Trotz Morddrohungen: Ralph Giordano legt nach

Während Lale Akgün sich über angebliche Morddrohungen Rechtsradikaler beklagt, für die – so wie wir es verstanden haben – Ralph Giordano mit seiner Kritik am Bau der Groß-Moschee in Köln-Ehrenfeld verantwortlich ist, hat dieser bereits nach Erscheinen seines neuen Buches „Erinnerungen eines Davongekommenen“ Morddrohungen von Moslems erhalten. Trotzdem hatte er dem KStA das heftig kritisierte Interview gegeben und an seinen Warnungen vor der Islamisierung Deutschlands festgehalten.

„Die Anrufer riefen »Allah, Allah« und bedrohten mich mit dem Tod. Immer in Bezug auf »das Buch«.“ In einem Kapitel seines neuen Bestsellers „Erinnerungen eines Davongekommenen“ kritisiert er die schleichende Islamisierung Deutschlands und erklärt die Integration für gescheitert. (…) „Ich will nicht alle Muslime über einen Kamm scheren“, sagt Giordano.

„Aber es gibt Kreise, Vereinigungen und Verbände, denen die Scharia näher ist als das Grundgesetz. Es gibt Parallelgesellschaften, in denen Zwangsheiraten und Ehrenmorde legitimiert werden und in denen die Frau nichts gilt.

Das hat sich schon in der deutschen Justiz bemerkbar gemacht, als eine Richterin kürzlich entschied, ein muslimischer Mann dürfe seine Frau schlagen.“ Jetzt werde von muslimischen Verbänden etwa nach Geschlechtern getrennter Sportunterricht gefordert. Mit dem Vergleich einer verhüllten Frau mit einem Pinguin habe er die Frauen nicht beleidigen wollen. „Ich habe diejenigen gemeint, die die Frauen zwingen, so herumzulaufen“, so Giordano.

Die Parteien hätten das Integrations-Problem jahrzehntelang verdrängt. Er habe „einen ganzen Haufen zustimmender Briefe und Anrufe erhalten“, erklärt der Autor. „Viele von CDU-Mitgliedern und -Politikern, die sich aber nicht trauen, es auszusprechen. Aus Angst, in die rechte Ecke gestellt zu werden, vor Drohungen von muslimischer Seite oder aus der eigenen Partei.“

Tja, wie wir gerade erfahren, schützt selbst eine völlig unverdächtige Vergangenheit nicht vor diesen üblen Diffamierungen. Wir wünschten, es gäbe mehr Menschen vom Format eines Giordano. Von Solidaritätsbekundungen für Giordano oder Betroffenheit angesichts der haltlosen Beschuldigungen gegen den Mann von Politikern oder einflussreichen Persönlichkeiten der Gesellschaft ist nichts bekannt.

(Spürnase: Urs Schmidlin)




Irak: Für „Ehrenmord“ höchstens sechs Monate

Ende April berichteten wir über die grausige Steinigung eines 17-jährigen Mädchens im Nordirak, die auf Betreiben der eigenen Familie stattgefunden hat, um deren „Ehre“ wiederherzustellen. Das Mädchen hatte den falschen Freund. Nachdem jetzt weitere Einzelheiten über das Verbrechen bekannt wurden, greifen wir den Fall noch einmal auf.

Demnach schlugen und traten Hunderte grölender Männer auf das Mädchen ein, darunter mehrere Polizisten, und bewarfen sie mit Steinen und Betonstücken, bis sie nach einer halben Stunde tot war. Sie hatten sie halb ausgezogen, um ihre Schande zu erhöhen. Ihre scheußliche Tat filmten sie und stellten sie ins Internet, um die Demütigung des Opfers zu perfektionieren. Mehrere Spürnasen schickten uns Links zu den Hinrichtungsvideos, die wir mit Rücksicht auf die Würde des Mädchens aber nicht veröffentlichen wollen. Die Täter sind alle frei.

Nachdem sie anonym verscharrt worden war, wurde sie später exhumiert, um sie auf ihre Jungfräulichkeit zu untersuchen. Hätten ihre Henker gewusst, dass sie noch Jungfrau ist, hätten sie Du’a Khalil Aswad mit Sicherheit auch noch vergewaltigt, um ihr den Zugang ins Paradies zu verwehren.

Wie der Islam Menschen deformiert, zeigt auch diese erschütternde Schilderung der Steinigung eines Mädchens im Iran in einem Stadion, einer Sportveranstaltung gleich, wo jeder Treffer bejubelt wird. Im 21. Jahrhundert – und kaum einmal der Rede Wert für unsere Menschenrechtsempörten. Denn die sind ja beschäftigt mit Fällen wir Murat Kurnaz oder Khaled el Masri.

(Spürnasen: Jan-Henrik W., Oleg und Urs Schmidlin)




Deutschland: Schleichende Einführung der Scharia

Zuviel Rücksicht auf die Traditionen und Religionen von Gewalttätern nichtdeutscher Herkunft wirft die Menschenrechtlerin und Rechtsanwältin Seyran Ates deutschen Richtern vor. Ein „Ehrenmord“ sei ein Mord und kein Totschlag und müsse somit auch genauso hart bestraft werden. Der Richterin am Frankfurter Landgericht, die mit ihrem sogenannten „Koran“-Urteil für Aufsehen gesorgt hatte, sei sie dankbar, die alltägliche Praxis ans Tageslicht gebracht zu haben.

Deutsche Richter zeigten in ihren Urteilen viel Toleranz bei Angeklagten, wenn sie aus anderen Kulturkreisen als dem deutschen stammten, so die Berliner Anwältin türkischer Herkunft. Dabei seien die Juristen sehr von ihrem eigenen Umfeld, persönlichen Gefühlen und von „geschlechtsspezifischen Mustern“ beeinflusst. Sie nutzten die Möglichkeiten des Gesetzes nicht ausreichend, kritisierte Ate?.

Richter reagierten auf Fälle von „traditionsbedingter Gewalt“ oft „hilflos oder gar angespannt“ und achteten zu sehr auf die religiöse Motivation der Täter, sagte Ate?. Bei Mord aus Gründen der „Familienehre“ einer muslimischen Familie tendierten die Richter dahin, eher von einem Totschlag auszugehen als von einem Mord. Für Ate? ist dies eine „Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates“. Der „Multi-Kulti-Irrtum“ habe sich längst auch in der deutschen Rechtsprechung verbreitet.

In Bezug auf das Urteil einer Frankfurter Richterin, die in ihrer Urteilsbegründung aus dem Koran zitierte, sagte Ate?, die Gerichte müssten sich auf die Rechtsprechung der Bundesrepublik stützen, nicht auf die Tradition des Täters. „Ja, wir haben eine schleichende Einführung der Scharia“, so Ate?. Viele Richter bestraften Täter auch deswegen zu milde, weil sie sich zu wenig mit der Thematik auskennten. Außerdem wies Ate? darauf hin, dass viele Taten gar nicht an die Öffentlichkeit kommen, weil die Opfer keine Anzeige erstatten.

Seyran Ates erhielt für ihren unermüdlichen Einsatz für die Rechte von in Deutschland lebenden Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund im letzten Jahr den Margherita-von-Brentano-Preis, der von der FU Berlin vergeben wird und mit 11.000 Euro dotiert ist. Dieses Preisgeld will sie für eine europaweite Studie verwenden, die sich mit Urteilen bei traditionsbedingter Gewalt beschäftigt. Und die ist angesichts solcher Zahlen mehr als notwendig:

Sybille Schreiber von der Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ sagte auf dem Kongress, an ihre Organisation hätten sich 364 Mädchen und Frauen gewandt, weil sie traditionsbedingte Gewalt erlebt hätten. Von ihnen berichteten 160 von Morddrohungen gegen sie. „Eine Familie beschließt, ein Mitglied der Familie zu töten“, so Schreiber. (…) Häufig werden die so genannten „Ehrenmorde“ dabei als Selbstmord getarnt, oder die Opfer werden zum Selbstmord gezwungen.Jährlich gibt es weltweit etwa 5.000 Fälle von „Ehrenmorden“. (…) In Deutschland würden diese Taten von Richtern meistens als „Totschlag“ angesehen, obwohl dafür Kriterien erfüllt sein müssten, die oft nicht gegeben seien: „heimtückisch“ etwa sei ein typischer Ehrenmord nicht, da die Opfer sich der Gefahr, in der sie schwebten, durchaus bewusst waren. Ehrenmorde würden aufgrund eines Beschlusses der gesamten Familie vollzogen, so die Rechtsexpertin. Deutsche Richter sahen jedoch oft eine „spontane Tat“, weil der Täter durch irgendetwas provoziert worden sei und im Affekt gehandelt habe.

Die ehemalige österreichische Bundesministerin und Mitglied im Nationalrat, Maria Rauch-Kallat, wies darauf hin, dass der Begriff „traditionsbedingte Gewalt“ nicht nur Mord, sondern auch Verstümmelung, Steinigung, Salzsäureattacken und Zwangsverheiratungen umfasse.

Dabei fallen einem unwillkürlich die Worte von Jean Claude Diallo ein, dem Integrationsdezernenten der Stadt Essen. Der wünscht sich mehr Islam im Stadtbild, diese Entwicklung sei schließlich zu unser aller Wohl!

(Spürnasen: Don Ralfo und Adebarra)




DER SPIEGEL am Stammtisch

spiegelUngebildet, arrogant und großes Maul. Mit einem oberlehrerhaft witzelnden Artikel fischt der linkspopulistische Spiegel heute wieder am dummen Rand des Bildungsspießbürgertums nach billigen Lachern. Denn die größte und erfolgreichste Partei der Schweiz, die SVP, will den Bau von Minaretten verbieten. Ein Tabubruch, der sosehr den multikulturellen Glaubenssätzen der untergehenden Papierjournalisten widerspricht, dass die Meldung in der Redaktion des Spiegels ein rotköpfiges Kichern auslösen muss wie ein schlüpfriger Nonnenwitz im Priesterseminar.

Borniertheit ist, wenn einer so sehr gewillt ist, im eigenen Irrtum zu verharren, dass alle Tatsachen am vernagelten Weltbild abperlen und witzelnd abgewiesen werden. „Er glaubt, die Erde dreht sich um die Sonne“, muss ein echter Brüller unter den Inquisitoren Gallileos gewesen sein. Oder „das Volk verlangt Brot“ am französischen Hofe, am Vorabend der Revolution. Heute setzt der Lachreflex der Ewiggestrigen ein, sobald vor der Übernahme westlicher Zivilisationen durch den Islam gewarnt wird.

Wenn Spiegelautor Joachim Hoelzgen rechnen könnte, würde es ihm nicht schwer fallen, sich vorzustellen, wie eine Gesellschaft in 20 Jahren aussieht, wenn bereits heute in den multikulturellen Problembezirken Hauptschulen von 80 Prozent muslimischen Bildungsverweigerern lahmgelegt werden. Aber wer rechnen kann, wird in Deutschland nicht Journalist, schon garnicht beim Spiegel. So kommt es, dass Spiegelleser heute nichts über die realen Hintergründe der Besorgnis der gebildeten Schweizer Bevölkerungsmehrheit erfahren. Stattdessen werden die erfolgreichen Nachbarn, die an ihren Skiliften auch manchem arbeitslos gewordenen deutschen Zeitungsjournalisten ein bescheidenes Auskommen ermöglichen, unter dem Generalverdacht hinterwäldlerischer Stammtischideologen lächerlich gemacht.

