Die aktuelle Rolle des NDR im Schlepperwesen

Anja Reschke: Das Framing zur Sea Watch-Reportage

Anja Reschke von Panorama ist genervt. Seit Beginn der Mission Sea Watch 3 mit zwei NDR-Reportern an Bord schlagen dem NDR unangenehme Fragen entgegen. Kritische Fragen statt der demütigen Hochachtung, die gut verdienende Bessermenschen normalerweise gewohnt sind, wenn sie mal wieder ganz edel Merkel-Propaganda als Recherche verkaufen wollen. Gegen die Gleichgültigkeit und „Verdrängung“ des deutschen Pöbels, der ihnen ihre fetten Salairs erwirtschaftet und jetzt gerade für zwei Wochen in Urlaub wollte. Wie unsensibel. Wie gleichgültig.

Wie gut, dass es da noch den NDR gibt und seine Reporter auf der Sea Watch, und die Anja Reschke, die das Ganze gleich in ihrer Anmoderation zur „Reportage“ gerade rückt:

Es war so schön ruhig geworden ums Mittelmeer, oder? Gerade rechtzeitig zum Strandurlaub. Verdrängt, die Dramen, die sich da abspielen: aus den Augen, aus dem Sinn. Die Verzweifelten, die in libyschen Lagern unter unmenschlichen Bedingungen festsitzen und sich von Zeit zu Zeit in billigen dünnwandigen Schlauchbooten aufs Meer wagen.

Und dann kam sie: Carola Rackete, mit ihrer Sea Watch 3, und zerstörte diese trügerische Illusion von Ruhe. Diese renitente Kapitänin, die sich [unterstützende Geste von Reschke, Anm. PI-NEWS] – angeblich – nicht an italienisches Recht halten wollte.

Das sind Tonfall und Tenor der NDR-Reportage, wie sie die nächsten 20 Minuten folgen. Es wurde schon erwähnt: Kritische Nachfragen sind beim NDR unerwünscht. Stück für Stück halfen wir, die Fakten dem NDR aus der Nase zu ziehen, mit Hilfe etlicher Leser, denen der NDR eine Antwort nicht so leicht vorenthalten konnte und die uns anschließend schrieben.

Dabei wäre es ganz einfach gewesen: Der NDR hätte unsere Fragen jederzeit auf PI-NEWS ungekürzt und unverändert beantworten können, das Angebot hatten wir dem Sender in unserem ersten Beitrag zum Thema am 30.6. zukommen lassen und per E-Mail zusätzlich unterbreitet. Jetzt kommen die ergänzenden Fakten. Nicht in der Reportage, Gott bewahre, sondern im begleitenden Text, mit dem unverkennbaren beleidigten Unterton der Anja Reschke:

Am 9. Juni 2019 ist die „Sea-Watch 3“ vom Hafen in Licata (Sizilien) in See gestochen. Unsere Reporter waren von Beginn an dabei und haben des Geschehen auf dem Schiff seitdem jeden Tag bis zur Festnahme von Kapitänin Carola Rackete am frühen Morgen des 29. Juni beobachtet und dokumentiert. […]

Unsere Reporter konnten die Rettung der Menschen von einem Schlauchboot aus direkter Nähe verfolgen und dokumentieren – sie hat im offenen Meer stattgefunden. Informationen über das Schlauchboot in Seenot und dessen Standort wurden, wie im Film zu sehen, per Funk vom Suchflugzeug „Colibri“ an die „Sea-Watch 3“ durchdurchgegeben. Daraufhin erfolgte die Rettung der Flüchtlinge, die wir auch in unserem Beitrag zeigen.  […]

Die „Sea-Watch 3“ hat auch zu keinem Zeitpunkt den „libyschen Hafen Bouri“ angelaufen – wie manche im Netz behaupten. „Bouri“ ist eine libysche Bohrinsel im Mittelmeer (könnte man mit ein paar Klicks googlen). Schiffe werden dort über Funkwellen registriert, wenn sie in einiger Entfernung an der Bohrinsel vorbeifahren. […] Die „Sea-Watch 3“ hat aber zu keinem Zeitpunkt die Bohrinsel (und auch keinen anderen libyschen Ort) angelaufen, und erst recht sind dort nicht die Geflüchteten an Bord gegangen. Warum wissen wir das? Weil wir dabei waren.

Richtig. Aber ihr sagt es erst jetzt, nachdem die freien Medien euch dazu gezwungen haben, eure romantische Maas- und Merkel-Mission offenzulegen. Und das nehmt ihr, die ihr von der Vierten Gewalt zum Wurmfortsatz der Exekutive verkommen seid, denen übel, die nicht unkritisch eure Seifenoper konsumieren, die Augen verdrehen und die Brieftasche für neue Wirtschaftsflüchtlinge öffnen wollen.

Keine kritische Nachfrage, warum eine Rettung nur in Verbindung mit Asyl genehm ist und die Rettung des Lebens in Tunesien deshalb nicht gut genug (ab Minute 03:03). Keine kritische Betrachtung zur Zusammenarbeit von Rettern und Schleppern. Das wird einfach so hingenommen von „unseren Reportern“, die in „direkter Nähe“ dabei waren. Die geben sich nach außen hin gerne seriös, lassen aber ansonsten eine kritische Distanz zum Gegenstand der Reportage vermissen (Nadia Kailouli siezt Rackete im Interview, während sie sie in der Reportage tatsächlich duzt).

Dass dann auch ein Ex-Verfassungsschutz-Chef es wagt, die Arbeitsweise des NDR zu hinterfragen, nehmen sie besonders übel, wie man aus der Hetze (mit dem typisch beleidigten Reschke-Unteron) gegen ihn heraushört:

An wilden, unbelegten Spekulationen beteiligt sich übrigens auch der ehemalige Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, – und teilt entsprechende Links.

Welche „wilden“ „unbelegten“ „Spekulationen“ das sein sollen, wüsste sicher nicht nur Herr Maaßen gerne genauer. Wir auch. Hier also einmal wieder das Angebot an Frau Reschke und den NDR: Untermauern Sie doch einmal die widerliche Hetze mit Fakten. F a k t e n. Sie dürfen das gerne auf PI-NEWS tun, dem kritischen politischen Blog, in einem ungekürzten und unveränderten Beitrag wie bei uns üblich. Wir warten, mal wieder…




Sea Watch-Berichterstattung: NDR antwortet auf PI-NEWS-Fragen

Der NDR ist es nicht gewohnt, seine Propaganda hinterfragt zu sehen und muss sich das jetzt doch gefallen lassen. Wir berichteten am 30. Juni über den Aufenthalt von zwei NDR-Reportern auf der Sea Watch 3, die das illegale Eindringen des Schiffes in italienische Hoheitsgewässer begleiteten.

Insbesondere lieferten sie Bilder der „Flüchtlinge“ an Bord und hielten medienwirksam die Entschlossenheit von Rackete fest (0:21 min), nun illegal in den Hafen von Lampedusa einzufahren:

“I will proceed into the port. Be informed! I will proceed into the port. Over.“ („Ich werde in den Hafen hineinfahren. Damit ihr’s wisst! Ich werde in den Hafen einfahren. Ende.“)

Das Ganze wirkte so, als werde der NDR mit eingespannt, um hier der Agenda der deutschen Poltik zu dienen, derzufolge es keine Einschränkung des Schlepperwesens geben dürfe und Italien gefälligst nach Merkels Pfeife zu tanzen habe.

Der Beifall von Maas bis hin zu Steinmeier für die Schlepperin bestätigte das anschließend eindrucksvoll. PI-NEWS wollte Genaueres wissen und stellte die unten aufgeführten Fragen, auf die PI-NEWS erwartungsgemäß selbst keine Antwort erhielt.

Allerdings unterstützten PI-NEWS mehrere Leser im Bemühen um Transparenz beim NDR, unter ihnen auch AfD-Politiker wie Petr Bystron, der auf seiner Seite twitterte:  

Manche Leser schrieben den NDR auch an und legten dem ARD-Sender die PI-NEWS-Fragen vor. Eine Leserin leitete die Antwort an uns weiter, die sie von prominenter Stelle erhalten hatte: Sven Lohmann, Redaktionsleiter von Panorama 3, antwortete „gerne“ „im Auftrag von Intendant Lutz Marmor“ an unsere Leserin. Zuerst die Fragen von PI-NEWS:

  1. Seit wann sind die Journalisten des NDR auf der Sea-Watch? Für wie lange wurde der Aufenthalt ins Auge gefasst, wie lange war er tatsächlich?
  2. Sind / waren sie nur zu zweit dort oder mit weiteren Mitarbeitern (Kamera, Ton) an Bord? Wie viele insgesamt?
  3. Was war der Anlass für die NDR-Mitarbeiter, an Bord zu gehen?
  4. Wurden die näheren Umstände der „Rettung“ hinterfragt (Position des havarierten Bootes, warum es seeuntüchtig wurde, Zusammenarbeit der Sea-Watch mit der Schlepper-Mafia)? Wenn ja: Wann wird darüber berichtet?
  5. Ist /war dem NDR bekannt, dass Innenminister Salvini die Flüchtlinge vermutlich sofort an Land gelassen hätte, wenn andere europäische Länder sich zur Aufnahme bereit erklärt hätten?
  6. Wie sind die NDR-Journalisten an Bord gekommen (Hubschrauber, Schiff)?
  7. Was hat der Transfer des NDR-Teams nach Italien und von dort aufs Schiff wie auch der gesamte Aufenthalt gekostet (ungefähre Angabe)?

