Zweite Islamkonferenz: Moslems verlangen mehr Respekt

koran_moslems.jpgWenn eine Medizin falsch ist, muss man die Dosis erhöhen. Nach dieser Devise scheint Innenminister Schäuble vorzugehen und lädt Anfang Mai zur zweiten Islamkonferenz. Er sollte sich für ein gutes Gelingen an zwei Spielregeln halten: 1. Moslems werden nicht kritisiert und 2. der Islam wird nicht kritisiert. Die Verbände nörgeln schon im Vorfeld, verlangen mehr Respekt und wollen nicht „oberlehrerhaft erzogen“ werden. Schützenhilfe bekommen sie postwendend vom Vorsitzenden des Bundestags-Innenausschusses, Sebastian Edathy (SPD).

Der Islamrat für die Bundesrepublik erhofft sich von der zweiten Islamkonferenz am 2. Mai deutliche Fortschritte auf dem Weg zu einem „respektvollen“ Umgang mit den Muslimen. Der Islamrats-Vorsitzende Ali Kizilkaya betonte, die muslimischen Verbände engagierten sich sehr intensiv für die Integration. Undifferenzierte Äußerungen von Politikern erschwerten aber diese Arbeit, weil sie Misstrauen förderten. Auch von den christlichen Kirchen gebe es zahlreiche Versuche, „die Muslime oberlehrerhaft zu erziehen“.

Damit ist in erster Linie der neue Leitfaden der evangelischen Kirche für den Umgang mit Muslimen gemeint, der den Verbänden wie ein Stein im Magen liegt. Darin werden sie zum Beispiel aufgefordert, ihr Verhältnis zur Gewalt und zum Grundgesetz zu überprüfen. Gemeinsamen Gebeten wird eine Absage erteilt, weil Christen „ihr Herz schwerlich an einen Gott hängen können, wie ihn der Koran beschreibt und wie ihn Moslems verehren.“ Bereits im Vorfeld der Konferenz sagen die Moslemvertreter auch klar und deutlich, worauf es ihnen einzig und allein ankommmt: Nicht auf gute Zusammenarbeit, sondern allein darauf, dass ihnen mehr Respekt entgegengebracht wird, die Unterwerfungsgesten der Mehrheitsgesellschaft sich also noch verstärken sollen.

Kizilkaya fügte hinzu, die Muslime müssten nicht alle zwei Monate aufgefordert werden, die Grundwerte in Deutschland zu achten. Dies sei „eine Selbstverständlichkeit“. Er hoffe, dass es bei der zweiten Islamkonferenz deutliche Fortschritte gebe. Er kritisierte, die Debatte über den Islam sei „leider immer noch sehr negativ geprägt“. Sowohl von Politikern als auch von den christlichen Kirchen gebe es zahlreiche Versuche, „die Muslime oberlehrerhaft zu erziehen“. Der fügte hinzu: „Das kommt nicht gut an bei den Muslimen.“

Das können wir uns gut vorstellen. Also, Herr Schäuble, keine Kritik, keine klaren Grenzen und etwas mehr Respekt! Viele Sprechblasen gibt’s derweil von Sebastian Edathy.

Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Sebastian Edathy, warb für den Abbau von Vorurteilen gegenüber Muslimen. Die Diskussion über den Islam müsse „entemotionalisiert und versachlicht“ werden. Der SPD-Politiker fügte hinzu: „Es gilt, seitens der Nicht-Muslime Verständnis zu fördern und mögliches Misstrauen abzubauen – und seitens der Muslime Zugehörigkeitsgefühle zu fördern.“ Dies bedinge aber insgesamt, „den Dialog auf Augenhöhe und in dem Wissen zu führen, dass Religion letztlich Privatsache ist, die Werte des Grundgesetzes aber die gemeinsame und verbindliche Grundlage des Zusammenlebens sind“.

Also wir, die Mehrheitsgesellschaft, die Ungläubigen, sollen unser Misstrauen abbauen und uns um Verständnis bemühen, das heißt, keine Angst vor Terror und Verständnis für Geschlechterdiskriminierung, Zwangsehen und Ehrenmorde haben. Die Moslems dagegen sollen nur Zugehörigkeitsgefühle fördern, was immer das auch heißen mag. Wahrscheinlich soll es mehr Tage der offenen Moschee und gemeinsames rituelles Schächten geben. Das Ganze nennt sich dann „Dialog auf gleicher Augenhöhe“.

(Spürnase: Holger M. und Oleg)




Karfreitag: Moslems und Christen beten gemeinsam in Hamburg

Trotz der in den Leitlinien „Klarheit und gute Nachbarschaft – Christen und Muslime in Deutschland“ der evangelischen Kirche verankerten deutlichen Absage gemeinsamer Amtshandlungen mit Muslimen, hat Karfreitag in Hamburg ein gemeinsames Gebet von Moslems und Christen stattgefunden.

Eine Delegation der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in St. Georg nahm als „Zeichen gegenseitiger Wertschätzung“ am Freitagsgebet der Muslime in der Centrums Moschee teil.

Als ein Zeichen für Frieden und soziale Gerechtigkeit haben Christen und Muslime zusammen am Karfreitag gebetet. (…) Pastor Kay Kraack erklärte die Bedeutung des Karfreitags für die evangelischen Christen, später sagte er: „Das gemeinsame Gebet und die Aktion überhaupt sind ein großes Zeichen unserer gegenseitigen Wertschätzung.“ Es war das erste Mal, dass der Pastor vor dem Gebet der Muslime sprechen durfte. Zustande gekommen war dieser Besuch, weil Mitglieder seiner Gemeinde die Initiative ergriffen und den Kontakt zur Moschee hergestellt hatten. Tobias Laufs, der die Fürbitten in der Moschee sprechen durfte, war vom Freitagsgebet sehr ergriffen. „Es war wirklich unglaublich spannend und schön. Es war für uns eine Ehre, beim Gebet in der Moschee dabei sein zu dürfen.“

Es ist wirklich eine große Ehre, mit Leuten beten zu dürfen, deren Heiliges Buch, das nicht hinterfragt werden darf, die eigene Tötung vorschreibt:

Und kämpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht. Wahrlich, Allah liebt nicht diejenigen, die übertreten. [2:190]

Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen. [2:191]

Wenn sie aber aufhören, so ist Allah Allverzeihend, Barmherzig. [2:192]

Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung (mehr) gibt und die Religion Allah gehört. Wenn sie aber aufhören, so soll es keine Gewalttätigkeit geben außer gegen diejenigen, die Unrecht tun. [2:193]

Da haben die Christen sich sicher richtig gut gefühlt!

Nach dem Freitagsgebet folgten dann einige Muslime der Einladung des Pastors und seiner Gemeinde an der Kreuzigungsgruppe vor der Dreieinigkeitskirche eine Andacht abzuhalten.

Also die Christen unterwerfen sich in der Moschee, während die Moslems das Haus der Ungläubigen nicht zum Gebet betreten.

Der Orientalist Hans-Peter Raddatz schrieb zur unkritischen Distanz im Dialog mit den Muslimen im Hamburger Abendblatt am 08.01.2002:

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich eine Sonderform der Kommunikation gebildet, die sich „Dialog mit dem Islam“ nennt. Spezialisten der Kirchen, Politik, Universitäten, Wirtschaft sowie zahlreichen anderen Instituten finden hier ein stabiles Auskommen. Einzige Voraussetzung für garantierten Erfolg war bisher das unbeirrte Festhalten an einigen wenigen Dogmen: „Der Islam ist tolerant – Fundamentalismus ist nicht Islam – Islam bedeutet Frieden“. Dabei wird behauptet, dass es „den Islam“ auf Grund seiner Vielfalt eigentlich nicht gebe, „der Islam“ dennoch geradezu monolithisch tolerant sei.

Als die durch Osama bin Ladens Selbstmord-Terroristen gekaperten Flugzeuge in die Türme des World Trade Center einschlugen und Tausende Unschuldiger unter sich begruben, schienen die Ideen des Friedens und der Toleranz für einen Moment aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Nur wenige Tage nach dem 11. September bildete sich eine Solidaritätsfront für den islamistischen Zentralrat der Muslime, der den bislang favorisierten Islamistenkader der Milli Görüsh ablöste und nicht wenigen die Frage aufdrängte, wie auf diese Weise eigentlich die Mehrheitsinteressen der „gemäßigten Muslime“ zu Wort kommen sollten. Bundespräsident Johannes Rau, Innenminister Otto Schily, Kardinal Karl Lehmann, EKD-Präses Manfred Kock, sogar Paul Spiegel, der Zentralratspräsident der Juden in Deutschland, und viele andere rückten entschlossen zusammen und erneuerten das Dialog-Credo lauter als je zuvor: Kanzler Schröder brachte dieses Credo auf einen knappen Nenner: „Die Anschläge haben – das wissen wir – nichts, aber auch gar nichts mit Religion zu tun.“

Wirklich nicht? Wichtigste Vertreter des Islam scheinen da ganz anderer Meinung zu sein. Abgesehen davon, dass schon im Jahre 1996 die Religionsbehörde von Medina den Dialog mit Nichtmuslimen mit Glaubensabfall gleichsetzte, stellte M. Tantawi, Präsident der Azhar-Universität in Kairo, nach dem Anschlag fest, dass auch Fundamentalisten als Angehörige des Islam gälten, weil sie fest auf demBoden des Koran stünden. Zudem bestätigte Scheich Qaradhawi, Rechtsautorität am Golf, dass der Selbstmord im Einsatz für den Islam als verdienstvolles Verhalten einzustufen sei, das zum direkten Übergang ins Paradies berechtige. Der Kampf für die Interessen und die Ausbreitung des Islam (Dschihad) gehöre zu den vornehmsten Pflichten des Gläubigen, weil er einen Dienst an der Gemeinschaft darstelle, dem sich kein gläubiger Muslim entziehen könne. Mit den Wahrnehmungen des Dialogs von Frieden und Toleranz haben diese Feststellungen wenig zu tun.

