Die EKD - ein linker Politik- und Sozialkonzern

Ahoi Hochseekapitän Bedford-Strohm, ahoi!

Von WOLFGAG HÜBNER | Nun kann der Oberphrasendrescher des steuergeldmächtigen Politik- und Sozialkonzerns EKD (Evangelische Kirche Deutschlands) endlich mit eigenem Schiff auf Kaperfahrt ins Mittelmeer aufbrechen, um dort Sozialasylanten aufzufischen und ins gelobte Land der Grenzöffnerin zu transportieren. Denn das von der EKD betriebene Bündnis „United 4 Rescue“ (Vereint fürs Retten) hat am Freitag für schlappe 1,5 Millionen Euro vom Bundesland Schleswig-Holstein das ausgediente Forschungsschiff „Poseidon“ gekauft. Die Bedford-Strohm-Arche aus Habeck-Country wird sich bestens eignen, die Lieferkette für die größte EKD-Konzernabteilung Diakonie und deren Asylbranche perfekt zu machen.

Denn darum geht es den Chefs in der skandalöser Weise immer noch ungegenderten EKD-Hauptresidenz von Hannover-Herrenhausen: Sie wollen für ihren hochprofitablen Geschäftszweig Migration endlich völlig unabhängig sein beim Nachschub von Versorgungsfällen aus aller Welt. Weil nach Auffassung eines EKD-Mächtigen die Beschaffung dieses Nachschubs „eine staatliche Pflichtaufgabe“ ist, die aber „im Mittelmeer schon seit Jahren nicht wirksam wahrgenommen“ werde, seien nun „zivilgesellschaftliche Initiativen“ erforderlich. Mit anderen Worten: Wir volken um, wann und wie wir wollen!

Mit immer noch über 20 Millionen Kirchenablass zahlenden Lämmern von Flensburg (viele) bis Mittenwald (wenige) ist die EKD ein politisch wie sozial sehr bedeutsames Unternehmen, das auch unverdrossen eine schrumpfende religiöse Abteilung mit vielen schönen Gebäuden in bester Immobilienlage unterhält. Das ist insofern gar nicht hoch genug anzuerkennen, weil viele evangelische Pfarrer*innen Funktionären oder Mitgliedern der Linkspartei/DKP/MLPD/Jusos verlässlich das Gefühl geben, anlässlich der Anwesenheit bei unvermeidlichen Taufen oder Beerdigungen nicht die einzigen Kommunisten in der Kirche oder am Grab zu sein.

Da auch Herr Bedford-Strohm aus dieser Schrumpfabteilung der EKD stammt, dürfte er mit der Erlangung des Kapitänpatents für die „Poseidon“ seinem sozialistischen Lebensziel nun ganz nahe kommen, nämlich dereinst als international rühriger Bestmensch sein irdisches Dasein höchst selbstzufrieden zu beenden. Und die Einsätze der „Poseidon“ werden Millionen afrikanischen Jungmännern neue Hoffnung machen, sich in die Meeresfluten zu wagen.

Leider, aber daran ist ja nicht die EKD, sondern die AfD samt all den Salvinis schuld, werden diesen Lockruf aus Hannover-Herrenhausen etliche tausende schwarze Mitbrüder nicht überleben. Doch umso schöner, wenn in Bälde Hochseekapitän Bedford-Strohm nach dem ersten erfolgreichen Sozialasylanteneinsatz triumphalen Einzug in den Hamburger Hafen mit den glücklich Geretteten halten wird und von einem hochprozentigen Willkommenstrunk von Margot Käßmann begrüßt wird.

Die Diakonie mit ihren weit über 500.000 hauptamtlichen und rund 700.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern ist zu diesem Zeitpunkt in ihrer Migrations-Branche selbstredend längst bereit, sich vor den Kameras von „Tagesschau“ und „Heute Journal“ rührend um die Rundumversorgung der menschlichen „Poseidon“-Ladung zu kümmern. Später allerdings sind alle Steuerzahler in der Pflicht, für das weitere Wohlergehen der jungen Männer Sorge zu tragen. Schließlich geht auch jede Lieferkette der EKD einmal zu Ende.

Und Hochseekapitän Bedford-Strohm muss sich auf der „Poseidon“ dann längst mit seiner Crew und den Schiffsstudios von ARD und ZDF wieder auf den weiten Weg ins Mittelmeer machen, um an jenem jüngsten Tag, an den er allerdings so wenig glaubt wie fast sein ganzes Personal, aus tiefer Überzeugung sagen zu können: „Herr, war ich nicht ein so besonders guter, ja der allerbeste Mensch?“ Dass ihn danach dieser, wie unsereins den lieben Gott zu kennen glaubt, gleichwohl in eine besonders schlecht klimatisierte Abteilung der Hölle abkommandieren wird, ist schon wieder eine ganz andere Geschichte, die vielleicht demnächst einmal zu erzählen ist.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Dhimmi des Jahres 2019: Heinrich Bedford-Strohm

Jedes Jahr im Dezember vergibt PI-NEWS den „Dhimmi des Jahres“ für besondere Unterwürfigkeit gegenüber der islamischen Kolonisation Westeuropas. Auch in diesem Jahr fanden sich wieder jede Menge Kandidaten: Allen voran der Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl, der nach dem brutalen Totschlag des Feuermanns Roland S. durch einen jungen islamischen Kolonisten gezielt verharmlosend mitteilen ließ, Roland S. sei „an einem tragischen Vorfall verstorben“ – als hätte sich Roland S. beim Abendessen an einer Fischgräte verschluckt.

Ein anderer heißer Anwärter auf den Titel war unser Innenminister Horst Seehofer, der der neuen italienischen Regierung, kaum dass sie die Häfen wieder für Schlepperboote geöffnet hatte, umgehend einen Persilschein zur Aufnahme von 25% aller Angeschleppten in Deutschland erteilte, ganz egal ob diese Leute asylberechtigt sind oder nicht, und ohne jegliche Rechtsgrundlage.

Heinrich Bedford-Strohm, strategischen Bündnispartner der Schleusermafia

Aber den Vogel in diesem Jahr schoss dann doch die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) ab mit ihrer Initiative, die libysche Schleppermafia bei ihrer Einschleusung überwiegend islamischer Schwarzafrikaner nach Westeuropa noch direkter zu unterstützen, indem sie ein eigenes Schiff kauft und dadurch selbst aktiv ins Schleppereiwesen einsteigt.

Die EKD zählt seit Jahrzehnten nicht nur zu den lautesten politischen Befürwortern der Umvolkungs- und Islamisierungspolitik, sie hat sich seit 2014 unter der Führung ihres Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm auch immer stärker zum wichtigsten strategischen Bündnispartner der Schleusermafia entwickelt. Durch ihre zahlreichen Erstversorgungseinrichtungen, meist von der kircheneigenen „Diakonie“ betrieben, garantiert die EKD der Mafia die reibungslose Eingliederung der angelandeten Illegalen in das System lebenslanger kostenloser Vollverpflegung in Deutschland – für die Schleusermafia ein ganz wesentliches Verkaufsargument ihrer Reisetickets. Wer der Mafia sein Ticket bezahlt, erhält dank EKD und „Diakonie“ garantiert auch Unterkunft, Verpflegung, rechtliche Beratung, beste ärztliche Versorgung sowie freundliche, deutschsprachige Unterstützung bei der Registrierung im deutschen Sozialsystem und so vor allem das ersehnte Geld – die Reisekosten haben sich im Nu ausgezahlt.