Einige besonders einleuchtende Parolen vom Spiegelstammtisch, zitiert aus Hoelzgens heutigem Artikel:

Die SVP ist in Helvetien nicht irgendwer. Bei den Wahlen vor vier Jahren erhielt sie die meisten Stimmen und bildet seitdem im Nationalrat auch die stärkste Fraktion. Angstparolen, die vor angeblichem Asylmissbrauch und „schamlosen Asylanten“ warnten, trugen wesentlich zu dem Triumph der Rechtskonservativen bei.

Von den Gebetstürmen gibt es bisher nur jeweils einen in Zürich und Genf, doch die SVP’ler fürchten, dass sich Minarette ausbreiten, Muezzine aufmarschieren und am Ende die Einführung der Scharia zwischen Basel und Bellinzona droht.

Die Angelegenheit ist den rechten Volksvertretern wichtig, weil in der Eidgenossenschaft immerhin 350.000 Muslime leben und derzeit drei Anträge zum Bau neuer Gebetstürme vorliegen. Die aber könnten nicht nur den Blick auf die Berge behindern. Minarette sind den SVP-Vertretern vielmehr ein Symbol, das nichts anderes bedeutet als den Machtanspruch des Islam über den Schweizer Staat und dessen Rechtsordnung.

Oskar Feyersinger beispielsweise, SVP-Mann aus dem Wallis, in dem das Matterhorn aufragt, wähnt in Minaretten „Leuchttürme des Dschihad“, und sein Kollege Christian Waber von der Splitterpartei Eidgenössisch-Demokratische Union rechnet mit Hetzpredigten von dort, die einer „Kriegserklärung“ an die Christenwelt gleichkämen.

Vielleicht sollten die Schweizer eine schöne Moschee wie den Neubau Hassan II in Casablanca besuchen. Dort steht das Minarett direkt am Meer und dient überdies tatsächlich als Leuchtturm. Und die Moschee besitzt eine Klimaanlage – zur Abkühlung der Gemüter.

Sehr witzig, Herr Hoelzgen, aber wo bleibt die journalistische Recherche darüber, was dran ist, an den Befürchtungen der Schweizer? Was ruft denn der Muezzin von seinem klimatisierten Leuchtturm eigentlich? Drückt sich darin nicht der Überlegenheitsanspruch des Islam gegenüber den Ungläubigen aus, verbunden mit einem absoluten Herrschaftsanspruch? Und wird in Moscheen nicht der Koran als Gottes unverfälschtes Wort gepredigt, mit seinen über 240 Stellen, die zur Tötung Andersgläubiger aufrufen und zur Missachtung elementarer Menschenrechte anstacheln? Sind das keine Hasspredigten, denen weltweit täglich Menschen durch Shariaurteile, Ehrenmorde und Terroranschläge zum Opfer fallen?

Islamisierungsgegener wird man, indem man die Tatsachen des Islam, niedergelegt im Koran, zu Kenntnis nimmt, statt in ignoranter Dumpfheit Augen und Ohren zu verschließen vor den Inhalten der hübsch mit putzigen Minaretten verzierten islamfaschistischen Ideologie. Islamisierungsgegner sagen nein zum Islam, weil sie ihn kennen. Es geht nicht um den Blick auf die Berge. Wir wollen keinen Islam in Europa und keine Moslems, die die Ignoranz naiver Gutmenschenstammtische ausnutzen, um unsere Zivilisation zu zerstören. Wir wollen das weder gut gekühlt noch schöngeredet.

» Email an Joachim Hoelzgen

(Spürnasen: Hein, Martin B.)




„Hatun und Can“ – Berliner Verein rettet Frauen

In Berlin hat sich nach dem „Ehrenmord“ an Hatun Sürücü vor zwei Jahren der Verein Hatun & Can gegründet, dessen Ziel es ist, das Leben von Frauen zu retten, denen durch Ehemänner, Väter, Onkel oder Brüder das gleiche Schicksal droht. Es ist sicher reiner Zufall, dass diese Frauen alle dem islamischen „Kultur“kreis entstammen, denn wir wissen ja alle, dass der Islam nichts damit zu tun hat. SpOn schreibt in „Ein neues Leben kostet 2000,- Euro“ über die mühsame und gefährliche Arbeit des Vereins.

Eine neue Wohnung, eine Bahnfahrt, eine andere Stadt – mehr ist oft nicht nötig, um Leben zu retten. Der Berliner Verein „Hatun & Can“ hilft von Gewalt und Ehrverbrechen bedrohten Frauen unbürokratisch – eine Arbeit in ständiger Gefahr.

Sie machen das, damit den Frauen nicht dasselbe passiert, wie vor zwei Jahren der Deutsch-Türkin Hatun Sürücü. Die 23-jährige Mutter wurde in Berlin auf offener Straße von ihrem Bruder erschossen, weil sie ihr eigenes Leben leben wollte. (…) Andreas Becker war mit Hatun Sürücü befreundet. „Noch eine Woche vor dem Mord saßen wir beim Pizzaessen“, erzählt Becker. Es habe immer viel zu lachen gegeben mit ihr. Er glaubt aber, dass Hatun vielleicht überlebt hätte, wenn sie die nötige Hilfe gehabt hätte. (…) 2000 Euro pro Person kostet ein neues Leben etwa – vier Frauen haben die Frauen und Männer des Vereins „Hatun & Can“ seit dem Winter schon eine neue Existenz ermöglicht. Alle von ihnen lebten in einer muslimischen Familie, alle sind um die zwanzig. „Drei davon sind vor ihrer Familie geflohen, um einer Zwangsheirat zu entkommen. Eine Frau wurde von ihrem Ehemann misshandelt“, sagt Becker. Alle diese Frauen leben jetzt in Westdeutschland.

Was dieser Hinweis auf die 100%ig islamischen Hintergründe soll, wissen wir nicht. Hier wird ein übler Generalverdacht aufgebaut. Ein Fall für Claudia Roth – nicht die verfolgten Frauen, sondern die Stigmatisierung moslemischer Familien.

(Spürnasen: Uriel T., Feuervogel, Werner Sch., Volker S. und Adebarra)




Iran-Islam: Unfreiheit, Willkür und Grausamkeit

Es ist erstaunlich, wie gut es den Islamophilen gelungen ist, die Unmenschlichkeit des islamischen Gesellschaftssystems vom „eigentlichen Islam“ zu trennen. Im Iran kann man erkennen, wohin die Umsetzung des Koran im Alltag führt: Zu Unfreiheit, Willkür, Grausamkeit. Auf Phoenix war gestern Abend um 21 Uhr (zeitgleich zu Hart aber fair) eine Dokumentation von Monica Garnsey zu sehen, die den „eigentlichen Islam“ zeigt, wie er wirklich ist – aus Sicht der Opfer dieses Systems.



Wir sehen, dass die zum Tod Verurteilte vor ihrer Erhängung ihre „Fehler“ bereut. Hier zeigt sich repräsentativ was das Ziel der islamischen Ideologie ist: Die Brechung der Individualität und des Freiheitswillens der Menschen. Islamophile und Islamrepräsentanten bezeichnen diese Preisgabe jeglicher Freiheitsrechte beschönigend als „Hingabe“. Das gesamte islamische Gesellschaftskonzept ist darauf ausgerichtet, persönliche Freiheit und Individualität auf korangemäße Standards zu reduzieren. Wenn Indoktrination nicht ausreicht, setzt ein äußerst brutales Strafregime ein, das zugleich der Abschreckung dient.Im Iran findet die korangemäße Umsetzung des islamischen Gesellschaftsentwurfes juristisch institutionalisiert statt. Doch wo keine korangemäße Justiz vorhanden ist, wird islamisches Unrecht inoffiziell vollstreckt. Auch in Deutschland: Ehrenmorde, Zwangsehen, islamisch geprägte innerfamiliäre Gewalt, die Androhungen von Gewalt und Ehrenmord, all dies dient dazu, auch in Deutschland korangemäße Normen durchzusetzen. Ehrenmorde ect. sind nichts anderes als eine individuell ausgeübte Form islamischer Justiz, die nicht von staatlichen Institutionen durchgeführt wird, sondern von Personen, die danach streben, die islamische Gesellschaftsordnung durchzusetzen. Bestandteil dieser Gesellschaftsordnung ist die extreme patriarchalische Struktur des Islam mit dem damit verbundenen Besitz- und Kontrollanspruch über Frauen.

Am Schluss der Dokumentation wird auch auf die Hinrichtung von Homosexuellen eingegangen sowie die im Westen längst vergessenen massenhaften Ermordungen nach der Machtergreifung durch das Regime der korantreuen Mullahs. Nach diesem Säuberungsschema verfuhr bereits der Prophet selbst und seine ihm nachfolgenden rechtgeleiteten vier Kalifen, als diese den Islam mit brutalster Gewalt der Bevölkerung aufzwangen.

Dennoch pflegt Deutschland – wie folgende Grafik zeigt – beste Handelsbeziehungen mit diesem Unrechtsregime:


Den selben Vorwurf muss man natürlich auch gegenüber allen anderen korantreuen Regimen der islamischen Welt erheben. Und darüber hinaus gegen alle Regierungen islamischer Länder, die eine duldende Haltung gegenüber islamischen Formen der Selbstjustiz einnehmen. Betrachtet man den Wirtschaftsboykott als politische Waffe gegen Unrechtsregime, wären somit fast sämtliche Wirtschaftsbeziehungen mit der islamischen Welt aufzugeben. Dass das nicht durchsetzbar ist, ist offensichtlich.Im Falle des Iran kommt aber noch der Aspekt der atomaren Vernichtungsankündigung Israels hinzu. Ein Auszug aus dem Spiegel vom Dezember 2006:

Israels Premier Ehud Olmert sparte bei seinem Deutschland-Besuch nicht mit klaren Worten. Erst outete er sein Land als Atommacht – und dann redete er auch noch vorab den deutschen Politikern und Wirtschaftsbossen ins Gewissen: Deutschland dürfe seine Wirtschaftsinteressen im Iran nicht über „das Leben des jüdischen Volkes“ stellen, sagte Olmert. Es könne sein, dass die Deutschen im Iran geschäftliche Interessen hätten, aber sie hätten „noch viel tiefere und fundamentalere moralische Verpflichtungen sich selbst, ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft gegenüber“, so der israelische Ministerpräsidenten.

Von einer moralischen Verpflichtung hinsichtlich gezogener Lehren aus dem dritten Reich spürt man viel zu wenig bis nichts in deutschen Medien und bei unseren Politikern, wenn es gilt Unrecht, das nicht von „Rechts“ kommt, anzuklagen und solidarisch mit den Opfern von Diskriminierung, Unterdrückung, Indoktrination und Gewalt zu sein. Für die islamische Welt gelten mit zunehmender Tendenz völlig andere Maßstäbe was die Bewertung von Unrecht angeht. Das läuft im Ergebnis auf die Aufgabe menschenrechtlicher Standards bezüglich islamischer Gesellschaftsordnung und Kultur hinaus.

Für die Menschen in der islamischen Welt, denen es gelungen ist, sich aus den Ketten islamischer Indoktrination und Hirnwäsche zu befreien, und die dann massiv bedroht sind, muss die Anti-Solidarität des Westens mit den Opfern islamischen Unrechts geradezu deprimierend sein.

» NRZ: Galgen für eine 16jährige




Nils Minkmar – Dhimmijournalist des Jahres

nils_minkmar.jpgAuf Spiegel Online ist derzeit zu erleben, wie es aussieht, wenn sich Gutmenschen vollständig gegen jegliche Art der Realitätswahrnehmung immunisiert haben. Es fällt schwer zu glauben, wie viel Ignoranz noch möglich ist, wenn selbst die Mainstream-Medien zunehmend die Unsäglichkeiten berichten, mit denen wir aus anderen Kulturkreisen (bzw. nur einem ganz bestimmten) bereichert werden. Aber es geht, wie der Autor Nils Minkmar (Foto) in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung beweist.

