YouTube und seine moslemischen User

youtubelogo.jpgOffenbar hat man in der moslemischen Welt die Gefahr des weltweiten Internets mit all seinen Vorzügen, wenn es um Meinungsvielfalt und -freiheit geht, erkannt und sich entschlossen, dies so nicht mehr hinzunehmen. Allerdings kann man leider – weil nicht lokalisierbar – keine Botschaften abfackeln und auch wütendende Straßenaufmärsche würden ihr Ziel verfehlen (davon abgesehen, dass man den Demonstranten dann wohl erst mal das Wesen des Internets erklären müsste – und dies widerum könnte ein Bumerang werden). So hat man sich zu subtileren Mitteln entschlossen.

Ein moslemischer YouTube-Club hat es auf antiterroristische Videos und deren Verbreiter abgesehen. Sie haben bei YouTube eine Gruppe mit dem Namen Oul-Al-Albab/Oul-Al-Absar gegründet, um Videos und kritische Poster aus Videos herauszufiltern. Zu Hilfe kommt ihnen die unprofessionelle Methode von YouTube, durch einfache Bewertung (flagging) unehrliche Nutzer zu ermutigen, über den Inhalt eines Videos falsche Bewertungen abzugeben und somit unliebsame Videos zu unterdrücken. YouTube hat sich trotz unzähliger Beschwerden bisher geweigert, diese Methode zu ändern, obwohl man mittlerweile klar feststellen kann, dass speziell Gruppen, die mit dem islamischen Terrorismus symphatisieren, dies missbrauchen.
Die Mitglieder der Gruppe teilen Informationen über YouTube-Nutzer, die antiislamistische Videos verbreiten und leiten ihre Mitglieder an, diese Videos und Nutzer als „inappropriate“ zu markieren, mit der Folge, dass die Videos/Nutzer gebannt werden. So einfach kann es sein. Hier ist ein Beispiel, wie ein Nutzer seinen moslemischen Glaubensbruder anleitet, ein antiterroristisches Video zu zensieren:

jafour3 (vor einer Woche)
Du gibts ihm nur einen Stern und klickst auf „Flag unappropriate“ und wählst „Hate Speech“. Dies findest Du unter jedem Video.

„jafour3“ ist als aus Palästina gelistet. Die Gruppe hat 251 Mitglieder in der ganzen Welt, die meisten aus Kanada und den Vereinigten Staaten. Logisch, die meisten aus Kanada und den Vereinigten Staaten. Im Iran zum Beispiel man ganz andere Wege. Iran verhindert Zugang zur YouTube Webseite

Internetnutzer, die YouTube.com am Dienstag aufrufen wollten, wurden von der Nachricht begrüsst:

“Auf der Grundlage der Gesetze der Islamischen Republik Iran ist der Zugang zu dieser Seite nicht genehmigt.”

Während also Moslems in freien Ländern sich zum willigen Erfüllungsgehilfen der Mullahs im Iran und anderer moslemischen Diktaturen machen, geht man in diesen Ländern gleich mit voller Macht gegen freien Informationsaustausch vor.




Die subtile Zensur übler Nachrede

Wer es im gegenwärtigen, vom Multikulturalismus dominierten Gesellschaftsklima noch wagt, dem Dogma des „Islam heißt Frieden“ zu widersprechen und die Gegensätze der Kulturen darstellt, zieht mit Sicherheit den Zorn islamophiler, inquisitorisch anmutender Intoleranz auf sich. So ergeht es auch dem Buchautor und ZDF-Korrespondenten Ulrich Tilgner.

Der taz-Rezensent findet:

‚Zwischen Krieg und Terror‘ wiederholt die Klischees von Islam und Christentum als unverbesserliche Antipoden. Die Ideologie von der Unvereinbarkeit der Kulturen aber führt zu Rassismus.

Eigentlich könnte man eine taz-Rezension auch ignorieren, aber diese hier zeigt exemplarisch die argumentative Methodik und faktenresistente Dogmentreue einer Denkweise, die zwar sehr überzeugt von sich selbst ist, doch im Kontrast dazu kaum Argumente aufbieten kann. Diesen Mangel aber kompensiert mit einem umso ausgeprägteren moralischen Deutungs- und Überlegenheitsanspruch. Gleichsam der Gruft mittelalterlicher Kirchendogmatik entstiegen, kommt in zeitgeistlichem Gewand ein moralischer Deutungstotalitarismus daher, der an die Denkweise inquisitorischer Prozessführung etwa gegen Galilei erinnert.
Dem eigenen Weltbild widersprechende Fakten werden ignoriert. Statt dessen werden Horrorsphantasien entworfen, für die man den Ketzer verantwortlich macht. Und überhaupt – entsetzlich, daß es noch andere Information und Meinungen gibt, als die pro-islamischer Verharmlosung. Denn nur die böse Islamkritik steht scheinbar dem Weg in eine bessere Welt entgegen.

Betritt man dieser Tage eine Buchhandlung, bekommt man es mit der Angst zu tun. Denn glaubt man den marktschreierischen Buchtiteln, die sich dort unter Schlagwörtern wie „Krisenherd“ oder „Brennpunkt Nahost“ versammelt finden, dann tummeln sich da draußen „Schreckensmänner“ und „Kinder des Dschihad“ auf ihrem „islamischen Weg nach Westen“, um mit ihrem „Sprengstoff für Europa“ dem dank „tödlicher Toleranz“ ohnmächtig zusehenden Westen einen „Kampf der Kulturen“ zu liefern, der sich gewaschen hat.
(….)
Es handelt sich dabei aber keineswegs um ein publizistisches Kavaliersdelikt, sondern um das Symptom eines gravierenden Problems: Tilgners Buch und all die anderen Bücher dieses Genres, sind Teil des Problems, das sie zu beschreiben vorgeben. Sie tun genau das, was sie nicht müde werden, dem Islam vorzuwerfen, nämlich nicht klar zwischen Religion, Politik und Gesellschaft zu unterscheiden.

Hier kommt der Glaubensdogmatiker im taz-ler durch. Schließlich ist es der Islam selbst, der die Verschmelzung von Religion, Politik und Gesellschaft festlegt. Gemäß Prophetenvorbild, Scharia und Djihad. Der taz-ler sieht seinen Einfluß schwinden wenn sich herumspricht, daß seine unwissende Weltsicht aus nichts als hohlen Sprüchen besteht, während die von ihm geschmähten Islam-Analytiker substanzielles Material vorlegen. Folglich kann und will er nicht trennen zwischen Fakten und eigener Fiktion. Auf seinem eigenen Realitätsverlust basiert sein Vorwurf gegen andere. Darum gibt sich der moderne Glaubensdeuter auch gar nicht erst damit ab, Fakten für seine Sicht einzubringen. Er würde sich selbst nur als argumentativen Zwerg bloßstellen. Darum geht er sogleich über in seine Lieblingsrolle, die des Anklägers:

(Islamkritische Literatur) muss im Zusammenhang mit einem Besorgnis erregenden Befund gesehen werden: Umfragen ergeben mittlerweile hohe Werte auf die Frage nach der vom Islam ausgehenden Gefahr und konstatieren damit eine grassierende Islamophobie, von der es zum offenen Rassismus nicht mehr weit ist. Wer in einer derart gefährlich aufgeheizten Atmosphäre öffentlich über den Islam redet, muss sich seiner besonderen Verantwortung bewusst sein.

