Zeit thematisiert moslemischen Antisemitismus

Auf PI haben wir immer wieder auf den erschreckenden Antisemitismus in moslemischen Kreisen hingewiesen, der in den Medien normalerweise kein Thema ist (unter anderem hier, hier, hier oder hier). Judenhass hat von rechtsradikalen Glatzköpfen zu kommen.

Ihn zu thematisieren, wenn die Antisemiten Moslems sind, macht einen merkwürdigerweise automatisch zum „Rassisten“ oder „Rechtspopulisten“. Auch das großzügige Hinwegsehen über den islamischen Judenhass durch links-grüne und liberale Multikultis, deren Gedankengut ja selbst sehr oft von einem als Israelkritik getarnten Judenhass durchtränkt ist, haben wir kommentiert. Heute nun greift Jürgen Krönig in der Zeit das Thema mit bemerkenswerter Klarheit auf. Wir bringen einige Auszüge aus dem hervorragenden Beitrag, der wie eine Zusammenfassung unserer Artikel erscheint.

Vor ein paar Wochen sollte der deutsche Politikwissenschaftler Mathias Küntzel in Leeds einen Vortrag über islamischen Antisemitismus halten. Es kam nicht dazu. Die Leitung der Universität setzte den Vortrag kurzerhand ab, aus Sicherheitsgründen. Das Thema galt als zu „kontrovers“, weil sich muslimische Studenten im Vorfeld beschwert hatten. Das reichte.

Nach ähnlichem Muster wird offenkundig auch an englischen Schulen verfahren. Eine Untersuchung des Erziehungsministeriums erbrachte jetzt, dass Lehrer den Holocaust vom Unterricht absetzen, weil sie Konflikte vermeiden wollen. Sie fürchten die Auseinandersetzung mit muslimischen Schülern, die antisemitisch orientiert sind und den Holocaust leugnen. Aus dem gleichen Grund wird an vielen Schulen im Geschichtsunterricht für 11- bis 14-Jährige auf die Behandlung der Kreuzzüge verzichtet. Die Studie befand, Lehrer seien nicht gewillt, gegen „emotional aufgeladene, höchst problematische Versionen“ bestimmter historischer Ereignisse anzugehen, mit denen „muslimische Schüler zu Hause, in ihrer Umgebung oder an Orten des Gebetes aufwachsen“. (…) Dennoch liefert die Untersuchung ein Indiz dafür, dass antisemitische Auffassungen in den muslimischen Minoritäten Europas weit verbreitet und unter jungen Muslimen besonders ausgeprägt sind. So betrachten nach einer Umfrage aus dem vergangenen Jahr knapp 40 Prozent der britischen Muslime Juden als „legitime Ziele im Kampf für eine gerechte Ordnung im Nahen Osten“. Ein zutiefst beunruhigender Befund, nicht nur für Juden. In Frankreich hat die Welle der Angriffe jugendlicher Franzosen arabischer Herkunft auf jüdische Bürger weiter zugenommen. Berichtet wird darüber eher spärlich. Seit Islamisten und nicht Rechtsextremisten Hatz auf Juden machen und Terroranschläge gegen sie verüben, hält sich die Aufregung in Grenzen. (…) Der klassische Antisemitismus von rechts, schmuddlig und rassistisch, spielt in Europa nur noch eine untergeordnete Rolle. (…) Doch zugleich nimmt quer durch Europa ein Antisemitismus zu, der aus neuen Quellen gespeist wird. Einmal reflektiert sich darin die stetig wachsende Zahl muslimischer Einwanderer. Zum anderen entspringt der neue Antisemitismus einer veränderten Einstellung des linken und linksliberalen Milieus. Man bedient sich neuer Begriffe, um diesen Trend zu erfassen. In Großbritannien wird seit einiger Zeit von „Judaophobie“ gesprochen, ein unscharfer Begriff, in dem „Antizionismus“, die Verdammung der Palästinapolitik Israels und ein generelles Gefühl der Antipathie gegen Juden zusammenfließen. Oder man spricht vom „neuen“, vom „linken Antisemitismus“, der vielleicht besser „Antizionismus“ genannt werden sollte. (…) Aus radikaler linker Perspektive war also schon die Gründung Israels ein Sündenfall. Je klarer sich herauskristallisierte, dass der jüdische Staat seine Interessen ruppig, notfalls auch mit kriegerischen Mittel verfolgte, desto mehr wuchs die Abneigung. Die enge Verbindung Israels mit der „imperialistischen“, kapitalistischen Supermacht USA stellt für die Linke den zweiten Sündenfall dar. Das linksliberale Milieu, nach dem Scheitern des Kommunismus seiner Utopie beraubt, aber deshalb nicht weniger „antiimperialistisch“ und „antikapitalistisch“, gab sich fortan noch stärker dem „Selbsthass“ auf den Westen hin. Damit untrennbar verbunden ist ein vehementer Antiamerikanismus, der zugleich auf Israel projiziert wird, den Klientelstaat Amerikas. (…) Die existenzielle Bedrohung, der Israel ausgesetzt ist, wird in diesen Kreisen systematisch ignoriert. Zugleich wird die Gefahr, die der totalitäre Islam darstellt, entweder heruntergespielt oder ganz verneint. Und während Israel, die einzige liberale Demokratie des Nahen Ostens, hyperkritisch unter die Lupe genommen wird, springen dieselben Liberalen und Linken mit dubiosen Regimen, die Menschenrechte systematisch verletzten, äußerst sanft um. So beschließen akademische Verbände in Großbritannien immer wieder den Boykott israelischer Wissenschaftler und Universitäten, nicht aber aus China, Sudan oder Russland, obwohl beispielsweise Russland sehr viel mehr Menschen in Tschetschenien getötet hat als Israel in Palästina.

Es handelt sich bei diesem Artikel um einen Lichtblick in einer links-liberal und alternativ dominierten Medienlandschaft, der Hoffnung macht. Denn die Stimmen der Mahner werden langsam aber sicher mehr!

(Spürnasen: Voltaire, Klaus K. und Kjel)




Email an PI

email_logo.jpgHallo Herr Herre!

Seit ca. zwei Wochen lese ich auf Ihrer Internetseite Politically Incorrect und habe Sie und Ihre Mitstreiter eigentlich für Wirrköpfe und Rechtsextreme gehalten. Da aber viele Ihrer Beiträge lustig sind und gegen den Mainstream, habe ich trotzdem amüsiert gelesen. Wohlgemerkt habe ich Sie für einen Spinner und „Unterhalter“ gehalten! Leider musste ich erfahren, dass das, was Sie schreiben, fast vollständig der Wahrheit entspricht.

Ich schreibe Ihnen diese Email unter der Schockwirkung eines Streitgesprächs mit einem wirklich guten Freund, der Moslem ist. Dass er Moslem ist, war niemals ein Thema zwischen uns beiden. Ich halte weder ihn noch mich für einen streng religiösen Menschen. Daher sprach ich ihn im Spaß auf Ihre Internetpräsenz an. Zum Beispiel hatte ich mich köstlich über ihren Beitrag „Schweinefleisch macht schwul“ amüsiert. Ob Sie es glauben oder nicht, eine ähnlich bizarre Meinung vertrat auch mein Freund!

Ich dachte erst, er will mich verarschen, aber er meinte es wirklich ernst. Ich habe ihn natürlich zuerst deswegen ausgelacht, aber die Stimmung änderte sich schlagartig als er losbrüllte, dass ich gar nicht zu lachen brauche. schwein_rosa.jpgUnter Moslems sei das eine klare und deutliche Sache mit dem Schweinefleisch, aber „ihr Christen“ hättet keine Ahnung. Zuerst war ich geschockt und konnte nichts sagen, aber mein Freund hatte sich bereits in Rage geredet. Fassungslos musste ich zuhören, wie er „den Christen“ die Schuld an dem Attentat in der Türkei gab! Die hätten ja versucht, Moslems zu bekehren und das sei ein Verbrechen in der Türkei! Und überhaupt würden „die Christen“ den Moslems zu wenig Respekt entgegenbringen. Hallo?! Moslems haben ca. 3000 Moscheen in Deutschland gebaut, sie dürfen nicht nur ihren Glauben praktizieren, sondern auch noch Missionieren und „Christen“ bringen Moslems zuwenig Respekt entgegen?

Mein Freund schrie mich förmlich nieder nach diesem Einwand. Die verdammten USA würden jeden Tag in Afghanistan und dem Irak Moslems töten aus dem einzigen Grund, weil G. Bush sich für Jesus hält. Die verfickten USA würden diese Anschläge im Irak mit Absicht verursachen, um Sunniten und Schiiten gegeneinander aufzuhetzen. Aber das klappt nicht, weil Moslems sich nicht täuschen lassen und wenn das nicht bald aufhören würde, würden bald auch in Deutschland Autobomben explodieren! „Christliche Medien“ würden alle Moslems nur belügen und immer wenn Moslems etwas falsch machen, daraus eine riesige Geschichte machen. Aber drei Millionen Moslems werden sich nicht länger belügen lassen und dass sich sehr bald etwas in diesem Land „ändern“ würde!

Nachdem er sich derart bei mir ausgekotzt hatte und ich ihm stumm und geschockt zugehört hatte, wurde ihm wohl klar, dass er mir, dem „Deutschen“ und „Christen“, zuviel gesagt hatte oder zumindest zu ehrlich gewesen war. Ohne einen weiteren Kommentar zog er sich an und verließ meine Wohnung.

