AfD-Chef im PI-NEWS-Interview

Gauland: „Müssen im EU-Parlament weiteren Unsinn verhindern“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Dr. Alexander Gauland war am vergangenen Montag bei einer Saalveranstaltung zusammen mit dem wohl besten Redner des Deutschen Bundestages, Dr. Gottfried Curio, vielumjubelter Gast im vollbesetzten Saal eines Gasthauses im Kreis Erding. Der Andrang war so groß, dass die Veranstaltung per Lautsprecher noch in eine zweite Räumlichkeit übertragen wurde, in dem weitere rund 80 Bürger saßen. Ein Indiz, dass im ländlichen Raum die AfD enormen Zuspruch besitzt, was in den größeren linksdominierten Städten leider noch nicht in dieser Form der Fall ist.

Im Interview mit PI-NEWS geht Gauland auf die große Bedeutung ein, die die EU-Wahl für die Zukunft Deutschlands hat. Es sei höchste Zeit, dass die AfD dort ihren Teil dazu beitrage, den größten Unsinn zu verhindern. Dies könne im Verbund mit anderen rechtskonservativen Parteien Europas gelingen, bei denen die AfD vor allem im Bereich Migrationspolitik die gleichen Überzeugungen habe. Wenn dieses EU-Parlament sich nicht grundlegend reformieren lasse, dann sei dessen Auflösung das langfristige Ziel der AfD.

Hinsichtlich des antidemokratischen Verhaltens der Altparteien im Bundestag, vor allem auch bei der Wahl eines AfD-Bundestagsvizepräsidenten, sieht Gauland keinerlei positive Entwicklung. Diese Blockadepolitik der Etablierten werde wohl die nächsten Jahre so weitergehen, was die AfD aber eher noch zusätzlich ansporne. Mit seinen ehemaligen Parteikollegen der CDU habe er keinen Kontakt mehr. Vom Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble, mit dem er früher zu tun gehabt habe, sei er sehr enttäuscht, denn er habe die Blockadehaltung verteidigt.

Bei der Veranstaltung in Erding war in der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Wolfgang Kellermann zu hören, dass Alexander Gauland so langsam schon über ein Ende seiner langen politischen Karriere nachdenkt. Dies wäre höchst bedauerlich, denn er ist ein kluger Vordenker und aufgrund seines parteiinternen diplomatischen Geschicks auch ideal geeignet, um den „gärigen Haufen“ zusammenzuhalten.

Seine große Erfahrung, die er in 40 Jahren CDU-Parteizugehörigkeit sammeln konnte, in der er Frankfurter Magistrat war, im Bundesumweltministerium arbeitete und vier Jahre lang die Hessische Staatskanzlei leitete, kommt der jungen Partei zugute. Vielleicht nimmt er sich ja doch ein Vorbild an Konrad Adenauer, der noch bis ins hohe Alter von 87 Jahren Bundeskanzler war. Die große Beliebtheit Gaulands spürte man auch beim Einzug in den Erdinger Festsaal:

Am 1. Mai trat Alexander Gauland auch zusammen mit Björn Höcke bei der AfD-Kundgebung in Erfurt auf (PI-NEWS berichtete). Seine Rede ist im Gesamtvideo von Minute 49:45 bis 1:13:50 zu sehen, Höcke folgt von 1:14:20 bis 1:34:40. Die nächsten drei Wochen bis zur so wichtigen EU-Wahl dürften intensiv und spannend werden.

(Kamera: Michael Stürzenberger & Chris)


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Video: Alexander Gauland über Populismus und Demokratie

Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat am 19. Januar 2019 im Rahmen der Winterakademie des Instituts für Staatspolitik (IfS) in Schnellroda einen mehr als 40-minütigen hochinteressanten Vortrag zum Thema „Populismus“ gehalten (Video oben). Das Manuskript der Rede erscheint im kommenden Heft der Zeitschrift Sezession (Februar 2019), dessen verantwortlicher Redakteur, Götz Kubitschek, sich hier schon mal ausführlich mit dem Inhalt des Gauland-Vortrags und dem Drumherum befasst.




CDU-Quasimodo jagt AfD-Gauland

Von PETER BARTELS | Mitternacht-Sabbat am ARD-Brocken in Berlin. Drei bleich getünchte Hexen, drei klapprige Hexenmeister. Opfer: “Nathan”, der Leise, AfD-Chef Alexander Gauland. Hexe Maische: “Ist er ein Rassist?” Hexe Amann: „Ich fürchte, ja!“ Kreisch und Heul: Auf den Scheiterhaufen mit ihm. Brenne, AfD, brenne…

Das Plakat an der „Nazi-Eiche“ hatte sich wie immer journalistisch getarnt: “Im Visier des Verfassungsschutzes: Bedroht die AfD die Demokratie?“ Das Pentagram des Hexensabbats:

  • Jörn Kruse (70), Ex-AfD-Fraktionschef, Hamburg, Typ Hein Mück: „Rechtsruck“ … „Nazi-Diktion“ … “Rechtsradikale” … Hach, endlich Abrechnung!
  • Herbert Reul (66, CDU), NRW-“Innenminister”, Typ Quasimodo mit Fistelstimme: Die „Parteifarbe der AfD ist braun, nicht blau.”
  • Wolfgang Herles (68), Ex-ZDF-Moslemmännchen, Typ Hagen von Tronje: “Einer wie Höcke darf nicht in der AfD sein. Höcke ist ein Goebbels-Imitator. Meine Toleranz hat ein Ende.“ Seine Tümelei bei TICHYs EINBLICK auch?
  • Katja Kipping (41), „SED-Linke“, Typ böse Schwiegermutter (rotgefärbt, aber bleich geschminkt): “Ich brauche keinen Geheimdienst, um zu wissen, dass die AfD demokratiefeindlich ist.“
  • Melanie Amann (41), „Spiegelbaronin“, Typ Fluntsch-Furie, blondgefärbt, aber dick getüncht: Der „Warnschuss“ des Verfassungsschutzes dürfte „die Reihen eher schließen“.

AUßER KONKURRENZ, aber immer vorneweg oder meistens hinterher: Sandra Maischberger, bittere 52, Typ “Topfblume”. Uuund Ernst Elitz, hoffnungslose 77, Reibach-Rentner (“Deutschlandradio”), Typ: Ombuds-Oppa.

Gauland: „Prüffall“-Einstufung der AfD Eingriff in die Demokratie

Auf dem Scheiterhaufen: Alexander Gauland (77), AfD-Vorsitzender: „Der Verfassungsschutz macht die AfD zum ‚Prüffall‘, den es gesetzlich gar nicht gibt, das ist ein Eingriff in die Demokratie!“ …“Hexe“ Maische fragt nach bei CDU-Quasimodo: „Stimmt das?“. Der klappt das Karl Dall-Auge runter: „Das wird aber seit Jahrzehnten so gemacht, hat keinen Menschen aufgeregt!“ … Maische: „Also doch grundgesetzwidrig?“ Reul: „Keine Ahnung, bin kein Jurist!“

Opfer Gauland: „Ein Riesenskandal!! Der „Spiegel“ hat das Verfassungsschutz-Papier v o r uns bekommen!“… Hexe Amann errötet selbst durch die Schminke, wiegelt natürlich ab: „Skandal finde ich zu hart – der TAGESSPIEGEL hat es doch auch bekommen …“ Maische gesteht in kaum unterdrücktem Stolz: „Das Rechercheteam von NDR und SÜDDEUTSCHE auch …“

Alexander Gauland (AfD).

