Mazyek vergoebbelt sich im Vergleich

Ayman Mazyek, der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, vergleicht Geert Wilders mit Osama Bin Laden. Unpassender kann man nicht vergleichen, aber der Zwangsgebührenkanal und staatliche Propagandadienst der ARD-Tagesschau gibt Mazyek ein Forum für seine Ausfälle. Dabei hat Wilders mit Bin Laden so viele Gemeinsamkeiten wie ein Veganer mit einem Kannibalen.

Bin Laden, ein Terrorfürst, ließ morden, lässt morden, sieht im Islamisten und Islamgründer Mohammed ein Idol, obwohl dieser einen Massenmord an Juden gemäss islamischer Überlieferung einen Massenmord an Juden begangen haben soll. Schon hier hinkt Mazyeks Vergleich. Denn er selbst ist es, der mit Bin Laden immerhin gemeinsam hat, einen Propheten zu verehren, der ein Massenmörder war, der Frauen versklavte (die wurden natürlich alle vergewaltigt – lebenslang) und Kinder ebenso.

Wilders hingegen verehrt keinen Massenmörder als Vorbild und Idol, geschweige denn Propheten. Somit stellt sich der fromme Mazyek von selbst in die Nähe zu Bin Laden, vor dem er doch vorgibt, warnen zu wollen. Warnt somit Mazyek indirekt vor sich selbst?

Wilders lehnt Mord, und all die anderen Verbrechen, zu denen der Koran, das angeblich unverfälschte Gotteswort aufruft, entschieden ab. Doch Bin Laden handelt gemäß dem Koran.

Verlogener, verfälschender und diffamierender kann Rufmord kaum noch sein. Und das deutsche Staatsfernsehen gibt sich dafür her. Das ist eine neue Dimension öffentlich-rechtlicher Parteinahme für verleumderische Hetzerei, die absolut keine sachliche und rationale Grundlage mehr hat.

Hier wurden eindeutig die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten. Mit schiefen Vergleichen derartige Unwahrheiten über einen Menschen suggestiv zu verbreiten, verletzt auf das schärfste die Persönlichkeitsrechte der Person.

Es wird Zeit, dass sich um das FDP-Mitglied Mazyek der Staatsanwalt und die FDP-Führung kümmern.

» Auch RTL gibt Mazyek ein Forum für seine Verbalinjurien




TV-Tipp: „Karikaturen, Bin Laden, Irak“ (ORF2)

BroderWer das österreichische Fernsehen empfangen kann, sollte sich heute Abend die Diskussion „Karikaturen, Bin Laden, Irak – der Krieg der Worte und Bilder“ (ORF2, 23 Uhr) unter der Leitung von Werner Schneyder anschauen. Wegen der ängstlichen Zurückhaltung der Medien, das Wort Islam überhaupt in den Mund zu nehmen, muss man schon froh über jede Sendung zum Thema sein. Mit dabei: Henryk M. Broder (Foto).
(Spürnase: Anna G., Robert H.)




Hass auf den Westen

US BashingSeit den 68ern mit ihrer Sympathie für anti-westliche, kommunistische, folternde und massenmordende Systeme ist „der Westen“, insbesondere die USA und Israel, bei „Intellektuellen“, Medien und vielen Politikern zum Buhmann und Hort des Bösen, der Ursache so vieler Übel in der Welt avanciert. Wie verzerrt und mit welch tumben Feindbildklischees hierbei die Fakten entstellt werden, dafür liefert der Buchautor Jürgen Todenhöfer und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) ein erschreckendes Beispiel.

Wie so oft bei Inanspruchnahme einer moralisch erhabenen Position, erfolgt die Beurteilung „des anderen“, des sogenannten „Bösen“, aus der Projektion der eigenen Befindlichkeit auf andere. FAS-Autor Nils Minkmar gibt hierfür ein Beispiel, indem er gleich zu Anfang seines Artikels darauf hinweist, dass die Inhalte auf PI „islamhassenden“ Ursprungs sind. Also keineswegs der Solidarität mit verfolgten und ermordeten Homosexuellen, von sexuell selbstbestimmten Frauen, mit Kritikern islamischen Unrechts, ect. entspringen können – sondern einzig einem nicht näher definierten Gefühl des Hasses entstammen. Hass ist nun sicherlich keine zur Differenzierung neigende Emotion – entsprechend geht Minkmar auch nicht auf Inhalte bei PI ein, sondern diffamiert emotionalisierend.

Liest man sein Loblied über den von anti-westlichen Ressentiments mittlerweile vollkommen durchdrungen scheinenden Todenhöfer und sein Buch „Warum tötest du, Zaid?“, kann man sich des Eindrucks kaum entziehen, dass er das betreibt, was er anderen vorwirft. Minkmar wie Todenhöfer belegen durch ihre Darstellungen selbst, dass es ihnen um die Verbreitung ihrer Ansichten mittels suggestiver Methodik geht, nicht aber um „andere“ Perspektiven oder gar um Informationsvermittlung.

Sie beschreiben eine Welt, in der Moslems nur in der Opferrolle vorkommen, und alles Unrecht und Grausamkeit einzig vom Westen, respektive den USA ausgeht.

(Todenhöfers Buch) erzählt die Geschichte einer klandestinen Reise Todenhöfers nach Ramadi; und die Geschichte von Zaid, der vom Studenten zum Kämpfer wurde, als er den Tod seiner Brüder mitansehen musste. Im Bildteil werden teils aktuelle, teils historische Fotos von der Grausamkeit westlicher Herrschaft in muslimischen Ländern präsentiert.

Ein früheres Buch von Todenhöfer „Wer weint schon um Abdul und Tanaya“ rezensiert die FAZ ebenfalls äußerst positiv, wobei die anti-westliche Darstellung genauso diffamierend und einseitig ist:

Den Wandel, den Todenhöfer in seinen Lesern bewirken will, demonstriert er an seinem achtzehnjährigen Sohn Frédéric. Zu Beginn der Reise steht für ihn fest, daß Saddam und seine Leute ohnehin demnächst „plattgemacht“ würden. Dann begegnet er irakischen Jugendlichen, die genauso auf Popmusik, amerikanische Filme oder Fußballüberragungen im Fernsehen versessen sind wie wir oder unsere amerikanischen Freunde. Und Frédéric läßt sich bereitwillig von der „Herzlichkeit der Menschen“ im zunächst angenommen „Reich des Bösen“ überzeugen. Von „Plattmachen“ ist nicht mehr die Rede.

Todenhöfer geht es um eine Form weltanschaulicher Missionierung. Er unterstellt „dem Bösen“, sprich den USA, sie wollten „plattmachen“. Als Kontrast stellt er die einfachen Leute im Irak gegenüber, als Ziele dieses „plattmachens“. Nur, und das verschweigt Todenhöfer in all seinen Betrachtungen zu den Kriegseinsätzen der USA im Irak: Die Zivilbevölkerung war nie das Ziel der US-Streitkräfte, sondern der Sturz des äußerst grausamen, diktatorischen Regimes eines Saddam Hussein. Die Opfer dieses Kriegs stellt Todenhöfer nicht in den Zusammenhang mit der Befreiung von Saddam, sondern isoliert sie von diesem, um die USA suggestiv als Macht darzustellen, die gegen Zivilisten Krieg führt.

Todenhöfer beurteilt die US-Politik nicht nach den Fakten, sondern nach seiner eigenen Feindbildprojektion. Er gibt vor, es ginge ihm um die Menschen in den jeweiligen Ländern. Seltsam – dass sein Interesse am menschlichen Leid jäh genau dort in totales, totschweigendes Interesse umschlägt, wo Leid nicht mehr einer westlichen Adresse zugewiesen werden kann.