Je schrecklicher der taz-ler die Folgen der Islam-Information aufzeigt, umso mehr diffamiert er sie zugleich. Daß seine Horrorfiktion der eigenen Informationsphobie entspringen, die er Andersdenkenden als Islamophobie vorwirft, ist eine schon fast pathologisch anmutend Projektion der eignen Gefühlslage auf seine Opponenten. Zugleich verteufelt er eine rationale, objektive Bestandsaufnahme islamischer Gesellschaften, die allesamt fern westlicher Demokratiestandards und äußerst diskriminierend strukturiert sind, als islamophob. So als gäbe es keinen vernünftigen wie legitimen Grund, den Islam abzulehnen. Daß die Islamskepsis zunimmt ist in diesem Zusammenhang erfreulich, und nur für Multikulti-Priester von den taz-ler „Besorgnis erregend“. Denn Informationsfreiheit bedroht ihn in seinem Bestreben Gefolgschaft mit Desinformation zu gewinnen. Wer nicht ihm folgt, sondern sich jenen Autoren anschließt, die Ehrenmorde, Diktatur, Zensur, Diskriminierung, Krieg, Attentate, Mord an Apostaten, Mord an Schwulen, Mord an den islamisch definierten Minderwertigen generell, Unterdrückung und Benachteiligung des nicht-islamischen, Zwangsehen, Judenhaß, Pädophilie, usw. usf. ablehnen, dann droht was ganz arg schlimmes: Offener Rassismus.

So nennen die Islamophilen das Eintreten für die Menschenrechte, während sie zugleich am Islam nichts auszusetzen haben, weil am Islam für so mache einfach nichts falsch ist. In Ermangelung von Argumenten wird nun verteufelt mit einem der schwersten und belastendsten Vorwürfe, die man in der heutigen Zeit benutzt um unliebsame Personen negativ zu stigmatisieren und durch diffamierende Ausgrenzung gesellschaftspolitisch wirkungslos zu machen. Dem angeblichen Schüren von Vorurteilen und Klischees in rassistischer Manier.

Es wäre aber so billig wie vermutlich wirkungslos, sich allein über die dezidiert islamophoben Scharfmacher zu echauffieren, die uns ernsthaft weismachen wollen, der Islam sei seinem Wesen nach gewalttätig, habe sich mit Feuer und Schwert verbreitet, friedfertige Völker reihenweise unterjocht, ihnen seine barbarische Religion aufgezwungen, und sei, da er nun einmal Renaissance, Reformation wie auch Aufklärung fahrlässigerweise verschlafen habe, hoffnungslos rückständig und zur Moderne weder fähig noch willig.

Eine klassische, Fakten leugnende Aussage einer Person, die ihr Weltbild verteidigt. Prinzipiell nicht unähnlich neonazistischen Holocaustleugnern, werden die Aussagen des Koran, die Überlieferungen des Propheten mit seinen ca. 70 Angriffskriegen, seinen Massenmorden, Attentaten, sowie nachfolgend jahrhunderte langer Expansions- und Ausbeutungskriegen als Falschinformation hingestellt. Fakten werden schlicht geleugnet, wo sie mit der eigenen auf Illusion beruhenden Weltsicht kollidieren. Garniert mit dem Wunschgedanken, der Islam wäre doch reformfähig, obwohl die islamische Welt genau dies letztlich immer abgelehnt hat. Reformansätze gab es wohl, aber alle sind gescheitert, und aktuell erleben wir am Beispiel Türkei die Re-Islamisierung. Grundlage für Reformen ist die Bereitschaft zur Selbstkritik. Doch da der Islam beansprucht, die einzig legitime und zugleich perfekte Gesellschaftsform überhaupt zu sein, würde die Billigung von Kritik am Islam die Preisgabe des Überlegenheitsgefühls seiner Anhänger bedeuten. Und wäre zugleich das Eingeständnis eines seit Entstehung des Islam eingeschlagenen Irrweges, der sinnlos Leid über die Menschheit gebracht hat.

Ein weiterer Diffamierungstrick ist der Analogschluß:

Das Problem beschränkt sich nicht auf die Hassprediger hüben wie drüben.

Die Gleichsetzung als Hassprediger von korantreuen Djihad-Apologeten und Personen, die genau deren Tun und Motivation aufzeigen, zielt erneut auf die Befürchtung seine elitäre Position der Deutungshoheit zu verlieren. Wer derart diffamierend mit anderen umgeht, sollte sich fragen, welche degradierenden Bezeichnungen auf ihn passen. Als jemand, der sich für eine Kultur stark macht, die Zwangsehen, Massaker an widerspenstigen Juden und lebenslange Inhaftierung für das Verbrechen sexueller Selbstbestimmung, gewaltsamem Erzwingungsrecht zum Geschlechtsverkehr (alles im Koran verankert) für richtig hält.

Der taz-ler als selbsternannter Hohepriester der Moral nimmt für sich wie selbstverständlich in Anspruch, andere nach belieben diffamieren zu können. Wie würde wohl er reagieren, wenn man ihn so nennt, wie er es gemäß seiner moralischen Schirmherrschaft für obige Verbrechen verdient ? Eventuell ausgesprochen intolerant ? Schließlich basiert seine Argumentation auf dem Nimbus moralischer Überlegenheit, die er sich selbst andichtet, und nicht auf Fakten. Würde er erstmal genauso schonungslos attackiert wie er es bei anderen tut, müsste er mit substanziellen Argumenten dagegen halten. Die haben unsere Islamfreunde aber nicht. Entsprechend versuchen diese islamophilen Moralpriester ihren Standpunkt dadurch zu retten, indem sie die Argumente der Gegenseite primär durch die Diffamierung der Person schwächen. Sowie Falschinformation, die einfach mal in Umlauf gebracht wird. Wird diese oft genug wiederholt bleibt immer etwas im kollektiven Gedächtnis hängen.

Genau das ist die Strategie der islamophilen Lobby, die nur funktionieren kann, wenn niemand dazwischen funkt. Die diffamierende Gehäßigkeit, mit welcher Dogmatiker wie dieser taz-ler hierbei gegen Andersdenkende vorgehen, offenbart zugleich deren Machtwillen. Basierend auf der Strategie der Abschreckung und Angstmache kann jeder, der sich öffentlich islamkritisch äußert damit rechnen, Ziel einer Rufmordkampagne zu werden. Viel zu lange haben solche Charaktere deutlich prägenden Einfluß auf unsere Gesellschaft gehabt. Soll unsere Kultur gegen die expandierende Intoleranz des Islam bestehen, muß sie sich zugleich den Dogmatikern und dem Moral-Totalitarismus in den eigenen Reihen bewusst werden, und sich aus deren geistiger Zwangsjacke befreien. Fakten müssen wieder als solche benannt werden können, ohne daß man Diffamierung, Ausgrenzung oder gar Drohungen riskiert. Das ist eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie, die leider deutlich gelitten hat in den letzten Jahrzehnten.

» taz: Die Welt hat mehr als zwei Lager




Die Macht der Indoktrination

indoktrination.jpegKlammheimlich hat sich eine Diktatur der Begriffe – im Sinne politischer Korrektheit – etabliert. Wer die Deutungshoheit über die Begriffe hat, steckt Spielräume ab, definiert Erlaubtes und Anstößiges. Ein Beispiel hierfür ist die „kulturelle Vielfalt“. Vielfalt steht im Kontrast zu Eintönigkeit. Das wird niemand gut finden. Durch das Wort „kulturell“ kommt eine neue Dimension hinzu. Denn im Zusammenhang mit der Expansion des Islam in Deutschland stellt die gepriesene „kulturelle Vielfalt“ eine normative Abweichung vom Grundgesetz (GG) dar, die aus der Perspektive der Grundrechte einen Rückschlag bedeutet.