Gauland, der AfD-Mann auf dem Scheiterhaufen: „Wir sind eine ur-demokratische Partei … Höcke ist ein sehr kluger, gebildeter Mann, der eine übersteigerte Liebe zu diesem Land hat. Er ist kein Nazi. Er ist Geschichtslehrer und mit leidenschaftlichem Herzen in die Geschichte dieses Landes verliebt. Auch wenn er manchmal Dinge sagt, die ich nicht teile. Höcke drückt aus, was Kohl einmal mit der geistig-moralischen Wende gemeint hat.“

Dem Ombudsmann-Oppa müssen an dieser Stelle offenbar die Kukident-Beißer auf die Tastatur gefallen sein: “Hammer des Abends! Da muss man sich erst mal fassen!” CDU-Quasimodo Reul fistelt drohend: “Sagen Sie das nicht noch mal!“ Gauland: „Ich kann das auch ein drittes Mal sagen.“ Jetzt blinzelt Quasimodo Reul aber empört: „Unverschämtheit! Kohl gleichzusetzen mit diesem Typen.“

Hexen, Hexenmeister und Mainstream-Magier

Der Ombuds-Oppa hinterher, offenbar wieder mit Kuki und feste druff: “Uff! Selten war eine Talkrunde so fassungslos. Aber wenn schon, denn schon: “Der Verfassungsschutz hat bei Gauland völkisch-nationalistische Gesellschaftsbilder aufgespürt.” Auf-ge-spürt, nicht bewiesen … Man ahnt, warum Axel Springer Oppa Ernstl nicht mal zum Pförtner gemacht hätte …

Wenn Hexen, Hexenmeister und Mainstream-Magier gemeinsam in den Scheiterhaufen pusten, wird’s heiß, Gauland versucht zu kühlen: „Die Sache in Chemnitz ist etwas aus dem Ruder gelaufen. Das bestreite ich gar nicht. Wir müssen aufpassen, dass sich keine Leute anschließen, die mit uns nichts zu tun haben.“

Has‘-Has‘-Has‘: Die Meute geifert gieriger. Maische zur Spiegelbaronin: “Finden Sie richtig, dass der Verfassungsschutz die AfD zum Prüffall macht?“ Die errötet zwar wieder, kotzt trotzdem ab: “Ja, finde ich richtig: Wer Muslime ausgrenzt, Feinde dämonisiert, Hass und Hetze verbreitet – wenn das kein Prüffall ist, weiß ich auch nicht …“ Ihre SED-LINKE Hexen-Schwester Kipping weiß auch nicht mehr, trotzdem: “Sie halten die Hand schützend über Nazis wie Höcke … Zwischen Gauland und Höcke passt kein Blatt” …

Gauland: Wir wollen Deutschland bleiben, nicht Auflösung in Richtung Europa

Die ARD-Topfblume maischt schnell ein Gauland-Zitat ein: „Wir sollen uns als Volk und Nation in einem großen Ganzen auflösen. Wir wollen aber Deutschland bleiben.“… Der Mann auf dem Scheiterhaufen, immer noch mit Gesundem Menschenverstand zur Hexensabbat-Runde: “Die anderen Parteien wollen die Auflösung des deutschen Nationalstaats in Richtung Europa. Die AfD nicht!”

Herbert Reul (CDU).

CDU-Quasimodo Reul fistelt wieder: „Verschwörungstheorien!!“ Und die Topfblume insinuiert listig: “Ist Gauland also ein Rassist?” Die Spiegelbaronin in grünem (sic) Satinblüschen: „Ja! Gauland wollte sogar Integrationsbeauftragte Özoguz nach Anatolien entsorgen … Das sind Begriffe, die man sonst für Abfall verwendet.“

Natürlich wußte die Spiegelbaronin, dass der dicke Berufsschullehrer Gabriel (SPD), der sich später als Außenminister tarnte, selbst Kanzlerin Merkel “entsorgen” wollte, sogar “rückstandsfrei”, was nur im Gasofen geht, wie auch der schwule SPD-Kahrs hätte wissen müssen, als er Gauland einen “miesen, dreckigen Hetzer” nannte: “Solche Arschlöcher brauchen wir nicht”. Klar, Oberst Tunte braucht junge Arschlöcher, die aber erst einen Kasten Bier holen müssen, bevor seine “Schulung” beginnt. So what, Melanie Amann, einmal Relotius, immer Relotius, gell?

Die Wahrheit über diesen Hexensabbat, den keiner sah, weils Mitternacht war, ganz zum Schluss: CDU-Quasimodo Reul zu Gauland, dem Mann auf dem Scheiterhaufen: “Säubern Sie die Partei von diesen Figuren!“… Gewitterhexe Amann: “Die Mehrheit in der AfD ist der Typ Kruse, nicht Höcke.“ BILD-Ombuds-Oppa: “Das war ein Talk der Kategorie: Entlarvend.”

Wo er recht hat … Entlarvend für Merkels Medien-Meute und Parteien: Der Verfassungsschutz soll endlich schaffen, was die Fresssäcke und Lügenbolde in Berlin allein nicht mehr schaffen. Nicht in Brüssel, Thüringen, Brandenburg und Sachsen. Entlarvend auch für den grauen, alten Ombudsmann-Oppa!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Video: Gauland bei MAISCHE – Natürlich „Migrationspakt“!

Von PETER BARTELS | Donnerwetter!! „Maischberger“ macht heute (22.45 Uhr, ARD) “Migrationspakt: Chance oder Risiko?“. Die AfD ist wieder mal Schuld. Darum ist auch AfD-Chef Alexander Gauland dabei. Ausnahmsweise! Immerhin, man darf gespannt sein …

Die AfD ist “Schuld”, weil sie den „Migrationspakt“ in letzter Minute im Bundestag auf die Tagesordnung geprügelt hatte. Seitdem reibt sich ganz Deutschland die Augen. Merkel, die ihn einst der UNO aufs Auge gedrückt hatte, wollte ihn heimlich, still und leise am Parlament vorbei in die Geschichtsbücher winken. Damit ihre Lüge von 2015 zur Wahrheit werde. Alternativlos!

Zum Glück hat die AfD aufgepasst. Und nun ist die Diskussion halt mal da … Wohin heute Abend im TV die Reise geht, ahnt jeder, der die Couch-Besetzung von Maisches Untersuchungsausschuss liest:

  • Manfred Weber, öliger CSU-EU-ropäer …
  • Cem Özdemir, glubschäugiger GRÜNER Spätzle-Türke …
  • Gesine Schwan, SPD-Polit-Professorin, Bundespräsidentin for never …
  • Claus Strunz, SAT 1-Moderator, der sogar einen Anti-Migrationspakt will …
  • Und Alexander Gauland, der AfD-Chef, der will, was längst Millionen wollen: Deutschland muß „Nein“ sagen …

Der alte, weise Mann weiß, was drin steht: Die finale Abschaffung Deutschlands. Natürlich staatsrechtlich unverbindlich, aber politisch gewollt, also Zug und Zug via Justiz rechtlich verbindlich. Die normative Kraft des Faktischen halt. Nicht irgendwann – jetzt … gleich … sofort!

Deutschland kennt das seit spätestens 1989. Und seit neulich im November 2015. Seitdem sterben die Volksparteien, wird die AfD immer größer. Merkel? Nun sind ihre “Gäste” halt mal da … Das kinderlose Muttchen wurde erst Rot, dann GRÜN, dann bereitete es die Rente in der Datsche vor…

Wir dürfen gespannt sein, wie oft Maische den Mann, dem sie die Sendung verdankt, zu Wort kommen lassen wird. Wie genüsslich sie Gauland von CSU-Weber, Sozi-Suse Schwan und den Spätzle-Türken stumm labern läßt. Gut, Strunz ist auch noch da. Die Frage wird sein: Was erlauben (sich) Struuunz …Ja, was …

Kontakt zur Redaktion:

WDR, Redaktion „Maischberger“
Appellhofplatz 1
50667 Köln
maischberger@wdr.de


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Die starke Rede des AfD-Chefs

Von BEOBACHTER | Die fast kindische Freude der Kanzlerin-Claqueure nach Merkels Spitze auf Alice Weidel („Das Schöne an freiheitlichen Debatten ist, dass jeder über das spricht, was er für wichtig hält“) währte nicht lange. AfD-Chef Alexander Gauland schenkte Regierung und Altparteien zur Generaldebatte im Bundestag Fakten und Wahrheiten ein, dass ihnen Hören und Sehen verging. Es war eine der bisher stärksten Reden Gaulands im Bundestag, nur unterbrochen von Applaus der eigenen Partei. Tumulte und Zwischenrufe wie üblich blieben weitgehend aus, es schien, als wenn Gaulands Worte Eindruck auch beim politischen Gegner hinterließen.

