„Welches Testament gilt für Sie, Herr Ströbele?“

StröbeleEinen für die erschreckende Dummheit Unkenntnis von Hans-Christian Ströbele bezeichnenden Schriftverkehr auf Abgeordentenwatch.de schickte uns PI-Leser Peter Wienand Casares. Er stellte dem Grünen-Bundestagsabgeordneten eine Frage zum n-tv-Streitgespräch mit Dr. Udo Ulfkotte (wir berichteten), in dem Ströbele des öfteren die Bibel zitierte, ohne dabei zu berücksichtigen, dass für Christen das Neue Testament gilt.

Hier zunächst die Frage von Peter Wienand Casares:

Sehr geehrter Herr Ströbele,

bevor ich Ihnen meine Frage stelle, möchte ich als Deutsch-Spanier klarstellen, dass ich Anti-Nazi und Anti-Kommunist bin. In einer ntv-Sendung mit Herrn Ulfkotte haben Sie die Bibel zitiert, ohne dabei zu berücksichtigen, dass für uns Christen das Neue Testament gilt. Wenn wir nun einen Vergleich stellen zwischen dem Neuen Testament und dem Koran, den ich gelesen habe, stelle ich fest, dass im Neuen Testament keine Gewalt vorkommt, sondern durch Jesus Christus die Nächstenliebe gepredigt wird. Im Koran dagegen habe ich sehr viele Stellen von Gewalt gefunden.

Könnten Sie mir das bitte erklären?

Mit freundlichen Grüssen,

Peter Wienand Casares

Hier die Antwort von Ströbele (Bitte auch darauf achten, dass Ströbele noch nicht einmal in der Lage war, Casares‘ Namen richtig zu schreiben – ein typischer Ausdruck der Geringschätzung des Gegenübers)

Sehr geehrter Herr Caseres.

Ein Religions- und Schriftgelehrter für die Bibel oder den Koran bin ich nicht und will ich auch nicht werden. Dies vorausgeschickt gebe ich zu denken, dass auch das alte Testament der Bibel nach wie vor eine zentral wichtige Grundlage auch der christlichen Religion ist. Beispielsweise sind die 10 Gebote, die Moses vom Herrn direkt auf Tafeln erhalten haben soll, auch für alle Christen gilt.

Und viele Christen nehmen das alte Testament durchaus wörtlich und als Handlungsanweisung für ihr tägliches Leben. In den USA und in Lateinamerika gehört eine wachsende Zahl von Christen dazu. Wenn ich richtig unterrichtet bin, bekennt sich auch der derzeitige US-Präsident zu diesen Christen. Allen Erkenntnissen der Wissenschaft zum Trotz nehmen sie beispielsweise die Schöpfungsgeschichte der Bibel wörtlich und bestehen darauf, dass solches auch in den Schulen des Landes gelehrt wird.

Auch die Inhalte voll brutaler und grausamer Gewalt sind und bleiben nun mal Teil dieser Bibel.

Ich verkenne nicht, dass das Neue Testament eine andere Lehre enthält, die aber gläubige Christen in den letzten zweitausend Jahren nicht davon abgehalten hat, unter Berufung auf diese Lehre schrecklichste Verbrechen zu begehen und grausamste Kriege anzuzetteln. Häufig mit dem Segen der Kirchen und des Nachfolgers Christi.

Mit freundlichem Gruß
Ströbele

Wienand Casares antwortete daraufhin wie folgt:

Sehr geehrter Herr Ströbele,

Sie sind nicht auf meine Frage eingegangen. Fehlen Ihnen dazu die intellektuellen Fähigkeiten? Noch einmal, damit auch Sie es verstehen. Es geht um die zentrale Frage des Handelns der beiden Religionsstifter Mohammed und Jesus Christus und nicht darum was die Menschen daraus gemacht haben.

Fakt ist nun mal, dass Jesus Christus die Nächstenliebe gepredigt hat und keine Menschen getötet oder einer sechsjährige zur Frau genommen hat. Mohammed jedoch hat das getan. Das ist nun mal Fakt!!!