Diesen Menschen kannte ich jetzt mein halbes Leben lang und dann so was. Anscheinend kann man Menschen wirklich nur vor, aber nicht in den Kopf schauen? Natürlich hätte ich denken können, das dass nur ein Einzelfall ist, aber ich lebe in einer, na sagen wir mal, MultiKulti-Gegend. Schon vor diesem Vorfall hat mich das Gefühl beschlichen, dass der Ton sich gerade bei den Moslems verschärft hat und eine ungeheure Radikalisierung stattfindet, die immer mehr an Fahrt gewinnt.

Herr Herre, ich schreibe Ihnen diese doch sehr persönliche Geschichte, weil ich Sie auf jeden Fall bestärken will! Machen Sie weiter! Es gibt offensichtlich Kräfte in unserem Land, die unser Heimatland grundlegend verändern wollen! Und das nicht im positiven, demokratischen Sinne! Berichten Sie weiter abseits des Mainstreams, und öffnen Sie Menschen die Augen! Meine Augen haben Sie geöffnet!

Mit freundlichen Grüßen

Marcus G.




Hamburg: Der gescheiterte Versuch des Miteinanders

Immer häufiger und immer offener zeigen die Anhänger der Religion des Friedens ihr wahres, intolerantes und hasserfülltes Gesicht. Gerade erst haben sich die Gemüter über das „Schweinefleisch macht schwul“– Bekenntnis der faschistoiden, muslimischen Ahmadiyyasekte (Neusprache: gemäßigt bzw. moderat) beruhigt, da finden wir in der Hamburger Morgenpost einen Artikel über den Umgang der Moslems mit Schwulen.

Ist offenes Schwulsein eine Beleidigung für Muslime? Auch eine Umfrage des schwulen Hamburger Stadtmagazins „Hinnerk“ bei muslimischen Kaufleuten zeigt die ausgeprägten Bruchlinien im Multikulti-Viertel. „Das sind keine Menschen“, heißt es dort. Und auf die Frage, was er tun würde, wenn sein Sohn schwul wäre, antwortet ein anderer: „Erschießen!“

Derweil rudert die Ahmadiyya-Gemeinde angesichts der Erkenntnis, dass auch ihre wichtigsten Fürsprecher ein gewissses Unbehagen erkennen lassen, zurück und stellt damit ihre „gemäßigte“ Grundeinstellung unter Beweis.

«Wir nehmen diesen Vergleich zurück», sagte der Imam der Gemeinde in Berlin, Abdul Basit Tariq, der «Berliner Zeitung» (Wochenendausgabe). Der umstrittene Text einer muslimischen Autorin sei aus dem Internet entfernt worden. (…) «Wir haben keine Quelle gefunden, in der diese Aussage belegt wird», sagt Rafik Ahmad, Sprecher der Ahmadiyya Gemeinde Deutschland. Darum würden jetzt alle Videobänder mit Reden und Diskussionen des Kalifen ausgewertet. (…) Nach den Erfahrungen des Berliner Schwulen- und Lesbenverbands trifft die islamische Homosexuellenfeindlichkeit schwule und lesbische Muslime hart. «Uns sind Fälle bekannt, in denen schwule und lesbische Jugendliche von ihren muslimischen Eltern bedroht, eingesperrt und geschlagen werden», sagte der Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin, Alexander Zinn. Viele Betroffene würden von ihren Familien zwangsverheiratet, wenn ihre Homosexualität herauskomme.

Die FAZ schrieb in ihrer Printausgabe am 18.04. auf Seite 46:

Eine Aids-Beratungsstelle in Berlin-Schöneberg, die monatelang von muslimischen Jungen attackiert worden war, zog schließlich um. Polizei und Quartiersmanagement hatten die tätlichen Übergriffe als Dummejungenstreiche bagatellisiert.

Wann wird es auch der Dümmste in der grünen Multikultifraktion begreifen? Der Islam bedroht unsrere Art zu leben, ganz besonders die grün-alternative, unsere Demokratie und unsere lang erkämpften Freiheiten. Islam bedeutet niemals friedliches und kunterbuntes Neben- und Miteinander verschiedener Lebensentwürfe. Islam bedeutet immer Unterwerfung.

(Spürnasen: Michael R., Peter M. und Florian G.)




Multikulturelles Zusammenleben: „Ungläubige“ passen sich an

Die BILD berichtet heute hingebungsvoll über einige Beispiele von wunderbaren Liebesbeziehungen zwischen Moslems und „ungläubigen“ Frauen bzw. Mädchen. Offenbar will man damit Vorurteile abbauen und interkulturelle Brücken bauen. Es kann ja so schön sein und alle sind wahnsinnig glücklich. Auffällig ist, dass die Brücken nur von den „Ungläubigen“ gebaut werden, die immer das Bedürfnis haben, sich anzupassen.

So tritt frau sorglos mal eben zum Islam über und wirft ohne jedes Problem ihre Grundrechte über Bord. Ein umgekehrtes Beispiel hat BILD nicht gefunden. Außerdem dauern die Beziehungen alle erst sehr kurz und die Mädchen sind alle recht jung. Die 21-jährige Saskia lässt uns beispielsweise wissen:

„Cihan zeigt mir jeden Tag, wie sehr er mich liebt. Dafür passe ich mich seinen Familientraditionen an und akzeptiere zum Beispiel, dass der Mann in einer türkischen Beziehung mehr wert ist als die Frau.“

Ohne mit der Wimper zu zucken, wird die hart erkämpfte Gleichberechtigung der Geschlechter entsorgt. Weil er sie liebt, passt sie sich seinen Traditionen an, warum passt er sich nicht ihren an, weil sie ihn liebt? Auch für die 17-jährige Anna ist klar, dass sie diejenige ist, die gefälligst die Brücke zu bauen hat.

„Wenn Tahsin mich irgendwann heiraten will, wäre ich bereit, meine Religion zu wechseln. Ich bin Katholikin, würde für ihn Muslima werden.“

Die 16-jährige Victoria sagt:

„Wenn wir bei seinen Eltern zu Besuch sind, muss ich mich den Essgewohnheiten anpassen.

Und wenn die Eltern hier sind? Passt sie sich dann auch an, aus Respekt und Gastfreundschaft? Einzig für die 20-jährige Jessica ist (noch) klar, dass sie nicht zum Islam übertreten wird. Bei religiösen Festen muss sie allerdings mit Kopftuch und langer Kleidung erscheinen. Aber das macht sie ja sicher gerne für ihre große Liebe, und vielleicht muss sie auch irgendwann zum Islam übertreten.

Die BILD präsentiert uns diese Kinderverliebtheiten als Beispiel für multikulturelle Glückseligkeit, um uns zu zeigen, wie leicht alles geht, wenn man sich entgegenkommt. Nur man kommt sich eben nicht entgegen, sondern nur wir kommen dem Islam entgegen, nur wir „Ungläubigen“ passsen uns an, bzw. unterwerfen uns. Wenn interkulturelle „Verständigung“ so aussieht, dann verzichten wir gerne darauf.

» an die BILD
» 1001Geschichte.de – Geschichten aus gescheiterten binationalen Beziehungen mit orientalischen Männern.




Falsch fröhlich: Straßenfest in Köln-Ehrenfeld

Der Film ist nicht neu – aber hochaktuell. Mit steigenden Temperaturen neigt der Deutsche nämlich wieder dazu, Straßenfeste zu feiern. Was man dabei alles falsch machen kann, erklärt uns Cosmo TV (WDR). Aus meteorologischen Gründen wiederholen wir die Höhepunkte der pädagogischen Maßnahme.

„Ein deutsches Strassenfest auf einer multikulturellen Straße????“, lautet die Kernfrage des Beitrags und eine Antwort erübrigt sich. Denn Multikulti bedeutet: alles, ausser deutsch. Wir sind eben weder multi noch kulti. Zwar hatten sich die Veranstalter des Straßenfestes intensiv um die Mitwirkung der zahlreichen türkischen Händler auf der Venloer Straße in Köln-Ehrenfeld bemüht. Aber die hatten kein Interesse gezeigt. Ist das jetzt ein Grund, direkt mit Bier und Bratwurst zu feiern? Nein, ist es nicht, und so ist es kein Wunder, dass sich nicht alle 70-jährigen gleich gut amüsieren. Ein anatolisches Greisenpaar guckt sogar ganz traurig. Und was machen die deutschen Rassisten? Sie tanzen einfach weiter auf der Straße. Hier liegen die Welten noch weit auseinander, konstatiert der Kommentar mit angewiederten Blick auf ein paar Biertrinker.

Dabei könnte alles viel schöner sein. Man hätte nur der türkischen Anstalt für Religionsangelegenheiten, DITIB, die Ausrichtung des Festes übertragen müssen. Die können das ganz toll, wissen zwei strenggläubige Schwestern zu berichten, die das im ausschließlich von Türken bewohnten multikulturellen Stadtteil Chorweiler selbst erlebt haben. Weil die frommen Eltern keine Lust hatten, sind sie alleine unterwegs, erfährt man nebenbei. Normal, soll man denken. Mit typisch orientalischer Gelassenheit tolerieren die sympathischen Mädchen das dumpfe Treiben. „Zwar ist ja hier auch Deutschland“…, finden sie und rümpfen ein bisschen die Näschen. Daran könnte man sich ein Vorbild nehmen. Nicht am Naserümpfen, versteht sich. Irgendwie ist ja hier auch Türkei. Auf den Satz wartet man von den Deutschen vergebens.

Das findet auch der türkische Kioskbesitzer, den das alles nicht interessiert, der aber trotzdem meint, zur Integration fehle eben, dass die Deutschen den Türken jetzt mal entgegenkommen. Sonst würden sie wieder gehen, droht er noch. Aber keine Sorge, das hat er dann doch nicht getan. Als kürzlich die Tagesthemen über die Kollekte von Pfarrer Meurer für den Bau einer Großmoschee an der Venloer Straße lobend berichteten, und bei dieser Gelegenheit die rassistische Hetze deutscher Anwohner gegen die Moschee geißelten, sprach ein junger türkischer Mann in die Kamera. Er sagte, zur Integration fehle eben, dass die Deutschen den Türken jetzt mal entgegenkommen. Und da dachte ich, den kennst du doch… und so kam es, dass ich dieses Filmchen wiederfand, das ich Ihnen heute zur Beachtung empfehle.