Seiner Meinung nach wagen wir es doch tatsächlich, folgende Zumutung an Muslime richten:

Sie sollten sich in ihrer Außendarstellung, was also Moscheenarchitektur und Muezzinrufe angeht, grundsätzlich und überhaupt in allem bescheidener geben (…)

Bloß bescheiden? Schon in vorauseilender Unterwerfung wird anerkannt, dass wir demnächst flächendeckend den Ruf zum islamischen Gebet genießen werden? Man könnte auch auf die Idee kommen: Hier hat ein Muezzin genauso wenig herumzubrüllen wie in Teheran die Kirchenglocken läuten.

(…) und sie müssten, das empfiehlt heute jeder Zeitungsleser, eine Reformation ihrer Religion vollziehen.

Wirklich? Zeitungsleser empfehlen, Handabhacken, Steinigen, vier Ehefrauen (aber natürlich nicht vier Ehemänner), Recht auf Ehefrauprügeln usw. müssten im 21. Jahrhundert langsam mal ein wenig überdacht werden? Stimmt: Zeitungsleser müssen es wohl sein, denn Zeitungsschreiber, Politiker, akademische Gutmenschen aller Couleur und sonstige, die es eigentlich wissen sollten, halten ja geflissentlich den Mund angesichts von solchen (und noch viel mehr) islamischen Ungeheuerlichkeiten. Die gesparte Kraft setzen sie lieber bei Empörungen über rechte Ungeheuerlichkeiten um. Werden diese knapp, kann man sich notfalls selbst welche basteln (siehe Fall Ermyas M.).

Diese Empfehlung geht umso leichter von den Lippen, als längst vergessen ist, welche blutigen Begleiterscheinungen die europäische Reformation zeitigte (…)

Genau! Den blutigen Teil der Geschichte hätten wir uns ersparen sollen, bloß für so ein bisschen Gedankenfreiheit, Menschenrechte, den größten Wissenszuwachs der Menschheitsgeschichte (den es in arabischen Ländern da schon lange nicht mehr gegeben hat) und anderer überflüssiger Luxus, den die Aufklärung mit sich brachte. Blutiges Gemetzel hätten wir schön aus Europa raushalten können, das war doch bequem zu verlagern, z.B. millionenfaches Morden in Südamerika bei der Ausbreitung des katholischen Glaubens dort (wie z.B. Deschner eindrucksvoll und unwiderlegt beschreibt).

Auch die allgemeine und brennende Sorge um das Wohlergehen und Fortkommen von Mädchen aus muslimischen Migrantenfamilien ist schön, aber überraschend: Jahrzehntelang hat dieses Thema wirklich keinen interessiert…

Und, man spürt es förmlich zwischen den Zeilen: den Autor interessiert es auch heute noch nicht!

Es wird noch lange dauern, bis die schon 1949 erdachte und garantierte Möglichkeit, dass man als deutscher Staatsbürger auch etwas anderes sein mag als ein Christ, sich in der Sprache niederschlägt.

Allerdings. Man kann RAF-Mitglied sein und für die Abschaffung der Grundwerte kämpfen: dann kommt man ins Gefängnis. Oder man kann Neonazi sein und für die Abschaffung der Grundwerte kämpfen: dann kommt man ins Gefängnis. Oder man kann Moslem sein und für die Abschaffung der Grundwerte kämpfen: dann kommt man in eine Islamkonferenz.

Dass Millionen von Muslimen seit Jahrzehnten friedlich und gesetzestreu hier leben, wird der Religion nicht gutgeschrieben.

Ist der Autor wirklich so realitätsblind, nicht zu sehen, dass dies tatsächlich nicht der Religion, sondern dem säkularen Verhalten der Betreffenden zu verdanken ist? Aber leider gilt auch: Kofferbomber, die den Koran wörtlich nehmen, werden auch durch noch so viel säkular lebende Moslems nicht von ihren Taten abgehalten. Wohingegen man als sicher annehmen darf, dass der erste Selbstmordattentäter, der sich auf die Bibel beriefe, auch bei noch so strenggläubigen Christen keine Zustimmung fände.

Man spricht dann gern von Stalkern, von Beziehungsdramen und nicht von Ehrenmorden, weil es keinen Clanbeschluss gab. (…) Und natürlich wird kein Mensch Kardinal Lehmann dafür verantwortlich machen, weil die Trauformel impliziert, nur der Tod könne die Ehe scheiden.

Hier ist es schon schwer, noch sachlich zu kommentieren. Wann hat das letzte Mal einer nach Ermordung seiner Ehefrau sich als Werkzeug des christlichen Gottes beschrieben? Pikanterweise hätte ihn das tatsächlich vor Strafe bewahrt: so einer wäre in der Psychiatrie gelandet!

Überzeugender wäre solch eine Forderung, wenn wir auch selbst diese Dinge voll im Griff hätten.

Liebe Hatun Sürücü, es tut uns leid, aber Ihre Ermordung ist so lange von uns nicht zu verdammen, solange es auch noch deutsche, christliche, hinduistische oder pekinesische Mörder gibt.

Es ist ganz einfach: Der Islam kann und wird nur durch Muslime verändert werden.

Nein. Man kann seinen Auswüchsen und der Verbreitung seiner menschenverachtenden Hasslehre auch durch Aufklärung begegnen. Leider nicht mit solchen Autoren wie Nils Minkmar.

Der praktizierte Rechtsstaat, die offene Gesellschaft und die Marktwirtschaft sind der beste Nährboden auch für eine Entwicklung des Islams.

Leider ist er bislang der beste Nährboden für Terrorismus, wobei auffälligerweise internationaler Terrorismus derzeit ausschließlich (!) muslimisch ist!

Stattdessen schrieben sie [die Väter des Grundgesetzes] diesen einfachen Satz von der Würde des Menschen.

Wieder ist es an dieser Stelle schwer, noch sachlich zu kommentieren. Nur ein Beispiel: Handabhacken stände in der Rechtsordnung, die Umfragen zufolge ein Drittel der hier Lebenden mit Migrationshintergrund statt dem Grundgesetzt installiert sehen möchten: der Scharia. Das widerspricht bereits der genannten Menschenwürde – und es fällt schwer, überhaupt Vorschriften der Scharia zu finden, die nicht gegen das Grundgesetz verstoßen. Schon der Koran ist randvoll mit Dingen, die zu einem Verbot dieser Lehre reichen würde, wenn es sich nicht um ein „heiliges Buch“ handeln würde. Die Scharia-Vorschriften gehen noch weit darüber hinaus. Und da wagt es der Autor, das Wort „Menschenwürde“ überhaupt zu gebrauchen? Er spuckt doch förmlich darauf!

Und ganz zu Anfang findet sich:

In der Soziologie der Institutionen kennt man eine unfaire, aber beharrliche Regel: Neuzugänge müssen Bedingungen erfüllen, die die Stelleninhaber nicht im Traum schaffen würden.

Vielleicht ist das mit ein Grund dafür, warum auf Fakten fundierte Wissenschaften wie Physik oder Chemie zunehmend ablehnen, Soziologie und ähnliche Gedankengebäude überhaupt als Wissenschaft anzuerkennen – bei so einem Geblubber.

Aber wenn wir schon im Gleichnis bleiben: Wie sähe es aus, wenn der Neubewerber erst einmal den Chef als völlig ungeeignet und sich selbst als kommenden lichtvollen Retter des Betriebes beschreibt? Vielleicht noch als einzigen Weg die völlige Zerschlagung der Firma ankündigt? Im Wirtschaftsleben würde man so einen Irren rausschmeißen, die Firma BRD trägt sie hingegen auf Händen hinein.

Wäre es nicht gegen das Grundgesetz, müsste man dem Autor Schreibverbot erteilen, bis er nachweislich wenigstens zehn Prozent des Korans gelesen hätte. Oder fünf Prozent der Hadithen. Oder die Erklärung der Kairoer Menschenrechte. Oder das iranische Strafgesetzbuch, das sogar die Größe der Steine vorschreibt, die bei einer Steinigung zu verwenden sind. Oder…

» n.minkmar@faz.de
» Fakten & Fiktionen: Das niedere Niveau der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“

(Gastbeitrag von Micha)

(weitere Spürnasen: Koltschak, Hojojutsu und Florian G.)




PI – Bastion für Grundgesetz und Menschenrechte

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(Karikatur: Fliers Welt)

Vorurteile, simple Klischees, undifferenzierte Pauschalierungen dominieren das Bild und die Diskussion über den Islam im Westen. Friedlich, vielfältig, tolerant soll er sein. Und nur so, denn jegliches Leid, das der Islam verursacht, hat mit dem Islam nichts zu tun. Wer den Islam in Lehre, Geschichte und Auswirkungen, speziell in Bezug auf massivste Menschenrechtsverletzungen thematisiert und analysiert, gilt als böswillig und rassistisch. Islam-Fürsprecher fürchten nichts mehr als die Wahrheit. Sie fordern zu schweigen, und verkennen, dass es eine zentrale Lehre aus dem Leid des dritten Reiches ist, nicht zu schweigen wo Unrecht geschieht und angekündigt wird.

Der Artikel in der NZZ über die islamkritischen „Kampfblogger“ offenbart die politisch korrekte Verdrängungsargumentation, die einem ständig begegnet, sobald die katastrophale Menschenrechtslage im Einflussbereich des Islam thematisiert wird.Die Kritik an der Islam-Kritik ist inhaltlich nahezu substanzlos, so wie sie im Beispiel Heribert Seifert vorträgt. Die ganze Argumentation basiert auf dem Postulat einseitiger Maßstäbe, die so zurecht gelegt werden, dass Islamkritik von vorn herein moralisch deklassiert wird.

Es folgen Unterstellungen und vor allem keinerlei inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Unrecht islamischer Kultur und deren Opfer. Eine typische Herangehensweise der „Kritiker“ der Islamkritiker.

Wer natürlich nichts über den Islam weiß, bzw. sein Bild über den Islam naiven, eventuell positiv-rassitischen Idealisierungen verdankt und sich seine Vorurteile gerne bewahren will, projiziert seine eigene Einseitigkeit (und Verdrängung) zwangsläufig auf den Kontrahenten.

So kritisiert Seifert, dass man Grausamkeiten, Rassismus und Diskriminierung aufgrund des Islam aufzeigt – während er selbst kein Wort der Verurteilung für diese Verbrechen findet. Als wären diese Delikte Bagatellen, die Berichterstattung nicht Wert sind.

In jüngster Zeit sind es vor allem die Attacken auf Schwule und Juden, die von den bloggenden Islamgegnern angeprangert werden.

Wie anrüchig darüber zu berichten. Als wäre Juden- und Schwulenhass kein verbreitetes Phänomen in der islamischen Welt. Wo bleibt Seiferts Klage gegenüber diesem Unrecht? Er sorgt sich statt dessen um das Ansehen der Moslems und des Islam:

In diesem Islam-Bild gibt es keine Zwischentöne und auch keine Unterscheidungen.

Wenn man über Ehrenmorde, Zwangsehen, Ungläubigenhass berichtet, so liegt die Differenzierung in der Solidarität mit den Opfern. Seifert hingegen läßt es an Differenzierung vermissen – denn wo keine Täter sein sollen, fehlen folglich auch die Opfer.

