Berlin: Multikulturelle Straßenschlacht


Drei verfeindete libanesische Großfamilien, die wahrscheinlich vom Staat durchgefüttert werden und sicher „Asyl“ genießen, lieferten sich gestern eine 20 stündige Straßenschlacht mit Baseballschlägern und Macheten. Offenbar ging es um die Vormachtstellung bei kriminellen Geschäften. Ein Autofahrer wurde gestoppt, aus dem Wagen gezerrt und zusammengeschlagen.

Die BZ schreibt:

Dutzende Mitglieder dreier verfeindeter, kurdisch-libanesischer Großfamilien lieferten sich von Donnerstag- bis Freitagmorgen erbitterte und zum Teil blutige Auseinandersetzungen. Es begann mit einem Schuss vor der Diskothek „Matrix“ in Friedrichshain am Donnerstag um 6.30 Uhr. Ein 22-Jähriger wurde bei dem Streit ins Bein getroffen, die Kugel blieb im Oberschenkel stecken. Das Opfer wurde nur ambulant im Krankenhaus behandelt. Worum es ging? Kein Beteiligter redet. Die Polizei vermutet Auseinandersetzungen innerhalb der kriminellen Türsteherszene.

In der Emser Straße in Neukölln geriet um 22 Uhr ein 39-Jähriger mit einem Unbekannten in Streit. Wenig später schlugen etwa 15 Männer aufeinander ein, ein 38-Jähriger wurde mit dem Messer in den Arm gestochen. Um 23.15 Uhr ging der vorangegangene Streit in der Thomasstraße weiter. 15 Männer stoppten einen Golf. Schlugen mit Baseballschlägern auf das Auto ein, zerrten den Fahrer auf die Straße und verprügelten ihn. Das 31-jährige Opfer kam verletzt ins Krankenhaus. Hintergründe sind auch hier unklar, alle Vernommenen schweigen. Um 2.20 Uhr am Freitag kamen Polizisten dazu, als etwa 30 Männer zweier Großfamilien mit Baseballschlägern und Macheten aufeinander losgingen. Nur ein Mann (30) wurde verletzt. Die Polizei nahm zwei Schläger (18 und 30) fest. Später auch noch den Vater des 18-Jährigen, der seinen Sohn befreien wollte.

Erst nach 20 Stunden kehrte wieder Ruhe ein im Neuköllner Kiez.

„Wir können auf kein Talent verzichten.“ (Angela Merkel)

„Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle!“ (Maria Böhmer, CDU-Integrationsbeaufragte)

„Das muessen wir aushalten“ (Marie-Luiese Beck, Gruene)




Schröder gegen Steinhöfel

Die neueste Erkenntnis der WELT: Blogger gewinnen an Einfluss, auch in Deutschland. Dass als Beispiele nur Kleinblogs von Qualitätsjournalisten angeführt werden, die monatlich gerade soviele Besucher haben wie große politische Blogs wie PI am Tag, mag daran liegen, dass den Journalisten die neue Konkurrenz mindestens so unangenehm ist wie den Politikern. 

Diese wissen aber sehr wohl, aus welcher Richtung Gefahr für Politik nach Gutsherrenart droht – ob nun Volker Beck in der Bundestagsdebatte bekennt, dass der politische Gegner Informationen über seine früheren relativierenden Aussagen zum Kindesmissbrauch bei PI gefunden habe, oder der abgewählte Ex-Kanzler Schröder jetzt juristisch gegen den Anwalt und Blogger Joachim Steinhöfel vorgeht. Dieser hatte unter Berufung auf mehrere Zeugen berichtet, Schröder sei bei der Alkoholfahrt der ehemaligen Bischöfin Käßmann als Beifahrer dabei gewesen (PI berichtete).

Jetzt erhielt der Blogger Post von einem Anwaltskollegen und berichtet:

Am späten Vormittag ging hier heute eine Abmahnung-vom-Altkanzler Gerhard Schröder zu, “Mit freundlicher Empfehlung” seines anwaltlichen Vertreters, der ihm bereits in anderen bedeutenden Verfahren zu wichtigen Erfolgen verholfen hatte. Wie geht es hier nun weiter ? Wird keine Unterlassungserklärung abgegeben, eine Vermutung, die nahe liegen könnte, dürfte Gerhard Schröder versuchen, eine einstweilige Verfügung zu erwirken. Erginge diese, stünde dem Antragsgegner die zivilprozessuale Möglichkeit zu, den Altkanzler zur Erhebung einer Hauptsacheklage zu zwingen. In dieser können Zeugen gehört werden. So wäre es beispielsweise denkbar, daß der Beklagte Bischöfin Käßmann als Zeugin für die Beifahrereigenschaft des Altkanzlers benennt. Ein Beweisantrag, dem ein Gericht nach Lage der Dinge entsprechen müsste.

Die Reaktion Schröders ist nicht sonderlich überraschend. Schließlich hat der Altkanzler sich neben der Einführung von Hartz IV besonders durch einen ähnlichen Gerichtsstreit um persönliche Eitelkeiten ins Gedächtnis der Deutschen geschrieben: Als er mit großem juristischen Aufwand gegen eine Presseagantur zu Gericht zog, die eine Image-Beraterin mit dem Nebensatz „wenn er sich die grauen Schläfen nicht wegtönen würde“ zitiert hatte. Denn auch damals galt: Niemand hat die Absicht, sich die grauen Schläfen wegzutönen.