Todenhöfer schildert die „Herzlichkeit der Menschen“ in jenen Ländern aus der Perspektive eines naiven Folklore-Touristen – ungeachtet der grausamen, islamischen Traditionen der Ehrenmorde und Zwangsehen. Natürlich nur deshalb, um den Kontrast zu westlicher Grausamkeit hervorzuheben.

Gern stellt er die US-Politik mit der sowjetischen Invasion in Afghanistan auf eine Stufe. Frei von allen Unterschieden im Detail: Etablierung einer sozialistischen Diktatur hier, Etablierung einer Demokratie dort. Mit dem Aufzeigen Opferleid von Kampfhandlungen bei Sowjet- wie US-Beteiligung will sich Todenhöfer lediglich den Anschein von unvoreingenommener Opfersolidarität geben. In Wirklichkeit nutzt er die Opferdarstellungen durch die Sowjetunion für die Herabsetzung der USA.

Todenhöfers Passion scheint die Anklage. Daran hat sich seit seiner Zeit als „Rechtsaußen“ der CDU in den 80ern nichts geändert. Nur die Rollen wurden vertauscht – was einst der Kommunismus (völlig berechtigt), ist heute der Westen, gemäß dem Zeitgeist und der damit verbundenen Anerkennung. Der Westen wird angeklagt entweder aufgrund seiner Kriegshandlungen oder aufgrund seines Desinteresses an den Opfern dieser Kriege. Immer schön dekoriert mit Fallbeispielen, wie dem eines Mädchens in Bagdad namens Tanaya, einem

Opfer westlicher Teilnahmslosigkeit. Ihre Mutter war gestorben, ihre Schwester hatte der Vater in der Not verkauft. Sie wurde Straßenkind und landete im geschlossenen Heim.

Tragisch, wer könnte dem widersprechen. Nur daraus eine undifferenzierte, pauschale Anklage abzuleiten, den Eindruck kaltherzigen Desinteresses vom Westen zu erzeugen, ist mehr als suggestiv: es ist bewusst anklagend und herabsetzend. So gesehen kann man jedes menschliche Leid irgendwo auf der Welt als Beleg für „Teilnahmslosigkeit“ zitieren, wenn nicht mit westlicher Hilfe bereits interveniert wurde. Im Kontrast dazu zeigt Todenhöfer selbst Teilnahmslosigkeit gegenüber den Opfern nicht-westlicher Gewalt und Unterdrückung grade in den islamischen Gesellschaften.

Seine Humanität wirkt wie eine Fassade, wenn sich Todenhöfer selbst als Sympathisant islamischen Terrors zu erkennen gibt (den er freilich „Widerstand“ nennt), was zu seiner aggressiven Rolle als Ankläger des Westens auch viel besser passt. Voller Sympathie und Verständnis schildert er in seinem jüngsten Buch den terroristischen Mörder „Zaid“ als den reinsten Gutmenschen, der auch schon mal auf einen Anschlag verzichtet, wenn er Zivilisten getroffen hätte:

Besonderen Stolz entwickeln die Familie und die Freunde Zaids aus dem Umstand, dass er eine Bombe nicht gezündet hat, weil sich ein alter Mann in der Nähe des geplanten Anschlagsorts niedergelassen hatte. „Das“, resümiert Todenhöfer, „ist für mich der entscheidende Punkt: Ablehnung von Gewalt gegen Zivilisten und die Bereitschaft zu Verhandlungen. Im irakischen Widerstand ist beides vorhanden.“

Es ist kaum zu fassen: Die unzähligen Mordopfer islamischen Terrors im Irak sind Todenhöfer und dem FAS-Autor Minkmar keine Erwähnung wert. Sie werden vollkommen unterschlagen, und das hinterhältige Morden an den US-Soldaten, die den Foltermörder Saddam Hussein entmachtet haben, als „Widerstand“ verherrlicht.

In der Darstellung Todenhöfers und Minkmars geht es Moslems nur dort schlecht, wo der Westen präsent ist. Da gibt es kein Massenmorden und Massenvergewaltigen in Darfur, keine abertausende Zwangsehen, unzählige Ehrenmorde, kein Massenmorden an Christen und Animisten im Sudan, keine Pogrome gegen Christen in Indonesien, keine Unterdrückung und Verfolgung säkularer Moslems und homosexueller Moslems – ohne den Westen müsste gemäß Todenhöfer und Minkmar die Welt des Islam eine Welt der „Herzlichkeit“ sein. Doppelmoralischer kann man kaum noch auftreten.

Doch FAS-Autor Minkmar geht noch weiter: Er schildert Todenhöfers „traumatische“ Kindheitserlebnisse – mit wem wohl, den USA als Kriegsgegner des menschenverachtenden Naziregimes:

Die Erfahrung, amerikanischen Bomben und Panzern ausgeliefert zu sein, kennt er, Jahrgang 1940, aus seiner Kindheit.

Das Naziregime war leider genauso wenig zum Machtverzicht und somit zum Frieden bereit wie Saddam Hussein oder die Taliban. Dass es überhaupt zum zweiten Weltkrieg kam, ist nicht zuletzt der Appeasement-Politik des damaligen Westens zu verdanken. Dies gilt es zu bedenken, bevor man die Kriegshandlungen der USA bewertet. Auch im Irak hat der Krieg viele Verantwortliche: Nach Saddam die UNO, die darin versagt hat, den Diktator zur Kooperation zu bewegen. Ständig hat er die Kontrolleure behindert, und so selbst den Eindruck erweckt, er hätte Massenvernichtungswaffen versteckt. Oder Schröder/Fischer, die den USA aus wahltaktischen Gründen diplomatisch in den Rücken fielen, und so den mörderischen Diktator in eine politisch vorteilhafte Position brachten und zum Krieg ermutigten.

Aber Fakten interessieren nicht, wenn es darum geht, ein Feindbild zu pflegen und zu verstärken. Die willkürliche Opferbilanz Todenhöfers stellt die USA als schlimmeres Übel als Ossama Bin Laden dar:

Er hat es einfach nicht mehr ausgehalten, die Lügen, die falsche Rollenverteilung, dass sich der Westen immer noch als das Opfer sieht und die Muslime als die intrinsisch Aggressiven darstellt, wo es sich doch exakt umgekehrt verhält. In seinem Beruf ist Todenhöfer ein Mann der Zahlen: „Bin Ladin hat 5000 Menschen getötet, Bush mehrere hunderttausend.“

5000 aufgewogen gegen mehrere 100.000, einfach mal so daher gesagt. Wo sind die Belege für eine solche Aussage? Zählt Todenhöfer die Opfer direkter Kampfhandlungen mit US-Streitkräften, oder lastet er die Opfer des islamischen Terrors einfach den USA an?

Auf gefährliche Weise verharmlost Todenhöfer einen Massenmörder und dessen Ideologie. Dass die Opferbilanz Bin Ladens nicht weitaus höher ist, liegt wohl eher an Bin Ladens eingeschränkten Möglichkeiten. So gesehen hätte man auch das dritte Reich schönreden können Anno 1934 im Vergleich zum britischen Empire. Somit verharmlost Todenhöfer vor lauter Anti-US-Haltung auch noch die mörderische Ideologie eines islamischen Fundamentalisten wie Bin Laden.