 

Hier die Antworten des NDR:

Sehr geehrte Frau *****,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 01.07.2019 an den Intendanten des Norddeutschen Rundfunks, Lutz Marmor. Ich antworte in seinem Auftrag. Gerne schildere ich Ihnen die Hintergründe zur Berichterstattung von der „Sea Watch 3“.


Eine Reporterin und ein Reporter des NDR gingen am 09.06.2019 in einem Hafen auf Sizilien an Bord der „Sea Watch 3“. Das Ziel war eine aktuelle Berichterstattung über die Aktivitäten der Organisation „Sea Watch“ vor dem Hintergrund der geltenden behördlichen Vorgaben in der EU. Angesichts der Diskussion um die zivile Seenotrettung im Mittelmeer und die Aufnahme von Flüchtlingen ist diese Fragestellung nach redaktioneller Einschätzung von hohem öffentlichen Interesse.

Geplant war der Aufenthalt während einer kompletten Fahrt der „Sea Watch 3“. Dafür wurden ursprünglich ca. drei Wochen veranschlagt, am Ende waren es 20 Tage.

Die beiden Reporter*innen haben in dieser Zeit aufmerksam das Geschehen beobachtet und Fragen zu den Hintergründen gestellt. Darüber haben sie in den letzten Tagen in verschiedenen Sendungen berichtet. Die Recherchen sind damit aber noch nicht abgeschlossen.

Auch der Sendetermin für die geplante Reportage steht noch nicht fest. Der NDR wird darüber so bald wie möglich informieren.

Der NDR Rundfunkrat überwacht die Einhaltung der stasatsvertraglich festgelegten Programmanforderungen. Dies umfasst die Berichterstattung des NDR im Fernsehen, im Hörfunk und online. Nähere Informationen zur Arbeit des NDR Rundfunkrats finden Sie im Internet unter folgendem Link: https://www.ndr.de/der_ndr/ihr-ndr/rundfunkrat/index.html

Ich hoffe, Ihnen damit einen besseren Einblick in unsere Arbeit gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,
Sven Lohmann
Redakteur NDR Fernsehen

Wie man sieht, wurden einige Fragen genau beantwortet, einige ausweichend und manche gar nicht:

Frage 1: Genaue Antwort, allerdings eine Diskrepanz zur Reporterin Nadia Kailouli, die (am 19. Juni) auf Facebook schrieb, dass sie zu dem Zeitpunkt bereits zwei Wochen auf der Sea Watch sei, das wäre ab dem 5. Juni gewesen, nicht ab dem 09.06. Vielleicht eine Ungenauigkeit.

Frage 2: Ausweichend. Dass eine Reporterin und ein Reporter des NDR […] am 09.06.2019 in einem Hafen auf Sizilien an Bord der „Sea Watch 3“ […] gingen“ sagt noch nichts darüber aus, ob sie nicht von weiteren NDR-Mitarbeitern (Kamera, Ton) begleitet wurden oder nicht.

Frage 3:  Genaue Antwort. Allerdings fehlt die selbstkritische Reflexion, ob nicht durch die Anwesenheit des NDR die Kapitänin überhaupt erst ermuntert wurde, ihr Ziel zu verfolgen, nämlich eine erneute dauerhafte Öffnung italienischer Häfen zu erzwingen.

Frage 4:  Genaue Antwort.

Frage 5:  Keine Antwort.

Frage 6:  Genaue Antwort.

Frage 7:  Keine Antwort.

PI-NEWS wird die Thematik weiter verfolgen, kritisch und wie immer unbequem für die Staatssender. Insbesondere werden wir die vom NDR angekündigte Reportage hier kritisch begleiten. Wir danken allen Lesern, die uns in dieser Angelegenheit unterstützt haben.




NDR-Propaganda gegen die AfD in Mecklenburg-Vorpommern

Von SARAH GOLDMANN | Man hat den Eindruck, der NDR arbeitet ein gewisses Plansoll ab, bei dem möglichst regelmäßig (vor Wahlen verstärkt) gegen die AfD gehetzt werden soll. Dazu wird jedes Blatt umgedreht und daraufhin überprüft, ob sich etwas Anzügliches finden lässt.

Für solch anspruchsvolle und zeitraubende Tätigkeit hat sich der Sender zu einem Rechercheverbund mit WDR und SZ zusammengetan, der vermutlich auch im folgenden Fall aktiv wurde; der NDR spricht da nur von „einem Rechercheportal“.

Gefunden hat das „Rechercheportal“ einen Kontoauszug von Daniel Fiß von den Identitären in Rostock. Darauf ist eine Überweisung vom AfD-Co-Landesvorsitzenden von Mecklenburg-Vorpommern, Dennis Augustin, zu sehen. Dass ein privater Kontoauszug in die Hände von Journalisten gelangt, wäre eigentlich schon als Skandal bemerkenswert, zeigt er doch entweder ein Datenloch in der Bank oder eines im persönlichen Umfeld von Daniel Fiß.

Und – es scheint Usus zu werden, dass die Linkspresse über die Geldgeschäfte unliebsamer Personen bestens informiert ist, Datenschutz hin oder her. Eine 30 Euro-Spende des „skandalösen“ Staatsanwalts von Gera an die AfD konnte ein anderes Schnüffel-Portal, die ZEIT, auftreiben, wie die im  PI-NEWS-Artikel zitierte FAZ vermeldet. Das Ausmaß der immer großflächiger werdenden Schnüffelei erinnert fatal an die Stasi in der DDR.

Hier das Ergebnis des Schnüffel-Portals vom NDR zum AfD-Politiker Dennis Augustin:

Der Co-Landesvorsitzende der AfD, Dennis Augustin, sucht offenbar die Nähe zur Identitären Bewegung. Augustin hat einen der führenden Köpfe der Gruppe, den Rostocker Daniel Fiß, auch finanziell unterstützt. Ein Recherche-Portal hat jetzt einen Kontoauszug von Fiß veröffentlicht. Aus dem Papier geht hervor, dass Augustin ihm im vergangenen September rund 1.200 Euro überwiesen hat.

Das also ist der Aufhänger, mit dem man Augustin kriegen will. Wie das genau geschieht, soll im folgenden untersucht werden, es ist das Thema dieses Artikels.

Über den größten Teil des NDR-Artikels hinweg geht es darum, ob und für welchen Zweck Augustin Geld an Fiß bezahlt hat und ob damit eine Zusammenarbeit AfD/IB gegeben sei, für die es ja einen Unvereinbarkeitsbeschluss gebe. Augustin sagt, die Zahlung sei für die Hilfe bei einem Auftritt in den sozialen Medien erfolgt. „Soziale Medien“. Hier hat der NDR sein Stichwort, um mit Schmutz gegen Augustin zu werfen. Das ursprüngliche Thema wird verlassen und eine Assoziationskette zum eigentlichen Vorwurf hin aufgebaut:

  • Geld für soziale Medien,
  • in sozialen Medien hat er sich radikal geäußert,
  • deswegen wurde er im Prüfbericht des Verfassungsschutzes genannt,
  • der bei ihm „rechtsextreme und menschenverachtende Haltungen“ festgestellt habe.

Auf diese „menschenverachtenden Haltungen“ verlinkt der NDR-Artikel, wir kommen gleich darauf zu sprechen. Hier erst einmal die genannte Gedankenführung wörtlich im NDR-Artikel:

Augustin sagte NDR 1 Radio MV, er habe das Geld gezahlt, weil Fiß ihm beim Auftritt in sozialen Medien geholfen habe. Dort äußert sich Augustin oft radikal zu politischen Themen. Der Verfassungsschutz sieht bei dem AfD-Politiker eine Nähe zu rechtsextremen und menschenverachtenden Haltungen – er taucht in dem Prüfbericht zur AfD an mehreren Stellen auf.

Der Anfangspunkt für die Vorwürfe, der Kontoauszug, tritt thematisch in den Hintergrund, an seine Stelle tritt der eigentliche Zweck des Artikels, Augustin zu diskreditieren:

1. Der genannte „Prüffall“ des Verfassungsschutzes, auf den der NDR sich hier bezieht, dürfte laut Gerichtsurteil als solcher gar nicht in der Öffentlichkeit erscheinen, weil dadurch eine Stigmatisierung erfolgt. Dass der NDR das Urteil ignoriert und den (etwas umbenannten) „Prüfbericht“ trotzdem weiter verwendet, ist an sich schon eine Missachtung der Rechtsprechung.

2. Der NDR unterstellt dem AfD-Politiker (auf dem Umweg über den Verfassungsschutz) „menschenverachtende Haltungen“ und verlinkt dazu auf einen weiteren eigenen Artikel. Dort werden die unterstellten menschenverachtenden Haltungen, wieder mit Bezug auf den Verfassungsschutz, so beschrieben:

2.1.  Er vertrete „islamfeindliche Äußerungen“. Welche islamfeindlichen Äußerungen das sind, sagt der NDR nicht.

2.2.  Bei einer Wahlkampfveranstaltung habe der AfD-Landeschef Muslime mit „Halbaffen“ verglichen, die über Frauen herfallen würden. Welche Veranstaltung das war, sagt der NDR nicht, die konkreten Aussagen von Augustin nennt er nicht, den Kontext auch nicht.

