KFOR und UN gegen serbische Demonstranten

serbenfahnen_440.jpg

In Mitrovica im Norden des Kosovo haben 500 UN-Polizisten und KFOR-Soldaten ein von serbischen Demonstranten besetztes Geichtsgebäude erstürmt und 53 Personen gefangen genommen. Beim Abtransport wurden 20 Gefangene von anderen Serben wieder befreit. (Foto: Serbische Demonstranten in Düsseldorf)

Die Financial Times Deutschland berichtet:

Die Polizei habe unter anderem Tränengas eingesetzt, sagten Anführer der Demonstranten. Drei Polizisten und drei Soldaten seien verletzt worden. Die Menge habe vier Einsatzfahrzeuge demoliert. Auf serbischer Seite habe es zehn Verletzte gegeben, berichtete das örtliche Krankenhaus.

Die Serben hatten das Gerichtsgebäude am Freitag besetzt. Es diente bis 1999 der serbischen Justiz. Vor dem Einsatz hatten Hunderte französische Nato-Soldaten die Gegend um den Gerichtshof abgeriegelt. Jugendliche griffen die Truppen mit Steinen und Feuerwerkskörpern an. Ein Nato-Fahrzeug ging in Flammen auf.

Im Norden des Kosovo, das sich im Februar einseitig für unabhängig erklärt hatte, bilden die Serben noch die Bevölkerungsmehrheit und streben nun ihrerseits die Abspaltung vom muslimisch-albanischen Kosovo an, um sich wieder mit der Republik Serbien zu vereinen. Nachdem die Abspaltung des Kosovo mit dem Argument der muslimischen Bevölkerungsmehrheit von zahlreichen Staaten anerkannt wurde, wäre dieser Schritt folgerichtig. Das würde allerdings voraussetzen, dass gleiches Recht für alle besteht.

Daran darf man aber zweifeln. So steht der Einsatz von 500 Polizisten und Soldaten gegen eine bis dahin friedliche Besetzung eines Gerichtsgebäudes im krassen Missverhältnis zur Tatenlosigkeit der internationalen Schutztruppe, wenn in der Vergangenheit Serben aus ihren Dörfern vertrieben oder christliche Kirchen und Klöster zerstört und nieder gebrannt wurden.

Damals schwiegen UN und KFOR. Heute spricht der Chef der internationalen Polizeitruppe Joachim Rücker vom „Überschreiten einer roten Linie“. Man bemüht sich nicht mehr, Neutralität zu heucheln.




Leipzig: Insiderbericht

turnhalle200.jpgEin Hauch von Kosovo: Die erste Ruine im schwelenden Leipziger Migrantenkrieg ist eine ausgebrannte Turnhalle (Foto), in der auch Mitarbeiter der angegriffenen Securityfirmen trainierten. PI-Leser Thomas endeckte und sicherte für uns einen interessanten Leserbrief eines Szenekenners, der über den Hintergrund der Gewalttätigkeiten informiert, die am vergangenen Wochenende mit einem Toten und einem Schwerverletzten offen ausgebrochen sind.

Offener Brief an Johannes Lichdi zu seinen in der heutigen LVZ zitierten Äußerungen:

Sehr geehrter Herr Lichdi,

ich habe heute Ihre Äußerungen zu den Vorfällen in Leipzig in der Leipziger Volkszeitung gelesen und meine, dass Sie Falschinformationen erlegen sind. Die Behauptung, in Leipzig würde ein Krieg zweier krimineller Gruppierungen toben ist falsch. Wenn man bedenkt, dass die eine „kriminelle Gruppierung“ der von den Betreibern der Diskos beauftragte Sicherheitsdienst ist, müsste man ja schon von sich aus hellhörig werden, ob da nicht bewusste Desinformation betrieben wird. Sie wurden nicht hellhörig, weshalb ich mir erlaube, Sie auf bestimmte Umstände hinzuweisen. Die Medienberichterstattung ist übrigens in diesem Punkt nur deshalb so übereinstimmend, weil da der Sächsiche Polizeipräsident zitiert wird, der übrigens in Punkt Angriff auf die Polizei durch Sicherheitsleute Unwahrheit erzählt hat, wie Zeugenaussagen belegen.

Ich bitte Sie ersnt zu nehmen, was ich jetzt schreibe. Ich schreibe es nicht aus Spass oder weil ich sonst nichts zu tun hätte. Ich schreibe in Kenntnis der Hintergründe der Ereignisse, habe ich doch aus meinem Mandanten und Bekanntenkreis Quellen im Millieu rund um die kriminelle Gruppierung, welche die Diskotheken attakiert. Bitte nehmt es ernst, es geht darum, ob das Nachtleben unserer Stadt von einer gefährlichen, skrupellosen Gruppierung übernommen wird.

Von Anfang an wird die Security kriminalisiert. Wer die Hintergünde kennt, kann sich
darüber nur die Augen verwundert reiben. Ich selbst habe die Zustände auf der russischen Diskothek Village – Roxy – Mia´s hautnah miterlebt. Ich selbst wurde von dem Personenkreis, der jetzt in diesen Diskotheken Hausverbot haben, bedroht, gute Freunde von mir wurden zusammengeschlagen, Drogen wurden mehr oder weniger öffentlich gehandelt. Diese Sachen hatten erst ein Ende, als im Auftrag der Eigentümer der Sicherheitsdienst gegen diesen Personenkreis vorging und konsequent die erteilten Hausverbote durchsetzte. Seitdem war Ruhe in der Diskothek eingekehrt, Drogenkonsum habe ich seitdem dort nicht mehr beobachtet.

Die Kriminellen attackieren die Security-Mitarbeiter eben aus diesem Grund, weil diese konsequent den ihnen von den rechtmäßigen Betreibern der Clubs erteilten Auftrag erfüllen. Ich kann nicht ausschließen, dass einzelne Mitarbeiter der Security in kriminelle Handlungen verwickelt sind, keineswegs aber die Firma an sich. Wenn von Seiten des Polizeipräsidenten in Statements der Eindruck vermittelt wird, es handele
sich um einen Krieg zwischen zwei kriminellen Banden, so ist dies eine grobe Verfälschung der Wahrheit, bei der man sich fragen muss, welchen Interessen wer da in den Strukturen der Polizei dient. Es wird hier wohl bewusst von der Unfähigkeit der Polizei und dem Versäumnis der Stadt, sich mit den Diskobetriebern zu solidarisieren, abgelenkt.

Aus meinem Hintergrundwissen kann ich folgendes sagen: fällt die BRS-Security, wird die kriminelle Bande die Kontrolle über die Diskotheken wieder übernehmen. Es wird wieder Drogenhandel in noch massiverem Umfang geben und es wird wieder Körperverletzungen, vielleicht noch schlimmeres gegenüber normalen Diskobesuchern geben. Es ist das Ziel der kriminellen Bande, die Security auszuschalten und sich wieder
Zutritt zu den Diskotheken und Clubs zu verschaffen, um dort ungehindert ihre Geschäfte abwickeln zu können. Möchten Sie wirklich der kriminellen Bande diesen Sieg auf dem silbernen Tablett präsentieren?

Ich möchte es nochmal betonen: die kriminelle Gruppierung, die unsere Stadt angreift, ist extrem gefährlich und skrupellos. Es hat eine Art Fusion stattgefunden mit einer Tschetschenen-Gruppe. Hat sie sich einmal im Nachtleben der Stadt eingenistet, wird sie so leicht nicht wieder zu vertreiben sein. Diese Menschen schrecken vor nichts zurück. Wenn die Stadt sich jetzt im Kampf gegen diese Attacke nicht auf die Seite der Diskobetreiber und des durch sie beauftragten Security-Dienstes schlägt, sondern den Kriminellen durch Kriminalisierung desd Sicherheitsdienstes in die Hände spielt, wird Andrey K. nicht der letzte sein, der sterben musste.

Mit dem wärmsten Gruß

xxx




Presseerklärung der serbischen Veranstalter

rednerin_200.jpgZur gestrigen Demo der Serben in Köln (Foto) und dem vom Stadtanzeiger verschwiegenen antisemitischen Redebeitrag erreichte uns soeben eine Presseerklärung der Veranstalter. Inzwischen gibt es ein Video der Rede, so dass man sich ein eigenes Bild von den Umständen machen kann.