» WELT: Schröder bestreitet Verbindung zum Fall Käßmann
» Rheinische Post: Wirbel um Internet-Blog – Schröder wehrt sich gegen Käßmann-Gerücht




Steinbach zum sexuellen Missbrauch von Kindern

In einer Bundestagsdebatte zum Thema „sexueller Missbrauch von Kindern“ (ein Thema, das offenbar die Ränge nicht füllt) entlarvt die CDU-Abgeordnete Erika Steinbach die Doppelmoral der Grünen. Die finden jedenfalls Kindesmissbrauch nur dann schlimm und wollen ihn mit aller Härte verfolgt sehen, wenn er hinter Klostermauern stattgefunden hat. Ein sehenswertes Video, in welchem der Grüne Volker Beck Frau Steinbach unter anderem vorwirft, PI-gebildet zu sein (bei min. 5:06).

» Video: Kinderschänder Cohn-Bendit

(Spürnase: Ferdinand)




FPÖ-Strache an die Gebetskette gelegt

Während Vertreter der österreichischen FPÖ zur Stunde im Ruhrgebiet auf Einladung von PRO-NRW mit islamkritischen Parolen Schützenhilfe im Landtagswahlkampf leisten, hört man von „dahoam“ ganz andere Töne. Parteichef H.C. Strache bezieht Stellung zum Islam. Alle, die islamophile Verharmlosungen in Zitaten von Claudia Roth, Maria Böhmer oder ML-Beck sammeln, können ihr Arsenal jetzt um einige haarsträubende Sprechblasen des Österreichers erweitern.

Die Kleine Zeitung aus Österreich berichtet:

FPÖ-Chef Strache hat Ende Jänner ein Gespräch mit dem türkischen Botschafter Kadri Ecvet Tezcan genutzt, um der türkischen Community seinen Respekt für den Islam zu bezeugen. Der türkische Botschafter dankte es ihm mit einer Gebetsschnur, die Strache vor laufenden Kameras in Empfang nahm.

Strache lobte die Türken, die „fleißig als Arbeiter“ in Österreich lebten, wie der Falter unter Hinweis auf eine Übertragung im OKTO TV schrieb. In der Regel habe es auch keine Integrationsprobleme gegeben. Nur in der dritten Generation gebe es nun Probleme, so Strache, der mehr Bildung für die jungen türkischstämmigen Menschen empfahl.

Er wolle ein paar Dinge klarstellen, wird Strache zitiert: „Ich habe Respekt vor jeder Kultur und gerade vor der türkischen Kultur. Ein tolles Land. Ein herausragendes Land mit einer tollen Kultur und stolzen Menschen. Ein Land, das gerne von Österreichern besucht wird“. Österreich wolle selbstverständlich eine tiefgreifende Partnerschaft mit der Türkei.

Und „Der Islam ist eine der großen Weltreligionen und verdient den größten Respekt und die größte Anerkennung“. Die sehr vielen islamischen Gebetshäuser in Österreich seien kein Problem und eine Selbstverständlichkeit. Wenn man viel miteinander rede, könne man auch Vorurteile ausräumen.

Nach dieser moderaten Aussage „ist man neugierig, wie sich Strache in Zukunft gegenüber den Muslimen und den Türken verhalten wird“ kommentierte die türkische Zeitung Yeni Vatan Straches Aussagen. Die Monatszeitung Avusturya Günlügü zitierte den türkischen Botschafter nach dem Gespräch mit den Worten: „Ich habe erlebt, dass Herr Strache für unsere heilige Religion und für die Türken in der Welt einen großen Respekt verspürt und danke ihm“. „Das nennen wir ‚Dialog‘, so Herausgeber Adil Elmas.

Wer sich wundert, dass Strache jetzt im Wettbewerb um den „Dhimmi des Jahres“ die Nase ganz weit vorn hat, hat immer noch nicht die geistige Nähe von rechtsaußen zum Islam begriffen. Eine Partei, die den letzten Europawahlkampf gegen einen imaginären EU-Beitritt Israels führte und damit Stimmen der Antisemiten und Israelhasser einsammelte, mag zwar vorbildhaft für Rechtspopulisten sein, denen jede Marktlücke zu pass kommt, die Wählerstimmen verspricht. Als Partner für seriöse Islamkritik sind solche Personen aber nicht nur ungeeignet, sondern höchst schädlich.




Kirchen vereint gegen die Pro-„Islamophobie“

Geißeln Islamkritik (v.l.n.r.): Präsides Nikolaus Schneider und Alfred Buß, Bischöfe Felix Genn und Franz-Josef Overbeck.Geißeln Islamkritik: Präsides Nikolaus Schneider und Alfred Buß, Bischöfe Felix Genn und Franz-Josef Overbeck (v.l.n.r.).

Die Parole von Pro NRW „Abendland in Christenhand“ läuft dem vereinten Kuschelkonzept der Kirchenhäupter evangelischer- und katholischerseits, von denen sich manch einer insgeheim aus der Zusammenarbeit mit dem Islam eine Stärkung der eigenen Macht erhofft, ganz und gar gegen den Strich. Darum müssen Sie ihre Empörung im Vorfeld der geplanten Pro NRW-Demonstrationen am Wochenende (PI berichtete) lauthals Ausdruck verleihen, zum einen, um ihre „islamischen Freunde“ nicht zu verärgern, zum anderen, um sich bei den Medien wieder beliebt zu machen, nachdem man durch so manchen Skandal in Ungnade gefallen war.