Wie ist dann die erkennbare Kluft zwischen islamischer Wirklichkeit und dialogischer Wunschwelt zu deuten? Welcher Art von Vernunft folgen die Vertreter eines Dialogs, der offensichtlich so wenig Kenntnis vom realen Kontext und Selbstbild der Muslime nehmen will?

Ein Beispiel für die hier immer wieder zu beobachtende Vorgehensweise betrifft die Begründung für die zentrale Dialogfiktion der islamischen Toleranz. In monotoner Wiederholung werden hier im Wesentlichen drei Aspekte herangezogen:
1. Im Kalifat von Cordoba sei eine kulturelle Hochblüte im Zusammenleben von Muslimen, Christen und Juden erreicht worden.
2. Der Schutzvertrag für die christlich/jüdischen Minderheiten (Dhimma) habe diesen Toleranz und Eigenständigkeit gesichert.
3. Allein der koranische Satz, nach dem es „keinen Zwang im Glauben“ gebe (2/256), bestätige unzweifelhaft die Glaubensfreiheit und Toleranz im Islam.

Aussage 1 trifft in dem Sinne zu, dass einige wenige der andalusischen Kalifen – vornehmlich im 10. Jahrhundert – als tolerant gelten können, allerdings die „Tradition“ der Christenverfolgung nur entsprechend kurzfristig unterbrochen haben, die durch die nachfolgenden Almohaden aus Nordafrika umso brutaler aufgegriffen wurde.
Aussage 2 trifft in dem Sinne zu, dass Christen und Juden als „Schriftbesitzer“ eine Sonderbehandlung erfahren, indem sie nicht wie die Heiden sofort zu töten sind. Dies hinderte in der Geschichte nicht an zahlreichen Benachteiligungen und Repressalien, welche die Angehörigen beider Glaubensgemeinschaften drastisch reduzierten und sich bis in unsere Tage mit regelrechten Massakern an Christen in Sudan, Nigeria und Indonesien fortsetzten.
Aussage 3 trifft in dem Sinne zu, dass „kein Zwang im Glauben“ eine Aussage des Koran ist und daher nur für Muslime gilt, die ihren Glauben den Regeln ensprechend, das heißt „uneingeschränkt“, ausüben. Wer allerdings seinen Glauben verlassen will, riskiert im Islam sein Leben.

Der Kampf für die Ausbreitung des Islam gehört zu den vornehmsten Pflichten des Gläubigen, weil er einen Dienst an der Gemeinschaft darstellt.

Das Auffallende an dieser Art von „Argumentation“ ist die willkürliche Auswahl der „Beweise“ und ihre fehlende Verbindung mit der realen Geschichte sowie – und dies ist entscheidend – mit dem Selbstverständnis der Muslime. Diese leben aus ihrer Geschichte, die immer auch Heilsgeschichte ist. Der Koran und sein Verkünder Muhammad, das Wort Allahs und der durch ihn geforderte Dschihad, der Kampf gegen die Ungläubigen, sind ihnen unmittelbar gegenwärtig und vom Propheten selbst vorgelebt worden. Nicht zuletzt hatte dieser in den 20er-Jahren des 7. Jahrhunderts unbequeme Kritiker durch Auftragsmörder beseitigen und in einem beispiellosen Massenmord zwischen 700 und 900 Juden in Medina umbringen lassen. Da der Koran das unveränderbare Gesetz und Muhammad das unübersteigbare Vorbild der Muslime ist, bildet der Dschihad in diesem konkreten Sinne auch heute, wie Scheich Qaradhawi und viele seiner Kollegen weltweit nicht müde werden zu bestätigen, die unausweichliche Pflicht eines jeden Gläubigen.

Gerade diesen für die Diskussion in der deutschen Gesellschaft wesentlichen Aspekt blenden die führenden Dialogvertreter gezielt aus. Unlängst ließ die „Fachstelle Dialog“ der Deutschen Bischofskonferenz an alle Abgeordnete des Deutschen Bundestages eine Darstellung über „Islam und Gewalt“ verteilen, in der ein weiterer Stereotyp des Dialogs noch einmal ausführlich wiederholt wird. Es handelt sich hier um die seit Jahrzehnten tief eingeschliffene Floskel, derzufolge der Dschihad eine „Anstrengung im Glauben“ darstelle, womit allerdings – insbesondere in den Augen der Muslime – die Grenzen zum Absurden überschritten werden.

Nach den Koran-Kommentaren und der Tradition des Propheten (Hadith) bedeutet Dschihad in allererster Linie der Kampf gegen die Ungläubigen und damit für die Ausbreitung des Islam. Der Löwenanteil der Aussagen ruft zu Aggression und zum Teil zur Tötung der Nichtmuslime auf und behandelt vor allem Fragen der Beuteverteilung. Zur weiteren Verschleierung der Tatsachen zieht der Dialog die Unterscheidung zwischen dem „großen“ und dem „kleinen“ Dschihad heran, wobei Ersterer sich auf den islamisch-mystischen Sprachgebrauch im Sinne einer Anstrengung um die „Läuterung der Seele“ bezieht. Letzterer bedeutet den eigentlichen Kampf, der in unserer Zeit außer Gebrauch gekommen sein und im Grunde keine Rolle mehr spielen soll.

Es ist an der Zeit, die Kompetenz des Dialogs und der deutschen Islampolitik insgesamt eine genaueren Prüfung zu unterziehen. Hier ist interessant zu wissen, dass auch Sayyid Qutb, der von Nasser im Jahre 1956 hingerichtete Radikalmuslim und Vorbildgestalt der radikalen Muslimbruderschaft, den „großen Dschihad“ durchaus kennt und ihn als Läuterung der Seele im Sinne einer notwendigen, inneren Vorbereitung auf den kompromisslosen Kampf gegen die Ungläubigen fordert. Interessant ist dabei, dass es diese Muslimbrüder sind, die nun von den gesellschaftlich Verantwortlichen hofiert und gefördert werden. Denn nach dem Islamistenkader der türkischen Milli-Görüsh-Gemeinschaft ist es jetzt der „Zentralrat der Muslime in Deutschland“, der sich der besonderen Gunst des deutschen Islamdialogs erfreut. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die islamischen Organisationen in Deutschland weniger als ein Prozent aller in Deutschland lebenden Muslime vertreten. (…)




Die islamische Unfähigkeit zur Selbstkritik

terror_islam.jpgEin Dialog mit dem Islam ist sinnlos, so lange die islamische Welt das Tabu der Islamkritik nicht aufgibt. Der Islam ist jedoch strukturell so angelegt, dass er Kritik prinzipiell nicht zulassen kann. Eine Religionsideologie wie der Islam, die sich selbst als perfekte, einzig legitime Gesellschaftsordnung definiert, gäbe ihren universellen Wahrheits- und Herrschaftsanspruch auf, würde eine Hinterfragung des Islam zugelassen. Ablehnung und Unfähigkeit zur kritischen Selbstreflexion durchdringen die gesamte islamische Gesellschaft – vom Individuum über islamische Organisationen, islamische Staaten bis in theokratische Instanzen.

Kritik am Propheten wird tabuisiert

Religionen sind grundsätzlich Wirkungsfaktoren im Sozialisationsprozess der Individuen einer Gesellschaft. Die im Sozialisationsprozess vermittelten Normen bestimmen den Handlungsspielraum der Individuen innerhalb einer Gesellschaft.

Der Islam vermittelt die Norm, dass jegliche Kritik am Islam, dem Koran und dem Propheten nicht nur tabuisiert sind, sondern auch verfolgt werden müssen. Morddrohungen gegen Islamkritiker sind darum aus islamischer Sicht eine Selbstverständlichkeit. Sie gehen zurück auf das Vorbild des Propheten. Hierzu zwei Fallbeispiele:

Abu Afak, ein Mann sehr hohen Alters, wurde umgebracht, weil er Anekdoten über Muhammad verfasst hatte. Salem ibn Omayr tötete ihn auf Geheiß des Propheten, der zuvor die Frage gestellt hatte: „Wer wird für mich mit diesem Schurken fertig?“ Die Ermordung eines so betagten Mannes bewegte Asma bint Marwan dazu, respektlose Worte über den Propheten zu äussern. Dafür wurde auch sie mit dem Tode bestraft. (Ali Dashti: 23 Jahre “ Die Karriere des Propheten Muhammadas Seite 161, Verlag Alibri, Aschaffenburg 2003)

Und:

Ibn Chatal besass zwei Singsklavinnen, Fartana und ihre Freundin, die über den Propheten Spottlieder sangen. Mohammed ordnete deshalb an, diese beiden zusammen mit Ibn Chatal zu töten. (aus: Ibn Ishaq, Das Leben des Propheten , Tübingen/Basel 1976, S. 218 / Zur Information: Der Autor ist – neben Ibn Hisham – DER klassische Biograph des „Propheten“, geboren 808 in Mekka, gestorben 873 in Bagdad)

Intoleranz gegenüber Islamkritik ist untrennbar verbunden mit der in der gesamten islamischen Welt unbestrittenen Vorbildrolle des Propheten Mohammed, dessen Verhalten im Konsens als „perfekt“ verehrt wird. Folglich ist in allen islamischen Ländern Kritik am Propheten und dem Islam ein Straftatbestand. Lediglich die Strafmaße variieren.

Morddrohungen gegen Islamkritiker

Morde und Morddrohungen gegen Islamkritiker im Westen sind darum eine unausweichliche Folge der Ausbreitung des Islam in Europa. Jüngstes Beispiel sind die Morddrohungen gegen Mitglieder des Zentralrates der Ex-Muslime.

