100.000 Euro Schaden

Eichstätt: „Schutzsuchende“ verwüsten Abschiebehaftanstalt

Von MAX THOMA | Da waren wohl wieder die Schokoplätzchen oder der Pudding aus. Zwei „psychisch verwirrte“ Insassen verwüsteten an Heiligabend in der Abschiebehaftanstalt Eichstätt zunächst eine Toilette, beschädigten dann weitere Gegenstände mit Schlaggegenständen und setzten die Bude in Brand. Am Ende waren Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst mit knapp 100 Kräften im Einsatz, denen statt mit ihren Familien Heiligabend zu feiern – die zweifelhafte Ehre zuteilwurde, die „Heilige Nacht“ mit Merkels Ehrengästen verbringen zu dürfen – auch aus dem Bekanntenkreis des Autors.

Am Ende entstand in der mehr oder weniger „Stillen Nacht“ ein Sachschaden von bislang mindestens 100.000 Euro in der Einrichtung Eichstätt – gleich bei Innenminister Horst Seehofers Wohnsitz in Ingolstadt gelegen. Ein 35 Jahre alter „russischer“ (wohl tschetschenischer) und ein 24 Jahre alter aserbaidschanischer Abschiebehäftling zerstörten zumindest alles, was ihnen in der Haftanstalt im Weg stand und legten dann mit ihren Feuerzeugen Feuer, um die Geburt Christi „gebührend“ zu zelebrieren. Die Bundesstraße B13 war während der Rettungs- und Löscharbeiten für etwa zwei Stunden gesperrt. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen übernommen.

Macht hoch die Tür – die Tor macht weit …

Wegen der starken Rauchentwicklung musste das betroffene Stockwerk unverzüglich evakuiert werden. Auch weitere Häftlinge wollten die günstige Gelegenheit zur Flucht nutzen – ein Weihnachtsgeschenk des christlichen Erlösers? Ein besonders geschickter Gast des Steuerzahlers überstieg dabei eine sechs Meter hohe Mauer, kam jedoch nur bis zu einem gesicherten Innenhof, in dem er von Polizisten aufgegriffen wurde. Ein 26 Jahre alter Gefangener erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste ins nahe gelegene Krankenhaus Ingolstadt gebracht werden.

Es stellt sich die bescheidene Frage, wenn bereits zwei illegale „Schutzbedürftigen“ mit etwas krimineller Energie und zwei Feuerzeugen solche exorbitanten Kosten verursachen können, was passiert erst, wenn es 100 oder zukünftig 1.000 sind? Vielleicht sollte man in Eichstätt künftig die Feuerzeug-Situation besser im Blick haben, allein schon aus gesetzlichen Brandschutzgründen. Bei den vorsichtig geschätzten 100.000 Euro Sachschaden sind die Einsatzkosten für 100 Spezialkräfte übrigens noch nicht mit eingerechnet. Verglichen mit den jährlichen 150 Mrd. Euro effektiven Kosten für die Neuansiedlung der Merkel-Fachkräfte dürfte diese Summe aber auch kaum ins kalkulatorische Gewicht fallen. Dafür arbeitet man gerne, auch an Weihnachten.

„Alternativ“ könnte man die Schlussrechnung aber auch an die Parteien, NGOs, Kirchen- und Wohlfahrtsverbände zur Begleichung weiterleiten, die es erst ermöglichten, dass diese Randalierer illegal nach Deutschland einreisen konnten. Auch an eine persönliche Durchgriffshaftung für Politiker, Asylindustrie-Funktionäre und deren Angehörige wäre zum Wohl des deutschen Steuerzahlers zu denken.

Die regionale Mainstream-Presse wiegt indessen die Bevölkerung im CSU-Ingolstadt / Eichstätt in Sicherheit. Der Eichstätter Kurier titelt in euphemistischer Relotius-Manier: „Rauchentwicklung in der Abschiebehaftanstalt“.




