Jesus Christus als Schwein und „Opfer“

Im hessischen Marburg tauchen in letzter Zeit Schmierereien an Wänden auf, die ganz offensichtlich antichristlich sind, mit Sprüchen wie „Jesus du Opfer“ und gekreuzigten Schweinen (Foto). Als Täter werden Linksradikale vermutet. Die Christen werden in Deutschland bereits offen verspottet wie zu Zeiten der Christenverfolgungen im römischen Reich – nur schmierte man damals gekreuzigte Esel an die Hauswände und nicht Schweine. Der große Aufschrei, die Solidaritätskundgebungen und die Kerzen-Mahnwachen bleiben jedoch aus, solange jedenfalls, wie das Opfer des Spottes nicht „Mohammed“ heißt.

(Spürnase: K.H.)




RP-Journalist leugnet Christenverfolgung

Dhimmi-Journalist Ulli TückmantelIn seinem politisch korrekten Beitrag über den Pro-Köln-Film „Hat Pro Köln doch Recht?“ für die Rheinische Post (RP) macht sich Ulli Tückmantel (Foto) nachträglich quasi zum Komplizen muslimischer Vergewaltiger, Folterer und Massenmörder. Tückmantel zweifelt die im Film gezeigten Bilder an, indem er schreibt: „Gezeigt werden Bilder angeblich aktueller und historischer Christenverfolgungen in islamisch geprägten Ländern.“

Und weiter:

Dazu zeigt der Film Ruinen, die als „zerstörte christliche Dörfer in der Türkei“ bezeichnet werden.

Tückmantel will offensichtlich die Glaubwürdigkeit der Filmbilder durch „angeblich“ und „bezeichnet werden“ untergraben. Zwar werden wir täglich mit journalistischen Verzerrungen und Verfälschungen im Dienste der Unwahrheit konfrontiert, doch wie Tückmantel versucht, Bilder von Menschen und Ortschaften, die muslimischem Terror zum Opfer fielen, als unglaubwürdig darzustellen, soll nicht unkommentiert bleiben, zumal Pro Köln eine schriftliche Erläuterung zum Film speziell für Journalisten angeboten hatte.

Darin heißt es u.a. (Filmtext):

Die Christen des Irak erleben eine Terrorwelle unfassbarer Brutalität und fliehen zu zehn Tausenden – doch in den islamisch geprägten Nachbarländern werden sie als „Ungläubige“ ebenfalls weitgehend entrechtet, gedemütigt und verfolgt.

Die verwendeten Bilder (siehe nachfolgender Film-Screenshot; PI liegen die Bilder im Original vor) zeigen die Überreste zweier christlicher Männer aus Bagdad, sowie das zerschnittene Gesicht eines neunjährigen Mädchens aus Bagdad.

Screenshot Pro Köln Film

Der eine Mann (Bild 1) wurde bestialisch getötet, weil er eine Weinhandlung besaß und damit in den Augen des Islam eines Verbrechens schuldig war. Der andere, ein junger Mann wurde, (Bild 2) weil er Christ war, mit einer Kettensäge zersägt. Den Motivhintergrund bildet der Koran, in dem man an vielen Stellen direkte Aufrufe zum Mord findet, hier ein Beispiel:

Siehe, der Lohn derer, die Allah und seinen Gesandten befehden und Verderben auf der Erde betreiben, ist nur der, dass sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Lande vertrieben werden. (Sure 5, 37 – Reclam)

Das Mädchen (Bild 3) wurde entführt und vielfach von Muslimen vergewaltigt. Nachdem die christlichen Eltern das hohe Lösegeld aufgebracht hatten, wurde das Mädchen zurück gebracht, aber an der Tür vor den Augen seiner Angehörigen von seinen muslimischen Peinigern mit Messern aufgeschlitzt, das Gesicht verwüstet. Wie durch ein Wunder konnte das physische Leben des Kindes in einem Krankenhaus gerettet werden. Seine Eltern flüchteten mit ihm nach Jordanien, doch das traumatisierte Kind hat bis heute seine Sprache nicht wieder gefunden.

Mehr Infos über diesen und viele andere Fälle unter sisterhatunefoundation.com. Über Sister Hatune Dogan und ihre bemerkenswerte Arbeit erschien 2008 beim BR eine Filmreportage (siehe auch dieser PI-Artikel über Sister Hatune).

