Podcast im Hamburger Abendblatt

BILD-Chef Reichelt: Bei uns gibt es keine Interviews mit AfD-Politikern

Von PETER BARTELS | Wenn der Chefredakteur gestern dem Verlagsleiter einen „Quartals-Einbruch“ um 50.000, von 5,3 auf 5,25 Millionen begründen mußte, hatte er in der Nacht vorher Albträume. Zum Glück fiel ihm immer rechtzeitig das „Schnee-Chaooos“ ein. Oder der zu trockene vice versa zu nasse Sommer ein. Der „Scheiß Streik“ war auch eine gute Ausrede für das schlechte Blatt, das er offenbar die letzten drei Monate gemacht hatte…

Wenn heute der Chefredakteur ein ganzes Quartal täglich 160.000 Käufer verloren, mit Ach und Krach weniger als erbärmliche eine Million statt über fünf Millionen für die Bilanzbuchhalter der Auflagen-Stasi IVW zusammen gekratzt hat, sagt er seinem CEO (ordinär: Vorstandsvorsitzender) trotzig: Die Leser sind von Social Media versaut worden… Sie glauben einem nicht mehr… Sie gehorchen und kaufen das Blatt ums Verrecken nicht mehr… Aber wir haben Kurs gegen die AfD gehalten. An Nazis verkaufen wir nicht… Klingt irgendwie nach: Kauft nicht bei Juden? Je nun, Schmuel, weise Juden wissen doch: Wenn ein Narr auf den Markt geht, freuen sich die Krämer…

Der lange CEO in den schicken Slippern ohne Socken jedenfalls wird jovial lächeln: Gemach, junger Mann … Wie Herr Diekmann, Ihr weiser Lehrer, schon sagte: Springer lebt nicht mehr vom Brot der Bäume in Norwegen allein … Und vom Schatz, den er für mich nach einem Jahr Forschungs-Ferien in Silicon Valley ausbuddelte, leben wir heute noch ganz gut und gern in Berlin… Von Anzeigen wie „Nagellack gegen Nagelpilz“ … „Gelenkschmerzen“ … „Erektionsstörungen“ … Aber auch vom großen Aldi-Emoji … der Yellow week von Netto … der bunten Lidl-Küche … und natürlich von der Qualität und Frische aus erster EDEKA-Hand …

Wer wird denn weinen, wenn der letzte Leser geht…

… wenn an der nächsten Ecke schon der Mesut steht. Und so ist es dann auch nur konsequent, wenn Julian Reichelt (40), Chefredakteur der zum „NEUEN DEUTSCHLAND für Arme“ (Jouwatch) umgebauten BILD, im Hamburger Abendblatt tönt, dem früheren Flaggschiff Axel Springers, das längst unter fremder Fahne in den Untergang segelt: „Ich kann durchaus sagen, dass ich die politische Führung der AfD verachte. Wenn Björn Höcke auftritt, schafft er es, in Habitus und Mimik an das Dritte Reich zu erinnern. Das ist ein Spiel, das mich abstößt.“ Seufz: Auch Julian Reichelt wußte schon 35 Jahre vor seiner Geburt, also als er noch als Quark im Schaufenster auf den Klapperstorch wartete, wie und warum die Nazis an die Macht kamen. Tibetanische Totenbücher haben also Recht mit Wiedergeburt und Seelenwanderung.