Ohne diese wichtige Garantie, dass der von ihrer Kundschaft für das Fährticket, aber auch den illegalen Antransport über Land oder per Flugzeug investierte Betrag in Form deutschen Steuergelds bald wieder auf das eigene Konto zurückfließt, wäre es für die Mafia deutlich schwieriger, von ihren Kunden beispielsweise den ziemlich hohen Preis von 5.000 Euro für die kurze Strecke von der libyschen Küste bis zum wartenden europäischen Schlepperschiff (sogenannte „Seenotrettung“) zu kassieren. Die Milliardenkonzerne der Menschenmafia brauchen deshalb diese garantierte organisatorische Unterstützung der EKD und ihrer zahllosen „ehrenamtlichen“, tatsächlich aber gänzlich ehrlosen Helfershelfer in Deutschland als zentralen Bestandteil ihrer Werbestrategie.

Aber die EKD braucht auch die Mafia: Für jede illegale Nase Vollverpflegung in den Versorgungszentren der „Diakonie“ werden der EKD durch den Merkel-Staat zwischen 20 und 40 Euro Steuergeld  auf ihr Konto überwiesen – pro Tag. Auch wenn sich die EKD das viele Geld mit der katholischen Kirche teilen muss, die über die „Caritas“ in ähnlichem Maße im Schleppergeschäft mitmischt, kommt da bei 200.000 illegalen Invasoren pro Jahr schnell eine richtig hohe Summe zusammen. Es ist entsprechend nicht erstaunlich, dass diese immensen Beträge, die seit 2014 auf den EKD-Konten eingingen, viele EKD-Verantwortliche zu einem regelrechten Goldrausch verleiteten und in der Hierarchie der EKD all jene uralten Instinkte wieder neu belebten, die die Kirche in Jahrhunderten, ganz gleich unter welcher Herrschaft, so reich und mächtig werden ließen: die Gier nach Geld.

EKD einer der Hauptprofiteure der Schlepperei

Es ist also ebenfalls nicht erstaunlich, dass die EKD seit 2014 zu den eifrigsten Fürsprechern der Massenansiedlung von Arabern und Afrikanern in Westeuropa zählt – die EKD ist in Sachen Umvolkung Europas ja nicht nur Trittbrettfahrer, sondern sie gehört zu den Haupttreibern, Haupttätern und finanziellen Hauptprofiteuren dieses Projekts. Denn wenn dieser gigantische Segen Geld, der dank der arabischen Massenansiedlung aus den Taschen der hart arbeitenden deutschen Steuerzahler auf die Konten der EKD fließt, ausbleiben würde – wer würde dann in Zeiten steigender Kirchenaustritte solchen Typen wie Heinrich Bedford-Strohm noch ihre horrenden Manager-Gehälter zahlen? Wenn dieser Geldstrom zum Versiegen käme, müssten sich die Pfarrerinnen und Pfarrer der EKD eines Tages vielleicht sogar selbst in ihrem persönlichen Wohlstand einschränken, nachdem sie in ihren Gemeinden ständig vom Konsumverzicht predigen, aber selber dank ihrer Traumgehälter und mietfreien Wohnungen in den Pfarrhäusern über dicke Bankkonten verfügen?

Nein, soweit würden EKD-Vorsitzende wie Heinrich Bedford-Strohm es nie kommen lassen. Dafür hat man ihn nicht gewählt. Gewählt hat man Heinrich Bedford-Strohm, damit er Geld ins Haus bringt. Und mit keinem anderen Geschäft ist im zunehmend gesetzlosen Europa dieser Tage mehr Geld zu verdienen als mit Drogen-, Waffen- oder Menschenhandel.

Heinrich Bedford-Strohms Entscheidung, künftig nicht nur indirekt, durch „Spenden“ an sogenannte „Seenotretter“, im Schleuserbusiness mitzumischen, sondern ganz direkt, durch Kauf und Betrieb eines eigenen Schleuserschiffes, ist daher nur konsequent. Strategisch gesehen schlägt er dadurch zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen verschafft er sich und seiner EKD die operative Kontrolle über den Einschleusungsprozess bereits bei der Übergabe der Reisekunden ab dem libyschen Schlepperschiff. Die von den libyschen Schleppern direkt an die EKD übergebene Kundschaft ist der EKD somit gesichert, diese Leute werden alle in eigenen Versorgungszentren der „Diakonie“ landen, die EKD braucht das ihr hierfür zufließende Steuergeld mit niemandem zu teilen. Noch wichtiger aber ist das mit der direkten Einschleusung durch die EKD einhergehende politische Marketing: Da die Kirche alles und jedes, ganz nach Bedarf, mit Jesus Christus erklären kann und deshalb in der derzeit geltenden Bibelauslegung der EKD auch Jesus Christus höchstpersönlich Millionen von Muslimen nach Israel geschifft hätte, verkauft sie ihre Schlepperei als grundsätzlich „gute Tat“ und übt so politischen Druck auf die Politik aus. Zielsetzung der EKD ist es ja, nicht nur die Schleuserei über das Mittelmeer, sondern auch an allen anderen Außengrenzen der EU weiter voranzutreiben – denn nur so bleibt der Geldfluss in die eigenen Kassen gesichert.

Moralische Fragen? Die EKD wäscht ihre Hände in Unschuld

Auch im Blick auf die Zusammenarbeit mit der Mafia ist der Kauf eines eigenen Schleuserschiffes strategisch klug: Durch den Einstieg in das aktive Schleusergeschäft über das Mittelmeer, zugleich aber Verzicht auf den – für die Kirche organisatorisch durchaus machbaren – direkten Ticketverkauf an die Reisekunden noch auf libyschem Boden bietet Heinrich Bedford-Strohm der Mafia in Afrika die ihm größtmögliche Unterstützung, wahrt aber noch einen gewissen taktischen Mindestabstand zu den Drahtziehern des Geschäfts. Durch diesen freiwilligen Verzicht auf den direkten Wettbewerb mit der afrikanischen Mafia geht Heinrich Bedford-Strohm einer unmittelbaren Konkurrenz mit der Mafia geschickt aus dem Weg. Beide Seiten, EKD und Mafia, bleiben Partner und ziehen weiterhin an eine Strang.