Bitte gehen Sie konkret auf die Fragestellung ein!!!

Mit freundlichen Grüssen,

Peter Wienand Casares

Eine weitere Antwort blieb Ströbele bislang schuldig…

» Email an Ströbele: hans-christian.stroebele@bundestag.de




Die Zeit: Plädoyer für’s Kopftuch

Von Islamvertretern hört man bekanntlich gerne, dass das islamische Kopftuch doch nur ein Stück Stoff sei und man gar nicht verstehe, warum so viel Aufhebens darum gemacht werde. Natürlich gilt diese Reduzierung auf ein „Stück Stoff“ nur, solange es sich auf dem Kopf befindet. Denn wenn das „Stück Stoff“ abgelegt werden soll, ist es plötzlich viel mehr.

Und nützliche Idioten in Politik und Gesellschaft helfen den Islamisten dabei, das islamische Kopftuch, Zeichen der Unterdrückung und Ablehnung unserer Gesellschaft, bei uns zu installieren, erstaunlicherweise oft Frauen. So gab es vor ein paar Tagen einen Beitrag von Julia Gerlach in der Zeit, in dem diese sich vehement für die Erlaubnis der Kopfbedeckung ausgerechnet bei Lehrerinnen einsetzt. Für viele islamische Frauen bedeute das Kopftuch nicht Unterdrückung, sondern – man höre und staune – Emanzipation.

Das Kopftuch ist verboten, weil es als Zeichen der Unterdrückung der Frau und der Intoleranz verstanden werden kann. Was zählt, ist nicht die Einstellung der Trägerin. Es zählt, was der Betrachter denken könnte. (…) Denn das Kopftuch, mag es in anderen Fällen für Frauenunterdrückung stehen, bedeutet für Selma Yavas Emanzipation.

Aha. Das Kopftuch, das die Frau im öffentlichen Raum verhüllen soll, bzw. es ihr nach streng islamischem Verständnis überhaupt erst ermöglicht, diesen zu betreten, wird als Zeichen der Befreiung der Frau angepriesen. Da man davon ausgehen muss, dass derart dummes Zeug nicht aus Unwissenheit über die tatsächliche Bedeutung der „Fahne der Islamisten“ in einer Zeitung wie der Zeit zu lesen ist, muss man davon ausgehen, dass hier absichtlich Volksverblödung betrieben wird. Völlig anders beurteilt Frauenrechtlerin Alice Schwarzer das „Stückchen Stoff:

Wir müssen den Entrechteten und Entmündigten in diesen Communities beistehen. Das sind die Frauen. Das sind die Töchter. Das sind die Söhne. Beispiel Kopftuch: Ich habe gerade Enzensbergers Schreckensmänner gelesen. Er sagt: „Neben dieser ganzen Entrechtung scheint ja diese Kopftuchdebatte eine Art Ablenkungsmanöver zu sein.“ Das sehe ich ganz anders. Das Kopftuch ist die Flagge des Islamismus. Das Kopftuch ist das Zeichen, das die Frauen zu den anderen, zu Menschen zweiter Klasse macht. Als Symbol ist es eine Art „Branding“, vergleichbar mit dem Judenstern. Und real sind Kopftuch und Ganzkörperschleier eine schwere Behinderung und Einschränkung für die Bewegung und die Kommunikation. Ich finde es selbstverständlich, daß wir uns an Ländern wie Frankreich ein Beispiel nehmen und das Kopftuch in der Schule und im Kindergarten untersagen, für Lehrerinnen und Schülerinnen.

Bekanntlich ist in der Türkei das Kopftuch in Behörden, Schulen und Universitäten (noch) verboten. Klagen gegen das Verbot werden regelmäßig abgewiesen.

Die türkischen Gerichte machten geltend, das Tragen religiöser Symbole in öffentlichen Einrichtungen verstoße gegen die in der Verfassung verankerte Laizität, also der Trennung von Staat und Religion.

Weitgehend unbekannt scheint hierzulande allerdings zu sein, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sich bereits im Jahre 2004 dieser Auffassung weitgehend anschloss.