Eine intolerante Haltung gegenüber Islamkritik sowie der mangelnde Wille, selbst den Islam kritisch zu hinterfragen, wird im islamischen Sozialisationsprozess normativ verankert. Das trifft auch auf in Deutschland lebende Moslems in erschreckend hohem Maße zu. Bereits 1997 ergab eine Befragung von insgesamt 1221 Jugendlichen türkischer Herkunft im Alter zwischen 15 und 21 Jahren folgendes:

«Wenn es der islamischen Gemeinschaft dient, bin ich bereit, mich mit körperlicher Gewalt gegen Ungläubige einzusetzen» oder: «Wenn es der islamischen Gemeinschaft dient, bin ich bereit, andere zu erniedrigen» oder: «Gewalt ist gerechtfertigt, wenn es um die Durchsetzung des islamischen Glaubens geht» und schliesslich: «Wenn jemand gegen den Islam kämpft, muss man ihn töten». Die Anteile der Zustimmung zu den aufgeführten Items des Fragebogens liegen (…) zwischen 32,2 Prozent für die zuletzt genannte und 35,7 Prozent für die erste Position

Inzwischen ist die islamische Indoktrination in Deutschland enorm vorangeschritten und mit ihr die Vermittlung und Verinnerlichung islamischer Intoleranz. Neue Studien zu dieser brisanten Thematik werden vom pro-islamischen Establishment jedoch gar nicht erst durchgeführt (oder publiziert), um sich nicht selbst die Legitimation für pro-islamische Politik zu verbauen.

Unkritische Solidarität

Islamische Sozialisation verbleibt jedoch nicht „nur“ auf der religiös-ideologischen Ebene. Sie wirkt als Grundmuster auf das gesamte Zusammenleben in islamisch geprägten Gemeinschaften. Sie wirkt übersteigert gemeinschaftsbindend und solidarisierend gegenüber Mitgliedern der eigenen Gemeinschaft gegenüber Personen ausserhalb der eigenen Bezugsgruppe, und insbesondere gegenüber Nicht-Moslems. Folglich findet sich fast immer eine unkritische Solidarität, wenn Mitglieder der Eigengruppe Aggression nach außen zeigen. Etwa wenn Mitglieder islamisch sozialisierter und sozialisierender Familien kriminell werden:

Die Sache mit dem Messer passierte auf einem Straßenfest. „Wir sind verdächtigt worden zu klauen, aber da war nichts“, sagt einer aus Tareks Straßengang. „Sie haben uns festgehalten, die wollten die Polizei holen, wir haben uns gewehrt und uns mit denen geprügelt.“ Dann sind sie abgehauen, nur Tarek konnte sich dem Griff seines Gegners nicht entziehen und zog sein Messer, „jeder von uns ist bewaffnet, das ist doch ganz normal“. Der andere ließ nicht locker, Tarek stach zu und verschwand. Zwei Wochen später stand die Polizei vor der Tür, den Eltern hatte er nichts gesagt, nur der älteste Bruder wusste es, hatte aber geschwiegen: „Mein Bruder ist ohnehin für mich zuständig in der Familie“, sagt Tarek. Er kam vier Wochen in Jugendarrest. Als die Mutter ihn einmal besuchte, der Vater kam nie, sagte sie: „Schon gut, das war Notwehr.“

Das Wertesystem des Islam unterscheidet sich tiefgreifend vom christlich-aufgeklärten Verhaltenskodex.

Aus islamischer Sicht ist alles gut, was dem Islam beim Machterhalt und der Expansion nützt. Mohammed brach einen Friedensvertrag mit seinen Feinden in Mekka, er überfiel Karawanen auch in den Monaten, in denen es bis dahin im Konsens aller arabischen Stämme tabuisiert war. Mohammeds Herrschaft basierte zu einem wesentlichen Anteil darauf, seine Anhänger durch die Aussicht auf Kriegs- und Raubbeute zu bereichern. Das schließt Menschen als Sklaven-Beute ausdrücklich mit ein. Beispiel 1, die Eroberung der Festung Khaibar, Beispiel 2, das Judenmassaker von Medina.

Gewaltgeschichte des Islam

Westliche Fürsprecher des Islam verweisen an dieser Stelle zumeist auf vergleichbare Verbrechen christlicher Eroberer und Kleriker. Sie verkennen jedoch, oder unterschlagen gezielt und bewusst, dass im heutigen Westen z.B. gegenüber den Kreuzzügen und der Inquisition eine sehr kritisch-ablehnende Haltung eingenommen wird. Ganz anders hingegen ist das Verhältnis zur Gewaltgeschichte des Islam in dessen Hemisphäre.

So tut sich die angeblich so moderne westliche Türkei, Beitrittswunschkandidat linker Parteien in Europa, überaus schwer damit, den Genozid an den Armeniern als Verbrechen einzugestehen. Diese Haltung entspricht der islamisch begründeten Tradition, die eigene Eroberungs-, Kriegs- und Verbrechenshistorie ausschließlich zu glorifizieren. Gibt es in der Türkei nur sehr wenige Stimmen, die den Genozid an den Armeniern verurteilen, so findet sich eine kritische Betrachtung der Vernichtung von Konstantinopel durch islamisch-osmanische Heere überhaupt nicht mehr statt. Im Gegenteil. Auch in Deutschland wird an den Vernichter Konstantinopels, Fatih (Eroberer) Sultan Mehmet I, durch die Namensgebung zahlreicher „Fatih-Moscheen“ erinnert.

Auch „progressive Moslems“ wie Bassam Tibi verschonen den Islam vor Kritik

Unvorstellbar wäre im Westen, Kirchen nach den größten Eroberern und Schlächtern im Zeichen des Christentums zu benennen. Ebenso fehlt im Kontrast zum Westen in der islamischen Welt jegliche Erinnerungs- und Gedenkkultur gegenüber den Opfern des Islam. Egal ob es sich hierbei um die im Islam äusserst negativ dargestellten Ungläubigen oder Moslems handelt. Eine selbstkritische Haltung wie im Westen gegenüber den Kreuzzügen ist im Islam vollkommen unbekannt – und auch undenkbar. Denn sie stünde im Gegensatz zu den vorgelebten Verhaltensweisen des Propheten, und somit zur Kernbotschaft des Islam.

Leider zeigt z.B. auch ein sehr progressiver Moslem wie Bassam Tibi, dem man viel zu verdanken hat bei der kritischen Analyse des modernen Islam und seiner Expansionsstrategie, den Wunsch nach Kritikverschonung des Islam in seinen zentralen Aussagen:

Das, was Hirsi Ali über den Islam sagt, ist sowohl für Islam-Kenner als auch für Muslime schlicht eine Zumutung. Wenn sie etwa behauptet, dass unser Prophet und unser heiliges Buch, der Koran, eine Fiktion seien, beleidigt sie jeden Muslim und bringt jeden Islam-Historiker zum Schmunzeln.

Islam-Analyse, zumal eine kritische, als „Beleidigung“ zu empfinden, zeigt eine unreflektierte, tief verinnerlichte Grundhaltung sehr vieler Moslems. Hier soll eine Tabuzone der Kritik errichtet werden, denn beleidigen gilt als willkürlicher, aggressiver Akt der Böswilligkeit. Jedoch entsteht die „Beleidigung“ erst im Kopf desjenigen, der eine bestimmte Aussage als beleidigend interpretiert. Das gefährliche daran ist, dass der verbale Angriff der „Beleidigung“ zugleich eine gewisse Gegenaggression rechtfertigt. Wir sehen anhand des Prophetenvorbildes, wie „Beleidigungen“ des Islam und des Propheten geahndet wurden, und zu ahnden sind!

Gewalt an Frauen im Islam

Einige Moslems haben sich dennoch westliche Werte angeeignet. Sie lehnen z.B. die im Islam und im Koran gerechtfertigte Gewalt zur Willensbrechung der Frau ab. Wissen (oder tun so) allerdings nicht, dass der Koran explizit diese Gewalt in Sure 4,34 nicht nur gestattet, sondern sogar dazu aufruft.

Man kann Gewalt an Frauen nicht mit dem Koran rechtfertigen, denn der sieht kein Recht auf körperliche Übergriffe vor

meint die PDS-Abgeordnete Dagdelen, und die im jüngsten Koran-Skandal-Urteil scheidungswillige Frau meint ebenfalls:

“Das Allerschlimmste ist, dass die Richterin den Islam falsch interpretiert hat. Unser Prophet hat Frauen bestimmt nicht geschlagen. Der Prophet hat Frauen Rechte gegeben und sie als etwas Besonderes behandelt, nicht wie ein Stück Dreck. Aber die Richterin sieht das offenbar anders.“

Diese Haltungen sind typisch für islamisch sozialisierte Moslems, die selbst dann noch die Fakten bestreiten, wenn sie im Koran im Klartext vorliegen, und in der gesamten islamischen Welt auch so verstanden und umgesetzt werden.

In der Tat hat der Prophet im heiligen Koran festgelegt, dass Frauen zwar nicht wie Dreck, aber wie ein Acker zu betrachten sind. Sure 2,223:

Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld wie ihr wollt.

Einige Moslems haben sich ein idealisiertes Wunschbild vom Islam geschaffen, das ähnlichen Prinzipien der Menschlichkeit folgt wie das Christentum und von der Idee her vereinbar wäre mit den Menschenrechten. Leider hat dieser persönliche Islam nichts mit dem Islam zu tun, wie er im Koran steht und vom Prophetenvorbild umgesetzt wurde.

Systemkritische Auseinandersetzung mit dem Islam fehlt

Eine unkritische Identifikation mit einer Weltanschauung, die gegen die eigenen Interessen gerichtet ist, ist keineswegs auf den Islam beschränkt. Auffällig aber ist, dass die islamische Kultur nur so wenig Opposition gegen sich selbst hervorbringt bzw. zuläßt, während im Vergleich dazu eine systemkritische Auseinandersetzung im Westen alltäglich ist.

Islamische Organisationen hingegen zeigen im Fall des „Koran-Urteils“ die übliche Haltung der Taqiyya, die gezielte Täuschung der Ungläubigen in einer Position der Schwäche, um das Endziel der Etablierung islamischer Herrschaft nicht zu gefährden. Sure 3,29:

Ihr mögt geheimhalten, was ihr in eurem Innern hegt, oder es kundtun, Allah weiß es.