Die Umdeutung einer verfassungskonträren Ideologie (die u.a. eine diskriminierende Geschlechterapartheid beinhaltet) in eine „kulturelle Vielfalt“ lenkt von deren Inhalten ab. Mit dieser Umdeutung ist es zugleich einfach, die Ablehnung von islamischen Diskriminierungsnormen als fremdenfeindliche Ablehnung kultureller Vielfalt hinzustellen.

Eigentlich müsste man pro-islamische Standpunkte als fragwürdig im Hinblick auf die Verfassung darstellen. Denn man kann nicht ja zum GG sagen, und zugleich eine gegen das GG gerichtete Ideologie unterstützen, ohne vollkommen unglaubwürdig zu werden. Doch genau dazu kommt es aufgrund der Deutungshoheit der Befürworter des Multikulturalismus nicht.

Der Islam – konträr und unvereinbar mit den Menschenrechten

Auch Multikulturalismus ist ein irreführender Begriff. Denn er meint längst primär pro-Islam in seiner Zielsetzung. Denn die multikulturelle Problematik ist eine rein islamische. Mit keiner anderen Kultur gibt es Integrationsprobleme. Keine andere Kultur betreibt derart offen die Ablehnung des GG und dessen Ethik, z.B. der Gleichberechtigung der Geschlechter. Keine andere Kultur tritt im Westen an, um eine parallele Rechtssprechung samt zugehöriger Ethik zu etablieren, die konträr und unvereinbar mit den Menschenrechten ist.

Diese Fakten gilt es zu verbergen. Dies gelingt, in dem westlichen Gesellschaften die ausschließliche Schuld an der Problemlage zugewiesen wird. „Wir“ haben bei der Integration versagt. Stimmt – denn wir haben Desintegration als „kulturelle Vielfalt“ idealisiert, und damit selbst offen gegen Integration und Anerkennung der Ethik des GG agiert. Doch gemeint ist das Gegenteil: Integrationsprobleme bestünden nur deshalb, weil man islamischen Interessen und Forderungen nicht bereits in noch größerem Umfang nachgekommen ist.

Islamische Repräsentanz in allen Schaltstellen unserer Gesellschaft

So sieht dann auch der Lösungsansatz für Integrationsprobleme der pseudo-Multikulturalisten aus: Islamische Repräsentanz in allen Schaltstellen unserer Gesellschaft. Ungeachtet dessen, ob diese Repräsentanz überhaupt auf den Werten der Verfassung steht. Z.B. in der Ablehnung von Diskriminierung und kulturellem Rassismus (u.a. Minderwertigkeitsdefinition von Nicht-Moslems).

Nur hämmert die pro-islamische Propaganda unablässig aus Politik und Medien auf uns ein. So erklärt der Stern den Islam zu einer friedlichen Religion des Propheten Mohammed, obwohl dieser Massenmorde, Attentate und Kriege angeordnet hat. Islamkritiker und Skeptiker des Multikulturalismus werden fast standardisiert mit negativen Adjektiven wie umstritten, radikal, rechtspopulistisch, Klischees, Ressentiments und Vorurteile schürend usw. „geschmückt“. Fürsprecher der Islamexpansion, Verharmloser islamischer Verbrechen die im Einklang gemäß und aufgrund des Koran stattfinden, bleiben von solchen negativ-Stigmatisierungen unbehelligt.

Intoleranz, Zwangsehen und innerfamiliäre Gewalt

Dennoch hat sich in westlichen Bevölkerungen eine gesunde Skepsis gegenüber der multikulturellen Zwangsnormierung bewahrt, nach der massenhafte Zuwanderung und jede nicht-westliche Kultur automatisch als positiv zu gelten hat. So lehnen 85 % der Österreicher den Türkei-Beitritt ab (siehe auch hier zu Fragen der Zuwanderung generell).

Im Kontrast zur pro-islamischen Bereicherungspropaganda machen analog zum steigenden Anteil islamischer Bevölkerungen immer mehr Bürger persönliche Negativ-Erfahrungen mit Moslems. Sei es, dass man persönliche Angriffe und Diskriminierungen speziell als Frau erlebt, oder mitbekommt, wie intolerant und totalitär die islamische Gesellschaft mit ihren Sozialisationsmechanismen Moslems unterdrückt, Intoleranz, Zwangsehen und innerfamiliäre Gewalt unter diesen fördert.

Deutungshoheit mit dem Diffamierungsbegriff „Stammtischniveau“

Nicht anders wie in einer Diktatur setzt die politische und mediale Elite der Alltagserfahrung das Betäubungsmittel der Propaganda entgegen und impft ihre Deutungshoheit mit dem Diffamierungsbegriff „Stammtischniveau“ gegen widerlegende Fakten aus dem gemeinen Volk. Welches immerhin über alltagspraktische Expertise verfügt im Gegensatz zu überwiegend akademisch-elitären Befürwortern des Multikulti, die es jedoch strikt ablehnt, ihre Kinder in Rütli-Schulen an der Integrationsfront zu verheizen.

Je stärker der kulturell bereicherte Alltag in einen Kampf der Kulturen ausartet, umso lauter werden die „Siegesmeldungen“, wie großartig der Islam und seine Kultur doch sind, wie friedlich und tolerant, dass Kopftücher ein Zeichen der Emanzipation vom westlichen Kulturdiktat sein können, oder wie schön es sei, dass die Religiosität dank Islam im viel zu säkularen Westen wieder Einzug hält. Prinzipiell nicht anders als in einer Diktatur wird bei Versagen dieser keine Kurskorrektur vorgenommen, sondern mit jedem Fiasko die Propagandadosis erhöht.

Zu diesem Zweck plant der WestDeutscheRotfunk verstärkt islamische Repräsentanz in seinen Redaktionen aufzubauen.

Versäumnisse bei der Integration Zugewanderter hat es bei den Medien und in der Politik gegeben – so das Fazit der EBU-Medienkonferenz in Essen. Aber: Aus den Fehlern wurde gelernt. Viele Medien seien heute auf dem richtigen Weg in ein Europa der Vielfalt. Welche Rolle spielen die Medien beim Thema Integration eigentlich? Dieser Kernfrage der Konferenz wurde an beiden Tagen in Diskussionen und Vorträgen nachgegangen. Thema am Freitag: Sind die Medien eher Brücken oder gar Hürden der Verständigung – inbesonders im Verhältnis Europas zur Türkei? Unter der Moderation von Birand Bingül diskutierten Lale Akgün, Islambeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Nikolaus Brender, ZDF-Chefredakteur, Altan Öymen, Mitglied des türkischen Parlaments a.D., Volker Perthes, Direktor des Deutschen Instituts für Internationale Politik und Sicherheit und Martin Schulz, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament.

Lauter Linke und Moslems – wenn auch in einigen Positionen durchaus akzeptabel, bisweilen sogar löblich – debattieren, wie das Volk via Medienmanipulation doch noch z.B. zur Befürwortung des Türkei-Beitritts umgepolt werden kann.