Mit energischem Glöckner von Notre Dame-Blick keucht er dann in den Saal: „BILD ist die einzige Marke, in der man keine AfD-Interviews finden wird” … Und total auf Schickdeutsch nachschiebt: Er finde es „absurd“, wieviel „Air-time die Partei in deutschen Talkshows“ bekomme. Denn: Die „AfD hat doch alles verlassen, was es in Deutschland an gesellschaftlichem Konsens gibt“ …

Und wenn schon lügeln, dann richtig lügen: “Zudem realisieren Politiker immer mehr, dass soziale Medien ihnen die Möglichkeit geben, an traditionellen Medien vorbei zu kommunizieren. Klammheimlich freuen sie sich darüber sogar. Sie sehen nicht, dass wir Journalisten das Fundament bilden, auf dem Demokratie funktioniert. Eine Übernahme der Medienlandschaft durch soziale Medien würde die Demokratie nicht überstehen.“

Die Irrtümer des Idioten Julian Reichelt

  • Zu viel „Air-time“ für die AfD, drittstärkste Partei im Bundestag? Seltener als die Freien Wähler. Und wenn, von der rotgrünen Kumpanei an den Nazi-Pranger gegeißelt…
  • Die AfD hat den gesellschaftlichen Konsens verlassen? Die ehemaligen CDU-, SPD- und FDP-Wähler wollen eben nicht mehr mit den Konsens-Schranzen von Merkel untergehen. Und BILD hat längst seine Leser verlassen …
  • Journalisten sind das Fundament der Demokratie? Nur der Beton der Betonköpfe und Wendehälse von Merkels Demokratur. Immer vorneweg BILD, „Spiegel“ und Alpenprawda …
  • Medienlandschaft und soziale Medien? Nur das Ende von Merkels Schranzen- und Konsens-Demokratur! Aber der Anfang der Demokratie: PI-NEWS, Jouwatch, Achgut, Tichys, KOPP, Vera Lengsfeld und Matussek-Blog sind die Glorreichen Sieben an den deutschen Thermopylen zwischen Tiber und Themse, Seine und Oder…

Weiter Fährmann Charon, immer weiter, der Hades ist schon so nah … Jouwatch: “Der Rest von Julian Reichelt im Abendblatt besteht aus Jammern über die brutale Realität im welken Blätterwald: Konkurrenten, die sich im Netz im Gegensatz zu BILD ONLINE kostenlos verbreiten, nennt er Organisierte Kriminalität beim Thema geistiges Eigentum“. Uuund: “Viele Wähler haben die Schnauze davon voll, dass die Themen, die sie bewegen, von den Volksparteien nicht angenommen werden“… Uuund: „Ich bin radikal freiheitlich und radikal an Fakten orientiert. Und in den Konsequenzen, die sich daraus ergeben, bin ich vermutlich sehr radikal.“ Uuund: “Ich habe im vergangenen Jahr viel Zeit mit der „Bild-Zeitung“ auf Papier verbracht, weil ich das Gefühl hatte, BILD ist nicht mehr „the peoples paper“ …

  • Richtig ist: Fast alle Leser haben die Schnauze voll. Von BILD. Von der Merkel-Republik
  • Richtig ist: BILD ist an seinem ideologischen Gefühl “orientiert”, nicht an Fakten
  • Richtig ist: BILD ist längst nicht mehr die Eiche der Deutschen, wird es nie mehr sein.

Nach den Königen kamen die Schranzen

BILD hatte schon immer geniale bis verrückte Chefredakteure. Einer hieß Peter Boenisch. Er wickelte das Brandenburger Tor in Stacheldraht, machte den Mond zum Ami und kaufte sich für 5000 Mark die erste Quarzarmbanduhr, die es später für 49 Mark gab … Ein anderer hieß Günter Prinz. Er zockte BILD auf acht Millionen Käufer am Tag und machte später den Einschleicher Wallraff platt … Andere hießen „Rambo“ Hans-Hermann Tiedje & „Django“ Nobody. Sie kippten mit Rudi Augstein, den Ungarn und Millionen Ossis die Mauer um … „Rambo“ später sogar ganz alleine den Schwarzen Riesen Kohl …

Aber dann kamen die Tage der Schranzen: Kai Diekmann schleimte sich 15 Jahre zu Merkel, der Mutter allen Übels rauf … Und BILD und Deutschland runter … Tanit Koch, seine hübsche Vorzimmerdame und Thronfolgerin, verließ nach einem Jahr am Ruder das sinkende Schiff … Worauf Julian Reichelt längst gelauert hatte. Er war rechtzeitig mit seinem Feldbett aus den syrischen Gaswolken, in denen er mit den von Monster Assad gequälten Kids fröhlich Fussball kickte, von der Front heimgekehrt, die er doch so tapfer in der Tagesschau gesehen hatte.