Das Kopftuchverbot entspreche zwei Prinzipien, die sich ergänzten: dem Grundsatz der Laizität und dem Gleichheitsgebot. Das türkische Gesetz müsse zudem zwischen der Freiheit der Bürger und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung abwägen. Dabei dürfe nicht außer acht gelassen werden, dass das Kopftuch als religiöses Symbol in den vergangenen Jahren auch eine politische Bedeutung erhalten habe. In der Türkei gebe es heute „extremistische politische Bewegungen“, die ihr Konzept einer auf religiösen Regeln basierenden Gesellschaft der ganzen Gesellschaft aufnötigen wollten. Das Kopftuchverbot in bestimmten öffentlichen Einrichtungen könne somit als „dringende soziale Notwendigkeit“ erachtet werden. (…) Verbote, die im Name der Trennung von Kirche und Staat erlassen würden, könnten in einer demokratischen Gesellschaft notwendig sein.

Frau Gerlach interessieren diese Dinge nicht. Sie lässt unwidersprochen erklären, dass ein Kopftuchverbot Mädchen und Frauen die Lust auf Ausbildung und Beruf nehmen würde, weil sie sich dann nicht mehr als Muslima respektiert fühlen würde. Das Symbol der Abgrenzung von unserer Gesellschaft wird somit ins Gegenteil verkehrt. Besser konnte Orwell es auch nicht (1984).

(Spürnase: penck)

»Heiner Bielefeldt: Konfliktstoff Kopftuch




Pax Europa gründet ersten Landesverband

Pax Europa

PaxEuropa, der Verein zur Bekämpfung der Islamisierung Deutschlands und Europas, hat auf Initiative seines 1. Vorsitzenden, Dr. Udo Ulfkotte, den ersten Landesverband in Baden-Württemberg gegründet.

Bei der Gründungsversammlung in Filderstadt-Bernhausen waren von den 48 Vereinsmitgliedern aus Baden-Württemberg mehr als die Hälfte anwesend – sie kamen aus allen Landesteilen, unter anderem aus Freudenstadt, Konstanz, Reutlingen, Wiesloch, Villingen-Schwenningen und Stuttgart natürlich.

Der jüngste Teilnehmer war ein 17jähriger Schüler, die älteste Teilnehmerin eine über 80jährige Dame, eine Freundin der NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl. Sie alle verbindet die Sorge um den Erhalt unserer westlichen Werte, wie sie durch die freiheitliche demokratische Grundordnung unseres Grundgesetzes definiert sind. Diese Werte sind nach den Worten von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble „nicht verhandelbar“.

Zweck des Vereins Pax Europa ist, die Öffentlichkeit über die Ausbreitung des Islam in Europa und die damit verbundenen Folgen für das Staatswesen zu unterrichten. „Die Zukunft Europas als einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft, aber auch die Zukunft aller christlichen Kirchen in Europa, wird wesentlich davon bestimmt, wie wir heute auf die Herausforderungen des Islam reagieren“, so der Schweizer Pfarrer Hansjürg Stückelberger als Präsident der Christian Solidarity International, einer 1977 gegründeten christlichen Menschenrechtsorganisation. Jeder, der dazu beitragen will, diesen Herausforderungen angemessen zu begegnen, ist als Mitglied des Vereins herzlich willkommen.

» Mitgliedsantrag für Pax Europa (pdf)
» Email an Pax Europa: udo@ulfkotte.de
» Email an den Pressesprecher v. Pax Europa/Baden-Württemberg, Rainer Grell: grell-stuttgart@t-online.de




Die Kirche des menschgemachten Klimawandels

Wer sich am Sonntagvormittag etwas Nettes gönnen möchte, der sollte die sehr humorvolle Auseinandersetzung mit der am schnellsten wachsenden Religion, der „Kirche des menschgemachten Klimawandels“, von Gideon Böss bei der Welt nicht verpasen. Führer „der neuen Bewegung ist ein undurchsichtiger Religionslehrer namens Al Gore“, und als einzige Religion kennt sie den exakten Todeszeitpunkt der Erde. „Damit schließt die neue Religion eine Marktlücke, die im Angebot populärer Untergangsängste klaffte.“

(Spürnase: Florian W.)