Umgekehrt erkennen weder Todenhöfer noch Minkmar an, dass die USA noch nie Krieg gegen eine Demokratie geführt haben. Dass die USA ihre Kampfhandlungen stets eingestellt haben, wenn die diktatorische Struktur des Gegners zerschlagen war. Todenhöfer spricht vom verletzten „Völkerrecht“ beim US-Einmarsch. Als hätte der Massenmörder Saddam „das Volk“ repräsentiert. So bringen Todenhöfer und Gesinnungsgenossen ständig die Sachverhalte durcheinander mit bewusst unscharfen Definitionen, die einzig dem Zweck der Feindbildpflege dienen.

Todenhöfer unterschlägt, dass die USA eben keine Besatzungsmacht sind, sondern im Irak längst und erstmals eine demokratisch gewählte Regierung existiert und regiert. Die US-Truppen spielen sich keineswegs, wie Todenhöfer suggestiv den Eindruck erweckt, als „Besatzer“ auf, sondern als Unterstützer und Beschützer. Von daher ist die Bezeichnung „Widerstandskämpfer“ für Mörder an US-Soldaten zutiefst abstoßend und inhuman. So wird aus dem selbsternannten Gutmenschen Todenhöfer eine äußerst fragwürdige, ideologisch geprägte Person und mit ihm alle, die ihn idealisieren.

Dass der Irak-Krieg – wie jeder Krieg – auch zivile Opfer fordert, ist wahr. Wahr ist allerdings auch, dass es ohne diesen Krieg ebenfalls Opfer gegeben hätte, nämlich die Saddam Husseins. Wahr ist auch, dass der islamische Terror einzig auf islamische Motive zurück geht und nicht den USA angelastet werden kann. Ja, die USA waren naiv, in ein islamisches Land einzumarschieren und zu glauben, die Menschen würden sich (alle) von der Kultur des Islam lösen, und sich so ähnlich verhalten wie Japan und Deutschland nach dem Krieg. Die Konflikte im Irak spiegeln die kulturellen Strukturen der Region wider. Zudem kommen viele Terroristen aus dem islamischen Ausland, was Todenhöfer mit seinem Fallbeispiel „Zaid“ völlig anders darstellt. Undifferenzierter wie Todenhöfer und Minkmar den Sachverhalt im Irak darstellen, geht es kaum noch. Wenn das „Qualitätsjournalismus“ sein soll, bleibt für Junk-Journalismus kaum noch Raum.

PS. 1: Jürgen Todenhöfer ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Medienhauses Burda. Einer politisch durchaus einflussreichen Institution, wie es die Medien nun mal sind. Von Politik-Ausstieg des Ex-CDU-Abgeordneten Todenhöfer kann also keine Rede sein.

PS. 2: Todenhöfer kann nichts dafür, aber seine Bücher werden auch auf antisemitisch-antiisraelischen Webseiten wie „Eiserne Krone“ und antiisraelische, antiwestliche, pro-sozialistische „Antiimperialista“ empfohlen, also in Sphären, die ebenfalls wert auf klare Feindbilder und wenig Differenzierung legen.

» Leserbrief an die FAS: sonntagszeitung@faz.de
» PI v. 17.3.2008: Todenhöfer bei Kerner: Dhimmitude in Vollendung
» PI v. 6.5.2007: Nils Minkmar – Dhimmijournalist des Jahres

(Spürnase: Gudrun Eussner, Roland, Peter B., Hausener Bub, Günter G.)




Afghanische Osterfeuer

nl_fahne.jpgEtwas verfrüht brennen in diesem Jahr in Afghanistan die Osterfeuer. Mangels Bäumen dienen dänische und niederländische Fahnen als Brennmaterial. Grund für das laute Treiben ist der Islam, Begründung die Mohammedkarikaturen und der hypothetische Wildersfilm mit Koranzitaten, und Anlass die neueste Krawallbotschaft des Massenmörders Bin Laden. Die Leser des Focus sind geteilter Meinung.

Focus berichtet:

Nach den Freitagsgebeten in verschiedenen Moscheen verbrannten sie nach Polizeiangaben dänische und niederländische Fahnen. Die Demonstranten riefen Parolen wie „Tod den Juden und Christen“ oder „Tod dem US-Präsidenten George W. Bush“, wie ein Reporter berichtete. Vor der dänischen Botschaft und an den wichtigsten Straßenkreuzungen bezogen Polizisten Stellung.

Ein Geistlicher rief die in Afghanistan stationierten dänischen und niederländischen Nato-Soldaten auf, Afghanistan zu verlassen. „Wenn sie nicht gehen, ist es erlaubt, sie zu töten“, sagte der Mullah über Lautsprecher.

Die Leserschaft des Focus reagiert mit gemischten Gefühlen. Islamkritische Sichtweisen tauchen immer öfter auch in Leserbriefen der Qualitätspresse auf, oft verbunden mit Kritik an der inkompetenten Berichterstattung. So meint Focus-Leser „Flusensieb“ unter der Überschrift: „Schlechte Berichterstattung im Focus“:

Im Artikel wird vom „islamfeindlichen Film des Geert Wilders“ gesprochen. Dieser Film wurde aber bisher noch nirgends gezeigt. Man spricht von einem „islamischen Geistlichen“. Der unbedarfte Leser könnte glauben, ein „islamischer Geistlicher“ sei so etwas wie ein christlicher Priester. Unglaublich, wie hier ein Mann der offen zum Mord an Unschuldigen aufruft zum Kleriker erklärt wird. Auf dem Foto zum Artikel kann ich auch keine wütenden Demonstranten, sondern eher einen zu allem bereiten Lynchmob erkennen.

Natürlich sind auch die unbedarften Leser vertreten. Einer der sich „Christ“ nennt, wundert sich, dass man gegen den Terrorstaat vorgegangen ist, ohne zuvor die Erlaubnis eingeholt zu haben:

Man hat das afghan. Volk nicht gefragt, bevor man dort einmarschierte und man lässt es auch jetzt nicht darüber abstimmen, ob man bleiben darf. Warum eigentlich nicht, die hätten doch Anrecht darauf.

Leser „ateam“ ist da nicht so zimperlich, und hofft, dass es bald im bösen Westen kracht, gern auch ohne vorherige Genehmigung:

Dänemark und die Niederlande sind wie kleine Kinder! Wer nicht hören will muß fühlen! Hoffentlich haben sie jetzt wenigstens verstanden!

Die beiden letztgenannten Meinungen spiegeln bedauerlicherweise das wieder, was man im Lande Kants heutzutage mit Vernunft verwechselt.

(Spürnasen: Honigbaer, Blackbox)




Karikaturen schlimmer als Kindermorde?

Nach kurzer schöpferischer Pause meldet sich wieder ein prominenter Vertreter der Friedensreligion zu Wort. Bin Laden knurrt ganz in der Tradition des Propheten eine weitere blutige Botschaft gen Westen, diesmal wegen der erneuten Veröffentlichung der Mohammad-Karikaturen. „Die Veröffentlichung der Karikaturen sei ein größeres Verbrechen als das Vorgehen der westlichen Truppen gegen muslimische Dörfer und die Tötung von Frauen und Kinder“, sagte er.