Und der große CEO (2,02 m) Mathias Oliver Christian Döpfner (56) sagte: Reichelt, übernehmen Sie! Retten Sie BILD, hat er offenbar nicht gesagt … Womit hätte der Julian denn auch noch „was“ retten sollen? Nein, nein, der CEO hätte BILD wenigstens vor Reichelt retten müssen… Dann wäre auch Deutschland im Westen heute noch nicht ganz verloren … Jouwatch: Und Axel Springer könnte aufhören, sich im Grabe umzudrehen!!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (hier bestellen!) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor; inzwischen mehr als 4 Mio. Bartels ist zu erreichen über FB und seinen Blog bartels-news.de.




BILD weint, greint, schleimt: AfD-Wähler kommt zurück!

Von PETER BARTELS | Jugend schützt vor Torheit nicht? Wie Alter manchmal nicht vor Kukident! Der gesunde Menschenverstand macht den kleinen Unterschied: Was der zweitgrößte Depp der Springer-Geschichte heute an die Chinesische BILD-Wand plärrt, lassen selbst Dick & Doof in Tränen ausbrechen. Vor Lachen …

„Jetzt kommt zurück in die Mitte, AfD-Wähler!“

Das Blatt der Untoten für Untote ins Deutsche übersetzt: Jetzt habt euch mal nicht so … Das Merkel-Unwetter ist vorbei … Die CDU-Sonne scheint wieder … Schaut, wie schön der Regenbogen von Frau Krampf-Karrenbauer leuchtet  … Oder „Frau“ Jens Spahn … Oder Büttenredner Laschet … Also Schluss mit Maulen … Husch, husch, zurück ins CDU-Körbchen!!

Natürlich meint Julian Reichelt (38), der Obermaat des Totenschiffs BILD, mit dem ganzseitigen Kommentar auf Seite 1 auch seine vor allem durch Merkel verlorenen Leser/Käufer. Gut, die meisten von ihnen hat sein legendärer Ausbilder, der Totengräber Kai Diekmann, auf dem Gewissen. Aber der hat sich ja mit vergoldetem Arsch vom Acker gemacht. Und so geschieht, was immer geschieht, jugendlicher Gevatter: Die letzten Leser sind immer die bittersten. Weil danach nur noch der Mann vom E-Werk kommt, der den Stromzähler plombiert. Der Rest ist Kerze. Öl-Funzel geht ja nicht: GRÜNE Umwelt!!

Für Diesel-Deppen am Rande: Stickoxid Grenzwert für Diesel: 40 mcg/m3, Arbeitsplatz: 950 mcg/m3, Schweiz: 6.000 mcg/m3, Zigarette: 100.000 mcg/m3, Adventskranz: 200.000 mcg/m3. Prof. Dieter Köhler, Lungenspezialist: „Alle Raucher müssten tot umfallen.“ Ab morgen, Herr Professor. Versprochen, GRÜNE Schrei-Tunte Antonia … Weiter mit BILD:

„Freimütig“ WEINT Reichelt: „Zum politischen Erbe von Angela Merkel gehört auch der Aufstieg der AfD, einer Partei, in der Holocaust-Verharmloser und Rassisten das Wort führen.“  UND GREINT: „Mit ihrer Flüchtlingspolitik hat die Kanzlerin Millionen Menschen gegen sich ganz persönlich aufgebracht. Die AfD sitzt in allen Landesparlamenten. Im Bund ist sie gleichauf mit der SPD und droht zur CDU aufzuschließen. Im Bundestag ist diese GRÄSSLICHE PARTEI Oppositionsführerin und treibt die Volksparteien viel zu oft vor sich her…“ Und er SCHLEIMT: „Merkel war nicht mehr die Person, die diese explosive Mischung aus WUT, FRUST, SORGEN und Abstiegsängsten hätte entschärfen können. In Scharen wanderten CDU-Wähler, die eigentlich zur Mitte der Gesellschaft gehören, zur AfD ab.“

