Aus einigen Ländern wurde der „Philanthrop“ bereits vertrieben

Soros‘ Einfluss auf Deutschland: Sieht so gelebte Demokratie aus?

Von ANDREAS VON RÉTYI | Das Demokratieverständnis des milliardenschweren, ungarisch-amerikanischen Großspekulanten George Soros darf bekanntlich als recht eigenwillig bezeichnet werden. Nun will der bald 89-Jährige auch Deutschland nach seinem Willen umkrempeln.

Wo sein Netzwerk aktiv wurde, folgten nicht selten Unruhe und Kollaps. In osteuropäischen Ländern erfreut er sich nicht gerade großer Beliebtheit. Der janusköpfige George Soros, für die »linksliberalen« Eliten eine wahre Lichtgestalt, gründete sein Stiftungsnetzwerk der Open Society Foundations (OSF), um eine offene Gesellschaft und demokratische Prinzipien zu fördern. Doch halten sich die OSF selbst eher verschlossen. Gesellschaften durch massive politische Einmischung zu verändern, kann zudem schnell mit demokratischen Grundsätzen kollidieren. In Polen, wo Soros im Mai 1988 die Stephan-Báthory-Stiftung als erste private Stiftung gegründet hatte, erklärte Jaroslaw Kaczynski als Vorsitzender der PiS-Partei, Soros wolle »Gesellschaften ohne Identität« schaffen.

Der russische Präsident Wladimir Putin verwies die OSF des Landes. Hinsichtlich der Vorwürfe gegen Russland, sich in die US-Wahlen eingemischt zu haben, verlangte er eine Differenzierung: »Soros zum Beispiel mischt sich überall ein. Aber was ist das? Die Position des amerikanischen Staates? Nein, das ist die Position einer Privatperson«, so Putin. Bekanntlich ist auch US-Präsident Donald Trump kein Freund von Soros. Ungarns Regierung hat Soros geächtet, jetzt sucht seine Organisation dafür unter anderem Asyl in Deutschland, um auch hier Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. Ist Deutschland nun zu undemokratisch für Soros – oder am Ende gar zu demokratisch?

In Deutschland »investieren«

Zunächst einmal darf Soros sich nicht beklagen: Hierzulande verteidigen ihn Politiker und Leitmedien zumeist hingebungsvoll. Das Wirtschaftsmagazin Capital gab im September 2017 zwar zu: »Es stimmt also, Soros nutzt sein immenses Vermögen, um politischen Einfluss zu nehmen. Es stimmt auch, dass er damit Erfolg hat …«, Capital betont dann jedoch gleich: »Aber darum geht es den Kritikern nicht. Sie kritisieren Soros nur, um Widerspruch zu erschweren und so ihre Macht auszubauen. Gerade die autoritärsten Machthaber der westlichen Welt zählen zu seinen lautesten Kritikern.« Kritisieren sie Soros wirklich nur, um ihre eigene Macht zu mehren, ohne faktische Argumente? Nur einmal angenommen, das stimmte wirklich: Legitimierte sich dadurch eine dermaßen starke Einflussnahme durch eine Privatperson, die kein politisches Amt innehat und daher offiziell keinerlei Verantwortung übernommen hat? Und warum will Soros jetzt großzügig in Deutschland »investieren«, wo er zuvor großzügig in viele demokratisch »zurückgebliebene« Nationen investierte, um (s)eine offene Gesellschaft zu fördern?

Die in Ungarn unerwünschte Soros-Organisation hat ihren Sitz jetzt in Berlin. Am 20. Juni erklärte die dortige OSF-Direktorin Selmin Çaliskan: »Wir schauen uns die Möglichkeiten an, Akteure im Osten Deutschlands, die unsere Werte teilen, zu unterstützen.« Die Welt berichtete, Soros erwäge nach dem Erstarken der AfD in Ostdeutschland, sich nun genau dort zu engagieren.

