Lungenfacharzt hält Fahrverbote für übertrieben

Adventskranz schädlicher als Dieselfahren?

Von LUPO | In wenigen Wochen beginnt die Weihnachtszeit und es leuchten wieder die Kerzen auf den Adventskränzen. Wussten Sie, dass der schöne Brauch in punkto Stickstoffdioxid-Ausstoß vermutlich schädlicher ist als das Fahren eines Diesels?

Der Lungenfacharzt Dieter Köhler hält die Diskussion über Stickstoffdioxidgrenzwerte und Dieselfahrverbote für übertrieben, meldet NTV. Der frühere Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie sagte im Südwestrundfunk, Stickstoffdioxid (NO2) sei in Konzentrationen rund um den europäischen Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft „total ungefährlich“.

Erst bei Dosen von 800 bis 1000 Mikrogramm würden unbehandelte Asthmatiker „etwas reagieren“, sagte Köhler. Todesfälle gebe es aber „natürlich in keinem Fall“. Ein Raucher beispielsweise erreiche „über 200.000 Mikrogramm pro Kubikmeter, wenn er eine Zigarette raucht“. Selbst das Anzünden der Kerzen auf einem Adventskranz verursache mehr als 200 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft.

Die Studien, die zu den Grenzwerten von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft geführt hätten, seien „miserabel interpretiert“ worden, fügte Köhler hinzu. Wenn solch niedrige Werte wirklich zu Todesfällen führen würden, „dann würden Raucher alle nach wenigen Monaten tot umfallen, was ja nicht passiert“. Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge, die zu viel Stickstoffdioxid ausstoßen, seien deshalb nicht notwendig: „Die Grenzwerte in diesem Bereich sind völlig ungefährlich – das macht gar nichts.“

Zu einer grundsätzlich anderen Einschätzung als Lungenarzt Köhler kommt etwa der Europäische Rechnungshof (EuRH). Er sieht das Hauptproblem in der Belastung durch Stickstoffdioxid, das hauptsächlich von Diesel-Fahrzeugen ausgestoßen wird. Der Stoff kann die Lungenfunktion stören oder zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Das Verwaltungsgericht Mainz hatte auf Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) entschieden, dass die Stadt Mainz ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge zum 1. September 2019 verhängen muss, sollte im ersten Halbjahr 2019 der Mittelwert für Stickstoffdioxid über dem Grenzwert liegen.

Wird in Deutschland demnächst ein  Adventskranzkerzen-Anzündverbot von einer NGO eingeklagt?




Diesel-Expertise von Dirk Spaniel (AfD) und Katrin Göring-Eckardt (Grüne)

Von KEWIL | Heute will die linkspopulistische Merkel-Regierung über Diesel-Nachrüstungen entscheiden. Dirk Spaniel von der AfD hält Hardware-Nachrüstungen für Quatsch, die grüne Allround-Expertin Katrin Göring-Eckart ist voll dafür, würde aber lieber sämtliche Diesel und Benziner verschrotten. Schauen wir mal, wie die beiden Politiker zu Experten in Sachen Diesel geworden sind:

Dirk Spaniel (* 1971): Nach dem Abitur 1991 an der Lahntalschule in Biedenkopf studierte er Chemieingenieurwesen und Maschinenbau an der Technischen Universität Clausthal und an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und von 1995 bis 1996 Mechanical Engineering an der Michigan State University in den USA. Von 1997 bis 1999 schrieb er seine Doktorarbeit über Brennstoffzellenfahrzeuge an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und bei DaimlerChrysler. Er war dann von 2000 bis 2004 Versuchs- und Entwicklungsingenieur für Fahrdynamik bei DaimlerChrysler. Seit 2004 arbeitet er in verschiedenen Leitungsfunktionen in der Pkw-Entwicklung der Daimler AG.

Katrin Göring-Eckardt (* 1966): Katrin Eckardt wurde am 3. Mai 1966 in der Kleinstadt Friedrichroda im Kreis Gotha als Tochter eines Tanzlehrer-Ehepaares geboren. Nach dem Abitur 1984 an der Erweiterten Oberschule Gotha begann sie ein Studium der evangelischen Theologie an der Universität Leipzig, das sie 1988 abbrach.

Die zitierten Sätze stammen jeweils aus Wikipedia und schildern vollumfänglich die Ausbildung der beiden. Bei Göring-Eckart steht sonst nichts. Die Mehrzahl unserer Politexperten in Sachen Technik, Industrie, Verkehr, Wind- und Solarstrom, Klimawandel, Atomausstieg, Kohleausstieg und so weiter ist Göring-Eckart sehr ähnlich, was Ausbildung und berufliche Praxis angeht. Das macht sich bemerkbar.




AfD-Stuttgart: Für den Diesel auf der Straße

Dass die AfD keine Ein-Themenpartei und ganz nah an den Sorgen der Bürger ist, bewies einmal mehr der Kreisverband Stuttgart mit seinem erneuten Einsatz am Freitag für tausende von Enteignung bedrohter Dieselfahrer in der Region Stuttgart.

Hier soll ab nächstem Jahr ein Fahrverbot für ältere und noch nicht so alte Dieselfahrzeuge gelten (bis Euro vier). Für 2020 Jahre sind weitere Fahrverbote für neuere Diesel-Fahrzeuge angekündigt.

Wie schon Anfang Juni standen dieses Mal wieder ca. 15 Frauen und Männer auf einer Brücke der B14 über dem morgendlichen Berufsverkehr in Stuttgart.

Die Reaktionen der Verkehrsteilnehmer waren überwiegend positiv.

