Exklusive Informationen statt Meinungsmache:

Doug Wead über die Präsidentschaft von Donald Trump

Von TORSTEN GROß | Am 20. Januar 2017 wurde Donald John Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt, nachdem er die Wahl gegen die hochfavorisierte frühere Außenministerin Hillary Clinton von den Demokraten gewonnen hatte. Seitdem sind unzählige Bücher über Trump geschrieben worden, der schon vor dem Beginn seiner politischen Karriere als milliardenschwerer Unternehmer und Frontmann der Reality-Show The Apprentice zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten in den USA gehörte. Die meisten Autoren – wie auch die Medien – diffamieren Trump als einen intellektuell minderbemittelten und tölpelhaften Populisten mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung, der Amerika und die Welt in den Abgrund führe. Die Berichterstattung in der linksgrün dominierten deutschen Presse folgt demselben Schema.

Das Buch Donald Trump. Die wahre Geschichte einer Präsidentschaft von Doug Wead, das kürzlich in deutscher Übersetzung im Münchener FinanzBuch Verlag erschien, widerspricht diesem gängigen Klischee. Es handelt sich um die erste autorisierte Darstellung der ersten drei Amtsjahre Trumps und gibt den Sachstand im Spätherbst 2019 wieder. Im Gegensatz zu anderen Publizisten, die ihr Wissen zumeist aus zweiter oder dritter Hand schöpfen, hatte der Autor Doug Wead Gelegenheit, sowohl mit Trump selbst als auch mit Ehefrau Melania und den Kindern (ausgenommen der erst 13-jährige Sohn Barron) sowie weiteren Angehörigen der Familie zu sprechen, von denen einige enge Berater des Präsidenten sind.

Wead, New York Times-Bestsellerautor und Verfasser von mehr als 30 Büchern sowie Mitarbeiter mehrerer US-Präsidenten, liefert deshalb einen exklusiven Insiderbericht mit vielen Hintergrundinformationen, die andere Autoren nicht haben oder aus durchsichtigen Gründen unter den Tisch fallen lassen.

Vor allem gelingt es Wead, dem Leser den Menschen Trump näherzubringen und die Motive für sein politisches Handeln zu verdeutlichen. Es erscheint eine Persönlichkeit, die deutlich von dem Zerrbild abweicht, das die Mainstream-Medien vom amtierenden US-Präsidenten zeichnen.

Dennoch ist Weads Buch keine Lobhudelei für Donald Trump und seine Entourage. Zwar hat sich der Autor, wie er selbst schreibt, in den Interviews mit dem Präsidenten und den Mitgliedern seiner Familie zurückgehalten, weil er sie nicht in ein vorgefertigtes journalistisches Konzept pressen wollte. Er äußert sich aber auch »ungeniert«, was er über die Aussagen seiner Gesprächspartner denkt, »ganz gleich, wie das ankommt«, jedoch ohne belehrenden Unterton. Wead überlässt es dem Leser, sich auf Grundlage seiner Schilderungen selbst ein Urteil zu bilden. Bereits dieser Ansatz hebt das Buch wohltuend von den sonst üblichen Veröffentlichungen über Donald Trump ab.

Die Zeitschiene, auf der sich das Buch bewegt, beginnt mit der Entscheidung Trumps, 2016 als Präsidentschaftsbewerber der Republikaner anzutreten, und endet im Herbst 2019, also noch vor Beginn der Coronakrise, die auch die Vereinigten Staaten schwer getroffen hat. Eric Trump, der heute 36-jährigen Sohn des Präsidenten, erläutert, warum sich sein Vater zur Kandidatur entschloss. Er betont, dass es Donald Trump als erfolgreicher Unternehmer nicht nötig gehabt habe, das höchste Amt im Staat anzustreben. Er konnte überall auf der Welt Geschäfte machen und stand – anders als heute – nicht im Fokus der öffentlichen Kritik. Trump lag sogar ein Angebot des Fernsehsenders NBC in Höhe von mehreren Hundert Millionen Dollar für die Fortsetzung der erfolgreichen Show The Apprentice vor. Doch der lehnte ab und warf seinen Hut in den politischen Ring. Das Motiv für diesen Schritt, so sein Sohn Eric, war die Verärgerung über die Zustände in den Vereinigten Staaten und die Unfähigkeit der Politik, die augenfälligen Defizite zu beheben.

»Mein Vater ist Bauunternehmer. Und oft sah er die Probleme Amerikas aus dieser Perspektive. Bei uns stürzen Brücken ein. Unsere Autobahnen sind marode. Unsere Flughäfen waren einst die besten der Welt und sind jetzt in einem verheerenden Zustand. Und unsere Politiker verschwenden amerikanisches Geld und tun nichts für unser eigenes Land«,

so Eric Trump im Gespräch mit Doug Wead.

Aus dieser Beobachtung resultierte der spätere Wahlslogan »America first«, der allerdings nicht Ausdruck für einen rückwärtsgewandten Nationalismus ist, sondern für die Überzeugung steht, dass Regierungen gewählt werden, damit sie sich zuvörderst um ihr eigenes Land kümmern und nicht um die Rettung der Welt. Eine vernünftige Position, die den meisten deutschen Politiker fremd ist!


»Sie werden hinter uns her sein!«

Zitat von Donald J. Trump im Kreis seiner Familie, zwei Tage vor
Bekanntgabe seiner Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten.


Wead beleuchtet, wie es Donald Trump gegen alle Widerstände des Establishments und dank eines gleichermaßen professionellen wie bürgernahen Wahlkampfes schaffte, ins Weiße Haus einzuziehen. Der Sieg Trumps war umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass praktisch alle Wahlumfragen bis zum Tag des Urnengangs Hillary Clinton als klare Favoritin auswiesen. Trump galt als chancenlos. Umso größer war die Überraschung bei Freund und Feind, als das Wahlergebnis bekannt wurde. Spannend beschreibt das Buch die Ereignisse der Wahlnacht, das Hoffen und Bangen im New Yorker Trump Tower, wo sich Trump, seine Familie und Mitglieder seines Wahlkampfteams versammelt hatten, um das Auf und Ab der aus den einzelnen Bundesstaaten einlaufenden Resultate zu verfolgen. Der Leser erfährt auch, welche im Hintergrund agierenden Personen maßgeblich zum Wahlsieg von Trump beigetragen haben, den Wead als den »größte(n) Überraschungserfolg in der amerikanischen Geschichte« bezeichnet.

Ausführlich widmet sich Wead der politischen Bilanz von Trump am Ende der ersten drei Jahren seiner Amtszeit. Diese Bilanz ist beeindruckend, was vor allem ein Blick auf die ökonomischen Eckdaten belegt: Bis zum Ausbruch der Coronakrise expandierte die amerikanische Volkswirtschaft mit jährlichen Zuwachsraten, die kaum jemand für möglich gehalten hätte. In der Ära Trump wurden sechs Millionen neue Jobs geschaffen, und zwar nicht nur im Dienstleistungssektor, sondern auch in der Industrie. Die Arbeitslosigkeit war im Herbst 2019 auf den tiefsten Stand seit 50 Jahren gesunken. Von dieser Entwicklung haben alle Amerikaner profitiert, auch Minderheiten wie Hispanics und Afroamerikaner. Erstmals seit Langem steigen die Reallöhne wieder. Wead erläutert, mit welchen konkreten politischen Maßnahmen die Regierung Trump dieses Wirtschaftswunder bewerkstelligt hat. Von den Mainstream-Medien auch in Deutschland werden diese Erfolge regelmäßig verschwiegen oder kleingeredet. Denn sie passen nicht in das Bild vom naiven, grobschlächtigen Populisten Trump, das man dem Publikum in manipulativer Absicht vermitteln will. Wead räumt anhand von Zahlen mit dem von Amtsvorgänger Barack Obama selbst in die Welt gesetzten Märchen auf, der wirtschaftliche Aufschwung sei der Vorgängerregierung zu verdanken, deren Früchte Trump jetzt ernte.

Auch in der US-Außenpolitik setzt Donald Trump neue Akzente. Er ist einer der wenigen Präsidenten in der amerikanischen Geschichte, der bislang keinen Krieg geführt hat – anders als sein ohne nachvollziehbaren Grund mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneter Amtsvorgänger Barack Obama, dessen späteres militärisches Eingreifen in Libyen 2011 maßgeblich zur Flüchtlingsproblematik beigetragen hat, mit der sich Europa seit Jahren konfrontiert sieht. Trump ist aber durchaus zu Strafaktionen bereit, um feindseligen Staaten Grenzen aufzuzeigen. Ein Beispiel sind die amerikanischen Luftschläge gegen Syrien in den Jahren 2017 und 2018 als Reaktion auf den Einsatz von Chemiewaffen durch das Regime von Bashar al-Assad. Dass Trump auch harte Bandagen anlegen kann, wenn es gilt, die US-amerikanische Interessen zu verteidigen, zeigt im Übrigen der Handelsstreit mit China. Die konsequente, vielfach kritisierte Haltung Trumps in dieser Frage hat allerdings gewichtige wirtschaftspolitische Gründe, die Wead im Buch darlegt.

