SOS Abendland: Auch Österreich hat Verein gegen Islamisierung

oesterreich.jpgNachdem Dr. Udo Ulfkotte in Deutschland bereits im Januar den Verein Pax Europa ins Leben gerufen hat, der als „Keimzelle“ der bevorstehenden Gründung einer neokonservativen Partei gegen die Islamisierung Europas gilt, hört man jetzt auch aus Österreich von einem neuen Verein, der die abendländische christlich-jüdische Tradition der Alpenrepublik vor der kulturellen Übernahme durch den Islam retten will.

Der Verein nennt sich „SOS Abendland„, kann aber kaum eine neue Parteigründung zum Ziel haben, denn er wird aus den Reihen einer bereits bestehenden Partei heraus gebildet. Vorsitzender und Sprecher ist der FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache, der immer wieder mit rechtsextremistischen Kreisen in Verbindung gebracht wurde. Auch die bisherigen Verlautbarungen wirken, verglichen mit Ulfkottes Pax Europa, eher volkstümelnd.

Ein gefundenes Fressen für die österreichische Presse. Der Standard berichtet daher in bewusst spöttelndem Ton:

„Nikolaus-Verbot“ an Wiener Kindergärten, Sparschwein-Schwund in Londoner-Banken – die FPÖ sieht durch die „Islamisierung“ Europas die abendländischen Werte gefährdet, oder zumindest das was sie dafür hält. „Wahrscheinlich wird man in Zukunft verbieten, dass die Kirchenglocken läuten“, warnte FP-Chef Heinz Christian Strache am Freitag vor einem islamischen „Monokulturalismus“ in Europa. Gegensteuern will man mit dem nun gegründeten Schutzverein „SOS Abendland“ … Gefährdet sieht Vereins-Vize Strache die christlich-jüdischen „abendländischen Werte“ vor allem durch die „moderne Völkerwanderung“ der vergangenen Jahrzehnte, durch „Parallelgesellschaften“ und „Hassprediger“, die weder die westliche Demokratie noch die Gleichberechtigung der Frau akzeptieren würden. Moslems können aus seiner Sicht nur dann Teil des Abendlandes sein, „wenn sie sich an unsere Gesellschaftsnormen anpassen“ – was für Strache bedeutet, dass man sich nicht nur „an die Gesetze hält“, sondern auch heimische Sitten und Gebräuche „respektiert und in Folge beginnt, sie anzunehmen“.

Das finden die Journalisten des Standard witzig, vergessen aber dabei, dass die fortschreitende Islamisierung gerade auch die Freiheit der Presse bedroht. Ob nun gerade der umstrittene Strache die beste Wahl ist, die löblichen Ziele des Vereins zu verbreiten, ist fraglich. In Wahlkämpfen war er sich jedenfalls nicht zu schade, auch auf den antiamerikanischen Zug aufzuspringen und die Beendigung des österreichischen Engagements in Afghanistan zu fordern.

Auch in technischer Hinsicht verlief die Vereinsgründung eher unglücklich. Wer nach „SOS Abendland“ googelt, findet sich mit Erstaunen auf einem Blog gleichen Namens wieder, den ausgerechnet multikulturelle Gegner von Straches Verein betreiben.

Spürnase: Frank S.




Kaplan an Bischof Hanke: „Ich schäme mich für unsere Kirche“

warschauer_ghetto.jpgDer Skandal-Besuch der deutschen Bischöfe in Israel hat viele unserer Leser dazu veranlasst, Emails an die an der Reise beteiligten Kirchenvertreter zu schreiben. Die Äußerungen des Eichstädter Bischofs Hanke („Morgens in Jad Vaschem die Fotos vom unmenschlichen Warschauer Ghetto, abends fahren wir ins Ghetto in Ramallah. Da geht einem der Deckel hoch“) brachte auch den österreichischen Kaplan Mag. Jean-Claude Marclay in Rage. Er schrieb an Hanke: „Ich schäme mich für unsere Kirche, in der es scheint, dass man nichts von der Geschichte gelernt hat und mit Naivität die islamistische Propaganda-Maschinerie der heutigen Zeit unterstützt.“

Hier seine E-Mail an Hanke:

Sehr geehrter Bischof Gregor Maria Hanke!

Als katholischer Priester, kann ich nur mein tiefstes Entstetzen äußern über Ihre Entgleisung bezüglich des Vergleichs der Palästinensischen Gebiete mit dem Warschauer Ghetto.

Ich schäme mich für unsere Kirche, in der es scheint, dass man nichts von der Geschichte gelernt hat und mit Naivität die islamistische Propaganda-Maschinerie der heutigen Zeit unterstützt. Diese Naivität (oder steckt eventuell doch System dahinter?) war schon im letzten Jahrhundert der Fall, als z.B. in Österreich unsere Bischofskonferenz dem Volk riet, für Adolf zu stimmen und dieses unverschämte Emfehlungsschreiben sogar mit dem handgeschriebenen Gruß „Heil Hitler“ beendete. Haben wir in unserer Kirche denn wirklich nichts dazu gelernt?

Bitte beschäftigen Sie sich etwas mehr mit dem Koran, der Sunna, den Hadditen und den derzeitigen islamischen Strömungen. Auch die Geschichte der Palästinenser seit 1900 kann hilfreich sein, den islamischen Antisemitismus zu erkennen und nicht naiv sich ihrem Spiel der Propaganda hinzugeben. Hätten unsere Kirchenoberhäupter in den 30er Jahren „Mein Kampf“ gelesen, hätten sie vielleicht auch eher gewusst, was passieren wird und nicht gleich mitgespielt.