Hier Gaulands Rede in Kurzfassung:

Zur überzogenen Klima-Hysterie: „Es geht nicht um Stickoxide, sondern um Hochmoral. Die einen predigen sie, die anderen bezahlen sie.“

Zu Massenprotesten in Frankreich: „Ob diese Demonstrationen auch Deutschland bald erreichen? Gründe gäbe es genügend. Den protestierenden französischen Autofahrern gehört unsere ungeteilte Sympathie.“

Gauland zitiert Heinrich Heine: „Der zehnte Teil, was die Menschen in Deutschland erduldet haben, hätte in Frankreich 36 Revolutionen hervorgerufen.“

Zum Dieselfahrverbot A 40 Ruhrgebiet: „Es trifft Pendler noch stärker als Preiserhöhungen. Werden Dieselfahrer auf die Straße gehen? Heine: die deutsche Geduld und die französische unterscheiden sich sehr.“

Zu Macrons Rede im Bundestag: „Jeder von uns wird […] einen wachsenden Teil seines Haushaltes und seiner Steuereinnahmen teilen müssen, sagte der französische Präsident. Das wäre nicht die erste aus finanziellen Gründen arrangierte Ehe, die öffentlich als Liebesheirat verkauft wird. Die AfD bekennt sich aber nur zum Ehevertrag, der in Maastricht geschlossen wurde. Und der nicht eine Teilung der Steuereinnahmen zur Übernahme der Schulden anderer beinhaltet.“

Zur Feinstaubbelastung: „Es gibt keinen Beleg bis heute, dass eine Stickoxidkonzentration über 40 Mikrogramm Gesundheitsschäden auslöst. Der Grenzwert an Arbeitsplätzen in Deutschland und der EU liegt bei 950 Mikrogramm.“

Zu fehlenden Migrations-Obergrenzen: „Für Feinstaub und Stickoxiden gelten penibel überwachte Obergrenzen. Für Migration nicht. Dabei sind die gelegentlich tödlichen Nebenwirkungen von Migration im Gegensatz zu Feinstaub offensichtlich. Eben erst hat ein abgelehnter aber geduldeter Asylbewerber einem Rentner in Wittenburg die Kehle durchgeschnitten.“

Zu den unklaren Migrationskosten: „Migration kostet beachtliche Summen, die von der Bundesregierung diskret beschwiegen werden. Wer die Regierung fragt, wird in ein Labyrinth von Statistiken und Zuständigkeiten geschickt. Nur die eine entscheidende Zahl gibt es nicht für alle Aufwendungen für einen klar definierten Personenkreis.“

Zu den Kostenschätzungen zwischen 30 und 55 Milliarden pro Jahr: „Zum Vergleich: Elterngeld 6,4 Mrd. Euro, Autobahnen und Bundesstraßen 6,6 Mrd., Jahresetat des Forschungsministeriums 17 Mrd. Euro.

Zum Kosten/Nutzen-Aspekt: „Ein Großteil der aktuellen Einwanderer gehört in die Kategorie Primär- oder Sekundäranalphabeten. 70 Prozent der Immigranten brechen ihre Lehre ab. 30 Prozent der Häftlinge in deutschen Gefängnissen sind Ausländer.“

Zur Situation von Deutschen: „Aber 40 Prozent der Deutschen müssen sich auf Altersarmut einstellen. Fast jedem zweiten Bürger, der ab 2030 in Rente geht, droht eine Altersversorgung aus der gesetzlichen Rentenversicherung unterhalb der Armutsgrenze. Es fehlt überall an Geld, obwohl wir angeblich so viel haben.“

Zum Sozialstaat ohne Obergrenzen: „Sozialstaat und offene Grenzen kann nicht funktionieren. Das ist so, als wenn man im Winter das Fenster aufreißt und zugleich die Heizung immer höher dreht, um die Temperatur zu halten.“

„Die Bevölkerung Afrikas wächst alle 12 Tage um 1 Mio Menschen. Das heißt, die Zahl der in Deutschland aufgenommenen 1,5 Mio Migranten wird in Afrika in 18 Tagen nachgeboren. Was wir getan haben und tun werden, wird dort nicht einmal bemerkt.“

„Der UN-Migrationspakt nennt die Hauptfluchtursache mit keiner Silbe: Die Bevölkerungsexplosion. Wer Europa als Abflussbecken dafür anbietet, wird Europa schwächen und Afrika kein bisschen helfen.“

Zur Pakt-Kritik von CDU-Leuten: „Der Widerstand in der CDU wächst. Herr Spahn will über ihn abstimmen lassen. Herr Ramsauer ist der Meinung, der Pakt öffnet dem Flüchtlingsstrom nach Deutschland Tür und Tor. Das ist einer Ihrer Abgeordneten, liebe Kollegen von der CDU.“

Zur „Unverbindlichkeit“ des Paktes: „Er soll Migration ordnen, illegale Einwanderung eindämmen und das Schlepperwesen bekämpfen. Könnten Sie der Öffentlichkeit einmal erklären, wie das funktionieren soll mit einem völlig unverbindlichen Papier?“

Schluss-Zitat mit Abraham Lincoln: „Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die bezahlen.“




CDU bei Maybrit Illner? Lieber Nazi-Zoff zwischen Gauland und Göring

Von PETER BARTELS | Die Merkel-CDU hat eine Million Wähler an die AfD verloren – humpelt netto bei 19 Prozent … Die Widdewitt-SPD hat eine Million an die AfD verloren – keucht bei 14 Prozent … Wer im ZDF bei „Maybrit Illner“ sah, wie hilflos die beiden „Volksparteien“ von gestern (40 bis 45%), den GRÜNEN und der AfD die Politik überließen, weiß: Da ist kein Hopfen, da ist kein Malz, da ist der Gesunde Menschenverstand offenbar auf Dauer verloren …

Da lallt ein Paul Ziemiak (33), Chef der Jungen Union, wie gerade aus der Suffnacht erwacht: „Die AfD sammelt Protestwähler und Rechtsradikale“… Für so einen Satz wäre er bei Kohl zum Pförtner im Adenauerhaus degradiert worden, Strauß hätte ihn wahrscheinlich gleich in sein Heimatland Polen entsorgt: Eine Million CDU-Wähler „Rechtsradikale“? Deutsch: „Nazis?“ Haben die US-Ankläger in „Nürnberg“ etwa Adenauer vergessen? … War „Bimbes“ einer von Globkes fünfter Kolonne?? Lech Walesa ein Papst-Verschwörer? Hat „Mutti“ Merkel die CDU also nur „endlich“ entnazifiziert, von Christen und Gott entheiligt?