Die Presseerklärung im Wortlaut:

PRESSEMITTEILING

Wie wir eben informiert wurden, ist uns in der Hektik der Demonstration, ein schwerwiegender Fehler unterlaufen. Der deutsche Redner, der sich uns als Deutscher und Doktor, Herr Frings, vorgestellt hat, hat im Laufe der Demostration den Wunsch geäußert, etwas zu sagen. Wie wir im nachhinein erfahren haben, ist Hr. Frings ein NPD-Mitglied. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass keiner von uns über die Person Frings Bescheid gewusst hat, dass Dr. Frings in seinen Namen seine eigene Meinung geäußert hat und das wir, Teilnehmer sowie Organisatoren des Programms, uns strickt von den Aussagen des Herrn Frings distanzieren. Der Redner war nicht Teil des offiziellen Programms. Im Sinne einer offenen Kundgebung und einer öffentlichen Demonstration hat es das Wort bekommen.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass

1. Wir nicht gewusst haben um welche Person es sich handelt
2. Die Rede von uns nicht kontrolliert wurde, dass Sie nicht schriftlich war. Seine Voräußerungen schienen annehmbar
3. Wir alle Aussagen, die Herr Frings geäußert hat, verurteilen und uns von diesen eindeutig distanzieren möchten
4. Wir jede rassistische Äußerung gegenüber Juden und anderen Völkern aufs heftigste verurteilen

Wir bedauern aufrichtig, dass ein Redner unsere Gutgläubigkeit so ausgenutzt und uns damit naiv missbraucht hat. Wir entschuldigen uns bei der Öffentlichkeit für dieses Versehen unsererseits und wiederholen nochmals, dass wir uns strengstens von seiner Partei und der Ideologie, die diese propagiert, distanzieren. Die Demonstration war von keiner serbischen Organisation vorbereitet, sondern von ambitionierten Menschen, die auf die Ungerechtigkeit und Völkerrechtswidrigkeit hinweisen wollten und angesichts der illegitimen Anerkennung des illegalen Pseudostaates Kosovo.

Organisator der Demonstration
T. J.

UPDATE 04.03.08 00:45 Uhr Inzwischen ist das folgende Video der Rede von Dr. Frings erschienen. Merkwürdigerweise betont die Sprecherin der Veranstalter dort mehrfach, Dr. Frings zu kennen:




KStA verschweigt antisemitischen Skandal

frings-totale_440.jpg

Der antisemitische Skandalauftritt des Holocaustleugners Dr. Benedikt Frings (Foto, bei seiner gestrigen Rede) auf dem Kölner Neumarkt (PI berichtete) hat auch viele serbische Teilnehmer der Veranstaltung entsetzt. In serbischen Foren wie auch im Kommentarbereich von PI distanzieren sie sich in aller Schärfe von der Hetzrede. Ein unangenehmes aber wichtiges Thema, das die Menschen bewegt. Nur einer will von alledem nichts bemerkt haben: Qualitätsjournalist „tho“ vom Kölner Stadtanzeiger (KStA) verschweigt seinen Lesern den Skandal.

Das dürfen die Leser des Stadtanzeigers über die Veranstaltung erfahren:

Auf dem Neumarkt haben am Sonntagnachmittag rund 400 Serben gegen die Unabhängigkeit des Kosovo demonstriert. Mit Fahnen und Sprechchören versuchten sie ihren politischen Ansichten Nachdruck zu verleihen. „Der Kosovo ist die Wiege Serbiens“ stand auf vielen Transparenten zu lesen. Nach rund drei Stunden zogen die Demonstranten ab, Zwischenfälle gab es laut Polizei nicht. (tho)

frings-teheran2.gifMan musste schon ziemlich dicke rote Tomaten auf den Augen haben, um den reichlich über zwei Meter langen Hünen Dr. Frings (Foto links bei Freunden in Teheran) zu übersehen. Und dank einer guten Lautsprecheranlage war seine antisemitische Verschwörungsrede im Stil der „Protokolle der Weisen von Zion“ auch weit über die Grenzen der Veranstaltung laut und deutlich zu verstehen. Das Verschweigen des Eklats kann also nur politische Gründe haben, zumal der Stadtanzeiger über den Neonazi in anderem Zusammenhang schon mit großer Empörung berichtet hat.

Was hätte es für einen Wirbel ausgelöst, wenn Dr. Frings nicht auf einer Veranstaltung der Serben, sondern beispielsweise auf einer Kundgebung Ehrenfelder Bürger gegen die Großmoschee aufgetreten wäre? Jegliche Kritik am Islam wäre mit so einem Beispiel auf Jahre niedergebrüllt worden. Kann es sein, dass die größte Kölner Zeitung ihre Nachrichten in derart unverschämter Weise aufgrund politischer Sympathien verfälscht?

Nicht ganz unwichtig dürfte in diesem Zusammenhang die Person des Chefredakteurs Franz Sommerfeld sein. Der alte DKP-Mann arbeitete jahrelang für die parteinahe „Deutsche Volkszeitung“, bevor er von dort aus nahtlos auf den Chefredakteursessel des KStA wechselte. Dürfen Kölner Zeitungsleser nur noch erfahren, was Freunden des Stasistaates ins politische Konzept passt? Oder dachte Reporter „tho“ vielleicht, in Dr. Frings einen Genossen seines Chefs vor sich zu haben? In Sachen Israel und USA kann es da ja schon mal zu Verwechslungen kommen.

Falls Sie Fragen zur Nachrichtenselektion beim Kölner Stadtanzeiger haben, können Sie diese unter folgender Mailadresse direkt an den Genossen Sommerfeld stellen:

» franz.sommerfeld@mds.de




Köln: Serben bejubeln Naziredner

vater-vergib_440.jpg
Was für eine Katastrophe! Nachdem wir am letzten Wochenende von fünf serbischen Demonstrationen zwischen Hamburg und Zürich nur Positives berichten konnten, von betont zivilisierten Serben, bei denen das Bekenntnis zu den christlich-europäischen Werten im Mittelpunkt stand, zeigte sich heute in Köln die andere Seite der Medaille. Hier waren es wohl überwiegend die „Ultranationalisten“, die zum traurigen Höhepunkt dem schlimmsten Nazi der Stadt, NPD-Funktionär und Teilnehmer der Teheraner Holocaustleugnerkonferenz, Dr. Benedikt Frings, ein Podium für seine antisemitische Hetze boten. Und applaudierten.

frings_200.jpgEinen schlechteren Dienst hätten die Kölner Veranstalter dem berechtigten Anliegen der Serben nicht erweisen können. Ausgerechnet Dr. Frings (Foto links) als Redner zu verpflichten, war der beste Weg, um sich die ohnehin nicht gerade zahlreichen Sympathien unter jenen Deutschen zu verspielen, die den Widerstand Serbiens gegen den Albanerstaat im Kosovo auch als Kampf für die Erhaltung der christlich abendländischen Zivilisation gegen die aggressive Ausbreitung des Islam und seiner Menschenrechtsverletzungen unterstützen. Dass dieser Blickwinkel in der Rede eines NPD-Funktionärs keine Rolle spielt, der an der Holocaustleugnerkonferenz im iranischen Steinigerstaat teilnahm, war zu erwarten. Und wenn dem Nostalgiker des Dritten Reichs ausgerechnet Serben zujubeln, deren Vorfahren von Nationalsozialisten und ihren muslimischen Handlangern gemeinsam überfallen und ermordet wurden, grenzt das an Schizophrenie.

serb-nationalisten_440.jpg

Mit Schizophrenie kennt sich der Redner aus, der eine Praxis als Arzt für Psychiatrie betreibt. Und zog entsprechend vom Leder. Die zweifellos unglückliche Haltung der USA zur Unterstützung des unabhängigen Kosovo bildete den Ausgangspunkt einer unsäglichen Verschwörungsrede. Washington – Tel Aviv – London, das sei die wahre Achse des Bösen, und die Juden als Drahtzieher der Weltgeschichte, so Frings sinngemäß weiter, auch verantwortlich für die Abtrennung des Kosovo. Ziel sei es, die Völker daran zu gewöhnen, ihre Selbstbestimmung aufzugeben, um eine „Eine-Welt Regierung“ zu errichten. „Und wie soll der Gruß dieser Regierung heißen?“ fragt Frings, und viele, zu viele, denen seine Theorie nicht unbekannt zu sein scheint, antworten im Chor: „Shalom!“. „Richtig“, bestätigt Frings, „Shalom soll der heißen, und das wollen wir nicht!“

serbinen_200.jpgWas für eine Schande für Köln, und was für ein Unglück für die vielen Serben, die sich zu Demokratie und Menschenrechten, zu ihrem neuen Serbien, bekennen und doch die Abtrennung des Kosovo nicht hin zu nehmen bereit sind. Nach den vorbildlichen Kundgebungen des letzten Wochenendes, getrübt nur durch den Auftritt eines Vertreters der Linkspartei in Hamburg, ist zu befürchten, dass die abstoßenden Töne aus Köln nun benutzt werden, um deren gerechtes Anliegen pauschal zu diffamieren. Es gibt eben genau so wenig „die Serben“ wie sonst einheitliche Vertreter eines Volkes. Schon das äußere Erscheinungsbild vieler Demonstranten in Köln, mit zahlreichen Uniformierten, die es auf den Veranstaltungen der letzten Woche nicht zu sehen gab, macht dies deutlich.

Aber auch dieses, das hässliche Gesicht Serbiens, ist Teil einer komplexen Realität. Deswegen müssen wir, als Freunde eines gerechtfertigten Protestes, auch dieses zur Kenntnis nehmen. Unsere serbischen Freunde tun es hoffentlich ebenfalls, und reagieren entsprechend. Für Köln war die Veranstaltung mit einigen hundert Teilnehmern eher schlecht besucht. Vielleicht ein gutes Zeichen.