Was die Bilder von Ruinen betrifft, die von Muslimen zerstörte christliche Dörfer dokumentieren und die von Tückmantel ebenfalls in ihrem Wahrheitsgehalt angezweifelt werden, so hätte ein seriöser Journalist durch Nachfragen bei Pro Köln rasch erfahren können, dass die Bilder genau das zeigen, was der Untertext erklärt, nämlich von Muslimen zerstörte christliche Dörfer. Das erste Bild zeigt das ehemalige Patrizierhaus im aramäischen Dorf Zaz in der heutigen Türkei, in dem sich unter der Führung von Josef Hanno etwa 400 Menschen drei Wochen lang gegen den Angriff kurdisch-muslimischer Sippen zur Wehr setzen konnten.

Das ehemalige Patrizierhaus im aramäischen Dorf Zaz in der heutigen Türkei

Danach wurden 366 der christlichen Verteidiger ermordet, die hübschen Frauen und Mädchen vergewaltigt und zwangsislamisiert.

Die kurdischen Mörder wurden von Latif, dem Sohn des Cemmo, sowie Hetto aus der Familie Haydaro und Osman Selle angeführt. Sie stammten aus den Dörfern Eshtrako, Derhab und anderen muslimischen Dörfern.

Das ist alles durch Zeitzeugen belegt und zudem nachzulesen im Buch: Die Verfolgung und Vernichtung der Syro-Aramäer im Tur Abdin 1915. Verlag: Bar Hebräus-Verlag, Holland.

Das zweite Bild zeigt ein zerstörtes Haus aus dem Dorf Aynwardo. Die letzten christlichen Bewohner dieses Dorfes wurden noch in den 90er Jahren brutal aus ihren Anwesen vertrieben.

Zerstörtes Haus aus dem Dorf Aynwardo

Das dritte Bild schließlich zeigt Reste des Anwesens einer ehemals wohlhabenden Bauernfamilie aus dem Dorf Zaz, die Mitte der 80er Jahre nach Deutschland floh, weil der Terror muslimischer Nachbarn unerträglich geworden war.

Reste des Anwesens einer ehemals wohlhabenden Bauernfamilie aus dem Dorf Zaz
Vieh wurde gestohlen, Wein- und Melonenfelder nachts verwüstet und schließlich wurde offen zur Tötung der Menschen aufgerufen.

» ulli.tueckmantel@rheinische-post.de




Christenverfolgung auf der ganzen Welt

Die globale Christenverfolgung, die im Jahr 2008 schreckliche Ausmaße angenommen hat, ist auch für die Welt unübersehbar geworden. Mehr als 90 Prozent der in diesem Jahr aus religiösen Gründen verfolgten und ermordeten Menschen waren Christen – insgesamt rund 200 Millionen. Hart traf es aktuell die von den Muslimen und Hindus verfolgten Christen im Irak und in Indien. Insgesamt zeigen sich islamische und kommunistische Staaten als besonders aktiv in Sachen Christenverfolgung.

(Spürnasen: International, KÖLSCHDOC und heinZelmann)




CSI protestiert gegen LMU-„Dialogveranstaltung“

Maximilian Uni MünchenChristian Solidarity International (CSI) protestiert gegen die für morgen angesetzte Dialogveranstaltung in der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit schiitischen Professoren (PI berichtete) auf das Schärfste und fordert die Katholische-Theologische Fakultät an der LMU und die Benedictusstiftung auf, die Veranstaltung abzusagen.

Der Islam trennt nicht Religion und Politik, wie es die Veranstalter des Theologentreffens, die katholischen Glaubens sind, tun. Der Islam ist im Iran Staatsreligion und es herrscht die Scharia in Verfassung und Gesetz. Die iranischen Gesprächspartner sind erst dann dialogfähig, wenn die Regierung von der Verfolgung Andersgläubiger und Apostaten absieht, dies öffentlich bekennt und rechtlich durchsetzt.

Der Hass auf Juden und Christen, wird im Iran nicht nur verbal praktiziert. Die iranische Regierung will die Todesstrafe für Personen, die sich vom Islam abwenden, gesetzlich verankern.

Vor diesem Hintergrund fragt sich die CSI-Deutschland, die sich für verfolgte Christen weltweit einsetzt, welchen Beitrag diese extrem islamistische Richtung des schiitischen Islam im Iran zu einem interreligiösen Dialog leisten kann.

