Die "Alte Feuerwache" in Köln bekommt ein Halal-Klo.

Halal-Klo für Muslime

Köln: Kultursensibel kacken

Von MARKUS WIENER | Dieses Thema stinkt zum Himmel: Das linksversiffte Kölner Bürgerzentrum „Alte Feuerwache“ bittet künftig auch zum „kultursensiblen“ Stuhlgang. Freilich ohne Stuhl und nur mit rundem Loch im Boden, damit sich das zugewanderte Klientel aus Dritter Welt und Islamistan auch „ganz wie zuhause fühlen kann“, wie die Verantwortlichen gegenüber dem Kölner Express freimütig einräumen:

Keine Schüssel, keine Klobrille, sondern eine in den Boden eingelassene Fläche, auf die man/frau sich hockt: „Eine solche Toilette entspricht eher dem, was in islamisch geprägten Ländern üblich ist“, sagt Konrad Müller vom Vorstand des Bürgerzentrums. „Und wir möchten den Menschen aus diesen Ländern damit das Gefühl geben, dass sie hier zu Hause sind. Dazu gehöre auch die Möglichkeit, auf Toilettenpapier zu verzichten – in islamisch geprägten Ländern säubere man sich nach dem großen Geschäft mit Wasser, weiß der Vorstand. „Also soll ein Wasserschlauch installiert oder zumindest ein Wassergefäß bereitgestellt werden“, so Müller.

Klar sei ebenso, dass diese Toilette nicht in Ost-West-, sondern in Nord-Süd-Richtung gebaut werden müsse. „Nach Mekka kacken geht gar nicht“, erklärt Konrad Müller etwas flapsig.

Auch Hans-Georg Lützenkirchen, ebenfalls Vorstand der Feuerwache, freut sich. „Daran ist nichts falsch, und es hat nichts mit Gutmenschentum zu tun, denn unser Verein hat sich auch dem interkulturellen Lernen verschrieben. Und hier kann die einheimische Bevölkerung etwas über andere Kulturen lernen.“

Soweit der Kölner Express zum Stand der interkulturellen Weiterbildung und des zivilisatorischen Fortschritts in Köln, der übrigens beinahe an der unverzeihlichen Ignoranz der städtischen Gebäudewirtschaft gescheitert wäre.

Ganz unsensibel hatte man dort doch tatsächlich verabsäumt, bei der Renovierung des städtischen Gebäudes an das kultursensible Kackloch im WC-Boden zu denken!

Aber es gibt eben nichts, was man aus multikulturellem Irrsinn und widerlicher Unterwürfigkeit nicht noch besser machen könnte.

Selbst wenn dabei das letzte Erbe des aufgeklärten Abendlandes das Klo runter gespült wird …

Kontakt:

Alte Feuerwache Köln
Konrad Müller (Foto l.)
Vorstand des Bürgerzentrums
Melchiorstraße 3
50670 Köln
Tel.: 0221-973155-0
info@altefeuerwachekoeln.de




Livestream AfD-Jugend: Nigel Farage in Köln

Heute Abend ist der europaweit bekannte britische UKIP-Politiker Nigel Farage bei der Jungendorganisation der AfD zu Gast. Veranstaltungsort ist das Maritim-Hotel in Köln. Die Süddeutsche stellt voller Bewunderung fest: Die Jugendorganisation der Alternative für Deutschland (AfD) hat für diesen Donnerstag einen Saal in einem großen, nicht ganz billigen Hotel in der Kölner Innenstadt, direkt am Rhein, gemietet… Auch einen Livestream soll es geben. Nun läuft der Livestream hier

Der Livestream wird ab ca. 19 Uhr/19.30 Uhr hier zu sehen sein. Auf der Facebook-Seite der JA NRW können PI-Leser Fragen an Farage stellen, die dann gegebenenfalls während der Podiumsdiskussion beantwortet werden. Es haben sich ca. 30 Pressevertreter von Spiegel, BILD über mehrere TV-Sender angekündigt. Nur der Kölner Dumont-Verlag (Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau, Express) möchte den prominenten EU-Kritiker Farage anscheinend totschweigen.

marcus-pretzell-bundesparteitagAuf der Veranstaltung wird auch ein frisch gewähltes Mitglied des Bundesvorstands der AfD vertreten sein: Marcus Pretzell (Foto li.) aus Bielefeld, jetzt Beisitzer im AfD-Bundesvorstand. Der Jurist und Familienvater kandidiert auf Platz 7 der Europaliste für das EU-Parlament. Pretzell gilt als scharfer Kritiker der antidemokratischen Tendenzen der EU. Er musste sich am vergangenen Wochenende auf dem AfD-Bundesparteitag in Erfurt die Frage gefallen lassen, warum „er Farage eingeladen habe“. Pretzell konterte, er werde sich mit EU-Abgeordneten jeder Couleur unterhalten und folge außerdem einer Einladung der AfD Jugend, um mit Farage in Diskussion zu treten. Das AfD-Programm sei aber jetzt schon um Längen besser als das der UKIP.

Man darf gespannt sein auf diese Diskussion. Teilnehmen wird auch AfD-Gründungsmitglied Martin Renner, der allerdings von der Basis in keine Ämter mehr gewählt wurde. Er geriet 2013 bei Bernd Lucke in Ungnade als er die UKIP im EU-Parlament besuchte. Die Parteispitze scheint auch jetzt nicht begeistert zu sein, wie die Süddeutsche schreibt. Das Event heute Abend ist also in mehrfacher Hinsicht spannend: Wie werden die innerparteilichen Reaktionen auf dieses EU-kritische Event ausfallen? Die AfD-Jugend will offenbar die EU-Kritik verstärken und scheint in Marcus Pretzell einen Fürsprecher gefunden zu haben. Vielleicht wahrt Pretzell aber auch deutliche Distanz zur UKIP? Pretzell fehlten am Wochenende nur wenige Stimmen bei einer Stichwahl gegen Hans-Olaf Henkel um eines der höchsten Parteiämter. In seiner Rede hob Pretzell deutlich hervor, dass er Henkels EU-Kurs noch zu unkritisch findet (Video).

Für den heutigen Abend hat sich übrigens auch schon die Kölner Antifa angemeldet, die auf ihrer Webseite in typischer SA-Manier schreibt:

Wenn sich nationalistische, sexistische, rassistische und sozialchauvinistische Idioten verabreden, kommen wir, um zu stören. Mischen wir dieses Get Together gemeinsam auf und machen wir klar, wer sich wirklich in Köln treffen will: reaktionäres Dreckspack!

Wie gesagt: Es wird ein spannender Abend…




AfD: Großes Interesse an Farage-Auftritt in Köln

Wie Sven Tritschler, der Vorsitzende der Jungen Alternative NRW am Montag bekannt gab, ist das Interesse an der vergangenen Donnerstag angekündigten Veranstaltung mit dem englischen Euroskeptiker Nigel Farage außergewöhnlich groß. „Wir freuen uns über das große Interesse, insbesondere freuen wir uns, zwei prominente Vertreter der Alternative für Deutschland begrüßen zu dürfen: Marcus Pretzell, den Spitzenkandidaten der NRW-AfD zur Europawahl und den AfD-Gründer Martin E. Renner.