Wo er Recht hat … Ohne die Wachtel aus der Uckermark gäbe es die AfD nicht. Vielleicht irgendwo im „Piraten“-Dreieck: Einmal Bermuda und nie wieder. Aber welche Millionen von „Menschen“ haben die AfD in alle 16 Landtage getragen? Wieso lassen sich über 700 „Volks-Demokraten“ von 91 „Hetzern“ durch den Reichstag treiben? Ja, ist ER denn schon wieder da? ER ist wirklich wieder da, lieber Franzl Beckenbauer, nicht nur zu Weihnachten, auch in Chemnitz, bei den SPD-Paten Antifa. Und den Zecken der blonden Netten von Pommerland …

AfD „Holocaust-Verharmloser“? … Weil einer sagte, was das „Mahnmal linker Eitelkeiten“ bis in alle Ewigkeiten sein wird? Nämlich ein Denkmal deutscher Schande? Was denn sonst?! Und dass sechs Millionen ermordete Juden überall einen würdigeren Erinnerungsplatz verdient hätten, als an den Currywurstbuden neben dem Reichstag??

AfD „Rassisten“? … Weil die AfD einen elenden Ärmelschoner namens Wulff kritisierte, der (Applaus! Applaus!) seinen eigenen Vornamen Christian auf dem Altar der rot-grünen Gender-Genossen opferte, liebdienerte: „Der Islam gehört zu Deutschland?“ Egal, wie viele „Männer“ Merkel noch in die deutschen Parks, Planschbecken und Party-Tempel lockt? Egal, wie viele Christen-Köpfe diese „Männer“ in Arabien abgeschnitten haben? Egal, wie lang die Busch-Messer aus Afrika sind?

AfD „Flüchtlingspolitik“?… Politik? Welche?  Die vor oder nach November 2015? Vor oder nach dem Kölner Silvester-Taharrush? Vor oder nach Amri, Kandel, Freiburg? Vor oder nach dem Milliarden-Grab auf der Akropolis? Vor oder nach Fukushima?  Vor oder nach Putin und Trump? Vor oder nach Brexit, Polen, Österreich, Italien? Oder meint Reichelt die Merkel-Politik des Schweigens und Verschweigens? Alles mit immer fetteren Diäten-Ärschen aussitzen? Und bis zur Stunde durch die Raute hereinspaziert ins Land der grenzenlosen Freiheit zu Greif und Grapsch? Weil es Deutschland ja nie gab, wie eine Merkel-Türkin von der SPD uns lehrte? Sultan und Sultanine auf östlichem Diwan mit westlichen Milliarden gepolstert? Das war „Politik“? „Flüchtlingspolitik“?

AfD „Grässliche Partei“ … Huch aber auch! Pöse! Pöse Hatte die offenbar längst friedlich in sich selbst entschlafene Greisin Friede (76) bei diesem spitzen Schrei den kleinen Finger am chinesischen Porzellan abgespreizt, als sie den Mate Tee nippte, Herr Chefredakteur? Wenigstens Liz Mohn, die Bertelsmännin? Oder vielleicht das Moslem-Muttchen? Ist einer „grässlich“, weil er die Wahrheit sagt? Hat darum Herodes den Johannes geköpft? Kaiphas diesen Jesus ans Kreuz genagelt?? Die Wirklichkeit ist leider sehr oft grässlich. Nur, wenn die Augen zu sind, beginnt das Lego-Land der Träume.

