Einzelfall in Bernkastel-Kues

Auch an der Mosel treten die Produkte des islamischen „Kultur“kreises mit stichfesten Argumenten in Erscheinung, um unser Leben zu bereichern. Fünf männliche Besitzer eines 17-jährigen Mädchens aus dem Kosovo überfielen diese direkt vor den Augen der Polizei. Der Vater, also der rechtmäßige Eigentümer, stach dem Freund seiner Tochter ein Messer in die Niere. Grund: Er war gegen die Beziehung des Mädchens mit dem Serben.

(Spürnase: eidens)




11-jährige muslimische „Ehefrau“ geschwängert

Natürlich hat dieser Fall nichts mit dem Islam zu tun, ebenso wenig wie dieser oder dieser oder dieser oder dieser oder Hunderttausende ähnlicher Fälle in der islamischen Welt. Auch Mohammeds Ehe mit der sechsjährigen Aisha hatte nichts mit dem Islam zu tun.

In Italien hat ein Kosovo-Albaner (21) eine Elfjährige geheiratet. Dabei wurde islamisches Recht angewendet.

Der Mann schwängerte das Mädchen. Die Elfjährige brachte vor wenigen Tagen in Brescia ein Kind zur Welt. Dadurch wurden die Behörden auf den Fall aufmerksam.

Da hat der Mann wohl den Koran falsch verstanden.

Nach der Genfer Konvention gilt eine Eheschließung, der einer der Partner sich nicht entziehen kann, als Versklavung.

Erstens: Wer spricht von Zwang? Sicher wollte das Kind den Mann heiraten. Zweitens: Seit wann stehen die Genfer Konventionen über der Scharia? Und drittens: Zwangsehen kommen doch überall vor…

In der Welt wundert sich die „Rechtspopulistin“ Seyran Ates über die Gleichgültigkeit der politisch korrekten Moralwächer gegenüber Frauen und Mädchen.

Ein 16-jähriges Mädchen (beispielhaft für unzählige andere: Kurdistan Aziz aus dem Irak) verliebt sich in einen unwesentlich älteren Jungen und wünscht sich, einfach nur seine Liebe auszuleben. Sie wurde von den eigenen Verwandten zu Tode gesteinigt. Ein europäisches oder nordamerikanisches Mädchen (Achtung, an alle Moralwächter des politisch korrekten Denkens: Damit will ich andere Länder oder Kontinente nicht insgesamt ausschließen oder irgendeine andere unzulässige Verallgemeinerung vornehmen) wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von den eigenen Eltern weder dafür gesteinigt noch dafür erschossen, noch muss es damit rechnen, zur Wiederherstellung der Familienehre einen Verwandten zu heiraten. (…) Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass im Westen immer wieder der Ruf nach Differenzierung – aus Rücksicht auf „den Islam“ und zur Abwehr einer sogenannten Islamophobie – und der Hinweis auf die nicht realisierte Gleichberechtigung der Geschlechter im Westen laut werden, um sich nicht mit dem Thema der mittelalterlichen und menschenverachtenden Lebensrealität vor allem muslimischer Frauen zu beschäftigen. Und schließlich aktiv zu werden gegen diese schrecklichen Umstände. Dabei ist doch gerade der politisch korrekt denkende Mensch angesprochen, eine größere Aufmerksamkeit für diese Gräueltaten zu schaffen und entsprechende politische Aktionen gegen das Elend von Millionen von Mädchen und Frauen auf der Erde zu fordern. Es geht hier um das nackte Überleben.

Die linken Gesinnungspolizisten aber interessiert das nackte Überleben anderer nicht. Sie sind damit beschäftigt, diejenigen zu difffamieren, zu verleumden und zu beleidigen, denen das Schicksal kleiner Mädchen auch dann nicht egal ist, wenn sie in der von Linksgrün bewunderten, heiliggesprochenen und unter Kritikverbot gestellten islamischen „Hochkultur“ leben müssen. Da werden auch Necla Kelek, Hirsi Ali oder Serap Cileli schnell zu gefährlichen Rassisten, die aufgrund ihrer eigenen Schicksale nicht die nötige Distanz zu der Materie entwickeln, um unvoreingenommen den Islam in all seinen Facetten bewundern zu können. Serap Cileli ging in ihren Vorurteilen sogar so weit, einen Verein für schutzbedürftige Einzelfälle zu gründen.

(Spürnase: Wikinger)




Das müssen wir aushalten

Die politisch gewollte Massenzuwanderung unzivilisierter Menschen müssen nicht nur die Bürger in Tausenden von Einzelfälllen aushalten, sondern auch die Polizei. Da die Migranten wissen, dass ihr Treiben in der Regel mit tolerantem Augenzwinkern lässig übergangen wird, sehen sich Polizisten immer häufiger üblen Beleidigungen und körperlichen Attacken ausgesetzt.

Dieser Einzelfall ereignete sich im Norden des Landes, begann mit einem ganz normalen Raubüberfall durch zugewanderte Jugendliche und endete im Umfeld einer hundertköpfigen Großfamilie.

Nachdem gestern Nachmittag ein Jugendlicher am Polizeirevier in Bremen-Lesum angezeigt hatte, dass er zunächst in einem Linienbus von drei Jugendlichen angesprochen und dann in der Folge von ihnen beraubt worden sei, führten Fahndungsmaßnahmen im Stadtteil Blumenthal zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Im Zuge weiterer Ermittlungen wurden auch seine beiden Mittäter ermittelt und festgenommen. Bei einer folgenden Hausdurchsuchungen wurden Teile der Beute gefunden und sichergestellt.