In rabiater Übernahme eines Denunziationsmusters der «antifaschistischen» Aktivisten gilt hier auch, dass nicht der verrückte Rand eines Milieus das Problem ist, sondern das gesamte Milieu. Nicht die Islamisten und die sich mit Versatzstücken des Islam kostümierenden Terroristen sind die eigentliche Gefahr, sondern die ganze Umma. Jeder Muslim wird so auf eine Identität reduziert, die ihn zur Bedrohung werden lässt.

Sind Ehrenmörder und Zwangsverheirater der „verrückte Rand“ in der islamischen Welt? Begeht etwa Bin Laden all diese Verbrechen eigenhändig, die sogar in der Türkei seit 2000 über 5000 Mordopfer betragen, plus Dunkelziffer natürlich.

Wenn sich islamische Terroristen mit Versatzstücken des Islam kostümieren sollen, hat Seifert keine Ahnung vom Vorbild islamischer Terroristen: Dem Propheten Mohammed, der Attentäter gegen Kritiker und Spötter aussandte, der über 60 Raubzüge und Angriffskriege führte, der Menschen versklavte (auch sexuell!), der Massaker anordnete und die vielfältige multikulturelle, tolerante Kultur des vorislamischen Arabien rigoros vernichtet hat. Islamische Terroristen berufen sich auf genau diese Präzedenzdenfälle mit dem Koran in der Hand. Denn das ist Bestandteil des Djihad, der ausdrücklich Gewalt und Mord für den Fall beinhaltet, dass anders keine Herrschaft über Ungläubige zu erlangen ist. Seifert erklärt ohne Kenntnis über den Islam (oder er stellt die Fakten bewusst falsch dar) islamischen Terror für eine quasi unislamische Randerscheinung. Zugleich klammert er den islamischen Terror, der in der Androhung und Ausübung von Verbrechen wie Ehrenmorden und Zwangsehen seinen Ausdruck im Sinne islamischer Rechtssprechung findet, einfach mal aus. Sure 4,25 zeigt, wie islamische Ehen zustande zu kommen haben. Für Ehebruch gibt es in den Hadithen Präzedenzfälle. Diese Formen „islamischen Terrors“ fordern weitaus mehr Opfer als islamischer Terror von Al Kaida & Co.

Angesichts dieser Fakten geht Seifert her, und erklärt Gewalt und Terror in der islamischen Welt zum Randphänomen.

Seifert prangert einen Tabubruch an: Dass man Gewalt im Islam nicht als Raserei von einzelnen Irren thematisiert, sondern als Phänomen und Auswirkung islamischer Lehre. An dieser Stelle wendet Seifert ein Trick an, der von Fürsprechern des Islam beständig angewandt wird: Er vermischt die Ideologie des Islam mit dem einzelnen Moslem. Aus Systemkritik und der Benennung von deren Umsetzung konstruiert Seifert einen quasi-rassistischen Tatbestand:

Nicht die Islamisten und die sich mit Versatzstücken des Islam kostümierenden Terroristen sind die eigentliche Gefahr, sondern die ganze Umma. Jeder Muslim wird so auf eine Identität reduziert, die ihn zur Bedrohung werden lässt

Die logische Konsquenz von Seiferts Einlassung ist, dass man den Islam gar nicht mehr kritisieren kann als Ideologie, weil dies immer auf den einzelnen Moslem zurück fallen soll. Wahrscheinlich unbewusst zeigt sich hier ein Interpretationsmuster, das im Westen sehr verbreitet ist:

Seiferts Argumentation trägt kulturell-rassistische Züge, wenn er negative Stigmatisierung bei Moslems durch den Westen befürchtet. Er ignoriert zugleich jedoch, dass Moslems vom Islam selbst unterdrückt werden. Der Islam ist es, der ihnen ihre elementarsten Rechte raubt. Es ist der Islam, der Menschen dazu antreibt, soger die eigenen Familienangehörigen zu ermorden im Rahmen der Ehrenmorde, wenn islamisches Verhaltensreglement verletzt wurde.

Er ignoriert auch, dass der Islam gegenüber Ungläubigen ausschließlich äußerst negative Stigmatisierungen bereit hält. Seifert kann kein Beispiel nennen, wo der Islam anderen Kulten Gleichberechtigung zugesteht. Seifert kann auch kein Beispiel nennen, wo Atheisten, Christen, Hindus, usw. ihre Anschauungen im islamischen Machtbereich frei propagieren können. Seifert ignoriert die Wirkung eines islamischen Sozialisationsprozesses, in dem menschenrechtskonträre Ideale indoktriniert werden. Menschen, die eine korangemäße Gesellschaft für richtig halten und diese etablieren möchten, sind in der Tat eine Bedrohung für alle, auch Moslems (!), die gemäß den Menschenrechten leben möchten.

Seifert ignoriert weiterhin den Umstand, dass islamische Gesellschaften alle Diktaturen sind ohne Meinungs- und Religionsfreiheit, ohne die elementarsten Rechte individueller Selbstbestimmung wie wir sie im Westen kennen. Er muss dies tun, um seine Kritik an den Islamkritikern überhaupt aufrecht erhalten zu können.

Wesenstypisch bei der Islamverharmlosung ist stets, dass die Menschenrechtslage aufgrund des Islam ausgeblendet wird. Was folgt, ist eine Form der Diffamierung jener, die nicht wegsehen wo Unrecht geschieht, oder vorbereitet wird. Wie dies bei der schleichenden Islamisierung der Fall ist.

Für einen Medienprofi wie Seifert sind die Blogger natürlich ernsthafte Konkurrenz:

Mit dem Tunnelblick des islamfeindlichen Zeloten durchforsten diese Kulturkrieger die Websites der internationalen Presse, wobei sie auch die Lokalteile beachten. So kommt eine extrem einseitige Auswahl zustande, die massiert angeboten wird und keine Unterscheidung erlaubt. Ihre Arbeit zielt gerade darauf, jene Grenzen zu sprengen, mit denen zum Beispiel Tageszeitungen weniger Wichtiges von Wichtigem unterscheiden.

Wenn dem so wäre bei den etablierten Medien, wäre der Fall Kurnaz nie so hochgekocht worden. Nahezu wöchentlich finden in Deutschland inzwischen islamisch motivierte Ehrenmorde oder Mordversuche statt. Eine Verbrechensform, die es in der nicht-islamischen, europäischen Kultur nicht gibt. Unzählige Zwangsehen werden geschlossen. Was durchleiden wohl Zwangsverheiratete, die Selbstmord begehen ? (Eigenrecherche – Herr Seifert!) Die untertauchen müssen, mit ihren Familien oft vollständig den Kontakt brechen müssen, um diesem Martyrium zu entgehen, und gezwungen sind, neue Identitäten anzunehmen wie Zeugen in einem Mafia-Prozeß. Für Seifert mag Engagement gegen diese Verbrechen ein „Tunnelblick“ sein. Womit er aber ziemlich genau seinen eigenen Röhrenblick beschreibt, um sich nicht mit der Menschenrechtslage in der islamischen Welt befassen zu müssen.

Seiferts Formulierung vom Wichtigen und Unwichtigen ist mehr als aufschlussreich. Die gerade genannten Umstände sind nach seiner, und der sehr vieler Islamophiler, „unwichtig“, weil die Medien nicht darüber berichten. Ein Kurnaz wiegt Tausende Opfer des Islam in unseren Medien auf. Hier zeigt sich in der Tat ein äußerst fragwürdiger Maßstab in der Wertigkeit von Menschenleben in unseren Medien.

Da sagen wir ganz eindeutig: Wir machen nicht mit. Wir solidarisieren uns mit den Opfern von Gewalt und Diskriminierung, und setzen uns dafür ein, dass unsere Menschenrechte erhalten bleiben. Dass auch Moslems die Chance bekommen, frei und selbstbestimmt zu leben, und diesen Kult der Zwänge und Unfreiheit hinter sich lassen können. Dass sie frei von Repression und Bedrohung entscheiden können, wenn sie im Propheten mit seinen pädophilen Neigungen, der unter definierten Bedingungen Krieg und Mord als legitim predigte, und die Auslöschung des Unglaubens zum Auftrag des Islam machte, kein Vorbild mehr sehen und seine Anweisungen ablehnen.

Moslems, die ehrenmorden, zwangsverheiraten, intolerant sind, werden so nicht geboren. Erst der Islam sozialisiert die Menschen zu diesen Haltungen und Verhaltensweisen. Allerdings muss man zuerst einmal sensibel dafür sein, dass die islamische Gesellschaftsform menschenrechtsfeindlich ist. Bei Heribert Seifert finden sich dafür leider keine Indizien. Aber immerhin erkennt er an, dass die „bösen Blogger“ in einem von Selbstzensur bestimmten Medienklima erst so richtig gedeihen.

Die rosarote pro-islamische Propaganda in Medien und Politik weicht in der Alltagserfahrung vieler Bürger längst in ähnlicher Form weit ab, wie die Heils- und Wohlstandsversprechen der DDR. Das Gefühl, belogen und indoktriniert zu werden, stellt sich darum bei vielen Bürgern zwangsläufig ein. Zugleich zeigt die mediale Selbstzensur- und Indoktrinationsmaschinerie, dass pro-islamisches Multikulti nur etablierbar wird mittels Methoden der Desinformation, Informationsunterschlagung sowie Diffamierung jener, die nicht Schweigen, wo Unrecht begangen wird. So nähert sich der Westen diktatorischen Strukturen an, um pro-islamische Politik zu gewährleisten. Wäre am Islam nichts faul, müsste man nicht desinformieren und Kritiker diffamieren. Ein Kennzeichen totalitärer Ideologie ist es stets, die Missstände aufgrund der Umsetzung der Ideologie zu verbergen. Genau nach diesem Muster verfährt die „Kritik“ an den Kritikern islamischer Menschenrechtsverletzungen. Allerdings begnügt man sich noch mit dem Versuch der Ausgrenzung durch Verächtlichmachung.

Erreichen pro-menschenrechtliche Medien und Blogs mehr Leser, würde das pro-islamische Volkserziehungskonzept schwerer durchsetzbar. Analog zur Sympathie für den Islam in Medien und Politik trotz dessen Menschenrechtsfeindlichkeit erscheint es gradezu als Notwendigkeit, unsere Grundrechte, speziell der Meinungsfreiheit, einzuschränken, um pro-islamische und somit dem Grundgesetz konträre Politik durchsetzen zu können.

» an die NZZ-Redaktion




Vater gibt Auftrag für „Ehrenmord“ an seiner Tochter

strick.jpgEinen „Ehrenmord“ der besonders perversen Art vom Oktober 2005 behandelte jetzt das Bezirksgericht der Stadt Haifa. Ein israelischer Araber entführte damals mit zwei weiteren Familienmitgliedern seine Nichte Samar Hasson, weil sie einen Lebensstil führte, der nicht den Werten ihrer Familie entsprach. Der Vater der 23-Jährigen drängte den Angeklagten zu der Tat. Er wickelte einen Strick um den Hals seiner Tochter, begann zu ziehen und sagte zu ihm: „Mache den Motor des Autos an und fahre einfach.“

Einen Tag später wurde Samar Hasson an einem Olivenhain hängend aufgefunden. Richter Jitzhak verurteilte den Angeklagten jetzt zu lebenslanger Haft und fügte hinzu: „Der Ausdruck ‚Ehrenmord‘ enthält nur ein wahres Wort – das ist das Wort ‚Mord‘. Das Wort ‚Ehre‘ ist eine totale Perversion. Es gibt hier keine Ehre, nur Verachtung für die Familie, und das führt zu Missbrauch und sogar zu Mord.“ Mehr Infos zu dem Fall gibts auf dem neuen Blog Personal Impressions




SPD-Abgeordneter instrumentalisiert Christenmorde für Türkei-Beitritt

rolf_fischer.jpgRolf Fischer (Foto), europa- und minderheitenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, instrumentalisiert die furchtbaren Christenmorde in der Türkei, um für den EU-Beitritt der Türkei zu werben. Die Logik seiner Argumentation: Ohne absehbaren EU-Beitritt wäre alles noch viel schlimmer. Für Politiker wie Rolf Fischer scheint es schlicht keine Gründe zu geben, den Türkei-Beitritt abzulehnen – geschehe, was wolle.