Dass Augustins Aussagen sich wahrscheinlich auf die Halbaffen der Silvesternacht von Köln beziehen, die wie Tiere über Frauen herfielen, verschweigt der NDR. Könnte ja sein, dass da noch welche zustimmen, wenn sie den Kontext erfahren. So bleibt es wohlfeile Hetze.

2.3.  Augustin verwende Begriffe von Rechtsextremisten, so der nächste Vorwurf:

Augustin steht in den Augen der Behörde für AfD-Funktionäre, die bei ihren fremdenfeindlichen Positionen auf Begriffe von Rechtsextremisten zugreifen. Der AfD-Funktionär, der sich 2017 um ein Bundestagsmandat bewarb, spricht von „Umvolkung“ oder „Bevölkerungsaustausch“.

Also, Augustin „spricht von“ Umvolkung oder Bevölkerungsaustausch. Er könnte auch dazu trommeln oder tanzen oder seine Ansichten mit Morsetönen verbreiten. Dass jemand über ein Thema „spricht“, sollte in einer Demokratie selbstverständlich sein, das Herzstück der Demokratie, das Parlament, hat seinen Namen daher. Wo also liegt das Problem?

Soll er nicht über Umvolkung oder Bevölkerungsaustausch sprechen, weil sie nicht wahr sind? Wenn eine Gruppe einer Gesellschaft eine Fertilitätsrate von ca. 1,5 hat und eine andere zugewanderte und in sich geschlossene Gruppe (Islam) eine Rate von drei oder mehr aufweist, um nur die Größenordnungen zu nennen, dann ist ein Wechsel oder Austausch der Bevölkerung an fünf Fingern abzählbar. Schon jetzt gibt es in Großstädten Schulklassen, in denen überwiegend Ausländerkinder, zumeist islamische Ausländerkinder, sind.

Wird also das Ansprechen des Problems kritisiert oder nur die Wortwahl? Wie hätte er es nach Meinung des NDR denn ausdrücken sollen?

  1. Die Verbindung zu Daniel Fiß ist der nächste Angriffspunkt des NDR, mit dem indirekt auch Augustin getroffen werden soll, der ja eine Zahlung an Fiß geleistet hatte:

Fiß und seine Bewegung sind offen ausländerfeindlich und haben auch in Mecklenburg-Vorpommern mehrere Aktionen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen und Asylbewerbern gestartet. Fiß spricht dagegen von „Heimatliebe“, er sieht sich als Opfer staatlicher und medialer Repression.

Hier wäre erstens zu fragen, wo und wann die Identitäre Bewegung „offen ausländerfeindlich“ ist. Der NDR belässt es bei der ehrverletzenden Unterstellung, keine Begründung. Ebenso wird nicht gesagt, welche Aktionen „gegen die Aufnahme von Flüchtlingen und Asylbewerbern gestartet“ wurden. Wo? Wann? Und wenn Fiß von Heimatliebe „spricht“, wüsste der geneigte Leser gerne, was Fiß da genau gesagt hat und warum das schlimm ist.

Der NDR belässt es bei seiner Aktion gegen Augustin bei Andeutungen, bei unbegründeten Unterstellungen und Halbwahrheiten. Uns von PI-NEWS wird der NDR natürlich keine Nachfrage beantworten. Sollte aber der eine oder andere PI-NEWS-Leser einmal nachhaken, wären wir neugierig, wie der NDR sich da inhaltlich herausredet und werden das gerne veröffentlichen.

Kontakt:

NDR-Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern
Schloßgartenallee 61
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Tel. 00 49 (0385) 5959 – 0
Fax 00 49 (0385) 5959 – 514
E-Mail: studio.schwerin@ndr.de




NDR kreiert „Polnische Großfamilie“

Am gestrigen Mittwoch ging eine Meldung durch Radio, Fernsehen und Webseite des NDR, dass eine „polnisch-stämmige Großfamilie“  mit ihren kriminellen Machenschaften in den Fokus der Ermittler geraten sei. Es gab groß angelegte polizeiliche Durchsuchungen und Festnahmen in Norddeutschland. Der norddeutsche Rotfunk konnte sich gar nicht sattsenden daran. Es ging dabei vor allem um Ausbeutung von Leiharbeitern und Sozialbetrug durch diese „Großfamilie“:

Den Mitgliedern wird unter anderem Sozialleistungs- und Versicherungsbetrug, Menschenhandel und das Fälschen von Urkunden vorgeworfen. Der finanzielle Schaden soll nach Angaben eines Polizeisprechers bei mehr als 200.000 Euro liegen. […]

Den Verdächtigen wird unter anderem vorgeworfen, in Polen ihren Namen geändert und dann in Deutschland weitere Sozialleistungen beantragt zu haben. Mitglieder der Großfamilie stehen zudem im Verdacht, verschiedene Versicherungen betrogen zu haben. Dabei sollen sie echte Verkehrsunfälle mehrfach abgerechnet und weitere Unfälle erfunden haben. […]

Der Vorwurf des Menschenhandels bezieht sich laut Polizei darauf, dass Arbeitskräfte wie Knechte untergebracht und ausgebeutet worden sein sollen. So soll die Großfamilie polnische Mitbürger gefangen gehalten und zum Arbeiten gezwungen haben. Nach Angaben eines Sprechers wurden bei den Durchsuchungen auch zahlreiche Verdächtige und Zeugen angetroffen, die nun vernommen werden sollen.

Nun ist es durchaus so, dass wir in Deutschland nicht nur fleißige Handwerker, sondern auch viele von den unehrlichen Menschen unseres Nachbarlandes abbekommen. Polen gehören wie alle Menschen zur Gattung des homo oeconomicus, der mit möglichst wenig Aufwand ein möglichst großes Resultat erzielen will. Wenn sich dann gesetzliche Möglichkeiten ausnutzen lassen, bei sozialen Leistungen insbesondere, dann gibt es viele, die das dankbar annehmen. Polen schütteln in der Regel selbst den Kopf darüber, wie leicht das bei uns geht.

Auch scheint der Bereich der Leih- oder Saisonarbeit einer zu sein, den polnische Kriminelle besonders ausnutzen könnten. Denn es gibt ja durchaus die vielen Arbeiter und Arbeiterinnen (!), die sich in Deutschland ihren Lebensunterhalt verdienen, in der Pflege, auf dem Bau, in der Landwirtschaft bei der Spargel- oder Erdbeerernte. Polnische Kriminelle kennen diese Strukturen und nutzen sie aus, das könnte also passen. Doch was ist mit der „Großfamilie“?

Polen heiraten viel früher als Deutsche, bekommen schneller Kinder und auch mehr. Hochzeiten fallen größer aus, Verwandtschaftsbeziehungen werden stärker gepflegt. Aber Großfamilien?

Der Begriff ist äußerst negativ konnotiert und wird bei uns in der Regel auf arabische Clans bezogen, die sich durch Aggression, Brutalität und Primitivität auszeichnen, und durch Kriminalität. Diese Bevölkerungsgruppe wird uns in der Regel von Merkel und ihrem Staatsfunk als der Stein der Weisen angepriesen, mit dem alle unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen (z.B. demographischen) Probleme gelöst werden könnten. Umgekehrt sind die Polen auf der politisch korrekten Merkelskala irgendwo zwischen Trump und Putin angeordnet, unter anderem, weil sie das Flüchtlings-Diktat der deutschen Kanzlerin nicht mit der erwarteten Freude, Demut und Gehorsamkeit akzeptierten.

Es liegt also nahe, ihnen hier einen Begriff an die Backe zu kleben, den sie nicht verdienen und gleichzeitig eine andere Gruppe zu entlasten, die ebenso wie arabische Abschaumclans unter der besonderen Zuneigung von SPD und CDU stehen. So wie man Personen aus muslimischen / arabischen Ländern leicht am Vornamen erkennen kann, erkennt man die Gauner, die in diesem Falle durch Deutschland zogen, leicht an der Kleidung. Nur einen Moment hatten die Kameramänner des NDR nicht aufgepasst, und ein Bildausschnitt (ab 0:57) zeigte einige Mitglieder der „polnisch-stämmigen“ Großfamilie, die wohl eher den „Sinti und Roma“ zuzuordnen sind.

Den Sinti und Roma ist es selbst sehr wichtig als ethnische Bevölkerungsgruppen wahrgenommen und behandelt zu werden, in Schleswig-Holstein genießen sie einen gesetzlichen Minderheitenschutz in der Landesverfassung. Sie empfinden sich als „Sinti und Roma deutscher Staatsangehörigkeit“ oder als „deutsche Sinti und Roma“, nicht umgekehrt. Doch diese Identität wird dann gerne ausgeblendet, wenn es um Kriminalität geht, die natürlich auch von dieser Bevölkerungsgruppe ausgeht und eine „jahrhundertealte Tradition“ aufweist, wie ein „Asyl-Pfarrer“ in den Stuttgarter Nachrichten vom 12. Februar 2013 einräumte.

In diesem Falle jedenfalls sollten es die Sinti und Roma nicht sein, sondern eine „polnische Großfamilie“, von der man so bislang noch nicht gehört hat. Daneben bietet der NDR neuerdings auch schon „niederländische Großfamilien“ an, bei denen man wahrscheinlich mit ebensolcher Vorsicht an die Nachrichtenpräsentation herangehen sollte. Der Zweck ist klar: Die unter Merkelschutz stehenden Sinti und Roma sollen mutmaßlich verschwiegen, die mit einem unglaublichen Ausmaß an Kriminalität ins Gerede gekommenen Araber-Clans, die man jetzt nicht mehr ignorieren kann, dagegen als etwas ganz Normales hingestellt werden, das es auch sonst in Europa gibt. Eine kleine Meldung, NDR-Propaganda vom Feinsten.