Ich hoffe, Sie haben die Größe, sich für diese Entgleisungen zu entschuldigen. Ich verbleibe Ihnen im Gebet verbunden und sende Ihnen meine Grüße aus Tirol,

Ihr Mitbruder Kaplan Mag. Jean-Claude Marclay

» an Bischof Hanke




Abiturient ekelt sich vor Kirchen und klagt auf Schmerzensgeld

Der offensichtliche Missbrauch unseres Werte- und Rechtssystems zur langsamen aber konstanten Durchsetzung des islamischen Rechtes macht traurig und wütend zugleich. Aus den USA wurde jetzt folgender Fall bekannt: Ein moslemischer Abiturient verklagt die Schulbehörde, weil die Abitur-Abschlussfeier in einer Kirche stattfand und er deshalb nicht teilnehmen konnte. Niemand könne von ihm erwarten, solche ein Gebäude zu betreten.

Das Abitur hat viele Namen. In Österreich nennt man es „Matura“ und in den Vereinigten Staaten „Graduation“. Traditionell haben alle Abitur-Veranstaltungen des westlichen Kulturkreises einen zeremonielle Charakter, mit dem der höchste Schulabschluss gefeiert wird. Oftmals fanden solche Zeremonien bislang in Kirchen statt. Das könnte allerdings bald der Vergangenheit angehören. Der 18 Jahre alte Moslem Bilal Shareef hat jetzt in den Vereinigten Staaten die Schulaufsichtsbehörde von Newark auf Schmerzensgeld verklagt, weil seine Abiturfeier in einer Kirche stattgefunden hatte. Wahrscheinlich wird er Recht bekommen. Bilal Shareef ekelt sich vor christlichen Kirchen. Er fühlt sich bei ihrem Anblick sehr, sehr unwohl… In den Vereinigten Staaten wird es nach dem Urteil vielleicht nie wieder eine Graduierten-Zeremonie in einer christlichen Kirche geben.

(Spürnase: German Media Watch)




ZDF setzt christlichen mit islamischem Fundamentalismus gleich

zdf_doku.jpgDas ZDF strahlt am Donnerstag, den 8. März, um 23 Uhr die Reportage „Der große Graben – Religiöse Fundamentalisten auf dem Vormarsch“ aus. Ziel der Dokumentation des ZDF-„Terrorexperten“ Elmar Theveßen ist die „Beweisführung“, dass christliche Fundamentalisten für die freiheitlichen Gesellschaften mindestens genau so gefährlich sind wie islamistische – vielleicht sogar noch gefährlicher. Schon die offizielle ZDF-Bildmontage zur Sendung (Foto l.) soll dem Zuschauer suggerieren, von wem die eigentliche Bedrohung für die Welt ausgeht – natürlich von den Christen!

Alle religiösen Fundamentalisten sind gleich schlimm, heißt die ZDF-Agenda: Der Islamist, der Flugzeuge in Hochhäuser lenkt und Tausende von Menschen tötet, der Christ, der „sich in religiöse Ekstase tanzt“, der Selbstmordattentäter, der sich auf einem vollen Marktplatz in die Luft sprengt und der Abtreibungsgegner, der für das Lebensrecht Ungeborener demonstriert. Sie alle gefährden in gleichem Maße unseren Way of Life, wobei die Christen noch suspekter sind als die Moslems. Wir ahnten es. Das christliche Medienmagazin Pro schreibt:

„Auf der einen Seite (stehen) Islamisten, die den Islam als dominierende Religion in der Welt etablieren wollen, und auf der anderen christliche Fundamentalisten, die die buchstabengetreue Erfüllung der biblischen Apokalypse und die Vorherrschaft eines Systems herbeisehnen, das zunehmend ebenfalls von religiös-fundamentalistischen Werten geprägt wird“, heißt es in der Bekanntgabe des ZDF. (…)

Die Autoren, der ZDF-Terrorismusexperte Elmar Theveßen und die freie Journalistin Souad Mekhennet, haben Vertreter des Islam, des Christentums und des Judentums in den USA, Großbritannien, Deutschland und Israel befragt. Laut ZDF untersuchten sie dabei, inwiefern sich „Fundamentalisten“ aus Islam und Christentum „im Kampf der Kulturen gegenseitig bedingen und mit vergleichbaren Strategien, Taktiken und Argumenten das weltpolitische Geschehen für ihre Zwecke beeinflussen, obwohl sie eine Minderheit in den beiden großen Religionen darstellen“.

Diese beiden Gruppen „polarisierten“ nach dem Ende des Kalten Krieges: „Sie verbreitern den Graben, der in den Zeiten des Umbruchs und der Globalisierung und des damit einhergehenden Orientierungs- und Werteverlustes immer weiter aufbricht“, so das ZDF.