So bekennt sich z.B. der Zentralrat der Muslime nicht offen zum Koran, den er für die unverfälschte Botschaft Allahs hält, sondern man windet sich – wie üblich – wortreich um eine klare Aussage herum:

Falls die Richterin auf den einen Koranvers eingehen wollte, wo ein vermeintliches Schlagen gegenüber Frauen das Wort geredet wird, so meint die Sprecherin für Islamische Frauenforschung heute in Köln: „Betrachtet man diese Stelle historisch-wissenschaftlich, bedeutet sie nicht, dass Männer gegenüber Frauen Gewalt anwenden dürfen, sondern das Gegenteil. Sie drückt aus, dass Mann und Frau miteinander sprechen, und, falls keine Einigung erzielt wird, eine Distanz zwischen sich legen sollen, verschiedene Wege einschlagen sollen“. Das arabische Wort für „schlagen“ habe fünf Bedeutungsebenen.

Besonders im arabischen Raum, wo der Koran ohne Übersetzungsprobleme authentisch konsumiert wird, zeigt sich ein ausgeprägter Hang zur Diskriminierung der Frau, innerfamiliärer Gewalt und nachdrücklicher Intoleranz und politischer Unfreiheit. Klares Indiz dafür, dass über das Verständnis des Koran und der islamischen Gesellschaftsordnung breiter Konsens herrscht. Die Argumentation des ZdM hat das Ziel, uns „Ungläubigen“ Sand in die Augen zu streuen. Uns einzureden, der Islam sei in Wirklichkeit human, was im krassen Widerspruch zu Mohammeds Verhalten und seinen Aussagen im Koran steht.

Regulativ der „ungläubigen Gesellschaft“ soll geschwächt werden

Ferner ist die Darstellung des Verständnisses der „Prügelsure“ 4,34 gemäß des ZdM nur eine Möglichkeit, und zwar die unwahrscheinlichste, weil komplizierteste. Die zudem jede „Interpretation“ des Klartextes unangetastet läßt. Und genau darum geht es dem ZdM. Die Prügelsure 4,34 soll weiter in Umlauf bleiben, und spätestens dann ihre Wirksamkeit entfalten können, wenn das Regulativ der ungläubigen Gesellschaft geschwächt oder überwunden ist. (Anmerkung: Islamische Verbände werden immer dann auffällig aktiv für unsere westlichen Ohren den Koran „richtig“ zu interpretieren, wenn die inhumanen Aspekte des Koran und des Islam wieder einmal für öffentliche Diskussion sorgen. In die Richtung der islamischen Welt, wo der Islam seine inhumanen Schattenseiten zeigt, sind diese selbsternannten „Koranversteher“ erstaunlich schweigsam).

Selbst im angenommenen Idealfall, dass der Islam tatsächlich Gewalt zur Brechung der „weiblichen Widerspenstigkeit“ gemäß Sure 4,34 …

Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.

… gar nicht so meint, hätte der Islam als Gesellschaftsmodell, innerfamiliäre Gewalt zu unterbinden, seit seiner Entstehung total versagt.

Doch in keiner Richtung wird der Islam kritisiert in der islamischen Welt. Also weder als inhuman, noch als untauglich seine angeblichen (humanen) Ideale auch umzusetzen. Nicht versagt hat der Islam jedoch bei der Etablierung einer äußerst intoleranten, repressiven Gesellschaftsform, die unvereinbar ist mit den Menschenrechten. Folgt man der Argumentation der Verfechter eines „humanen“ Islam, wäre der Islam praktisch seit seiner Entstehung, sogar durch den Propheten selbst, völlig falsch interpretiert worden. Eine solche Schlussfolgerung wird jedoch von den Vertretern eines „humanen“ Islam weder verlautbart, noch wird gegenüber der islamischen Welt die Islamauffassung seit Mohammed als Irrweg benannt. Doch das wäre die logische Konsequenz, wäre das Argument, das der Islam „eigentlich“ human ist, ernst gemeint. So wie es aktuell verwendet wird dient es der Täuschung der „Ungläubigen“ über die tatsächliche Inhumanität des Islam der Weigerung human orientierter Moslems, ihre islamische Sozialisationskultur kritisch zu hinterfragen. Denn die Anerkennung der Fakten bedeutet für einen humanistisch eingestellten Moslem praktisch die logische Konsequenz, sich vom Islam loszusagen, weil persönliche Ideale unvereinbar mit den Prinzipien des Islam sind.

Besonders widersinnig ist es, sich auf den Propheten als Wohltäter der Frauen zu berufen:

Die im 7. Jahrhundert offenbarten Verse müssen in ihrem jeweiligen Kontext betrachtet werden. Zur Auslegung der Verse sind historische, linguistische und koraninterne Analysen zu machen. Für den zitierten Koranvers 4:34 führt diese Analyse dazu, dass das arabische Wort „daraba“ im Fall einer ehelichen Krisensituation nicht mit „Schlagen“ übersetzt werden darf. Denn das Schlagen der Frau widerspricht eindeutig dem Anlass dieser Offenbarung wie auch dem Verhalten des Propheten Muhammad. Und es steht im Gegensatz zu anderen Koranversen, die sich mit dem Verhältnis von Mann und Frau beschäftigen. Selbst traditionelle Auslegungen des Verses 4:34 kommen zu dem Ergebnis, dass es sich beim Schlagen der Frau allenfalls um einen „leichten Klaps“ handeln dürfe.

Zutreffend an dieser Aussage ist lediglich, dass Prügel vom Propheten gegen Frauen nicht überliefert ist. Jedoch hielt sich Mohammed Sklavinnen. Ob die wohl alle freiwillig mit ihm Sex haben wollten?

Hier das Fallbeispiel der jüdischen „Beutefrau“ Raihana:

Der frühzeitliche, und in der islamischen Welt anerkannte Mohammed-Biograph Ibn Ishaq berichtet (S. 181): „Eine der gefangenen Frauen, Raihana bint Amr, behielt der Prophet für sich selbst (Anmerkung: die anderen Frauen von seinem Beuteanteil verkaufte er). Sie blieb in seinem Besitz, bis er starb. Als er ihr vorschlug, sie zu heiraten und sie aufforderte, den Schleier zu tragen, bat sie ihn, er möge sie lieber als Sklavin in seinem Besitz behalten, da dies für beide einfacher sei. Bei ihrer Gefangennahme zeigte sie ihre Abneigung gegenüber dem Islam und hielt am Judentum fest“.

Zuvor hatte Mohammed im Rahmen des Judenmassakers von Medina Raihanas Mann und ihrem Vater den Kopf abschlagen lassen. Welche Frau auf der Welt möchte wohl gerne Sex mit jemand, der ihr und deren Angehörigen am selben Tag ein solch grausames Leid zugefügt hat?

Dieses Fallbeispiel zeigt, wie absurd die These vom „Frauenfreund Mohammed“ ist. Wie willkürlich islamische Organisationen behaupten, der Prophet hätte die Lage der Frauen verbessert, wo er sie zugleich sexuell versklavt hat. Und darüber hinaus in vielfältiger Weise juristisch benachteiligt und diskriminiert. Etwa im Eherecht, Erbrecht und Zeugenstand vor Gericht, wo eine Aussage der Frau nur die Hälfte der des Mannes gilt, oder dem Verhüllungszwang.

Die Unfähigkeit zur Selbstkritik im Islam ist tief verankert

Die heutige islamische Welt ist nicht nur völlig unkritisch gegenüber ihren historischen Verbrechen, sondern auch gegenüber Missständen in der Gegenwart. Nirgendwo in der islamischen Welt gibt es „Friedensdemos“ wegen der fortlaufenden Massaker in Darfur, der tausende Ehrenmorde jährlich, der Verfolgung und Ermordung Ungläubiger, dem Mangel an individueller Freiheit. Während man im Westen US-Präsident Bush auf das heftigste kritisiert und als „World terrorist No.1“ diffamiert, findet sich nichts Vergleichbares gegen Mullahs, Imame oder sonstige Herrscher und Beherrscher in der islamischen Welt.

Wenn islamische Verbände in Deutschland Ablehnung gegen islamisches Verhalten wie Ehrenmorde und Zwangsehen zeigen, so geschieht dies nur zum Zweck der Täuschung der „Ungläubigen“ – nicht aber aus Eigeninitiative und einer menschenrechtlichen Motivation heraus. Denn sonst wären diese Verbände in einer Weise aktiv wie der Zentralrat der Ex-Muslime, Necla Kelek oder Hirsi Ali.

Westen hat Verpflichtung, seine humanistischen Standards zu verteidigen

So lange der Islam sich nicht in gleicher Weise mit seiner Geschichte und seinen kulturellen Inhalten kritisch befasst wie der heutige Westen, macht ein Dialog nur dann Sinn, wenn der Westen genau diese Selbstkritik einfordert. Auf der anderen Seite hat der Westen die moralische Verpflichtung, seine humanistischen Standards zu verteidigen und der islamischen Welt einen Ausweg aus der geistig-kulturellen Gefangenschaft der islamischen Selbstbeschränkung des Denkens aufzuzeigen.

Religionskritik ermöglichte beim Christentum erst das Erlöschen der Scheiterhaufen. Religionskritik beim Islam bedeutet jedoch, den Islam in seinem Fundament zu erschüttern. Gewaltherrschaft ist eine Abweichung der christlichen Lehre. Beim Islam ist Gewalt, Unterdrückung und Diskriminierung jedoch zentraler Bestandteil der religiösen Lehre mit dem Ziel, weltliche, politische und juristische Macht zu etablieren und zu erhalten. Doch anders als in einer direkten Konfrontation mit diesen Fakten und den Mitteln der Aufklärung lassen sich elementare Menschenrechte wie Meingungsfreiheit, Religionsfreiheit, Gleichberechtigung usw. nicht verteidigen – und für die islamische Welt erschließen.