Video: NDR-Interview über Islam bei „Merkel muss weg“-Demo in Hamburg

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am 7. November war ich bei der Merkel muss weg-Demo in Hamburg, um dort vor gut hundert Patrioten eine Rede über den verhängnisvollen Globalen Pakt für Migration und den standhaften Ex-Präsidenten des Deutschen Verfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen zu halten. Anschließend sprach mich NDR-Redakteur Heiko Sander zu einem Interview an, für das ich wie immer zur Verfügung stand. Denn es ist in meinen Augen ungeheuer wichtig, unsere Informationen auch über die Mainstream-Medien zu verbreiten, um damit den Bürgern unseres Landes ein Gegengewicht zur linksgrün eingefärbten GEZ-Einheitsmeinung liefern zu können.

Da oft nur kleine Bruchstücke dieser Interviews gesendet werden, lasse ich immer eine Kamera mitlaufen, damit diese wichtigen Gespräche nicht in den Mülltonnen der Sender verenden. In diesem Fall wäre es besonders schade gewesen, denn Redakteur Sander stellte eine Frage nach der anderen, so dass sein Kameramann nach sieben Minuten Gespräch nachfragte, ob es noch länger geht, denn dann würde er ein Stativ holen, seine Schulter mache es nicht mehr mit.

Aber da war unsere Unterhaltung noch lange nicht vorbei, denn auch nach dem Abschalten der NDR-Kamera ging der Austausch munter weiter. Es entstand ein wichtiges Dokument der Zeitgeschichte, schließlich zeigt es die unterschiedlichen Betrachtungsweisen sehr deutlich auf. Sander ist der typische Mainstream-Journalist, der allen Ernstes glaubt, Terror und Gewalt hätten „nichts mit der Religion“ zu tun und es gebe gute Entwicklungen in der moslemischen Welt in Richtung Bildung sowie Geburtenkontrolle, so dass sich die vorhandenen Probleme mit dem Islam irgendwann rauswachsen würden.

Ab Minute 6:40 wird auch die Tonqualität deutlich besser, da die Kundgebung zu dem Zeitpunkt beendet wurde. Ein für Heiko Sander wichtiger Punkt war die vom Hamburger Verfassungsschutz vermeintlich „rechtsradikal“ verortete Ausrichtung im Organisationsteam, dem ich ausdrücklich widersprechen kann. Alle in der Teamleitung von „Merkel muss weg“ versicherten mir, dass keiner von ihnen jemals in einer radikalen Partei wie NPD, Die Rechte oder Dritter Weg war und sie alle jegliche national-sozialistische Einstellungen rundweg ablehnen. Möglicherweise gab es im Frühjahr zwischenzeitlich einmal den einen oder anderen mit problematischen Kontakten, aber nicht im jetzigen Team.

Ab Minute 8:30, als die offizielle Kamera abgeschaltet ist, beginnt der hochinteressante Austausch der Argumente. Sander warf ein, dass mir vorgeworfen würde, die Gesellschaft mit meiner klaren Islamkritik zu „spalten“. Ich entgegnete, dass man die volle Wahrheit über die gefährlichen Bestandteile des Islams niemals verschweigen dürfe, denn jeder vermeintlich „friedliche“ Moslem kann damit in Kürze radikalisiert werden. Sander versuchte mit der Bibel zu kontern, mit der man ebenfalls solche Dinge „ableiten könne. Daraufhin erklärte ich ihm den Unterschied zwischen dem Geschichtenbuch Alten Testament und dem zeitlos gültigen Befehlsbuch eines Gottes, dem Koran. Zudem kam im Christentum gottseidank mit Jesus ein Gott, der die Nächsten- und sogar die Feindesliebe predigte. Mit Jesus kann kein Christ Gewalt legitimieren, mit Mohammed jederzeit.

Dem Einwand von Heiko Sander, dass im Koran auch harmlose Sachen stünden, stellte ich das Abrogationsprinzip entgegen. Ab dem Zeitpunkt, als Mohammed in Medina Macht besaß und Kriegsheere zur Verfügung hatte, entstanden die knallharten Kampf-, Gewalt- und Tötungsbefehle, die allesamt die belanglosen Verse aus der 13 Jahre langen Frühzeit in Mekka ersetzen, in der der „Prophet“ nur ein paar Dutzend Menschen um sich versammeln konnte. Heiko Sander versuchte all das wegzuwischen, indem er behauptete, das würde heutzutage nicht von Belang sein. Indem er dieses islamische Prinzip ignoriert, verschließt er die Augen vor dem eindeutig religiös begründeten Terror.

Ich versuchte Herrn Sander zu erklären, dass es im Islam um knallharte Macht geht. Um die Verführung durch eine totalitäre Ideologie. Hierzu meinte er, dass wir das gerade erst in Deutschland gehabt hätten. Richtig, entgegnete ich ihm, und die National-Sozialisten hatten damals einen Pakt mit dem Islam geschlossen, da sie die gemeinsamen Bestandteile ihrer beiden Ideologien erkannten.

Bei Minute 15:15 geht es um die „Flüchtlings“-Problematik aus Syrien. Ich stellte klar, dass sich jeder moderate Moslem nur 50 bis 100 Kilometer innerhalb Syriens wegbewegen musste, wenn er aus den umkämpften Gebieten in Sicherheit kommen wollte. Der modern eingestellte Regierungschef Assad, der in unseren Mainstream-Medien völlig zu Unrecht als „Völkermörder“ diffamiert wird, ließ hierzu große Wohnanlagen für hunderttausende Syrer bauen, die den kriegsgeilen Dschihadisten entkommen wollten. Insgesamt wanderten innerhalb Syriens mehrere Millionen Menschen aus den umkämpften Gebieten. Wer das Land verließ, hat ein Problem mit dem westlich orientierten Assad und ist eher fundamental-islamisch eingestellt. Dieser hochproblematische Personenkreis vollzog eine regelrechte Völkerwanderung über 4500 Kilometer ins verlockende deutsche Sozialsystem und bringt unser Land in enorme Gefahr.

„Nicht wenige dieser Syrer machen bei uns Probleme“, schon mit dieser differenzierten Formulierung war Sander nicht einverstanden. Er glaubt, dass die Kriminalität aus diesem Personenkreis nicht so gravierend sei. Ab Minute 16:55 geht es um Vergewaltigungen, insbesondere auch um Gruppenvergewaltigungen, ein Phänomen, das es vor der „Flüchtlings“-Invasion überhaupt nicht gab in Deutschland. Ich versuchte, Heiko Sander das brandgefährliche Frauenbild des Islams zu vermitteln, das hierfür verantwortlich ist, insbesondere gegenüber leicht bekleideten „ungläubigen“ Frauen, die nach islamischem Verständnis selber Schuld sind, wenn sie von Moslems deswegen belästigt, begrapscht und vergewaltigt werden. „Wie rohes Fleisch, das man einer Katze vorlegt“, Aussagen islamischer Rechtsgelehrter.

An dieser Stelle versuchte Heiko Sander eine Relativierung mit dem christlichen Glauben, mit dem aber noch nie eine Vergewaltigung legitimiert werden konnte, nicht einmal innerhalb einer Ehe. Zudem meinte er, dass mit Bildung und Geburtenkontrolle die Probleme aus der Welt geschaffen werden könnten. Er unterschätzt die ungeheure Bindungskraft, die innerhalb des Islams mit seiner Scharia und seinen 1400 Jahre alten Vorschriften steckt, was als Befehlsform zeitlos gültig ist.

Zudem hilft Bildung überhaupt nicht bei religiöser Verblendung, wie es auch gerade das Beispiel von Mohammed Atta zeigt, der in Hamburg studierte und von seinem Professor hochgeschätzt wurde. Diese Gehirnwäsche, die kerzengerde zu Terroranschlägen führt, habe aber „nichts mit Religion, sondern mit Extremismus zu tun“, wie Heiko Sander bei Minute 19:50 meint. Man könne dies genau so auch ins Christentum reininterpretieren. Da fragte ich ihn, ob er sich nicht wundere, dass es dutzende von brutalen islamischen Terror-Organisationen mit zigtausenden Anschlägen gebe, aber keine einzige christliche?

Dazu meinte Herr Sander, dass die allermeisten Attentäter zuvor „gar nicht gläubig“ gewesen seien. Dem entgegnete ich, dass sie aber sehr schnell islamisch radikalisiert wurden. Denn das kann in kürzester Zeit erfolgen, wenn eine entsprechende moslemische Autorität die entsprechenden Koranverse ins Gehirn predigt.

Insgesamt dauerte die spannende Unterhaltung, die als exemplarisch für die gesellschaftliche Diskussion zwischen Islamexperten der patriotisch-demokratischen Bürgerbewegungen und den Islamverharmlosern in Medien und Politik bezeichnet werden kann, 23 Minuten.

Ich habe in der Zwischenzeit beim Hamburg-Journal des NDR nachgefragt, ob aus diesem Interview etwas gesendet wurde, nachdem ich in der Mediathek bisher nur den zweiminütigen Live-Kommentar von Heiko Sander vor Ort fand. Bisher habe ich noch keine Antwort erhalten.

