismus unserer Zeit verwurzelt ist, sowohl dem Sowjetkommunismus wie dem National-Sozialismus.  Trotzdem gilt diese vollständig ideologisierte Form der Kolonialgeschichtsschreibung als die einzig Wahre und Gute. Sie ist keines von beiden. Wenn Deutschland wirklich zu einer Kultur des klassischen Liberalismus und der westlichen Identität zurückfinden will, muss es die dogmatische, totalitäre Ideologie des Antikolonialismus ein für alle Mal verwerfen.




Vorläufiges Urteil im Tönnies-Prozess: Drei Monate auf Bewährung

Von EUGEN PRINZ | Am 22. Juni 1633 verurteilte die Heilige Inquisition Galileo Galilei dazu, seiner „Irrlehre“ abzuschwören, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Zähneknirschend musste der italienische Gelehrte einräumen, dass es umgekehrt sei. Nun kann man über die Inquisition in diesem Fall sagen was man will, eines muss man ihr jedoch zugute halten: Sie wusste es nicht besser.

Die Wahrheit über Afrika, die man nicht sagen darf

Diesen mildernden Umstand kann die Inquisition 2.0, die von den Bessermenschen und der linksgrünen Medienlandschaft Deutschlands getragen wird, nicht für sich in Anspruch nehmen, denn sie kennt die Wahrheit über Afrika: Die Wälder auf diesem Kontinent werden abgeholzt  und die Menschen dort haben eine hohe Fortpflanzungsrate. Das ist so. Punkt.

Das Wirken der neuen Eiferer, die durchdrungen von hehrem Sendungsbewustsein, den politisch unkorrekten Gedanken und Worten des gemeinen Volkes die strengen Zügel ihrer Hypermoral anlegen und jede Verfehlung geifernd mit der möglichen Höchststrafe sanktionieren, bekam jüngst auch Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, zu spüren.

Wie PI NEWS bereits ausführlich berichtete, kritisierte Tönnies auf dem Tag des Handwerks in Paderborn die Pläne, im „Kampf gegen den Klimawandel“ die Steuern zu erhöhen und schlug vor, stattdessen lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. Dann fügte er scherzhaft hinzu:

„Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“

Oh. Mein. Gott.

Der Schalke-Boss hatte es gewagt, eine Bemerkung über die Afrikaner zu machen, ohne die selbige vorher der UN-Vollversammlung zur Prüfung auf rassistische Komponenten vorzulegen. Ein klarer Fall für die Inquisition 2.0, die erwartungsgemäß wie ein Rudel hungriger Wölfe über den armen Fleischmilliardär herfiel, obwohl das einzig diskussionswürdige an seiner Aussage die Lichtverhältnisse beim Zeugungsakt sind.

Nachdem die inszenierte Woge heller Empörung in einer konzertierten Aktion von Medien, Politik und Sport über Tönnies hinweggerollt war und ihn platt gemacht hatte, reagierte er mit einer Endlosserie von unterwürfigsten Entschuldigungen bei jeder sich bietenden Gelegenheit in jedem verfügbaren Medium.

Vor der Großen Strafkammer beim Ehrenrat des Schalke 04 

Der Angeklagte hatte also die Tat gestanden und Reue gezeigt. Als nächstes zog sich die örtlich und sachlich zuständige Große Strafkammer beim Ehrenrat des Schalke 04 zu einer 4-stündigen Beratung zurück und verkündete anschließend im Namen der Hypermoral folgendes Urteil:

„Der 63 Jahre alte Unternehmer wird sein Amt für drei Monate ruhen lassen und danach seine Tätigkeit im Aufsichtsrat wieder aufnehmen. der gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden des S04, Clemens Tönnies, erhobene Vorwurf des Rassismus Ist unbegründet“

Die Sitzung ist geschlossen, möchte man noch hinzufügen. Nochmal mit einem blauen Auge davongekommen? Wer weiß… Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und drei Monate sind womöglich zu kurz, um Gras über die Sache wachsen zu lassen. Die Bessermenschen werden nicht ruhen, bis Clemens Tönnies doch noch auf dem Scheiterhaufen brennt. Auf das Rad binden genügt hier nicht, da muss die Höchststrafe her.

Aus diesem Grund legt Sylvia Schenk von Transparency International schon mal vorsorglich Berufung gegen das Urteil ein. Der WELT sagt sie:

„Das war eine rassistische Äußerung – was soll denn sonst der Grund der festgestellten Diskriminierung gewesen sein? Wenn der Mann an der Spitze des Schalker Aufsichtsrats so etwas bei einer offiziellen Rede sagt, muss es eine klare Reaktion geben.“

Auch der FOCUS wetzt das Messer und zitiert reihenweise Tweets von „empörten Fans“.

Man braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass diese drei Monate letztendlich nur dazu dienen werden, Clemens Tönies einen gesichtswahrenden, aber endgültigen Rückzug aus seinem Amt zu ermöglichen.

Erschreckendes gesellschaftliches Klima in Deutschland

Doch selbst wenn er sein Amt behalten sollte, ist der Vorgang schon erschreckend genug. Und zwar nicht wegen seiner scherzhaften Äußerung, die im Kern vollkommen zutreffend ist, wie auch der „Afrika Beauftragte“ der Kanzlerin, Günter Nooke (CDU) eingeräumt hat. Nein, es ist die Reaktion des Establishments darauf, diese Hetzjagd, die jeden, der sich noch einen Funken gesunden Menschenverstand bewahrt hat, entsetzen muss.

Stellen wir uns vor, es hätte jemand gesagt:

„Die Europäer wollen jetzt jede Menge Bäume pflanzen, um den Klimawandel zu stoppen. Sie sollten lieber dafür sorgen, dass sie mehr Kinder produzieren“.

Kein Mensch hätte sich darüber aufgeregt. Warum regt man sich dann auf, wenn eine ähnliche Bemerkung über die Afrikaner gemacht wird? Ethnien haben sich seit jeher übereinander lustig gemacht. Das ist ein Bestandteil der menschlichen Natur und in den weitaus meisten Fällen nicht so gemeint. Man sollte das, sofern es nicht ins Böswillige abgleitet, mit einer Portion Humor nehmen und nicht das Land mit einer Inquisition 2.0 überziehen.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.




Deutschland ist, wo man sich für die Wahrheit entschuldigen muss

Von EUGEN PRINZ | Präsidenten von Fußballclubs sind dafür bekannt, Klartext zu sprechen. Uli Hoeneß von Bayern München ist ein gutes Beispiel und auch Clemens Tönnies, Aufsichtsratschef des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, bildet da keine Ausnahme. Tönnies ist nicht nur Fußballfunktionär, sondern auch noch Chef des zweitgrößten Schweine-Schlacht-Imperiums in Europa. Ein bedeutender Unternehmer also.

In dieser Eigenschaft war er kürzlich auf dem Tag des Handwerks in Paderborn. Als dort über Wege diskutiert wurde, den Klimawandel zu bremsen, kritisierte er den Ansatz, dafür die Steuern zu erhöhen. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. O-Ton Tönnies:

„Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“

Es wird berichtet, dass nach einer kurzen Schrecksekunde die rund 1600 Gäste im Saal Beifall klatschten.

Wie sich der geneigte PI-NEWS Leser denken kann, ging es jedoch in dem Moment rund, als diese Aussage von den Medien aufgegriffen wurde. Die Volksdressierer klatschten nicht so begeistert Beifall, wie tags zuvor die geladenen Gäste auf der Handwerks Veranstaltung. Zuerst berichtete die Neue Westfälische voller Empörung über die Aussage von Tönnies, der Rest des Blätterwaldes folgte eilfertig kurz danach.

Am Freitagmorgen machte dann der seit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis´ „Schnackselbemerkung“ größte Afrika-Skandal in den sozialen Netzwerken seine Runde und führte – wie das in Deutschland bei solchen Aussagen üblich ist – zu einem Shitstorm aus vor Wut geifernden Gutmenschen, die sonst keine anderen Probleme haben. Beispielhaft für das Geheul soll dieser Tweet zitiert werden:

„Ein Rassist wie Clemens Tönnies sollte davon Abstand nehmen, einen Sportverein zu führen, dessen Werte nicht seinen entsprechen“

Was anschließend folgte, entspricht dem üblichen Drehbuch in solche Fällen. Der böse Rassist muss in Sack und Asche gehen und in öffentlicher Zerknirschung sein mea maxima culpa in die Welt hinausposaunen, um seinen Kopf zu behalten. In diesem Fall sah das so aus:

 „Als Vorsitzender des Aufsichtsrats des FC Schalke 04 stehe ich 1000-prozentig hinter unseren Vereinswerten. Dazu gehört der Einsatz gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung. Vor diesem Hintergrund möchte ich mich explizit bei euch, den Fans, Mitgliedern und Freunden des FC Schalke 04 für meine Aussage beim Tag des Handwerks entschuldigen. Sie war falsch, unüberlegt und gedankenlos und entsprach in keiner Weise unserem Leitbild. Es tut mir sehr leid“,

 

Der Teufel scheut das Weihwasser – der Gutmensch die Fakten

Die Aussage war also falsch. Warum war sie falsch? Weil Millionen Gutmenschen in Deutschland nicht irren können, genauso wenig Abermillionen von Fliegen, die einen Kothaufen super finden?

