Europa – ein Kontinent verabschiedet sich kulturell

Das Römische Reich, die Indianer, und nun die Kultur Europas. Erstere sind bereits Geschichte, Europa wird bald Geschichte sein. Innere Schwäche und Zerstrittenheit sowie demografische Schwäche gegenüber aggressiven, demografisch starken Kulturen ließen Hochkulturen und ganze Bevölkerungen untergehen. Genau in dieser Situation befindet sich heute Europa. Ein Kontinent, der sich in den nächsten Jahrzehnten nicht nur verändern wird, sondern dessen kulturelle Errungenschaften verschwinden werden und dessen Bevölkerung rein rechnerisch ohne massive Steigerung der Geburtenraten bald in der islamischen Migrationsbevölkerung aufgehen wird.

Walter Laqueur hat in seinem Buch „Europas letzte Tage“ Fakten zusammen getragen, die man in multikultureller Glückseeligkeit nicht nur ignoriert, sondern versucht zu brandmarken wie neuzeitliches Ketzertum. Sowohl demografisch, finanzpolitisch sowie sozialpolitisch ist Europa ein Kontinent, der seine letzten Reserven aufzehrt. Europa hat sich festgelegt auf ideologische Konzepte ohne Realitätsbezug und muß zwangsläufig an dieser Realitätsverweigerung scheitern.

Der Kölner Stadtanzeiger faßt Laquers Thesen zusammen:

Es hörte sich zumindest schön an: Das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert Europas. Der Europäischen Gemeinschaft gehört die Zukunft, sie ist wirtschaftlich potent, politisch klug organisiert, vorbildlich demokratisch und ökologisch ambitioniert, kurz: Sie ist das neue Utopia, ein Modell für den Rest der Welt. Mit dieser These überraschte vor zwei Jahren der amerikanische Vordenker Jeremy Rifkin, dessen Buch konsequent „Der europäische Traum“ heißt.

Doch von Rifkins steiler These ist der Lack schneller ab, als er aufgetragen wurde. Selbst Brüsseler Europa-Enthusiasten werden sich kaum zu solch waghalsigen Visionen hinreißen lassen. Der Eindruck ist vermutlich nicht abwegig, dass Rifkins Begeisterung für Europa sich eher aus seiner fundamentalen Kritik an den USA speist. Auch Optimismus darf nicht bodenlos sein, ein paar nachvollziehbare Fakten braucht es schon.

Die liefert jetzt Walter Laqueur – doch die produzieren keine Zuversicht. Im Gegenteil. Schon der Titel warnt Gemütskranke vor der Lektüre: „Die letzten Tage von Europa“. Der deutschstämmige Historiker mit den Wohnsitzen London und Washington malt ein rabenschwarzes Bild von der Zukunft. Nun sind, Spötter wissen das, Prognosen vor allem dann schwierig, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen. Aber Laqueur orientiert sich nüchtern an Zahlen und Daten, die der Zukunft nur einen sehr überschaubaren Spielraum lassen.

Vor allem die schrumpfende Einwohnerschaft führt er als entscheidenden Faktor immer wieder an. Um 1900 lebten in Europa mehr als 20 Prozent der Weltbevölkerung, heute sind es noch zwölf Prozent, Ende des Jahrhunderts werden es nach (optimistischen) UN-Berechnungen weniger als vier Prozent sein. Dramatisch wird dieser Prozess auch deshalb, weil er sich ab Mitte des Jahrhunderts beschleunigen wird wegen des enormen Anstiegs des Durchschnittsalters. In Europa wird es in drei Jahrzehnten bei 60 Jahren liegen (USA 30). Ohne nennenswerte Zuwanderung leben dann statt 82 Millionen nur noch 32 Millionen Menschen in Deutschland, in ihrer Mehrheit alte. Wer soll die Betreuung übernehmen, wer für die ökonomische Basis sorgen, die die gewohnten Segnungen des Sozialstaats sicherstellt?

Zuwanderung aus anderen europäischen Ländern wird es nicht geben können: Ob Spanien oder Italien, ob Polen oder Bulgarien, überall schrumpft die Bevölkerungszahl gewaltig. Allein die Ukraine wird in den nächsten 40 Jahren fast die Hälfte ihrer Einwohnerschaft verlieren. Dieses Phänomen, in Teilen Ostdeutschlands mit seinen entleerten oder vergreisenden Orten schon zu besichtigen, wird zum Charakteristikum eines Kontinents. Das wird die Dimensionen im Weltmaßstab verändern, zunächst langsam, dann schneller und schließlich dramatisch. Anzeichen für eine Umkehr des Trends, der mit Ausnahme kleiner Schwankungen seit gut 150 Jahren zu beobachten ist, gibt es nicht. Kann, fragt Walter Laqueur, ein Erdteil mit einer rapide schrumpfenden und gleichzeitig überalterten Bevölkerung das 21. Jahrhundert dominieren? Gute Frage, klare Antwort.

Nicht wirklich trösten kann der Umstand, dass in der Nachbarschaft Europas, in Nordafrika und im Nahen Osten, die Bevölkerung geradezu explodiert. 100 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze werden in den nächsten zehn Jahren dort benötigt – doch niemand weiß, wo sie herkommen sollen. Eine Zeitbombe, so Laqueur: „Die Frage ist nur, ob sie im Nahen Osten oder in Europa oder an beiden Orten explodieren wird.“ Eine massive Zuwanderung aus Nordafrika oder dem arabischen Nahen Osten bietet auch wenig Perspektiven angesichts der Tatsache, dass der Anteil arbeitsloser junger Muslime in den Staaten Westeuropas ohnehin schon exorbitant hoch ist – Ergebnis einer mangelnden Integration. Sie ist ein weiterer Risikofaktor für die Entwicklung des Kontinents. Weder in Großbritannien noch in Frankreich oder Deutschland ist die Integration zumal der muslimischen Zuwanderer gelungen – obwohl die deutsche Regierung etwa rund 100 Millionen Euro jährlich für diesen Zweck ausgibt.

Die Bevölkerung Europas schrumpft nicht nur, sie verändert auch massiv ihre Zusammensetzung. Die Aussichten auf eine gelingende Integration werden nicht besser, wenn sich in den Ballungsräumen Zuwanderer-Enklaven gebildet haben, die ähnlich groß sind wie die Wohngebiete der angestammten Bevölkerung. Hier hat ganz offensichtlich ein ganzer Kontinent etwas verschlafen. Der „europäische Traum“ entpuppt sich zunehmend als verträumte Selbsttäuschung.

Bislang haben vor allem die sozialstaatlichen Errungenschaften entstehende Spannungen in den Gesellschaften beherrschbar gehalten. Doch die Leistungen werden längst auf Pump erbracht, künftige Generationen müssen sie nachträglich abzahlen. Nicht zuletzt deswegen gibt es in Deutschland eine kräftige Abwanderung qualifizierter Kräfte in die boomenden Regionen der Welt – was die Situation für die Zurückbleibenden nicht verbessert. Zwar haben fast alle europäischen Staaten damit begonnen, durch moderate Leistungskürzungen und höhere Steuerfinanzierung ihr Wohlfahrtsmodell im Kern zu retten. Doch das Tempo des Umbaus, so muss befürchtet werden, hält nicht Schritt mit dem Tempo der Veränderungen.

Längst lassen sich die entstandenen und sich verschärfenden Probleme nicht mehr im nationalstaatlichen Rahmen alleine lösen. Doch von Einigkeit ist Europa weit entfernt. Der Verfassungsprozess ist derzeit festgefahren, eine gemeinsame Außenpolitik ebenso wenig in Sicht wie auch nur eine gemeinsame Idee davon, was EU-Europa sein und wohin es sich entwickeln soll. Statt sich an dem illusionären Gedanken an eine Supermacht Europa zu wärmen, wäre ein kalter Blick wie der Laqueurs auf die Realitäten angebrachter.

Anmerkung: Typisch für die europäische Selbstüberschätzung war Schröders Geschwafel von der „Friedensmacht Deutschland“. Ohne Eingreifen der USA wäre der Balkankonflikt nicht zu beenden gewesen. Wirtschaftlich lebt Europa von der Substanz. Es verliert Fertigungskapazität und muß bei der Brain-Power bald ebenfalls mit China und Indien konkurrieren. Europas Wohlstand gründet auf negativem Schuldensaldo. Permanent steigende Neuverschuldung zu Gunsten der Sozialsysteme trägt deutlich zum Brutto-Inlands-Produkt bei. Diplomatisch erreicht Europa keines seiner selbst gesteckten Ziele, z.B. in Nahost. Dennoch hält man sich für reich und mächtig, und gestattet einen enormen Migrations-Zustrom in die sozialen Netze – letztlich einem Ausdruck von irrationalem Größenwahn zwecks moralischer Selbsterhöhung.

Keines der von Laqueur benannten Einzelphänomene ist neu. Aber sein Verdienst ist es, eine auf den Kontinent bezogene Gesamtschau zu liefern. Das Gesicht Europas ändert sich, das wird in Kreuzberg oder Köln-Kalk ebenso sichtbar wie in Bradford oder anderen Großstadtvierteln. Umso wichtiger die Frage, was lässt sich unter den beschriebenen Umständen an Werten und Traditionen Europas in die Zukunft retten. Diese Zukunft wird, wenn es gut läuft, bescheidener sein als Gegenwart und Vergangenheit.

Walter Laqueur: „Die letzten Tage von Europa“ , Propyläen, 208 Seiten, 19,90 Euro.

Da ich das Buch von Laqueur bisher nicht gelesen habe, und dieser Aspekt in der Zusammenfassung nicht vorkam, soll hier noch auf den sehr wichtigen psychologischen Umstand, der maßgeblich zum Niedergang Europas führt, eingegangen werden.

In und über Europa hat sich ein negatives Selbstbild etabliert, obwohl es seinen Bürgern noch nie so gut ging. Umfassende Gesundheitsfürsorge, soziale Absicherung, gratis Bildungssysteme, ein historisches Maximum an Toleranz und persönlicher Freiheit für die breite Masse sind selbstverständlich geworden. Dennoch setzt keine positive Identifikation mit der eigenen Kultur ein, was Voraussetzung für einen Bewahrungswillen ist. Denn der mediale und politische Fokus ist konzentriert auf einige tatsächliche, aber auch imaginäre Defizite wie ungerechte Bildungschancen, steigende Armut, angeblichen Rassismus der Einheimischen. Die mediale wie politische Rhetorik ist entkoppelt von der Realität, bauscht faktenverzerrt Mißstände auf zu Systemmängeln, und dient dem Zwack der ideellen Selbsterhöhung einerseits, und der Legitimation des eigenen Machtanspruches andererseits.

In Europa hat sich eine Dekadenzkultur etabliert unter den Eliten und oberen Gesellschaftsschicht seit „68“, die Tonangebend wurde im gesellschaftlichen Gestaltungsprozeß. Speziell Akademiker sind weit überproportional blind für die Folgen multikultureller Bereicherungsdogmatik. Sie können es sich leisten weitab von den Brennpunkten zu wohnen, wie islamischer Fremdenfeindlichkeit und Integration verweigernder Gegenkultur zu Grundgesetz und Menschenrechten. Sie bringen ihre Kinder bevorzugt in Schulen mit geringem islamischem Migrantenanteil unter. Huldigen aber dennoch weiterhin ihrem Ideal von der multikulturellen, sprich, sich islamisierenden Gesellschaft.

Hier geht es um psychologische Bedürfnisse von Menschen, denen es schlicht zu gut geht. Weitgehend enthoben von existenziellem Druck ist es für viele privilegierte Mitglieder europäischer Gesellschaft wichtiger geworden, im Bekenntnis zu Idealen Selbstbestätigung zu finden, als sich mit der Realität zu befassen.

Die Anhänger multikultureller Massenzuwanderung und des pro islamischen Dogmatismus finden sich am ausgeprägtesten und exemplarisch in der Wählerschaft und Sympathisanten der Grünen und deren Dogmen. Diese stellen die einkommensstärkste Wählergruppierung nach denen der FDP dar. Sie sind überproportional oft Akademiker und oft in Berufen tätig oder streben diese an, die als selbsterfüllend und selbstverwirklichend empfunden werden. Sie sind überproportional oft beim Staat beschäftigt und überproportional oft in medialen Berufen tätig. Sowie im pädagogischen Bereich, wo sie als Multiplikatoren fungieren.

Diese Personengruppe ist der moralische Trendsetter in den europäischen Gesellschaften geworden (auch ohne explizite grüne Partei ist das Gesinnungsäquivalent im linken Politspektrum überall in Westeuropa deutlich ausgeprägt, weil die ethisch-kulturellen Entwicklungen seit „68“ überall sehr ähnlich waren).

Sie ist zugleich unfähig und unwillig, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen über die Wirksamkeit und Auswirkungen ihrer Thesen, weil sie selbst davon erst ganz zuletzt betroffen ist, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Für diese privilegierte Schicht, die zugleich die gesellschaftspolitisch einflußstärkste Gruppierung in Westeuropa darstellt, ist es aufgrund des subjektiven Empfindens ein sehr zentrales Anliegen, ihren Ich-Idealen als Gutmensch zu huldigen.

Der Multikulturalismus links-grüner Prägung mit seinen nicht finanzierbaren, inhumanen parallelgesellschaftlichen Auswirkungen (Ausbreitung von Fremdenfeindlichkeit gegen Einheimische, Zwangsehen, Ehrenmorde,….) ist Ausdruck einer Dekadenzgesellschaft. Weil dies den Idealen konträr entgegen steht, an denen man die eigene Kultur misst. Zugleich wird eigene Gesellschaft trotz all ihrer Vorzüge sehr negativ wahrgenommen, weil dies als prestigeträchtig gilt.
(Anmerkung: Sozialstaatliche Forderungsmentalität gilt als ultimativer Beleg für moralisches Gutsein, während ein Bekenntnis zu einer Leistungs- und Belohnungsgesellschaft als Ellenbogenkultur gilt. Doch Leistung schafft erst die Basis für einen Sozialstaat. Indem man die Leistungsgesellschaft negiert, sägt man den Ast ab, an dessen Ende die sozialen Früchte gedeihen.)

Genauso absurd verhält es sich bezüglich pro-islamischer Migrationspolitik. Während unsere westliche Kultur unter permanenter Anklage steht rassistisch und fremdenfeindlich zu sein, wird die Ablehnung und Aggressivität vieler islamischer Migranten gegen Einheimische und Juden, sowie die bisweilen mörderische Intoleranz untereinander (Ehrenmorde) ignoriert. Im Namen des Anti-Rassismus wird ausgerechnet Akzeptanz für die intolerante Kultur des Islam zum Beweis für gutmenschliche Toleranz stilisiert. Die Maßstäbe könnten konträrer nicht sein. Ehrenmorde, Zwangsehen, die fast vollständige Befolgung des Korangebotes, daß islamische Frauen keine unreinen, minderwertigen Ungläubigen weder ehelichen noch zum Freund haben dürfen (es gibt kaum weibliche islamische Ehepartner mit Nicht-Moslems) – all dies gilt nicht als Ausdruck einer fremdenfeindlichen, intoleranten, inhumanen Kultur.

Eine Kultur als Bereicherung zu sehen, die derart offensichtlich und grob das europäische Kulturgut der Menschenrechte ablehnt, bedeutet zugleich eine Abkehr von der eigenen Kultur und deren Idealen. Es ist dekadenter Ausdruck von Selbstzerstörung sich formell auf europäische Toleranz-Ideale zu berufen, um islamischer Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit den Weg zu ebnen.

Europa hat ein wertschätzendes Bewusstsein für die Errungenschaften seiner Kultur verloren, zumindest was die Eliten betrifft. Folglich erkennt man nicht mehr, was für einen immensen und irreversiblen Rückschritt die Expansion des Islam in Europa bedeutet in menschenrechtlicher, kultureller und letztlich auch materieller Hinsicht. Europa verteidigen heißt heute, Europa kulturell bewahren. Anstatt vor den Toren Wiens findet heute der Kampf um die Vorherrschaft statt in den Medien und bei der Baugenehmigung für Moscheen.

Eine Kultur jedoch, die ihre Eroberer willkommen heißt, obwohl diese immer offensichtlicher ihre Ablehnung und oft auch Verachtung gegen die Einheimischen und deren Kultur zeigen, muß unter gehen. Und sie will unter gehen, wenn sie sich z.B. islamische Zensurvorschriften unter Preisgabe ihrer einstigen Rechte zum Ideal erhebt, aus „Respekt vor dem Islam“. Der demografische Faktor unterstützt und beschleunigt lediglich, was sich ohnehin als kultureller Trend etabliert hat und sich mit jedem Tag verfestigt.

» Die letzten Tage von Europa. Ein Kontinent verändert sein Gesicht – von Walter Laqueur




ZEIT, WELT, SPIEGEL: Dhimmi-Medien feiern Heitmeyer-„Studie“

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"Religion oft letzter Identitätsanker"?

Die Studie von W. Heitmeyer über die Bösartigkeit der Deutschen und deren kritiklose Übernahme durch die Medien ist auf PI bereits ausführlich thematisiert worden. Nun ist kritiklose Übernahme eine Sache, das genüssliche Benutzen der Studie zur Untermauerung der eigenen Islamophilie hat allerdings noch ein ganz anderes Kaliber. Was Anna Reiman sich hier auf SpOn geleistet hat, dürfte nicht einmal vom Muslimmarkt zu toppen sein.

Das erste, was beklagt wird, sind wachsende Vorurteile der Deutschen gegen den Islam:

Die große Politik hat das Zusammenleben mit dem Islam auf die Agenda gesetzt. Aber in der deutschen Bevölkerung wachsen die Vorurteile gegenüber Muslimen, wie neue Studien zeigen.

Hier wird die Tatsache, dass die Bevölkerung die Nase voll davon hat, für blöd verkauft zu werden, sich ein realistisches Bild vom Islam macht und diesem deshalb zunehmend kritisch bis ablehnend gegenübersteht, glatt ins Gegenteil verkehrt. In ein Vorurteil nämlich, was suggerieren soll, dass es keinerlei Grundlage für das Misstrauen der Bevölkerung gibt. Gleiches sagt bereits die Headline zum Artikel „Das Problem ist die generalisierende Kritik am Islam“. Mit anderen Worten, nicht die kritikwürdigen Missstände dieses Todeskultes sind das Problem, sondern die Kritik daran.

Die große Politik hat das Thema Integration oben auf die Agenda gesetzt – aber die Bevölkerung will nicht recht mitziehen. Diesen Eindruck könnte man zumindest bekommen, wenn man die neuesten Studien zu Fremdenfeindlichkeit und Islam liest. So konstatierte die Studie „Deutsche Zustände 2006“ des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer eine „steigende Islamophobie“ in Deutschland auch unter Gebildeten. Gut ein Viertel aller befragten Deutschen meinte, Muslime sollten in Zukunft nicht mehr nach Deutschland zuwandern. Die Abwehr gegen den Islam zieht sich der Studie zufolge durch alle Schichten.

Hier wird ganz dreist aus der überaus begrüßenswerten Ablehnung einer totalitären Ideologie eine Fremdenfeindlichkeit konstruiert. Damit hofft man, Islamkritiker schnell zum Schweigen zu bringen. Turmfalke beschrieb es so:

Ziel dieser „Studie“ ist nicht die Datenerhebung, sondern das Abstecken von Tabuzonen rund um die Thematiken Zuwanderung und Islam. Jede Abweichung von den Idealen des Multikulturalismus wird diffamiert als zutiefst unmoralisch, sogar „menschenfeindlich“.

Menschenfeindlich, fremdenfeindlich – alles zutiefst ablehnungswürdig. Da freut man sich besonders, wenn andere uns genauso mies sehen:

Und kaum ist „Deutsche Zustände“ erschienen, hat eine Agentur der Europäischen Union, die Beobachtungsstelle für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC), einen Bericht vorgestellt, der die die Ergebnisse der Heitmeyer-Studie unterfüttert. Europas Muslime bekommen, wenn überhaupt, oft nur sehr schlecht bezahlte Jobs, wohnen häufig in ärmlichen Verhältnissen und haben kaum Chancen auf gute Bildung. Jeden Tag erfahren sie Diskriminierungen – unabhängig von ihren ethnischen Herkunft oder ihrer Einstellung zur Religion, so steht es in dem Bericht.

Besonders pauschalisierend wird laut EUMC in Deutschland über Muslime gedacht. So glauben 70 Prozent der Deutschen, dass es „Probleme gibt, wenn man als gläubiger Muslim in einer modernen Gesellschaft lebt“. In Frankreich, Spanien und Großbritannien sind diese Zahlen deutlich niedriger – in Frankreich glauben nur 26 Prozent an Probleme. Das Euro-Barometer hat gerade festgestellt: Auf die Frage, ob Migranten eine große Bereicherung für das Land sind, haben nur 30 Prozent aller befragten Deutschen mit Ja geantwortet. Das ist im europäischen Vergleich unterdurchschnittlich.

Solche Aussagen haben die Grenze zum Schwachsinn bereits überschritten: Wer Zwangsheiraten, arrangierte Ehen, Ehrenmorde, Genitalverstümmelungen, Entmündigung von Frauen, Körperstrafen und Steinigungen als Bereicherung ansieht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Da können wir wahrhaft stolz auf unsere Landsleute sein, dass sie mehrheitlich in diesen Dingen keine Bereicherung sehen. Nach dem Volk kriegen jetzt die Politiker ihr Fett ab:

Aber nicht nur die Bevölkerung ist skeptisch gegenüber Muslimen – auch von Seiten des Staates würden Verdächtigungspolitik betrieben. Wie der Migrationsreport des Rats für Migration sieht auch die EUMC die Gefahr, dass Integrationspolitik sich immer mehr von sicherheitspolitischen Abwägungen abhängig macht als von der Förderung von Gleichheit.

Unverantwortlich, überhaupt eine Gefahr zu sehen, die vom Islam ausgehen könnte – diskriminirend, stigmatisierend!. Aber es wird noch besser, die Tatsache, dass die Deutschen dem Islam immer ablehnender gegenüberstehen, wird in Unkenntnis verkehrt:

Armin Laschet, Integrationsminister in NRW, erklärt sich die Ergebnisse der Studien auch damit, dass „die Erkenntnis, dass der Islam Teil der deutschen Gesellschaft ist, bei vielen erst in diesem Jahr kam“. Jahrelang seien Realitäten verdrängt worden, sagte er zu SPIEGEL ONLINE. Der Islam werde noch als fremd wahrgenommen – und das habe auch mit den muslimischen Vertretern zu tun. „Wenn alle Imame gut Deutsch sprechen könnten, würde auch der Islam anders wahrgenommen“, glaubt Laschet. Er sehe das Problem, dass viele Muslime in Deutschland nicht genug Deutsch können, um ihre Religion auf hohem Niveau zu erklären.

Also, da uns keiner erklären kann, dass der real existierende Islam gar nicht der real existierende Islam ist, haben wir Angst vor ihm. Oder, um es mit dem hochaktuellen George Orwell zu sagen: „Krieg bedeutet Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke“ … und Islam ist Bereicherung. Es muss doch verdammt noch mal möglich sein, das den Menschen endlich klarzumachen!