(Pressemitteilung der Jungen Alternative, Landesverband NRW)

„Mit dieser hochkarätigen Besetzung gewinnt die Veranstaltung natürlich nochmal an Attraktivität,“ erklärte der JA-Landesvorsitzende weiter, „deshalb und wegen der schon zuvor hohen Nachfrage müssen wir eine vorherige Anmeldung von unseren Gästen verlangen. Das geht schnell und unkompliziert auf unserer Website ja-nrw.de.“

Der ostwestfälische AfD-Bezirksvorsitzende Marcus Pretzell, der den siebten Platz auf der Europaliste der Alternative für Deutschland bekleidet, blickt der Veranstaltung mit positiven Erwartungen entgegen: „Nigel Farage ist ein schillernder Politiker, der sein Publikum zu begeistern weiß. Fakt ist aber, dass er sich in seinen Aussagen seit 15 Jahren nicht wirklich bewegt hat. Ich freue mich daher auf eine Kontroverse mit ihm, um seine Einschätzung zur aktuellen Situation der EU zu diskutieren,“ erklärte der 40-jährige Bielefelder am Mittwoch.

Auch Martin E. Renner, Mitglied im Gründungsvorstand der Alternative für Deutschland und ehemaliges Mitglied im NRW-Landesvorstand bekundete seine Vorfreude: „Also ich freue mich sehr auf diese Veranstaltung. Das ist Politik zum Anfassen. Politische Positionen in der EU-Politik, vorgetragen durch Politiker aus zwei Ländern. Für jedermann festzustellen, wo sind Unterschiede, wo sind Gemeinsamkeiten, was trennt und was verbindet?“

Die Veranstaltung wird am Donnerstag, den 27. März 2014 um 19:30 Uhr im Kölner Maritim Hotel stattfinden. Anmeldung unter diesem Kontakformular ist erforderlich.


Die Junge Alternative ist die unabhängige Jugendorganisation der Alternative für Deutschland und steht jungen Menschen im Alter von 14 bis 35 Jahren offen. Sie wurde im Juni 2013 gegründet. Die JA versteht sich als programmatischer Innovationsmotor der Alternative für Deutschland. Kontakt: nrw@jungealternative.com




Nigel Farage (UKIP) kommt zur AfD nach Köln

Nigel FarageDer Landesverband Nordrhein-Westfalen der Jungen Alternative für Deutschland (JA NRW) gab heute bekannt, Nigel Farage, den Vorsitzenden der United Kingdom Independence Party (UKIP) und Präsidenten der euroskeptischen EFD-Fraktion im Europaparlament, am 27. März 2014 um 19:30 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung im Maritim Hotel Köln begrüßen zu dürfen. Europaweite Bekanntheit erreichte Farage durch seine pointierten und kontroversen Reden im Europäischen Parlament, in denen er unter anderem dem Präsidenten des Europäischen Rats, Herman Van Rompuy, das „Charisma eines feuchten Lappens“ attestierte.

Unter der Führung Farages hat sich die UKIP zu einer der stärksten Parteien Großbritanniens entwickelt und darf sich bei der Europawahl im Mai erneut starke Stimmenzuwächse ausrechnen. Sie fordert unter anderem den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union.

„Ohne Zweifel ist Herr Farage eine kontroverse Persönlichkeit,“ erklärte hierzu Sven Tritschler, der Vorsitzende der Jungen Alternative Nordrhein-Westfalen, „ohne Zweifel kann man nicht alle seine Forderungen eins zu eins auf Deutschland übertragen, aber darum geht es hier nicht. Als politische Jugendorganisation kommen wir hier unserem Bildungsauftrag nach und erlauben es unseren Mitgliedern über den deutschen Tellerrand hinauszuschauen.“

„Nigel Farage hat seine Kritik an der Fehlkonstruktion EU schon unmissverständlich geäußert, als das in Deutschland noch keiner öffentlich wagte. Er glaubte schon nicht an den Euro, als er hierzulande noch als Erfolgsmodell galt. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit ihm,“ so der 32-Jährige weiter.

Die Junge Alternative ist die unabhängige Jugendorganisation der Alternative für Deutschland und steht jungen Menschen im Alter von 14 bis 35 Jahren offen. Sie wurde im Juni 2013 gegründet. Die JA versteht sich als programmatischer Innovationsmotor der Alternative für Deutschland.

(Soweit die Pressemitteilung der Jungen Alternative NRW. AfD-Chef Bernd Lucke hatte die UKIP auf dem Parteitag in Aschaffenburg noch scharf kritisiert: „UKIP schlägt beim Thema Zuwanderung einen Tonfall an, der mir nicht behagt. Damit kann man Leute aufhetzen.“)

» Kontakt zur Jungen Alternative hier.




Grundschule: „Orgasmus“ als Hausaufgabe

Im Kölner Stadtteil Lindenthal gehen Eltern auf die Barrikaden. Wie der Kölner Express berichtet, gab es vor kurzem an der Katholischen Grundschule Lindenburger Allee für die Neunjährigen Hausaufgaben der besonderen Art: „Beschreibe was es bedeutet Sex zu haben.“ Und: „Was ist ein Orgasmus?“

(Von L.S.Gabriel)

Über dieses Thema wird ja nun schon länger debattiert und in der Regel wird die Vorgehensweise bei einem Elternabend mit den Erziehungsberechtigten abgestimmt, so wie es das Schulordnungsgesetz vorschreibt. An der KGS Lindenburger Allee sei das nicht geschehen, klagen die Eltern. Der Klassenlehrer habe die Kinder und ihre Eltern mit dem Hausaufgaben-Fragebogen regelrecht „überfahren“. Das allerdings bestreitet die Schulleiterin mit dem Hinweis, dass die Eltern der betroffenen Klasse zu Schulbeginn darüber informiert worden seien, dass im zweiten Halbjahr Sexualkunde-Unterricht anstehe. Das ist etwas wenig, meinen die Eltern. Womit sie angesichts der Richtlinien für die Sexualerziehung in Nordrhein-Westfalen auch recht haben, denn dort steht:

Angesichts der Bedeutung der sexuellen Sozialisation und der sexuellen Identitätsfindung für die Persönlichkeitsentwicklung muss die Schule bei der Sexualerziehung besonderen Wert auf die Mitwirkung der Eltern legen. (..) Bedenken von Erziehungsberechtigten aus kulturellen oder religiösen Gründen sind auch deshalb besonders ernst zu nehmen, weil ein Anspruch auf Befreiung von diesem Unterricht nicht besteht.

Das wurde hier offenbar nicht sehr ernst genommen, denn die Eltern sahen sich ohne Vorwarnung mit einem, von der Schule ausgegebenen Fragebogen konfrontiert, den die Kinder als Hausaufgabe bekommen hatten. Hier einige Auszüge aus diesem Machwerk:

Mit diesem Arbeitsblatt kannst du überprüfen, ob du schon gut Bescheid weißt übers Kinderkriegen. Wenn du Schwierigkeiten hast die Fragen zu beantworten, dann lies die Geschichte „Mein Vater kriegt ein Kind“ noch einmal gut durch. (..) Es gibt verschiedene Formen von Familien. Überlegt in kleinen Gruppen, welche Familienformen es noch gibt und sprecht darüber, warum das so ist!

Warum haben Mann und Frau Geschlechtsverkehr?

Beschreibe, was es bedeutet – Sex zu haben?

Was ist ein Orgasmus?

Es gibt viele Worte für Geschlechtsverkehr, schöne und weniger    schöne. Einige hast du schon kennengelernt (Sex haben, miteinander schlafen). Welche kennst du noch? Schreibe auf.