Christen-Exekution als Warnung an Nordkoreaner

Son Jong NamSon Jong Nam, ein ehemaliger nordkoreanischer Offizier, soll aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Christentum hingerichtet werden. Nach Angaben des international tätigen Hilfswerks „Märtyrerkirche“, mit Sitz in Washington, werde Son Jong Nam des Proselytismus bezichtigt. Der Offizier, der seit über einem Jahr im Gefängnis sitzt, solle öffentlich hingerichtet werden. Auf diesem Weg wolle die Regierung die Bevölkerung vor einer Hinwendung zum Christentum warnen, mahnt das Hilfswerk, das zu einer weltweiten Kampagne zur Freilassung des Offiziers aufgerufen hat. (Quelle: idea)




„Kirche muss Fels in der Brandung sein“

Auf Bestrebungen aus Kreisen der evangelischen Kirche, die Verfassungsklage der türkischen Verbände gegen das Zuwanderungsgesetz unterstützen zu wollen, reagieren viele Christen irritiert bis empört. Wir veröffentlichen stellvertretend das Schreiben von PI-Leser Dr. Peter S. an den Bevollmächtigten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der EU, Prälat Stephan Reimers (Foto), und den Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche, Bischof Huber.

Sehr geehrter Herr Prälat Reimers, sehr geehrter Bischof Huber,

wie ich der Presse entnehmen mußte, denken Sie, Herr Prälat Reimers, laut darüber nach, die EKD eine mögliche Verfassungsklage der Türkischen Verbände gegen das Zuwanderungsgesetz unterstützen zu lassen.

Das Zuwanderungsgesetz ist von dem demokratisch gewählten Parlament der Bundesrepublik Deutschland mit großer Mehrheit verabschiedet worden. Durch das Ultimatum einiger Verbände der türkischen Zuwanderer wollten diese Druck auf die Regierung ausüben, das demokratisch entstandene und verabschiedete Gesetz wieder zu kassieren. Es wurde sogar der Bundespräsident aufgefordert, die Unterschrift zu verweigern. Dieses Verhalten wirft ein aufschlußreiches Schlaglicht auf das Demokratieverständnis dieser Verbände, das besonders dadurch brisant wird, daß sie zum großen Teil von der staatlichen türkischen Religionsbehörde und deren Ablegern in der Türkei gesteuert werden.

Das Gesetz ist in dieser Form nicht ohne Grund verabschiedet worden. Sie und ich wissen, daß es mit Japanern und Amerikanern sicherlich keine derartigen Inegrationsprobleme gibt wie mit Zuwanderern aus moslemischen Ländern, weshalb für solche Länder auch die Visumspflicht gilt und für die anderen nicht (darüber regt sich interessanterweise (noch) keiner auf). Das Gesetz ist ein Gesetz zum Schutze der Frau und zur Integrationsförderung und ich denke, das wissen Sie auch. Da die evangelische Kirche in der jüngeren Vergangenheit nicht durch Frauen- oder Integrationsfeindlichkeit aufgefallen ist, nehme ich an, Ihre Äußerungen entspringen schierem Populismus.

Lassen Sie mich Ihnen daher schreiben, daß Sie sich irren, wenn Sie meinen, daß solche Äußerungen unter den Anhängern der evangelischen Kirche populär wären. Sie wissen ebenso gut wie ich, daß gerade die Anhänger der Kirchen es in diesem Lande mit einer zunehmenden Intoleranz nicht integrierter Moslems zu tun haben. Man wird heute als Christ gerne mal mit Schimpfwörtern bedacht, von denen „Ungläubiger“ noch das harmloseste ist. Und das, so sind viele Christen überzeugt, ist erst der Anfang. Gerade für uns Christen ist es überlebenswichtig, daß sich moslemische Zuwanderer, deren Zahl stetig steigt, in diese Gesellschaft wenigstens soweit integrieren, daß sie uns mit Toleranz begegnen. Dieses Gesetz soll dafür einen Grundstein legen und ist daher gerade von den Kirchen sehr zu begrüßen.