Veranschaulichen wir uns das am umgekehrten Beispiel:

Was würde denn die Welt vom Christentum denken, wenn z. B. ein führender deutscher Politiker fordern würde, dass Christen, die zum Islam konvertieren, mit dem Tode zu bestrafen seien? Wer aus der islamischen Welt würde mit dieser Person in einen interreligiösen Dialog treten wollen?

Dialog zwischen Religionen kann nur sinnvoll sein, wenn man sich auf Mindeststandards in der Bewertung von Gut und Böse, auf die UNO-Menschenrechte einigen kann. Diese Klarstellung muss bereits im Vorfeld jeder interreligiösen Veranstaltung stattfinden. Sonst wird unsere „Kuschelmentalität“ im Dialog, vergleichbar mit der Appeasement-Politik wie vor 70 Jahren ausgerechnet von Deutschland und München aus, die Verfolgung Andersgläubiger fördern.

Vor Beginn eines Dialoges fordern wir:

1. dass Christen im Iran ihre Religion frei und rechtlich unbehindert ausüben dürfen, wie Muslime auch
2. die rechtliche Gleichstellung von Konvertiten mit Muslimen
3. die Aufgabe der eingebrachten Gesetzesvorlage zur Todesstrafe für Konvertiten durch die iranische Regierung

Die Eignung von Personen aus dem Iran für einen zukünftigen Dialog kann am besten überprüft werden, wenn sich diese Personen im Iran für die rechtliche Gleichstellung von Christen und anderen Religionen einsetzen. Nach Erkenntnissen von CSI-Deutschland ist der Iran nach Nordkorea und Saudi-Arabien das Land mit der stärksten Christenverfolgung weltweit.

Wir gehen davon aus, dass sich die katholischen Professoren und Stiftungen der Brisanz des Themas bewusst sind. Für geschätzte 200.000 verfolgte Christen allein im Iran muss diese Propagandashow der Mullahs als ihrer Verfolger wie ein Schlag ins Gesicht wirken. Es ist eine Verhöhnung der Opfer des schiitischen Gottesstaates.

Bitte solidarisieren Sie sich mit den verfolgten Christen im Iran und in der islamischen Welt.

» Kontakt zu den Gastgebern:
Ludwig-Maximilians-Universität
Katholisch-Theologische Fakultät
Geschwister-Scholl-Platz1
80539 München
Tel. +49 (0) 89 / 2180 – 2416
Fax +49 (0) 89 / 2180 – 3130
E-Mail: dekanat@kaththeol.uni-muenchen.de

(Pressemitteilung der CSI-Deutschland gemeinnützige GmbH, Ingrid Seigis, Geschäftsführung, Email: info@csi-de.de)




Dialügpreis für saudischen Halsabschneider

Sein Königreich ist auf Platz zwei der gewalttätigen Christenverfolgung in der Welt. Gleich hinter Nord Korea. Frauen werden dort gesteinigt, nachdem sie vergewaltigt wurden, Ärzte, die in Ungnade ihrer steinreichen Patienten fallen, zu Tode gepeitscht, Homosexuelle öffentlich ermordet. Kaum ein Land dieser Erde kann eine Latte von sadistischen Menschenrechtsverletzungen vorweisen wie das Königreich Saudi-Arabien. Der, der all dies zu verantworten hat, König Abdullah Bin Abdul Asis (84), erhält jetzt in Polen den „Lech Walesa Preis“ für seine „Verdienste um den interreligiösen Dialog“.

Die österreichische Nachrichtenseite Kathweb berichtet:

Der saudiarabische König Abdullah erhält den dieses Jahr erstmals vergebenen Lech-Walesa-Preis. Der König werde für seine Verdienste um den Dialog zwischen den Religionen sowie seine karitative Arbeit ausgezeichnet, teilte das Lech-Walesa-Institut am Mittwochabend in Danzig mit. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis wird am Samstag in Danzig überreicht; der 6. Dezember ist der Jahrestag der Verleihung des Friedensnobelpreises an Walesa, den Gründer der polnischen Gewerkschaft „Solidarnosc“.

Mit dem Preis sollen die grundlegenden Werte der „Solidarnosc“-Bewegung gefördert werden. Der Jury gehören der französische Außenminister Bernard Kouchner, der polnische Staatssekretär Wladyslaw Bartoszewski, der frühere tschechische Staatspräsident Vaclav Havel und der weißrussische Wissenschaftler Stanislaw Schuschkewitsch an.