» Email an die Spiegel-Autorin Anna Reimann: anna_reimann@spiegel.de

(Spürnasen: B. Kant und Jochen D.)




„Zwangsheirat hat nichts mit dem Islam zu tun“

zwangsheirat.jpgEin weiteres Beispiel aus der Welt der Kulturbereicherer wurde uns jetzt aus München zugeschickt. Deutscher Mann liebt türkische Frau – das ist eine völlig unzulässige Verbindung und wird mit Morddrohungen und Zwangsverschleppung bestraft. Ein Einzelfall sicherlich, wir wissen es.

Zwangsheirat, so wurde nämlich sogleich von „kompetenter“ Seite versichert, haben mit dem Islam gar nichts zu tun und käme überall vor – es handelt sich somit um allgemein verbreitete Einzelfälle.

In München trug sich folgender Fall zu. Da der Beitrag registrierungspflichtig ist, bringen wir ihn ausführlicher:

Eine türkische Familie hat den deutschen Verlobten ihrer 20-jährigen Tochter entführt, um das Ende der Beziehung des Paares zu erzwingen. Sie zerrten den 20-jährigen Münchner in ein Auto und setzten ihn mit Morddrohungen unter Druck. Die Tochter sollte nach dem Willen der Familie sofort in die Türkei zurückkehren, das Flugticket war bereits gekauft. Mutter, Vater und Bruder der Türkin sitzen wegen Geiselnahme in Haft. Der junge Münchner und die junge Türkin hatten sich verliebt, als sie gemeinsam eine Ausbildung zum Raumausstatter machten. Die seit einem Jahr andauernde Beziehung war von Beginn an durch die türkische Familie gestört worden. Mehrfach hatte der 27-jährige Bruder dem Verlobten an der Arbeitsstelle aufgelauert, ihn bedroht und beleidigt. Bis vor drei Monaten hatte die junge Türkin noch zu Hause gewohnt, bis das so unerträglich wurde, dass sie mit ihrem Freund zusammenzog. Am Mittwochmorgen lauerte ihre Familie vor der Wohnung des Paares. Als der 20-Jährige zur Arbeit ging, wurde er plötzlich in der Nähe der U-Bahnstation Dülferstraße vom Bruder und dem 53-jährigen Vater seiner Verlobten gepackt und in ein Auto gezerrt, wo die 53-jährige Mutter saß. Einen Fluchtversuch unterband die Familie durch Schläge auf den Kopf des Mannes. Nur durch einen Zufall war das Paar nicht gemeinsam zur Arbeitsstelle aufgebrochen: Die junge Frau war krank im Bett geblieben.

Sofort nach der Geiselnahme fuhr die Familie den jungen Mann zu einem abgelegenen Ort. Dort fielen Morddrohungen: Er solle die Tochter anrufen, damit man auch sie mitnehmen könne. Sollte sie sich weigern, werde auch die Familie des jungen Münchners nicht lange leben. Da ein Telefonat mit der Tochter misslang, beschlossen die drei Täter, zum Hasenbergl zurückzukehren. Dort gab der Entführte vor, die Toilette einer Aral-Tankstelle benutzen zu müssen. Obwohl ihn Bruder und Vater begleiteten, gelang ihm die Flucht. In Todesangst rannte er weg, so schnell, dass er seine Turnschuhe verlor. Auf der Dülferstraße angekommen half ihm die Autofahrerin eines roten Kombis, die ihn zu einer Telefonzelle brachte, in der er die Polizei alarmierte.

Die Familie hatte seit langem geplant, die Tochter in die Türkei zu bringen. Für die gesamte vierköpfige Familie war am 22. Dezember ein Flug nach Antalya gebucht, für die Tochter jedoch fehlte ein Rückflugticket. Damit war klar, dass die Tochter gegen ihren Willen in die Türkei verfrachtet werden sollte, sagt Herbert Linder von der Mordkommission.

Immer wieder hatten ihr die Eltern deutlich gemacht, dass sie keine Beziehung zu einem Deutschen billigten. So versteckte die Mutter den Verlobungsring der Tochter. Erst jetzt fand ihn die Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung im Schrank wieder. Die Eltern leben seit mehr als 30 Jahren in Deutschland und stammen aus einer kleinen Stadt im südöstlichen Anatolien. Der 58-jährige Vater ist seit Jahren als Arbeiter in einem Münchner Betrieb tätig, die 20-jährige Tochter wurde in München geboren. Trotz ihres langjährigen Aufenthalts spricht der Vater nur wenig, die Mutter kein Deutsch.

Anlässlich dieses Vorfalls, der natürlich nichts mit dem Islam zu tun hat, ließ uns die „Expertin“ Gabi Reichhelm vom Pädagogischen Institut der Stadt für Mädchenförderung und Krisenintervention wissen:

Immer häufiger werden in München Mädchen und junge Frauen mit psychischer oder physischer Gewalt gezwungen, einen Mann zu heiraten, den sie nicht wollen oder überhaupt nicht kennen.

Wer jetzt aber denkt, diese erschreckende Entwicklung habe etwas mit der Einwanderung von Menschen mit moslemischen Wurzeln zu tun, wird sogleich eines besseren belehrt:

Zwangsheirat, betont die Expertin, sei jedoch primär kein an Religion oder Nationalität gebundenes, sondern in erster Linie ein kulturelles Phänomen. „Das kommt auch in katholischen Familien vor und hängt stark von der Geschlechter-Hierarchie ab.“

Das ist natürlich sehr beruhigend, dass der Islam nicht das Problem ist, obwohl wir die Äußerungen auf Muslimmarkt so verstanden hatten, dass im Islam der Papa entscheidet, wen die Tochter heiratet. Bestätigung erhielt Frau Reichhelm von einer anderen „Expertin“.

Das bestätigt auch Cornelia Lohmeier von der städtischen Gleichstellungsstelle. Sie erinnert sich an ein 20-jähriges Pärchen, das im Sommer Zuflucht in München suchte: Er kam aus dem Irak, sie aus dem Kosovo, und sie waren auf der Flucht vor beiden Familien, berichtet Lohmeier. Die Dunkelziffer bei den gesetzlich verbotenen Zwangsheiraten sei so groß wie die Vielfalt der Erscheinungsformen. Das reicht von der arrangierten Heirat über sanften Druck bis zu offener Gewalt und sogar zum Ehrenmord.

Ein faszinierendes und überzeugendes Beispiel dafür, dass Zwangsheiraten nicht nur im Islam vorkommen. Er aus dem Irak, sie aus dem Kosovo. Ob beide katholisch waren? Oder jüdisch?

Email: gabi.reichhelm@muenchen.de

(Spürnasen: Inscius und Bernd v. S.)




Multikulturelle (rassistische) Realität

Multikultifundamentalisten wie C. Roth stellen uns die Frage, „in welchem Deutschland wir leben und ob wir unsere multikulturelle und multireligiöse Realität akzeptieren oder uns ihr verweigern.“ Diese multikulturelle Realität drückt sich aus in explodierenden Vergewaltigungsraten, immer offenerer, rücksichtsloserer Brutalität gegen Personengruppen die aus islamischer Sicht als minderwertig und hassenswert gelten wie Juden und Einheimische generell. Eine logische Folge islamischer Moral- und Sittenlehre gemäß Koran und Prophetenvorbild. Dem islamisch geprägten Sozialisationsprozeß folgt die Umsetzung im Alltag. Z.B. wenn 30 Moslems einer einheimischen Schülerin das Leben zur Hölle machen.

Missbrauch des Rassismusbegriffes

Gemäß den Grünen oder der EUMC haben Moslems als Heilige zu gelten. Jede Ablehnung ihrer Ethik und ihres Verhaltens, und sei es noch so brutal (Ehrenmord), pervers (Ehen mit weiblichen Kindern ab neun Jahren) oder diskriminierend (Zwangsehen) hat als nicht kritikwürdig zu gelten im Zusammenhang mit der kulturellen Ursache dieser Verbrechen: Der Lehre und den Gesetzen des Islam. Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rassismus – offiziell gibt es das bei Moslems und im Islam nicht, sondern einzig Personen aus dem westlichen Kulturkreis sollen hierzu befähigt sein. Dieser einseitig inszenierte „Anti-Rassismus“ ist rassistisch in seiner gegensätzlichen Bewertung und Faktenakzeptanz von Diskriminierungsproblematik bei westlichen und islamischen Personen. Er folgt dem Denk- und Deutungsmuster des Rechtsextremismus, nur mit vertauschten Rollen.

Im Klima der Angst

Es wagt kaum noch jemand dieser rassistischen Dogmatik des Multikulturalismus zu widersprechen. Schlimmer noch – man wagt es kaum noch sich rassistischer, diskriminierender und fremdenfeindlicher Haltungen und Übergriffe durch Moslems zu erwehren oder diese öffentlich zu machen.

Ein Klima der Angst und der Einschüchterung ist eindeutig kein Kennzeichen einer freien, humanen Gesellschaft, sondern das einer Diktatur. Der Multikulturalismus funktioniert nun nicht nach den klassischen Mustern einer Diktatur, sondern hat eine subtile Rollenverteilung hervorgebracht. Multikulturelle Politiker und Medien setzen die moralischen Handlungs- und Diskussionsstandards und tabuisieren wichtige Problematiken. Sie verhindern eine Anpassung der Rechtssprechung zur Bekämpfung von rassistischen und diskriminierendem Kulturimport. Zugleich erleben islamische Migranten diese Thematisierungstabus als faktischen Freiraum ihre patriarchalisch-fremdenfeindliche Kultur bis weit über die Grenzen der Strafgesetzbücher weitgehend ungehindert auszuleben.

Multikulturelle Realität im Fallbeispiel

Hier ein schockierendes und erschütterndes Fallbeispiel, wie Menschen und deren Rechte preisgegeben werden auf dem Altar des Multikulturalismus.

Die junge Innsbruckerin (Anna, 13 Jahre), die von 20 bis 30 teils jungen Erwachsenen am Mittwochnachmittag misshandelt und dabei mit Handys gefilmt wurde, hat seither panische Angst. Nachdem sich Anna von ihrem 14-jährigen türkischstämmigen Freund in der Vorwoche getrennt hat, wird die 13-Jährige seit Anfang dieser Woche mit dem Tod bedroht.

Ihr Ex-Freund soll angekündigt haben: „Dir wird was passieren, du wirst schon sehen.“
Schulleitung und Polizei wussten Bescheid. Am Dienstag eskalierte die Situation: „Wenn du noch einmal Scheiße baust und redest, dann hast du irgendwann kein Gesicht mehr“, drohte ein zirka 18-jähriger am Hals tätowierter Mann vor der Schule, der auch gegenüber einem Lehrer der Hauptschule Wilten bereits meinte: „Sie reden mit einem Mann, der sehr gefährlich werden kann.“ Beim Tätowierten handelt es sich um einen Bekannten des Ex-Freunds.

Anna wandte sich an Lehrkräfte und die Direktorin der Schule, die Polizei wurde informiert. Am Mittwochvormittag wiederholte der 13-jährige Ex-Freund Annas die Drohungen: „Heute bist du dran, heute machen wir dich alle, heute wirst du sterben.“ Wieder informierte Anna ihre Lehrer, wieder wurde die Polizei von den Drohungen in Kenntnis gesetzt. Um zirka 14.30 Uhr passten dann fast 30 Personen Anna in der Leopoldstraße nahe der Triumphpforte ab. Annas beste Freundin, die sich nun ebenfalls bedroht fühlt, musste die Misshandlungen mit ansehen. Zu Anna selbst meinten die Angreifer: „Wenn du zurückschlägst und dich wehrst, gehen wir alle auf dich los und legen dich um.“

Sicher – ein extremes Beispiel von Fremdenfeindlichkeit mit islamischem Sozialisationshintergrund. Doch Bedrohungen von Einheimischen sind längst alltäglich. Nur – die Medien schweigen darüber. Und die Opfer wagen es nicht, dies öffentlich zu machen. Denn unser Rechtssystem ist nicht darauf ausgelegt die Opfer zu schützen, sondern die Rechte der Täter zu wahren und (unzureichend) Sühne zu üben. Nach Erstattung von Strafanzeige ist man vielfach weiterhin Kriminellen schutzlos ausgeliefert. Zusätzlich fürchtet man den medialen und politischen Rufmord, sobald man das „Gesetz des Schweigens“ über Opfererlebnisse speziell bei islamischen Tätern bricht. Eine Anzeige bedeutet nur noch mehr Bedrohung und zusätzlich das fast sichere Risiko extremer sozialer Ächtung bis hin zur Zerstörung der beruflichen Existenz (siehe Fall von Herrn Ulfkotte) und dem Stigma der moralischen Aussätzigkeit. Entsprechend hoch ist die Dunkelziffer bei islamisch motivierten Verbrechen.

Für Opfer islamischer Diskriminierung und Verfolgung bleibt oft nur die Wahl zwischen Unterwerfung und Flucht. So auch bei der 13 jährigen Anna – deren elementarste Rechte ein Rechtsstaat wie Österreich nicht gewillt ist, effektiv zu schützen.

Die 13-Jährige ist inzwischen aber untergetaucht. „Wir wissen nicht, was passiert, wenn sie auf die Straße geht“, erklärte Annas Mutter, und ihre Angst kommt nicht von ungefähr: Als die Anwältin der Direktorin mitteilte, dass sie Anna in einem anderen Innsbrucker Gymnasium unterbringen wolle, soll diese gesagt haben: „Tun Sie es nicht, die finden sie. Verlassen Sie das Bundesland.“

Tatmotiv basiert auf islamischer Sozialisation

Selten genug, daß über solche Vorfälle berichtet wird. Dazu hat sicher beigetragen, daß die Eltern Anwälte sind und sich zu wehren wissen. Doch gleich zu Anfang stellt das berichtende Medium klar: „Hat mit dem Islam nichts zu tun“. Als hätte der Islam keinen Einfluß auf die Werte der jeweiligen Kriminellen gehabt mit seiner totalen Durchdringung des Alltags.

Anders Wedat Gökdemir, ein in Tirol lebender türkischstämmiger Jurist: „Das ist schon aus gesellschaftlicher Sicht zu verurteilen. Was die da aufgeführt haben, ist weder mit türkischer Kultur noch mit moslemischer Religion zu vereinbaren. Auf ein Mädchen loszugehen, dazu noch in der Gruppe widerspricht dem türkischen Männerbild“, findet der Jurist am Freitag klare Worte gegenüber der Tiroler Tageszeitung.

Das ist eine Falschinformation. Frauen zu verprügeln ist im Koran als legitimes Recht des Mannes über die Frau verankert, um sie sexuell gefügig zu machen (4,34). Bei ungläubigen Frauen ist der islamische Mann im Rahmen des kriegerischen Djihad generell verfügungsberechtigt, was aus etlichen Hadithen hervorgeht, in denen der Prophet sogar Vergewaltigungen billigt. Ferner sind Frauen im Koran als „Acker“ beschrieben, den man nach belieben „pflügen“ darf. Hinzu kommt, daß Frauen im Rahmen islamischer Sklavenhalterei immer auch Sex-Sklavinnen waren. Der patriarchalische Besitz- und Verfügungsanspruch des Mannes über die Frau wird im islamischen Sozialisationsprozeß sogar meist dann noch tief verinnerlicht, wenn der Islam keinen bewußten, zentralen Rang im Alltag einnimmt. Vor diesem Hintergrund ist dieses Verbrechen gegen eine 13 Jährige ein rassistisch-diskriminierender Akt aufgrund des Islam.

Ziel dieses Verbrechens war es dem Opfer den Willen zur Selbstbestimmung zu brechen. Ein Tatmotiv, das im Islam keineswegs als Verbrechen gilt gemäß Koran. Entsprechend unzureichend ist das Unrechtsbewußtsein hierzu in weiten Teilen islamischer Bevölkerungen weltweit und in Europa. Folglich ist islamische Sozialisation und deren Ethik das eigentliche Tatmotiv. Dieser äußerst wichtige Umstand für präventiven Opferschutz und die Aufarbeitung des islamischen Rassismus, Frauenverachtung und Fremdenfeindlichkeit wird jedoch totgeschwiegen von Medien und Politik. Das hat den Effekt von Unterstützung dieser Verbrechen, und folgt der Logik der undifferenzierten und pauschalierenden Verheiligung von Moslems und dem Islam generell.

Weil man den Islam grundsätzlich nicht als fremdenfeindlich und diskriminierend wahrnehmen will, werden die Gefahren, die von seinem Sozialisationseinfluß ausgehen, nicht erkannt, und mißgedeutet als „Jugendbalgerei“

Vorwürfe, die Polizei nehme die Sache nicht ernst, weist er aufs Schärfste zurück. „Wenn wir von der Staatsanwaltschaft keine Informationen über eine Strafanzeige bekommen, kann man das der Polizei nicht vorwerfen. Zudem hat uns die Schule nicht mitgeteilt, dass eine Schülerin konkret bedroht wird“, sagte Zimmermann und meint weiter: „Es war lediglich von Unruhen zwischen Schülern die Rede.“

In Wirklichkeit liegt hier ein Tatmotiv vor, das in seiner Verabscheuungswürdigkeit rechtsextremistischer Fremdenfeindlichkeit in keiner Weise nachsteht.

Moslems verweigern Selbstkritik

Im Alltagsdetail zeigt sich, was auch auf die große Politik zutrifft. Moslems disqualifizieren sich ganz überwiegend selbst als Dialogpartner, weil ihnen jegliche Bereitschaft zur Selbstkritik fehlt. Nach dem oben zitierten islamischen Anwalt zeigt auch die Familie des Kriminellen keinerlei Einsicht und Schuldbewußtsein:

Darin wurde Annas Ex-Freund namentlich erwähnt, der sich inzwischen aber selbst als Opfer sieht: Annas Vater habe den Buben bedroht, gab der Vater des 14-Jährigen an. Außerdem habe sich die 13-Jährige die Verletzungen „selbst angetan, um die Angelegenheit aufzubauschen“, erzählte die ältere Schwester des Ex und zudem „habe ihr Bruder mit dem Mädchen schlussgemacht, nicht umgekehrt“.

Lage der Opfer ist verzweifelt

Für das Opfer sind solche Aussagen das typische Martyrium das weibliche Gewaltopfer ohnehin fast immer durchmachen aufgrund der verachtenden Haltung der Täter bei Sexualverbrechen. Hier kommt noch die kulturelle Dimension hinzu, und daß man sich einer anonymen, gut organisierten, zu extremer Gewalt entschlossenen Gemeinschaft gegenüber sieht. Und der eigenen Gesellschaft, der man faktisch ziemlich egal ist.

Die 13-Jährige bleibt aus Angst weiter untergetaucht. Ab Montag wird sich ein Psychologe um das Mädchen kümmern, das seit dem Angriff mit massiven psychischen Problemen kämpft. „Wir haben mit Anna gesprochen, sie will auf keinen Fall mehr in diese Schule zurück“, schildert der Vater. Anna muss Tirol verlassen und wird künftig ein Internat, vielleicht sogar im Ausland, besuchen.

Wer nicht über die Mittel verfügt wie die Eltern von Anna als Anwälte, bleibt dem islamischen Rassismus weiterhin hilf- und schutzlos ausgeliefert. Dieser Fall zeigt exemplarisch, daß die multikulturelle Akzeptanz islamischer Diskriminierungskultur Europa seiner Rechte und Freiheiten beraubt. Multikulturalismus bedeutet in der Praxis die Preisgabe elementarster Menschenrechte, weil man sich weigert den Islam als das anzuerkennen was er ist: Eine Kultur die die Menschenrechte ablehnt. Der armen Anna werden darum noch unzählige weitere Opfer samt traumatischer Erfahrungen folgen.




Islamkritiker schreiben offenen Brief an Bundesregierung

In Deutschland lebende Ex-Muslime und Islamkritiker haben Bundeskanzlerin Merkel und die Bundesregierung in einem offenen Brief aufgefordert, keine Islamisierung der Gesellschaft zuzulassen. Islamisierungstendenzen müsse mit aller Entschiedenheit entgegengewirkt werden. Die islamischen Organisationen würden nichts zur Integration beitragen sondern seien bemüht, Konflikte hochzuschaukeln, um sich durch diese Stärke Ansehen unter den Zuwanderern zu verschaffen.

Die islamischen Verbände sollten nicht durch eine weichgespülte Islamkonferenz gestärkt werden, man müsse ihnen im Gegenteil ihre Grenzen aufzeigen und im Sinne des Rechtstaates klare Bedingungen stellen. Die Gesellschaft dürfe nicht vor Fundamentalisten zurückweichen.

OFFENER BRIEF AN DIE BUNDESREGIERUNG

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Bundesinnenminister Schäuble,
sehr geehrte Damen und Herren der Regierungskoalition!

Die von Ihnen initiierte Islamkonferenz sollte der Chancengleichheit aller in Deutschland lebenden Menschen dienen. Es ist begrüßenswert, wenn die Bundesregierung somit beginnt, endlich zu akzeptieren, dass Deutschland längst ein Einwanderungsland geworden ist.

Fragwürdig ist jedoch der Weg, den Sie bislang eingeschlagen haben. Damit meinen wir die Auswahl Ihrer primär religiösen Gesprächspartner, insbesondere die Vertreter der islamischen Organisationen. Wir sind überzeugt, dass Sie damit nur zur Ethnisierung und Konfessionalisierung beitragen.

Wir bitten Sie zu bedenken:
Viele kritische und „aufgeklärte“ Muslime und Nicht-Muslime, aber auch viele islamkritische Einwanderer sind nicht organisiert. Das darf jedoch nicht dazu führen, dass sie ausgerechnet von islamisch-politisch organisierten Organisationen vertreten werden sollen und somit von der Bundesregierung ignoriert werden.

Die hiesige Einwanderungspolitik atmet immer noch den Ungeist mythischer Blutsgemeinschaftskategorien, statt den politischen Citoyen, den mündigen und selbstbestimmten Staatsbürger zu adressieren und zu fördern. Deshalb werden die Eingewanderten oder nach Deutschland geflüchteten Menschen nach Nationalität und nach Religion sortiert und sogar in der dritten Generation der hier geborenen, immer noch zu Fremden erklärt.

Wir möchten jedoch einfach als Menschen, Bürger dieses Landes angenommen werden. Wir möchten nicht nach der Religion oder nach der jeweiligen Nationalität des Herkunftslandes sortiert werden. Wir möchten nicht Tag für Tag unseren Stammbaum mit uns tragen müssen.

Gemeinsam mit Menschen der Mehrheitsgesellschaft, die an Chancengerechtigkeit interessiert sind, richten wir an Sie den Appell, sich als Gesprächspartner für die Gestaltung unseres Miteinanders nicht vornehmlich religiöse Organisationen auszusuchen, sondern demokratische Verbände und gesellschaftlich engagierte Personen.