UPDATE: Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich im folgenden Diskussionsthread zahlreiche serbische Leser, viele davon waren bei der Veranstaltung anwesend, ausdrücklich von den antisemitischen Ausfällen des Dr. Frings distanzieren. PI unterstützt auch weiterhin das gerechte Anliegen der Serben, wird aber auch weiterhin Kritik üben, wo Kritik notwendig ist.




Kosovo den Serben, was Schweizern das Rütli

rutli.jpgAm Samstagnachmittag haben in Zürich rund 1000 Menschen friedlich gegen die einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo demonstriert. Die von heute auf morgen organisierte Kundgebung war von der Polizei genehmigt worden. Die Serben demonstrierten für eine Einheit, die ohne Kosovo gar nicht denkbar sei. Denn das Kosovo sei für die Serben, was für die Schweizer die Rütliwiese oder die Urschweiz. PI war vor Ort.

Das Kosovo sei das Herz Serbiens, hieß es bei der Kundgebung.

„Kosovo ist unser Rütli, Kosovo ist unser Jerusalem. Liebe Gäste, Liebe Bundesrätin (Außenministerin) Micheline Calmy-Rey, wir appellieren an Sie, überdenken Sie Ihren Eindruck noch einmal gründlich. Denken Sie auch an die andere Seite – an Serbien. Ein über 100jähriger wirtschaftlicher und diplomatischer Partner der Schweiz. Denken Sie auch an uns Serben der ersten, zweiten und dritten Generation in der Schweiz. Wir alle leben hier integriert und assimiliert. Wir Serben – Schweizer serbischer Herkunft, lieben die Schweiz, sie ist auch unsere Heimat.“

Daran, zu welcher politischen Schweizer Heimat sich die Serben zugehörig fühlen, ließen sie auch keinen Zweifel. Laut skandierten sie:

„SVP,SVP, SVP!“

Direkt an die Medienschaffenden erging der Appell:

„Liebe Medien, an der Kundgebung in Belgrad, letzten Mittwoch, haben Sie sich für Ihre Zeitungen und TV-Sendungen nur wieder einmal den negativen Schlagzeilen, beziehungsweise Einzelheiten gewidmet und einseitig berichtet. Wohlbeachtet wegen der Steigerung Ihrer Auflagen. Sie haben aber nicht über die friedlichen Kundgebung geschrieben, wo eine Million Menschen anwesend waren (Sirbia rufe). Nein, nein, Sie hatten nur beiläufig erwähnt, dass an dieser Kundgebung zirka 150 Menschen anwesend waren, was ja nicht stimmt, haben sich aber hauptsächlich auf die Ausschreitungen konzentriert.

Und nun zum Schluss: Liebe Außenpolitische Kommission des Parlamentes in der Schweiz, wir wünschen uns, dass Sie Ihren Entscheid gut überlegen und lieber noch zig Meetings halten, bevor Sie entscheiden. Sie brauchen den „Beljugo“ nicht, wie andere Länder beziehungsweise Großmächte ihn benötigen. An Ihrer Fahne hängt ein Kreuz – ein weisses Schweizerkreuz (hopp Schwyz Rufe). Besinnen Sie sich an die UN-Gesetze und vergessen Sie dabei nicht den Code of Ethics.

Liebe Schweiz, bleib neutral, danke!“

Ein Appell an die Schweiz, zu ihren christlichen Brüdern und Schwestern im Balkan zu stehen und das Kosovo nicht einfach als unabhängigen Staat anzuerkennen, bloß weil große andere Länder rundherum das auch machen.

» Das PI-Video auf Youtube:

» Die PI-Bildersammlung zur Demonstration in Zürich finden Sie hier.




Ein Zeichen der Zivilisation

pi-pace_200.jpgMit einem klaren Bekenntnis zu den Werten der abendländischen Zivilisation haben heute in Düsseldorf und anderen Städten eine Reihe von Kundgebungen serbischer Mitbürger gegen die Gründung des muslimischen Staates Kosovo stattgefunden. PI war in Düsseldorf vor Ort und fand statt medienwirksamer „Ultranationalisten“ friedliche Demonstranten und nachdenklich stimmende Redner. (Foto links: serbisch-orthodoxer Priester mit Friedensfahne)

Auf dem Burgplatz in der Düsseldorfer Altstadt hatten sich mehrere hundert Bürger versammelt, die mit Flugblättern, Transparenten und Fahnen auf ihr Anliegen aufmerksam machten. In den abwechselnd auf serbokroatisch und akzentfreiem deutsch gehaltenen Reden, wurde immer wieder das gleichberechtigte Zusammenleben aller Völker und Religionen betont. Die Abtrennung des Kosovo von Serbien, immerhin 15% des Staatsgebietes, verurteilte man als völkerrechtswidrigen Akt, der sowohl gegen die Schlussakte von Helsinki, als auch die UNO Resolution 1244 verstößt. Beide garantieren die Unverletzlichkeit staatlicher Grenzen. Der 17. Februar 2008, so heißt es auf einem Flugblatt, sei ein schwarzer Tag für Europa und die gesamte zivilisierte Welt.

pi-serbe_200.jpgEine Welt, für die Serbien, auch das wurde immer wieder betont, jahrhundertelang eingetreten ist und gegen Ansturm der Osmanen gestanden hat, während sich die Albaner dem islamischen Herrschaftsanspruch ebenso unterworfen haben, wie sie im zweiten Weltkrieg auf der Seite der faschistischen Achsenmächte die Werte der abendländischen Kultur bekämpft haben.

Eine besondere Bedeutung für die serbische Identität hat seit jeher das Kosovo, in dem sich überall die Spuren und Kulturdenkmäler, die Kirchen und Klöster der Serben, nirgendwo aber Hinweise auf eine albanische Kultur und Geschichte finden. Auch deswegen hängen die Serben am Kosovo, wie die Juden an Jerusalem, wie es ein junger Redner ausdrückte.

pi-rede_200.jpgNoch bis 1948, ergänzte eine junge Rednerin, habe es im Kosovo eine serbische Mehrheit gegeben. Erst mit Titos multikulturellem Experiment unter kommunistischer Herrschaft, sei es zu einer massiven gewollten Zuwanderung von Albanern gekommen, die durch eine der höchsten Geburtenraten der Welt eine ethnische Eroberung des Landes betrieben hätten. Das sollte, so die Rednerin weiter, auch den Deutschen zu denken geben, deren Regierung jetzt vorschnell die rechtswidrige Staatengründung anerkannt hat. Denn auch in manchen Gebieten Deutschlands drohe eine ethnische Übernahme durch eine überproportional wachsende muslimische Zuwanderung. Und: „Wo es heute keine deutschen Kinder mehr gibt, da wird es in einigen Jahren nirgends mehr deutsche Erwachsene geben“. Würde dann Deutschland einer Abtrennung der muslimisch bevölkerten Gebiete zustimmen?

pi-merkel_440.jpg

Auch serbische Mitbürger beklagen mittlerweile die tendenzielle und einseitige Berichterstattung deutscher Medien. Es ist zu befürchten, dass die friedlichen und mit nachdenkenswerten Argumenten demonstrierenden Serben in der medialen Öffentlichkeit totgeschwiegen werden. Neben serbischen Fahnen wehten heute in Düsseldorf auch griechische und spanische. Diese europäischen Staaten stehen noch zu Serbien und dem gemeinsamen Bekenntnis zur abendländischen Zivilisation. Schade, dass die deutsche Fahne, nach der folgenschwersten außenpolitischen Fehlentscheidung der Regierung Merkel, in diesem gelungenen multikulturellen Arrangement fehlte. Verständlich, aber traurig zugleich, dass immer wieder Russland als letzte Großmacht an der Seite der Serben gelobt werden musste.

PI-Leser Deus Vult mailte uns dieses Foto mit Sänger Bata Illic (Mitte) auf der Serben-Demo heute in München:

Bata Ilic

Sowie dieses:

Und dieses:

Serbien

pi-frankfurt_200.jpgPI-Leser Alan schickte uns das nebenstehende Bild von der serbischen Mahnwache in Frankfurt. Weitere Berichte und Bilder folgen. PI-Leserin Kybeline berichtet auf ihrem Blog von der serbischen Kundgebung in Stuttgart.




Serben demonstrieren in Deutschland

serbienfahne.jpgAn diesem Wochenende werden in zahlreichen Städten in Deutschland und dem benachbarten Ausland Demonstrationen gegen die Loslösung des Kosovo von Serbien stattfinden. PI veröffentlicht eine Liste der Veranstaltungen. Gleichzeitig bitten wir Leser, die die Möglichkeit haben, die Veranstaltungen zu besuchen, in guter PI-Tradition als Bürgerjournalisten mit eigenen Berichten und Fotos zu einer medienunabhängigen Berichterstattung beizutragen.