Wir Christen sind es, die in diesem Land überprüfen müssen, wie weit unsere Toleranz gehen kann, bis sie zur Selbstaufgabe führt. Dabei müssen wir wissen, das zu viel Toleranz in anderen Kulturkreisen als Schwäche ausgelegt wird, der man dann entsprechend begegnet.

Meine Familie und ich sind gerne Christen und wir möchten es in UNSEREM Land auch bleiben können, ohne dafür von anderen Religionsgruppen verachtet oder beschimpft zu werden. Denn, Herr Prälat, am Ende des Tages ist dieses Land ein christlich geprägtes und ich möchte auch mitBlick auf den Niedergang des Christentums in allen islamischen Staaten, daß das so bleibt.

Sie als Vertreter meiner Religion haben die Pflicht, sich dafür aktiv einzusetzen. Wir Christen erwarten, daß unsere Kirche ein Fels in der Brandung ist, und keine Nußschale, die der Sturm vor sich hertreibt. Das sollten Sie niemals vergessen.

Hochachtungsvoll,

Dr. Peter S.

»FAZ: Zu viel Verständnis




Muezzin ‘Gesang’ vom Kirchturm

gees.jpgEmpörung ist die Gefühlsregung, die uns ergreift, wenn wir von dieser Aktion eines sogenannten „Künstlers“ – es handelt sich um Johannes Gees (Foto) – in der Schweiz hören. Er hatte in drei Kirchen in St. Gallen, Zürich und in Bern jeweils ein Tonband installiert und dann den islamischen Schlachtruf abspulen lassen.

Er fand dies notwendig, weil:

«Die Diskussionen um ein Minarett-Verbot finde ich masslos übertrieben.» Mit der Installation habe er Verwirrung stiften wollen, um nachher die Auflösung zu liefern: «Wenn schon, sollten die Stimmungsmacher Angst vor den Künstlern haben.»

Und weil er als „Künstler“ genau weiß, was richtig ist, und er die Diskussionen über ein Minarett-Verbot für „masslos übertrieben“ hält, geht er hin und entweiht christliche Kirchen. Es ist nicht bekannt, ob die Kirchen nach dieser Tat wieder geweiht werden – wir denken, dies wäre auf jeden Fall notwendig.

(Spürnase: Manuel M.)




Email eines PI-Lesers an Maybrit Illner

IllnerHeute Abend um 22.15 Uhr (ZDF) wird bei Maybrit Illner unter dem Titel „Gebet, Gewalt und Gotteskrieger – Warum ist der Islam uns unheimlich?“ über den heute stattfindenden Integrationsgipfel diskutiert (wir berichteten). PI-Leser Tom V. aus Hamburg hat der Moderatorin im Vorfeld der Sendung eine Email geschrieben, die wir nachfolgend veröffentlichen. Wer seinem Beispiel folgen will: maybrit-illner@zdf.de

Werte Frau Maybrit Illner!

Welch illustre Runde! Ich gehe davon aus, dass Frau Künast natürlich wieder alles „schönreden“ wird. Und natürlich alle Versäumnisse nach ihrer Sicht auf Seiten der Deutschen Bevölkerung liegen.

Trotzdem meine Frage:
Ist Integration nicht in erster Linie Sache derer, die zu uns kommen? Ist es nicht so, dass die Probleme bei Personen aus dem muslimischen Kulturkreis auftreten? Ist es nicht so, dass Gewalt in den islamisch geprägten Familien eher die Regel als die Ausnahme ist?

Nicht die deutsche Gesellschaft hat versagt. Nein, versagt hat der Islam und deren Vertreter! Allein schon die dreiste Frechheit, mit der die türkischen Verbände den Integrationsgipfel platzen lassen wollten, zeugt schon davon, wessen Geistes Kind diese Leute sind.

Der Islam lässt sich nicht mit unserer Werteordnung vereinbaren. Und was wir ganz sicher nicht brauchen, sind derlei „Kulturbereicherer“, die hier mit Schodar, Burkha und Kopftuch auftauchen, kein Wort Deutsch sprechen und noch meinen, sie seien sonstwie wichtig.