Dass diese strategische und strukturelle Zusammenarbeit mit der Mafia moralische Fragen aufwirft, dürfte die EKD kaum stören. Es hat die Kirche noch nie gestört, sich in moralischen Morast zu begeben: Geld stinkt nicht, wie die Kirche in Jahrhunderten unter allen nur erdenklichen Herrschaftsformen immer wieder bewiesen hat. Dass die Schleuserei islamischer Afrikaner auch die Islamisierung in Westeuropa beschleunigt, ist Typen wie Heinrich Bedford-Strohm ohnehin gleichgültig – dieser Mann wurde nicht dafür gewählt, die Islamisierung zu unterbinden und das christliche Abendland zu bewahren, sondern für volle Kassen zu sorgen, damit die eigenen Gehälter weiter steigen. Auch dass die von der EKD eingeschleusten Afrikaner und Araber nicht nur den Islam mit sich schleppen, sondern in auffälligem Maße auch Gewalt und Kriminalität, Mord, Totschlag, Raub und Vergewaltigung, dass sie in ebenso auffälliger Häufigkeit daran beteiligt sind, minderjährige Kinder mit Rauschgift in Abhängigkeit zu bringen, kümmert die EKD nicht im geringsten. Irgendwo wird sich schon eine Bibelstelle finden, um das alles zu rechtfertigen. Wie sagte schon Pontius Pilatus, bevor er Christus ans Kreuz nageln ließ? „Ich wasche meine Hände in Unschuld.“

Keine andere nichtstaatliche Organisation hat sich in der vergangen Jahren durch ihre aktive, tatkräftige Beihilfe zur Umvolkungs- und Islamisierungspolitik so sehr am Frieden, der Sicherheit, der Freiheit und der jahrtausendealten christlich-abendländischen Kulturtradition Deutschlands und Europas versündigt wie die EKD. Der direkte Einstieg dieser heuchlerischen, widerwärtigen Vereinigung in das Schleusergeschäft ist nichts als ein weiterer konsequenter Schritt dieser Truppe zu noch mehr struktureller Nähe zur Mafia und zu noch mehr Blut an den Händen ihrer Verantwortlichen.

Der Dhimmi des Jahres 2019 als Zeichen größtmöglicher Unehre und des größtmöglichen Verrats an den Christen in Europa geht daher zu Recht an Deutschlands Schleuserpaten Nr. 1: Heinrich Bedford-Strohm.




Evangelische Kirche betreibt künftig „Seenot“-Shuttle

Von LUPO | Die christliche Seefahrt wird buchstäblich um ein weiteres Kapitel reicher, denn die evangelische Kirche geht unter die Reeder. Sie will ein Schiff finanzieren, ausrüsten lassen und sich mittelbar in der „Seenotrettung“ im Mittelmeer beteiligen.  Der Rat der EKD setzt damit eine Resolution des Kirchentages um, sagte EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm am Donnerstag.

Die EKD wird das Rettungsschiff nicht selbst kaufen und betreiben. Dies solle über einen Trägerverein „in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis“ geschehen, teilte er mit. Es werde Monate dauern, bis das Schiff gekauft und umgebaut ist. Die EKD werde auch bei der katholischen Kirche darum werben, sich zu engagieren.

Die Deutsche Bischofskonferenz lobte das protestantische Engagement, hielt sich aber mit konkreten Zusagen zurück. Es werde aber auf katholischer Seite „weiterhin Aktivitäten in diesem Feld geben“.

Bedford-Strohm verlangte die Entkriminalisierung der Seenotrettung und erneutes staatliches Engagement im Mittelmeer.

Die evangelische Kirche Deutschlands wird damit eine weitere von mehreren hochumstrittenen NGOs vor Libyens Küste schaffen, die von der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel im Rahmen der Haushaltsdebatte als „humanitäre Schleuser und Menschenhändler“ bezeichnet wurden.

Bedford-Strohm sieht das anders: Da, wo die Menschen sich auf den Weg machten, müssten sie in Würde behandelt werden. Es könne deshalb nicht sein, dass sie in libysche Lager zurückgebracht werden. Es müsse ein Verteilmechanismus geschaffen werden, um die Hilfsbereitschaft in Europa zu nutzen. Die Hilfsbereitschaft vieler Stätten, die Menschen aufnehmen wollten,  müsse nur abgerufen werden. Dazu fordert der Ratsvorsitzende entsprechendes Handeln von Regierung und EU.

Vor diesem Hintergrund dürfte der Strom von Migranten über das Mittelmeer nach Europa, bevorzugt junge Männer aus aller Welt, erneut anschwellen. Und damit die Zahl der unvermeidlichen Ertrinkungstodesfälle. Der christliche Wassertaxidienst macht es möglich.




Erklärter Israelhasser wird oberster Lutheraner

Bischof YounanDer Weltbund der Evangelisch-Lutherischen Kirche (LWB) hat einen neuen Mann an die Spitze gewählt: Der 59-jährige Munib A. Younan (Foto), ein in Jerusalem geborener „palästinensischer Flüchtling“, Bischof der „Evangelisch-Lutherischen Kirche von Jordanien und dem Heiligen Land“ (den Begriff Heiliges Land verwendet die Kirche meist dann, wenn sie das politisch inkorrekte Wort „Israel“ nicht aussprechen möchte). Munib gilt als „Friedensaktivist“, der den Dialog mit den palästinensischen Muslimen sucht und die Israelis bei jeder sich bietenden Gelegenheit verteufelt.

Evangelisch.de berichtet:

Der in Jerusalem geborene Younan gilt als streitbarer Kämpfer für einen gerechten Frieden im Nahen Osten und Förderer des interreligiösen Dialogs. Wegen seiner scharfen Kritik an der israelischen Siedlungspolitik und der Sperranlage, die Israel vom Westjordanland trennt, hat der aus einer Flüchtlingsfamilie stammende Younan seit seinem Amtsantritt im Jahr 1998 auch den Ruf eines Vertreters palästinensischer Befreiungstheologie. …

In einem von Younan Ende 2009 mitunterzeichneten Appell bezeichnen die Verfasser die Besetzung der palästinensischen Gebiete „als Sünde gegen Gott und die Menschen“. Darin heißt es weiter: „Wir meinen, dass wir als Christen gegen die israelische Besetzung Widerstand leisten müssen.“

Der Lutherische Weltbund hat also einen Mann an seine Spitze gewählt, der den Arabern helfen will, die Juden ins Meer zu treiben und der die jüdische Präsenz im „Heiligen Land“ als „Sünde gegen Gott (Allah) und die Menschen“ bezeichnet. Daran scheint sich hier niemand zu stören: In Deutschland erntete seine Wahl Applaus von evangelischer wie auch von katholischer Seite.

Die Kirchen in Deutschland begrüßten die Wahl Younans. Als Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land komme er aus einer kleinen Kirche, die sich zudem in einer schwierigen Situation behaupten müsse, erklärte der amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) , Nikolaus Schneider. Er sicherte Younan die Unterstützung der EKD in seiner schwierigen Aufgabe als neue Spitze des lutherischen Kirchenbundes von 70 Millionen Christen zu. …

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, äußerte in einem Glückwunschschreiben seine Hoffnung, dass „der Dialog zwischen der katholischen Kirche und dem Lutherischen Weltbund auch künftig in konstruktiver Weise fortgeführt wird.“ Zollitsch wünschte dem neuen Präsidenten Gottes Segen, „vor allem auch in Ihrer Verantwortung als Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land“.