Hier meine Rede, die von Nobel & frei aufgezeichnet wurde:

Dazu die Hamburger Morgenpost:

Ein in rechten Kreisen prominenter Redner trat vor den „Wutbürgern“ auf: Michael Stürzenberger, ein radikaler Islam-Hasser und Publizist. Er bezeichnete den Stadtteil St. Georg als „islamisch besetzte Zone“ und verstieg sich zu der Behauptung, jedem Moslem wohne eine faschistische Ideologie inne.

Das Hamburger Abendblatt:

Es ist eine fast surreal anmutende Szene: Da steht ein Redner am Mittwochabend am Bahnhof Dammtor und beschwört die „Revolution“. Er lobt den in den einstweiligen Ruhestand versetzten Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen in den höchsten Tönen als „Mann mit Rückgrat“, der „im Prinzip einer von uns“ sei.

Der Redner, das ist Michael Stürzenberger, der seit Jahren vom Bayerischen Verfassungsschutz beobachtet wird. Und mit „uns“ meint er die 72 Demons­tranten, die sich zur „Merkel muss weg“-Kundgebung eingefunden haben. Er spricht ausführlich über die Gefahren, die seiner Ansicht nach vom Islam in seiner Gesamtheit ausgehen, und zitiert immer wieder den scheidenden Chef der Behörde, deren bayerische Abteilung ihm ein eigenes Kapitel in ihrem jährlichen Bericht widmet.

Wenn es nicht um Maaßen, Muslime (er will in Hamburg „islamisch besetzte Zonen“ ausgemacht haben), den UN-Migrationspakt („Die wollen uns durchmischen“) oder den deutschen Staat („Bananenrepublik DDR 2.0“) geht, dann um die AfD, von der Stürzenberger begeistert ist – genau wie sein Publikum.

Nach der Veranstaltung erhielten wir Geleitschutz von der Hamburger Polizei, denn die aufgebrachten linksextremen Gegendemonstranten hatten den Bahnhof Dammtor gestürmt. Durch den Haufen schreiender Irrer wurden wir zum Sonderzug geführt, mit dem wir aus der Gefahrenzone gefahren wurden. Es flogen Rauchbomben und die aufgerissenen Augen sowie Münder der Linksfaschisten ließen vermuten, dass sie zuschlagen würden, wenn die Polizei nicht da wäre.

Die Antifa muss unbedingt wie im US-Bundesstaat New Jersey als kriminelle Organisation eingestuft und von allen Finanzzuwendungen aus dem unsäglichen „Kampf gegen Rechts“ abgeschnitten werden. Zusätzlich ist der Polizei zu ermöglichen, diese radikalen Kräfte konsequent daran zu hindern, friedliche patriotische Bürger zu bedrohen und zu attackieren.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




NDR: Terrorsyrer spricht gut Deutsch und hat eine Wohnung

Wird bei einem deutschen mutmaßlichen Mörder strafmildernd ins Feld geführt, dass er gut Deutsch spricht? Oder dass er eine Wohnung bezogen hat oder dass er „sogar“ Arbeit gefunden hat? Eher nur am Rande. Eher gar nicht.

Bei einem syrischen Mitglied einer „islamistischen“ Terrormiliz (einem syrischen „Flüchtling“) beginnt dagegen ein Bericht beim NDR erst einmal mit solch einer Aufzählung der Positivposten seiner Vita, bevor es zur ihm vorgeworfenen Straftat geht.

Und auch die wird vom NDR bzw. vom unkritisch zitierten Anwalt Robert A. Funk erst einmal als „Schutz seines Dorfes“ (0:33), also im Grunde als Selbstverteidigung hingestellt. „Dem hat er sein Handeln eben angepasst“, so der Verteidiger seiner Taten. Angepasst allerdings als Mitglied einer der rivalisierenden Islam-Terrorgruppen im Kampf gegen die Regierungstruppen des gewählten syrischen Präsidenten.

Außerdem, so der Verteidiger weiter, wusste er damals ja auch noch gar nicht, dass er dafür in Deutschland später zur Rechenschaft gezogen werden könnte, weil er Deutschland ja noch gar nicht im Blick hatte. Er wusste damals noch gar nicht, dass er dort von Merkel und ihrem hysterisch klatschenden Fußvolk mit offenen Armen willkommen geheißen würde und also dorthin gehen würde. So – what?

„Es sind Einzelfälle“, erläutert der NDR (bei 0:55) anschließend dem Zuschauer diesen Einzelfall. Und den letzten Einzelfall dieser Sorte von Einzelfällen hätte es „Mitte Oktober“ gegeben (also vor 1 ½ Wochen!). Da wurde ein entsprechender islamischer Terrorist bereits zu einer zweijährigen Jugendstrafe verurteilt.

Und jetzt sollten wir uns bitte auch nicht so auf das Töten fixieren: Hätte er das im richtigen Kontext getan, wär’ das wohl schon ok. Die Teilnahme an Kampfhandlungen gegen eine gewählte Regierung und die damit verbundene Tötung von Regierungssoldaten wird dem damals 19-Jährigen jedenfalls bei uns nicht vorgeworfen (1:24), sondern nur, in welchem Geiste er das tat. In Deutschland kommt es schließlich immer öfter auf die richtige „Haltung“ an, weniger auf die Tat selbst, wie Gerichtssprecher Kai Wantzen ausführt:

Kennzeichen einer terroristischen Vereinigung ist ja nach dem Gesetz die Ausrichtung auf Mord und Totschlag und Kriegsverbrechen. Das sind ja ganz gravierende Straftaten, bei dem es im Grunde auch jedem Menschen möglich ist, einzusehen, dass diese Ziele von Organisationen eben nicht erlaubt sind.

Ja, diese „Ziele von Organisationen“ auch immer, wenn man gerade am Töten ist. Bürokratischer deutscher Ballast von deutschen Gerichten nach den Einzelfällen vom Töten von Regierungstruppen in Syrien. Wo man doch noch nicht einmal wusste, dass man da (in Deutschland) überhaupt einmal hingehen würde. Verrückte Welt, das verstehe, wer will.




NDR: „Deutsche“ greifen Tunesier in Oldenburg mit Axt an

Stellen wir uns folgende Szene in Chemnitz vor einigen Wochen vor: 2 Deutsche halten vor einem Haus an, holen einen Bewohner auf die Straße, einen Tunesier, beginnen einen Streit mit ihm und verletzen ihn im Laufe dieses Streites schwer mit einer mitgebrachten Axt, wie die WELT zu berichten weiß.

Merkel und ihr Anhang wären begeistert gewesen, denn genau dieses Szenario brauchten sie, um Verfassungsschutzpräsident Maaßen eine Fehleinschätzung nachweisen zu können (die Merkels Weltsicht widersprach und eben deshalb falsch war). Bekanntermaßen gab es ja nur einen angedeuteten Tritt in einen Hintern, der Merkels und Seiberst behauptete Hetzjagd(en) von Chemnitz beweisen sollte. Schade also, der richtige Vorfall, aber zur falschen Zeit und am falschen Ort. Denn stattgefunden hat der brutale Angriff der Deutschen vor einer Woche in Oldenburg, wie der NDR am 19.09.18 behauptet:

Nach Axtangriff: Drei Männer in Untersuchungshaft

Oldenburg. Nach dem versuchten Tötungsdelikt, bei dem ein 41-jähriger Tunesier am Sonntagabend im Stadtteil Kreyenbrück mit einer Axt schwer verletzt worden war, hat die Polizei drei Tatverdächtige ermittelt. Die drei deutschen Männer im Alter von 21, 24 und 27 Jahren sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Oldenburg Haftbefehle gegen die Männer. Die Hintergründe der Tat sowie das genaue Tatgeschehen sind weiterhin unklar.

Doch trotz seines enormen „rechten Potenzials“, der ihn über Chemnitz hinaus für die Linke als Geschenk des Himmels erscheinen lassen müsste, hat es der vom NDR berichtete brutale Angriff nicht ins Fernsehen geschafft, kaum gerade einmal in die überregionale Presse. Vom Nachrichtenportal des NDR verschwand er sogar kurze Zeit darauf völlig und ist unter der ursprünglichen Adresse nicht mehr vorzufinden. Warum das nachlassende bzw. fehlende Interesse jetzt?

1. Der Angriff spielte sich wie gesagt nicht in Chemnitz ab, wo die Kanzlerin ihn dringend gebraucht hätte, um die von ihr behaupteten „Hetzjagden“ beweisen zu können. Da er sich politisch nicht ausschlachten ließ, verlor der Vorfall also schon an Bedeutung für Merkel (und die ihr folgende und folgsame Presse).

2. darf man Zweifel anmelden an den angeblichen „Deutschen“ in dem Fall. Zuerst einmal sind die Umstände für Deutsche eher ungewöhnlich. Auf der anderen Seite scheinen sie geradezu typisch für bestimmte andere Kulturen, die ihre primitive Brutalität aus einem pervertierten Teufelskult ziehen. Die Nordwest Zeitung lässt außerdem mit dem Satz aufhorchen:

Einen fremdenfeindlichen Tathintergrund schließt die Polizei nach derzeitigen Erkenntnissen aus.

­­Waren es also wirklich „Deutsche“? Oder eher arabische Landsleute?

3. Zweifel daran sind auch angebracht, weil die vom NDR angeführten „Deutschen“ im Polizeibericht als „deutsche Staatsangehörige“ auftauchen. Ein feiner Unterschied, denn darunter fallen mittlerweile auch solche, die nicht richtig Deutsch sprechen können, geschweige denn unsere Auffassungen von einem friedlichen und zivilisierten Zusammenleben teilen.