Die islamische Welt ist aufgrund ihrer Selbstkritik tabuisierenden Sozialisationsstruktur nahezu unfähig, sich selbst aus den Fesseln des Islam zu befreien. Nur sehr wenigen Individuen gelingt dies. Für den Westen bedeutet es im Umkehrschluss, dass jegliche pro-islamische Haltung die Abschirmung der Moslems von ihren elementarsten Menschenrechten aufrecht erhält – und somit eine kontraproduktive Haltung zu Grund- und Menschenrechten impliziert.




ZDF setzt christlichen mit islamischem Fundamentalismus gleich

zdf_doku.jpgDas ZDF strahlt am Donnerstag, den 8. März, um 23 Uhr die Reportage „Der große Graben – Religiöse Fundamentalisten auf dem Vormarsch“ aus. Ziel der Dokumentation des ZDF-„Terrorexperten“ Elmar Theveßen ist die „Beweisführung“, dass christliche Fundamentalisten für die freiheitlichen Gesellschaften mindestens genau so gefährlich sind wie islamistische – vielleicht sogar noch gefährlicher. Schon die offizielle ZDF-Bildmontage zur Sendung (Foto l.) soll dem Zuschauer suggerieren, von wem die eigentliche Bedrohung für die Welt ausgeht – natürlich von den Christen!

Alle religiösen Fundamentalisten sind gleich schlimm, heißt die ZDF-Agenda: Der Islamist, der Flugzeuge in Hochhäuser lenkt und Tausende von Menschen tötet, der Christ, der „sich in religiöse Ekstase tanzt“, der Selbstmordattentäter, der sich auf einem vollen Marktplatz in die Luft sprengt und der Abtreibungsgegner, der für das Lebensrecht Ungeborener demonstriert. Sie alle gefährden in gleichem Maße unseren Way of Life, wobei die Christen noch suspekter sind als die Moslems. Wir ahnten es. Das christliche Medienmagazin Pro schreibt:

„Auf der einen Seite (stehen) Islamisten, die den Islam als dominierende Religion in der Welt etablieren wollen, und auf der anderen christliche Fundamentalisten, die die buchstabengetreue Erfüllung der biblischen Apokalypse und die Vorherrschaft eines Systems herbeisehnen, das zunehmend ebenfalls von religiös-fundamentalistischen Werten geprägt wird“, heißt es in der Bekanntgabe des ZDF. (…)

Die Autoren, der ZDF-Terrorismusexperte Elmar Theveßen und die freie Journalistin Souad Mekhennet, haben Vertreter des Islam, des Christentums und des Judentums in den USA, Großbritannien, Deutschland und Israel befragt. Laut ZDF untersuchten sie dabei, inwiefern sich „Fundamentalisten“ aus Islam und Christentum „im Kampf der Kulturen gegenseitig bedingen und mit vergleichbaren Strategien, Taktiken und Argumenten das weltpolitische Geschehen für ihre Zwecke beeinflussen, obwohl sie eine Minderheit in den beiden großen Religionen darstellen“.

Diese beiden Gruppen „polarisierten“ nach dem Ende des Kalten Krieges: „Sie verbreitern den Graben, der in den Zeiten des Umbruchs und der Globalisierung und des damit einhergehenden Orientierungs- und Werteverlustes immer weiter aufbricht“, so das ZDF.

Interessant und bisher unbekannt: Christliche Fundamentalisten und Islamisten haben sich gegenseitig den Krieg erklärt und führen jetzt einen Kampf der Kulturen. Nur – wo kämpfen eigentlich die Christen heute und wo kämpften sie bisher? Wieviele Opfer haben sie im Namen ihres Glaubens ermordet? Offenbar massenmorden sie so heimlich, dass niemand es bemerkt. Deshalb muss das ZDF dem auf die Spur gehen – und zwar besonders gründlich:

Die Nennung von islamischen Fundamentalisten und evangelikalen Christen in ein und demselben Kontext wird in der Sendungsankündigung konsequent fortgeführt: „Die Reise auf den Spuren des religiösen Fundamentalismus beginnt im Tal von Megiddo, dem biblischen Schauplatz der Schlacht von Armageddon, und führt die Autoren zu Islamisten im Londoner Hyde Park, die Terror gegen Israel als Widerstand rechtfertigen, zu 25.000 evangelikalen Christen im Berliner Olympiastadion, terrorverdächtigen Muslimen im Ruhrgebiet, bibeltreuen Rechtsstudenten im US-Bundesstaat Virginia und zu einem christlichen ‚Warfare-Camp‘ („Kriegslager“) in der hessischen Provinz.“

So werden in der Dokumentation etwa Bilder von der missionarischen Großveranstaltung „Calling all Nations“ in Berlin gezeigt. Dort, so die Autoren, „tanzten sich Christen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Temperaturen um 30 Grad Celsius“ angeblich „in religiöse Ekstase“. Des weiteren werden christliche Aktivisten gezeigt, die täglich vor dem Obersten Gerichtshof in Washington gegen die Abtreibungsgesetze in den USA demonstrieren. Auch dass die Vorlesung an der juristischen Fakultät der Regent University in Virginia Beach jedes Mal mit einem Gebet beginnt, berichten die Autoren.

Später werden Muslime in der Duisburger Mevlana-Moschee beim Freitagsgebet gezeigt. Diese Gemeinde gehört zur islamischen Gemeinschaft Milli Görüs, die vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft wird.

Christen tanzen sich in religiöse Ekstase und Moslems gehen zum Freitagsgebet. Wie sieht es eigentlich mit der religiösen Dauer-Ekstase bei den Pilgerfahrten nach Mekka aus? Die sind für jeden Moslem Pflicht, nicht nur für Fundis – das hat das ZDF wohl vergessen. Dafür dürfen aber der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, vor „Allmachtsansprüchen“ warnen, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Frankfurt und Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, darf seiner Besorgnis über „die Endzeitphantasien fundamentalistischer Christen“ zum Ausddruck bringen und der jüdische Publizist Gershom Gorenberg erklären, dass christliche Fundamentalisten eine Bedrohung für das Judentums darstellen, weil ihre Endzeitphantasien einen unvorstellbaren Holocaust für die Juden vorsehen.

Um die große Bedrohung, die von Christen ausgeht, noch deutlicher zu machen, muss in den ZDF-Text zur Sendung natürlich auch noch irgend etwas mit „Rechts“ rein. Und so warnt Theveßen eben vor „bibeltreuen Rechtsstudenten im US-Bundesstaat Virginia“. Ob er damit normale amerikanische Jurastudenten oder gefährliche „Rechtsextreme“ meint, erfahren wir nicht.

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Evangelischer Pfarrer kritisiert „Abwertung des Islam“

Je gewalttätiger, niederträchtiger und menschenverachtender der real existierende Islam auftritt und je unverschämter und anspruchsvoller seine Repräsentanten sich aufführen, desto mehr Fürsprecher findet er bei uns. Ob Politiker, Medien oder Kirchenvertreter, überall finden sich willige Helfer der Eroberer. Die Nürnberger Nachrichten, zeigen sich heute verständnisvoll gegenüber der islamischen Verstimmung an der Leitschrift der evangelischen Kirche.

Als Zeuge der Anklage tritt der evangelische Theologe Hans-Martin Gloël auf, der – wie sollte es anders sein – die Moslems natürlich verstehen kann. Der hat sich längere Zeit in islamischen Ländern aufgehalten und schreibt zum Beispiel auch für die linksextreme und islamophile AG Friedensforschung an der Uni Kassel Beiträge, wo er dann von der Friedensliebe der Palästinenser schwärmen und über die USA und Israel herziehen kann. Und er organisiert die „Woche des christlich-islamischen Dialogs“ in Nürnberg mit. Dieser Pfarrer jedenfalls darf nun auch in den Nürnberger Nachrichten die moslemischen Befindlichkeiten erklären, und entdeckt eine „Oberlehrerhaltung“ in der EKD-Handreichung „Klarheit und gute Nachbarschaft – Christen und Muslime in Deutschland“.

Die 125-seitige Broschüre vom vergangenen November verfolge, so der Theologe, offenbar den kirchenpolitischen Zweck, die eigenen Reihen fester zu schließen: «Sie sendet das Signal aus: Wir verfolgen gegenüber dem Islam keine lockere Linie, und wir geben unsere eigenen Positionen keineswegs auf.» Auch Gloël ist für einen behutsamen Umgang mit Islam-Ängsten im Kirchenvolk, «man muss deshalb aber nicht gleich als Verteidiger des Abendlandes auftreten, das können rechte Politiker besser». Für die muslimischen Spitzenverbände gehe von der Schrift die Botschaft aus: Das Christentum ist gut und aufgeklärt, der Islam ist schlecht und unaufgeklärt.

Super! Der Passus enthält die wesentlichen Schlüsselwörter: Islam-Ängste (die selbstverständlich unbegründet sind) und rechte Politiker, die das Abendland verteidigen.

gloel.jpg
Pfarrer
Hans-Martin Gloël

Der Nürnberger Pfarrer hält es zum Beispiel für «nicht förderlich» wenn die EKD davon redet, dass in die Diskussion über das Verhältnis zum Rechtsstaat auch «Erfahrungen von Muslimen aus ihren Herkunftsländern einfließen» wie politischer Mord, Hass und Gewalt. Hier werde, so Gloël, zu pauschal ein Schluss gezogen, den man in dieser allgemeinen Form nicht ziehen könne.

Genau, über unschöne Dinge bitte nicht reden, und erst recht nicht die Moslems bitten, ihr Verhältnis zu Hass und Gewalt zu überdenken. Wäre ja noch schöner, wo das doch alles nichts mit dem Islam zu tun hat!

Unglücklich ist er auch darüber, wie das Thema Mission abgehandelt wird. «Natürlich geht es bei der Kirche nicht ohne Mission, ich verstehe die heute aber so, das Christen ihr Glaubenszeugnis ablegen; der Dialog mit anderen muss dennoch auf Augenhöhe möglich sein.» In der EKD-Schrift werde zum Beispiel ein zu großes Gewicht auf den christlichen Glauben an den dreieinigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) gelegt. Muslime lehnen dieses Verständnis ab. Sie kennen nur die eine, allumfassende Gottheit Allahs.