Die folgenden Veranstaltungen werden zur Zeit im deutschsprachigen Serbienforum angekündigt:

Deutschland, Berlin, >>!NICHT OFFIZIELL!<<


Deutschland, Bielefeld, Jahnpaltz, 23.02.2008, 14:00 Uhr


Deutschland, Düsseldorf, Burgplatz, 23.02.2008, 15:00 Uhr


Deutschland, Dortmund, Friedensplatz, 24.02.2008, 13:00 Uhr


Deutschland, Frankfurt, Paulsplatz, 23.02.2008, 12:00 Uhr (Mahnwache)


Deutschland, Hamburg, Stephansplatz, 23.02.2008 16:00 Uhr (bestätigt vom Konzul D. Zlatanovic)


Deutschland, Stuttgart, Schloßplatz, 23.02.2008, 12:30 Uhr


Deutschland, München, Am Marienplatz, 23.02.2008, 15:00 Uhr


Deutschland, Nürnberg, Versammlung vor der Serb. Kirche in der Kranichstr. 4, 24.02.2008, 11.30 Uhr


Deutschland, Köln, Neumarkt, 02.03.2008, 14Uhr


Österreich, Wien, Heldenplatz, 24.02. 13:00 Uhr


Schweiz, Zürich, Bürkliplatz, 23.02. 13:30 Uhr


Schweiz, St. Gallen – Bahnhof, 23.02.2008, 15:30 Uhr


Schweiz, Genf, UN Hauptquartier, 24.02.2008, 15:00 Uhr


Niederlande, Den Haag, Am Plein, 24.02.2008, 13:00 Uhr


Belgien, Brüssel, Ispred zgrade komisije, 24.02.2008, 15:00 Uhr(genehmigt!)


England, London, Whitehall (opposite Downing Street), 23.02.08 12:00 Uhr

Fotos und Berichte (bei Problemen mit der Formulierung ist das PI-Team gerne behilflich) lassen Sie uns bitte unter Verwendung unseres Kontaktformulars unter der Rubrik „Initiativen und Demos“ möglichst zeitnah zukommen.




Belgrad: US-Botschaft in Flammen

Nach teils gewalttätigen Demonstrationen gegen die Abspaltung des Kosovo von Serbien steht die US-Botschaft in Belgrad in Flammen. Die aufgebrachte Menge, die Bilder des russischen Präsidenten Putin zeigte, empörte sich über die Unterstützung der USA für die muslimischen Separatisten.

AFP berichtet:

Serbische Nationalisten haben die US-Botschaft in Belgrad in Brand gesteckt. Das Erdgeschoss der Botschaft und ein Nebengebäude standen in Flammen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Dichter Rauch stieg auf. Bereitschaftspolizisten drängten die Randalierer zurück, die nach einer Massendemonstration gegen die Unabhängikeit des Kosovo auf das Botschaftsgelände vorgedrungen waren. In Belgrad demonstrierten insgesamt mehr als 150.000 Menschen gegen die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo.

Für die Kundgebung in der serbischen Hauptstadt war die Parole „Kosovo ist Serbien“ ausgegeben worden. Busse, Autokonvois und Züge hatten tausende Demonstranten nach Belgrad gebracht. Der serbische Präsident Boris Tadic sagte in Bukarest, sein Land werde das Kosovo als Staat niemals anerkennen. Er hatte die Bürger aufgerufen, friedlich zu bleiben. Auch in mehreren Städten der bosnischen Serbenrepublik demonstrierten Tausende gegen die Unabhängigkeit der einstigen südserbischen Provinz. In Banja Luka skandierten sie „Kosovo ist das Herz Serbiens“ und zeigten serbische Flaggen sowie Bilder des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Auch an der Grenze zum Kosovo kam es erneut zu Ausschreitungen. Ähnlich wie im Falle Bosniens hoffen die USA offensichtlich, durch Unterstützung muslimischer Staatengründungen Verbündete gegen radikalislamische Kräfte zu gewinnen. In Bosnien hat sich diese Politik bereits als Irrtum erwiesen. Zahlreiche Kämpfer muslimischer Terrororganisationen aus dem arabischen Raum, die auf Seiten der Muslime und mit amerikanischer Unterstützung für ein unabhängiges Bosnien gekämpft haben, wurden vom jungen bosnischen Staat eingebürgert und mit neuer Identität und bosnischen Pässen versorgt. Auch vom neugegründeten Staat Kosovo, der heute von Deutschland anerkannt wurde, ist in dieser Hinsicht nichts Gutes zu erwarten.

Die Serben hingegen, die sich traditionell als Bollwerk gegen muslimische Angriffe auf Europa verstanden haben, dürften für westliche Interessen für lange Zeit verloren sein. Es scheint, der Westen hat auf die falschen Freunde gesetzt.




Deutschland: „Druckventil“ für Kosovokriminelle

kosovostudie.jpgSchwere Vorwürfe gegen den neugegründeten Staat Kosovo und seinen Regierungschef Hashim Thaci erhebt die linke Tageszeitung Junge Welt. Demnach ist Thaci Mitbegründer der albanisch muslimischen Terrororganisation UCK und gleichzeitig tief verstrickt mit dem kriminellen Milieu der Region. Ihm werden Drogen- und Menschenhandel sowie die Erteilung von Mordaufträgen zur Last gelegt. PI liegt jetzt eine von der Bundeswehr in Auftrag gegebene Studie – VS nur für den Dienstgebrauch – vor, die die schlimmsten Befürchtungen zur tatsächlichen Lage im Kosovo bestätigt. Gleichzeitig empfiehlt die Studie die Aufnahme junger krimineller Muslime in Deutschland, um den Druck im Heimatland zu reduzieren.

Über Hashim Thaci berichtet die Junge Welt:

An der Spitze des am Sonntag eigenmächtig und illegal proklamierten neuen Staates Kosovo steht ein ausgemachter Verbrecher: Hashim Thaci. Der Mitbegründer der Kosovo-Untergrundarmee UCK studierte in der Schweiz. Spätestens ab 1998 verbrachte er jedoch die meiste Zeit auf dem Amselfeld und nützte die Alpenrepublik nur noch als Ruheraum. Seine Stunde schlug während der Kosovo-Friedensverhandlungen in Rambouillet bei Paris im Februar 1999: Der damalige Chef der UCK, Adem Demaci, wollte den von den NATO-Mächten angebotenen Vertrag nicht unterschreiben, da er nicht die sofortige Unabhängigkeit vorsah. Thaci war flexibler und erkannte, daß es das wichtigste war, die NATO in den Krieg gegen Jugoslawien zu bringen und mit deren Hilfe den Rückzug der Serben aus der Provinz zu erzwingen –dann würde ihm irgendwann der eigene Staat wie eine reife Frucht in den Schoß fallen. Diese Position setzte sich unter den UCK-Feldkommandeuren durch: Sie wählten noch während der Konferenz Thaci an die Stelle von Demaci. Wolfgang Petritsch, der EU-Unterhändler in Rambouillet, will dabei mitgewirkt haben.

Nach elf Wochen Bombenkrieg kapitulierte Jugoslawien am 10. Juni 1999. Die NATO rückte ins Kosovo ein, die UNO übernahm die Verwaltung und verlangte auch die Auflösung der UCK. Thaci wurde Politiker und Geschäftsmann der besonderen Sorte. Im Jahr 2000 faßten deutsche Polizisten, die in der Provinz Dienst für die UN taten, ihre Erfahrungen gegenüber dem Hamburger Abendblatt zusammen: »Ehemalige UCK-Kämpfer handeln mit Drogen, Menschen und erpressen Schutzgelder. Die Uno scheint machtlos und blockiert ihre eigenen Ermittlungen.« Für den UN-Polizisten Münich ist Kosovo »der Nährboden für die organisierte Kriminalität«. Und bei vielem ist die UCK dabei, glaubt Polizist Münich: »TMK (das Kosovo-Schutzkorps, in dem die UCK aufgegangen ist – J.E.) ist nur ein anderes Wort für Mafia.« »Wer nicht zahlt, wird mit dem Tod bedroht,« resümierte Ralf Dockenfuß vom LKA Kiel das Geschäft mit den Schutzgeldern. Besonders deprimierend war für ihn, daß die Spitzen von UN-Verwaltung und KFOR, der Franzose Bernard Kouchner und (damals) der deutsche General Klaus Reinhardt, die Schutzgeld-Mafia um Hashim Thaci schützte. »Auch gegen die selbsternannten UCK-Bürgermeister der Region Prizren gingen Dockenfuß und seine Kollegen vor. Mit ›offiziellen‹ Dekreten wollten die Kosovaren Bosniaken und Serben aus Häusern und Läden vertreiben. ›Das lief im Rahmen der ethnischen Säuberungen‹, sagte Dockenfuß. … Als die Ermittler auf ein Verkündungsblatt Thacis stießen, die ›Official Gazette of Kosova‹, wurde ihnen klar, wie systematisch die Ex-Milizen vorgingen. Auf 38 Seiten legte Thaci einen Gesetzestext vor, der alles von der Steuer über das Kommunalwesen bis zur Nationalität regelte – komplett an der UNO, der eigentlichen Autorität in der Provinz, vorbei. Die Polizisten bündelten das Material zu einem ›vertraulichen Bericht‹ und empfahlen im Dezember 1999 eine Razzia gleichzeitig in allen Kommunen der Region Prizren. ›Die Akte wanderte ganz nach oben‹, sagt einer der Ermittler. Bis zum obersten Uno-Verwalter Bernard Kouchner in Pristina. ›Es dauert keine Woche, bis Kouchner mündlich verfügte, daß die Akte geschlossen werde‹, sagte der Unmik-Polizist.« (Zitat aus dem Hamburger Abendblatt) Eine Hausdurchsuchung bei Thacis Bruder erbrachte im Januar 2000 dennoch konkrete Beweise – illegale Waffen wurden beschlagnahmt, eine Million Mark in bar gefunden. Kouchner verfügte schließlich, daß das Geld zurückgegeben wurde, Unmik- und Kfor-Spitzen entschuldigten sich höflich für die Durchsuchung.