80 Prozent Zustimmung standen 20 Prozent Ablehnung gegenüber. Teilnehmer beobachteten allerdings auch, dass aus der geringen Gruppe der Menschen mit ablehnender Haltung ein gesteigertes Aggressionspotential erkennbar war.

Einer der Provokateure war mit Beleidigen so abgelenkt, dass er fast seinem Vordermann auffuhr:


 
Gerade von vielen Handwerkern und vor allem aus den Fahrerkabinen der LKWs kam überwältigender Zuspruch für die Pro-Diesel Aktion.

Fahrtrichtung City.

Nicht nur im Parlament, auch auf der Straße für die Interessen ihrer Wähler im Einsatz: Die baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Hans-Peter Stauch aus dem Wahlkreis Hechingen-Münsingen und Klaus Dürr, aus dem Wahlkreis Calw:


 
Die AfD ist beim Thema Diesel nicht nur im morgendlichen Berufsverkehr aktiv. Sie informiert vor den Werkstoren diverser Automobilfirmen und Zulieferer. Auch auf Großplakaten an markanten Orten wird sich zum Diesel bekannt und für den Erhalt tausender Arbeitsplätze geworben. Hier vor dem VfB-Vereinsheim unweit der Mercedes-Benz Arena und des Werkes Untertürkheim von Daimler.

Als verkehrspolitischer Sprecher kämpft der Stuttgarter MdB Dr. Dirk Spaniel im Bundestag mit Fachkompetenz für die Interessen tausender von Beschäftigten in der Automobilbranche und der Autofahrer. Er ist die wählbare Alternative für den Bundestag. Der Ingenieur entspringt der Daimler AG und arbeitete in verschiedenen Leitungsfunktionen in der PKW-Entwicklung. Für die Arbeiter und Angestellten in den Betrieben gibt es mit der patriotischen Gewerkschaft Zentrum Automobil nun auch direkt in den Betrieben eine Alternative. Ein starker Arm, der die Interessen der Arbeitnehmer zuverlässig vertritt.




AfD-Stuttgart: Dieselkampagne vor Daimler-Konzernzentrale

Die AfD-Stuttgart war Dienstag Morgen wieder in aller Früh für den Fortbestand des Dieselmotors aktiv. Wie schon bei der Anfang Juni sehr erfolgreichen Pro-Diesel-Demo im Zentrum Stuttgarts (PI-NEWS berichtete), standen wieder zahlreiche AfD-Mitglieder und Sympathisanten ab 5 Uhr zur Frühschicht der Arbeiter und Angestellten vor der Daimler-Konzernzentrale in Untertürkheim. An allen Eingängen zum Werksgelände des Stuttgarter Weltkonzerns verteilten sie bis ca. 9 Uhr Flyer und Informationsbroschüren zum Thema Diesel.

Daimlermitarbeiter gleich doppelt betroffen

Der Zuspruch war auch hier wieder überwältigend. In absoluter Mehrheit wurden die Informationen sehr gerne angenommen. „Super, was ihr da macht!“, „Danke!“, waren nur einige Kommentare der „Schaffer“.

Kein Wunder, sollte man meinen, so ist doch für viele mit den Attacken gegen den Diesel und den angekündigten Fahrverboten in Stuttgart ab nächstem Jahr eine Vielzahl der Beschäftigten gleich doppelt betroffen. Zum einen können dann viele mit ihrem Privat-PKW nicht mehr in die Stadt und zum Arbeiten fahren und zum anderen ist der Arbeitsplatz durch die Hatz auf den Diesel unmittelbar bedroht.

Und auch das konnte beobachtet werden: Während die meisten Arbeiter dankbar auf die Aktion reagierten, nahm die Bereitschaft bei den „Anzugträgern“, Informationsmaterial entgegen zu nehmen, spürbar ab.


 
Arbeiter und Angestellte können sich auf zwei starke Kräfte stützen

Die Arbeiter und Angestellten sind im Betrieb allerdings nicht auf sich alleine gestellt. Neben der politischen Interessenvertretung AfD gibt es seit diesem Jahr auch eine stärker gewordene Arbeitnehmervertretung durch die patriotische Gewerkschaft „Zentrum Automobil“, die bei der diesjährigen Betriebsratswahl im Daimlerwerk Untertürkheim ein Plus von 50 Prozent verbuchen konnte. 13,2 Prozent der Beschäftigten gaben der alternativen Gewerkschaft ihre Stimme.

Hier die verteilten Broschüren und Flyer der Kampagne für den Dieselmotor und den Erhalt tausender Arbeitsplätze in der Automobilindustrie:

Hier Prospekte und Flyer zum Download. Flyer, Broschüren und diverse Aufkleber sind beim Kreisverband Stuttgart unter folgender Adresse zu bestellen:

Kreisverband Stuttgart
Postfach 14 01 36
70071 Stuttgart
Email: info@afdstuttgart.de




Stuttgart: Große Zustimmung der Autofahrer bei AfD-Diesel-Demo

Die AfD-Stuttgart gehört zu den Frühaufstehern unter den politischen Akteuren im „Ländle“. Um halb sechs Uhr standen heute früh 30 AfDler mit Bannern und Plakaten am „berüchtigten“ Neckartor um im Berufsverkehr knapp vier Stunden Gesicht für den Dieselmotor zu zeigen. Das ist jene Stelle, die aus Sicht links-grüner Ideologen zu den gefährlichsten im Land gehört. Die Messstation, die in unmittelbarer Nähe zum Fahrbahnrand und einer Kreuzung steht, dokumentiert dort seit Jahren Werte, die an dieser Stelle so gar nicht gemessen werden dürften. Auch die nahe Großbaustelle Stuttgart 21, der U-Bahnhof, der mehr Feinstaub erzeugt als der Straßenverkehr und die durch die Ampeln verursachten überhöhten Werte durch Bremsabrieb und Beschleunigung sind eigentlich Ausschlusskriterien für die Messung an diesem Standort. Trotz dieser illegalen Methoden fällt seit Jahren die Schadstoffbelastung gerade am Standort Neckartor. Ob Stickstoffdioxid oder Feinstaub, es gäbe Grund zum Jubeln.