Seiner America-First-Doktrin folgend, die den Fokus Trumps auf die Innenpolitik legt, sucht der Präsident aber nicht die außenpolitische Konfrontation, sondern den Ausgleich. Er bemüht sich um Verständigung mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un, um den gefährlichen Korea-Konflikt zu entschärfen, den auch Barack Obama als das größte außenpolitische Problem der USA benannte, ohne es freilich anzugehen. Darüber hinaus zieht Trump US-Truppen aus dem Nahen Osten und Afghanistan ab, weil er nicht will, dass amerikanische Soldaten in sinnlosen Kriegen überall auf der Welt geopfert werden, damit der eng mit dem Establishment verwobene militärisch-industrielle Komplex, vor dem schon der damalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower Anfang der sechziger Jahre warnte, seine Rüstungsprofite maximiert. Deshalb hat Trump bislang auch dem Drängen von Hardlinern in den eigenen Reihen widerstanden, Krieg gegen das Mullah-Regime im Iran zu führen.

Weads Buch zeigt, dass Trump seine Versprechen, die er den amerikanischen Bürgern vor der Wahl machte, entweder schon erfüllt hat oder dabei ist, sie umzusetzen. Gegen den zum Teil erbitterten Widerstand seiner Gegner. Das unterscheidet den Multimilliardär, der nicht auf Spenden oder den Goodwill mächtiger Wirtschafts- und Finanzkreise angewiesen ist und deshalb unabhängig agieren kann, von den allermeisten Politikern auch in Deutschland. So gesehen ist Donald Trump tatsächlich ein »Populist«, aber im positiven Sinne. Genau das macht ihn beim Establishment so verhasst. Donald Trump. Die wahre Geschichte einer Präsidentschaft eröffnet dem Leser einen völlig neuen Blickwinkel auf den politisch mächtigsten Mann der Welt und sein Umfeld.

Viele Handlungen und Entscheidungen Trumps, die bei oberflächlicher Betrachtung unverständlich bzw. irrational erscheinen, werden durch die Lektüre des Buches nachvollziehbar. Viele Falschinformationen und diffamierende Darstellungen, die in den letzten Jahren über Trump und seine Familie in die Welt gesetzt wurden, rückt Doug Wead gerade.

Sein gut strukturiertes und flüssig zu lesendes Buch ist ein Gegengewicht zur Anti-Trump-Propaganda des Mainstreams, die im Wahljahr 2020 auf Hochtouren laufen wird mit dem Ziel, eine zweite Amtszeit des verhassten Präsidenten zu verhindern. Donald Trump. Die wahre Geschichte einer Präsidentschaft ist deshalb ein Muss für alle Politikinteressierten, die der linken Meinungsmache überdrüssig sind und die sich mit Hilfe von Informationen aus erster Hand selbst ein Urteil über den starken Mann im Weißen Haus bilden wollen!

Bestellinformationen:
» Wead: Trump – Die wahre Geschichte s. Präsidentschaft, 24,99 Euro – hier bestellen!


(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).




Wer kriegt das Geld aus „Burj Khalifa“?

Fast hatte man den Eindruck, dass Christian Sievers am Ende der heute-Nachrichten vom Dienstag feuchte Augen bekam, als er die Aktion des höchsten Gebäudes der Welt, des Burj Khalifa in Dubai, ansprach.

Dort konnte man ein LED-Lämpchen anzünden, gegen eine Spende, und das höchste Gebäude zeigte so illuminiert die wachenden Gelder an, die da aus aller Welt eingingen für – für wen? „Für arme Menschen in der Corona-Krise“, sagt Sievers vom ZDF. Hört sich gut an. Geht es genauer? Für wen genau ist das Geld?

Das sagte das ZDF nicht und auch die FAQ der Homepage der Aktion verweisen nur darauf, dass die Aktion Teil der Zehn-Millionen-Mahlzeiten-Aktion des Herrschers von Dubai ist, die Betroffenen der Corona-Krise helfen soll:

Part of the ‘10 million meals’ campaign’ launched by His Highness Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vice President and Prime Minister of the UAE and Ruler of Dubai.

Als solche nun ist sie Teil einer weltweit im Ramadan abgehaltenen Spendenaktion, die sich erst einmal gar nicht so schlecht anhört:

In the spirit of the holy month of Ramadan, which is expected to begin on Thursday April 24, HH Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vice President of UAE and ruler of Dubai, has launched a new giving initiative – called ’10 Million Meals’. The campaign calls on residents to donate what they can to offer people in need a meal or food parcel. 10 Million Meals particularly seeks to help families and communities affected by the ongoing coronavirus pandemic.

(Im Geiste des heiligen Monats Ramadan, der am 24. April stattfinden wird, hat Seine Hoheit Sheikh Mohammed bin [usw., s.o.] eine neue Spendenaktion ins Leben gerufen – genannt „10 Millionen Mahlzeiten“. Die Aktion ruft die Bürger dazu auf, zu spenden, was sie können, um Einwohnern in Not eine Mahlzeit oder ein Essenspaket zu bieten. 10 Millionen Mahlzeiten werden Familien und Kommunen helfen, die durch die weiterhin bestehende Corona-Pandemie betroffen sind.)

Allerdings muss man hier darauf hinweisen, dass durch Ramadan-Spenden in aller Regel bedürftige Moslems versorgt werden und gerade keine „Ungläubigen“ wie Juden, Christen, Atheisten usw., Corona hin oder her. Sollten wir uns hier irren oder etwas übersehen haben, mögen Moscheegemeinden uns das gerne schreiben.

Im konkreten Fall der vom ZDF hochgelobten Spendenaktion („um armen Menschen in der Corona-Krise zu helfen“) allerdings ist es tatsächlich so, dass die Mahlzeiten nicht nach Bolivien, nach Myanmar oder nach Ghana gehen. Sie finden nicht den Weg in die Armenviertel von Buenos Aires oder zu den Hungernden in Zimbabwes Hauptstadt Harare oder zu obdachlosen deutschen Flaschensammlern in Berlin.

Die Show mit dem teuren und protzigen Wolkenkratzer als größte Spendensammmelbüchse der Welt dient dazu “Zehn Millionen Mahlzeiten“ oder Essenspakete an Kommunen zu übergeben, die vom Corona-Ausbruch in den Vereinigten Arabischen Emiraten  betroffen sind, wie der komische Sheikh im Kleingedruckten auf Twitter bekannt gibt:

Das kann man dazu sagen, wenn man gefühlsduselig über die größte Spendenbüchse der Welt berichtet, oder man lässt es weg, dass hier ausschließlich von Corona betroffene Moslems in den Vereinigten Arabischen Emiraten versorgt werden. Das ZDF lässt das lieber weg.




Rainald Becker (SWR) nennt Corona-Kritiker „Spinner und Wirrköpfe“

Von MARTIN SELLNER | Spinner und Wirrköpfe, so nennt Rainald Becker, Chefredakteur der Tagesschau im SWR, alle Corona-Kritiker. Er nennt sie Spinner und Wirrköpfe in einem Kommentar, bei dem ich zuerst dachte, es handelt sich um ein Deep Fake. Ich dachte mir, derartig frech, derartig aggressiv, derartig besoffen von ihrer eigenen Macht und Arroganz können diese medialen, gesellschaftlichen und finanziellen Eliten doch noch nicht sein, aber sie sind es.

Schaut euch an, was der Herr Becker euch zu sagen habt und denkt dabei bei jedem seiner Worte, dass ihr ihn mit eurem Steuergeld zwangsbezahlt:

„[…] Der status quo ante, also zurück zur alten Normalität, ist vielen Wirrköpfen, die sich im Netz unter Widerstand2020 und anderen Namen tummeln, nachgerade ein Herzensanliegen. All diesen Spinnern und Corona-Kritikern sei gesagt, es wird keine Normalität mehr geben wie vorher. Madonna, Robert de Niro und rund 200 andere Künstler und Wisssenschaftler fordern zurecht, nach der Corona-Krise Lebensstil, Konsumverhalten und Wirtschaft grundlegend zu verändern.[…]“

Ihr seid Wirrköpfe und Spinner im Netz, Corona-Kritiker. Und zynisch sagt der Herr Redakteur, dessen persönliche Wohngelegenheit ich gerne sehen würde. Ich würde auch gerne, an welche Schulen er seine Kinder schickt. Ich würde auch gerne sehen, wie sehr er mit seinem Job leidet unter dem Shutdown.

Diesen Leuten sagt er süffisant und zynisch: „sie sehnen sich nachgerade nach Rückkehr zur alten Normalität.“ Den unzähligen Leuten, den Hunderttausenden, die jetzt ihre Arbeit verloren haben. Und diesen Leuten sagt er: Ihr Spinner, es wird keine alte Normalität mehr geben, es wird nie wieder so werden wie früher.