4. Und schließlich, wie erwähnt, erstaunt es, dass ein Bericht über einen so gewichtigen Vorfall plötzlich aus dem Portal genommen wird und auch sonst keine Erwähnung mehr findet. Dies deutet darauf hin, dass hier eine Klientel aktiv war, die man politisch korrekt eher aus der Schusslinie nimmt, als wahrheitsgemäß über sie zu berichten.

Sollten unsere Leser weitere Einzelheiten oder Neues zu dem Fall berichten können, würden wir uns freuen, wenn sie dies im Kommentarbereich posten könnten. Ansonsten kann man ja beim NDR oder der Polizei nachfragen, was aus den brutalen Deutschen geworden ist, welche Hintergründe sie haben, wie sie heißen (Ahmad? Mohammed? Mustafa? Karl-Wilhelm?)  und wie es den Opfern geht:

» Kontakt zur NDR-Onlineredaktion
» Pressestelle der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland: pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse trotz aller Kontroversen in der Sache um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise)




NDR relativiert G20-Terror

Von SARAH GOLDMANN | „Wir bräuchten mal wieder was gegen Rechts und pro Antifa und gegen die Bullen, Eli, hast du eine Idee?“ Etwa so darf man sich wohl den Beginn einer Verharmlosung linker Mordbrenner vorstellen, die Elisabeth Weydt im Auftrag des NDR heute Morgen auf der Nachrichten-Seite des NDR in Szene setzte. Eli hatte eine Idee.

Sie begann mit allgemeiner Relativierung und holte danach eine Lola aus der Mottenkiste, die angeblich von der Polizei beim Tanzen verprügelt wurde. Zuerst die allgemeine Relativierung und Verharmlosung linker Gewalt, Eli schreibt unter dem Titel „Unvergessen: G20-Gewalt von beiden Seiten“:

Es war der größte Polizeieinsatz in der Geschichte Deutschlands: 31.000 Polizisten sollten beim Treffen der G20 im vergangenen Jahr in Hamburg für einen ruhigen Ablauf der Konferenz und des Protests sorgen. Doch am Ende standen Rauchschwaden über der Stadt, brannten Autos und Barrikaden. Läden wurden geplündert, Flaschen und Steine auf Polizisten geworfen. Nicht nur die Gewalt einiger Protestierender, auch die einiger Polizisten empfanden viele als unangemessen.

In der Überschrift erscheint zur Einstimmung eine Gleichsetzung der potenziellen linken Mörder mit der Polizei, differenziert wird nicht. Die Gewalt sei „von beiden Seiten“ ausgegangen. Eine Journalistin ist natürlich in der Lage, dies exakter auszudrücken, zu differenzieren. Weydt hätte auch titeln können: Unvergessen: G20-Gewalt – auch von der Polizei. Damit wäre der Anteil anders gewichtet worden. Doch das wollte und sollte Eli nicht schreiben.

Sie fährt fort: Polizisten sollten für einen ruhigen Ablauf sorgen, doch dann … Doch dann haben sie was gemacht? Hier folgt nun eine Beschreibung der von den Linken verursachten Gewalt, allerdings ohne Zuordnung zu den linksextremistischen Tätern. Elisabeth Weydt beantwortet an dieser Stelle nicht die wichtigsten „W-Fragen“ ihres Artikels:

Wer hat für die Rauchschwaden über der Stadt gesorgt, linke Mordbrenner oder die Polizei? Wer hat Autos verbrannt und Barrikaden errichtet, linke Mordbrenner oder die Polizei? Wer hat die Läden geplündert, linke Mordbrenner oder die Polizei? Wer hat Flaschen und Steine auf Polizisten geworfen, in der Absicht diese zu verletzen oder zu töten, linke Mörder oder die Polizei selbst?

Stattdessen folgt danach, als Resümee, erneut eine Gleichsetzung beider Gruppen, die auf diese Weise und in dieser Formulierung für die vorher beschriebene (linke!) Gewalt gleichermaßen verantwortlich gemacht werden: Nicht nur die Gewalt einiger Protestierender, auch die einiger Polizisten empfanden viele als unangemessen.

Auch in der Mengenlehre folgt Elisabeth Weydt hier dem linksideologischen Sprachduktus, der beim NDR gepflegt wird: Es waren nur „einige“ Protestierer, so wie es auch nur „einige Polizisten“ waren, die für Gewalt sorgten, also gleich viele.

So ausgedrückt steht die Polizei sogar in einem schlechteren Licht als die Extremisten da, denn von der Polizei erwartet man Gesetzestreue, von Linksextremisten nicht. Wenn beide (gleichermaßen) gewalttätig werden, wiegt das bei der Gruppe schwerer, die ja eigentlich Recht und Gesetz vertreten soll.

Das jedenfalls kommt durch ihre sprachlichen Gleichsetzungen in Überschrift und Resümee zum Ausdruck und wird dem Leser subtil vermittelt. Und jetzt kommt auch noch die bereits erwähnte „Lola“ ins Spiel, Elisabeth schreibt:

Lola D. wohnt nur einige Hundert Meter entfernt von dem Ort, an dem sie vor einem Jahr fast den Glauben an die Demokratie verlor. Damals hätte sie mit ein paar Freunden am Abend der großen Demonstration friedlich auf der Straße im Hamburger Stadtteil St. Pauli getanzt, erzählt sie.

„Auf einmal ist die Polizei richtig schnell auf uns zu gerannt, und hat auf alle Menschen eingeschlagen, mit Schlagstöcken.“ Sofort sei überall Blut auf dem Boden gewesen, sagt sie. Lola D. selbst habe an einer Wand gestanden, vor ihr ein Polizist. „Er hat weiter die Leute geschlagen und auf einmal hat er mein Bein getroffen.“

Es folgen Ergüsse über Lolas folgende Leidensgeschichte, dass sie wegen der Ausrüstung und wegen fehlender Markierungen die Polizisten nicht richtig identifizieren konnte, keine Anzeige erstattete und den Glauben in die Demokratie verlor.

Lola hat auf der Straße getanzt, ja? Es hört sich an, als wäre sie auf einem Kindergeburtstag oder Straßenfest gewesen. Und da kommt dann plötzlich die Polizei und schlägt unvermittelt auf die Friedlichen ein? Das ist nicht die ganze Wahrheit.

Wer die Bilder des G20-Gipfels gesehen hat, weiß, dass es Demonstranten gab, die durch pseudo-friedliche Aktionen (Sitzblockaden, Clownereien oder eben auch „Tanzen“) versuchten, die Polizisten aufzuhalten und sie beim Durchgreifen in ein schlechtes Licht zu rücken. Vielleicht war das hier so, der NDR verschweigt jedenfalls die entsprechende Information. Nur indirekt erfährt man, dass „Lola“ keineswegs in jugendlicher Leichtigkeit vor einer Disco oder auf einem Straßencafé auf der Straße tanzte, sondern dass sie es auf einer Demo tat. Am Ende sagt Lola: „Ich glaube, ich brauche Zeit, um das innerlich zu verarbeiten und mich wieder auf eine Demonstration trauen zu können. Im Moment geht das nicht.“

Arme Tänzerin. Böse Polizei. Lob vom NDR-Intendanten. Kampf-Auftrag erfüllt.

» Kontakt: post@elisabethweydt.de




NDR-Berichterstattung: „Ein 29-Jähriger“ und andere „Männer“

Kennen Sie das? Da steht man am späten Abend vor dem Eingang einer Diskothek, kühlt sich etwas ab, raucht eine, unterhält sich. Und dann fährt ein Autofahrer mit seinem Auto direkt auf Ihre Gruppe zu, in sie hinein. Kannten Sie bisher nicht? Soll aber vorkommen. Gestern begann vor dem Landgericht Stade der Prozess gegen einen „Mann“, 29 Jahre alt, der genau das im November in Cuxhaven gemacht hat. Ein „Terroranschlag“ war das aber Gott sei Dank nicht, zitiert der NDR die Polizei:

Der Angeklagte soll im November vor der Discothek „Flair“ sieben Menschen angefahren und zum Teil schwer verletzt haben. Sie mussten im Krankenhaus behandelt werden. Lebensgefahr bestand nicht. Der 29-Jährige soll zum Tatzeitpunkt angetrunken gewesen sein. Zeugen hatten ausgesagt, dass er den Kleinwagen gezielt in die Gruppe gelenkt hatte. Alle Verletzten waren nach Polizeiangaben Zufallsopfer. Das Auto krachte anschließend gegen einen Betonpoller. Zeugen konnten den Mann überwältigen und festhalten, bis die Polizei vor Ort war.

Nichts Genaues weiß man nicht, und das soll der Prozess jetzt klären. Damit aber niemand auf falsche Gedanken kommt, hat der NDR vorsichtshalber in seiner Meldung erst einmal weggelassen, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen „Asylbewerber aus der Stadt an der Nordseeküste, vermutlich einen Syrer“ handelt.

Weitere Meldungen über „Männer“ und Frauen, auch von gestern, auf der zitierten Nachrichtenseiten des NDR:

– Tote in Bergen: Polizei nimmt Verdächtigen fest
– 22-Jähriger schießt auf Disco-Besucher [keine Angaben zur Herkunft]
– Hochzeitsgesellschaft blockiert Autobahn [Sechs Schusswaffen sichergestellt, keine Angaben zur Herkunft]

Anmerkung PI: Im verlinkten aktualisierten Artikel wird nunmehr die Herkunft des Täters genannt, die bei der Ankündigung, vor dem Prozess, noch fehlte. 