Das 16-jährige Opfer war in einem Bus der Linie 75 von Lesum nach Blumenthal unterwegs, als es von drei Jugendlichen angesprochen wurde. Sie stiegen mit ihm am Bahnhof Blumenthal aus und lotsten ihn hinter ein Wartehäuschen. Dort bedrängten sie ihn massiv und forderten die Herausgabe seines Handys, seines iPods und seiner Uhr. Aus Angst vor Gewaltanwendungen händigte er die Sachen aus. Danach wurde er in einen Bus der Linie 71 in Richtung Vegesack bugsiert. Während zwei der Täter sich dort hinter ihn setzten, platzierte sich der Dritte neben ihm und machte mit seinem Handy ein Foto vom Opfer. Nachdem er das Foto gezeigt hatte, sagte der „Fotograf“: „Wenn Du zur Polizei gehst, zeige ich das Foto meinen Freunden und die werden Dich dann verprügeln.“ Der 16-Jährige verließ daraufhin den Bus am Schwimmbad in Vegesack, während die Täter weiter in Richtung Vegesack fuhren.

Nachdem zunächst ein 15-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden konnte, wurden seine beiden Mittäter – 13 und 14 Jahre alt – in der elterlichen Wohnung des Jüngeren angetroffen und festgenommen. Die weiteren Maßnahmen führten dann zur Sicherstellung der Uhr und des iPods des Opfers. Das geraubte Handy konnte bislang nicht entdeckt werden. Während der polizeilichen Maßnahmen in der Wohnung gab es mit dem Familienoberhaupt massive Probleme. Der 42-jährige Mann störte die Maßnahmen und musste kurzfristig zu einem Streifenwagen geführt und dort in Gewahrsam genommen werden. Vernünftige Gespräche konnten weder mit dem Mann noch mit seiner Frau geführt werden, da diese äußerst hysterisch reagierte. Während des Einsatzes hatten sich dann mittlerweile ca. 100 Mitglieder aus dem gleichen kulturellen Umfeld (Kosovo/Albanien) der Großfamile angesammelt. Von diesem Personenkreis gingen üble Beschimpfungen und Beleidigungen gegen die Beamten vor Ort aus. Die drei Tatverdächtigen wurden nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen an ihre „Erziehungsberechtigten“ übergeben. Die beiden 13- und 14-Jährigen sind bereits polizeilich in Erscheinung getreten.

Zum letzten Satz könnte man noch „natürlich“ hinzufügen, und sie werden auch weiterhin in Erscheinung treten…und daran, dass das Wort Erziehungsberechtige in Anführungszeichen steht, kann man erkennen, wie sehr es bei der Polizei angesichts der Narrenfreiheit für Migranten unter der Oberfläche brodelt.

(Spürnase: d-fens)




Fremde Herrscher – deutsche Diener


Wie eine Perle in der Medienlandschaft erscheint ein Artikel des Weser Kuriers, „Herrscher, Diener und Vasallen“, der klar ausspricht, wer in deutschen Jugend-Gangs das Sagen hat und wer wie Hunde gehorchen muss. Während sich die ausländischen Jugendlichen als Herrenmenschen fühlen, sind ihnen die Deutschen lediglich als Diener und Vasallen gut genug.

Kurdische, türkische und albanische Täter – deutsche Opfer:

Eines der Erscheinungsbilder dieser Parallelwelten sind die sich formierenden Jugendcliquen, deren Zahl die Jugendgerichtshelferin für Bremen-Nord auf aktuell sieben bis acht schätzt. Diese Gruppen bilden sich oft relativ spontan und treten in wechselnder Zusammensetzung auf, haben aber klare Hierarchien. „Da gibt es Herrscher, Diener und Vasallen“, so die Expertin. In den Cliquen finden sich zumeist Kurden, Türken, Libanesen, Kosovo-Albaner zusammen; deutsche Jugendliche gehören nur selten dazu. Ihnen ist eher die Opferrolle vorbehalten.

Der 22jährige Hans beispielsweise diente einer solchen Gruppe von Herrenmenschen neun Monate lang als „Hund“.

Für Hassan erledigte er die Drecksarbeit, stellte seine Wohnung als Quartier zur Verfügung und bekam als Dank: Schläge. Nach seiner Flucht aus den Fängen der Clique schrieb er die Erinnerungen an sein Martyrium nieder – ein bedrückendes Dokument über Nordbremer Abgründe.

Nach der Beteiligung an einem Überfall mit einer Gaspistole war Hans der Gruppe vollkommen ausgeliefert.

Hassan suchte ihn in seiner Wohnung auf und fragte Hans, ob er was dagegen hätte, wenn noch ein paar Leute nachkämen. „Ich hatte nichts dagegen, da ich selbst keine Freunde in Bremen habe und ich auch mal andere Leute kennen lernen wollte als meine Nachbarn“, erinnert sich Hans. „Und von diesem Tag an war meine Wohnung nicht mehr richtig meine Wohnung, sondern die ,Bude’ von Hassan und Co.“ Hans musste seine Bleibe als Operationszentrale für kriminelle Handlungen aller Art zur Verfügung stellen. Auch Rauschgift wurde dort gebunkert. „Seitdem Hassan gesehen hat, dass ich mich nicht traue, gegen ihn aufzumucken, schlägt er mich für Kleinigkeiten, zum Beispiel wenn ich mal das Wohnzimmer nicht aufgeräumt habe, nachdem er und seine Freunde bei mir ihre Partys gefeiert haben. Er hat auch oft zu mir gesagt: Hans, du bist mein Hund, du.