Oder etwa deswegen, weil diejenigen nur dumme, rechte Hetzer sind, die behaupten, dass sich die Bevölkerungszahl in Afrika bis 2050 verdoppeln, in einigen Ländern wie Niger sogar verdreifachen wird?

Sorry, liebe Bestmenschen, aber das sind die Fakten, ob sie euch gefallen, oder nicht.

Was ist also dann falsch an der Aussage von Tönnies, dass die Afrikaner Kinder produzieren, wenn es dunkel wird? Machen die Schwarzen ihren Nachwuchs etwa nicht mehr selbst, sondern holen ihn per Adoption aus Europa? Wohl kaum, das würde man an der Hautfarbe erkennen. Oder wird neuerdings der Geschlechtsakt in Afrika grundsätzlich nur noch tagsüber vollzogen? Dann hätten Tönnies Kritiker allerdings recht.

Bleibt noch seine Bemerkung über das Bäume fällen.

Am besten lassen wir hier Greenpeace zu Wort kommen:

Wie Südostasien hat auch Afrika in den vergangenen Jahren zwei Drittel seines Regenwaldes verloren. Experten rechnen damit, dass die unberührten Waldgebiete in fünf bis zehn Jahren verschwunden sein werden.

Auf welche Weise gehen denn die Bäume verloren, wenn sie nicht von den Afrikanern gefällt werden? Hat der Borkenkäfer sie vielleicht alle erwischt? Wohl kaum.

„Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd“, hieß es früher. Seit ein Heer von linksgrünen Bessermenschen aus Deutschland eine Freiluftpsychiatrie gemacht hat, kommt der Wahrheitsliebende selbst mit einem Renngaul nicht mehr aus der Gefahrenzone. Siehe Tönnies. Heute gilt: Deutschland ist, wo man sich für die Wahrheit entschuldigen muss.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.




77-jährige Nonne in Zentralafrikanischer Republik von Moslems geköpft

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die 77-jährige Nonne Inès Nieves Sancho von moslemischen Terroristen aus ihrem Haus in der Zentralafrikanischen Republik gezerrt und in einem Gebüsch geköpft. Die Nonne mit französischen und spanischen Wurzeln arbeitete in einem Dorf als Lehrerin für Mädchen.

Dies dürfte ihr Todesurteil gewesen sein, denn im fundamentalen Islam sollen Mädchen nichts lernen und keinen Beruf ergreifen, sondern sie haben sich dem Mann zu unterwerfen und dem Nachwuchs zu dienen, was wiederum der Ausbreitung des Islams dient. Die Nonne wurde geköpft, weil sie als Christin eine verachtenswerte „Ungläubige“ ist und es im Islam-Befehlsbuch so wörtlich steht: „Köpft sie“, nachlesbar im Koran in Sure 47:4 und 8:12.

Papst Franziskus verurteilte die Tat als „barbarisch“, vergaß aber natürlich zu erwähnen, dass sie auch „islamisch“ ist. Zudem forderte er bei einer Ansprache auf dem Petersplatz die Gläubigen auf, mit ihm für die Nonne zu beten, was ihr jetzt freilich auch nicht mehr hilft. Vielleicht hätte es ihr Leben gerettet, wenn dieser heuchlerische und feige „Vertreter Gottes“ auf Erden vor Jahren schon seine Pflicht wahrgenommen hätte und vor dem brandgefährlichen Politischen Islam gewarnt hätte. Um dann schlussendlich auch dessen weltweites Verbot zu fordern, damit dem 1400 Jahre andauernden Terror ein Ende gesetzt wird.

Das ist von dem notorischen Islam-Kollaborateur aber nicht zu erwarten, denn dieser offensichtlich Linksgestörte wäscht lieber moslemischen „Flüchtlingen“ die Füße, lügt, dass Gewalt nichts mit dem Islam zu tun habe und trägt mit seiner permanenten Hofierung des Islams dazu bei, dass sich diese existenzbedrohende Ideologie in Europa hemmungslos ausbreitet.

Zudem lässt der Vatikan laut n-tv die Vermutung verbreiten, dass dieser typische Islamterror-Mord, übrigens der fünfte in diesem Jahr mit einem Opfer aus einer Ordensgemeinschaft, im Zusammenhang mit dem „Handel mit menschlichen Organen“ stehen könnte. Dies wäre, wenn überhaupt, aber bestenfalls das Sekundärmotiv. Mit dieser Mitteilung wollen die scheinheiligen „Geistlichen“ vermutlich ganz schnell die Diskussion von der Wurzel des Problems, dem Politischen Islam, ablenken.

Parallel zu dieser Köpfung wurde im Nordwesten des Landes bei Attacken auf zwei Dörfer auch noch ein Massaker verübt, bei dem mindestens 26 Christen getötet wurden. Ein UN-Vertreter habe hierfür eine „Rebellengruppe“ verantwortlich gemacht, die mit absoluter Sicherheit islamisch ist.

In der Zentralafrikanischen Republik stellen 3,46 Millionen Christen noch die Mehrheit an der Gesamtbevölkerung von 4,74 Millionen, aber vom Norden gehen islamische Terrorgruppen gezielt gegen sie vor, wie Open Doors dokumentiert:

Islamische Unterdrückung: Die aus verschiedenen Gruppen bestehende bewaffnete Séléka-Koalition erhält die meiste Unterstützung durch muslimische Stämme aus dem Norden des Landes, wo die Bevölkerung beeinflusst wurde, sich gegen Christen zu stellen. Die Séléka-Miliz hat sich in mehrere Fraktionen gespalten. Die meisten der Kämpfer sind Muslime und greifen regelmäßig Kirchen und Häuser von Christen an. Während die Séléka behauptet, aufgrund der unfairen Behandlung von Muslimen durch die Regierung zu kämpfen, halten animistische und christliche Stämme aus dem Süden dagegen, dass die Séléka die muslimische Vorrangstellung stärken und eine Regierung unter dem „Haus des Islam“ errichten wolle. Zudem besteht die Gefahr von Angriffen anderer militanter islamistischer Gruppen aus der Region. (..)

Christliche Leiter, die sich öffentlich gegen die Gewalt ausgesprochen haben, wurden bedroht, Kirchen demoliert und geplündert. Infolge des Konflikts sind tausende Christen von ihrem Grund und Boden vertrieben worden, haben ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren und wurden gezwungen, in Lagern zu leben. Zusätzlich zu der herrschenden Unsicherheit und Gewalt, unter der alle Christen leiden, werden christliche Konvertiten auch von ihren Angehörigen verfolgt. Auch das soziale Umfeld grenzt sie oftmals aus und versucht sie zum Teil mit Gewalt dazu zu zwingen, ihren christlichen Glauben zu widerrufen.

Der FOCUS berichtet über die Entwicklung des dortigen Islam-Terrors:

Die Zentralafrikanische Republik wird seit Jahren von Gewaltausbrüchen geplagt. Im Jahr 2013 war der christliche Präsident François Bozizé von der überwiegend muslimischen Rebellengruppe der Seleka gestürzt worden. Heute kontrollieren bewaffnete Gruppen rund 80 Prozent des Landes, tausende Menschen kamen bei Kämpfen ums Leben.

Am Dienstag tötete eine bewaffnete Gruppe bei Angriffen auf zwei Dörfer im Nordwesten des Landes mehrere Dutzend Menschen, wie die UNO mitteilte. Mit mehr als 26 Opfern war es die tödlichste Attacke seit der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der Regierung und 14 Milizen im Februar.

Überall auf der Welt breitet sich der Islam nach dem gleichen Prinzip aus. Auch in Europa, und daher ist die Islam-Kollaboration kirchlicher Funktionäre, allen voran von diesem unsäglichen Papst Franziskus, ein übler Verrat am Christentum und an den Völkern Europas.

Der französische Philosoph Alain Finkielkraut wirft diesem Papst berechtigterweise vor, durch seinen Einsatz für eine verstärkte Einwanderung, für die Umsetzung des UN-Migrationspaktes und für die Ausdehnung der Aufnahmekriterien dazu beizutragen, dass die Christen in Europa nicht mehr lange in der Mehrheit blieben. Dieser Papst unterzeichne ohne mit der Wimper zu zucken „den Tod Europas, so wie wir es kennen“, wie Philosophia Perennis am Dienstag berichtete.

Zurück zur Köpfung der bedauernswerten 77-jährigen Nonne: Wenn die killenden Moslems ihre grausame Tat wie so oft per Video dokumentiert hätten und ich jetzt zur eindringlichen Warnung auf Internetseiten verlinken würde, die das Video zeigen, würde ich wegen „Gewaltdarstellung“ angezeigt und vor Gericht gezerrt werden.