AfD „Wut“ … „Frust“ … „Sorgen“ … „Ängste“ … „Merkel war nicht mehr die Person, die diese explosive Mischung hätte entschärfen können“ heulen die intellektuellen Eunuchen von BILD. Sorgen und Ängste – eine explosive Mischung? Wenn’s so einfach gewesen wäre, hätten wir nicht das Schießpulver des Franziskaners Berthold Schwarz gebraucht, nicht mal Alfred Nobel. Dann hätte die Menschheit immer nur laut „Bumm!“ schreien müssen, wie heute die Soldaten der Kita-Ministerin, wenn sie ins Manöver ziehen.

AfD-Wähler: „Eigentlich Mitte der Gesellschaft“ … Ach!! BILD/Reichelt lässt sogar die „CDU-Wähler aus Protest in Scharen zur AfD wandern“. Denn Inhalte gäbe es bei den „Hetzern“ von der AfD ja nicht, außer der Parole: „Merkel muss weg.“ Um sich im nächsten Satz (!!) selbst ins Knie zu schießen: „Spät, aber hoffentlich nicht zu spät, hat Kanzlerin Merkel das erkannt.“ Aber weil der Leser ja zwei Knie hat, ballert er gleich ins andere: „Ihr müsst nicht mehr gegen mich und die Volksparteien an der Wahlurne protestieren.“ Also Rotze von der Backe wischen, Hände waschen, kämmen, Volksparteien ohne Volk wählen! Diese „explosive Mischung“? Weil Mutti bald weg ist?

„Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie schreiben“ … würde der arme Kerl am Kreuz wahrscheinlich heute seufzen. Und dann, endlich, kapiert die „Dame“, dass die AfD, also die „Mitte der Gesellschaft“, SIE meint und kündigt an, dass sie zu watscheln bereit ist. Prompt lässt Reichelt leise die Schalmeien flehen: „Merkel hat das erkannt. Respekt!“ Und dann fliegt der Kuckuck wieder über das Merkel-Nest: „Die Botschaft an alle, die frustriert ihr Kreuz bei der AfD gemacht haben, muss nun lauten: Kehrt den Extremisten den Rücken, kommt zurück in die Mitte.“

Mit Verlaub, Freiherr von Knigge: Der Kerl ist ein Arschloch!

Reichelt will, kann, darf nicht mehr wahr haben, dass die AfD das „Dach über der Mitte“ war … ist … bleibt. Wie BILD, bevor der gesunde Menschenverstand mit Wattebäuschchen aus der Redaktion geworfen wurde, die große Leser-Vertreibung begann. Von fünf Millionen auf weniger als eine Million, das ist schon eine Leistung, Leute! …  Warum also sollten diese AfD-Menschen, die von einem SPD-Berufsschullehrer und einem BILD-Greis „Pack“ genannt wurden/werden, irgendwohin laufen? Sie s i n d in der Mitte. Das Diäten-Pack im Reichstag muss zur Mitte dieses gesunden Menschenverstands. Sonst jagen die Sachsen sie endgültig zum Teufel …

Das „BILD-Pack“ haben die BILD-Totengräber langst vergraben. Das neue Oster-Wunder: Sie sind auferstanden, lachen sich bei PI-NEWS, ACHGUT, TICHYs, COMPACT und JOUWATCH einen Ast nach dem anderen. Und wählen womöglich AfD. Immer seltener heimlich …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Die Kapitänin verläßt das sinkende Schiff: Tanit Koch weg!

Von PETER BARTELS | Die erste Chefredakteurin von BILD hat fertig. Vor wenigen Minuten ist sie im großen Konferenzraum „zurückgetreten“. Zwei Jahre. Nur Minus. Über eine halbe Million! Und kein Land in Sicht, außer der letzten Million, von einst stolzen fünf Millionen. Kurz vorher verschickte Sie diesen Abschiedsbrief. Schnief …

„Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

Abschieds- und Liebeserklärungen (behauptet jedenfalls Fontane) sollten etwas gemeinsam haben: Kürze.