Ein geheimes BND-Dossier über die organisierte Kriminalität (OK) im Kosovo vom 22. Februar 2005 bekräftigte die Vorwürfe: »Über die Key-Player (wie z. B. Thaci) bestehen engste Verflechtungen zwischen Politik, Wirtschaft und international operierenden OK-Strukturen im Kosovo. Die dahinter stehenden kriminellen Netzwerke fördern dort die politische Instabilität. Sie haben keinerlei Interesse am Aufbau einer funktionierenden staatlichen Ordnung, durch die ihre florierenden Geschäfte beeinträchtigt werden können.« Deshalb, so heißt es weiter, streben »maßgebliche Akteure der OK auf dem Balkan entweder in hohe Regierungs- oder Parteiämter und/oder pflegen gute Beziehungen zu diesen Kreisen.« Über Thaci heißt es: »Thaci gilt (…) als Auftraggeber des Profikillers Afrimi«. Auf dessen Konto sollen mindestens elf bestellte Morde gehen. Wenn sich der neue Staat diplomatisch durchsetzen kann, genießen Regierungsmitglieder wie Thaci internationale Immunität. Haftbefehle z.B. von Interpol werden dann storniert.

Wenig Hoffnung auf eine gedeihliche Entwicklung des neuen Staates macht auch die jetzt an die Öffentlichkeit gekommene Studie des Instituts für europäische Politik , die von der Bundeswehr in Auftrag gegeben wurde. Während soeben die Bundesregierung erklärt, den neuen Staat anzuerkennen, sind sich Regierungskreise der in der Studie beschriebenen Probleme bewusst. Zum Beispiel über das Scheitern des multiethnischen Experiments im Kosovo. Dazu heißt es in der Regierungsstudie:

Multiethnisches Gesellschaftsmodel im Kosovo gescheitert

Jenseits politischer Rhetorik gilt es zu konstatieren, dass der Versuch des Aufbaus einer multiethnischen Gesellschaft im Kosovo gescheitert ist. Die spürbare Abnahme von Feindseligkeiten gegenüber der serbischen Minderheitsbevölkerung im Vorfeld der Statusentscheidung ist allein einem taktischen Verhandlungsmoment geschuldet und keinesfalls Indiz einer verbesserten strategischen Lage. Auf internationaler Seite wird der multiethnische lrrglaube dabei maßgeblich von jenen Funktionsträgern am Leben erhalten, deren Arbeitserfolg unmittelbar an der Erfullung dieses (auf politischem Wunschdenken fußenden) Missionsziels gemessen wird oder die über ein direktes finanzielles Interesse an der Fortführung entsprechender Förderprogramme verfügen. So existiert trotz gegenteiliger Beteuerungen seitens UN und KFOR weiterhin kein ,,Freedomof Movement“.

Die Bundesregierung befürwortet demnach die Anerkennung des neuen Staates im vollen Bewußtsein, dass Menschenrechtsverletzungen und Verfolgung der serbischen Urbevölkerung im muslimischen Staat weitergehen werden. In Zukunft allerdings in Form staatlicher Verfolgung.

Auch die Aussichten auf eine wirtschaftliche Überlebensfähigkeit des Kosovo aus eigener Kraft sind auf absehbare Zeit gleich null. Es ist der Studie zufolge insbesondere die Umkehr der für das Überleben in der Zivilisation wichtigen Qualifikationen in der von Bürgerkrieg und Kriminalität geprägten Jugend, die der Entwicklung einer funktionierenden Volkswirtschaft entgegen steht.

Lernpathologie: Brain Drain

Eine ebenfalls strukturell angelegte Dynamik in Bürgerkriegsgebieten stellt das epidemisch auftretende Phänomen von Lernpathologien dar. Hierbei bewirkt die dauerhafte militärische Mobilisierung breiter Gesellschaftsschichten eine sukzessive Entwertung friedlicher Kompetenzen der ehemals zivilberuflich aktiven Bevölkerungsteile (etwa: Handwerk, Dienstleistungen, Landwirtschaft). Proportional zur Dauer des Gewaltkonflikts nimmt dabei die Fähigkeit zur Rückkehr in den einstigen Beruf ab und erschwert nach dem Ende der Kampfhandlungen den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wiederaufbau sowie die individuelle Reintegration ehemaliger Kombatanten.

Daran wird nach Einschätzung der vertraulichen Bundeswehrstudie auch die Gründung eines neuen Staates nichts ändern:

Nachhaltige Wirtschaftsbelebung des Kosovo auch nach Statusklärung unrealistisch

Keine noch so entschiedene Sicherheitsreform kann ohne einen parallelverlaufenden sozialen und ökonomischen Konsolidierungsprozess nachhaltige Wirkung entfalten. Dies kommt im Kosovo angesichts der enormen Armutsdimension im besonderen Ausmaße zum Tragen. Zwar ist nach der Statusklärung durchaus mit einem kurzen ökonomischen ,,Strohfeuer“ zu rechnen. Doch zeugen alle wirtschaftlichen Indikatoren von einer tiefen strukturellen Krise, der bisher nicht überzeugend begegnet werden konnte.

Was ist zu tun? Hier empfiehlt die Studie eine erstaunliche Maßnahme, die vermutlich der vertraulichste Teil der vertraulichen Verschlusssache ist. Die durch kriminelle Sozialisation für den heimischen Arbeitsmarkt untauglich gewordenen jungen Männer sollen nach Deutschland kommen und mit dem hier – wie auch immer – erwirtschafteten Geld die Wirtschaft des Kosovo stärken. Dafür muss natürlich die Visaerteilung für die bürgerkriegsgeschädigten Kriminellen erleichtert werden:

Verbesserung der Perspektiven junger Menschen als zentraler Stabilisierungsfaktor

Unter Sicherheitsgesichtspunkten erscheint es daher elementar, den zentralen Handlungsfokus auf die junge Generation von Kosovaren zu legen und aktiv deren Perspektiven zu fördern. Hierzu zählt in erster Linie die Eröffnung legaler Möglichkeiten zur Arbeitsmigration, welche vorerst das einzig wirksame Ventil zur Druckreduktion des „Youth Bulge“ darstellen. Parallel hierzu ergeben sich in Folge des finanziellen Rücklaufs seitens der kosovarischen Saisonmigranten an ihre jeweiligen Entsendefamilien („Remittance“) zugleich Stabilisierungseffekte innerhalb der kosovarischen Gesellschaft. Flankiert werden muss die Erleichterung der Visa-Erteilung für junge Kosovaren durch gezielte Auf-und Ausbaumaßnahmen im Bildungs- und Ausbildungsbereich. Hierzu zählt in erster Linie die Etablierung einer konsolidierten Schulinfrastruktur, welche durch die Gewährleistung einer adäquaten lernbegleitenden Zusatzbetreuung (Speisung, Kultur, Sport) ebenfalls kriminalitätspräventiven Charakter besitzt.

(Hervorhebungen durch PI)

Sie haben richtig gelesen. Die Studie im Auftrag der Bundeswehr, einst gegründet, um die Sicherheit Deutschlands zu gewährleisten, empfiehlt, jungen Kosovaren, die durch ihre kriminelle Energie zur Gefahr im eigenen Staat werden, die Einreise nach Deutschland zu erleichtern. Arbeitsmigration nach Deutschland als „das einzig wirksame Ventil zur Druckreduktion des „Youth Bulge““ im Kosovo. Auf deutschen Straßen, in deutschen U-Bahnen können die jungen Muslime dann ihren Druck ablassen. Eingeladen von unserer Regierung, die heute bekannt gegeben hat, den „failed State“ Kosovo anerkennen zu wollen.

Die zitierte Studie mit dem Titel „Operationalisierungvon Security Sector Reform (SSR) auf dem Westlichen Balkan“ wurde vom Institut für Europäische Politik, Berlin, im Auftrag der Bundeswehr, ZTransfBw Teile Berlin, Bereich Sicherheitspolitik und Militärstrategie, Herr Major Johann Schmid, erstellt.




Widerstand im Kosovo

pristina.jpg

Nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung der serbischen Provinz Kosovo ist es im nördlichen Landesteil zu ersten Unruhen gekommen. Dort leben noch verhältnismäßig viele serbische Ureinwohner, die aus dem Süden schon weitgehend vertrieben wurden. Bei einem Angriff serbischer Bewohner auf einen Grenzposten wurden KFOR-Truppen zu Hilfe gerufen.