Im Juni fand auf Initiative von König Abdullah in Madrid eine Konferenz zur Intensivierung des interreligiösen Dialogs statt. Dabei rief der König die Anhänger aller Religionen zur Abkehr vom Extremismus auf.

Die polnische Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“ kritisierte die Entscheidung der Jury für König Abdullah. In Saudiarabien gibt es keinerlei Religionsfreiheit. Auf Grund der Überzeugung der wahabitischen Theologie vom besonderen Charakter des „heiligen Bodens“ der arabischen Halbinsel ist in Saudiarabien auch im privaten Kreis keine Ausübung etwa der christlichen Religion möglich. Die saudiarabischen Grenz- und Zollbehörden sind streng angewiesen, Bibeln, Kreuze, Ikonen, Rosenkränze usw. bei der Einreise von Andersgläubigen zu beschlagnahmen. Eine eigene „Religionspolizei“ ist im Einsatz, um zu verhindern, dass die vielen – vor allem aus dem südasiatischen und afrikanischen Raum stammenden – christlichen Arbeitsimmigranten in Saudiarabien christliche Gottesdienste feiern.

Etwas lächerlich erscheint schon das Preisgeld von 100.000 Euro für einen der reichsten Männer der Erde. Damit kann der Foltergreis wohl kaum mit der ihm gewohnten Bequemlichkeit nach Polen reisen, um den Preis entgegen zu nehmen. Da sollte die katholische Gewerkschaft „Solidarnosc“ nochmal etwas nachlegen.

(Spürnase: Andreas K.)




Christenverfolgung betrifft 250 Millionen

Nie zuvor in der Geschichte war eine so große Zahl von Christen so schweren Verfolgungen ausgesetzt wie heute. Jeder Zehnte Christ weltweit ist wegen seines Glaubens in Gefahr. Viele fürchten um ihr Leben, besonders in islamischen und kommunistischen Staaten – allen voran Nordkorea und Saudi-Arabien. In neun Staaten droht Christen, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind, offiziell die Todesstrafe. In allen anderen inoffiziell.

Die Presse schreibt:

Von der europäischen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, leben weltweit rund 250 Millionen Christen in Angst. In mehr als 50 Staaten werden sie als religiöse Minderheit mit dem Tod bedroht, vergewaltigt, unterdrückt oder vertrieben. Umgerechnet wird damit weltweit etwa jeder zehnte Christ wegen seines Glaubens verfolgt. „Wir erleben die vielleicht größte Christenverfolgung aller Zeiten“, sagt Johann Marte, Präsident der christlichen Organisation „Pro Oriente“ und Mitglied der unlängst gegründeten Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“.

In vielen islamischen, aber auch in kommunistischen (China) und religiös-nationalistischen Staaten wie dem buddhistischen Bhutan gelten Christen als Freiwild: Die weltweit größte Gefahr herrscht für Gläubige in Nordkorea; das besagt der sogenannte Weltverfolgungsindex der US-Hilfsorganisation Open Doors. Die 220.000 Christen in dem stalinistischen Land dürfen sich nicht zu ihrem Glauben bekennen. Auf sie warten Haft, Folter und immer öfter auch Mord. Auf Platz zwei der traurigen Liste der Christenverfolgung liegt Saudiarabien, gefolgt vom Iran.

» Lichterkette gegen Christenverfolgung in Wien

(Spürnasen: Constantin H., felixvonkrull und HBS)




Lichterkette gegen Christenverfolgung in Wien

StephansdomMord, Vergewaltigung, systematische Vertreibung, Entführung, Zwangskonversion und andere Formen der Gewalt. Rund 250 Millionen Christen werden weltweit wegen ihres Glaubens diskriminiert. Die Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ ruft daher für den 10. Dezember (19 Uhr), dem 60. Jahrestag der UNO-Menschenrechte, zu einer Lichterkette vor dem Wiener Stephansdom auf.

Aufgrund des Weltverfolgungsindexes 2008 mehrerer Menschenrechtsorganisationen sind unter Ländern, in denen Christen verfolgt und ermordet werden, vor allem zahlreiche islamische Staaten wie Saudi-Arabien, Iran, Somalia, Jemen, Pakistan, Ägypten, aber auch kommunistische Staaten wie Nordkorea, die VR China u. a. m. In den letzten Monaten wurde über schwerste Gewalttaten gegen Christen – vor allem aus Irak und Indien – berichtet. Oft wird die Gewalt gegen christliche Minderheiten staatlich unterstützt oder toleriert.

Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“

Die Internationale Gesellschaft f. Menschenrechte (IGfM) – Kirche in Not – Pro Oriente – Christian Solidarity International (CSI) – Institut f. Ehe und Familie – Österreichischer und Wiener Akademikerbund – Union orientalischer Christen – Koptisch-österreichische Freundschaft haben sich zu einer Plattform zusammengeschlossen, um auf die zunehmende Diskriminierung und Verfolgung in zahlreichen Ländern der Welt aufmerksam zu machen und Solidarität mit den verfolgten Christen zu zeigen.

Dazu wird eine Lichterkette (bitte Kerze mitbringen) rund um den Stephansdom gebildet. Treffpunkt: Am 10. Dezember 2008 um 19 Uhr vor dem Riesentor. Alle Menschen, die für ein friedliches Zusammenleben eintreten und ihre Augen vor diesem Unrecht nicht verschließen, sind eingeladen, an dieser Lichterkette teilzunehmen.

» Zenit.org: Wien gedenkt der verfolgten Christen
» Kathweb: 250 Millionen verfolgte Christen und kaum Interesse im Westen?




Muslime köpfen Christen in Somalia

Der 25-jährige Mansuur Mohammed war vor drei Jahren vom Islam zum Christentum übergetreten und hat damit gemäß Scharia ein todeswürdiges Verbrechen begangen. Mohammed, der in Somalia für eine humanitäre Hilfsorganisation tätig war, wurde deswegen von fanatischen Muslimen vor großem Publikum und mit lauten „Allahu akhbar“-Rufen enthauptet.

Wie der Informationsdienst Compass Direct erst jetzt erfahren hat, ereignete sich der grausame Mord am 25. September im Dorf Manyafulka, etwa zehn Kilometer von der Stadt Baidoa entfernt. Die Extremisten hätten Mohammed und seinen Fahrer angehalten. Während der Fahrer fliehen konnte, wurde der Christ vor der Dorfbevölkerung zur Schau gestellt. Unter lauten Rufen „Allah akhbar“ (Gott ist groß) wurde ihm die Kehle durchgeschnitten und der abgetrennte Kopf den entsetzten Zuschauern präsentiert. Ein Beobachter nahm die Szene mit seinem Mobiltelefon als Video auf und verbreitete sie später. Nach Angaben von Compass Direct sind in diesem Jahr in Somalia 24 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen ermordet worden. Das Land am Horn von Afrika hat rund 8,2 Millionen Einwohner. Fast alle sind Muslime. Der Anteil der Christen wird auf 0,2 Prozent geschätzt.

Selbstverständlich ist dies ein Einzelfall™ verübt von Einzeltätern, der mit dem mehrheitlich friedlichen Islam gar nichts zu tun hat.




Christen Opfer von religiösem Fanatismus

Angesichts der gegenwärtigen Lage, alle Religionen in den selben Topf zu werfen, ist ein fataler Irrtum. Auf der einen Seite gibt es Religionsgemeinschaften die heute massiv verfolgt werden: Christen und Juden. Sie werden zu Märtyrern im nicht-islamischen Sinn gemacht. Auf der anderen Seite gibt es „Religionsgemeinschaften“, die immer massiver und fanatischer Andersgläubige auszurotten versuchen. Zu den extremistischen Verfolgern gehören Muslime, Hindus, Buddhisten und auch Kommunisten.

Zu den schlimmsten Verfolgern zählen insbesondere die islamischen Staaten.

Die Lage christlicher Minderheiten hat sich vor allem in islamisch dominierten Ländern verschlechtert, etwa in Afghanistan, Pakistan, Libyen und den Palästinensergebieten. … Besonders bedroht seien ehemalige Muslime, die zum Christentum übergetreten sind, so das Jahrbuch. Sie müssten in zahlreichen Staaten mit Misshandlung und Ermordung rechnen. Experten gehen davon aus, dass insgesamt rund 200 Millionen Christen wegen ihres Glaubens benachteiligt und drangsaliert werden.

Doch der gefürchtetste Verfolgerstaat ist ein kommunistisches Regime.

Ganz vorn rangiert Nordkorea, das Christen als Staatsfeinde behandelt. Sie werden verhaftet, gefoltert und hingerichtet. Open Doors schätzt, dass zwischen 50.000 und 70.000 Christen in 30 Arbeitslagern gefangen gehalten werden. Hinter Nordkorea folgen die islamischen Staaten Saudi-Arabien, Iran und Malediven (Inselstaat im Indischen Ozean), das buddhistische Königreich Bhutan, Jemen, Afghanistan, Laos, Usbekistan sowie die Volksrepublik China.