Die EU und das Politbüro

Vor der Europawahl hatte Soros wieder einmal eine »Warnung« abgegeben, auf der Internetpräsenz von Project Syndicate – anteilig ein Soros-Kind und eine Organisation, der es darum gehe, weltweit eine unabhängige Presse zu fördern. Das geschieht dann gewiss am besten durch einen solchen Zusammenschluss aus Hunderten von Zeitungen und Magazinen aller Herren Länder. Wie auch immer, bei Project Syndicate äußerte sich Soros besorgt, die Europäische Union könne das gleiche Schicksal erleiden wie das sowjetische Politbüro 1991. Ein etwas seltsamer Vergleich. Soros warnte vor einem Wettbewerbsvorteil der europakritischen Kräfte. Schuld daran sei das »veraltete Parteiensystem in den meisten europäischen Ländern« und unter anderem auch »der Mangel an rechtlichen Instrumentarien, Mitgliedstaaten zu disziplinieren, die Gründungsprinzipien der Europäischen Union verletzen«. Auf wen er dabei abzielte, war klar.

Auch, dass ihm nationale Selbstbestimmung und Souveränität ein konservativer Dorn im Auge sind. Wie schnell aber eine Disziplinierung bereits automatisch wieder diktatorische Züge tragen kann, steht dabei gar nicht zur Debatte. Soros beklagt natürlich den zunehmenden Rechtspopulismus, beobachtet aber durch seine Brille auch Positives. So seien »die deutschen Grünen als die einzige verlässliche proeuropäische Partei ihres Landes aufgestiegen, während die AfD – außer im früheren Ostdeutschland – ihren Höhepunkt erreicht zu haben scheint«.

Bei der Schwergewichtigkeit der Worte von Soros, aber auch dem Einfluss seiner OSF sowie angesichts des tatsächlichen Wahlergebnisses dürfte klar sein, wie diese Aussagen zu bewerten sind. Allein in Deutschland unterstütze Soros bereits rund 50 »zivilgesellschaftliche Organisationen«, erklärt Selmin Çaliskan. Und was will er in Deutschland bewirken? Natürlich, nur Gutes. Çaliskan: »Im ersten Schritt werden wir im Osten Berlins und Umgebung zusammen mit Partnern vor Ort eine lokale Initiative zur Bekämpfung von Hassverbrechen ins Leben rufen.« Alles ist bereits gut durchgeplant, nur bleibt offen, wie einseitig die Verfolgung von Hassverbrechen dabei ausfallen wird. Die OSF erwägt vor allem, sich in Deutschland wegen des Erstarkens der AfD zu engagieren. Wenn bestimmte Wahlergebnisse nicht genehm sind, muss also korrigierend in den demokratischen Prozess eingegriffen werden.

Schöpferische Zerstörung

In Budapest musste die von George Soros mitbegründete Central European University (CEU) ihre Zelte abbrechen, nicht zuletzt, weil Ministerpräsident Orbán deren Unabhängigkeit anzweifelte. Aus welchen Gründen engagieren sich Philanthropen im Bildungswesen? Michael Ignatieff, Präsident und Rektor der CEU, macht aus seinem Groll keinen Hehl: »Wenn Soros nicht existierte, hätte ihn Orbán erfunden.« Nun, vice versa wohl auch.

Jedenfalls etabliert sich die CEU jetzt in Wien und ist dort hochwillkommen. Im September will die Uni ihren Betrieb aufnehmen. Und gerade kürzlich erst überreichte der österreichische Notenbankgouverneur Ewald Nowotny den Schumpeter-Preis an George Soros, der diese Auszeichnung laut Der Standard mit Freude angenommen und seine Verbundenheit mit Österreich betont habe. Der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter entwickelte das Konzept der »schöpferischen Zerstörung«, zu dem Soros sich stets hingezogen gefühlt hat.


Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Exklusiv (Ausgabe 28/19) sowie bei KOPP Report erschienen.




„Warum müssen die Deutschen immer andere belehren?“

Von COLLIN MCMAHON | Glaubt man den deutschen Mainstream-Medien, wurde George Soros vom totalitären Orbán-Regime aus Ungarn vertrieben und die Soros-Universität in Budapest geschlossen. Die Orbán-Vertraute Maria Schmidt erzählt im zweiten Teil des „Deutschland-Kurier“-Interviews (Teil 1 hier), warum die Uni immer noch in Betrieb ist und wo man George Soros in Budapest auf der Straße treffen kann.