Wie ideologisch unsinnig und willkürlich festgelegt die Grenzwerte sind, zeigt folgender Vergleich: Während der von der EU festgelegte Stickoxidgrenzwert mittlerweile für den Außenbereich auf irre 40 µg/m³ gedrückt wurde, beträgt der Grenzwert für den Innenraum am Arbeitsplatz, wo sich die Menschen deutlich länger aufhalten, 950 µg/m³.

Trotzdem bläst die etablierte Parteienlandschaft zum Sturm auf die deutsche Automobilindustrie, die gerade am Standort Stuttgart mit den zahlreichen Zuliefererbetrieben in der Region Motor und Herz der heimischen Wirtschaft ist. Porsche kündigte erst kürzlich an aufgrund der Gängelung in Form neuer Prüf- und Messverfahren, zunächst überhaupt keine Neuwagen in Europa mehr auszuliefern. Wer meint mit einem Benziner auf der sicheren Seite zu stehen, um nicht wie viele Dieselfahrer durch mögliche Fahrverbote kalt enteignet zu werden, der verkennt, mit welch ideologischer Härte die Autohasser und Gegner des Individualverkehrs in Zukunft weiter vorgehen wollen.

Gerade aus ökologischer Sicht ist der Elektromotor unter den aktuellen Produktionsbedingungen was die Batterieherstellung und Stromerzeugung betrifft, keine Alternative zu den herkömmlichen Antriebsarten.

Der Diesel sichert Wohlstand – wer ihn angreift vernichtet Zukunft

Durch die Hatz auf den Dieselmotor ist der Markt für gebrauchte Diesel massiv eingebrochen, was für die Besitzer zu einem Verlust von 50 Prozent für das Fahrzeug führt. Betroffen sind hierbei ca. 15 Millionen Fahrer und ihre Familien. Um ihren Arbeitsplatz müssen rund 900.000 Menschen fürchten, sollte es nicht gelingen dem Diesel in Deutschland weiter eine Zukunft zu geben.

Die Presse schweigt bisher offenbar zu der Aktion. Obwohl zeitnah an lokale Redaktionen und die BILD eine Benachrichtigung erging. Was wahrscheinlich der frühen Stunde geschuldet sein dürfte: auch die Antifa war mit nicht einer Person vertreten. Vor Ort war hingegen der Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Dr. Dirk Spaniel. Der Entwicklungsingenieur  arbeitete in verschiedenen Leitungsfunktionen der Daimler AG. Er ist verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und setzt sich als solcher konsequent für eine vernünftige Verkehrs- und Umweltpolitik ein, faktenbasiert und mit Augenmaß.

Außerdem dabei (von li. n. re.): Der Landtagsabgeordnete Klaus Dürr (Calw), der Kreissprecher der AfD Stuttgart, Wolfgang Röll und rechts neben Dr. Dirk Spaniel, der Landtagsabgeordnete Harald Pfeiffer (Böblingen):

Mit „Daumen hoch“ und einem Hupkonzert signalisierten die Pendler hör- und sichtbar ihre Begeisterung für die Pro-Diesel- Demo. Die Zustimmungsrate bei LKW-, Taxifahrern und Handwerkern dürfte den Reaktionen zufolge, sogar nahe der 100 Prozent gelegen haben.

Argumente und Fakten zum Diesel gibt es m Flyer „Freie Fahrt für freie Bürger„, der heute auch vor Ort mit Aufklebern und der Broschüre „Rettet den Diesel“ an Interessierte ausgegeben wurde.

Die Flyer, Broschüren und diverse Aufkleber kann man auch beim Kreisverband Stuttgart bestellen:

Kreisverband Stuttgart
Postfach 14 01 36
70071 Stuttgart
Email: info@afdstuttgart.de

Wie es weiter geht? Die AfD Stuttgart schreibt dazu auf ihrer Facebookseite:

Die Diesel- und Fahrverbotsthematik bewegt uns gerade am automobilen Wirtschaftsstandort Stuttgarter besonders stark. Daher sehen wir im Kampf für den Verbrennungsmotor ein wichtiges Schwerpunktthema und werden weitere Aktionen und Veranstaltungen folgen lassen.

Wir bleiben dran und werden über den Kampf um den Dieselmotor alles Wissenswerte berichten!




Dieselpanik! Dobrindt macht den Guttenberg

„Was der Karl-Theodor kann, das kann ich schon lange“, dachte sich wohl der scheidende Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), als er jetzt in der Dieseldiskussion vor einer Panikmache warnte und dabei fast wortwörtlich die Argumente des bayerischen AfD-Bundestagsabgeordneten und promovierten Chemikers Dr. Rainer Kraft abkupferte. Der AfD-Umweltexperte hatte am 2. März im Bundestag gesagt (hier die komplette Rede im Video): „Die Gesamtemissionen sind auf gut 1/3 des Wertes von 1990 zurückgegangen. Allein von 2016 auf 2017 haben sich 20 von 90 Städten aus dieser Liste verabschiedet.“ In der BILD vom 9. März, also genau eine Woche später, wird Dobrindt wie folgt zitiert: „Fakt ist: Allein im letzten Jahr hat sich die Anzahl der grenzwertüberschreitenden Städte um über 20 reduziert. Seit 1990 sind die NOx-Emissionen um 60% zurückgegangen.“ Noch Fragen?