Vor einem Abbruch der Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei warnte dabei eindringlich Lale Akgün. Dies würde von den hier in Deutschland lebenden Türken als Ablehnung ihrer Person empfunden werden, erklärte die Islambeauftragte. Akgün sprach sich außerdem für die Schaffung eines deutsch-türkischen Kulturkanals aus – nach dem deutsch-französischen Vorbild Arte. Nur so könne in Deutschland ein realistischeres Türkeibild vermittelt werden.

Dass die Türken angeblich unfähig sind, Sachfragen zur EU von Persönlichem zu trennen, soll uns als Entscheidungskriterium eingetrichtert werden. Von den Türken wird nicht verlangt, ihre gradezu kindische Irrationalität aufzugeben. Demgegenüber wird uns manipulativ beigebracht, dass rationale Argumente wie die Kosten des Türkei-Beitritts nachrangig gegenüber türkischer Irrationalität sind.

Nikolaus Brender forderte mehr Integration in allen Programmbereichen der öffentlich-rechtlichen Sender, nicht nur in den Nachrichten-Formaten. Den Anfang mache das ZDF mit zwei neuen Nachrichtenmoderatoren mit Zuwanderungshintergrund. Aber dies könne nur ein erster Schritt sein. Das Programm könne sich erst ändern, wenn Integration in allen Redaktionen gelebt werde, so Brender.

Als wäre Migrationshintergrund ein Qualitätssiegel wird gemäß rassistischen Kriterien anstatt nach Eignung, nach kultureller Zugehörigkeit zugeteilt, wer künftig die Bevölkerung in seinem Sinne „informieren“ darf. Was ist diesbezüglich an Objektivem bezüglich einer Aussage über den Islam zu erwarten? Etwa das Eingeständnis, dass Mohammed Juden-Massaker befohlen hat und diese Verbrechen Hisbollah und Hamas als Leitfaden dienen in ihrem Vernichtungskrieg gegen Israel?

Kritik an nicht-westlichen Systemen wird tabuisiert

Allerdings sind westliche Multikulturalisten diesbezüglich nicht weniger desinformativ. Seit den 68ern gilt Kritik an westlichen Gesellschaften als prestigeträchtig, während Kritik an nicht-westlichen Systemen inkl. Sozialismus nahezu tabuisiert ist.

Unter dieser Prämisse schneidet der Westen im Vergleich permanent schlecht ab. "Guantanamo", "Kurnatz" und der "Schädel-Skandal" wiegen schwerer als Hungersnot in Nordkorea, Schwulenermordung durch die Mullahs im Iran, Millionen Zwangsehen, Genitalverstümmelungen, der Darfur-Genozid. Westliche Transparenz und Selbstkritik wird missbraucht, um den Westen schlecht zu reden. Diese Transparenz und Fähigkeit zur Selbstkritik werden jedoch nicht als Tugend gewertet.

Selbstkritik als Darstellung moralischer Überlegenheit und Progressivität

Hingegen wird die Intransparenz und Unfähigkeit nicht-westlicher Kulturen sogar missbraucht, um diese als weniger fehlerhaft darzustellen. Z.B. seien Ehrenmorde doch nur "Einzelfälle", obwohl sie auf islamischen Recht gründen und nahezu alltäglich vorkommen. Erneut kommt es auf die Deutungshoheit an: Wie konnte sich besonders in unseren Eliten eine derart negative, von Doppelmoral und somit rassistischer Grundhaltung dominierte Sicht gegen die eigene Kultur durchsetzen?

Mit ein Schlüssel hierzu liegt gewiss in der Tradition der Aufklärung, gegenüber der eigenen Gesellschaft kritisch zu sein, was sich als Tugendwert etabliert hat. Grundsätzlich ist dies sehr positiv zu werten. Doch wenn man sehr viele seiner Ziele erreicht hat, muss sich diese Haltung den Gegebenheiten anpassen und in der Intensität der Forderungen nachlassen. Selbstkritik ist jedoch zum prestigeträchtigen Selbstzweck der Darstellung moralischer Überlegenheit und Progressivität verkommen. Diese vermeintliche moralische Überlegenheit gilt heute als wichtige Qualifikation um Macht auszuüben.

Prestigegewinn durch den Anschein intellektueller Kompetenz

Da der Westen ein historisch nie gekanntes Ausmaß an Freiheitsrechten, Wohlstand, sozialer Fürsorge erreicht hat, muss man Missstände quasi erfinden, um sich als Problemlöser, aber auch als moralisch überlegener Ankläger von Missständen zu etablieren. So wird z.B. „Armut“ in Deutschland erfunden, um sich selbst als Problemlöser zu empfehlen. Denn bereits eine vierköpfige Familie kassiert um die 1900 Euro netto an Sozialhilfe, und stellt sich ohne Arbeit genauso gut wie z.B. die Familie, die vom Lohn eines Krankenpflegers leben muss.

Die tief verinnerlichte Negativ-Haltung gegenüber dem Westen betrifft vor allem die universitären Eliten. Ein von den Fakten entkoppelter, auf die psychologische und moralische Ebene verlagerter Ritus der Selbst-Negation verschafft in diesem Milieu, das von den Steuergeldern anderer lebt, Prestigegewinn durch den Anschein intellektueller Kompetenz. Faktisch liegen hier jedoch psychologische Defizite vor, denn wer sein umgebendes Kollektiv tendenziell negiert und zugleich konkurrierende Systeme idealisiert, betreibt über den Umweg der Schwächung des eigenen Systems, von dem er abhängig ist, letztlich die Selbstzerstörung der eigenen materiellen wie kulturellen Basis.

Positiv-Identifikation findet heute über Fürsprache für den Islam statt

Für die 68er war der Sozialismus oftmals eine respektable, sogar wünschenswerte Gesellschaftsform. Millionen Gulag-Ermordete, Mauermorde und Todesstreifen direkt vor der Nase, konnten dies nicht ändern. Gefangen im psychologischen Tugend-Mechanismus der Norm der Selbstkritik an der Eigenkultur folgend, um Prestigegewinn, Machtanspruch und Aufwertung für das eigene Ego zu gewinnen, wurde die (gewiss oftmals inakzeptable, siehe Napalm-Einsatz) Gegenwehr gegen kommunistische Expansion negativ bewertet, während die diktatorischen Absichten eines Ho-Chi-Minh akzeptiert wurden.

Dieses psychologische Grundmuster primär großer Teile der universitären Eliten hat sich über den Niedergang des Sozialismus hinaus erhalten. Heute findet die Positiv-Identifikation bei gesellschaftsvergleichender Thematik zunehmend über Fürsprache für den Islam statt. Auffällig, dass die Linksparteien besonders engagiert pro-islamisch auftreten. Oftmals sind Personen, die Sympathie für sozialistisches Gedankengut und ruinös überzogene Sozialstaatlichkeit zeigen, die selben, die für die Expansion und verfälschende Verharmlosung des Islam eintreten.

Blogosphäre als Alternativ-Medium zur pc Massenindoktrination der 68er

Will man im Westen die Menschenrechte und Grundrechte wahren, bedarf es einer Ablösung unserer meinungsbildenden Eliten. Diese durchlaufen sehr häufig einen Indoktrinationsprozess an den Universitäten, was sich an den hohen Stimmenanteilen für Linksparteien an den Universitätsstädten zeigt. Umso wichtiger sind unabhängige Medien, quasi vom Volk – für das Volk. Die Linken schufen sich einst ihre Alternativ-Presse. Heute ist die Blog-Szene das Alternativ-Medium zur politisch korrekten Massenindoktrination der 68er und ihrer Zöglinge.