NDR weitet „Recherche-Aktion“ auf AfD aus

Der NDR gehört zu denen, die nach Inquisitions-Manie(r) jedes Blatt umdrehen, um nachzusehen, ob sich darunter vielleicht ein „Nazi“ befinden könnte. So hatten sie ja „nach monatelangen Recherchen“ herausgefunden, dass sich eine Gruppe im östlichen Niedersachsen sehr verdächtig benehme. Die Bewohner mehrerer Dörfer gingen dort (in dem strukturschwachen Gebiet) auffällig oft einer landwirtschaftlichen oder handwerklichen Tätigkeit nach, man heiratet dort und bekommt Kinder, die man dann in der Familie erzieht, so die erstaunte Feststellung. Merkwürdige Volksfeste, auf denen getanzt würde, fänden dort statt, und eine Drohnenaufnahme von „Wiesen und Feldern“ rundete das düstere Bild der „monatelangen Recherche“ ab (PI-NEWS berichtete).

Das war die Vorarbeit und es nimmt kaum wunder, dass der NDR nun, am 16.2., in seiner Nachrichtensendung „Hallo Niedersachsen“ das Thema nochmal aufgegriffen hat. Die Zielrichtung ist erweitert worden und geht dieses Mal gegen die AfD. In mehreren Schritten gelangt der rot-grüne Propagandasender zum gewünschten Ergebnis.

Schritt 1: In einer formal zurückhaltenden Sprache wird die Möglichkeit vorgestellt, dass eine AfD-Mitarbeiterin Verbindungen zur rechtsextremen Szene haben könnte.

Gleichzeitig wird in fast jedem der nun folgenden wenigen Sätze ein diffamierendes Schlagwort eingebaut: „Rechtsextreme, Verfassungsfeinde, rechtsextreme Vorlieben, Verfassungsfeinde, rechtsextreme Szene“:

Eigentlich legt die Landtagsfraktion der AfD großen Wert darauf, sich von Rechtsextremen abzugrenzen. Verfassungsfeinde erhielten die Rote Karte, heißt es. Tatsächlich aber scheinen Mitarbeiter mit rechtsextremen Vorlieben nicht nur geduldet, sondern auch bezahlt zu werden:

Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Immer wieder betont sie, in unseren Reihen gibt es keine Verfassungsfeinde. Nun zeigen Recherchen von NDR-Info: Im Hintergrund der Fraktion arbeitet eine Mitarbeiterin, die offenbar doch Teil der rechtsextremen Szene sein soll.

Schritt 2: Nun folgt der eigentliche Vorwurf: Die Frau habe sich an einer nicht unpolitischen Tanzveranstaltung beteiligt, denn, so der NDR, “es werden politische Flugblätter verteilt“.

Der NDR entblödet sich hier erstens nicht, einen Vorgang, der normal ist in einer Demokratie, nämlich „politische Flugblätter zu verteilen“ als etwas Extremes zu klassifizieren (der Inhalt der Flugblätter wird – wohlweislich – gar nicht genannt).

Zweitens bringt der NDR die Frau mit einer sprachlichen Feinheit in diesen Kontext, obwohl sie vermutlich noch nicht einmal selbst mit verteilt hat: „es“ werden Flugblätter verteil, nicht „Sie“ hat Flugblätter verteilt. Aber sie hat sich „beteiligt“:

Die Frau hat sich an dieser Aktion in Hamburg beteiligt, ein auf den ersten Blick harmlos wirkender Volkstanz. Doch es werden politische Flugblätter verteilt. Mit dem Video wirbt die Identitäre Bewegung für sich. Der Verfassungsschutz stuft sie als rechtsextrem ein.

Schritt 3: Und was bleibt nun? Herauskommen wird, ziemlich am Ende, dass die Frau ein Transparent mit gehalten hat, auf dessen Inhalt – logischerweise – wieder nicht eingegangen wird. Eine Hexenverfolgung duldet keine Fakten. Zuvor darf in der Regie des Hetzfilms aber noch eine Grüne auftreten, Julia Hamburg, die den zu diesem Zeitpunkt noch nicht konkretisierten „Tatvorwuf“ „richtig“ klassifizieren kann, damit ihn der Zuschauer dann auch anschließend richtig einordnen wird. Nach der Grünen spricht wieder der NDR, jetzt aber nicht mehr von „möglichen“ rechtsextremen Verfehlungen, sondern von der Teilnahme an der Veranstaltung einer rechtsextremen Gruppe, über die die AfD-Mitarbeiterin dann ebenfalls als rechtsextrem definiert wird. Schritt 4 ist dann die Ausweitung des nach „monatelangen Recherchen“ aufgedeckten „Skandals“ auf die AfD.

 [Julia Hamburg, Grüne] Es ist erschreckend, sich vorzustellen, dass künftig dank der AfD Verfassungsfeinde im Landtag ein- und ausgehen und Abgeordneten zuarbeiten. Es erweckt den Anschein, dass die AfD sich nicht mehr darum bemüht, den Anstrich der demokratischen Partei aufrechtzuerhalten in Niedersachsen.

Wusste die AfD nichts vom Hintergrund ihrer Mitarbeiterin? Ein Foto, das unverpixelt im Netz steht [zu sehen ein Transparent: „Wann ist es euch bunt genug?“, vor eine Städtesilhouette mit Moscheen und Minaretten, Anmerkung PI-NEWS] zeigt, wie sie das Plakat der rechtsextremen Gruppe hält.

Die Hamburger Morgenpost hat damals über diese auffallende Aktion ausführlich berichtet. Die AfD-Fraktion äußert sich heute vor der Kamera nicht, teilt schriftlich mit: „Unsere Mitarbeiter unterschreiben bei ihrer Anstellung bei der AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag eine Unvereinbarkeitserklärung.“ Dazu zählen auch rechtsextreme Gruppen, so die AfD-Fraktion. Wie sie nun mit der Mitarbeiterin umgehen wird, ist noch offen.

Was soll man also machen mit so einer? Die bei einer Tanzveranstaltung gesehen wurde, auf der auch „politische Flugblätter“ verteilt wurden und bei der sie ein Transparent gehalten hat? Was ist der inkriminierte Inhalt dieses Transparentes? Etwa, dass es einem schon „zu bunt“ vorkommen kann in Merkeldeutschland? Was wirft man der Frau überhaupt vor? Und was der AfD, konkret? Solche Fragen beantwortet der NDR nicht, denn es geht nicht um Fakten, sondern um die Erfüllung des Kampfauftrages der Größten Kanzlerin aller Zeiten.

» fernsehen@ndr.de




Nazi-Alarm beim NDR

Von SARAH GOLDMANN | Den ganz großen Wurf hat NDR-Reporter Björn Ahrend gelandet, glaubt er. Nach „monatelangen Recherchen“, deren „Ausgangspunkt“ eine „Grundlagen-Studie der Amadeu-Antonio-Stiftung zum völkischen Rechtsextremismus in Niedersachsen“ ist, hat Ahrend Erschreckendes entdeckt, aufgedeckt und über den NDR in der Sendung „Hallo Niedersachsen“ vom 11.2. (19.30 Uhr) einer bislang ahnungslosen Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Was ist passiert?

– Im Nordosten von Niedersachsen gibt es traditionell gekleidete Menschen, die
– handfesten Berufen nachgehen und
– Brauchtumsfeiern auf ihren Höfen veranstalten.
– Sie wurden dabei beobachtet, wie sie Kontakte zur AfD herstellten und aufrecht erhielten,
– einige hätten angeblich auch Kontakt zur NPD oder zur Identitären Bewegung.
– Auch sollen manche von ihnen an Demonstrationen teilgenommen haben.

Das besonders Schlimme sei nun, dass sie zwar über Jahrzehnte hinweg in etwa gleicher Stärke so wirkten, sich aber dabei doch Ungeheuerliches erlaubten. Nicht genug, dass sie in einer strukturschwachen Region so verdächtigen Berufen wie Landwirt oder Zimmermann nachgehen und sich dabei zur Tarnung unauffällig verhalten, also nichts Böses tun. Nein, sie veranstalten gar subversive Volkstanztreffen oder „rituelle Feste“ (wer in der Schule aufgepasst hat, versteht, wohin diese Anspielung zielt), wie der Björn mittels Drohne und Fotoapparat ermittelt hat:

In ihren Dörfern agieren die Familien mit völkischem Weltbild in der Regel unauffällig. Viele arbeiten im Gartenbau, als Zimmerleute oder in der Landwirtschaft. Ihre Höfe stellen Szene-Kennern zufolge einen wichtigen Rückzugsraum für Rechtsextreme dar.

Unter anderem, weil hier in der Vergangenheit immer wieder Jugend-Lager und rituelle Feste stattgefunden haben. In Edendorf im Landkreis Uelzen etwa sollen völkische Siedlerfamilien im Frühjahr 2016 zu einem Volkstanztreffen eingeladen haben. Dieses gilt mit rund 200 Teilnehmern als das größte Treffen von Rechtsextremen in Norddeutschland.

Auch der Uelzener AfD-Kreistagsabgeordnete Maik Hieke räumte auf NDR-Nachfrage ein, teilgenommen zu haben. Er sagte, es habe sich lediglich um ein „Tanzvergnügen“ gehandelt. Dem Verfassungsschutz zufolge dienen solche Feiern der Gemeinschaftspflege innerhalb der Szene.

