Christenverfolgung in Nordkorea

Ebenso beharrlich, wie sie zu den Menschenrechtsverletzungen in islamischen Ländern schweigen, ignorieren unsere linken und grünen Empörungspolitiker die schauerlichen Zustände in Nordkorea. Dort sollen bis zu einer halben Million Christen in Konzentrationslagern eingepfercht sein. Für eine Verhaftung und Deportation der ganzen Familie reicht schon der Besitz einer Bibel. Wie es in den Lagern zugeht, kann man bei der IGfM lesen.




Vogel Abu Hamsa zu Gast beim WDR

vogel.jpgDer Kölner Missionar Pierre Vogel, alias Abu Hamsa, ein ehemaliger Protestant, der zum Islam übergetreten ist, war gestern Abend zu Gast bei „Hart aber fair“ auf WDR. Weitere Gäste der Sendung waren der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union, die Islamwissenschaftlerin und Frauenbeauftragte des Rates der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg, Frau Özlem Nas, Klaus Uwe Benneter von der SPD sowie der Publizist Prof. Dr. Arnulf Baring.
Angst hat man vor Scharfmachern auf allen Seiten. Anscheinend haben sind vor der Sendung einige unliebsame Kommentare eingegangen… Ebenfalls scharf sind die meisten Zuschauerkommentare auf die Sendung selbst.

Herr Bosbach äussert sich hingegen kritisch: Es ist ein Problem, wenn ein Mädchen sich nicht mehr als 81km von der Familie entfernen kann und nicht am Sportunterricht teilnehmen darf. Unsere in Jahrhunderte alten, lang erkämpften Werte, drohen unterzugehen in einer falsch verstanden Toleranz. Die Scharia hat in Deutschland nichts verloren. Frau Nas hält diese Aussagen kurz und bündig für „undifferenziert“, will sich selber jedoch nicht weiter ausdifferenzieren. Das Kind soll doch selber entscheiden. Die Nicht-Teilnahmen an Klassenfahrten, sind also Entscheidungen der Kinder – aha… Frau Nas glaubt, die Missverständnisse rühren daher, dass die „Deutschen deutscher Herkunft“ zu den „Deutschen nicht-deutscher Herkunft“ zu wenig Kontakte pflegen.

Toleranz ist jedoch keine Einbahnstrasse: Herr Bosbach betont, dass wo Muslime in der Mehrheit sind, andere Religionsgemeinschaften verfolgt werden. Wenn man in einem islamischen Land so missionieren würde wie die Muslime in Deutschland, würde man überall sofort ausgewiesen. Das Ausmass der weltweiten Christenverfolgung ist bekannt. Jedoch interessiert die Verfolgung in anderen Ländern Frau Nas nicht, sie lebt ja in Deutschland.

Herr Baring fühlt sich als Gesellschaft bedroht mit einer mit Kopftuch bekleideten Frau (Nas) im Fernsehen zu diskutieren. Frau Nas ergreift die Gelegenheit sich zu erklären nicht, das übernimmt Abu Hamsa Vogel für sie – oder wie der Moderator sagt „die Mütze erklärt das Kopftuch“. Es gibt keinen Kopftuchzwang, nur den Zwang das Kopftuch abzulegen. Frau Nas präzisiert dann auch, dass ihr Kopftuch nicht ihren Verstand verhüllt: „Ich habe unter dem Kopftuch einen Verstand… Ich möchte nicht das wandelnde Kopftuch sein…“

Der Moderator, Frank Plasberg , vergleicht die Vorgehensweise, Muslime mit den Aussagen von muslimischen Hasspredigern in Verbindung zu bringen damit, Katholiken mit den in den Medien kritisierten Äusserungen Kardinal Meisners zu behaften.
Herr Baring wehrt sich wie Wolfgang Bosbach. ebenfalls für falsch verstandene Toleranz: Integration muss auch bedeuten, dass man sich auch gewisse Dinge, die zur Kultur gehören, aneignet – nicht nur die Sprache.

Offizielle Studien über Islamophobie in Deutschland ergeben, dass die „islamophobe Intoleranz“ steigt: 77% halten den Islam für intolerant, 83% für fanatisch, 58% erwarten Spannungen mit der muslimischen Bevölkerung.

Pierre Vogel beansprucht für sich die Freiheit so rumzulaufen, wie er will. Es geht jedoch vor allen Dingen nicht darum, wie er sich anzieht, sondern was und wie er es sagt. Pierre Vogel ist ein erfolgreicher Missionar. Bei Vogel und seiner Webseite wird konvertiert am Laufmeter. Er bekehrt die Leute mit Höllenängsten, wie ein mittelalterlicher Ablassprediger: „Wie willst du die Hölle aushalten, du schaffst ja nicht mal fünf Minuten im Pizzaofen.“ Taqqya will er sich indes nicht vorwerfen lassen. Aus „islamischer Sicht“ sieht man das etwas anders… Unter Verfassungsschützern gilt Vogels Islamlehre als extrem aber nicht strafbar, da Vogel selber auch immer wieder betont, keine Terroristen anwerben zu wollen.

Pierre Vogel sagt jedoch selbst: Wenn ein Freund in Allah etwas vor hat muss man ihm helfen, „ob er im Recht oder im Unrecht ist“. Man kann nur „Versuchen, ihn vom Unrecht abzubringen“. Studien belegen, dass Menschen, die zum Islam übertreten und zu extremistischen Terroristen werden, vorher „isoliert“ waren und sich „emotional entfremdet“ fühlten.

Auf Edmund Stoibers Forderung, Kirchtürme hätten höher zu sein als Minarette stellt sich die grundsätzliche Moscheebau-Diskussion. Doch Moscheen sind keine Kirchen, sie sind eine politische Machtdemonstration, alles andere zu behaupten wäre eine Verharmlosung betont Professor Baring. Bei Frau Nas kommt so etwas anders an: Kürzere Minarettürme bedeutet für sie die Forderung, ordnet euch unter. Da muss man sich nicht wunder, wenn die Leute sich nicht wohl fühlen und sich wehren – soso.

Sehen sie selbst die Aufzeichnung von „hart aber fair“.

Ebenfalls über die Sendung bberichtet der Düsseldorf-Blog




EU, Vatikan und Hamas begrüßen Erdogan-Sieg

Erdogan nach WahlsiegNicht nur der CDU-Politiker Eckart von Klaeden, die Europäische Union und der Vatikan begrüßen den Wahlsieg des Islamisten Recep Tayyip Erdogan (Foto) bei der türkischen Parlamentswahl vor zwei Tagen – nein, auch die palästinensische Terrororganisation Hamas hat erfreut auf die Wiederwahl des türkischen Premiers reagiert.