Genau so, wie es mir gerade geschieht: Am 21. Dezember vergangenen Jahres berichtete ich über die Köpfung der beiden skandinavischen Rucksack-Touristinnen in Marokko. Ihr Schicksal ist beispielhaft, denn sie hatten sich vorher für Toleranz gegenüber dem Islam eingesetzt. Ihre grenzenlose Naivität und ihr völliges Unwissen führte letztlich zu ihrem grausamen Tod, denn sonst wären sie nie in islamische Gebiete gereist, in denen sich gefährliche Fundamentalisten aufhalten.

Um über die bedrohlichen Fakten aufzuklären und eindringlich vor der Gefahr zu warnen, verlinkte ich auf die Seiten, auf denen das Video zu sehen ist. Damit sich nicht noch mehr Menschen in eine solche Gefahr begeben und das gleiche Schicksal wie die beiden Norwegerinnen erleiden müssen. Das Ganze mit einem Warnhinweis für empfindsame Menschen und Jugendliche versehen, damit niemand seelische Schäden davonträgt.

Als ich im März die Mitteilung über eine Anzeige wegen „Gewaltdarstellung“ erhielt, hatte BILD Online gerade das Video des Terror-Anschlags auf die Moschee in Neuseeland nicht nur verlinkt, sondern sogar eingebettet. Chefredakteur Julian Reichelt begründete dies in einem Kommentar, dass Journalismus zeigen müsse, was geschehen ist, nachdem auch der BILD Vorwürfe wegen Gewaltdarstellung unterbreitet wurden:

Nun zeigen wir auch Bilder und Sequenzen aus dem Video, das der rechtsextreme Terrorist von Christchurch während seiner abstoßenden Tat anfertigte. Wir zeigen diese Bilder ganz bewusst. Wir glauben, dass wir diese Bilder zeigen müssen.

Warum? Die Opfer sind Muslime, die im Haus ihres Gottes niedergemetzelt wurden. Ihnen und ihren Angehörigen gelten unsere Gedanken und unser Mitgefühl – genauso wie allen anderen Opfern von Terrorismus.

Aber Trauer allein reicht im Journalismus nicht. Trauer ist keine journalistische Disziplin. Journalismus muss zeigen, was geschehen ist. Journalismus ist dazu da, Bilder der Propaganda und Selbstdarstellung zu entreißen und sie einzuordnen. Erst die Bilder verdeutlichen uns die erschütternde menschliche Dimension dieser Schreckenstat.

Das Video des Massakers ist online überall genauso verfügbar, wie der Täter es wollte. Journalismus darf solche Bilder aber nicht social media überlassen. Durch Journalismus wird aus einem Ego-Shooter-Video ein Dokument, das Hass demaskiert und aufzeigt, was der Terrorist von Christchurch ist: kein Kämpfer, kein Soldat.

Sondern bloß ein niederträchtiger, feiger Mörder, der unschuldige, wehrlose Menschen massakriert hat. So und nicht anders, nicht in der Version seines Videos, sollten wir an ihn denken. Wir trauern um seine Opfer.“

Ich fügte diese Begründung meiner Stellungnahme an und erwartete folglich eine Einstellung des Verfahrens. Weit gefehlt, denn die Staatsanwaltschaft München zerrt mich nun vor Gericht. Julian Reichelt und die BILD aber nicht. Offensichtlich wird auch hier mit zweierlei Maß gemessen, da im Fall der BILD ein Rechtsradikaler mordete und Moslems die Opfer waren, während in meinem Fall Moslems mordeten und Christen die Opfer waren. Es ist also offensichtlich für die Staatsanwaltschaft entscheidend, wer als Journalist veröffentlicht, wer das Opfer und wer der Täter des Gewaltaktes ist.

Dass mich die Staatsanwaltschaften, die ja in Deutschland weisungsgebunden arbeiten, so oft wie möglich vor Gericht treiben wollen, ist nichts Neues. Wir werden sehen, ob es auch in diesem Fall noch Richter gibt, die objektiv und nicht subjektiv urteilen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Merkel küsst Macron, Salvini verhaut Macron

Von WOLFGANG HÜBNER | Es geht gar munter zu in EU-Europa: In Aachen die theatralisch inszenierte  deutsch-französische Freundschaftsshow zwischen der eidbrüchigen Invasionskanzlerin Merkel und dem im eigenen Land verhassten Großfinanzpräsidenten Macron. Gleichzeitig noch kältere Eiszeit zwischen italienischer und französischer Regierung, also zwischen einer Regierung, die auf den Straßen gefeiert wird und einer, die sich nicht mehr auf die Straßen wagen darf, weil dort bekanntlich die Gelbhemden stehen.

Was ist jetzt schon wieder los im Dauerkonflikt zwischen Rom und Paris? Ganz einfach: Die beiden Hauptfiguren der italienischen Volkskoalition, Di Maio und Salvini, haben die Öffentlichkeit an das dreckigste Geheimnis der französischen Politik  erinnert, nämlich den skrupellosen Neokolonialismus unseres Nachbarstaates in Afrika. Seit 1961 kontrolliert Paris die Politik, Währung und Wirtschaft seiner ehemaligen Kolonien Benin, Burkina Faso, Guinea-Bissau, Elfenbeinküste, Mali, Niger, Senegal, Togo, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Kongo, Äquatorialguinea und Gabun.

Für Frankreich eine mehr als lohnende Abhängigkeit dieser afrikanischen Staaten: Nach verschiedenen Quellen soll Frankreich aus diesen Quellen jedes Jahr eine hohe Milliardensumme Euro einkassieren. Zudem verfügt die Pariser Regierung über ein Vorkaufsrecht auf alle neuentdeckten Rohstoffvorkommen in den afrikanischen Ländern. Und schließlich müssen französische Unternehmen bei der Vergabe von Aufträgen in den Ex-Kolonien bevorzugt behandelt werden. Als Folge sollen sich dort die meisten Vermögenswerte in den Bereichen Versorgung, Finanzen, Transport, Energie und Landwirtschaft in den Händen französischer Konzerne befinden.

Mamadou Koulibaly war zunächst Finanzminister der Elfenbeinküste, der nach französischer Intervention auf Amt eines Parlamentspräsidenten abgeschoben wurde. Er sagt, der Westen tue so, als würde er Afrika großzügig mit Milliardenzahlungen an Hilfsgeldern überschütten. „Aber in Wahrheit ist das alles Augenwischerei. Dadurch, dass wir unter Weltmarktpreisen nach Frankreich exportieren, verlieren wir weit mehr als wir zurückbekommen.“  Koulibaly ist überzeugt: „Solange Europa die Politik Frankreichs … mitträgt, wird Europa auch die Folgen dieser Politik mittragen müssen. Solange werden Sie mit Massenmigration aus den frankophonen Teilen Afrikas leben müssen.“

Wehrt sich eine Regierung in den betreffenden afrikanischen Ländern gegen diese Form des Neokolonialismus, dann ist ein Putsch mit direkter oder indirekter französischer Unterstützung nicht weit. Der ehemalige französische Präsident Chirac wusste, von was er 2008 sprach: „Ohne Afrika würde Frankreich in den Rang eines Drittweltlandes abrutschen.“ Und Macron weiß das selbstverständlich auch. Von seiner Freundin Merkel hat er allerdings keinerlei Kritik an der Ausbeutung der ehemaligen Kolonien zu befürchten, schließlich hilft die Bundeswehr, Mali unter französische Kontrolle zu halten.

Aber die italienischen Populisten, die Macron beim Flüchtlingsproblem zu Recht der Heuchelei und Doppelmoral bezichtigen, nehmen bei ihrem Lieblingsfeind keine Rücksichten mehr. Dafür sollten gerade die Deutschen dankbar sein, die sich von der blumigen Rhetorik in Aachen und dem von Macron und Merkel unterzeichneten Vertrag nicht blenden lassen wollen. Denn wer vom französischen Neokolonialismus mitprofitieren will oder das schon längst tut, der darf sich über die Rechnung nicht wundern, die dafür in Gegenwart und Zukunft präsentiert wird. Mille grazie Signor Di Maio, mille grazie Signor Salvini!


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Die drohende Selbststrangulation unserer Hochkultur

Von DOC WALTER | So rassistisch die Feststellung auch wirken mag: Verschiedene Erdregionen haben hochsignifikante Unterschiede der durchschnittlichen  Intelligenz ihrer Einwohner. In Europa und Nordamerika etwa beträgt  der durchschnittliche IQ um 100, in Arabien um 80 und in Zentralafrika  nur um 60. Der erwachsene Durchschnittszentralafrikaner besitzt  demnach die Intelligenz eines 9-12-jährigen Durchschnittseuropäers  oder weißen Nordamerikaners! Nordamerikaner afrikanischen Ursprungs hinken im IQ ebenfalls weit  hinter ihren Landsleuten europäischer oder asiatischen Herkunft zurück.

Afrika weltweite Senke der Intelligenzquotienten

Betrachtet man eine Weltkarte mit farblicher Darstellung der durchschnittlichen IQ-Höhen der einzelnen Länder so fällt auf, dass  sich fast alle der IQ-schwächsten Länder – mit Durchschnittswerten von  56 bis 75 – im mittleren und südlichen Afrika befinden, und dass dort  alle Länder einen vergleichbar niedrigen durchschnittlichen IQ  aufweisen. Das mittlere und südliche Afrika bilden weltweit eine  einzigartige tiefe Senke des durchschnittlichen IQ. Die Bevölkerungen  dort bestehen völlig überwiegend aus Schwarzafrikanern.