Hans’ unfreiwillige Dienste als Quartiermeister und Diener der Jugendbande währten bis in den Sommer 2005. Sie endeten erst, als sein Betreuer vom Jugendamt Wind davon bekam und Sybille Vollmer verständigte. „Wir müssen jemanden schützen“, erinnert sie sich an seinen Anruf. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde Hans aus den Fängen der Bande befreit und auf einem Bauernhof in Ostdeutschland untergebracht. Sybille Vollmer brachte ihren Schützling dazu, das Erlebte zu Papier zu bringen. Mit dem Brief marschierte sie zu Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht.

Doch Hassan und seine Kumpane blieben auf freiem Fuß. Man wagt nicht wirklich, gegen die Jugendbanden vorzugehen.

Die Polizeiführung kneift nicht, weicht aber gern ins Allgemeine aus. Es gebe einen Unterschied zwischen der objektiven und der subjektiven Kriminalitätslage, hört man vom Chef der Bremer Schutzpolizei, Michael Steines. Die objektiven Zahlen seien so schlecht nicht. Allerdings erzeugten bestimmte Jugendcliquen aus dem Migrantenmilieu durch ihr provokantes Auftreten in der Öffentlichkeit ein „Klima der Angst“, räumt Steines ein. Das sei tatsächlich ein „Riesenproblem“. Der Schupo-Chef: „Es gibt da ein Auftreten und eine Verhaltensweise, die unmöglich ist. Da sammeln sich Leute auf Straßen und Plätzen und machen klar: Dieser Raum gehört uns, und wir akzeptieren die öffentliche Ordnung nicht.“ Die Polizei versuche, sich taktisch „so auszurichten, dass wir auf solche Erscheinungen reagieren können“. Außerdem habe man bei der Polizeiinspektion Bremen-Nord einen Jugendeinsatzdienst (JED) aufgebaut, dessen Mitarbeiter sich auf Tuchfühlung mit ihrer Klientel begeben und gerade im präventiven

Die Bremer Polizei kommt den Verbrechen schlicht und einfach nicht hinterher. Gefordert werden repressivere Maßnahmen, „Bildung“ und „Soziales“, doch einen wirklichen Plan, was getan werden müsste, hat niemand.

Durch diese Entwicklung werden die deutschen Jugendlichen auf unseren Straßen immer mehr zu Sklaven der Herrenmenschen, denen Sie als brave Vasallen Dienen dürfen, wenn sie Glück haben.

(Spürnase: Bertony)




Raser wird mit Familie „ausgeschafft“

Mit halsbrecherischem Tempo verursachte ein in der Schweiz lebender heute 34-jähriger Mann aus dem Kosovo im Jahr 2003 bei einem Wettrennen ohne Führerschein einen Unfall: Zwei Tote, sieben Verletzte. Der Raser überlebte. Das Bundesgericht hat jetzt entschieden, dass er mitsamt seiner Familie das Land verlassen muss.

Die NZZ berichtet über die abgewiesenen Beschwerden des Rasers von Muri (Aargau, Schweiz):

Sowohl das Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau als auch das Bundesgericht haben die dagegen eingereichten Beschwerden des Rasers abgewiesen. Der Kosovare, der drei Mal die Theorieprüfung nicht bestanden und sich trotzdem immer wieder ans Steuer gesetzt hatte, war schon vor dem schweren Unfall mehrmals von der Polizei bei Straßenverkehrsdelikten erwischt und gebüßt worden.

Der Kosovare fuhr erwiesenermaßen mehrmals mit einem Auto, ohne jemals einen gültigen Führerschein besessen zu haben, deshalb hat ihn das Bundesgericht als Wiederholungstäter eingestuft. Hinzu kommt das Ausmass der groben Fahrlässigkeit, die zum schweren Unfall führte.

Für das Bundesgericht war deshalb klar, dass sich der Kosovare während längerer Zeit und renitent über die geltende Ordnung hinweggesetzt und als Verkehrsteilnehmer ein gefährliches und rücksichtsloses Verhalten an den Tag gelegt hat. Eine Rückfallgefahr könne nicht ausgeschlossen werden. Nach Meinung des Bundesgerichts sprechen gewichtige Gründe für die Entfernung beziehungsweise Fernhaltung derartiger, die Sicherheit des Straßenverkehrs massiv gefährdender Straftäter aus der Schweiz.

Konnte man der Familie eine Umsiedlung in die Schweiz zumuten, sollte auch eine Rückkehr in die Heimat zumutbar sein.

Auch seiner aus Kroatien stammenden Gattin, die erst im Jahr 2000 in die Schweiz kam, und dem gemeinsamen, 2003 geborenen Kind sei eine Übersiedlung ins Heimatland des Kosovaren zuzumuten. Wenn für die Übersiedlung in die Schweiz ein entsprechender Wechsel des Kulturkreises jeweils in Kauf genommen werde, müsse dies auch für eine Rückkehr in den Herkunftsstaat gelten, urteilte das Bundesgericht.

Mit dem Urteil 2C–32/2008 hat das schweizerische Bundesgericht in Lausanne einen weisen Entscheid gefällt, der Vorbildcharakter haben könnte.