Der Sieg zeige eine neue Hinwendung zum „islamischen Projekt“ in der Region, sagte ein Sprecher der palästinensischen Organisation am Montag. Er spiegele die Veränderung wider, die die Völker im Nahen Osten durchmachten und beweise, „dass die islamische Nation überzeugt ist, dass sie keine Zukunft hat, wenn sie nicht auf dem Weg des Islam geht“, so Hamas-Sprecher Sami Abu Suhari laut der Zeitung Jediot Aharonot.

Noch enthusiastischer äußerte sich ein Vatikan-Sprecher:

Der Vatikan nannte den Sieg Erdogans das „bestmögliche Ergebnis für Europa und die christlichen Kirchen“. Gleichzeitig betonte Kurienkardinal Sergio Sebastiani in einem Interview der Mailänder Zeitung „Corriere della Sera“ (Montag), die Europäische Union solle die Verhandlungen zum EU-Beitritt der Türkei wieder aufnehmen.

Hier noch einmal zur Erinnerung, was unser Gastautor Michael Mannheimer in seinem gestrigen Beitrag „Weltweite Christenverfolgung durch den Islam“ über Erdogan schrieb:

Die Türkei, dereinst von ihrem Gründer Attatürk als moderner, westlich ausgerichteter Staat gedacht, wandelte sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend in Richtung eines islamischen Fundamentalstaates. Ihr derzeitiger Präsident Erdogan sowie der amtierende Außenminister Gül machen aus ihrer islamistischen Einstellung keinen Hehl. Unter manchen Europapolitikern ist unvergessen, was Erdogan als Mitverfasser eines Manifests seiner Partei 1997 empfahl: Die Vernichtung aller Juden und den Kampf gegen den Westen, indem man die „Demokratie nicht als Ziel, sondern als Mittel“ begreift.

Und bis heute wird Erdogans folgende entlarvende Äußerung (gehalten bei einer Rede als Oberbürgermeister von Istanbul) sowohl seitens der Medien als auch der EU-Politiker entweder verharmlost oder schlichtweg ignoriert:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ (Quellen: Udo Ulfkotte – Heiliger Krieg in Europa, S. 92 sowie SWR-Radiosendung vom 19.4.2002 „Erbakan und seine Erben – Islamismus in der Türkei“)

Diese Worte sollten besonders uns Deutsche nachdenklich machen. War es doch kein Geringerer als Joseph Goebbels, der in seinem Artikel mit dem Titel „Was wollen wir im Reichstag?“ (in „Der Angriff“ vom 30. April 1928) die Strategie der Nationalsozialisten mit folgenden Worten beschrieb:

„Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeodnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahmzulegen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre Sache…“

Wie Erdogan oder andere Muslimführer heute wurde zu seiner Zeit auch Goebbels von niemandem so recht ernst genommen.

» BILD: Türkei schneller in die EU!




Erdogan und die Christenverfolgung

tuerkeifahne.jpg„Natürlich hat die Regierung selbst nicht gesagt: ‚Schlagt die Ungläubigen (Christen)!’, aber hat sie nicht einen religiösen Sog erzeugt, der diese Angriffe vorbereitetet?“ So zitiert das Institut für Islamfragen der evangelischen Allianz Türker Alkan, den Kolumnenautor der türkischen Tageszeitung „Radikal„.

Erdogans konservativ-islamische Regierung bestimmt durch die Entsendung der von ihr bezahlten Imame auch die religiöse und politische Ausrichtung der zahlreichen DITIB-Moscheen in Deutschland, und damit die Inhalte von Predigten und Unterricht, die das Verhalten vieler türkischer Muslime in Deutschland prägen. Hintergrund des Artikels ist ein Angriff auf christliche georgische Priester in der Türkei.

Fünf Priester waren zuvor von Georgien in die Türkei eingereist und zwei Priester, Levan Bregvadze (36) und Teimuraz Bekurihsvili (31), übernachteten im Hotel in Borcka/Artvin. Sie verließen das Hotel, um Telefonmünzen zu kaufen und kamen dabei mit drei Verkäufern ins Gespräch. Jene sahen die Kreuze, die die Priester trugen, fühlten sich in ihren „religiösen Gefühlen verletzt“, begannen einen Streit und prügelten auf die beiden Priester heftig ein, so dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten. Eine Nacht blieben sie dort und verließen dann die Türkei in Richtung Georgien.

Die zitierte türkische Zeitung sieht die Verantwortung bei der Regierung Erdogan, die versucht, die säkularen Elemente des türkischen Staates zugunsten eines islamischen Gottesstaates zurückzudrängen. In der Türkei werde ein Klima der Unversöhnlichkeit und Einseitigkeit erzeugt.

Kolumnenautor Alkan bringt die vergangenen Morde an dem katholischen Priester Andrea Santoro in Trabzon, an dem Schriftsteller Hrant Dink in Istanbul, die Morde an drei Christen in Malatya und diese Vorfälle in einen Zusammenhang miteinander. Er fragt sogar sehr zugespitzt: „Was haben solche Menschen, die Christen so verprügeln, in der EU zu suchen?“ Alkan resümiert, dass es nach seiner Erinnerung vor diesen Ereignissen keine ähnlich negativen Reaktionen in der jüngsten türkischen Geschichte Christen gegenüber gab. Was sind die Gründe für eine solche Entwicklung? fragt Alkan. Er bringt die negative Stimmung im Land mit der regierenden AK-Partei Recep Tayyip Erdogans in Verbindung. Durch die AKP-Regierung ermutigt, seien an den Schulen Schriften verteilt worden, die die Scharia loben und sie so hoffähig machten. Durch die AKP begänne das Kopftuch an den Schulen Eingang zu finden. Zahlreiche staatliche Stellen seien nun in der Hand von Islamisten und das habe eine Atmosphäre erzeugt, in der die Islamisten glaubten, dass sie den Staat „übernommen“ hätten. Einige Stadtverwaltungen hätten sich angemaßt, ein Alkoholverbot für ihr Gebiet auszusprechen. In den Standesämtern seien islamistische Katechismen an Heiratswillige verteilt worden. Beinahe wäre ein erzkonservativ islamischer Präsident gewählt worden. Die islamistischen Ordensgemeinschaften hätten ihre Aktivitäten vervielfachen können.

(Spürnase: U.M.)




Lehmann will Messe in Saudi-Arabien halten

Kardinal Karl LehmannDas mutige Eintreten von Bischof Wolfgang Huber für einen ehrlichen Dialog mit den Muslimen, der das Trennende benennt und nach Wegen des Zusammenlebens sucht, ohne Kritik an Missständen auszusparen, scheint die katholische Kirche aus ihrem multikulturellen Tiefschlaf zu wecken. Kardinal Karl Lehmann (Foto), Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, forderte jetzt echte Religionsfreiheit in islamischen Ländern.