Menschenleben zählen somit im islamischen „Kultur“kreis weniger als eine Zeichnnung auf einem Blatt Papier. Treffender wurde die von westlichen Nix-Verstehern als „Religion des Friedens“ angepriesene Barberei selten charakterisiert. Die Propaganda der Islam-Freunde trägt dennoch langsam Früchte. Immerhin finden 40% der Welt-Leser in einer dem Beitrag angeschlossenen Umfrage, dass die Karikaturen muslimische Gefühle beleidigen würden. Da ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum Verständnis für muslimische „Gegenmaßnahmen“, die dann aber natürlich wiederum nichts mit dem Islam zu tun haben, sondern diesen missbrauchen. Ein ziemlich unübersichtliches Gewusel – sozusagen die moderne Quadratur des Kreises.

Die Umfrageergebnisse zeigen einmal mehr den unschätzbaren Wert von Menschen wie Giordano.

(Spürnasen: Puseratze, Blackbox, Tobias, JJPershing, Dominik)




Armee Allahs rüstet zum Krieg gegen Israel

hisbollah.jpg
Die vom Iran mit Geld und Waffen unterstützte schiitische Terrormiliz Hisbollah (Partei Allahs) rüstet nur 15 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt zum Vernichtungskampf gegen die Juden. Hassan Nasrallah verkündete wörtlich: „Zionisten, wenn ihr einen offenen Krieg wollt, dann soll es die ganze Welt hören: Lasst uns offen Krieg führen.“

Die Welt berichtet über das Hisbollah-Rüstungsprojekt irgendwo mitten im libanesischen Kieferndickicht. Aus libanesischer Sicht wird die „Wahrheit“ nämlich so gedreht, dass die Hisbollah-Widerstandskämpfer während des Krieges im Sommer 2006 den israelischen Angriffen 34 Tage lang widerstanden hätten.

Die Friedensmission Unifil will denn auch von allem nichts wissen. Milos Strugar, der Unifil-Direktor für politische Angelegenheiten, sagt:

„Der Südlibanon ist stabil, die Lage ist sehr ruhig. Uns liegen keine Beweise vor, dass neue Waffen in die Region gebracht werden.“

Dennoch festigt die Hisbollah völlig unbehindert von allen UNO Blauhelmen rund 15 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt ihre Stellungen. Die wachsende Präsenz der Schiitenmiliz fällt zudem mit einer ganzen Reihe iranischer Bauprojekte – Infrastruktur und Straßen – zusammen.

Der Iran erklärt seinen Einsatz als Wiederaufbauhilfe nach dem Krieg 2006. Doch die Gegend gilt als Umschlagplatz für die Waffen, die der Iran über Syrien einschmuggeln lässt. Sattam Abu Zeid, der Ortsvorsteher schiitischen Dorfes Kfar Roumanneh strahlt vor Begeisterung:

„Die Iraner leisten großartige Arbeit; so etwas haben wir überhaupt noch nicht gesehen.“

Im christlichen Bergdorf Aishin machen sich die ortsansässigen Christen zwar durchaus Sorgen, welche Absichten der Iran verfolgt mit seinen Straßenbauprojekten verfolgt.

„Aber was sollen wir schon dagegen tun? Wir freuen uns einfach über die Hilfe, die wir bekommen.“

Lokalpolitiker François Helou aus Jezzine spricht bereits vom „Staat Hisbollah“:

„Qutrani ist der Kern einer künftigen schiitischen Stadt. Wir leben in einem Landstrich, der den Südlibanon von der Bekaa-Ebene im Osten trennt. Nun baut die Hisbollah einem Korridor zwischen ihren Machtzonen. Danach ergeben beide Gebiete zusammen den Staat Hisbollah.“

Die Gefahr einer Eskalation ist durch den Tod von Hisbollah-Militärchef Imad Mughniya noch einmal drastisch angestiegen. Der Massenmörder, der fast so viele Amerikaner und Israelis auf dem Gewissen hat wie Osama Bin Laden wird im Libanon als Märtyrer verehrt.

(Spürnase: kurnass)




„Friedliche“ Strahlentherapie für Israel

strahlentherapie.jpgDer Iran betont stets, der Aufbau seines Nuklearprogramms diene ausschließlich friedlichen Zwecken. Was das für ein friedlicher Zweck sein soll, wurde heute vermutlich bekannt. Aus islamistischer Sicht braucht Israel dringend eine Strahlentherapie. Die Drohung lautet: „Das Krebsgeschwür Israel wird bald verschwinden“.

Mit Strahlentherapien behandelt man normalerweise Krebspatienten, darum äußerte der Kommandant der iranischen Revolutionsgarden Muhammad Ali Jafari in einem Schreiben an den Hisbollah-Führer, Scheich Hassan Nasrallah, auch den makaberen und unmissverständlichen Satz:

„Das Krebsgeschwür Israel wird bald verschwinden“.

Heute nachzulesen in der Jerusalem Post.

Jafri schrieb in seinem Beileidsbrief an Nasrallah zum Tod von Hisbollah Terror-Chef Imad Mughniyeh:

„Ich bin überzeugt, dass die Macht der Hisbollah jeden Tag grösser wird, und dass wir in naher Zukunft Zeugen der Vernichtung des Krebsgeschwürs Israel mit Hilfe der Strahlentherapie der Hisbollah-Kämpfer sein werden. … Zweifelsohne wird der Tod dieses loyalen Kämpfers die Überzeugung aller revolutionären Muslime und Streiter im Kampf gegen das zionistische Regime stärken, besonders die Überzeugung derer, die aufseiten dieses Märtyrers gekämpft haben.“

Mughniyeh war für die geplante Ermordung von so vielen Israelis und US-Amerikanern verantwortlich wie sonst nur Osama Bin Laden und hatte gute Beziehungen zu den Quds Brigaden, einem treuen Terror-Partner der Hisbollah.

Der Herausgeber der Zeitung Al-Akhbar, Ibahim El Amin, rief zur Schlacht um die Zerstörung Israels auf:

Israel solle „eine schmerzhafte und vernünftige Antwort von unerwarteter Seite erwarten, weil der Feind alle Regeln gebrochen habe.“

Mit der „unerwarteten Seite“ kann natürlich so Einiges gemeint sein. Die Drohung wird jedenfalls ernst genommen. Man rechnet mit Angriffen auf Israel und andere jüdische Ziele auf der ganzen Welt.

(Spürnase: The Transatlantic Conservative)

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US-Superwahltag: Der Kampf ums Weiße Haus

wahlkampf.jpgKurz vor dem Superwahltag in den USA am morgigen Dienstag stellen wir Ihnen die sieben noch im Rennen stehenden Präsident- schaftskandidaten vor. Schließlich kann es nicht schaden zu wissen, wer vielleicht bald im Weißen Haus sitzen wird, und was das für uns in Europa und die Welt bedeuten könnte. Wir zeigen Ihnen, wer sich neben Obama und Clinton – von denen hierzulande fast ausschließlich die Rede ist – sonst noch um den Job beworben hat und was die hiesigen Medien gerne verschweigen.

Europas Lieblinge – die Demokraten:

Barack Obama aus Illinois

obama.jpgGeboren am 4. August 1961 in Hawaii, Vater Kenianer, aufgewachsen als Muslim in Indonesien, heute Mitglied einer fundamentalen dezidiert auf Schwarze ausgerichteten Freikirche, Jurist, verheiratet, zwei Kinder. Obama könnte der erste dunkelhäutige Präsident der USA werden.

Obama möchte das Wirtschaftssystem reformieren, wie er das anstellen möchte, ist unklar, sein Standpunkt ist insbesondere alles schlecht zu finden, was Bush gemacht hat. Er setzt sich insbesondere für die Rechte der schwarzen US-Bevölkerung ein.

Seine Haltung zur Immigration: Seid willkommen wenn ihr Schwarze, Afrikaner oder Muslime seid.