Und auf wen beruft er sich dabei? Auf Robert de Niro, Madonna und 200 Prominente, die ebenfalls in ihren Privathäusern leben, auf Privatgrundstücken, millionenschwer und von dort Lobby betreiben, dass unsere Grenzen aufgemacht werden und der Plebs Bevölkerung seinen Lebensstil ändern soll. Es ist eine Frechheit und es zeigt die neue Mentalität einer globalistischen Eliten-Technokratie. (weiter im Video oben von Martin Sellner)

Siehe auch Oliver Flesch zum Thema:

Und diesen exzellenten Artikel auf ScienceFiles:

» “Typen solchen Charakters” – öffentlich-rechtlicher Faschismus




Video: Staatspropaganda im Tatort „National feminin“

Die Krimiserie „Tatort“ liefert in ihren Folgen immer auch ein Abbild der deutschen Wirklichkeit. Die wird allerdings nicht unbedingt so gezeigt, wie sie ist, dafür eher, wie man sie sich bei den „Öffentlich-Rechtlichen“ vorstellt. Insofern zeigt „Tatort“, wie die linke Filterblase die Realität wahrnimmt, vom Drehbuchautor über den Regisseur bis hin zum Programmdirektor, der das schließlich absegnet.

Und Tatort zeigt daneben, wie die gut bezahlten Nannys aus ARD und ZDF meinen, ihre Zuschauer erziehen zu müssen und auch zu können. So betrachtet, auf einer Metaebene, gibt die Sendung also tatsächlich Aufschluss über die Wirklichkeit, nämlich über die in der links-grünen Filterblase.

Für Sonntag Abend 20:15 Uhr muss man diesbezüglich auf das Schlimmste gefasst sein. „National feminin“ heißt der Tatort, den die ARD wie folgt beschreibt:

Im Göttinger Stadtwald wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Identität der Toten setzt das Team um Charlotte Lindholm und Anaïs Schmitz unter großen Druck: Marie Jäger, eine kluge und attraktive Jura-Studentin, war mit ihrem erfolgreichen Blog „National feminin“ ein Star der jungen, rechten Szene und Aushängeschild der „Jungen Bewegung“.

In den sozialen Netzwerken beginnt eine unkontrollierbare Stimmungsmache gegen die Polizei, gegen den Staat, gegen die Demokratie. Wurde Marie von einem unbekannten Stalker getötet, war es eine politisch motivierte Tat – oder hat der Mord doch etwas mit ihrem engsten Freundeskreis zu tun?

Oder war es vielleicht ein linker Antifa-Mörder? Mit Sicherheit nicht. Man darf vermuten, dass die linke SA in ihrer Hochburg Göttingen gar nicht erwähnt wird, und wenn, dann mit wohlwollendem Verständnis. Auch in der Rahmenhandlung, um dies vorweg abzuhandeln, wird wie üblich das Schwarze das Gute repräsentieren, Lindholm versucht der dunkelhäutigen Kollegin Schmitz den Ehemann auszuspannen. Sonst sind beide aber „gut“. Vielleicht diesmal sogar zu gut. Denn was Ernst Corinth vom SPD-lastigen Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) in seiner Rezension vorweg verrät, lässt schlimmste linke Schmierenpropaganda befürchten. Nach einigen Hieben gegen die bösen Rechten kommt er nicht umhin, dem Film folgendes zu attestieren:

Plakativ ist leider sowieso vieles in diesem neuesten Fall aus Göttingen, der sich mit einem Mord in der rechtsradikalen Szene der eigentlich so beschaulichen Universitätsstadt beschäftigt. Und wenn es im “Tatort” um Rechte geht, geht oft recht viel schief – wie auch in diesem Fall. […]

Leider greift aber auch dieser Film dann tief in die Kiste der Klischees. Er vergisst dabei, dass allein schon vom Erscheinungsbild neue Rechte mit alten Rechten nicht allzu viel mehr gemeinsam haben. So treffen Lindholm und Schmitz bei ihren Ermittlungen auf Typen, die völlig überzeichnet sind. So plump, wie sie hier auftreten, sind Möchtegern-Nazis im Uni-Milieu kaum vorstellbar. Außerdem wirken die platten Sprüche, die sie in den Vernehmungen abliefern, doch arg an den Haaren herbeigezogen.

Dass dann diese merkwürdigen Auftritte Lindholm zum Anlass dienen, mal wieder über die Verwerflichkeit von Rassismus zu dozieren, ist allerdings genauso unsinnig und führt in einer Szene sogar dazu, dass sie von ihrer Kollegin Schmitz unterbrochen wird mit der Bemerkung, dass sie damit die Ermittlungen auch nicht gerade weiterbringen würde.[…]

Spannend ist der Film streckenweise durchaus, auch das Thema, das er behandelt, ist gewiss wichtig. Dennoch wird einem der Spaß an diesem Film arg ausgetrieben durch die überdeutlichen Botschaften, die er zur Belehrung der Zuschauer transportiert und an denen er sich oft sogar überhebt. Sogar am Ende, wenn Lindholm uns mit ach so wahren Wahrheiten ins Bett oder zu Anne Will schickt.

 

Wir freuen uns schon auf unsere Kommentatoren, die wie üblich mit scharfem Blick und scharfer Zunge die platte Staatspropaganda durchschauen und benennen werden, und sich darüber mit anderen Usern austauschen. Jeder, der mit solchen Plattitüden seine Probleme hat, braucht natürlich starke Nerven, um so etwas bis zum Ende durchzuhalten. Wir sind deshalb auch gespannt, ob und wie vielen das beim Tatort „National feminin“ heute Abend gelingt.




Ex-Spiegel-Chef übt harsche Kritik an Regierung in Corona-Krise

Sind die deutschen Mainstream-Medien gar nicht so schlecht wie ihr Ruf? Sie können durchaus kritisch, ja sogar bissig bis ätzend sein. Ex-Spiegel-Chef Klaus Brinkbäumer schrieb jetzt für die ZEIT eine Analyse, in der er schonungslos mit der Regierung und ihrem bisherigen Handeln ins Gericht geht. „Eine ohnmächtige Nation“ nennt er seine Fundamentalkritik über den miserablen Umgang mit der Corona-Krise.

Hier Brinkbäumers Analyse, allerdings mit einer klitzekleinen Abwandlung, auf die wir gleich noch eingehen werden:

Das so aggressive und selbstgewisse, zugleich gerade aber so verschreckte und zaghafte Deutschland von 2020 ist ein Paddelboot im perfekten Sturm. Es war nicht vorbereitet auf die Covid-19-Pandemie, und dann hat es zu spät reagiert. Noch heute ist es sich nicht einig darüber, was da nun eigentlich geschieht und was es zu bedeuten hat. Immer noch streitet es über Wahrheit, Wirklichkeiten und deren Deutung; und noch immer hat es keine Strategie gefunden. Es hält die Beschlüsse von gestern schon heute nicht mehr durch, weil seine Bundeskanzlerin heute halt leider so ganz anderer Stimmung als gestern ist.

Ganz schön ätzende Bestandsaufnahme, oder? Und ganz schön mutige, um nicht zu sagen, freche Kritik an der deutschen Bundesregierung und insbesondere an der Kanzlerin, oder? Gemach, gemach, wir haben zwei Schlüsselbegriffe ausgetauscht.

Wir haben „USA“ durch „Deutschland“ und „Präsident“ durch „Bundeskanzlerin“ ersetzt. Und heraus kam ein an Polemik und Kritik bislang unbekanntes Maß an Distanz gegenüber der eigenen Regierung. Darf man das eigentlich? Als Journalist? Als Intellektueller? Natürlich nicht. So war es ja schlussendlich auch nicht.

Brinkbäumers tatsächliche Kritik richtete sich gegen die böse USA und ihren tumben  Präsidenten Donald Trump. Das darf, ja, muss man heutzutage tun und bekommt dafür auch jede Menge Lob und Journalistenpreise. Nicht auszudenken, hätte er in gleicher Weise Kritik an Deutschland und seiner heiligen Angela gerichtet…

Siehe auch:

» Prabelsblog: Noch sind Ungarn und Amerika nicht verloren




„Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie zur Soros-Show“

Von COLLIN MCMAHON | An einem Abend gleich zwei führende Soros-„Experten“ in den Hauptnachrichten – wieviel Open Society steckt in der ÖRR-Berichterstattung – und warum? Der AfD-Abgeordnete Petr Bystron hat jetzt ARD und ZDF aufgefordert, offenzulegen, wieviele Soros-Lobbyisten im Programm auftreten.

Sonntag Abend, 5. April Deutschland in der Corona-Krise, die Menschen haben Angst – in diesen Zeiten ist zuverlässige objektive Berichterstattung so wichtig wie noch nie. „In der Corona-Krise zeigt sich, wie unverzichtbar seriöse Medien und vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk sind. Wer jetzt noch ‚Lügenpresse‘ schreit und gegen ARD, ZDF & Co. hetzt, hat nichts verstanden“, so der Deutsche Journalisten-Verband am 23. März.