Wenn Muslime in europäischen Ländern repräsentative Moscheen bauen könnten, würde er gerne einmal in Saudi-Arabien eine Messe halten, ohne Angst haben zu müssen, verhaftet zu werden, sagte Lehmann.

Es sei nicht hinnehmbar, dass etwa Kirchengemeinden in der Türkei keine Grundstücke für ihre Gotteshäuser erwerben dürften. Wirkliche Religionsfreiheit könne nur wechselseitig praktiziert werden.

Bisher hat man das nicht nur klaglos hingenommen, sondern Christenverfolgung sogar explizit verneint, wie bekanntlich Vatikan-Botschafter Erzbischof Antonio Lucibello, der nach den Christen-Morden in der Türkei dort kein antichristliches Klima zu erkennen vermochte. Es wäre erfreulich, wenn Hubers mutiges Vorgehen die mächtige katholische Kirche infizieren würde.

(Spürnase:? Benning)?




3sat verunglimpft Ulfkotte

3sat_kulturzeit.jpgHeute Abend um 19.20 Uhr berichtete die „Kulturzeit“ auf 3sat über die geplante neue Partei von Udo Ulfkotte. Wie sich jeder von einem öffentlich-rechtliche Sender denken kann, wurde Ulfkotte natürlich im schlechtesten Licht und seine Anhänger als xenophobe Hysteriker dargestellt. In der Nachrichtenübersicht der Kulturzeit wurde er alllerdings (unfreiwillig) rehabilitiert. Denn es ging um eine von der UNO geplante Ausstellung zum Völkermord in Ruanda. Weshalb es diese Ausstellung jetzt doch nicht gibt? Repräsentanten der Türkei bzw. der türkische Staat fühlen sich beleidigt, weil auch der Genozid an den Armeniern zur Sprache kommen sollte. Wer die Sendung nicht gesehen hat, hier die Zeiten der Wiederholungen: Morgen (Donnerstag) um 1.05 Uhr bzw. 6.20 Uhr und nochmal um 9:05 Uhr.

3sat wäre nicht 3sat, wenn es zur Sendung nicht noch einen diffamierenden Text über Udo Ulfkotte online stellen würde. Als Kronzeugen für den Autor Tom Fugmann dürfen ausgerechnet Axel „Ayuub“ Köhler und der Linksaußenjournalist Hans Leyendecker von der sz ihre Urteile über Ulfkotte abgeben. Auszug:

Was wie eine normale Straßenszene in Köln aussieht, in einer Gegend, in der viele Türken leben, ist für den Buchautor, Terror- und Islamexperten Udo Ulfkotte etwas ganz anderes: eine muslimische Parallelgesellschaft, die unsere christlich-abendländische Kultur unterwandern will. Es ist ein „Heiliger Krieg in Europa“, über den Ulfkotte in seinem Buch schreibt und in dem er die Muslime auf dem Siegeszug wähnt. „Wenn Sie hören, dass in Deutschland 40 Prozent der hier lebenden Muslime Grundgesetz und Koran für nicht vereinbar halten und sagen, der Koran steht über dem Grundgesetz…“ so Ulfkotte.

Um diese Entwicklung zu stoppen, will er jetzt eine neue Partei gründen. Anti-islamistisch soll sie sein, ein Bollwerk gegen das Vordringen der Muslime. Ulfkotte will sich auf die Bürgerinitiativen gegen den Moscheebau stützen, die sich überall in Deutschland gebildet haben, auf Leute wie den Unternehmer Willi Schwend aus dem baden-württembergischen Wertheim, der den Dachverband dieser Initiativen gegründet hat. Endlich soll Schluss mit Multi-Kulti sein. „Augenwischerei wurde in den letzten 20 Jahren schon genug betrieben“, sagt Willi Schwend. „Es ist an der Zeit, dass Tacheles gesprochen wird. Ich hoffe, dass Herr Ulfkotte das auch tun wird. Das wird keine Gräben aufreißen, sondern zu einer Besinnung der Muslime führen müssen, der Muslime hier in Deutschland. Sie müssen sich darüber im Klaren werden, dass sie hier in eine Gesellschaft hineinkommen, in der ganz bestimmte Werte vorhanden sind. Diese Werte müssen sie annehmen, um hier willkommen zu sein.“

„Unsere Gesellschaft ist eine plurale Gesellschaft, die aus vielen Gruppen besteht“, sagt Ayyub Axel Köhler vom Zentralrat der Muslime. „Da sind Christen, da sind Juden, da sind weltanschaulich neutrale Gemeinschaften. Alle haben ihre Eigenheiten, und auch die Muslime wollen ihre Eigenheiten behalten.“ Ist das Ulfkottes Kampflinie des Kulturkampfes: Werte gegen Toleranz, Rettung des Abendlandes gegen Pluralismus? Überall sieht er den Siegeszug des Islamismus: Wenn eine Frankfurter Richterin den Koran zur Entscheidungsfindung heranzieht, wenn ein Gericht entscheidet, dass ein muslimischer Flüchtling seine beiden Frauen in der Sozialkasse mitversichern darf. Es sind Einzelfälle, aus denen Ulfkotte die islamistische Verschwörung konstruiert. „Wir lächeln darüber und sagen, die haben doch überhaupt keine Chance“, so Ulfkotte. „Nein, nein, nein: Sie haben eine Chance, denn mit der Aufgabe unserer Rechtsordnung, unserer Werte, mit der schleichenden Einführung der Scharia, auch da werden sie jetzt denken, wo führen wir denn die Scharia ein? Mit der schleichenden Einführung der Scharia gewinnnen sie.“

Der Ehrenmord an der Kurdin Hatun Sürücü 2005 in Berlin ist für Ulfkotte wesenstypisch für den grausamen und mörderischen Islam. Dass die Mehrzahl der Muslime friedlich und integriert in Deutschland leben, wird in seinen Büchern und auf der Homepage unterschlagen. „Die Beschneidung von Frauen sieht er als eine zwingende Notwendigkeit im Islam“, sagt Ayuub Axel Köhler. „Was von allen Rechtsgelehrten in der Welt – und das hätte er wissen müssen – abgelehnt wird. Genauso, wie man Ehrenmorde nicht durch den Islam rechtfertigen kann.“ Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung meint: „Es gibt immer wieder das Phänomen, dass Menschen sich mit irgendetwas beschäftigen und dann alles, was in der Welt passiert, damit definieren. Die Ausschließlichkeit, mit der man das macht, ist bei Herrn Ulfkotte auffallend. Er hat das Thema Islam entdeckt, und es ist sein Lebensthema geworden. Es gibt nichts anderes mehr. Er sieht durch einen ganz kleinen Sehschlitz immer auf Gegner.“