Welche Bezeichnungen findet Ihr schön, welche nicht?

Ein entsetzter Vater sagte gegenüber dem Express:  „Das, was da gerade passiert, ist Porno-Unterricht. Dagegen wehren wir uns.“ Wenn man sich dann noch die „Richtlinien für die Sexualerziehung in Nordrhein-Westfalen“, genauer ansieht, was die Schule so alles darf, dann kommt man erst recht ins Grübeln.

In Punkt 1 „Aufgaben und Ziele schulischer Sexualerziehung“, ist zu lesen:

Sexualerziehung in der Schule ist auf sinnbestimmtes und wertorientiertes Urteilen und Handeln auf der Basis von gesicherten Kenntnissen hin angelegt.

Wie genau kommen die Grundschüler zu „sinnbestimmten“ Kenntnissen während dieses Unterrichts?

Unter Punkt 5.4 Sexuelle Orientierung und Identität erfährt man:

Die Sexualerziehung dient der Ausbildung und Förderung gegenseitiger Akzeptanz unter allen Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung und Identität und den damit verbundenen Beziehungen und Lebensweisen. Sie leistet damit ihren Beitrag zum Abbau der Homosexuellenfeindlichkeit und zur Beseitigung der Diskriminierung von homo-, bi- und transsexuellen Menschen. (..) Dabei haben die Lehrerinnen und Lehrer eine „Brückenfunktion“.  (..) Abweichendes Sexualverhalten (Sadomasochismus, Fetischismus, Sodomie etc.), das unabhängig von der sexuellen Orientierung und Identität vorkommt, soll nur aufgrund von aufgeworfenen Fragen und altersangemessen behandelt werden.

Hier findet also von Rot-Grün schon in der Grundschule bis in die intimsten Lebensbereiche der Menschen eine Art „betreutes Denken“ statt. Die Kinder werden indoktriniert, ohne Rücksicht auf die Meinung der Eltern und auch ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, erst einmal eigene Lebenserfahrung zu sammeln. Da ist es ja geradezu beruhigend, dass SM, Sodomie, Bondage usw. nur auf Nachfragen und dann „altersangemessen“ behandelt werden. Wobei es durchaus interessant wäre, wie man Hierophilie oder Agonophilie altersangemessen zu behandeln gedenkt.

Punkt 7 „Verbindlichkeit und schuleigene Arbeitspläne“ erklärt dann noch, was denn so alles zu berücksichtigen sei, nämlich:

– Verbindlichkeit der Inhalte

– Fächerübergreifende Planung und Durchführung der Sexualerziehung

– Projektunterricht – wenn sinnvoll und möglich

– Geschlechtshomogene Gruppen – wenn es die Thematik erfordert

– Mitwirkung der Eltern und der Schülervertretung (je nach Schulform verschieden)

– Kooperation mit Expertinnen und Experten sowie außerschulischen Einrichtungen auf der Grundlage dieser Richtlinien

– Einsatz von Medien und Literatur

Auch dazu entstehen wohl einige Fragen. Was meint „fächerübergreifend“ genau in der Grundschule? Sexualkunde und Turnen vielleicht? Man weiß es nicht. Die Mitwirkung der Eltern- und Schülervertreter wäre jedenfalls wünschenswert. Aber schon der nächste Punkt wirft wieder Fragen auf. Wer gilt in dem Bereich wohl als Experte? Die Liebesdienerin von der nächsten Ecke? Und worum es sich bei den „außerschulischen Einrichtungen“ handelt, lässt auch viel Spielraum für Spekulationen, ebenso wie der Einsatz von Medien und Literatur. Da könnte die eine oder andere Lehrkraft schon auf seltsame Ideen kommen.

Grundsätzlich ist aber wohl der gesamte Sexualunterricht in der Grundschule in Frage zu stellen. Kinder dieses Alters sind nur allzu leicht überfordert mit diesem Thema. Es ist ihnen peinlich, sie empfinden Scham und werden dennoch erst im Unterricht, im Kreise aller Mitschüler, damit konfrontiert und sollen sich dann auch noch ohne Lehrer, in Gruppen darüber austauschen. Und auch als Hausaufgabe wird dieser „Sexfragebogen“ nicht besser. Es ist davon auszugehen, dass die meisten Neunjährigen sich nicht mit ihren Eltern darüber beraten wollen, ob man besser „ficken“ oder „Liebe machen“ sagt. Und Eltern wird es umgekehrt auch nicht leicht fallen, ihren Kindern im Grundschulalter zwischen „Kiddycontest“ und zu Bett gehen zu erklären, dass Mama keine Schmerzen beim Orgasmus hat, auch wenn es sich so anhört. Viel besser wäre es wohl, den Kindern ihre Kindheit zu lassen und genug Vertrauen aufzubauen, dass sie dann, wenn es Fragen gibt, auch wissen, wohin sie sich wenden können. Aber die Politik ist offenbar fest entschlossen, Eltern in Bezug auf ihr Erziehungsrecht zu entmündigen.

Wer weiß, vielleicht führt der nächste Familienausflug mit den Kleinen dann gleich in den Swingerclub, als Feldforschung, gewissermaßen.




NRW: Salafisten-Report aus Jägers Revier

Salafisten-WatchHeute berichten wir über die großartige Erfolgsbilanz des SPD-Innenministers von Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger. Auch bekannt als großer „Salafisten-Jäger“! Jägers Beute diesmal ist ein Berufsschullehrer aus seiner Heimatstadt Duisburg. Die Rheinische Post schreibt, dass der Elektrotechnik-Lehrer in Kontakt zu einem der 9/11-Piloten stand, als dieser sich in Sachen Dschihad auf den Weg in die USA machte.

Der bekennende Taliban-Fan war bei den Schülern sehr beliebt und die angehenden Fachkräfteklassen sind traurig, dass er gehen muss. Auch der Schulleiter versteht nicht, warum Marcel K. – einer der ehemals führenden  Köpfe des Vereins „Einladung zum Paradies“ – das Berufsschul-Kollegium verlassen soll. Ansonsten gibt es aber keine Klagen in NRW. Die Salafisten gedeihen prächtig – gute Hege und Pflege eben.

Wegen ausgeklügelter Schonzeiten und -räume konnte sich die Salafisten-Population im Jäger-Revier von 500 auf 1000 verdoppeln. Diese beachtlichen Zahlen meldet die Rheinische Post und sie werden den Neid der Berliner, Hamburger, Bremer und Baden-Württemberger Artenschützer hervorrufen, die mit solchen Vermehrungsraten nicht mithalten können. Jedenfalls sind uns keine derartig großen Bestandsfluktuationen bekannt.

Natürlich müssen Salafisten auch irgendwo wohnen. Gestern berichteten wir über das neue Domizil von Abou Nagie in Köln-Widdersdorf. Dazu muss man ganz klar sagen: Die Streichung von Hartz IV war in dem Fall ein echtes Erfolgsmodell, denn mit dem ollen Hartz IV musste man ja hinter einer bescheidenen Fassade wohnen. So sieht das doch schon ganz anders aus – einem Salafistenführer angemessen!