In der 30-Minuten-Ausgabe der Tagesschau vom 5. April („Brennpunkt“ hießen diese Extra-Ausgaben früher, seitdem sie zur Regel geworden sind, erst „Extra“ und dann nur noch „lange Tagesschau“) kommt am Ende ein Bericht, der nur als leidenschaftliches Plädoyer für mehr Migrantenaufnahme aus Lesbos verstanden werden kann – egal, dass es auf Lesbos weniger Corona gibt als in Berlin, egal, dass die 1500 „minderjährigen Flüchtlinge“, die scheinbar nur in Deutschland versorgt werden können, vermutlich auch ein vielfaches an Eltern und Verwandten nach sich ziehen werden (PI-NEWS berichtete).

Die Tagesschau konstruiert auf Kosten der Gebührenzahler eine moralische Pflicht zu Open Borders „gerade in Zeiten von Corona“. Das Resumé darf dann Gerald Knaus ziehen, der 2016 schon „die Blaupause für Merkels Asylpolitik erarbeitet“ hatte, so die WELT: “Es geht immerhin darum, eine humanitäre Katastrophe in Griechenland zu vermeiden.“

Knaus ist Begründer und Vorsitzender der European Stability Initiative (ESI), die schon seit 2009 von Open Society finanziert wurde und 2015-17 einen Zuschuss von 300.000 $ erhielt. Knaus ist somit ein Lobbyist für den Mann, der 2015 im „Soros-Plan“ laut WELT gefordert hatte, die EU müsse „in absehbarer Zukunft mindestens eine Million Asylsuchende jährlich aufnehmen.“ In der Tagesschau wird er jedoch nur als „Migrationsforscher“ identifiziert. Einen Hinweis auf seine Soros-Lobbyistentätigkeit erhält der Zuschauer nicht.

Knapp zwei Stunden später berichtet das „heute journal“ über Pläne der Bundesregierung für eine Handy-App, die die Bewegungsprofile der (freiwilligen) Teilnehmer aufzeichnen soll – ein datenschutzrechtlich höchst umstrittenes Projekt, das laut „heute journal“ mindestens 50% der Bürger ablehnen. Dazu befragt Claus Kleber den „Datenrechtsexperten und Aktivisten“ Ulf Burmeyer, den er in höchsten Tönen lobt: „Er hat den Bilderbuchlebenslauf eines Top-Juristen an deutschen und amerikanischen Unversitäten, war schon Anwalt, Menschenrechtler, Richter, Mitarbeiter an Verfassungsgerichten – ein Schützer der Bürgerrechte, speziell auch im Digitalen.“ Framing perfekt. Noch Fragen, Kienzle?

Burmeyer darf dann fünf Minuten lang erklären, warum die Bürger keine Angst haben müssen vor der „Tracing-App“. Misstrauen darf jedoch angebracht sein, vor allem da Claus Kleber und das „heute journal“ darauf verzichten, darauf hinzuweisen, dass auch Burmeyer hauptberuflicher Soros-Lobbyist ist, als Vorsitzender der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) seit 2016.

Die Open Society Foundations finanzierten die GFF laut Webseite 2015-2018 mit mindestens  105.000 $. Das Omidyar Network/Luminate des iranischstämmigen eBay-Mitbegründers Pierre Omidyar, das mit Open Society auch die linken Medienlobbyisten von „Correctiv“ finanziert, unterstützte 2018-2019 die GFF mit 250.000 $.Die linke Lobbygruppe arbeitet eng mit Soros-nahen Gruppen wie Amnesty International, dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV), der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju), dem Journalisten-Netzwerk n-ost, Reporter ohne Grenzen (ROG) und dem ARD-Soros-Netzwerk netzwerk recherche (nr) zusammen.

Im September 2018 beteiligte sich die GFF laut taz am Klageverfahren  am Bundesverwaltungsgericht gegen das im August 2017 erfolgte Verbot der linksradikalen Hetzplattform Linksunten.Indymedia durch das Bundesinnenministerium. „Laut GFF handelte sich bei Linksunten.Indymedia nicht um einen Verein, sondern um ein Telemedium, dessen inhaltliche Kontrolle im Rundfunkstaatsvertrag geregelt sei“, so Wikipedia. Nach dieser Logik hätte Indymedia vermutlich sogar Anspruch auf „Rundfunkbeiträge“.

Wer sollte denn nicht seine Daten und Bewegungsprofile einem „Experten“ anvertrauen, der sich für die gewalttätige und verbotene Antifa-Plattform Linksunten.Indymedia einsetzt, lieber Claus Kleber? „Die Menschen akzeptieren zu 90 Prozent die Begegnungsbeschränkungen, die wir haben, doch wenn man fragt, wollt ihr so eine App? dann ist die Antwort etwa fifty-fifty. Das bedeutet, sie werden noch eine Menge Überzeugungsarbeit leisten können. Wer weiß, vielleicht war dieses Gespräch ja ein erster Versuch für Sie“, resümiert Claus Kleber gewunden. Warum das ZDF einem Antifa-Soros-Lobbyisten helfen sollte, „Überzeugungsarbeit“ zu leisten, erklärt er nicht.

Eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordenten Petr Bystron hat ergeben, dass linke Soros-Lobbyisten 2019 mit mindestens 9,6 Millionen Euro vom Steuerzahler finanziert wurden. „Diese sogenannten ‚Experten‘ werden von undurchsichtigen NGOs und vom Steuerzahler alimentiert, um daraufhin ihre Open-Borders- und Überwachungs-Fantasien auf Kosten des Gebührenzahlers zur besten Sendezeit von sich geben zu dürfen, während die Opposition regelmäßig verleumdet oder ganz ignoriert wird“, so Bystron. „Ich möchte von ARD und ZDF wissen, wieviele Soros-Lobbyisten 2019 und 2020 im öffentlich-rechtlichen Programm auftreten durften, und wie sich das mit dem Neutralitätsgebot des Rundfunkstaatsvertrags deckt.“




Bilder „minderjähriger, unbegleiteter Flüchtlinge“ in der Tagesschau

Von SARAH GOLDMANN | Neben Corona gibt es in Politik und Mainstream-Medien noch andere wichtige (grüne / linke) Themen. Eines ist zum Beispiel die „Aufnahme von Kindern aus griechischen Lagern“. So lautet der Titel eines Beitrags in der 20 Uhr-Tagesschau vom 5. April. Die Nachrichtensendung erinnert daran, dass es bereits vor einem Monat im Koalitionsausschuss die Zustimmung gegeben habe, im europäischen Verbund „Minderjährige“ aufzunehmen. Der „europäische Verbund“, das waren acht Länder, von denen aber bislang keines konkrete Schritte eingeleitet hat.

In gewohnter Manier berichtet die deutsche Hauptnachrichtensendung am Sonntagabend um 20 Uhr nicht unparteiisch über den genannten Sachverhalt, sondern hebt lobend die Initiative Luxemburgs hervor, einen Anfang zu machen und  12 (!) Kinder aufzunehmen (ab 27:26 min, siehe Video am Ende dieses Beitrags): „Ausgerechnet das kleine Luxemburg hat in den vergangenen Wochen Druck gemacht!“

Die Hoffnung des luxemburgischen Außenministers Jean Asselborn sei es zunächst, kommende Woche allein „ein Dutzend Kinder aufzunehmen und so ein Zeichen [zu] setzen.“ Interessanterweise werden aus den „Minderjährigen“ des Koalitionsausschusses in Berlin (siehe oben) hier für Luxemburg nun „Kinder“, so wie es auch im Titel des Beitrags formuliert wird. Und die werden im Verlauf des ganzen Tagesschau-Berichts fast fortlaufend gezeigt, hier eine Zusammenstellung:

Bild 1 (Beginn des Beitrags, 26:40 min): Mädchen, ca. vier Jahre alt, bunt gekleidet, vor einem Zaun mit Behelfsunterkünften, Müll auf dem Boden.

Bild 2  (27:09 min):  Mädchen, ca. vier Jahre alt, in roter Kleidung, neben einem riesigen Berg von Müllsäcken.

Bild 3 und 4 (27:12 min): Junge, ca. sechs Jahre alt, Schnitt (27:15 min) zu einem Jugendlichen mit Mundschutz, ca. 18 bis 20 Jahre alt.

Bild 5 (27:29 min.): Mädchen, ca. fünf bis sechs Jahre alt, an der Hand einer erwachsenen Person, vermutlich einer Frau. Die Frau selbst ist nicht zu sehen.

Bild 6 (27:34 min.): Junge, ca. vier Jahre alt, vor einem Kanister mit Wasser. Mehrere Hände von Erwachsenen sind zu sehen, die Erwachsenen selbst werden aber nicht gezeigt.

Bild 7 (28:31 min.): Junge, ca. drei Jahre alt im Mittelpunkt des Bildes, bunt gekleidet mit stilvoller tibetanischer (?) Mütze, rechts daneben drei weitere Kinder etwa im selben Alter.

Das sind die Dargestellten, die den Tagesschau-Beitrag neben Bildern von Merkel oder dem Flüchtlingsstrom 2015 begleiten. Wirkliche Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Es stellt sich die Frage, wie solche Kinder es jemals geschafft haben sollen, nach Griechenland zu „flüchten“. „Unbegleitet“ jedenfalls nicht.