Viktor Orbán wird in Deutschland wegen seiner Soros-Kritik oft des „Antisemitismus“ bezichtigt, dabei ist Benjamin Netanjahu einer seiner engsten Verbündeten. Orbán und Netanjahu hätten sich in offizieller Funktion kennengelernt und sofort eine Seelenverwandtschaft gespürt, so Schmidt. Bei Donald Trump sei es ähnlich gewesen, als Orbán ihn im Weißen Haus besuchte. Wie der US-Präsident hege Orbán ein enges Verhältnis zu Israel und zur jüdischen Gemeinde in seinem Land.

Die deutsche Regierung und Parteien unterstützten dagegen die Anti-Israel Lobby und die Boykott-Bewegung, so Schmidt, genauso wie George Soros: „Ich habe mich in München auf einer Konferenz mit einem CSU-Abgeordneten unterhalten, der sagte, es ist nicht in Ordnung, was die Israelis mit den Palästinensern machen. Ich fragte ihn, wie wäre es, wenn die Deutschen ein einziges Mal darauf verzichten könnten, andere Völker zu belehren? Nur ein einziges Mal?“

Die Mainstream-Medien in Deutschland, die über Gruppen wie Correctiv, der Amadeu-Antonio-Stiftung, Netzwerk Recherche und den Neue deutsche Medienmachern eng mit dem Soros-Netzwerk verstrickt sind, erweckten nun den Eindruck, die Soros-Universität Central European University (CEU) werde aus Ungarn vertrieben. Schmidt weist jedoch darauf hin, dass die CEU noch in vollem Betrieb sei. Das Ganze sei vom Leiter der Uni, dem kanadischen Linken-Politiker Michael Ignatieff, politisch aufgebauscht, um im Ausland gegen Orbán Stimmung zu machen.

Und in der Tat: Wir gehen an einem Sonntag zur CEU und machen Fotos, mit der Auflage, bitte die Gesichter der Studenten unkenntlich zu halten. Die Soros-Uni ist ein imposanter Klotz mitten in Pest, an der Nádor Utca unweit des Freiheitsplatzes. George Soros hat eine Penthouse-Wohnung auf dem Dach der Uni, im 7. Stock. „Er ist oft hier“, sagt uns Schmidt. „Man kann ihm in Budapest auf der Straße begegnen, wie sollte es auch anders sein, er ist sozusagen unser Landsmann.“

Am nahe gelegenen Freiheitsplatz demonstrieren Studenten der CEU seit Einweihung 2014 gegen das Holocaust-Denkmal, da es angeblich die Rolle der Ungarn verharmlose. Am schwarzen Brett der CEU wirbt ein Plakat für die antisemitische Verschwörungsdoku „Die Lobby“, die Al Jazeera nach Protesten aus Israel und Katar zurückziehen musste. Das einzige Beispiel für handfesten Antisemitismus, das wir an diesem Wochenende in Budapest finden konnten, war also in der Soros Uni.

Lesen Sie das ganze Interview hier.




Warum George Soros so erfolgreich ist

Von DR. VIKTOR HEESE | Die schädlichen Aktivitäten der mit 18 Milliarden US-Dollar Startkapital ausgestatteten Soros-Stiftung Open-Society (OSF), sind hinreichend bekannt. Informative Einzelheiten sind hier zu finden, in dem auch kurz auf die Erfolge des Börsenspekulanten eingegangen wird.

Unklar bleibt, warum ein Drittligist unter den Milliardären mit „so wenig Geld“ – Soros steht auf der 2019er-Liste auf Platz 190 – in der globalen Politik so kräftig mitmischt. Andererseits ist das OSF-Kapital im Vergleich zu dem Budget aller deutschen parteinahen Stiftungen von 600 Millionen Euro gewaltig.

Betrachtet ein Börsianer die OFS als einen gewerblichen Propaganda-Konzern, so fallen ihm als Erklärung vier Kernpunkte auf:

1. Zentralisierung der Mittel, Dezentralisierung der Aktivitäten

Wenngleich es acht Einzelstiftungen gibt, die in 100 Ländern aktiv sind, liegt die Macht allein in Soros‘ Händen. Der Patron darf die Finanzmittel zu den aktuellen Brennpunkten nach Belieben verschieben. Dieser wird wohl das alte Prinzip des preußischen Generals Helmuth von Moltke „Getrennt marschieren, vereint zuschlagen“ gelten lassen. In einem realwirtschaftlichen Konzern übernimmt ganz ähnlich die Holding-Mutter die strategische und die Finanzsteuerung, während die vielen In- und Auslandstöchter primär zum Geldverdienen da sind.