Interessant und bisher unbekannt: Christliche Fundamentalisten und Islamisten haben sich gegenseitig den Krieg erklärt und führen jetzt einen Kampf der Kulturen. Nur – wo kämpfen eigentlich die Christen heute und wo kämpften sie bisher? Wieviele Opfer haben sie im Namen ihres Glaubens ermordet? Offenbar massenmorden sie so heimlich, dass niemand es bemerkt. Deshalb muss das ZDF dem auf die Spur gehen – und zwar besonders gründlich:

Die Nennung von islamischen Fundamentalisten und evangelikalen Christen in ein und demselben Kontext wird in der Sendungsankündigung konsequent fortgeführt: „Die Reise auf den Spuren des religiösen Fundamentalismus beginnt im Tal von Megiddo, dem biblischen Schauplatz der Schlacht von Armageddon, und führt die Autoren zu Islamisten im Londoner Hyde Park, die Terror gegen Israel als Widerstand rechtfertigen, zu 25.000 evangelikalen Christen im Berliner Olympiastadion, terrorverdächtigen Muslimen im Ruhrgebiet, bibeltreuen Rechtsstudenten im US-Bundesstaat Virginia und zu einem christlichen ‚Warfare-Camp‘ („Kriegslager“) in der hessischen Provinz.“

So werden in der Dokumentation etwa Bilder von der missionarischen Großveranstaltung „Calling all Nations“ in Berlin gezeigt. Dort, so die Autoren, „tanzten sich Christen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Temperaturen um 30 Grad Celsius“ angeblich „in religiöse Ekstase“. Des weiteren werden christliche Aktivisten gezeigt, die täglich vor dem Obersten Gerichtshof in Washington gegen die Abtreibungsgesetze in den USA demonstrieren. Auch dass die Vorlesung an der juristischen Fakultät der Regent University in Virginia Beach jedes Mal mit einem Gebet beginnt, berichten die Autoren.

Später werden Muslime in der Duisburger Mevlana-Moschee beim Freitagsgebet gezeigt. Diese Gemeinde gehört zur islamischen Gemeinschaft Milli Görüs, die vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft wird.

Christen tanzen sich in religiöse Ekstase und Moslems gehen zum Freitagsgebet. Wie sieht es eigentlich mit der religiösen Dauer-Ekstase bei den Pilgerfahrten nach Mekka aus? Die sind für jeden Moslem Pflicht, nicht nur für Fundis – das hat das ZDF wohl vergessen. Dafür dürfen aber der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, vor „Allmachtsansprüchen“ warnen, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Frankfurt und Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, darf seiner Besorgnis über „die Endzeitphantasien fundamentalistischer Christen“ zum Ausddruck bringen und der jüdische Publizist Gershom Gorenberg erklären, dass christliche Fundamentalisten eine Bedrohung für das Judentums darstellen, weil ihre Endzeitphantasien einen unvorstellbaren Holocaust für die Juden vorsehen.

Um die große Bedrohung, die von Christen ausgeht, noch deutlicher zu machen, muss in den ZDF-Text zur Sendung natürlich auch noch irgend etwas mit „Rechts“ rein. Und so warnt Theveßen eben vor „bibeltreuen Rechtsstudenten im US-Bundesstaat Virginia“. Ob er damit normale amerikanische Jurastudenten oder gefährliche „Rechtsextreme“ meint, erfahren wir nicht.

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Australien macht Schluss mit Multikulti

Zumindest symbolisch hat Australien die „Multikulti-Notbremse“ schon mal gezogen. Die Einwanderungsbehörde heißt seit neuem nicht mehr „Amt für Einwanderung und multikulturelle Angelegenheiten“, sondern „Amt für Einwanderung und Staatsbürgerschaft“. Und mit dieser Umbenennung soll auch ein radikaler Wandel in der Einwanderungspolitik einhergehen.

Kultureller Vielfalt wird dabei nicht der Kampf angesagt, aber alles bitteschön unter einer australischen Leitkultur. Natürlich weiß jeder, dass hier nicht Einwanderer allgemein gemeint sind, sondern die Notwendigkeit für diese Umorientierung ausschließlich durch die Angehörigen einer mit „I“ beginnenden großen sogenannten Religion hervorgerufen wurde:

„Die Menschen können in ihrem Herzen einen Platz für ihre Heimatkultur erhalten, aber das Hauptaugenmerk muss auf der Integration in die australische Familie liegen“, sagt Premierminister John Howard. (…) Wer in Australien bleiben will, soll bitteschön auch die australischen Werte mittragen, fordert John Howard unverblümt: Toleranz, Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, Demokratie. So dürfe kulturelle Vielfalt nie auf Kosten einer nationalen Identität gehen, sagt der Politiker, der heuer mit der konservativen Partei zum fünften Mal gewählt werden möchte. Keine Frage, dass Premier Howard sein Ohr dicht an der Mehrheit der europäisch-stämmigen Wählerschaft hat.

Womit die Autorin des Beitrages in der Wiener Zeitung, Christiane Oelrich, zu erkennen gibt, dass ihrer Meinung nach der australische Premier mit populistischen Parolen lediglich auf Stimmenfang aus ist. Gleiche unterschwellige Kritik kommt auch an anderer Stelle:

Bis vor 30 Jahren setzte Australien strikt auf weiße Einwanderer. Dann kam die Maxime der multikulturellen Gesellschaft, in der verschiedene Sprachen und Religionen blühen sollten.

Doch hat das nach Meinung der Regierung nicht geklappt.