Das durchsickern, wie intolerant und oft gewalttätig das gesellschaftspolitische Leben in der Türkei oftmals ist, bringt die Fürsprecher des Türkei-Beitritts in Erklärungsnot. Eine Gegenstrategie ist die Argumentation des SPD-Abgeordneten Rolf Fischer (RF): Er wirft der CDU Instrumentalisierung der Christenmorde vor, was er jedoch selbst betreibt. Allerdings mit einer aus menschenrechtlicher Sicht äußerst fragwürdigen moralischen Position.

Zu den Äußerungen des kulturpolitischen Sprechers der CDU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen, über die Anschläge in der Türkei erklärt der europa- und minderheitenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rolf Fischer:

Ich warne davor, die schreckliche Tat in Malatya für eine allgemeine Schelte auf die Türkei zu instrumentalisieren. Wer meint, gar die EU-Beitrittsverhandlungen durch diese Tat von Extremisten in Frage stellen oder sogar abbrechen zu müssen, wie das Wolfgang Börnsen tut, muss sich diese Instrumentalisierung vorwerfen lassen. Die friedlichen Bürger eines Staates können nicht für ein paar Extremisten verantwortlich gemacht werden. In allen europäischen Ländern steht der Kampf gegen extremistische Bestrebungen im Vordergrund.

Diese Aussage soll die Christenmorde zum Delikt von Einzeltätern bagatellisieren. RF lenkt bewusst davon ab, dass dieser brutal-bestialische Mordanschlag nur der Gipfelpunkt eines intoleranten, oft sogar von Hass erfüllten Klimas gegenüber Christen in der Türkei ist. Diesem Umstand muss sich die Türkei stellen. Und hier hat die Türkei sehr wohl „allgemeine Schelte“ verdient.

Die Türkei weigert sich, den Armenier-Genozid aufzuarbeiten bzw. auch nur als solchen anzuerkennen. Christen sind in der Türkei geradezu traditionell Repression ausgesetzt, christliche Priester benötigen Polizeischutz.

Der Verweis auf die „friedlichen Bürger“ eines Staates (der Türkei) soll einerseits dem Kritiker der menschenrechtsfeindlichen Zustände in der Türkei unterstellen, er kritisiere undifferenziert und pauschalierend. Wenn man so vorgeht, kann man nie ein Unrechtssystem kritisieren, weil in jedem Unrechtssystem nie alle Individuen an Verbrechen beteiligt sind. Zumal einem Teil immer auch die Rolle der Opfer zukommt. Hier ist also Solidarität mit den Opfern von Intoleranz und Gewalt gefragt anstatt Bagatellisierung damit die Täterkomponente möglichst klein erscheint.

Opfer von Intoleranz und Gewalt sind in der Türkei nicht nur Kritiker des Umgangs mit dem Armenier-Genozid, Christen, ggf. bekennende Atheisten, sondern auch Menschen, die nicht gemäß islamisch geprägten Sitten-Normen leben. Die erschreckende, katastrophale Bilanz der Türkei bei Ehrenmorden belegt ebenfalls, wie groß die Defizite in puncto Menschenrechte beim EU-Beitrittskandidaten Türkei sind.

Dann folgt eine Relativierung und Diffamierung:

In allen europäischen Ländern steht der Kampf gegen extremistische Bestrebungen im Vordergrund. Nähme man allein das Vorhandensein von Bedrohung und extremistischer Tat als Kriterium für die EU-Mitgliedschaft, so würde sich der Vorwurf von Wolfgang Börnsen gegen diverse europäische Staaten richten.

RF nutzt das rhetorische Stilmittel der Behauptung, um die Türkei moralisch zu entlasten. Willkürlich, ohne sich auch nur die Mühe von Belegen für seine Aussage zu machen, stellt er eine Ähnlichkeit der Menschenrechtslage in europäischen Staaten mit den Zuständen in der Türkei her. In welchen europäischen Ländern verüben nicht-moslemische Bevölkerungen Ehrenmorde, arrangieren Zwangsehen (was der Ministerpräsident der Türkei, Erdogan, ausdrücklich für eine legitime und wünschenswerte Form der Paarfindung hält), werden Menschen anderer, zumal friedlicher Religionen derart schikaniert und ermordet?

Das Anliegen von RF, die Türkei durch eine vergleichende Gleichsetzung mit europäischen Ländern moralisch zu entlasten, beinhaltet zugleich eine Diffamierung und Herabsetzung dieser Länder auf türkisches Niveau. Gegen diese subtile Form übler Nachrede muss man sich entschieden verwahren. Sie ist auch kontraproduktiv wenn es gilt, die Schwere der Menschenrechtsverletzungen in der Türkei zu thematisieren.

Ich mahne deshalb eine harte, aber sachliche Debatte über die Menschenrechtssituation in der Türkei an.

Gerade RF lässt es an Sachlichkeit fehlen.

Hier gilt es, alle Verstöße offen zulegen und zu ahnden. Dies ist selbstverständliche und demokratische Pflicht.

Wenn RF dies als „demokratische Pflicht“ sieht, warum bagatellisiert er dann die Verbrechen als Handlungen von „ein paar Extremisten“? Und sind all die Ehrenmörder und Zwangsverheirater etwa keine Extremisten? Und deren Opfer keine Opfer von Extremismus?

Ich weise aber darauf hin, dass diese Forderung umso erfolgreicher sein wird, so lange die Beitrittsverhandlungen laufen oder wenn die Türkei Mitglied in der EU ist.

RF behauptet das einfach mal so, als wäre es eine physikalische Gewissheit, dass Beitrittsverhandlungen die Menschenrechtslage der Türkei verbessern. Man kann genauso gut behaupten, dass es die Türkei anspornt die Menschenrechtslage zu verbessern, wenn sie vor dem Beitritt menschenrechtliche Standards verwirklicht. Sofern diese Kriterien unumstößlich gelten.

RF unterstellt der Türkei sogar, sie hätte aus sich selbst heraus möglicher Weise eine geringere Motivation die Menschenrechtslage zu verbessern, stünde nicht der EU-Beitritt in Aussicht. Was hat RF nun wirklich für ein Türkeibild?

Natürlich nimmt ein Beitrittsbefürworter wie RF seine Weggefährten in Schutz:

Wer vom „Schweigen der EU“ spricht, blendet die kritischen Bemerkungen aus Brüssel, aus Berlin und aus Istanbul bewusst aus.

„Kritische Bemerkungen“ oder Rechtfertigungsphrasen, um die Beitrittspolitik nicht zu gefährden? Welchen Effekt hatten denn die „kritischen Bemerkungen“ bisher, wenn sich das gesellschaftspolitische Klima in der Türkei immer stärker polarisiert. Wenn liberale, säkulare Türken zu hunderttausenden gegen islamisch-totalitäre Bestrebungen demonstrieren?

Und wenn schon „Istanbul“ genannt wird als „kritischer Bemerker“, warum kommen solche „kritischen Bemerkungen“ immer erst dann, wenn die AKP-Regierung moralisch unter Druck gerät? Und nicht präventiv durch die Propagierung säkular-westlicher Werte anstatt traditionell-islamischer? Zumal die Menschenrechtslage in der Türkei doch kein Geheimnis darstellt.

Man hat eher den Eindruck, RF blendet die katastrophale Menschenrechtslage der Türkei partiell aus. Er wirft anderen vor, was er selbst betreibt:

Insbesondere auch die Solidaritätserklärungen der türkischen Bürger in Deutschland für die Opfer der Bluttat geraten so völlig aus dem Blickwinkel. Das ist nicht akzeptabel.

Dass türkische Bürger in Deutschland diese Verbrechen verurteilen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein, und nichts woraus man versucht, politisch Kapital zu schlagen, wie RF es tut. Denn Ablehnung von Verbrechen hat nun rein gar nichts mit der Erweiterungspolitik der EU zu tun. Es sei denn, RF denkt, man wäre den Türken, die den Beitritt wollen, etwas schuldig, weil sie derartige Verbrechen ablehnen. Das würde aber zugleich bedeuten, dass die Ablehnung der Verbrechen die Erwartungshaltung des EU-Beitritts beinhaltet. RF sucht nach Argumenten für den EU-Beitritt der Türkei, verheddert sich aber in Unterstellungen, die den Türken, die diese Verbrechen ablehnen, kaum gerecht werden können. Eine solche Argumentation ist gegenüber den türkischen Mitbürgern nicht akzeptabel.

RF als Beitrittsbefürworter steht unter Rechtfertigungsdruck. Dass sich die Menschenrechtslage durch Beitrittsverhandlungen verbessert – genau für diesen Prozess fehlt es an Belegen. Die Logik in RF’s Argumenten ist äußerst fragwürdig. Denn sie bedeutet, dass je umfassender die Menschenrechtsverletzungen in der Türkei sind, umso dringender die Beitrittsverhandlungen erfolgen müssen und sogar der Beitritt geboten ist. Als ließe sich die Menschenrechtslage in der Türkei nicht auch ohne EU-Beitritt verbessern. RF’s Pro-Beitrittsargumente sind von der Systematik her moralische Erpressungen. Er definiert willkürlich, dass wir eine moralische Verpflichtung haben, die Türkei in die EU aufzunehmen, um die dortige katastrophale Menschenrechtslage zu verbessern. Die aber gemäß seiner eigenen Aussage nur durch „ein paar Extremisten“ hervorgerufen wird. Gegenfrage: Ist es dann überhaupt notwendig, die Türkei unbedingt in die EU aufzunehmen, angesichts von nur „ein paar Extremisten“ die sich derart verbrecherisch gebärden ? Umgekehrt gilt: Machte man Menschenrechtsverletzungen zum EU-Aufnahmekritierium um gegen Menschenrechtsverletzungen eine Einflußmöglichkeit zu haben, müsste die EU global erweitert werden.

Dass laut RF die Forderungen nach Verbesserung der Menschenrechtslage noch besser durchsetzbar sind „wenn die Türkei Mitglied in der EU ist“, impliziert, dass die Türkei sogar in die EU kommen kann, wenn sie zum Beitrittszeitpunkt die Menschenrechte unzureichend achtet. Mit diesem Ansatz könnte die Türkei EU-Mitglied werden, ohne ausreichend menschenrechtliche Standards zu erfüllen. Und wäre dennoch voll einflussfähig innerhalb der EU.

Das kann nicht wünschenswert sein. Denn es bedeutet eine weitere inakzeptable Absenkung der Menschenrechtsstandards in der EU. Die Argumentation eines Beitrittbefürworters wie RF zeigt exemplarisch, wie entschlossen viele diese Position vertreten. Die Argumente pro Beitritt werden in geradezu absurder Weise in ihrer Sinnhaftigkeit auf den Kopf gestellt, bis sie letztlich keine Argumente mehr sind, sondern rhetorische Fallen, um den Türkei-Beitritt unter allen Umständen durchsetzen zu können.