  • Da piepst eine nette blonde Plumpabacke namens Franziska Giffey (40), gelernte Verwaltungs-Wirtin, jetzt „Familienministerin“, wie live vom Mond: Bitte Sachthemen … Politik muß endlich die Sprache der normalen Bürger sprechen. Und so weiter … Pieps, Pieps, Pieps!
  • Da geht der ZDF-Untersuchungsausschuss, der früher Talkshow hieß, erst richtig los, als er bei AfD-Chef Alexander Gauland (77) ankam. Obwohl der Ausschuss doch hieß: „Neustart ohne Merkel – wer wird gewinnen und wer verlieren?“ Der „Gesunde Menschenverstand“ des alten, weisen Mannes platzte mit der von Wissenschaftlern längst belegten Tatsache raus, die von „Wissenschaftlern“ (Soziologen, Philologen, Politikern und anderen Vereinsmeiern des „Weltklima-Rates“) geifernd bestritten wird: „Der deutsche Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß beträgt 2 Prozent … Wir können die Welt nicht retten … Die Erderwärmung ist nicht menschengemacht, sie hat überwiegend natürliche Ursachen!“

Und schon kreischt die GRÜNE „Klimaexpertin“ Göring-Eckardt (52) dazwischen: „Quatsch! Fake-News!“ Gibt dann aber verkniffen zu: „Ja, nur 2 Prozent“. Fordert aber, weil sie fühlt: „Deutschland ist Industrienation, also Vorreiter!“ Deutsch: Wenn viele lügen, wird Lüge Wahrheit. Wie in Chemnitz … Natürlich hat die „Klimaexpertin“ mit dem abgebrochenen Theologiestudium nie Zeit gehabt Seneca zu lesen. Der schrieb schon vor 2000 Jahren von Klimakatastrophen, die ganze Inseln und große Städte verschwinden ließen … Vorher grünes Land in furztrockene Wüsten verwandelten … Der Philosoph (Stoiker, sowas wie Fast-Christ) Seneca gab der „Gottheit“ die Schuld an den damaligen, welterschütternden Klimakatastrophen. Klar, die Göring, die GRÜNEN und Diesel gab’s ja noch nicht …

Und der geborene Pole (Stettin) und gelernte Deutsche und CDU- „Klimaexperte“ Ziemiak rieb sich so dämlich die von Arbeit geschonten Hände, dass es sogar Josef Nyary, dem BILD-Kritiker, ein Zitat wert war: „Gut, AfD und GRÜNE so zu hören“, spottet Ziemiak,“denn das zeigt, wie gut es ist, dass wir Volksparteien haben!“ Großverdiener und Großmaul  Ziemiak wurde wahrscheinlich bei der Abi-Matheprüfung in Iserlon von Claudia Roth geprüft und durchgewinkt, sonst wüßte er, dass 19 Prozent nicht mehr, sondern weniger als 45 Prozent sind. Volkspartei? Volkskrümelpartei!!

Je nun, so ist das Zeitalter der gefühlten Wahrheit und Wissenschaft halt. Gott hat seine Zeit auf der Erde verplempert, Archimedes hat umsonst gelebt … Immerhin hat Ziemiak offenbar in der Rhetorik-Schule von Aristoteles den Kurs Topik belegt – wir nennen das heute dank Marx „Dialektik“, der Mann ohne Beruf: „Die GRÜNEN sagen, die Luft wird immer schlechter, aber das stimmt nicht, nur die Messwerte werden immer strenger.“ Hier zieht mein BILD-Jupp der GRÜNEN Göring sogar die „Weltverbesserungsfaust“ aus der Tasche, die ihr violetter Fummel natürlich nicht hat. Dafür spreizt sie die Fingerspitzen mit dem Schwulen-Symbolring am Mittelfinger (zwei Söhne aus früherem Leben!) wie zum Gebet, barmt: „An den Strassen, wo die Luft besonders stark belastet ist, wohnen die ärmsten Leute.“ Dass hier die „Messgeräte“ besonders tief und grün justiert wurden, sagt sie natürlich nicht. Auch nicht, dass die Grenzwerte für Autos unterhalb der Kniehöhe von der grünen EU mehr als doppelt so niedrig angesetzt wurden, als sie den Menschen in den Wohnungen zugemutet werden (Strasse 40, Wohnung 90 Milligramm).

Jedenfalls klatscht das „demokratisch“ handverlesene ZDF-Publikum sich die Händchen grün. Erst recht, als Frau Fast-Pastorin (sie ist seit der Scheidung immerhin mit einem EKD-Vize verpartnert!!) beim Thema Migration wie eine Furie auf AfD-Gauland losgeht: „Sie kuscheln mit den Nazi!“ Der AfD-Chef, der 40 Jahre CDU war (als sie noch CDU war): „Lassen Sie doch den Quatsch … Sie wissen gar nicht, was Nazis sind! … Ich habe als Kind noch erlebt, wie meine Eltern Angst gehabt haben!“

Die GRÜNE webt ihre Mainstream-Matte unbeirrt weiter: „Sie rollen den Hooligans den Teppich aus … Sie sind derjenige, der Hass und Hetze schürt!“ Die Merkel-Meßdienerin merkt nicht, dass sie längst  die häßliche Denk-, Sprech- und Stasi-Kahane in einem gibt: Kein Nazi, aber eben doch Kuschel-Hooligan, das reicht; je weiter weg vom Tatort, desto näher die Wahrheit, die wir wollen. Frag nach bei Mutti, die war sogar 3000 Kilometer weg von der Wahrheit Chemnitz … Und natürlich klatschen die gefühlten Deutschen im ZDF-Kloster sich wieder die Patschehändchen grün. Dass die Antifa des Paten Stegner (SPD) längst wie Hitlers SA durch die Strassen marodiert, kann, soll, muß man links liegen lassen. Sie dienen ja Merkels Meute und Mainstream, verdienen also mehr als  nur  Wohlwollen. Seufz: Nicht nur die Zecken machen hernach an der Kasse Klimper-Klimper!

Jetzt aber endlich CDU? Doch nicht bei Maybritchen, Gauland ist da, und er weint noch nicht, also lieber AfD: Parteispenden aus dem Ausland! „Sie haben 18 Juristen, haben die nichts gemerkt?“ So heuchelte die im Roten SED-Kloster Leipzig gedrillte ZK-Nonne unter der ZDF-Tarnkappe. Der stets höfliche Nyary nennt das einen „netten Versuch!“ Gauland der „alte Hase“ bleibt Gentlemen: „ Liebe Frau Illner, es wußte kein Jurist bei uns in Berlin, was im (fernen) Kreisverband Bodensee vorgeht. Ich habe es selber erst aus der Presse erfahren.“ Und weil er schon mal beim Gesunden Menschenverstand ist: „Herr Höcke, den ich sehr schätze, hat völlig recht: Das Holocaust-Denkmal ist ein Mahnmal unserer Schande!“ Und: „Die Deutsche Presse Agentur hat daraus gemacht, ‚die Holocaust-Erinnerung sei eine Schande‘. Aber das hat Höcke überhaupt nicht gesagt!“

Der gute Gauland weiß offenbar immer noch nicht, dass der DPA-Chefredakteur Sven Gösmann (52) heißt. Und der war stellv.Chefredakteur bei BILD-Chef Kai Diekmann, lernte da korrektes Recherchieren. Ja, bei genau jenem Kaischi, der später die Analphabeten der  Merkel-Migranten zu Facharbeitern, Ingenieuren und Ärzten upgratete … Um sich endlich mal bei den Roten Socken einen weissen Fuß zu machen. Aber vielleicht war Gauland wiedermal nur zu höflich …

Das Irre an Gehirnwäschen: Die Gewaschene merken nicht, dass sie längst subkutan gewaschen wurden. Wie die Deutschen von den Nazis, dann von den Maxwell- Amis. Sogar das Christkind verlor gegen den Coca Cola- Weihnachtsmann! Später mampfte sich die Big Mac-Generation erst fett, um sich dann  bei Subway und Star Bucks wieder schlang zu schlürfen. Jetzt sind sie halt One World-Apologeten: Deutsche raus, Arabia und Afrika rein. Sie wollen ja alle in den Himmel, egal in welchen …

Die Zuschauer guckten betröppelt, und ein Pharisäer, der schon mal ohne Tritt, aber auf dem Arsch den „Westerwald“grölt, plustert sich auf Gauland los: Wenn wir vernünftige Politik machen, wird sich auch die AfD dann am Ende erledigen!“