Hat es denn nach Ansicht Oelrichs geklappt? In ihrer grenzenlosen Naivität und/oder Multikulti-Liebe fallen ihr als Argumente für die neuen Regeln gerade mal die Ausfälle des Muftis Sheik Tadj Din al-Hilali ein, nicht aber zum Beispiel die Zunahme von weiblichen Genitalverstümmelungen und andere Risiken und Nebenwirkungen des Islam. Und so stellt Oelrich am Ende ihres Artikels in aller Unschuld fest:

Dabei hat das Land eigentlich viel Platz für Neue: Australien ist knapp 92 Mal so groß wie Österreich, hat aber nur 20 Millionen Einwohner.

Da kann doch nun aber wirklich jeder machen, was er will.

(Spürnase: Peter J.)




Islaminitiative verlangt von Stadt Wien Ausladung Broders

Der Ehemann der vollverschleierten Konvertitin und gelernten Schauspielerin Carla Amina Baghajati aus Mainz, Tarfa Bahgajati, hat mit Meinungsfreiheit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden nicht allzu viel am Hut. Im Namen der „Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen“ setzt er sich in einem Brief an den Wiener ÖVP-Chef Dr. Johannes Hahn dafür ein, den Berliner Publizisten Henryk Broder (Foto) – der zu einem Vortrag am 21.2. nach Wien eingeladen wurde – wieder auszuladen.

Mit seiner Attacke gegen den „Hetzer“ Broder gibt er ein hervorragendes Beispiel für die Richtigkeit der Thesen von Pascal Bruckner.

Hier zunächst die Bekanntgabe zum Broder-Vortrag auf WeltStadtWien.org:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Scharfsinnig, scharfsichtig und scharfzüngig: Der Publizist Henryk M. Broder deckt schonungslos die europäische Appeasement-Politik gegenüber dem Islam auf.

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WeltStadtWien-Präsident Dr. Johannes Hahn

"Die Dänen waren wegweisend die Ersten: Sie haben sich in Dhimmis verwandelt – Nichtmuslime, die sich dem islamischen Recht beugen." Wie wir uns selbst im Namen der Political Correctness aufgeben, wie wir lustvoll einknicken und gar nicht wahrnehmen wollen, dass wir in einem "Dritten Weltkrieg" leben: Darüber wird uns der bekannte Publizist zum Nachdenken bringen.

WeltStadtWien lädt Sie zum Vortrag von Henryk M. Broder "Die letzten Tage von Europa", 21. Februar 2007, 19 Uhr, Raiffeisenforum, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen Platz 1, 1020 Wien ein.

Besuchen Sie bitte unsere Homepage für Informationen!

Bitte melden Sie sich über unser Anmeldeformular auf der Homepage an. Sie erhalten nach Eingabe Ihrer Daten eine Anmeldebestätigung via E-Mail zugesandt.

Im Anschluss an den Vortrag laden wir Sie gerne zu einem Glas Wein ein.

Mit besten Grüßen

Ihr

WeltStadtWien-Team

Und hier der klägliche Versuch von Tarafa Baghajati, Broders Wien-Auftriit zu verhindern:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen leitet gerne den unten angeführten Einladungstext von WeltStadt Wien zu Ihrer Information weiter. Gleichzeitig erlauben wir uns Einladungspolitik und -Text der WeltStadt Wien zu kritisieren. Ironie, Polemik und Humor können zweifelsohne ein Mittel und Ausdruck gesellschaftspolitischer Kritik sein.


Tarafa Baghajati

Im Falle von Henryk M. Broder handelt es sich jedoch um eine regelrechte Hetze gegen die muslimische Minderheit in Europa. Wer Broders Aktivitäten und Texte in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß was die ZuhörerInnen erwarten wird. Der Einladungstext lässt da auch kaum Zweifel aufkommen. Seine „Achse der Guten“ und seine Auftritte gemeinsam mit der als rassistisch geltenden antideutschen Organisation „Bahamas“ in Deutschland sprechen für sich. Es ist kein Zufall, dass auf vielen islamfeindlichen Internetseiten Henryk M. Broder ein prominenter Platz eingeräumt wird.

Wir appellieren an WeltStadt Wien und an ihren Präsidenten, Dr. Johannes Hahn, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, der Sensibilität der Thematik Rechnung zu tragen und offensichtlicher Verhetzung entgegenzuwirken. Unsere Weltstadt Wien hat einesolche Polemik nicht nötig. Wir stehen den VeranstalterInnen wie immer für kritische Auseinandersetzung und konstruktive Gespräche zur Verfügung.

Für die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen

Tarafa Baghajati

baghajati@aon.at

Tel.: 0664-521 50 80

www.islaminitiative.at

» Achse des Guten: Broder vor Wien




Necla Kelek: „Der Islam ist nicht kompatibel mit der Demokratie“

n_kelek.jpgDer österreichische Standard ist heute sehr ergiebig mit Informationen zum Thema Islam und Zwangsehen. Vielleicht hat er auch auf sein Dhimmi-Interview von vorgestern, in dem der Wiener Imam Ali Eraslan unwidersprochen den größten Blödsinn verbreiten durfte („Zwangsehen haben nichts mit dem Islam zu tun“), viele wütende Zuschriften von Menschen mit Verstand und Durchblick bekommen. Heute jedenfalls kommen andere Stimmen zu Wort, die von Necla Kelek (Foto) und der österreichischen Landtagsabgeordneten Sirvan Ekici.