Nur wenn es gelingt, durch Informationsvermittlung die Autodestruktivität der überzogenen, unfinanzierbaren Sozialstaatlichkeit, der Preisgabe unserer Heimat (kulturell wie demografisch) an den Islam entgegenzuwirken und die subtile Methodik der Massenmanipulation bewusst und damit unwirksam zu machen, kann sich Europa und der Westen eine Basis in Form eines gesunden Selbsterhaltungswillens schaffen.

» Acht der Schwerter: Das Versagen westlicher Universitäten (brillianter Text von Fjordman)




Das Schweigen des Volker Beck

Staatlich organisierter Schwulenmord im IranIm Iran geht der staatlich organisierte Schwulenmord weiter. Von den selbsternannten Hütern der Menschenrechte und Beschützern von Minderheiten – den Grünen – erfährt man das allerdings nicht. Wenn Moslems morden, sind die Grünen nicht zuständig. Da können die Menschenrechte noch so mit Füßen getreten, die moralische Empörung bleibt aus.

Im Iran ist wieder ein Mann wegen seiner Homosexualität vor Gericht gestellt, verurteilt und hingerichtet worden. In der sogenannten „Islamischen Republik“ gilt die Scharia, die die Todesstrafe für Homosexualität, aber auch Steinigungen von Frauen vorsieht…
Das jüngste Opfer der Mullahdiktatur heißt Schahab Darwischi und wurde in einem Schauprozeß wegen „moralischer Korruption, Körperverletzung und homosexueller Unzucht“ zum Tode verurteilt. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur „Irna“ nahmen Hunderte von Schaulustigen an der Hinrichtung teil und verfolgten diese gröhlend und jubelnd. Der Mann wurde in der westiranischen Stadt Kermanschah erhängt.

Damit wurden – offiziellen Berichten folgend – alleine in diesem Jahr im Iran mindestens 117 Menschen staatlich ermordet. Allerdings dürfte die Dunkelziffer wesentlich höher sein, da zahlreiche Ermordungen von staatlicher Seite ohne die vorherige Inszenierung einer „Gerichts“-Farce durchgeführt werden. Nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen wurden seit dem Beginn der Mullah-Diktatur im Iran, 1979, alleine wegen dem „Anklagepunkt Homosexualität“ mindestens 4.000 Männer ermordet. Im vergangenen Jahr hatte die öffentliche Erhängung zweier schwuler Jugendlicher durch die iranischen Machthaber weltweit großes Aufsehen erregt. Im Iran steht, neben Homosexualität, auch auf „Spionage“, „Gotteslästerung“ und ähnliches die Todesstrafe. So können und werden der Scharia folgend auch Frauen zu Tode gesteinigt, die vergewaltigt wurden oder sich unbotmäßig gegen die Regeln des faschistischen Regimes „versündigt“ haben.

Wenigstens hier in Deutschland, Herr Beck, können Sie doch den Mund aufmachen und protestieren. Hier tut Ihnen ja keiner was. Aber dafür hat ein Volker Beck keine Zeit. Er beschäftigt sich lieber mit dem Vatikan, der Homosexuelle nicht zum Priesteramt zulassen will. Das ist wichtiger!

(Spürnase: CA)




Bischoff Noack: Priester der Ignoranz

Bischoff_Noack.jpg

Die Selbstverbrennung Roland Weisselbergs wirft die Frage auf, in welcher Weise die evangelische Kirche den Dialog mit unterschiedlichen Meinungen innerhalb ihrer eigenen Organisation pflegt. Der Vorgesetzte von Pfarrer Weisselberg, Bischoff Noack (Foto), zeigt im Spiegel-Interview (wohl) unabsichtlich, was Pfarrer Weisselberg zu seiner Verzweiflungstat trieb.

Auszüge des Interviews (inhaltlich teils gekürzt):

SpOn: Als Motiv gab er (Weisselberg) Sorge vor Ausbreitung des Islams an. Können Sie Weisselbergs Sorgen verstehen?

Noack teilt diese Sorge nicht, denn

Noack: ( … ) wer sich seiner eigenen Heimat bewusst ist und sich dort zu Hause fühlt, hat allen Grund, gelassen mit den Anderen umgehen zu können.

Judenhaß, Ehrenmorde und deren Androhung, Zwangsehen, Kopftuchzwang, Fremdenfeindlichkeit, die Etablierung islamischer Meinungs- und Informationstabus, sind also Anlass zur Gelassenheit, so lange man sich nur seiner Heimat bewußt ist. In Frauenhäusern und bei Organisationen, die islamischen Frauen helfen, vor Zwangsehen und Ehrenmord in die Anonymität abzutauchen, sieht man die Resultate Noack´scher Gelassenheit. Dort beklagt man sich bitter über die fehlende Solidarität mit den Opfern islamischer Rechts- und Moralordnung.

Noack: Christliche Kirchen können ihr Verhältnis zu anderen Religionen nicht davon abhängig machen, wie diese sich in Teilen selbst verhalten. Für Christen ist die Wahrheit an die Nächstenliebe gekoppelt. Steile Wahrheiten zu vertreten und die Nächstenliebe außer Acht zu lassen, ist unchristlich.

Noack missbraucht den Begriff der Nächstenliebe, um das Anprangern der real existierenden Menschenrechtsverletzungen im Islam als Akt der „Nächsten-Nicht-Liebe“ zu diffamieren. Noack bindet moralisch eine Verhaltensweise (Nächstenliebe) an die Anerkennung von Fakten (islamische Inhumanität), als ließe sich Nächstenliebe nur bei gleichzeitiger Blindheit für islamisches Unrecht praktizieren. Steckte nicht Kalkül hinter dieser Aussage, könnte man sie als hirnverbrannten Schwachsinn verbuchen. Denn Noack will das Nennen von Fakten, die seiner Islamverharmlosung widersprechen, moralisch abwerten.

Das Verhältnis zum Islam soll keinesfalls leiden wegen Millionen Zwangsehen, Tausenden Ehrenmorden, allgegenwärtiger Repression und Gewalt unter Moslems und gegen Ungläubige. Verhalten aufgrund des Islam zählt für Noack nicht, um das Verhältnis zum Islam zu definieren. Noack will Fakten, die eine kritische Haltung zum Islam zwingend machen, nicht gelten lassen, und tarnt diese Absicht mit dem Begriff „Nächstenliebe“. Und wer ist schon gegen Nächstenliebe?

Noack: Wir sollten unsere christlichen, westlichen Werte nicht über Bord werfen. In Abu Ghureib und in Guantanamo wurden diese Werte ziemlich schnell verkauft. Außerdem will ich auf eine gehörige Portion Heuchelei hinweisen: In einem Land wie Saudi-Arabien werden Christen verfolgt. Doch Saudi-Arabien ist einer der engsten Verbündeten des Westens.

Noack will uns moralische Berechtigung zur Islamkritik absprechen, indem er auf Missstände im Westen verweist. Zugleich gibt er sich selbst aus als moralisch überlegene Instanz. Indem er westliche Beziehungen zu Saudi-Arabien kritisiert, täuscht er eine islamkritische Haltung vor. Noack selbst betreibt Heuchelei, wenn er die Verflechtungen mit Saudi-Arabien herausgreift, von dessen Öl wir leider abhängig sind. Er tut dies, um uns einen Vorwurf zu machen – nicht Saudi-Arabien. Würde er sein Anliegen im Sinne der Menschenrechte betreiben, müsste er den Islam generell angreifen – und zwar überall, nicht nur in Saudi-Arabien. Noack heuchelt selbst, wenn er westlicher Politik vorwirft, was er selbst betreibt: Beziehungen, und zwar wohlwollende, mit dem Islam zu pflegen.