2. Verschachtelung der Aktivitäten

So manche Konzerne verbergen ihre Finanzströme und Handlungen in verschachtelten, wenig transparenten Netzwerken von direkten und indirekten Beteiligungen. Soros macht es ganz ähnlich über das weit verzweigte Netz von NGO’s und Regionalbüros. An wen und in welcher Höhe sein Geld fließt, muss erst im Einzelfall mühsam herausgefunden werden.

Die Verschachtelungen der OSF.
Im Unterschied zu den Stiftungen unterliegen allerdings große Kapitalgesellschaften der öffentlichen Kontrolle seitens der Börsenaufsicht (in Deutschland BaFin), der Steuerämter und der Aktionäre. Im Endeffekt wird das Beteiligungsgeheimnis von Experten immer entwirrt, bei Stiftungen weniger. Auch die Begünstigten werden auf Anordnung schweigen, weil sie es dürfen und es müssen.

3. Informationsverbreitung ist billig – OSF nutzt die willige Leistung der „Gutmenschen“

Exkurs: Wer die Medien- und die Nachrichtenwelt kontrolliert, beeinflusst die Gesellschaft stärker als mächtige Wirtschaftsbosse oder Immobilienmagnaten. Das wird schon sichtbar, wenn ein Portalbetreiber über eine einfache Homepage mehr Menschen mobilisiert als eine bekannte Persönlichkeit. Im Endeffekt gilt es, die Massen junger Leute zu gewinnen – für welche Ziele auch immer. In diesem Kontext wäre zu erwarten, dass Medienkonzerne, die dutzende Verlage, Werbeagenturen und Fernsehstationen im Portfolio haben, die mächtigsten Börsen-Player sind. Dieser Eindruck ist falsch. Die wahren Giganten gehören der Realwirtschaft an.

Zuguterletzt sind die globalen Mediengiganten, wie die News Corporation von Rupert Murdoch (Australien/USA) oder von Bertelsmann (Deutschland) nicht börsennotiert. Zudem vollzieht sich die Meinungsbildung über Netzwerke der Social Media (Facebook & Co.), die Millionen von Portalen, die sehr häufig mit wenig Aufwand von Idealisten betrieben werden. Auch für Unternehmensgründungen in diesem Bereich wird nicht viel Eigenkapital notwendig sein.

Das hat George Soros längst erkannt. Er weiß, dass die Steuerung der Aktivisten und Seitenbetreiber durch verdeckte, von keiner Börsenaufsicht kontrollierte Finanzierungen billiger und zielführender ist als der Erwerb von Medienaktien. Selbst mit 18 Milliarden US-Dollar wäre dort kein Blumentopf zu gewinnen. Umgekehrt fühlen sich die Geförderten geehrt, einen potenten Unterstützer im Rücken zu haben. Eine klassische Win/Win-Situation.

4. Fehlende Konkurrenz macht die Sache ebenfalls einfacher

Soros wird gleichermaßen bewundert (unterstützt), wie gehasst (bekämpft). Das letzte ist für den alten Mann ungefährlich. Die meisten Milliardäre, die einzeln oder als Gruppe das Kleingeld für eine „Gegenstiftung“ hätten, sind entweder apolitisch oder zu knausrig oder so abgehoben, dass sie glauben, sich für Geld jede Sicherheit kaufen zu können. Gut möglich, dass einige deutsche Superreiche in der Tat die von Migranten ausgehende Gefahr nicht ernst nehmen und an das „Wir schaffen das!“ glauben. In Osteuropa schützen dortige Regierungen ihre Bürger vor dieser Gefahr, wenn es sein muss durch Grenzzäune wie in Ungarn. Für sie macht eine „Gegenstiftung“ keinen Sinn. Die Russen mit ihren vielen Oligarchen müssen ohnehin nichts befürchten. Übrig bliebe wieder der deutsche Michel, der schon misstrauisch wird, wenn er ein paar Euro für ein alternatives Portal spenden soll.