Auch da wieder „Heiliges Land“ – als müsste man sich die Zunge verbrennen, Israel zu sagen und kein einziger Funke auch nur leisester Kritik am Großmufti Bischof von Jerusalem…

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Hebron: 400 Juden und 200.000 Araber

HebronHebron gilt der ganzen Welt als rein arabische Stadt. Doch Hebron blieb seit der Zeit, als Abraham dort begraben wurde, praktisch durchgehend auch von Juden bewohnt. 1929 rotteten die Araber die jüdischen Bewohner Hebrons in einem Massaker aus, doch seit einigen Jahren leben wieder Juden in Hebron, zumindest in einer einzigen Straße. Für die Araber, die sich Palästinenser nennen, und die internationalen Organisationen gelten die jüdischen Bewohner als „Hindernis für den Frieden“ – für sie selbst ist es das Land der Väter, das sie sich nicht wegnehmen lassen wollen. PI traf am Mittwoch den Bürgermeister des jüdischen Hebron Noam Arnon in Hebron und sprach mit einem Vertreter einer arabischen „Hilfsorganisation“.

Noam Arnon ist ein Mann, der gelernt hat, mit den Gefahren des Alltags zu leben. Mit westlichen Medien hat er schlechte Erfahrungen gemacht. „Sie sehen die Wahrheit, aber sie berichten die Lügen“, erklärt er. Wir treffen uns im Schatten des kugelgeschützten Spielplatzes.

Bereits 50 Juden wurden in dieser Straße von den Arabern erschossen. Unter ihnen war ein jüdisches Baby, das von Scharfschützen gezielt im Kinderwagen abgeschossen wurde. Noam Arnon erzählt über die Geschichte Hebrons, über das Hadassah-Krankenhaus, das hier als erstes in Israel gebaut wurde und das blutige Massaker 1929, das die Juden für immer aus Hebron vertreiben sollte.

Ein Museum dokumentiert mit eindrücklichen Bildern, die Geschichte des Ortes,was mit seinen Bewohnern 1929 geschah und mit welchen Schwierigkeiten die Gemeinde heute zu kämpfen hat.

Warum Arnon in Hebron bleiben will, erklärt er mit einer Anekdote über den ersten israelischen Präsidenten Chaim Weizmann, ein Chemiker, der in Großbritannien ein gutes Leben führte, aber trotzdem nach Israel auswandern wollte. Als man ihn fragte, warum er ausgerechnet nach Israel gehen wollte, meinte er: „Sie fahren auch jede Woche 50 Kilometer, um Ihre Mutter zu sehen, dabei leben hier in der Stadt viele alte Frauen.“ Die Mutter, das Vaterland, ist durch nichts zu ersetzen.

Heute zählt die jüdische Bevölkerung in Hebron rund 400 Mitglieder. Sie leben alle in einer Einzigen Straße und in ihrer unmittelbaren Umgebung, obwohl das israelisch-kontrollierte Gebiet von Hebron H2 um einiges größer ist. Die Juden in Hebron befinden sich in ständiger Lebensgefahr.

Die Juden dürfen nicht bauen und keine weiteren Häuser kaufen, zu sehr fürchtet man in der Regierung die arabische Rachsucht und eine neue Welle der Gewalt. Negativ ausgewirkt hat sich dabei auch die Politik des neuen US-Präsidenten Obama, der die jüdischen Siedlungen aufheben will, ohne sich mit der Problematik des Themas auch nur annähernd auszukennen. In der einen jüdischen Straße dürfen die Araber nicht mit dem Auto durchfahren. Zu Fuß durchgehen dürfen sie, doch sie fühlen sich unheimlich diskriminiert. Umgekehrt ist es Juden untersagt, den ums vielfache größeren arabischen Teil Hebrons auch nur zu betreten. Wenn sie es doch tun, riskieren Sie ihr Leben.

Berühmt geworden sind diese Woche sechs Soldaten, die in der einen jüdischen Straße Wache halten und sich zu einem Tänzchen hinreißen ließen:

Medienbericht dazu:

PI traf die sechs Soldaten vorgestern an genau derselben Stelle. Sie werden zur Strafe einen weiteren Film drehen müssen, der darstellt, wieso man solche Videos nicht drehen sollte.

Durch die Betonschießsperren am Straßenrand wird daneben noch ein ganz anderes Hebron sichtbar. Dass Groß-Hebron H1, in dem Juden keinen Zutritt haben und das fast zu 100 Prozent von muslimischen Arabern bewohnt wird. Wer sich darunter eine zerfallene Kleinstadt vorstellt, liegt vollkommen falsch. Hebron ist entgegen aller palästinensischen Jammervorträge voller neuer Häuser, modern und einem besseren Zustand als die jordanische Hauptstadt Amman.

Beim Grab Abrahams, wo die jüdische Stätte wiederum nur einen kleinen Bruchteil des Raums in Anspruch nehmen darf, befindet sich eine riesige Moschee, in der Juden wiederum keinen Zutritt haben.

Christen dürfen die Moschee betreten. Die Christinnen müssen sich allerdings, anders als im jüdischen Teil, wo auch kurze Röcke und schulterfreie Armee gestattet sind, zum Betreten der Moschee in lange burka-blaue Kapuzensäcke einhüllen, um das Gebäude nicht zu „entweihen“ – selbst dann, wenn sie sich vorher in vorauseilendem Gehorsam bereits ein Kopftuch umgebunden hatten.

Abrahams Grab jüdisch:

Abrahams Grab islamisch:

Vor der Moschee trifft PI einen Araber, der Oberaufseher einer Gruppe Palästinenser-Armband-Verkäufer ist und behauptet, zu einem pro-palästinensischen „Hilfswerk“ zu gehören. Der Mann bietet eine geführte Tour durchs arabische Hebron an und behauptet, bereits mehrfach EU-Parlamentarier geführt zu haben (was nicht zwingend eine Lüge sein muss). Ins Reich der Märchen gehören jedoch seine Ausführungen über die Zustände der Menschen in Hebron:

Märchen 1: Die Araber in Hebron sind arm und haben nichts zu essen – der Realität sieht augenscheinlich anders aus.

Märchen 2: Die auf mehrmaliges Nachfragen auf eine Million geschätzten arabischen Bewohner der Stadt (tatsächlich sind es rund 200.000), werden von den geschätzten 400 Juden ständig mit Abfall und Steinen beworfen. Selbst wenn das im Einzelfall stimmen sollte: Die Araber schießen umgekehrt auf die Juden mit Maschinenpistolen.