Großbrand in Leipzig: Syrischer Feuerteufel festgenommen, ein Toter

Von JOHANNES DANIELS | Während die Kanzlerin auf La Gomera „die Seele baumeln“ lässt, baumelten Menschen in der Nacht zum Karfreitag in Todesangst an Mauervorsprüngen und erlitten teils schwerste Verbrennungen und Verletzungen. Ein Mensch starb bei dem Brandanschlag.

Ein Bewohner des zerstörten Mietshauses in Leipzig, ein 32-jähriger Syrer, wurde inzwischen festgenommen. Gegen ihn wird wegen schwerer Brandstiftung und – zunächst – Mordes ermittelt, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig mitteilte.

In einer dramatischen Rettungsaktion wurden mehrere Hausbewohner über Drehleitern in Sicherheit gebracht. Zwei Hausbewohner sprangen vom über 15 Meter hohen Hausdach im sechsten Stock in ein bereitgestelltes Polster der Feuerwehr – sie erlitten mehrfache Knochenbrüche. Mütter reichten panisch ihre Babys aus dem Fenster, damit die Retter sie greifen können. Insgesamt 34 Personen, zwischen acht Monaten und 79 Jahren alt, konnten die Retter evakuieren, mehrere Bewohner zogen sich dabei schwerste Verbrennungen zu, insgesamt wurden 16 Menschen durch Brandwunden und Rauchgasvergiftungen verletzt. Auch mehrere Haustiere sind in den Flammen verendet. Das zuvor für einige Millionen komplett sanierte Wohnhaus ist teilweise eingestürzt und ist abbruchreif.

„Ein Brandstifter“

In der Nacht zum Freitag legte „ein Brandstifter“ (ARD, ZDF) Feuer im Treppenhaus, innerhalb kürzester Zeit stand das Gebäude in Flammen. Verzweifelte Schreie zerschnitten die nächtliche Ruhe im Stadtteil Volkmarsdorf – nachdem der Brand um 22.44 Uhr im Treppenhaus ausgebrochen war, dauerte es nicht lange, bis dichter Rauch das Treppenhaus unpassierbar machte. Laut Zeugen brannte eine Mülltonne im Treppenhaus, außerdem soll der Fluchtweg durch einen großen Gegenstand absichtlich blockiert worden sein.

Einige Hausbewohner hatten sich vor Rauch und Flammen aus dem Fenster gerettet, klammerten sich an schmalen Absätzen an der Fassade fest, zwei Bewohner harrten auf dem Dach des Fünfgeschossers aus, während hinter ihnen schon die Flammen aus dem Dachstuhl loderten. Insgesamt waren 60 Feuerwehrleute mit 26 Fahrzeugen, 25 Sanitäter und 60 Polizisten in dem Mietshaus an der Wurzner Straße im Einsatz und brachten 34 von 36 Bewohnern des Hauses in Sicherheit.

Schwerste Verbrennungen

Weitere Entscheidung über den festgenommenen tatverdächtigen 32 Jahre alten Syrer werde erst am Samstag mit der Staatsanwaltschaft getroffen werden. In den Wohnungen lebten überwiegend Ausländer und Asylsuchende. In „ARD und ZDF“ wurde über ein Obdachlosenasyl berichtet, die Herkunft des mutmaßlichen Tatverdächtigen wurde verschwiegen.

Eine weitere Person kämpft derzeit noch um ihr Leben. Ein Mann befinde sich in kritischem Zustand. „Er liegt mit schwersten Verbrennungen in einer Leipziger Klinik“, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt.

„Das Haus brannte schon in voller Ausdehnung, es herrschte Panik“, berichtete Voigt, der selbst bis in die frühen Morgenstunden vor Ort war. Zwei Personen hatten sich auf das Dach des Gebäudes gerettet, winkten dort und machten mit einer Handylampe auf sich aufmerksam. Die Feuerwehr habe sofort ein Sprungkissen ausgebreitet. Weitere Mieter retteten die Brandschützer über Leitern aus den Wohnungsfenstern.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Weil das Treppenhaus bereits komplett brannte und die Flammen auch aus dem Dach schlugen, musste die Feuerwehr große Mengen Wasser in das Haus pumpen. Dadurch habe die Gefahr von einbrechenden Decken bestanden. Gelöscht worden sei deshalb von außen, ein Betreten des Gebäudes sei zu gefährlich gewesen. Die Vorsicht war nicht unbegründet. Am Freitagvormittag stürzte ein Teil des Treppenhauses ein.