Mit  zunehmendem Abstand von dieser IQ-Senke der Welt steigt der durchschnittliche IQ stetig an. Erst kommen die arabischen Länder in Nordafrika und Vorderasien, Indien, Pakistan, Madagaskar und nähere  Bereiche Amerikas sowie einige Inselstaaten mit IQ-Werten um 80 bis  90. Dann noch weiter nach Norden Europa, im Nordosten und  Osten der  größte Teil Asiens , weiter im Westen und Nordwesten USA und Kanada,  im Südwesten Argentinien und im Süden Australien mit Werten um 100 und  schließlich in noch entfernteren Teilen Asiens die Länder mit den  höchsten Durchschnitts-IQs.

IQ steigt mit Abstand zur Wiege der Menschheit

Was wissen wir über das mittlere und südliche Afrika noch im  Zusammenhang mit der Entwicklung des Menschen? Richtig: Die Region gilt als die Wiege der Menschheit. Dort soll es vor Jahrmillionen die ersten Menschen gegeben haben. Von dort aus breiteten sie sich fortan  über die ganze Welt aus. Es sieht aus, als hätten die Menschen bei ihrer Ausbreitung über die Welt – durch Selektion oder was auch immer – an Intelligenz zugelegt, anders die in der Ursprungsregion „Zurückgebliebenen“.

Warum sind gerade Afrikaner am wenigsten intelligent?

Die Auswandernden dürften nicht überall so gute Lebensbedingungen vorgefunden haben wie in Afrikas Wiege der Menschheit. Sie musste sich anpassen bzw. sich in schwieriger Umgebung Lebensräume selber schaffen und gestalten. Kalte Winter erforderten die Herstellung warmer Kleidung, stabiler beheizbarer Behausungen und Nahrungsbevorratung. Diese schwierigen Umstände stellten erhöhte Anforderungen an Eigenschaften wie die Fähigkeit und die Bereitschaft, vorausschauend zu denken, sich dabei von der jeweiligen Aktualität abweichende Zustände vorzustellen, kreativ Visionen zu entwickeln und konsequent zu realisieren, in größeren Gruppen zeitlich und räumlich organisiert zusammenzuarbeiten. Zusammengefasst nennt man diese Fähigkeiten
Intelligenz.

Die schwierigen Lebensbedingungen förderten die Weiterentwicklung von Intelligenz sowie Leistungsbereitschaft. Es entwickelten sich Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit, Zähigkeit und Ausdauer. Es sei nicht unterschlagen, dass neben dem friedlichen Aufbau beheizbarer Behausungen und der friedlichen Nahrungsmittelproduktion immer auch das Ausrauben und Ausbeuten anderer Menschen eine oft genutzte Überlebensoption war. Zusammenschlüsse größerer Schicksalsgemeinschaften konnten Überleben sichern, sowohl im Frieden als auch im Krieg. Dazu mussten die Menschen über die bereits genannten Eigenschaften hinaus in der Lage und bereit sein, effektiv mit einander zu kommunizieren, was auch Teil von Intelligenz ist.

Natürlich dürfte auch im Ursprungsgebiet des Menschen die Fähigkeit und Bereitschaft, immer von Vorteil gewesen sein, vorausschauend zu denken, sich dabei von der jeweiligen Aktualität abweichende Zustände vorzustellen, kreativ Visionen zu entwickeln und konsequent zu realisieren, in größeren Gruppen zeitlich und räumlich organisiert zusammenzuarbeiten.

Doch je weiter sich der Mensch von seinem Ursprungsgebiet entfernt hat, umso mehr und öfter wird er besonders auf jene Eigenschaften, zu denen wesentlich die Intelligenz gehört, angewiesen gewesen sein. Die These scheint daher plausibel, dass die Völker, die sich im Laufe ihrer Geschichte oft an neue Lebensbedingungen anpassen und häufig unter schwierigen Bedingungen sich Lebensräume schaffen mussten, dabei über die bekannten Mechanismen der Evolution genetisch verankert eine höhere durchschnittliche Intelligenz entwickelt haben, als jene, die solche Prüfungen nicht bestehen mussten (siehe hierzu auch: „Das Dumme am schwarzen IQ“).

Als Folge sind ihre Kulturen stärker von einer Gewohnheit gekennzeichnet, Probleme mit dem Verstand zu lösen. Alleine schon ihren Fortbestand sicherten sie zunehmend mit Vorsorge, Hygiene und Medizin, während dies im Ursprungsgebiet eher weitgehend unverändert über hohe Geburtenraten besorgt wurde, z.B. zum Ausgleich einer hohen Säuglingssterblichkeit.

Dazu passt die Erfahrung, dass der Durchschnittsafrikaner bei allen Defiziten an Intelligenz und Arbeitsbereitschaft dem Durchschnittseuropäer an sexueller Aktivität überlegen scheint, und bis heute die Durchschnittsafrikanerin gegenüber der Durchschnittseuropäerin ein Vielfaches an Kindern zur Welt bringt.

Während in den von Afrika entfernter liegenden Teilen der Welt Bevölkerungsproblemen mit Geburtenkontrolle begegnet wird, werden diese in Afrika extrem existenten Probleme gar nicht erst groß wahrgenommen, geschweige denn entschlossen bekämpft.

Die Kultur eines Landes korreliert mit dem dort durchschnittlichen IQ

Mit der Erkenntnis weltgebietsabhängig ungleicher durchschnittlicher Intelligenz korreliert die Beobachtung, dass in den Ländern mit höheren IQs hochentwickelte Kulturen blühen oder gerade im Aufblühen sind, wenn sie aus benachbarten Hochkulturen angestoßen bzw. befruchtet sind, während im Niedrig-IQ-Gebiet Afrika trotz hingebungsvollen Hegens und Pflegens – u.a. viele Milliarden Entwicklungshilfen – aus den Kulturnationen nichts Vergleichbares gedeiht. Die Masse der indigenen Afrikaner scheint zu Kultur auf europäischem Niveau nicht geeignet, wofür ihr niedriger Durchschnitts-IQ eine plausible Erklärung liefert. Möglicherweise fehlen weitere wichtige Eigenschaften wie Leistungsbereitschaft und Ausdauer.

Bevölkerungsexplosion in Niedrig-IQ-Ländern

Das oben genannte Hegen und Pflegen afrikanischer Länder durch die Kulturnationen konnte zwar in jenen Zielländern keinen umfassenden Aufbau vergleichbar entwickelter Kulturen bewirken, aber durch medizinische Versorgung die hohe Sterblichkeit bereits junger Menschen stark absenken.

Angesichts nahezu unverändert hoher Geburtenraten war und ist in jenen Ländern mit niedrigem Durchschnitts-IQ eine gewaltige Bevölkerungsexplosion zwangsläufige erste Folge. In den vergangenen 50 Jahren vervierfachte sich Afrikas Bevölkerung von um fast eine Milliarde Menschen von 0,3 auf 1,2 Mrd. und steigerte damit ihren Anteil an der Weltbevölkerung von knapp 10 auf 16 Prozent. Für das Jahr 2050 wird ein weiterer Anstieg um 1,3 Mrd. Afrikaner auf 2,5 Mrd. errechnet, entsprechend dann 25 Prozent der Weltbevölkerung. Dadurch erwachsen zunächst vor Ort in Afrika größte Versorgungsprobleme, gerade angesichts einer Bevölkerung, die ohnehin schon intellektuell bedingt schwach im Lösen von Problemen ist.

Unter anderem, weil besagtes Versorgungsproblem kaum befriedigend gelöst werden dürfte, ist die zweite Folge eine Überflutung der Welt mit jenem Bevölkerungsüberschuss, ausgerechnet mit einem Menschenschlag minderer durchschnittlicher Intelligenz, der für Hochkulturen nicht geeignet ist. Bereits 2050 wird jeder vierte Erdenbürger einer Gruppe von Menschen angehören, die im Mittel nur die Intelligenz eines heutigen neun- bis zwölfjährigen Durchschnittseuropäers erreichen. Vor allem werden sie in die Hochkulturländer drängen. Bis 2050 wird ihre Zahl eine Milliarde überschreiten, mehr als die Zielländer indigene Einwohner haben.

Zunächst werden sie die Wirtsvölker immer höher belasten, und anschließend über die Durchmischung der Ethnien auch dort den durchschnittlichen IQ so weit absenken, dass die  hochentwickelten Kulturen bis zum Zusammenbruch erodieren werden.

Kann man Hochkulturen dennoch erhalten?

Man mag das Auf- und Untergehen von Hochkulturen fatalistisch als Gang der Welt hinnehmen, wie man auch stetigen Klimawandel fatalistisch hinnehmen mag. Zum Kreislauf auf- und untergehender Kulturen mag auch gehören, dass eine Kultur sich so hoch entwickelt, dass sie die natürliche Ausselektion schwacher Individuen so weit unterbindet, dass diese sich überproportional bis zur Majorisierung vermehren, und schließlich mit ihrer Masse die Hochkultur ersticken, der sie ihre Existenz verdanken.