SpOn: Die letzten Worte von Pfarrer Weisselberg sollen „Jesus und Oskar“ gewesen sein, in Anspielung an den Amtsbruder Oskar Brüsewitz. Der verbrannte sich 1976 aus Protest gegen das DDR-Regime – und aus Protest dagegen, dass er in seinem Kampf gegen den Kommunismus nicht genügend Unterstützung in der Kirche erfuhr. Ist die Kirche zu lax, wenn es darum geht, Widerstand gegen menschenverachtende politische oder religiöse Ideologien zu leisten?

Noack: Brüsewitz und Weisselberg kann man nicht vergleichen. Brüsewitz war während der Herrschaft des Kommunismus Verfolgter. Herr Weisselberg war nicht verfolgt. Der Glaube der Muslime ist keine totalitäre Diktatur.

Nebenbei deklassiert Noack Weisselberg gegenüber Brüsewitz und stellt das Anliegen Weisselbergs indirekt als illegitim dar. Noack bringt mit dem “Glauben der Muslime“ eine Verharmlosung des Islam ein, die sich nach argloser Privatsphäre anhört. Natürlich ist der Glaube selbst keine Diktatur, aber die Umsetzung des Islam mit seinen politischen, moralischen und juristischen Komponenten ist sehr wohl nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Noacks rhetorischer Trick: Der „einzelne Moslem“ und sein Glaube sind schwammig, nicht greifbar, ein Pseudofakt. Die islamische Lehre hingegen ist sehr konkret greifbar in Inhalt und Wirkung. Noack verdeckt mit seinem Pseudofakt die real existierenden Lehrschriften und konkrete Auswirkungen des Islam. Denn kein islamisches Land gesteht seinen Bewohnern die Menschenrechte zu. Darüber hinaus ist die „Diktatur des Islam“ dezentral. Statt dem Stasi-Angestellten machen Mitglieder der islamischen Gemeinden in unseren Großstädten Meldung an die Eltern, wenn deren Töchter heimlich das Kopftuch ablegen oder mit dem anderen Geschlecht „unsittlich“ in Kontakt kommen. Die islamische Diktatur hat in den Familien ihre Grundlage, und innerfamiliäre Gewalt wird schon in der Unterwerfungsbeziehung der Frau unter den Mann im Koran gerechtfertigt.

Will ein Moslem zum Christentum konvertieren, gilt gemäß Koran die Todesstrafe. Mehr zu einer Diktatur als zu einer Religion passt auch, wenn Opponenten eingeschüchtert, verfolgt und ermordet werden. Man denke nur an Hirsi Ali, van Gogh und viele andere. Eine Diktatur basiert meist auf einem Parteien- und Personenkult. Ein Mohammed, die Leitfigur des Islam, ist ebenso wenig kritisierbar, wo immer der Islam Einfluß hat, wie in repressivsten, sozialistischen Diktaturen ein Stalin, Mao, oder Kim. Noack täuscht uns also bewusst, wenn er lediglich die Organisationsstrukturen von Diktaturen zur Erkennung dieser verwendet, nicht aber deren Wirkungsziel und Wirkungsgrad, also deren Inhumanität.

Doch bei Noack passt alles zusammen: Er bildet sich auf seine Ignoranz gegenüber den Opfern islamischen Unrechts sogar noch etwas ein:

Noack: Wir haben als Christen ja auch einen klaren Wahrheitsanspruch. Doch gleichzeitig gilt es, tolerant zu sein. Tolerieren kann ich jedoch nur, was ich für falsch halte, sonst wäre es keine Toleranz. Wir wollen andere überzeugen, doch niemals mit Gewalt. Auch nicht mit Gewalt gegen den eigenen Körper.

Noack ist so perfide, dass er die Selbsttötung Weisselbergs zum Gewaltakt umdeutet! Er zieht damit sowohl Tat als auch Andenken Weisselbergs in den Dreck. Mit dem gewiss gewollten Nebeneffekt, sich selbst als gewaltfreien Toleranzfürsten zu feiern. Für Noack fängt die Toleranzprüfung ja grade dort an, wo Unrecht begangen wird. Noack deutet, wie es typisch ist für Islamfreunde, den Toleranzbegriff in eine Akzeptanzforderung gegenüber islamischen Interessen um. Ohne auf deren Inhumanität und Verfassungsfeindlichkeit auch nur einzugehen.

Noack: Die Tat Weisselbergs verurteile ich, den Menschen Roland Weisselberg dagegen nicht. Wir müssen uns fragen, warum es niemand gab, an den er sich hätte wenden können.

Diese Frage beantwortet doch Noack selbst mit jedem Wort. Von Schuldanerkennung seinerseits ist bei Noack nichts zu sehen. Noack geht sogar noch weiter, und dehnt seine Diffamierungen aus auf alle, die nicht bereit sind, unsere Rechte und Freiheiten aufzugeben.

SpOn: Der Papst hat sich nach scharfen Protesten von muslimischer Seite dafür entschuldigt, einen byzantinischen Kaiser aus dem Mittelalter zitiert zu haben, der sagte, aus dem Islam sei nur „Schlechtes und Inhumanes“ gekommen. Hätte Benedikt XVI. hart bleiben müssen?

Noack: Nein, sein Bedauern zeigt seine Größe. Wir konnten schon beim Karikaturenstreit nicht einfach unsere Maßstäbe anlegen. Bei uns gibt es geordnete Rechtsverhältnisse, die helfen, einen Ausgleich zwischen der Pressefreiheit und dem Schutz der Religion zu erreichen. Zwischen den Kulturen gibt es keine übergeordneten Gerichte, die so etwas entscheiden könnten. Daher muss man auch nachgeben können. Dies können nur Leute, die keine Angst haben und sich ihrer Sache sicher sind. Für Christen kann es selbst im heftigsten Streit nicht darum gehen, andere Menschen zu kränken.

1. Gemäß Noack sollen wir in unseren Ländern die Maßstäbe des Islam anlegen, wenn wir Karikaturen eines Massenmörders anfertigen, den der Islam als Vorbild verehrt.

2. Nebelkerze „fehlende, übergeordnete Rechtsverhältnisse“, als hätten in unseren Ländern nicht mehr unsere Rechtsverhältnisse Gültigkeit. Für Noack reichen diese offenbar nicht aus. Von der islamischen Welt im Gegenzug Respekt vor unseren Werten zu fordern, darauf kommt er nicht. Logisch – seine Werte beinhalten Meinungsfreiheit nicht, sondern die „Vermeidung von Kränkung“. Eine gutmenschlich klingende Umschreibung für eine Zensurforderung gemäß islamischen Kriterien.

3. Die Preisgabe elementarster Rechte feiert Noack als Tugend des „nachgeben können“, und die Verteidigung dieser Rechte geißelt er als charakterschwächliche Angst. Er setzt Andersdenkende moralisch wie persönlich herab – kein Zeichen von Nächstenliebe, sondern von Intoleranz und Ignoranz von Verbrechen.