Haue von der „taz“

Misik.jpgDie selbsternannte moralische Elite – namentlich Linke, Grüne, Multikultis – haben sichtlich ein Problem damit, Islamkritiker und Fürsprecher von Grundgesetz und Menschenrechten in ihre Feindbildklischees zu pressen. Wie gerne würde man einen in die rechtsradikale Ecke drängen, verächtlich machen und ausgrenzen. Sichtlich schwer tut sich mit den neuzeitlichen Ketzern auch der österreichische Journalist Robert Misik (in den 80er-Jahren Mitglied der Gruppe Revolutionäre Marxisten) mit seinem niedlichen Kommentar in der heutigen taz, der so ziemlich alles aufbietet, was er anderen vorwirft, und damit das eigene Innenleben auf andere projiziert.

In Europa grassiert die Angstlust vor der „Islamisierung“. Das führt zu schrillen Allianzen zwischen alten Ausländerfeinden, christlichen Fundamentalisten und rechten Juden

Da fehlt aber einiges, Herr Misik. Die Islamisierung mögen auch Personen nicht, die Ehrenmorde ablehnen, Diskriminierung von Frauen und Nicht-Moslems, die solidarisch sind mit Opfern von Zwangsehen, und diesen Schutz und Unterschlupf bieten, die für Meinungsfreiheit sind, das Recht auf Religionskritik einfordern und für Grundgesetz und Menschenrechte einstehen.

Aber differenzieren anstatt pauschalieren, den Dialog suchen anstatt Feindbildklischees zu pflegen – das ist weder Stärke noch Tugend bei den selbst ernannten Moraleliten aus der linken, grünen, multikulturellen Ecke. Von anderen penetrant einfordern, was man für sich selbst nicht einmal auch nur im Ansatz gedenkt umzusetzen. Das ist gradezu ein Erkennungszeichen dieser Kreise und zieht sich systematisch durch deren Argumentation.

Unfreiwillig legt der taz-Kommentar offen, wie substanzschwach die Argumentation zu Gunsten idealisierter, multikultureller Phantasiewelten ist. Polemik ersetzt Substanz. Worte, die ablenken sollen von den Fakten:

Denn wenn es um den Zusammenprall mit dem gefährlichen Islam geht, ist die Stilllegung jeder Vernunft längst Routine geworden.

Angesichts brennender Botschaften wegen ein paar Karikaturen von einem Karawanenräuber, der irgendwo für einen Propheten gehalten wird, angesichts von Ehrenmorden, von Terror und Genozid (Darfur), Genozidleugnung (Türkei-Armenien), und Genozidankündigung (Iran, Hamas, Hisbollah – Israel), angesichts weit überproportionaler Anteile von Moslems an Kriminaldelikten, insbesondere bei Sexualverbrechen gegen Frauen und der verbreiteten Praxis der Zwangsehen, fragt sich in der Tat, was am Islam eigentlich gefährlich sein soll.

Vielleicht liegt es daran: Denn wenn es um die kulturelle Bereicherung mit dem lieben Islam geht, ist die Stilllegung jeder Vernunft längst Routine geworden.

Nur konsequent ist es bei der Einstellung, wenn als Beleg für islamische Toleranz und Weltoffenheit der Vertrieb von Asterix in einigen islamischen Ländern genannt wird. Inklusive Abbildungen von Schweinefleischverzehr. Läßt sich mehr nicht finden?

Dann wird abgehoben auf das Koran-Urteil:

Ein haarsträubend dummes Urteil, gewiss. Aber war die Reaktion nicht einhellig? Politiker von links und rechts verdammten den Spruch, ein Aufschrei ging durch den Blätterwald, die doofe Juristin wurde auf Erholung geschickt. Die Botschaft war ziemlich eindeutig: Die vom Grundgesetz garantierten Freiheits- und Gleichheitsrechte gelten für alle. Alles in allem so ziemlich das Gegenteil von „stiller Islamisierung“.

Als wäre dieses Urteil ein Einzelfall. Es wurde nur deshalb zum Spektakel, weil sich die Richterin explizit auf den Koran als Sozialisationsfaktor berufen hatte, der innerfamiliäre Gewalt legitimiert, sogar dazu auffordert, um die Untergebenheit der Frau in der Ehe erzwingen zu können. Ohne Koran-Bezug wäre es (wie etliche andere) unbemerkt geblieben in einer Rechtssprechung, die stark dazu tendiert, für Täter (nicht nur islamische) Entlastungsargumente zu finden und mildernd zu gewichten.

Ein Einzelfall wird wohl eher die Empörung über dieses Urteil bleiben. Der folgende Fall ist schon kein Skandal mehr. (Aus der Westfalenpost „Messerstecher erhält ein mildes Urteil“, Link nicht mehr verfügbar)

Ali K. (26) stach mehr als zehnmal auf seine am Boden liegende Frau ein. Er wollte sie töten. „Wir haben hier schon mehrfach nahezu identische Fälle erlebt. (…) Jedesmal hatte ein Ehemann türkischer Herkunft auf seine vermeintlich ungehorsame Frau mit einem Messer eingestochen.“ Mit diesen Worten leitete der vorsitzende Richter Horst Werner Herkenberg gestern Nachmittag die Urteilsbegründung ein. Der Angeklagte, „dem man, wie er da sitzt, eine solche Tat kaum zutraut“, hätte sich als „Sklave der Verhältnisse zwischen Ehre und Familie“ gefühlt und dementsprechend verhalten. Er hätte dann eine „verhängnisvolle Wahl“ getroffen, „die fast zur Katastrophe geführt hat.“

Kein Skandal mehr sind auch Ehrenmorde, obwohl sie längst permanentes Beiwerk der viel gerühmten kulturellen Bereicherung geworden sind. Nicht einmal ein Mord in aller Öffentlichkeit, wie vor ein paar Tagen im Terminal des Stuttgarter Flughafens erschüttert mehr. Fast überflüssig zu erwähnen – der Täter war ein islamisch Sozialisierter aus dem Kosovo.

Vor solch einer realistischen Betrachtung von Aspekten islamischer Alltagswelten wirkt der taz-Kommentar von Misik bezüglich der scheidungswilligen Frau im Koran-Urteil, die immerhin von Mord bedroht wurde von ihrem auf sie in islamisch-patriarchalicher Weise Besitzansprüche stellenden Gatten, mehr als zynisch:

Offenbar funktioniert die Integration doch ganz gut.

Allerdings ist diese Aussage zutreffend, wenn man „Integration“ so versteht, dass oben genannte Fallbeispiele der Rechtssprechung und der Tat selbst zwar noch wahrgenommen werden, aber keinerlei Aktivität mehr auslösen, diese Missstände zu unterbinden.

Bei solch erdrückender Faktenlage darüber, was die islamische Kultur und Gesellschaftsform noch vom Grundgesetz im Alltag übrig läßt, flüchtet sich die taz in die üblichen Klischees:

Die Angstlust vor dem gefährlichen Moslem grassiert. Angesichts der internationalen Frontstellung zwischen „dem Islam“ und „dem Westen“, angesichts von ethnisch segregierten Einwanderercommunities in Großstädten, von anatolischen Paschas, türkischen Jugendbanden und Kopftuchträgerinnen wähnt man neuerdings sogar in feingeistigen Schichten das Abendland in Gefahr. Auch mancher einstige Linksliberale klingt da gelegentlich, als wäre er heute in der NPD.

Irrationale Gefühlswallungen wie „Angstlust“ kennzeichnen, wer die Menschenrechtsverletzungen islamischer Kultur nicht ignoriert oder akzeptiert, und die Ursache für diese Verbrechen benennt. Und das klingt dann schon wie die NPD. Das sagt man halt mal so daher, um Andersdenkende zu diffamieren. Fragt sich eher, was taz-Autor Misik eigentlich von der NPD abhebt, bei so wenig Differenzierungsvermögen, so viel Feindbildpflege, so wenig Solidarität mit Opfern schlimmster Gewalt- und Diskriminierungsexzesse. Es kommt einem vor wie das Klischee über jemanden, der seine eigenen Charakterzüge bei anderen verortet und dort bekämpft, anstatt bei sich selbst.

PI bekommt auch sein Fett ab:

Dass es sich bei den PI-Machern nicht um Dumpfnazis aus der Eckkneipe handelt, sieht man nur an der programmatischen Kopfzeile: „Pro-amerikanisch – Pro-israelisch – Gegen die Islamisierung Europas“.

Leider fehlt da noch was wichtiges, um PI zu beschreiben: „Für Grundgesetz und Menschenrechte“. Das wird schon mal unterschlagen, und ebenso, welche Fakten bei PI thematisiert werden. Eine sachliche, tiefgründige Auseinandersetzung ist ja auch gar nicht erwünscht.

Die Fürsprecher des naiven Multikulturalismus und des Islam sind schlicht nicht in der Lage, auf der Basis von Grundgesetz und Menschenrechten ihren Standpunkt zu vertreten. Um ihren Machtanspruch und Einfluss zwecks Gestaltung der Gesellschaft zu bewahren, haben sie sich ganz auf das Diffamieren verlegt. Sie wollen erreichen – und darin liegt letztlich ihre einzige Chance -, dass man Andersdenkenden, die ihren Einfluß gefährden könnten, nicht mehr zuhört, weil sie mit dem Ketzer-Stempel des Multikulturalismus versehen wurden.