Besonders im Kampf gegen Rechts™ haben sich die Kirchenverräter Kirchenvertreter Nikolaus Schneider, Alfred Buß, Felix Genn und Franz-Josef Overbeck hervorgetan.

Domradio schreibt:

Evangelische und katholische Kirche haben die für das Wochenende angekündigten antiislamischen Aktionen der rechtspopulistischen Organisation „Pro NRW“ scharf kritisiert. Ein Minarettverbot sei mit der Religionsfreiheit nicht vereinbar, so die Initiatoren.

Den Versuch der Gruppierung, mit der Parole „Abendland in Christenhand“ Christen für ihre Kampagne zu vereinnahmen, wiesen die evangelischen Landeskirchen in Rheinland und Westfalen sowie die katholischen Bistümer Essen und Münster am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung entschieden zurück. „Die Positionen dieser Gruppierung sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar“, schreiben die Präsides Nikolaus Schneider und Alfred Buß sowie die Bischöfe Felix Genn und Franz-Josef Overbeck.

„Pro NRW“ schüre gezielt Vorurteile gegen den Islam und mache pauschal Ausländer für soziale Probleme in Städten und Stadtteilen verantwortlich, heißt es in der Erklärung weiter. Die Kirchen hätten sich dagegen zu einem respektvollen Umgang mit Fremden und einem gleichberechtigten Leben von Muslimen in der Gesellschaft bekannt. „Dazu gehört auch das Recht, Moscheen zu errichten“, betonen die Kirchenrepräsentanten.

Das Mantra der Gebetsmühlen lautet, alle Religionen sind gleichwertig, alle Kulturen sind gleich, begrüßt das Fremde und fühlt die Bereicherung. Darum flehen die vereinten Kirchenvertreter die Bevölkerung auch an:

„Wir bitten Sie, auch weiterhin den Kontakt zu den muslimischen Nachbarn zu suchen und für den gegenseitigen Abbau von Vorurteilen einzutreten“

Wer seinerseits mit den Kirchen Kontakt suchen möchte, tue dies über folgende Stellen:

» Nikolaus Schneider: pressestelle@ekir.de
» Alfred Buß: sekretariat_praeses@lka.ekvw.de
» Felix Genn: pressestelle@bistum-muenster.de
» Franz-Josef Overbeck: generalvikariat@bistum-essen.de




Besen, Besen, seids gewesen!

Wie Goethes Zauberlehrling mag sich Volker Beck vorkommen, hat er doch immer der ungebremsten Zuwanderung zivilisationsferner Muslime das Wort geredet und alle Bürger, die die Katastrophe kommen sahen, als Rechtsextremisten verleumdet. Jetzt ruft er um gerichtliche Hilfe, nachdem er offenbar zum ersten Mal im Leben gehört hat, was tausende Rapper des muslimischen Kulturkreises täglich in die Hirne ihrer minderjährigen Fans stampfen. Zum Beispiel über Schwule.

Webnews berichtet:

Das amerikanische Rapper ständig ihre Pobleme mit der Staatsgewalt haben, ist nichts neues und auch einige deutsche Kollegen stehen ihnen da in nichts nach. So wurde auch gegen Jacques Linon, besser bekannt als Kaisa oder ehemals Kaisaschnitt, letzte Woche durch den Grünen Politiker und menschenrechtspolitischen Sprecher der Fraktion Volker Beck Strafanzeige erstattet. Hierbei handelt es sich um einen mehrfach ausgezeichneten Politiker. Er trägt unter anderem das Bundestverdienstkreuz für seinen Kampf für die Entschädigung der Opfer des Nationalsozialismus. Außerdem setzt er sich engagiert für die gesellschaftliche Anerkennung von Minderheiten, vorallem von Homosexuellen, ein.

Textzeilen des Rappers wie: „Ne Kugel in Dein Face, Boy / Neun-Millimeter-Projektile für den Gayboy / und wenn der Sack hat zu viel gelutscht / er muss kotzen, immer wieder, wenn er in den Spiegel guckt“ und „Keine Chance / so wie im KZ / die neue Weltordnung / alles klingt perfekt.“ (beide auf „Endlich Klartext“) seien laut dem Politiker eine explizite Aufforderung zum Mord. Diese könne man dem Rapper „Kaiza“, wie er ihn nennt, unmöglich durchgehen lassen. Außerdem gehe er davon aus, dass Polit-Shootingstar und Bundesfamilienministerin Köhler, die seit ihrer Heirat allerdigs Schröder heißt, wegen „Aufruf zum Mord“ und „Leugnung des Holocaustes“ einen Antrag auf Indizierung einzelner Liedtexte stellen wird. Hierzu habe sie Herr Beck zumindest brieflich aufgefordert.

Kaisa selbst schreckt dies jedoch nicht. Diese Vermutung liegt zumindest nahe, wenn man seine Twitter Feeds verfolgt. So bedankte er sich unter anderem bei dem Politiker für die Promo. Außerdem verlinkte der Berliner ein Bild von diesem, das ihn in einer rosa Lack Uniform zeigt und kommentierte es mit „und sowas schimpft sich politker […] schande schnade“. Ob eine Äußerung wie „ach volker warum ziehst du hier nich einfach weg wenns dir nich gefällt. wie wärs mit….hm…. warschau ;)“ die Lage des Rappers in dieser Strafangelegenheit bessert, ist mehr als fraglich.