Mit seiner Drohne hat der Björn noch mehr herausgefunden: „Eine Drohnen-Aufnahme aus dem Landkreis Uelzen zeigt Wiesen und Felder“, lautet der mitformatierte Text. Sehr verdächtig. Der Journalist und Stasi-Kahane-Schüler schlussfolgert daraus auf den rechtsextremen Charakter der Bewohner, die sich dort, Achtung (!), kennen lernen und heiraten, wie er „nach monatelangen Recherchen“ feststellte:

Rechtsextreme Familien lernen sich untereinander kennen, es wird geheiratet, Leute ziehen hinzu. Ein Kreislauf kommt in Gang: Eine Region gilt als attraktiv, die Szene wächst.

Und wenn die Eltern dann Kinder bekommen, besteht die Gefahr, dass sich rechtes Gedankengut „vererbe“, weil die Eltern die Kinder nicht im bunten Weltbild der Einheitspartei erziehen und also nur schwer kontrollierbar sind. Das sei gegen die Demokratie:

Die familiäre Struktur der Szene ist dem Verfassungsschutz zufolge auch deswegen problematisch, weil hier rechtsextreme Ideologie vererbt werde. Kinder würden von ihren Eltern quasi „indoktriniert“, fürchtet man. „Hier drohen junge Leute für die Demokratie verloren zu gehen, weil sie sich nur in dieser Szene bewegen und das offenbar über mehrere Generationen schon“, warnt Verfassungsschutz-Präsidentin Maren Brandenburger.

Tja, was kann man dagegen tun, Frau Brandenburger, wenn Menschen auf ihren Höfen leben, arbeiten, sich ernähren, Kinder kriegen, diese erziehen, zu unauffälligen Menschen wie sie selbst, was soll man tun, wenn die Kinder dann Tracht tragen, tanzen, einander kennen lernen, heiraten, wieder Kinder kriegen, ihre Heimat und ihr Leben lieben? „Und das offenbar über mehrere Generationen schon?“ Geht so etwas?

Es gibt verschiedene Lösungen gegen diesen von kranken Hirnen als fremd und bedrohlich empfundenen Lebensentwurf: Man kann versuchen, die Kinder früh ihren Eltern wegzunehmen, sie ihnen zu entfremden, sie lehren, dass ihre Eltern böse sind, dass sie sie melden sollen für „Weltoffenheit und Toleranz.“ Man kann so langsam eine Kulturrevolution in Gang setzen, so wie es Mao einst in China tat, wo Kinder letztendlich ihre Eltern denunzierten, sie an die Geheimdienste verrieten, sie selbst folterten und töteten.

Übertrieben? Was ist gefährlicher und was ist realistischer, dieses Szenario oder die „Enthüllungen“  eines NDR-Wichtigtuers mit seiner albernen Drohne, der nicht weiß, wo er mit seinem Hass und seinem unausgefüllten Leben hin soll?  Und der eine wohlwollende politische Kaste mit einem gleich geschalteten Medienapparat hinter sich weiß, der solche Ideen als normal empfindet?




NDR giftet gegen PI-NEWS

Von SARAH GOLDMANN | Die Macher vom NDR, offiziell Journalisten, kennen einen Unterschied nicht mehr, der auch ihren antidemokratischen Taktgebern aus der Politik abhanden gekommen ist: Es ist der Unterschied zwischen den Fakten und ihrer Bewertung oder Gewichtung.

Wer nicht im Strom der Zeit mitschwimmt, wer ihre Meinung nicht gehorsamst teilen mag, gilt den Annalenschreibern der Merkel als Fälscher, der neudeutsch „Fake-News“ produziert. Diesen Vorwurf haben sie jetzt PI-NEWS gemacht, weil wir die Trends zu Sternelaufen (Nikolaus), Hasenfesten (Ostern) oder Lichterfesten (Weihnachten) nicht treudoof schlucken und mitmachen, sondern hinterfragen und negativ bewerten. In unserem allgemeinen Beitrag, der neue Entwicklungen zu Weihnachten thematisierte, klang das mit Bezug auf Elmshorn so:

Auch in Elmshorn, einer rund 49.000 Einwohner zählenden Stadt in Schleswig-Holstein, gibt es schon seit Jahren einen „Lichtermarkt“.

Doch die Stadt, die sich offenbar nicht nur christlicher Traditionen, sondern auch ihrer schon länger hier lebenden Einwohner schämt, setzt noch einen drauf. Selbst das einstmals traditionell goldblond gelockte Christkind wurde durch einen kleinen Neger mit braunen Kulleraugen und schwarzem Kraushaar ersetzt.

Sicher, es gibt auch in Afrika viele Christen, nur ist Elsmhorn keine Stadt im Buschland, sondern mitten in Europa. Augenscheinlich halten die Stadtverantwortlichen es für einen Makel, in Deutschland mit Bildnissen, die der angestammten Bevölkerung ähnlich sind, für alte Traditionen zu werben.

So weit der PI-NEWS-Beitrag vom 15. November. Der Elmshorner Bürgermeister Volker Hatje antwortete am Montag in der Nachrichtensendung „NDR//Aktuell“ auf unsere Stellungnahme und auf eine ähnliche frühere von Erika Steinbach, in der auch sie beklagte, Deutschland würde seine Identität zerstören. In dem Fernsehbericht heißt es:

Der Elmshorner Lichermarkt heute am Vormittag, knapp 2 Wochen, nachdem die ehemalige CDU-Politikerin Erika Steinbach mit einem Post eine Hasswelle gegen die Stadt losgetreten hat. Tenor: Deutschland würde seine Identität selbst zerstören.

[Bürgermeister Hatje:]  „Für mich völlig irre und völlig an jeder Realität vorbei. Was mir wirklich Sorgen macht, ist, dass jemand Fake-News verbreiten kann, und dass es so viele Menschen gibt, die diesen Schwachsinn wirklich glauben, ohne sich mal vor Ort zu informieren.

Noch einmal, es geht um zwei Dinge, die Fakten und ihre Bewertung. Das kleine Negerkind mit den Kulleraugen existiert tatsächlich, es wird ja sogar im NDR-Beitrag gezeigt. Dazu muss man sich nicht „vor Ort informieren“. Und auch der Name „Lichtermarkt“ ist weder von Erika Steinbach noch von uns erfunden worden.

Ganz richtig steht auf PI-NEWS, dass der Markt schon seit einigen Jahren „Lichtermarkt“ heißt, keine Erfindung, kein Fake. Als „Reminiszenz an die Geschäftswelt“, die 2007 die Beleuchtung für den Weihnachtsmarkt spendiert hatte, musste die geweihte Nacht verschwinden und dem Marketing weichen. So erklärt der NDR den Namen, kein Fake. Der NDR hat ein Problem damit, dass man nicht kritiklos seine grün-rote, als universell empfundene Wahrheit übernimmt.

Die Hetze des Staatsmediums steht also auf wackligen Füßen und deshalb legt der NDR nach:

Unmittelbar nach dem Post hatte Bürgermeister Volker Hatje eine Stellungnahme geschrieben. Danach tauchte seine Privatadresse mit Foto und Telefonnummer auf einer rechten Fake-News-Internetseite [PI-NEWS] auf und die Hetze begann. Über 100 Mails, Briefe und Anrufe gingen ein …

Also seine Privatadresse wird öffentlich gemacht, ein Einbruch in seine Intimsphäre, so die beabsichtigte Suggestion. Auf seiner Seite „Elmshorn ist mir wichtig“ gibt der Bürgermeister allerdings selbst seine Adresse und seine Telefonnummer (und beides unter seinem Foto) an, vermutlich doch wohl, damit man ihn unter dieser Adresse auch kontaktieren kann. Dass es angeblich Morddrohungen gegen ihn gab, wie der NDR ergänzt, ist natürlich völlig inakzeptabel.

Bei der ganzen Show, die der NDR hier aber mit seinen erlogenen „Fake-News“ und einer öffentlichen „Privatadresse“ etc. abzieht (alles zusammen völliger Unsinn, wie sie natürlich wissen), scheint es nicht ausgeschlossen, dass auch bei den Morddrohungen noch etwas „nachgeholfen“ wurde. Neu wäre so etwas unter Linken nicht.

Eines fehlt noch im NDR-Beitrag, der Beweis, dass hier keine Tradition aufgegeben wird. Dafür haben sie einen älteren Herrn ausfindig gemacht und in Szene gesetzt, der den zehn Jahre jungen Lichtermarkt als „unsere Kultur“ verteidigen muss:

„Das ist unsere Kultur, und das soll auch unsere Kultur bleiben. So seh’ ich das.“ Schließlich heiße der Elmshorner Weihnachtsmarkt seit zehn Jahren Lichtermarkt, eine Marketingentscheidung,

unterstützt der NDR anschließend den Kulturgeschaffenen.

Dass das „Lichterfest“ für einen heute 15-Jährigen, für den NDR und den hier in Szene gesetzten Alten nach zehn Jahren so etwas wie „unsere Kultur“ bedeuten kann, mag sein, heißt aber nicht, dass alle anderen das ebenfalls als „neue Kultur“ begreifen müssen. Andere Meinungen sind nicht gleich falsche Meinungen, auch wenn der NDR sich hier mit seiner Lüge und seiner Propaganda alle Mühe gibt, das so aussehen zu lassen.

Für den NDR-Hetzbeitrag wie für die gesamte Lügenpresse gilt: „Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen. Wir können sie aber dazu zwingen, immer dreister zu lügen.“