Obama blendet seine muslimische Vergangenheit gerne aus und gibt sich lieber als Verkörperung des amerikanischen Traums vom Tellerwäscher zum Präsidenten. Sein Vater war Kenianer, Obama selbst war praktizierender Muslim, das hat Daniel Pipes klar erwiesen. Auch wenn Obama heue Christ ist, könnte sein Status als Abgefallener für die USA zum politischen Problem werden. Außerdem pflegt Obama Beziehungen zum umstrittenen kenianischen Oppositionsführer Raila Odinga, der die Scharia in Kenia einführen will. Vielleicht wird die Scharia durch Obama bald auch in den USA gültiges Rechtssystem werden. Etwas verdächtig ist auch, welche Summen er für seinen Wahlkampf zur Verfügung hat, fast soviel wie Hillary Clinton.

Obama war von Anfang an und ist klar gegen den Irakkrieg. Der amerikanische Nachrichtensender CNN musste sich sogar schon bei ihm entschuldigen, weil sein Name irrtümlich bei einem Bericht über Osama bin Laden eingeblendet worden war – eine Verwechslung oder gar nicht so daneben? Jedenfalls würde Obama auch ganz gern mit dem Iran verhandeln.

Für Europa Obama scheint sich weniger zu interessieren als für beispielsweise für China und Kuba, beides kommunistische Staaten. Ausserdem unterhält er Beziehungen zu Scharia-Befürwortern in Afrika. Nichts desto Trotz ist Obama der Liebling der europäischen Linken.

Hillary Rodham Clinton aus New York

hillary-clinton.jpgGeboren am 26. Oktober 1947 in Park Ridge, Illinois, wo sie auch aufgewachsen ist, Juristin, Ehefrau des Ex-Präsidenten Bill Clinton, ein Kind. H. Clinton ist insbesondere darum bemüht, das Gesundheitssystem in den USA zu reformieren. Sie könnte die erste Frau als Präsidentin im White House werden.

Hillary will in den USA mehr Arbeitsplätze schaffen. Die Reform des Gesundheitswesens ist eines Ihrer politischen Hauptziele. Außerdem möchte Sie durch eine Umgestaltung der Wirtschaftspolitik den Haushalt sanieren.

Als Frau, die sich im politischen Zentrum der demokratischen Partei versteht, ist Clinton ein Dhimmi erster Güteklasse. Eine eiserne Lady, nur eben sozialistisch. Sie wird die Toleranz mit eiserner Faust durchsetzen. In Sachen Einwanderung verfolgt Clinton dennoch eine recht strikte Linie. Sie ist für verschärfte Grenzkontrollen.

Hillary Clinton kann man wohl nicht zu Unrecht als Emanze bezeichnen, gehören doch Frauenrechte zu ihren Hauptthemen. Außerdem verwendet sie neben dem Namen ihres Ehemannes Clinton auch stets ihren Mädchennamen Rodham, um sich von ihrem Mann möglichst abzugrenzen. Von daher müsste sie dem Islam gegenüber kritisch eingestellt sein, aber dass diese eigentlich logische Rechnung bei den Linken nicht aufgeht, sieht man auch diesseits des großen Teichs.

H. Clinton war 2003 noch für einen Einsatz der US-Truppen im Irak. Mittlerweile hat Sie sich diesbezüglich umentschieden und ist für Truppenrückzug.

Wie Obama interessiert sich auch Clinton mehr für China als für Europa, obwohl sie Europa bereits mehrfach bereist hat. Sie war mal PLO-Fan, hat sich dann aber später doch lieber proisraelisch gegeben. Sie ist für eine Öffnung Europas in Richtung Osten.

Mike Gravel aus Alaska

gravel.jpgGeboren am 13. Mai 1930 in Springfield, Massachusetts, Eltern Frankokanadier. Studierte an der Columbia, diente als Soldat und arbeitete auch schon mal als Taxifahrer. Verheiratet, zwei Kinder, vier Enkel. Ihm geht es vor allem um die Bekämpfung des „Treibhauseffekts“ – er ist der Grüne unter den US-Präsidentschaftskandidaten.

Gravel steht für die Einführung eines progressiven Steuersystems und eines nationalen Umweltschutzprogramms, das sich auch wirtschaftlich auswirken wird. Gravel ist für die Selbstbestimmung der Frau, worunter für ihn die Abtreibung fällt.

In Sachen Grenzschutz sieht Gravel eher eine strenge Linie vor.

Gravel hat keinerlei Problembewusstsein für den Nahen Osten und steht dem Islam völlig unkritisch gegenüber.

Als ehemaliger Vietnamkrieg-Gegner ist er für einen sofortigen Truppenabzug aus dem Irak. Auch mit Iran und Syrien will Gravel jeden bewaffneten Konflikt vermeiden.

Außenpolitik gehört jedoch nicht zu seinen Interessensgebieten, schon gar nicht Europa.

Für die freie Welt – die Republikaner:

John McCain aus Arizona

mccain.jpgGeboren am 29. August 1936 in der Panamakanal-Zone, wo sein Vater bei der Navy stationiert war. McCain besuchte selbst die US Navy-Akademie und diente in Vietnam, wo er fünf Jahre lang Kriegsgefangener war. Verheiratet, sieben Kinder, vier Enkel. McCain steht für den Einsatz der US-Truppen im Irakkrieg und für ein verschärftes Immigrationsgesetz.

McCain würde die Innenpolitik reformieren, zum Beispiel die Steuern senken und die Wirtschaft ankurbeln. Er würde wohl auch die bisherigen Einschränkungen der Bürgerrechte in Teilen zurücknehmen.

McCain ist für sichere Grenzen, damit der Schutz der eigenen Bevölkerung gewährleistet werden kann.

Er sieht die Problematik des Islam als Bedroung für den Westen.

McCain ist selbst ein Kriegsheld. Er weiß, so gut wie kaum ein anderer, was Krieg bedeutet, hat er doch fünf Jahre in feindlicher Gefangenschaft ausgeharrt. Dennoch findet gerade er, dass die USA für die Unabhängigkeit des Irak kämpfen sollen. Er ist nicht für Truppenabzug, sondern im Gegenteil für die Verstärkung der US Armee. McCain steht zu seinen Soldaten, unterstützt sie, will sie nicht nach einer halberledigten Mission zurückholen oder in ungeschützt in feindlichem Gebiet sitzen lassen. Das Gefangenenlager Guantanamo würde unter der Administration McCain geschlossen. McCain ist aber überzeugt davon, dass die USA die freie Welt in diesen schwierigen und gefährlichen Zeiten verteidigen müssen.

McCain gilt als außenpolitisch gut vernetzt. In den vergangenen 15 Jahren war er regelmäßiger Gast der jährlichen Sicherheitskonferenz in München. Die Europapolitik ist ihm ein wichtiges Anliegen und er würde als Präsident die Anliegen Europas ernst nehmen. Infos zu McCain finden Sie auch im Tagesspiegel.

Mitt Romney aus Massachusetts

romney.jpgGeboren am 12. März 1947 in Detroit, studierte Wirtschaft und Recht, war Mitorganisator der Olympischen Spiele in Salt Lake City 2002, Mormone, verheiratet, fünf Kinder. Romney kämpft für die Unterstützung der im Irak eingesetzten US-Truppen.

Romney ist ein Mann der aus der Wirtschaft kommt und da wohl auch ein gutes Händchen hat. In seiner Karriere hat er sich vom Technokrat zum Sozialkonservativen entwickelt. Er setzt sich für eine allgemeine Krankenversicherung ein und hat in seinem Staat dafür gesorgt, dass Homosexuelle heiraten dürfen. Er setzt auf mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit der USA, insbesondere auch von fremdem Öl.

