REDE AM 20. JANUAR IN DER LUTHERSTADT EISLEBEN

Höcke: Was in Kandel passiert ist, ist der „Clash of Civilizations“!

„[…] Kandel ist zu einem Symbol geworden für den Zustand dieses Landes. […] Das polit-mediale Establishment dieses Landes versucht uns einzureden, dass Kandel, also der Mord an der 15-jährigen Mia durch einen wahrscheinlich nicht minderjährigen unbegleiteten Flüchtling, eine gewöhnliche Beziehungstat mit lediglich regionaler Bedeutung sei. So hörte man es von morgens bis abends in den etablierten Medien und das war auch der Tenor der Stellungnahmen der Altparteienpolitiker. […] Wir müssen uns immer wieder fragen und vergegenwertigen, wie diese Morde praktiziert werden. Sie werden nämlich mit einem Messer praktiziert, sie werden mit äußerster Brutalität praktiziert. Und es geht auch immer darum, das Gesicht des Opfers zu verstümmeln, zu verunstalten. Es geht also darum, […] das Antlitz eines Menschen als Ausdruck seiner Seele und seiner Einzigartigkeit zu zerstören.

Und diese Messermörder, die töten aus einem Grund, der verabscheuungswürdig ist: Sie töten für einen trivialen Ehrbegriff. Sie töten bestialisch, sie verunstalten das Opfer und sie töten aus niederen Motiven. Und dafür gibt es keine Entschuldigung, dafür gibt es allerdings eine Erklärung.

Und diese Erklärung ist so naheliegend wie einleuchtend. Diese jungen Männer, die man ins Land gelassen hat, die kommen nämlich aus archaischen, tribalen Kontexten, sie kommen aus Stammesgesellschaften. Sie kommen aus Staaten, in denen es kaum Staatlichkeit gibt, in denen das Recht des Stärkeren gilt, in dem das Faustrecht gilt. Und mit dieser kulturellen Prägung kommen sie über unsere Grenzen und legen natürlich diese kulturelle Prägung nicht beim Grenzüberschritt ab, sondern leben diese kulturelle Prägung auch bei uns.

Und das, was in Kandel passiert ist, ist mehr als ein gewöhnlicher Mord. […] Das ist nichts anderes als der von Samuel Huntington schon in den 90er-Jahren beschriebene Clash of Civilizations, der Zusammenprall der Kulturen. Dort Mia, ein junges Mädchen, das nicht aufgeklärt wurde, das im Gegenteil von den Schulen, in die sie gegangen ist, von den Fernsehsendern, die sie wahrscheinlich geguckt hat, noch dazu ermutigt worden ist, in fahrlässiger und lebensbedrohlicher Art und Weise sich mit einer Kultur einzulassen, die tödlich sein kann.

Mia als Mensch aus unserem Volk, einem Volk, das durch den Humanismus gegangen ist, das durch die Aufklärung gegangen ist, das durch und durch pazifiziert ist, also friedfertig. Es ist ein Volk, das gelernt hat, das Gewaltmonopol des Staates zu achten. Das gelernt hat, dass das Recht des Stärkeren niemals zu einer vollendeten Staatlichkeit führt wie wir sie aufgebaut haben und wie wir sie leben durften.

Ein Volk, das über Jahrhunderte eine Vertrauensgesellschaft aufgebaut hat, das ist das Produkt von Jahrhunderten gewesen. Und diese Vertrauensgesellschaft, die auch die Basis unseres wirtschaftlichen Erfolges ist, die wird jetzt in wenigen Jahren zerstört. Das ist Mia, das sind wir.

Und auf der anderen Seite ist da dieser junge Mann, aus einem Land, in dem das Recht des Stärkeren gilt. Es ist nicht nur ein Kampf der Kulturen oder ein Clash of Civilzations, ein Zusammenprall der Kulturen, es ist […] ein Zusammenprall verschiedener Epochen. Mia ist die Gegenwart, Mia ist eine aufgeklärte Gesellschaft, Mia das sind wir – der Mörder von Mia ist archaisch, der Mörder von Mia ist aus einer Stammesgesellschaft stammend, der Mörder von Mia ist Mittelalter. Und wir […] wollen nicht zurück ins Mittelalter.“

(Auszug aus der exzellenten Rede von Björn Höcke in Eisleben)


Hier das Video der vollständigen AfD-Bürgerversammlung in Eisleben, unter anderem mit einer mitreißenden Rede von Martin Reichardt (ab 30:02 min), über den PI-NEWS erst kürzlich berichtet hatte, zu seinen Erfahrungen als AfD-Abgeordneter im Bundestag:




Einige Worte zum Jahreswechsel 2017/2018 von Björn Höcke




Björn Höcke: „Wer so etwas tut, ist kein Künstler, sondern Terrorist.“

Am Samstag fand im Leipziger Eventpalast vor 500 Besuchern die 6. COMPACT-Souveränitätskonferenz statt, über die PI-NEWS bereits berichtete. Hauptredner der Konferenz war der thüringische AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke, der sich auch zu den jüngsten Bespitzelungen seines Wohnhaus äußerte: „Wer so etwas tut, ist kein Künstler, sondern Terrorist.“ Hier eingebettet noch einmal seine knapp einstündige Rede in HD-Qualität und hier das vollständige Video der 6. Compact-Konferenz, unter anderem mit den Reden von Martin Sellner (ab 2:23 h), Lutz Bachmann (2:42 h) und Jürger Elsässer (3:04 h).