Fazit:

Soros ist nicht nur deshalb so erfolgreich, weil er clever agiert, sondern auch, weil ihn niemand hindert. Dennoch wäre sein Modell kopierbar. Würden seine Gegner sich vereinen oder es nur ernsthaft versuchen, könnte viele Aktionen des falschen Philanthropen erfolgreich verhindert werden.


(Der Autor Dr. Viktor Heese kommt aus Masuren und lebt seit über 40 Jahren in Köln. Er betreibt die Blogs prawda24.com und finanzer.eu)




George Soros‘ vergifteter Rat für die deutschen Wähler

Von CHEVROLET | George Soros ist Milliardär und spielt sich gerne als der große Philanthrop auf. Er tut soviel Gutes für die Welt, weiß am besten wie Demokratie funktioniert und meint, getarnt über von ihm bezahlte Nichtregierungsorganisationen unter dem demokratischen Deckmäntelchen seiner „Open Society Foundation“ die Politik in vielen Ländern bestimmen zu können.

Sein Feindbild ist Viktor Orbán, der ungarische Ministerpräsident, der sich den „Wünschen“ von Soros heftigst widersetzt, da er richtig erkannt ist, wer sich hinter den Soros-Organisationen und Stiftungen verbirgt, nämlich die Allmachtsphantasien eines aus Ungarn stammenden alten Mannes, der durch Heuschrecken-Fonds (Hedgefonds) zu seinem Vermögen kommt.

Folglich warf Orbán die Soros-Organisationen aus seinem Land heraus (PI-NEWS berichtete). Soros flüchtete seine Tarnorganisationen daraufhin nach Berlin, wo er bei den Herrschenden und dem Umfeld von Merkel ein gern gesehener Gesprächspartner ist.

Und nun meldet sich der unselige Soros zu Deutschland und der EU ungefragt zu Wort und gibt den Deutschen einen vergifteten Rat. Dafür nutzt er die Plattform „Project Syndicate“, einer Non-Profit-Organisation mit Sitz in Prag, die weltweit Kommentare von Wissenschaftlern, Politikern und politischen Aktivisten verbreitet. Soros ist mit seiner „Open Society Foundation“, also der gutmenschlich verbrämten Lobbyorganisation des Milliardärs, einer von mehreren Geldgebern, die das Projekt finanzieren.

Die Europawahl im Mai 2019 könnte laut dem US-Amerikaner ungarischer Herkunft ein Wendepunkt sein. Anti-Europäische Kräfte hätten dort einen Wettbewerbsvorteil. Die Gründe sind für den in Budapest geborenen Soros vielfältig.

„Das veraltete Parteiensystem behindert diejenigen, die die Werte, auf denen die EU gegründet wurde, erhalten wollen, hilft jedoch denen, die diese Werte durch etwas radikal anderes ersetzen wollen“, schreibt Soros. Dies gelte für einzelne Länder und vor allem für transeuropäische Allianzen.

Das Parteiensystem orientiere sich noch immer an den Problemen des 19. und 20. Jahrhunderts, zum Beispiel an der Spaltung zwischen Kapital und Arbeit. Heute seien jedoch die Spannungen zwischen pro- und anti-europäischen Kräften entscheidend, berichtet die WELT.

Einen großen Teil seines Gastbeitrags widmet Soros Deutschland, das für ihn „dominierende Land in der EU“. Der 88-Jährige sieht die Allianz zwischen der CDU und der CSU zerrüttet. Dafür macht Soros natürlich wie immer die AfD verantwortlich. Solange es in Bayern keine Partei rechts der CSU gab, sei die Verbindung gefestigt gewesen. Bei der letzten Landtagswahl in Bayern verzeichnete die CSU jedoch ihr schlechtestes Ergebnis seit sechs Dekaden, während die AfD zum ersten Mal in den Landtag einzog. „Der Aufstieg der AfD beseitigte die Existenzberechtigung der CDU-CSU-Allianz. Dieses Bündnis kann jedoch nicht gebrochen werden, ohne Neuwahlen auszulösen, die sich weder Deutschland noch Europa leisten können.“

Seine Hoffnung für Deutschland (oder das, was Merkel davon übrigließ): die Grünen. „Die Situation ist alles andere als hoffnungslos. Die deutschen Grünen haben sich als einzige konsequent proeuropäische Partei des Landes herausgebildet und steigen in Umfragen weiter an, während die AfD (mit Ausnahme in Ostdeutschland) ihren Höhepunkt erreicht zu haben scheint.“ Die CDU/CSU-Wähler seien aktuell jedoch von einer Partei vertreten, deren Engagement für europäische Werte ambivalent sei.