Die Nachrichtenagentur Reuters meldet:

Im serbisch geprägten Norden des Kosovo haben mehr als tausend Gegner der Unabhängigkeitserklärung einen Grenzposten angegriffen.

Die Polizisten vor Ort suchten in einem nahe gelegenen Tunnel Zuflucht, sagte ein Polizist am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Ein weiterer Posten in der Region sei niedergebrannt worden. „Wir haben die Nato gebeten, einen Hubschrauber zu schicken, um unsere Offiziere in Sicherheit zu bringen“, hieß es. Ein KFOR-Sprecher bestätigte, dass die Schutztruppe zur Hilfe eile.

Zur völkerrechtlichen Problematik der einseitigen Unabhängikeitserklärung gibt es einen ausführlichen und lesenswerten Artikel im österreichischen Standard. Zusammenfassend heißt es dort, dass nach heutigem Völkerrechtsverständnis die Sezession eines Landesteiles nur als allerletzte Lösung in Betracht käme, wenn eine Reihe von Mindestvoraussetzungen vorliegen. Insbesondere wenn:

der Sezessionswunsch eines Volkes seinen Ursprung in dessen massiver und dauerhafter Unterdrückung durch den Zentralstaat hat, wobei die diesbezügliche Beurteilung nicht dem Volk allein, sondern auch der internationalen Gemeinschaft obliegt;

diesem Volk, gerade wegen der in jüngster Vergangenheit begangenen Verbrechen des Zentralstaats, nicht mehr zugemutet werden kann, sich mit einer Form interner Selbstbestimmung innerhalb dieses Staates zufriedenzugeben;

das Volk auf einem geschlossenen Gebiet innerhalb historisch herleitbarer Grenzen ansässig ist;

der Wunsch nach Unabhängigkeit von einer Mehrheit des Volkes unterstützt wird, sowie

der neu entstehende Staat ausreichend Gewähr dafür bietet, dass er sich unter voller Achtung der Rechte anderer auf seinem Gebiet ansässiger Volksgruppen als friedliches Mitglied in die Staatengemeinschaft einordnen wird.

Außer der Mehrheitsentscheidung dürfte im Falle des Kosovos keine einzige der genannten Bedingungen zutreffen. Und selbst bei dieser ist zu berücksichtigen, dass die muslimische Mehrheit im Lande durch massive Einwanderung albanischer Muslime unter gleichzeitiger Vertreibung der serbischen Urbevölkerung innerhalb der letzten Jahre hergestellt wurde.

Ein bedenklicher Präzedenzfall – besonders auch für all die westeuropäischen Staaten, die sich jetzt beeilen, den ersten islamischen Staat Europas schnellstens anzuerkennen.

%%awsomnews%%




Widerstand gegen unabhängiges Kosovo

uck.jpg

Gegen die Anerkennung eines unabhängigen islamischen Kosovo leisten aus unterschiedlichen Gründen mehr Länder als erwartet Widerstand. Spanien sieht durch den vom kosovarischen Parlament einseitig erklärten Akt „internationales Recht gebrochen“, China befürchtet ein den gleichen Weg einschlagendes Taiwan und Russland sieht wie Serbien „die Unabhängigkeit als Verstoß gegen die Uno-Resolution 1244 von 1999, die das Kosovo unter die Verwaltung der Vereinten Nationen stellt.“

Auch Zypern, Griechenland, die Slowakei, Bulgarien und Rumänien werden die Proklamation nicht anerkennen. Eine geschlossene Haltung der EU wird es demzufolge nicht geben, da können die „vier Großen“ Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien sich noch so beeilen.

Eine ganz besonders intelligente Weitsicht zeigen die US-Amerikaner: Die USA begrüßten die Zusicherungen der Regierung im Kosovo, dass die religiösen und ethnischen Gemeinschaften respektiert würden.

Woher die USA das Vertrauen in die Ernsthaftigkeit solcher Ankündigungen nehmen, bleibt ein Rätsel. Seit der demografischen Eroberung des Kosovo durch muslimische Albaner haben die neuen Herren wenig getan, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Die verbleibenden 250.000 Serben des Kosovo leben in ihren Ghettos entrechtet und in ständiger Angst vor muslimischen Übergriffen.

Nicht nur gegen die Menschen, sondern besonders auch gegen alle Symbole des christlichen Glaubens im Kosovo richtet sich die Wut des albanischen Mobs. Neben unzähligen christlichen Friedhöfen wurden in den letzten Jahren 150 Kirchen geschändet und nieder gebrannt.

Das folgende Video zeigt Bilder einer solchen Gewaltorgie, die kaum hoffen lassen, dass im unabhängigen Kosovo die erhoffte Erfindung eines demokratischen und toleranten islamischen Staates bevorsteht:

%%awsomnews%%




Kosovo: Eine demografische Eroberung


Nun haben sie, was sie wollten: Ein unabhängiges, islamisches, von Saudi Arabien finanziertes Kosovo. Selten waren sich die Europäer und die Amerikaner – die Bushis und die Demokraten – so einig. Das Parlament des Kosovo hat heute in einer Sondersitzung die Unabhängigkeit der serbischen Provinz ausgerufen. Dass der Kosovo noch vor wenigen Jahrzehnten eine serbische Bevölkerungsmehrheit aufwies, zeigt, wie sehr die Demografie als neue Strategie islamischer Eroberungen Erfolg hat.

Wir sind sicher, die Mehrheit der EU-Staaaten wird sich mit der Anerkennung überschlagen. Klar bei Verstand scheinen in diesem Fall nur noch die betroffenen Serben, die im Kosovo selbst nur noch in bewachten Enklaven ständiger massivster Bedrohung ausgesetzt sind, angesichts islamisch motivierter Übergriffe. Nur die mit den Serben verbündeten Russen haben die Unabhängigkeitserklärung verurteilt und eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats gefordert.

Gut recherchiertes Hintergrundwissen gibt es bei Gudrun Eussner, über die „kulturellen Säuberungen“, sprich systematische und umfassende Vernichtung christlicher Kulturgüter und Kultursymbole, sowie die geostrategischen Interessen Europas und der USA.

Kosovo – ein demografischer Präzedenzfall

Was die Entwicklung im Kosovo für Europa so brisant macht, ist wie ein Land „friedlich“ erobert werden kann über Zuwanderung.

Man bedenke zunächst, dass das Kosovo das historische Herz und die religiöse Seele Serbiens darstellt. Hunderte von serbisch-orthodoxen Kirchen, Klöstern und Heiligtümern im Kosovo bezeugen dies.

Zudem spiegelt der demografische Wandel des Kosovo in den letzten 100 Jahren, in denen die Albaner die dort ansässige serbische Bevölkerung zahlenmäßig überholten, zum Teil einen Zustrom von Albanern aus Albanien wider, das aufgrund von Enver Hoxhas hermetischem Kommunismus jahrzehntelang ein politisches und wirtschaftliches Wrack war. Gleichzeitig verließen viele Serben vor und nach der NATO-Intervention 1999 das Kosovo, entweder auf der Flucht vor Gewalttaten der Albaner oder einfach angelockt durch bessere Chancen in Serbien selbst.

Am Bevölkerungsaustausch des Kosovo sieht man exemplarisch, dass islamische Zuwanderung nicht zu Integration mit der zuvor vorhandenen Kultur der ursprünglichen Bevölkerung führt, sondern dass sich eine Parallelgesellschaft bildet, die letztlich nach ihren eigenen ethisch-moralischen und juristisch-staatlichen Vorstellungen leben möchte.

Europa ist voller islamischer Miniaturenklaven. In denen inoffiziell nach islamischen Rechtsvorstellungen gelebt wird. Wo Zwangsehen normal sind, obwohl illegal, wo Geschlechterapartheid allgegenwärtig ist – obwohl klar mit jeder westlichen Verfassung unvereinbar. Wo islamische Geistliche, die zugleich als Juristen fungieren, islamisches (Un)Recht sprechen als „Streitschlichter“, und wo westliche, ungläubige Polizisten schon mit Imamen Streife fahren müssen in islamisierten Stadtvierteln, weil Moslems ungläubige staatliche Repräsentanten immer weniger als Autorität anerkennen.

In all diesen islamischen Siedlungsgebieten breitet sich mit der islamischen Indoktrination auch islamisches Moralverständnis aus, welches widerum die Grundlage für die Akzeptanz und Forderung nach islamischer Rechtsordnung darstellt. Islamische Siedlungsgebiete werden faktisch immer deutlicher zu exterritorialen Gebieten, in denen das Recht des ursprünglichen, umgebenden Staates keine Wirkung mehr hat. D.h. hier entstehen islamische Staaten im Staat.