Herrn Beck empfehlen wir, jetzt Trost in der Literatur der verhassten Deutschen zu suchen. Vielleicht bei Goethe:

Stehe! stehe!
denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! –
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Da, anders als zu Goethes glücklichen Tagen, nicht mit dem hilfreichen Einschreiten eines alten Meisters zu rechnen ist, empfehlen wir Volker Beck, einmal das Volk nach dem vergessenen Zauberwort zu fragen. Vielleicht erinnert sich da noch jemand. Es fängt mit „Aus“ an und endet mit „weisung“. Jetzt müsste der Zauberlehrling sich nur noch trauen, es auszusprechen.




Treffen in Berlin mit unseren türkischen Freunden

Türkische Fußballfans in BerlinDas Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat mit Präsident Theo Zwanziger auf seiner Sitzung am Freitag in Frankfurt am Main entschieden, dass das Länderspiel zur Europameisterschafts-Qualifikation gegen die Türkei am 8. Oktober 2010 im Berliner Olympiastadion ausgetragen wird. „Das Treffen mit unseren türkischen Freunden in Berlin wird sicher ein absolutes Highlight“, meinte der DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach dazu.

Und die Berliner Morgenpost ergänzt:

In Berlin haben deutsch-türkische Vergleiche Tradition. […] So strömten am 3. Dezember 2008 zum Uefa-Cup-Spiel gegen Galatasaray Istanbul 62 600 Zuschauer ins Olympiastadion (0:1). Im Oktober 1999, als es in der Champions League gegen denselben Kontrahenten eine 1:4-Niederlage setzte, kamen 71.500 Fans.

Es wird daher bei dem Spiel gegen die türkische Nationalelf wieder mit einem vollen Haus gerechnet. Peter von Löbbecke, Geschäftsführer der Olympiastadion GmbH, freut sich: „Es hätte in Deutschland keinen besseren Austragungsort für dieses Match geben können. Die größte türkischstämmige Gemeinde in Deutschland lebt in Berlin.“

Ja, unseren türkischen Freunden kommen wir gerne entgegen, nicht wahr? Doch das Ansinnen des DFB ist nicht mehr „fair“ oder „sportlich“, sondern einfach nur noch dumm. Die deutschen Türken, die für ihren fanatischen Nationalismus bekannt sind, werden für ihre Elf ein kostenloser zwölfter Mann sein. Dem Niersbach mögen die Türken „seine Freunde“ sein, bei der Qualifikation sind es Konkurrenten um die Teilnahme bei der EM 2012 in Polen und in der Ukraine. Darum gibt es auf dem Platz keine „Freunde“ mehr, sondern nur sportliche Gegner! Der DFB gibt einen wichtigen Vorteil aus der Hand. Warum kann die Partie nicht im WM-Stadion von Leipzig stattfinden? Oder ist man stets so entgegenkommend? Begegnungen gegen die Niederlande setzen wir in Aachen an, damit die holländischen Fans eine leichte Anreise haben, gell? Und Spiele gegen Griechenland finden in Frankfurt statt, wegen der vielen Griechen im Rhein-Main-Gebiet…




Berufsberatung halal

Wieder einmal gibt es vom Steuerzahler finanzierte Extrawürstchen für unsere lieben moslemischen Schätze. Weil sie finden, dass man auch ohne Berufsausbildung in Deutschland gut klar kommt, soll ihnen ein Beruf schmackhaft gemacht werden – EU bezahlt und an heiligem Ort: Nämlich in der Moschee.

Frei nach dem Motto „Wenn Du nicht zu uns kommst, kommen wir eben zu Dir“. Türkische Migranten habens nicht so mit der Ausbildung. Ob es da hilft, wenn Armin Laschet sich nicht entblödet, unseren „Gästen“ ein türkisches „wir schaffen das“ in der Duisburger Moschee zuzurufen?

Die hohe Schulabbrecher- und Arbeitslosenquote junger Türken in Deutschland soll bekämpft werden. Mit dem Projekt „Kolay Gelsin!“ (Wir schaffen das!) werden türkische Jugendliche zur Berufsausbildung motiviert. Das Besondere daran: Das von der EU geförderte Projekt startet nicht in Arbeitsämtern, sondern direkt in den Moscheen.
(…)
Innerhalb von drei Jahren werden in dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen in 75 Moscheen jeweils nach dem Freitagsgebet türkische Jugendliche und deren Eltern über Ausbildungsmöglichkeiten informiert.

Laschet forderte alle auf, sich gut über einen Ausbildungsweg zu informieren, denn die Grundlage für den erwünschten Aufstieg sei „gute Bildung und Ausbildung“. Junge Migranten verfügten dank ihrer Zweisprachigkeit oft über gute Voraussetzung, die nur entsprechend gepflegt und sichtbar gemacht werden müssten.