(Spürnase: Bernd P. und Peter)




Einseitiger ARD-Beitrag zum Bolivien-Referendum

Evo MoralesIn den gestrigen Tagesthemen wurde über das Autonomie-Referendum in Bolivien berichtet und – wie üblich – ziemlich einseitig Propaganda für die regierenden nationalen Sozialisten von Präsident Evo Morales (Foto) gemacht. Der verlinkte Text gibt die Werbung für Sozialismus und Volkseinheit nur in Ansätzen wieder, der TV-Beitrag von Thomas Aders umso mehr.

PI-Leser Christian schreibt uns zur Sendung:

Die östliche Provinz von Bolivien will sich vom Rest des Landes trennen, um dem Sozialismus zu entgehen. Die ARD berichtete allerdings minutenlang über weiße Kolonialisten und wirtschaftlichen Erfolg, der der armen indigenen Bevölkerung durch diese Abspaltung vorenthalten werden solle.

Dass es Menschen gibt, denen ihre Freiheit etwas wert ist und die einsehen, dass der Sozialismus sowohl Freiheit als auch Wirtschaft abtötet, kommt der ARD gar nicht in den Sinn.

Der Staat schränkt die Freiheit seiner Bewohner also immer mehr ein, so dass die Bürger in dem östlichen Gebiet sich mit einem Referendum schützen wollen.

Dies sei in der Verfassung allerdings nicht vorgesehen – klugscheißen die Tagesthemen. Zur Erinnerung: Im Kosovo war die Abspaltung nach der Verfassung auch nicht vorgesehen. Trotzdem jubelten sich die MSM damals ins Fäustchen.

In den Tagesthemen wurde die Abspaltung in Bolivien mit einer fiktiven Abspaltung Bayerns vom deutschen Rest verglichen. Gott sei Dank ist es in Deutschland noch nicht so schlimm, das der Vergleich gerechtfertigt wäre. Die Einschneidung der persönlichen Freiheit hält sich hier noch vergleichsweise in Grenzen.

Die Hetze gegen die „reichen weißen Kolonialisten“ muss man gehört haben, um es glauben zu können. Ich bin seit heute der Meinung, dass sich Verantwortliche (für die Berichterstattung der ARD) die Einführung eines vollständigen Sozialismus in Deutschland und die Beraubung der „reichen Weißen“ wünschen.




Es gibt einen Zwang im Glauben

„Es gibt keinen Zwang im Glauben“, wird der Koran gerne aus dem Zusammenhang gerissen zitiert, um Islamkritik abzuwehren. Die bekannten Beispiele, Iran, Saudi-Arabien – Extremfälle, die keineswegs repräsentativ für die enorme Vielfalt des Islam sind. Wenn diese Einwände von Nicht-Muslimen kommen, sind es auffallend oft dieselben, die vor 20 Jahren noch die Vielfalt des Sozialismus lobten, wenn man sie mit Tatsachen aus dem realen Sozialismus Osteuropas konfrontierte.

Ob Sozialismus oder Islam: Es gilt nach wie vor: Je weiter weg oder je weniger man über ein Land weiß, desto glücklicher müssen die Menschen dort wohl sein. Einige Nachrichten aus islamischen Gegenden, die selten im Mittelpunkt des Interesses stehen:

Jordanien

Gegründet als Transjordanien ist das Königreich am Ostufer des Jordan der Palästinenserstaat, der bei der Teilung Palästinas zur Heimat der arabisch-muslimischen Bevölkerung werden sollte. Das hat durchaus funktioniert, besonders, nachdem man in den 70er Jahren Arafats Extremisten aus dem Land jagte, die schon damals überall wo sie auftauchten, Ärger anzettelten. (Bedauerlicherweise nahm der christlich geprägte Libanon, bis dahin die „Schweiz des Nahen Ostens“ die Terroristen in einem Anfall christlicher Nächstenliebe auf, und wurde umgehend von diesen zugrunde gerichtet.)

Außenpolitisch ist Jordanien auch heute noch das verlässlichste der arabischen Länder in der instabilen Region und bemüht sich um ein einigermaßen nachbarschaftliches Verhältnis zu Israel. Viele erfolgreiche gemeinsame Projekte im Grenzgebiet, besonders in Sachen Umwelt und Wasserwirtschaft, zeugen davon, wie sehr arabische Nachbarn von der überlegenen Zivilisation Israels profitieren können, wenn ihre Politik von Vernunft statt blindem Hass geleitet wird.

Aber auch in Jordanien wirkt das Gift des Islam als ständige Bedrohung der scheinbaren Stabilität und muss das autoritäre Regime, bisher nur nach innen, den Ansprüchen religiöser Eiferer Rechnung tragen. Ein zum Christentum konvertierter ehemaliger Muslim muss seine Glaubensentscheidung jetzt vor Gericht rechtfertigen. CSI berichtet:

Im März wurden Mohammad Abbad und sein erst 10-jähriger Sohn von Moslems attackiert, weil er sich zum Christentum bekehrt hatte. Jetzt steht er deswegen vor Gericht.
Aus der Sicherheit seines Exillandes schreibt Abbad: „Ich kann diesen Fall nicht gewinnen, solange ich darauf bestehe, mich zum Christentum bekehrt zu haben.“ „Das Gericht wird meine Ehe (mit einer Christin) annullieren, meine Kinder wegnehmen, ich werde ohne Personalausweis oder Reisepass sein, und mein Besitz wird konfisziert,“ erklärt er, Bezug nehmend an einen anderen Fall eines Konvertiten.
Abbad (40) hat sich nicht erst vor kurzem bekehrt, sondern schon als junger Mann, und seinen Glauben 1993 im Ausland vertieft. 1994 heiratete Abbad seine christliche Frau, mit der er zwei Kinder hat. Als Abbad im Jahr 2000 nach Jordanien zurückkehrte, wurde er von seinem Vater kritisiert, Christ zu sein und aus der Familie verstoßen. Sein Vater war auch in die Attacke im März involviert und klagte Abbad wegen Apostasie an. Abbad hielt der Befragung stand und konnte nach einer einwöchigen Haft fliehen, während ein ihm bekanntes Konvertitenpaar dem Druck nicht gewachsen war und wieder zum Islam zurückkehrte.
Auch in Jordanien, das wir nur als traumhaftes Königreich kennen, können Christen ihren Glauben nicht frei leben. Vor allem dann nicht, wenn sie sich erst später in ihrem Leben für den Glauben an Jesus Christus entscheiden.