Entsprechend „begleitet“ wird man sie also auch nur nach Deutschland holen können. Das wird natürlich nicht erwähnt und auch nicht gezeigt, siehe die Bilder 5 und 6, die die Erwachsenen (wahrscheinlich die Eltern oder andere Verwandte) bewusst ausblenden. Kleinkinder als Mitleids-Erreger für das europäische (will sagen: deutsche) Publikum. Genau so sind sie eingeplant von den Absendern und Begleitern (den Eltern vermutlich) dieser „Minderjährigen“. Und so werden sie ausgenutzt auch von deutscher Regierung und begleitender Staatspropaganda, warum auch immer. Allerdings, nach all diesen rührenden Bildern lässt die ARD am Schluss die Katze aus dem Sack.

Der Tagesschaubericht, der in seinem Titel und den nachfolgenden Bildern fast nur echte Kinder genannt und gezeigt hatte, spricht am Schluss dann doch von denen, die tatsächlich eingeplant und gemeint sind, die nach Deutschland geholt werden sollen. Es sind junge, kräftige Männer, Anfang 20, die man gerade noch als „Minderjährige“ durchwinken kann.

Tagesschau-Reporter Michael Stempfle spricht entsprechend am Ende des Beitrages in seiner Mahnung an die Bundesregierung auch nicht mehr von „Kindern“, sondern von „Minderjährigen (ab 28:38 min.):

Nach Ansicht der Bundesregierung soll sich die EU-Kommission um die Verteilung der Minderjährigen kümmern. Dabei zeigt der Vergleich zu Luxemburg: Deutschland hätte selbst aktiv werden können.

So also die Meinung der Tagesschau, wie meistens nicht als Kommentar gekennzeichnet. Allerdings: Solle später niemand kommen und sagen, die Tagesschau hätte nur Kinder gezeigt. Hat sie nicht. Das werden im Zweifelsfalle „Symbolfotos“ gewesen sein und die wahren „Minderjährigen“ habe man ja schließlich „auch“ gezeigt, in Bild 3 nämlich. So haben sie sich abgesichert und so werden sie später ihre Propaganda erklären und sich herausreden, wenn sie es denn überhaupt jemals tun müssen.




ARD verteidigt Fake-News als „Symbolbild“

Von SARAH GOLDMANN | Am 15. Oktober 2019 warnte die ARD in ihrer Hauptnachrichtensendung um 20 Uhr vor einem Erstarken des Rechtsextremismus. Wörtlich hieß es in der Tagesschau damals: „Rechtsextremismus wird aus Sicht des Bundeskriminalamtes zunehmend zu einer Gefahr.“

Parallel zu dieser Aussage zeigten sie einen jungen Mann, der den Hitlergruß zeigte. Unter anderem PI-NEWS hatte bereits früher, vor der besagten Nachrichtensendung aufgedeckt, dass es sich bei dem Straftäter um einen bekennenden Anhänger der linksextremistischen Antifa gehandelt hatte. Die Tagesschau schnitt daraufhin später die Fake-News aus ihrer Nachrichtensendung wieder heraus.

Ein PI-NEWS-Leser wollte am 16. Oktober, also einen Tag nach der Nachrichtensendung, von der ARD wissen, ob ihnen dieser Hintergrund bekannt sei und ob sie bereit wären über Ihre Falschinformation an gleicher Stelle, also in den Hauptnachrichten, durch eine Richtigstellung zu unterrichten?

Nach mehrerem Nachhaken erhielt unser Leser dann im Februar 2020(!) die Antwort, dass es egal sei, wer den Hitlergruß zeige, denn es handele sich bei ihm um eine Straftat, „ganz gleich wer ihn ausführt“. Die Sequenz habe „als Symbol für widerrechtliches Vorgehen“ gedient. Hier die ungekürzte Antwort der staatlichen „Tagesschau“ im Zusammenhang:

Sehr geehrter Herr ***, 

vielen Dank für Ihre Mails. Bitte entschuldigen Sie, dass wir Ihnen erst heute antworten. Derzeit erreichen uns zahlreiche Zuschriften zu ganz verschiedenen Bereichen, die alle einer Befassung bedürfen. 

Zu Ihrem Anliegen: 

Die fragliche Sequenz unseres Beitrags war nicht falsch. Zwar wurde darin ein Anhänger des linken Spektrums gezeigt. Doch das Zeigen des Hitlergrußes gilt in Deutschland als Straftat, gleich, wer ihn ausführt. Somit diente die Sequenz als Symbol für widerrechtliches Vorgehen.

Welche Absichten der Mann mit seinem Verhalten verfolgte, entzieht sich unserer Kenntnis. Spekulationen darüber verbieten sich uns. Da einige Zuschauer sich aber irritiert zeigten, hat sich die verantwortliche Anstalt für den Beitrag, das Hauptstadtstudio Berlin, entschlossen, den Beitrag nicht weiter zugänglich zu machen.

Die Begründung für den Sperrvermerk ergeht ebenfalls jeweils durch die verantwortliche Sendeanstalt. In diesem Fall waren es „rechtliche Gründe“. An diese Formulierung sind wir gebunden und haben sie entsprechend auf tagesschau.de wiedergegeben. 

Anmerkungen wie Ihre helfen uns, die eigene Arbeit immer wieder zu überprüfen und noch besser zu werden. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns als kritischer Begleiter unserer Nachrichtenangebote erhalten blieben.  

Mit freundlichen Grüßen

Publikumsservice ARD-aktuell

Bereits in der journalistischen Grundschule lernt man, was der Unterschied zwischen einem „Symbolbild“ und einer Fotografie vom Ort des Geschehens ist. Damit beides nicht verwechselt wird, wird ein „Symbolbild“ deshalb auch immer als „Symbolbild“ gekennzeichnet. Dasselbe gilt natürlich auch für eine „symbolische Sequenz“. Sich dieser Mühe der Kennzeichnung zu unterziehen, schien der so erhabenen Sendung allerdings wohl eine Zumutung gewesen zu sein. Schließlich hatte man doch erzieherisch in der richtigen Richtung gewirkt, nämlich vor dem Rechtsextremismus gewarnt.

Dass die Tagesschau sich dabei eine durch ideologische Voreingenommenheit angenommene Wirklichkeit erst selbst konstruiert, dass dies genau durch solche Fake-News geschieht, scheint von den ideologisch völlig voreingestellten Redakteuren schon nicht mehr wahrgenommen zu werden. Oder sie lügen, da es einer „guten Sache“ dient, was das Zeug hält, bewusst und mit voller Absicht.




Enthüllt: Neuer Relotius-Skandal bei den GEZ-Medien

Der neue Relotius-Skandal dürfte die mit Zwangsgebühren finanzierten GEZ-Medien in extrem starke Turbulenzen versetzen. Dieses Mal trifft es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mitten ins Herz – direkt in die Elite-Abteilung der mit abgepresstem Zwangsgeld errichteten Luxus-Sendeanstalt.

Der neue Claas Relotius heißt Judith Brosel und ist 30 Jahre alt. Die preisgekrönte Star-Investigativ-Reporterin zählt nach einem kometenhaften Aufstieg zur Elite ihrer Zunft und galt bisher als „Speerspitze des seriösen Journalismus“. Die selbsternannte links-grüne Hetzerin Kämpferin gegen Rechts stammt aus der mittelfränkischen Provinz und hat neben ihrem Hobby Springreiten schon früh für das Pressereferat der Diakonie in Neuendettelsau geschrieben.

Nach dem Abitur lief ihre Karriere neben dem Studium bei den mit Zwangsgebühren finanzierten GEZ-Medien wie „geschmiert“. Direkt nach Abschluss ihres Volontariats im April 2019 erhielt sie den journalistischen Adelsschlag: Judith Brosel wurde Mitglied der SWR Chefredaktion und Teil einer achtköpfigen Recherche Unit. Und seither zählt die privilegierte Provinz-Göre zu den Besten der Besten der Besten der Besten der Besten…

Doch in ihrem Hochmut haben sich die Speerspitzen des SWR, also Judith Brosel und viele ihrer Kolleginnen und Kollegen, offensichtlich zwischendurch mit den Falschen angelegt. Denn nicht nur der Journalist und Medienberater Erasmus Sternberg wehrt sich energisch gegen die falsche Berichterstattung, sondern auch mächtige Unternehmen wie Juice Plus und der KOPP Verlag sind gegen die links-grüne Medienhetze vor Gericht gezogen und haben bemerkenswerte Urteile gegen die neuen Relotius-Journalisten des SWR errungen.