Bedenklich erscheint uns Ihr Weg aus folgenden Gründen:

Erstens:
Die meisten unter „islamisch“ subsumierten Menschen stammen aus der Türkei. Jahrzehntelang wurde, wenn von Türken die Rede war, mit ihrer Nationalität argumentiert, nicht mit der Religion. Obwohl die Türken aus einem laizistischen Staat kommen, werden sie seit kurzem, auch in den Medien, pauschal als Muslime etikettiert. Die Menschen, die aus der Türkei stammen, aber ihre Identität als „islamisch“ definieren, sind allein streng religiöse Islamisten mit politischen Ambitionen. Die Mehrheit versteht sich einfach als Menschen oder etikettiert sich national: türkisch, kurdisch, arabisch usw. Wie es auch ein türkisches Sprichwort treffend auf den Punkt bringt, ist die Religion eine Privatsache: „Gebet und Schuld bleiben verborgen“.

Zweitens:
Indem Sie islamische Pseudo-Vertreter an den Konferenztisch holen und primär die Religion zum Thema machen, verschaffen Sie der radikalen religiösen Minderheit unter den Einwanderern eine überproportionale Bedeutung und fördern deren Etablierung qua beabsichtigter staatlicher Alimentierung. Indem Sie ausgerechnet diese islamischen Organisationen mit allen hiesigen Menschen aus islamischen Herkunftsländern insgesamt gleichsetzen, betreiben Sie die staatliche Konfessionalisierung von Moderaten und Nichtgläubigen.

Die Strategie des französischen Innenministers Sarkozy, die fundamentalistischen Muslime als Gesprächspartner zu akzeptieren und als verlängerten Arm der Regierung zu nutzen, hat doch nur diesen radikalen Gruppen genutzt. Dadurch konnten sie sich als

* eine der Regierung parallele Autorität behaupten,
* noch mehr Ansehen und Mitglieder unter Einwanderern gewinnen und
* sich international vernetzt in der französischen Einwandererszene einmischen.

Um nichts anderes geht es auch hierzulande.

Hinter den islamischen Verbänden, mit denen Sie in der Islam-Konferenz sitzen, stehen große politische und finanzielle Mächte. Diese Organisationen haben politische Ziele, die mit der Integration nichts zu tun haben. Dies wollen wir mit folgenden Punkten – unter vielen anderen – begründen:

1. Würden der selbsternannte Islamrat und die anderen „islamischen“ Organisationen es mit einer angeblichen Orientierung an den Grundwerten der Verfassung ernst meinen, so müssten sie öffentlich bekennen, dass die Menschenrechte für sie in erster Linie bindend sind – und nicht durch eine Interpretation der Verse des Korans relativierbar. Zudem müssten sie solche Verse, die einem friedlichen Zusammenleben entgegenstehen, offen selbstkritisch thematisieren.

2. In einigen Versen des Korans wird die Freundschaft mit Ungläubigen, d.h. den Christen und Juden und Nichtgläubigen verboten. Eine muslimische Frau darf einen Nichtmuslim nur dann heiraten, wenn dieser zuvor zum Islam konvertiert ist. Der Koran ist voller Feindseligkeiten gegen Christen, Juden, Polytheisten und Ungläubige. Wollten diese islamischen Organisationen wirklich die Integration unterstützen, müssten sie solche Verse öffentlich debattieren und sich distanzieren.

3. In einigen Versen des Korans wird empfohlen, wenn es dem Interesse des Islam dient, die Christen und Juden anzulügen. Wir erwarten dazu eine öffentliche Klarstellung des selbsternannten Islamrats.

Die Islamkonferenz wird auf der Grundlage einer paternalistischen Position heraus durchgeführt, denn die meisten Menschen aus muslimischen Ländern werden somit gezwungen, sich religiös zu definieren und zu verorten. Ausgerechnet der weltanschaulich neutral sein sollende Staat würde mit einer Übertragung staatskirchenrechtlicher Privilegien auf islamische Verbände nicht die Integration fördern, sondern die Segregation: Wer aus dem Iran zuwandert, bekommt als Flüchtling des Mullahregimes hier eine islamische Kirchensteuer verpasst, wobei ein Austritt aus der islamischen Gemeinschaft laut Koran nicht möglich ist.

Welche Konsequenzen wird dies haben? Werden Kinder der Einwanderer künftig staatlich finanzierten islamischen Kindergärten, islamischen Konfessionsschulen usw. zugewiesen? Und wird dann dort das Ablegen des Kopftuches als Verstoß gegen die staatlich privilegierten Trägergrundsätze verstanden werden? Soll das Finanzgebaren islamischer Verbände mit dem Körperschaftsstatus weitgehend der öffentlichen Kontrolle entzogen werden?

Es mag sein, dass Sie islamischen Organisationen solche Privilegien nicht einräumen möchten. Aber da derartig problematische Privilegien auf christlicher Seite bereits bestehen, werden sich islamische Organisationen in dieses System leicht hineinklagen können.

Diese islamischen Organisationen wollen weder die Integration noch die Deeskalierung des verbalen „religiös gefärbten künstlichen Kulturkampfes“ in Deutschland. Gerade die Konflikte erhöhen ihre Chance, an Ansehen und an Macht unter den Einwanderern zu gewinnen. Tatsächlich besitzen sie noch keine so weit reichende Autorität unter den Zuwanderern.

Statt die islamischen Verbände durch eine weichgespülte Islamkonferenz zu stärken, wäre es dringend notwendig, ihnen Grenzen aufzuzeigen und klare Bedingungen zu stellen.

Nach den Ehrenmorden und den gerichtlichen Auseinandersetzungen um das Kopftuch sollte überlegt werden, welche Verfassungsprinzipien durch religiöses (Un)Recht verletzt werden. Der „Ehrenmord“ an Hatun Sürücü und vielen anderen Mädchen und Frauen ist auch ein Ergebnis der Bestärkung grundrechtsfeindlicher Haltungen durch diese politischen islamischen Verbände. Die hiesige Rechtssprechung ist derlei Verbrechen gegenüber von oft erstaunlicher Milde. Sehr gerne werden die politisch-religiösen Zusammenhänge bereits von den Ermittlungsbehörden ignoriert.

Wer die Betreuung von Einwanderinnen und Einwanderern den islamischen Verbänden zuweist, befördert deren Isolation und Entrechtung. Dass derlei der ehemaligen Ausländerbeauftragten der früheren Bundesregierung, Fr. Marie Luise Beck, preiswürdig erschien, zeigt, wie fatal es ist, wenn Menschenrechte einer naiven Religionsprivilegierung untergeordnet werden.

Und Sie laden nun jene Kräfte zu einer Konferenz für Integration, die den Nährboden für islamische Gewalt bilden und am weitesten von der Idee der Integration entfernt sind! Das bedeutet nicht nur ein verfassungsrechtlich bedenkliches Zurückweichen, es ist die direkte Förderung der Desintegration, der Ethnisierung und der religiösen Separierung der Zuwanderer.

Als Vertreter eines modernen Rechtstaats sollten Sie aufzeigen,

* dass diese Gesellschaft nicht vor Fundamentalisten zurückweicht und ihnen nicht Schritt für Schritt zunehmend mehr Raum im öffentlichen Leben überlässt; und
* dass es möglich ist, einen Wertekatalog anhand der Menschenrechte zu entwickeln, mit dem alle Menschen leben können, ohne ihre Religion in den Vordergrund zu stellen.

Wir sind der Meinung, dass der Staat vor einer Verhandlung mit religiösen Organisationen verlangen sollte, dass diese ein Basispapier gegen Gewalt, für Pluralität und Humanität unterzeichnen. Dieser Grundlagenvertrag sollte international bekannt gemacht werden. Vielleicht könnte ein solches Modell auch international Schule machen.

Wir fordern Sie auf, die Menschenrechte konsequent als Grundlage Ihrer Politik zu beachten. Religiöse Vorschriften – welchen „Gottes“ auch immer – dürfen nicht neben oder gar über staatliches Recht gestellt werden. Ansonsten werden Zug um Zug fundamentale Errungenschaften der Moderne verloren gehen und diese Ge-sellschaft in ihrer Entwicklung massiv zurückgeworfen werden.

Samstag, 16. Dezember 2006
UnterzeichnerInnen Liste:

Arzu Toker, Journalistin, Schriftstellerin, Köln
Dr. Reza Hajatpour, Orientalist, Schriftsteller, Bamberg
Mina Ahadi, Islamkritikerin und Vorsitzende des Internationalen Komitees gegen Steinigung und Todesstrafe
Can Mileva Rastovic, Kulturmanagment, Köln
Nasrin Amirsedghi, Publizistin, Mainz
M. Kurt Saygin, Dipl.-Chemieingenieur, Berlin
Necati Mert, Studierter Ökonom und Publizist, herausgebender Redakteur des Quartal-Periodikums DIE BRÜCKE – Forum für antirassistische Politik und Kultur, Saarbrücken
Bülent Yarar, Unternehmer, Mannheim
Hartmut Krauss, Sozialwissenschaftler, Pädagogischer Leiter in der Erwachsenenbildung, Osnabrück
Dr. Michael Schmidt-Salomon, Schriftsteller, Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung, Trier

Wir gehen davon aus, dass die Unterzeichner von selbsternannten Islamspezialisten alsbald in der Luft zerrissen werden, weil sie natürlich von der Materie nichts verstehen.

(Spürnase: Kreuzritter)




Studie: „Jeder zweite Deutsche ist fremdenfeindlich“ (Teil 2)

Wie erwartet begeistern sich heute die Medien für die vorgestern auch auf PI besprochene „Studie“ zur Fremdenfeindlichkeit der Deutschen. Trotz der offensichtlich unseriösen und methodisch unwissenschaftlichen Datenerhebung und Interpretation. Die Zeit bietet dem Autor der „Studie“, W. Heitmeyer, breiten Raum für seine diffamierenden Unterstellungen.

Die Welt übernimmt diese völlig unkritisch und bestätigt sie sogar. Ziel dieser „Studie“ ist nicht die Datenerhebung, sondern das Abstecken von Tabuzonen rund um die Thematiken Zuwanderung und Islam. Jede Abweichung von den Idealen des Multikulturalismus wird diffamiert als zutiefst unmoralisch, sogar „menschenfeindlich“. Und zu dieser „Menschenfeindlichkeit“ trägt angeblich der WM-Fahnenrausch und die Kampagne „Du bist Deutschland“ bei. Einfach nur krank, könnte man sagen, stünde nicht eine politische Zielsetzung dahinter.

Diese „Studie“ dient als „objektiver“ Befund zwecks Munitionierung multikultureller Rhetorik. Subtil wird der Hälfte der deutschen Bevölkerung untergejubelt, sie neige zunehmend zu rechtsextremem Gedankengut, was im Fahnen schwenken bei der WM Ausdruck und Förderung findet. Quasi als Kompensation von Abstiegsängsten, weil auch die Mittelschicht ihre Zukunftsperspektiven immer skeptischer sieht.

Es ist daher riskant, soziale Desintegration mit Nationalstolz kompensieren zu wollen. Dies hat sich auch bei der Fußballweltmeisterschaft gezeigt. Der »neue« Nationalstolz in Schwarz-Rot-Gold wurde allgemein begrüßt. Die Auswertung der Daten unserer Längsschnittstudie von 2002 und 2006 zeigt jedoch, dass Nationalstolz einen signifikanten Einfluss auf fremdenfeindliche Einstellungen hat: Je höher die Identifikation mit Deutschland und je größer der Stolz auf die eigene Gruppe, desto stärker werden Fremdgruppen abgewertet.

Methodischer Ansatz der Diffamierung und Deklassierung

Heitmeyer mißbraucht seinen Nimbus als „Sozialwissenschaftler“ indem er willkürlich definiert, was erlaubt sein soll (das was seiner Gesinnung entspricht) und was nicht. In gediegener Wortwahl verwendet er Zuschreibungen, die deklassierender kaum noch sein können, und eher ihn als Schüler rechtsradikaler Rhetorikschule offenbaren, als die von ihm Diffamierten überführt:

Nun zeigen unsere Analysen, dass sich das Ausmaß bei verschiedenen Elementen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit deutlich zwischen Land und Stadt unterscheidet.

Aus Skepis gegenüber Zuwanderungsraten, die unsere Sozialsysteme und Integrationsfähigkeit überfordern, konstruiert Heitmeyer „Menschenfeindlichkeit“. Das kommt einer bewußten und zielgerichteten Verteufelung Andersdenkender gleich. Heitmeyer ist viel zu sehr Profi, als daß er extreme Diffamierungen nicht bewußt verwenden würde, die Multiplikatoren in Medien und Politik einkalkulierend, die griffige Schlagworte benötigen.

Unsere diesjährige Analyse der feindseligen Mentalitäten gegenüber schwachen Gruppen, wie wir sie in unserem jährlichen Bericht über »Deutsche Zustände« beschreiben, zeigt drei auffällige Entwicklungslinien: Das Ausmaß an Fremdenfeindlichkeit mit deutlicher Zustimmung dazu, dass es zu viele Ausländer im Lande gebe und sie nach Hause geschickt werden sollten, wenn die Arbeitsplätze knapp würden, nahm in den letzten Jahren kontinuierlich zu. Dies gilt auch für die subtile Abwehr jener Gruppen, gegenüber denen Etabliertenvorrechte reklamiert werden.

Heitmeyers Diffamierungen basieren auf der Ignoranz legitimer ökonomischer Gründe wie Steuerlasten und Konkurrenz um Arbeitsplätze als Anlaß einer Ablehnung der bisherigen Zuwanderungspraxis. Doch er deutet bewußt und willkürlich diese Motive um als rassistisch anrüchige Fremdenfeindlichkeit. Da Fremdenfeindlichkeit extrem negativ bewertet wird, kommt dies einer gezielten Verteufelung gleich.

Subtil lässt Heitmeyer durch seine deklassierenden Zuordnungen keinerlei moralisch legitimen Spielraum mehr übrig für Erwägungen, die den seinigen widersprechen. Und dies, obwohl er den existenziellen Druck als Motiv für eine Ablehnung von Massenzuwanderung durchaus erkennt: „Auf Feindseligkeit stoßen die zugewanderten Fremden gerade in den abwärtsdriftenden Regionen.“ Er verlangt die reglose Hinnahme einer Verschlechterung der eigenen Lebenslage durch Massenzuwanderung ohne Limit und Mitgestaltungsrecht. Denn einen anderen Standpunkt als Massenzuwanderung gut zu heißen, gesteht Heitmeyer moralisch nicht zu. So baut Heitmeyer eine rhetorische Falle auf, aus der es kein Entrinnen gibt. Es sei denn, man übernimmt Heitmeyers Standpunkt.

Heitmeyers „Studie“ sagt viel über ihn selbst und seine Intentionen aus. Diese basieren auf einem alleinigen, moralisch begründeten Gestaltungsanspruch bezüglich Zuwanderung einerseits, und zugleich auf diffamierenden, unwissenschaftlichen, rein auf demagogische Wirkung abzielenden Negativ-Zuschreibungen Andersdenkender. Heitmeyer verkörpert praktisch genau das, was er anderen vorwirft. Zudem projiziert er seine eigene Charakterstruktur und stupid-intolerante Gesinnung auf andere. Denn wenn es für Heitmeyer so ist, daß die bisherige Massenzuwanderung nur aufgrund von Fremdenfeindlichkeit erklärbar ist, muss das für andere noch lange nicht gelten.

Exkurs: Die politischen Debatten werden zunehmend bestimmt durch die Erfüllung moralischer Standards. Sachliche Abwägungen treten in den Hintergrund, wie z.B. die Kosten der Massenzuwanderung. Insbesondere die Linksparteien berufen sich auf moralische Standards, um ihre Interessen durchzusetzen. Und dies sehr erfolgreich, da ihnen die Medien als massenmanipulative Multiplikatoren sehr wohl gesonnen sind. Mit der Verankerung bestimmter moralischer Standards in der Bevölkerung läßt sich der Kurs der Politik weitaus wirksamer bestimmen als mit rationalen Analysen und Abwägungen. Denn die Lenkung der Massen erfolgt durch Emotionen weitaus effektiver, als durch Sachinformation. Die bürgerlichen Parteien haben längst kapituliert vor der moralischen Deutungsdominanz der Linken und laufen den von den Linksparteien gesetzten Moralstandards orientierungslos hinterher.

Pseudowissenschaftler wie Heitmeyer munitionieren die Linksparteien mit Scheinfakten und liefern die Interpretation gleich mit.

Medien als distanzlose Multiplikatoren

Viele Journalisten sind gefangen in zeitgeistlichen Moralparametern und mangelndem Reflektionsvermögen oder selbst linksideologisch orientiert, das heißt sie sind jemandem wie Heitmeyer durchaus ähnlich, wenn sie in ihrem missionarischen Anliegen massenmanipulativ legitime und durchaus rationale Standpunkte moralisch diskreditieren.

Die Welt liefert nun ein Beispiel, wie die „Studie“ Heitmeyers“ medial umgesetzt wird. Kein Hauch von Nachdenklichkeit und kritischer Analyse ist erkennbar. Als stammte Heitmeyers Diffamierungsstudie direkt von einer unfehlbaren Gottheit, die eine absolute Wahrheit verkündet.

Eine Langzeitstudie, die erschreckt: Fast die Hälfte aller Bundesbürger ist fremdenfeindlich eingestellt. Fast jeder fünfte Deutsche hängt rechtspopulistischen Vorstellungen an. Kampagnen wie „Du bist Deutschland“ oder die Patriotismuswelle um die Fußball-WM verstärken die Ressentiments gegenüber schwachen Minderheiten zusätzlich. In einigen Gegenden Deutschlands wird bereits „Demokratie-Entleerung“ festgestellt.

Besonders eindrücklich ist diese Passage:

Danach sieht mittlerweile die Hälfte der Bundesbürger im Islam keine bewundernswerte Kultur mehr, knapp 50 Prozent sind allgemein fremdenfeindlich eingestellt.

Methodischer Ansatz der Deutungshoheit und Faktenunterschlagung

Medium wie Studienautor stellen es als moralisch fragwürdig dar, den Islam nicht als bewundernswerte Kultur zu sehen. (Wobei die Hälfte des immerhin tut trotz Ehrenmorden ect.) So als wäre es Ketzerei, dies anders zu sehen. Die Formulierung ist im Tonfall der Empörung, des Entsetzens. Die Suggestionskraft in der Formulierung zielt darauf, eine ungehörige Tabuverletzung zu diagnostizieren.

In voller Absicht wird mit keinem Wort in der gesamten Studie auf die Gründe für die Ablehnung des Islam eingegangen. Ob eine Kultur „bewundernswert“ ist, die die weibliche Hälfte der Menschheit für minderwertig deklariert und entsprechend diskriminiert, die Zwangsehen und Ehrenmorde in ihrem Ethik- und Rechtskodex festschreibt, die absolut repressiv und intolerant agiert in ihrem Herrschaftsbereich, und ob aufgrund der Inhumanität des islamischen Gesellschaftssystems erst diese Ablehnung erfolgt – das thematisiert Heitmeyer nicht.

Indem Heitmeyer es gezielt unterläßt, auf die Motive für eine Ablehnung des Islam einzugehen, schafft er sich erst die Basis für eine moralische Aburteilung. Erst ohne den Motiv-Zusammenhang erscheint Islam-Skepis als willkürlich und unmoralisch. Tatsächlich ist sie moralisch absolut legitim, da der Islam in seiner Ethik ein gegenüber dem Grundgesetz ablehnend und feindselig ausgerichtetes, konkurrierendes Gesellschaftssystem darstellt.

Genau diese differenzierte Sicht will Heitmeyer durch moralischen Druck blockieren. Heitmeyer will gar nicht, dass über den Islam unter dem Aspekt von dessen systemimmanenter Menschenrechtsfeindlichkeit debattiert wird. Sondern der Islam soll als grundsätzlich akzeptabel (sogar bewundernswert) gesehen werden – trotz seiner offensichtlichen Menschenrechtsverletzungen.

Politisch korrekter Rassismus in Heitmeyers Studie

Heitmeyer definiert Täter- und Opferrollen nach einem denkbar oberflächlichen, aber etablierten Klischee. Minderheiten sieht er generell in der Opferrolle. Selbst wenn diese, wie viele Moslems, weitaus patriotischer und fremdenfeindlicher sind, weitaus intoleranter und gewalttätiger, als die Deutschen. Für Heitmeyer kommt die Rolle der Bösen nur für Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft in Frage.

In der Welt wird dieses Suggestiv-Klischee aufgegriffen:

Ausdrücklich warnte Heitmeyer vor den Folgen der derzeit laufenden Identitäts- und Nationalstolzkampagnen („Du bist Deutschland“), da sie nicht nur die Zugehörigkeit zu einem großen Ganzen, sondern auch die Ressentiments gegenüber schwachen Minderheiten verstärkten.

Multikulti-Politiker berufen sich auf „Studie“

Politiker nutzen diese „Studie“ als Rechtfertigung für ihre Aufzwingungspolitik des pro-islamischen Multikulturalismus, zum Beispiel Thierse:

Der Bundestagsvizepräsident appellierte an die Kommunen und Länder, mehr gegen eine Kultur der Aus- und Abgrenzung zu unternehmen und mehr für eine Kultur der Anerkennung zu tun.

Im Klartext meint Thierse, man solle den Islam und seine grundgesetzkonträre Ethik akzeptieren. Die Selbstausgrenzung der Moslems, die nicht dulden, dass man den Glauben wechselt, oder dass eine Tochter Allahs einen unreinen Ungläubigen heiratet, oder auch nur Händchen hält, halten die Fürsprecher des Islam nicht für Zeichen der Aus- und Abgrenzung oder gar eines kulturellen Rassismus. Ihre Toleranzforderungen stellen sie einzig an diejenigen, die eine solche grundgesetzfeindliche Kultur ablehnen.

Faktisch fordern die Fürsprecher des Islam Akzeptanz für die islamische Ablehnung des Grundgesetzes, und deuten die Ablehnung inhumaner islamischer Ethik und Verhaltens um in Intoleranz. Zugleich nennt man die Ausbreitung islamischer Ethik und Rechtsnormen Integrationserfolg, obwohl faktisch eine Separation in eine grundgesetzkonträre Parallelgesellschaft vorliegt.

Heitmeyers „Studie“ zeigt, wie mit raffinierter Methodik das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung untergraben wird, da einer Abweichung von der Dogmatik des Multikulturalismus die Diffamierung folgt. Sein Ziel ist nicht die Benennung von Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit. Das offenbart schon seine Methodik und deren Interpretation. Heitmeyer geht um die Durchsetzung seines ideologischen Weltbildes als einzig legitimer Gesellschaftsform.

» Der Videoblog Outcut TV hat sich auch mit dem Thema befasst und folgendes Video ausfindig gemacht:

» Und hier noch ein Brief unseres Lesers Dr. Thomas F. an die Welt-Redaktion zu "Immer mehr Deutsche haben Angst vor Muslimen" – Welt vom 14. Dezember:

Herr Heitmeyer gehört zu der Kampf-gegen-Rechts-Nomeklatura, die unbedingt ein großes rechtes Problem in Deutschland sehen wollen. Seit Jahrzehnten wird den Deutschen suggeriert, sie seien fremdenfeindlich oder nationalistisch. Ich kenne kein einziges europäisches Land, wo so wenige Nationalflaggen zu sehen sind wie in Deutschland. Ausländer fühlen sich hier wohl. Wir befinden uns in einer Identitätskrise, die durch Protagonisten der polischen Korrektheit genährt wird. Der Gründungsmythos der Bundesrepublik ist zur Staatsreligion erhoben worden. Man kann nur auf die Jugend hoffen, die sich intuitiv diesem Mantra nicht mehr unterwerfen möchte.