Um seine politischen Ziele zu erreichen, hat sich Udo Ulfkotte mit Polithasardeuren wie dem ehemaligen Hamburger Innensenator von der Zentrumspartei zusammengetan. Für Nockemann wäre die anti-islamistische Partei die fünfte seiner Politikerlaufbahn, in der er Mitglied wird – nach Jusos, CDU und Schillpartei. „Es werden viele Sektierer sich hingezogen fühlen, da mitzumachen“, sagt Leyendecker. „Und er wird das erleben, was rechte Parteien, ganz rechte Parteien erlebt haben: dass sie sich gegenseitig zerfleischen, da sie wie Skorpione übereinander herfallen. Am Ende werden sie alle auf der Strecke bleiben. Das, was Ulfkotte vorschwebt, dass er über der Fünf-Prozent-Hürde landet, glaube ich keinesfalls.“

Udo Ulfkotte will von einer Stimmung profitieren, die er in Deutschland zu verspüren glaubt: Angst vor dem Islam, vor dem bedrohlich Fremden. Auf seiner Homepage schürt er diese Angst mit entsprechenden Nachrichten: „Die neue Christenverfolgung“, „Indonesier hat 107 Ehefrauen“, „Türkischer Messerstecher erhält mildes Urteil“. Ulfkotte zeichnet das Bild eines islamischen Europas, eines Eurabien im Jahr 2030 und übersieht dabei, dass die Furcht vor dem Islam nur Ausdruck der Angst vor den Auswirkungen der Globalisierung ist. Auf Stimmungen kann man keine Partei aufbauen, Ziele und Visionen kann Ulfkotte nicht bieten. Viel gefährlicher sind die platten Parolen von den „Sonderrechten für Muslime, mit denen endlich Schluss sein muss“. So wird der Kulturkampf überhaupt erst erzeugt.

» an 3sat-Kulturzeit

(Spürnase: Monika R.)




Karfreitag: Moslems und Christen beten gemeinsam in Hamburg

Trotz der in den Leitlinien „Klarheit und gute Nachbarschaft – Christen und Muslime in Deutschland“ der evangelischen Kirche verankerten deutlichen Absage gemeinsamer Amtshandlungen mit Muslimen, hat Karfreitag in Hamburg ein gemeinsames Gebet von Moslems und Christen stattgefunden.

Eine Delegation der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in St. Georg nahm als „Zeichen gegenseitiger Wertschätzung“ am Freitagsgebet der Muslime in der Centrums Moschee teil.

Als ein Zeichen für Frieden und soziale Gerechtigkeit haben Christen und Muslime zusammen am Karfreitag gebetet. (…) Pastor Kay Kraack erklärte die Bedeutung des Karfreitags für die evangelischen Christen, später sagte er: „Das gemeinsame Gebet und die Aktion überhaupt sind ein großes Zeichen unserer gegenseitigen Wertschätzung.“ Es war das erste Mal, dass der Pastor vor dem Gebet der Muslime sprechen durfte. Zustande gekommen war dieser Besuch, weil Mitglieder seiner Gemeinde die Initiative ergriffen und den Kontakt zur Moschee hergestellt hatten. Tobias Laufs, der die Fürbitten in der Moschee sprechen durfte, war vom Freitagsgebet sehr ergriffen. „Es war wirklich unglaublich spannend und schön. Es war für uns eine Ehre, beim Gebet in der Moschee dabei sein zu dürfen.“

Es ist wirklich eine große Ehre, mit Leuten beten zu dürfen, deren Heiliges Buch, das nicht hinterfragt werden darf, die eigene Tötung vorschreibt:

Und kämpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht. Wahrlich, Allah liebt nicht diejenigen, die übertreten. [2:190]

Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen. [2:191]

Wenn sie aber aufhören, so ist Allah Allverzeihend, Barmherzig. [2:192]

Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung (mehr) gibt und die Religion Allah gehört. Wenn sie aber aufhören, so soll es keine Gewalttätigkeit geben außer gegen diejenigen, die Unrecht tun. [2:193]

Da haben die Christen sich sicher richtig gut gefühlt!

Nach dem Freitagsgebet folgten dann einige Muslime der Einladung des Pastors und seiner Gemeinde an der Kreuzigungsgruppe vor der Dreieinigkeitskirche eine Andacht abzuhalten.

Also die Christen unterwerfen sich in der Moschee, während die Moslems das Haus der Ungläubigen nicht zum Gebet betreten.

Der Orientalist Hans-Peter Raddatz schrieb zur unkritischen Distanz im Dialog mit den Muslimen im Hamburger Abendblatt am 08.01.2002:

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich eine Sonderform der Kommunikation gebildet, die sich „Dialog mit dem Islam“ nennt. Spezialisten der Kirchen, Politik, Universitäten, Wirtschaft sowie zahlreichen anderen Instituten finden hier ein stabiles Auskommen. Einzige Voraussetzung für garantierten Erfolg war bisher das unbeirrte Festhalten an einigen wenigen Dogmen: „Der Islam ist tolerant – Fundamentalismus ist nicht Islam – Islam bedeutet Frieden“. Dabei wird behauptet, dass es „den Islam“ auf Grund seiner Vielfalt eigentlich nicht gebe, „der Islam“ dennoch geradezu monolithisch tolerant sei.

Als die durch Osama bin Ladens Selbstmord-Terroristen gekaperten Flugzeuge in die Türme des World Trade Center einschlugen und Tausende Unschuldiger unter sich begruben, schienen die Ideen des Friedens und der Toleranz für einen Moment aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Nur wenige Tage nach dem 11. September bildete sich eine Solidaritätsfront für den islamistischen Zentralrat der Muslime, der den bislang favorisierten Islamistenkader der Milli Görüsh ablöste und nicht wenigen die Frage aufdrängte, wie auf diese Weise eigentlich die Mehrheitsinteressen der „gemäßigten Muslime“ zu Wort kommen sollten. Bundespräsident Johannes Rau, Innenminister Otto Schily, Kardinal Karl Lehmann, EKD-Präses Manfred Kock, sogar Paul Spiegel, der Zentralratspräsident der Juden in Deutschland, und viele andere rückten entschlossen zusammen und erneuerten das Dialog-Credo lauter als je zuvor: Kanzler Schröder brachte dieses Credo auf einen knappen Nenner: „Die Anschläge haben – das wissen wir – nichts, aber auch gar nichts mit Religion zu tun.“