Und dann sagt der Dämlack auch noch, warum die Millionen ehemaligen CDU-Wähler jetzt erst recht die AfD wählen werden: „In der AfD wird offen gegen Menschen anderer Religionen, anderer Hautfarbe gehetzt, da brauche ich keinen Verfassungsschutz, da brauche ich nur Youtube oder Zeitung zu lesen.“

Der Bengel sagt tatsächlich „Zeitungen“ … Obwohls die kaum noch gibt. Und wenn, steht in allen dieselbe Liternei: Refugees Welcome!! Der alte, weise Nyary in BILD zu guter Letzt: Stell dir vor, das Thema heißt CDU – und alle reden über GRÜNE und die AfD… Der alte, weisse PI-NEWS-Mann ergänzt: Alle wissen, dass Merkel weg ist, nur sie nicht …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Gauland: „Deutschland soll zum Siedlungsgebiet werden“

Von JUPITER | Man braucht nur auf die Liste der UN-Mitgliedsstaaten zu schauen, die dem „großen Wurf“ des UN-Migrationspaktes am 10. Dezember zustimmen wollen, um zu erkennen, welchen Trojaner sich insbesondere Deutschland mit einer Anerkennung einhandeln würde. Wer will allen Ernstes glauben, dass zum Beispiel ein Warlord-Staat wie Libyen oder zahllose andere arme und ärmste Länder weltweit künftig ihre sozialen Standards auf den deutschen Level anheben könnten und würden, damit ihre Bürger nicht auf Wanderschaft gehen und nicht in die deutschen Sozialsysteme einsickern?

Genau das aber wollen die Abgeordneten der Regierungskoalition und Oppositionsparteien im Bundestag – außer der AfD – den Bürgern im Land mit unverschämter Dreistigkeit weismachen. Unionsfraktionsvize Stephan Harbarth (CDU) behauptete: „Wir müssen die Standards weltweit angleichen.“ Wer gegen den Pakt sei, „der sorgt dafür, dass noch mehr Migranten nach Europa kommen“, und handle gegen das nationale Interesse Deutschlands.

Diesem denklogischen Unsinn widersprach die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch in einer Intervention während der Plenardebatte am Donnerstag mit messerscharfer Logik: „Wer will und kann seine Standards auf das Niveau Deutschlands heben?“, fragte sie. Sie sehe „nur Verpflichtungen für uns, nicht für Migranten“.

Und AfD-Chef Alexander Gauland stellte klar: „Was für ein Märchen. Die meisten der Unterzeichnerländer werden niemals Zielländer von Migranten.“ Dieses Papier sei der erste Schritt, Migration zu einem Menschenrecht zu machen, das Staatenrecht übersteige und zu Völkergewohnheitsrecht werde.

Deutschland verpflichte sich, so der AfD-Fraktionschef, dass alle Migranten, ungeachtet ihres Migrationsstatus ihre Menschenrechte durch einen sicheren Zugang zu Grundleistungsrechten wahrnehmen können. Das sei Einwanderung in die Sozialsysteme. Er fügte süffisant hinzu: „Dazu will sich die Bundesregierung verpflichten, allerdings unverbindlich. Hölzernes Eisen.“

Gauland an die Regierung gewandt: „Für wie dumm halten sie uns eigentlich alle und ihre Wähler draußen?“

Linke Träumer und globalistische Eliten wollten das Land klammheimlich von einem Nationalstaat in ein Siedlungsgebiet umwandeln, erklärte der AfD-Chef.

Mit der Debatte wollte insbesondere die Union gegen die AfD im Bundestag punkten, hieß es im Vorfeld. Doch jeder konnte spüren, dass es ihr und der Opposition schlicht an stichhaltigen Begründungen fehlte. So wurde plump mit argumentativen Armseligkeiten geholzt wie vom NRW-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP), der alle AfD-Fakten per se als falsch bezeichnete. Oder es wurden hilflose und schäbig zu nennende Vergleiche gezogen wie von Christoph Matschie (SPD), der die AfD-Initiative in die Nähe der November-Pogrome gegen die Juden zur Nazi-Zeit stellte.

Die AfD steht indes nicht allein mit ihrer Kritik. Von den Regierungsrednern peinlich verschwiegen, aber unsichtbar im Raum schwebten argumentativ starke Verbündete; Staaten, die sich einer Zustimmung verweigern  oder dies noch beabsichtigen. Die USA, Österreich, Australien, Ungarn Kroatien, Polen, wahrscheinlich Italien, Schweiz, Dänemark. Während der Debatte wurde bekannt, dass sich voraussichtlich auch Israel der Zustimmung verweigern wird.

Sind das alles Rechtspopulisten und Nazis?




„Hetzjagd“-Debatte im Bundestag: Gauland greift Merkel frontal an

AfD-Chef Alexander Gauland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel heute im Bundestag bei der Debatte über die Vorfälle in Chemnitz und Köthen frontal angegriffen. Er warf ihr in der „Hetzjagd“-Debatte „Fake News“ vor. Gauland: „Der innere Friede in unserem Land ist gefährdet, ein Riss geht durch unsere Gesellschaft.“ Weiter: „Die Wahrheit ist, es hat in Chemnitz keine Menschenjagden gegeben.“ Und schließlich: „Hass ist keine Straftat und hat meistens einen Grund.“ In Richtung der Kanzlerin sagte er: „Verbarrikadieren Sie sich nur weiter im Bundeskanzleramt. Ich wiederhole meine Frage: Wer gefährdet den politischen Frieden?“




AfD muss im medialen Krieg professioneller werden

Von BEOBACHTER | Spätestens seit dem systematisch geplanten „Hinrichtungs“-Interview des ZDF-Scharfrichters Thomas Walde mit AfD-Chef Alexander Gauland kann kein Zweifel mehr daran bestehen, dass die Öffentlich-Rechtlichen der AfD den Krieg erklärt haben. Die Alternativen sollten diese Erfahrung sportlich und zum Anlass nehmen, ihre mediale Professionalität noch zu verbessern.

Nüchtern betrachtet, hat das Imperium am vergangenen Sonntag zurückgeschlagen. Grund: Die AfD hat zuletzt zu Recht keinen Zweifel daran gelassen (siehe Urteil Rundfunkbeitrag), dass es so mit ARD und ZDF nicht mehr weitergehen wird/kann, sobald sie in entsprechende politische Verantwortung kommt. ARD und ZDF dürften diese Kampfansage als Überlebensfrage empfinden, umso mehr, als sich die AfD im stetigen Aufwind befindet.

Die AfD wirkt, und die ÖR reagieren hektisch. Es geht immerhin um Sein oder Nichtsein von bestens dotierten Chefsesselfiguren, die es sich dort bequem gemacht haben. Ergo: mit journalistisch fairem Umgang, sogar Schonung, kann die AfD bei den ÖR-Oberen und Erfüllungstypen wie Walde nicht rechnen. Man wird dort alles tun, um ihr zu schaden. Jedermann soll sehen, so die Logik, dass die AfD „nichts drauf hat“, wie Walde stereotyp anklingen ließ.

Eine PI-NEWS-Analyse der zurückliegenden drei ZDF-Sommer-Interviews mit Thomas Walde zeigt denn auch eklatante Vorteils-Unterschiede bei den 20-Minuten-Gesprächen für die Partei-Chefs Christian Lindner (FDP, 22.07.18, Video hier) und Bernd Riexinger (LINKE, 29.07.18, Video hier) einerseits und Alexander Gauland (AfD, 12.08.18, Video hier) andererseits. Der Eindruck täuscht nicht und ist auch nicht überzeichnet, wenn man das Gauland-Interview als vorsätzliche mediale öffentliche Hinrichtung bezeichnet (PI-NEWS berichtete mehrfach bereits hier und hier über das Interview).