Sirvan Ekici kritisiert deutlich die „Verschleierung der Dramatik im muslimischen Milieu Wiens“:

„Es geht unter, dass wir in den letzten 18 Monaten fünf bis sechs Ehrenmorde nur in der türkisch-stämmigen Bevölkerung gehabt haben.“ Es seien alles Fälle im Vorfeld von Scheidungen gewesen, die auch unter Muslimen bereits sehr hohe Raten (Ekici: „Bis 50 Prozent“) aufweisen. Die damalige Frauenstadträtin Wehsely sei noch immer eine umfangreiche Studie zum Thema Zwangsheirat schuldig, die Stadtregierung versuche das Thema zu tabuisieren.

Unter der selben URL kann man rechts den Beitrag „Morgen musst Du heiraten“ sowie ein Interview mit Necla Kelek anklicken. Es sind erschütternde Dokumentierungen schwerster Menschenrechtsverletzungen, die wir im Zuge multikultureller Glückseligkeit zu tolerieren und zu respektieren und keinesfalls zu kritisieren haben.

Allein bei einer Wiener NGO sind 50 bis 60 Zwangsehen pro Jahr bekannt. Die jungen türkischstämmigen Mädchen fahren in die Heimat auf Urlaub und werden dort überfallsartig verheiratet. Nach der Rückkehr brechen sie Ausbildung und Außenkontakte ab. Die Organisation „Orient Express“ berät Migrantinnen. In den letzten Jahren ist man mit dem Phänomen Zwangsheirat vermehrt konfrontiert, sagt Mitarbeiterin Meltem Weiland:

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Sirvan Ekici

„Die Töchter von unseren Klientinnen haben nach der Sommerpause gesagt: ‚Ja, ich war jetzt im Sommer in der Türkei, und jetzt bin ich verheiratet. Meine Eltern haben mich gezwungen zu heiraten.'“ (…) Zwangsheirat sei, wenn „aus dem Nichts heraus über mich entschieden wird: Jetzt muss ich heiraten. Es gibt Mädchen, die hier schon etwas spüren oder die zu Hause mit den Eltern konfrontiert sind, die sagen: Diesen Sommer wirst du heiraten. Aber es gibt sehr viele Fälle, wo die Mädchen nichts wissen, davon erst im Heimatland erfahren. Sie fahren auf Urlaub, sie haben das Gefühl sie werden einen schönen Sommerurlaub verbringen, und irgendwann einmal steht wer da und sagt: Morgen musst du heiraten. Bei solchen Fällen ist die Hochzeit, das Fest schon organisiert. Wenn sie mal aus Österreich rausgebracht werden kann, dann ist es das Mädchen eigentlich schon verheiratet.“ (…) „Man darf auch nicht vergessen: Mädchen, die sich wehren, wehren sich bis zum Schluss. Sie weigern sich die Ehe zu vollziehen, sie weigern sich, mit dem Mann ins Bett zu gehen. Sie werden gezwungen, mit dem Ehemann Sex zu haben. Das endet sehr oft mit Vergewaltigung. Wenn es darauf ankommt, sage ich das auch den Eltern. Warum beschönigen die Eltern diese Dinge? Es gibt Fälle, wo die Eltern vor der Tür warten und sagen: Jetzt gehst du rein und schläfst mit ihm. Und da frage ich mich, wie kann eine Mutter vor der Tür warten, bis die Tochter vergewaltigt wurde?“

Da die türkischen Männer erst im Zuge der Familienzusammenführung nach Österreich kommen können, gäbe es eine Chance, die zwangsverheirateten Mädchen zu schützen, indem man den Männern das Visum verweigert und die Mädchen an einem sicheren Ort unterbringt. Die andere Variante bei der Zwangsverheiratung ist die sogenannte „Importbraut“, Mädchen, die aus ihrer türkischen Heimat gerissen und hier verheiratet werden. Anschließend leben sie abgeschirmt von der Gesellschaft ihrer neuen Heimat als Gefangene in der Wohnung der Schwiegereltern, müssen wie Sklaven arbeiten und ihrem Ehemann, der selbst alle Freiheiten behält, sexuell gefügig sein. Necla Kelek beschreibt diese Zustände sehr eindrucksvoll in ihrem Buch „Die fremde Braut“. Dem Wiener Imam Ali Eraslan und seiner Behauptung, Zwangsheiraten hätten nichts mit dem Islam zu tun, widerspricht sie vehement.

DER STANDARD: Das Argument, dass Zwangsverheiratungen, Ehrenmorde und die Diskriminierung von Frauen traditionell bedingt sind und nicht religiös, lassen Sie nicht gelten?

Kelek: Diese Meinung teile ich nicht, weil Religionen Traditionen bilden, bestätigen und ihnen auch abschwören können. Ich trenne das nicht voneinander. Wenn der Islam sagen würde, in unserem Glauben gibt es keine Beschneidung der Frau, dann müssten Muslime doch dafür sorgen, dass es nicht passiert, aber es passiert trotzdem. Sie legitimieren mit ihrer Religion diese Praxis. (…)

DER STANDARD: Sie schreiben, dass in Deutschland traditionalistische Verhaltensweisen eher zunehmen.

Kelek: Ich beobachte, dass in Deutschland traditionell islamische Familien mit ihrer Tradition der Verheiratung den Integrationsprozess bewusst verhindern. Sie wollen, dass ihre Kinder nach islamischen Gesetzen groß werden. Das verbietet, dass Jungen und Mädchen gemeinsam aufwachsen, sich kennen lernen und sich sexuell näher kommen. Das können Sie in der Schul-und Alltagspraxis in allen europäischen Ländern überall sehen.