Wir vernichten Schritt für Schritt die Grundlagen unseres Wohlstands

Diesel und viele weitere technische Pioniere und Erfinder legten den Grundstein für den heutigen Ruf von „Made in Germany“ in aller Welt. 126 Jahre später ist aus dem Land der Erfinder das Land der Aussteiger geworden. Deutschland vertrieb weite Teile seiner chemischen Industrie und stieg aus der Kernenergie aus, als nächstes sind die Kohlekraftwerke dran.

Es will die moderne konventionelle Landwirtschaft plattmachen und verunmöglichte die grüne Gentechnik – um nur einige Beispiele zu nennen. Forscher und Wissenschaftler verlassen das Land als erste, die Industrie wird folgen. An ihre Stelle sind Ethik-Kommissionen und Öko-Apparatschicks getreten.

Nach dem Diesel ist der Benziner dran und nach dem Benziner das Auto als solches. Wie von einer Autoimmunerkrankung befallen, zerlegt das Land Schritt für Schritt die Grundlagen seines Wohlstandes. Die letzte technische Neuheit, die in Deutschland ohne Protest akzeptiert wurde, war der Farbfernseher… (Auszug aus einem Top-Artikel von Dirk Maxeiner zum Skandalurteil über Diesel-Fahrverbote!)




Wie ein kleiner Verein zehn Millionen Dieselbesitzer gängelt

Von BEOBACHTER | Wenn Sie demnächst mit Ihrem Diesel unterhalb der Euro-Klasse 6 nicht mehr in die City Ihrer Heimatstadt fahren dürfen, dann haben Sie das der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu „verdanken“. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig gab einer Klage des geschäftstüchtigen Umweltschützer-Vereins recht und machte den Weg frei für Fahrverbote in deutschen Städten. Die DUH jubelte und machte gleich ein weiteres Geschäft daraus: “Unterstützen Sie uns jetzt als Fördermitglied“, wirbt die aktuelle Schlagzeile auf der DHU-Website für den knallharten Umwelt-Lobbyisten.

Nun ist es jedem Bürger unbenommen, für saubere Luft zu kämpfen. Das Verständnis für eine bessere Umwelt stößt dort an Grenzen, wo ein relativ kleiner Verein mit 274 Mitgliedern 10 Millionen von Dieselfahrern gängelt. So hoch wird die Zahl der Dieselfahrzeuge geschätzt, die von Fahrverboten in bestimmten umweltbelasteten Zonen von Städten betroffen sind. Dahinter stehen Pendler, die auf dem Weg zur Arbeit, ältere Menschen, die zum Einkaufen oder zum Arztbesuch, oder Familien mit Kindern, die auf ihren Diesel dringend angewiesen sind.

Wer ist dieser Verein, der Kommunen, Landesregierungen und sogar Berlin an die Wand spielt? Wie immer, wenn eine Nichtregierungsorganisation ihre Ziele mit sektiererischer Zwanghaftigkeit verfolgt, kommt zutage, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Wie finanziert sich ein Verein mit geringer Mitgliederzahl, aber mit 80 hauptamtlichen Mitarbeitern und mehreren Geschäftsstellen im Bundesgebiet, der in der Lage ist, teure Musterklagen bis in die letzte Instanz zu führen.

Die FAZ hat den „Diesel-Jägern“ und ihren Vor- und Hintermännern 2017 einen aufschlussreichen Einblick in das ungewöhnliche Geschäftsmodell gewidmet. Der Umwelthilfe sei es seit Jahrzenten egal, was ihre Forderungen für Arbeitsplätze bedeuteten, schreibt die FAZ, sie führe einen regelrechten Kreuzzug gegen den Diesel-Motor. Dafür nimmt man auch gerne seitens der DUH Spendengelder eines japanischen Autokonzern entgegen. Toyota unterstützte den Verein schon mal über Jahre mit jährlichen Beträgen im hohen fünfstelligen Bereich.

Zum Brot- und Buttergeschäft nutzt die Organisation seit mehr als zehn Jahren die ihr verliehene Verbandsklagebefugnis, um sich als Abmahner zu betätigen. Sie verlangt zum Beispiel von Händlern die Unterlassungsverpflichtung einer unzureichenden Kennzeichnung. Wenn der Händler unterschreibt, steht er mit einem Bein im Schuldturm: denn bei Zuwiderhandlung zahlt er saftige Vertragstrafen. Und die DUH kontrolliert abgemahnte Firmen über Jahre und verfolgt sie bei Verstößen mit versierten Rechtsanwaltskanzleien. Dann sind schon mal bis zu 10.000 Euro und mehr fällig. 2014 nahm die DUH nach FAZ-Informationen mit den Abmahnungen 2,32 Millionen Euro ein, insgesamt ein Drittel des Etats. Nur im einstelligen Prozentbereich liegen dagegen die Einnahmen durch „Beiträge von Förderern und Paten“. Die Mitgliedsbeiträge sind für die DHU-Finanzierung zu vernachlässigen.

Viel Geld kommt von Bündnispartnern aus der Wirtschaft. Neben Toyota spendet auch ein Hersteller von Dieselpartikel-Filtern. Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt.