Mit rasch anwachsenden islamisch-indoktrinierten und islamisch traditionellen Bevölkerungen (die säkular-islamische, pro-westliche Bevölkerung bereitet keine Integrationsprobleme und zeigt keine fremdenfeindliche Ablehnungshaltung) entstehen auch in Europa islamische Enklaven, mit immer grösseren Autonomieansprüchen. Alle Forderungen nach „Akzeptanz“ islamischer Gesellschaftsordung laufen auf die Etablierung von den europäischen Verfassungen zuwider laufenden Normen hinaus, die im Rahmen des „friedlichen“ Djihad die Etablierung islamischer Rechtsordnungen bedeuten.

Wo also beispielsweise die deutsche Rechtsordnung nur noch eingeschränkt gilt, hat sich eine parallele Staatsform entwickelt. So geht den europäischen Ländern schon jetzt in ähnlicher Weise Hoheitsgebiet verloren, wie es Serbien mit dem Kosovo erging, der heute seine Unabhängigkeit ausgerufen hat.

Diese Entwicklung muss uns allen eine Warnung sein. Wie üblich zeigt der Islam sein wahres Gesicht, wenn es um die Durchsetzung islamischer Interessen geht, so bald eine Position der Stärke erlangt ist. Die Schändung und Vernichtung christlicher Kulturgüter im Kosovo zeigt die Verachtung und den leider stark verbreiteten Hass innerhalb der islamischen Kultur für alle anderen Kulturen. Nichts soll mehr an die einstigen Besitzer dieses Landes erinnern. Hinzu kommt ein ausgesprochen destruktives Triumphgebaren, das als Demütigung der Besiegten und Vertriebenen verstanden werden soll.

Ein weiterer Aspekt:

Russland lehnt die Unabhängigkeit des Kosovo auch aus strategischen Gründen ab. Hier könnte ein Präzedenzfall geschaffen werden, den die islamischen Provinzen in Russland eventuell aufgreifen könnten. Es ist äusserst bedauerlich, dass sowohl Russland als auch der Westen, beide um islamische Mächte konkurrieren als Verbündete, um sich gegen die andere Seite zu positionieren. Anstatt die Gemeinsamkeiten zu erkennen, und gemeinsam die absehbare Entwicklung des demografisch-kulturellen Niederganges westlich-christlicher Kultur aufzuhalten.

Dennoch wäre eine Verhinderung der Kosovo-Separation kaum zu verhindern gewesen, ausser mit brachialer, militärischer Gewalt. Die nicht-islamische Welt wird bald zunehmend vor die Wahl gestellt sein, Territorium an den Islam aufzugeben, oder sich in welcher Form auch immer dieser Entwicklung entgegen zu stellen.

Einzig sinnvoller Weg hierzu wäre der der Aufklärung: Den Islam als das darstellen, was er ist. Eine überaus menschenrechtsfeindliche Gesellschaftsform, die es gilt zu überwinden, und die Freiheiten und den Fortschritt der nicht-islamischen Kulturen als Alternative anzubieten. Moslems für Freiheit und Frieden zu gewinnen, anstatt sie an die ethische Unterdrückungs- und Indoktrinationsinstanzen der Moscheen auszuliefern im Namen falscher Toleranz. Moslems muss offensiv vermittelt werden, dass der Islam aufgrund seiner Menschenrechtsfeindlichkeit sie ihrer Rechte beraubt, und Unterdrückung und sinnlose Konflikte in die Welt bringt. So dass sie aus Überzeugung diesen schrecklichen Kult ablegen und sich für die übrige Welt- und Wertegemeinschaft öffnen und auf diese zugehen.

Sonst wiederholt sich der Fall Kosovo so lange, bis Europa und andere Teile der Welt islamisch geworden sind.

Einen Eindruck von der Vertreibung der serbischen Einwohner des Kosovo biete das folgende Video (Ausschnitt einer längeren Dokumentation):

(Spürnasen: Nico, Jutta)




LG Stuttgart: Ehrenmord am Flughafen (Teil 2)

stuttgart1.jpgAm 6. November ist in den Gerichtssälen Stuttgarts viel los. In dem Mehrzweckgerichtsgebäude Stammheim wird über die Bildung einer terroristischen Vereinigung verhandelt (siehe Teil 1). Angeklagt sind Ata Abdulaziz R., Mazen Ali H. alias Mazen Salah Mohammed und Rafik Mohammed Y.

Auch andere Gerichte haben viel zu tun. Auf der schwarzen Tafel im Landgericht Stuttgart sind auffallend viele Namen der Tatverdächtigen aus einem bestimmten Kulturkreis. In vielen Fällen sind es Haftsachen: Mord, Totschlag, gefährliche Körperverletzung, schwerer Betrug. Ich bin erstaunt, dass so viele Bereitschaftspolizisten das Gebäude überwachen und an allen Seiten des großen Gerichtskomplexes Wache stehen und sogar auf der Straße und im Garten auf Streife gehen. Ich fahre fast jeden Tag dort vorbei, aber heute ist mindestens eine Hundertschaft im Einsatz. Findet in der Großstadt Deutschlands, die sich als Musterbeispiel für gelungene Integration lobt (was mir ein Journalist der Stuttgarter Nachrichten vermitteln wollte) eine Belagerung statt? Auf jeden Fall kocht es unter einer scheinbar ruhigen multikulturellen Oberfläche.

Der SWR filmt den Flughafen-Mörder im Saal 1. Er zeigt auch heute keine Regung, verzieht keine Miene, gähnt nur ab und zu.

Am dritten Tag des Prozesses kommen mehr Einzelheiten zutage. Der Mörder Abdyl L. verdiente seine Brötchen als Türsteher der Diskothek Tanzburg Wuzzenstein Aschaffenburg. Im Zeitraum von 2002-2006 hat er sieben Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung eingehandelt. Zu einer Verurteilung kam es nie. Kein Wunder, seine zwei kahlgeschorenen Brüder-Muskelpakete und ihre Kosovaren-Freunde arbeiteten dort auch als Türsteher und bezeugten regelmäßig seine Unschuld. Also blieben die Angriffe mit Holz- und Gummistöcken ungesühnt.

Ferner wird von mehreren Seiten bestätigt, dass es keine Waffenbesitzkarte auf seinen Namen gibt und er keinen Waffenschein hatte. Dies interessierte keine Gerichts- und Polizeiinstanz in Aschaffenburg, Heilbronn und Künzelsau. Der Familienrichter Norbert P. bezeugte, dass er über die Vorwürfe des Waffenbesitzes wusste, nahm aber an, dass die Polizei sowieso wegen der Beschuldigung der Körperverletzung und der Vergewaltigung in der Ehe ermittelte. Weder er, noch der Staatsanwalt oder die Rechtsanwälte beantragten eine Wohnungsdurchsuchung. Auch die Zuständigkeiten zwischen den Bayerischen und Baden-Württembergischen Polizeibehörden blieben unklar, was die Ermittlungen erschwerten.

Der Vater des Mörders, Abdyl L. Senior, teilte mit, dass sein Sohn die Waffe im Jahre 1998 „organisiert“ hätte. Damals wollten seine Söhne im Kosovo kämpfen.

„Aber die UCK – Kommandeure hatten gesagt, dass sie genügend Kämpfer hätten. Jeder, der in Europa arbeitet, soll weiter arbeiten und mit dem Geld helfen“, –

berichtete er. Deshalb sei die russische Pistole unter der Matratze in der gemeinsamen Wohnung geblieben. Ab und zu drohte Abdyl L. damit seiner 28-jährigen Frau Suzana, die in der Wohnung wie eine moderne Sklavin gehalten wurde. Die psychologische Gerichtsgutachterin Rita H. und der Vernehmungsrichter Torsten K. glaubten der verängstigten Frau nicht, waren genervt und räumten ihr keinen zweiten Termin ein. Auch die Pässe der zwei kleinen Töchter wurden nicht eingezogen, so dass Abdyl L. sie in den Kosovo entführen konnte, wo sie bis heute in der Familie des Mörders verbleiben.

Der Schöffe fragte die psychologische Gutachterin:

“Wie stellen Sie sich das vor? Die Frauen können schlecht über diese jahrelangen Misshandlungen Tagebuch führen. An welchem Tag, aus welchem Anlass und wie lange sie gequält wurden. Also praktisch haben die Opfer vor dem Gericht keine Chance?!“

Die Schwester und der Schwager der Suzana L. bezeugten, dass ein Polizist auf dem Flughafen Stuttgart ihnen die Begleitung verweigert habe, obwohl Suzana gesagt habe, dass

„heute zu 100% etwas passieren wird. Er kann mir etwas antun“

und ihm die Papiere des Familiengerichtes gezeigt habe.

„Die Polizei hat uns Null geholfen“,

sagt Aine K. Ihre Schwester hätte gezittert, hätte den künftigen Mörder nicht beschreiben können. Der Schwager Gani K. arbeitet als Gipser am Bau und kann besser Deutsch, aber auch seine Bemühungen haben nichts genutzt.

„Was wollen Sie?“,

sagte der Polizeibeamte.

„Geben Sie zuerst Ihre Sachen ab. Dann werden wir Sie ohne Warteschlange durch die Kontrolle bringen“.