Algerien

Hier konnte der Absturz des Landes in einen muslimischen Gottesstaat nur durch die durchaus undemokratische Annulierung eines Wahlerfolges der Extremisten von der FIS verhindert werden. Die Fanatiker werden seitdem staatlich verfolgt und finden Aufnahme in europäischen Ländern, vor allem Frankreich, wo sie nach Kräften an der Destabilisierung des Gastlandes arbeiten. Aber auch das algerische Regime kommt nicht umhin, islamische Rechtsvorschriften zu akzeptieren. Ein Christ steht dort wegen „Missionierung“ vor Gericht:

Wegen angeblicher religiöser Abwerbung eines Muslims ist ein Christ in Algerien zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ferner soll er eine Geldstrafe von umgerechnet knapp 1.000 Euro zahlen.
Das Gericht in Tiaret, etwa 230 Kilometer südwestlich von Algier, habe jetzt das schriftliche Urteil vorgelegt, teilte der Präsident der Protestantischen Kirche Algeriens dem Informationsdienst „Compass Direct” mit. Der Verurteilte, der anonym bleiben wolle, werde gegen das Urteil Berufung einlegen. Der Christ habe nur sehr zögerlich einem Mann auf dessen Wunsch hin eine Bibel gegeben. Der Empfänger habe sich später als verdeckter Polizeiermittler erwiesen.
In Algerien ist der Islam Staatsreligion. 2006 führte die Regierung ein Anti-Missionsgesetz ein. Danach wird mit einer zwei- bis fünfjährigen Haft bestraft, wer einen Muslim anstiftet, zwingt oder mit verführerischen Mitteln beeinflusst, zu einer anderen Religion überzutreten.

Nigeria

Manchem mag es noch schwer fallen, ausgerechnet in einem afrikanischen Entwicklungsland so etwas wie einen Blick in die Zukunft Europas wahr zu nehmen. Tatsächlich aber sehen wir in den afrikanischen Ländern an der Ausbreitungsgrenze des Islam in Afrika eine Situation, wie sie ganz bewußt durch den demographischen Faktor in europäischen Ländern von hiesigen Muslimen angestrebt wird. Nur in einem fortgeschrittenen Stadium, denn auch dort ringt der Islam durch einen wachsenden Bevölkerungsanteil um die gesellschaftliche Vorherrschaft und ist kurz davor, das Ziel zu erreichen. Ist der Islam in einem Land erst stark genug, sind alle Träume von einem multikulturellen Miteinander geplatzt. Aus Nigeria berichtet CSI:

Abermals sind nach jüngsten Meldungen auf Kirchen im Norden Nigerias Brandanschläge verübt worden, diesmal im Bundesstaat Kano. Ziel der Anschläge war vor allem die evangelische Kirche in Dawakin Kudu, welche in einem alten Gebäude der Stadtverwaltung untergebracht ist.
Die jüngsten Anschläge waren nicht die einzigen gegen die Kirchen in Kano: Häufig werden die Gotteshäuser in dem Bundesstaat mutwillig beschädigt, angezündet und an den Wänden mit Kot sowie christenfeindlichen Parolen beschmiert. Eine der letzten großen Wellen der Gewalt waren bisher mehrere Brandanschläge während des Weihnachtsfestes 2006.
Die Kirche in Dawakin Kudu war im Jahr 1980 gegründet worden und ist seitdem nicht durch die Bezirksregierung als christliche Glaubensgemeinschaft anerkannt worden. Sowohl in der Stadt als auch in den Dörfern sind Christen permanent Bedrohungen durch muslimische Extremisten, aber auch behördlichen Schikanen ausgesetzt. So werden beispielsweise Christen am Arbeitsplatz benachteiligt, und christlich erzogenen Kindern wird die Aufnahme in Schulen verweigert oder stark verzögert.
Kano zählt zu jenen zwölf Bundesstaaten in Zentral- und Nordnigeria, welche in den Jahren zwischen 2000 und 2002 die Scharia, d.h. das islamische Recht, eingeführt haben. Mit den Schikanen durch die Behörden sowie die Anschläge durch Islamisten sollen die Christen genötigt werden, die Region zu verlassen oder zum Islam überzutreten. Mittlerweile haben sich viele Christen gezwungen gesehen, in den mehrheitlich christlichen Süden des Landes zu fliehen.

Dass der Islam überall ähnlich ist, zeigt gerade das Beispiel der Zerstörung von Kirchen und Stätten anderer Religionen. Auch in Europa.