Wirklich nicht? Wichtigste Vertreter des Islam scheinen da ganz anderer Meinung zu sein. Abgesehen davon, dass schon im Jahre 1996 die Religionsbehörde von Medina den Dialog mit Nichtmuslimen mit Glaubensabfall gleichsetzte, stellte M. Tantawi, Präsident der Azhar-Universität in Kairo, nach dem Anschlag fest, dass auch Fundamentalisten als Angehörige des Islam gälten, weil sie fest auf demBoden des Koran stünden. Zudem bestätigte Scheich Qaradhawi, Rechtsautorität am Golf, dass der Selbstmord im Einsatz für den Islam als verdienstvolles Verhalten einzustufen sei, das zum direkten Übergang ins Paradies berechtige. Der Kampf für die Interessen und die Ausbreitung des Islam (Dschihad) gehöre zu den vornehmsten Pflichten des Gläubigen, weil er einen Dienst an der Gemeinschaft darstelle, dem sich kein gläubiger Muslim entziehen könne. Mit den Wahrnehmungen des Dialogs von Frieden und Toleranz haben diese Feststellungen wenig zu tun.

Wie ist dann die erkennbare Kluft zwischen islamischer Wirklichkeit und dialogischer Wunschwelt zu deuten? Welcher Art von Vernunft folgen die Vertreter eines Dialogs, der offensichtlich so wenig Kenntnis vom realen Kontext und Selbstbild der Muslime nehmen will?

Ein Beispiel für die hier immer wieder zu beobachtende Vorgehensweise betrifft die Begründung für die zentrale Dialogfiktion der islamischen Toleranz. In monotoner Wiederholung werden hier im Wesentlichen drei Aspekte herangezogen:
1. Im Kalifat von Cordoba sei eine kulturelle Hochblüte im Zusammenleben von Muslimen, Christen und Juden erreicht worden.
2. Der Schutzvertrag für die christlich/jüdischen Minderheiten (Dhimma) habe diesen Toleranz und Eigenständigkeit gesichert.
3. Allein der koranische Satz, nach dem es „keinen Zwang im Glauben“ gebe (2/256), bestätige unzweifelhaft die Glaubensfreiheit und Toleranz im Islam.

Aussage 1 trifft in dem Sinne zu, dass einige wenige der andalusischen Kalifen – vornehmlich im 10. Jahrhundert – als tolerant gelten können, allerdings die „Tradition“ der Christenverfolgung nur entsprechend kurzfristig unterbrochen haben, die durch die nachfolgenden Almohaden aus Nordafrika umso brutaler aufgegriffen wurde.
Aussage 2 trifft in dem Sinne zu, dass Christen und Juden als „Schriftbesitzer“ eine Sonderbehandlung erfahren, indem sie nicht wie die Heiden sofort zu töten sind. Dies hinderte in der Geschichte nicht an zahlreichen Benachteiligungen und Repressalien, welche die Angehörigen beider Glaubensgemeinschaften drastisch reduzierten und sich bis in unsere Tage mit regelrechten Massakern an Christen in Sudan, Nigeria und Indonesien fortsetzten.
Aussage 3 trifft in dem Sinne zu, dass „kein Zwang im Glauben“ eine Aussage des Koran ist und daher nur für Muslime gilt, die ihren Glauben den Regeln ensprechend, das heißt „uneingeschränkt“, ausüben. Wer allerdings seinen Glauben verlassen will, riskiert im Islam sein Leben.

Der Kampf für die Ausbreitung des Islam gehört zu den vornehmsten Pflichten des Gläubigen, weil er einen Dienst an der Gemeinschaft darstellt.

Das Auffallende an dieser Art von „Argumentation“ ist die willkürliche Auswahl der „Beweise“ und ihre fehlende Verbindung mit der realen Geschichte sowie – und dies ist entscheidend – mit dem Selbstverständnis der Muslime. Diese leben aus ihrer Geschichte, die immer auch Heilsgeschichte ist. Der Koran und sein Verkünder Muhammad, das Wort Allahs und der durch ihn geforderte Dschihad, der Kampf gegen die Ungläubigen, sind ihnen unmittelbar gegenwärtig und vom Propheten selbst vorgelebt worden. Nicht zuletzt hatte dieser in den 20er-Jahren des 7. Jahrhunderts unbequeme Kritiker durch Auftragsmörder beseitigen und in einem beispiellosen Massenmord zwischen 700 und 900 Juden in Medina umbringen lassen. Da der Koran das unveränderbare Gesetz und Muhammad das unübersteigbare Vorbild der Muslime ist, bildet der Dschihad in diesem konkreten Sinne auch heute, wie Scheich Qaradhawi und viele seiner Kollegen weltweit nicht müde werden zu bestätigen, die unausweichliche Pflicht eines jeden Gläubigen.

Gerade diesen für die Diskussion in der deutschen Gesellschaft wesentlichen Aspekt blenden die führenden Dialogvertreter gezielt aus. Unlängst ließ die „Fachstelle Dialog“ der Deutschen Bischofskonferenz an alle Abgeordnete des Deutschen Bundestages eine Darstellung über „Islam und Gewalt“ verteilen, in der ein weiterer Stereotyp des Dialogs noch einmal ausführlich wiederholt wird. Es handelt sich hier um die seit Jahrzehnten tief eingeschliffene Floskel, derzufolge der Dschihad eine „Anstrengung im Glauben“ darstelle, womit allerdings – insbesondere in den Augen der Muslime – die Grenzen zum Absurden überschritten werden.

Nach den Koran-Kommentaren und der Tradition des Propheten (Hadith) bedeutet Dschihad in allererster Linie der Kampf gegen die Ungläubigen und damit für die Ausbreitung des Islam. Der Löwenanteil der Aussagen ruft zu Aggression und zum Teil zur Tötung der Nichtmuslime auf und behandelt vor allem Fragen der Beuteverteilung. Zur weiteren Verschleierung der Tatsachen zieht der Dialog die Unterscheidung zwischen dem „großen“ und dem „kleinen“ Dschihad heran, wobei Ersterer sich auf den islamisch-mystischen Sprachgebrauch im Sinne einer Anstrengung um die „Läuterung der Seele“ bezieht. Letzterer bedeutet den eigentlichen Kampf, der in unserer Zeit außer Gebrauch gekommen sein und im Grunde keine Rolle mehr spielen soll.