Zur Nachahmung empfohlen: forum@welt.de

» Email an Wilhelm Heitmeyer: ikg@uni-bielefeld.de




Der Jihad geht uns alle an

Im FrontPageMagazine.com vom 8. Dezember 2006 fanden wir eine Rede von Don Feder, welche dieser auf einer Veranstaltung der Americans for A Safe Israel National Conference am 3. Dezember 2006 gehalten hat. Wir haben sie für die Leser von PI übersetzt.

Wir haben ein Problem. Dieses Problem teilen Juden in Hebron, Serben im Kosovo, Hindus im Kaschmir, Katholiken im Libanon und Amerikaner auf den Strassen von New York.

Bedenken Sie den Zusammenhang zwischen den folgenden Zwischenfällen, welche alle in den letzten Monaten stattfanden:

• In Indonesien werden drei christliche Schulmädchen enthauptet.
• Im Irak wird ein syrisch orthodoxer Priester entführt, gefoltert und ermordet.
• In Somalia wird eine Nonne beim Verlassen des Krankenhauses, wo sie ihr Leben für die Kranken und Sterbenden opferte, erschossen.
• Im Libanon wird vor einigen Tagen ein christlicher Minister erschossen.
• In Grossbritannien enthüllen die Behörden eine Verschwörung von – im eigenen Land geborenen – Briten, die mehrere Transatlantikflüge sprengen wollen, wobei mehr als 3000 Menschen getötet worden wären.
• In Afghanistan gibt es wieder Selbstmordanschläge.
• Im Irak haben diese niemals aufgehört. Zusätzlich wurden letzte Woche eine Gruppe von Gottesdienstbesuchern aus einer Moschee verschleppt, mit Benzin übergossen und zu Tode verbrannt – dies wurde dann als ‘sektiererische Gewalt’ bezeichnet.
• In Frankreich muss sich ein Philosophielehrer nach glaubwürdigen Todesdrohungen verstecken, weil er am 19. September im Le Figaro einen Artikel veröffentlichte.
• Ungefähr 139 Menschen sterben bei Ausschreitungen in Nigeria, Libyen, Pakistan und Afghanistan – welche auf die Veröffentlichung dänischer Karrikaturen folgten.
• Europa wird momentan von der schlimmsten Welle antisemitischer Gewalt seit der Reichsprogromnacht betroffen. Der ehemalige Direktor des US Holocaust Museums berichtet von im Durchschnitt 12 Anschlägen auf Juden in Paris pro Tag.
• 90 Prozent der Serben im Kosovo haben diesen in Folge von ethnischen Säuberungen verlassen, die restlichen leben in einem Zustand der Ergebung.
• In Mumbai, Indien, hat eine Serie von Anschlägen fast 200 Menschen getötet.
• In Gaza haben Terroristen den letzten ‘Waffenstillstand’ mit dem Abschuss von noch mehr Raketen auf das südliche Israel gefeiert.
• Und das Oberhaupt von mehr als einer Milliarde Katholiken erhielt Todesdrohungen und Aufforderungen zum Konvertieren, nachdem er eine Rede hielt, in welcher er für ein Gleichgewicht zwischen Glauben und Vernunft eintritt und dabei einen byzantinischen Kaiser des 14. Jahrhunderts zitierte.

Was haben all diese Zwischenfälle gemeinsam ?

Um den Kolumnisten Mark Steyn in seinem exzellenten Buch America Alone: The End of The World As We Know It zu zitieren: Es beginnt mit einem “I” und endet mit “slam.”

Ich behaupte nicht, dass alle Moslems Terroristen sind. Ich sage aber, dass fast alle Terroristen Moslems sind. Der Islam ist die Mutter aller Gehirnlosen, und der Islam ist ein Glaube, der zumindest terrorfreundlich ist. Ich rufe Sie dazu auf, mir den Namen eines anderen Glaubens zu nennen, in welchem Ihr Zugang zum Himmel dadurch garantiert wird, dass Sie Angehörige eines anderen Glaubens ermorden.

Ich behaupte nicht, dass Moslems von Natur aus schlechte Menschen sind. Die meisten Moslems sind so wie alle anderen Menschen. Ich behaupte allerdings, dass es Elemente im Islam gibt, welche Verbrechen wie die oben aufgeführten rechtfertigen.

Ich behaupte – und lassen Sie mich hier deutlich werden – dass ein Glaube von 1.3 Milliarden Menschen weltweit in seinen Fundamenten einen teuflischen Samen enthält – ein Samen der lediglich die richtigen Bedingungen benötigt um aufzugehen. Es kann alles auf den Koran zurückgeführt werden.

Wir sind in der Mitte eines kalten Krieges, der mit all seinen Einzelheiten genauso tödlich ist wie der Kalte Krieg und mit einem Zerstörungspotential ausgestattet ist, das den 2. Weltkrieg zu übertreffen in der Lage ist. Eigentlich ist ein Vergleich mit dem Kalten Krieg nicht richtig. Mindestens 20 Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer war niemand mehr bereit, für den Kommunismus zu sterben. Heutzutage sind Millionen – vielleicht hunderte Millionen – Menschen gern bereit, für DAR ISLAM zu sterben und zu töten. Wir würden allerdings einen schrecklichen Fehler machen, wenn wir an den Islam nur bei Selbstmordanschlägen, Heckenschützen, Todesdrohungen, erzwungenen Konvertierungen, weiblichen Genitalvestümmelungen, Ehrenmorden denken – Jihad hier und Fatwah da.

Genauso wichtig ist zu sehen, was in den Kreißsälen zwischen Brüssel und Bombay geschieht. Von den zehn Nationen mit der geringsten Geburtsrate, sind neun im nach-christlichen Europa. Und die zehn Länder mit der höchsten Geburtsrate? Genau – beginnen mit einem “I” und enden mit “slam.” Geburtsraten in moslemischen Ländern sehen wie folgt aus: Niger (7.46 Kinder pro Frau), Mali (7.42), Somalia (6.76), Afghanistan (6.69), und Jemen (6.58). Die palästinensische Frau aus dem Gaza, die mit 64 gerade die älteste Selbstmordattentäterin der Welt wurde, war Mutter von neun Kindern und (bei letzter Zählung) Großmutter von 41 Kindern. Zwischen 1970 und 2000, während der Anteil der Weltbevölkerung der westlichen Industrienationen von knapp unter 30 Prozent auf etwas über 20 Prozent abfiel, stieg dieser in der wunderbaren Welt des Jihad von 15 auf 20 Prozent.

Verglichen mit dem Rest der industriellen Welt, haben die Vereinigten Staaten eine wahrhafte Geburtenexplosion – mit einer Geburtsrate von 2.11, gerade etwas über dem Ersetzungsniveau. Von hier an handelt es sich so weit man sehen kann eher um einen demographischen Winter: Kanada (1.5), Deutschland (1.3), Russland und Italien (1.2) und das nicht-so-sonnige Spanien (1.1). Die letzten drei Nationen laufen Gefahr, innerhalb der nächsten 50 Jahre aufzuhören, in ihrer momentanen Art zu existieren. Entsprechend einem Bericht der Washington Times vom 21.November werden 2015 mehr als die Hälfte der Soldaten in der russischen Armee Moslems sein. Und Sie dachten der Zar war schlecht? Im Jahre 2020 werden mehr als 20 Prozent der russischen Bevölkerung den Koran aus religiösen Gründen lesen.

Innerhalb der Lebenszeit einiger in diesem Raum könnten Grossbritannien, Frankreich, Belgien und die Niederlande islamisch grün werden. Momentan stellen Moslems 10 Prozent der französischen Bevölkerung. Allerdings teilen volle 30 Prozent der ‘Franzosen’ jünger als 20 Jahre den Glauben von Osama bin Laden, Baby Assad, und dem verrückten iranischen Führer.

Sie können noch so viel über die glücklichen Ergebnisse der Geburtenkontrolle als Ergebnis eines höheren Lebensstandards sprechen, Karrieren für Frauen, sexueller Bildung, Verhütung und Zugang zur Abtreibung. Eigentlich ist dies inzwischen ein geförderter Selbstmord des Westens. Worauf es wirklich ankommen sollte ist dies: Gesicherte Gesellschaften haben Babies. Menschen mit einer Mission haben Kinder. Nationen mit einer Berufung und Glauben an die Zukunft füllen Kreißsäle, Krippen und Kindergärten. Diejenigen die an einen Gott als ein vages, philosphisches Konzept (sollte Er denn überhaupt existieren) glauben, tun dies nicht. Anstelle in ihre Zukunft, vertrauen sie in 401(k) Flugzeuge, ausufernde Wohlfahrtssysteme und abgesicherte Seniorengemeinschaften.

Es gibt noch immer genug von uns, denen es wichtig ist, zu handeln. Aber es wird sprichwortlich allmählich fast zu spät. Jeder kümmert sich lediglich um seine eigenen Probleme, statt das grössere Bild zu sehen. Zionisten sind zu Recht besorgt über den palästinensischen Terrorismus und das Schicksal Israels, sollten Judäa, Samaria und Gaza Hamasistan werden.

Serben beklagen die Zerstörung mittelalterlicher Kirchen, Klöster und Schreine im Kosovo – nicht zu vergessen die ethnischen Säuberungen, welche dem Sieg der Nato über Slobodan Milosevic folgten – und sorgen sich, dass die Provinz endgültig von Serbien abfällt.

Hindus sind in Pein über die anhaltende Gewalt im Kaschmir, unterstützt von Pakistan, welche in den letzten 20 Jahren mehr als 50.000 Opfer gefordert hat, ebenso wie Terroranschläge im Rest von Indien.

Gruppen wie Stimmen der Märtyrer listen akribisch genau die christliche Verfolgung in moslemischen Ländern auf. Libanesische Christen beklagen die Aufgabe des letzten christlichen Landes im Nahen Osten und dass die Hisbollah einen Staat im Staat installiert. Koptische Christen beklagen die Behandlung ihrer Glaubensbrüder in Ägypten. Und so weiter, und so fort. Aber all dies ist Teil eines nahtlosen Umhangs. Was im Kosovo geschieht, hat einen Einfluss in Kaschmir. Wenn Judäa und Samaria wegfallen, wird dies mit dem Libanon und London passieren.

Im Rückblick ist es einfach zu erkennen, dass eine Anzahl von Ereignissen in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts Schritte waren, die letztendlich zum Zweiten Weltkrieg führten: Hitlers Machtübernahme, die Remilitarisierung des Rheinlandes, die italienische Invasion in Äthiopien, die deutsche und italienische Intervention in den spanischen Bürgerkrieg, die japanische Eroberung der Mandschurei, und so weiter.

Es ist immer einfacher, im Rückblick den globalen Zusammenhang von Ereignissen und die Bedeutung von Trends zu sehen – well, nach dem Desaster. Allerdings hatten die meisten Amerikaner spätestens nach Pearl Harbor begriffen, dass sie sich im Krieg befanden. Es sind nunmehr fünf Jahre nach dem Pearl Harbor dieser Generation vergangen und die meisten von uns haben noch immer keine Ahnung.

Als die Neuigkeiten von Pearl Harbor London erreichten, hat Winston Churchill Franklin Delano Roosevelt angerufen. Die Unterhaltung endete, indem der britische Premierminister dem amerikanischen Präsidenten sagte: “Well, wir sind jetzt alle zusammen betroffen.” Und genau dies waren sie: dies wahrscheinlich schon seit den frühen 30er Jahren, nur hat dies fast niemand damals erkannt.

Gut meine Freunde, wir sind wirklich alle davon betroffen – Juden und Katholiken, libanesische Christen und Hindus, orthodoxe Serben und indonesische Christen. Erst wenn wir dies begreifen, haben wir eine Hoffnung, dem globalen Jihad entgegenzutreten. Wenn Zionisten beginnen sich über das Schicksal von Serben im Kosovo Gedanken zu machen, wenn Hindus jüdische Gemeinden in Judäa und Samaria (genannt West Bank) unterstützen, wenn Serben sich für Inder im Kaschmir einsetzen, dann werden wir Fortschritte machen.




Wetten, dass… Yusuf Islam nicht Cat Stevens ist?

Heute Abend bekam Yusuf Islam (früher Cat Stevens) in „Wetten daß….“ Gelegenheit uns von Vorurteilen gegenüber dem Islam zu befreien. Harmlos, friedlich, liebenswert und hilfsbereit – so kann der Islam sein. Personifiziert in Yusuf. Daß Yusuf seit seinem Übertritt zum Islam ein Missionar im Dienste des Djihad ist, erfährt man natürlich nicht. Der Islam wird uns zunehmend als Life-Style präsentiert, gegen den man einfach nichts haben kann. Was steckt wirklich hinter dem lieben Yusuf, der uns staatlich verordnet per Zwangsgebührenkanal als Islamverharmlosung untergejubelt wird ?

Eine Persönlichkeitsstudie

Als er noch Cat Stevens hieß, war er ein Mensch dem die innere Orientierung fehlte. Der nicht wusste, wo er hingehört, und mit der persönlichen Klärung der Sinnfrage seines Lebens vollkommen überfordert war. Er tendierte zur Esotherik, und blieb letztlich hängen beim Islam. Einer Ideologie, die scheinbar Fragen beantwortet, in dem sie das Fragen verbietet. Hier kann Yusuf Islam Eigenverantwortung abgeben, gewinnt das Gefühl „das Richtige“ zu tun, in dem er die willkürlichen Vorschriften des einzig wahren Glaubens befolgt. Er ist ein typischer Islam-Konvertit. Und er wurde zum Gehorsamen (Moslem) der sich dem Djihad verschrieben hat. Jemand der nicht mehr selbst denkt, sondern nur noch abprüft, ob das worauf er Lust hat, im Einklang mit dem Islam steht. Jemand, dessen Ich nahezu aufgehört hat zu existieren, und beinah vollkommen vom Über-Ich absorbiert wurde. Eine Yusuf-typische Episode:

Mittlerweile will Yusuf Islam auch wieder mit Musik zu einem friedlichen Zusammenleben der Kulturen beitragen. Als er erfuhr, dass die Gitarre von Moslems nach Europa – im von den Mauren besetzten Spanien – gebracht wurde, griff er wieder zu jenem von ihm vor Jahren verschmähten Instrument.

Menschen wie Yusuf empfinden Eigenverantwortung als Bürde. Menschen haben Schwächen, machen Fehler. Götter hingegen, besonders wenn dieser Gott Allah heißt, sind perfekt. Wer sich Allah unterwirft und dessen Reglement befolgt, der macht keine Fehler mehr. So überträgt sich die göttliche Perfektion zumindest teilweise auf einen selbst, und erhebt einen über den Mitmenschen. Das entlastet eine schwache Psyche, und Yusuf fühlt sich wohl:

Im Mai 1978 verkündet er, dass die Ära Cat Stevens vorbei ist. Yusuf Islam willigt nach seinem Religionsverständnis in eine arrangierte Heirat ein, lässt seine Mutter seine Frau aussuchen und sagt heute: „Sie hatte Recht.“

Yusuf strebt islamisch perfektes Verhalten an. Anstatt sich selbst Antworten zu geben, sucht er sie permanent im Islam. Das nimmt vollkommen groteske, lächerliche Formen an wie bei der Frage, ob er seinen Bart färben soll:

Letzte Frage, Yusuf. Mir fiel auf, daß Sie auf jüngeren Fotos mal ganz dunkle, mal graue Haare haben. Färben Sie Ihren Bart?Nicht mehr. Bis vor einer Weile tat ich es, ja, tatsächlich.
Ist das denn erlaubt nach dem Koran?

Absolut, es ist halal.

Warum tun Sie es nicht mehr?

Vor ein paar Jahren, bei einer meiner Reisen nach Mekka, war ich in der Kaaba, dem Gebäude, das der Prophet Abraham selbst erbaut hat. An diesem Ort habe ich darüber nachgedacht, daß auch Mohammed ein paar graue Haare hatte im Bart. Und ich sagte zu mir, you can’t do this anymore.
Ohne die islamischen Schriften zu befragen, unternimmt Yusuf nichts mehr:

Was sagt eigentlich Ihr muslimisches Umfeld, die Gelehrten, auf die Sie hören, zu Ihrer Rückkehr zur Musik?

Das werden wir erst noch sehen. Aber es gibt im Islam das Prinzip des common good, des Gemeinnutzens. Es bedeutet folgendes: Wenn man mit etwas konfrontiert wird, das in den Schriften keine Erwähnung findet, soll man beobachten, welchen Nutzen es bringt. Nützt es der Allgemeinheit, beschützt es den Geist, dient es Gott? Wenn die Gelehrten sehen, daß die Nadel positiv ausschlägt, werden sie möglicherweise gutheißen, was ich tue.

Yusuf ist ansich eine tragische Persönlichkeit. Legitim und den Horizont erweiternd ist eine „suchende Haltung“ gegenüber dem Leben immer. Doch jemand wie Yusuf wollte nicht in Bewegung bleiben. Er wollte Halt finden und findet diesen in der Fremdbestimmung des Glaubensgehorsams:

Das Showgeschäft machte Stevens unzufrieden, er beschäftigte sich zunehmend mit Buddhismus und Hinduismus. Zwar fand der Sänger keine Erleuchtung in diesen Religionen,

Buddhismus und Hinduismus ließen ihm zu viel Raum. Waren ihm nicht autoritär genug. Erst beim Islam, der für sich beansprucht der einzig wahre Glaube zu sein, der das Leben seiner Gehorsamen (Moslems) bis in kleinste und intimste Details bestimmt, fühlt sich der Cat Stevens aufgehoben. Cat Stevens überkompensierte seine Ich-Schwäche mit dem Allamachtsanspruch des Islam. Er, der ehemalige Esotheriker, sagt über sich selbst:

Und als ich das Buch bekam -eine Anleitung, die mir alles erklären würde: wer ich war; was der Zweck des Lebens war; was die Wirklichkeit war und was die Wirklichkeit sein würde; von wo ich kam – stellte ich fest, dass dies die wahre Religion ist; Religion nicht wie der Westen sie versteht, nicht die Art, die nur für deine alten Tage bestimmt ist. Im Westen wird jeder, der eine Religion annimmt und sie zu seiner Lebensweise macht, ein Fanatiker genannt. Ich war kein Fanatiker, ich war zunächst über Körper und Seele verwirrt.

Man könnte fast meinen, Yusuf Islam wäre dem Schwachsinn verfallen:

Der Qur’an bittet einen, über die Sonne und den Mond und Gottes Kreation im Allgemeinen nachzudenken.Ist dir klar, wie unterschiedlich die Sonne vom Mond ist? Sie haben unterschiedliche Abstände von der Erde, dennoch erscheinen sie uns gleich groß; manchmal scheinen sie sich mit dem anderen zu decken.

So geht es einem, der alle Weisheit dem Koran entnimmt. Sonst wüsste Yusuf nämlich, daß sich der Mond von der Erde entfernt, und zu Zeiten der Saurier noch etwas näher war als heute.

Yusuf Islam – islamistisch radikalisiert

Kaum hat der Suchende Cat Stevens sich als Yusuf im Islam verankert, radikalisiert er sich.
Nun weiß er was richtig und falsch ist, was gut und was böse.

Wie jeder Konvertit war Yusuf Islam am Anfang radikal. Nach seiner Abkehr vom Musikgeschäft verkaufte er alle Instrumente und goldenen Platten, lernte Arabisch, gründete eine islamische Schule in London. Er ging eine arrangierte Ehe mit einer Muslimin ein und zeugte fünf Kinder. Als er einmal zufällig Patti d’Arbanville über den Weg lief, seiner früheren Muse, sprach er aus religiösen Gründen nur via ihren Mann mit ihr, der daneben stand. Seine Stimme erklang nur noch auf didaktischen arabischen Sprechplatten, den Einsatz von Musikinstrumenten lehnte er völlig ab.
1989 geriet er in die Schlagzeilen, weil er durch ungeschickte Äußerungen den Eindruck erweckt hatte, die Fatwa gegen Salman Rushdie zu unterstützen, was er aber umgehend widerrief. Die englische „Sun“ titelte dennoch „Cat sagt: Tötet Rushdie!“, und viele Radiostationen strichen in der Folge für Jahre seine Songs von ihren Playlists. In den Neunzigern engagierte er sich für Hilfsprojekte unter dem Dach der Vereinten Nationen – Kosovo, Bosnien, Irak – und nahm zunehmend eine öffentliche Rolle als Fürsprecher des Islams im Westen wahr.

Heute ist Yusuf Islam rehabilitiert. Er ist eine der angesehendsten Persönlichkeiten in England.
Im November 2004 erhält Yusuf den „Man for Peace Award“, der durch ein Komitee von Friedensnobelpreisträgern verliehen wird. 2005 wird Yusuf Islam für sein soziales Engagement und seine humanitären Hilfsmaßnahmen zum Ehrendoktor der Universität von Gloucestershire ernannt.
Nach den Londoner Bombenanschlägen im Juli 2005 wird Yusuf in ein Beraterteam der britischen Regierung berufen, um bei der Bekämpfung des islamischen Extremismus mitzuwirken.

Denn die Zeiten haben sich geändert. War der Westen noch fast durchgehend mit Rushdie solidarisch, so schlug den Verantwortlichen von Jylands Posten offene Ablehnung nahezu im gesamten Westen für deren Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen entgegen. Dutzende Islamkritiker, vielleicht tausende von Frauen auf der Flucht vor Zwangsehe und Ehrenmord in Europa sind Alltag geworden, ohne daß man sich daran groß stört. Trotzdem stellt man an den Islam keine Forderungen an Toleranz, Respekt und Verständnis für unsere Kultur. Sondern ausschließlich wir haben den Islam zu verstehen und zu respektieren. So sieht es auch der liebe Yusuf, und er hofft, dazu beizutragen, „dass die „Kreativität des islamischen Gedankenguts“ von der westlichen Welt angenommen und verstanden wird.“

Yusuf Islam steht für einen Paradigmenwechsel in der medialen Darstellung des Islam. Dieser wird uns zunehmend als harmloser Lifestyle dargestellt. Zwangsehen und Kopftücher als lediglich andere Form des Zusammenlebens. Islamische Gesetze als genauso legitim wie die Menschenrechte. Islamische Geschichte und Gegenwart, besonders wo sie blutig war und ist, wird uns vermittelt werden in der islamischen Interpretation als Widerstand und Notwehr. Die Kreuzzüge gelten als schlimmes Unrecht, doch die Vernichtung von Konstantinopel als vollkommen legitim. Hier besteht bereits Konsens in den Kulturkreisen. Leute wie Yusuf Islam haben das Ziel, uns die von Zwang, Unfreiheit und Gehorsamszwängen geprägte Welt des Islam als eine Gleichwertige, sogar als eine bessere darzustellen. Und unsere Medien liefern dafür die Bühne.

Man nimmt keinen Anstoß daran, daß sich sein „humanitäres Engagement“ im Kosovo, Bosnien, Irak oder nach dem Tsunami in Indonesien, nur auf Moslems beschränkt. Minderwertige Ungläubige sind sein „Engagement“ und Geld offenbar nicht wert. Normaler Weise nennt man solche Selektion und Einteilung rassistisch.