Interessant auch Keleks Aussagen zum islamischen Kopftuch:

DER STANDARD: Nicht alle Kopftuchträgerinnen sind unterdrückte geschlagene Frauen. Was hat es mit den jungen modernen Musliminnen auf sich, die selbstbewusst das Kopftuch tragen und studieren?

Kelek: Mich interessieren die Motive dieser selbstbewussten Frauen. Ich sehe, dass der Islam hier als Modeerscheinung herhält, um sich von der Gesellschaft abzugrenzen. Sie missionieren, sie grenzen sich ab, sie sagen: Wir sind reine Frauen, glauben an Gott, und wir heiraten nur einen beschnittenen Muslim. Sie schminken sich noch dabei und halten aber die anderen Regeln ein. Wenn sie so aktiv sind, dann hat das einen politischen Charakter, um den Europäern zu zeigen: Wir sind anders.

Die wichtigste Aussage Keleks kommt am Schluss des Interviews:

DER STANDARD: Verhindert der Islam per se die Integration?

Kelek: Dann, wenn Muslime den Koran und die Hadithe (Sprüche des Propheten Mohammed, Anm.) als Grundlage nehmen und als unveränderbare Gottesworte akzeptieren. Gott hat keine Religion gemacht und zum Menschen geschickt, Religionen werden von Menschen gemacht und praktiziert. Solange der Islam eine kollektivistisch ausgerichtete Religion ist, ist er nicht kompatibel mit der Demokratie.

Vor diesem Hintergrund geradezu schwachsinnig erscheinen dann Seminare wie das 1. Islam-Seminar in der baden-württembergischen Stadt Backnang, zu dem interessierte Mitarbeiter der Behörden eingeladen waren. Vorurteile wollte man dort entkräften, sich interkulturell näher kommen und darüber nachdenken, wie „ein Islam deutscher Prägung aussehen kann, und inwieweit sich der Islam deutschen Gepflogenheiten anpassen muss und kann“. Andere wichtige Dinge waren der Kampf mit sprachlichen Ungenauigkeiten, wie der hohlen Phrase, dass es die Muslime gar nicht gebe.

Weil vermehrt Familien mit muslimischem Hintergrund Rat suchen, nahm Carola Kalisch von der Beratungsstelle für Familie und Jugendliche in Waiblingen am Seminar teil. Häufig sei sie mit den Themen Trennung und Scheidung konfrontiert. „Das Seminar hat mir mehr Klarheit und tiefere Einblicke vermittelt“, sagte sie. Das Verhältnis untereinander sei häufig von Vorurteilen geprägt, ist ihre Beobachtung. Der schlechte Ruf der arrangierten Ehen etwa werde in der öffentlichen Diskussion und in einigen Medien nicht richtig durchleuchtet. „Man weiß zu wenig voneinander.“ Sie erlebe es immer wieder, „dass dem Islam alles mögliche zugeschrieben wird, ohne den Hintergrund zu betrachten“. Toleranz entstehe durch Wissen und Information: „Man muss vieles differenzierter sehen“, so die Teilnehmerin.

Was meint die Teilnehmerin? Erst beklagt sie, dass der schlechte Ruf der arrangierten Ehen „in der öffentlichen Diskussion und in einigen Medien nicht richtig durchleuchtet“ werde und anschließend, „dass dem Islam alles mögliche zugeschrieben wird, ohne den Hintergrund zu betrachten“. Was soll das denn heißen? Doch wohl nichts anderes, als dass wir den Islam mitsamt seinen Nebenwirkungen wie Zwangsehen nicht positiv genug betrachten und arrangierte Ehen vor dem richtigen – also islamischen – Hintergrund wohl eigentlich so schlecht nicht sind. Jetzt sind wir verwirrt. Haben Zwangsehen etwas mit dem Islam zu tun oder haben sie nicht? Und ist das jetzt gut oder schlecht?

(Spürnase: Kunna)




Dhimmi-Interview im Standard mit Wiener Imam Ali Eraslan

ali_eraslan.jpgIm islamischen „Kultur“kreis gibt es häufig das Problem der arrangierten und der Zwangsehen, wobei die Übergänge fließend sind. Wer möchte, kann dies in unzähligen Büchern nachlesen, wobei wir besonders an Necla Keleks „Die fremde Braut“, Inci Y. „Erstickt an Euren Lügen“ und Jean P. Sasson „Ich, Prinzessin Sultana aus dem Hause El Saud“ denken. Alle drei Bücher geben einen erschütternden Einblick in eine Welt voll Hass, Gewalt und Frauenfeindlichkeit – in die Welt des Islam. Im Standard darf der Wiener Imam Ali Eraslan (Foto) unwidersprochen genau das Gegenteil erzählen.

In Berlin, einer türkischen Hochburg, soll es Hunderte von Zwangsehen geben, Tausende in der Schweiz.

Necla Kelek meint, in Deutschland würden etwa die Hälfte der islamischen Ehen zwangsweise geschlossen. Wieviel Zwang nun genau dabei ist, und ab wann man von einer arrangierten Ehe sprechen kann, bei der man gleichfalls keine freie Auswahl des Ehepartners hat, lässt sich nicht genau definieren. Da der Islam jedoch generell sexuelle Selbstbestimmung, besonders bei Frauen als Straftatbestand wertet, und der Koran (4,25) die Zwangsehe vorschreibt, muß man die nicht selbstbestimmte Partnerwahl im Islam als Normalfall annehmen.