Türkische Jugendliche in Deutschland haben zwar grundsätzlich die gleichen Chancen wie Einheimische, einen Beruf zu erlernen. Doch Schwierigkeiten mit der Sprache und dem Schulsystem, realitätsferne Karrierepläne, Vorurteile potenzieller Ausbildungsbetriebe und mangelnde Information haben bisher zur Folge, dass viel zu wenige türkische Jugendliche einen qualifizierten Schulabschluss schaffen, um dann mit einer beruflichen Ausbildung eine Chance auf einen Arbeitsplatz erhalten.

Vorurteile, wenn 40% der moslemischen Migranten ohne Ausbilung bleiben? Ist doch klar, dass die hohe Abbrecherquote Ausbildungsbetriebe nicht gerade animiert, Türken oder Araber einzustellen, die oft auch noch moslemische Extrawürste fordern wie Gebetspausen oder Fahrten nach Mekka.

Laschet forderte alle auf, sich gut über einen Ausbildungsweg zu informieren, denn die Grundlage für den erwünschten Aufstieg sei „gute Bildung und Ausbildung“. Junge Migranten verfügten dank ihrer Zweisprachigkeit oft über gute Voraussetzung, die nur entsprechend gepflegt und sichtbar gemacht werden müssten.
(…)
Türkische Jugendliche in Deutschland haben zwar grundsätzlich die gleichen Chancen wie Einheimische, einen Beruf zu erlernen. Doch Schwierigkeiten mit der Sprache und dem Schulsystem, realitätsferne Karrierepläne, Vorurteile potenzieller Ausbildungsbetriebe und mangelnde Information haben bisher zur Folge, dass viel zu wenige türkische Jugendliche einen qualifizierten Schulabschluss schaffen, um dann mit einer beruflichen Ausbildung eine Chance auf einen Arbeitsplatz erhalten.

Ja wie nun, Laschet, was nun? Haben die jungen Leute nun einen Vorteil angesichts ihrer Zweisprachigkeit, oder einen Nachteil wegen Sprachschwierigkeiten, vielleicht in der Drittsprache?

In dem Projekt „Kolay Gelsin!“ haben sich nun die Weiterbildungseinrichtung Akademie Klausenhof, die seit Anfang der siebziger Jahre in der Migrantenbildung tätig ist und sich vor allem auf Schulabschluss für Migranten spezialisiert hat, sowie das imap-Institut aus Leverkusen, das interkulturelle Beratung und Forschung anbietet, zusammengetan. Um die Jugendlichen und ihre Eltern möglichst gut zu erreichen, habe man, so Bülent Arslan vom imap Institut, die Moscheen als Partner gewonnen. Man wolle vor allem im persönlichen Gespräch den türkischen Jugendlichen und Eltern weiterhelfen. „Inzwischen läuft das Projekt auf vollen Touren“, bestätigt Klausenhof-Direktor Alois Becker, der meist selbst die Informationsveranstaltungen leitet. „Auffällig ist, dass es die Teilnehmer sehr schätzen, dass wir in die Moscheen kommen und direkt auf sie zugehen.“ So hat Kolay Gelsin in den ersten drei Monaten bereits rund 400 Interessierte in zehn Veranstaltungen erreicht.

Europäischer Sozialfonds fördert Bildung

Das Projekt ist Teil der Bundesinitiative „XENOS – Integration und Vielfalt“ und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziell gefördert. Das Projekt ist typisch für die Förderpraxis des Europäischen Sozialfonds. Im derzeitigen Programmzeitraum von 2007-2013 verfügt er über 76 Milliarden Euro. Mittel, die überwiegend dazu dienen, Benachteiligten bessere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu geben – so wie es das gerade begonnene europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung propagiert.

„Im derzeitigen Programmzeitraum von 2007-2013 verfügt er über 76 Milliarden Euro,“ soso. Der Europäische Sozialfond verfügt über gar nichts. Bei den Geldern für die armen Benachteiligten handelt es sich um dem Steueurzahler abgepresstes Geld. Aber das geben wir natürlich gern für unsere Schätzchen, die später unsere Renten zahlen wollen, aus.

(Spürnase: Florian G.)




Berlin: Mit Pumpguns Pokerturnier überfallen

Solch einen Raubüberfall gabs in Berlin noch nie: Sechs Täter haben heute Nachmittag mit Pumpguns, Handgranaten und Kalaschnikows bewaffnet ein prominent besetztes Pokerturnier im Grand Hyatt überfallen und 800.000 Euro erbeutet.

Die Berliner Zeitung berichtet:

Filmreifer Überfall am Potsdamer Platz. Um 14.30 Uhr am Sonnabend überfielen sechs maskierte Männer Berliner Luxushotel „ Grand Hyatt“. Sie hatten es auf den Millionen-Jackpot des prominent besetzten Pokerturniers abgesehen. Bei dem Überfall sind nach ersten Informationen Sicherheitsleute des Turniers verletzt worden, weil es während des Raubes zu Panik und tumultarigen Szenen kam. Von acht Opfern ist die Rede. Nach Augenzeugenberichten wurden auch mit einer sogenannten Pumpgun Schüsse abgegeben.

Vier Täter drangen in das Hotel ein, zwei weitere standen vor dem Eingang Wache. Die Bande soll mit Kalaschnikows und Handgranaten bewaffnet gewesen sein, mit Zündung der Granate gedroht haben. Die Gangster sammelten die Einsätze von den Tischen ein, Gäste blieben verschont.