Man darf den Finanzier von Koranschulen nicht einmal mehr mit Terrorismus in Verbindung bringen. Britische Medien wurden diesbezüglich zu demütigenden Entschuldigungen und Schadenersatzzahlungen gerichtlich gezwungen.
Was wird denn in einer Koranschule gelehrt ? Was im Koran steht natürlich, z.B. daß wir Ungläubigen schlimmer als Vieh sind (8,55), daß man Frauen zum Geschlechtsverkehr zwingen darf mit Gewalt (4,34), und in hunderten Suren wird Haß und Gewalt bis hin zum Mord an Nicht-Moslems gepriesen. Wenn die Erziehung zum Haß gegen andere die Grundlage für Intoleranz und Terror darstellt, ist Yusuf Islam zwar nicht selbst Terrorist, aber Förderer sehr wohl.

Yusuf lehnt Terror und Mord keineswegs ab, wie er immer behauptet.

Yusuf Islam schreibt, es müsse klar sein, dass kein gläubiger Moslem so eine Aktion verzeihen könnte. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme „der Koran setzt den Mord an einer unschuldigen Person mit dem Mord an der ganzen Menschheit gleich“. Zum Abschluss des Textes schreibt der Musiker, er bete für die Familien der Opfer und hoffe, damit die Gefühle aller Moslems auszudrücken.

Schuldige darf man natürlich umbringen, gemäß Koran sogar massenhaft und ohne Limit. (Judenmassaker v. Medina, 33,25 ect. , „tötet sie wo immer ihr die Ungläubigen findet“ 2,191) Schuldig ist man dann, wenn man sich dem Herrschaftsstreben des Islam mit Wort und Tat entgegen stellt. DAS ist es, was der liebe Yusuf Islam wirklich denkt.

1989 unterstützte er den Aufruf zum Mord an dem Schriftsteller Salman Rushdie mit den Worten „Wer den Namen des Propheten beschmutzt, muss sterben.“ Gegen Rushdie war vom iranischen Religionsführer Ayatollah Khomeini wegen Rushdies Buch „Die Satanischen Verse“ ein Mordaufruf erlassen worden. Im Jahr davor hatte der Musiker mit einer Gruppe anderer zum Islam Konvertierter dem Staat Israel das Existenzrecht abgesprochen. Die Gruppe forderte damals die Ausweisung aller in Israel lebender Juden.
Im Juli des vergangenen Jahres war dem Musiker von Israel vorgeworfen worden, die palästinensische Terrorgruppe Hamas zu unterstützen.

Dhimmitum westlicher Medien

Ist das ZDF ein Dhimmi-Diener der Hamas ?

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 vertritt er seinen Glauben vehement und preist vor allem dessen Entpolitisierung an – ohne Erfolg, verweigerte ihm die USA doch die Einreise ins Land, da ihn die Amerikaner auch weiterhin für einen Terroristen halten.

Böse Amis. Wie kommen die nur darauf den lieben Yusuf Islam in die Nähe des Terrors zu rücken. Natürlich verschweigt das ZDF die guten Gründe für diese Einschätzung, und ergreift Partei für jemand, denn man ohne weiteres als islamistisch bezeichnen kann. Also jemand, der die Menschenrechte und deren Humanität ablehnt, sowie jene unterstützt, die die Vernichtung von Israel anstreben.

1998 hält er einen Vortrag für eine Gruppe des Jerusalem Fund for Human Services; die Gruppe wird von der kanadischen Regierung als getarnte Hamas-Gruppe identifiziert, er sammelt Spenden für den ebenfalls der Hamas zugehörenden Relief Fund for Lebanon and Palestine, seine eigene Wohlfahrtseinrichtung Small Kindness werde aber nicht mit der Hamas in Verbindung gebracht. Die Zusammenarbeit von Yusuf Islam mit Organisationen, die die Hamas unterstützen sei mit Sicherheit nachzuweisen. Sie mache ihn aber nur zum Terroristen, wenn die Hamas selbst eine terroristische Organisation sei. Nun bleibe die Frage: ist die Hamas eine terroristische Gruppe?

In diesem Zwielicht des Terrorverständnisses bewegt sich Yusuf Islam, und so verwundert es nicht, daß eine Verbindung zu ihm nun ihrerseits unterschiedlich bewertet wird, nach dem Motto: Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist!

Die mediale Darstellung von Yusuf Islam unterschlägt diese Fakten inzwischen fast vollständig. Als gäbe es einen stillschweigenden Konsens, selbst radikale Moslems als kompatibel zu unserer Gesellschaft darzustellen.

Man muß davon ausgehen, daß sich Verantwortliche der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im voraus informieren über ihre Gäste. Was bereits bei den Talkshows von Sabine Christiansen und Sandra Maischberger deutlich wird, jetzt zieht es auch bei Wetten, dass …? ein. Der fundamentalistische Muslim Yusuf Islam nimmt völlig selbstverständlich teil am Programm. Die Fernsehzuschauer finanzieren Muslime, die keine Probleme haben, zusammenzuarbeiten mit von den Wahhabiten Saudi-Arabiens und den Muslimbrüdern finanzierten Salafisten, mit Suizidverherrlichern, die Terroristen aller Art unterstützen und/oder für sie Verständnis haben, für Verbrecher, die Raketen auf friedliche Bürger Israels regnen oder sich inmitten israelischer Bürger mit Sprenggürteln zerreißen lassen, die Israel vernichten wollen und dies in ihrer bis heute gültigen Verfassung für alle Welt sichtbar niederschreiben, im Hamas Covenant, vom 18. August 1988

Pop24 berichtet, daß Yusuf Islam seit seiner Konversion sämtliche Gewinnanteile von Plattenverkäufen in seine Wohltätigkeitsprojekte und in die islamischen Schulen stecke, die er in London aufgebaut habe. Die Site krönt ihre Eloge mit der abschließenden Wahrheit des Yusuf Islam: Für manche mag das eine Neuigkeit sein, aber das Wort `Islam´ bedeutet letztlich nichts anderes als `Frieden´. Es ist der Frieden der Unterworfenen, die sich nicht mehr wehren gegen die Vernichtung ihrer Persönlichkeit, sondern die aufgegangen sind in der Gemeinschaft, in der Ummah. Diejenigen, die sich weigern, leben nicht im Frieden vor den Muslimen, nicht jetzt und nicht letztlich.

Treffend formuliert, was der liebe Yusuf und der Islam unter Frieden wirklich versteht.

» Eine weitere, sehr hintergründige Recherche über Yusuf Islam, den Gehorsamen, und andere Konvertiten

» Yusuf bei Thomas Gottschalk: Hier der ZDF-Video-Stream „Yusuf, wir danken Dir




Irak: Desaster aufgrund fehlender Islamkenntnis

Was haben das US-Debakel im Irak, die absehbare Niederlage in Afghanistan und das Multikulti-Desaster in Europa gemeinsam ? Sie alle kamen zustande aufgrund einer fatalen Unkenntnis über die Kultur des Islam. Vorurteile und Wunschdenken bedeuten Verkennung der Realität. Die westliche Selbst-Täuschung führt zur Ent-Täuschung durch Konfrontation mit dem, was man aus ideologischen Überzeugungen nicht wahr haben wollte: Daß sich die islamische Welt nach ihren eigenen Regeln und Gesetzen organisiert, die in fast jeder Hinsicht konträr zu westlichen Standards ausgerichtet sind.

Verkennung islamischer Realität

Weil es im Westen als oberstes Ideal gilt, keine „negativen Vorurteile“ über andere Kulturen zu pflegen, hat sich der verabsolutierte Anspruch festgesetzt, daß diese anderen Kulturen und ihre Mitglieder dem eigenen, westlichen Ich-Ideal entsprechen. Dieses Ideal jedoch entspringt christlicher Ethik und den Idealen der Aufklärung, und kann nur dort Wirksamkeit entfalten, wo diese Kultur auch prägend gewirkt hat. Und sonst nicht.

Moslems sind geprägt von islamischer Kultur. Ihr Ich-Ideal entspringt den Werten des Islam, die völlig konträr z.B. zur christlichen Nächstenliebe inklusive Feindesliebe, und den Individualrechten der Aufklärung definiert sind.

Alle negativen Entwicklungen vom Irak bis zu Multikulti in Berlin sind logisches Resultat kultureller Gegebenheiten in der islamischen Kultur, die gradezu zwangsläufig eintreten mussten.

Fehldiagnose der Problemursache

Nun sucht man wie üblich die Fehler bei sich selbst, weil an Fremdkultur, speziell dem Islam, nichts negativ sein darf per Definition. In den USA erklärt man sich das Scheitern im Irak aufgrund zu geringer Truppenstärke oder fehlender, diplomatischer Einbindung von Syrien und Iran. In Europa erklärt man sich selbst zum Integrationsversager, und verweigert sich der Tatsache, daß es ausschließlich nur um Moslems geht, wenn von Integrationsproblemen die Rede ist.

Die politisch korrekte Realitätsverweigerung hält an. Niemand das Problem beim Namen zu nennen: Es heißt Islam. Anstatt den Islam in seiner Eigenart zu akzeptieren wie er ist, belog und belügt man sich mit immer neuen Vorurteilen und Klischees über das Reformpotential des Islam:

Falscher Lösungsansatz folgt falscher Problemdiagnose

Im Islam fehle es nur an Demokratie. Als wäre Demokratie allein ein Garant für eine humane Gesellschaft. Islamische Demokratie bedeutet Gottesherrschaft. Islamische Bevölkerungen sind oft weitaus antiliberaler als die Eliten, und wünschen Rechtssprechung gemäß der Scharia, oder daran orientiert.
Klares Indiz: Die Bevölkerungen begehen Ehrenmorde und Zwangsehen, während unter postkolonialem Einfluß das islamische Recht in vielen islamischen Ländern entschärft wurde von den liberaleren Eliten.

Demokratie bedeutet die Gestaltung der Gesellschaft entlang des Wertekonsens ihrer eurf1000.jpgMitglieder. Gemäß ihrer Sozialisation halten Moslems die Lebensweise für richtig, die man sie gelehrt hat für die richtige zu erachten. Was dazu führt, daß das islamische Gesellschaftsmodell für gut und richtig erachtet wird mit seiner Rechtssprechung und Alltagsethik. Wobei es zwar regionale Unterschiede gibt, aber nie prinzipielle.
D.h. islamische Gesellschaften sind strukturell immer am Islam ausgerichtet, zu welchem keine Alternative zugelassen wird. Säkulare Staatsformen sind dem Islam entgegen gesetzt, und haben auf Dauer keinen Bestand (siehe Türkei, die sich re-islamisiert), weil ihr Legitimationsmodell sich nicht gegen das islamisch-religiöse durchzusetzen vermag. Somit stellen islamische Gesellschaften eine Form von kollektiv getragenem Anti-Liberalismus aufgrund der Ablehnung pluralistischer Gesellschaft mit gleichen Rechten aller Ethnien dar, die den verinnerlichten Werten islamischer Sozialisation entspricht. Diese Gesellschaftsform ist einerseits strikt hierarisch, andererseits dezentral organisiert. Sie braucht nicht zwangsläufig einen Führer an der Spitze, weil jeder Korankundige kompetent und verpflichtet ist, die islamische Gesellschaftsordnung zu tragen. Die autoritäre Fremdbestimmung gemäß islamischen Richtlinien wird freilich nicht als prinzipiell diktatorisch empfunden, sondern als richtige, legitime, sogar humane Gesellschaftsform, aufgrund der Weisungen der verehrten, unfehlbaren Gottheit. Der Repressionsgrad in islamischen Gesellschaften wird viel stärker durch islamische Normen bestimmt, als durch ferne Regierungen, siehe Zwangsehen und Ehrenmordproblematik. Übergriffe gegen Nicht-Moslems erfolgen viel eher spontan gemäß den Befindlichkeiten islamischer Bevölkerungen, als staatlich organisiert.

Schon diesen Sachverhalt hat der Westen bislang ignoriert, weil eine verinnerlichte pro-totalitäre Haltung von so weiten Bevölkerungskreisen im Westen praktisch unbekannt ist. Man bezog seinen Optimimus quasi mit dem ungeprüften Rückschlusses der eigenen Verhaltensideale auf andere Kulturen. Doch die islamische Welt folgt völlig anderen Idealen und kennt kein Freiheitsstreben des Individuums. Im Gegenteil. Das westliche Ideal des unabhängigen Individuums hat im Islam den Status der Gotteslästerung, denn das islamische Verhaltensideal liegt im Streben nach Gehorsam unter die angeblich göttliche Ordnung. Besonders die autonome Hinterfragung vermeintlich göttlicher Gesetze hat nach islamischer Auffassung blasphemischen Charakter, und stellt damit den Gegenpol zum indiviualistischen Freiheitsideal der Aufklärung dar.

Vor diesem Hintergrund muß man sämtliche Konflikte sehen, in die der Westen und der Islam derzeit verwickelt sind. Es geht letztlich darum, welches Gesellschaftsmodell sich durchsetzt. Das humanistisch-westliche, oder das zu Glaubensgehorsam verpflichtende islamische. Die Bilanz fällt derzeit praktisch 100% zu Gunsten des Islam aus, aufgrund der weitaus größeren Entschlossenheit der islamischen Welt, für ihre Ideale einzustehen.

Fallbeispiele westlichen Scheiterns

Der Westen muß letztlich sein Scheitern anerkennen. Ob nun militärisch, diplomatisch oder integrativ.

Irak:
Nach dem Sturz Saddams wurde das islamische Recht eingeführt. Dem Unrecht des Baath-Regimes folgt das Unrecht des Islam, legitimiert per Referendum der Bevölkerung, die sich für eine Scharia-Rechtssprechung aussprach. Außerdem: Völlig anders als z.B. die deutsche Bevölkerung nach dem Untergang der Nazis entstanden im Irak Guerillia- und Terrorstrukturen der rivalisierenden Interessensgruppen. Mit dem Ende der Naziherrschaft ging in Deutschland ein Kulturwandel einher. Im Irak hingegen blieb die gewaltbereite Kultur des Islam unangetastet samt deren Kompromissunfähigkeit. Sie entspringt direkt dem islamischen Denkmuster, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein, die gemäß Koran jederzeit mit vernichtender Gewalt durchgesetzt werden kann. Treffen nun rivalisierende, islamische Gruppierungen aufeinander die alle diesen islamischen Totalitarismus verinnerlicht haben, erscheint jede Form demokratischer Kompromisssuche als Verrat am vermeintlich göttlichen Herrschaftsauftrag. Einzige Lösungen hierbei: Extrem brutale, einschüchternde Gewaltherrschaft nach Saddam-Muster, oder strikte Trennung der Ethnien, die dann ihrerseits innerhalb ihrer Gruppierung islamische Gesellschaftsstrukturen etablieren. Das Konzept der USA eines demokratischen Irak ist vollkommen gescheitert, weil es von der Bevölkerung nicht getragen wird.

Das kommt für den Westen aufgrund der idealisierenden Vorurteile über den Islam und dessen Wirkung auf die Bevölkerung völlig überraschend. Entsprechend hilflos reagiert nun in den USA die Baker-Kommission, wenn sie tyrannische Regime wie Syrien und den Iran als Stabilitätsfaktoren in Verhandlungen einbeziehen will. Das ursprüngliche Ziel, den Irak als islamisches Demokratiemuster aufzubauen, hat man komplett aufgegeben.

Palästina:
Doch die Realitätsverweigerung hält an:

„Die Vereinigten Staaten können ihre Ziele im Nahen und Mittleren Osten nicht erreichen, wenn sie sich nicht direkt mit dem arabisch-israelischen Konflikt und der Instabilität in der Region befassen. Es muss ein neues und nachhaltiges Engagement der Vereinigten Staaten für einen umfassenden arabisch-israelischen Frieden an allen Fronten geben.“

eurf1000.jpgMan lese sich nur die Charta der Hamas samt deren Koranbezug durch. Dann wird klar, daß die islamische Welt dazu verpflichtet ist vor ihrer Gottheit Allah, Israel auszulöschen. Auch hier ist das Scheitern einer auf Wunschdenken basierenden Strategie absehbar. Friedenszeiten werden lediglich genutzt um aufzurüsten. Das Vernichtungsziel Israel aber nicht aufgegeben.

Afghanistan:
Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Taliban wieder herrschen. Ohne westliche Unterstützung würde der Widerstand gegen die Taliban zusammen brechen. Dem Herrschaftswillen der Taliban hat in Afghanistan niemand etwas entgegen zu setzen, obwohl ihre Schreckensherrschaft regional durchaus abgelehnt wurde. Der Westen ist außerstande, in diesem asymetrischen Krieg seine Konzepte von Demokratie und Menschenrechten auch nur ansatzweise zu etablieren, so daß ein eigenständiger, aus dem afghanischen Volk getragener Widerstand gegen die Taliban erwüchse.

Jeder Ansatz durch humanitäres Engagement eine Liberalisierung in Afghanistan herbei zu führen, wird durch die gewaltbereite Entschlossenheit der Taliban zunichte gemacht, wie man im Kodex der Taliban nachlesen kann:

26) Diejenigen Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die unter der Regierung der Ungläubigen ins Land gekommen sind, müssen gleich wie die Regierung behandelt werden. Sie kamen unter dem Vorwand, den Menschen zu helfen, sind aber in Wahrheit Teil des Regimes. Deshalb tolerieren wir keine ihre Aktivitäten, sei es der Bau von Strassen, Brücken, Kliniken, Schulen, Madrassen (Koranschulen) oder anderem. Wenn eine Schule trotz Warnung nicht schliesst, gehört sie verbrannt.

(Man beachte auch Punkt 19. zur „Knabenliebe“. Sagt eine Menge aus, wenn es hierzu Regularien bedarf.)

Die Weltwoche hat ein aufschlußreiches Interview mit dem Taliban-Kommandeur Mullah Sabir geführt.

Wie stark sind die Taliban heute?
Rund 15000 Mann. 40 Prozent sind keine eigentlichen Taliban, haben keine religiöse Schule absolviert, es sind Jugendliche, die sich uns aus Sympathie anschliessen.

Die Afghanen haben ihn in freien Wahlen gewählt. Dies war auch ein Manifest gegen die Taliban?
Lassen Sie mich eines deutlich sagen: Uns gäbe es nicht, wenn wir in der Bevölkerung keine Unterstützung hätten. Ein afghanisches Sprichwort besagt: «Du kannst nie Teil eines Dorfes sein, wenn dich das Dorf nicht will.» Die Menschen vertrauen der korrupten Justiz Karzais nicht. Sie erinnern sich an die Vorzüge unseres Regimes. Damals war die Sicherheit absolut. Die Verbrechensquote war auf null gesunken. Nun suchen die Leute wieder den Rat unserer Richter. Allein in meiner Provinz haben wir sechs Scharia-Gerichte

Irgendwann werden die Verluste des Westens in Afghanistan und im Irak zu verlustreich. Ihre Sinnlosigkeit ist jetzt schon offensichtlich. Die islamische Welt wird diesen Triumpf als Beleg für die Überlegenheit des islamischen Gesellschaftssystems interpretieren.

Somalia:
Vor wenigen Wochen hat sich dort ein Scharia-Regime etabliert. So bald ein Machtvakuum entstanden ist, nutzen korantreue Kräfte ihre Chance zur Machtergreifung. Ein islamisches Land nach dem anderen wird anstreben, die islamische Gesellschaftsform der vorkolonialen Epoche zu restaurieren. D.h. der mekkanischen Idealgesellschaft zu Lebzeiten des Propheten möglichst nahe zu kommen. Diese Länder werden zu Kernstaaten eines gegen jede nicht-islamische Lebensform gerichteten Djihad, nach innen wie nach außen.
Mit Somalia ist ein neuer, möglicher „Al-Kaida Frontstaat“ entstanden, und der Westen kann absolut nichts dagegen tun.

Ägypten:
Nur manipulierte Wahlen verhindern die Machtergreifung durch die korantreue Moslembruderschaft. Wie radikalisiert die ägyptische Bevölkerung mittlerweile tatsächlich zeigt, daß 92% Israel als Feindstaat betrachten. Trotz formellem Friedensvertrag, der längst als Verrat empfunden wird.

Deutschland & Europa:
Die islamischen Bevölkerungen islamisieren sich zunehmend. Der Wunsch gemäß dem Willen Allahs zu leben nimmt deutlich zu. Islamisches Recht wird immer stärker im Alltag angewandt, parallel und außerhalb der Rechtsnormen der Ungläubigen. Nochmals obigen Link. Westliche Freiheits- und Menschenrechte werden freiwillig abgelehnt, da man sie aufgrund islamischer Indoktrination für falsch erachtet. Die ethische Ausrichtung der Bevölkerung bestimmt in einer Demokratie jedoch die Gestaltung der Gesellschaft vom Alltagsleben bis zur Gesetzgebung. In Europa hat man diesen schlichten Sachverhalt noch nicht im Geringsten zur Kenntnis genommen, obwohl er langfristig eine komplette Umgestaltung bedeutet.

Islamische Bevölkerungen zeigen weltweit, daß sie weder fähig noch willens sind, menschenrechtliche Prinzipien umzusetzen. Sie bevorzugen ganz überwiegend mehrheitlich das islamische Modell, das sie für überlegen und einzig legitim halten.

Sowohl die westlichen militärischen Engagements als auch der pro-islamische Multikulturalismus agieren auf der Basis völliger Unkenntnis gegenüber dem Islam und dessen Wirkungsweise auf seine Gefolgschaft. Der allumfassende, gesellschaftspolitische Gestaltungsanspruch des Islam wird weiterhin ignoriert. Ganz überwiegend aus diesem Grund sind die militärischen Engagements des Westens mit dem Ziel nicht nur Demokratie, sondern auch ein mehr an Humanität zu etablieren, zum Scheitern verurteilt. Und darum haben auch die Integrationsbemühungen des Westens bezüglich seiner islamischen Minderheiten nur geringe Aussicht auf Erfolg. Nachdem die islamischen Mitbürger immer intensiver in den Moscheen indoktriniert werden, halten diese das islamische Gesellschaftsmodell für überlegen, und werden natürlich nicht dieses als überlegen empfundene Konzept gegen das minderwertige Demokratieverständnis der minderwertigen Ungläubigen eintauschen wollen.