4. Im Satz zuvor hat er Andersdenkende gekränkt, aber Noack geht es natürlich nur um mögliche „Kränkungen“ von Moslems, nicht aller Menschen. Doch das auch so klar zu sagen, dazu ist Noack zu feige.

Noacks muss auf weitere Diffamierungen zurückgreifen, um seine sachlich nicht haltbare, pro-islamische Position zu sichern:

Die Furcht vor dem Anderen und Fremdenhass kommt aus der eigenen Unsicherheit.

Eine nüchterne Analyse islamischer Gesellschaftsform am Maßstab von Grundgesetz und Menschenrechten kommt für Islamfreunde wie Noack als Motiv nicht in Betracht, den Islam abzulehnen. Es ist das beständig wiederkehrende Motiv dieser Lobby, ihren Opponenten Hassgefühle und Charaktermängel zu unterstellen, während sie selbst das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen aufgrund des Islam ignorieren. Pro islamische Argumentation basiert fast nie auf Fakten, sondern auf Moral und Diffamierung. So baut auch Noack auf die Systematik einer moralischen Gesinnungsdiktatur, an der Pfarrer Weisselberg schließlich verzweifelt ist.




Menschenrechte im Islam – Moslems, Opfer des Islam

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Kriegsopfer in Darfur

Der Islam beansprucht für sich, eine moralisch wie organisatorisch überlegene Gesellschaftsform darzustellen gegenüber allen anderen Systemen. Islam heißt Unterwerfung – unter den angeblichen Willen des Gottes Allah. Der Koran als unverfälscht offenbartes Wort Allahs definiert, zusammen mit den in den Hadithen überlieferten Handlungen und Aussagen des Propheten, die aus islamischer Sicht göttlich gewollte Konzeption für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben aller Menschen, die sich als Moslems, übersetzt als „die Gehorsamen“, betrachten. Folglich unterteilt die islamische Lehre die Welt ein „Haus des Friedens“, dem Dar al Islam, und definiert die Kulturen der Ungläubigen, in denen keine islamische Gesellschaftsordnung herrscht als Dar al Harb, dem „Haus des Krieges“.

Mit der Realität stimmt diese Selbstdefinition jedoch nicht überein. Die islamische Welt weist ein enorm hohes Maß an Repression und Aggression auf, die sich immer zuerst gegen Moslems selbst richtet. Doch während der Westen permanent unter medialer und politischer Anklage steht für unterstellte wie tatsächliche Unzulänglichkeiten, wird über die Verbrechen in der islamischen Welt nur in marginalen Ausschnitten berichtet. Dadurch entsteht ein stark idealisiertes Bild von der islamischen Welt, was natürlich dem Zeitgeist pro-islamischen Denkens im Westen entspricht. Die Fakten zur Gewalt und Intoleranz des Islam wahrzunehmen, steht der Strategie des Scheindialogs entgegen. Dieser dient bislang der Konfliktvermeidung, und nützt der islamischen Seite als propagandistische Forderungsplattform, was im Hinblick auf westliche Verfassungen einen Kurs der Selbstsabotage an unseren Grundrechten und denen der im Westen lebenden Moslems bedeut. Neben den Aspekten innerfamiliärer Gewalt und geschlechtsspezifischer Diskriminierung, die an dieser Stelle noch gesondert eingehend aufgearbeitet werden, finden in der islamischen Welt Kriege und Pogrome von teils enormem Ausmaß statt, über die westliche Medien nur sporadisch berichten.

Die im Westen ausgeprägte Ignoranz islamischer Gewalttätigkeit bedeutet zugleich Ignoranz gegenüber den Opfern des Islam. Ganz besonders betroffen hiervon sind die Moslems selbst, die derzeit die weitaus größte Opfergruppe islamischer Gewalt darstellen. Moslems als Opfer werden speziell dann von den Medien groß in Szene gesetzt, wenn hierfür westliche Täter angeklagt werden können. Die mediale Gewichtung eines Falles wie des Taliban Kurnaz, im Vergleich zu Millionen Zwangsehen oder dem Massenmorden in Darfur, zeigt daß Moslems als Opfer islamischer Gewalt keine größere Lobby haben dürfen. Denn die Thematik „Gewalt gegen Moslems“ wird zum Zweck der Massenmanipulation unterrepräsentiert dargestellt, um eine ideologisch gewollte Islamverharmlosung aufrecht halten zu können. Da haben Artikel wie dieser von Welt-Autor R. Herzinger „Wenn Muslime von Muslimen massakriert werden, schaut niemand hin“ wirklich Seltenheitswert:

Palästina steht mit einem Bein im Bürgerkrieg. Im Irak und in Darfur geht das Abschlachten weiter. Die Welt schaut zu und greift nicht ein. Getötete und unterdrückte Muslime haben keine Lobby. Nach einer kurzen Unterbrechung durch Israels Offensive im Gazastreifen machen die Palästinenser dort weiter, wo sie aufgehört hatten – sie zerfleischen sich gegenseitig. Unter palästinensischer Selbstverwaltung herrscht in den Autonomiegebieten Chaos und Willkür. Die nationalistische Fatah von Präsident Abbas und die formell noch regierende radikalislamische Hamas befinden sich mit einem Bein im Bürgerkrieg. Eine der Fatah nahe stehende Terrorgruppe kündigte gar an, sie wolle den in Syrien residierenden Hamas-Chef Chaled Maschaal liquidieren. Bisher waren „gezielte Tötungen“ von Hamas-Führern nur ein Spezialität des von beiden palästinensischen Fraktionen gehassten „zionistischen Feinds“. Und welcher Aufschrei ging – nicht nur – durch die arabische und islamische Welt wegen dieser fragwürdigen Praxis der Israelis! Doch wenn Araber Araber töten, Muslime Muslime umbringen, scheint dies niemanden sonderlich aufzuregen.
Dabei werden unvergleichlich mehr arabische und muslimische Menschen von Arabern und Muslimen ermordet, verfolgt, gefoltert und gedemütigt als von Nicht-Arabern und Nicht-Muslimen. Beispiel Sudan: Dort lässt eine arabische Regierung die muslimisch-afrikanische Bevölkerung der Provinz Darfur massakrieren und vertreiben. Unter der Herrschaft des sudanesischen Diktators Omar-Hassan al-Bashir sind seit 1989 in kriegerischen Auseinandersetzungen an die zweieinhalb Millionen Menschen umgekommen. Jetzt blockiert das Regime mit chinesischer Rückendeckung die Entsendung einer handlungsfähigen UN-Friedenstruppe. Freilich haben auch Amerikaner und Europäer dem Völkermord lange genug untätig zugesehen. Schlimm genug, aber es ist bezeichnend, dass es in der arabischen Welt deshalb keinen Wutausbruch gab, und dass kein muslimisches Land Sondersitzungen der UN verlangt, um dieses Abschlachten von Muslimen zu verdammen.
Ein anderes Beispiel: Irak. Hoch schlugen weltweit die Wellen der Empörung, als Bilder von dem Misshandlungen und Erniedrigungen von Gefangenen durch US-Wchter in Abu Ghraib publik wurden. Doch heute wird, nunmehr unter irakischer Regie, in den Knästen Iraks gefoltert und gequält fast wie zu Zeiten Saddam Husseins. Das ist allerdings auch kein Ruhmesblatt für die USA, sind sie doch in den Irak einmarschiert, um solche Zustände unmöglich zu machen. Doch wo sind jetzt die arabischen Regierungen und muslimischen Organisationen sowie ihre westlichen Unterstützer, die aufbegehren, weil sie diese Demütigung von Muslimen nicht ertragen können?
Fast täglich werden in Bagdad Dutzende wehrloser Menschen willkürlich in die Luft gesprengt, erschossen oder zu Tode gequält. Die Mörder sind nicht nur islamistische Fundamentalisten, die angeblich die US-Besatzung bekämpfen, es sind auch sunnitische und schiitische Todesschwadrone, die unter Angehörigen der jeweils anderen Religionsgruppe Blutbäder anrichten. Doch Muslime, die von Muslimen ermordet werden, haben offenbar keine Lobby. Getötete und unterdrückte Muslime zählen für die Weltöffentlichkeit nicht, so lange man sie nicht als Opfer eines angeblichen „Kampfs der Kulturen“ zwischen dem Westen und dem Islam verbuchen kann.