Recht karg hingegen muss Usama bin Ladens Ex-Leibwächter leben. Laut Spiegel bekam er erst rund 20.000 Euro vom deutschen Staat. In der Heimat Tunesien könnte man damit eventuell ganz gut über die Runden kommen. Aber die Ausreise wird von Seiten Innenminister Jägers als zu riskant angesehen:

Dennoch lebt Sami A. seit Jahren vergleichsweise unbehelligt in Deutschland, wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtete. Am Donnerstag räumt der Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der CDU-Fraktion ein, dass sich an diesem Zustand sobald auch nichts ändern wird. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen habe festgestellt, so heißt es in Jägers Schriftsatz, dass A. wegen des “Abschiebungsverbots nach Tunesien aufgrund drohender Folter oder erniedrigender Behandlung auf unabsehbare Zeit” weiterhin in Deutschland bleiben müsse. Eine Ausweisung des Salafisten sei daher laut Gericht “unverhältnismäßig”. Und unabhängig davon, wie das verwaltungsrechtliche Verfahren ausgehe, bestehe das Abschiebeverbot nach Tunesien fort, so der Innenminister. Im Klartext bedeutet das: Sami A. bleibt hier.

Im Klartext heißt das auch: Sie, liebe Leser, können nach Herzenslust Reisen nach Tunesien buchen, während der bedauernswerte Sami Aidoudi mit seinen Kindern nicht an die wunderschönen Mittelmeerstrände seiner Heimat kommt. Müsste der deutsche Staat für diese unfaire Einschränkung der Persönlichkeitsrechte nicht eigentlich Schadensersatz leisten? Die bisherigen Leistungen erscheinen uns reichlich geizig:

Darüber hinaus geht aus Jägers schriftlicher Antwort hervor, dass der Tunesier seit Februar 2008 ununterbrochen staatliche Unterstützungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhält. Bislang zahlte die öffentliche Hand ihm laut Innenministerium genau 19.987,21 Euro.

Hoffentlicht denkt man daran, ihm sobald wie möglich den vom Bundesverfassungsgericht vorgeschriebenen erhöhten Asyl-Satz zukommen zu lassen. Nach Möglichkeit auch rückwirkend, denn Sami Aidoudi ist schon seit geraumer Zeit eine ausgewiesene Fachkraft™. Akademiker mit Auslandserfahrung und weltweiten Kontakten:

Aus Dokumenten der Karlsruher Ermittler und des Bundeskriminalamts geht hervor, dass Sami A. von Dezember 1999 bis Juni 2000 im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet gewesen sein soll. Dort absolvierte er angeblich eine 45 Tage dauernde paramilitärische Ausbildung und rückte im Anschluss in Osama Bin Ladens Leibgarde auf. Laut einem Augenzeugen traf A. in dieser Zeit auch mit Ramzi Binalshibh zusammen, der als einer der Hintermänner der Anschläge vom 11. September 2011 gilt. 1997 war Sami A. nach Deutschland eingereist, um erst Textiltechnik, dann technische Informatik und schließlich Elektrotechnik zu studieren.

Eine solche Fachkraft™ lässt man ungerne gehen, weswegen Innenminister Jägers Antwort auf eine renitente CDU-Anfrage entsprechend klar und deutlich ausfällt:

Der CDU-Innenpolitiker Peter Biesenbach: „Der Innenminister muss außerdem prüfen, ob Sami A. nicht doch nach Tunesien abgeschoben werden könnte.” Immerhin hätten sich die politischen Rahmenbedingungen dort geändert. Jäger macht vor dem Innenausschuss des Düsseldorfer Landtages indes sehr deutlich, dass der Schutz vor Folter für ihn ein hoher Wert sei. “Ich bin weit entfernt davon, in diesem Fall Justizschelte zu betreiben”, so der Minister.

Damit ist die Angelegenheit endlich aus den Händen der überforderten Bochumer Bürgermeisterin genommen und zur Chefsache geworden. Außerdem ist für ausreichende Integration und Fachkräfte-Nachwuchs gesorgt:

Inzwischen wurde die Frau, die Sami A. 2005 geheiratet hatte, eingebürgert, so dass er nun als Ehemann einer Deutschen und Vater von drei Kindern einen zusätzlichen Abschiebeschutz genießt.

Von daher stehen dem Projekt des unter Artenschutz gestellten „Bochumer“ Salafisten-Exemplars höchstens noch einige kleinere baurechtliche Hürden im Wege:

Laut Innenministerium plant Sami A., gemeinsam mit “Personen aus seinem Umfeld” eine Begegnungsstätte in Bochum zu eröffnen.

Die „Religions“freiheit wird es möglich machen, auch diesen Wunsch zu erfüllen. Aus NRW kann man also zusammenfassend melden, dass der Salafisten-Bestand wächst und gedeiht, erstklassige Bedingungen vorfindet und bestens gehegt und gepflegt wird. Wie sieht es woanders aus?

Mitmachen bei „PI-Aktiv Salafisten-Watch“:

Man kann sich einen Ort auf der Karte aussuchen oder einen neuen Ort eintragen lassen, über den man Informationen sammeln möchte (Anleitung).

» Einen Ort eintragen lassen und Berichte einsenden an: info@blue-wonder.org






Richter-Plädoyer für Hammerschläger

Die Tat erschütterte die ganze Nachbarschaft: Ein beliebter 78-jähriger Fahrradhändler wurde in seiner Hinterhofwerkstatt in Köln-Nippes mit einem Hammer fast totgeschlagen. Der 32-jährige Täter fand in Richter Helmut Möller einen verständnisvollen Fürsprecher.

Die Urteilsbegründung für den nicht ganz vollendeten brutalen Mord geriet zum Plädoyer der Verteidigung. Der Kölner Stadtanzeiger berichtet voller Rührung:

Zu sechs Jahren Freiheitsstrafe hat das Landgericht Sascha M. verurteilt, der am 5. September vorigen Jahres einen Fahrradhändler mit einem Hammer mehrmals auf den Kopf geschlagen und beinahe umgebracht hatte. Außerdem ordnete die 11. Große Strafklammer an, dass er nach Verbüßung von 20 Monaten in einer Entziehungsanstalt unterzubringen ist, wo er seine Drogensucht in den Griff bekommen soll.

Am Tattag hatte Sascha M., damals 32, erneut Rauschgift konsumiert und Jägermeister getrunken, bevor er gegen 10.30 Uhr die Hinterhof-Werkstatt von Johann M. in Nippes betrat. Er bot dem 78-jährigen Mann ein gestohlenes Mountainbike an, doch der wollte sich nicht auf den Handel mit Diebesgut einlassen. Da griff Sascha M. einen Schlosserhammer und schlug mindestens sechs Mal zu. Er flüchtete; das Opfer konnte sich stark blutend auf die Straße retten, wo jemand den Notarzt verständigte.

Acht Tage lag Johann M. im Krankenhaus. Er hatte Platzwunden, Hämatome und einen Bruch des Schädelknochens davongetragen. Trotz der Schwere der Verletzungen nahm Johann M. am ersten Verhandlungstag die Entschuldigung des Angeklagten an. Sascha M., der sich für versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung zu verantworten hatte, habe den Tod des Opfers „zumindest billigend in Kauf genommen“ sagte der Vorsitzende Richter Helmut Möller. Der 33-Jährige habe wissen müssen, dass die mit voller Wucht ausgeführten Hammerschläge lebensgefährlich waren, und er habe den Tatort verlassen, ohne sich „Gedanken über den Zustand des Geschädigten zu machen“. Allerdings habe er „nicht bewusst die Arg- und Wehrlosigkeit“ des Händlers ausgenutzt. Und ihn habe eine „starke affektive Erregung“ übermannt; deshalb sei nicht auszuschließen, dass „die Steuerungsfähigkeit erheblich vermindert“ war.