„Auch in Großbritannien verhindert eine veraltete Parteistruktur, dass der Wille des Volkes einen angemessenen Ausdruck findet“, schreibt Soros. Sowohl Labour als auch die Konservativen seien intern gespalten, „aber ihre Anführer, Jeremy Corbyn und Theresa May, sind so entschlossen, den Brexit abzuliefern, dass sie einer Zusammenarbeit zugestimmt haben, um dieses Ziel zu erreichen“, so Soros. „Die Situation ist so kompliziert, dass die meisten Briten es einfach hinter sich bringen wollen, auch wenn dies das entscheidende Ereignis für das Land in den kommenden Jahrzehnten sein wird.“

Was von Soros‘ Belehrungen zu halten ist, bewies er schon selbst: Soros war 1992 durch seine Spekulation gegen das britische Pfund berühmt geworden. Er hielt die Währung damals für deutlich überbewertet und wettete mit hohem Einsatz auf eine Abwertung. London musste dem Druck durch die Spekulanten schließlich nachgeben und den Kurs des Pfundes abwerten – was Soros Gewinne von rund einer Milliarde Dollar einbrachte. So macht sich wohl auch in diesem Fall der Bock zum Gärtner, der nur profitieren will und die Macht über europäische Regierungen anstrebt.




Migrantenflut nach Europa per Mastercard und Soros-Express

Von ALSTER | Aufmerksame Bürger mussten immer wieder feststellen, dass die allermeisten Migranten wohlgenährt, gut gekleidet und mindestens mit Smartphones ausgestattet auf weiten Wegen über viele Grenzen hinweg „geflüchtet“ sind.

Die slowenische Nachrichtenseite von Nova24tv berichtet über anonyme Hinweise aus der kroatischen Polizei, dass viele Migranten über Prepaid-Karten, die mit den EU- und UNHCR-Logos versehen sind, verfügen. Die Migranten würden im benachbarten Bosnien-Herzegowina leben, wo sie sich auf die Weiterreise durch Europa in das Land vorbereiten, das sie als ihr Endziel betrachteten, oft Deutschland oder Schweden. Den Polizeibeamten zufolge sind diese Migranten mit neu gekauften, hochwertigen Schuhen und Wanderkleidung, Smartphones und sogar Waffen gut ausgestattet. Während des Zwischenstopps in den osteuropäischen Ländern würden sie an Geldautomaten Bargeld abheben, um Vorräte anzuhäufen.

Es sind keine Ausweisdokumente erforderlich, um die Karten anwenden zu können – anstelle des Namens des Karteninhabers steht „UNHCR“ und eine auf der Karte aufgedruckte Nummer. NOVA 24 TV nimmt an, dass die Flüchtlingsorganisation UNHCR und die EU in Zusammenarbeit mit Mastercard die Prepaid-Karten kostenlos an Migranten verteilen.

Weiter wird berichtet, dass der slowenische TV-Redakteur Ninoslav Vucetic kürzlich ein Bild einer Mastercard-Karte mit den EU- und UNHCR-Logos auf Twitter an die Behörden in Montenegro geschickt hat. Im Tweet stellt Vucetic unter anderem die Frage, wer diese namenlosen Bankkarten an Migranten verteilen würde. „Diese Bankkarten sind ein Beweis dafür, wie die EU die europäische Kultur zerstört“, schrieb Vucetic. „Sie mit Geld einladen, um Gewalt auszulösen? Wer gibt Migranten eine solche Bankkarte, um ohne Vornamen und Nachnamen auf Bargeld zugreifen zu können?

Dasselbe Foto der Mastercard, das Vucetic teilt, befindet sich auch in verschiedenen Berichten des UNHCR, in denen die Organisation erklärt, wie sie die Migranten unterstützen können, die in Griechenland für weitere Reisen gen Norden angekommen sind.