Das fängt mit der Lokation an. Völlig abgeschirmte, unzugängliche Sendeorte für Lindner (Hochhaus-Terrasse in Düsseldorf) und Riexinger (Teehaus Weißburg Park Stuttgart), dagegen ein völlig ungeschützter und damit ungeeigneter Ort für Gauland (offener Binnenkahn an der Straße in Potsdam). Subtiler, weil abträglich ins Unterbewusstsein dringend, agierte die ZDF-Regie bei der Bildführung: hier ein ruhiger, neutraler Bildhintergrund für FDP und LINKE, bei Gauland blickstörende, herumkurvende Schiffe, die vom Interviewpartner ablenken. Eine Kleinigkeit, gewiss, aber die ZDF-Redakteure machen nichts ohne Grund.

Unterschiede auch bei den Gesprächs-Intros: bei Lindner (Sie machen einen Jagdschein?) und Riexinger (Bemerkung zum Wetter) durfte es zu Beginn menscheln, Gauland wurde knapp wie ein ungebetener Gast begrüßt und von Walde sogleich zur journalistischen Richtbank geführt. Um ihn gleich mit einer Totmacherfrage zu überfallen: „Klimawandel. Wie lauten Ihre Lösungsvorschläge?“ Genauso gut hätte Walde fragen können: Krieg und Krankheit weltweit. Ihre Lösungsvorschläge bitte! Was, Sie haben kein Konzept?

Als unverzeihlich aber muss dem ZDF seine Rolle als hinterfotziger Gastgeber angekreidet werden. Zur Regel Nummer 1 gehört, dass dem Gast unter allen Umständen physische Unversehrtheit garantiert werden muss. Wie hinreichend bekannt, versuchte die ZDF-Regie, Gauland durch Störer mental aus dem Konzept zu bringen und hielt noch voyeuristisch mit Richtmikrophon und Kamera drauf. Ein doppelter Fauxpas. Das schändliche Triple setzte Walde, selbst als er unterstellte, Gauland habe die Störer selbst mitgebracht. Ein bisher wohl einmaliger, ungeheuerlicher Vorgang, dem etwas Bestelltes anhaftet. Zumal eine beschämende Provokation und Kriegserklärung auf offener Bühne. Diejenigen, die täglich im ÖR-TV den Heerscharen von Fremden aus aller Welt Gastfreundschaft und Willkommen zurufen, treten das heilige Gastrecht gegen deutsche Politiker mit Füßen. Hat sich der ZDF-Intendant entschuldigt?

Hier zeigten sich aber auch die Achillesverse der AfD und das Lindenblatt bei Gauland, dem hochintelligenten Vernunftsmenschen mit grundsoliden Ansichten, dem erfahrenen Politiker von menschlich-symphatischer Art. Als Gentleman der alten Schule bewahrte er Haltung und Fassung bis zuletzt. Respekt! Die überwiegende Mehrheit der Zuschauer hätte aber auch Verständnis gehabt, wenn er spätestens bei Interviewminute 11:30 die Reißleine gezogen hätte. Zur noch zu gering ausgeprägten medialen Professionalität seiner Entourage gehört auch, dass er sich anschließend selbst öffentlich verteidigen musste. Hier hätten ihm seine Bodyguards in Pressestelle und Parteibüro medial brachial beispringen müssen.

Zum Jammern besteht indes für die AfD kein Anlass. Jedenfalls nicht über harte, unvorhergesehene, auch unfaire Fragen von Journalisten. Die gehören zum Geschäft. Die AfD muss sich aber medial professioneller aufstellen. Sie muss zuallererst verinnerlichen, dass Interviewangebote kein Gnadenbeweis des ÖR-TVs sind, sondern gebührenbezahlte und verbriefte Bringschuld der Sender. Nur wer solcherart Robustheit und Selbstverständlichkeit mitbringt, kann den medialen Henkern innerlich Paroli bieten. Dazu gehört, dass Interviews vom Kaliber ÖR bis ins Kleinste exerziert werden müssen: thematisch, inhaltlich, mögliche Frage für Frage, Überraschung, Unvorhergesehenes eingebaut. Nur rhetorische Naturtalente können das unvorbereitet aus dem Ärmel schütteln. Alle anderen brauchen Training durch erfahrene Experten.

Interviews, die ein Millionenpublikum ansprechen, bedürfen akribischer Vorbereitung. Wenn Walde im Stern behauptet, das ZDF gebe vorher keine Fragen heraus, so ist das natürlich dreist gelogen. Er selbst hatte am Schluss des letzten Lindner-Interviews verraten, dass er Bernd Riexinger von den LINKEN zur Solidarität befragen werde. Der Linke hatte also eine ganze Woche Zeit, sich zumindest hierauf inhaltlich vorzubereiten. Im Zweifelsfall sollte die AfD lieber auf ein Interview verzichten, als sich derart reinlegen zu lassen. Schaden tut ihr ein begründeter Verzicht nicht.

Sie kann darauf verweisen, dass auch die Kanzlerin nicht unvorbereitet ins ÖR-Fernsehen geht. Stichwort „Jenaer Gespräche“. Hier gab es sogar Vorbereitungsseminare für das Publikum, damit die „richtigen“ Fragen gestellt wurden und Applaus und Missfallen an der für die Regie geeigneten Stelle kam. Gleiches Recht für alle, auch für die AfD.

Die AfD ist als junge Partei rhetorisch in der Spitze schon recht gut aufgestellt. Was ihr noch fehlt, ist ein charismatischer, medial gewiefter Überflieger. Wie in der Bundesliga muss die AfD deshalb ihre rhetorischen Talente sichten und gezielt fördern. Wobei folgendes gilt: ein exzellenter Debattenredner muss nicht unbedingt ein schlagfertiger Volkstribun sein.

Die AfD sollte abschließend ihr Verhältnis zu den Öffentlich-Rechtlichen klarstellen und definieren. Will sie deren völlige Zerschlagung? Will sie lediglich eine mediale Nutte, die sich für die jeweils Mächtigen spreizt? Oder will sie mediale Institutionen, die sich dem freien Wettbewerb stellen müssen und nicht durch Zwangsgebühren gepampert werden?

Wenn die ÖR so unverschämt einseitig weitermachen sollten, wie die PI-NEWS-Analyse der letzten Walde-Interviews unterstreicht, wäre auch eine totale Konfrontation á la Trump mit seinem Feldzug gegen die „fake news media“ denkbar und empfehlenswert. Die Debatte gegen die Fake-News-Medien, die der amerikanische Präsident gezielt angezettelt hat, zeigt erste Erfolge: ein beachtlicher Teil der Amerikaner traut mittlerweile den Medien nicht mehr.

PS.: An diesem Sonntag (19.8. um 19.10 Uhr) führt ZDF-Walde ein weiteres Sommer-Interview mit SPD-Chefin Andrea Nahles. Man darf gespannt sein, ob der Sitzungsort im Gegensatz zu Gauland hermetisch abgeschirmt ist, ob Störer auftreten dürfen, ob sich Nahles durch „menschelnde“ Fragen rhetorisch warm laufen darf, ob Fragen zum politischen Markenkern strikt ausgeklammert werden oder ob Totmacherfragen á la „Wie wollen Sie die Welt retten?“ gestellt werden.




Wie Thomas Walde die Zuschauer hinter die Fichte führte

Von PETER BARTELS | Was ist der Unterschied zwischen robust und verschlagen? Thomas Walde! Wie Kai aus der ZDF-Kleiderkiste krakelten Sonntag Abend lautsprecherstark beim ZDF-„Sommerinterview“ drei Demonstranten gegen Gauland den Takt (Video hier). Und der vierschrötige ZDF-Knattercharge höhnte auch noch verlogen fragend: „Haben SIE die bestellt?“

Sooo geht Manipulation heute, Jupp Goebbels! Massenaufmarsch in Nürnberg? Fackelmarsch durchs Brandenburger Tor? Alles Nazis von gestern. Nazi heute buchstabiert man so: Z.D.F. Und der STÜRMER von heute heißt auch anders: STERN. Heuchel-Frage: „War das Vorgehen mit Gauland so abgesprochen?“ Walde: “Wir sagen nie, welches Thema explizit stattfindet. Es war ein robustes Interview.“

Er und seine ZDF-Schlaumeier sind nicht nur verschlagen, sie sind auch noch verschlafen. Sie hätten ahnen müssen: Nirgendwo haben Lügen so kurze Beine wie im Netz.