Die starke affektive Erregung rührt, wie aus dem Witzbuch, von einer „schweren Kindheit“ sowie:

… die jähe Erinnerung daran, was ältere Männer ihm angetan haben. Sascha M. wurde vom Vater brutal geprügelt, fiel in der Grundschule durch „hochaggressives Verhalten“ auf, kam mit acht ins Heim und begann, zunächst Cannabis zu nehmen. Er wurde sexuell schwer missbraucht, vor allem in Kinderbordellen in Belgien und den Niederlanden. Härtere Drogen kamen dazu, und er beging laufend Diebstähle. Die Hälfte der Zeit von 1996 bis 2009 verbrachte er im Gefängnis.

Richter Möller ist fest überzeugt, jetzt mit dem Therapieangebot den richtigen Weg gefunden zu haben, um den Gewohnheitsverbrecher mit Liebe und Verständnis zu heilen. Die zur Zeit etwas sarrazinierten Leser der Kölner Zeitung teilen diese Hoffnung nicht unbedingt. In einem Leserkommentar heißt es recht unsensibel:

Vielleicht könnte man, sofern es die Zeit erlaubt, auch einmal auf die Kindheit des Opfers eingehen. Mit Sicherheit hatte der Mann (Jahrgang 32/33) auch keine einfache Kindheit. Und dieser Mann hat auch noch den Grossmut eine, mit Sicherheit anwaltlich angeratene, somit nicht aufrichtig gemeinte, Entschuldigung anzunehmen – Respekt!

Es ist mir schlichtweg ein Rätsel wie sich über die Befindlichkiten eines brutalen Kriminellen hier ausgelassen wird, dessen irrsinnige Tat ja geradezu als „Schrei nach Aufmerksamkeit“ hingestellt wird.
Qualitätsjournalismus par excellence.

Dem ist nichts hinzuzufügen – außer der Befürchtung, dass auch die Kölner Bürger plötzlich von der jähen Erinnerung ergriffen werden könnten, was Drogenkriminelle und rechtsunwillige Richter ihnen seit Jahren antun.

(Spürnase: Gabor)




Die Erektionsbeauftragte

Die alte Tante SPD leistet sich nicht nur eine Islambeauftragte, sondern auch eine Erektionsbeauftragte für die überwiegend älteren Herren der Partei. Und das in einer Person: Lale Akgün, die gelernte Psychologin, sorgt mit reimportiertem Viagra aus ihrer türkischen Heimat dafür, dass die Genossen mit der nötigen Standfestigkeit für mehr Gerechtigkeit für alle einstehen können.

BILD berichtet:

Neben ihrer offiziellen Aufgabe als Islambeauftragte ihrer Partei war sie während ihres Urlaubs noch in einer weiteren wichtigen Mission unterwegs: Sie verschaffte bedürftigen Genossen preiswert die Potenzpille Viagra – aus der Türkei.
Dies beschreibt Akgün nach einem Bericht des „Kölner Express“ augenzwinkernd in ihrem neuen Buch „Der getürkte Reichstag. Tante Semras Sippe macht Politik“ (Verlag Krüger/Fischer), das im September erscheint.

Akgüns Nebenjob begann am Rande einer Bundestagssitzung. Ein Kollege bat die Deutsch-Türkin darum, ihm bei ihrer nächsten Türkei-Reise ein Medikament zu besorgen. „Ich dachte, er meint Aspirin“, schreibt Agkün. „Aber er wollte Viagra.“

Zwei Tage später trat ein weiterer Genosse mit der Bitte an sie heran. In einer Apotheke in der Hafenstadt Cesme gab Akgün eine Großbestellung auf.

Über die Namen der Abnehmer schweigt die studierte Medizinerin. Aber einer von ihnen, etwas älter, soll sehr bekannt sein.

Das haben wir jetzt verstanden – aber wer ist der andere? Etwa der kleine Dicke? Gut möglich wäre das. Schon Ernest Hemmingway wies ja gerne darauf hin, dass Männer mit Erektionen dazu neigen, Unsinn zu reden. Versorgt die geschäftstüchtige Türkin womöglich den ganzen Bundestag?




Türkei verhaftet deutschen Schriftsteller

Dogan AkhanliDer türkischstämmige deutsche Staatsbürger Dogan Akhanli (Foto) wurde in Istanbul verhaftet. Dem in Köln lebenden Schriftsteller wird von den türkischen Behörden vorgeworfen, vor 21 Jahren an einem Raubüberfall beteiligt gewesen zu sein. Der Zeuge dieses Raubüberfalls wurde nach Angaben des Vereins „recherche international“ unter Folter gezwungen, gegen den unbequemen Kritiker türkischer Politik auszusagen.

Der Zentralrat der Armenier hat in einer Pressemitteilung die Freilassung Akhanlis gefordert.

Armenier fordern Freiheit für Dogan Akhanli

Der Schriftsteller Dogan Akhanli, deutscher Staatsbürger türkischer Herkunft, ist in Istanbul unter fadenscheinigen Gründen verhaftet und eingekerkert worden. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) fordert die sofortige Freilassung des Autors. „Diese Verhaftung ist ein intellektueller und ein rechtlicher Skandal“, so der ZAD-Vorsitzende Azat Ordukhanyan: „Unter dem Vorwand von Ermittlungen in einem 21 Jahre zurück liegenden Fall wird hier das Recht auf freie Meinungsäußerung mit Füßen getreten. Dogan Akhanli hat mit seinen Veröffentlichungen zum osmanischen Völkermord an den Armeniern die türkische Leugnungsdoktrin heraus gefordert. Nun wird ihm sein Engagement für die Wahrheit der Geschichte und für die internationalen Menschenrechte zu einer gefährlichen Falle.“ Schon in den 1980er Jahren saß Akhanli als politischer Häftling für lange Zeit in türkischen Gefängnissen, 1991 flüchtete er nach Deutschland. Der ZAD sichert dem Schriftsteller seine volle Solidarität zu und fordert die deutschen Behörden sowie das Berliner Außenministerium auf, unverzüglich aktiv zu werden und alle diplomatischen und rechtlichen Hebel in Bewegung zu setzen, um auf die Befreiung Akhanlis hin zu wirken. Der ZAD bestreitet keinesfalls das Recht des türkischen Staates, gegen einen Verdächtigen in einem Kriminalfall zu ermitteln. Die tatsächliche Faktenlage allerdings, so der ZAD-Vorsitzende, lässt keinen anderen Schluss zu, als dass hier ein mutiger Bürger politisch verfolgt und mundtot gemacht werden soll. „Das wird nicht gelingen“, so Ordukhanyan, „kein Staat der Welt kann die Wahrheit auf Dauer unterdrücken. Das hat die Türkei seit 95 Jahren versucht – vergeblich.“

Es hat sich auch schon eine Facebook-Gruppe gegründet, die ebenfalls die Freilassung Dogan Akhanlis fordert. Ruprecht Polenz ist der Facebook-Gruppe noch nicht beigetreten. Wenn schon ein Beitritt ansteht, dann aus Sicht von Polenz der der Türkei zur EU . Da gehört sie schließlich hin.