Wie bitte? Ein christlicher Theologe kritisiert die eigene Kirche, weil sie sich klar zu ihrem Glauben bekennt? Christen sollen nicht mehr an den dreieinigen Gott glauben, weil Moslems das auch nicht tun, oder jedenfalls nicht so bedingungslos? Ein bißchen Allah zulassen und die Dreieinigkeit abschaffen? Und bei der Gelegenheit Allah, den Höllenfürsten, mal eben mit dem christlichen Gott gleichsetzen? Ein Verräter an der eigenen Kirche! Und um dem Beitrag die journalistische „Objektivität“ zu sichern, lassen die Nürnberger Nachrichten auch noch einen Moslem zu Wort kommen:

Auch Ilhan Postaloglu kritisiert die Handreichung. Der Elektromeister ist Vorsitzender des türkisch-staatlichen Vereins Ditib in Nürnberg. Mit rund 600 Mitgliedern ist er der größte Moschee-Verein in der Stadt. «Der Islam wird gegenüber dem Christentum generell etwas benachteiligt», sagt er gegenüber den NN, «die Verfasser kennen sich im Islam offenbar nicht sehr gut aus.» Postaloglu meint, statt auf den Kern der Religion zu schauen, würden Lebensart, soziale Gegebenheiten und kulturelle Traditionen in verschiedenen Ländern unzulässiger Weise mit dem Islam verknüpft. Es werde zu wenig differenziert. Zum Beispiel führe kein Weg daran vorbei, dass Mohammed der Frau einen hohen Stellwert eingeräumt hat, auch wenn Frauen in manchen Ländern noch benachteiligt sind. Es werde auch der falsche Eindruck erweckt, als sei der Islam für Gewalt. «Niemand, auch kein Muslim, hat aber das Recht, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen.»

Ach ja, da sind sie wieder, die Traditionen und Bräuche, die den Islam in Verruf bringen, weil sie nur in islamischen Ländern vorkommen. Und „in manchen Ländern sind Frauen noch benachteiligt“. Ja, insgesamt in manchen – nur eben in allen islamischen, aber das hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun …

Postaloglu versichert, dass in Nürnberg die Türen für den Dialog offen bleiben. «Da lassen wir uns von der EKD-Schrift nicht beeinflussen.»

Da sind wir aber erleichtert!

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(Spürnase: Feuervogel)




Kann man den Koran für politische Zwecke missbrauchen?

Axel Ayyub Köhler (Foto) ist der einzige Konvertit, der in einer großen Moslemorganisation in Deutschland den Vorsitz hat. Die Welt gibt ihm heute die Möglichkeit, im Interview seine Ungereimtheiten, Lügen und den größten Unsinn zu verbreiten, ohne auch nur einmal nachzufragen. Köhler referiet über Generalverdacht und bekennt sich heuchlerisch zum Grundgesetz.

Mit treuherzigem Augenaufschlag erklärt Köhler, dass der Zentralrat das Gespräch mit jedem suchen würde.

WELT ONLINE: Aber kürzlich hat Ihr Zentralrat mit drei weiteren islamischen Verbänden einen seit langem vereinbarten Termin mit der EKD platzen lassen. Deren „Handreichung“ über den Umgang mit Moslems betont sehr stark den Missionsgedanken. Ist der Dialog am Ende?
Köhler: Nein. Auf keinen Fall. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der Koordinierungsrat der vier Verbände diskutiert noch das EKD-Papier. Wir haben Anfragen an die Kirche. Und wir würden Bischof Huber auch einmal gerne einladen, mit uns darüber zu reden. Der Dialog geht selbstverständlich weiter.

Sie sagen Gespräche ab und haben gleichzeitig Anfragen an die Kirche? Wo ist denn da die Logik? Warum stellt Ayyub nicht seine Fragen während der ursprünglich vorgesehenen „Dialog“zeit? Es ist doch wohl eher so, dass die glasklar abgesteckten Ziele der evangelischen Kirche den Moslems nicht passen und daher vor dem Dialoggequatsche erstmal aufgeweicht werden müssen.

WELT ONLINE: Warum legen Sie soviel Wert auf die Kontakte mit den Kirchen?
Köhler: Unsere Gesellschaft steht vor großen Problemen, keine Religionsgemeinschaft kann sie alleine lösen. Auch nicht die Kirchen. Aber die Religionsgemeinschaften haben eine Mitverantwortung in dieser Gesellschaft, dazu sind sie verpflichtet. Außerdem müssen wir den Menschen vor Augen führen, dass Religionen nicht der Grund für Kriege sind.

Es würde der Gesellschaft nur Vorteile bringen, wenn der Islam seine „Mitverantwortung“ nicht so Ernst nehmen würde. Und den Menschen „vor Augen führen, dass Religionen nicht der Grund für Kriege sind“, hieße doch wohl, sie nach Strich und Faden anzulügen. Bis jetzt hat Köhler sich aber nur warm gelaufen, denn nun legt er richtig los, und die Welt sieht keinen Grund, einmal nachzuhaken:

WELT ONLINE: Nach islamischem Verständnis gelten die Menschenrechte, so wie sie international verankert sind, nur insoweit, wie sie nicht im Widerspruch zur Scharia stehen. Oder?
Köhler: Wir als ZMD stehen zu den universalen Menschenrechten. Wo immer wir in der Lage dazu sind, verteidigen wir die Menschenrechte. Wir stehen ohne Abstriche auf dem Boden des Grundgesetzes.

Wäre hier nicht mal die Frage fällig, wie Scharia und Menschenrechte kombinierbar sind, oder wie man ohne Anerkennung der Gleichberechtigung auf dem Boden des Grundgesetzes stehen kann? Aber es kommt nichts, nicht einmal die Frage, was es bedeuten soll, die Menschenrechte zu verteidigen, „wann immer wir in der Lage dazu sind“. Also nie, oder was? Und wenn dann nur auf Grundlage der Scharia. Stattdessen folgt das hier:

WELT ONLINE: Wie wollen Sie der Gefahr begegnen, dass der Koran für politische Zwecke mißbraucht wird?
Köhler: Mir fällt kein Beispiel ein, wie man hier den Koran für politische Zwecke mißbrauchen könnte. Wir sind parteipolitisch neutral. Wir haben nun mal 2002 in der Islamischen Charta festgeschrieben, dass wir hier keinen Gottesstaat errichten wollen.

Da wir davon ausgehen, dass Köhler den Koran und die Absichten Mohammeds zu verstehen im Stande ist, muss man also davon ausgehen, dass Köhler uns gemäß islamischer Lehre „ordnungsgemäß“ belügt. Mark Gabriel („Islam und Terrorismus“) schreibt auf S. 116:

… es ist in Ordnung, Nichtmuslime anzulügen, um sich zu schützen, wenn man in ihrem Land in der Minderheit lebt. Ein schlichtes islamisches Sprichwort sagt: „Wenn Du Deinem Feind nicht die Hand abschlagen kannst, dann küsse sie.“

Und auf S. 120:

Lüge und Täuschung gehören zur islamischen Geisteshaltung. Für das westliche Denken kann es schwierig sein, diese Tatsache zu akzeptieren.

Zu schwierig jedenfalls für die Welt, und so lässt sie sich eifrig von Köhler die Hand küssen.

(Spürnase: b. jellyfish)




Abendland unter: Hassprediger erhalten ab Mai Sendeplatz im ZDF

kaplan.jpgVor fast genau einem Jahr sorgte der Grünen-Politiker Volker Beck mit seinem Vorschlag eines „Wort zum Freitag“ für Moslems für allgemeines Kopfschütteln in Deutschland (wir berichteten). Jetzt, „ein Jahr danach“, greift das Zweite Dhimmi Fernsehen allen Ernstes die Nonsens-Idee von Beck wieder auf und plant nach dem Vorbild der ARD-Sendung „Wort zum Sonntag“ ab Mai ein „Wort zum Freitag“ für Moslems. Ganz vergraulen möchte man sein (zumeist älteres) Fernsehpublikum aber doch nicht – das Angebot gibts vorerst nur als Audio Podcast übers Internet.

In der Sendung sollen nicht nur Imame, sondern auch deutsche Kommentatoren zu Wort kommen, aktuelle Themen aufgreifen und zur Diskussion anregen, so ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender. Das „Wort zum Freitag“ sei als „weiteres Element der Auseinandersetzung mit dem Islam“ gedacht. Der evangelische Bischof Wolfgang Huber und Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble begrüßen (!) das Angebot. Bei positiver Resonanz soll auch eine Ausstrahlung im Fernsehen denkbar sein.
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Die Linke: „Schäuble schürt bewusst Angst vor dem Islam“

Gestern hatte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble vor Anschlägen in Deutschland durch radikale türkische Moslems gewarnt. Weiter hatte der Minister festgestellt, dass die wachsende Zahl von zum Islam konvertierenden Menschen etwas Bedrohliches habe. Erstaunliche Aussagen für einen Mann, der bisher durch grenzenlose Naivität und Dhimmitum in Erscheinung getreten ist. Daraufhin ließ „Die Linke“ umgehend eine Pressemitteilung veröffentlichen, deren gutmenschlicher Verblödungsgrad nur sehr schwer zu toppen sein dürfte.

Die Äußerungen des Innenministers verstärken einen Trend, zu dem leider auch einschlägige Stellen des EKD-Textes „Klarheit und gute Nachbarschaft“ vom November vergangenen Jahres beigetragen haben: Die muslimische Minderheit in Deutschland wird stereotypisiert und unter Generalverdacht gestellt.

Schäuble verstellt mit seinen Bedrohungsszenarien jegliche Chancen auf einen offenen und gleichberechtigten Dialog. Anstatt klar auf die Unterschiede zwischen Islam und Islamismus hinzuweisen, wird hier bewusst die Angst vor dem Islam als Sinnbild einer diffusen Gefahr geschürt.