Es ist an der Zeit, die Kompetenz des Dialogs und der deutschen Islampolitik insgesamt eine genaueren Prüfung zu unterziehen. Hier ist interessant zu wissen, dass auch Sayyid Qutb, der von Nasser im Jahre 1956 hingerichtete Radikalmuslim und Vorbildgestalt der radikalen Muslimbruderschaft, den „großen Dschihad“ durchaus kennt und ihn als Läuterung der Seele im Sinne einer notwendigen, inneren Vorbereitung auf den kompromisslosen Kampf gegen die Ungläubigen fordert. Interessant ist dabei, dass es diese Muslimbrüder sind, die nun von den gesellschaftlich Verantwortlichen hofiert und gefördert werden. Denn nach dem Islamistenkader der türkischen Milli-Görüsh-Gemeinschaft ist es jetzt der „Zentralrat der Muslime in Deutschland“, der sich der besonderen Gunst des deutschen Islamdialogs erfreut. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die islamischen Organisationen in Deutschland weniger als ein Prozent aller in Deutschland lebenden Muslime vertreten. (…)




Wuppertal: Osternacht wie im alten Rom

Ostern.jpgIm alten Rom versammelten sich die Christen zu ihren Gottesdiensten in den Katakomben, um der Verfolgung durch die heidnischen Römer zu entgehen. Das ist lange her, und obwohl in islamischen Staaten Christen sich nach wie vor nur privat, und sicherheitshalber am besten auch geheim, versammeln können, glaubte man hierzulande, die finsteren Zeiten seien überwunden. Das waren sie auch seit über 1.000 Jahren, aber jetzt kommen sie zurück. Im beschaulichen Wuppertal findet heute nacht ein Gottesdienst der besonderen Art statt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit versammeln sich einige wenige Christen, um an einem geheimen Ort die Ostermesse zu feiern.

Aus Angst um ihr Leben, vor allem aber aus Angst um das Leben dreier neuer Gemeindemitglieder. In dieser Osternacht lässt sich eine ehemals muslimische Familie aus dem Irak, Vater, Mutter und Tochter, katholisch taufen. Angesichts dieser Umstände geht sogar der Westdeutschen Zeitung ein ungewohnt helles Licht auf.

„Können Sie mir garantieren, dass in der Osternacht keine Muslime in der Kirche sind?“, hatte der junge Mann zuvor Pastoralreferent Werner Kleine besorgt gefragt. Kleine hatte die Familie in den vergangenen Monaten intensiv auf die Taufe vorbereitet.

„Schließlich muss ich meine Familie schützen“, sagt „Al Iraki“. „Wenn ein Moslem seine Religion verlässt, wird er mit dem Tode bestraft“, erklärt er seine Vorsicht.

Der Weg ins Christentum war ein für Konvertiten typischer. Der gläubige Muslim studierte die Bibel, um Fehler darin zu finden, stieß aber stattdessen auf immer mehr Widersprüche im Koran. Saudi Arabien weiss schon, warum es die Einfuhr von Bibeln untersagt.

In einem etwa vierjährigen Prozess habe sich seine Entscheidung für die katholische Kirche gefestigt, immer wieder habe er beim Lesen im Koran Widersprüche entdeckt.

„Wenn ein Christ Hunger oder Durst hat, darf ein Moslem nicht helfen, das bringt doch Hass zwischen den Menschen“, empfindet er die Gesetze des Islam mittlerweile als unmenschlich.

Eine gefährliche Aussage. Im Gegensatz zum Islam, in dem Gott auf den heiligen Krieg vorbereite, wolle der christliche Gott den Frieden zwischen den Menschen, ist er sicher. Auch mit der Unterdrückung der Frau im Koran kann sich „Al Iraki“ nicht identifizieren.

Dass ein Iraker im Gegensatz zu katholischen Vorortpfarrern den Islam so realistisch einschätzt ist wenig verwunderlich, aber dass eine deutsche Zeitung die Wahrheit so unverblümt weitergibt, leider schon bemerkenswert. Und es kommt noch toller.

Die Zeitung verweist nicht nur auf den grossen Zulauf des Zentralrates der Exmuslime unter Hinweis auf deren Webseite, sondern verrät für Nachahmer auch die Adresse der Wiedereintrittstelle der kath Kirche in Wuppertal. Zuguterletzt gibt es gar noch einen gesalzenen Kommentar von WZ-Redakteur Robert Maus:

Es ist ganz schwierig für die Westdeutsche Zeitung, über diesen Mann und seine Familie zu schreiben. Er hat Angst und er braucht Schutz. Zu groß ist die Gefahr, dass fanatische Anhänger seines alten Glaubens – und die gibt es offenbar auch in Wuppertal – den Mann angreifen, verletzen und sogar töten könnten.

Wuppertal im Jahr 2007, zu Ostern. Die katholische Kirche hat die Gefahr erkannt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit soll die Familie in der Osternacht der römisch-katholischen Kirche beitreten.

Das erinnert ja schon fast an die Christenverfolgungen im heidnischen Rom. Aber es wird kein Aufschrei der Empörung folgen. Die westliche Welt, so hat es den Anschein, gewöhnt sich an allzu vieles. Das ist ein Fehler.

Und weiter:

Die Zeit der ungestörten Multi-Kulti-Kuschelei ist jedoch passé. Das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen muss auf gegenseitigem Respekt basieren – sonst funktioniert das nicht.

Dazu gehört auch, dass ein freier Mensch in einem freien Land das Recht hat, seine Religion zu wechseln. Das ist die Theorie. In der Praxis hat der 28-jährige Iraker Angst. Und das zeigt, dass noch ein weiter Weg zu gehen ist.

» an die Westdeutsche Zeitung

(Spürnase: Benedikt N.)




Fiel Hrant Dink islamischem Motiv zum Opfer?

Bisher war das Tatmotiv für die Ermordung des türkischen Journalisten und Herausgebers der zweisprachigen Wochenzeitung Agos, Hrant Dink, in Istanbul unklar. Nun scheint aufgrund von Augenzeugen ein islamisches Tatmotiv wahrscheinlich. Der angeblich jugendliche Mörder hätte gerufen: „Ich erschoss den Ungläubigen“.

Der britische Telegraph schreibt:

Witnesses said the assailant was a teenager wearing a white cap and jeans. „He shouted ‚I shot the infidel‘ as he ran away,“ said Muharrem Gozutok, a restaurant owner.

Nach dem Mord beeilten sich unsere Medien, dem willkürlich als „gemäßigt“ eingestuften islamistischen Ministerpräsidenten der Türkei – einem strikten Befürworter islamischer Geschlechterapartheid und Befürworter von Zwangsehen inklusive von dem strikten Verbot von sexuellen Beziehungen von Muslimas mit Ungläubigen – ein Forum zur Selbstdarstellung zu bieten.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte den Mordanschlag. Das „abscheuliche Attentat“ sei „gegen uns alle als Nation, gegen unsere Einheit und unser Zusammenleben, gegen Frieden und Stabilität“ gerichtet, sagte Erdogan heute. „Unsere Trauer ist groß“, fügte er hinzu.