» Aghet – Armenian Genocide




Köln: “Südländer” attackieren 19-Jährige

Mit den Worten „Geile Lady“ haben am frühen Samstagmorgen sieben „Südländer“ im Alter von 20 bis 25 Jahren eine junge Frau auf dem Kölner Hansaring belästigt. Einer der Männer drückte die 19-Jährige gegen eine Hauswand, forderte sie zu sexuellen Handlungen auf und schlug ihr ins Gesicht. Erst als Passanten vorbei kamen und die junge Frau um Hilfe rief, ließ der Täter von seinem Opfer ab.

Während die WELT ihren Lesern eine genaue Täterbeschreibung vorenthält, bezeichnen die Polizei und der Kölner Stadtanzeiger die Täter zumindest als „Südländer“. Inzwischen weiß jeder, dass damit nicht Bayern gemeint sind:

Die junge Frau war gegen 5.20 Uhr auf der Krefelder Straße in Richtung Hansaring unterwegs, als ihr sechs bis sieben Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren entgegen. Aus der Gruppe wurde sie mit den Worten „Geile Lady“ und ähnlichen Äußerungen angesprochen. Sie reagierte nicht darauf und ging vorbei.

Nach nur wenigen Metern wurde sie jedoch plötzlich von hinten ergriffen und zu sexuellen Handlungen aufgefordert. Obwohl sie sich zur Wehr setzte, gelang es dem Angreifer, die Frau zu schlagen und unsichtlich anzufassen.

Opfer rief um Hilfe

Als zwei Passanten, eine Frau und ein Mann im Alter von etwa 30 Jahren, auf dem Gehweg vorbei liefen, rief das Opfer um Hilfe. Die Passanten sprachen daraufhin den Täter an und verhinderten so weitere Attacken. Der Mann flüchtete in Richtung Innere Kanalstraße.

Die Frau beschreibt den zur Tatzeit stark alkoholisierten Täter als Südländer mit langem Gesicht, der gebrochen Deutsch sprach. Er ist circa 1,70 Meter groß, schlank und muskulös. Seine kurzen und schwarzen Haare sind leicht gewellt. Er war vermutlich mit einem roten Pullover bekleidet.

Die Polizei sucht dringend Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder das Tatgeschehen geben können. Insbesondere die Frau und der Mann, die durch ihre Hilfe Schlimmeres verhindert haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 0221/229-0 zu melden.

“Diese Menschen sind mit ihrer Herzlichkeit eine Bereicherung für dieses Land”. (Maria Böhmer)




Gesucht und gefunden

Vereinslogo des SV KocatepeDer Dortmunder DITIB-Verein SV Kocatepe ist wie kein anderer darum bemüht, Kunden für seinen Sponsor, die Preußen Apotheke, zu akquirieren. Leider zeigte der Schiedsrichter des letzten Spieles am Sonntag so gar kein Verständnis für das ausgeklügelte Werbekonzept, bei dem die zweite Mannschaft des Amateurvereins die Nachfrage nach Pflastern und Aspirin durch ihr Auftreten nach oben schraubte. Wegen der Massenschlägerei am letzten Sonntag beim Spiel gegen die ETuS/DJK, bei der durch die Polizei die Personalien von drei Dutzend Personen aufgenommen wurden, will er die Spiele der Mannschaft nicht mehr pfeifen.

Und damit auch kein anderer bei Spielen des Apotheken-Teams als Schiedsrichter in Erscheinung tritt, schreibt er nun einen Sonderbericht. Warum dies aber ein Sonderbericht sein muss, erschließt sich nicht sofort. Schließlich hat das Wort „Sonder“ auch die Konnotation von „Ausnahme“, „ab vom Normalen“. Aufgrund der Vielzahl solcher Berichte (siehe unten stehende PI-Beiträge zum Thema), bei denen „Bereicherungsvereine“ in deutschen Amateurligen dem Spielverlauf durch Gewalt eine leicht andere Richtung geben als der sportliche Wettkampf erbringen würde, scheint ein Sonderbericht nicht angebracht. Es sei denn, man würde es als außergewöhnlich betrachten, dass es dieses Mal – laut Polizeisprecherin Ute Hellmann – niemand ernsthaft verletzt wurde – und somit ein Schmerzmittel aus der Apotheke ausreichend sein dürfte.

Was die Polizei unter „nicht ernsthaft“ versteht, scheint zudem klärungsbedürftig, da sie trotz dieser Stellungnahme gegenüber der Presse Anzeige wegen Körperverletzung stellte.

Der Bericht der Ruhrnachrichten zeigt folgenden Ablauf auf:

Beim Stand von 2:2 lief bereits die Nachspielzeit zwischen der dritten Heimmannschaft und den Gästen von Kocatepe Camii II, als ein ETuS-Spieler einen Schlag in den Rücken bekommen habe.

Zuschauer stürmen Platz

So beobachtete Ordner Bernd Droll den Ausgangspunkt der Auseinandersetzung. Zu diesem Zeitpunkt seien bereits zwei Platzverweise gegen die Dortmunder verhängt gewesen.

Immer mehr Spieler, Ersatzspieler und Zuschauer der Gastmannschaft – so berichtet Ute Hellmann weiter – seien auf den Platz gestürmt. Die um 19.12 Uhr alarmierte Polizei sei 13 Minuten später mit den ersten zivilen Beamten vor Ort gewesen. Nach Einschätzung der Lage forderten sie Unterstützung an.

Schlag mit der Eckfahne

Auch der ETuS bemühte sich, die Lage zu schlichten. Vorsitzender Hans Haberschuss habe bei diesen Versuchen allerdings einen Schlag mit einer Eckfahne auf den Kopf kassieren müssen. Daraufhin holte Droll alle „Roten“ seiner Mannschaft hinter den Liegezaun, um sie von den „Dunkelblauen“ aus Dortmund fernzuhalten.

Um 19.43 Uhr war die Lage so weit abgekühlt, dass die Polizeikräfte nach und nach abgezogen werden konnten. Sie stellten eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Auch sportlich wird die Schlägerei in der untersten Liga noch ein Nachspiel haben. Wie Droll vom Schiedsrichter erfuhr, soll ein Sonderbericht geschrieben werden. Spiele von Kocatepe Camii II wolle der Unparteiische nicht mehr pfeifen, da er schon mehrfach negative Erfahrungen gemacht habe.

Sollte dem Fussballbund die Entscheidung, welche Konsequenzen das Verhalten des türkischen Vereins haben soll, Kopfzerbrechen bereiten, könnten sich die Mitglieder des Entscheidugsgremiums aus der Preußenapotheke ein Aspirin holen und/oder eine Fatwa bezüglich des weiteren Vorgehens einholen.

PI-Beiträge zum Thema:

» NRW: Fußballkreisligist entlässt gesamten Kader
» Abgemeldet: TFC Köln
» Bayern: Fußballtorwart würgt Schiedsrichterin
» Türkische Fußballer treten auf Gegenspieler ein
» Massenschlägerei bei Fußballspiel
» Toleranzturnier endet mit Massenschlägerei
» Ein massenhaft bereichertes Fußballspiel




Religionsfreiheit auf Gegenseitigkeit

Während die als „gläsernes Gemeindezentrum mit Gebetsraum“ propagierte Großmoschee in Köln-Ehrenfeld unter den Augen der staunenden Bürger mit ihren meterdicken Stahlbetonmauern täglich mehr einem Atomkraftwerk oder einem überdimensionalen Luftschutzbunker ähnlich wird, überlegt Henryk M. Broder bei der Achse des Guten, wieso man ausgerechnet in Sachen religiöser Toleranz nicht auf das sonst zwischen Staaten übliche Prinzip der Gegenseitigkeit zurückgreifen dürfen soll.