Die Anwälte der Kanzlei Bird & Bird teilen dazu mit:

Der Südwestrundfunk (SWR) sendete im SWR-Fernsehen am Dienstag, 14. Januar 2020 einen 45-minütigen Fernsehbeitrag unter dem Titel „Marktcheck deckt auf: Das Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln“, der am darauffolgenden Samstag um 13 Uhr wiederholt werden sollte. Der Beitrag befasst sich im Wesentlichen mit dem Multilevel-Vertriebssystem von JuicePlus+ und stellte angebliche Qualitätsmängel der von JuicePlus+ vertriebenen Vitaminkapseln auf. In allen Kapseln weiche der Vitamingehalt von dem auf der Packung angegebenen ab, habe ein in der Reportage namentlich genannter Lebensmittelkontrolleur festgestellt. Die Abweichung bei der getesteten Packung habe beim Vitamin-E-Gehalt 30% betragen und liege bei den Gemüsekapseln sogar darüber. Die Pressekammer des Landgerichts Hamburg hat diese Behauptungen verboten. Die Sendung durfte am Samstag nicht erneut ausgestrahlt werden.

JuicePlus+ konnte auf eine stringente Qualitätskontrolle und eigene Testreihen verweisen. Das Unternehmen hatte schlüssig dargelegt, dass die behaupteten Abweichungen bei Vitamin-E-Gehalten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf unterschiedliche Messfehler zurückzuführen sind.

Mit noch wesentlich dreisteren Lügen haben die frisch enttarnten Relotius-Journalisten der GEZ-Medien Judith Brosel, Moritz Kluthe, Christian Kretschmer und Thomas Simon über den Rottenburger KOPP Verlag berichtet: „Hetze, Angst, Verschwörungsmythen“ lautete der Titel der großen Reportage gegen den unliebsamen Verlag. Neben der üblichen Verortung und anschließender Verbannung in die rechtspopulistische Ecke wurden angeblich auch in zwei vom Kopp Verlag vertriebenen Nahrungsergänzungsmitteln von einem zertifizierten Labor abweichende Werte festgestellt.

Das Transatlantic Journal berichtet:

Die Vorwürfe des SWR Investigativ-Ressorts gegen den Kopp Verlag wiegen schwer. Unter dem Slogan „Hetze, Angst, Verschwörungsmythen“ veröffentlichte der Öffentlich Rechtliche Rundfunk eine Reihe von Artikeln mit schweren Anschuldigungen: Förderung von Rechtsextremismus, Demokratiefeindlichkeit sowie Handel mit gesundheitsschädlichen und falsch deklarierten Nahrungsergänzungsmitteln. Gerichte haben Verstösse gegen das Presserecht festgestellt und die Verbreitung der Falschberichterstattung untersagt.

Viele Links zu der justiziablen Falschberichterstattung, welche die weiteren GEZ-Medien wie üblich gerne verbreiten, laufen mittlerweile ins Leere. Die Berichte, die noch online sind, sehen vermutlich auf Anordnung des Gerichts bzw. der Richter jetzt unter anderem so aus:

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Besondere Brisanz erhält der GEZ-Medien-Skandal durch die Rückendeckung direkt aus der GEZ-Führungsetage, wie das Transatlantic Journal weiter schreibt:

SWR-Redaktionsleiter Adrian Peter ignoriert Hinweise auf Manipulation

Seit dem die Journalistin Judith Brosel im April 2019 in die Multimediale Chefredaktion und die Recherche Unit des SWR berufen wurde, beschäftigten sich bereits mehrere Gerichte mit der Arbeitsweise der Reporterin. Vor allem ihre Vorliebe für strafrechtlich relevante Vorwürfe, eine ausgeprägte Neigung zu meinungsstarker Dramatisierung sowie der kreative Umgang der Starreporterin mit Fakten, waren die maßgeblichen Auslöser der Rechtsstreitigkeiten.

Bereits im Mai 2019, direkt nach Abschluss ihres Volontariats, wurden die Vorgesetzten von Judith Brosel auf die laxe Einstellung der Reporterin gegenüber dem geltenden Presserecht und journalistischen Standards aufmerksam gemacht. Ein investigativer Reporter konfrontierte den SWR mit Hinweisen auf Manipulationen und falsche Tatsachenbehauptungen in Veröffentlichungen von Judith Brosel.

Statt die Vorwürfe zu prüfen, stellte sich SWR-Ressortleiter Adrian Peter schützend vor die Nachwuchsjournalistin. Alle Kriterien der journalistischen Sorgfaltspflicht seien eigehalten worden. Aus Gründen des „Rechercheschutzes“ wollte der erfahrene Reporter aber „keine Angaben zu Einzelheiten der Recherchetätigkeiten“ machen.

Dabei hätte Adrian Peter gute Gründe gehabt die Arbeitsweise seiner jungen Kollegin genauer zu hinterfragen. Judith Brosel hatte eine Reihe von Reportagen zu einem vermeintlichen Datenhändler veröffentlicht und diesem schwere Straftaten vorgeworfen. Im Zuge der Recherchen hatte sie mehrfach Interviewangebote des Unternehmers abgelehnt und dessen Stellungnahmen, die nicht zu ihren Recherchen passten, konsequent ignoriert. Auch die von Judith Brosel herbei fantasierten Straftaten erwiesen sich schnell als Luftnummern – ein durch die Recherchen der Reporterin ausgelöstes Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wurde eingestellt.

Man darf gespannt sein, wann dieser neuerliche GEZ-Medien-Skandal auch bei den großen Mainstream-Blättern ankommt…




Jetzt auch AfD-Bashing auf Kabel 1

Dieser Blog hat schon oft über die im staatlichen bzw. Regierungsauftrag unternommene Schleichpropaganda gegen die AfD berichtet. Gerade die „Öffentlich-Rechtlichen“ nutzen gerne ihre technischen Möglichkeiten aus, um Anti-AfD-Sticker gekonnt in Szene zu setzen.

Ein PI-NEWS-Leser machte uns jetzt darauf aufmerksam, dass auch die Privaten den Trend der Zeit wahrgenommen haben und nicht abseits stehen wollen. Ein Bekenntnis gegen rechts – und sei es nur mit frischer Farbe in die Sendung integriert – könnte irgendwann Journalisten vor staatlichen Schlägern und Autoanzündern schützen oder vor Werbeverlusten bei Zweifeln an der Treue zu links.

Kurzum, auch Kabel Eins hat sich jetzt in Episode 7 der Sendung „Achtung Kontrolle“ vom 9. Januar (18:55 Uhr) der Hetze der „öffentlich-rechtlichen“ Sender angeschlossen. Unser Leser schrieb in seiner Mail treffend an PI-NEWS:

Serie „Achtung Kontrolle“
In der Szene „Wochenmarkt“ gibt es eine Beschwerde beim Marktleiter.

– Der Marktleiter steht dabei „rein zufällig“ ungerührt vor einer Wand, an der „FCK AfD“ zu lesen ist.
– Die Sprühfarbe ist „rein zufällig“ tiefschwarz und sieht aus wie neu.
– „Rein zufällig“ bleibt die Kamera noch ein paar Sekunden so stehen, obwohl das Streitgespräch beendet ist und sowohl Marktleiter als auch Beschwerdeführer schon aus dem Bild verschwunden sind (wo Sendezeit doch angeblich so teuer ist).

Noch teurer wären natürlich ausbleibende Werbe-Aufträge oder Ärger mit Grünen, Linken und Antifa. Sie haben verstanden.

Kontakt:

Kabel Eins (Redaktion)
ProSiebenSat.1 Digital GmbH
Gutenbergstr. 3a
D-85774 Unterföhring
Tel: 089 / 9507 – 10
Email: zuschauerservice@kabeleins.de




Finale für das „Wahre Unwort des Jahres 2019“

Seit zwei Jahren führen die Freien Medien die Suche nach dem „Wahren Unwort des Jahres“ durch. Es bleibt spannend, welcher Begriff nun als dritter ausgezeichnet wird. 2017 war es „Köterrasse“, 2018 „Hetzjagden und Zusammenrottungen“. Bisher meldeten sich auf den Artikel vom 30. Dezember bei PI-NEWS 225 Leser und bei Journalistenwatch 97. Der Deutschland Kurier, der Jürgen Fritz Blog und Science Files haben die Aktion ebenfalls veröffentlicht.

Derzeit sind „Verschissmuss“, „Nazisau“ und „Umweltsau“ die Favoriten unserer Leser. Aber es gibt auch sehr kreative Neu-Nominierungen. Die Kommentare bei PI-NEWS und Journalistenwatch geben einen guten Einblick, mit welchen Begriffen der linksgrüne Mainstream im vergangenen Jahr um sich warf.

In diesem Jahr sind zwei neue Mitglieder zur Jury gestoßen: Lisa Licentia, bekannt für ihre entlarvenden Videos von Antifa-Demos, die sie auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht. Die 1993 in Würzburg geborene Mutter dreier Kinder lebt seit zwei Jahren in Nordrhein-Westfalen und ist dort aktiv unterwegs. So hat sie beispielsweise am vergangenen Sonntag ein entlarvendes Interview mit den „Omas gegen Rechts“ bei der linken Gegendemo zum Protest gegen den WDR wegen des „Oma-Umweltsau“-Skandals geführt (in ihrem Livestream von Minute 11:18 bis 17:30 zu sehen).

Michael Klein ist Redakteur des renommierten Blogs ScienceFiles, der lange vor den Freien Medien die Idee für ein alternatives „Unwort des Jahres“ hatte und freundlicherweise zugestimmt hat, die Veranstaltungen zusammenzulegen.