Henryk Broder erklärt in seinem großartigen Buch „Hurra, wir kapitulieren“ den Unterschied zwischen Islam und Islamismus so: Zu den Übungen, an die wir uns inzwischen so gewöhnt haben, dass wir sie kaum noch wahrnehmen, gehört die ständige Unterscheidung zwischen „Islam“ und „Islamismus“. Der Islam ist gut, eine Religion des Friedens, der Islamismus ist böse, eine militante Bewegung, die den friedlichen Islam missbraucht. Aber irgendwie hängen beide natürlich doch zusammen, der Islam und der Islamismus. Man könnte vermuten, wenn das nicht schon wieder eine Provokation wäre, dass es sich um eine Paarung wie „Alkohol“ und „Alkoholismus“ handelt: In kleinen Portionen sehr gut verträglich und anregend, in größeren Mengen gefährlich und schädlich, weil das Bewusstsein benebelt wird.“ Hat es je jemand besser erklärt? Aber Die Linke weiß das besser:

Richtig wäre, endlich deutlich zu sagen, dass es eine Mehrheit unter den Muslimen in Deutschland gibt, die die Werte des Grundgesetzes respektieren und schätzen. Egal ob man dabei vom Euro-Islam, von einem „aufgeklärten“ Islam oder einfach vom Islam in Deutschland spricht – es muss anerkannt werden: Der Großteil der hier lebenden Muslime hat es geschafft, die Werte des Islams mit den Werten des Grundgesetzes und der Aufklärung zu verbinden. Die einzige „Bedrohung“, die von diesen Menschen ausgeht, ist, dass sie unsere Kultur bereichern und an deren Weiterentwicklung teilhaben. Diese Muslime sind Bürger in der deutschen Gesellschaft.

Dass es trotzdem einen Teil der muslimischen Minderheit gibt, deren Integration noch nicht gelungen ist, kann niemand bestreiten. Fraglich ist nur, ob durch das Gerede von „bedrohlichen Konvertiten“ nicht erst zur Entwicklung so genannter „Parallelgesellschaften“ beigetragen wird. Herr Schäuble betreibt Ausgrenzung anstatt Integration.

Es sind Islamisten, die das Konvertieren von Muslimen zum Christentum unter Strafe stellen und es sind auch Islamisten, die dänische Flaggen verbrennen, weil sie die Meinungsfreiheit nicht achten und einen karikierten Propheten nicht ertragen. Wenn aber die deutsche Reaktion weiter in eine ähnlich Richtung geht, indem Lehrerinnen das Tragen des Kopftuches verboten und eine steigende Zahl von Konvertiten zum Islam „bedrohlich“ genannt wird, kann der Graben nur tiefer und die Verständigung nur schwieriger werden. Offenheit ohne Blauäugigkeit ist gefordert.

Jede Form von religiösem Fundamentalismus, die sich intolerant und bevormundend gibt, ist abzulehnen, denn die Freiheit des Glaubens ist unverletzlich – so garantiert es das Grundgesetz. Um diese Freiheit zu verteidigen, brauchen wir aber vor allem eins: Eine differenzierte Betrachtung.

Na dann differenziert mal schön! Und was den Ruf nach „Dialog“ betrifft: Im Welt-Kommentar von Gernot Facius kann man sehen, was wir darunter zu verstehen haben.

(Spürnasen: Kreuzritter und André M. und Düsseldorf Blog)

» PI
zum erwähnten Grundsatzpapier der Evangelischen Kirche und zur Reaktion moslemischer Verbände




Moslems sagen Gespräche mit evangelischer Kirche ab

Mit ihren Richtlinien Klarheit und gute Nachbarschaft – Christen und Muslime in Deutschland erteilte die evangelische Kirche unter ihrem Ratsvorsitzenden, Bischof Wolfgang Huber (Foto), im November letzten Jahres dem hohlen Toleranzgeschwafel mit Islamvertretern eine deutliche Absage. Der Bischof hatte unter anderem gesagt, dass Christen „ihr Herz schwerlich an einen Gott hängen könnten, wie ihn der Koran beschreibt und wie ihn Moslems verehren“, was auch ein gemeinsames Gebet ausschließen würde.

Ferner erwartete die evangelische Kirche von den Moslems, die Gewaltbereitschaft in ihren Reihen zu überprüfen, grundlegende Menschenrechte zu achten und den Respekt vor den eigenen Überzeugungen nicht durch Einschüchterung, Drohung oder Gewaltanwendung einzufordern. Das war zuviel verlangt von unseren gemäßigten islamischen Dialogpartnern. Gleich vier moslimische Verbände – die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB), der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e.V. (IRD), der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) und der Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. sagten ein geplantes Spitzentreffen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ab, weil

nach der Veröffentlichung des EKD-Textes „Klarheit und gute Nachbarschaft“ im November 2006 „erheblicher Klärungsbedarf“ entstanden sei.

Da fragt man sich doch unwillkürlich, was es da zu klären gibt? Die Forderungen und die Haltung der Kirche sind deutlich und klar nachzuvollziehen. Wer Probleme damit hat, sollte seine grundsätzliche Einstellung zu Demokratie und Menschenrechten prüfen.

Erste Gespräche hatte es bereits im Januar 2005 und im März 2006 gegeben. Mit Bedauern hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, auf die Absage des dritten Spitzentreffens zwischen der EKD und Vertretern muslimischer Verbände von islamischer Seite reagiert. Huber selbst gilt allerdings bei den muslimischen Verbänden, nach einigen strittigen Äußerungen, als voreingenommen.

Jeder, der Tacheles redet, ist voreingenommen. Mal sehen, wann die dialogbesessenen Gutmenschen Huber in der Luft zerreißen. Hoffen wir, dass die Kirche nicht einen Zentimeter von ihrer Haltung zurückweicht!

(Spürnasen: Maethor und Regina W.)




Religionsfreiheit: Sind das Christentum und der Islam gleich gültig?

erzbischof_braun.jpgFast drei Monate ist es her, dass sich Pfarrer Weißelberg wegen der realen Gefahr des Islam für das Christentum in Deutschland selbstverbrannte. Seitdem hat sich bei den deutschen Kirchenvertretern nicht viel getan. Außer dem emeritierten Erzbischof Braun von Bamberg (Foto), der äußerte „Die Frage heißt nicht, warum sollte Deutschland nicht muslimisch werden? Die Frage lautet: Wann ist es so weit?“, wird das Problem der Islamisierung nahezu totgeschwiegen. Stattdessen wird ein neues Evangelium gepredigt, das den Namen einer „werteunabhängigen Religionsfreiheit“ trägt.

Zu dem Thema hat Pater Andreas Mählmann, Priester der Priesterbruderschaft St. Piux X. in München, einen bemerkenswerten Artikel verfasst, den wir auszugsweise veröffentlichen.

Erkennt man in der Gesellschaft allen Religionen die gleichen Rechte zu, so drückt man damit aus, daß die verschiedenen Religionen gleich wahr und gleich gut seien! So drückt es in der Tat eine der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ von 2003 aus, in der es heißt: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu demselben Gott dar.“

Diese Gleichsetzung widerspricht nicht nur der Hl.Schrift (der Apostel Johannes stellt sehr deutlich fest: „Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht“, „Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht“!), sondern auch dem gesunden Menschenverstand und ist zudem eine Beleidigung Gottes!

Einige Beispiele zur Verdeutlichung:

  • Unsere Hl.Schrift gebietet: „Du sollst nicht töten!“ – Der Koran hingegen stellt die Ermordung der Ungläubigen als etwas positives dar. – Ist beides etwa gleich gut?
  • Unsere Hl. Schrift sagt: „Du sollst nicht lügen!“ – Der Koran erlaubt aber die Verwendung der Lüge im Dienste der Ausbreitung der Religion. – Ist beides etwa gleich gut?
  • Unsere Hl.Schrift schützt die Würde der Frau durch das Verbot der Polygamie (Vielweiberei). Der Islam aber erlaubt dem Mann, mit vier Frauen verheiratet zu sein, wobei die Möglichkeit weiterer Nebenfrauen nicht ausgeschlossen ist. – Ist beides etwa gleich gut?
  • Das Christentum verachtet die Ausbreitung der Religion mit gewaltsamen Mitteln. Für den Islam war es von Anfang an ein erlaubtes Mittel. Christus hat durch seine liebende Selbsthingabe die Menschen an sich gezogen, Mohammed aber hat mit dem Schwert seine Religion ausgebreitet. – Ist beides etwa gleich gut?
  • Das Christentum lehrt, daß in Gott drei Personen existieren. Der Islam aber lehnt im Koran die Gottessohnschaft Jesu Christi ausdrücklich ab und kennt nur eine Person in Gott. – Ist beides gleich wahr?
  • Das Christentum lehrt die Gewissensfreiheit: Niemand darf gezwungen werden, gegen sein Gewissen zu handeln. – Nach islamischen Recht hingegen wird erlaubterweise mit dem Tod bestraft, wer bsw. vom islamischen Glauben abfällt. Nicht selten sind es die eigenen Familienmitglieder, die das im Familienkreis gefällte Urteil vollstrecken. – Kann man so etwas dulden?

» an den Autor Pater Andreas Mählmann

(Spürnase: Johannes B.)




EKD erteilt Toleranzgedusel eine deutliche Absage

Die evangelische Kirche in Deutschland hat neue Leitlinien für den Dialog mit den Moslems herausgegeben, und die haben es in sich! Man will zukünftig eindeutigere Position beziehen und eigene theologische Unschärfen korrigieren. Gemeinsame christlich-muslimische Amtshandlungen werden kategorisch ausgeschlossen und von moslemischen Gesprächspartnern wird eine Distanzierung von Haltungen gefordert, die einem konstruktiven Zusammenleben unter einer gemeinsamen Wertordnung entgegenstehen.