Auf der Internet-Seite www.pokerfirma.de schildert ein Augenzeuge den Überfall und die Massenpanik: „Die Massenhysterie war bedingt durch den Glauben, es würde sich um einen Amoklauf handeln. Das wurde auch dadurch verstärkt, weil einer der Täter mehrfach rief “Wir haben eine Bombe.“ Laut pokerfirma.de geschah der Überfall genau in dem Moment als sich das Maximum des Tages in der Kassa befand und genau dann, als keines der Turniere Pause hatte.

Nach dem Überfall flüchteten die Täter über den Marlene-Dietrich-Platz, tauchten im Gewühl der Potsdamer-Platz-Arkaden unter. Ein Wachmann des Turniers soll die Gangster verfolgt haben, konnte kurzzeitig einen der Täter festhalten, wurde laut Augenzeugen aber mit einer Waffe auf den Kopf geschlagen. Der Polizei zufolge wartete in der Rudolf-von-Gneist-Gasse ein weiterer Täter in einem schwarzen Mercedes. Mit diesem floh die Bande.

Nach B.Z.-Informationen könnten die Täter bis zu 800.000 Euro erbeutet haben. Die Polizei spricht derzeit noch von einer niedrigeren Summe. Insgesamt sollen eine Milion Euro bei dem Turnier heute im Pott gelegen haben, sagte ein Sprecher von Poker-Stars der B.Z.

Bei dem Turnier im Nobel-Hotel wird seit Dienstag hoch gepokert. Das Gewinnerpreisgeld beträgt eine Million Euro. Mit dabei waren auch Boris Becker (Millionen-Poker mit Becker und Naujoks), der aber bereits aus dem Turnier ausgeschieden ist, ebenso wie die Titelverteidigern aus Berlin, Sandra Naujoks (Pokerturnier: Sandra Naujoks schon raus).

Hier die letzten Sekunden des Live-Streams vor dem Überfall:

(Spürnase: Charly)




Kindesmissbrauch an hessischer Privatschule

Die Kindesmissbrauchsfälle in der katholischen Kirche rufen zurecht Empörung hervor. Nur wird diese Empörung von Politik und Medien in der Regel weniger auf den Missbrauch als solchen, als auf auf die verhasste katholische Kirche fokussiert. Besonders empört geben sich die Grünen, die in den eigenen Reihen bekanntlich sehr großzügig mit Kindesmissbrauch umgehen. In einer von „Reformpädagogen“ gegründeten hessischen Privatschule soll es eine ganze Serie von Kindesmissbrauchsfällen gegeben haben.

Die Schule hatte eine Reihe prominenter Schüler, unter ihnen den früheren BDI-Chef Tyll Necker, den Schriftsteller Klaus Mann, den Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit und einen Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.

Der Spiegel scheibt:

Auch an einer hessischen Privatschule sind Schüler sexuell missbraucht worden. Der Vorstand der Odenwaldschule, einer Unesco-Modellschule in Heppenheim, habe den jahrelangen Missbrauch von Schutzbefohlenen durch Pädagogen eingeräumt, berichtet die „Frankfurter Rundschau“. Schulleiterin Margarita Kaufmann sagte der Zeitung: „Es ist für mich eine Tatsache, dass hier mindestens seit 1971 sexueller Missbrauch stattgefunden hat.“

Ehemalige Schüler berichteten der Zeitung davon, wie sie von Lehrern regelmäßig durch das Streicheln der Genitalien geweckt, wie sie als „sexuelle Dienstleister“ für ganze Wochenenden eingeteilt und zu Oralverkehr gezwungen wurden.

Einzelne Pädagogen hätten ihren Gästen Schüler zum sexuellen Missbrauch überlassen, schreibt die „FR“ weiter. Lehrkräfte hätten Schutzbefohlene geschlagen, mit Drogen und Alkohol versorgt oder beim gemeinschaftlichen Missbrauch eines Mädchens nicht eingegriffen.

Erste Vorwürfe gegen den langjährigen Rektor Gerold Becker, der die Schule von 1971 bis 1985 leitete, waren der Zeitung zufolge vor gut zehn Jahren publik geworden. Seinerzeit berichteten ehemalige Schüler von massiven Übergriffen Beckers gegen 13-Jährige. Die Vorwürfe wurden aber nur halbherzig aufgegriffen. „Es war eine Unterlassung und ein grober Fehler, dass die Schule damals nicht nachgeforscht hat“, sagt Kaufmann, die seit 2007 im Amt ist.

Sie selbst sei im vergangenen Jahr erneut von Altschülern angesprochen worden, die fürchteten, die Schule werde sich auch bei der 100-Jahr-Feier im April 2010 wieder ihrer Verantwortung entziehen. Daraufhin habe sie etliche Gespräche mit Ex-Schülern geführt und dabei erst „das wahre Ausmaß“ des Skandals erahnt. Kaufmann geht von mindestens drei Lehrern aus, die sich sexueller Übergriffe schuldig gemacht haben sollen. Von Zeugen habe sie „die Namen von 20 Opfern gehört“. Nach „FR“-Recherchen gehen die betroffenen Altschüler von 50 bis 100 Missbrauchsopfern aus.

Derweil geht die Politik weiter auf die katholische Kirche los. Es wäre ehrlich, wenn sie diese Empörung über Kindesmissbrauch gerecht auf alle Fälle verteilen würde – unabhängig davon, wer sie verübt hat. Das wäre auch den kindlichen Opfern gegenüber nur fair. Denen ist es nämlich egal, wer sich an ihnen vergeht.