Dazu kommen die altbewährten Jury-Mitglieder Matthias Matussek, preisgekrönter Journalist, früher u.a. bei Spiegel, Stern und WELT, Jürgen Fritz, Betreiber des politisch-philosophischen Blogs Jürgen Fritz Blog, Thomas Böhm von Journalistenwatch, Hanno Vollenweider, Chefredakteur des Autorenblogs „Die Unbestechlichen“ und PI NEWS-Autor Michael Stürzenberger. Ausführlichere Personenbeschreibungen mit Fotos bei Journalistenwatch.

Bis zum 8. Januar kann jeder Leser noch seine Vorschläge zum „Wahren Unwort des Jahres“ durchgeben. Unter den Einsendungen des Sieger-Begriffes und unter den Nennern von Neu-Nominierungen wird jeweils ein Buch des Buches „Wir sind noch mehr – Deutschland in Aufruhr“, verlost.




Weihnacht 2019: Christenverfolgung nimmt dramatisch zu

Von ALSTER | Während die Verfolgung von Christen 2019 weltweit stark zugenommen hat, und sie gerade an Weihnachten in vielen, zumeist islamischen, Ländern um ihr Leben fürchten müssen, werden hierzulande die Emotionen für ihre Verfolger und Mörder geweckt.

Medien und die vermeintlich verfolgten Uiguren und Rohingyas

Bis in den Dezember hinein berichtete die Medien wochenlang ausschließlich über die vermeintlich verfolgten islamischen Minderheiten der Uiguren und Rohingyas. Dabei werden die Hintergründe systematisch ausgeblendet, denn sowohl China als auch Myanmar führen seit Jahren einen Anti-Terror-Kampf gegen Korangläubige, die immer wieder schreckliche Attentate begehen. 2014 verübten die uigurischen Mohammedaner mehrere grausame Anschläge mit über 170 Toten. In der Provinzhauptstadt Kunming griffen sie am 1. März wahllos Reisende in der Bahnhofshalle an, sie zerhackten, wen sie nur konnten.

Wie ihre Glaubensbrüder, die Uiguren, sind die moslemischen Rohingyas gegen die „Ungläubigen“ im buddhistischen Myanmar korangemäß mit Gewalt und Terror vorgegangen. Es handelt sich um eine ostbengalische Volksgruppe, die in Myanmar eingedrungen ist und sich seit einem knappen Jahrzehnt Rohingya nennt. Die Manipulation der Medien ist groß. Westliche Medien haben in ihren Berichten verschwiegen, dass die islamische Untergrundarmee Arakan Salvation Army (ARSA) der Rohingya mit hunderten Terroristen zeitgleich 30 Polizeistationen und Kasernen angriff. Die Konflikte der Uiguren und Rohingyas wurzeln in dem Befehl an alle Muslime, die „Ungläubigen“ zu besiegen und im Ernstfall zu töten, um einer angestrebten Weltherrschaft des Koran und der Scharia willen.

Habeck, das Klimageld und die Kinderlein von Lesbos

Der Co-Vorsitzende der Grünen Robert Habeck hat rechtzeitig und medienwirksam zur Weihnachtszeit eine sofortige Nothilfe für das völlig überlastete Griechenland mit den überfüllten Migrantenlagern gefordert (PI-NEWS berichtete). „Holt als erstes die Kinder raus“, so Habeck, „es sind viele zerbrechliche kleine Menschen.“ Der Autor Ramon Peymani bringt es auf den Punkt. Sachlich kann keiner mehr argumentieren.

„Nun sind die Klimapakete mit den enormen Verteuerungen und Steuererhöhungen unter Dach und Fach, und den Urhebern des Gesellschaftsumbaus kann es nicht schnell genug gehen, sich wieder dem eigentlichen Ziel ihrer Anstrengungen zuzuwenden, der Ansiedlung und Alimentierung „neuer Bürger“… „Deutschlands Bürger sollten endlich der Tatsache ins Auge sehen, dass es weder um die Rettung des Klimas noch um die Rettung verfolgter Menschen geht.“

Der hypermoralisierende Heribert Prantl und die Weihnachtsgeschichte

Aber keiner kann so grausam salbungsvoll und geschwurbelt die Emotionen wecken und das schlechte Gewissen ankurbeln wie Heribert Prantl, Kolumnist der „Süddeutschen Zeitung„. Er spricht vom Verrat an den europäischen Idealen, Europa(!) sei ein Raum der exzessiven Unbarmherzigkeit und der Gnadenlosigkeit, wenn es nicht die „Flüchtlinge“ auf Lesbos rettet.

Die europäischen Regierungen, die sich der Hilfe verweigern, sind nicht viel besser als der König Herodes in biblischen Zeiten, der die Kinder hat umbringen lassen.

Die Schlepperhelfer „Sea-Watch“, „Sea-Eye“ und „Ärzte ohne Grenzen“ würden es sein, die das gute Europa repräsentieren. Für ihn kämen die Heiligen Drei Könige heute im Rettungsboot, und der Stall zu Bethlehem – er stünde heute auf Lesbos. Für den Hypermoralisten ist Weihnachten, wenn „Flüchtlinge“ gerettet werden.

Eine gänzlich andere Sprache spricht Viktor Orban in Sachen Europa und als einsamer Verteidiger der verfolgten Christen. Vom 26.-28. November fand die 2. Internationale Konferenz zur Christenverfolgung in Budapest statt. Orbán sieht in der Christenverfolgung nicht nur eine humanitäre Krise, sondern eine „organisierte Gewalt gegen eine ganze Kultur, auch hier in Europa.“ Vor allem die Akzeptanz unbegrenzter Massenimmigration in Europa nannte er eine „Zeitbombe“. „Die einzige Lösung für Europa ist, seine christliche Identität wieder zu entdecken.“

Das Jahr 2019 war ein blutiges Jahr für Christen. Wo Christen am meisten verfolgt werden. Um im Deutschland des Jahres 2019 Emotionen für Verfolgte und Ermordete zu wecken, kommt es darauf an, wer verfolgt und ermordet wird, und wer verfolgt und ermordet. Ein Rassismus der feineren Art.




Redaktionsnetzwerk Deutschland entschuldigt sich bei Dieter Nuhr

Von LUPO | Das  „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND), Teil des riesigen SPD-Medienimperiums mit einer Reichweite von sieben Millionen Lesern und die dazu gehörenden „Kieler Nachrichten“ mussten sich bei Dieter Nuhr entschuldigen. Der Vorwurf: Nuhr habe Greta Thunberg mit Stalin und Hitler verglichen. Der 59-jährige Kabarettist reagierte sauer: „Es ist kein Wunder, dass solche Medien in der Bevölkerung dramatisch an Vertrauen verlieren“.

Schon länger steht Nuhr unter strenger Beobachtung von journalistischen Blockwarten. Es scheint, als warte man nur darauf, ihn als Judaslohn-Verächter abzuschießen. Nun wähnten eifrige Journo-Kämpfer gegen rechten Hass und rechte Hetze, den Satirestar bei einem Auftritt im hohen Norden auf frischer Tat ertappt zu haben.

Den „Kieler Nachrichten“ war online zu entnehmen, dass „Nuhr erneut gegen Greta Thunberg schießt“. Er würde behaupten, „Gretas Fundamentalismus würde mehr Not und Elend verursachen, als der Kampf gegen Klimawandel durch Forschung und Innovationen.“ Und weiter: Nuhr würde Greta mit den Folgen der Ideologie Hitlers oder Stalins in Verbindung bringen.

Das RND (Eigenbeschreibung: „Das RND steht für hochwertigen, zeitgemäßen Journalismus in einem smarten Mix aus exklusiven Nachrichten, intelligent aufbereiteten Themen und lesenswerten Autorenstücken“) sprang gierig auf den Zug und übernahm den Fake ohne Wahrheitscheck.

Nuhr wehrte sich daraufhin auf Facebook: „Frei erfunden, unwahr, völlig irrsinnig!“ Und sprach Klartext: „Andere Zeitungen (gemeint ist wohl RND, d.Red) schreiben die gezielten Falschinformationen der Kieler Nachrichten, die erkennbar dem Ziel größtmöglicher Aufmerksamkeit und damit erhöhter Klickzahlen dienen, kritiklos ab. Auch ihnen ist offensichtlich die Reichweite im Netz wichtiger als verantwortungsvoller Journalismus.“

Bingo, das hatte gesessen! Die „Kämpfer gegen Hass und Hetze“ selbst aktive Fake-Hetzer? Hinzu kam, dass im Netz massiv an der Richtigkeit der Vorwürfe in den SPD-Medien gezweifelt wurde. Die Kieler Nachrichten knickten zuerst ein und entschuldigten sich bei Nuhr. Es habe „missverständliche Formulierungen in der Rezension gegeben“. Der Online-Beitrag wurde gelöscht. Das RND zog ebenfalls kleinlaut den Schwanz ein und hängte sich dran.