Fazit:

Der Westen muß erkennen, daß er zum tönernen Riesen geworden ist. Seine Militärmaschinerie ist teuer, aber letztlich wirkungslos gegen den schieren Kampfeswillen des islamischen Djihad. Was uns im Westen als kulturelle Stärke und Referenz erscheint, nämlich unsere Friedensliebe, Toleranz und Pluralität ist aus islamischer Sicht Beleg für Schwäche, Feigheit und moralischer Verkommenheit. Entsprechend wenden sich islamische Bevölkerungen in islamischen Ländern als auch in Europa von der westlichen Kultur ab. Mit dem scheitern der USA im Irak wird offensichtlich, daß der Westen in die Defensive geraten ist. Aus dieser fatalen Situation kommt der Westen nur heraus, wenn er seine Vorurteile gegenüber dem Islam überwindet, und diesen als konkurrierendes Gesellschaftssystem akzeptiert, das danach trachtet, die westliche und jede andere Kultur zu dominieren oder sogar letztlich auszulöschen. Nur aus der Erkenntnis dieser Bedrohungslage vermag der Westen die notwendige Kraft zu schöpfen, um auf dem eigentlichen Schlachtfeld im Kampf der Kulturen zu bestehen. Für den Westen geht es um sein kulturelles Überleben, und das findet in den Köpfen jedes Einzelnen statt, der die westliche Kultur trägt, oder eben ablehnt. Der Westen kann nur überleben, wenn man sich zurück besinnt auf die Tugenden der Aufklärung, und den Islam einer tabulosen, kritischen Analyse unterzieht. Daraus resultierende Erkenntnisse zum Allgemeinwissen werden mit nachfolgendem Bewahrungswillen der eigenen Kultur. Denn dieser Konflikt läuft auf eine simple entweder-oder-Konstellation hinaus: Islam oder Menschenrechte.




Ernst Cramer (Welt): „Die Türkei gehört zu Europa“

ernst_cramer.jpgWir würden Ernst Cramer, dem 93-jährigen Vorstandsvorsitzenden der Axel-Springer-Stiftung, gerne den Verdacht der Alterssenilität ersparen. Aber nach seiner heutigen Behauptung in der Welt "Die Türkei gehört zu Europa" – die er durch eine Melange von Allgemeinplätzen und Histörchen untermauert – darf die Gegenfrage erlaubt sein: Warum nicht gleich den Iran bitten, am Europa-Club teilzunehmen. Immerhin haben wir den gemeinsamen Sprachstamm?

Als Kronzeuge für Cramer muss erst einmal Papst Benedikt herhalten:

Im Gedächtnis bleibt als wichtigstes Ergebnis des Besuchs von Benedikt XVI. in der Türkei das päpstliche Ja zu einem Beitritt dieses Landes in die Europäische Union. Was der Papst, der eine "nicht politische, sondern seelsorgerische" Reise unternehmen wollte, wirklich sagte, bleibt ein Geheimnis. Sein Gastgeber, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, berichtete von einer Befürwortung; der Vatikan stellte darauf fest, man werde sich in keiner Weise festlegen. Fast gleichzeitig hatten die Gegner eines Beitritts ihre Sternstunde. Weil sich die Türkei weigert, ihre Häfen einem EU-Land, Zypern, zu öffnen, sollen die Beitrittsverhandlungen nur beschränkt weitergeführt werden. Dabei ist es nützlich, sich Folgendes ins Gedächtnis zu rufen: 2003 schlug der UN-Generalsekretär eine Volksabstimmung zur Wiederherstellung der Einheit Zyperns vor. Diesem "Annan-Plan" stimmte die türkische Seite mit 65 Prozent zu; die griechischen Zyprioten aber sprachen sich mit 76 Prozent dagegen aus; wären sie damals umsichtiger gewesen, gäbe es wegen Zypern heute kein Zerwürfnis mehr.

Dieser Passus ist eine unglaubliche Unverschämtheit. Die EU-Kommission mit ihren verschiedenen Erweiterungskommissaren, lässt sich seit Jahren von der Türkei vorführen, lässt der Türkei sämtliche Vertragsbrüche durchgehen. Vehementere Betrittsbefürworter als die verantwortlichen EU-Funktionäre kann es gar nicht geben. Und genau diese Leute bezeichnet Cramer jetzt als "Beitrittsgegner", weil ihnen nun endlich der Kragen geplatzt ist und sie halbherzig und ungern die Beitrittsgespräche teilweise ausgesetzt haben, was immer das auch heißen mag. Natürlich hat man sich in traditioneller europäischer Inkonsequenz auch hier wieder ein Türchen offen gelassen, nämlich das Treffen der EU-Außenminister am 11. Dezember. Die zweite Unverschämtheit in diesem Absatz ist, die griechischen Zyprioten für die türkische Vertragsbrüchigkeit verantwortlich zu machen. In bester UN-Manier hatte der Annan-Plan nämlich das widerrechtlich türkisch-islamisch besetzte Nord-Zypern einseitig und vollständig bevorzugt, weswegen der Annan-Plan natürlich von den Türken Zustimmung erhielt, von den griechischen Zyprioten aber auf keinen Fall akzeptiert werden konnte.

Aber der Streit geht eigentlich nicht um diese Insel, sondern um die Türkei, das Brückenland zwischen Europa und Asien. Und jetzt ist ein guter Zeitpunkt, das Verhältnis der Türkei zu Europa zu durchleuchten. Allerdings sollte man sich vorher klarmachen, was Europa heute ist und morgen werden soll und kann.

Stimmt, der Streit geht nicht eigentlich um Zypern. Zypern ist nur ein sehr einprägsames Beispiel für die Vertragsbrüchigkeit der Türkei, von der man erwarten kann, dass sich diese auch auf andere Bereiche erstreckt. Denn wenn sie schon für alle deutlich sichtbar zeigen, wie wenig ihr Wort gilt, wie erst soll es dann in weniger öffentlichkeitswirksamen Bereichen sein?

Als nach dem Zweiten Weltkrieg einige Politiker von Europa sprachen, dachten sie an ein kulturell homogenes Gebilde, das die Nationalstaaten überwinden sollte. An deren statt sollte ein Land namens Europa entstehen. Diese Idee, mit der viele – darunter auch der Schreiber dieser Zeilen – lange sympathisierten, wurde endgültig aufgegeben, als sich diese Gemeinschaft zu einem Bündnis von 25 – bald sind es 27 – Mitgliedstaaten entwickelte. Heute kann man klar sagen: In einem Europa, wie es etwa Jean Monnet und vielleicht auch Konrad Adenauer vorschwebte, wäre die Türkei ein Fremdkörper. In der jetzigen Europäischen Union aber sollte sie unbedingt Vollmitglied werden. Schon lange sind die Bande zu Europa stärker als manche Bewohner des alten Kontinents glauben. Einmal – im 16. Jahrhundert – beherrschten die Türken die gesamte Balkanhalbinsel und den größten Teil Ungarns. Im Krimkrieg (1853/56) halfen die europäischen Mächte der Türkei, ein Vordringen des Zarenreichs zu den Dardanellen zu vereiteln. Im Ersten Weltkrieg kämpfte das Osmanische Reich an der Seite der Mittelmächte. Nach dem Krieg kam es in der Türkei unter Mustafa Kemal, bekannt als Kemal Atatürk, zu tief greifenden Umwälzungen: Die Einehe wurde Gesetz; das lateinische Alphabet wurde eingeführt; das islamische Recht wurde abgeschafft; Familiennamen wurden obligatorisch; die Orden der Derwische wurden verboten; und das Kalifat verschwand kurz nach dem Sultanat. All das geschah unter europäischem Einfluss, weil Atatürk sein Land in einen westlichen Staat verwandeln wollte. Und seine Gesetze gelten noch heute.

Herr Cramer blendet völlig aus, dass die Türkei sich seit Atatürk stark verändert hat. Der Säkularismus schwindet, der Islamismus wird immer stärker. Sichtbarster Ausdruck ist Erdogans AKP und deren Erfolg mit den hässlichen Fratzen von Zwangsehen und Ehrenmorden. Das Kopftuchverbot an Schulen, Universitäten und in Behörden würde Erdogans AKP lieber heute als morgen aufheben. Auch bei der Aufarbeitung der eigenen Geschichte wird der Türkei viel Raum gelassen. Deutschland würde man aus der EU ausschließen, würden wir uns weigern, unsere Geschichte aufzuarbeiten. Was für ein (berechtigtes!) Geschrei würde ausbrechen, käme es vor, dass Deutsche ihre Töchter verprügeln, wegsperren, im schlimmsten Fall sogar ermorden, hätten sie ein Verhältnis mit einem Türken.

Oft wird auch als Anti-Beitritts-Begründung angeführt, die Türken seien ethnisch eher Asiaten als Europäer.

Wir haben noch niemals gehört, dass Beitrittsgegner die "asiatische Ethnie" der Türken als Argument angeführt hätten. Aber mit solchen aus der Luft gegriffenen Behauptungen lässt sich die Frage der finanziellen Belastung vielleicht ausklammern. Experten der Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalyse (GEFRA) zufolge, würde die Türkei bei einem Beitritt nämlich ein Drittel aller Strukturhilfen verschlingen!

Ganz abgesehen davon, dass Abstammung keine Rolle spielen darf, endete die Zuwanderung aus Zentralasien schon im 13. Jahrhundert. Außerdem stammen viele Bulgaren und Ungarn ebenfalls von asiatischen Völkern ab, ebenso übrigens manche Finnen, die heute die Präsidentschaft in der EU ausüben. Außer einer richtigen Mitgliedschaft ist die Türkei schon fest mit dem modernen Europa verbunden. Seit 1996 gibt es eine Zollunion. Die Türkei ist Mitglied des Europarates. Ihren Handel betreibt sie zu 50 Prozent mit europäischen Ländern. Türkische Soldaten stehen neben ihren westlichen Kameraden in Afghanistan, im Kongo, im Kosovo, im Libanon. Ganz abgesehen von den Fußballmannschaften, die oft ein Schreck der europäischen Spitzenteams sind.

Und nun vermengen wir mal eben NATO, EU und Fußballclubs: bei den einen ist die Türkei bereits Mitglied, zu den anderen will sie gehören und mit den letzten treffen sie manchmal aufeinander. Das ist der ultimative Beweis für die Zugehörigkeit der Türkei zu Europa. Bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften trifft sogar die ganze Welt aufeinander. Prima, die gehören auch alle zur EU.

Es bleibt noch das Argument, die Türkei sei trotz ihrer säkularisierten Verfassung ein muslimischer Staat, der in das weithin christlich und weltlich geprägte Europa nicht passe.

Und so ist es auch: einen muslimischen Staat, in dem 30 % der türkischen Studenten Ehrenmorde für angemessen halten, wollen wir nicht in der EU.

Aber in dieser EU leben heute schon fast 20 Millionen Muslime.

Und die machen auch heute schon unlösbare Probleme!

Türkische Politiker sprechen nicht – wie manche im Westen – von einem Zusammenstoß, sondern von einer Allianz der Zivilisationen. Eine solche ist leichter zu erreichen, wenn die Türkei volles Mitglied der EU wird. So sieht es auch Benedikt XVI. Darum besuchte er die Türkei.

Nachdem Cramer anfangs noch wahrheitsgetreu mitteilte, er wisse nicht, was der Papst wirklich zu Erdogan gesagt habe, weiß er es jetzt genau. Er weiß sogar, dass Papst Benedikt nur in der Türkei war, um deren Zugehörigkeit zu Europa zum Ausdruck zu bringen. Dass Erdogan bewusst gelogen hat, weil er weiß, dass der Papst auf keinen Fall während eines offiziellen Besuches dementiert, lässt Cramer außen vor. Fakt ist: Benedikt hat die Religionsfreiheit des Individuums und der Institutionen angemahnt, beides nicht vorhandene Freiheiten in der Türkei. Priester dürfen nicht als Priester einreisen, Kirchen dürfen keinen Grundbesitz haben und die Priesterseminare zur Ausbildung von Nachwuchs sind seit Jahrzehnten geschlossen.

Ist es das, was Sie künftig in ganz Europa wollen, Herr Cramer?

» Leserbrief an die Welt: forum@welt.de

(Spürnase: Thomas F.)




Kulturkampf: Islamische Toleranz contra Islamophobie

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"Toleranzverständnis"

Gemäß den Darstellungen der EUMC, hat Europa schwerwiegende Probleme mit rassistischen Exzessen, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie. Kurz gesagt: Es mangelt in Europa an Toleranz. Besonders was den Islam betrifft. Am Islam hingegen wird diesbezüglich kaum Kritik laut. Völlig zu Recht natürlich, denn was man dem Westen als Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung vorwirft, fällt beim Islam unter Religionsfreiheit und Frustkompensation westlicher Ungerechtigkeiten.

So gedeutet erscheint Islamkritik als unberechtigt, und der Ruf des Islam als Inbegriff der Toleranz nimmt keinen Schaden. Es kommt also lediglich auf die „richtige“ Perspektive an.

Umdeutung der eigenen Schwäche in Dialogwillen

Der Papst in der Türkei, der noch im Flugzeug sein Kreuz an der Halskette verbirgt, um die toleranten, islamischen Gastgeber nicht zu provozieren, zeigt exemplarisch wie schwach sich der Westen mittlerweile selbst empfindet. Es sei eine Reise der Versöhnung im Zeichen des Dialogs gewesen, besonders die Meditation des Papstes in der Blauen Moschee hätte es den Türken sehr angetan, so die Tagesthemen. Taktisch war solche Biegsamkeit Papst Benedikts sicher nützlich bei der Zielsetzung, die unterschiedlichen christlichen Konfessionen in der Türkei angesichts der islamischen Bedrohung einander näher zu bringen. Doch den Medien fällt gar nicht mehr auf, dass es um die gepriesene islamische Toleranz nicht weit her sein kann, wenn das Oberhaupt einer Weltreligion sich so zurückhaltend zeigen muss, sobald man den Herrschaftsbereich Allahs betritt.

Kulturrelativismus als Konzept, den Islam moralisch aufzuwerten

Trotzdem gelten weder der Islam noch Moslems als intolerant. Im Gegenteil. Die Toleranzlegende des Islam hat sich aufgrund der Maurenherrschaft in Spanien fest verankert im westlichen Islambild, obwohl dies nichts mit den historischen Fakten zu tun hat.

Angesichts alltäglicher Schreckensmeldungen, die aufgrund der Umsetzung islamischer Lehre im In- und Ausland geschehen, lässt sich die klassische Islam-Idealisierung als einer besseren, toleranteren, von Diskriminierung und Rassismus freien Welt nicht länger aufrecht erhalten. Darum weichen die Fürsprecher der Islamexpansion auf scheinbar wertneutrales Terrain aus. Kulturrelativismus heißt das neue Zauberwort, um den Islam als Gesellschaftsmodell inklusive Zensur, Geschlechterapartheid und Ehrenmordjustiz moralisch gleichberechtigt neben die Menschenrechte zu stellen, was auch noch als Akt der Antidiskriminierung und Integration gefeiert wird.

In Wirklichkeit ist diese kulturrelativistische Antidiskriminierung eine gut kaschierte Strategie, den Westen in seiner Fähigkeit zur Selbsterhaltung massiv zu schwächen. Denn wenn der Islam als gleichwertig gilt, seine Verbrechen legitimiert werden, gibt es auch keinen Grund mehr, die Expansion des Islam abzulehnen. Um diese Darstellungsform zu erreichen, legt man willkürliche Bewertungsmaßstäbe an die jeweiligen Gesellschaften an. Guantanamo erfährt ein gewaltiges, empörtes Medienecho, der Genozid in Darfur wird fast verschwiegen, genauso wie tausende Ehrenmorde und Millionen Zwangsehen jährlich. Und selbst bei Terroranschlägen wird betont, dass dies nichts mit dem Islam zu tun hätte, obwohl die islamische Lehre klare Anweisungen zur Gewaltanwendung enthält.

Solche Fakten passen nicht in das politisch gewollte Idealbild des Islam. Um eine Gleichwertigkeit und somit Gleichberechtigung der Kulturen zu ermöglichen, ist es unabdingbar für die Islamfreunde und die islamische Welt selbst, a) den Westen abzuwerten durch extrem negative Darstellung, b) den Islam aufzuwerten durch postive Verfälschung („Islam heißt Frieden“), c) die Bewertungsmaßstäbe zu Gunsten des Islam zu verschieben.

Spezielle Maßstäbe kaschieren islamische Intoleranz und belasten den Westen

So wird die islamische Intoleranz, die sich z.B. bei den Karikaturen oder der Papstrede im Frühjahr zeigte, zur Empfindsamkeit umgedeutet. Ein legitimes Gefühl tiefer Frömmigkeit, das böswillig verletzt wurde. Unser Grundrecht auf Meinungsfreiheit war auf einmal etwas sehr Schlechtes, Rücksichtsloses, Unsensibles, weil man aus politischen Erwägungen nicht zugeben will, dass das Problem ausschließlich auf der islamischen Seite liegt. Da am Islam aber nichts schlecht sein darf, wird die Konfliktursache fast immer im Westen gesucht (und gefunden). Entsprechend groß ist das Verständnis, wenn sich islamische Gewalt gegen uns austobt. Umgekehrt gälte das Abbrennen einer Botschaft eines islamischen Landes aufgrund der hasserfüllten Schmähungen und Mordaufrufe im Koran gegen uns Ungläubige als unverzeihlicher Akt des Rassismus. Verletzte Gefühle als Erklärungsgrund würde man einem gegen den Islam agierenden Straftäter niemals zubilligen, und man würde mit Recht sagen, dass dann ja jeder nach Belieben Verbrechen begehen könnte. Nachdem der Papst einen mohammed-kritischen byzantinischen Kaiser zitiert hatte, gingen in Palästina Kirchen in Flammen auf. In Somalia wurde eine Nonne ermordet, ohne dass dies im Westen lautstarke Reaktionen ausgelöst hätte. Empörung löst aber die nachrichtendienstliche Untersuchung gegen einen radikalen Islamisten wie Kurnaz aus. Dieser, immerhin ein Befürworter des korantreuen Islam samt dessen menschenrechtsfeindlichen Inhalten, erfährt unverhältnismäßige, ausschließlich wohlwollende Aufmerksamkeit, weil sich damit im kulturrelativistischen Sinne der Westen abwerten läßt und der Islam zugleich verharmlost wird.

Die gradezu konträren Bewertungsmaßstäbe der Kulturen sind ein tragendes Element im Dialog mit dem Islam und entscheidende Voraussetzung für dessen von den Politeliten und Medien gewollter Expansion in den Westen hinein. Ist der Westen erst einmal so richtig durch den Dreck gezogen worden, fällt die Akzeptanz leichter hin zum islamischen Gesellschaftsmodell.

Islamophobie versus Christentumphobie

Zu der normativ tief verinnerlichten Gewohnheit an die eigene Kultur strengste Maßstäbe anzulegen und bei Fremdkulturen dafür umso großzügigere, gehört auch, Fakten auszublenden, die dieser von Vorurteilen und Klischees geprägter Fremden-Idealisierung widersprechen. Dass hinter dieser Ignoranz zugleich verleugnetes menschliches Leid und Menschenrecht steht, kümmert die sich moralisch elitär fühlenden Verfechter des Kulturrelativismus nicht. Im Gegenteil: Die Kenntnisnahme islamischer Inhumanität gilt als Beleg für eine Unterkategorie des Rassismus. Als Islamophobie. Darum sind in westlichen Medien Verbrechen, die die Intoleranz und Phobie des Islam zeigen, höchstens vereinzelte Randnotizen. Und schon gar nicht wird ein Zusammenhang zur Lehre des Islam aufgezeigt.

Marokko:

Ein marokkanisches Gericht hat Justizvertretern zufolge einen Deutschen zu sechs Monaten Haft wegen versuchter christlicher Missionierung von Muslimen verurteilt.

Siehe auch Beitrag von Jens.

Pakistan:

15 Jahre Zwangsarbeit wegen Schändung des Korans
Ein Gericht in Pakistan hat zwei Christen wegen Schändung des Korans zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Die 25 und 60 Jahre alten Männer seien schuldig befunden worden, Seiten aus der heiligen Schrift der Muslime verbrannt zu haben, teilte das Gericht am Montag über das bereits am Samstag in Faisalabad gefällte Urteil mit. Die Verurteilten müssten zudem eine Geldstrafe von 25.000 Rupien (knapp 320 Euro) zahlen.

Im Propagandakrieg der Kulturen, bzw. der Gegner westlicher Kultur gegen deren kaum noch vorhandene Fürsprecher, hat der Islam und seine Dhimmi-Helfer eine gewaltige Überlegenheit erzielt. Wie sonst könnte es sein, dass man in Europa Islamophobie als drängendes Problem erkennt, obwohl Moslems Zigmilliarden aus unseren Sozialkassen beziehen, Abertausende Moscheen errichtet werden, Moslems mit Privilegien und Vorzugsbehandlungen ausgestattet werden, so bald sie sich auf ihren Glauben berufen?

Moslems in der Opfer- und somit in der Anklägerrolle

In islamischen Ländern werden nicht einmal ansatzweise Nicht-Moslems die Rechte zugestanden, wie sie im Westen Moslems überall genießen. Doch erfährt man dafür etwa Dankbarkeit? Nimmt man sich in der islamischen Welt an unserer realen Toleranz ein gutes Vorbild? Im Gegenteil: Die islamische Welt wird immer korantreuer, d.h. immer intoleranter. Und ihre Anklagen und Forderungen gegen den Westen werden lauter und hasserfüllter, was die pro-islamische Politik gerne aufgreift, als wären islamische Beschwerden ein objektiver Beleg für Missstände im Westen. Wenn Erdogan permanent Europa vorhält, unsere Heimat sei kein Christenclub, er es aber vollkommen in Ordnung findet, dass die christliche Bevölkerung in der Türkei in 100 Jahren von über 20% auf nahe Null reduziert wurde, entblößt dies die islamische Ethik als heuchlerische Doppelmoral, die stets das für richtig erachtet, was dem Islam nützt, und keinerlei objektive Maßstäbe gelten läßt. Schuldgefühle kennt die islamische Welt nur gegenüber ihrem Allah, nicht aber gegenüber Menschen, denen korangemäßes Unrecht angetan wurde. Uns wirft man die Kreuzzüge vor, und wir fühlen uns schuldig. In der islamischen Welt gibt es keine Schuldgefühle wegen der gepfählten, vergewaltigten, versklavten, zu Abermillionen ermordeter Ungläubiger. Wir klagen die islamische Welt nicht an wegen ihrer Vernichtungsversuche gegen unsere Kultur, wegen der Vernichtung von Konstantinopel. Wir sehen uns fälschlich ausschließlich als Täter, und den Islam fast immer als unser Opfer. Die fehlende Fähigkeit der islamischen Welt zur Selbstkritik führt zu einer Projektion der eigenen Aggression auf den vermeintlichen Gegner. Man schließt von sich selbst auf andere. Der Islamophobievorwurf der islamischen Welt reflektiert darum die Phobie des Islam vor anderen Kulturen, egal wie höflich, hilfsbereit und tolerant diese gegenüber dem Islam auftreten.
Wir im Westen hingegen fühlen uns ständig schuldig, weil uns dies Interessengruppen permanent einreden. Wir ergreifen allzu gern Partei selbst für extremistische islamische Positionen wie z.B. die Welt-Journalistin, die einen Tag Erfahrungen verkleidet als Kopftuchdame sammelt. Typisch für die medial dominierende, vollkommen faktenkonträre Darstellung ist die Rolle der Moslems als Opfer von westlicher Unfreundlichkeit:

Eine Szene will mir auch danach nicht aus dem Kopf. Auf dem Weg zum Auto sehe ich am Teltower Damm neben einer Bushaltestelle ein älteres Ehepaar sitzen. Der Mann trägt eine hellblaue Baseball-Kappe und sitzt auf der Bank, sie steht neben ihm. Ich spüre ihre Blicke, beschleunige meinen Schritt. Als ich an den beiden vorbeigehe, höre ich, wie er zu ihr sagt: „So eine wie die können wir hier nicht brauchen.“ Ich erstarre, will mich umdrehen, den Mann zur Rede stellen. Doch die beiden sind schon aufgestanden und gehen in die andere Richtung. Welche Demütigung. Nicht das Kopftuch, sondern die Feindseligkeit dieses Mannes.