Broder bedient sich dabei der unter islamophilen Schönrednern ebenso gefürchteten wie als dumm verachteten Vernunft und Logik:

Warum der Vorschlag, den Bau von Moscheen “bei uns” in einem quid-pro-quo-Verfahren zu regeln, also mit dem Bau von Kirchen, Bahai-Tempeln, Synagogen und anderen Gotteshäusern in moslemischen Ländern zu verbinden, bei Gutmenschen aller Couleur dermaßen heftige Reaktionen auslöst, ist mir vollkommen unverständlich, geht es doch nicht darum, das Recht auf freie Religionsausübung einzuschränken oder gar abzuschaffen, sondern nur um den Grundsatz der Gegenseitigkeit, auch Reziprozität genannt, der in Beziehungen zwischen Staaten keine Ausnahme sondern die Regel ist.

Die Moscheen, die von Moscheevereinen in der Bundesrepublik gebaut werden, sind keine privaten Bauprojekte von Gläubigen, die so lange ihre Sparschweine füttern, bis genug Geld da ist, um eine Moschee bauen zu können. Es sind die jeweiligen Dachverbände, die den Bau planen, durchführen und auch finanzieren. Dem größten Dachverband, der DITIB, gehören fast 900 Moscheevereine an. Die DITIB ihrerseits ist formal ein eingetragener Verein, der dem deutschen Vereinrecht unterliegt, faktisch aber der verlängerte Arm des türkischen “Präsidiums für Religiöse Angelegenheiten” in Ankara, also eine türkische Regierungsbehörde.

Man kann die DITIB mit der Türk Hava Yollari vergleichen, der halbstaatlichen türkischen Fluggesellschaft, die auch nicht hinfliegen kann, wann und wohin sie möchte. Es gibt zwischen der Türkei und der Bundesrepublik Verträge auf der Basis der Gegenseitigkeit, die den Luftverkehr regeln: Wann und wo die THY in Deutschland und wann und wo die LH in der Türkei landen darf. Und nur Kindsköpfe würden darin eine Einschränkung der Reise- und Bewegungsfreiheit sehen.

Und nun erkläre mal einer, wieso so ein Vorschlag niemals ernsthaft diskutiert wird? Hier gehts zum ganzen Artikel.




Tagesordnung: 16-Jährige vergewaltigt

Man sollte meinen, dass entsetzte Bürger auf der Straße stehen und den unfassbaren Horror, der sich vor ihrer Haustüre abspielte, fassungslos diskutieren. Aber in Köln-Gremberg ist nichts davon zu spüren, obwohl sich hier gerade ein Verbrechen abgespielt hat, das noch vor einigen Jahren ein landesweites Gesprächsthema nebst Filmbeitrag bei XY-ungelöst ausgelöst hätte.

Ein 16-jähriges Mädchen, das nach dem Bericht des Kölner Stadtanzeigers an einer Telefonzelle mitten in einem Wohngebiet darauf wartete, von ihrem Vater abgeholt zu werden, wurde von zwei Immigranten in ein Auto verschleppt, bis zur Bewusstlosigkeit vergewaltigt und sechs Kilometer entfernt in Köln-Mülheim in einer Seitenstraße wieder ausgesetzt. Der Polizeibericht meldet:

Gegen 23 Uhr rief die 16-Jährige ihre Eltern aus einer Telefonzelle im Bereich der Gremberger Straße/Lüderichstraße an, um sich von dort abholen zu lassen. Während sie auf ihren Vater wartete, wurde sie zunächst von einem Mann angesprochen. Der Unbekannte fragte die Teenagerin, wo sie hinwolle. Der Aufforderung des Mädchens, dass er sich entfernen solle, kam der Fragende nicht nach. Daraufhin wandte die 16-Jährige sich ab und ging weg. Plötzlich wurde sie von einem zweiten Mann von hinten angepackt und festgehalten. „Als ich versuchte, zu schreien, hielt mir der Mann den Mund zu“, so die Überfallene später zu den hinzugerufenen Polizisten.

Beide Angreifer zogen die Eingeschüchterte dann auf die Rückbank eines dunkelroten Pkw. Im Wagen wurden der Schülerin die Augen verbunden. Nach kurzer Zeit hielt das Fahrzeug an und die Täter nahmen vermutlich abwechselnd sexuelle Handlungen an der Verängstigten vor. „Irgendwann bin ich dann bewusstlos geworden“, erklärte die Überfallene weiter. Als sie wieder aufgewacht sei, befand sie sich auf dem Gehweg der Jan-Wellem-Straße in Köln-Mülheim unmittelbar hinter dem dortigen Warenhaus.

Die 16-Jährige ging dann in Richtung Frankfurter Straße. An der dortigen Bushaltestelle traf sie drei Freundinnen. Diese brachten die Überfallene nach Hause und informierten die Polizei.

Bei den Tätern soll es sich um zwei vermutlich südländische Männer handeln. Einer hat schwarzes, kurzes, nach oben gegeltes Haar und eine leicht gebräunte Haut. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Trainingshose und eine schwarze Sweatjacke. Der Mittäter hat ebenfalls dunkles Haar und war mit einer Bluejeans und schwarzer Sweatjacke bekleidet.

Bei dem Auto soll es sich um einen dunkelroten fünftürigen BMW gehandelt haben.

Das Kriminalkommissariat 12 sucht Zeugen, die Angaben zu den Tätern und dem Pkw machen können. Hinweisgeber werden dringend gebeten, sich unter der Rufnummer 0221/229-0 zu melden.

Ungeklärt ist noch, warum die Täter ihr Opfer ausgerechnet in Mülheim (Foto), anscheinend in der Nähe des Elternhauses, ausgesetzt haben.

Große BMW´s wie dieser, gestern in der Nähe des Entführungsortes geparkt, sind im überwiegend von Arabern im Umfeld einer arabischen Großmoschee im Hinterhof eines Gemüseladens (2000 Besucher) geprägten Köln-Gremberg keine Seltenheit und werden bevorzugt von Immigranten gefahren, die als Gewaltrapper, wie der hier beheimatete Türke Eko Fresh, oder Drogenkriminelle und Zuhälter ihr Glück machen. Wenn die Täter aus der Gegend stammen, wofür vieles spricht, werden Anwohner Hinweise geben können. Aber ob sie es auch tun?

Islamisierung misst sich nicht nur an der Zahl der Kopftücher und Minarette. Islamisierung ist auch die um sich greifende Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid an Mensch und Tier, das vor unserer Haustür oder in der Wohnung nebenan geschieht. Islamisierung ist, wenn wir nicht mehr auf der Straße schockiert diskutieren, wenn brutale Gewalttaten an unseren Mitmenschen begangen werden. Es war diese Kälte und Herzlosigkeit, die den aufmerksamen westlichen Besucher islamischer Länder zu früheren Zeiten besonders irritiert hat: Die Geringschätzung des Wertes menschlichen Lebens und Leidens, das Wegschauen bei Grausamkeit und Brutalität, die die dortige Alltagskultur prägte. Inzwischen sind wir selber soweit.