Wenn man jedoch die derzeitigen Hochkulturen erhalten will, muss man massiv korrigierend eingreifen. Was die Kulturen bedroht, ist die oben beschriebene Explosion intelligenzschwacher Bevölkerungsteile der Welt. Sie gilt es, energisch zu stoppen. Eine extreme Verminderung der hohen Geburtenraten in Afrika ist politisch ein für die Zukunft menschlicher Kultur vergleichbar wichtiges Ziel wie zum Beispiel die Nichtverbreitung von Atomwaffen. Es muss mit höchster Priorität verfolgt werden. Dazu bedarf es erfreulicherweise keiner Tötungen und brutaler Euthanasieprogramme wie einst bei den Nazis. Die Medizin, die als Auslöser der Bevölkerungsexplosion die Säuglingssterblichkeit so extrem herabgesetzt hat, bietet auch humane Ausgleichsmöglichkeiten, u.a der Empfängnisverhütung. Zwar wurden auf diesem Weg bereits entsprechende Anstrengungen unternommen, aber leider noch nicht besonders erfolgreich. Der Erfolg sollte sich aber einstellen, wenn das Ziel energisch genug verfolgt wird. Verbreitet fehlende Bereitschaft zur Verhütung muss konsequenter geweckt werden. Da bei den minder intelligenten Adressaten nicht mit rationaler Einsicht zu rechnen ist, müssen genügend persönliche Anreize geschaffen werden.

Wirksam könnte eine geschickte geeignete Abgaben- und Subventionierungspolitik sein. Operative Sterilisationen könnten kostenfrei angeboten, eventuell gar belohnt werden. Natürlich handelt es sich gegebenenfalls um innenpolitische Entscheidungen der souveränen afrikanischen Staaten, und auch bei ihnen ist die erforderliche Einsicht nicht sicher zu erwarten. Doch auch sie werden für finanzielle Anreize empfänglich sein. Mit Beträgen deutlich unter den eingesparten gigantischen Versorgungsleistungen für die vielen, deren Geburt verhütet wird, dürfte sich viel erreichen lassen (Privatinitiativen machen es vor.)

Mögen die politischen Entscheidungsträger folgen. Mit Geld und vor allem mit dessen klugem Einsatz.




Dieser blaue Vogelschiss will Afrika retten

Von KEWIL | Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte. Bekanntlich will unsere rundherum beknackte Regierung Afrika vor Ort retten, damit nicht so viele „Flüchtlinge“ von dort übers Mittelmeer nach Europa drängen. Der blaue Fleck auf der Karte inmitten Afrikas ist Germoney im gleichen Maßstab. Viel Erfolg!




Nicht wir sind für Afrika verantwortlich, sondern die Afrikaner selber

Seit Langem beuten wir die Menschen in der Dritten Welt aus – und tun es bis heute; mit jeder Banane, die wir essen, mit jedem Stück Kobalt, das sich in unserem Tesla findet, machen wir die Menschen im Süden ärmer.

Kein Wunder begeben sie sich auf die Flucht, und keine Frage haben wir sie geradezu aus moralischen Gründen als «Flüchtlinge» mit offenen Armen zu empfangen. Hätten wir sie nicht ausgebeutet, könnten wir sie mit gutem Gewissen zurückweisen, doch da wir für ihre Not verantwortlich sind, steht es uns nicht zu, sie heimzuschaffen. Im Grunde leisten wir mit unserer «Asylpolitik» Abbitte für unsere Sünden im Süden…

Diese Erzählung ist so wirkungsmächtig, weil sie auf alten, letztlich marxistischen Legenden beruht, die seit mehr als hundertfünfzig Jahren immer wieder zum Besten gegeben werden. Das macht sie zwar nicht wahrer, doch geglaubt werden sie allemal – bis weit in bürgerliche, ja gar anti-marxistische Kreise hinein.

Warum sind wir im Westen reich? Warum sind die übrigen so arm? (Ein wichtiger Artikel zu der Invasion aus Afrika von Markus Somm in der Basler Zeitung!)




Aktuelle Umfrage: Bis zu zwei Drittel der Afrikaner wollen nach Europa

Seit 2010 haben sich über eine Millionen Schwarzafrikaner in Europa angesiedelt. Laut aktuellen Umfragen des US-amerikanischen PEW reasarch center wollen bis zu zwei Drittel der Afrikaner nach Europa auswandern, pardon, natürlich „flüchten“. Wenn man bedenkt, dass aufgrund einer völlig verantwortungslosen und selbstverschuldeten Bevölkerungsexplosion sich die Anzahl der Afrikaner bis 2050 verdoppeln soll, darf sich Europa auf eine Völkerwanderung nie gekannten Ausmaßes gefasst machen.

Interessant ist, dass in dem Welt-online-Artikel „Die zweite Phase der Migration hat längst begonnen“, nicht mehr pauschal das Märchen von der „Flucht“ wegen nicht stattfindender Kriege erzählt wird, sondern wirtschaftliche Gründe als „Flucht“grund genannt werden:

„Wir tun alles, um ins Paradies zu kommen“, sagen werdende Mütter, junge Paare und Unverheiratete, die ihre Heimat Kamerun, Nigeria, den Senegal oder Ghana verlassen haben. In Marokko sind es etwa 50.000 und in Libyen über 400.000, die auf den Sprung übers Mittelmeer in ein besseres Leben warten. Und es ihren Landsleuten nachmachen wollen. Laut Angaben von Eurostat, der Statistikagentur der EU, beantragten zwischen 2014 und 2017 beinahe eine Million Bewohner der Länder südlich der Sahara Asyl in Europa. In Berlin, Rom, Paris und London mag sich das Augenmerk der Öffentlichkeit derzeit auf muslimische Einwanderer richten. Jedoch stehen Afrikaner in den Migrationsstatistiken wieder an vorderster Stelle.

Dabei hat längst eine zweite Phase der Migration eingesetzt. Darauf verweist auch der neue PEW-Report. Viele der Befragten der Studie haben Freunde und Familie in Europa. Von denen werden sie zur Auswanderung motiviert und finanziell unterstützt. Nicht zu vergessen: 2017 lebten insgesamt 4,15 Millionen Migranten in Europa, wie PEW schreibt – 420.000 mehr als noch 2010. Es geht heute also nicht mehr um die Perspektivlosigkeit in der Heimat allein, sondern um Freundschafts- und Verwandtschaftsbeziehungen in vielen Tausende von Kilometern entfernten Ländern. Mit dem Ausbau der Infrastruktur und der Schließung von Schmugglerrouten in afrikanischen Ländern kann man diese Art von Migrationswünschen nicht bekämpfen. Die EU mag Erfolge in Afrika erzielt haben, aber die Einwanderung aus den subsaharischen Ländern wird neue Wege finden. Denn es sind viel zu viele Menschen, die weg wollen und die man nicht einfach aufhalten kann.

Europa hat sich Jahrtausende lang gegen die „Migrationswünsche“ der Invasoren aus dem Orient und Afrika größtenteils erfolgreich gewehrt. Warum sollte dies nicht auch jetzt wieder gelingen? Anderenfalls wird, die weltweit gesehen kleine ethnische Minderheit der Europäer, zuerst zur Minderheit in ihren eigenen Ländern und über kurz oder lang vollständig aus der Geschichte ausgelöscht. Die Vereinten Nationen (UN) bezeichnen in der „Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes“ eine Massenüberfremdung eines Volkes als Genozid (mehr dazu hier).




Reaktionär 32: Afrika steckt in selbstverschuldeten Problemen!

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der Meister der schnörkellosen Worte und messerscharfen Analysen hat wieder einen wichtigen Beitrag zur politisch inkorrekten Analyse geliefert: In der Folge 32 stellt der Reaktionär klipp und klar dar, dass Afrika seine Probleme selbst verursacht und die milliardenschwere Entwicklungshilfe wirkungslos in den Taschen egoistischer Politiker versackt. Wo Einheimische die Regierungen führen, geht der Weg meist direkt in die wirtschaftliche Katastrophe. Die weiße Kolonisation ab Mitte des 19. Jahrhunderts war auch keinesfalls der Grund für die Verelendung des schwarzen Kontinents, sondern brachte vielmehr technologische und medizinische Fortschritte in die von Naturvölkern geprägten Gesellschaften.

Die derzeitige Völkerwanderung in Richtung Europa ist jetzt das Ergebnis des selbstverschuldeten Scheiterns Afrikas. Nachdem fleißige westliche Siedler enteignet (Beispiel Simbabwe) und weiße Politiker aus Regierungen entfernt wurden (Beispiel Südafrika), öffneten sich die Tore sperrangelweit für Korruption, Bestechung, Bereicherung, Misswirtschaft und Enteignung. Die milliardenschweren Zahlungen aus dem Westen unterstützten die vorhandene Degeneration und verhinderten ein eigenständiges Handeln. Wenn sich dann noch der Islam zu den katastrophalen Zuständen hinzugesellt (Beispiel Sudan, Somalia, Nigeria, Libyen etc.), dann gehen die Lichter ohnehin komplett aus. NGO’s und die Asylindustrie bereichern sich nun an der Invasion von versorgungssuchenden Menschen des darbenden Kontinents.