Romney steht für sichere Staaten, im Inneren und für eine Landesverteidigung nach außen. Die Möglichkeiten illegaler Immigration möchte er zukünftig unterbinden.

Romney ist dezidiert und offen islamkritisch.

Er sieht in der nuklearen Aufrüstung gewisser Staaten das Hauptproblem und möchte sich vor möglichem nuklearem Terrorismus schützen. Er spricht aber auch ganz offen vom Kampf gegen den Dschihad. Dass islamistische Führer im Besitz von Nukleartechnologie sind, ist für ihn untragbar – er ist daher gegen eine harte Linie speziell gegenüber dem Iran.

Romneys Außenpolitik ist voll und ganz dem Kampf der Islamisierung des Westens gewidmet. Er erhoffft sich in diesem Kampf europäische Alliierte.

Mike Huckabee aus Arkansas

huckabee.jpgGeboren am 24. August 1955 in Hope, Arkansas, Theologe, arbeitete als Prediger in einer Baptistenkirche, verheiratet, drei Kinder. Huckabee ist selbst begeisterter Marathonläufer und für eine Gesundheitsreform in den USA. Er setzt sich außerdem für den Verbleib der US-Truppen im Irak, weil er glaubt, dass der Truppenabzug in eine Katastrophe führen würde, sowohl für die USA also auch für den Irak.

Huckabee ist offenbar einer, der aus wenig viel machen kann. Obwohl er vergleichsweise nur bescheidene Summen für seinen Wahlkampf zur Verfügung hat, ist er damit sehr erfolgreich. Das ist ein wichtiger Punkt, wenn man bedenkt, welche Rolle Geld im US-Wahlkampf spielt. Huckabee ist gegen Abtreibungen und Homosexuellenehen gegenüber kritisch eingestellt. Er möchte sich aus alten Wirtschaftsabkommen über Nahrungsmittel und Energieimporte gern befreien und setzt sich ein für sportlichere und gesündere Staaten.

Huckabee will sichere Grenzen zum Schutz der eigenen Bevölkerung.

Er gibt sich Außenpolitisch eher bedeckt, ist aber eindeutig islamkritisch eingestellt.

Hukabee ist aus humanitären Gründen für den Verbleib der US-Truppen im Irak. Nach eigenen Aussagen will er alles tun, um den Krieg gegen den Terrorismus, der kein gewöhnlicher Krieg mit bisher gekannten Mitteln ist, zu gewinnen. Von den US-Präsidentschaftskandidaten ist Huckabee der, der am dezidiertesten hinter Israel steht.

Die Verteidigung Amerikas beginnt für Huckabee in Europa. Daher liegt ihm auch die Sicherheit der Europäer am Herzen und er wird Europa im Kampf gegen die Islamisierung unterstützen.

Ron Paul aus Texas

paul.jpgGeboren am 20. August 1935 in Pittsburgh, war Arzt bei der US-Air Force und brachte während seiner Berufskarriere über 4000 Babys zu Welt. Verheiratet, fünf Kinder, 17 Enkel. Paul steht für die Freiheit und Unabhängigkeit von Handelsabkommen. Ron Paul gilt als der bescheidenste der Präsidentschaftskandidaten.

Ron Paul ist der einzige der US-Präsidentschaftskandidaten, der einen intensiven online Wahlkampf betreibt und dort auch das Kapital für den Wahlkampf zusammengetragen hat. Von daher trotz seines Alters ein Mann, der mit der Zeit geht.

Paul will die US Grenzen sichern: „eine Nation ohne sichere Grenzen, ist gar keine Nation“.

Er ist islamkritisch, sieht seine Aufgabe jedoch eher innenpolitisch.

Ron Paul ist gegen eine offensive Haltung der USA und war auch on Anfang an Gegner des Irakkrieges, der seiner Meinung nach auf Grund von Fehlinformationen überhaupt erst begonnen hat. Er fürchtet, dass die Dschihadisten durch den Anti-Terror-Krieg noch zahlreicher geworden sind.

Paul macht vor allem übers Internet Wahlkampf sogar in Europa von daher gesehen, scheint ihm Europa doch nicht ganz unwichtig zu sein.

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  • Lionheart über Luton und Al-Kaida

    londonbomber.jpgEisvogel hat für uns einen weiteren Text des Bloggers Lionheart übersetzt, dem bei seiner Rückkehr in die britische Heimat eine Haftstrafe droht. Bitte klicken Sie auf die Links im Text, um die Fakten zu überprüfen.

    Jeder überall auf Erden wird sich wohl an die Bilder erinnern, wie die Londoner 7/7-Attentäter mit ihren Bombenrucksäcken in den U-Bahnhof gingen (Foto) und sich im Jahr 2005 im Herzen Londons auf ihre mörderische Mission für Al Kaida machten.

    Dieser kriegerische, mörderische Akt war Al Kaidas offene Kriegserklärung an das britische Volk, der Ausgangspunkt für diese Gräueltaten war der Bahnhof von Luton, der Ort, in dem ich lebe.

    Die selbstmörderischen islamischen Wahnsinnigen, die sich an jenem Tag selbst in die Luft sprengten, kamen aus der Stadt Leeds, die mehrere Fahrstunden nördlich von Luton liegt, und einem Ort namens Aylesbury, das 40 Minuten westlich davon liegt.

    Das Ziel dieser islamischen Monster war ein Stadtteil Lutons namens Bury Park. Bury Park ist das pakistanisch-moslemische Viertel Lutons, es ist ein großes Gebiet, wo die islamische Gemeinschaft vollkommen abgeschottet vom britischen Leben wohnt, sie haben dort ihren eigenen islamischen Lebensstil (Scharia) und leben einfach mit dem Wissen, dass es außerhalb ihrer islamischen Gemeinschaft einen britischen Lebensstil mit seinen eigenen Gesetzen gibt – ehrlichgesagt sind sie Gesetzlose mit ihrem eigenen Gesetz.

    Als Moslems ist es ihre religiöse Pflicht, nicht-islamisches Land zu übernehmen und es islamischer Herrschaft zu unterstellen (Dar al-Harb & Dar al-Islam), und so sehen sie auch die britische Gesellschaft, die außerhalb der Grenzen ihres Gebiets liegt – was glauben Sie wohl, ist ihr ultimatives Ziel, was das gesamte Land angeht?

    Die islamischen Monster von 7/7 fuhren am Morgen der Bombenattentate zu dieser überwiegend pakistanisch-moslemischen Gemeinschaft und verbrachten einige Zeit mit anderen moslemischen Männern dort, bevor sie zum Bahnhof fuhren und sich auf die Reise nach London machten.

    Während Sie das hier also lesen, weiß nicht nur das gesamte Islamische Königreich von Luton, dass ihre Gemeinschaft der Ausgangspunkt für den ersten Terroranschlag für ihren Helden gegen den Westen – Osama bin Laden – und Al Kaida auf Großbritannien war, sondern es gibt auch junge moslemische Männer aus ihrer Gemeinschaft, die mit diesen menschlichen Bomben Zeit verbrachten, von ihren Brüdern zum Djihad und zum Selbstmord ermutigt wurden und die später an jenem Tag die Auswirkungen ihrer Aktionen auf jedem Fernsehsender der Welt sehen konnten.

    Können Sie sich vorstellen, wie inspiriert zum Djihad die islamischen Männer der Gemeinschaft von Luton heute sind?