(Spürnase: Liberal)




Integration durch Sport?!

Fußball entwickelt sich in den unteren Ligen immer mehr von einer kampfbetonten zu einer reinen Kampfsportart. Schuld sind unsere zugewanderten Schätzchen aus dem Morgenland, was wir gefälligst als Bereicherung unseres tristen Lebens durch folkloristische Einlagen zu empfinden haben. Nur Nazis sagen das Gegenteil. Als Gegner für Abschiedsspiele empfiehlt es sich nicht, einen türkischen Verein einzuladen.

Die Hamburger Morgenpost berichtet aus der Amateurliga:

Es sollte das Abschiedsspiel für den langjährigen Mannschaftskapitän des SC Sternschanze werden, doch es endete in einer Gewaltorgie, wie sie der Hamburger Amateurfußball noch nicht erlebt hatte: Am 6. Mai 2008 gingen Spieler und Fans des türkischen Vereins Vatan Gücü auf die Spieler des gegnerischen Teams los. Seit gestern müssen sich drei Vatan-Gücü-Kicker wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht verantworten. Die jungen Angeklagten finden kein Wort der Entschuldigung.

„Das war wie Krieg“, schildert Cornelius O. (47) den Angriff auf dem Platz an der Sternschanze, „die sind auf uns los wie Hooligans.“ Bis zum Vorjahr war er Kapitän des SC Sternschanze, es war sein letztes Spiel in der Kreisliga. Es endete mit einer 0:1-Heimniederlage. Die Kapitänsbinde trug Joshua T. (31).

Beide Männer wurden bei den Tumulten verletzt. Cornelius O. brach ein Zahn ab, Joshua T. verlor kurz das Bewusstsein, musste ins Krankenhaus. „Ich wollte schlichten“, schildert der Mannschaftsführer dem Gericht, „aber da gab’s nichts mehr zu schlichten. Es brach die Hölle los, und mir hat’s die Lichter ausgeschlagen.“

Der Schiedsrichter (21) beschreibt dem Gericht die Aggression, die bereits während des Spiels von dem türkischen Verein ausging: „Nach der zweiten Roten Karte drohte ich damit, das Spiel abzubrechen.“

Die drei Kicker auf der Anklagebank geben sich ohne Reue: „Ich hab ihn halt berührt“, so umschreibt Tahsin Ö. (25) einen Kopfstoß gegen Joshua T., „und ich habe ihm einen Tritt gegeben, warum weiß ich nicht, ich war emotional geladen.“ Während der Verhandlung wirft er immer wieder bitterböse Blicke zu den Nebenklägern.

Murat D. (25) räumt einen Faustschlag gegen Cornelius O. ein. Nach dem Angriff zog er sein Trikot aus. Warum? Der bullige Angeklagte: „Ich wollte nicht erkannt werden.“ Arif D. (22) schließlich behauptet, er habe Joshua T. nicht getreten, nur „mit dem Fuß angestupst“.

Insgesamt wurden acht Spieler des Vereins Vatan Gücü nach dem Massen-Ausraster monatelang durch den Hamburger Fußballverband gesperrt. Mindestens einen der gesperrten Spieler schickte der Verein trotzdem aufs Feld, handelte sich ein neues Verfahren vor dem Sportgericht ein. Urteil im Strafverfahren: 18. März.

„Das müssen wir aushalten.“ (Marieluise Beck, Grüne)

(Spürnasen: Heringskartoffel und Florian G.)




Käßmann: Neue Karriere bei den Grünen?

Die kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag Agnes Krumwiede möchte die ehemalige EKD-Chefin und Bischöfin Käßmann vom Schiff der Kirche ins Boot ihrer Partei holen. Schließlich hat sich Käßmann durch ihre Eskapaden und Antikriegsreden perfekt für grün qualifiziert. „Frau Käßmann wäre ein Gewinn für uns Grüne, obwohl es wichtig ist, dass Kirche und Politik unabhängige Instanzen bleiben“, findet Krumwiede. Auch Günther Beckstein (66, CSU), Ex-Ministerpräsident von Bayern und Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche, wünscht Käßmann wieder eine „eine herausgehobene Position“. Dann steht ja dem neuen Stern am islamfreundlich grünen Ökologistenhimmel nichts im Wege.




Margot Käßmann legt auch Bischofsamt nieder

Käßmann tritt nicht nur wie angekündigt als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland zurück (PI berichtete), sie legt auch mit sofortiger Wirkung ihr Amt als Landesbischöfin von Hannover nieder. In Zukunft will sie wieder dahin zurück, wo sie einst begann und als einfache Pastorin in der evangelischen Landeskirche arbeiten.

Die Welt berichtet:

Mit Bedauern reagierte Günther Beckstein, Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und ehemaliger bayerischer Ministerpräsident. „Es ist ihre Entscheidung, die ich respektiere“, sagte Beckstein.

„Von mir aus hätte sie bleiben können“, fügte Beckstein an. Nach evangelischem Amtsverständnis sei ein Bischof oder eine Bischöfin auch nur ein fehlsamer Mensch. Verfehlungen führten nicht automatisch zu einem Amtsverzicht. Auch wenn eine Trunkenheitsfahrt mit 1,5 Promille natürlich keine Kleinigkeit sei.