Zypern

Wer nicht ganz vom zwanghaften Wunsch verblendet ist, sich den Islam schön zu denken, um die Gefahren einer islamischen Masseneinwanderung in europäische Länder nicht erkennen zu müssen, ist im allgemeinen wenigstens darüber informiert, dass die systematische Zerstörung christlicher Kirchen im Kosovo Teil der muslimischen Landnahme war. Das hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun. Ethnische Konflikte, der grausame Bürgerkrieg, jede Begründung ist recht, um nur den Zusammenhang mit der „Religion des Friedens“ nicht sehen zu müssen. Wenig bekannt dagegen ist, dass genau dasselbe, ganz ohne blutigen Bürgerkrieg auch im seit 1973 vom EU-Kandidaten Türkei besetzten Nordteil Zyperns passierte. Darüber berichtet jetzt die englischsprachige Seite Persecution.

Von hunderten Kirchen, die seit den Zeiten des Apostel Paulus dort entstanden, gibt es nur noch eine einzige in ursprünglicher Funktion. Dem Bericht zufolge erlaubt die türkische Besatzungsmacht den verbliebenen Christen genau zweimal im Jahr, die „Kirche der heiligen Mutter“ in Morphou für Gottesdienste zu öffnen.

Viele andere Kirchen wurden zerstört oder anderen Bestimmungen zugeführt: 133 wurden zu militärischen Depots, Ställen oder Nachtclubs, 78 zu Moscheen und Dutzende andere zu zivilen Lagerhäusern. Andreas Kakouris, Botschafter der (griechischen) Republik Zypern in den USA: „Ich kann nicht behaupten, dass die türkische Regierung offen zur Zerstörung der Kirchen ermutigt. Alles was ich sagen kann ist, dass es passiert“.

Eine staatliche Ermutigung ist auch nicht notwendig. Es ist der Koran, die Lehre des Islam selber, die die Rechtgläubigen anhält, alles nicht-islamische zu zerstören. Und so tun sie es, wie sie es immer getan haben. Es gibt kein Beispiel eines toleranten Islam, sobald er in die Lage kommt, die Verhältnisse in einer Gesellschaft zu bestimmen.

Auch in Westeuropa wird die Hoffnung auf einen toleranten Euroislam eine Illusion bleiben. Es gibt ihn nur in den Köpfen derer, die das kommende Unheil nicht sehen wollen. Wer die Gefahren der Ausbreitung des Islam heute leugnet, ist verantwortlich dafür, wenn unsere Kinder und Enkel unter Bedingungen leben werden, wie sie die obigen Beispiele aus der Gegenwart des realen Islam, nicht des geträumten, belegen. Für den Islam gilt: Es gibt einen Zwang im Glauben.

(Spürnasen: Christian, Holger)




taz hats: Schluss mit multiethnischen Scherzen

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Die gewaltsame Räumung eines Gerichtsgebäudes im Kosovo, das übrigens nicht wie von deutschen Medien behauptet von „nationalistischen Serben“, sondern von Angestellten besetzt war, die gegen ihre Entlassung protestierten, löst die Bremsen bei taz-Kommentator Andrej Ivanji. Schluss mit multiethnischen Scherzen! Zur Bereinigung des multikulturellen Problems empfiehlt die linke Spießerpostille die ethnische Säuberung: Keine Serben, keine Probleme.

Hier träumt die taz in der Sprache ihrer Väter von einem „serbenfreien Kosovo“:

Die unklare Verantwortungs- und Kommandostruktur erschwert also die Kommunikation im Viereck Belgrad-Prishtina-Serben und der internationale Gemeinschaft im Kosovos enorm. Sporadische Gewaltausbrüche sind nur die logische Folge. Wenn sich aber die Kosovo-Serben weiter mit Unmik und Kfor anlegen, dann wird irgendwann die internationale Gemeinschaft, wie seinerzeit in Kroatien, für einen Augenblick beide Augen zudrücken und der Massenvertreibung der Serben freien Lauf lassen. Statt einem de facto geteilten Kosovo, wird man ein serbenfreies Kosovo bekommen. Die multiethnischen EU-Tiraden im Kosovo sind sowieso ein Scherz. Keine Serben, keine Probleme.

Frage an die taz: Lässt sich das verblüffend einfache Rezept für Multikulti 2.0 auch auf andere multiethnische Scherze, über die keiner mehr lachen kann, übertragen? Zum Beispiel Gaza: Keine Palästinenser, keine Probleme? Oder Kreuzberg: Keine Türken, keine Probleme?

(Spürnase: Florian)




Ein stinkender Gas-Deal mit dem Iran

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Die in der Schweiz vielseits „geliebte“ Außenministerin Micheline Calmy-Rey (Foto r.) hat zur nächsten Katastrophe ausgeholt, die das ganze Land jetzt auszubaden hat und andere Länder vom Balkan bis Israel gleich mit. Die erste Folge ist eine diplomatische Krise mit den USA.

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat heute einen Erdgas-Vertrag mit dem Iran eingefädelt. Das stößt den USA sauer auf. Sie sehen die Sanktionen gegen Iran verletzt.

Der Blick schreibt:

Kein Wunder, sind die USA nun sauer – zählt doch die Regierung Bush den iranischen Präsidenten zu den Rädelsführern auf der „Achse des Bösen.

Der Vertrag verstoße gegen den Geist der Sanktionen gegen den Iran wegen des Atomstreits, erklärte die US-Botschaft in Bern heute Abend. Die USA seien enttäuscht.

Den schweizerisch-iranischen Erdgas-Vertrag, haben die Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg (EGL) und die National Iranian Gas Export Company (Nigec) heute in Teheran unterschrieben, die Außenministerin hat’s genehmigt. Dabei geht es um die Lieferung von jährlich 5,5 Milliarden Kubikmetern Gas an die EGL ab 2011.