Europa kann Afrika nicht retten, sondern muss sich jetzt selbst vor Afrika retten. Eine Lösung kann es nur geben, wenn das blinde Geldreinpumpen vor Ort koordiniert wird und nicht in die Taschen dortiger korrupter Politiker geblasen wird. Dirigierende Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort ist gefragt. Sozusagen eine moderne Form eines konstruktiven Kolonialismus. Dies ist unerlässlich, wenn der schwarze Kontinent nicht immer weiter in den selbstverschuldeten Problemen versinken soll und damit aufgrund der exorbitant hohen Geburtenraten sowie des damit verbundenen Wanderungsdrucks Europa in den Abgrund hineinreißt.

All dies ist politisch hochgradig inkorrekt und führt beim Aussprechen bei den Claudias, Antonias und Kathrins unseres Landes zu Hyperventilation und Schnappatmung. Aber es ist die Wahrheit. Die Evolution hat in Afrika nunmal für das Ergebnis gesorgt, mit dem wir uns jetzt endlich realistisch beschäftigen müssen. Die Menschen mussten dort im Gegensatz zum winterkalten Europa nie um ihr nacktes Überleben kämpfen, sich weiterentwickeln und forschen, sondern degenerierten jahrtausendelang in einem bequemen Naturzustand.

Eine solche faktische Betrachtung hat absolut nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit Standort- und Klimafaktoren und entspricht zu 100% dem gesunden Menschenverstand. Den politisch umzusetzen, ist jetzt das Gebot der Stunde. Schluss mit der weltfremden und völlig utopischen linksgrünen Traumtänzer-Ideologie, die letztlich unsere eigene Existenz massiv gefährdet!

Zu Beginn seiner 32. Folge beschäftigt sich der Reaktionär auch mit dem Hollywood-Skandal und spricht eine weitere unbequeme Wahrheit aus: Wenn karrieregeile Frauen die sexuellen Belästigungen durch Filmproduzenten nicht jahrzehntelang still hingenommen hätten, um ihren Aufstieg in Millionengagen nicht zu gefährden, wären diese Sauereien viel früher beendet worden. Sie haben sich mitschuldig gemacht, da sie bei dem üblen Spiel passiv mitmischten:


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben über 20 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Klonovsky: „One Shithole“ statt „One World“

Jetzt regen sich die Guten und Edlen rund um den Globus wieder mächtig auf, weil unser Donald „Jehova“ resp. „shithole countries“ gesagt hat. Aber genau das sind diese Länder doch, und genau deswegen rennen die Menschen von dort weg – nicht mit dem direkten Ziel, anderswo, z.B. in Merkelstan, dieselben Zustände herzustellen wie dort, wo sie herkommen, aber darauf läuft es letztlich und tragischerweise wohl hinaus. Zumindest wenn es nach den Propagandisten der obergrenzenlosen Einwanderung geht. Wir sollten das politische Endziel der vollends aufgeklärten Menschheit womöglich umbenennen: Nicht one world streben wir an, sondern one shithole. In dieser Shitty New World würden auch die Völkerwanderungen aufhören, denn wenn es überall gleich aussieht, kann man auch daheim bleiben. Wie ich mal auf dem T-shirt eines Typen in Dortmund las: „Woanders ist auch scheiße.“ Einfach sitzen bleiben, wo man ist, und die liebe Göttin eine gute Klofrau sein lassen… (Acta diurna)




Flughafen Tripolis, die Invasion wird nach Europa geflogen.

UNO übersiedelt Afrika jetzt per Luftbrücke nach Europa

Am Freitag haben die Vereinten Nationen begonnen afrikanische Versorgungssuchende per Flugzeug aus Libyen nach Italien zu holen. Mit einem italienischen C-130 Militärflugzeug wurden 162 sogenannte „Flüchtlinge“ direkt aus libyschen Lagern nach Italien verfrachtet. Damit ist der Startschuss gefallen für eine dauerhafte Luftbrücke der Vereinten Nationen zum legalen Transport der afrikanischen Invasion nach Europa. So will man den Eindringlingen nicht nur die „unangenehme Reise“ übers Mittelmeer ersparen, so wird auch still und leise geltendes Recht ausgehebelt und aus Illegal Legal gemacht.

Vincent Cochel, Sondergesandter des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), sagte in einer Erklärung nachdem die erste Fracht „Goldstücke“ in Italien gelandet war: „Wir hoffen wirklich, dass andere Länder den gleichen Weg gehen werden.“ Italiens Innenminister Marco Minniti sprach von einem „historischen Tag“: „Erstmals wurde ein humanitärer Korridor von Libyen nach Europa eröffnet. Das ist ein Anfang“, so Minniti. Italien fügte sich mit dieser Kooperation der Kritik der Asylindustrie, Italien unterstütze die libysche Küstenwache dabei, die Küste abzuriegeln. Das führe zu „unmenschlicher Behandlung“ der „Schutzsuchenden“, hieß es.

Außenminister Sigmar Gabriel ist ganz glücklich ob dieser neuen Aussichten auch Deutschland weiter zu fluten und fordert, der Bund solle den Kommunen die Kosten der Invasion ersetzen. Unterm Strich ist es aber egal, denn „der Bund“ ist am Ende auch nur der Steuerzahler, der für die Aussicht beraubt, vergewaltigt und/oder ermordet zu werden auch noch bezahlen muss.

Ende November hatte die EU, zusammen mit der UNO und der Afrikanischen Union beschlossen, die Afrikaner aus Libyen zu „evakuieren“ und im Zuge eines Resettlements dauerhaft umzusiedeln.

Auch aufgrund der vielen Ertrunkenen wagten im vergangenen Jahr weniger Illegale die Fahrt übers Mittelmeer. Den dadurch sinkenden Nachschub an Gewalt- und Terrorwilligen will man so nun offenbar wieder ausgleichen. Europa ist noch nicht bunt genug.

Schon in den kommenden Wochen sollen weitere 1.500 Afrikaner auf diesem Weg umgesiedelt werden. Offiziellen Zahlen der Afrikanischen Union zufolge leben derzeit 700.000 Illegale in Libyen. Und alle warten nun auf ihren Direktflug nach Europa. (lsg)




Das Gesicht des afrikanischen Scheiterns

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Diktator Robert Mugabe hat ein einst blühendes Land wirtschaftlich ruiniert und moralisch verwüstet. Der afrikanische Linke enteignete die weißen Farmer, die aus dem früheren Süd-Rhodesien mit erfolgreicher Landwirtschaft die Kornkammer Afrikas machten, übergab die Ländereien an Günstlinge seiner Partei und sorgte mit seiner korrupten Politik für einen rasanten Niedergang. Zuvor hatten 4000 Nachkommen von weißen Siedlern 70 Prozent der anbaufähigen Landfläche bewirtschaftet.

Als der 93-jährige vergangene Woche seinen Stellvertreter Emmerson Mnangagwa feuerte, der als Wunschnachfolger der Armee im Präsidentenamt gilt, und seine luxussüchtige sowie auch schon gewalttätig in Erscheinung getretene Zweitfrau als kommende Präsidentin installieren wollte, wurde es dem Militär in Simbabwe zuviel und es putschte am 15. November. Auch die Regierungspartei ZANU-PF hatte Mugabe am Sonntag vom Vorsitz entbunden. Aber der selbstherrliche Mugabe denkt nicht daran, zurückzutreten und klammert sich an seiner Macht fest.

Geolitico beschreibt in dem Artikel „Simbabwes beispielloser Niedergang“ die katastrophale Schacherei im Zuge des von Mugabe befohlenen knallharten und völlig verantwortungslosen Land-Diebstahls:

Doch nicht die eher geeigneten schwarzen Landarbeiter der weißen Alteigentümer bekamen letztlich den Großteil der Flächen übereignet, sondern Angehörige von Mugabes Sippe, frühere Genossen aus der kommunistischen Kampfzeit oder andere Parteigänger des Diktators, die in der Regel keinerlei landwirtschaftliche Vorbildung aufwiesen.

Dabei gab es auch brutale Gewaltexzesse:

Vielfach kam es bei der Übergabe an insgesamt etwa 200.000 Neueigentümer zu Gewaltakten; weiße Tabakbauern wurden in größerer Zahl umgebracht. Sehr viele weiße Farmer, die in den Augen der neuen Machthaber der personifizierte Inbegriff des verhassten Kolonialerbes waren, flüchteten außer Landes. Zunächst zog es sie schwerpunktmäßig nach Südafrika, später vor allem nach Australien.