Ich sage: keine weitere Zuwanderung aus den muslemischen Kulturkreisen. Keine Integrationsgipfel mehr. Keine Moscheen in Deutschland mehr, bevor nicht für jede DITIB/DITIM Moschee eine Kirche in jeder Stadt der Türkei steht!

Mit freundlichem Gruß
Tom V.




Prälat Reimers: Verständnis für Türkenverbände

Stephan ReimersAuf die Gutmenschen in der evangelischen Kirche ist Verlass: Prälat Stephan Reimers (Foto) äußerte heute in einem Interview mit dem Südwestfunk Verständnis für den Boykott der türkischen Verbände am Integrationsgipfel. Der Bevollmächtigte des Rates der EKD teilt deren Kritik am Zuwanderungsgesetz und schließt auch nicht aus, eine Verfassungsklage der Türkenverbände zu unterstützen.

» Email an Stephan Reimers: ekd@ekd-berlin.de




Die muslimische Pastorin

annehr1.jpgAnn Holmes Redding (Foto) aus Seattle ist seit 23 Jahren eine Pastorin der episkopalen Kirche. Die 55-jährige Afroamerikanerin sorgt innerhalb dieser Kirche seit mehreren Monaten für Unruhe, weil sie die Meinung vertritt, dass man gleichzeitig Christ und Moslem sein kann.

Die vor 23 Jahren zur Priesterin geweihte Redding sorgte im Juni für Schlagzeilen, als sie gegenüber der Tageszeitung «Seattle Times» erklärte, sie sei seit 15 Monaten auch Muslimin. Sie sei der Ansicht, dass sich Islam und Christentum nicht widersprechen. Sie könne daher hundertprozentig Muslimin und Christin sein. Islamische und christliche Theologen reagierten kritisch auf Reddings Aussagen. Evangelikale beklagten, Redding sei ein Extrembeispiel für die in der liberalen US-Christenheit verbreitete Ansicht, alle Religionen führten zu dem einen Gott. (epd)

Kopfschütteln war unsere erste Reaktion auf diesen Artikel in der Netzzeitung. Danach suchten wir nach theologischen Begründungen, warum man eben nicht Christ und Moslem zugleich sein kann. Spontan fiel uns ein: ‘Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. ‘ Joh. 14, 6-7.

Bestimmt werden unseren Lesern, weitere theologische und weltliche Gründe für eine Unvereinbarkeit dieser beiden Religionen einfallen.




Libanon: vor dem Sturm

lebanon_map1.gifMehrere Meldungen zur Situation im Libanon landeten heute auf unserem Schreibtisch. Der Kanzler des Patriarchats der syrisch-orthodoxen Kirche im Libanon, Bischof Flavien Joseph Melki beschreibt die dortige Situation wie folgt: Der Tag ist nicht mehr fern, an dem die Muslime „die Alleinherrschaft für sich reklamieren werden“. Nach seiner Einschätzung vollzieht sich im nördlichen Nachbarland Israels eine schleichende Islamisierung.

Mit enormen Geldsummen aus Erdölländern würden Moscheen, islamische Universitäten, andere Bildungseinrichtungen und Fernsehanstalten für die Verbreitung des Islam errichtet, sagte der Bischof der katholischen Zeitung „Tagespost“ (Würzburg). Außerdem trügen die muslimischen Familien durch ihre große Kinderzahl zu einem enormen Anstieg der Bevölkerung bei, während die Zahl der Christen aufgrund einer geringen Geburtenquote und Auswanderung schrumpfe. Der Bischof ist auch Sonderbeauftragter des Patriarchats für den Dialog mit dem Islam. Nach seinen Worten sind die Christen im Libanon über den Verlust großer Bereiche des gesellschaftlichen und politischen Lebens frustriert. Die gut ausgebildete christliche Jugend suche ihre Zukunft in anderen Ländern. Melki zufolge nehmen die Christen im Orient mit einer „gewissen Bitterkeit“ wahr, wie Muslime in Europa mit großer Menschenwürde aufgenommen würden, während die Christen in den Herkunftsländern der Muslime als Bürger benachteiligt würden. Sie hätten die Sorge, „dass sich Europa mit dieser ,demokratischen Methode‘, die Muslime in Europa erfahren, selbst zum Untergang führt“. Dem Bischof befürchtet, dass es im Libanon zu einem Bürgerkrieg zwischen Sunniten und Schiiten kommen könnte. Die radikal-islamische Hisbollah sei hierfür mit vielen Waffen aus dem Iran und Syrien ausgerüstet.