Märchen 3: Die arabische „Cordoba-Schule“ ist bereits 3000 Jahre alt. Tatsächlich war Cordoba das Zentrum der spanisch-islamischen Kolonie El-Andalus, die von den Spaniern zurückerobert wurde. „Denkt an Cordoba“ bedeutet im islamischen Kontext denkt an das Gebiet aus dem wir vertreiben wurden – was uns einmal gehört hat, wollen wir wieder haben. Nicht umsonst heißt das Moscheebauprojekt am Ground Zero in New York „Cordoba House“. Europäische Gutmenschen wiederum halten den Namen „Cordoba“ für unverdächtig, weil er sie an das sogenannte „goldene Zeitalter“ in Spanien erinnert. Dass die Cordoba-Schule bereits 3000 Jahre alt und somit älter als der Islam sein soll, ist natürlich kompletter Blödsinn.

Ebenfalls vor Ort waren Vertreter der „Temporary International Presence in the City of Hebron“ (TIPH), einer Palästinenserschutzorganisation, die sich dazu berufen fühlt die paar Juden, auf mögliches Fehlverhalten hin zu überwachen. Zwei Beobachter der TIPH wurden übrigens von arabischen Terroristen erschossen, die sie mit Juden verwechselten. TIPH behauptet bis heute, nicht zu wissen, wer ihre Kollegen ermordet hat. Die internationalen Palästinenserfreunde standen sinnigerweise auf der Schahid-Straße. Auf Rückfrage hin erklärt der arabische „Führer“ ein Schahid sei man dann, wenn man von einem Juden erschossen werde. Für Christen gelte das jedoch nicht, nur für Muslime.

Das arabische Hebron ist wie ein riesiges Aquarium voller Haifische, das von der Welt für einen winzigen Goldfischteich gehalten wird. Die wohl arabischste Stadt auf israelischem Territorium ist ein Symbol für die gesamte westliche Nahostpolitik.

» Eussner: Nahostkonflikt. Die Rolle Norwegens im Westjordanland




Käßmann provoziert in katholischem Dom


Im katholischen Liebfrauendom in München hat die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann (Foto), anlässlich des 2. Ökumenischen Kirchentages die Vorteile der Anti-Baby-Pille angepriesen. Sie sei ein „Geschenk Gottes“. Nach der katholischen Sexualmoral sind künstliche Verhütungsmittel wie die Pille verboten.

Die WELT berichtet:

Die Etablierung der Anti-Baby-Pille habe für viele „etwas Anrüchiges“ gehabt, sagte die evangelische Theologin. „Wir können sie aber auch als Geschenk Gottes sehen. Denn da geht es um die Erhaltung von Leben, um Freiheit, die nicht gleich in Pornografie ausarten muss, so sehr die Sexualisierung unserer Gesellschaft natürlich ein Problem ist. Es geht um Liebe ohne Angst und um verantwortliche Elternschaft. Und für Frauen in der Tat um Sorge für das eigene Leben und das der eigenen Kinder.“ Und es gehe auch um die Entscheidung für ein Leben ohne Kinder, „die unsere Kirchen nicht immer gleich abwerten sollten.“

Käßmann erinnerte an die hohe Sterblichkeit von Müttern und Säuglingen. Jedes Jahr stürben mehr als 300.000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft oder Geburt, 99 Prozent von ihnen in den armen Ländern. „Wer solches Elend von Müttern und Kindern verhindern will, wer den Segen des Gebärens nicht zum Fluch werden lassen will, wird für Geburtenkontrolle, für einen offenen Zugang zu Verhütungsmitteln eintreten“, sagte Käßmann.

Es geht ja hierbei wohl in erster Linie um Frauen in den Entwicklungsländern, und die kommen an die Pille nicht ran. Man fragt sich unweigerlich, ob ihr das Bad in der Menge geschadet hat oder welche Drogen sie jetzt nimmt. Und – unabhängig davon, wie wir selbst zur Pille stehen – wüssten wir gerne, ob sie diese Aussage in einer Moschee oder bei den von ihr so geliebten Taliban bei Kerzenschein in einem afghanischen Zelt wiederholen würde…

(Spürnase: Thomas D.)




Özkan und Gott: Kirchen rudern zurück

In Bezug auf ihre Kritik an Özkans Schwur auf Gott machen mächtige Vertreter beider Kirchen jetzt einen kompletten Rückzieher und stellen fest, dass sie an Özkans Gottesformel doch nichts auszusetzen haben. Der Gottesbezug sei im Gegenteil sogar begrüßenswert. Bei genauem Hinsehen ist ihnen die Gemeinsamkeit, die Özkan gemeint haben könnte, aufgefallen: Islam und Christentum glauben an einen Gott. (Foto: Hamburgs Weihbischof Jaschke)

Die WELT berichtet:

Jetzt haben die beiden großen Kirchen näher hingesehen – und festgestellt, dass sie doch keine Einwände gegen den religiösen Amtseid der neuen niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) haben.

Dabei hatten kirchliche Pressesprecher am Mittwoch noch Kritik geäußert, nachdem Özkan am Dienstag im niedersächsischen Landtag „so wahr mir Gott helfe“ gesagt und in einer dazu verteilten Erklärung ausgeführt hatte: „Als gläubige Muslimin berufe ich mich ausdrücklich auf den einen und einzigen Gott, der den drei monotheistischen Religionen, dem Judentum, dem Christentum und dem Islam gemeinsam ist und den alle drei Religionen als den ,Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs’ verehren.“

Nein, so einfach könne man das nicht sagen, erklärten dazu dann in der „Bild“-Zeitung die Sprecher der Hannoverschen Landeskirche (evangelisch) und des katholischen Bistums Essen – die Gottesbilder der drei Religionen seien eben sehr unterschiedlich.

Doch diese Kritik wurde nun von ranghohen Vertretern beider Kirchen zurückgenommen. Für die katholische Kirche erklärte deren Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, in der Deutschen Bischofskonferenz Vorsitzender der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog, im Gespräch mit WELT ONLINE: „Muslime und Christen sind im Glauben an den einen Gott verbunden. Dass Aygül Özkan bei ihrer Vereidigung die Gottesformel ’so wahr mit Gott helfe’ gesprochen hat, ist ein richtiges Signal. Es ist ein gutes Beispiel für die Integration gläubiger Muslime in unsere Gesellschaft. Muslime geben ihren Glauben nicht auf und übernehmen als religiöse Menschen Verantwortung in unserer Gesellschaft.“
(…)
Ähnlich äußerte sich für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) der Präsident ihres Kirchenamtes, Hermann Barth. Der Nachrichtenagentur EPD sagte Barth: „Die Situation in unserer religiös pluralen Gesellschaft ist darauf angewiesen, dass wir bei allen Differenzen zwischen Christen und Muslimen gemeinsame Überzeugungen und Schnittmengen haben. Wir sollten sie pfleglich behandeln.“

Schön, dass die Kirchen Schnittmengen zum Islam sehen. Wir sehen die nicht. Es war leider zu befürchten, dass die Pressesprecher des Bistums Essen, Ulrich Lota, und der Sprecher der Hannoverschen Landeskirche, Johannes Neukirch, sich mit ihren klaren Worten gegen die Kirchendhimmis nicht durchsetzen können.