Die erforderliche Entnazifizierung der Medien

Von WOLFGANG PRABEL | Es ist ziemlich genau 30 Jahre her, daß ein Arbeitskollege äußerte, daß eine Entnazifizierung unumgänglich sei. Es war pikanterweise der Mann einer Sozialdemokratin der ersten Stunde, der das damalige SPD-Medienmonopol reformieren wollte.

Bereits im Frühsommer 1990 begann das Ferkelrennen von Staatsicherheit und Partei in die Nomenklatura der neu zu bildenden Dresdner, Erfurter, Potsdamer, Magdeburger und Schweriner Ministerien. Man kannte ja so einige Leutchen. Nicht alle waren überzeugte Sozialisten gewesen, viele waren Fachleute, die wegen der damit verbundenen Vorteile in der Partei waren. In den 60ern hatten wir zum Beispiel einen Nachbarn, der in die SED eingetreten war, damit sein Sohn studieren konnte. Er zeigte mir immer ganz stolz die Bilder, die ihn mit Hermann Göring auf der Jagd zeigten. Hitler hatte nach der Machtergreifung Neueintritte für einige Jahre unterbunden, um den übelst grassierenden Karrierismus zu dämpfen, bei Ulbricht und Honecker war eine Kandidatenzeit von einem Jahr vorgeschaltet, praktisch als Prüfung, ob sich der Eintrittswillige auch linientreu verhielt und nicht zuviel revolutionäre Ungeduld aufgestaut hatte. So eine tropfende Kerze wie Kevin hätte damals keine Chance gehabt.

Ich hatte einen Onkel – einen Lehrer – der dreimal eingetreten war, einmal ausgetreten und einmal ausgeschlossen. Sowas gab es auch. Er war für die Dauermitgliedschaft eigentlich nicht prinzipienlos genug. Ein Ole Bienkopp, ein querköpfiger Selbsthelfer wie aus dem gleichnamigen Roman von Erwin Strittmacher entsprungen. Er bat mich vielfach um Ernstaufbringung und schenkte mir krebsrote Bücher, vor allem um meine politisch gemäßigten Eltern zu ärgern. Ich konnte die Schinken als geborener Anarchist und Reaktionär einordnen, sie halfen mir beim Lesenlernen. Der Weimarer Geheimrat von Goethe hatte die Parole ausgegeben, daß man aus den Steinen, die einem Andere in den Weg legen, immer auch Schönes bauen könne.

Worüber ich nach 1990 schwer enttäuscht war: Daß die Medien nicht ausgemistet wurden. 1990 schrieb ich kleinere Artikel für die Thülazet und war öfter mal im Haus unterwegs. Es war die Zeit, als die Zeitung der LDPD weggenommen wurde und nach dem Westen an die WAZ-Gruppe verkauft. Die Redakteure waren gerade erst aus den Fesseln der Zensur befreit worden, um nun in die babylonische Gefangenschaft der Wessis zu geraten. Der Ton im Haus war räudig, weil nicht alle sich das gefallen ließen. Zwischen den Westzugängen und der Altmannschaft rauchte es. Der neue Eigentümer hatte bei der Neuausrichtung des Blatts ganz andere Interessen, als der Leser. Es wurde sofort von liberal auf grün getrimmt, eine Ausrichtung, die zahlreiche Abonnenten kostete. Der Leser hätte sich auf eine transparente Aussortierung der Stasi gefreut. In der Folge wurden die Medien immer wieder durch Stasiskandale erschüttert.

Was im Osten nicht passierte, blieb auch im Westen aus. Die SED hatte für teure Devisen tausende Einflußagenten in den Westmedien etabliert, die unbehelligt und unentdeckt blieben und weiter gegen den Kapitalismus und die Deutsche Einheit hetzten. Die Deutschland abschaffen wollten, so wie sie schon die DDR abgeschafft hatten, freilich ohne es zu wollen. Eine eifrige Hetzgenossin wie Carola Wille schaffte es an die Spitze der ARD, Maybrit Illner führt einen ZDF-Stuhlkreis. Ein neues rotes Highlight ist der Verkauf der Berliner Zeitung (BZ) an die Staatsicherheit. Eigentümer ist jetzt ein Spitzel mit einem langen Bart. Man sollte mal dran ziehen, um zu sehen ob er echt ist – oder wie bei nordkoreanischen Agenten üblich – angeklebt.

1982 war ich mal in Ostberlin. Da wurde auf den U-Bahnsteigen Wandwerbung für die BZ gemacht. Ein Berliner sitzt auf dem Frisörstuhl und liest die BZ. Ein Frisör bereitet ihn auf die Rasur vor, sieht dabei auch interessiert in die Zeitung und pinselt wegen der Ablenkung das ganze Gesicht seines Kunden voll Rasierschaum. Der Kommentar eines Urberliners damals: „Der BZ-Leser wird eingeseift“. Nun schon wieder mal.

Es ist an der Zeit die Medien zu entnazifizieren. Dreißig Jahre zu spät, aber besser als garnicht. Die Sache ist dringlich, weil die Medien nicht mehr der Marktwirtschaft gehorchen, sondern zwangsfinanzierte Staatsmedien sind. Neuerdings werden auch die Zeitungen staatlich durchgehalten. Der letzte Rest der Pressefreiheit ist weg. Der Bundestag hatte am Donnerstag ein Subventionspaket von 40 Mio € aus dem Haushalt für Arbeit und Soziales bereitgestellt, um die Zeitungszaren noch gefügiger zu machen.


(Im Original erschienen auf prabelsblog.de)




Staats-Knete für die geneigte Presse

Von LUPO | Ihren besten Lobbyisten hat das SPD-eigene Medienkonsortium im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin an der Quelle sitzen.  Dort hat gerade Minister Hubertus Heil (SPD) 40 Millionen Euro für die deutsche Presse locker gemacht. Davon profitieren auch zahlreiche Tageszeitungen und Anzeigenblätter der dahinsiechenden Sozialdemokratie. Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt.

In Hinterzimmermanier hat der Haushaltsausschuss am Donnerstag die Millionen zunächst mit einem Sperrvermerk versehen. Eigentlich hatten sich die Verleger Finanzspritzen von über 600 Mio Euro erhofft, aber was nicht ist, kann ja noch kommen. Voraussichtlich Ende November soll der Bundestag endgültig den warmen Regen an die Staatsverlautbarungsstellen absegnen, denen genervte Leser in den vergangenen Jahren wegen einseitiger Berichterstattung in Scharen davongelaufen sind. Mit der Staatsknete droht eine weitere Alimentierung und Abhängigkeit der deutschen Presseorgane vom Staat.

PI-NEWS hatte bereits am 9. November Alarm geschlagen über den sich abzeichnenden Coup zwischen Verlagen und Politik.  Er zeigt erneut ein Stück aktuelles Deutschland außer Rand und Band. Denn was soll man zuerst beklagen: die Unverfrorenheit eines Ministers Heil, der trotz offensichtlicher politischer Befangenheit seinen Genossen Steuergeld zuschustert?  Das skandalöse Darüberhinwegsehen der Politik, die dreiste Drohung  der Verlage, die Zeitungszustellung in wirtschaftlich uninteressanten ländlichen Gegenden einzustellen, wenn es kein Bakschisch gibt?

Oder die Ohnmacht von Lesern, die einerseits von den Verlegern als Geisel genommen werden und andererseits erkennen müssen, dass die Kündigung von Abos nicht die Verlage und Redaktionen zum Einlenken zwingt, weil die Verluste vom Staat wieder ausgeglichen werden. Wenn auch durch die Hintertür in Form von millionenschweren Subventionen für Zustellkosten.

Die freien und staatsfernen Medien können von solch staatlicher Zuwendung in klingender Münze oder politischer Anerkennung nur träumen. Sie sind die ungeliebten Kinder der Meinungsfreiheit in Deutschland, Bastarden gleich, die nicht gehätschelt, sondern verleugnet und bekämpft werden müssen. Mit Gesetzen wie dem NetzDG und seiner geplanten Verschärfung, mit Denunziation und Vorwürfen der Verbreitung von angeblichem Hass und Hetze, mit staatlicher Drangsalierung und rechtlicher Verfolgung.

Ihre Redaktionen funktionieren für einen Bruchteil der Aufwendungen des medialen Mainstreams, gleichwohl sind sie oftmals  investigativer, journalistisch hungriger, kritischer, kreativer  und damit letztlich informativer als ihre satten Kollegen vom Mainstream. Ihr Lohn ist vor allem der stetig steigende Zuspruch.

Mit medial unabhängigen Freigeistern lässt sich aber kein Staat machen. Sie müssen deshalb gesellschaftlich ausgegrenzt, wirtschaftlich ausgetrocknet, wenn möglich staatlich verfolgt und sanktioniert werden. Altparteienkartell und Staat setzen nicht auf das freie Spiel der Kräfte in der Meinungsfreiheit, sondern  auf journalistische Planwirtschaft.

Das bedeutet: der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger wird auf weitere Subventionen pochen, die GroKo wird liefern. Bis zur vom Steuerzahler zwangsfinanzierten Tageszeitung ist es kein großer Schritt mehr. ARD und ZDF lassen schon mal grüßen.