So bekommt einer nach dem anderen seine Portion undifferenzierter Diffamierung ab: „Udo Ulfkotte, der obskure Ex-‚Geheimdienst-Experte‘ der FAZ„, der „Radaupolemiker Henryk M. Broder“.

Das öffnet Spielraum für die schrillsten Allianzen. Rassistische Ausländerfeinde, christliche Fundamentalisten und meschuggene rechte Juden finden sich plötzlich in einem natürlich-unnatürlichen Bündnis wieder.

Misik versucht auseinander zu dividieren, wo Übereinstimmung besteht. Im Wunsch Grundgesetz und Menschenrechte zu bewahren. Dass er Gegner von Ehrenmorden als „rassistische Ausländerfeinde“ hinstellt, indem er andere Motive für Islam-Ablehnung gar nicht zuläßt, überführt Misik selbst als „Ausländerfeind“. Denn Ehrenmordopfer sind überwiegend nicht deutscher Herkunft. Immer wieder erstaunlich, wie wenig Ausländer als Opfer von Ausländern bei den angeblichen Ausländerfreunden Solidarität erfahren.

Natürlich geht es Misik nicht um den Menschen, sondern um die Durchsetzung seiner Ideologie, für die er (Schein)Argumente sucht, wie die Bewahrung vor „Rassismus“ – was im Fall von Misik die Ignoranz gegenüber Ehrenmorden bedeutet.


Kleingärtner im Wein- berg Allahs: R. Misik

Ansonsten ergeht sich Misik im Aufzeigen selbst entdeckter Widersprüche, wenn man z.B. die Menschenrechtsverletzungen im Islam ablehnt, und zugleich nicht die ausgeprägte Anti-US-Haltung in Europa teilt. Wo doch sogar in der US-Regierung eine wohlwollende Haltung zur Islam-Expansion in Europa zu finden sei. Als hätte man je behauptet, dass es in den USA keine Dhimmis gäbe.

Wer so viele moralische Unsäglichkeiten und Widersprüche bei anderen findet, und die eigenen so geflissentlich übersieht, ist inkonsequent und unglaubwürdig … könnte man nun abschließen.

Doch die Argumentation von Misik hat Methode. Sie ist ein einziges Ausweichen, um eine Thematisierung der Menschenrechtslage aufgrund des Islam zu vermeiden. Auch Misik (und allen anderen Befürwortern der Islamexpansion in Europa) kann die katastrophale Menschenrechtslage in der islamischen Welt nicht entgangen sein. Anstatt selbst gegen diese Missstände aktiv zu werden, stänkert man gegen jene an, die darauf hinweisen.

Die Linken, Grünen, Multikulturalisten beschleicht derzeit die große Furcht, sie könnten ihren (sich selbst verpassten) Ruf als moralische Tugendwächter verlieren. Denn aus menschenrechtlicher Sicht sind sie unglaubwürdig. Vielfach (nicht immer) haben sie einen humanistischen Standpunkt missbraucht, um damit ihre (selbst attestierte) moralische Überlegenheit zur Schau zu stellen. Haben diese machtbewussten Kreise erst die Deutungshoheit über die Begriffe verloren, ruft ihr inquisitorischer Befund der Ketzerei (wenn man Zweifel und Missstände an ihrem Multikulti äußert) nur noch ein gelangweiltes Gähnen hervor.

Zum Schluß das Beste:

Die neuen Xenophoben haben die „Ausländer“ durch den „Islam“ ersetzt, was zu Modernisierungstendenzen in der Argumentationslinie führte.

Moslems, und zwar nur islamisch sozialisierte bzw. korantreue, stellen die einzige Migrantengruppe in ganz Europa dar, die ausgeprägte Integrationsprobleme mit der Ursprungsbevölkerung hat. Mit dumpfer Ausländerfeindlichkeit hat Islamkritik nichts zu tun. Absichtlich vermengen Anhänger des Multikulti diee völlig verschiedenen Dinge, um den Islam vor Kritik abzuschirmen und seine Kultur hier etablieren zu können. Das bedeutet einen Verlust und die Missachtung an Grund- und Menschenrechten.

Tatsächlich ist Multikulti ein Ersatzbegriff für pro-Islam geworden. Und die Forderungen nach Toleranz und Vielfalt an die Einheimischen, sind Forderungen, islamische Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit als „deren Kulturgut“ zu „respektieren“. Mitspracherecht für die Einheimischen: Ausgeschlossen! Diese politische Strömung warnt vor dem Rechtsextremismus – wendet aber dessen Methoden munter an. Wobei sich Rechts- und Linksextremismus ohnehin nicht unterscheiden in ihrem totalitären Machtanspruch. Und neuerdings muss man wohl auch den Multikulturalismus hinzuzählen.

» an Robert Misik
» an die taz (Ressort: Leserbriefe)
» Blog von Robert Misik




„Migranten müssen ganze Last der Anpassung tragen“

Wir Deutschen sind noch schlechter, als wir es von uns selbst bisher gedacht haben. Und deshalb klappt die Integration der Moslems auch in Deutschland nicht – offenbar nur dort. Schuld ist der Generalverdacht, unter dem alle Moslems stehen. Wir zwingen sie, „deutscher als deutsch“ zu sein, weil sie Sprachkenntnisse und Demokratieverständnis nachweisen müssen, bevor sie einen deutschen Pass bekommen.

Die Zugehörigkeit zur Islamistenorganisation Milli Görüs schließt gar oft den Erhalt der Staatsbürgerschaft aus! Empörend, findet Ursula Rüssman in der Frankfurter Rundschau.

Die renommierte Denkfabrik International Crisis Group (ICG) meldet sich normalerweise zu Kriegszonen wie Afghanistan und Irak zu Wort. Zur Abwechslung hat sich die unabhängige Analyse-Werkstatt jetzt Deutschland vorgenommen und die Lage der Muslime untersucht. In ihrem Bericht registrieren die Autoren Fortschritte bei Integration und Dialog, aber weiter schwere Probleme: Defizite beim Einbürgerungs- und Wahlrecht, „übereifrige Gesinnungskontrolle“, Ungleichbehandlung muslimischer Verbände sowie Bildungsnachteile für Muslime.

Knapp 3,5 Millionen Menschen mit muslimischem Hintergrund leben in Deutschland, drei Viertel davon sind türkischer Abstammung. Mit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 habe Deutschland die Realität dauerhafter Einwanderung zwar prinzipiell akzeptiert, lobt die ICG. In der Praxis aber komme die neue Offenheit zu zaudernd daher: „Die ganze Last der Anpassung müssen die Immigranten tragen.“

Das finden wir ungeheuerlich und rücksichtslos von uns. Um alles müssen die moslemischen Zuwanderer selbst kämpfen, zum Beispiel um eigene Badezeiten! Können wir nicht außerdem die Herkunftssprachen der Migranten lernen, damit sie nicht so vielen Unbequemlichkeiten ausgesetzt sind? Können wir nicht Demokratie und Gleichberechtigung abschaffen und die Scharia einführen, damit Muslime sich wie zu Hause fühlen?

Als Ausdruck anhaltenden Misstrauens bewerten die Autoren das Muster, nach dem Einbürgerungstests und Integrationskurse gestrickt sind: Erst müssen Muslime ihr „Deutschsein“ beweisen, bevor sie den deutschen Pass bekommen können. Entsprechend hapert es auch an der politischen Teilhabe.

Was das mit dem Deutschsein überhaupt soll – schließlich ist Multikulti angesagt!

Sehr schlecht kommen die von einigen Ländern praktizierten Einbürgerungstests weg. In ihnen sollen Anwärter auf den deutschen Pass neben Deutschkenntnissen und Demokratiewillen auch – sofern sie Muslime sind – politisch korrekte Ansichten zum Geschlechterverhältnis und zur Homosexualität nachweisen. „Von Muslimen wird mehr Vertrautheit mit deutschen Gepflogenheiten verlangt als sie bei vielen Deutschen vorhanden ist“, rügt die ICG. Gesinnungsfragen, die sich nur an Muslime richteten, verschärfen Vorurteile gegen diese Gruppe.

Ob das daran liegen mag, dass Moslems flächendeckend Probleme mit den Risiken und Nebenwirkungen einer freien Gesellschaft wie politisch korrekten Ansichten zum Geschlechterverhältnis und zur Homosexualität haben, weil Allah will?

Stigmatisierend wirkt dem Bericht zufolge die massive Überwachung bestimmter islamistischer Gruppen durch den Verfassungsschutz. Dazu gehört Milli Görüs (IGMG), die 26000 Mitglieder hat und 500 Moscheen betreibt. Als gewaltbereite Islamisten gelten laut Verfassungsschutz zwar deutschlandweit nur 2000 Muslime, trotzdem kann schon die bloße Zugehörigkeit zu Milli Görüs einem Moslem den Weg zum deutschen Pass versperren. Die Maßstäbe, die der Verfassungsschutz gegen Links- und Rechtsextremisten anwende, taugten nicht bei Islamisten,so die ICG. Milli Görüs werde isoliert, statt sie per Dialog einzubinden.

Nur 2000 gewaltbereite Moslems! Das ist nicht viel, nicht wahr, vor allem vor dem Hintergrund, dass am 11. September 2001 3000 Menschen auf einen Schlag durch 20 Mörder getötet wurden. Da sollten wir schon mal dialogbereit und großzügig sein!

Ein ganzes Paket von Empfehlungen widmet die Denkfabrik schließlich der Bildung. Um Sprach- und Lerndefizite von Muslimen und Zuwanderern allgemein frühzeitig anzugehen, empfiehlt die Gruppe für Migrantenkinder zwei Jahre Pflicht-Kindergarten sowie Ergänzungsklassen in Grundschulen. Schulbezirke sollten neu geordnet werden, wenn mehr als drei Viertel der Schulkinder aus Migrantenfamilien kommen.