    Glauben Sie mir, diese Inspiration war schon lange vor 7/7 vorhanden.

    Osama Bin Laden und seine britischen Moslemterroristen waren es, die das Gebiet, wo ich lebe, auf die Landkarte des globalen islamischen Terrorismus gesetzt haben, indem sie Luton zur Frontlinie des Djihad in Großbritannien gemacht haben. Nach diesem Terroranschlag fielen die Scheinwerfer auf die pakistanisch-moslemische Gemeinschaft von Bury Park und zeigten jenen, die bereit waren, zuzuhören, was wirklich in der islamischen Gemeinschaft in der Nachbarschaft vor sich ging und wovon bis dahin niemand etwas wusste.

    Es war nur eine Frage der Zeit, bis etwas Derartiges von der britischen islamischen Gemeinschaft ausgehen würde, wenn man ‚alles‘ betrachtet, was man hier über so viele Jahre hinweg gären und wachsen ließ – wie glauben Sie, ist Labour in Luton an der Macht geblieben?

    Appeasement, Korruption und Dhimmitude.

    Ich werde auf den Hintergrund dieses Anschlags später näher eingehen, aber zunächst möchte ich über andere noch schrecklichere Pläne von Al Kaida berichten, die nach den Bombenattentaten von 7/7 kamen und die dank unserer britischen Sicherheitskräfte vereitelt wurden. Auch diese wurde innerhalb der pakistanisch-moslemischen Gemeinschaft von Bury Park, Luton geplant, ausgearbeitet und unterstützt.

    Diese Operation der britischen Sicherheitskräfte war die größte in der britischen Geschichte und ihr Codename war „Operation Crevice“ – jeder innerhalb von Geheimdienstkreisen kennt diesen Namen!

    Der Plan wurde weltweit unter dem Namen „Fertilizer Plot“ bekannt.

    Die Terrorzelle hatte große Mengen von Dünger (fertilizer) eingelagert, und damit machten sie ihre Bomben, wobei die Sicherheitskräfte im Verlauf der Überwachungsoperation die Substanzen austauschten und dann die Terrorzelle hochnahmen, bevor der Plan in die Ausführungsphase überging.

    Die Terrorzelle bestand aus Moslems, die in Al Kaida-Trainingslagern in Afghanistan/Pakistan ausgebildet worden waren und gefasst wurden, als sie lachend am Telefon darüber sprachen, wie sie unschuldige Leute töten werden, indem sie Nachtclubs und Einkaufszentren als Ziel wählen.

    Der Emir (Boss) dieses Plans war ein Mann, der unter dem Namen Mr. Q Khan bekannt ist und der aus Bury Park, Luton kommt. Er war derjenige, der in diesem PLot alle Verbindungsfäden zusammenhielt, er rekrutierte in Großbritannien geborene Moslems für seine Al Kaida-Vorgesetzten in Pakistan, es wird auch vermutet, dass er derjenige war, der den Anführer der 7/7-Attentate rekrutierte.

    Er lebt immer noch in Luton!!!

    Der von Al Kaida ausgebildete Bombenbauer für den ‘Fertilizer Plot’ ist ein weiterer pakistanischer Moslem aus Bury Park, Luton, der als örtlicher Taxifahrer arbeitete und den ganzen Tag Frauen und Kinder durch die Gegend fuhr. Derselbe Mann wurde in Belgien dabei gefasst, wie er eine schmutzige Bombe von der Russenmafia kaufen wollte.

    Es gab noch einen Fall mit einer schmutzigen Bombe, in den der Al Kaida-Chef Großbritanniens, Diren Barot, involviert war und der auch Verbindungen zu der pakistanisch-moslemischen Gemeinschaft von Bury Park, Luton hatte, wobei einer aus der Zelle, ein Leibwächter von Barot, gegenwärtig hier unter seinen Al Kaida-Brüdern lebt.

    Luton ist als sicherer Hafen für internationale Al Kaida-Terroristen und ausgebildete in Großbritannien geborene Terroristen bekannt.

    All diese faktischen Verbindungen zum Al Kaida-Terrorismus im britischen Kernland, die aus der Bury Park-Gemeinschaft Lutons kommen, zeichnen kein sehr angenehmes Bild für diejenigen von uns, die hier um diese Leute herum leben, oder? Und es beweist der Welt auch, dass auf dem Grund und Boden, von dem ich stamme, etwas sehr Bedenkliches vor sich geht.

    Die 7/7-Attentate, die Operation Crevice und der Fertilizer Plot, zwei Plots mit schmutzigen Bomben, die von hier ausgingen, sowie britische und internationale Al Kaida-Terroristen, die diese Gemeinschaft als Basis für ihren globalen Djihad (Heiligen Krieg) nehmen, der von Pakistan aus gegen die westliche Welt gerichtet ist.

    Können Sie sich vorstellen, wie es ist, mit dieser massiven islamischen Gemeinschaft so gut wie Tür an Tür zu leben, damit zu leben, wie sie in Ihrer Gemeinde Tag für Tag vergewaltigen, einschüchtern und plündern?

    Niemand außer den Sicherheitskräften ist bisher aufgestanden und hat sich ernsthaft dagegen ausgesprochen oder etwas dagegen unternommen, weil jeder, der in der Gegend lebt, weiß, welche Konsquenzen das seitens der pakistanisch-moslemischen Gemeinschaft nach sich ziehen würde. Ich bin aufgestanden und habe auf mich selber gestellt den Mund aufgemacht und ich habe im weiteren Verlauf alles verloren und jetzt sehe ich mich dafür von Verhaftung und Inhaftierung, ausgehend von meinem eigenen Volk, bedroht.

    Britische Gerechtigkeit für britische Menschen im 21. Jahrhundert.

    Die Leute denken, ich denke mir diese Dinge aus – ich wünschte, es wäre so!

    Es ist einfach nur so, dass Luton die Heimat der aktiven islamischen Terrorkampagne Al Kaidas gegen Großbritannien ist – die Fakten sprechen für sich selber!

    Gehen Sie bitte jedem einzelnen eingefügten Link nach, wenn Sie an irgendetwas, was ich ausgeführt habe, zweifeln.

    Weitere Informationen: MI5 – Schmutzige Bombe ist unvermeidbar

    Übersetzung: Eisvogel




    Bin Laden droht Israel

    binladen.jpgOsama Bin Laden hat Israel in einer neuen Internet-Botschaft mit Anschlägen gedroht, wie unter anderen N24 und die Welt berichten. Bin Laden sagte in einer Tonbanderklärung auf As-Sahab am Samstag: „Ich möchte unserem Volk in Palästina versichern, dass wir unseren Dschihad dort ausweiten werden. Wir haben die Absicht, Palästina zu befreien, das gesamte Palästina vom Fluss (Jordan) bis zum Meer.“

    Was kann dies anderes bedeuten, als das Ende des Staates Israel und die Vernichtung aller dort lebenden Juden? Der Al Kaida Chef droht offen mit Blutvergießen. Man werde keinen Zentimeter Land an Juden abtreten, wie andere muslimische Führer dies getan hätten. Die neuen Äußerungen waren deutlicher und schärfer als jemals zuvor.

    Israel nimmt die Terrordrohung des Terroristenführers ernst. Ein Sprecher von Ministerpräsident Ehud Olmert erklärte am Sonntag, die Al Kaida rücke immer näher an Israel heran: Im Libanon, in Jordanien, im Sinai und in den Palästinensergebieten.