Auch Buddhisten und Hinduisten verfolgen Christen.

Das Jahrbuch geht auch auf gewaltsame Übergriffe militanter Hindus auf Christen in Indien ein. Die Gewalt im Bundesstaat Orissa habe sich im vergangenen August zu antichristlichen Pogromen ausgeweitet. Auch buddhistische Extremisten hätten mehrfach Christen überfallen, insbesondere auf Sri Lanka. Dort seien Kirchen verwüstet und Gemeindemitglieder zusammengeschlagen worden.

Alle diese Fakten und noch mehr können nachgelesen werden im Jahrbuch zur Christenverfolgung „Märtyrer 2008“, erschienen bei der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar), herausgegeben von den Arbeitskreisen für Religionsfreiheit der Evangelischen Allianzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

» Somalia: Muslimische Extremisten köpfen Christen




Gezielte Jagd auf Christen im Irak

Im Irak haben die Imame offiziell zum Halali gegen Juden und Christen geblasen, die Jagdsaison gegen Andersgläubige ist eröffnet. Juden und Christen schweben in Lebensgefahr. In der Stadt Mosul soll es gezielte Säuberungen geben. Frankreich und Deutschland haben signalisiert, christliche Flüchtlinge aufzunehmen. Doch der Vorsitzende der Christenvereinigung im Irak möchte lieber eine Lösung innerhalb des Landes.

Letzten Donnerstag wurde im christlichen Stadtteil Al Sadiq ein Mann mit einem Kind an der Hand von maskierten Männern angehalten, die seinen Identitätsnachweis forderten.

Da dieser einen christlichen Namen aufwies, wurde der Mann sofort erschossen. Als der Junge bestätigte, dass der Getötete sein Vater sei, wurde auch das Kind erschossen. Bis heute sind ein Dutzend Christen aus Mosul getötet, etliche entführt und drei Häuser zerbombt worden.

Paragraph 50 der neuen Verfassung gewährleistet in der Theorie die Religionsfreiheit – die Praxis sieht etwas anders aus.

Der Oberbürgermeister von Mosul spricht von etwa 1000 Familien, die die Stadt bereits verlassen hätten und in den umliegenden Dörfern Zuflucht suchten. Es sei eine gezielte Aktion im Gange, um die Stadt von den Christen zu säubern, so Dureid Kaschmulla. 2007 seien es die Jesiden gewesen, die mit massiven Bombenanschlägen, Ermordungen und Entführungen vertrieben worden seien. Heute gäbe es fast keine Jesiden mehr in Mosul.

Seitdem der Terror im Jahre 2004 begann, wurden auch immer wieder Kirchen in Bagdad und Mosul zum Ziel von Bombenanschlägen, Priester ermordet und Christen entführt. Doch konnte man bis vor kurzem keine Systematik in den Aktionen erkennen.

Das hat sich jetzt geändert. Bei den Freitagsgebeten in den Moscheen rufen die Imame mittlerweile gezielt zur Verfolgung von Christen und Juden auf.

Christliche Studentinnen werden ermahnt, im Schleier zu den Vorlesungen zu erscheinen, christliche Schüler finden sich zunehmenden Beleidigungen durch ihre muslimischen Klassenkameraden ausgesetzt. „Offensichtlich gibt es hier Kräfte, die ein fundamentalistisch islamisches Khalifat errichten wollen“.

Europäische Flüchtlingsprogramme für verfolgte Christen hält der Vorsitzende der chaldäisch-assyrischen Vereinigung im Irak, Yonadam Kanaa, jedoch für veheerend, weil sich das Land noch mehr Ausblutung nicht leisten könne. Das Ansinnen Deutschlands und Frankreichs, eine größere Anzahl von Christen in Europa aufzunehmen, würde nur noch mehr Zwietracht unter den unterschiedlichen religiösen Gruppen im Irak säen. Sein Wunsch:

„Ich flehe die Regierungen in Paris und Berlin an, lieber dafür zu sorgen, dass es uns hier besser geht!“

Mit anderen Worten: Unterstützt die Amerikaner, schickt endlich Truppen in den Irak und sorgt dafür, dass Frieden im Land selbst einkehrt, statt es euch mit ein paar Augenwischer-Pseudo-Hilfsprogrammen leicht zu machen.