Der dramatische Feuerwehreinsatz:

Der Bereitschaftsdienst des Leipziger Sozialamtes war sofort vor Ort, um sich um Hilfe zu kümmern. Die Leipziger Verkehrsbetriebe stellten einen Bus als Notunterkunft zur Verfügung. „Die Menschen sind untergebracht, die Hilfe hat gut funktioniert“, sagt Martina Kador-Probst, die Leiterin des Sozialamtes. „Für die Menschen, die jetzt noch im Krankenhaus sind, halten wir auch Reservewohnungen bereit.“ Der Bereitschaftsdienst habe immer eine Liste mit neuen Unterbringungsmöglichkeiten im Koffer, so Kador-Probst.

In Volkmarsdorf geht inzwischen die Angst um. „In unserem Haus hat vor drei Wochen ein Kinderwagen gebrannt“, sagte Viola Anders von der Hausverwaltung des Nachbargebäudes in der Annenstraße. Sie sollen jetzt auch Rauchmelder in ihrem Treppenhaus erhalten und wenn es die Mieter wünschten auch eine Videoanlage zur Überwachung. Rauchmelder sind seit 1.1.2018 in allen Bundesländern Pflicht, bei schnell sanierten „Flüchtlingsunterkünften“ werden diese behördlichen Auflagen von den Behörden aber großzügig vernachlässigt, sowie allgemeine Brandschutzpflichten, die hier eher als lästig betrachtet werden.

Offene Grenzen – doch die Dankbarkeit der Merkelgäste ist nicht „grenzenlos“

Auch 2016 hatten zwei Gäste der Kanzlerin in einer Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf „gezündelt“ (PI-NEWS berichtete), weil ihnen das Essensbuffet im Ramadan nicht prall genug gefüllt war – auch mangelte es dort an der geliebten „Nutella“ oder Schokopudding. So legten die Schutzsuchenden Adel D. aus Algerien und Mohammed B. aus Marokko, beide 27, in der für Millionen Euro Steuergeld renovierten alten Messehalle ein Feuer, das groß genug war, eine hunderte Meter hohe Rauchsäule über Düsseldorf entstehen zu lassen.

„Auslöser war ein Streit um das Essen im Ramadan“, sagte Dr. Martina Reinartz, Sprecherin des Landgerichts Düsseldorf. 26 Menschen wurden verletzt, es entstanden zehn Millionen Euro Schaden, weil die Halle komplett nieder brannte. Beide Täter hatten eine ellenlange Strafakte und sind bekannte „Intensivtäter“, die gut und gerne in Deutschland leben.

Die Haftbefehle gegen die beiden Düsseldorfer Feuerteufel wurden jedoch – wie üblich – mittlerweile aufgehoben. Wie wird sich wohl die deutsche Justiz im Falle des hitzigen Leipziger „Menschengeschenkes“ wiederum verhalten? Recht sprechen oder Recht brechen?!

PI-NEWS berichtet weiter.




Brandserie in Niederbayern: „Die Ausländerfeinde waren es!“

Von EUGEN PRINZ | Die freiwillige Feuerwehr in der niederbayerischen Gemeinde Adlkofen (Kreis Landshut) hatte  vor gut vier Wochen keinen Grund, sich über Langeweile zu beklagen. Innerhalb von sechs Tagen musste sie dreimal ausrücken und immer mit demselben Ziel: Das Einfamilienhaus der neunköpfigen kurdisch-türkischen Familie Gümüs, die vor etwa dreieinhalb Jahren aus Geisenhausen zugezogen war.