Zunächst zum Abschied, der gleich offiziell um 9.30 Uhr im Produktionsraum verkündet wird: Ich gebe meine Position als BILD-Chefredakteurin zum 1. März 2018 auf und verlasse den Verlag.

Wenn zwei Menschen professionell nicht harmonieren, lässt sich das eine Zeitlang durch Kompromisse ausgleichen. 2017 war davon geprägt, bis meine Kompromissbereitschaft an ihre Grenzen gelangte. Hinzu kam die Gewissheit, dass sich BILD nicht durch Kompromisse auszeichnet, sondern durch Klarheit. Deshalb habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen.

Wie schwer er mir nach 13 großartigen Jahren im Haus gefallen ist, weiß jeder, der mich kennt. Die Liebeserklärung gelingt mir deshalb nicht in aller Kürze: Mein Herz schlägt BILD-rot, es schlägt für Euch, für Eure Leidenschaft, Eure Professionalität, Eure Menschlichkeit und Euren so ausgeprägten Sinn für Unsinn. Ihr seid BILD – und BILD ist einzigartig. Einzigartig ist auch die Position, die ich nun nach zwei Jahren verlasse und für die ich dem Verlag, allen voran Kai Diekmann, unendlich dankbar bin. Ich habe bei BILD journalistisch mehr erreicht, als meine Phantasie hergegeben hat (ein Luftballon-Büro inklusive), und ich wünsche Marion, Miriam, Uli, Julian, Brügel, Florian, Daniel und jedem einzelnen von Euch, auch künftig immer das zu erreichen, was BILD so unvergleichlich macht.

Ich lächle, während ich diese Zeilen schreibe, denn ich denke an Euch. Mit Euch zu arbeiten sollte vergnügungssteuerpflichtig sein – und dieses Vergnügen hält ein Leben lang an.

Danke für alles!

Bis gleich im 16. Stock,

Eure


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Allahu Akbar – BILD entdeckt die wahren Nazis!

Von PETER BARTELS | „Wo er recht hat, hat er recht“. Wir kennen diesen blöden Spruch. Aber manchmal ist er wirklich mehr als eine Hülse. Wie heute in BILD. Da schreibt Julian Reichelt einen Kommentar zum Judenhass in Deutschland: „Löscht das Feuer!“

Dieser Julian ist nicht irgendwer. Er ist der „Chefredakteur der Chefredakteure“ bei SPRINGER. Er hat embedded in Syrien unter Lebensgefahr heißen Kampf-Tee unter den Akarden geschlürft, während in der Ferne Putin und Assad die IS-Kopfabschneider Dorf für Dorf plattbombten. Und er hat wieder und wieder die syrischen Kanonen mit deutschem Giftgas geladen, das – natürlich – gegen die syrische Bevölkerung (Frauen und Kinder!!) abgefeuert wurde. Heute nippt sein bärtiger Nachfolger, Chefreporter Paul Ronzheimer aus Ostfriesland, ab und zu den kalt gewordenen Tee weiter; der IS ist weg, den BILD immer ISIS genannt hat, wahrscheinlich, weil’s sich so niedlich nach Isis anhört, der ägyptischen Göttin für Geburt und Tod.

Kann natürlich auch sein, dass die Kopfabschneider-Kohorten sich längst wieder in deutschen NoGo-Areas vom Kampf gegen Frauen und Kinder erholen, die es laut BILD ja nicht gibt. Und Merkel-Stütze kassieren. Dreifach – Germoney hat’s ja. Und es kann natürlich sein, dass diese ISIS-Heimkehrer das „Syrien-Trauma“ längst überwunden haben, die jungen, bärtigen Neu-Deutschen zum Krieg gegen Israel anfeuern. Vor dem Brandenburger Tor, vor Israels und Amerikas Botschaften Israel- und US-Fahnen zertrampeln und verbrennen. Kann alles sein. Bis gestern war es ja nur das Pack, die Dunkeldeutschen, die Nazis, kurz, die AfD. Komisch nur, dass die Typen, die da in den Schulen Kinder als Judenschweine jagen, alle wie Türken, Libanesen, Palästinenser, Iraker, Afghanen, Syrer, Iraner, Libyer, Marokkaner aussehen.