So war es nur eine Frage der Zeit, dass von den drei von der ZDF-Taktstelle mindestens einer womöglich als ZDF-Clacqueur (Klatscher und Gröhler) im Netz ins Gerede kommen könnte. Er soll schon am 14. September 2017 bei Maybrit Illner fürs ZDF Stimm- und Handarbeit geleistet haben…

Wenn, dann mußte der Illner-Klatscher und seine beiden Hiwis wahrscheinlich nicht lange nach dem „geheimen“ Drehort am See in Potsdam suchen … Vielleicht fanden sie sogar die Papp-Plakate ganz zufällig in den Büschen, nebst Buntstifte zum Malen und Schreiben, versteht sich … Das ZDF mußte also nur noch die Mikros ausrichten, weil’s ja immerhin 20 Meter vom Schiff, wo Gauland vorgeführt wurde, bis zum Ufer waren. Die Störer rausschneiden, weil’s eh eine Aufzeichnung war? Nööö! So einen schönen, spontanen Background-Ton doch nicht!! … Außerdem war da ja noch der fest eingeplante, dramaturgische Höhepunkt der ZDF-Zelebration: „Haben SIE die mitgebracht?“

Merkels Schreib-Zwerge hatten den ZDF-Rhabarber-Rhetoriker nach den 20 Minuten Goebbels-Nachhilfe frenetisch gefeiert: „Gauland ist blank“ … „Gauland ist ohne Antworten“. Walde selbst raunte aus dunklem Wald: „4500 haben auf Twitter innerhalb 1 Stunde reagiert, nur etwa ein Fünftel äußerten sich negativ – ich hätte Gauland vorgeführt. Vier Fünftel waren positiv: Endlich hat mal jemand die AfD ganz sachlich gestellt“. Sachlich verarscht …

Weil Gauland sagte: Die Rente ist so wichtig, dafür machen wir extra einen Parteitag … Oder: Wir können die nächste Eiszeit nicht verhindern … Oder: Natürlich sind wir für stärkeren Wohnungsbau für sozial Schwache, aber wir machen keine Kurzschlußreaktionen mit … Oder: Von Digitalisierung habe ich relativ wenig Ahnung …

Die AfD-Bretten veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite diesen Bildvergleich.

Klar, so was darf nur eine „Physikerin“ namens Merkel murkeln, wie das Langzeitgedächtnis von ACHGUT jetzt gemein „GröKaz herself“ zitiert: „Das Internet ist für uns alle Neuland“. Das war 2013, seitdem weiß Plattfuß mit der großen Kiste immerhin schon, wie man sich im Bundestag mit abgekauten Fingernägeln auf dem Handy die Zeit vertreibt, während AfD-Redner sich von den Blockparteien für Deutschland verhöhnen und kreuzigen lassen. „Keine Chance – gut genutzt“, fasst Rainer Grell auf ACHGUT messerscharf das Sommerinterview zusammen. Und gesteht: „Meine Neugier war (diesmal) größer als meine Abneigung…“ Eigentlich haben ihn (wie Millionen andere auch) „Floskeln“ und „Phrasen“ der „Eliten“ längst vertrieben.

Grell: „Der Mann (Gauland) hat eine Eigenschaft gezeigt, die ich bei Politikern für abtrainiert hielt: Er war ehrlich, gab bei mehreren Punkte zu, dass er (… und seine Partei …) keine Lösung parat hat. Das unterscheidet die AfD zwar nicht von anderen Parteien, doch die (anderen)tun trotzdem so, als wüßten sie alles … Was machte der Mainstream draus? Focus: „Klima? Rente? Digitales? Die AfD hat keine Antwort“. Andere, übliche Verdächtige der Merkel-Meute: Handelsblatt (Volkspartei, aber keine Antworten), Stuttgarter Zeitung (Zukunft? Keine Antworten), Tagesspiegel (Klimawandel? Gauland: „Wir können nichts tun“).

Wer schon, außer dem lieben Gott, könnte? Deutschlands Weltenretter wissen es natürlich besser als der Schöpfer himself. Von Perihel bis Aphel – GRÜNE und ROTE sagen, ob und wann der sonnenfernste oder -nächste Punkt der Erde was mit kalt oder warm zu tun hat. Im Zweifel natürlich nichts. Geophysik? Astrophysik? Die kluge, weise „Schweinedeutsche“ Claudia Roth: „Mit Mathe hab‘ ich‘s nicht so …“ Ergo, lieber Gott, Gevatter Gauland: Klima ist, wenn unsere Voltaik- und Windmacher noch mehr Knete, unsere 10.000 Vereinsmitglieder vom „Weltklimarat“ noch schönere Fress-Ferien in der Sonne brauchen. Weisse Bescheid, Pack?!?

Das ganze ZDF-Sommerinterview war genau so, wie die Moslem-Männchen vom Mainzer Lügenberg es präzise geplant hatten: OHNE das einzige Thema, das die Deutschen seit Merkels migrantinischer Massenflutung längst in jeden Hamburger Hauseingang, Pfälzer Supermarkt oder Berliner Park verfolgt. Und so führte Waldi Walde selbst seine letzten Zuschauer auch hier hinter die Fichte: „Wir wollten mal über wichtige, relevante Themen sprechen.“

Er schämt sich nicht mal …

» Kontakt: thomas.walde@zdf.de oder zuschauerredaktion@zdf.de


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Nachlese zum ZDF-Sommerinterview mit Gauland

Von INXI | Die Nachlese zum ZDF-Sommerinterview von Dr. Alexander Gauland, Bundessprecher und Fraktionsvorsitzender der AfD im Deutschen Bundestag, ist erforderlich und geboten. Wenn es eines Beweises bedürft hätte, den Staatsfunk einzudampfen, dann war es dieses sogenannte Interview.

Dr. Gauland wurde vom ZDF (DDR2) eingeladen und hatte exakt zwei Möglichkeiten: Absagen oder Zusagen. Bei einer Absage hätten sich Staatsfunk und die Mainstream-Journaille das geifernde Maul förmlich zerrissen. Also sagt Alexander Gauland zu, wohlwissend, wie diese Posse enden würde und versuchte, das Beste daraus zu machen. Und das ist ihm – entgegen aller Kritik – auch gelungen.

Das billige Imitat eines Inquisitors, Thomas Walde vom ZDF, hat allen Ernstes innerhalb von 18 Minuten Antworten auf Probleme verlangt, die die Systemparteien in den vergangenen Jahrzehnten verursacht und verschuldet haben. Oder erfunden: wie menschengemachter Klimawandel und die sogenannte Digitalisierung.

Interview ist kein Streitgespräch

Die Resonanz fiel auch unter Gleichgesinnten unterschiedlich aus. Die Staatsmedien und die bestellten Schreihälse seien hier außen vorgelassen – deren Reaktion war berechenbar und soll hier bei PI-NEWS keine Rolle spielen.

Allerdings kann man auch in den Leserkommentaren von PI-NEWS lesen, Gauland wäre zu zahm und solle fürderhin nicht mehr als Frontmann in den Medien auftreten. Sebstredend soll und darf jeder seine Meinung äußern und auch vertreten, aber die Rufe nach Gottfried Curio oder Stephan Brandner gehen in diesem Kontext fehl: beide hätten nicht wesentlich anders auf den Rattenfänger vom Staatsfunk reagieren können.