Einen Anstrich von Wahnsinn bekommt das Ganze, wenn man bedenkt, dass die DUH gegen 16 deutsche Städte wegen Verstoßes gegen Umweltauflagen klagt und gleichzeitig Fördergelder aus EU-Programmen bezieht. 2014 bis 2016 waren es jeweils 300.000 Euro. Natürlich basiert der Erfolg auch auf der Einbeziehung bestimmter Medien, die sich als Sprachrohre der Diesel-Kreuzzügler verstehen.

Chef der DUH ist der 57 Jahre alte Jürgen Resch, ein Verwaltungswissenschaftler ohne Abschluss. Der hat nun in Leipzig seinen bisher größten Klage-Erfolg eingefahren und zwingt die Politik dazu, Farbe zu bekennen. Die Reaktionen fielen harmlos-beschwichtigend bis harsch aus:

CDU: Unionsfraktionschef Volker Kauder begrüßte das klarstellende Fahrverbots-Urteil für Städte uneingeschränkt und schob den Schwarzen Peter an die Kommunen weiter. Diese seien nun zum Handeln aufgerufen. Dem hält sein Parteikollege Christian Haase als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik entgegen: „Fahrverbote sind bestenfalls ein Beitrag zur Ego-Stärkung beteiligter Protagonisten“. Die Kanzlerin redet wie gewohnt das Problem klein: Man werde das Urteil prüfen. Sie signalisiert Hilfe für die Kommunen.

Zurückhaltend ist die SPD. Michael Tewes (MDB) twitterte: „Die Bürger wurden getäuscht. …Die KFZ-Industrie ist in der Pflicht, die Hardware entsprechend nachzurüsten und zwar auf Herstellerkosten“. Auch Noch-Umweltministerin Barbara Hendriks will die „Autobauer nicht aus der Verantwortung entlassen“

Für die Grünen forderte ihr verkehrspolitischer Sprecher Stephan Kühn die Bundesregierung auf, die Kommunen nicht mit dem Problem allein zu lassen.

Deutlich wurde FDP-Chef Christian Lindner. Er spricht von „Schlag gegen Freiheit und Eigentum, weil wir uns zu Gefangenen menschengemachter Grenzwerte machen. Es müsse alles getan werden, damit es nicht zu einer kalten Enteignung von Besitzern von Dieselautos komme und die Mobilität nicht eingeschränkt werde.

AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel hatte sich schon frühzeitig zu Fahrverboten geäußert: „Wer den Diesel politisch angreift, gefährdet rund 900.000 Arbeitsplätze“. Fahrverbote seien außerdem eine „Enteignung der Dieselfahrer“. Die AfD verlangt von der Bundesregierung eine verbindliche Zusage zum Erhalt der Dieseltechnologie für die nächsten Jahrzehnte: „Wir brauchen eine Dieselgarantie bis 2050, damit wir keinerlei Investitionsunsicherheiten mehr haben“, sagte AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel der „Rheinischen Post“.




Dieselgate: Was Merkel wusste

Von NEMO| Affen, die in einer abgeschirmten Kammer VW-Dieselgase einatmen mussten. Vielleicht sogar Menschen im Labortest, wie die Stuttgarter Nachrichten melden. Dieselgate ohne Ende, und die Einschläge kommen immer näher an die deutsche Regierung in Berlin.  Inzwischen wird es ziemlich eng für die deutsche Kanzlerin. „Was Merkel wusste“ schreiben Stefan Aust und Dirk Laabs in der „Welt am Sonntag“ in einem  „Protokoll des Sittenverfalls“ bei Deutschlands größtem Autobauer.

Dass die deutschen Ingenieure an den strengen US-Grenzwerten gescheitert waren, war auf Regierungsebene ein „offenes Geheimnis“ gewesen, berichtet die WamS. Erstaunlich gut sei darüber die Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits im April 2010 informiert gewesen. Damals habe sie den kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger in einem Luxushotel in Beverly Hills zum Frühstück getroffen. Die WamS wörtlich und ungekürzt:

Bei dem Treffen mit dabei: die Chefin der Luftschutzbehörde CARB, Mary Nichols. Nichols schilderte in einem Interview mit der „Wirtschaftswoche“ und später vor einem Untersuchungsausschuss des Bundestages, was bei dem Treffen geschah: Sie (die Kanzlerin) sagte, eure Stickoxydgrenzwerte sind zu strikt, und das schadet unseren deutschen Dieseln. Sie war dort, so schien es, als Sprecherin der Autoindustrie, und sie war gut eingewiesen worden. Es war das erste Thema, das sie ansprach.

Die Welt-Autoren fragen zu Recht, wieso die Kanzlerin vom Abgasproblem (NOX) wusste, das ja von den Ingenieuren wie ein Staatsgeheimnis behandelt worden sein soll. Hatte sich die Führung von VW, Martin Winterkorn etwa, bei der Bundesregierung beklagt, spekuliert die Welt?

Dazu gibt es von VW bis heute keinen Kommentar. Denn sonst würde deutlich, dass die VW-Chefetage schon 2010 davon wusste, dass man die US-Grenzwerte nicht einhalten werde können. Und von diesem Wissen bis zum Wissen um die VW-Abgastricks wäre es nur ein kleiner Schritt. Winterkorn bestreitet bis heute, von der Schummelsoftware gewusst zu haben.

Kommentar: Die Einschläge kommen näher

Was ist es, das die Deutschen an der neuen Skandal-Episode in der Dieselgate-Affäre so erregt?