Aber dazu kam es nicht mehr. In weniger als dreißig Minuten lag Suzana L. von sieben Schüssen durchbohrt auf dem Boden des Terminals vor dem Check-In-Schalter, inmitten einer chaotischen Menschenmenge. Und der Mörder spuckte auf sie, rief etwas auf Albanisch und ging seelenruhig in Richtung der Tiefgarage, wo sein schwarzer Mercedes C-Klasse, gemietet bei Hertz-Hanau zum Wochenendtarif (269 Euro), stand. Im Auto wurde er verhaftet.

Auch andere unschöne Sachen kommen ans Tageslicht. Die Schwester wollte Suzana L. nicht in ihrem Haus aufnehmen:

“Abdyl sagte, misch dich nicht in meine Familienangelegenheiten ein“.

Deshalb musste sie in ein Frauenhaus. Dort wussten die Verantwortlichen und andere Frauen auch, dass Abdyl L. gewalttätig ist und eine unangemeldete Waffe habe.

Gani und Aine K. hätten nie gesehen, dass Abdyl L. seine Kinder umarmt hätte oder mit ihnen spazieren gegangen wäre. „Seine Würde hätte gelitten“. Auch kein Wort mit ihren deutschen Nachbarn durfte Suzana L. wechseln. Die Wohnung konnte sie nur in Begleitung der Schwiegermutter verlassen. Dafür gab es nach öfteren Spritztouren und Weiberexzessen des Ehemannes reichlich Schläge. Nach einer nächtlichen Gewaltorgie ist die blau verprügelte Suzana L. auf eine Polizeiwache gegangen und bat, ihr aus dieser ausweglosen Situation zu helfen. Damit hat sie ihr Leben verwirkt und ihr Todesurteil unterschrieben. Die Ehre der Familie musste wiederhergestellt werden.

Die zwei Familienclans haben übrigens ihre Friedenspfeife im Kosovo schon geraucht. Es gibt keine Ansprüche gegeneinander. Und die Kinder bleiben bei dem ältesten Bruder des Abdyl L.

„Er ist Lehrer, Professor, und ist für Abdyl so eine Autorität wie ich, sein Vater“,

sagt Abdyl L. Senior auf Albanisch. Nach 35 Jahren in Deutschland spricht er kaum Deutsch. Er und seine Frau verbringen mehrere Monate im Jahr im Kosovo.

Am 26. November, wenn es keine neuen Beweisanträge kommen, wird das Urteil im Namen des Volkes ergehen. Die moderne Sklaverei, eine importierte Kriminalität, die einheimische Bürokratie und die Gutmenschlichkeit werden aber noch lange ihre tausend Blüten entfalten.

Gastbeitrag von Marquis




LG Stuttgart: Ehrenmord am Flughafen

fluglinien_200.jpgHeute am 25. Oktober bin ich im Saal 6 des Langerichts Stuttgart. Es gibt scharfe Sicherheitskontrollen vor dem Eingang. Nicht ohne Grund werden Racheaktionen befürchtet. Es geht um einen eher ungewöhnlichen Ehrenmord: Der Angeklagte, der Kosovo-Albaner Abdyl L., hat seine Frau im Terminal 3 des Stuttgarter Flughafens inmitten von hunderten Passagieren und unter Beobachtung von Video-Kameras mit mindestens sieben Schüssen getötet.

Ca. 40 interessierte Personen, Journalisten, Sachverständige und Dolmetscher sind am zweiten Verhandlungstag im Saal. Auch auffallend viele Frauen und Mädchen, einige davon mit „Migrationshintergrund“, sind im Saal.

Ein junger kräftiger hochgewachsener junger Mann, gefesselt an Händen und Füßen, wird vorgeführt. Kurze militärische Frisur, kräftige Arme und Hals, niedrige Stirn, so könnte auch ein ehemaliger UCK-Kämpfer aussehen. Er bleibt die ganze Verhandlung stumm und unbewegt, weicht aber den verängstigten Blicken der vorwiegend weiblichen Zeugen nicht aus.

Am ersten Tag des Prozesses hat der Mörder sein Geständnis abgelegt, was eigentlich überflüssig war, da er einwandfrei identifiziert wurde. Ein Polizist, den die später getötete Susanna L. am Flughafen angesprochen und um Hilfe gebeten hatte, sagte aus, dass er die Brenzligkeit der Situation unterschätzt hätte.

Am zweiten Verhandlungstag sind Sachverständige, Anwälte und Zeugen an der Reihe. Sie schildern, wie der Mörder die Frau an den Haaren zog, in den Schwitzkasten nahm, die tödlichen Schüsse abfeuerte und auf die am Boden Liegende weiter schoss. 7 Projektile und 8 Hülsen des Kalibers 7,65, die er aus einer russischen Pistole abfeuerte, wurden sichergestellt. Ein Zeuge bekam einen Streifschuss. Der Sachverständige sagte: „Mir ist in meinen 18 Jahren Berufszeit noch nicht vorgekommen, dass sechs Schüsse auf den Kopf und Hals des Opfers abgegeben wurden. Ich bescheinige einen absoluten Vernichtungswillen. Das Opfer sollte unbedingt tot sein.“

Der Rechtsanwalt des Angeklagten fragte daraufhin, ob der Sachverständige einen Fall aus Heilbronn nicht kenne, wo ein Türke seine Ehefrau mit fünf Schüssen umgebracht habe und nur wegen Totschlags verurteilt wurde.

Die traumatisierten Passagiere des Flugs nach Pristina und Mitarbeiter des Flughafens schildern die grauenhafte Ereignisse des frühen Morgens des 31. März: lauter Knall, weitere Schüsse, Angst um ihre Kinder und Kollegen, das ausgebrochene Chaos, die Versuche des Täters wegzulaufen.

Auch die Frauen aus dem Frauenhaus, wo Susanna L. Schutz vor ihrem schlagenden Ehemann gesucht hatte, schildern ihre Begegnungen mit der Getöteten. Sie hätte Deutsch gelernt, sich bemüht, sich weiterzubilden, hätte eine Arbeitstelle und eine Wohnung in Aussicht gehabt. Ihre zwei Töchter, Valentina und Violetta, wurden ihr mit Gewalt vom Ehemann weggenommen und in den Kosovo entführt. Ein deutsches Gericht hat eine Besuchserlaubnis erwirkt. Aber dazu kam es nicht mehr.

Auch die Rechtsanwältin des Opfers, die sie in der Familiensache vertrat, schildert sie als eine Person, die sich in dieser schweren Zeit sehr entwickelt habe. Früher hätte sie nie allein ausgehen können, wäre zuhause mit der Schwiegermutter eingesperrt worden, sogar telefonisch hätte sie nie mit ihrer Familie sprechen dürfen. Der Ehemann hätte ständig angerufen, um festzustellen, ob die Ehefrau wagt, den Hörer abzunehmen. Dazu gab es regelmäßig Schläge, auch während sie schwanger war. Sie hätte bei Schlägen ihren Bauch geschützt, da sie schon zwei Fehlgeburten erlitten hätte. Auch Vergewaltigung in der Ehe war an der Tagesordnung.

Die Zeugen sagen, dass Susanne L. mehrmals berichtet habe, dass ihr Ehemann eine Pistole in der Wohnung unter der Matratze hätte und ihr damit gedroht habe. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Aschaffenburg und Heilbronn interessierten sich nicht besonders für eine ungesetzliche Waffe oder glaubten dem zukünftigen Mordopfer nicht.

Die Rechtsanwältin des Opfer sagte: „Im Nachhinein mache ich mir Vorwürfe: Warum habe ich nicht mehr insistiert, dass die Polizei eine Durchsuchung durchführt. Aber ich wollte deeskalierend wirken. Ich als Familienanwältin wollte in erster Linie die Kinder zurückbekommen und keine neuen Anzeigen verursachen. Das ist unsere übliche Linie.“

Der Staatsanwalt fragte verwundert, dass er über die übliche Praxis wisse, dass die Frauen aus dem Frauenhaus zum Flughafen mit der Polizei begleitet würden. Daraufhin die Rechtsanwältin: „Wir konnten uns so was in Deutschland nicht vorstellen. Wir haben uns aber große Sorgen um ihr Leben im Kosovo gemacht.“

Einige Zeugen fragten: „Warum hat die Justiz und die Polizei ihr nicht geholfen, obwohl man gewußt hat, dass der Mörder eine unangemeldete Pistole hatte und gedroht hat, sie umzubringen?!“

Die Zuschauer im Saal reagieren mit Unverständnis und Empörung. Ich frage eine zierliche Frau, die neben mir sitzt, warum sie sich für diese Sache interessiert. Kamile P. aus der Türkei gibt mir eine Fotokopie des Artikels aus der Stuttgarter Zeitung, der ihre Leidensgeschichte schildert. Mit Zwangsheirat fing alles an. Sie ist geschieden, hat aber immer noch Angst vor ihrem prügelnden Ex-Ehemann. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich den PI-Lesern in voller Länge nicht vorenthalten möchte.

Der Prozess geht weiter.

(Gastbeitrag von Marquis)