Necla Kelek beschreibt die türkische Ehe nicht als Resultat einer persönlichen Entscheidung, sondern als zivilrechtlichen Vertrag zwischen zwei Familien. Und mit dem Islam hat das alles nichts zu tun? Nein, erklärt Ali Eraslan, „Erster Imam“ der islamischen Glaubengemeinschaft in Wien, natürlich nicht.

Das hat nichts mit dem Islam zu tun, das sind alte Gebräuche, die es in vielen Nationen gibt. Die verschwinden nicht so leicht.

Merkwürdig nur, dass sie nahezu ausschließlich in islamischen Ländern und islamischen Gemeinschaften vorkommen, und andere Moslems ganz andere Sachen sagen. So erklärten uns die Islamexperten vom Muslimmarkt kürzlich, dass es zum Wohle der Frau besser ist, wenn der Vater den Ehemann auswählt und störende Gefühle ausgeschaltet werden. Abdul Tariq , Imam der Ahmadiyyah-Gemeinde in Berlin, erzählt ganz offen, dass er den Ehemann für seine Tochter ausgewählt habe, und dass ihm kein einziger Fall innerhalb seiner Gemeinde bekannt sei, wo die Tochter sich ihren Partner selbst ausgewählt habe. Mit Zwang habe das natürlich nichts zu tun, denn seine Tochter, die ihren Ehemann sogar – unter Aufsicht natürlich – kennenlernen durfte, habe schließlich zugestimmt. Auf der „Das-hat-nichts-mit-dem-Islam-zu-tun“-Welle reiten auch westliche nicht-moslemische Islamversteher nur zu gern. Wie sie dabei die Realität mit aller Kraft ausblenden, ist schon bemerkenswert. So erklärte die „Expertin“ Gabi Reichhelm vom Pädagogischen Institut für Mädchenförderung und Krisenintervention der Stadt München:

Immer häufiger werden in München Mädchen und junge Frauen mit psychischer oder physischer Gewalt gezwungen, einen Mann zu heiraten, den sie nicht wollen oder überhaupt nicht kennen. (…) Zwangsheirat, betont die Expertin, sei jedoch primär kein an Religion oder Nationalität gebundenes, sondern in erster Linie ein kulturelles Phänomen. „Das kommt auch in katholischen Familien vor und hängt stark von der Geschlechter-Hierarchie ab.“

Dass „immer häufiger“ Mädchen und junge Frauen gezwungen werden, einen Mann zu heiraten, den sie nicht wollen oder überhaupt nicht kennen, hat somit nichts mit der verstärkten Zuwanderung von Moslems zu tun. Unsere Leserin Dr. Maria S. hat Frau Reichhelm in einem wunderbaren Brief erklärt, wo die Zusammenhänge zwischen Islam und Zwangsheirat liegen. Der Imam empfiehlt, alle „Gebräuche“ über Bord zu werfen, die nichts mit dem Koran zu tun hätten. Aber was sagt denn der Koran nun eigentlich selbst zu der Sache mit der Heirat? Der regelt nämlich sowohl die arrangierte Ehe in Sure 4:25:

Darum heiratet sie mit Erlaubnis ihrer Familien

als auch in Sure 4:34 die Vorherrschaft des Mannes über die Frau:

Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.

Aber vielleicht hat der Koran ja nichts mit dem Islam zu tun.

Solche Widersprüche belasten den Standard jedenfalls nicht. Der hat nicht einmal nachgehakt, sondern dem Imam die Erklärung zur Zwangsehe kritiklos als Schlusswort überlassen. Und auf die Aussage Eraslans, die islamische Gemeinschaft könne man selbstverständlich verlassen, folgte nicht etwa die Frage, was diese „Apostaten“ anschließend für Probleme hätten, sondern die Frage „Was sind die größten Probleme der Glaubensgemeinschaft in Österreich?“ Ganz genau wissen wollte man dagegen wissen, was „Imam“ bedeutet.

Abscheulich, wie der Standard dem Islam ein Forum bietet, und jede Lüge durchgehen läßt. Und wie machtlos muß doch wohl der Islam sein, wenn er mit unislamischen Traditionen nicht fertig wird. Als gäbe es in der islamischen Welt Traditionen, die nicht erst durch den Islam entstanden sind, bzw. mit dem im Einklang stehen.




Österreichs Jugend: Kein Interesse an Multikulti

Zum ersten Mal wurden österreichische Jugendliche zwischen elf und 18 Jahren befragt, wie sie ihr multikulturelles Miteinander mit gleichaltrigen Türkischstämmigen erleben. Herausgekommen ist, dass man wenig miteinander zu schaffen hat und auch keinen Wert darauf legt. Die gleichgültige Toleranz des Anders-Seins endet allerdings da, owo es um die Gleichstellung der Frau geht. Knapp 80% der Befragten sehen hier Defizite und beweisen damit erheblich mehr gesunden Menschenverstand als ihre erwachsenen Zeitgenossen.