Es ist lediglich noch unklar, ob das auf diese Karten aufgeladene Geld von Mastercard und Soros stammt oder ob sie das Hilfsbudget des UNHCR in Rechnung stellen. Für das Jahr 2018 stellt UNHCR allein für die Flüchtlingshilfe in Griechenland 155 Millionen Euro zur Verfügung.

Schon im Jahr 2016 gab Mastercard bekannt, dass sie eine Prepaid-Debitkarte herausgegeben hat, weil sie „den Flüchtlingen Mobilität, Flexibilität und Würde gewährt“. In einer Pressemitteilung im vergangenen Jahr kündigte Mastercard außerdem eine Zusammenarbeit mit George Soros mit dem Namen „Humanity Ventures“ an, mit dem Ziel „die wirtschaftliche und soziale Entwicklung für benachteiligte Gruppen in der Welt, insbesondere Flüchtlinge und Migranten, zu katalysieren und zu beschleunigen“. In der Pressemitteilung heißt es weiter:

George Soros gab bekannt, dass er bis zu 500 Millionen US-Dollar für private Investitionen vorgesehen habe, um die Kapazitäten für die Bewältigung der Herausforderungen, denen Migranten, einschließlich Flüchtlinge, und ihre Gastgemeinschaften auf der ganzen Welt gegenüberstehen, zu erhöhen. Humanity Ventures ist Teil der Initiative.

Mastercard erklärt außerdem, dass „innovative Zahlungs-, Daten- und Identitätslösungen für unterprivilegierte Menschen auf der Welt bereitgestellt werden, Werkzeuge, die das Leben von Flüchtlingen und Migranten verbessern, indem bessere wirtschaftliche und soziale Bindungen mit Einheimischen hergestellt werden“.

Aktuell warnen ungarische Beamte vor rund 70.000 Migranten, die sich auf dem Balkan versammelt haben und sich darauf vorbereiten, sich über den „Soros Express“ nach Westeuropa zu begeben.




Soros-Tarn-Organisation verlässt Budapest und kommt nach Berlin

Von CHEVROLET | Gute Nachrichten aus und für Ungarn: Die vom höchst umstrittenen und undurchsichtigen US-Milliardär George Soros finanzierte und kontrollierte „Open Society Foundation“ (OSF) verlässt Ungarn. In den letzten Jahren war die Stiftung stark ins Visier der Kritiker geraten, weil sie sich massiv in die politischen Angelegenheiten mittel- und osteuropäischer Staaten einmischte, zugunsten der dubiosen Ziele des Finanzspekulanten George Soros.

In Budapest war die Organsation seit 1984 ansässig und beschäftigt um die 100 Menschen dort. Was diese machen, blieb stets unklar, in jedem Fall wurden Nicht Regierungsorganisationen (NGOs) massiv gefördert, die sich gegen die Politik und Mehrheitsmeinungen in den Ländern einsetzen. Als Hilfe für die Entwicklung der „Zivilgesellschaften“ deklariert, gingen etwa 400 Millionen US-Dollar an Vereine und Aktivisten, insbesondere auch in den V4-Ländern (Visegradstaaten Ungarn, Slowakei, Polen, Tschechien).

Nun kündigte OSF-Präsident Patrick Gaspard den hastigen Weggang von Budapest an, wie die Onlinezeitung „Visegradpost“ berichtet.

Orban wollte Soros-Organisation zur Rechenschaft ziehen

Im Zentrum der Debatten in Ungarn wurde die Tätigkeit von George Soros durch sein organisiertes Netzwerk immer wieder von der ungarischen Regierung und besonders von dem erst kürzlich wiedergewählten Ministerpräsidenten Viktor Orbán angeprangert, der ihn zum politischen Hauptfeind Ungarns deklarierte. Die OSF hat insbesondere daran teilgenommen, die Migrationswelle zu unterstützen und zu fördern, der sich Ungarn seit 2015 tapfer widersetzt.

George Soros’ Netzwerke wurden zum Gegenstand zahlreicher Skandale bzw. Vorwürfe der Einmischung, der Manipulation der Öffentlichkeit bzw. sogar der Störungen der öffentlichen Ordnung, u.a. in Mitteleuropa. Das erklärte Ziel der OSF und George Soros ist es, überall das Aufkommen der „offenen Gesellschaft“ zu begleiten, ein liberal-libertäres Konzepts zur Demontage der Nationen, der demokratischen Souveränität bzw. auch der Religionen und traditioneller Familien.