Ja richtig, es ist der gigantische Beschiss, mit dem geldgeile, profitorientierte Autobauer wie VW ihre Kunden über den Tisch gezogen haben. Aber mehr noch ist es, dass Schlagworte wie „Deutsche“, „Gas“, „Auto“ automatisch Analogien zu unseligen Zeiten wachrufen. Ob man will oder nicht: Es ist, als wenn der Holocaust als schreckliches Synonym mitschwingt. PI titelt deshalb ganz bewusst von „Gaskammer für Affen“. Denn jedem, der im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, drängen sich diese gedanklichen Zusammenhänge auf.

Das heißt aber auch: Jedem, der bei Verstand war und solche Experimente zulässt, musste klar sein, dass sie sich ethisch streng verbieten. Zumal sie ausschließlich der Gewinnmaximierung dienten. Nur abgestumpfte Hirne und Leute mit Dollarzeichen auf den Augen können so etwas zulassen.

Noch Eines: die hektischen Absetzbewegungen insbesondere von niedersächsischen Regierungspolitikern von SPD und CDU am neuerlichen VW-Skandal verstellen den Blick auf Naheliegendes. Die Frage ist doch, wie dicht Berlin und die Kanzlerin mittlerweile an Dieselgate ist.

Niemand unterstellt, dass Merkel von den Affen-Tests wusste. Die erfolgten 2015. Aber immerhin wusste Merkel laut „WamS“ wahrscheinlich schon seit 2010, dass VW die strengen US-Abgaswerte nicht einhalten konnte. Deshalb: warum hat dann niemand in Berlin und Brüssel bis zum Auffliegen des Skandals die Gretchenfrage gestellt, ob sich bei VW ein abgastechnisches Wunder ereignet hat und ob die Abgasprobleme inzwischen beseitigt werden konnten? Das Drei-Affen-Prinzip als Regierungsmaxime?

Wie eng die Berliner Netzwerke sind, zeigt auch Folgendes: Laut Bild-Zeitung hat der VW-Cheflobbyist Thomas Steg von den Affen-Tests gewusst. Das belegen offenbar Korrespondenzen mit der VW-Führung. Man muss wissen: Steg ist SPD-Mitglied und war bis zu seinem Eintritt bei VW Vize-Regierungssprecher bei Merkel. Vorher war er Pressesprecher beim niedersächsischen Sozialminister Walter Hiller (SPD). Hiller war zuvor mächtiger Betriebsratschef bei VW, bis ihn Gerhard Schröder (SPD)  in seine Landesregierung holte.




Wie man Rot-Grüne in Wallung bringt? Einfach „CO2“ oder „Diesel“ sagen

Von PETER HELMES | Grüne Ideologie bestimmt den Tenor der „Klima-Diskussionen“ – auch und erst recht beim derzeitigen Bonner „Klimagipfel“. Es wird weiter so getan, als könne man das Wetter überlisten. Und der ganze Affentanz von bis zu 25.000 Teilnehmern ist natürlich weitgehend „klimaneutral“. Als „Beweis“ ziehen die Veranstalter ausgerechnet Trinkflaschen heran.

Ja, ja, Sie haben richtig gelesen. Man kriegt eine (bunte) Wasserflasche zum Um- oder an den Gürtel-Hängen und kann damit sooft Wasser auffüllen, wie man will. Unter der Überschrift „Weltklimakonferenz ist umweltfreundlich“ wollen die Organisatoren der Bonner Weltklimakonferenz damit „…Maßstäbe in Sachen Umweltfreundlichkeit setzen.“

So wurden viele der 25.000 Besucher tatsächlich mit eigenen Wasserflaschen versorgt.

[…] Diese können an 50 Brunnen kostenlos mit Trinkwasser gefüllt werden. Allein dadurch wollen die Veranstalter über eine halbe Millionen Plastikbecher einsparen. Weitere Umweltmaßnahmen sind der Einsatz von Mehrweggeschirr, Leihfahrrädern und Elektro-Shuttles. Die Veranstalter planen auch nach dem Ende der Weltklimakonferenz aus den Teppichböden Kleidung, Schuhe und Autofußmatten zu produzieren…

Ehrlich, Leute, manchmal darf man sich schon veräppelt und verhohnepiepelt fühlen. Das soll also die Weltklimakonferenz „umweltfreundlich“ machen? Reine Symbolpolitik! Denn die Hauptklimabelastungen werden erst gar nicht angesprochen, nämlich die immensen Umweltschädigungen durch Hin- und Herreisen zum Konferenzort usw. – aus aller Welt und in alle Welt. Oder haben die alle Flügel, so daß sie keinen Treibstoff brauchen? Oder: Für wie blöd hält man uns? (Weiter auf conservo.wordpress.com)




Der "Autoschreck vom Bodensee" - Jürgen Resch.

Stirbt der Diesel, stirbt die Wirtschaft

Von CANTALOOP | Diese Kausalität ist ebenso simpel, wie einleuchtend. Ohne jetzt näher auf die Komplexität und Wirkungsweise eines modernen Common-Rail-Dieselmotors einzugehen, kann man auch als technischer Laie unzweifelhaft erkennen, dass sich der Wirkungsgrad des Selbstzünders seit den 90-er Jahren nahezu verdoppelt hat. Zum Teil produzieren diese hocheffizienten Antriebe so wenig „Abwärme“ als Nebenprodukt, dass zum Heizen des Fahrzeuges nicht mehr das aufgewärmte Kühlwasser, sondern ein elektrischer Zusatzheizer erforderlich ist. Wirksamer als mit einem modernen Diesel lässt sich der zugeführte Kraftstoff schon derzeit kaum „verwerten“. Unschön sind zweifellos die Abgase, vor allem die Stickoxide und Rußpartikel, die sich durch den konstruktionsbedingten Luftüberschuss beim Betrieb des Motors leider nicht verhindern – zwischenzeitlich jedoch schon recht wirksam reduzieren lassen.

