Wahl der Freien Medien

„Hetzjagden und Zusammenrottungen“ ist alternatives Unwort 2018

Die Entscheidung bei der Wahl zum „Alternativen Unwort des Jahres 2018“ – von der Frankfurter Rundschau als „politische Inzestveranstaltung des rechten Medienbetriebs“ diffamiert – ist jetzt gefallen: Das Alternative Unwort des Jahres ist „Hetzjagden und Zusammenrottungen“! Knapp dahinter kamen in den Online-Abstimmungen auf jouwatch, PI-NEWS, Philosophia Perennis, Jürgen Fritz Blog und Die Unbestechlichen die Begriffe „Einzelfall“ und „Schutzsuchende“. 1633 Leser stimmten mit, vielen Dank für Ihre Hilfe!

Am 27. August 2018 sagte Regierungssprecher Steffen Seibert: „Was in Chemnitz stellenweise zu sehen war und was ja auch in Videos festgehalten wurde, das hat in unserem Rechtsstaat keinen Platz… Solche Zusammenrottungen, Hetzjagden auf Menschen anderen Aussehens, anderer Herkunft, oder der Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten, das nehmen wir nicht hin, das hat bei uns in unseren Städten keinen Platz, und das kann ich für die Bundesregierung sagen, dass wir das auf das Schärfste verurteilen.“

Ähnlich äußerte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Tag später: „Wir haben Videoaufnahmen darüber, dass es Hetzjagden gab, dass es Zusammenrottungen gab, dass es Hass auf der Straße gab, und das hat mit unserem Rechtsstaat nichts zu tun.“

Die „Videoaufanahmen“, auf die sie sich bezog, war ein kurzer Clip gepostet von „Antifa Zeckenbiss“, auf der zu sehen war, wie zwei südländisch aussehende junge Männer auf Demonstranten zugingen, von denen einer ihnen ein paar Schritte hinterherläuft. Die „Hetzjagd“ wird dann mit den Worten „Hase, du bleibst hier“ in die bundesdeutsche Wirklichkeit 2018 zurückgepfiffen. Erst Monate später machte sich „Tichys Einblick“ die Mühe, die Unheber des Videos aufzusuchen und sich den Vorfall erklären zu lassen.

Bis dahin hatten die abfälligen Bemerkungen der Kanzlerin über ihre eigenen Bürger jedoch längst das Deutschschlandbild weltweit nachhaltig geprägt. Von der New York Times bis CNN sah man „Nazi-Mobs“ in der vormaligen Karl-Marx-Stadt marodieren. Besonders pikant war die Tatsache, dass die CDU-Kanzlerin Angela Merkel mit „Zusammenrottungen“ ein Wort aus dem DDR-Strafrecht benutzte, das vor 1990 benutzt wurde, um Bürgerrechtler und Protestmärsche zu kriminalisieren, wie der Blogger Hadmut Danisch treffend bemerkte.

Bis heute haben sich weder Merkel noch Seibert für ihre beleidigende Falschmeldung („Fake News“) entschuldigt. Statt einer Entschuldigung hat Merkel sogar zugelassen, dass ihr verdienter Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen gehen musste – nicht ohne einen historischen Abschiedsbrief zu hinterlassen:

„Ich habe bereits viel an deutscher Medienmanipulation und russischer Desinformation erlebt. Dass aber Politiker und Medien „Hetzjagden“ frei erfinden oder zumindest ungeprüft diese Falschinformation verbreiten, war für mich eine neue Qualität von Falschberichterstattung in Deutschland. Ich hatte mich in der darauffolgenden Woche gegenüber der „Bild-Zeitung“ in nur vier Sätzen dazu geäußert, indem ich klarstellte, dass es nach Erkenntnissen aller zuständigen Sicherheitsbehörden keine derartigen rechtsextremistischen „Hetzjagden“ gab.“

Deshalb führten bei der diesjährigen Wahl zum Alternativen Unwort des Jahres diese Begriffe, in verschiedenen Formen, ob „Hetzjagd“, „Hetzjagden“, „Zusammenrottungen“ oder „Hetzjagden und Zusammenrottungen“ (Begriffe sind ebenfalls zugelassen). Da wir uns als Jury nicht entscheiden wollten, welche Variante zur Abstimmung steht, haben wir alle Stimmen für diese Variationen zusammengefasst. Unter den vier Varianten erhielt „Hetzjagden und Zusammenrottungen“ am meisten Stimmen.

Die weiteren Favoriten waren: „Einzellfall“, „Schutzsuchende“, „Migrationspakt“, „Haltungsjournalismus“, und „Klimaflüchtling“. Ein Exemplar von „Wir sind noch mehr“, dem Beststeller der Freien Medien, gewinnen jeweils die jouwatch-Leser „moenty M“ und „Freundliches Gesicht“ sowie PI-NEWS-Leser „Lorbas“. Bitte schreiben Sie Ihre Adresse an redaktion@journalistenwatch.com.