Wie eine Bürgerin einen AfD-Stammtisch mit Höcke überlebte

Kati Fortunato-Rambow, eine einfache Bürgerin, wollte sich Björn Höcke persönlich anschauen, den Mann, der, wie sie sagt, im Moment „durch alle Medien gejagt wird“. Sich ein eigenes Bild zu machen, ist immer eine gute Idee. Die sich im Deutschland des Jahres 2017 leider nicht mehr problemlos umsetzen lässt. Lesen Sie, was Kati auf einem AfD-Stammtisch in Weimar (siehe auch Video-Zusammenschnitt) erlebte…

Nach fast einer Woche habe ich mein „Antifa“-Trauma überwunden und möchte Euch nun erzählen, was aus unserer Demokratie geworden ist. Eigentlich wollte ich allein zum AfD-Stammtisch gehen, wurde letztendlich aber glücklicherweise von einem Schulfreund begleitet. Die Veranstaltung sollte gegen 19.00 Uhr beginnen. Weil man die Zerstörungswut der Linken kennt, fuhren wir schon früher nach Weimar, um das Auto in sicherer Entfernung abzustellen. Wir kennen uns in der Stadt nicht gut aus, aber es war leicht, das Lokal zu finden. Mehrere Straßenzüge vorher war die Straße bereits gesperrt und man musste nur noch dem tosenden Lärm folgen.

Bereits von weitem konnte man eine recht große Menschenmenge sehen, die sich vor der Tür versammelt hatte. Die Straße vor dem kleinen Lokal war durch Absperrungen geteilt. Auf Seiten der AfD war außer ein paar Sicherheitsleuten noch niemand zu sehen, dafür waren auf der Seite der Gegendemonstranten bereits etwa 200 Schreihälse zusammengerottet. An der Absperrung, direkt vor der Tür des Lokals, war eine Bühne aufgebaut, wo später Hetzreden gehalten wurden.

Es war erst 17.30 Uhr und wir sind erst einmal vorbei geschlendert. Ich hätte es wirklich extrem unangenehm gefunden, so auf dem Präsentierteller zu stehen und dann vielleicht noch einmal weggeschickt zu werden. So einen Mob möchte man nicht zweimal durchqueren.

Jeder Besucher wurde mit Eiern beworfen und fotografiert

Gegen 18.30 Uhr haben wir es dann gewagt. Ich habe einen Polizisten angesprochen, der uns netterweise bis zur Tür brachte. Der Mob war außer sich. „Nazi“ war noch das Netteste, was man mir an den Kopf warf. Ich, j e d e r Besucher, wurde mit Eiern beworfen und fotografiert. Wir wurden dann während der gesamten Veranstaltung mit lauter Musik, Hetzreden und Sprechchören beschallt, die uns aufforderten, zu verschwinden.

Im Lokal stank es nach Buttersäure. Vom Betreiber erfuhr ich, dass die gesamte Woche Anschläge verübt wurden, dass man jede Nacht versuchte, die Fensterscheiben einzuschlagen, was von den Sicherheitsleuten verhindert wurde.

Es war wirklich beängstigend in dem kleinen Lokal. Ich habe gegen Ende der Veranstaltung, da hatten sich draußen bereits etwa 500 Gegendemonstranten versammelt, vom Toilettenfenster aus mit der Polizei über eine Auflösung der Demo oder wenigstens über Personenschutz diskutiert. Keine Chance. Auf meine Frage, wie ich denn jetzt wieder rauskommen solle, hieß es: „Na wie sie reingekommen sind!“

Meinungsfreiheit ist Geschichte in Deutschland

Da habe ich mich als Bürgerin verraten und verkauft gefühlt. Unser Abgang war dann auch eher ein Spießrutenlauf. Ich bin sportlich im Sommerkleidchen erschienen. Zum Glück waren die Eier aus, als ich mich dann endlich wieder auf die Straße wagte. Verfolgt wurden wir nicht, aber wirklich sicher fühlte ich mich erst, als wir die Stadtgrenze passiert hatten.

Mein Fazit: Meinungsfreiheit ist bereits jetzt Geschichte in Deutschland. Wahlveranstaltungen verschiedener Parteien besuchen und sich informieren, was sie zu sagen haben, unmöglich. Was ich aber bemerkte, wir sind viel mehr, als wir glauben. Es haben sich nur etwa 50 Menschen auf den Stammtisch getraut, aber ich war danach so traumatisiert, dass ich mit jedem, der mir begegnet ist, über die Veranstaltung gesprochen habe.

Zuerst sprach sich jeder gegen die AfD aus, als sie aber merkten, dass ich pro AfD eingestellt bin, kamen die wahren Gründe für die Ablehnung auf den Tisch. Man fürchtet sich vor der Zerstörungswut der Linken und hat Existenzängste, wenn man mit der angeblich rechten AfD in Verbindung gebracht wird. Tatsächlich g e g e n die AfD war nicht ein Einziger. Ich habe also wieder Hoffnung, dass die Altparteien zur Bundestagswahl ihr blaues Wunder erleben werden. Und es ist tatsächlich blau …


(Dieser Beitrag erschien zuerst auf Kati Fortunato-Rambows Facebook-Seite)