Kontakt:

» Weihbischof Hans-Jochen Jaschke: pforte@egv-erzbistum-hh.de




War Ex-Kanzler Schröder Käßmanns Beifahrer?

War Ex-Kanzler Schröder Käßmanns Beifahrer?Einen Monat nach dem Rücktritt von Margot Käßmann als EKD-Vorsitzende und den juristischen Folgen ihrer Alkoholfahrt (8000 Euro Strafe und zehn Monate Führerscheinentzug) gerät die 51-jährige Theologin jetzt erneut ins Rampenlicht. Laut steinhoefel.de soll am 20. Februar kein geringerer als Altkanzler Gerhard Schröder ihr Beifahrer gewesen sein.

Die Personalien des Beifahrers waren damals überraschenderweise nicht aufgenommen worden. Ein Beifahrer spiele nur dann als Zeuge eine Rolle, „wenn der Fahrer völlig kontrollunfähig“ sei, so damals der Sprecher des Innenministeriums in Hannover, Klaus Engemann. Dies sei offensichtlich nicht der Fall gewesen. Käßmann plant auf dem Ökumenischen Kirchentag Mitte Mai in München, wo sie einen Hauptvortrag halten und eine Bibelarbeit gestalten soll, die Rückkehr in die Öffentlichkeit.




Käßmann: Neue Karriere bei den Grünen?

Die kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag Agnes Krumwiede möchte die ehemalige EKD-Chefin und Bischöfin Käßmann vom Schiff der Kirche ins Boot ihrer Partei holen. Schließlich hat sich Käßmann durch ihre Eskapaden und Antikriegsreden perfekt für grün qualifiziert. „Frau Käßmann wäre ein Gewinn für uns Grüne, obwohl es wichtig ist, dass Kirche und Politik unabhängige Instanzen bleiben“, findet Krumwiede. Auch Günther Beckstein (66, CSU), Ex-Ministerpräsident von Bayern und Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche, wünscht Käßmann wieder eine „eine herausgehobene Position“. Dann steht ja dem neuen Stern am islamfreundlich grünen Ökologistenhimmel nichts im Wege.




Auch im Krieg kann man Christ sein

Der Evangelische Militärdekan, Pfarrer Karsten Wächter, beim Deutschen Einsatzkontigent „ISAF PRT Kunduz“ kritisierte im Januar die mittlerweile zurückgetretene EKD-Chefin Margot Käßmann in einem offenen Brief wegen ihrer verurteilenden Äußerungen zum deutschen Afghanistan-Einsatz. Dass Pfarrer Wächters Worte seither an Aktualität nichts eingebüßt haben und Aufklärung zum Bundeswehr-Einsatz weiterhin bitter Not tut, zeigt der heutige Eklat der Linken im Bundestag (PI berichtete), die einen Rauswurf provozierten, um Bessermenschlichkeit zu demonstrieren.

Militärdekan Wächter schreibt an die Adresse der selbsternannten Friedensstifter:

Sehr geehrte Frau Käßmann!

Seit dem vergangenen Montag sind Ihre Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz auch hier bei uns im PRT-Kunduz im Gespräch. Ich bin derzeit mit der Begleitung der deutschen Soldaten als evangelischer Seelsorger beauftragt. Die gesamte Thematik ist sehr komplex, trotzdem möchte ich aus meiner Perspektive – und vielleicht darf ich hinzufügen: als Vertreter unserer Kirche dazu Stellung nehmen. Ich muss Ihnen leider gestehen, dass mich Ihre Äußerungen ärgern. Einerseits halte ich sie für sachlich nicht zutreffend. Andererseits sehe ich darin nicht gerade eine Unterstützung in meiner Aufgabe. Ich möchte dies wie folgt begründen:

1. Sie halten fest, dass die Militärseelsorge keinen Krieg absegnet, sondern Menschen begleitet. „Wir sprechen mit Traumatisierten, wir begraben die Toten (…) und stehen ihren Angehörigen bei.“ (BILD vom 04.01.) Wie aber soll ich Soldaten begleiten, die in einen Hinterhalt geraten sind, beschossen wurden und entsprechend der „Rules of Engagement“ das Feuer erwidert haben, dabei möglicher Weise auch einen Angreifer verletzt oder getötet haben, mit einer Botschaft im Rücken, die lautet: „Mit christlichem Verständnis ist dieser Krieg nicht vereinbar?“ Ist es unchristlich, sich selbst und seine Kameraden zu verteidigen? Soll ich den Soldaten, die aus einem Gefecht zurückkehren, sagen: „Das ist alles nicht richtig, was ihr macht. Mit meinem Verständnis als Christ kann ich das nicht vereinbaren.“ Das wäre absurd. Für die Bearbeitung eines Traumas oder die Bewältigung des Todes eines Kameraden (bzw. eines Angehörigen) spielt auch die Frage der Schuld eine Rolle, ebenso wie die nach dem Sinn. Aber wird man dann die Hilfe eines Menschen suchen, der das Signal aussendet: „Ich kann dein Handeln nicht mit meinem Glauben vereinbaren.“?

2. Die Überschrift „Krieg soll nach Gottes willen nicht mehr sein“ formuliert eine klare friedensethische Leitlinie, erwachsen aus dem Grauen und den Verbrechen zweier Weltkriege. Natürlich ist es richtig und wichtig, auf die furchtbaren Konsequenzen kriegerischer Handlungen gerade für Unbeteiligte hinzuweisen.

Auch wenn es in Deutschland eine lebhafte Debatte darüber gibt, ob hier in Afghanistan Krieg herrscht, halte ich es für geboten, sehr behutsam mit dieser Vokabel umzugehen. Vor allem muss man sehen, dass ein diametraler Unterschied zwischen den Erfahrungen unseres Volkes mit dem letzten Krieg und dem „nichtinternationalen bewaffneten Konflikt“ (so die zur Zeit gängige Definition) hier in Afghanistan besteht

Jesus sagte, „wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ (Johannes 8,7). Aber die Linken, die heute im Bundestag mit Vorwürfen um sich warfen, würden sich größtenteils auch selbst nicht als Christen bezeichnen. Sie haben das Christentum „überwunden“ und sind in die höheren geistigen Gefilde des Sozialismus aufgestiegen. Von dort aus fühlen sie sich berechtigt, andere zu be- und verurteilen.




Margot Käßmann legt auch Bischofsamt nieder

Käßmann tritt nicht nur wie angekündigt als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland zurück (PI berichtete), sie legt auch mit sofortiger Wirkung ihr Amt als Landesbischöfin von Hannover nieder. In Zukunft will sie wieder dahin zurück, wo sie einst begann und als einfache Pastorin in der evangelischen Landeskirche arbeiten.