Köln: Großer Andrang bei „Freie Medien“-Infostand vorm WDR

Im Rahmen der Kampagne „Freie Medien“ richtete die Initiative „Widerstand steigt auf!“ am Samstag (5.1.19) einen Infostand vor der WDR-Zentrale in Köln aus (siehe PI-NEWS-Vorbericht). Das Interesse war groß und zeitweise standen bis zu 30 Personen am Stand und informierten sich über die Freien Medien.

Viele Bürger wollten mehr über die Vereinigung der Freien Medien und deren Ziele erfahren. Die Vereinigung der Freien Medien versteht sich „als die erste staatspolitisch unabhängige Organisation zur Förderung des grundgesetzlich verankerten Bürgerjounalismus und der Meinungsfreiheit.“ Sie unterstützt den Aufbau von Blogs und Autorenseiten, fördert Projekte und leistet Hilfestellung. Zukünftig werden Kongresse geplant und im Gespräch ist ebenfalls die Organisation von Versammlungen/Demonstrationen, die dem Vereinszweck entsprechen.

Die Initiative „Widerstand steigt auf!“ unterstützt die Freien Medien mit Infoständen und Flyeraktionen, um diese bekannter zu machen. Ziel ist es, ein Gegengewicht zu den staatlich gelenkten Medien zu schaffen.

Auf dem Infotisch lagen Flugblätter von PI-NEWS, Philosophia Perennis, die Unbestechlichen, Jouwatch, Okzident Media und Freixemplare von der Jungen Freiheit aus. Auf Interesse stieß auch das Buch „#Wir sind noch mehr“, das erworben werden konnte. Das 500 Seiten umfassende Buch, das von zahlreichen Autoren (unter anderem Vera Lengsfeld, Michael Stürzenberger, Thomas Böhm, David Berger, Christian Jung, etc.) der Vereinigung der Freien Medien geschrieben wurde, umfasst 60 Kapitel zu Themen wie Migration, Zensur, Identität, Islamismus, Terror und Wirtschaft.

Bis auf ein paar linke Gegendemonstranten, die ein Banner mit der Aufschrift „Kein Rassismus im Veedel“ vor dem Infostand ausgebreitet hatten, verlief die Aktion störungsfrei. Die Veranstaltung wurde diesmal sogar über einen Livestream des Youtube-Kanals „PatriotOnTour“ verbreitet, der im übrigen noch ein paar Abonnenten vertragen könnte, damit die Streams künftig auch auf den Freien Medien eingebettet werden können (Mindest-Abozahl: 1000).

Die Initiative „Widerstand steigt auf!“ wird die Infostände in regelmäßigen Abständen fortsetzen und darüber rechtzeitig in den Freien Medien – natürlich auch hier auf PI-NEWS – informieren.




PI-NEWS-Statistik für November 2017

Die erste Woche im November deutete schon auf einen neuen Rekordmonat hin. Die Nutzerzahlen am 4.11. und 5.11. sind die neuen Top 1 und Top 2 der Allzeit-Tagesnutzer-Statistik. Dann geschah aber der Einbruch um den 9.11. bzgl. fehlender DNS-Zuweisung von PI-NEWS. Weiterhin bedeutend für die schlechten Gesamtzahlen ist der Datenbankausfall am 24.11. und 25.11.. Allgemein gilt für PI-NEWS: 80 % in allen erhobenen Statistikwerten stellen sich nach Ausfall sofort wieder ein. Für die letzten 20% braucht es je Tag Ausfall ca. eine Woche, um an die vorherigen Werte anzuknüpfen. Neue Statistik-Steigerungen sind frühestens danach zu erwarten. Im Monatsabschluss sind zum Vormonat Oktober 2017 leider alle Zahlen nochmals leicht gesunken, jedoch zum Vorjahresmonat November 2016 stark gestiegen. (Fortsetzung im Notfallblog von PI-NEWS)




Statistik: August 2017 bester Monat seit PI-NEWS-Bestehen

Statistikrekorde auf PI-NEWS haben leider immer einen bitteren Beigeschmack. Meist hat die „Religion des Friedens“ wieder ihre Vorstellungen von Frieden und Toleranz terroristisch in Europa zum Ausdruck gebracht. So auch dieses Mal in Barcelona. Es ist aber leider auch festzustellen, dass sich bei allen ein gewisser Gewohnheitseffekt einschleicht, denn so schnell die Zahlen plötzlich in die Höhe schnellen, so schnell gehen sie auch wieder auf PI-NEWS runter. (Weiter bei unserem Notfallblog, der sich immer um die statistischen Auswertungen rund um PI-NEWS kümmert)