Am 16. Juli wird sich der UNO Sicherheitsrat mit einem Bericht des UNO Generalsekretärs Ban Ki-Moon über die Durchsetzung der UNO Resolution 1710 beschäftigen. Die Londoner Tageszeitung Al-Hayat schrieb dazu, dass die von Ban Ki-Moon in den Libanon ensandte Delegation die Entsendung von zusätzlichen internationalen Sicherheitsexperten empfohlen habe, um die syrisch-libanesische Grenze zu beobachten.

Ebenfalls wird der UNO Sicherheitsrat zwischen dem 15. und 17. Juli einen Bericht des Chefs der internationalen Untersuchungskommission Serge Brammertz zum Mord am ehemaligen libanesischen Premierminister Rafiq Al-Hariri hören.

Und dann fanden wir auf Memri die folgende Meldungen: die iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete am 05. Juli 2007, dass die syrischen Behörden alle syrischen Staatsbürger zum Verlassen des Libanons bis spätestens 15. Juli 2007 aufgefordert haben. Diese Meldung wurde von der israelischen, arabischsprachigen Tageszeitung Al-Sinara bestätigt, ebenfalls schrieb die libanesische Tageszeitung Al-Liwa über syrische Arbeiter, die auf Aufforderung der syrischen Behörden den Libanon verlassen. Die syrische Tageszeitung Al-Thawra meldete, dass syrische Universitäten syrische Studenten aus dem Libanon aufnehmen würden.

Hochrangige Mitglieder der Hisbollah-geführten libanesischen Regierung und ebenso der libanesische Präsident Emil Lahoud haben in der letzten Zeit mehrfach mit der Einrichtung einer Gegenregierung im Libanon gedroht, oder damit, “historische und strategische” Schritte zu unternehmen.

Und gerade eben lesen wir, dass Syrien auf libanesischen Gebiet Bunker baut. Der Libanon, so wie wir ihn kannten, als – man kann fast sagen, Versuchsballon des friedlichen Miteinanders von Menschen verschiedener Religionen, wird nicht mehr lange existieren. Und um es ganz deutlich zu sagen: dieser Versuchsballon wurde durch den Überlegenheitsanspruch des Islams und seiner Anhänger zum Platzen gebracht. Vorerst wird nur Israel den Preis zahlen müssen, sieht man sich dort demnächst, nachdem eine islamistische Diktatur im Libanon installiert wurde, von drei Seiten einem unerbitterlichen Feind gegenüber.

Im Endeffekt werden wir alle betroffen sein. Die Eliminierung Israels ist nur einer der ersten grossen Schritte auf dem Weg zur Errichtung des Weltkalifats.

» Informationen zum Libanon




Kölner Bürgerprotest in der New York Times

marylin_anderegg_200.jpgDas hätten sich Marylin Anderegg (Foto, im Gespräch mit PI) und die Ehrenfelder Anwohnerinitiative noch vor wenigen Monaten nicht träumen lassen: Der Widerstand der Kölner Bürger gegen den Bau von Europas größter Moschee in ihrem Veedel findet jetzt weltweit Beachtung. Die linksliberale New York Times, eine der bekanntesten Zeitungen der Welt, widmet dem Ehrenfelder Moscheestreit gleich zwei Seiten und lässt mit Manfred Rouhs (Pro Köln) sogar einen Vertreter der rechtspopulistischen Lokalpartei zu Wort kommen. Eine Form von Pressefreiheit, die in Deutschland schon unvorstellbar ist.