So etwas kommt dabei heraus, wenn ein schwarzer Linker ein afrikanisches Land regiert:

Damals kam es zu ersten westlichen Sanktionsmaßnahmen gegen das rote Regime in Simbabwe. Doch nicht diese, sondern die katastrophale Misswirtschaft bewirkte einen Zusammenbruch des Agrarsektors, da es den Neueigentümern an Erfahrung, dem nötigen Geld oder auch nur an Motivation mangelte. Binnen weniger Jahre fehlten Millionen Tonnen an Getreide, die Produktion des Hauptexportartikels Tabak ging um 75 Prozent zurück. Große Flächen liegen seitdem brach. Hungersnöte konnten nur dank umfangreicher Entwicklungshilfelieferungen verhindert werden. Das letzte Kapitel der ethnischen Säuberung an den englischen Siedlern wurde 2007 geschrieben, als nochmals rund 400 übriggebliebene weiße Farmer von der Regierung unter massiven Drohungen vertrieben wurden. Haarsträubende planwirtschaftliche Maßnahmen waren an der Tagesordnung.

Rassistische Politik eines afrikanischen Schwarzen gegen Weiße

Mugabe setzte seine zutiefst rassistische Politik trotz der fürchterlichen Konsequenzen starrköpfig fort: So forderte er 2012, dass Firmen nur Schwarzen gehören sollten. Weiße, die unzufrieden seien, sollten das Land verlassen.

Simbabwe, wie es seit der Unabhängigkeit im Jahre 1980 heißt, erlebt seitdem eine Schussfahrt in bitterste Armut. Leidtragende sind vor allem die Kinder, die vielfach im Müll nach Nahrung suchen müssen.

1985 ließ sich der größenwahnsinnige Mugabe zum direkten Nachfahren der Könige von „Groß-Simbabwe“ erklären. 1987 wurde er Präsident auf Lebenszeit und schaffte das Amt des Premierministers ab. Seitdem herrscht er als unumschränkter Diktator. Nur die Oberschicht rund um ihn herum lebt in Saus und Braus.

Die 40 Jahre jüngere Grace Ntombizodwa, die er 1996 in einer Stammeszeremonie als Zweitfrau heiratete, überhäuft er mit teuren Geschenken. Seine Geburtstagsfeiern kosten schon mal über zwei Millionen Dollar, gut 500.000 US-Dollar alleine für Champagner und Kaviar, während weite Teile seines Volkes in bitterster Armut verharren.

Sein Name ist weltweit ein Synonym für afrikanische Schreckensherrschaft, wie es sogar das eher linke nordbayern.de im Jahr 2010 feststellte:

Fast zwei der etwa 12 Millionen Simbabwer sind von Nahrungsmittelhilfe aus dem Ausland angewiesen. Die Lebenserwartung der Menschen ist über die Jahre gesunken. Simbabwe hat traurige Spitzenwerte bei Aids-Infizierten, Kindersterblichkeit oder Arbeitslosigkeit. Die Wirtschaft liegt trotz leichter Erholung danieder. Opposition und Menschenrechtsgruppen prangern nach wie vor Terror und Gräueltaten der Geheimpolizei und der paramilitärisch geschulten Garden der Mugabe-Partei ZANU-Pf an.

Der mdr beschrieb vor drei Tagen den steilen wirtschaftlichen Niedergang unter Mugabe:

Mugabes desaströse Wirtschaftspolitik gipfelte dann in einer Hyperinflation. Auf dem Höhepunkt 2008/09 kostete ein Stück Butter Hunderte Trillionen Simbabwe-Dollar. Simbabwe musste 2009 seine eigene Währung aufgeben und führte den US-Dollar ein. Das sorgte für neue Probleme, denn Simbabwe kann keine Banknoten selbst drucken. Es ist also nur genug Geld im Umlauf, wenn das Land genug Dollar durch Exporte einnimmt. Da jedoch mehr importiert als exportiert wird, herrscht extremer Bargeldmangel.

Simbabwe steht beispielhaft für das afrikanische Scheitern

Simbabwe steht mit seinem skrupellosen Diktator Mugabe beispielgebend für das afrikanische Scheitern, denn es gibt kaum Länder auf dem schwarzen Kontinent, die eine positive Entwicklung aufzuweisen haben. Eine der ganz wenigen Ausnahmen ist laut Geolitico der tansanische Präsident John Magufuli, der nach Dienstantritt im Herbst 2015 sofort alle Mitarbeiter entließ, die unentschuldigt fehlten und konsequent Sparsamkeit verordnete. Damit ist er eine der wenigen Ausnahmen in Afrika:

John Magufuli wurde durch seine an das preußische Dienstethos erinnernden Vorbild- und Sparsamkeitsaktionen schlagartig zum Exoten unter den 55 Staatsoberhäuptern Afrikas. Selbst ausgesprochenen Liebhabern des naturräumlich großartigen Schwarzen Kontinents wären kaum Kandidatenländer eingefallen, hätte man sie nach denkbaren Schauplätzen solch außergewöhnlicher Begebenheiten gefragt. Außer dem vergleichsweise geordneten Tansania (dem einstigen Deutsch-Ostafrika) vielleicht noch Botswana, Sambia oder Äthiopien. Ein Staat wäre ganz sicher nicht auf dieser Liste der Hoffnung gestanden: Simbabwe.

Bericht eines deutschen Facharbeiters aus Afrika

Ein Bekannter von mir arbeitete jahrzehntelang als Ingenieur für ein großes deutsches Unternehmen in afrikanischen Ländern und kennt sich sehr gut aus mit dem schwarzen Kontinent. Seine Schlussfolgerungen sind politisch inkorrekt, aber faktengestützt:


Das Problem mit Afrika kann man mit Europäern nicht diskutieren, ohne sofort in die rassistische Ecke gestellt zu werden. Die Mehrheit glaubt immer noch, der Mensch ist ein Produkt seiner Erziehung. Der biologische Faktor, ihn nur zu erwähnen, ist „a walk on thin ice“. Über dieses Thema hat auch Sarrazin viel Kritik erhalten.

Tatsache ist, diese afrikanischen „Flüchtlinge“ sind in erster Linie „Glücksritter“. In Interviews betonen sie immer, sie kommen für „money and good life“ nach Europa. Sie enfliehen keinen Kriegsgebieten. Ob sie bereit sind, für das angestrebte bessere Leben eine harte Ausbildung zu machen, bezweifle ich.

Die Fakten:

• Afrika wurde von den europäischen Landern „kolonialisiert“ und befand sich noch in einer Steinzeitkultur. Die angeblichen Hochkulturen und Königreiche in Benin und Nigeria sind kulturell auch nicht höher stehend gewesen.

• Alle afrikanischen Kolonien wurden in den letzten 60 Jahren mit einer intakten Infrastruktur unabhängig. Alle diese unabhängigen Länder wurden in einer Weise heruntergewirtschaftet, für die es weltweit noch keinen Vergleich gab. Alleinig Rhodesien, Kenia und Südafrika hatten noch Arbeitsmärkte zu bieten. Was Mugabe nach der Unabhängigkeit mit seinem Land anstellte, kann jeder googeln.

• Warum sind die afrikanischen Kolonien nach der Unabhängkeit nicht erblüht, wie die asiatischen Kolonien?

• Zwei ehemalige englische Kolonien Malaysia mit Singapur im Vergleich mit Nigeria. Warum hat sich Singapur unterschiedlich entwickelt im Vergleich zu Lagos? Singapur hatte keine Bodenschätze wie das ölreiche Lagos, nur den Fleiß und die Fähigkeit zum guten Handel. Schaut man Lagos an, ein Platz wie die Hölle und Singapur, eines der fortschrittlichsten Länder mit dem höchsten Lebensstandard.

• Warum bildet die schwarze Bevölkerung in allen Ländern der Erde die unterste Schicht der Gesellschaft? (Südamerika, USA, Europa)

• Warum ist Haiti, das als erste Kolonie schon Anfang des 19. Jahrhunderts von Frankreich unabhängig wurde, das ärmste Land in der Karibik?

Ich beantworte diese Fragen nicht, kenne aber die Antwort. Mit dem Zuzug der Afrikaner laden wir uns eine künftige Unterschicht auf. Keine Ärzte oder Techniker. Ich sehe kein Problem bei einer Einwanderung von Asiaten aus nichtmoslemischen Ländern. Die brauchen wir dringend aufgrund unserer rückläufigen Geburtenziffern. Aber Moslems aus arabischen Ländern, Pakistan und Afghanistan oder den afrikanischen Ländern werden dieses Problem nicht lösen, ganz im Gegenteil: Es wird eine massive Zuwanderung in unsere Sozialsysteme geben und in den Großstädten werden sich Gettos bilden, wie wir sie in Großbritannien, Frankreich, USA und in einigen südamerikanischen Ländern sehen. Einige Keimzellen existieren bereits in Bremen, Nordrheinwestfalen und Berlin.

Ich bin mir bewusst, mit dieser Meinung Außenseiter in der BRD zu sein. Ich habe aber weder Zeit noch Lust, mich mit diesen Linken und engstirnigen Späthippies zu arrangieren. Ich denke: TAKE IT OR LEAVE IT.