Komisch, für Erwachsene ist Sprache lernen eine Zumutung, für Kinder ein Muss! Wie das?

(Spürnase: Koltschak)




Antisemitismus unter Muslimen nimmt zu

Auf PI haben wir wieder und wieder darauf hingewiesen: Auf einen widerlichen und unheimlichen Antisemitismus, der sich in ganz Europa und in Deutschland auf’s Neue in erschreckendem Maße auszubreiten beginnt, und dessen Ursache beileibe nicht die immer wieder beschworene Gefahr von rechts ist. Es ist die Ausbreitung des Islam mit seinem tief verwurzelten Judenhass.

Dieser Erkenntnis verweigern sich Politiker, Medien und besorgte Gutmenschen allerdings weiter hartnäckig. Und so kommt es einem kleinen Wunder gleich, dass die Tagesschau darüber berichtet.

Dass antisemitische Schmierereien und Straftaten in Deutschland wieder zunehmen, ist leider wahr. Doch das ist nicht beschränkt auf die rechtsradikale Szene, wie man vielleicht glauben mag. Leider beginnt sich der Antisemitismus auch in islamischen oder islamistischen Kreisen in Deutschland in einem Maße auszubreiten, die Sorgen machen muss. Es scheint so, als hätten wir dort, aus welchen Gründen auch immer, nicht genau genug hingeschaut.

Ein Verhalten, das wir seit langem anprangern, was uns merkwürdigerweise den Ruf einbringt „rassistisch“, wahlweise auch „rechtsradikal“ zu sein.

Tanja Grönke, Bildungsreferentin, hat auch schon erlebt, dass überwiegend muslimische Schulklassen sich aus religiösen Gründen zunächst geweitert haben, das jüdische Museum überhaupt zu betreten.

Grönke: „Lehrer berichten häufiger, dass sie in der Schule wenn sie das Thema Antisemitismus oder jüdische Geschichte behandeln wollen auf eine Verweigerungshaltung von Schülern muslimischen Hintergrunds stoßen, in dem die Schüler argumentieren mit dem Nahost-Konflikt und beispielsweise auch argumentieren, sich mit jüdischer Geschichte nicht beschäftigen zu müssen, weil die Israelis mit den Palästinensern das gleiche machten wie die Nazis mit den Juden.“

Kinder auf Demonstrantion: „Kindermörder Israel.“

Demonstranten: „Wir wollen keine Judenschweine.“

Auf Friedens- und Pro-Palästina-Demonstrationen sind in den letzten Jahren Antizionismus und Antisemitismus immer enger verschmolzen. Und entsprechend der Mär von der jüdischen Weltverschwörung hält der große Affe Scharon den kleinen Affen Bush in seinem Arm. Das ist nach Auffassung des Zentralrats der Juden der Boden, auf dem der neue Antisemitismus islamischen Ursprungs wuchert.

Stephan J. Kramer, Generalsekretär Zentralrat der Juden: „Wir haben unter vielen Jugendlichen im muslimischen Lager eine steigende Gewaltbereitschaft was Juden angeht. Und wir stellen eine Verstetigung dieser Gewaltbereitschaft vor allem im muslimischen Bereich fest – was vergleichbar ist mit dem, was wir in den vergangenen Jahren im rechtsextremen Lager zu beobachten hatten.“ (…)

Gideon Joffe, Vorsitzender Jüdische Gemeinde Berlin: „Im Alltag sind immer weniger Juden bereit, ihr Judentum nach außen hin zu demonstrieren. Die Insignien, das heißt, die Kippa, der Davidstern wird nicht mehr öffentlich getragen.“

Hinter diesem Anschlag auf eine jüdische Kindertagesstätte im Februar 2007 vermutet die Polizei rechte Übeltäter, denn die überwiegende Zahl aller judenfeindlichen Gewalttaten hat weiter braune Wurzeln. Aber sie prüft auch immer, ob Spuren ins islamische Milieu führen. Denn in einigen Köpfen muslimischer Jugendlicher hat sich ein tiefer Judenhass eingenistet. Erschreckende Einblicke aus Gruppeninterviews der Alice-Salomon-Fachhochschule.

Jugendliche: „Hitler gefällt mir. Der hat’s damals mal richtig gemacht. Das was der mit den Juden gemacht .., die Juden machen es genau so jetzt mit den Palästinensern.“
„Ich hasse Juden. Wenn mir jemand in die Quere kommt, ein Jude, den werde ich ficken.“
„In unsere Schule kam ein Jude. Da haben die ganzen anderen auf ihn gespuckt. Die haben Schleim gespuckt. Der ist dann auch von der Schule raus.
„Juden sind verdammte Hurensöhne, einfach.“

Natürlich versucht man von offizieller Seite weiter, die Gefahr von moslemisch kleinzureden. Dafür zieht man auch zweifelhafte Statisken heran, obwohl bekannt ist, dass grundsätzlich erstmal jede antisemitische Straftat nach rechts verortet wird. Wird sie nicht aufgeklärt, dann bleibt sie dort stehen.

Eine Schlüsselrolle beim Aufheizen judenfeindlicher Einstellungen in Deutschland spielen türkische und arabische Fernsehsender, deren Programme täglich über Satellit in die Wohnzimmer flimmern – vor allem die antisemitische Hetze des Hisbollah-Senders Al Manar. Sie beeinflussen die Jugendlichen hier mehr als die judenfeindliche Propaganda islamistischer Organisationen.

Auch hierfür haben wir schon mehrfach Beispiele gebracht, ohne dass diese Volksverhetzung für kampferprobte Schlachtschiffe gegen rechts wie Claudia Roth jemals ein Thema gewesen wäre. Die Erfahrungen aus Berlin zeigen nun, dass jüdische Bürger häufiger unter moslemischen Antisemitismus leiden als unter rechtem.

Eine Umfrage in den Klassen ergab, dass 30 Schüler von muslimischen und 20 von rechten Jugendlichen beleidigt oder angegriffen worden sind.

Und wie reagieren die Moslemvertreter? Verantwortungsbewusst und dialogbereit? Nein, sondern genauso, wie man es erwartet hätte. Sie reden von Einzelfällen, die aufgebauscht werden, um die Gefahr von rechts kleinzureden und fühlen sich wie stets ungerecht behandelt.

Kenan Kolat, Vorsitzender Türkische Gemeinde: „Den Holocaust hat es nie gegeben, nach dem 11. September ist das alles sozusagen ein Spiel der Juden, Juden sind alle reiche Menschen – die Stereotypen, die wir in der deutschen Gesellschaft kennen, die kommen in der muslimischen Gesellschaft genauso.

Ahmad Muhaisen, Vorsitzender Palästinensische Gemeinde: „Wir in der Palästinensischen Gemeinde Berlin verurteilen solche Einzelfälle und warnen davor, dass die jüdische Gemeinde diese Thematik hochspielt und lenkt von der ursprünglichen Thematik, dem Zuwachs des Rechtsradikalismus in Deutschland ab.“

Ja klar, und die „Wahrheitsbeauftragten“ in deutschen Landen wie Roth, Beck und das ganze linke Gesocks, die die moralische Deutungshoheit über unsere Gesinnung für sich beanspruchen, werden eifrig mithelfen, die Realität zu verschleiern und moslemischen Befindlichkeiten entgegenzukommen. In England ist man ja – wie berichtet – schon einen Schritt weiter in der Umsetzung Orwell’scher Visionen. Dort wird über den Holocaust nicht mehr unterrichtet, und bald wird er gar nicht mehr stattgefunden haben. Das Wahrheitsministerium wird’s richten!

(Spürnase: FreeSpeech)




Flächendeckende vorauseilende Unterwerfung der Printmedien

Vor kurzem entfernte YouTube auf Druck der sehr aktiven Gruppe United Muslims ein Video von der Website, das nichts anderes enthielt als Koransuren. Keine Bilder, kein Blut, keine Gewalt – nur weiße Suren auf schwarzem Hintergrund mit Musik untermalt. Natürlich waren es ganz bestimmte Suren, nämlich die Gewaltsuren, von denen es im Koran nur so wimmelt. Wer nun aber glaubt, unsere Printmedien würden sich anders verhalten, der täuscht sich, wie Herbert Rauter von der Freien Bürgerstimme Baden erfahren musste.

Er schrieb an die Redaktionen folgenden Text mit der Bitte, diesen als Anzeige zu schalten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte teilen Sie uns mit, ob Sie den beigefügten Text im redaktionellen Teil der Gesamtausgabe Ihrer Zeitung veröffentlichen können – und welche Kosten für eine halbseitige Schwarzweiß-Anzeige entstünden. Unser Text ist vorerst noch unformatiert und wird bei Auftragserteilung als PDF-Datei geliefert.

Für Ihre Antwort (per E-Brief) im voraus vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Rauter
FREIE BÜRGERSTIMME BADEN

Unser Anzeigentext)

WISSEN SIE, WAS DER KORAN BEFIEHLT?

Kennen Sie die 204 aggressiven Textstellen, die beim „Dialog“ zwischen Muslimen und Christen meist verschwiegen werden? Wie sind die folgenden Drohungen und Befehle Allahs zu verstehen:

Als Einladung zur Freundschaft? Als Ausdruck von Toleranz und Barmherzigkeit? Als Friedensbotschaft? Als Zeugnis der Gleichberechtigung von Mann und Frau?

„Die Nicht-Muslime werden von Allah wie das ärgste Vieh betrachtet“ (Koran-Sure 8, 56)

„Die Christen und Juden kommen in das Höllenfeuer und bleiben ewig darin, denn sie sind die schlechtesten Geschöpfe!“ (Koran-Sure 98, 14)

Kämpft mit der Waffe gegen die Nicht-Muslime (…) bis der Islam überall verbreitet ist“ (Koran-Sure 8,40)

„Der Kampf mit der Waffe ist Euch vorgeschrieben!“ (Koran-Sure2, 217)

„Ihr sollt die Mächtigen sein!“ (Koran-Sure 47, 36)

„Bekämpft die Schriftbesitzer (Christen und Juden), welche nicht an Allah glauben (…) bis sie ihren Tribut in Demut entrichten“ (Koran-Sure 9, 19)

„Haut den Ungläubigen die Köpfe ab und haut ihnen alle Enden der Finger ab“ (Koran-Sure 8, 13)

„O gläubige, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden“ (Koran-Sure 5, 52)

„Allah hat Euch zu Erben gesetzt über die Ungläubigen, über ihre Äcker und Häuser, über all ihre Güter und alle Lande, in denen ihr Fuß fassen werdet“ (Koran-Sure 33, 28)

„Männer sollen vor Frauen bevorzugt werden, weil Allah die einen vor den anderen begabt“ (Koran-Sure 4, 35)

„Ermahnt die Frauen, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, entfernt Euch von ihnen in den Schlafgemächern und schlagt sie“ (Koran-Sure 4, 35)

„Eure Frauen sind Euer Saatfeld für Euch; darum kommt zu Eurem Saatfeld, wann ihr wollt“ (Koran-Sure 2, 223)

Quelle: „Der Koran“. Übersetzung von Ludwig Ullmann, Goldmann-Verlag.

Solche Vorschriften sind als Wort für Wort-Offenbarung Allahs unabänderlich und an jedem Ort, zu jeder Zeit für alle Muslime verpflichtend. Der Koran enthält 204 Verse, die gewaltbejahend, frauenfeindlich und haßerfüllt gegen „Ungläubige“ und Abtrünnige sind. Wer einen ehrlichen Dialog führen will, muß diese Haß-Zitate kennen.

Konfrontieren Sie Politiker, Kirchenvertreter, Lehrer und Journalisten mit den entlarvenden Originalversen aus dem heiligen Buch der Muslime. Denn gerade unter den vermeintlich intellektuellen Gutmenschen ist die Unwissenheit über Wesen und Ziele des Islam erschreckend. Liberale Naivität, deutsche Büßerhaltung und Multikulti-Mode öffnen der schleichenden Islamisierung Europas seit Jahren willig die Türen.

In den Parlamenten, Rathäusern, Gerichten und Kirchengemeinden, an Schulen und Universitäten, vor allem aber in den Medien, geben die Fürsprecher und Wegbereiter eines angeblich „friedfertigen“ Islam heute den Ton an.

Sorgen Sie dafür, daß die kritische Stimme der Wahrheit und Vernunft in Deutschland nicht verstummt. Kopieren und verteilen Sie unsere Aufklärungsschrift vorzugsweise da, wo ein geschöntes und lückenhaftes Islambild verbreitet werden soll. Bitte fügen Sie Ihrer Bestellung eine Druckkosten- und Portospende von 2,– Euro bei. Danke!

Und nun einige Antworten aus Dhimmi-Deutschland. Ernsthaft denkt sicher niemand, eine Zeitung würde sich an den Abdruck wagen!

1) Sehr geehrter Herr Rauter,
vielen Dank für Ihre Anfrage.Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir diesen Text nicht veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

MediaPro Medienproduktion & Service GmbH
Leitung Anzeigenservice
Max-Stromeyer-Straße 178
78467 Konstanz
Ein SÜDKURIER Medienhaus Unternehmen

2)
Sehr geehrter Herr Rauter,
in Beantwortung Ihrer Anfrage können wir Ihnen mitteilen, dass wir den Text aus grundsätzlichen Erwägungen heraus nicht veröffentlichen. Wir bitten für diese Maßnahme um Verständnis und verbleiben mit freundlichen Grüssen

BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN
Badendruck GmbH

Anzeigenleitung
Linkenheimer Landstraße 133, D-76149 Karlsruhe

3) Sehr geehrter Herr Rauter,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diese Anzeige nicht veröffentlichen. Die Aussagen, die in dem Text getroffen werden, sind von uns nicht überprüfbar. Somit ist die nötige Sorgfaltspflicht zur Veröffentlichung von Anzeigen für unser Haus nicht gegeben.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Pforzheimer Medienhaus

Nicht überprüfbar? Einfach eine Koranübersetzung in die Hand nehmen und lesen, was dort steht.

4) Sehr geehrter Herr Rauter,

Sie hatten heute per Mail wegen einer Anzeigenschaltung in der taz angefragt. Ihre Werbung werden wir, in Übereinstimmung mit unserem Redaktionsstatut, nicht veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

Abteilungsleitung Anzeigen + tazreise
TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
Kochstr. 18
D-10969 Berlin – Germany

5) Sehr geehrter Herr Rauter,

in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Ziffer 7) behalten wir uns vor, Anzeigenaufträge abzulehnen. Verstehen Sie es daher bitte, dass wir Ihren an uns übertragenen Text nicht veröffentlichen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Badisches Tagblatt GmbH
Badische Zeitung

6) Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir derartige Anzeigen in unserem Magazin nicht veröffentlichen. Vielen Dank für Ihr Interesse und herzliche Grüße!

stern / GEO / art Anzeigen

7) Sehr geehrter Herr Rauter,

aus grundsätzlichen Erwägungen ist der von Ihnen gewünschte Anzeigentext nicht zur Veröffentlichung in der HAZ/NP geeignet.

Mit freundlichem Gruß
Stellvertretende Anzeigenleitung HAZ/NP
Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG
August-Madsack-Straße 1
30559 Hannover

Warum nicht? Sollte gemeint sein, dass der ganze Koran nicht zur Veröffentlichung geeignet ist, würden wir uns dieser Auffassung natürlich anschließen.

8) Sehr geehrter Herr Rauter,

Wir bitten um Verständnis, dass wir eine Veröffentlichung des Textes im redaktionellen Teil oder als Anzeige ablehnen.

Wir fragen uns, was für grundsätzliche Erwägungen gegen die Veröffentlichung der Wahrheit sprechen können? Etwa Feigheit vor dem Feind, der doch stets als Freund behandelt wird, weil er den Frieden schlechthin verkörpert? Hat man wirklich solche Angst vor den Kriegern der Friedensreligion, mit denen man doch ständig Dialoge führen will?

Update

10) Sehr geehrter Herr Rauter,

von unserer Chefredaktion erhielten wir Ihre Textanfrage für eine Anzeige bzw. einen redaktionellen Beitrag. Wir haben uns entschieden, den vorliegenden Text weder als redaktionellen Beitrag noch als Anzeige zu veröffentlichen. DIE RHEINPFALZ ist eine Tageszeitung, die ein christlich orientiertes Wertefundament hat und für Glaubens- und Relegionsfreiheit eintritt. Wir würden mit der Veröffentlichung des Textes einer Debatte Vorschub leisten, die vordergründig eine andere Glaubensrichtung anfeindet. Nur am Rande
sei noch erwähnt, dass mit einer hohen Wahrscheinlichkeit gegen diesen Anzeigentext eine
kostenpflichtige Gegendarstellung erwirkt wird. Die halbe Seite, schwarz-weiß, kostet in der
Gesamtausgabe 14.259,00 Euro zzgl. MwSt.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis für unsere Haltung.

Mit freundlichen Grüßen

Die Rheinpfalz
Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG
Anzeigenleitung

Mit anderen Worten verzichtet die Redaktion aus lauter Feigheit sogar auf Einnahmen in fünfstelliger Höhe – die Redaktion einer Zeitung, die nach eigener Auskunft ein christlich orientiertes Wertefundament hat und für Glaubens- und Relegionsfreiheit eintritt. Die will eine andere Religion nicht anfeinden, indem sie deren heilige Schrift zitiert? Das erscheint logisch.




Zeit verteidigt den Koran vor „fantasierender“ Richterin

Über die Entscheidung der Amtsrichterin Christa Datz-Winter aus Frankfurt ist viel berichtet worden. Tenor vieler Kommentare war der, dass die Richterin nur konsequent fortgesetzt hat, was andere seit Jahren tun. Ehrlicherweise – und das war der Tabubruch – hat sie den Koran als Quelle der Gewalt aufgezeigt. Die Islamisierung Deutschlands, so die mehrheitliche Überzeugung, ist längst Alltag geworden.

In der Zeit dagegen kann man heute ganz andere Dinge lesen. Der außerordentliche Islam- und Eherechtsexperte Martin Klingst zieht dort alle Register multikultureller Gutmenschlichkeit. Eine Islamisierung gibt es nicht und die Richterin hat ihr Koranzitat „herbeifantasiert“. Er vergisst auch nicht den Hinweis, dass es auch in deutschen Ehen Gewalt gibt. Darauf haben wir gewartet, dass uns das mal jemand erklärt.

Wenn der Empörungssturm abflaut, wird man hoffentlich etwas nüchterner auf das Fehlurteil der Frankfurter Richterin schauen können. Klar, sie hätte niemals so entscheiden dürfen. Doch in Ruhe betrachtet, hat ihr Spruch manches heraus gekehrt, was im hektischen Alltag einer Multi-Kulti-Gesellschaft gerne verdrängt wird.

Die Frankfurter Juristin ist keine Scharia-Richterin, ihr Urteil spricht auch nicht, wie manche unterstellen, für eine schleichende Islamisierung Deutschlands. Das ist blanker Unsinn, da kann Alice Schwarzer noch so wüten und schwarzmalen.

Eine Deutsche marokkanischen Ursprungs hat in Marokko nach dortigem Recht einen Marokkaner geheiratet. Zurück in Deutschland wurde sie von diesem geschlagen und bedroht, sogar mit dem Tod. Ihr wurde von der Justiz deshalb eine eigene Wohnung zugewiesen, und dem Mann verbot man den Zutritt. Diese schlimme, traurige Wirklichkeit trifft auch viele deutsche Ehepaare zu .

Der Seitenhieb auf Mißstände in deutschen Familien dient der Relativierung islamischer Unrechtsgesellschaft. Klingst stellt es so dar, als gäbe es zwischen innerfamiliärer Gewalt in islamisch geprägter Gesellschaft und der deutschen Gesellschaft keinen Unterschied. Er verschweigt die extrem patraiarchalische Sozialisation aufgrund des Islam, er verschweigt daß Ehrenmörder in der islamischen Kultur vielfach angesehne Leute sind, mit „Ehre“ eben. Er verschweigt, daß es dutzende Ehrenmorde in Deuschland gab und immer neue hinzu kommen, und daß ALLE diese Morde von islamisch Sozialisierten begangen werden. Er verschweigt den wichtigen Umstand, daß Gewalt gegen Frauen im heutigen Deutschland moralisch wie juristisch negativ beurteilt wird, und verschweigt, daß es sich in der islamischen Rechtssprechung und in islamischen Alltagsnormen anders verhält. Er spart den wichtigen Umstand aus, daß islamisch sozialisierte Männer aus moralisch-ideologischer Überzeugung handeln, weil sie dazu erzogen wurden, die Willensbrechung der Frau als ihr Recht aufzufassen. Im Kontrast dazu ist in der deutschen Gesellschaft Gewalt gegen Frauen ein Kriminaldelikt, bei dem sich niemand auf eine göttliche Legitimation berufen kann und beruft!

Man braucht viele Worte um die in einem Satz formulierte Diffamierung deutscher Männer und deutscher Familien zu widerlegen, die sich aus der Gleichsetzung mit Kriminalitätsmustern wie sie leider in vielen islamischen Familien anzutreffen sind. Klingst kann nicht entgangen sein, daß Ehrenmorde in Deutschland ausschließlich von Moslems begangen werden. Dennoch stellt er islamisch motivierte Gewalt, proportional und in der Schwere, mit innerfamiliärer Gewalt in deutschen Familien völlig undifferenziert und pauschalierend auf eine Stufe. Er diffamiert damit deutsche Familien mit dem Ziel der Vertuschung weitaus gravierenderer Mißstände in Familien, die gemäß islamischen Normen leben.

Spinnt man diesen Faden konsequent fort, so kann man die diffamierende Pauschalierung willkürlich auf weitere deutsche Personengruppen ausdehnen. Wie wäre es zu sagen, die Muster islamischer innerfamiliärer Gewalt finden sich nicht nur bei deutschen Familien, sondern auch in Familien von Mitgliedern der Grünen?

Wäre es nicht eine böswillige, „rassistische“, Moslems abwertende Behauptung, Grüne (stellvertretend für die bösen Deutschen deren Teilmenge sie sind) würden weniger zu innerfamiliärer Gewalt in all ihren Ausformungen neigen, als islamisch Sozialisierte ?
Alle haben gleich zu sein gemäß Multikulti-Doktrin, wenn es um die Schattenseiten islamischer Kultur geht. Wenn also Moslems innerfamiliäre Gewalt nicht anders ausleben als Nicht-Moslems, heißt das zugleich daß z.B. als Teilmenge der Deutschen die Grünen sich nicht anders verhalten als islamisch Sozialisierte.

Nachdem wir nun wissen, dass wir auch nicht besser sind, meldet sich Martin Klingst, der Koranexperte:

Im vorliegenden Fall hat die Frankfurter Richterin allerdings nicht argumentiert, die Ehefrau sei doch sicher und ihr Mann müsse Abstand halten, sondern fantasierte mit dem Koran und marokkanischen Verhältnissen herum. Das war ein schwerwiegender Fehler, aus vier Gründen: Erstens akzeptieren auch der Koran und das auf ihm fußende islamische Recht keine körperliche Gewalt in der Ehe.

Zitat Sure 4:34 , übernommen von der als nicht islamophob bekannten Website des Zentralrates der Muslime in Deutschland:

Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.

Das klingt gewaltfrei. Man muss ja auch nicht so doll schlagen … Jetzt kommt Eherechtsexperte Martin Klingst zu Wort:

Zweitens hat gerade Marokko vor kurzem ein neues fortschrittliches Ehe- und Familienrecht eingeführt. Drittens lassen gerade Muslime ihre Frauen während der Ehe nicht in Ruhe, fühlen sich, wie auch immer, weiter für sie verantwortlich. Erst nach der Scheidung lassen sie von ihnen ab.

Wie es dann zu dem Doppelmord von Mönchengladbach kommen konnte, ist uns ein Rätsel. Hier wird völlig zurecht dem Familienrichter vorgeworfen, die kulturellen Hintergründe bei einer türkischen Scheidung nicht genügend beachtet zu haben. Hupps – gerade haben wir gelernt, dass die Muslime, die es sonst immer gar nicht geben darf, nach der Scheidung von der Frau ablassen, der sie natürlich auch vorher nichts getan haben, weil im Koran ja gar nicht steht, was drin steht. Was nun, Herr Experte Klingst? Der hilft uns weiter:

Und viertens schließlich: Selbst wenn erstens bis drittens nicht zutreffen, gilt bei einer Scheidung in Deutschland das Grundgesetz. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit darf kein Ehemann verletzen, egal, welcher Kultur, Religion und Rechtstradition er auch entstammt.

Na bitte, ist doch alles ganz easy. Der darf seiner Frau nichts tun, dann macht er das bestimmt auch nicht. Vielleicht könnte es ihm jemand einfach mal erklären, wenigstens für eine gewisse Übergangszeit, denn Klingst bereitet uns schon mal auf das Unausweichliche vor:

für das Zusammenleben verschiedener Religionen, Kulturen und Völker gilt ganz grundsätzlich, dass sich das Recht verändert, sich auf diese sich wandelnden Lebenswelten einstellen muss. Nicht, indem es sich selber und seine Grundwerte abschafft. Aber indem das Recht dort, wo es ihm möglich ist, Freiräume für Einwanderer schafft, ihre Eigenheiten zu leben.

Wie weit gehen Freiräume nach Klingst? Beschneidung und Zwangsehe für die Töchter, Schläge für die Ehefrau und Ehrenmorde für die ungehorsamen Schwestern? Sollen die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nur noch für einen Teil der Einwohner gelten, während moslemische Frauen und Mädchen staatlich sanktioniert in der Rechtlosigkeit versinken? Klingst will allen Ernstes „Grundrechte gegeneinander abwägen, Grenzen neu ziehen.“ Auch mit Geschlechterapartheid kann er sich anfreunden.

Jede offene Gesellschaft muss da ihre Grenzen und Prinzipien neu vermessen. Gerade das macht eine solche Gemeinschaft interessant, oft anstrengend und schwierig, aber auch lebenswert.

Warum sollten wir unsere Prinzipien neu bestimmen? Auf den Prinzipien der Freiheit und Gleichheit ist diese Gesellschaft aufgebaut! Es wird keine offene Gesellschaft mehr geben, wenn Leute wie Sie, Herr Klingst, sich durchsetzen und Prinzipien neu vermessen und Grenzen neu ziehen. Denn Klingst fordert im Namen einer „offenen Gesellschaft“ die Akzeptanz der geschlossenen islamischen Gesellschaft. Einer Kultur die Abtrünnige verfolgt und bisweilen ermordet, in der Frauen degradiert werden gemäß Koran Sure 4,25 zur Handels- und Schacherware der Familien. Die islamischen Frauen strikt jegliche sexuelle Beziehung zu einem Ungläubigen untersagt, der im Koran als „schlimmer als ein Tier“ definiert wird. Was bleibt also von Klingst´s offener Gesellschaft übrig, wenn die geschlossene islamische Gesellschaft immer mehr ihren absolut nicht weltoffenen Einfluß ausbreitet.

Es drängt sich der Verdacht sich, daß Klingst gar kein Anhänger einer offenen Gesellschaft ist. Wäre er ein solcher, würde er bei den gesellschaftlich verschlossenen Moslems für das offene Gesellschaftsmodell intensiv werben, das er uns viel weltoffeneren Deutschen als unbedingt aufschwatzen will.

Für Klingst ist das Schlagwort von der „offenen Gesellschaft“ nur ein moralisches Druckmittel, die grundgesetzkonträre Kultur des Islam und dessen Rechtsnormen Expansionsspielraum in Deutschland zu verschaffen. Ob die nicht-islamische Gesellschaft diese Veränderungen wünscht, interessiert Klingst nicht. Der Liberale Klingst erweist sich als autoritär, wenn er der Ursprungsbevölkerung kein Mitsprache- und Selbstbestimmungsrecht ihrer Lebenswelt mehr zugesteht, indem er es zum quasi-Naturgesetz erhebt, daß islamische Zuwanderung die Rechtsnormen unserer Gesellschaft neu austarriert.

für das Zusammenleben verschiedener Religionen, Kulturen und Völker gilt ganz grundsätzlich, dass sich das Recht verändert, sich auf diese sich wandelnden Lebenswelten einstellen muss.

Das gilt keineswegs grundsätzlich. Denn wenn Moslems unsere Gesetze nicht gefallen, zwingt sie niemand, sich hier anzusiedeln. Es gibt Moslems und Ex-Moslems, die sind froh in einer freieren Welt zu leben als in einer islamischen. Personen wie Klingst fallen diesen „Islam-Flüchtlingen“ in den Rücken, wenn sie Akzeptanz für islamisches Recht einfordern, vor deren Joch diese Menschen grade erst entkommen sind.




In Düren ruft der Muezzin über Lautsprecher zum Gebet

In der Multikulti-Hochburg Kreisstadt Düren (NRW) ist man „bunt statt braun“ und wahnsinnig stolz auf das eigene fortschrittlich gutmenschliche Verhalten. Man kann sich dort noch nicht einmal aufraffen, jede Form von Rassismus und Gewalt zu verurteilen, sondern beschränkt sich politisch korrekt auf den Rechtsradikalismus. Wen wundert es da noch, dass in Düren der Muezzin mehrmals täglich lautsprecherverstärkt seinen Gebetsschrei ausstoßen darf.

Ein Forumsteilnehmer berichtet auf Muslimmarkt glücklich:

Letzten Sonntag war ich in der Dürener Fatih Moschee.

Da habe ich das Unglaublichste erlebt, was ich in Deutschland je erlebt habe: Dort ruft der Muezzin dreimal am Tag öffentlich vom Minarett (mit Lautsprecher!) laut zum Gebet! Zwar wusste ich das schon, aber ich konnte nicht glauben, was ich da in jenem Moment mitten in der deutschen Öffentlichkeit hörte. Und es war wundervoll. Und der deutschen Nachbarschaft machte das nichts aus. Denen war das egal. Sie schienen sich an den Ruf des Muezzin schon lange gewöhnt zu haben. Gut so! Ich finde dieses Verhalten vorbildlich.

Mein Fazit: Klappt es in Düren schon so gut, so klappt es dann also auch im gesamten Bundesgebiet. Jegliche Argumente gegen den Ruf des Muezzin in der deutschen Öffentlichkeit sind somit gegenstandslos, jegliche Befürchtungen werden sich nicht bewahrheiten, so wie sie sich auch nicht in Düren bewahrheitet haben. Das Leben wird ganz normal weitergehen (ehrlich!). Wer es nicht glaubt oder glauben will, der soll nach Düren gehen und es selbst sehen, bevor er sich einen Urteil bildet.

Leider schreibe ich aus einem Internetcafe und muss mich deshalb kurz halten, da mein Internetanschluss kaputt ist. Aber meine Erlebnisse in Düren werde ich noch detailliert wiedergeben, inschallah.

Und auf der Website der Christlich-Islamischen Gesellschaft e.V. (jaja, so etwas gibt es, auch wenn man es nicht glauben mag!) kann man lesen:

Dueren/Koeln – Was den christlichen Kirchen recht ist, sollte der Moschee billig sein, meinte der Imam der Tuerkisch-Islamischen Union in der rheinlaendischen Stadt Dueren und liess den Muezzin oeffentlich zum Gebet rufen. Es gab vereinzelte Proteste aus der Bevoelkerung und Klagen wurden angedroht. Aber Imam Lebib Kaya blieb standhaft. Seither ist Dueren die erste Stadt in der Bundesrepublik, in der der Muezzin die Glaeubigen taeglich dreimal oeffentlich zum Gebet auffordert. Aehnliche Versuche in anderen Staedten der Bundesrepublik waren bislang am Einspruch aus Kreisen der Bevoelkerung gescheitert. Imam Kaya in einem Gespraech mit der Deutschen Welle: Nach meiner Rechtsauffassung gehoert die oeffentliche Aufforderung zum Gebet zur garantierten Religionsfreiheit. Einer musste in der Bundesrepublik schliesslich ernst damit machen. Imam Kaya ist auch leitender Geistlicher am Zentrum der Tuerkisch-Islamischen Union der Anstalt fuer Religion in Koeln.
Erst im Fruehjahr vergangenen Jahres hatten die Moslems im niederlaendischen Leiden und in Birmingham das Recht auf die oeffentliche Aufforderung zum Gebet gerichtlich erstreiten muessen.

Quelle: Islam-Nachrichten vom 19.Februar 1987. Die Moschee hat ein Minarett.

Unsere Spürnase schreibt: „Vielleicht ist ja das Umfeld der Moschee schon so sehr in der Hand der Türken, daß in der Tat kein Wiederstand mehr zu befürchten ist. Wenn das aber nicht der Fall sein sollte, dann kann ich es mir nur sehr schwer vorstellen, dass sowas völlig wiederspruchslos hingenommen wird. Der Beitrag, auf den ich mich beziehe, stellt nun in Aussicht, daß doch eigentlich in ganz Deutschland möglich sein sollte, was in dieser einen Moschee praktiziert wird. Wenn das stimmt, dann kann man wohl zu Recht sagen: Der Damm ist gebrochen! Bezeichnenderweise ist auch diese Moschee nach Fatih benannt.“

Fatih bezieht sich übrigens auf Mohammed II. Fatih, „den Eroberer“, der am 30. März 1432 in Adrianopel geboren wurde. Als Sultan des Osmanischen Reiches vollendete er dessen Großmachtstellung durch die Eroberung Konstantinopels (1453), die das Ende des tausendjährigen Byzantinischen Reiches besiegelte. Wie es bei dieser Eroberung unter Fatih zuging, kann man bei Oriana Fallaci nachlesen. In den gewaltfreien moslemischen Kreisen scheint man so wahnsinnig stolz darauf zu sein, dass jede zweite Moschee nach ihm benannt wird. Heute brauchen Fatihs Erben das Abendland nicht mehr durch Feldzüge zu erobern. Wir geben es freiwillig her und sind auch noch stolz auf unsere Blödheit.

(Spürnase: Mago)




Heinersdorf: LKW brennt, Staatsschutz ermittelt

Auf dem für eine Moschee vorgesehenen Bauplatz in Berlin-Heinersdorf ist in der Nacht ein Lastwagen angezündet worden. Es hat – man höre und staune – der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Geraunt wird schon wieder von einem rechtsradikalen Hintergrund, der in politisch korrekter Denkart bei den Moscheegegnern zwingend vorliegen muss.

Letzten Endes wird es sowieso keine Rolle mehr spielen, wer ihn tatsächlich verübt hat. Die Moscheegegner sind, um es einmal in Roth’schen Worten auszudrücken, bereits stigmatisiert und pauschal unter den Generalverdacht des Rechtsradikalismus gestellt worden.

Auf die Moscheebaustelle der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde in Pankow-Heinersdorf ist ein Brandanschlag verübt worden. Nach Angaben der Polizei brannte am Mittwochabend ein Lastwagen auf dem Grundstück an der Tiniusstraße. (…) Ein Kipplaster brannte, verletzt wurde niemand. Die Polizei fand Hinweise auf Brandstiftung, sagte ein Sprecher. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

Interessant, oder? Anderswo in der Republik werden Menschen halb- oder gleich ganz tot geschlagen, von Staatsschutz keine Spur! Und hier, wo niemand verletzt wurde, rückt ganz wichtig der Staatsschutz an. Natürlich, hier sind Moslems die „Opfer“, da zeigt der Staat die Zähne, wo er sonst nur milde lächelt.

Gegen die Moschee gibt es seit Bekanntwerden der Pläne vor einem Jahr massive Proteste von Anwohnern, aber auch von organisierten Rechtsextremisten.

Und schwupps, eh man sich versieht, werden in einem kleinen Nebensatz die Moscheegegner in die Nähe des Rechtsextremismus gerückt, und gleichzeitig ein „diskreter“ Hinweis auf die Tatverdächtgen gegeben. Denn, wer hätte sonst ein Interesse?

Zwei Bürgerbegehren gegen den Bau blieben ohne Erfolg. In den vergangenen Tagen hat sich der Konflikt weiter zugespitzt. Zuletzt hatten Anwohner versucht, die Abrissarbeiten alter Gebäudereste auf dem Gelände mit einer Anzeige wegen „Körperverletzung durch Freisetzung von asbestverseuchtem Abbruchstaub“ zu verhindern. Der Baustopp wurde aber nach einem Tag wieder aufgehoben. „Die Atmosphäre ist vergiftet“, sagte Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) kürzlich über den Konflikt mit den Moscheegegnern in einem Interview. „Die Proteste werden von immer weniger Leuten getragen, aber radikalisieren sich“, heißt es bei der Initiative „Heinersdorf öffne Dich“, die sich für mehr Toleranz im Viertel engagiert.

Und da ist dann gleich der nächste Hinweis – lässig in den Raum geworfen von der linksgrünen Multikulti-Initiative „Heinersdorf öffne Dich“. Moscheegegner = Radikale = Rechtsextremisten = Brandstifter. Die Bundestags-Vizepräsidentin, Petra Pau von der PDS/Die Linke, die die Moscheegegner ebenfalls als Neonazis verleumdete, musste sich bei Androhung einer Vertagsstrafe von 5.000,- Euro zur Unterlassung verpflichten. Dennoch gehen die Diffamierungen an anderer Stelle ungebremst weiter. Die Möglichkeit, dass Moscheebefürworter oder sogar Gemeindemitglieder den Brandanschlag verübt haben könten, um die Gegner in Misskredit zu bringen, kommt bei dieser Denke nicht vor. Und dann erfahren wir noch ein bißchen davon, dass die Gemeinde gemäßigt ausgerichtet. Davon, dass deren Imam die Ehe seiner Tochter arrangiert hat und niemanden kennt, wo dies anders war und seine Gemeindemitglieder sich weigern, Frauen die Hand zu geben, sagt man uns nichts. Da weiß man dann, auf welcher Seite man zu stehen, und wen man abzulehnen hat.

Die Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger e.V. (IPAHB) verurteilte übrigens erwartungsgemäß umgehend den Anschlag. Sie wehrt sich ausschließlich mit den Mitteln des Rechtsstaates. Das hat der Tagespiegel ganz vergessen, zu erwähnen.

(Spürnase: FreeSpeech)