» PI: Bischof Sako: “Freiheit ist wichtiger als Sicherheit”

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Terrordrohungen gegen ägyptische Klöster

Wegen islamischer Terrordrohungen sind in Ägypten mehrere Klöster geschlossen worden. Gemäß Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) haben die Kirchenvorsteher Drohbriefe erhalten. Bedroht mit dem „Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen“ werden das syrisch-orthodoxe Kloster Deir al-Suryan, die koptisch-orthodoxen Deir Anba-Bishoy und Deir al-Baramus sowie das Kloster Mar Mina in Alexandria.

Im Internet wurde zu Terroranschlägen gegen die genannten Klöster aufgerufen. Die Kirchenvorsteher schätzen die Gefahr für Besucher und Bewohner der Klöster als groß ein. Sie sollen daher aus Sicherheitsgründen bis voraussichtlich 14. Oktober geschlossen bleiben. Noch sei unklar, wer hinter den Drohungen stecke.

Die Drohungen gegen die Klöster sind keine Einzelfälle™:

Bereits am 19. September war eine historische griechisch-orthodoxe Kirche in Rasheed angegriffen worden, so die IGFM. Der ägyptische Rechtsanwalt Mohammed Mustafa und seine Söhne Mohammed und Mahmud, beide Staatsanwälte, hätten 50 Männer mit der Zerstörung der Kirche beauftragt. Die Polizei habe weder auf die Terrordrohungen, noch auf den Angriff auf die Kirche reagiert. Auch das südlich von Kairo gelegene Kloster Abu Fana, das am 31. Mai von 70 Männern angegriffen worden war, sei nicht von der Polizei geschützt worden. Vier Mönche wurden schwer verletzt, drei weitere entführt. Die Polizei war umgehend informiert worden, erschien jedoch drei Stunden zu spät.

Der islamische Geistliche Zaghloul al-Naggar hat laut IGFM im Internet zum „Heiligen Krieg“ gegen christliche Klöster aufgerufen. Der ägyptischen Zeitung al-Khamis erklärte er, dass die koptische Kirche in Wadi al-Natrun eine zum Islam konvertierte Christin gefangen halte. Im vorigen Jahr verbreitete er die Nachricht, die koptische Kirche versuche heimlich, Muslime zu bekehren. Christen stellen mit schätzungsweise acht bis zehn Millionen Personen rund acht Prozent der etwa 79 Millionen ägyptischer Staatsbürger. In ihrer Mehrheit sind die Christen Kopten, vor allem orientalische Orthodoxe. Es gibt aber auch einige koptische Katholiken. Die griechisch-orthodoxen, griechisch-katholischen und protestantisch-arabischen Christen bilden jeweils kleine Gemeinschaften.

Die Begründung für die immer brisanter werdende Christenverfolgung ist in allen islamischen Staaten dieselbe: Die Christen haben sich der Sünde des Unglaubens schuldig gemacht und verführen Rechtgläubige zum Abfall von Islam. Die todeswürdigen Ex-Muslime verstecken sie in ihren Klöstern. Die Christen setzen sich in subversiver und unislamischer Weise für die Einhaltung der Menschenrechte ein.

(Spürnasen: BRD2008 und Jens T.T)




Oh, wie schön ist Panama Marokko

Ach, wie schön ist es doch in Marokko: Überall ist man „herzlich willkommen“ und wird als Christ ja so viel besser behandelt als umgekehrt die Muslime in Deutschland. Islamisten gibt es gar nicht und überhaupt ist alles wunderbar, abgesehen davon, dass die Taxifahrer sich zu gut sind, das Fahrgeld direkt aus einer ungläubigen Hand zu nehmen. Die Berliner Zeitung veröffentlicht einen selten dümmlichen Bericht eines Marokko-Auswanderers.

Was wäre wohl im schönen Marokko los, wenn Verfasser BZ-Artikels auf einmal das Geld ausgehen würde? Dhimmitude vom Feinsten. Alfred Hackensberger schreibt:

Seit acht Jahren lebe ich in Marokko, unter Muslimen. … In meiner näheren Umgebung gibt es drei Moscheen, deren Muezzine fünf Mal am Tag zum Gebet rufen. Vielleicht sollte ich mich über den nächtlichen Lärm einmal beschweren oder über ein zu hohes Minarett, wie es in Deutschland bei Moschee-Neubauten gemacht wird.