Ein wichtiges neues Teilstück dieser Pipeline ist die 520 Kilometer lange Trans-Adriatic Pipeline (TAP) von Griechenland über Albanien nach Italien.

War das eventuell der Preis für die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo?

(Spürnase: Ludwig S.)




KFOR und UN gegen serbische Demonstranten

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In Mitrovica im Norden des Kosovo haben 500 UN-Polizisten und KFOR-Soldaten ein von serbischen Demonstranten besetztes Geichtsgebäude erstürmt und 53 Personen gefangen genommen. Beim Abtransport wurden 20 Gefangene von anderen Serben wieder befreit. (Foto: Serbische Demonstranten in Düsseldorf)

Die Financial Times Deutschland berichtet:

Die Polizei habe unter anderem Tränengas eingesetzt, sagten Anführer der Demonstranten. Drei Polizisten und drei Soldaten seien verletzt worden. Die Menge habe vier Einsatzfahrzeuge demoliert. Auf serbischer Seite habe es zehn Verletzte gegeben, berichtete das örtliche Krankenhaus.

Die Serben hatten das Gerichtsgebäude am Freitag besetzt. Es diente bis 1999 der serbischen Justiz. Vor dem Einsatz hatten Hunderte französische Nato-Soldaten die Gegend um den Gerichtshof abgeriegelt. Jugendliche griffen die Truppen mit Steinen und Feuerwerkskörpern an. Ein Nato-Fahrzeug ging in Flammen auf.

Im Norden des Kosovo, das sich im Februar einseitig für unabhängig erklärt hatte, bilden die Serben noch die Bevölkerungsmehrheit und streben nun ihrerseits die Abspaltung vom muslimisch-albanischen Kosovo an, um sich wieder mit der Republik Serbien zu vereinen. Nachdem die Abspaltung des Kosovo mit dem Argument der muslimischen Bevölkerungsmehrheit von zahlreichen Staaten anerkannt wurde, wäre dieser Schritt folgerichtig. Das würde allerdings voraussetzen, dass gleiches Recht für alle besteht.

Daran darf man aber zweifeln. So steht der Einsatz von 500 Polizisten und Soldaten gegen eine bis dahin friedliche Besetzung eines Gerichtsgebäudes im krassen Missverhältnis zur Tatenlosigkeit der internationalen Schutztruppe, wenn in der Vergangenheit Serben aus ihren Dörfern vertrieben oder christliche Kirchen und Klöster zerstört und nieder gebrannt wurden.

Damals schwiegen UN und KFOR. Heute spricht der Chef der internationalen Polizeitruppe Joachim Rücker vom „Überschreiten einer roten Linie“. Man bemüht sich nicht mehr, Neutralität zu heucheln.




Leipzig: Insiderbericht

turnhalle200.jpgEin Hauch von Kosovo: Die erste Ruine im schwelenden Leipziger Migrantenkrieg ist eine ausgebrannte Turnhalle (Foto), in der auch Mitarbeiter der angegriffenen Securityfirmen trainierten. PI-Leser Thomas endeckte und sicherte für uns einen interessanten Leserbrief eines Szenekenners, der über den Hintergrund der Gewalttätigkeiten informiert, die am vergangenen Wochenende mit einem Toten und einem Schwerverletzten offen ausgebrochen sind.

Offener Brief an Johannes Lichdi zu seinen in der heutigen LVZ zitierten Äußerungen:

Sehr geehrter Herr Lichdi,

ich habe heute Ihre Äußerungen zu den Vorfällen in Leipzig in der Leipziger Volkszeitung gelesen und meine, dass Sie Falschinformationen erlegen sind. Die Behauptung, in Leipzig würde ein Krieg zweier krimineller Gruppierungen toben ist falsch. Wenn man bedenkt, dass die eine „kriminelle Gruppierung“ der von den Betreibern der Diskos beauftragte Sicherheitsdienst ist, müsste man ja schon von sich aus hellhörig werden, ob da nicht bewusste Desinformation betrieben wird. Sie wurden nicht hellhörig, weshalb ich mir erlaube, Sie auf bestimmte Umstände hinzuweisen. Die Medienberichterstattung ist übrigens in diesem Punkt nur deshalb so übereinstimmend, weil da der Sächsiche Polizeipräsident zitiert wird, der übrigens in Punkt Angriff auf die Polizei durch Sicherheitsleute Unwahrheit erzählt hat, wie Zeugenaussagen belegen.

Ich bitte Sie ersnt zu nehmen, was ich jetzt schreibe. Ich schreibe es nicht aus Spass oder weil ich sonst nichts zu tun hätte. Ich schreibe in Kenntnis der Hintergründe der Ereignisse, habe ich doch aus meinem Mandanten und Bekanntenkreis Quellen im Millieu rund um die kriminelle Gruppierung, welche die Diskotheken attakiert. Bitte nehmt es ernst, es geht darum, ob das Nachtleben unserer Stadt von einer gefährlichen, skrupellosen Gruppierung übernommen wird.

Von Anfang an wird die Security kriminalisiert. Wer die Hintergünde kennt, kann sich
darüber nur die Augen verwundert reiben. Ich selbst habe die Zustände auf der russischen Diskothek Village – Roxy – Mia´s hautnah miterlebt. Ich selbst wurde von dem Personenkreis, der jetzt in diesen Diskotheken Hausverbot haben, bedroht, gute Freunde von mir wurden zusammengeschlagen, Drogen wurden mehr oder weniger öffentlich gehandelt. Diese Sachen hatten erst ein Ende, als im Auftrag der Eigentümer der Sicherheitsdienst gegen diesen Personenkreis vorging und konsequent die erteilten Hausverbote durchsetzte. Seitdem war Ruhe in der Diskothek eingekehrt, Drogenkonsum habe ich seitdem dort nicht mehr beobachtet.