Jedenfalls haut Julian Reichelt in die Tastatur, listet den Katalog der deutschen Polit-Heuchelei auf:

Beispiel Kanzlerin Merkel: „Der Staat muß mit allen Mitteln gegen so etwas einschreiten“. Reichelt resigniert: Tut er aber nicht …

Beispiel SPD-Chef Martin Schulz: „Wir werden so etwas in Deutschland nicht dulden!“ Reichelt resigniert: „Tun wir aber. Der Wasserwerfer der Polizei greift am Brandenburger Tor nicht ein. Die Staatsmacht wagt es nicht, dieses schändliche Feuer zu löschen.“

Beispiel Bundesregierung, Reichelt: „Die Fluglinie Kuwait Airways weigert sich, israelische Staatsbürger (Übersetzung: Juden) zu fliegen, ein deutsches Gericht gibt ihr auch noch recht, erklärt es für „nicht zumutbar“, Juden zu transportieren.“ Und Merkels Regierung nimmt es hin, bis auf einen piefigen Brief an das Regime Kuwaits. Die Judenhasser-Airline fliegt munter weiter ab Frankfurt.

Beispiel Talkshows, Reichelt: „Bei Anne Will spricht Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn für Europa, obwohl er gerade mal 580.000 von 700 Millionen Menschen respäsentiert. Er warnt vor einem israelischen ‚Apartheidstaat‘. Dieser historische Vergleich, der mindestens so wirr ist wie Asselborns Frisur, bleibt von der Moderatorin unwidersprochen.“

Julian Reichelt’s „bittere Wahrheit“: „Antisemiten können in Deutschland nahezu ungestört ihr Unwesen treiben. Dafür sollten wir uns (immerhin!) ‚schämen‘, zitiert Reichelt den Regierungssprecher und donnert: Lieber sollte unsere Regierung diesen unzumutbaren Zustand entschlossen bekämpfen. Weil sich irgendwer schämt, fühlt sich kein Jude in Deutschland sicherer.“

Auf Seite 3 zitiert Bild dann sogar mit Foto vier „Neu-Deutsche“ zum Thema Israel/Juden. Einen Abdul (23): „Scheiß Israel!“. Einen Abdullah (31): „Israel gibt es für mich nicht.“ Einen Mamonn (30): „Israel hat das Land von Palestina genommenen.“. Einen Hakan (19): „Israel ist kein eigenes Land, sie haben das Land der Palestinenser eingenommen.“

Es mag sinnlos sein, solchen Torfköpfen wieder und wieder zu sagen, dass die Juden schon vor 3000 Jahren Jerusalem und u.a. Palästina „besaßen“ … Dass erst der Römer Titus vor 2000 Jahren ihren Tempel plattmachte, den lange vorher ein Salomon auf dem Tempelberg erbaut hatte… Dass der Name Jerusalem an keiner einzigen Stelle des Korans auftaucht, der erst vor rund 1300 Jahren geschrieben wurde… Die Bibel, das Buch der Bücher für Juden u n d Christen, gibt es seit ewig.

Es darf aber nicht sinnlos sein, dass die, die schon länger im Reichstag sitzen, immer noch blind sind für Antifa-SS und Moslem-Nazis. Wenn BILD schon vor Jahren auf diese Mischpoke aufgepaßt hätte, könnten die Juden immer noch mit Kippa durch Berlin gehen, sogar durch Neukölln. Und die Christen wieder ohne Merkel-Poller und ohne Polizeischutz über die Weihnachtsmärkte.


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!