    Außerdem droht Bin Laden den USA. Er wirft den Amerikanern vor, mit Hilfe einer neuen Einheitsregierung im Irak das Erdöl des Golfstaates kontrollieren zu wollen und mit dem Bau von Militärstützpunkten die Vorherrschaft in der Region anzustreben.

    Die Drohung richtete sich vor allem auch gegen die mit den USA kooperierenden Iraker:

    „Die schlimmsten Verräter sind die, die ihre Religion für ihr sterbliches Leben verkaufen“,

    erklärte er.

    „Unsere Pflicht ist es, diese Pläne (der Zusammenarbeit mit dem Westen) zu vereiteln, weil sie die Errichtung eines islamischen Staates im Irak verhindern könnten, der eine Mauer des Widerstands gegen die amerikanischen Pläne zur Teilung des Iraks wäre.“

    N24 über die Echtheit der Botschaft:

    Die Echtheit des Bands konnte von unabhängiger Seite zunächst nicht bestätigt werden. Die Stimme ähnelte jedoch der Bin Ladens. Die Botschaft erschien auf einer Website von Islamisten. Es war das fünfte Mal in diesem Jahr, dass Bin Laden sich an die Öffentlichkeit wandte. Anfang September hatte er sich erstmals seit fast drei Jahren wieder in einem Video gezeigt.

    Gibt es noch Zweifel daran, dass Bin Laden dem Westen feindlich gesonnen ist und die Juden vernichten will? Oder gibt es noch übrig gebliebene Verschwörungstheoretiker?

    (Spürnasen: Teddy Mohammed und Smakager)




    Salzwasserverlag vertreibt zweifelhaftes Buch

    Bei der Rezension des Buches „Das Islamische Wirtschaftsrecht“ (Auszug und Inhalt), das im Salzwasserverlag erschienen ist, fiel Felix Struening, Chefredakteur von BuchTest.com, dessen Feindlichkeit gegenüber der europäischen und insbesondere deutschen Verfassung auf. Der Autor Hatem Imran fordert darin unter anderem die weltweite Einführung der Scharia und somit des politischen Islams.

    Desweiteren bezieht sich Imran häufig auf Quellen des „Islamischen Zentrums München“, das bekanntlich der Muslim-Bruderschaft nahe steht. Diese wiederum will den politischen Islam weltweit verbreiten, ihre Protagonisten wie Hassan al-Banna und Sayyid Qutb sind die Vordenker des terroristischen Islamismus Osama bin Ladens und al-Qaidas. Details zu den benannten Fakten finden sich in Struenings Buchbesprechung.

    » post@salzwasserverlag.de




    DGB verhöhnt Terroropfer

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    3.000 Menschen starben innerhalb weniger Minuten. Die Welt war Zeuge an den Fernsehschirmen, in islamischen Ländern tanzte man vor Freude auf der Straße. Inzwischen sind Bekennervideos der Terroristen, aufgenommen in afghanischen Ausbildungslagern, aufgetaucht, Bin Laden hat sich eindeutig zu den Anschlägen bekannt. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 gehören zu den bestdokumentierten Verbrechen der Geschichte, und dennoch gibt es auch im Westen Unbelehrbare, die an obskure Verschwörungstheorien glauben wollen. Rapper Marcel Wojnarowicz gehört dazu. Keck fragt der Neunmalkluge an die Adresse der Opfer: „Habt Ihr das etwa selbst gemacht?“, und wird für seinen verbohrten Antiamerikanismus vom DGB mit einem Auftritt belohnt.

    Von Pearl Harbour bis zum Irakkrieg reicht die Palette antiamerikanischer Verschwörungstheorien, die meist im Dunstkreis von Naziseiten im Internet erfunden werden, von denen es dann nicht weit bis zur „jüdischen Weltverschwörung“ und Auschwitzlüge ist.

    Nach dem ersten Jubel über die Morde werden die Geschichten gerne von islamischen Kreisen aufgenommen und ausgeschmückt, um sich gegenüber Konsequenzen des Terrors als Opfer zu stilisieren. Dann dauert es nicht lange, bis auch Linke die Nazilügen übernehmen, vereint im allumfassenden schwarz-weiß des Antiamerikanismus, in dem die Schuld an allem Übel immer die tragen, die sich entschlossen haben, in Freiheit zu leben.

    Rapper Marcel Wojnarowicz (Wojna) hat sich über all das im Internet „informiert“, die Lügen in holprige Reime gegossen und mit der Miene des Dummkopfs, der sich für wissend hält, zum Vortrag gebracht. Auf Einladung des DGB durfte er das Machwerk jetzt einer begeisterten Gewerkschaftsjugend auf deren Nürnberger Aktionsfest präsentieren.

    Der Spiegel berichtet:

    „Ich habe sehr viel recherchiert, habe Dokumentationen angeschaut und im Internet geforscht“, sagt Wojna zu SPIEGEL ONLINE. Er wolle die Wahrheit verbreiten, seine Wahrheit: „Die Amerikaner sind selbst für den Terrorismus verantwortlich.“

    „Ich hör das zum ersten Mal“, sagt Mario Patuzzi, Landesjugendsekretär des DGB Bayern, der die Veranstaltung mitorganisiert und auch daran teilgenommen hat. Die verbalen Entgleisungen von „Bandbreite“ will er nicht mitbekommen haben. (…)

    „Die USA sind immer mit Lügen in einen Krieg eingestiegen“, rechtfertigt Wojna gegenüber SPIEGEL ONLINE seinen Text, in dem er die USA beschuldigt, sie hätten die eigenen „Leute geopfert im Massaker von Pearl Harbor, ja die bösen Japaner, die euch nur dabei halfen, endlich mit in den Zweiten Weltkrieg einzugreifen“.

    Gewerkschaften in Erklärungsnot

    Vor zwei Wochen musste sich Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) dafür rechtfertigen, dass er einen Integrationssong mit dem Sänger Muhabbet aufgenommen hatte, der wegen angeblichen islamistischen Äußerungen kritisiert wurde. Jetzt geraten die Gewerkschaften in Erklärungsnot. Denn seit vier Monaten kann man das Video zu „Selbst gemacht“ aus dem Netz herunterladen, die Duisburger Band war aufgrund des Inhalts in den letzten zwei Monaten stark in den westfälischen Medien präsent. Den Text, den Wojna wiederholt in Radio und Zeitung gerechtfertigt hat, stellt „Die Bandbreite“ zum Nachlesen auf der eigenen Webseite zur Verfügung.

    Die IG Metall Jugend habe ihm „Die Bandbreite“ empfohlen, erklärt Patuzzi. Für die schrieb Wojna 2005 den Titelsong der Kampagne „Wir können auch anders“. Zuvor waren die Hip-Hopper allerdings schon beim DGB Duisburg und auf der Landesjugendkonferenz der Gewerkschaft aufgetreten. 2007 rappten sie am „Tag der Arbeit“ für den DGB Münster.

    Die Band hat einen stark gewerkschaftlichen Hintergrund: Torben Pape alias DJ Torben von der „Bandbreite“ ist aktives Mitglied im Ortsjugendausschuss der IG Metall Duisburg und das das Logo der IG Metall Jugend zierte auch schon das Cover der Band-CD.

    Kontakt:
    Deutscher Gewerkschaftsbund
    Henriette-Herz-Platz 2
    10178 Berlin
    Tel.: 0049/30/24060-0
    Fax: 0049/30/24060-324
    E-Mail: info.bvv@dgb.de

    Spürnasen: H-B-S, Manson, penck)