Die Kriminellen attackieren die Security-Mitarbeiter eben aus diesem Grund, weil diese konsequent den ihnen von den rechtmäßigen Betreibern der Clubs erteilten Auftrag erfüllen. Ich kann nicht ausschließen, dass einzelne Mitarbeiter der Security in kriminelle Handlungen verwickelt sind, keineswegs aber die Firma an sich. Wenn von Seiten des Polizeipräsidenten in Statements der Eindruck vermittelt wird, es handele
sich um einen Krieg zwischen zwei kriminellen Banden, so ist dies eine grobe Verfälschung der Wahrheit, bei der man sich fragen muss, welchen Interessen wer da in den Strukturen der Polizei dient. Es wird hier wohl bewusst von der Unfähigkeit der Polizei und dem Versäumnis der Stadt, sich mit den Diskobetriebern zu solidarisieren, abgelenkt.

Aus meinem Hintergrundwissen kann ich folgendes sagen: fällt die BRS-Security, wird die kriminelle Bande die Kontrolle über die Diskotheken wieder übernehmen. Es wird wieder Drogenhandel in noch massiverem Umfang geben und es wird wieder Körperverletzungen, vielleicht noch schlimmeres gegenüber normalen Diskobesuchern geben. Es ist das Ziel der kriminellen Bande, die Security auszuschalten und sich wieder
Zutritt zu den Diskotheken und Clubs zu verschaffen, um dort ungehindert ihre Geschäfte abwickeln zu können. Möchten Sie wirklich der kriminellen Bande diesen Sieg auf dem silbernen Tablett präsentieren?

Ich möchte es nochmal betonen: die kriminelle Gruppierung, die unsere Stadt angreift, ist extrem gefährlich und skrupellos. Es hat eine Art Fusion stattgefunden mit einer Tschetschenen-Gruppe. Hat sie sich einmal im Nachtleben der Stadt eingenistet, wird sie so leicht nicht wieder zu vertreiben sein. Diese Menschen schrecken vor nichts zurück. Wenn die Stadt sich jetzt im Kampf gegen diese Attacke nicht auf die Seite der Diskobetreiber und des durch sie beauftragten Security-Dienstes schlägt, sondern den Kriminellen durch Kriminalisierung desd Sicherheitsdienstes in die Hände spielt, wird Andrey K. nicht der letzte sein, der sterben musste.

Mit dem wärmsten Gruß

xxx




Presseerklärung der serbischen Veranstalter

rednerin_200.jpgZur gestrigen Demo der Serben in Köln (Foto) und dem vom Stadtanzeiger verschwiegenen antisemitischen Redebeitrag erreichte uns soeben eine Presseerklärung der Veranstalter. Inzwischen gibt es ein Video der Rede, so dass man sich ein eigenes Bild von den Umständen machen kann.

Die Presseerklärung im Wortlaut:

PRESSEMITTEILING

Wie wir eben informiert wurden, ist uns in der Hektik der Demonstration, ein schwerwiegender Fehler unterlaufen. Der deutsche Redner, der sich uns als Deutscher und Doktor, Herr Frings, vorgestellt hat, hat im Laufe der Demostration den Wunsch geäußert, etwas zu sagen. Wie wir im nachhinein erfahren haben, ist Hr. Frings ein NPD-Mitglied. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass keiner von uns über die Person Frings Bescheid gewusst hat, dass Dr. Frings in seinen Namen seine eigene Meinung geäußert hat und das wir, Teilnehmer sowie Organisatoren des Programms, uns strickt von den Aussagen des Herrn Frings distanzieren. Der Redner war nicht Teil des offiziellen Programms. Im Sinne einer offenen Kundgebung und einer öffentlichen Demonstration hat es das Wort bekommen.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass

1. Wir nicht gewusst haben um welche Person es sich handelt
2. Die Rede von uns nicht kontrolliert wurde, dass Sie nicht schriftlich war. Seine Voräußerungen schienen annehmbar
3. Wir alle Aussagen, die Herr Frings geäußert hat, verurteilen und uns von diesen eindeutig distanzieren möchten
4. Wir jede rassistische Äußerung gegenüber Juden und anderen Völkern aufs heftigste verurteilen

Wir bedauern aufrichtig, dass ein Redner unsere Gutgläubigkeit so ausgenutzt und uns damit naiv missbraucht hat. Wir entschuldigen uns bei der Öffentlichkeit für dieses Versehen unsererseits und wiederholen nochmals, dass wir uns strengstens von seiner Partei und der Ideologie, die diese propagiert, distanzieren. Die Demonstration war von keiner serbischen Organisation vorbereitet, sondern von ambitionierten Menschen, die auf die Ungerechtigkeit und Völkerrechtswidrigkeit hinweisen wollten und angesichts der illegitimen Anerkennung des illegalen Pseudostaates Kosovo.

Organisator der Demonstration
T. J.

UPDATE 04.03.08 00:45 Uhr Inzwischen ist das folgende Video der Rede von Dr. Frings erschienen. Merkwürdigerweise betont die Sprecherin der Veranstalter dort mehrfach, Dr. Frings zu kennen: