Buchtipp

Michael Klonovsky: Die neuesten Streiche der Schuldbürger

Sicher: Es ist zum Heulen, was die dümmste Politikergeneration der Nachkriegsgeschichte mit Deutschland anstellt. Sie macht aus dem Land der Dichter und Denker, der Erfinder und Ingenieure einen Flecken Erde, der von Schulschwänzern, Denunzianten der Sorte Haldenwang und Willkommensbesoffenen verunstaltet wird.

Man kann all dies nur noch mit Spott, Häme und Ironie ertragen. Der ungekrönte Meister darin ist der Publizist Michael Klonovsky. Ungekrönt ist er aber nur deshalb, weil im besten Deutschland, das Merkel und Steinmeier je kannten, kritische Schriftsteller eben keine renommierten Preise mehr erhalten.

Das sei jedoch nur nebenbei erwähnt, denn auch ohne Auszeichnungen ist es ein Genuss, dem Feuerwerk an klugen und bissigen Notizen zusehen zu dürfen, das Klonovsky in seinem aktuellen Buch „Die neuesten Streiche der Schuldbürger“ abbrennt.

Eine Kostprobe gefällig? Über die wackeren „Kämpfer*innen gegen rechts“ schreibt er, man würde von ihnen „nicht einmal die Nasenspitze sehen, wenn sie Nachteile davon hätten“. Klonovsky widmet sein Buch übrigens allen Gefallenen des Kampfes gegen Rechts.

Diese „Helden“ sind es, die unser Land „in eine von Genderbeauftragten und Politologen geprägte Bananenrepublik“ verwandeln. Doch was werden sie einst hinterlassen? Klonovsky notiert dazu: „Im Kaiserreich herrschte deutlich weniger Vielfalt als in Merkeldeutschland. Außer an Nobelpreisträgern.“

Doch selbst das mit der Vielfalt lässt sich bezweifeln: Denn wer weder der „Merkeltreuen Volksfront“ noch der „Volksfront der Getreuen Merkels“ angehöre, habe es schwer in diesem Land. Das bekommt sogar das Grundgesetz zu spüren, über das Klonovsky schreibt: Es müsse „so lange geändert werden, bis es keine verfassungsfeindlichen Stellen mehr enthält“.

Außerdem stellt sich ja neuerdings die Frage, ob es wirklich bis ins kleinste Detail in gendergerechter Sprache verfasst ist und ob nicht die Anliegen der Klimajugend zu kurz kommen. Wer sich darüber nicht nur empören möchte, sondern zwischendurch auch einmal über so viel Unsinn lachen kann, sollte den finalen Acta diurna-Band von Klonovsky auf jeden Fall zur Hand nehmen. Allen anderen ist eh nicht mehr zu helfen.

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Spiegel-Redakteur: Die Zeit der Neutralität ist vorbei

In der amerikanischen Serie „The Man in the High Castle“ haben Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA besetzt. So etwas nennt sich Dystopie oder Alternativgeschichte.

Warum haben sie eigentlich nicht die Marxisten alternativ den Kalten Krieg gewinnen lassen? Vielleicht, weil das so alternativ gar nicht wäre?

Soeben verkündet der Spiegel, dass ein führendes – wohin eigentlich? – Medium in Übersee die Zeit des traditionellen Journalismus für beendet erklärt hat. Der Journalismus neuen Typs beginnt.

So richtig neu ist diese Art von Journalismus freilich nicht; die deutschen Wahrheits- und Qualitätsmedien haben die altmodische Trennung von Nachricht und Kommentar erst zögerlich und inzwischen mehrheitlich überwunden, man muss also nicht einmal meiner Alterskohorte angehören und in der Ehemaligen geboren sein, um sich in vertrauter journalistischer Behandlung zu empfinden. Zu wähnen? Zu wissen.

Wie gesagt: Ich komme aus der DDR, ich komme aus der Zukunft. Deshalb weiß ich auch, wie’s ausgehen wird. Aber wie mich eine fortschrittliche Pädagogik belehrt, soll man die Kleinen ihre Erfahrungen selber machen lassen, auch wenn sie sich womöglich schwere Verletzungen zufügen.

(Gefunden bei Michael Klonovsky)




Klonovsky: Linke Ideologie führt unweigerlich zu Antisemitismus

„Der wachsende Antisemitismus hat so viel mit der AfD zu tun wie Fieber mit dem Thermometer“, so der ehemalige Focus-Journalist Michael Klonovsky in seiner Rede am 27. Februar im Rahmen des Vortragsabends der AfD „Das antisemitische Israelbild in deutschen Medien“ (siehe PI-NEWS-Interview mit Klonovsky) im Düsseldorfer Landtag. Der Publizist erklärt, warum linke Ideologie zwangsläufig in Antisemitismus endet. Seine Prognose: „Man wird die Juden wieder hassen. Diesmal nicht, weil sie überall verstreut, sondern weil sie in einem eigenen Staat leben. Aber sie werden Verbündete überall auf der Welt finden – vor allem in jenen Kreisen, die man heute rechtspopulistisch nennt.“




„Rechtspopulistische Parteien wie AfD solidarisieren sich mit Israel“

Am Donnerstag fand im NRW-Landtag in Düsseldorf vor ca. 130 Zuschauern ein Vortragsabend der AfD-Fraktion unter dem Titel „Das antisemitische Israelbild in deutschen Medien“ statt (siehe PI-NEWS-Hinweis im Vorfeld). Eine längst überfällige Veranstaltung, denn bekanntlich erfahren Leser deutscher Zeitungen erst weit unter tendenziösen Überschriften wie „Palästinenser sterben…“ oder „Israel übt Vergeltung…“ von vorangegangenen Attacken der Hamas.

Als Hauptredner war der Münchner Publizist, Buchautor und Redenschreiber von Alexander Gauland, Michael Klonovsky, angereist, der die subtil antisemitischen Tendenzen der deutschen Medien in gewohnt scharfzüngiger Weise sezierte (das Video seiner Rede folgt am Samstag). Anschließend hatte PI-NEWS die Möglichkeit zu einem Interview mit Klonovsky, in dem der frühere Focus-Redakteur den Vorwurf linker Staatsmedien, die AfD sei antisemitisch, widerlegte.

„Man muss das quasi als eine Art Tourette-Syndrom nehmen. Vielleicht haben sie auf den Tastaturen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus usw. mit drauf – sie haben nur noch nicht gemerkt, dass diese Taste nicht greift.“ Die AfD sei eine rechtspopulistische Partei und rechtspopulistische Parteien solidarisieren sich mit Israel.

Auf die Frage, warum die deutsche Bundesregierung nicht Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt, verweist Klonovsky auf den hohen muslimischen Wähleranteil in Deutschland und auf die Kungelei mit arabischen Staaten. „Mit Israel verbinden viele Deutsche sowas wie Scham oder Schuldvorwürfe. Da geht man als Politiker doch lieber mal zu einem vernünftigen iranischen Diktator, wo man mal ablästern kann“, so Klonovsky gewohnt ironisierend.

Und auch die vielen von Deutschland unterstützten UN-Resolutionen gegen Israel seien eine Folge dieses subtilen Antisemitismus. Warum wird dieses Abstimmungsverhalten nicht viel mehr von den Medien skandalisiert? Klonovsky sarkastisch: „Naja, der Skandal ist ja der Staat Israel. Es ist ein böser rechter Staat und die guten Juden sind die toten Juden, weil man sie in Stellung bringen kann gegen die schlimmen deutschen Rechten.“

Und schließlich: „Aber das ganze jüdische Narrativ zerfällt. Das Judentabu ist ja bald vorbei. Je mehr Araber hier sind, die sich öffentlich austoben können gegen Israel und je mehr diese doch von Feigheit dominierte deutsche Öffentlichkeit sich darauf einlässt, desto legitimer wird es sein, auch wieder Judenwitze zu machen.“




Klonovsky: Ich komme aus der DDR, ich komme aus der Zukunft!

Diesen Vortrag des Publizisten und Schriftstellers Michael Klonovsky vom 30. Oktober in Mainz zum Thema „30 Jahre Mauerfall“ sollte man sich, besonders wenn man in der DDR aufgewachsen ist, unbedingt komplett ansehen. Klonovsky, der in Schlema im Erzgebirge geboren wurde, ist einer der führenden intellektuellen Köpfe unseres Landes.

Der 57-Jährige wirft nicht nur als Zeitzeuge, sondern auch als Publizist („Acta Diurna“) und scharfzüngiger Autor einen interessanten Blick auf die DDR und sieht ansatzweise Parallelen zu heute.

„Der Anlass dieser Rede ist ein froher, ein elendes Regime ist vor 30 Jahren zusammengebrochen“, betont Klonovsky, der sich allerdings mit Kritik an den heutigen Zuständen nicht zurückhielt: „Was mich persönlich am meisten an damals erinnert, das ist der Gesinnungsdruck, das ist die alltägliche moralische Erpressung.“

Und weiter: „Das ist die Welt der zwei Zungen: eine für daheim, eine für die Öffentlichkeit. Ich bemerke es jedes Mal, wenn mich meine Kinder irgendetwas Politisches fragen, worüber in der Schule gesprochen wurde bzw. gesprochen wird. Ich bin schließlich schon in frühester Jugend darauf dressiert worden, dass es besser ist, wenn andere nicht von meiner Sicht der Dinge erfahren. Ich komme aus der DDR, ich komme aus der Zukunft.“




Michael Klonovsky über einen Moslem und sein „Leiden“ in Deutschland

„Muslime, sei stolz!“ ruft ein Tagesspiegel-Gastbeiträger ins Land. Wer bislang meinte, dass viele unserer muslimischen Mitbürger gerade mit Stolz hinreichend versorgt seien, am Ende sogar noch ausreichender als mit Gründen dafür, spitze also die Ohren. „Angst vor dem Islam zu haben, entspricht dem deutschen Zeitgeist und führt zu Hass oder Überheblichkeit“, steht über dem Artikel. Es sei „endlich Zeit, sich zu wehren“.

Angst führt zu Überheblichkeit? Na was denn sonst! Deswegen blickten unsere Uraltvordern immer ein bisschen von oben herab auf Mammut, Höhlenbär und Säbelzahntiger. Auch aus dem Boxring kennt man dergleichen, Mike Tyson etwa wurde von seinen Kontrahenten stets mit äußerster Herablassung behandelt; kein Wunder, dass er durchdrehte und sie oft schon in der ersten Runde ausknockte.

Der Autor des Kommentars, Walid Nakschbandi, ist ein – ich hoffe, ich schreibe jetzt nichts Falsches – aus Afghanistan stammender Deutscher, „Produzent und Manager“ (Wikipedia) bei Holtzbrinck, abgebrochener Jurist und vollendeter Politikwissenschaftler. All das bemerkt der Leser seines Textes sofort. Die thymotische Beschwörung hebt an mit einem Ländervergleich: Einige Tage vor Beginn des Ramadan habe die südafrikanische Supermarktkette „Pick n Pay“ in ihren Läden Plakate aufgestellt, auf denen stand: Wishing all our Muslim customers well in the Holy Month of Ramadan. „Für die meisten Kunden, die in diesen Tagen neben mir durch die Regale schlenderten, war das eine selbstverständliche, respektvolle Geste gegenüber einer von vielen Religionsgruppen im Land. Für mich war es mehr. Ein Anlass, über meine Heimat Deutschland nachzudenken. Und ihren Umgang mit Muslimen.“ (Woher der Mann weiß, was „die meisten Kunden“ so denken? Na das spürt man doch!) Spontan habe er sich gefragt, ob Deutschlands Supermarktketten auch auf eine solche respektvolle Idee kommen würden. „Wohl eher nicht. Deutschland ist für seine Technik, die Motoren und die Pfennigfuchserei bekannt, aber nicht als Mutterland der Sensiblen, Empathischen und Einfühlsamen“, als welches bekanntlich Afghanistan gilt, knapp vor Pakistan.

In Rede steht also die deutsche Unwillkommenskultur bzw. Willkommensunkultur. Schon bei dreißig Milliarden Euronen pro Jahr für die seit 2015 neu Hereingeschneiten beginnen die Pfennigfuchser zu maulen oder gar AfD zu wählen. Aber eines wahrscheinlich gar nicht mehr fernen Tages wird das deutsche Sozialsystem so kaputt sein, dass diese nur steuerlich erzwungene Empathie endet, dann schauen wir, wie es mit der authentischen Einfühlsamkeit vice versa weitergeht. Hadmut Danisch, der sich der Glossierung dieses begnadeten Textes auf seine bekannt sensible Art angenommen hat, weist darauf hin, dass es in Südafrika kein Sozialsystem gibt. Davon abgesehen, dass die Medien hierzulande ihre verbliebenen Konsumenten von Jahr zu Jahr immer mehr mit Ramadan-Berichten erfreuen – und, was mich betrifft, den Appetit auf Wein, Meeresfrüchte und Schweinefleisch schon mittags prachtvoll aufblühen lassen –, würde ich deshalb folgende Spielmodusänderung vorschlagen: Deutschland fährt die Sozialleistungen für muslimische Migranten auf südafrikanisches Niveau herunter, im Gegenzug übernehmen alle deutschen Supermarktketten die Wishing well-Kampagne von „Pick n Pay“. Deal?

„Dem Zeitgeist entspricht es eher, vor ‚dem Muslim‘ Angst zu haben“, fährt Nakschbandi fort. „Schließlich könnte er jederzeit in der Fußgängerzone sein Messer zücken oder mit seinem Sprengstoffgürtel um den Bauch ‚Ungläubige‘ in die Luft jagen oder ‚unsere‘ deutschen Frauen vergewaltigen.“  [..]

„Gegen die ‚German Angst‘ sind Muslime scheinbar machtlos, nein, schlimmer noch, sie sind ihr ausgeliefert“, setzt unser Feindbild-Designer seinen aggressiv-larmoyanten Schmähtext fort. „Dabei haben hier auch vor der sogenannten Flüchtlingskrise viele Millionen Muslime friedlich gelebt. Die meisten von ihnen hießen damals nicht nur im deutschen Gossenjargon ‚Kümmeltürken‘ oder ‚Muselmänner‘. Sie waren zum großen Teil Gastarbeiter, die den deutschen Wohlstand und das Wirtschaftswunder realisierten.“ [..]

Die Behauptung, Gastarbeiter hätten einen Anteil am „Wirtschaftswunder“, ist eine Propagandalüge. Es mag freilich sein, dass sie bald den Weg in die Schulbücher findet, denn wir sind ja „kultursensibel“ (= feige) und wollen „niemanden ausgrenzen“.

(Den ganzen Text kann man auf Michael Klonovskys acta-diurna lesen.)




Michael Klonovsky über verkehrte Flaggen und staatliche Doppelmoral

„Am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, hingen vor einer Polizeistation in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) die Deutschland- und die Hessenflagge verkehrt herum – und das stundenlang. Deswegen ermittelt nun das Fachkommissariat für Staatsschutzdelikte, denn die Flaggen wurden vermutlich absichtlich falsch aufgehängt. Die verantwortlichen Beamten wurden inzwischen versetzt“, meldet, neben vielen anderen Medien, die hier viel zu selten zitierte Webseite Osthessen News. „Eine verkehrt herum aufgehängte Flagge kann im schlimmsten Fall bedeuten, dass man das Land verachtet. Im Raum stehen eine Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole sowie Volksverhetzung“, klärt das Portal seine Leser weiter auf.

Wenn sich Jakob Augstein vor laufender Kamera in eine Deutschlandfahne schneuzt, wenn die Kanzlerin einem Bundesminister indigniert die Landesfahne aus der Hand pflückt und am Bühnenrand entsorgt, wenn fidele Linksfaschos während der Fußball-WM alles Schwarzrotgoldene von privaten Autos abreißen, sind das Äußerungen eines weltoffenen Postnationalismus.

Wenn eine Bundestagsvizepräsidentin auf einer Demo mitläuft, der ein Transparent mit der Aufschrift „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ vorangetragen wird, ist das spielerischer Umgang mit der Zumutung einer Identität. Aber wenn „rechte“ Motive in Frage kommen oder unterstellt werden können, und das obendrein noch am eigentlichen deutschen Nationalfeiertag, dann bekommen die Drecksfarben der Scheißnation auf einmal etwas Sakrosanktes, und das Delikt der „staatsfeindlichen Hetze“ ersteht aus seiner realsozialistischen Gruft. (Weiterlesen bei Michael Klonovskys acta diurna.)




Klonovsky: Diskriminierungsgeplärr, Manipulation und staatlicher Druck

Die Zeit schlägt Alarm: „In ihrer Selbstdarstellung auf You Tube und Instagram orientieren sich junge Frauen und Mädchen weitgehend an veraltet anmutenden Rollenbildern. Das ist das Ergebnis mehrerer repräsentativer Studien zu Geschlechterdarstellungen in den sozialen Medien, die die von Schauspielerin Maria Furtwängler und ihrer Tochter Elisabeth gegründete Stiftung MaLisa in Auftrag gegeben hat. Die Geschlechterdarstellungen in den erfolgreichsten YouTube-Kanälen basieren den Studien zufolge zudem auf althergebrachten Stereotypen.“

Reichlich veraltet anmutende weibliche Rollenbilder sind seit einigen Jahren in Deutschland tatsächlich en vogue, das stimmt. Einwanderer aus einer speziellen Weltgegend betrachten Frauen als ihr Eigentum, auch diejenigen, die sie eben erst in der Disco oder auf dem Schulhof geschossen haben; die maskuline Polygamie wird Schritt für Schritt legalisiert, und der deutsche Steuerzahler darf die mit einer gewissen Folgerichtigkeit daraus enstehenden fidelen Großfamilien alimentieren; immer mehr weibliche Köpfe verschwinden unter Kopftüchern oder kompletteren Verhüllungen; minderjährige Mädchen werden neuerdings auch hierzulande zwangsverheiratet; hunderte Zwangsbeschneidungen von Mädchen finden inzwischen jährlich im einstigen Stammland der Aufklärung statt. Außerdem diskriminieren politische Hinterwäldlerinnen wie Justizministerin Barley und SPD-Chefin Nahles andere Frauen, indem sie unterstellen, sie seien zu dämlich, um ohne Quoten an gute Jobs zu kommen.

Aber das meint die feministisch bewegte Milliardärsgattin Furtwängler natürlich nicht, sie stößt sich vielmehr daran, dass hier „das Frauenbild der Fünfzigerjahre gefördert“ werde, also der deutschen Fünfzigerjahre, der Spätausläufer des sexistischen europäischen Mittelalters, eine bleierne Zeit, als man noch an Geschlechtsunterschiede bzw. Geschlechterrollen glaubte statt an die freie Wahl seines Geschlechts, und juvenile Blondinen sich reiche ältere Männer angeln mussten, um eine Filmkarriere hinlegen zu können.

„Auch in Musikvideos, die heute überwiegend über You Tube konsumiert werden, werden Frauen den Angaben nach noch immer mehrheitlich sexy und passiv inszeniert“, ächzt die Zeit-Autorin, zu deren Gunsten wir mal annehmen, dass sie sich aktiv unsexy inszeniert.

„Wenn man sieht, dass die Frauen auch in den Medien, die hauptsächlich von Jugendlichen konsumiert werden, nur ein Drittel der Protagonistinnen und Protagonisten stellen, muss man sich fragen, was mit den Strukturen nicht stimmt“, meint wiederum Frau Furtwängler, schreibt die Zeit. Dass mit den Strukturen etwas nicht stimme, wenn irgendwo zu wenige Frauen vertreten sind: Dieses Mantra kennt man inzwischen zur Genüge, und zumindest die „Tatort“-Mädels haben es geschafft, ihre numerische Gleichstellung durchzusetzen, auch wenn in der tristen Realität Kommissarinnen eher die Ausnahme sind. Nochmals: Die Maid mit dem erlauchten Namenspedigree spricht von Youtube und Instagram – „nach Angaben der Stiftung MaLisa wurden für die Studie der Universität Rostock und der Filmuniversität Babelsberg 1.000 YouTube-Kanäle analysiert, 2.000 Videos untersucht und 14 YouTuberinnen in Interviews zu ihrer Sicht auf die Branche befragt“ –, also von zwei online-Plattformen, deren angeblich „nicht stimmende“ Struktur darin besteht, dass jeder dort freien Zugang hat, wo also die völlige Freiheit der Selbstdarstellung herrscht. Und das passt Quotenforderern und Regulierern bekanntlich nicht, nie sind solche Figuren mit der Freiheit zufrieden, weil die immer zu falschen Ergebnissen führt. Gibt man Frauen und Männern die Freiheit, sich einfach so zu präsentieren, wie sie mögen, dann kehren auf einmal die sogenannten Geschlechterstereotype wieder, gegen die auf allen Kanälen und in allen Redaktionen rund um die Uhr vergeblich agitiert wird. Allerdings handelt es sich dabei nicht um die „Geschlechterrollen der Fünfziger“, sondern um jene der Conditio humana. Dann stellen sich, ein paar teils liebenswürdige, teil bedauernswerte Freaks ausgenommen, Frauen eben weiblich und Männer eben männlich dar – und es gibt kein Mittel dagegen außer Quotenforderungen, Diskriminierungsgeplärr, Gesinnungsterror, Manipulation und staatlichen Druck. (Den ganzen Beitrag gibt es in Klonovskys acta diurna.)




Podiumsdiskussion in Dresden: ARD- und ZDF-Chefs bei der AfD

Am Donnerstagabend lud der Dresdener AfD-Kreisverband in der Dresdner Messe zu einer Podiumsdiskussion der neuen Art. Am Podium saßen der AfD-Politiker und Journalist Nicolaus Fest, Michael Klonovsky, ehemaliger „Focus“-Redakteur und heute Berater Alexander Gaulands. Dem Dialog stellten sich Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD-aktuell, und fürs ZDF Peter Frey. Als Moderatoren fungierten der Journalist und Medienmacher Klaus Kelle, sowie Andreas Lombard, Chefredakteur des Magazins „Cato“.

Rund 350 Personen saßen im Publikum, darunter viele Journalisten und noch mehr AfD-Mitglieder und –Freunde.

Es ging um die Berichterstattung der heimischen „Qualitätspresse“ im Allgemeinen und um deren Umgang mit der AfD im Besonderen. Gniffke und Frey waren angetreten zu verteidigen, was nicht zu rechtfertigen ist und waren schon allein ob dieser Tatsache in der Defensive. Das war ihnen mit Sicherheit vorher schon klar gewesen, mit Mut hatte die Zusagen dann aber doch wohl weniger zu tun, als viel eher mit Angst vor sinkenden Leser- und Zuschauerzahlen und dem Wunsch das Prädikat Lügenpresse abzuschütteln. Und so wurden da und dort dann doch Eingeständnisse gemacht. Zum Beispiel muss Peter Frey fürs ZDF eingestehen, man habe bei der Berichterstattung über Donald Trump Fehler gemacht. Das ist zwar angesichts der regelrechten Hetzkampagnen gegen den US-Präsidenten untertrieben aber wohl das Höchste, das von Frey zu erwarten war diesbezüglich.

Auch bei der Frage, warum über die Taten von Mord-Migranten gerne mal gar nicht berichtet würde, sahen die Vertreter der Verschweiger- und Täterschutzpresse wenig gut aus und zogen sich auf bekannte Gemeinplätze vom „Abwägen“ der „überregionalen“ Relevanz zurück.

Der Bitte doch zu definieren was denn in den Augen von ZDF und ARD nun genau „rechts“ oder „rechtsextrem“ wichen die beiden Vertreter jener Sender, die beide Begriffe so inflationär verwenden, vermischen und den zweiten gerne parat haben, wenn es um die AfD geht, aus.

Zumindest ist man sich einig, dass es eine saubere Trennung zwischen Bericht und Kommentar geben müsse. Michael Klonovsky forderte in einer wieder kurzweiligen und gelungenen Rede: „Sie müssen auch den Teil der Gesellschaft abbilden, der hier ist!“ Selbiger resümierte tags darauf auch in seinem „acta-diurna“, dass er als „entscheidende Information“ des Abends mitgenommen habe, „dass sowohl der Chefredakteur des ZDF als auch der Chefredakteur von Tagesschau und Tagesthemen den „Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration“ nicht kennen.

Das Themenfeld war also, wie man sieht, breit gefächert. Alles lief einmal anders herum. Bei dieser Diskussion saß einmal die Gegenseite am heißen Stuhl, auf dem sie selbst sonst so gerne AfD-Politiker versucht zu grillen und nicht die AfD stand in der Kritik, sondern jene, die sonst offensiv-aggressiv diffamieren, falsche Behauptungen aufstellen und Wortabschneider als Moderatoren und Diskutanten ins Rennen schicken, sollten Rede und Antwort stehen.

Bei uns gibt es die Diskussion heute als Nachtprogramm. Viel Vergnügen!




Die wahren Anti-Europäer und der Zustand Deutschlands

Von EUGEN PRINZ | Die amtierende deutsche Bundeskanzlerin hat mit ihrer Politik fast alle europäischen Staaten gegen unser Land aufgebracht und das Vereinigte Königreich aus der EU getrieben. Gleichzeitig werden jene, die sich gegen die Entwicklung der Europäischen Union zu einem undemokratischen, zentralistischen Unterdrückungsstaat mit Sitz in Brüssel zur Wehr setzen und ein Europa der Vaterländer wollen, als Anti-Europäer gebranntmarkt. Die AfD Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga, Mitglied des Ausschusses für Europäische Angelegenheiten, zeigt in ihrem YouTube – Video „Wer sind die Anti-Europäer?“ die wahren Zusammenhänge auf.

Deutschland 2018, auf den Punkt gebracht von Michael Klonovsky

Angela Merkel hat es in den 13 Jahren ihrer Kanzlerschaft fertig gebracht, Deutschland zu ruinieren, auch wenn das jetzt erst in Ansätzen sichtbar ist. Alles, was die Nachkriegsgenerationen in jahrzehntelanger, harter Arbeit nach der Stunde Null wieder aufgebaut haben, ist nun durch Merkels Politik (falls man das überhaupt so bezeichnen kann) im höchsten Maß bedroht. Zu uns kommen „Flüchtlinge“, die gesund genug sind, nach Deutschland zu laufen, aber zu krank, um wieder ausgeflogen zu werden (Gottfried Curio). Mit der Euro-, Griechenland- und Bankenrettung hat Merkel Deutschland einem unkalkulierbaren finanziellen Risiko ausgesetzt, sie hat die Energie-Versorgungssicherheit durch den überhasteten Ausstieg aus der Kernenergie aufs Spiel gesetzt und gefährdet mit ihrer Flüchtlings- und Verteidigungspolitik den inneren Frieden, die innere und äußere Sicherheit, sowie die Stabilität unseres Sozialsystems.

Eine bessere Zustandsbeschreibung unseres Landes, als die des Schriftstellers und Journalisten Michael Klonovsky, wird sich kaum finden:

Das Gefühl, in einem freien, funktionierenden, sicheren und vor allem rechtssicheren Land zu leben, schwindet mit jedem Tag. Der Staatschefin ist das Volk, auf welches sie ihren Eid ablegte, gleichgültig.
Staatsgebiet und Staatsgrenzen: Gibt es nicht mehr.
Opposition: zunehmend kriminalisiert.
Polizei: verheizt zum einen, zahnlos zum anderen, bald in vielen Kommunen mit den U-Booten der Clans durchsetzt.
Landesverteidigung: keine Truppen, kein Material.
Justiz: Beugehaft für GEZ-Verweigerer, unnachsichtige Verfolgung von Steuer- und Verkehrssündern, sofern sie keine Großfamilie haben, die sie schützt; skandalöse Nachsicht gegen eingewanderte Gewaltverbrecher.
Medien: gelenkt. Schulen: Produktionsstätten von Sekundäranalphabeten, Brutstätten von Gewalt.
Universitäten: verhetzt wie 1968, ideologisiert wie zu DDR-Zeiten.
Energieversorgung: auf längere Sicht unsicher.
Rechtssicherheit, Vertragssicherheit, Versammlungsfreiheit, Redefreiheit: Alles steht auf Treibsand. Immer mehr rechtsfreie Räume und gekippte Stadtteile. Zuwanderung von Ungebildeten, Abwanderung der Begabten. Die durchschnittliche Intelligenz der Bevölkerung sinkt, der Hass wächst. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Ethnien und Mileus stehen sich immer feindseliger gegenüber. Am Horizont Völkerwanderung, ethnische Konflikte, Verteilungskämpfe, Bandenkriege, Randalen, Plünderungen, Anschläge.

Wer klug ist, sorgt vor.

Soweit Michael Klonovsky. Es bleibt zu hoffen, dass die CDU Spitze bald den Mut finden wird, Merkel von allen Machtpositionen zu entfernen, den alten, konservativen Werten wieder Geltung zu verschaffen und zusammen mit der AfD alle linken, staats- und volkszerstörerischen Kräfte in ihre Schranken zu weisen. Weiter bleibt zu hoffen, dass die Justiz den Mut finden wird, das Regierungshandeln der noch amtierenden Kanzlerin strafrechtlich aufzuarbeiten.

Und der CSU ist die Einsicht zu wünschen, dass sie ihren Absturz nicht dem so genannten „Rechtsruck“ in Seehofers Flüchtlingspolitik zu verdanken hat, sondern dem Umstand, dass er davor zurückschreckte, ihn zu vollziehen.