PI-Beiträge zum Thema:

» Augsburg: Moslems vergewaltigen 18-Jährige
» Versuchte Vergewaltigung in Hannover
» 21-Jährige in Köln vergewaltigt
» 15-Jährige auf Klassenfahrt vergewaltigt?
» 13-Jährige brutal vergewaltigt
» Elfjährige von “Südländer” vergewaltigt




Augsburg: Moslems vergewaltigen 18-Jährige

Augsburg: Moslems vergewaltigen 18-JährigeDie Fälle häufen sich, wo junge Deutsche Frauen Vergewaltigungsopfer von muslimischen Männern werden. Gleich von mehreren Männern türkischer und afghanischer Herkunft wurde eine 18-Jährige am letzten Wochenende auf einem Disko-Parkplatz in Gersthofen bei Augsburg brutal vergewaltigt. Einer von ihnen habe die junge Frau nach dem Besuch einer Diskothek auf einen Parkplatzes gelockt, dann seien mehrere Freunde des Mannes hinzugekommen.

t-online schreibt:

Die Polizei nahm jetzt sechs junge Männer fest. Gegen vier erging Haftbefehl wegen Verdachts der Vergewaltigung in einem besonders schweren Fall, teilte das Polizeipräsidium Schwaben Nord mit.

Hierbei handelt es sich um zwei türkische Staatsbürger im Alter von 19 und 23 Jahren sowie zwei 21-jährige Deutsche mit türkischer und afghanischer Herkunft. Ein 19-jähriger Deutscher und ein 19-jähriger türkischer Heranwachsender wurden wieder freigelassen. Die Festnahmen waren am Mittwoch erfolgt, aus ermittlungstaktischen Gründen aber noch nicht publik gemacht worden, erklärte ein Polizeisprecher.

Frau auf den Parkplatz gelockt

Die Polizei geht davon aus, dass die Männer die junge Frau am vergangenen Wochenende gemeinsam vergewaltigt haben. Einer von ihnen habe die 18-Jährige, die er in der Diskothek kennen gelernt hatte, in einen unbeleuchteten, schlecht einsehbaren Teil des Parkplatzes gelockt und sie dort zu Sex gezwungen. Dann seien mehrere Freunde des Mannes hinzugekommen. Laut Polizei vergewaltigten sie die Frau „nacheinander und in massiver Weise“. Danach ließen sie das Opfer auf dem Parkplatz zurück.

Männer legen Teilgeständnisse ab

Die 18-Jährige vertraute sich zunächst dem Sicherheitspersonal an, welches unverzüglich die Polizei verständigte. Doch die jungen Männer, die anscheinend von auswärts angereist waren, hatten das Diskogelände bereits verlassen.

Nach umfangreichen Ermittlungen kam es dann am Mittwoch zur Festnahme der sechs Männer aus dem Raum Erlangen. Einige von ihnen legten Teilgeständnisse ab. Wer von ihnen wie genau an der Tat beteiligt gewesen war, sei noch nicht abschließend geklärt, sagte ein Polizeisprecher. Die 18-jährige Frau wird psychologisch betreut.

PI-Beiträge zum Thema:

» Gruppenvergewaltigung – eine Frage der Ehre?
» Versuchte Vergewaltigung in Hannover
» 21-Jährige in Köln vergewaltigt
» 15-Jährige auf Klassenfahrt vergewaltigt?
» 13-Jährige brutal vergewaltigt
» Elfjährige von “Südländer” vergewaltigt

(Spürnasen: Vanoza, lgat, Ulrich K., Christof, Dennis B., Stoyan M., Uohmi, Neuland, Vasil, micha’el, Gabriel, Clara, Schwarzbaer)




Angeblicher Mossad-Agent frei

Es ist schon ungewöhnlich, wenn die traditionell täterfreundliche deutsche Presse einen Beschuldigten mit vollem Namen nennt. Ausnahmen macht man vom Schutz der Persönlichkeit und der Unschuldsvermutung offenbar, wenn der Verdächtigte verdächtig ist, für Israel gearbeitet zu haben. Damit dürfte aber bereits der maximal anzurichtende Schaden erreicht sein. Das Kölner Amtsgericht hob den Haftbefehl gegen einen angeblichen Mossadagenten unmittelbar nach der Auslieferung aus Polen auf.

Uri B., wie der Verdächtigte eigentlich nach den sonst üblichen Normen der deutschen Presse zu nennen wäre, steht es jetzt frei, auch nach Israel auszureisen. Alles andere wäre auch kaum vertretbar gewesen. Dem Mann wird nicht mehr vorgeworfen, als einen anderen Mann, gegen den bisher unbewiesene Vorwürfe erhoben werden, bei einem Gang zum Kölner Einwohnermeldeamt begleitet zu haben. Die FAZ berichtet:

Kaum in Deutschland, schon wieder auf freiem Fuß: Ein an Deutschland ausgelieferter mutmaßlicher Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad ist am Freitag vom Kölner Amtsgericht gegen Kaution freigelassen worden. Uri Brodsky, der an den Vorbereitungen für das Attentat auf einen Hamas-Führer im Golf-Emirat Dubai beteiligt gewesen sein soll, war der deutschen Justiz erst am Donnerstag von Polen überstellt worden. Allerdings sollte er sich hierzulande nicht wegen des Attentatsvorwurfs, sondern nur wegen Falschbeurkundung verantworten.

Dieser Vorwurf sei jedoch nicht schwerwiegend genug, um Brodsky noch länger festzuhalten, sagte der Kölner Staatsanwalt Josef Rainer Wolf am Freitag. Deshalb sei Brodsky gegen Kaution freigelassen worden. Er könne nun wieder ausreisen. Das Gericht rechnet auch nicht damit, dass Brodsky noch einmal vor Gericht vorgeladen wird. Der Prozess sei zwar nicht eingestellt worden, ein erneutes persönliches Erscheinen aber nicht nötig. Wolf zufolge müsse auch berücksichtigt werden, dass Brodsky in Polen seit seiner Festnahme Anfang Juni bereits in Haft gesessen habe.

Der mutmaßliche Mossad-Agent war am 4. Juni auf dem Flughafen von Warschau festgenommen worden. Der mit europäischem Haftbefehl gesuchte Mann steht im Verdacht, von Deutschland aus Vorbereitungen für das spektakuläre Attentat auf einen Hamas-Führer Anfang dieses Jahres getroffen zu haben. Der Hamas-Funktionär Mahmud al-Mabhuh, der für die radikal- islamische Palästinenserbewegung Waffen beschafft haben soll, war am 19. Januar in seinem Zimmer in einem Luxushotel in Dubai betäubt und erstickt worden. Ermittler in Dubai gehen davon aus, dass der Geheimdienst Mossad hinter dem Mord steckt. Israel bestreitet das.

Eine Person, die von der arabischen Polizei des Wüstenstaates beschuldigt wird, an der Tötung eines Terroristen (PI berichtete ausführlich) beteiligt gewesen zu sein, war mit einem echten oder gefälschten deutschen Pass eingereist, der auf den Namen einer Person lautete, die Uri B. seinerzeit bei der Ausstellung des Passes in Köln begleitet hatte. Das war alles, um den Mann seit dem 2. Juni in einem polnischen Gefängnis festzuhalten. Zum Glück hat ein Kölner Amtsrichter jetzt ein Einsehen gehabt. Willkommen zurück in der Freiheit!