Rente

Es ist bekannt, dass nächstes Jahr in Dresden ein Bundesparteitag über dieses Thema entscheidet. Darüber hinaus ist es unverfroren, von einer fünf Jahre jungen Partei sofort ein schlüssiges Konzept zu fordern. Die Aussage Gaulands, dass er mit der Sicht von Meuthen auf das Thema so nicht konform geht, wird von Thomas Walde sofort als Dissens missgedeudet. Konstruktive Diskussionen darf es in Merkel-Deutschland nicht geben, Einheitsbrei ist angesagter Mainstream!

Klima

Wie immer werfen die linksgrün versifften Ideologen Klima, Wetter und Umweltschutz in einen Topf. Wissenschaftliche Fakten und Zahlen werden schlicht ignoriert, Aussagen von bestellten und bezahlten „Experten“ gelten wider jeglicher Vernunft als sakrosankt. Kommentar überflüssig!

Wohnungsbau

Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass die Mieten in den Metropolen immer schneller steigen. Angebot und Nachfrage – ganz simpel. Gaulands Antwort: der Staat muss mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau bereitstellen. Ganz einfach. Was denn sonst? Hier die „Flüchtlinge“ ins Spiel zu bringen, wäre für den Lakai des Staatsfunks ein gefundenes Fressen gewesen, was wohl seine Absicht war.

Digitalisierung

Ein von der FDP seinerzeit erfundener Kunstbegriff, eine hohle Phrase, die niemand schlüssig erklären kann. Eine Weiterentwicklung von Industrie und Wirtschaft, die nichts mit der Staatsgewalt zu tun hat. Gauland sagte dies auch sinngemäß und fügte an, dass dies nicht sein Thema wäre. Hätte dies ein älterer Spitzenpoliker der Altparteien so gesagt, hätte es das ZDF sicher als „entwaffnende Ehrlichkeit“ gefeiert. Bei Gauland ist es freilich Ahnungslosikeit. Wie schäbig!

Fazit

Jeder, der Alexander Gauland kennt, hat gesehen, wie unwohl er sich gefühlt hat, aber er hat aus dieser Situation das Beste gemacht. Chapeau!




Video: ZDF-Sommerinterview mit Alexander Gauland

18 Minuten darf AfD-Chef Alexander Gauland heute ab 19.10 Uhr im ZDF-Sommerinterview Rede und Antwort zu wichtigen gesellschaftpolitischen Themen stehen. Und siehe da: Viele Medien berichten schon vorab völlig aufgebracht davon, dass Gauland doch tatsächlich nicht an den menschengemachten Klimawandel glaubt. „Ich glaube nicht, dass es gegen den Klimawandel irgendetwas gibt, was wir Menschen machen können.“ Er könne die Menschen auch nicht vor einer Hitzewelle oder einer Eiszeit schützen. „Man soll nicht Umweltschutz bleibenlassen, aber ich glaube nicht, dass man irgendetwas sinnvoll bewirken kann mit einer Klimapolitik.“ Der Klimawandel habe nicht sehr viel zu tun mit dem Kohlendioxid-Ausstoß der Industrie oder durch menschliches Tun: „Wir hatten früher Eiszeiten. Wir hatten früher kalte Zeiten längst vor der Industrialisierung.“ Wo Gauland Recht hat, hat er Recht!




„Dachschaden!“ – Gauland nimmt angeschlagene Merkel in die Zange

Bestens abgestimmt auf seine Co-Fraktionsvorsitzende baute Alexander Gauland am Mittwoch im Rahmen der Haushaltsdebatte im Bundestag auf die Rede von Alice Weidel auf und setzte noch weitere gezielte „Stichpunkte“ gegen die für die Zukunft Deutschlands fatale Chaos-Politik der dramatisch angeschlagenen Kanzlerin und der polit-suizidalen Altparteien. Eine absolut hörens- und sehenswerte Rede. Gaulands logisches Fazit: „Frau Merkel, es wäre gut und richtig, wenn Sie diesen Platz räumen würden“.




Gauland geißelt Merkels „unselige Amtszeit“

AfD-Chef Alexander Gauland hat am Donnerstag im deutschen Bundestag ein Zurück zur Realpolitik gefordert. Bei seiner Antwort auf die Regierungserklärung von Angela Merkel warf er der Bundeskanzlerin vor, andere EU-Staaten zur Aufnahme von Flüchtlingen zu drängen. Er stellte sich im Asylstreit auf die Seite von Bundesinnenminister Horst Seehofer: „Es wäre natürlich die bizarre Schlusspointe ihrer unseligen Amtszeit, wenn sie den Innenminister entlassen, weil er an den Landesgrenzen das geltende Recht wieder durchsetzt. Ich hoffe wir werden das nicht erleben.“ Gauland hatte zuvor im ARD-Morgenmagazin klar gemacht, dass die harte Kante der CSU in der Asylfrage alleine den bayrischen Landtagswahlen am 14. Oktober geschuldet ist. „Offensichtlich ist die Stimmung bei der CSU im Wahlkampf so, dass sie das Gefühl hat, je mehr sie von unseren Themen umsetzt, um so besser ist es für sie im Wahlkampf. Die Leute wählen aber das Original.“




Alexander Gauland halbnackt der Öffentlichkeit vorgeführt

Von MARKUS WIENER | Ausgerechnet jene, die im Kampf gegen die patriotische Opposition immer heuchlerisch das Grundgesetz wie eine Monstranz vor sich hertragen, lassen bei ihrer Hetzjagd auf politisch Andersenkende auch noch den letzten Rest menschlichen Anstandes und der grundgesetzlich verbrieften Menschenwürde fahren: Diverse Schundblätter der Lügenpresse überboten sich heute gegenseitig an Häme und Hetze, als sie den Opfer eines Diebstahls gewordenen AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland halbnackt der Öffentlichkeit vorführten.

Der 77-jährige Gauland war zuvor in der Nähe seiner Potsdamer Wohnung im „Heiligen See“ baden gewesen, wo ihm dann ein offensichtlich politisch motivierter Täter seine am Ufer abgelegte Kleidung stahl. „Kein Badevergnügen für Nazis“ zitierten die medialen Dreckschleudern genüsslich die angeblichen Rufe des Täters.

Auch das Vergnügen zufällig anwesender „Zeugen“ wird erfreut geschildert, ebenso wie die anschließende Szene des unter Polizeischutz vom See eskortierten halbnackten Volksvertreters. Es ist ja schließlich für eine gute Sache!

Damit ist zweifellos ein neuer Tiefpunkt im medialen Vernichtungsfeldzug der Mainstreampresse gegen die größte Oppositionspartei im deutschen Bundestag erreicht. Dabei darf nicht vergessen werden, dass solche Attacken nach der bereits erfolgten systematischen sprachlichen Enthemmung gegen die AfD keineswegs die letzte Eskalationsstufe sein dürften.

Was kommt als nächstes? Angesichts der heutigen Bilder scheinen Assoziationen mit Szenen der chinesischen Kulturrevolution, als die Kommunisten „politische Abweichler“ in demütigenden Paraden durch die Straßen trieben, nicht mehr wirklich weit hergeholt.


Markus Wiener.
Markus Wiener.

PI-NEWS-Autor Markus Wiener schreibt bevorzugt zu Kölner und tagespolitischen Themen für diesen Blog. Der 41-jährige Politologe und gelernte Journalist ist parteiloses Mitglied des Kölner Stadtrates und der Bezirksvertretung Chorweiler. Seit über 20 Jahren widmet er sein politisches und publizistisches Engagement der patriotischen Erneuerung Deutschlands. Der gebürtige Bayer und dreifache Familienvater ist über seine Facebook-Seite erreichbar und bloggt zur Kölner Kommunalpolitik auch unter rutwiess.blog