Linke Realitätsverweigerung

Er ist deswegen in Deutschland Außenseiter, weil die Situation in Afrika nicht realistisch analysiert wird, sondern meist mit der linksgestörten Brille, die alle beobachtbaren Tatsachen mit der „Rassismus“-Keule totschlägt und alle Schuld des afrikanischen Chaos beim Westen sucht. Fakt ist aber, dass die Probleme Afrikas zum allergrößten Teil hausgemacht sind.

Südafrika das kommende Simbabwe

2007 war ich in Südafrika und konnte mich selber von den Zuständen dort überzeugen. Wenn eine raus der schwarzen Bevölkerung will, schafft er es dort auch. Ich sah in Kapstadt und Umgebung einige Schulen, in die erkennbar lernbereite und fleißige schwarze Kinder in einheitlichen Uniformen gingen. Sie haben eine gute Zukunft vor sich. Es gibt aber eben auch viele andere.

Ein früherer Sozialarbeiter britischer Herkunft zeigte mir die Townships, in denen viele Schwarze mit ihrem einfachen Leben glücklich sind. Sie wollen und brauchen nicht mehr als ihre Wellblechhütte. Wer fleißig ist, arbeitet sich hoch, bekommt einen guten Job, baut sich ein Steinhaus und zieht dann irgendwann auch aus den Townships weg.

Martin Weidhaas, Mitglied von PI München, der einige Zeit in Johannesburg lebte, stellt zur derzeitigen Situation in Südafrika folgendes fest:


– Präsident Zuma vom ANC ist eine Katastrophe. Vier Frauen, ca. 20 Kinder und mehrere Vergewaltigungen seines weiblichen Personals. Die ca. 5 Mio Weißen erwirtschaften die enorme Sozialhilfe für die ca. 17 Mio Schwarzen. Der ANC kann sich nur an der Macht halten, weil er den Schwarzen weiterhin üppige Sozialleistungen verspricht.

– Nach Simbabwe setzen die Weißen sich auch aus Südafrika zunehmend ab, nicht nur nach Australien, sondern auch nach Neuseeland und Jersey Islands.

– Südafrika hat die höchste Mordrate weltweit, was jeder guten Entwicklung im Weg steht. In der Gegend von Durban machen sich immer mehr Migranten aus den nördlichen Nachbarstaaten breit. Hierüber ist es schon zu Straßenschlachten zwecks Vertreibung gekommen.

– Dabei hat das Land von der Natur her denkbar beste Voraussetzungen für eine positive Entwicklung:

– Fruchtbare Böden

– Bodenschätze zuhauf

– Knoten für den Seeverkehr vom Atlantik in den Indischen Ozean. Frieden an allen Grenzen; nach Norden Botswana, sonst nur das Meer.

Auch wenn die Apartheit formal abgeschafft ist, so besteht sie faktisch weiter: Die Weißen kapseln sich in eigenen Siedlungen ab. Auffallend ist, daß die Wohnanwesen so gut wie überall wie ein Gefängnis gesichert sind: Ummauerung ca. 2,50 m hoch, darüber Gitterzaun und/oder noch mal Stacheldraht von 1 – 2 m; massive Tore als Einlaßschutz. Gehobene Anwesen haben sowohl eine elektronische Außenüberwachung wie separat eine Innenüberwachung, ggfs. mit Benachrichtigung eines Sicherheitsdienstes. Im Zentrum von Johannesburg wimmelt es von Zigtausend Schwarzen, kein einziger Weißer mehr.


Die Gründe für das afrikanische Scheitern sind auch in der evolutionsbedingten Mentalität zu sehen. Auf diesem Kontinent mussten sich die Menschen über Jahrzehntausende nicht sonderlich anstrengen, um zu überleben, im Gegensatz beispielsweise zum in Winter bitterkalten und bodenschatzarmen Europa. Dies führte in gewisser Weise zu einer Trägheit und Degeneration. Das hat nichts mit „Rassismus“ zu tun, sondern ist eine Gesetzmäßigkeit, die genauso auf Menschen in Europa eingewirkt hätte, wenn dort die klimatischen und geologischen Verhältnisse Afrikas geherrscht hätten.

US-Studie über Trägheit in der schwarzen Bevölkerung

Als ich 1991 in New York war, las ich einen Artikel in der New York Times über eine Studie, die der schwarzen Bevölkerung in den USA in der Masse eine deutlich größere Trägheit als der weißen Bevölkerung attestierte. Dies schließt natürlich nicht aus, dass es einzelne Fleißige schaffen, über Bildung und optimale Ausnutzung ihrer Fähigkeiten aufzusteigen. Aber in der überwiegenden Mehrzahl sind die Probleme beobachtbar. Heute wäre die Veröffentlichung solcher Fakten nicht mehr möglich, da es durch die linksgestörte Weltanschauung verboten ist, mit gesundem Menschenverstand zu analysieren.

In Afrika dürfte auch der niedrige Durchschnitts-IQ von 70 eine Rolle spielen. Dafür seien aber neueren Erkenntnissen zufolge auch die vielen Infektionskrankheiten verantwortlich, die die Entwicklung des Gehirns von Kindern bedrohen. Denn der Körper müsse all seine Energie darauf verwenden, das Immunsystem zu stärken um die Parasiten zu Bekämpfen, wie der Tagesspiegel in einem Artikel aus dem Jahre 2010 beschreibt.

900 Milliarden Entwicklungshilfe versackten in Afrika

In den vergangenen fünf Jahrzehnten sind bis einschließlich 2013 900 Milliarden Euro Entwicklungshilfe nach Afrika geflossen. Ohne viel zu bewirken, wie beispielsweise der US-Forscher Easterly feststellte, dokumentiert von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Jahr 2015:

William Easterly würde energisch mit dem Kopf schütteln. Der amerikanische Forscher ist einer der weltweit führenden Entwicklungsökonomen – und einer der schärfsten Kritiker westlicher Entwicklungshilfe. 600 Milliarden Dollar Hilfsgelder seien seit den sechziger Jahren nach Schwarzafrika geflossen, doch am Lebensstandard habe sich dadurch „praktisch nichts verändert“, prangerte er schon 2007 in einem Interview mit dieser Zeitung an. In den Folgejahren bis 2013 erhielt Afrika nach OECD-Angaben weitere 300 Milliarden Dollar. Vor kurzem sagte der Forscher, dass auch dieses Geld zu großen Teilen versandet und möglicherweise sogar Schaden verursacht hat, indem es unbeabsichtigt afrikanische Autokratien gefestigt habe. „Wir brauchen eine kopernikanische Wende in der Entwicklungshilfe“, ist Easterly überzeugt.

Die politisch inkorrekte Lösung des Problems

Die Lösung des afrikanischen Problems kann eigentlich nur in einer gesteuerten und streng kontrollierten Entwicklungshilfe bestehen. Wenn man die Menschen dort sich selber überlässt, versackt das Geld entweder in den Taschen gewissenloser und korrupter Diktatoren oder wird weitestgehend ineffizient eingesetzt. Eine Art moderner Kolonialismus mit enger und fairer Zusammenarbeit vor Ort wäre die Lösung. Überlasst man Afrika seinen Ureinwohnern, werden wir einen weiteren wirtschaftlichen Niedergang erleben, gepaart mit einer ungebremsten Bevölkerungsexplosion und dem Völkerwanderungsdrang von zig Millionen Menschen in Richtung Europa. Einem Bericht des Handelsblattes von Ende August 2015 zufolge sitzen von einer Milliarde Afrikanern südlich der Sahara über 500 Millionen geistig auf gepackten Koffern, um ins vermeintliche Schlaraffenland nach Europa zu gelangen.

Drohender Bürgerkrieg in Europa

Angesichts der völlig verantwortungslosen EU-Politik der offenen Grenzen würde dies zur Verslummung und Verarmung unseres Kontinentes führen, was mit Sicherheit einen brutalen Bürgerkrieg auslösen würde. Daher ist die Abschottung Europas dringend notwendig. Die Probleme in Afrika können nur vor Ort gelöst werden, aber eben mit den richtigen Maßnahmen. Einzelne wirklich begabte und gut ausgebildete Afrikaner können ja im Rahmen eines noch zu definierenden strengen Einwanderungsgesetzes nach Deutschland gelassen werden, aber nur, wenn sie von unserem Arbeitsmarkt auch wirklich gebraucht werden. Der Invasion von Asyl-Missbrauchern und „Flüchtlings“-Vortäuschern muss aber kompromisslos ein Riegel vorgeschoben werden.

Es ist höchste Zeit, dass das derzeitige linke realitätsferne Herumwursteln von einer tatsachenbezogenenen rechtskonservativen Politik des gesunden Menschenverstandes abgelöst wird, die am ehesten von der AfD, der FPÖ und anderen patriotischen Parteien Europas verkörpert ist.


Michael Stürzenberger.
Michael Stürzenberger.
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger ist seit 35 Jahren selbstständiger Journalist, u.a. für das Bayern-Journal auf RTL und SAT.1-Bayern. 2003/2004 arbeitete er als Pressesprecher der CSU-München mit der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier zusammen. Von 2014 bis 2016 war er Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine Videos bei Youtube haben bisher über 19 Millionen Zugriffe. Zu erreichen ist er über seine Facebookseite.