» an Rolf Fischer




„Islamwissenschaft“ und die Menschenrechte

In unserem Beitrag zur Lage religiös-politisch verfolgter, vielfach von Mord bedrohten Apostaten vom Islam bezogen wir Stellung zu den Aussagen der Islamwissenschaftlerin Johanna Pink. Sie hat daraufhin auf ihrem Blog ihren Standpunkt erläutert. „Islamwissenschaft“, wie sie Pink betreibt, suggeriert eine Reformfähigkeit des Islam hin zu einer Gesellschaft, die die Menschenrechte respektiert, was den vorliegenden Fakten widerspricht. Wir setzen uns mit der dort vertretenen „wissenschaftlichen“ Argumentation aus der Persektive der Menschenrechte und einer analytischen Betrachtung des Islam auseinander.

Versuch, den Islam zu entlasten

Pink hat durchaus einen differenzierten Standpunkt zur Menschenrechtslage in der islamischen Welt. Dennoch zeigt sie nicht die grundsätzliche Gefahr für Mensch und Menschenrecht auf, die vom Islam ausgeht, wenn ihr von einer Zeitung (siehe Tagesspiegel-Artikel vom 21.4.) hierzu Gelegenheit gegeben wird. Vielmehr versucht sie mit Verweis auf isolierte, kaum einflussfähige Außenseiterstandpunkte in der islamischen Welt, den Islam zu entlasten.

Dass man in den Medien verkürzt zitiert wird, mag auch Johanna Pink so ergangen sein. Und dass man den eigenen Standpunkt nicht immer wiederfindet, ist sowohl Ägernis als auch bisweilen unvermeidbar. Jedoch kann man Akzente setzen, die unmissverständlich sind. Pink hat es versäumt, die Gegensätzlichkeit von Islam und Menschenrechten klar darzustellen. Damit hätte eine wissenschaftliche Erklärung verbunden sein können, wieso der Islam überhaupt vorschreibt, Apostaten zu ermorden. Anstatt objektiv die Gründe für diese Form extremster Religions-Unfreiheit aufzuzeigen, wird verwiesen auf liberale Interpretationen von Einzelpersonen, deren Einfluss bedeutungslos in der islamischen Welt ist. Ohnehin könnte er bestenfalls nur zeitlich begrenzt sein, da Liberalität den islamischen Schriften widerspricht, und stets fundamentalistische Opposition hervorruft, die sich in der islamischen Geschichte immer wieder durchgesetzt hat. Eine Islamwissenschaftlerin sollte das eigentlich wissen.

„Christliche Rechte und Islamophobiker“

Pro-islamische Argumentation wendet dieses Muster ständig an: Der Verweis auf einzelne Moslems soll ablenken vom Islam selbst. Dieser ist zu definieren anhand seiner Schriften, nicht an willkürlich ausgewählten Moslems, die von den heiligen Schriften des Islam abweichen und als Beleg für Vielfalt zitiert werden.

Gegenüber Andersdenkenden pflegt Pink leider genau den Stil, den sie anderen vorwirft. Sie unterstellt simple Feindbildpflege bei Islamkritik, die nur von zweifelhaften Personen kommen kann, wie „christlichen Rechten und Islamophobikern“. In ihrer Replik unterstellt uns Pink, wir würden „auf einem simplen Freund-Feind-Schema“ aufbauen, um so von vorn herein die Argumente der Gegenseite negativ zu stigmatisieren.

Dass man den Islam aufgrund seiner Gegensätzlichkeit und Missachtung der Menschenrechte ablehnen könnte, obwohl genau diese Perspektive im PI-Beitrag dargestellt wurde, kommt Pink und vielen anderen Islamfreunden nicht in den Sinn. Stets werden finstere Motive und „Rechtslastigkeit“ als Gründe angeführt, ohne auf die Argumentation der Islamkritiker dezidiert einzugehen. Eindeutig geht es hier nicht um Argumente, sondern darum, ein geschöntes Bild vom Islam zu etablieren. Hierzu weicht man auf völlig untergeordnete Teilaspekte innerhalb der islamischen Welt aus und lenkt so von den wesentlichen koran- und schariagemäßen Einflussfaktoren ab.

Typisch für Orientalistik in Deutschland: islam-verharmlosende Argumente

Gerade eine wissenschaftliche Betrachtung müsste jedoch die Einflussverhältnisse unterschiedlicher Positionen klar darstellen wollen. Und zugleich erklären, warum eine koran- und schariagemäße Orientierung einen Argumentationsvorteil gegenüber individuellen Auslegungen hat. Eine wissenschaftliche Islamanalyse sollte erklären können und wollen, weshalb die Menschenrechtslage in der islamischen Kultur so katastrophal ist.

Wo Menschenrechte verletzt werden, bedarf es anhand der vorliegenden Fakten eines klaren Standpunktes – und zwar solidarisch mit den Betroffenen. In der islamischen Kultur ist der Zusammenhang von islamischer Lehre und Menschenrechtsverletzungen offensichtlich. Eine von der Menschenrechtslage in der islamischen Welt separierte „Islamwissenschaft“ läuft zwangsläufig Gefahr, den Ursachenzusammenhang zwischen Islam und Menschenrechtsverletzungen zu vernachlässigen.

Die islam-verharmlosenden Argumente von Pink sind eine tiefer gehende Betrachtung wert. Denn sie sind symptomatisch für die Orientalistik in Deutschland, die tendenziell viel zu wenig kritisch (im Sinne einer pro-menschenrechtlichen Perspektive) ist und zur Islamophilie, einer „Verliebtheit“ mit dem Forschungsobjekt Islam, neigt. Dem Islam positives abgewinnen kann man allerdings nur, wenn man die Wirkung des Islam auf die Menschenrechte zumindest partiell ausblendet oder diesen Aspekt gänzlich vernachlässigt.

Als Wissenschaftlerin ohne Anführungszeichen ist mir allerdings daran gelegen, “den Islam” so wahrzunehmen, wie er sich derzeit darstellt, und das schließt eben unterschiedlichste theologische Positionen ein. Dass die nicht gleichgewichtig nebeneinanderstehen, ist völlig klar.

Und warum wird das dann einer Tageszeitung nicht so gesagt und entsprechend gewichtet? Einer Islamwissenschaftlerin muss doch klar sein, dass alle vier sunnitischen Rechtsschulen und die schiitische Rechtssprechung darin überein stimmen, dass Apostaten zu töten (zu ermorden – töten tut man Tiere, Menschen mordet man) sind. Frau Pink hätte genau diesen Aspekt hervorheben können müssen, um die Ängste der „islamophoben“ Islam-Apostaten zu erläutern. Statt dessen wecken ihre zitierten Aussagen im Tagesspiegel den Eindruck, dass der Islam eine meinungspluralistische Gesellschaft sei, ähnlich westlichen Gesellschaften – eine gezielte Verharmlosung des Islam. Immerhin nimmt Pink auf ihrem Blog differenzierter Stellung:

Natürlich gibt es riesige Unterschiede zwischen einzelnen Ländern, aber der Abfall vom Islam zieht überall zum allermindesten gravierende soziale Konsequenzen nach sich; in manchen Fällen ist er lebensbedrohlich, sei es, weil Apostasie nach dem staatlichen Gesetz als Straftat gilt (was nur in wenigen Ländern der islamischen Welt der Fall ist, aber dort natürlich eine Menschenrechtsverletzung der schlimmsten Art darstellt); sei es, weil einzelne Muslime ein vermeintliches Recht auf Selbstjustiz in Anspruch nehmen.

Dieses „vermeintliche“ Recht auf Selbstjustiz – woher mag das wohl kommen? Warum bringen Moslems derart konsequent und oft Apostaten um oder bedrohen diese massiv (oder begehen Ehrenmorde als Strafe für unislamisches, selbstbestimmtes Verhalten) – und Anhänger anderer Kulte nicht? Könnte es nicht damit zu tun haben, dass jeder Moslem im Sinne des Djihad (Bemühung um die Umsetzung islamischer Lehre) dazu aufgerufen ist, den Gesetzen Allahs Geltung zu verschaffen? In islamischen Ländern, in denen nicht offiziell Scharia-Unrecht umgesetzt wird, wissen sie Regierungen, dass sich hinter der offiziellen Justiz eine inoffizielle, korangetreue Selbstjustiz verbirgt. Diese korangemäße Paralleljustiz wird vielfach geduldet bzw. es wird nicht oder nicht ausreichend wirksam strafrechtlich und schon gar nicht präventiv, d.h. islamkritisch, dagegen vorgegangen. Die etwas liberalere offizielle Rechtssprechung ist westlich beeinflußt, jedoch überwiegend Fassade, um international nicht an Reputation einzubüßen (Paradebeispiel Türkei, wo es seit 2000 über 5000 Ehrenmorde gab!). Aus menschenrechtlicher Perspektive ist der Islam an seiner alltäglichen Wirkungsweise zu messen, und der Ursache hierfür – dem politischen wie kulturellen Machtanspruch des Islam. Islamwissenschaftler sollten wissen, dass sie es nicht mit einer Religion zu tun haben, sondern mit einem das gesamte Leben umfassenden Gesellschaftsmodell mit einem extrem totalitären Machtanspruch und einer spiegelbildlichen Entrechtung des Individuums, das dem Einfluss des Islam ausgesetzt ist.
Genau diesen Umstand sollten Islamwissenschaftler hervorheben.

Rosa Brille

Statt dessen verweist Pink – als Alibi für einen islamfreundlichen Standpunkt – auf nahezu einflusslose und letztlich keineswegs islamkritische Positionen in der islamischen Welt. Kritik an islamischen Menschenrechtsverletzungen soll so das Manko der fehlenden Differenzierung angehängt werden. Es wird abgelenkt vom Umstand eines sich in der gesamten arabischen Welt rasant ausbreitenden korantreuen Islam. Gerade Islamwissenschaftler ohne „Anführungszeichen“ müssten wissen, dass korantreue gegenüber liberalen Moslems einen enormen Argumentationsvorteil haben. Und dass in der islamischen Geschichte alle Liberalisierungsversuche genau daran gescheitert sind. Aber Verliebte, besonders Islamverliebte, neigen dazu ihr Liebesobjekt durch eine rosa Bille zu sehen:

Ich vermute, dass den Islamophobikern (Anmerkung: damit sind jene gemeint, die angesichts der katastrophalen Menschenrechtslage im Islam nicht schweigen) auch gar nicht daran gelegen sein wird, dass sie (die liberalen Moslems) mehrheitsfähig werden, denn wo bleibt dann das Feindbild?

1. Wäre die islamische Welt zur Selbstkritik fähig, würde sie die Lehren Mohammeds genauso überwinden, ablehnen und verurteilen wie das Christentum die Inquisition, bräuchte es keine Ablehnung islamischen Unrechts und Menschenrechtsverletzungen von außen mehr. Eine „islamische Gesellschaft“ die die islamische Lehre als Unrecht begreift, wäre allerdings keine islamische Gesellschaft mehr. Pink versucht den Islam von seinen elementarsten Charakteristika zu entkoppeln, und quasi den Eindruck zu erwecken, es könnte eine islamische Gesellschaft ohne Islam geben. Islamkritiker misst sie nicht an deren Analyse, sondern an der Widerlegung ihrer eigenen Utopie.

2. ist der Begriff „islamophob“ dem radikalen Islam entliehen, der das Ziel hat, Islamkritiker als „Irre“ zu diffamieren und deren Aussagen als Hirngespinste zu entwerten. Die katastrophale Menschenrechtslage im Islam ist keineswegs „eingebildete Phobie“, sondern im Gegenteil sehr real. Genau diesen Umstand will man verbergen, wenn man jene diffamiert, die bei islamischer Pädophilie, Apostatenmorden, Zwangsehen, Ehrenmorden, Unterdrückung der Frau usw. nicht wegsehen. Und sich obendrein die Diffamierungsfloskel „islamophob“ des korantreuen Islam zu eigen macht. Sonderlich „wissenschaftlich“ sind solche Diffamierungen nicht, sondern sie zeugen eher von Erklärungsnot.