Strategischer Rückzug nach Orbans Wahlsieg

Das signalisieren des Rückzugs der OSF aus Budapest scheint taktischer Natur zu sein. Orban hatte angekündigt, dass er nach der Wahl vorhabe, „moralische, politische und juristische Wiedergutmachung“ von allen erklärten – oder als solche assimilierten – Anhängern George Soros’ sowie von dessen liberal-libertären Netzwerken zu verlangen. Zuletzt hatte ein regierungsnahes Medium eine Liste von Vertrauensleuten von Soros in Ungarn veröffentlicht. Handelt es sich für die OSF um einen strategischen Rückzug, um sich vor dem ungarischen Gesetz zu schützen bzw. ihre Operationen aus „sicherem Gebiet“ fortzusetzen?

Einer der Gründe für diesen Abzug scheint die Steuer von 25 Prozent auf die ausländischen Einnahmen von migrationsfördernden NGOs zu sein, eine Konsequenz des von Viktor Orbán geforderten „Stop Soros“-Gesetzes. Wie dem auch sei bedeutet das, zwei Wochen nach den haushoch gewonnenen Wahlen, einen neuen Sieg für Viktor Orbán gegen seine erklärten Feinde und insbesondere gegen den einflussreichen Milliardär George Soros.

Und wohin zieht die Open Society Foundation nun um? Nach Berlin natürlich! Dort ist man ja unter seinesgleichen. Ob sich wohl mutige Journalisten finden, die recherchieren, wer in Merkelland Soros‘ Vertrauensleute sind und auf seiner Gehaltliste stehen?




Orbán will mit Buchoffensive über US-Milliardär Soros aufklären

Die öffentlich-rechtlichen und sonstigen regierungstreuen deutschen Medien sind in heller Aufruhr: Ungarns verhasster Regierungschef Viktor Orbán will mindestens 5000 Exemplare des Buches „George Soros“ von Andreas von Rétyi verteilen lassen, um über die Machenschaften von US-Milliardär George Soros aufzuklären.

Die vom ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán geführte Regierungspartei „Fidesz“ (Ungarischer Bürgerbund) wirft dem US-amerikanischen Finanzinvestor mit ungarischen Wurzeln seit Monaten vor, aktiv als einer der Drahtzieher den Plan zu unterstützen, mit der Ansiedlung von Millionen Armutsmigranten vom afrikanischen Kontinent in Europa die nationale und christliche Identität der Völker Europas schleichend auszulöschen und die Region dadurch gewollt in Instabilität zu stürzen. Die dpa schäumt den Medien für heute bereits ins Stammbuch:

Im Kampf gegen den liberalen US-Milliardär George Soros greift die ungarische Regierung auf das Buch eines deutschen Verschwörungstheoretikers und Ufologen zurück.

Und genau bei diesem Punkt beginnt das nächste Problem für die Auftragsschreiber und willfährigen Journalisten der öffentlich-rechtlichen und sonstigen Mainstreammedien: Andreas von Rétyi ist als einer der unaufgeregtesten Journalisten Deutschlands bekannt und sein Buch mit dem Titel „George Soros“ über den gleichnamigen US-Milliardär ist herausragend recherchiert und mit Hunderten sauberen Quellenangaben belegt. Aber machen wir uns selbst ein Bild:

Und wie ebenso zu erwarten war, trifft die breit angelegte Medienschelte zugleich auch den verlegenden Kopp-Verlag in Rottenburg, der zuletzt den Bestseller „Kontrollverlust“ von Thorsten Schulte herausgebracht und für reichlich Medienwirbel gesorgt hatte (PI-NEWS berichtete mehrfach).

Wir schließen den Bericht mit der eindringlichen Aufforderung zu eigener Recherche und einem findigen Kommentar, der unter einem Hetzartikel gegen die ungarische Aufklärungsoffensive beim linken Spiegel zu finden ist:

Bestellinformation:

» Andreas von Rétyi: George Soros, Kopp Verlag
Rottenburg 2016. 271 Seiten, 19,95 Euro!