Begonnen hatte die Brandserie am Freitag, 1. Dezember gegen 02.30 Uhr. Zelhia, die 14jährige Tochter des Hauses, wurde nach eigenem Bekunden wach, weil es „nach Rauch gestunken hat“. Wie sich herausstellte, war eine Couchgarnitur im Wohnzimmer in Flammen aufgegangen. Das Mädchen weckte rechtzeitig den Rest der Familie, so dass keiner der Bewohner zu Schaden kam. Für diese Tat wurde sie vom Landshuter Wochenblatt als Lebensretterin gefeiert. Es entstand ein Schaden von 10.000 Euro, da das Zimmer natürlich durch Rauch und Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot angerückt: Die Wehren Landshut, Frauenberg, Günzkofen, Adlkofen und Deutenkofen kamen zum Einsatz.

Kinder sahen dunkle Gestalt mit Sturmhaube

Und jetzt wird es spannend: Drei der Kinder gaben an, einen Mann mit einer schwarzen Lederjacke und einer Sturmhaube mit Augenschlitzen gesehen zu haben, der aus dem Haus flüchtete. Mehr dazu später.

Die Bürgermeisterin von Adlkofen, Rosa-Maria Maurer,  sorgte dafür, dass die Familie auf Kosten der Gemeinde den Rest der Nacht im Gasthaus Westermeier in Adlkofen untergebracht wurde, da die neun Personen nach dem Brand als obdachlos galten. Am Samstag konnten die Bewohner dann wieder in ihr Haus zurückkehren. Aber nicht lange, denn gegen 18.30 Uhr brannte es dort erneut. Dieses Mal waren es Kleider im elterlichen Schlafzimmer, die aus einem unerklärlichen Grund Feuer gefangen hatten. Und auch hier entdeckte wieder Tochter Zelhia den Brand. Welch ein Zufall, oder hat sie ein Gespür für solche Ereignisse?  Auch dieses Mal sorgte die Bürgermeisterin wieder für eine Unterbringung der Familie im Gasthaus Westermeier.

Am Montag konnten dann die Brandopfer wieder in ihr Haus zurückkehren, da der erste Stock noch bewohnbar war. Am darauffolgenden Mittwoch gegen 10.40 Uhr, ging dann plötzlich ein Holzstapel neben dem Haus in Flammen auf. Auch dieser Brand wurde von der Feuerwehr  schnell unter Kontrolle gebracht werden, allerdings entstand ein Gebäudeschaden in Höhe von 5000 Euro. Sie ahnen es schon: Gasthof  Westermeier auf Kosten der Gemeinde von Mittwoch auf Donnerstag wie gehabt.

Es bleibt abzuwarten, ob das so weitergeht. Der Vater, Ramazan Gümüs, sieht hinter den Bränden eine ausländerfeindliche Attacke durch rassistisch-rechtsradikale Täter. Er glaubt seinen Kindern die Geschichte von dem schwarz gekleideten Unbekannten mit der Sturmhaube. Seine Familie werde schon länger schikaniert, so der kurdische Türke gegenüber dem Landshuter Wochenblatt: Im Juni sei sein Haus mit Eiern beworfen worden und kürzlich hätte jemand Rasierschaum in den Briefkasten gespritzt. Die Polizei sei jeweils informiert wurden, doch „sie glaubt uns nicht und unternimmt auch nichts“, beschwerte er sich gegenüber dem Anzeigenblatt. Seine Frau Khadra fühle sich in diesem Haus nicht mehr sicher. Ramazan Gümüs hat inzwischen auch die DITIP eingeschaltet, deren Mitglied er ist.

Spuren eines zerplatzten Eies an der Fassade?

Polizei schließt Brandstiftung durch Außenstehende aus

Allerdings kommen die Brandermittler der Kripo Landshut zu einem anderen Ergebnis. Polizeisprecher Andreas Urban vom Polizeipräsidium Niederbayern/Oberpfalz stellt ausdrücklich fest: „Eine Brandstiftung durch eine außenstehende Person kann ausgeschlossen werden“.