3. Mit dem Vorwurf der „Feindbildpflege“ drückt sich Pink vor den Argumenten, auf denen eine Ablehnung des Islam beruht. Die Fürsprecher der Menschenrechte werden gezielt mit einem sehr negativ besetzten Begriff assoziiert, um der eigenen Position den Anschein moralischer Überlegenheit zu verschaffen.

Da beruft man sich doch lieber auf die Extremisten und kehrt selbst die (wenig sympathische) orthodoxe Position unter den Tisch, die zwar die Tötung von Apostaten gutheißt, aber Selbstjustiz ablehnt (d.h. der Staat müsste die Apostaten töten, was die meisten islamischen Staaten, oh Wunder, nicht tun). Auch in dieser Frage gibt es einen Meinungspluralismus, der die geistigen Kapazitäten der meisten Islamgegner entschieden zu übersteigen scheint.

Pink lässt dabei außer Acht: Die sogenannten „Extremisten“ handeln genau so, wie es der Koran und die Scharia vorschreiben und der Prophet selbst praktiziert hat. Einer Islamwissenschaftlerin sollte bekannt sein, dass der Prophet Apostaten ermorden ließ. Pink verschleiert somit, dass die „Extremisten“ sich immer auf den Koran berufen können, und zwar im Klartext, während liberale Moslems mühsam ruminterpretieren müssen.

Anstatt den Islam anhand der Wirkung seiner Lehre aus menschenrechtlicher Perspektive zu bewerten, wird dafür geworben, liberale, vom Koran abweichende Formen zum Bewertungsmaßstab des Islam zu etablieren. Somit wird über die strukturell angelegte Inhumanität des Islam hinweg getäuscht.

Falsche Schlussfolgerungen trotz profunder Kenntnisse

Pink unterschlägt auch, dass der „islamische Meinungspluralismus“ bezüglich dem Islam selbst eine Fiktion ist. Es gibt keine Grundsatzkritik am Islam in der islamischen Welt, nur Interpretationsspielräume, die umso geringer werden, je mehr sie von den Schriften abweichen. Da war selbst die Kirchenkritik im Mittelalter fortschrittlicher, als es ständig Ketzer und Herausforderer des Vatikan gab.

Natürlich verfügen die meisten Islamwissenschaftler über profunde Kenntnisse. Aus menschenrechtlicher Sicht sind jedoch sehr oft die Schlussfolgerungen und Darstellungen des Islam mehr als zweifelhaft:

Die orthodoxen islamischen Theologen hingegen – also die Mehrheitsposition, die eine Tötung von Apostaten für durchaus geboten hält – kennen meistens den ganzen Koran, z.B. Vers 4,90, der von dem in 4,89 geäußerten Tötungsgebot alle diejenigen ausnimmt, die nicht aktiv gegen den Islam kämpfen. Das erkennen auch orthodoxe muslimische Theologen an, sonst würden sie sich nicht die Mühe machen, ihre Position, nämlich die Befürwortung der Todesstrafe auch für friedliche Apostaten, durch Hadithe zu begründen. Auf so etwas hinzuweisen ist möglicherweise verdächtig islamfreundlich, aber so sind sie eben, die Wissenschaftler. Alles wollen sie besser wissen, immer kommen sie mit ihren Haarspaltereien an.

Sure 4,90 wird zitiert als Entlastung zur mörderischen Intoleranz von Sure 4,89. Als wäre es kein Recht eines jeden Menschen, sich gegen islamische Herrschaft und Diskriminierung zu erheben. Auch ist damit keineswegs nur bewaffneter Widerstand gegen islamische Unterdrückung gemeint, sondern auch jegliche Form von verbalem Widerstand. Als Islamwissenschaftlerin muss Pink wissen, dass der Prophet Morde an Islamkritiker in Auftrag gab. Die „Entlastungssure 4,90“ bestätigt nur die Intoleranz des Islam. Durch die Formulierung wird jedoch suggestiv der gegenteilige Eindruck erweckt.

Die Hadithe werden in ihrer Bedeutung herabgespielt. Sie sind jedoch in der gesamten islamischen Welt essentiell und keineswegs ein Notnagel, um den Islam zu verschärfen. Auch das müsste eine Islamwissenschaftlerin ohne „“ eigentlich wissen.

Selbst wenn man annimmt, dass Muhammad das blutrünstige Monster war, als das ihn die christliche Apologetik (in sorgfältiger Verkennung seines Hintergrunds und seiner historischen Situation) gern darstellt, sollte man doch zur Kenntnis nehmen, dass die Anwendbarkeit seiner Handlungen im einzelnen häufig umstritten ist und von vielen Muslimen angefochten wird – nicht weil sie diese Handlungen für schlecht hielten, sondern weil sie sie für situationsbedingt und nicht auf das 21. Jh. übertragbar halten.

1. Nicht die christliche Apologetik stellt den Propheten als „blutrünstig“ dar, sondern der Koran und die Überlieferungen.

2. Der Hinweis auf „Verkennung seines Hintergrunds und seiner historischen Situation“ enthält eine Rechtfertigung für die Taten Mohammeds. Es bestand jedoch nie eine Berechtigung für Karawanenüberfälle, Menschenraub, das Judenmassaker von Medina, Vergewaltigungen oder Verstümmelungen Gefangener. Ist Frau Pink aus Voreingenommenheit für den Islam nicht mehr in der Lage, die Taten Mohammeds als Unrecht zu erkennen? Mohammed hätte genauso friedlich predigen können wie Jesus oder Buddha. Er hat sich aus freien Stücken für Krieg und Morde entschieden, um seinen Islam ausbreiten zu können. Vor dem Islam war Arabien eine multikulturelle Gesellschaft. Der Islam hat diesen Zustand äußerst gewaltsam beendet. Was soll daran positiv sein? Eine Entschuldigung hierfür gibt es nicht.

3. Die Handlungen Mohammeds und seiner erlassenen Weisungen bleiben ständig als Bedrohungsszenario für alle präsent, die islamische Herrschaft über sich und andere ablehnen. Sie wirken als ständige Inspiration und Legitimation für Diskriminierung, Krieg und Intoleranz. Wenn es liberale Moslems gibt, so ändert das nichts am Bedrohungspotential durch den Islam.

4. Pink macht, was fast alle Islam-Fürsprecher tun: Anstatt von der islamischen Welt Prophetenabkehr und Prophetenkritik zu fordern, kritisiert sie vielmehr Fürsprecher der Menschenrechte, die die schriftgetreuen Aspekte des Islam aufzeigen. Sie propagiert zugleich eine Übergewichtung untergeordneter, nur sehr zurückhaltender liberaler Bestandteile islamischer Kultur. Dort, wo schlimmstes Unrecht gelehrt und dessen Umsetzung gefordert und praktiziert wird, müsste dieses Unrecht als Wirkungsursache benannt werden. Pink will den Medienkonsumenten – und das ist völlig unwissenschaftlich – entgegen der Faktenlage ein positiv eingefärbtes Islambild vermitteln, das sie mit willkürlichen Schlussfolgerungen begründet. Das allerdings viel mit ihrem Wunschbild vom Islam, wenig jedoch mit der Realität des Islam zu tun hat.

Obligatorische Gleichsetzung von Islam und Christentum

Es folgt die obligatorische Gleichsetzung von Islam und Christentum:

So ist das mit Heiligen Schriften – man kann vieles aus ihnen herausholen. Die Bibel hat auch einmal dazu hergehalten, Hexenverbrennungen, Kriege und Sklaverei zu begründen, von der Unterdrückung der Frau (die der westlichen Kultur nicht völlig fremd war) ganz zu schweigen.

Was die Islamfreunde stets unterschlagen: All diese Verbrechen lassen sich nicht mit der überlieferten Handlungsweise und Lehre Jesus‘ rechtfertigen. Wäre die Kritik am Islam bei den Islamfreunden doch nur genauso vehement wie gegenüber dem Christentum. Tatsächlich dienen die Christentum-Querverweise lediglich dazu, den Islam zu entlasten und die entscheidenden Unterschiede zu verwischen. Es soll der Eindruck erweckt werden, der Islam könne sich wie das Christentum humanisieren. Jedoch brauchte sich das Christentum nur rückbesinnen auf seine Lehre, während es im Islam keine Grundlage für einen vergleichbaren Prozess gibt. Wenn man Christentum und Islam vergleicht, kann man entweder die Lehren, die Gründerfiguren oder das Verhalten der jeweils Gläubigen gegenüber stellen – aber nicht beliebig vermischen. Dass eine „Islamwissenschaftlerin“ sich solcher Methodik bedient, offenbart ein Verschleierungsanliegen.

„Islamwissenschaftler“ wie Pink wissen natürlich, dass Jesus keine Karawanen überfallen ließ, keine Judenmassaker befohlen hat, keine Morde in Auftrag gab, keine Beutefrauen sexuell genötigt hat, nachdem ihre Angehörigen enthauptet waren, keine Neunjährige zu seiner Lieblingsfrau machte. Diese entscheidenden Differenzen in den beiden Religionen verschweigen islamophile „Wissenschaftler“ wie Pink nur zu gerne.

Trotzdem würde ich nicht im Traum auf die Idee kommen, heute lebenden Christen das Recht abzusprechen, ihre Religion für die Religion der Liebe zu halten.

Das wäre bei Christen in der Tat auch unberechtigt. Wenn Moslems jedoch den Islam immerfort als „Friedensreligion“ darstellen, so unterliegen sie Selbsttäuschung bzw. täuschen uns bewusst. Wenn Pink es als „unanständig“ hinstellt, den Islam so zu beschreiben wie er gemäß eigener Aussagen ist, so versucht sie in wissenschaftsfeindlicher Weise die Fakten mittels Höflichkeitsgeboten zu unterdrücken. Was für eine Art Liebe, Toleranz und Frieden im Islam soll das denn sein, wenn Apostaten zu ermorden sind? Wäre es nicht sinnvoll, dass auch endlich einmal Moslems lernen, ihre Kultur kritisch zu hinterfragen? Immerhin hat Kirchen- und Religionskritik die christlichen Scheiterhaufen zum erlöschen gebracht. Wäre nicht ebenfalls Islamkritik angesichts der Morde aus Gründen der Ehre oder wegen Glaubensabfall im Sinne des Djihad sinnvoll? Für Pink anscheinend nicht.

Wie auch immer: Heutige Christen holen anderes aus der Bibel als frühere, und das finde ich begrüßenswert. Wäre doch schön, wenn begrüßenswerte Positionen auch im Islam mehrheitsfähig würden.

Viele heutige Moslems holen eben nicht viel anderes aus dem Koran als frühere. Diese Analogie soll uns den Islam verharmlosen und als „wandlungsfähig“ erscheinen lassen. Pink vertuscht, dass eine Entwicklung des Islam wie beim Christentum aufgrund der völlig gegensätzlichen Gründerfiguren nicht möglich ist. Gerade als Islamwissenschaftlerin müsste ihr die spezielle Problematik des Prophetenvorbildes im Islam bewusst sein.

Nun wird der Islamophobiker einwenden: Konvertiten vom Islam zum Christentum riskieren heutzutage nun einmal ihr Leben. Alles andere interessiert mich nicht.