So fragt Johan van der Kamp von der Deutschen Welthungerhilfe:

„Warum tun wir nicht endlich etwas? Warum sehen wir nach Bosnien und Ruanda erneut tatenlos zu, wie Hunderttausende massakriert und verjagt werden?“ „Tausende von Dörfern sind zerstört“, sagt auch Alex de Waal, Darfur-Spezialist und Berater der Afrikanischen Union bei den Friedensverhandlungen der verschiedenen Kriegsparteien in Abuja, „auch wenn die Todesraten nicht mehr so hoch sind wie auf dem Gipfel der Auseinandersetzungen im Jahr 2004, lebt ein Großteil der Bevölkerung nach wie vor von Tag zu Tag, von der Hand in den Mund, abgeschnitten von den traditionellen Überlebensstrategien, in heruntergekommenen Lagern, wo das Überleben von fortgesetztem internationalen Interesse und Engagement abhängt.“

Im Irak bekämpfen sich Sunniten und Schiiten. Einer der Höhepunkte dieses Konfliktes war die Zerstörung der Goldenen Moschee von Samara, einem der höchsten Heiligtümer der Schiiten. Hier entlädt sich ein inner-islamischer Konflikt der auf die Zeit unmittelbar nach dem Ableben des Propheten zurück geht.

Alle islamischen Länder sind Diktaturen oder weisen Verfolgung von Systemkritikern unterhalb der offiziellen Ebene, durch korantreue Moslems auf. Moslems die den Islam aufgeben wollen, sind grundsätzlich von Repression und sogar Mord bedroht, da Glaubenswechsel im Islam als eines der schwersten Verbrechen gilt.

Die Gewalttätigkeit innerhalb des islamischen Hauses des Friedens gründet auf der prinzipiellen Legitimation der Gewaltanwendung bei islamisch definiertem Fehlverhalten im Alltag aufgrund islamischer Rechtssprechung sowie Krieg und Mord auf der politischen Ebene. Diese ist konzeptionell auf Machterhalt der islamischen Gesellschaftsordnung ausgelegt und eröffnet einer entsprechenden Interpretation die Pforten, wie aus dieser Fatwa hervorgeht:

Es ist zweifellos so, dass der Prophet des Islam sagte: „Ein Muslim darf nur in drei Fällen getötet werden: 1. Wenn eine verheiratete Frau Ehebruch begeht oder 2. die Person ein Totschläger oder 3. eine von der Religion (Islam) Abgefallener ist, bzw. er eine (muslimische) Gruppe verlässt.“

Dies läßt sich dann politisch z.B. so umsetzen:

„… Die verbrecherische Gruppe [gemeint sind die Schiiten] bezwecken die Abschaffung der Sunna [der Lebensweise Muhammads] und die Abwendung vom Koran… . Die besten dieser Nation, die Weggefährten des Propheten, werden in al-Khomeinis Veröffentlichungen als Abtrünnige beschrieben…“.

Während sich der Islam in der Propaganda als perfektes, Frieden schaffendes Gesellschaftskonzept darstellt, versagt dieses Konzept in der Praxis nicht nur massiv. Vielmehr fördert Gewaltanwendung, da der Islam zahlreiche Gewaltlegitimationen jederzeit bereit hält. Nicht nur gegen Ungläubige, sondern auch ausgeprägt gegen Moslems, die sich nicht Normenkonform verhalten oder machtpolitisch im Weg stehen. So findet sich im heiligen Koran eine scharfe Abwertung von Moslems, die den Islam nicht „richtig“ (Heuchler) leben oder von ihm abfallen. Z.B. in Sure 9,73:

O Prophet, kämpfe gegen die Ungläubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihre Herberge ist Dschahannam, und schlimm ist das Ende.

Und 9,74:

Sie schwören bei Allah, daß sie nichts gesagt hätten, doch sie führten unzweifelhaft lästerliche Rede, und sie fielen in den Unglauben zurück, nachdem sie den Islam angenommen hatten. Sie begehrten das, was sie nicht erreichen konnten. Und sie nährten nur darum Haß, weil Allah – und Sein Gesandter – sie in Seiner Huld reich gemacht hatten. Wenn sie nun bereuen, so wird es besser für sie sein; wenden sie sich jedoch (vom Glauben) ab, so wird Allah sie in dieser Welt und im Jenseits mit schmerzlicher Strafe bestrafen, und sie haben auf Erden weder Freund noch Helfer.

Mordanweisungen finden sich im Koran selbst nicht, jedoch eindeutig in den anerkanntesten Haditen. So z.B. Bukhari, Band 9, Nr. 57, 58 oder 64:

Ganz ohne Zweifel hörte ich den Gesandten Allahs sagen: „Während der letzten Tage werden junge, törichte Leute auftauchen, die schöne Worte machen, aber deren Glaube nicht weiter geht als bis zum Hals (d.h. sie werden keinen Glauben haben) und die aus ihre Religion verlassen werden, wie ein Pfeil ein Spiel verläßt. Wo ihr sie auch findet, tötet sie. Denn jeder der sie tötet, wird dafür am Tag der Auferstehung belohnt werden.“

Die Gewalttätigkeit innerhalb der islamischen Welt muß im Zusammenhang mit den Gewaltlegitimationen der islamischen Lehre gesehen werden. Gewalt als Handlungsoption ist im Islam strukturell angelegt und wird ausdrücklich als Mittel zum Machterhalt verwendet, aufgrund göttlich inspirierter Weisung durch den Propheten selbst. Geprägt durch die enorme Durchdringungskraft islamischer Lehre im Alltag ist es aus soziologischer wie psychologischer Sicht nur logisch und konsequent, wenn sich die islamischen Gewalt- und Repressionslegitimationen in konkreten Handlungen leicht und häufig auswirken. Und vor allem nur dann kritisiert werden, wenn sie im Widerspruch zur islamischen Lehre stehen – nicht aber weil sie Menschenrechte verletzen! Denn Selbstkritik wird aufgrund der Inhalte islamischer Lehre automatisch zur Islamkritik. Und die ist wiederum gemäß Scharia und Koran verboten weil gotteslästerlich.

Die islamische Kultur findet sich somit gefangen in einem beinah auswegslosen Gesellschaftskonzept, das sich aufgrund des eigenen Perfektheitsanspruches als nicht reformierbar erweist. Moslems als Opfer wahrzunehmen, bedeutet aus islamischer Sicht, den Islam als nicht perfekte Kultur anzuerkennen, …was wiederum Gotteslästerung bedeutet …