Totschweigen, Kleinreden, Lächerlichmachen, das war jahrelang die Taktik der Kölner Obrigkeit und der örtlichen Presse in Bezug auf die Bedenken der Kölner Bürger gegen den Bau der Großmoschee. Erst als sich vor einigen Wochen Ralph Giordano moscheekritisch äußerte, musste das Thema zähneknirschend auch überregional von deutschen Medien zu Kenntnis genommen werden. Jetzt folgt der Supergau für die Bürgerfeinde. Durch einen zweiseitigen Artikel der New York Times wird der Streit zum weltweit beachteten Vorgang: In Köln gibt es Widerstand gegen den Bau der Großmoschee und die Islamisierung der Stadt.

Es wäre von der linksliberalen Zeitung zuviel verlangt, Position für die Moscheegegner zu beziehen. Der Bürgerprotest, soweit er laut wird, wird Pro Köln zugeordnet. Eine „extrem rechte Partei mit fremdenfeindlichen Protest“, wie es heißt. Auch das Ergebnis der repräsentativen Umfrage wird nicht ganz korrekt dargestellt, denn das Drittel der Kölner, die die Moschee in der geplanten Größe ablehnen, aber eine kleinere Moschee akzeptieren würden, wird kurzerhand den Moscheebefürwortern zugeschlagen, die dadurch in der Berichterstattung eine in der Realität nicht vorhandene Mehrheit erhalten.

Davon abgesehen aber bemüht sich die renommierte Zeitung um eine objektive Berichterstattung, die sich wohltuend vom ideologischen Meinungsjournalismus deutscher Medien abhebt. Denn es kommen alle Seiten, sogar Pro Köln, zu Wort. Und zwar mit Argumenten, die den tatsächlichen Verlauf der Meinungsfront deutlich machen und nicht willkürlich ausgesucht wurden, um Moscheegegner zu diffamieren, wie es hierzulande üblich ist.

Für alle, die den bemerkenswerten Originaltext nicht lesen können, hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Zitate im Artikel der New York Times:

Ralph Giordano wird mit der Aussage, der Moscheebau sei „Ausdruck der schleichenden Islamisierung unseres Landes“ zitiert. Die Integration der türkischen Einwanderer sei fehlgeschlagen. Natürlich fehlt auch nicht der Hinweis auf die „menschlichen Pinguine„, was Hendryk M. Broder so nicht gesagt hätte. Aber: „Eine Moschee ist mehr als eine Kirche oder Synagoge. Sie ist ein politisches Statement.

Bekir Alboga von der DITIB verteidigt den Bau als Bollwerk gegen die Radikalisierung von Muslimen, nennt die Moschee die „Krönung der religiösen Toleranz“ und ermahnt die Deutschen vor dem Hintergrund ihrer Geschichte: „Deutsche Politiker sollten vorsichtig sein, was sie sagen!

Das findet auch Oberbürgermeister Fritz Schramma:

Wir haben einen gemeinsamen historischen Hintergrund, der uns im Umgang mit solchen Themen vorsichtig macht„, bestätigt der CDU-Mann, für den es selbstverständlich ist, dass Muslime einen repräsentativen Gebetsort brauchen. Andererseits störe es auch Ihn, wenn manche schon 35 Jahre in Deutschland leben, ohne ein Wort Deutsch gelernt zu haben.

Ähnlich ambivalent Kardinal Joachim Meissner, dem die Moschee keine Angst macht, aber „ein ungutes Gefühl„.

Schliesslich wird auch Manfred Rouhs als Vertreter von Pro Köln zitiert. Mit einem Argument, das, nach Beurteilung der New York Times, nicht allzu weit von Giordano entfernt ist:

Die Moschee würde die Entwicklung einer Parallelgesellschaft verstärken und zur Unterdrückung von Frauen ermutigen, die nach seiner Ansicht Bestandteil des Islam ist.

Dies ist kein gesellschaftliches Modell, das Platz in Mitteleuropa hat„, zitiert die New York Times den Kölner Lokalpolitiker.

Besonders fremdenfeindlich klingt das nicht. Vielleicht verschweigen deutsche Zeitungen gerade deswegen solche Argumente.

(Spürnase: Christian D.)