Die Benennung realer Apostatenmorde und Mordbedrohungen setzt Pink in Zusammenhang mit Phobie. Sie möchte in islamophiler Ausrichtung Entlastungsaspekte für den Islam etablieren, die die schwere der Menschenrechtsverletungen aufgrund des Islam relativieren. Ein Bekenntnis zu den Menschenrechten beinhaltet jedoch immer die Ablehnung jeglicher Ideologie, die die Menschenrechte missachtet. Die grundsätzliche Unvereinbarkeit von Islam und Menschenrechten wird von Pink als Schlussfolgerung verweigert, obwohl die katastrophale Missachtung der Menschenrechte in allen islamischen Ländern und allen islamischen Kolonien ausserhalb islamischer Länder mehr als offensichtlich ist.

Bedrohung wird nicht erkannt

Die Sichtweise von Pink ist im Westen stark verbreitet, wenn nicht sogar dominant. Ohne Bewusstwerdung der Unvereinbarkeit von Islam und Menschenrechten erkennt man die Bedrohung unserer elementarsten Rechte durch die Expansion des Islam jedoch nicht. Die „Islamwissenschaften“ verharmlosen diesen Umstand eher als dass sie ihn klar benennen würden. Pink ist da leider kein Einzelfall.

Letztlich drückt man sich vor simplen Fragen:

  • Was spricht dagegen, wenn die islamische Welt ihre Kultur, einschließlich des Islam als Lehre, selbstkritisch hinterfragt?
  • Was spricht dagegen, für die vielen Opfer islamischen Unrechts Gedenkstätten zu errichten?
  • Was spricht dagegen zu sagen, der Prophet hat Unrecht getan, Unrecht gelehrt, wie wir das mit der mittelalterlichen Kirche tun?
  • Und was spricht dagegen, gleichsam den Lehren der mittelalterlichen Kirchen die Lehren des Islam aufzugeben?

Niemand verehrt heute mehr einen Inquisitor als Vorbild im Christentum. Da sich Mohammed prinzipiell ähnlich verhalten hat, wäre die Förderung einer Abkehr von der Lehre und Kultfigur Mohammed ebenso hilfreich. Beispielhaft für die islamische Welt wäre eine Epoche der Aufklärung, die Religion und religiöse Instanzen selbstkritisch aufgearbeitet hat.

Ein bisschen ruminterpretieren hat auch beim Christentum nicht ausgereicht. Will man menschenrechtlichen Fortschritt in der islamischen Welt erzielen, muss eine grundsätzliche Aufarbeitung des Islam stattfinden. Islamwissenschaftler sollten das erkennen können.




Knut Mellenthin oder das große Gähnen

Als Liebhaber totalitärer Denkweisen und Gegner der Freiheit und des Grundgesetzes ist der Linksextremist und Junge-Welt-Autor Knut Mellenthin selbstverständlich ein ausgewiesener Islamfreund und ein „kritischer“ Gegner Israels und der USA. Deshalb hat er PI nicht so lieb und geht hin und wieder auf uns los, wobei er uns – klar, weiter reicht das Links-Rechts-Denkschema nicht – als Rechtsextremisten beschimpft. Heute durfte er in der Berliner Umschau sein „linkspopulistisches Gesabbel“ verbreiten. Dabei hat er vor lauter Eifer übersehen, dass er nicht ganz auf dem neuesten Stand ist.

Zunächst kriegt – wie jedesmal – Mellenthins Lieblingsfeind Henryk Broder sein Fett ab und dann sind wir dran.

(…) die wohl übelste aller deutschsprachigen antimoslemischen Internetseiten, Politically Incorrect (www.politicallyincorrect.de). Neben tendenziös ausgewählten und aufgemachten Nachrichten, in denen vor allem angebliche „Moslemfreunde“ angeprangert werden, bestehen die PI-Seiten überwiegend aus Blogs, wo die Leser ihre Kommentare plazieren können. Im Unterschied zur Mehrzahl der Internet-Blogs wird bei PI aber kaum gestritten. Das lässt auf eine strenge Auswahl der veröffentlichten Beiträge schließen. Umso mehr muss sich der Gründer und Betreiber von PI, der Sportlehrer Stefan Herre, für die dort zu lesenden volksverhetzenden Texte verantwortlich machen lassen.Was einige von Herres Anhänger zum Besten geben, würde vermutlich zu einem schnellen Ausschlussverfahren aus der NPD reichen. Moslems werden verächtlich nur als „Musels“ oder „Musel-Plebs“ bezeichnet, Verhöhnungen wie „Muselaffen“ sind gleichfalls beliebt. Im NS-Jargon ist von „Bazillen“, „Parasiten“ und „Unkraut“ die Rede. Auch vor Mordphantasien und -aufforderungen wird nicht zurückgeschreckt.

Gut auszukennen scheint sich Mellenthin mit den Statuten der NPD. Verständlich, treffen sich doch die Feinde der Freiheit alle im selben Bereich. Die NPD hat übrigens auch gerade ihre Nähe zu den Linken erkannt und bietet gemeinsame Aktionen an.

Friedel Frechen, der Pressesprecher der Stadt Bonn, gehört zu den wenigen Politikern, denen PI ein kritisches Wort wert war. „Finden Sie das rechtspopulistische Gesabbel in Ihrem Blog nicht selbst zum Kotzen?“, mailte er am 22. Januar an Stefan Herre. Der schlug die feine Gelegenheit, sich der Form halber von seinem rechtsextremen Gefolge zu distanzieren, jedoch aus. Stattdessen bezeichnete er Frechen als „linken Islamliebhaber“ und verwahrte sich gegen die „Beschimpfung“ seiner Anhänger.

Tja, Mellenthin, wir brauchen nicht ständig Selbstverständlichkeiten auszusprechen und uns von „Anhängern“ zu distanzieren, die wir nicht haben.

Es wirft ein schlechtes Licht auf unsere Politiker, dass der Bonner Pressesprecher allein auf weiter Flur steht und jetzt in PI einer Diffamierungskampagne ausgesetzt ist.

Nur am Rande, Knut, die Sache mit Friedel Frechen ist schon drei Monate her. Kein Mensch interessiert sich mehr dafür!

Internetseiten dürfen nicht länger ein rechtsfreier Raum für Volksverhetzung sein.

Der Meinung sind wir auch. Mit der Schließung von Mellenthins Seite sollte man anfangen!

Und eine Webseite wie PI sollte öffentlich so geächtet werden, dass kein Mainstream-Journalist sich mehr traut, sie unter seinen Links zu führen.

Allahu Akbar!

Interessant ist, daß Mellenthin auf die Beiträge in PI nicht eingeht. Er könnte ja darstellen, daß unser Anliegen GEGEN Ehrenmorde, Zwangsehen, islamischem Juden- und Ungläubigenhaß, die vom Iran angekündigte atomare Wiederholung des Holocaust gegen Israel, die katastrophale Menschenrechtslage im islamischen Kulturkreis auf irgendeine Weise „rechtsradikal“ ist.

Solidarität mit Menschen, die islamischem Unrecht ausgesetzt sind, sich diesem widersetzen, davor fliehen, die ihr Leben riskieren, wenn sie islamisches Unrecht thematisieren – das gilt nicht nur für Mellenthin als „Moslemhetze“.

Leuten wie Mellenthin geht es nicht um „Moslemhetze“, darum Moslems vor Unrecht und Willkür zu schützen. Denn diese gehen vom Islam selbst aus. Diesen will er von jeglicher kritischer Betrachtung ausschließen – das ist sein eigentliches Anliegen. Mellenthin geht es nicht um Moslems als individueller Person. Besonders nicht um jene, die gemäß den Rechten und Freiheiten wie sie das Grundgesetz garantiert – auch für Moslems. Mellenthin geht es darum, Information und Meinung die von seinen eigenen Auffassungen abweicht durch Rufschädigung und Diffamierung einzuschüchtern, zu isolieren, wirkungslos und mundtot zu machen.

Doch wenn sich Charaktäre wie Mellenthin und andere pro-islamische Dogmatiker durchsetzen, brechen in Deutschland und dem übrigen Westen genauso finstere, menschenrechtsfeindliche Zustände aus, wie sie in der islamischen Welt alltäglich sind. Und wie sie in Deutschland täglich alltäglicher werden – siehe die Ausbreitung von Ehrenmorden und Zwangsehen. Mellenthin gesteht einem nicht zu, diese Menschenrechtsverletzungen abzulehnen, und das Recht zu sagen: In solch einer Gesellschaft soll auf deutschem Boden niemand leben müssen. Auch Moslems nicht.

Mellenthin mißbraucht wie üblich bei Ignoranten islamischen Unrechts und Gewalt sinngemäß den Begriff „rechtsradikal“, spezifiziert als „Moslemhetze“, denn er wirkt wie ein Bannfluch. Er verwendet ihn wie die Nazis den „Vaterlandsverräter“, das SED-Mauermordregime den „Klassenfeind“, die grausame mittelalterliche Inquisition den „Ketzer“. Mellenthin könnte, wenn ihm wirklich etwas an den Menschen im islamischen Kulturkreis läge, sich für Freiheit und Menschenrechte im Islam einsetzen. Daß er es nicht tut, dafür aber jene in der herabsetzendsten Weise diffamiert, die sich für die Menschenrechte auch in der islamischen Welt einsetzen, zeigt entweder eine ignorante oder billigende Haltung gegenüber dem Unrecht in der islamischen Kultur.

Differenzieren will jemand wie Mellenthin gar nicht erst. Differenzierung würde bedeuten, daß man den Islam an den selben kritischen Maßstäben wie jede andere Kultur messen muß, die in Lehre und alltäglicher Wirkung die Menschenrechte mißachtet. Genau diese Haltung – für die Menschenrechte, für die Wahrung einer pluralistischen Gesellschaft, für das Recht auch aller Moslems in Deutschland wie auch aller Nicht-Moslems auf eine freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit, ist jemand wie Mellenthin ein Dorn im Auge.

Konsequent fordert er, und damit ist er mit der Ablehnung der Meinungs- und Informationsfreiheit mit dem Islam im Konsens, die faktische Abschaffung der Meinungsfreiheit. Mellenthin steht somit konträr zum Grundgesetz. Was nicht verwundert, denn sein Bestreben islamische Menschenrechtsverletzungen in der öffentlichen Diskussion als Thema zu tabuisieren passt bestens in die Forderung nach massiver Einschränkung, letztlich sogar Abschaffung der Grundrechte.

Mellenthin ist ein Linker – genauer: Er ist Autor in der „Jungen Welt„. Diese definiert sich wie folgt:

Die junge Welt ist eine linke, marxistisch orientierte, überregionale Tageszeitung

Wir alle wissen, welch unermeßliches Leid der Marxismus, der Sozialismus über die Menschheit gebracht hat. Armut, Ausbeutung, brutalste Mißachtung der Menschenrechte, Folter, Gulag, Zigmillionen Tote, – besser: Ermordete. Wer angesichts dieser entsetzlichen Bilanz des Sozialismus für eine solche Gesellschaftsform eintritt, offenbart wie er zum Grundgesetz und zu den Menschenrechten steht. Mellenthin geht es nur um Propaganda. Er diffamiert in der selben Weise, wie es unter sozialistischen Unrechtsregimen mit Regimegegnern üblich war. Er fordert Zensur und Unterdrückung von Information, die seinem Weltbild widerspricht. Damit dokumentiert er zugleich einen totalitären Machtanspruch. Passend zu einem Autor, der für eine „marxistische Zeitung“ schreibt.

Mellenthin müsste eigentlich vor sich selbst warnen, würde er die Maßstäbe, die er an andere anlegt bei sich selbst anwenden.

(Spürnase: Frank Sch.)