Passend zur Negativdarstellung der Deutschen folgt die Idealisierung von Moslems:

Es war eine Verkleidung. Und nach einem Tag im Kostüm ist es gut, wieder ich selbst zu sein. Auch wenn mir die türkischen Jugendlichen vor dem Internetcafé in unserer Straße jetzt sicher wieder hinterher pfeifen.

Nur pfeifen? „Hure“, „Schlampe“, „Willste ficken?“, sind Standardbemerkungen für westliche Frauen in diesen islamisch geprägten Stadtteilen. Das wird natürlich politisch korrekt verschwiegen. Und während man negativ bewertet, wenn die durch das Kopftuch zum Ausdruck gebrachte Ablehnung unserer westlichen Gesellschaft ihrerseits Ablehnung auslöst, geht man in der toleranten Welt des Islam immer aggressiver vor gegen westliche Formen der Selbstbestimmung.

Militante Islamisten haben im Gazastreifen eine Frau, die kein Kopftuch trug, mit Säure attackiert. Studentinnen seien außerdem aufgefordert worden, Kopftücher zu tragen und keine attraktiv machende Kleidung mehr zu tragen, erklärte eine Gruppierung namens „Schwerter des Islam“ am Donnerstag. Die Extremisten attackierten nach eigenen Angaben auch Internet-Cafes mit Panzerfäusten und Sprengsätzen. „Die Geschäfte wurden angegriffen, weil sie vom Bewusstsein einer ganzen Jugendgeneration Besitz ergriffen haben“, hieß es. „Statt sich dem Dschihad und dem Gottesdienst zu widmen, dienen sie den Interessen der Juden und Kreuzfahrer.“

Die in den Medien permanent gegenwärtigen islamischen Repräsentanten tun sich schwer, die islamisch geprägten Handlungsmotive ihrer Glaubensbrüder anzuerkennen. Man hört stattdessen den immer gleichen Spruch: „Hat mit dem Islam nichts zu tun“. Würde alles, worauf dieser Spruch schon Anwendung fand – von der Zwangsehe über Ehrenmord, Attentaten, Zensur bis hin zum Vernichtungskrieg – vom Islam abgezogen, bliebe vom real existierenden Islam praktisch nichts mehr übrig.
Je grausiger sich das reale Gesicht des Islam offenbart, umso lauter wird die pro-islamische Propaganda ertönen. Denn es findet ein Wettlauf darum statt, welches Bild sich vom Islam in der Bevölkerungsmehrheit etabliert. Politik und Medien wünschen ein pro-islamisches. So wird uns der radikale Islamist Yussuf Islam alias Cat Stevens in einer der quotenstärksten Sendungen im gesamten deutschen TV, nächsten Samstag in „Wetten dass“ als netter Menschenfreund serviert. Über seine ablehnende Haltung zu den Menschenrechen wird man ihn nicht befragen. Dafür werden wir hören, dass der Islam Frieden und Toleranz predigt, was viel Beifall einbringt, gemäß dem Motto: Er als Moslem muss es ja wissen. Dass für Moslems das belügen ihrer Feinde zur Pflichtübung gehört, wenn dies dem Islam dient, weiß ja so gut wie niemand. Bevor sich nun von Mund zu Mund und über den bisher nicht gelenkten Informationsfluß im Internet herumspricht, dass Islam und Islamismus identisch sind, dass Islam Unterwerfung, Krieg, Intoleranz und Gewalt bedeutet, wird man versuchen, ein Islambild zu etablieren, das den Erfordernissen der Islamexpansion im Westen entspricht. Und das lautet: Der Islam ist tolerant, und wer das anders sieht ist ein psychisch defekter Islamophob.




Ehrenmord in der Schweiz: Marokkaner ersticht 28-jährige Frau

ehrenmord_schweiz.jpgEine 28-jährige Frau ist am Sonntagabend vor einem Restaurant im Kanton Freiburg von einem 39-jähriger Marokkaner erstochen worden. Die Frau wies mehrere Stichwunden auf und erlag den schweren Verletzungen trotz Wiederbelebungsversuchennoch an der Unfallstelle. Der Marokkaner befand sich noch in der Nähe. Er wurde festgenommen und in Untersuchungshaft gesetzt.

(Spürnase: Mathias F.)




Serap Cileli: Bewundernswert mutig

Gesellschaftlicher Fortschritt ist sehr oft dem Wirken einzelner, herausragender Persönlichkeiten zu verdanken. Menschen die laut sind, wo es als „anständig“ gilt zu schweigen. Die helfen, wo es tugendhaft ist, wegzusehen. Die den Mut haben, sich gegen den Zeitgeist und dessen mächtige Repräsentanten zu stellen und nicht nur Ansehensverlust riskieren, sondern wie im Fall der türkisch-stämmigen Menschenrechtsaktivisten Serap Cileli (Foto), auch ihr Leben.

Zugegeben. Nicht jeder hat so viel Mut und Charakterstärke in die Wiege gelegt bekommen. Umso wichtiger sind jedoch Solidarität und Würdigung dieser Mutigen, die so viel auf sich nehmen, um etwas Postives für unser aller Zusammenleben beizutragen. Und sich nicht zurück ziehen auf die verführerischen Annehmlichkeiten des Privatlebens, nachdem man dieses für sich akzeptabel gestalten konnte. In der FAZ erscheint heute ein Beitrag zu Serap Cileli. Biografisch wie gesellschaftspolitisch äußerst informativ. Ein Blick in eine Welt, die es gemäß multikultureller Bereicherungsdogmatik so garnicht geben dürfte.

Daß du keine Schande bringst

Wie sich die Deutschtürkin Serap Çileli gegen ihre Familie eine eigene Familie erkämpfte / Von Timo Frasch

Text: F.A.Z., 30.11.2006, Nr. 279 / Seite 9

FRANKFURT, im November. Serap Çileli war 22 Jahre alt und gegen ihren Willen schon sieben Jahre verheiratet, als sie in ihrem Heimatort Mersin die Idylle durchs Fenster sah, nach der sie sich selbst immer gesehnt hatte: In der gegenüberliegenden Wohnung saß die ganze Familie um einen großen Tisch, und alle lachten über den schon erwachsenen Sohn, der mit einem Kochlöffel auf einen Topf trommelte. Ali. Der Weg nach nebenan war lang. Er dauerte Jahre. Heute ist Serap Çileli mit Ali verheiratet, mit dem Mann, den sie jahrelang nicht heiraten durfte, den sie schließlich heiraten mußte, sonst hätte ihr Vater sie, wie er ihr mitteilen ließ, um die Welt gejagt wie ein Tier.

Ali. Ohne ihn hätte sie es wohl nicht geschafft, aus ihrem Gefängnis auszubrechen, sagt Serap Çileli, während ihr Mann ihr eine Marlboro reicht. Er ist ihr nach Deutschland gefolgt. Er hat sie unterstützt, nachdem sie mit ihren beiden Kindern vor ihrer Familie geflohen war. Er hat als Illegaler in einer Dönerbude geputzt und auf deutschen Bahnhöfen geschlafen. Und er brachte ihr vom Flohmarkt eine Schreibmaschine mit und ermutigte sie, ihre Tagebücher an Verlage zu schicken. Die schrieben ihr jahrelang zurück: „Interessante Geschichte, aber zu brisant für Deutschland.“ Alis Familie und die seiner Frau unterscheidet eigentlich nicht viel. Beide kommen aus dem türkischen Mittelstand, beide aus einer Touristenstadt am östlichen Mittelmeer. Alis Vater hatte einen Marmorvertrieb, Seraps Vater eine Schreinerei. Alis Mutter ging bis zur fünften Klasse zur Schule, Seraps Mutter sogar bis zur neunten. In Deutschland herrsche immer noch die Vorstellung, daß nur ungebildete anatolische Bauern wie im Mittelalter lebten, sagt Serap Çileli. Das sei ein großer Irrtum. Ihr Bruder habe sich als Flugzeugbauingenieur mit einem 17 Jahre alten türkischen Mädchen verheiratet. Und von den Türkinnen, die in Deutschland auf den Universitäten studieren, trügen viele Kopftuch und seien von islamistischen Organisationen gezielt dorthin geschickt worden, um später wichtige Positionen einnehmen zu können. Der deutsche Staat verstehe das aber noch immer nicht, sagt Serap Çileli. Er lasse sich täuschen von den Masken der Islamisten, von geschliffener Rede und Tagen der offenen Tür. Von dem, was in Köln oder in Neukölln passiere, hätten die meisten wenig Ahnung.

Mittlerweile gibt es einige Türkinnen in Deutschland, die so sprechen. Seyran Ates zum Beispiel, die aus Angst vor Anfeindungen ihre Zulassung als Anwältin zurückgab. Oder Necla Kelek. Der Soziologin („Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes“) unterstellten Anfang des Jahres Pädagogen und Migrationsforscher, sie schüre Ängste und arbeite nicht wissenschaftlich. Auch Serap Çileli arbeitet nicht wissenschaftlich. Sie erzählt eine Geschichte – die eine Geschichte vieler türkischer Frauen sein könnte.

Im Jahr 1974, mit acht Jahren, wurde sie nach Deutschland geholt, wo der Vater mittlerweile in einer Papierfabrik arbeitete. Er hatte Angst, daß Serap den Großeltern in der Türkei über den Kopf wachsen könnte. Als sich vier Jahre später erste weibliche Formen an ihrem Körper abzeichneten, wurde sie einem acht Jahre älteren Mann versprochen, den sie zuvor nie gesehen hatte. In der Schule legte sie ihren Verlobungsring ab, weil sie sich vor den anderen Mädchen schämte. Am Sportunterricht konnte sie oft nicht teilnehmen – sonst hätten die Mitschüler ihre blauen Flecken gesehen. Was ihren Vater vom Prügeln abhielt: die Sorge um ihr Jungfernhäutchen. Bei einem Besuch der Familie ihres Verlobten war Serap dann am Ende. Mit dreizehn. Sie ging ins Badezimmer und stopfte sich mit allen Tabletten voll, die sie finden konnte. Als sie ein paar Tage später aus dem Krankenhaus nach Hause kam, wartete der Vater schon auf sie. „Geh in die Küche“, sagte er zu seiner Frau, „und bring mir das Nudelholz.“

Die andere Familie wollte ihren Sohn keiner Aufsässigen geben. Die erste Verlobung wurde deshalb gelöst – eine zweite bald eingefädelt. Mit 15 Jahren heiratete Serap einen 25 Jahre alten Mann in der Türkei. Erst nach sieben Jahren Ekel und der Geburt eines Sohnes sowie einer Tochter willigten ihre Eltern in die Scheidung ein. Sie hatte damit gedroht, sich und ihre Kinder umzubringen. Seraps Mutter holte die beiden mit nach Deutschland – damit sie der beschämte Ehemann nicht entführen konnte. Serap mußte bald folgen, sonst, so prophezeiten ihr die Eltern, würde sie ihre Kinder nie wieder sehen.

Sie hatten von Seraps Schwester erfahren, daß ihre Tochter eine Beziehung zu Ali habe. Um das Allerschlimmste abzuwenden, wurde ein anderer Mann gesucht, durch den Heiratsvermittler, der schon für das erste Arrangement zuständig war. „Sei zufrieden, daß dich überhaupt jemand als Frau nimmt“, sagte ihre Mutter. Und ihr Vater: „Meinen Stolz kriegst du nicht nieder, und wenn du meine Familienehre verletzt, werde ich dich umbringen.“ An einem der letzten Abende, die Serap Çileli in ihrer kleinen deutschen Wohnung in Sichtweite der Eltern verbrachte, wäre ihm das fast gelungen. Serap Çileli hatte sich geweigert, wegen eines Treffens mit dem neuen Verlobungskandidaten ihrer Arbeit als Schichtführerin in einem Schnellimbiß fernzubleiben. Daraufhin schlug ihr Vater sie halb tot. Sie wagte zum ersten Mal, sich an die Polizei zu wenden, um mit ihren Kindern abgeholt zu werden. Das Jugendamt vermittelte ihr eine Frauenorganisation, mutige Leute, die sie nachts aus ihrer Wohnung holten und mit ihren Kindern in ein Frauenhaus brachten, weit weg.

Sie blieb dort 16 Monate, mit überforderten Sozialarbeiterinnen, mit Prostituierten und Immigrantinnen, die ihr Schicksal teilten und oft doch wieder zu ihren Peinigern zurückkehrten. Eine der eindringlichsten Szenen in dem Buch „Wir sind eure Töchter, nicht eure Ehre“, für das Serap Çileli 1999 doch noch einen Verlag fand, spielt im Frauenhaus. Als ihre Tochter mit Lidschatten und Lippenstift aus dem Zimmer einer anderen Türkin kommt, wird die Mutter zornig: „Du wirst dein Gesicht ordentlich mit Waschlappen und Seife waschen. Du weißt, daß ich das bei kleinen Kindern hasse.“ Das sei die Serap von damals gewesen, noch unter dem Eindruck des Erlittenen, sagt Serap Çileli heute. Ihre Mutter sei, als Serap gerade neun Jahre alt war, mit einem Schminkkoffer von Karstadt gekommen: „Du bist jetzt eine junge Frau!“ (Anmerkung: Dieses Alter zur Definition als Frau ist kein Zufall. Der Prophet hatte ein Kind als „Frau“, das er im Alter von neun Jahren entjungfert hat) Zu Hochzeitsfeiern mußte sie hohe Absätze und Abendkleider tragen, sie bekam rückenfreie Tops und Röcke mit Schlitzen. „Bis die Ware verkauft ist“, sagt Serap Çileli, „wird sie auf dem Silbertablett präsentiert.“ Sie kenne junge Frauen, Jungfrauen, sagt Çileli, die für 25000 Euro ihren Besitzer gewechselt haben. Als Sexobjekt oder als Ticket nach Deutschland. Schon nach der Verlobung trete der Protektionismus an die Stelle des freien Marktes. Als sie im Imbiß arbeitete, sei ihr Vater dauernd gekommen, um sie zu kontrollieren. Sie wisse von verlobten Mädchen, denen, wenn sie auf Klassenfahrt mitdurften, vorher die Haare geschoren wurden – für den Fall, daß ihr Kopftuch verrutscht. Das wichtigste sei, bis zur Hochzeit Jungfrau zu bleiben. Ohne Jungfernhäutchen und ohne Mann sei man sozial tot. Das gelte dann für die gesamte Familie. Beflecktes Laken oder befleckte Ehre – jeder bekomme das mit.

Während ihrer Zeit im Frauenhaus wurde Serap Çileli zum dritten Mal schwanger. Diesmal von Ali. Auch seine Eltern waren nicht begeistert. Aber sie hielten zu ihrem Sohn. Weil Serap anfangs nur 400 Mark bei sich hatte und sich als Schwangere mit zwei Kindern schwertat, in Deutschland eine Wohnung oder eine Arbeit zu bekommen, mußte sie beim Sozialamt Antrag auf Sozialhilfe stellen. Der Bescheid wurde, wie in solchen Fällen üblich, an ihre Eltern geschickt, die so ihren Aufenthaltsort ausfindig machen konnten. Seraps Vater schickte zwei ihrer Brüder mit einem Brief. „Ich werde dich jagen wie ein Tier.“ Vaters Wunsch sei es, sagten die Brüder zu Ali, „daß du unserer Schwester keine Schande bringst“. Das war 1993.

Serap Çileli hat seitdem nie Personenschutz beantragt. Sie verläßt aber bis heute nur in Begleitung die Wohnung. Ihr Mann gab seine Arbeit auf, um sie auf ihren Vortragsreisen begleiten zu können. Er filmt jeden Auftritt. Je mehr sie in der Öffentlichkeit stehe, sagt sie, desto sicherer fühle sie sich. Von ihrer Familie gehe heute keine Bedrohung mehr aus. Eher schon von radikalen Muslimen, die sie in Briefen regelmäßig beschimpften oder nach Vorträgen als Verräterin anprangerten. Eine deutsche Lehrerin habe sie einmal darum gebeten, nicht an die Schule zu kommen. Junge Türken hätten gedroht, wenn Frau Çileli spreche, dann würden sie die Aula kurz und klein schlagen. Sie ist trotzdem hingegangen. Passiert ist nichts.

Serap Çileli fühlt sich nicht als Muslima, aber auch nicht als Atheistin. Ihre jüngste Tochter ging vier Jahre lang in den katholischen Religionsunterricht, die Familie feiert Weihnachten und das muslimische Zuckerfest. Sie seien gut integriert, sagt Serap Çileli. Die ältere Tochter, die im kommenden Jahr ihr Abitur macht, hat einen deutschen Freund. Der Sohn, der Politikwissenschaft studiert, spielt im Handballverein. Bei Festen, sagt Serap Çileli, koche sie manchmal türkisch. Das komme gut an. Mit Fremdenfeindlichkeit habe sie in Deutschland keine Erfahrungen gemacht.

Im Sommer seien sie und ihr Mann im Städtchen spazierengegangen, sie mit einem Top, ihr Mann in kurzen Hosen. Es war heiß. Auf der anderen Straßenseite hörten sie zwei türkische Frauen, die Serap Çileli in einem Deutschkurs unterrichtete. „Schau mal“, habe die eine laut zur anderen gesagt, „Ist das ein Mann?“ – „Nein“, habe die andere geantwortet, „das ist kein Mann. Das ist ein Waschlappen.“ Ali serviert türkischen Mokka. Die Frauen, sagt Serap Çileli, seien die eigentlichen Stützen des Weltbildes, das in Deutschland noch immer den grausamen Alltag vieler türkischer Familien bestimme. Serap Çileli hält eine Untersuchung der Konrad-Adenauer-Stiftung, nach der die Entscheidung zum Tragen eines Kopftuchs bei den meisten Deutschtürkinnen persönlicher Natur und kaum durch andere beeinflußt sei, für eine Farce. Die Wirklichkeit, die sie aus der Beratung vieler türkischer Mädchen kenne, sehe ganz anders aus.

Serap Çileli ist heute 40 Jahre alt. Nach fast zwanzig Jahren lebt sie in der Familie, die sie sich immer gewünscht hatte. „Wir haben gemeinsam alles verarbeitet.“ Das gelte auch für die beiden Kinder aus ihrer ersten Ehe. Ihren Vater kann man nicht mehr nach seiner Version der Geschichte fragen: Er ist vor einigen Jahren an einem Herzinfarkt gestorben, Serap Çileli hat es von einer ehemaligen Klassenkameradin erfahren. Nach der Hochzeit mit Ali hatte sie hin und wieder versucht, Kontakt mit den Eltern aufzunehmen. Familie sei eben Familie. Die Mutter habe aber immer abgeblockt. Das letzte Mal von ihrer Familie erfahren hat Serap Çileli aus der türkischen Zeitung „Hürriyet“, die sie trotz anderen Namens aufgespürt hatte. In der Ausgabe, in der „Hürriyet“ eine Kampagne gegen häusliche Gewalt gestartet hat, wurde auch ein Foto von der lächelnden Serap bei ihrer ersten Hochzeit gedruckt. Darüber steht: „Sieht so eine Frau aus, die zwangsverheiratet wurde?“

» Webseite von Serap Cileli
» „Mahnmal“ für die Opfer von Ehrenmorden




Die subtile Zensur übler Nachrede

Wer es im gegenwärtigen, vom Multikulturalismus dominierten Gesellschaftsklima noch wagt, dem Dogma des „Islam heißt Frieden“ zu widersprechen und die Gegensätze der Kulturen darstellt, zieht mit Sicherheit den Zorn islamophiler, inquisitorisch anmutender Intoleranz auf sich. So ergeht es auch dem Buchautor und ZDF-Korrespondenten Ulrich Tilgner.

Der taz-Rezensent findet:

‚Zwischen Krieg und Terror‘ wiederholt die Klischees von Islam und Christentum als unverbesserliche Antipoden. Die Ideologie von der Unvereinbarkeit der Kulturen aber führt zu Rassismus.

Eigentlich könnte man eine taz-Rezension auch ignorieren, aber diese hier zeigt exemplarisch die argumentative Methodik und faktenresistente Dogmentreue einer Denkweise, die zwar sehr überzeugt von sich selbst ist, doch im Kontrast dazu kaum Argumente aufbieten kann. Diesen Mangel aber kompensiert mit einem umso ausgeprägteren moralischen Deutungs- und Überlegenheitsanspruch. Gleichsam der Gruft mittelalterlicher Kirchendogmatik entstiegen, kommt in zeitgeistlichem Gewand ein moralischer Deutungstotalitarismus daher, der an die Denkweise inquisitorischer Prozessführung etwa gegen Galilei erinnert.
Dem eigenen Weltbild widersprechende Fakten werden ignoriert. Statt dessen werden Horrorsphantasien entworfen, für die man den Ketzer verantwortlich macht. Und überhaupt – entsetzlich, daß es noch andere Information und Meinungen gibt, als die pro-islamischer Verharmlosung. Denn nur die böse Islamkritik steht scheinbar dem Weg in eine bessere Welt entgegen.

Betritt man dieser Tage eine Buchhandlung, bekommt man es mit der Angst zu tun. Denn glaubt man den marktschreierischen Buchtiteln, die sich dort unter Schlagwörtern wie „Krisenherd“ oder „Brennpunkt Nahost“ versammelt finden, dann tummeln sich da draußen „Schreckensmänner“ und „Kinder des Dschihad“ auf ihrem „islamischen Weg nach Westen“, um mit ihrem „Sprengstoff für Europa“ dem dank „tödlicher Toleranz“ ohnmächtig zusehenden Westen einen „Kampf der Kulturen“ zu liefern, der sich gewaschen hat.
(….)
Es handelt sich dabei aber keineswegs um ein publizistisches Kavaliersdelikt, sondern um das Symptom eines gravierenden Problems: Tilgners Buch und all die anderen Bücher dieses Genres, sind Teil des Problems, das sie zu beschreiben vorgeben. Sie tun genau das, was sie nicht müde werden, dem Islam vorzuwerfen, nämlich nicht klar zwischen Religion, Politik und Gesellschaft zu unterscheiden.