Die Welt berichtet:

Mit Bedauern reagierte Günther Beckstein, Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und ehemaliger bayerischer Ministerpräsident. „Es ist ihre Entscheidung, die ich respektiere“, sagte Beckstein.

„Von mir aus hätte sie bleiben können“, fügte Beckstein an. Nach evangelischem Amtsverständnis sei ein Bischof oder eine Bischöfin auch nur ein fehlsamer Mensch. Verfehlungen führten nicht automatisch zu einem Amtsverzicht. Auch wenn eine Trunkenheitsfahrt mit 1,5 Promille natürlich keine Kleinigkeit sei.

Beckstein erinnerte daran, dass Käßmann im Unterschied zu ihrem Vorgänger Wolfgang Huber, der ein disziplinierter Intellektueller gewesen sei, stets eine „tiefe Menschlichkeit“ habe durchblicken lassen. Beckstein: „Käßmann hat ergreifende Predigten gehalten“.

Beckstein schätzt, dass der 14-köpfige Rat der evangelischen Kirche demnächst eine andere Persönlichkeit in den Ratsvorsitz wählen werde. Eine Alternative wäre, bis Oktober abzuwarten, wenn die nächste Synode tagt. …

1999 war Käßmann als Bischöfin der hannoverschen Landeskirche eingeführt worden, mit knapp drei Millionen Mitgliedern die größte in Deutschland. Die Theologin war zuvor Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags und hatte sich in den 80er Jahren im Ökumenischen Rat der Kirchen profiliert.

Was den Ratsvorsitz der EKD anbelangt sind wir schon jetzt auf die nächste „Persönlichkeit an der Spitze“ gespannt.




Käßmann tritt von Spitze der EKD zurück


Die Alkoholfahrt in der Fastenzeit hat die Karriere der ersten Frau an der Spitze der evangelischen Kirche in Deutschland beendet. Noch heute Nachmittag wird sie ihren Rücktritt als EKD-Chefin erklären.

Der Focus berichtet voller Trauer um die „telegene und eloquente protestantische Frontfrau“:

Käßmann wurde bereits als Hannoversche Bischöfin von konservativen Kreisen misstrauisch beäugt: zu links, zu forsch, zu unkonventionell. Dabei sah sie sich nicht nur als Lautsprecherin der protestantischen Gesinnung in den Medien, sondern auch als Theologin und als tiefgläubige Kirchenfrau. Die Bücher, die sie veröffentlicht hat, drehten sich um Spiritualität und Glaube. Um Kinder- und Jugendandachten zum Beispiel, um die Zehn Gebote, um Mutterfiguren in der Bibel, um Gedanken zum Kreuzweg Jesu. Einmischung in politische Fragen sieht anders aus.

Die Einmischung in den Afganistan-Einsatz der Bundeswehr hat dann wohl auch nichts mit Politik zu tun… Focus geht sogar soweit, das Fehlverhalten der Bischöfin mit Petrus zu entschuldigen. Dennoch hat sich Käßmann nach eigener Definition als „verantwortungslos“ erwiesen, denn genau so hatte sie andere Trunkene am Steuer selbst bezeichnet:

Auch Petrus, den Jesus Christus laut Evangelium zum „Fels“ ernannte, auf dem er seine Kirche gründen wollte, war fehlbar. Er, der kurz vor Jesu Tod verheimlichen wollte, zu dessen Jüngern zu gehören. „Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verraten haben“, hatte ihm Jesus vorausgesagt.

Die Versuchung lauert überall. Ein paar Gläser zuviel, das kann passieren. Aber stark betrunken Auto zu fahren, beschädigt die Glaubwürdigkeit der Bischöfin. Kritisierte sie doch selbst 2007 in einer Publikation des TÜV Nord „mangelndes Verantwortungsbewusstsein“ von Fahrern, „insbesondere wenn Alkohol und Drogen im Spiel sind“. Käßmann erwies sich also in ihrer eigenen Terminologie als verantwortungslos sich selbst und ihren Mitmenschen gegenüber. Es ist ein Skandal, der die Biographie der Bischöfin nachhaltig verändern wird. Man kann sein Scheitern auch selbst provozieren.

» Chefmixer.de: Im VW-Phaeton mit zuviel Messwein im Blut

(Karikatur: Wiedenroth. Spürnase: Antivirus)




Käßmann schockiert über sich selbst

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Bischöfin Margot Käßmann, ist schockiert über sich selbst. Grund ist aber nicht der Heilige Geist, der der notorischen Islamversteherin Erleuchtung über den moralischen Wert ihrer gehässigen Äußerungen über unsere Soldaten in Afghanistan gewährt hätte, sondern der eher profane Weingeist, dem die Würdenträgerin mehr zugesprochen hatte, als die Polizei erlaubt.

Die FAZ berichtet:

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, ist mit 1,54 Promille Alkohol im Blut am Steuer erwischt worden. Dies habe die Blutprobe ergeben, die die Bischöfin von Hannover abgeben musste, sagte Staatsanwalt Jürgen Lendeckel am Dienstag in Hannover. Laut eines Polizeisprechers hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit am Steuer eingeleitet.

Der 51-Jahre alten Käßmann drohen ein einjähriger Führerscheinentzug und eine Geldstrafe von einem Monatsgehalt. Ob die Bischöfin bei der abermaligen Beantragung des Führerscheins eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung – den sogenannten „Idiotentest“ – absolvieren muss, wird die Führerscheinstelle entscheiden müssen.

Käßmann ist seit Oktober 2009 Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und damit die erste Frau in diesem Amt. Seit 1999 steht die Theologin als Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover vor.

„Über mich selbst erschrocken“

Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge hatten Streifenpolizisten am vergangenen Samstagabend gegen 23 Uhr die Bischöfin in der Innenstadt von Hannover gestoppt, nachdem sie mit ihrem Dienstwagen eine rote Ampel ignoriert hatte. Einer EKD-Sprecherin hatte ursprünglich mitgeteilt, der Atemalkoholtest hätte 1,1 Promille ergeben, die „Bild“-Zeitung schrieb von „etwa 1,3 Promille“. Käßmann musste mit zur Polizeiwache, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde.

Käßmann zeigte sich schockiert über ihr eigenes Verhalten. „Ich bin über mich selbst erschrocken, dass ich einen so schlimmen Fehler gemacht habe. Mir ist bewusst, wie gefährlich und unverantwortlich Alkohol am Steuer ist. Den rechtlichen Konsequenzen werde ich mich selbstverständlich stellen“, sagte die Bischöfin der „Bild“-Zeitung.

Da viele Bürger den Schaden durch islamophile Predigten höher einschätzen als die vergleichsweise lässliche Sünde des kleinen Schwipps im Straßenverkehr, werden jetzt Forderungen laut, einen Idiotentest grundsätzlich auch vor dem Betreten einer Kanzel obligatorisch zu machen.




Nur noch 26% glauben an das Klimamärchen


Während klirrende Kälte seit Wochen die gesamte Nordhalbkugel in eisigem Griff hält, glauben immer weniger Menschen das Märchen von der menschgemachten Klimaerwärmung. Zu viele Lügen und Manipulationen kamen ans Tageslicht.