Der Harnstoff „AdBlue“, der sich im Großmotoren- und Lkw-Bereich schon seit Jahren bewährt hat, kann, wenn er in den sogenannten SCR-Kat mittels einer Injektordüse eingespritzt wird eine chemische Reaktion einleiten, die die gefährlichen Stickoxide in harmlosen Stickstoff und Wasser umwandelt. Und explizit nur in diesem abgasrelevanten Bereich sind auch Manipulationen möglich und zwar genau dann, wenn entweder zu wenig, oder womöglich gar kein AdBlue zugeführt wird. Es sind leider schon seit Jahren „Mogelmodule“ aus Osteuropa im Umlauf, welche das elektronische Motormanagement der Fahrzeuge dahingehend beeinflussen können, weniger, oder aus „Spar- und Kapazitätsgründen“ auch gar keinen Harnstoff mehr zu verwenden, was im Umkehrschluss die Quantität des Schadstoffausstoßes natürlich maßgeblich erhöht. Möglicherweise hat diese unseriöse Praktik unsere Automobil-Hersteller etwas „inspiriert“ – in ihren etwas unglücklichen Aktivitäten der letzten Zeit.

Sicherlich ist diese Entwicklung der Abgasaufbereitung noch nicht im Zenit ihrer Möglichkeiten angelangt. Wie in allen technischen Bereichen steckt auch hier noch einiges Potential im Verborgenen. Das Ziel muss ganz klar definiert sein, da gibt es kaum Interessenkonflikte. Schädliche Emissionen sind weiter zu verringern – im Idealfall nahe Null. Die sukzessive Verbesserung der Abgasbelastung in den letzten Jahren zeigt deutlich, dass dies technisch nicht unmöglich ist.

Schon heute ist ein sich im Betrieb befindlicher moderner Diesel kaum noch als ein solcher zu hören – geschweige denn zu riechen. Die gute Drehmomententwicklung von „unten heraus“ ist im Fahrbetrieb als überaus „angenehm“ wahrnehmbar – und passt vorzüglich zu unserem modernen Verkehrsfluss mit vielen Ampeln. Effizientere Rußpartikelfilter und eine vollständige Nachverbrennung der Abgase wären sicherlich wünschenswert – und sind bald auch im Bereich des Machbaren. Es braucht eben alles seine Zeit. Deutsche Ingenieure konnten bislang noch jedes technische Problem lösen, das die Wissenschaft oder Politik „entdeckt“ hat.

Autofahrer wird kriminalisiert

Aber jetzt, Deus ex Machina, treten plötzlich bestimmte hochideologisch verbrämte und überaus technik- und fortschrittsfeindliche Gruppen und Gemeinschaften auf den Plan, kriminalisieren den Autofahrer an sich – und wollen eine Weiterentwicklung des besten Dieselmotors, den es je gab, radikal stoppen, indem sie dieses weitverbreitete und bewährte Antriebskonzept rigoros verbieten – und innerhalb kürzester Zeit auf den umstrittenen Elektro-Antrieb umstellen wollen. Unnötig zu erwähnen, dass nahezu alle dieser „NGO´s“ entweder Grüne sind – oder diesen nahestehen.

So wie auch die „Deutsche Umwelthilfe DUH“ und deren Sprecher, der Vogelkundler und Botanik-„Experte“ Jürgen Resch (Foto oben). Auch bekannt unter dem Namen „der Autoschreck vom Bodensee“. Zweifellos hat dieser Mann, der den Nimbus des „Autobekämpfers“ sichtlich genießt, durchaus seine Verdienste rund um die Vogelwelt, die jedoch angesichts der Konsequenzen, welche resultierend aus den angedachten Fahrverboten und gradueller Einschränkung der individuellen Mobilität der Bürger, mittlerweile eher an Größenwahn, als an ein seriöses Interesse an Umwelt erinnern. Eitle Überheblichkeit gepaart mit maßloser Selbstüberschätzung kennzeichnen solche Menschen.

So hat Resch vor nicht allzu langer Zeit Daimler-Benz Chef Zetsche der vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge in vielen tausend Fällen beschuldigt – und wollte gar die Mercedes-Benz Werbung komplett verbieten lassen, was ihm jedoch nicht gelang. Skandalisierung und Emotionalisierung nennt der selbsternannte Umwelt-Retter diese „Strategie“ selbst – sichtbar stolzerfüllt. Selbige ist ganz im Interesse zahlreicher gleichgesinnter Politiker und Weltretter, die diese Vorlage von Resch dankbar nutzten, um sogleich noch einen Schritt weiter zu gehen. Auf der Stelle sollen beispielsweise SUV- und Sport-Fahrzeuge aus dem Stadtbild der bayerischen Hauptstadt verschwinden, fordern die beiden „progressiven“ Münchner Grünen, der Stadtrat Florian Roth und sein Parteikollege Dieter Janecek mit einer stichhaltigen Begründung; diese seien laut, groß und würden stinken. Darüberhinaus; wer seine Nachbarn mit großen Autos „zulärme“ (sic), solle fortan auch keinen Parkausweis mehr erhalten.