…schrieb z.B. „Der Spiegel“.

Das Mordopfer Hrant Dink hat das islamisch-türkische Tabuthema des Genozids an den Armeniern mutig aufgegriffen. Dieser Genozid fand im osmanischen Reich statt. Zu einer Zeit als islamisches Recht galt. Kritik am Armenier-Genozid richtet sich somit immer auch an die islamische Gesellschaftsordnung jener Zeit in der Türkei, und ist keineswegs nur als Angriff auf türkischen Nationalismus zu verstehen.

Dennoch muß man anerkennen, daß auch der laizistische türkische Staat nahezu unfähig ist, die eigene Kulturgeschichte selbstkritisch aufzuarbeiten, wie das z.B. wir Deutschen getan haben. Die Mentalität der Unfähigkeit zur Selbstkritik entspringt und basiert auf der islamischen Unfähigkeit zur Selbstkritik, und wurde vom modernen türkischen Nationalismus übernommen.

Tatsächlich fehlt es in der Türkei nicht nur an der Fähigkeit zur Selbstkritik. Im Gegenteil – man ist stolz auf die eigene Geschichte, und zwar auch dann, wenn sie besonders blutig und aggressiv war. Die Vernichtung von Konstantinopel ist Motiv bei der Namensgebung zahlreicher Moscheen, auch hier in Deutschland. „Fatih-Moscheen“ erinnern an den Befehlshaber des Massakers und Vernichters von Konstantinopel, Sultan Mehmet II.

Wo Krieg, Vernichtung und Massenmord integraler und glorifizierender Bestandteil religiöser Kulthandlungen sind, und sogar in der Namensgebung von Kultstätten wie Moscheen ihren positiven Wiederhall finden, kann es mit der Befähigung zur Selbstkritik nicht weit her sein. Man vergleiche hierzu im Kontrast die sehr selbstkritische und äußerst wünschenswerte Aufarbeitung des Nationalsozialismus, aber auch der Kreuzzüge und der Inquisition im Westen mit dem türkisch-islamischen Selbstkritik-Tabu.

Dennoch gilt ausgerechnet der anti-liberale Islamist Erdogan als hochgeschätzter Dialogpartner. Freiheitliche, menschenrechtliche Werte repräsentierende Türken, wird hingegen schon mal vorgeworfen, sie würden Vorurteile gegen den Islam schüren. Die von ihnen oftmals unter Ermordungsrisiko genannten Fakten zur Menschenrechtslage in der Türkei, widersprechen der Beschönigungspropaganda der europäischen Beitrittsbefürworter, und würden die Argumentation für einen Beitritt der Türkei zur EU nicht nur enorm erschweren, sondern die Befürworter des Türkeibeitritts in ein moralisch äußerst düsteres Licht setzen.

One of the protesters, Betiuditil Sonmez, a Turkish architect, said: „Anyone who pretends this is a democracy is a liar. A government that makes laws that target brave people like Mr Dink should be ashamed to talk about freedom of speech — they are all liars.“

Mr Dink faced a number of court cases as well as death threats relating to his comments about the mass slaughter of up to a million Armenians by Ottoman Turkish forces during and after the First World War. He provoked widespread anger in Turkey for having characterised the killings as genocide.

Mörderische Intoleranz ist in der Türkei keineswegs auf das Thema Armenier-Genozid beschränkt. In den vergangenen Jahrzehnten gab es eine ganze Reihe von Ermordungen an türkischen Säkularisten und Menschenrechtsaktivisten.

Angesichts dieser mörderischen Intoleranz in der nach wie vor kulturell vom Islam geprägten Türkei ist es umso erstaunlicher, daß sich immer noch mutige Türken finden, die sich der islamisch motivierten Unterdrückung und Beraubung ihrer Menschenrechte nicht beugen. Das „Entsetzen“ europäischer Politiker über den Mord an Hrant Dink ist ungläubwürdig, so lange nicht die Ursachen dieser Verbrechen benannt werden, und ein vollkommener Gesellschafts- Kultur- und Wertewandel der Türkei eingefordert wird.

The EU’s enlargement commissioner, Olli Rehn, said yesterday: „I am shocked and saddened by this brutal act of violence. I trust that the Turkish authorities will fully investigate this crime and will bring the perpetrators to justice.“

Islamische Verfolgung wäre ein dringend gebotener Grund Asyl zu gewähren. Wirksam wäre es allerdings im heutigen Deutschland nicht mehr, wie die zahlreichen Morddrohungen gegen Kritiker des Islam sowie Menschenrechtlern wie Seyran Ates zeigen. Mit der Ausbreitung des Islam in Europa wird die islamische Intoleranz, die bis hin zur Ermordung von Kritikern islamisch motivierter Menschenrechtsverletzungen wie des Islam selbst reicht, mit importiert. Europa verweigert eine Ursachenanalyse dieser Intoleranz, und feiert im Gegenteil die Ausbreitung islamischer Ethik und Indoktrination bei jedem weiteren Moscheebau als Beleg der eigenen Toleranz.

Der Mord an Hrant Dink sowie die politischen Reaktionen darauf sind ein Schlaglicht auf die Zukunft Europas, wo man die „Islam-Integration“ anstrebt. Das Fallbeispiel Türkei zeigt, daß selbst fast ein Jahrhundert säkulare Bemühungen die Menschenrechtslage nicht tiefgreifend verbessern konnten, weil die kulturell-religiöse Ursache dieser Menschenrechtsverletzungen nicht konsequent angegangen wurden.

Gegenüber den numerisch eher wenigen politischen Morden sind die islamisch-kulturellen Verbrechen weitaus zahlreicher, und oft ausgesprochen grausam. An der pro-islamischen, pro-türkischen Haltung von Politik und Medien im Westen haben all diese Umstände bislang nichts geändert.




In Gedenken an Pfarrer Weißelberg

Fünf Beispiele, warum seine Angst vor dem Islam begründet war: Er hatte Angst vor der Ausbreitung des Islam in Deutschland. Er ist mit seiner Sorge zu Lebzeiten auf völliges Unverständnis bei seiner Kirche gestoßen. Er hat sich verbrannt, um gegen diese ignorante Dhimmihaltung seiner Vorgesetzten zu protestieren und um aufzurütteln. Die Reaktionen der evangelischen Kirche sind so haarsträubend, dass Pfarrer Weißelberg, hätte er dies vor seiner Verzweiflungstat gewusst, wahrscheinlich resigniert hätte. Bewirkt hat er die Offenlegung einer unglaublichen Mischung aus Dummheit, Unwissenheit, Arroganz und Verlogenheit, die allerdings nur die Menschen wahrnehmen werden, die sich der Gefahren, die der Islam mit sich bringt, bereits bewusst sind.