Die EKD, erklärte ihr Ratsvorsitzender, Bischof Wolfgang Huber (Foto), gehe vom Respekt für den Glauben und die Überzeugungen von Menschen aus. Doch Überzeugungen, auch Glaubensüberzeugungen, könnten es nicht rechtfertigen, „dass man anderen den Respekt versagt, grundlegende Menschenrechte in Frage stellt und die Achtung der eigenen Überzeugung durch Einschüchterung, Drohung oder Gewaltanwendung einfordert“ – eine deutliche Mahnung auch an die Adresse der islamischen Gemeinschaften, mit denen die EKD seit zwei Jahren Gespräche führt. Die Schrift soll eine „Handreichung“ aus dem Jahr 2000 ergänzen. Sie trägt den Titel „Klarheit und gute Nachbarschaft“ und nimmt Themen wie die Gewaltproblematik auf, wie sie nach den Anschlägen in den USA vom 11. September 2001 diskutiert werden. Der evangelischen Kirche, heißt es darin, wäre es willkommen, wenn der Islam als eine Religion mit mehr als drei Millionen Anhängern in Deutschland als humanisierende Kraft wirksam würde. Alle religiösen Gemeinschaften sollten sich in die Pflicht nehmen, ihre Irrtümer, ihre Gewaltbereitschaft und ihre Schuld selbstkritisch zu prüfen und glaubhaft zu überwinden: „Islamische Gruppierungen, die derartige Belastungen bis in die Gegenwart hinein mit sich führen und Selbstkorrekturen mit dem Argument zurückweisen, dies verstoße gegen Glaubensgebote, dürfen von Forderungen zur Änderung und Neuformulierung ihrer Grundsätze nicht freigestellt werden. Ihre Uneinsichtigkeit ungerügt zu lassen, entspricht weder den Grundsätzen der Verfassung noch der christlichen Toleranz.“

Das wirklich erfreuliche ist, dass die evangelische Kirche offensichtlich die Ansicht von Autoren wie der Islamkritikerin Christine Schirrmacher ernstgenommen und ihre Haltung danach ausgerichtet hat, statt sich von Multikulti-Schwärmern und Islam-Verklärern beraten zu lassen.

„Wahrhafte Toleranz gedeiht nach evangelischer Überzeugung nur im Vertrauen auf die konkrete Wahrheit Gottes, nicht durch ihre Verleugnung“, schreiben sie. Die Feststellung des „Glaubens an den einen Gott“ trage nicht sehr weit. Am rechten Glauben entscheide sich, und hier wird Martin Luther zitiert, wer für die Menschen überhaupt Gott heißen dürfe: „Woran der Mensch sein Herz hängt, da ist sein Gott.“ Ihr Herz würden Christen jedoch schwerlich an einen Gott hängen können, wie ihn der Koran beschreibt und wie ihn Moslems verehren, resümieren die Verfasser der „Handreichung“. Für sie gehört Mission zum Wesen einer christlichen Kirche.

Wer hätte solche Aussagen heutzutage noch erwartet? „Christen können ihr Herz schwerlich an einen Gott hängen, wie ihn der Koran beschreibt und wie ihn Moslems verehren.“ Das ist wohltuend nach dem ewigen „Wir beten alle zum selben Gott“-Geschwafel, das man sonst üblicherweise von den Kirchen – und zwar von beiden! – zu hören bekommt. Das ist wie ein reinigendes Gewitter!

„Christliche Mission bedeutet jedoch mehr als respektvolle Begegnung: Sie umfasst das Zeugnis vom dreieinigen Gott, der den Menschen durch Jesus Christus zu wahrer Menschlichkeit befreit. Es ist für die evangelische Kirche ausgeschlossen, dieses Zeugnis zu verschweigen oder es Angehörigen anderer Religionen schuldig zu bleiben. Das würde die Begegnung auch mit Muslimen von vornherein unwahrhaftig machen.“ (…) Bekräftigt wird das kategorische Nein zu Überlegungen, nicht mehr genutzte Kirchen Moslems zu überlassen. Unmissverständlich heißt es, an die Pfarrerschaft gerichtet: „Gemeinsame christlich-muslimische Amtshandlungen sind nicht möglich.“

Die evangelische Kirche geht mit wirklich gutem und hoffnungsvollem Beispiel voran. Wenn diese Vorgaben auch umgesetzt werden, sind wir auf dem richtigen Weg.

(Spürnase: FreeSpeech)

» Leitlinien der evangelischen Kirche (pdf-Datei) mit Dank an Mir Klarheit und gute Nachbarschaft – Christen und Muslime in Deutschland




„Kirchen in Deutschland sollten den Muslimen übertragen werden“

moscheen_kirchen.jpgEine Immobilienstudie der Dresdener Bank aus dem Jahr 2005 bestätigt, was viele Menschen seit längerem beobachten: Die Zahl der Kirchen nimmt ab, die Zahl der Moscheen steigt – der Islam ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch und wird unsere Gesellschaft und unser Leben nachhaltig verändern.Eine Immobilienstudie der Dresdener Bank aus dem Jahr 2005 bestätigt, was viele Menschen seit längerem beobachten: Die Zahl der Kirchen nimmt ab, die Zahl der Moscheen steigt – der Islam ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch und wird unsere Gesellschaft und unser Leben nachhaltig verändern. Selten allerdings werden einem Ausmaß und Tempo dieses Transformationsprozesses so drastisch vor Augen geführt wie mit den vorliegenden Zahlen.

Die Studie ergab, dass zwischen 1950 und 2000 die Zahl der Kirchenbesucher von zwölf auf vier Millionen zurückgegangen ist. Als Folge müssen sich die Kirchen – neben der Deutschen Bahn AG einer der größten Immobilienbesitzer Deutschlands – von vielen Gotteshäusern trennen. Allein im Erzbistum Berlin sollen die „pastoral genutzten Flächen“ von 2004 bis 2008 um 25 Prozent oder 50.000 Quadratmeter reduziert werden. In Bochum steht nach Angaben der Studie jede dritte Kirche zur Disposition. In Aachen ist die Lage noch dramatischer: dem dortigen Bistum könnten von derzeit 900 Kirchen in 15 Jahren nur noch 100 zur Verfügung stehen. Die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) erklärte, dass künftig fast die Hälfte ihrer bundesweit genutzten Kirchen und Kapellen nicht mehr für Gottesdienste gebraucht werde. Schon heute erfahren viele ehemalige Kirchen eine gewerbliche Nutzung, etwa als Schwimmbad, Diskothek oder Einkaufszentrum.

Salim Abdullah
Salim Abdullah, Leiter des Islam-Archivs: "Der Islam ist auf dem Vormarsch!"

Nicht mehr benötigte Gotteshäuser werden entweder abgerissen oder für gewerbliche Nutzung völlig umgewidmet. Bisher schließen die Kirchen eine Nutzung ihrer ehemaligen Gotteshäuser als Moschee zum Ärger der Moslems kategorisch aus. Der Leiter des Islam-Archivs, Salim Abdullah:

„Die Kirchen machen auch einen Fehler: Statt ihre leer stehenden Gebäude in Getränkeshops umzuwandeln, sollte man darüber nachdenken, diese den Muslimen zu übertragen.“

Denn es wäre natürlich Triumph in Vollendung auf dem Eroberungsfeldzug, wenn Moslems in die Kirchen einziehen, die Kreuze niederreißen und die islamische Sichel aufgehen lassen.

Uns von PI machen Meldungen wie diese zutiefst traurig. Aber vor allem macht es uns traurig, dass kaum jemand in Deutschland Anstoß daran nimmt. Es wird nur noch hingenommen – Deutschland hat resigniert.

(Spürnase: Cay)




Evangelische Kirche um Gefühle der Muslime besorgt

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Dhimmi-Bischöfe Axel Noack (l.) und Christoph Kähler

Die Verzweiflungstat von Pfarrer Weißelberg wird zunehmend plausibler. Die Reaktionen aus der evangelischen Kirche zu dessen Selbstverbrennung offenbaren ein unglaubliches Dhimmitum und lassen ahnen, welche Holzköpfe der Pfarrer vergeblich wachzurütteln versuchte. Zur Zeit bewegt die Kirchenvertreter nur eine Sorge: Hoffentlich hat Weißelberg nicht die Gefühle der Muslime verletzt!

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat vor einer Überbewertung der öffentlichen Selbsttötung eines ehemaligen Pfarrers in Erfurt gewarnt. «Die Tat wird das Verhältnis von Muslimen und Christen nicht trüben», sagte der stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Christoph Kähler, der Netzeitung. (…)

Es gebe in Thüringen derzeit keine Konflikte zwischen der geringen Zahl von Moscheegemeinden und den Kirchen, betonte Kähler, der auch Bischof der Thüringischen Landeskirche ist. Im Bundesland Thüringen lebten etwa 3000 Angehörige des islamischen Glaubens. Die Evangelische Kirche sei um ein gutes Verhältnis mit den Muslimen bemüht: «Wir sind in Deutschland insgesamt dabei, eine Gesprächskultur zu entwickeln und mit muslimischen Organisationen auszuhandeln.» Im Westen Deutschlands seien da bereits Erfahrungen vorhanden. Kähler sprach sich in diesem Zusammenhang für eine Diskussion über Toleranz der Gläubigen und der Evangelischen Kirche aus: «Echte Toleranz bedeutet, auszuhalten, dass ein anderer etwas anderes glaubt als man selbst.» (…)

Darf man das als Kritik an Weißelberg verstehen? War der bloß einfach nicht tolerant genug auszuhalten, dass Moslems etwas anderes glauben als er selbst?

Der Bischof der für Erfurt zuständigen Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack, sagte, es sei «schlimm, dass ein Mitarbeiter unserer Kirche so einen Weg gegangen ist.» Es wäre bedauerlich, wenn sich Muslime durch das Geschehen in Erfurt verletzt fühlten.

Na los, Ihr Dhimmi-Bischöfe, rennt hin zu den Moslems und entschuldigt Euch für Weißelbergs Rücksichtslosigkeit oder noch besser, tretet als Zeichen des guten Willens gleich selbst zum Islam über!

(Spürnase: André M.)

» Kontakt zu Bischof Axel Noack: presse@kirchenprovinz.de, Das Kirchenamt, Am Dom 2, 39104 Magdeburg, Tel.: 039/5346-0