Aber auf den Gedanken bin ich noch nie gekommen. Ich fühle mich von den Menschenansammlungen beim Freitagsgebet weder gestört noch eingeschüchtert. Im Gegenteil, die Moschee-Besucher, herausgeputzt und in Festtagskleidung, machen einen gelassenen, zufrieden Eindruck. …

Und die Islamisten? Ich fühle mich nicht bedroht. Obwohl es rein rechnerisch in einer fast hundertprozentig muslimischen Gesellschaft wesentlich mehr Radikale geben müsste als in Deutschland. Nur einmal wollte ein bärtiger Taxifahrer das Fahrgeld nicht direkt aus meiner ungläubigen Hand nehmen. Ich musste es auf den Sitz legen.

Bisher hat noch kein Mensch von mir verlangt, ich müsse Arabisch lernen, wie umgekehrt hier Hausfrauen im Goethe-Institut drei Monate Deutsch büffeln, um zu ihren Männern nach Berlin, München oder Frankfurt ziehen zu können. Dass ich die Kultur des Landes oder den Islam studieren solle, war noch nie ein Thema. Auch nicht, wo ich wohne und ob ich vielleicht ein Ghetto bilde und die Integration verweigere, weil ich mich öfter mit Christen treffe als mit Muslimen. …

„Herzlich willkommen“, höre ich allerseits. Ich kann so viel Alkohol trinken, wie ich will, tanzen gehen bis in den frühen Morgen … Meine Frau liegt am Strand im Bikini und muss auch kein Kopftuch tragen.

Wir, die „ungläubigen“ Christen, die Irak und Afghanistan eroberten, werden in muslimischen Ländern weit besser behandelt als die Muslime in Deutschland und Europa.

Wenn Herrn Hackensberger das Muezzin Gebrüll gefällt, ist dies sein Privatvergnügen, das er allein deshalb anderen noch lange nicht schmackhaft machen kann.

Dass jemand acht Jahre lang in Marokko leben und von der Kultur und Sprache des Landes, wie er selbst schreibt, keine Ahnung haben kann, ist allerdings kein Ruhmesblatt, sondern einfach nur peinlich. Wenn Hackensberger sich mit seiner Wahlheimat eingängiger beschäftigt hätte, wüsste er, warum der Taxifahrer von ihm kein Geld nehme wollte. Und wenn er ein wenig arabisch verstünde, würde er sich noch wundern, was die Leute sich über seine Frau erzählen, wenn sie nichts Böses ahnend im Bikini am Strand liegt.

Die Hackenberger’sche Formulierung, die ungläubigen Christen hätten den Irak und Afghanistan „erobert“, ist schon eine ganz besondere Blüte, wenn man bedenkt, wie die Taliban und Saddam Hussein mit den eigenen Landsleuten umgegangen sind und sich bewusst macht, wie viele Menschen – im Versuch, diesen Ländern Freiheit und Demokratie zu bringen – bereits ihr Leben gelassen haben.

„Herzlich willkommen“ heißt es Touristen gegenüber übrigens in jedem islamischen Land – solange die Gäste das nötige Kapital mitbringen. Mit einheimischen Christen, die weniger finanziellen Background mitbringen, ist man da weit weniger kulant. Marokko ist zwar auf dem weltweiten Christenverfolgungsindex gerade mal auf Platz 40, dennoch macht sich Illusionen, wer von Religionsfreiheit im westlichen Sinn ausgeht.

Wie einheimische Kontaktpersonen dem Hilfswerk Open Doors mitteilten, hat die Regierung Christen gegenüber eine offenere Haltung als früher eingenommen. Dennoch sind Christen bei der Ausübung bzw. Weitergabe ihres Glaubens weiter eingeschränkt, von anderen Menschenrechtsproblemen ganz abgesehen.

Nach marokkanischem Recht ist die Mission unter Muslimen gesetzlich verboten. Es gibt staatlich anerkannte katholische, orthodoxe und protestantische Gemeinden im Land, aber nur Ausländer dürfen diese Kirchen besuchen. Marokkanischen Christen ist eine Teilnahme an diesen Gottesdiensten nicht gestattet.

Kirche in Marokko gibt es also nur für Hackensbergers und Co., die sich vielleicht schon gefragt haben, warum keine arabisch sprechenden Christen ihre Gottesdienste besuchen, falls sie in der islamischen Wahlheimat ihres Vertrauens überhaupt schon jemals eine Kirche von Innen gesehen haben.