Typische "Nazi"-Beleidigung am Stand der Grünen auf dem Corso Leopold

Video: Versuch eines Interviews mit Anton Hofreiter in München

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am vergangenen Samstag ging ich nach der AfD-Kundgebung am Münchner Marienplatz, bei der ich für PI-NEWS auch ein Interview mit Beatrix von Storch führen konnte, noch zum Corso Leopold. Bei diesem Straßenfestival, das zwei Mal im Jahr jeweils ca. 300.000 Bürger auf die Prachtstraße Münchens lockt, dürfen sich alle politischen Parteien außer der AfD mit Infoständen der Öffentlichkeit präsentieren. Ich traf bei meinem journalistisch motivierten Spaziergang unter anderen auf den Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der Grünen, Anton Hofreiter. Er bestätigte all die Vorurteile, die man gegenüber ideologisch blockierten Linken haben kann, indem er bei meinem Interview-Versuch kaum mehr als „Sie sind ein Nazi“ hervorbrachte und eine vermeintliche Verletzung seines Rechtes auf sein eigenes Bild monierte.

Der Vorsitzende des Vereins Corso Leopold, der der AfD einen Stand verweigerte, ist übrigens das Grünen-Mitglied Ekkehard Pascoe, der für diese Meinungsfaschisten im Bezirksausschuss 12 Schwabing-Freimann sitzt. Auch dessen Stellvertreter Lars Mentrup (SPD) ist Mitglied des betreffenden Bezirksausschusses. Abgerundet wird das linke Stelldichein durch den Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), der als Schirmherr des Corso Leopold fungiert. Die AfD München-Nord, die vergeblich einen Infostand auf dem Corso Leopold einzuklagen versuchte, hegt zurecht den Verdacht einer rein parteipolitischen Ablehnung ihrer Teilnahme im Vorfeld der Landtagswahl.

Es ist auch interessant, mit welcher Person der Obergrüne Hofreiter zuvor in einer angeregten Unterhaltung war: Es handelt sich um Andreas Schwarz, der früher regelmäßig zusammen mit der Antifa und anderen Linksextremen gegen die Unterschriftensammlungen der Partei „Die Freiheit“ zum Bau des Europäischen Islamzentrums demonstrierte. Schwarz trat auch im April 2013 am Leonrodplatz als Redner bei einer Gegendemo auf und setzte sich nicht nur hierbei äußerst merkwürdig öffentlich in Szene.

Schwarz zerrte mich sogar vor Gericht, als er glaubte, sein Gesicht auf einem unserer Flyer erkannt zu haben, auf dem allerdings nur das Kundgebungspersonal der „Freiheit“ im Pavillon hinter dem Unterschriftenstand zu sehen war, in dessen Nähe er nicht einmal ansatzweise jemals gekommen war. Diese absurde Klage wurde vom Landgericht München auch folgerichtig abgewiesen. Schwarz konnte aber bis heute nicht einmal seine Gerichtskosten bezahlen, so dass ich als Prozessgegner für die 180 Euro aufkommen musste. Ich müsste das Geld jetzt mit einem Gerichtsvollzieher durch Taschenpfändung bei dem offensichtlich mittellosen Links-Aktivisten einpfänden, was aber in der Umsetzung sehr kompliziert und wenig erfolgversprechend ist.

Mit einem solch schrägen Vogel unterhält sich also der Fraktionsvorsitzende der Grünen, der ansonsten im Bundestag hauptsächlich durch wutentbranntes Schnauben auffällt, wenn ein AfD-Politiker sachlich über die Gefahren des Islams und der völlig verantwortungslosen „Flüchtlings“-Politik der Bundesregierung spricht. Am 12. September erregte sich das grüne HB-Männchen sogar bei einer Rede des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner, der die Erklärung der Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer forderte. Lindner kanzelte Hofreiter daraufhin nach allen Regeln der Kunst ab:

Wie diese weltfremde Schwätzer-Partei jetzt gerade vor der bayerischen Landtagswahl in ein Umfragehoch vor der AfD kommen kann, ist mit gesundem Menschenverstand nicht zu erklären.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




AfD-Doppelpass-Debatte bringt Altparteien zum Schwitzen

Einen geschickten Schachzug leistete die AfD-Bundestagsfraktion mit ihrem Antrag zur Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft. Schließlich griff sie damit ein Thema auf, das seit dem CDU-Bundesparteitag vor einem Jahr in Essen eigentlich auf der To-Do-Liste der Kanzlerin steht. Immerhin hatte sich dort nämlich die Mehrheit der Delegierten für die Wiedereinführung der Optionspflicht volljähriger Migranten für eine Staatsbürgerschaft ausgesprochen.

Am Freitag fand dazu im Bundestag die Debatte statt. Und selbst wenn es zur eigentlich gewünschten namentlichen Abstimmung zum Thema nicht kam, weil man den Vorstoß flugs in den Innenausschuss abgeschoben hat, kann die Debatte als klarer AfD-Punktsieg betrachtet werden.

Jedem, der die Diskussion verfolgt, wird klar, dass das Altparteien-Kartell argumentativ der AfD im Moment nicht viel entgegenzusetzen hat. Deutlich wurde vor allem aber auch, dass Bürgerliche von der FDP nicht viel zu erwarten haben, bezeichnete diese die Optionspflicht für eine Staatsbürgerschaft doch tatsächlich als „zutiefst fremdenfeindlich“! Wahrscheinlich ist dann als Nächstes die Festlegung auf nur eine Ehefrau „zutiefst männerfeindlich“…?! Zumindest scheint das die krude Logik der Liberalen zu sein.

Getoppt wurde sie damit nur noch vom Hofreiter Toni, der mit hochrotem Kopf den fulminanten AfD-Redner Gottfried Curio anbrüllte und ihn aufforderte, sich „zu schämen“. Ausgerechnet die Einwanderungs-Rechtsbrecher und Antifa-Freunde von den Grünen wollen der AfD also politischen Anstand lehren…?!

Ja, Ihr lieben 92 AfD-MdBs, so darf es die nächsten vier Jahre gerne weitergehen. Dann wird die nächste AfD-Fraktion garantiert dreistellig!