Die Stattzeitung schreibt:

* In Berlin liegt seit 11 Wochen blankes pures Eis auf den Gehwegen.
* Die gesamte Nordhalbkugel ist bitterkalt.
* In den USA gaben Staaten dies Jahr wiederholt wegen Winter Katastrophenalarm.
* E-Mails kamen ans Licht, in denen sogenannte Wissenschaftler sich untereinander ihre Lügen eingestanden.
* 5000 Artikel bei der englischen Wikipedia wurden zensiert im Sinne der Klimahysteriker, es wurden Tatsachen gestrichen, beispielsweise die Tatsache der mittelalterlichen Wärmeperiode von etwa 800 bis 1300 n. Chr., es wurden die Accounts von 2000 Mitarbeitern der Wikipedia gesperrt weil sie die Wahrheit schrieben und das dem zuständigen Admin nicht passte, der Admin sitzt im Boot der neuen Klimareligion, darum strich er Tatsachen und sperrte Accounts!
* Holland rebelliert gegen den Weltklimarat, weil dieser der Wahrheit zum Trotz behauptet, dass Holland mehr als 50 % seines Landes unter der Meeresoberfläche habe, in Wahrheit sind es 26 %.
* Die Gletscher im Himalaya schmelzen nicht, gibt inzwischen der Weltklimarat zu, hat es aber in seiner Panikmache steif und fest behauptet.
* Das Eis in der Arktis schmilzt nicht, gibt Ex-Chef von Greenpeace in Interview zu, gibt zu, dass Greenpeace absichtlich übertrieben hat.
* Anekdoten von Bergsteigern wurden als “Wissenschaft” ausgegeben.
* Anerkannte Wissenschaftler, mehr als 100, schrieben offenen Brief an UNO um öffentlich zu machen: Es ist keineswegs einhellige Meinung, dass a) Klimawandel existiert und b) falls er existiert, dass Treibhausgase dafür kausal.
* 75 % aller Temperaturmessstationen weltweit wurden ignoriert vom Weltklimarat weil sie Ergebnisse lieferten, jahrelang, die ihm nicht passten! Diese Messstationen wurden nicht aufgenommen in die veröffentlichte Panikmache!
* Der Boss vom Weltklimarat ist kein Wissenschaftler, dafür hat er schon Millionen verdient mit dem Klimaschwindel und im Januar einen von ihm verfassten pornographisches Werk herausgebracht, er fährt die 1,800 Meter zur Arbeit im chauffeurgesteuerten Dienstwagen.
* Indien hat vor wenigen Tagen öffentlich erklärt, dass es dem Weltklimarat (IPCC) nicht mehr traut und dass Indien sein eigenes Organ gründet weil man dem IPCC nicht glauben könne. Der Boss vom IPCC ist, nebenbei gesagt, Inder. Indien wird vielleicht am besten wissen welchen Indern es trauen kann?

Klimawandel gab es immer. Stichwort “Eiszeiten”. Stichwort “mittelalterliche Wärmeperiode”, damals war Grönland grün, weil es grün war darum bekam es den Namen Grönland. Wein wuchs und gedieh in Schottland. Es ist ein Aberwitz den verschwindend geringen Anteil des menschlichen natürlichen und lebensnotwendigen CO2 als kausal anzusehen für einen irgendwie gearteten Klimawandel! Ursächlich ist die Sonne.

Die Klimalüge dient der gigantischen Abzocke. Emissionshandel ist das Stichwort. Strom wird viermal teuerer daher. Eine neue Börse existiert schon für den Handel mit Emissionen: Chicago Climate Exchange. Raten Sie einmal wer Mitinhaber dieser Börse ist, auf ihr wird mit Billionen gedealt…. Der Mitinhaber ist…Al Gore. Alles klar?

In England gibt es zwar – laut Guardian – noch eine Mehrheit, die an die Klimalüge glaubt, doch auch hier wächst die skeptische Mehrheit stetig, auf jetzt 25%, was seit November einer Steigerung von 8% entspricht.

(Spürnase: Jan)




Bischöfin Käßmann auf Chamberlain-Kurs

KäßmannBischöfin Käßmann, Ratsvorsitzende der EKD, ist nicht nur für Verhandlungen mit den moderaten Taliban und gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan (PI berichtete). Frau Bischöfin glaubt zudem, auch der alte Adolf wäre mit Appeasement nach Chamberlain-Vorbild zum Umdenken zu bringen gewesen. Welche Opfer Chamberlain „for a peace in our time“ zu bringen bereit war (die Vernichtung der Juden), ist hinlänglich bekannt.

Der Spiegel schreibt:

Folgt man der Argumentation der Bischöfin, dann wäre der Zweite Weltkrieg zu vermeiden gewesen. „Warum wurde die Opposition in Deutschland nicht gestärkt?“, fragt sie. Welche Opposition, mag der Unbedarfte denken. Nicht jedem fallen auf Anhieb die Zigtausenden im Widerstand ein, die nur auf ein Signal aus London oder Washington zum Losschlagen gewartet haben.

„Warum wurden die Gleise, die nach Auschwitz führten, nicht bombardiert“, legt Käßmann nach. Was will sie damit sagen? Dass die Alliierten insgeheim mit Hitlers Plänen ganz einverstanden waren? Und weiter: „Warum gab es vorher keine Strategien?“

Eine Antwort auf letztere Frage könnte lauten, dass es ja durchaus eine gab, der mit Namen Chamberlain verbundene Versuch nämlich, den deutschen Diktator mit Zugeständnissen von seinem Weg abzubringen. Das naheliegende Argument, dass alle Appeasement-Politik Hitler wenig beeindruckt habe, lässt die Ratsvorsitzende freilich nicht gelten, da bleibt sie standhaft: „Krieg setzt ein Gewaltpotential frei, für das ich keine Rechtfertigung sehe“, erwidert sie unbeirrt auf den entsprechenden Einwand. „Krieg hat Unrecht, Zerstörung, Vergewaltigungen im Schlepptau. Krieg zerstört alle, die an ihm beteiligt sind.“

So sind in Käßmanns kleiner Geschichtsstunde am Ende irgendwie alle schuld, Sieger und Besiegte, Angreifer und Verteidiger, Täter und Opfer. Wo es nur Schuldige gibt, weil Krieg in der bischöflichen Auslegung nun einmal keine moralischen Unterschiede kennt, ergibt auch das Rechten und Richten keinen Sinn.

Käßmann betreibt somit neben dem weitverbreiteten Kulturrelativismus (unsere Kultur ist gleichwertig mit der der Taliban) einen gefährlichen Werte- und Unrechtsrelativismus. Wenn die Alliierten am Ende die wahren Bösen sind, erscheint die Gleichung halbwegs plausibel, die Taliban zu den Guten zu erklären.

(Spürnase: Daniel Katz, middle-east-info.org)