Vor den gewohnheitmäßig in islamischen Ländern stattfindenden schweren Menschenrechtsverletzungen, wie Entrechtung der Frauen, Körperstrafen, Verfolgung Andersgläubiger und Homosexueller, hat ein Bischof Noack keine Angst. Hier sind fünf Beispiele aus dem Alltag im Herrschaftbereich der „Friedensreligion“, vier davon aus islamischen Ländern, eins aus Gegenden in Skandinavien, wo der Islam bereits offen seine hässliche Fratze zeigt, die beweisen, wie wohlbegründet die Sorge Weißelbergs waren:

1. Irak: Entführte und vergewaltigte junge christliche Frauen und Mädchen werden in den Selbstmord getrieben. Obwohl nach der Zahlung von Lösegeld freigelassen, können sie mit den Folgen ihrer Geiselhaft, dem Schock, der Schande und der erlittenen Gewalt nicht umgehen und töten sich selbst. In Bagdad, wo es mittlerweile eine regelrechte Entführungsindustrie gibt, sind Christen jeglicher Konfession die bevorzugten Entführungsopfer krimineller Banden, die sich mit Lösegeld bereichern – gleichzeitig steigt die Anzahl der Opfer und die Schlangen christlicher Flüchtlinge an den Grenzen werden immer länger. In Mosul wurde am Montag der syrisch-orthodoxe Priester Fr Paulos Eskandar entführt und eine hohe Lösegeldsummer verlangt. Inzwischen wurde er brutal ermordet. Hunderte Familien irakischer Christen versuchen das Land zu verlassen.

2. Pakistan: Weil die Eltern nicht zum Islam konvertieren wollen, schneiden Moslems einem Kind die Brust ab, und vergewaltigen es. Ihr Bruder wird zu Tode gefoltert, dann wird auch das Mädchen ermordet. Die Kinder wurden zusammen mit ihren Eltern entführt. Die Kidnapper fragten sie, ob sie konvertieren wollen, und als Spitzel gegen die Christen arbeiten wollen. Die Kinder lehnten ab. Zuerst wurde Shalom getötet. Dann wurde seine Schwester vor den Augen der Eltern von der Moslem-Gang vergewaltigt. Danach schnitt man ihr bei vollen Bewußtsein eine Brust ab (laut islamischer Überlieferung werden den Christen in der Hölle die Brüste abgeschnitten). Mittlerweile (30 Okt 2006) wurde auch die Leiche des Vaters gefunden, die Mutter Paulin Mehabooba und zwei weitere Kinder (11 und 7 Jahre) sind weiterhin verschwunden.

3. Ägypten: Junge christliche Mädchen werden entführt, um mit teilweise doppelt so alten moslemischen Männern zwangsverheiratet zu werden. Unter 18 Jahre alt, kümmert sich die Polizei kaum darum, selbst wenn die Mädchen gefunden werden, wird ihnen von der Polizei verboten, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Davon, dass die Entführer vor Gericht gestellt werden, ist dann schon gar keine Rede. Eines dieser Opfer ist die 15-jährige Laurance Wagih Amin aus Al Mahalla El Kubra die von islamischen Fundamentalisten entführt wurde, aber glücklicherweise entkommen konnte. Im Juli verschwand ein weiteres Mädchen aus El Fayoum, Demiana Makram Hanna, plötzlich. Enorme Anstrengungen der Familie führten dazu, dass die Familie über die Konvertierung der Tochter zum Islam und ihre Heirat mit einem moslemischen Mann informiert wurde. Wie üblich, wurde der Familie nicht gestattet mit ihrer Tochter Kontakt aufzunehmen. Zwei Monate später nahm ein Verwandter des Ehemanns Kontakt zur Familie auf und verlangte ein Lösegeld von 20,000 Ägyptischen Pfund für ihre Freilassung. Nachdem die Familie dies akzeptiert hatte, bat sie ihre Kirchgemeinde in El-Moukatam um Hilfe, welche dann 4 Jugendarbeiter schickten um das Mädchen zu treffen. Dies allerdings war lediglich eine Falle, fünf Minuten nach ihrer Ankunft wurden sie von der Geheimpolizei festgenommen.

4. Noch einmal Ägypten: Am Ende des Ramadan sind Frauen und Mädchen, die allein unterwegs sind, zur „Jagd freigegeben„. Ganze Horden junger Männer verfolgen sie und belästigen sie sexuell. Inzwischen sind sexuelle Übergriffe von Moslems auf Europäerinnen auch in Deutschland Alltag.

5. In Gegenden Nordeuropas mit großen islamischen Gemeinden, häufen sich Vergewaltigungen an Skandinavierinnen, die von Moslems begangen werden. Unverschleierte Frauen sind für sie Huren und Kriegsbeute, die ihnen nach Belieben zur Verfügung zu stehen hat. Politisch korrekt wird die ethnische Zugehörigkeit der Täter in solchen Fällen gewöhnlich verschwiegen.

Und angesichts dieser Dinge stellen sich jetzt die Bischöfe seiner Landeskirche (Bischof = Hirte) hin und werfen Pfarrer Weißelberg vor, mit seiner Tat das Verhältnis zwischen Moslems und Christen gefährdet zu haben. Ist das nur Dummheit? Ist es Unwissenheit? Oder ist es eine schier unglaubliche Verlogenheit? Der Bischof der für Erfurt zuständigen Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack, sagte, es sei «schlimm, dass ein Mitarbeiter unserer Kirche so einen Weg gegangen ist.» Es wäre bedauerlich, wenn sich Muslime durch das Geschehen in Erfurt verletzt fühlten. Genau, Herr Noack, über die Gefühle der Muslime müssen wir uns sorgen, nicht über Aussagen wie diese:

Christen sind wie eine bösartige und ansteckende Krankheit ,“ schreibt Scheich Abdel Haleem Mahmood, früher Imam an der Al-Azhar Universität. „Muslime müssen sie ungerecht behandeln, verachten, hart anfassen und boykottieren, um sie zur Annahme des Islams zu zwingen.“

Man fühlt sich erinnert an die Sprüche der evangelischen Kirche in der DDR über “Kirche im Sozialismus”. Damals hat man Pfarrer Brüsewitz ebenfalls versucht, als Irren darzustellen. Der Unterschied ist lediglich, dass es keine “Kirche im Kalifat’ geben wird.