Beckstein erinnerte daran, dass Käßmann im Unterschied zu ihrem Vorgänger Wolfgang Huber, der ein disziplinierter Intellektueller gewesen sei, stets eine „tiefe Menschlichkeit“ habe durchblicken lassen. Beckstein: „Käßmann hat ergreifende Predigten gehalten“.

Beckstein schätzt, dass der 14-köpfige Rat der evangelischen Kirche demnächst eine andere Persönlichkeit in den Ratsvorsitz wählen werde. Eine Alternative wäre, bis Oktober abzuwarten, wenn die nächste Synode tagt. …

1999 war Käßmann als Bischöfin der hannoverschen Landeskirche eingeführt worden, mit knapp drei Millionen Mitgliedern die größte in Deutschland. Die Theologin war zuvor Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags und hatte sich in den 80er Jahren im Ökumenischen Rat der Kirchen profiliert.

Was den Ratsvorsitz der EKD anbelangt sind wir schon jetzt auf die nächste „Persönlichkeit an der Spitze“ gespannt.




Ein Thriller mit Happy End


Am Ende ist der Bösewicht tot und das Team verschwunden. Die Behörden in Dubai veröffentlichen den chronologischen Zusammenschnitt von Aufnahmen aus den zahlreichen Überwachungskameras im Lande, um den rätselhaften Tod des arabischen Terroristen und Gaza-Waffenschiebers Mahmoud al-Mabhuh aufzuklären.

Die Rekonstruktion zeigt ein hochprofessionell arbeitendes Team echter Spezialisten, die mit gefälschten Pässen verschiedener europäischer Staaten nach Dubai einreisten, einen klassischen Geheimdienstjob wie aus einem Hollywood-Thriller vorbildlich erledigten und anschließend spurlos verschwanden. Über die Herkunft und Identität der Akteure ist nichts bekannt, obwohl es einige naheliegende Spekulationen gibt.

Die Moral des spannenden und lehrreichen Filmchens: Judenmörder leben zum Glück immer noch gefährlich und manchmal nicht allzu lang – Operation gelungen, Patient tot.

» Ulrich Becker: Kleine Anmerkung zur Dubaiaktion




NRW: Scheitert Vorzeige-Projekt für Integration?

Vorplatz der Merkez-Moschee in Duisburg-MarxlohIn Duisburg gewinnt man mittlerweile die Erkenntnis, dass „konservative“ Moschee-Vereine die „erfolgreiche“ Integration der Stadt stören. Obwohl der Islam ja nicht das Problem ist, ist er es wohl doch. Denn seitdem strenggläubige Moslems in der Merkez-Moschee in Marxloh immer mehr die Schlüsselpositionen besetzen, klappt es nicht mehr so gut mit der „Integration“.

Die Rheinische Post schreibt:

In Duisburg-Marxloh droht derzeit ein Vorzeige-Projekt für Integration in NRW zu scheitern. Dort war mit EU- und Landesmitteln an der Merkez-Moschee ein unabhängiges, von muslimischen Frauen geleitetetes Begegnungszentrum errichtet worden. Im vergangenen Jahr wurde der liberale Vorsitzende des Moschee-Vereins durch einen Konservativen abgelöst, dem Kritiker vorwerfen, der radikalen Milli-Görüs-Bewegung nahezustehen. Seitdem gibt es Streit zwischen traditionalistischen Männern im Vorstand und den fortschrittlichen Frauen im Begegnungszentrum. So wurde von den Konservativen gewünscht, dass Führungen durch die Moschee künftig nicht mehr auch von Christen, sondern nur noch durch Muslime durchgeführt werden sollen. Auch wurde beklagt, dass nicht alle Frauen im Begegnungszentrum das Kopftuch tragen. Der in Köln ansässige Dachverband der Türkisch Islamischen Union (Ditib) mahnt angesichts des Konflikts, das „vorbildliche Konzept“ sei gefährdet. „Ein Scheitern wäre eine dicke Schlappe für die Integrationspolitik“, beklagt Helga Maria Poll vom Beirat der Begegnungsstätte. Die Arbeit in Duisburg sei ein Vorbild für viele muslimische Frauen in den Moschee-Vereinen. Die Begegnungsstätte will jetzt eine Satzungsänderung durchsetzen, die mehr Unabhängigkeit vom Gemeindevorstand schaffen soll. Falls die Initiative scheitern sollte, erwägen die Frauen einen gemeinsamen Rücktritt.

Auch in Gladbeck, Dortmund und Gelsenkirchen machen konservative Moschee-Vereine den muslimischen Frauen, die sich oft in Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen, das Leben schwer. Dabei stehe oft ein Generationenproblem im Hintergrund, heißt es in der Landesregierung. Die Konservativen, die oft noch aus der ersten Generation der Zuwanderer aus der Türkei stammten, wollten die Öffnung der Moschee-Vereine torpedieren. So werde kritisiert, wenn Musliminnen Beratungsstellen einrichten wollen. Dies ermuntere Frauen dazu, sich von ihren Männern zu trennen. Die Scheidungsrate der Muslime ist in den vergangenen Jahren angestiegen.

Ah ja! Wenn moslemische Frauen Beratungsstellen einrichten. heißt das nichts wie weg. Das sagt einiges über die Frauenfreundlichkeit im Islam…

(Foto oben: Vorplatz der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh / Spürnase: Puseratze)