Hier kommt der Glaubensdogmatiker im taz-ler durch. Schließlich ist es der Islam selbst, der die Verschmelzung von Religion, Politik und Gesellschaft festlegt. Gemäß Prophetenvorbild, Scharia und Djihad. Der taz-ler sieht seinen Einfluß schwinden wenn sich herumspricht, daß seine unwissende Weltsicht aus nichts als hohlen Sprüchen besteht, während die von ihm geschmähten Islam-Analytiker substanzielles Material vorlegen. Folglich kann und will er nicht trennen zwischen Fakten und eigener Fiktion. Auf seinem eigenen Realitätsverlust basiert sein Vorwurf gegen andere. Darum gibt sich der moderne Glaubensdeuter auch gar nicht erst damit ab, Fakten für seine Sicht einzubringen. Er würde sich selbst nur als argumentativen Zwerg bloßstellen. Darum geht er sogleich über in seine Lieblingsrolle, die des Anklägers:

(Islamkritische Literatur) muss im Zusammenhang mit einem Besorgnis erregenden Befund gesehen werden: Umfragen ergeben mittlerweile hohe Werte auf die Frage nach der vom Islam ausgehenden Gefahr und konstatieren damit eine grassierende Islamophobie, von der es zum offenen Rassismus nicht mehr weit ist. Wer in einer derart gefährlich aufgeheizten Atmosphäre öffentlich über den Islam redet, muss sich seiner besonderen Verantwortung bewusst sein.

Je schrecklicher der taz-ler die Folgen der Islam-Information aufzeigt, umso mehr diffamiert er sie zugleich. Daß seine Horrorfiktion der eigenen Informationsphobie entspringen, die er Andersdenkenden als Islamophobie vorwirft, ist eine schon fast pathologisch anmutend Projektion der eignen Gefühlslage auf seine Opponenten. Zugleich verteufelt er eine rationale, objektive Bestandsaufnahme islamischer Gesellschaften, die allesamt fern westlicher Demokratiestandards und äußerst diskriminierend strukturiert sind, als islamophob. So als gäbe es keinen vernünftigen wie legitimen Grund, den Islam abzulehnen. Daß die Islamskepsis zunimmt ist in diesem Zusammenhang erfreulich, und nur für Multikulti-Priester von den taz-ler „Besorgnis erregend“. Denn Informationsfreiheit bedroht ihn in seinem Bestreben Gefolgschaft mit Desinformation zu gewinnen. Wer nicht ihm folgt, sondern sich jenen Autoren anschließt, die Ehrenmorde, Diktatur, Zensur, Diskriminierung, Krieg, Attentate, Mord an Apostaten, Mord an Schwulen, Mord an den islamisch definierten Minderwertigen generell, Unterdrückung und Benachteiligung des nicht-islamischen, Zwangsehen, Judenhaß, Pädophilie, usw. usf. ablehnen, dann droht was ganz arg schlimmes: Offener Rassismus.

So nennen die Islamophilen das Eintreten für die Menschenrechte, während sie zugleich am Islam nichts auszusetzen haben, weil am Islam für so mache einfach nichts falsch ist. In Ermangelung von Argumenten wird nun verteufelt mit einem der schwersten und belastendsten Vorwürfe, die man in der heutigen Zeit benutzt um unliebsame Personen negativ zu stigmatisieren und durch diffamierende Ausgrenzung gesellschaftspolitisch wirkungslos zu machen. Dem angeblichen Schüren von Vorurteilen und Klischees in rassistischer Manier.

Es wäre aber so billig wie vermutlich wirkungslos, sich allein über die dezidiert islamophoben Scharfmacher zu echauffieren, die uns ernsthaft weismachen wollen, der Islam sei seinem Wesen nach gewalttätig, habe sich mit Feuer und Schwert verbreitet, friedfertige Völker reihenweise unterjocht, ihnen seine barbarische Religion aufgezwungen, und sei, da er nun einmal Renaissance, Reformation wie auch Aufklärung fahrlässigerweise verschlafen habe, hoffnungslos rückständig und zur Moderne weder fähig noch willig.

Eine klassische, Fakten leugnende Aussage einer Person, die ihr Weltbild verteidigt. Prinzipiell nicht unähnlich neonazistischen Holocaustleugnern, werden die Aussagen des Koran, die Überlieferungen des Propheten mit seinen ca. 70 Angriffskriegen, seinen Massenmorden, Attentaten, sowie nachfolgend jahrhunderte langer Expansions- und Ausbeutungskriegen als Falschinformation hingestellt. Fakten werden schlicht geleugnet, wo sie mit der eigenen auf Illusion beruhenden Weltsicht kollidieren. Garniert mit dem Wunschgedanken, der Islam wäre doch reformfähig, obwohl die islamische Welt genau dies letztlich immer abgelehnt hat. Reformansätze gab es wohl, aber alle sind gescheitert, und aktuell erleben wir am Beispiel Türkei die Re-Islamisierung. Grundlage für Reformen ist die Bereitschaft zur Selbstkritik. Doch da der Islam beansprucht, die einzig legitime und zugleich perfekte Gesellschaftsform überhaupt zu sein, würde die Billigung von Kritik am Islam die Preisgabe des Überlegenheitsgefühls seiner Anhänger bedeuten. Und wäre zugleich das Eingeständnis eines seit Entstehung des Islam eingeschlagenen Irrweges, der sinnlos Leid über die Menschheit gebracht hat.

Ein weiterer Diffamierungstrick ist der Analogschluß:

Das Problem beschränkt sich nicht auf die Hassprediger hüben wie drüben.

Die Gleichsetzung als Hassprediger von korantreuen Djihad-Apologeten und Personen, die genau deren Tun und Motivation aufzeigen, zielt erneut auf die Befürchtung seine elitäre Position der Deutungshoheit zu verlieren. Wer derart diffamierend mit anderen umgeht, sollte sich fragen, welche degradierenden Bezeichnungen auf ihn passen. Als jemand, der sich für eine Kultur stark macht, die Zwangsehen, Massaker an widerspenstigen Juden und lebenslange Inhaftierung für das Verbrechen sexueller Selbstbestimmung, gewaltsamem Erzwingungsrecht zum Geschlechtsverkehr (alles im Koran verankert) für richtig hält.

Der taz-ler als selbsternannter Hohepriester der Moral nimmt für sich wie selbstverständlich in Anspruch, andere nach belieben diffamieren zu können. Wie würde wohl er reagieren, wenn man ihn so nennt, wie er es gemäß seiner moralischen Schirmherrschaft für obige Verbrechen verdient ? Eventuell ausgesprochen intolerant ? Schließlich basiert seine Argumentation auf dem Nimbus moralischer Überlegenheit, die er sich selbst andichtet, und nicht auf Fakten. Würde er erstmal genauso schonungslos attackiert wie er es bei anderen tut, müsste er mit substanziellen Argumenten dagegen halten. Die haben unsere Islamfreunde aber nicht. Entsprechend versuchen diese islamophilen Moralpriester ihren Standpunkt dadurch zu retten, indem sie die Argumente der Gegenseite primär durch die Diffamierung der Person schwächen. Sowie Falschinformation, die einfach mal in Umlauf gebracht wird. Wird diese oft genug wiederholt bleibt immer etwas im kollektiven Gedächtnis hängen.

Genau das ist die Strategie der islamophilen Lobby, die nur funktionieren kann, wenn niemand dazwischen funkt. Die diffamierende Gehäßigkeit, mit welcher Dogmatiker wie dieser taz-ler hierbei gegen Andersdenkende vorgehen, offenbart zugleich deren Machtwillen. Basierend auf der Strategie der Abschreckung und Angstmache kann jeder, der sich öffentlich islamkritisch äußert damit rechnen, Ziel einer Rufmordkampagne zu werden. Viel zu lange haben solche Charaktere deutlich prägenden Einfluß auf unsere Gesellschaft gehabt. Soll unsere Kultur gegen die expandierende Intoleranz des Islam bestehen, muß sie sich zugleich den Dogmatikern und dem Moral-Totalitarismus in den eigenen Reihen bewusst werden, und sich aus deren geistiger Zwangsjacke befreien. Fakten müssen wieder als solche benannt werden können, ohne daß man Diffamierung, Ausgrenzung oder gar Drohungen riskiert. Das ist eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie, die leider deutlich gelitten hat in den letzten Jahrzehnten.

» taz: Die Welt hat mehr als zwei Lager




Die Macht der Indoktrination

indoktrination.jpegKlammheimlich hat sich eine Diktatur der Begriffe – im Sinne politischer Korrektheit – etabliert. Wer die Deutungshoheit über die Begriffe hat, steckt Spielräume ab, definiert Erlaubtes und Anstößiges. Ein Beispiel hierfür ist die „kulturelle Vielfalt“. Vielfalt steht im Kontrast zu Eintönigkeit. Das wird niemand gut finden. Durch das Wort „kulturell“ kommt eine neue Dimension hinzu. Denn im Zusammenhang mit der Expansion des Islam in Deutschland stellt die gepriesene „kulturelle Vielfalt“ eine normative Abweichung vom Grundgesetz (GG) dar, die aus der Perspektive der Grundrechte einen Rückschlag bedeutet.

Die Umdeutung einer verfassungskonträren Ideologie (die u.a. eine diskriminierende Geschlechterapartheid beinhaltet) in eine „kulturelle Vielfalt“ lenkt von deren Inhalten ab. Mit dieser Umdeutung ist es zugleich einfach, die Ablehnung von islamischen Diskriminierungsnormen als fremdenfeindliche Ablehnung kultureller Vielfalt hinzustellen.

Eigentlich müsste man pro-islamische Standpunkte als fragwürdig im Hinblick auf die Verfassung darstellen. Denn man kann nicht ja zum GG sagen, und zugleich eine gegen das GG gerichtete Ideologie unterstützen, ohne vollkommen unglaubwürdig zu werden. Doch genau dazu kommt es aufgrund der Deutungshoheit der Befürworter des Multikulturalismus nicht.

Der Islam – konträr und unvereinbar mit den Menschenrechten

Auch Multikulturalismus ist ein irreführender Begriff. Denn er meint längst primär pro-Islam in seiner Zielsetzung. Denn die multikulturelle Problematik ist eine rein islamische. Mit keiner anderen Kultur gibt es Integrationsprobleme. Keine andere Kultur betreibt derart offen die Ablehnung des GG und dessen Ethik, z.B. der Gleichberechtigung der Geschlechter. Keine andere Kultur tritt im Westen an, um eine parallele Rechtssprechung samt zugehöriger Ethik zu etablieren, die konträr und unvereinbar mit den Menschenrechten ist.

Diese Fakten gilt es zu verbergen. Dies gelingt, in dem westlichen Gesellschaften die ausschließliche Schuld an der Problemlage zugewiesen wird. „Wir“ haben bei der Integration versagt. Stimmt – denn wir haben Desintegration als „kulturelle Vielfalt“ idealisiert, und damit selbst offen gegen Integration und Anerkennung der Ethik des GG agiert. Doch gemeint ist das Gegenteil: Integrationsprobleme bestünden nur deshalb, weil man islamischen Interessen und Forderungen nicht bereits in noch größerem Umfang nachgekommen ist.

Islamische Repräsentanz in allen Schaltstellen unserer Gesellschaft

So sieht dann auch der Lösungsansatz für Integrationsprobleme der pseudo-Multikulturalisten aus: Islamische Repräsentanz in allen Schaltstellen unserer Gesellschaft. Ungeachtet dessen, ob diese Repräsentanz überhaupt auf den Werten der Verfassung steht. Z.B. in der Ablehnung von Diskriminierung und kulturellem Rassismus (u.a. Minderwertigkeitsdefinition von Nicht-Moslems).

Nur hämmert die pro-islamische Propaganda unablässig aus Politik und Medien auf uns ein. So erklärt der Stern den Islam zu einer friedlichen Religion des Propheten Mohammed, obwohl dieser Massenmorde, Attentate und Kriege angeordnet hat. Islamkritiker und Skeptiker des Multikulturalismus werden fast standardisiert mit negativen Adjektiven wie umstritten, radikal, rechtspopulistisch, Klischees, Ressentiments und Vorurteile schürend usw. „geschmückt“. Fürsprecher der Islamexpansion, Verharmloser islamischer Verbrechen die im Einklang gemäß und aufgrund des Koran stattfinden, bleiben von solchen negativ-Stigmatisierungen unbehelligt.

Intoleranz, Zwangsehen und innerfamiliäre Gewalt

Dennoch hat sich in westlichen Bevölkerungen eine gesunde Skepsis gegenüber der multikulturellen Zwangsnormierung bewahrt, nach der massenhafte Zuwanderung und jede nicht-westliche Kultur automatisch als positiv zu gelten hat. So lehnen 85 % der Österreicher den Türkei-Beitritt ab (siehe auch hier zu Fragen der Zuwanderung generell).

Im Kontrast zur pro-islamischen Bereicherungspropaganda machen analog zum steigenden Anteil islamischer Bevölkerungen immer mehr Bürger persönliche Negativ-Erfahrungen mit Moslems. Sei es, dass man persönliche Angriffe und Diskriminierungen speziell als Frau erlebt, oder mitbekommt, wie intolerant und totalitär die islamische Gesellschaft mit ihren Sozialisationsmechanismen Moslems unterdrückt, Intoleranz, Zwangsehen und innerfamiliäre Gewalt unter diesen fördert.

Deutungshoheit mit dem Diffamierungsbegriff „Stammtischniveau“

Nicht anders wie in einer Diktatur setzt die politische und mediale Elite der Alltagserfahrung das Betäubungsmittel der Propaganda entgegen und impft ihre Deutungshoheit mit dem Diffamierungsbegriff „Stammtischniveau“ gegen widerlegende Fakten aus dem gemeinen Volk. Welches immerhin über alltagspraktische Expertise verfügt im Gegensatz zu überwiegend akademisch-elitären Befürwortern des Multikulti, die es jedoch strikt ablehnt, ihre Kinder in Rütli-Schulen an der Integrationsfront zu verheizen.

Je stärker der kulturell bereicherte Alltag in einen Kampf der Kulturen ausartet, umso lauter werden die „Siegesmeldungen“, wie großartig der Islam und seine Kultur doch sind, wie friedlich und tolerant, dass Kopftücher ein Zeichen der Emanzipation vom westlichen Kulturdiktat sein können, oder wie schön es sei, dass die Religiosität dank Islam im viel zu säkularen Westen wieder Einzug hält. Prinzipiell nicht anders als in einer Diktatur wird bei Versagen dieser keine Kurskorrektur vorgenommen, sondern mit jedem Fiasko die Propagandadosis erhöht.

Zu diesem Zweck plant der WestDeutscheRotfunk verstärkt islamische Repräsentanz in seinen Redaktionen aufzubauen.

Versäumnisse bei der Integration Zugewanderter hat es bei den Medien und in der Politik gegeben – so das Fazit der EBU-Medienkonferenz in Essen. Aber: Aus den Fehlern wurde gelernt. Viele Medien seien heute auf dem richtigen Weg in ein Europa der Vielfalt. Welche Rolle spielen die Medien beim Thema Integration eigentlich? Dieser Kernfrage der Konferenz wurde an beiden Tagen in Diskussionen und Vorträgen nachgegangen. Thema am Freitag: Sind die Medien eher Brücken oder gar Hürden der Verständigung – inbesonders im Verhältnis Europas zur Türkei? Unter der Moderation von Birand Bingül diskutierten Lale Akgün, Islambeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Nikolaus Brender, ZDF-Chefredakteur, Altan Öymen, Mitglied des türkischen Parlaments a.D., Volker Perthes, Direktor des Deutschen Instituts für Internationale Politik und Sicherheit und Martin Schulz, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament.

Lauter Linke und Moslems – wenn auch in einigen Positionen durchaus akzeptabel, bisweilen sogar löblich – debattieren, wie das Volk via Medienmanipulation doch noch z.B. zur Befürwortung des Türkei-Beitritts umgepolt werden kann.

Vor einem Abbruch der Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei warnte dabei eindringlich Lale Akgün. Dies würde von den hier in Deutschland lebenden Türken als Ablehnung ihrer Person empfunden werden, erklärte die Islambeauftragte. Akgün sprach sich außerdem für die Schaffung eines deutsch-türkischen Kulturkanals aus – nach dem deutsch-französischen Vorbild Arte. Nur so könne in Deutschland ein realistischeres Türkeibild vermittelt werden.

Dass die Türken angeblich unfähig sind, Sachfragen zur EU von Persönlichem zu trennen, soll uns als Entscheidungskriterium eingetrichtert werden. Von den Türken wird nicht verlangt, ihre gradezu kindische Irrationalität aufzugeben. Demgegenüber wird uns manipulativ beigebracht, dass rationale Argumente wie die Kosten des Türkei-Beitritts nachrangig gegenüber türkischer Irrationalität sind.

Nikolaus Brender forderte mehr Integration in allen Programmbereichen der öffentlich-rechtlichen Sender, nicht nur in den Nachrichten-Formaten. Den Anfang mache das ZDF mit zwei neuen Nachrichtenmoderatoren mit Zuwanderungshintergrund. Aber dies könne nur ein erster Schritt sein. Das Programm könne sich erst ändern, wenn Integration in allen Redaktionen gelebt werde, so Brender.

Als wäre Migrationshintergrund ein Qualitätssiegel wird gemäß rassistischen Kriterien anstatt nach Eignung, nach kultureller Zugehörigkeit zugeteilt, wer künftig die Bevölkerung in seinem Sinne „informieren“ darf. Was ist diesbezüglich an Objektivem bezüglich einer Aussage über den Islam zu erwarten? Etwa das Eingeständnis, dass Mohammed Juden-Massaker befohlen hat und diese Verbrechen Hisbollah und Hamas als Leitfaden dienen in ihrem Vernichtungskrieg gegen Israel?

Kritik an nicht-westlichen Systemen wird tabuisiert

Allerdings sind westliche Multikulturalisten diesbezüglich nicht weniger desinformativ. Seit den 68ern gilt Kritik an westlichen Gesellschaften als prestigeträchtig, während Kritik an nicht-westlichen Systemen inkl. Sozialismus nahezu tabuisiert ist.

Unter dieser Prämisse schneidet der Westen im Vergleich permanent schlecht ab. "Guantanamo", "Kurnatz" und der "Schädel-Skandal" wiegen schwerer als Hungersnot in Nordkorea, Schwulenermordung durch die Mullahs im Iran, Millionen Zwangsehen, Genitalverstümmelungen, der Darfur-Genozid. Westliche Transparenz und Selbstkritik wird missbraucht, um den Westen schlecht zu reden. Diese Transparenz und Fähigkeit zur Selbstkritik werden jedoch nicht als Tugend gewertet.

Selbstkritik als Darstellung moralischer Überlegenheit und Progressivität

Hingegen wird die Intransparenz und Unfähigkeit nicht-westlicher Kulturen sogar missbraucht, um diese als weniger fehlerhaft darzustellen. Z.B. seien Ehrenmorde doch nur "Einzelfälle", obwohl sie auf islamischen Recht gründen und nahezu alltäglich vorkommen. Erneut kommt es auf die Deutungshoheit an: Wie konnte sich besonders in unseren Eliten eine derart negative, von Doppelmoral und somit rassistischer Grundhaltung dominierte Sicht gegen die eigene Kultur durchsetzen?

Mit ein Schlüssel hierzu liegt gewiss in der Tradition der Aufklärung, gegenüber der eigenen Gesellschaft kritisch zu sein, was sich als Tugendwert etabliert hat. Grundsätzlich ist dies sehr positiv zu werten. Doch wenn man sehr viele seiner Ziele erreicht hat, muss sich diese Haltung den Gegebenheiten anpassen und in der Intensität der Forderungen nachlassen. Selbstkritik ist jedoch zum prestigeträchtigen Selbstzweck der Darstellung moralischer Überlegenheit und Progressivität verkommen. Diese vermeintliche moralische Überlegenheit gilt heute als wichtige Qualifikation um Macht auszuüben.

Prestigegewinn durch den Anschein intellektueller Kompetenz

Da der Westen ein historisch nie gekanntes Ausmaß an Freiheitsrechten, Wohlstand, sozialer Fürsorge erreicht hat, muss man Missstände quasi erfinden, um sich als Problemlöser, aber auch als moralisch überlegener Ankläger von Missständen zu etablieren. So wird z.B. „Armut“ in Deutschland erfunden, um sich selbst als Problemlöser zu empfehlen. Denn bereits eine vierköpfige Familie kassiert um die 1900 Euro netto an Sozialhilfe, und stellt sich ohne Arbeit genauso gut wie z.B. die Familie, die vom Lohn eines Krankenpflegers leben muss.

Die tief verinnerlichte Negativ-Haltung gegenüber dem Westen betrifft vor allem die universitären Eliten. Ein von den Fakten entkoppelter, auf die psychologische und moralische Ebene verlagerter Ritus der Selbst-Negation verschafft in diesem Milieu, das von den Steuergeldern anderer lebt, Prestigegewinn durch den Anschein intellektueller Kompetenz. Faktisch liegen hier jedoch psychologische Defizite vor, denn wer sein umgebendes Kollektiv tendenziell negiert und zugleich konkurrierende Systeme idealisiert, betreibt über den Umweg der Schwächung des eigenen Systems, von dem er abhängig ist, letztlich die Selbstzerstörung der eigenen materiellen wie kulturellen Basis.

Positiv-Identifikation findet heute über Fürsprache für den Islam statt

Für die 68er war der Sozialismus oftmals eine respektable, sogar wünschenswerte Gesellschaftsform. Millionen Gulag-Ermordete, Mauermorde und Todesstreifen direkt vor der Nase, konnten dies nicht ändern. Gefangen im psychologischen Tugend-Mechanismus der Norm der Selbstkritik an der Eigenkultur folgend, um Prestigegewinn, Machtanspruch und Aufwertung für das eigene Ego zu gewinnen, wurde die (gewiss oftmals inakzeptable, siehe Napalm-Einsatz) Gegenwehr gegen kommunistische Expansion negativ bewertet, während die diktatorischen Absichten eines Ho-Chi-Minh akzeptiert wurden.

Dieses psychologische Grundmuster primär großer Teile der universitären Eliten hat sich über den Niedergang des Sozialismus hinaus erhalten. Heute findet die Positiv-Identifikation bei gesellschaftsvergleichender Thematik zunehmend über Fürsprache für den Islam statt. Auffällig, dass die Linksparteien besonders engagiert pro-islamisch auftreten. Oftmals sind Personen, die Sympathie für sozialistisches Gedankengut und ruinös überzogene Sozialstaatlichkeit zeigen, die selben, die für die Expansion und verfälschende Verharmlosung des Islam eintreten.

Blogosphäre als Alternativ-Medium zur pc Massenindoktrination der 68er

Will man im Westen die Menschenrechte und Grundrechte wahren, bedarf es einer Ablösung unserer meinungsbildenden Eliten. Diese durchlaufen sehr häufig einen Indoktrinationsprozess an den Universitäten, was sich an den hohen Stimmenanteilen für Linksparteien an den Universitätsstädten zeigt. Umso wichtiger sind unabhängige Medien, quasi vom Volk – für das Volk. Die Linken schufen sich einst ihre Alternativ-Presse. Heute ist die Blog-Szene das Alternativ-Medium zur politisch korrekten Massenindoktrination der 68er und ihrer Zöglinge.

Nur wenn es gelingt, durch Informationsvermittlung die Autodestruktivität der überzogenen, unfinanzierbaren Sozialstaatlichkeit, der Preisgabe unserer Heimat (kulturell wie demografisch) an den Islam entgegenzuwirken und die subtile Methodik der Massenmanipulation bewusst und damit unwirksam zu machen, kann sich Europa und der Westen eine Basis in Form eines gesunden Selbsterhaltungswillens schaffen.

» Acht der Schwerter: Das Versagen westlicher Universitäten (brillianter Text von Fjordman)