Ein Anschlag war es nach Meinung der Brandermittler von der Kripo Landshut also nicht. Dass dreimal hintereinander Gegenstände von selbst in Flammen aufgehen, ist ebenso unwahrscheinlich, wie dreimal hintereinander ein technischer Defekt oder Fahrlässigkeit.

Was kommt dann noch infrage?

Es ist verständlich, dass angesichts der klaren Aussage der Polizei die Behauptungen des Herrn Gümüs bei vielen Leuten in Adlkofen Unmut auslösen, da man sich in die rechte Ecke gestellt sieht. Auch die Bürgermeisterin ist nicht begeistert. Die Bewohner unserer Gemeinde seien allen Kulturen gegenüber offen und tolerant, betont sie. „An Halloween hatten auch noch andere Leute in Adlkofen Rasierschaum im Briefkasten“, kontert sie gegenüber PI News den Vorwurf des Herrn Gümüs, der hinter den Bränden einen ausländerfeindlichen Anschlag sieht.

In der Gemeinde geht das Gerücht um, dass es der 14jährigen Tochter, der Lebensretterin mit dem Gespür für Brandherde, in Adlkofen nicht gefalle und dass sie unbedingt weg wolle. Auf die Frage, ob dies zutreffend sei, erklärte Rosa-Maria Maurer, dass sie davon nichts wisse und sie sich an der Verbreitung von Gerüchten nicht beteilige. PI News stellte auch kritische Fragen hinsichtlich der Kostenübernahme für die Übernachtungen. Denn als obdachlos können ja nur jene gelten, die es sich nicht leisten könne, eine vorübergehende Unterbringung in einer Pension selbst zu bezahlen. Die Bürgermeisterin erklärte, dass sie davon ausgehen würde, dass die Brandversicherung des Herrn Gümüs der Gemeinde die Kosten erstattet. Falls dies nicht der Fall sei, werde die Kostenfrage erneut geprüft.

Etwa 12.200 Euro für die Feuerwehreinsätze

Da wir gerade bei der Kostenfrage sind: PI-NEWS hat einen Insider gebeten, die ungefähren Kosten der Feuerwehreinsätze zu kalkulieren. Die von ihm konservativ gehaltene Berechnung ergab einen Betrag von mehr als 12.200 Euro. Da die Einsatzstunden und die Zahl der eingesetzten Kräfte niedrig angesetzt wurden, dürfte der tatsächliche Betrag sogar noch höher liegen.

Im Normalfall übernimmt die Brandversicherung die Kosten für den Feuerwehreinsatz. Verweigert sie jedoch die Erstattung, ist zunächst einmal die Gemeinde der Kostenträger.

Da dies sicherlich kein Fall ist, bei dem die Versicherung mit lächelnder Miene die Kosten erstattet, hat PI News einen Sachbearbeiter für Brandschadensfälle bei einer namhaften Versicherung befragt. Das Ergebnis: Wenn dem Versicherten nicht nachgewiesen werden kann, dass er die Brände selbst gelegt oder dazu angestiftet hat, muss die Versicherung leisten. Das gilt auch, wenn der Täter nachträglich ermittelt werden kann. Dann geht die Versicherung in Vorleistung und nimmt den Verantwortlichen anschließend in Regress. Wenn  nichts zu holen ist: Pech gehabt. Sollten die Ermittlungen ergeben, dass eines der Kinder den Brand gelegt hat, müsste dem Versicherten, also Herrn Gümüs, eine grobe Verletzung der Aufsichtspflicht nachgewiesen werden können, um die Leistung zu verweigern.

An dieser Stelle gilt es nochmal ausdrücklich festzustellen, dass seitens der Polizei bisher keine Tatverdächtigen benannt wurden und jedes Nachdenken über mögliche Täter reine Spekulation ist, zumal eine Anfrage bei der Pressestelle der Polizei ergab, dass keine neuen Erkenntnisse vorliegen.

Nach dem derzeitigen Sachstand wird wohl die Gemeinschaft der Versicherten für die Brandschäden und die Begleitkosten aufkommen müssen.