Dem deutschen Autoliebhaber solls endlich an den Kragen gehen

Politische Argumentationsstrategien auf Kindergartenniveau. Anstelle stringenter und empirisch belegter Sachkenntnis wird mit trotziger Ideologie und eiskaltem Zynismus geworben. Geradezu typisch für den Politikstil des sozialistisch angehauchten „juste Millieus“ – und flächendeckend im ganzen Lande zu beobachten. Wenn schon nicht für Flüchtlinge „gekämpft“ wird, dann eben gegen die Freiheit und Mobilität der Landsleute. Dem Spießbürger und seinem geliebten Automobil soll es nun endlich an den Kragen gehen – denn beides sind ja bekanntlich die ausgemachten Feindbilder linker und grüner Politik.

Viele Millionen Pendler und Leistungsträger indes, die auf ihr Automobil angewiesen sind, um zur Arbeit zu gelangen – und aufgrund der obengenannten Vorteile deshalb ausdrücklich einen Diesel-Pkw fahren, interessieren in diesen hochmoralischen Kreisen niemanden mehr. Wer nicht bereit ist, fortan Fahrrad zu fahren wird als verantwortungslos und unsozial attribuiert. Die Bürger werden einfach kalt „enteignet“ – denn als nichts anderes sind diese Verbots-Verdikte zu werten.

Dieselbetriebene Pkw und SUV Fahrzeuge werden zukünftig erhebliche Wertminderungen erfahren – und damit vermutlich nur noch im Ausland veräußerbar sein, falls überhaupt. Die unmittelbaren Folgen für Wirtschaft, Handel und alles, was damit zusammenhängt wären weitreichend und eine der Schlüsselindustrien unseres Landes würde mit Sicherheit großen Schaden davontragen. Viele zehntausend Arbeitsplätze sind akut gefährdet, gleichwohl könnten die ohnehin schon bis an die Grenzen ausgereizten Sozialsysteme noch weiter belastet werden. Diesmal mit den Opfern des „Diesel-Feldzuges“, den die Protagonisten einer bundesweit nicht einmal mehr 10% generierenden Partei und deren Anhänger fanatisch vorantreiben.

Individuelle Mobilität nach eigener Wahl „alternativlos“

Es wird also allerhöchste Zeit, diesen vollkommen hysterisch gewordenen Umwelt-„Aktivisten“, die Dieselfahrer teilweise als Verbrecher und Mörder darstellen, klarzumachen, dass die eigenständige Versorgung und Lebensqualität der Bürger, zu deren Zweck eben auch die private Mobilität gehört, in jedem Falle über einem zweifelhaften Umweltschutz mit sozialistischem Unterbau stehen. Deutschland ist bereits eines der „saubersten“ Länder auf diesem Planeten – viele Flüsse und Seen besitzen nahezu Trinkwasserqualität, die Wälder gedeihen gut. Wir atmen die beste Luft seit der Antike und der Stickoxid-Ausstoß insgesamt hat sich seit den 90-er Jahren nahezu halbiert. Ergo; all diese Indizien sprechen eine deutliche Sprache. Die derzeitige Panik, ausgelöst von angeblichen „Umweltfachleuten“ ist absolut unangebracht. Und Lösungsansätze, außerhalb von Verboten und Regulierung existieren schlichtweg nicht – in den Betonköpfen dieser „Gutmeinenden“. Hektischer und nicht zielführender Aktionismus eben, wie wir ihn schon einmal erlebt haben – Stichwort: Energiewende.

Darüberhinaus verfügen unsere öffentlichen Verkehrsmittel nicht einmal annähernd über die Kapazitäten, die erforderlich wären, um Millionen von Berufstätigen an ihre Arbeitsplätze zu geleiten. Geschweige denn über die nötige Pünktlichkeit. Somit ist und bleibt die individuelle Mobilität nach eigener Wahl (!) derzeit „alternativlos“.




Der Schwindel mit den E-Autos

Von KEWIL | Woran erkennt man, dass ein Diesel-Auto eine Dreckschleuder ist? Antwort: nicht am Auspuff, sondern an den vorgeschriebenen Grenzwerten. Verkehrsbedingte Stickoxid-Emissionen sind in den vergangenen 25 Jahren in Deutschland um siebzig Prozent zurückgegangen. Doch noch schneller als die Schadstoffe sanken die maximal erlaubten Verschmutzungsmengen, weshalb der Ingenieur säubern kann, wie und was er will: Sein Diesel bleibt immer eine Dreckschleuder, sollte der technische Fortschritt auch noch so überwältigend sein.

Auch beim Fortschritt gilt nämlich das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens. Es geht uns mittlerweile so gut, dass wir viel Zeit haben, uns mit den Schattenseiten des besseren Lebens zu beschäftigen. Der Fortschrittsoptimismus wurde verdrängt von der Technikfolgenabschätzung. Das Risiko, dass Auto-Abgase der neuesten Verbrennermotoren zu einem früheren Tod führen, ist zwar extrem gering, viel geringer jedenfalls als die Gefahr, von einer Leiter zu fallen. Doch mit schwachen Wahrscheinlichkeiten hat der tonangebende Moralismus noch nie Schwierigkeiten gehabt: Rigorismus setzt sich stets absolut. Dessen Kosten werden delegiert an den Ingenieur…

Anmerkung: Fortsetzung des sehr guten „Diesel-Kommentars“ von Rainer Hank in der FAS heute hier, eine Ausnahme im Blatt. Und eine kluge Antwort auf den etwas dünnen Video-Kommentar von Dr. Fest unten. Seit wann ist eigentlich die AfD auch gegen den Diesel? Bisher klang das anders!