Gleichgültiges Nebeneinander statt Multi-Kulti: Österreichische Jugendliche haben kaum Kontakt mit gleichaltrigen Türken und wissen wenig über deren Alltag und Kultur. Gleichzeitig tolerieren sie das „Anders-Sein“ der türkischen Jugend, solange sie dadurch westliche Werte wie individuelle Freiheit und Gleichberechtigung nicht angegriffen sehen. Das ist, knapp zusammengefasst, das Ergebnis der neuen „elf/18“-Jugendstudie, die das Wiener Institut für Jugendkulturforschung durchgeführt hat. (…)

Vor allem die große Bedeutung, die Religion im Leben der türkischen Jugendlichen hat, wird von den befragten 11- bis 18-Jährigen als „anders“ empfunden. (siehe Grafik). Sechs von zehn Befragten finden, dass die jungen Türken eine andere Einstellung zur Gleichberechtigung der Frau haben. Unterschiede orten viele auch in den Wertvorstellungen und im Kleidungsstil.

Mit diesem „Anders-Sein“ haben die meisten kein Problem. Die Toleranz endet jedoch dort, wo es um die Rolle der Frau geht: 77,9 % jener, die die türkische Einstellung als „anders“ empfinden, fordern, dass junge Türken ihre Einstellung zur Gleichberechtigung der Frau an die westlichen Werte anpassen sollten. „Das ist ein verblüffendes Ergebnis, dass sich die Jugendlichen so klar positionieren“, sagt Großegger. Und zwar quer durch die Bank: Ob Mädchen oder Bub, Lehrling oder AHS-Schüler, aus einem kleinen Ort oder einer großen Stadt: Der Stellenwert der Frau in der Gesellschaft hat für alle Jugendlichen großen Symbolwert. „Da geht es um Grundwerte der westlichen Gesellschaft wie individuelle Freiheit, die die Jugendlichen angegriffen sehen“.

Rund die Hälfte der Jugendlichen fordert außerdem, dass die jungen Türken eine liberalere Einstellung zur Sexualität annehmen, etwa im Bereich der sexuellen Selbstbestimmung der Frau. Zwei Drittel der Befragten finden, dass die türkischen Jugendlichen auch ihre Umgangsformen anpassen sollten. So empfinden viele lautes Gehabe türkischer Gruppen als unpassend. (…)

Clemens H. meint: Eine interessante Studie, die endlich mal klar stellt: Niemand will Multi-Kulti. In Deutschland würde sie bestimmt noch ausgeprägter ausfallen.

(Spürnase: Clemens H.)




Political Correctness: You Tube sperrt „Anti-Islam-Group“

censorship200.gifEnde November 2006 wurde bei You Tube die „Anti-Islam-Group“ ins Leben gerufen (wir berichteten). Beinahe täglich schlossen sich neue Mitglieder aus diversen Nationen (Deutschland, USA, Israel, Frankreich, UK usw.) an, ein Diskussionsforum war entstanden und hunderte islamkritischer Videobeiträge standen zum Abruf bereit. Mittlerweile ist die Gruppe verschwunden.

Der Gründer „bachforelle77“, ein junger Mann aus Österreich, teilte mir auf Anfrage mit, dass die Gruppe von Youtube stillgelegt wurde. Ob diese Zensur etwas mit dem Aufkauf von YouTube durch Google zu tun hat, wissen wir nicht. Aber für gebündelte Islam-Kritik scheint bei Youtube kein Platz zu mehr sein!

(Spürnase: badboy)




Vorauseilende Unterwerfung in China: TV-Verbot für Schweine

Wie Fakten & Fiktionen bereits vor zwei Tagen berichtete, hat das staatliche chinesische Fernsehen „China Central Television“ (CCTV) Werbespots verboten, in denen Schweine vorkommen. Grund: Die vermuteten Gefühle von Moslems, die durch den Anblick des „unreinen“ Tieres beleidigt werden könnten. Anlass war eine Werbung des Dhimmi-Konzerns Nestle (4. Beitrag von oben), der im chinesischen „Jahr des Schweins“ mit einem solchen geworben hatte. Der Anteil der moslemischen an der Gesamtbevölkerung beträgt in China 2%.

„China ist ein multiethnisches Land“, heißt es in der offiziellen Stellungnahme des Senders. „Um dem Islam gegenüber Respekt zu zollen, wird CCTV jede Darstellung von Schweinen von den Fernsehschirmen verbannen.“

Der Respekt der chinesischen Regierung gegenüber anderen Religionen ist deutlich weniger ausgeprägt. Und da fragt man sich dann schon, was die Show soll.

Für die meisten Chinesen ist das Schwein verbunden mit starken, äußerst positiven kulturellen Assoziationen. Es ist eines der zwölf Zeichen im chinesischen Tierkreis.

Aber was interessieren eine Milliarde Chinesen, wenn 20 Millionen Moslems sich beleidigt fühlen könnten. Wobei die Autorin dieses Beitrages arge Zweifel hat, ob hier wirklich Sorgen um irgendwelche Gefühle eine Rolle spielen. Manchmal kann man direkt Mitleid mit den Moslems bekommen, was ihnen so alles unterstellt wird.

„Das Schwein ist ein Glückssymbol und ich kenne keine Muslime, die sich dadurch beleidigt fühlen“, kommentiert Carla Amina Baghajati, Sprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreich.

Das ist natürlich Blödsinn, genau wie das hier:

In China ortet Baghajati jedoch eine besondere Sensibilität gegenüber religiösen Minderheiten: „China engagiert sich vor allem im Medienbereich besonders in der Schaffung eines guten gesellschaftlichen Klimas und der interreligiösen Verständigung.“

Diese Sensibilität haben wir bisher nicht so deutlich wahrgenommen. Sogar Amnesty International schreibt: „China: Wer glaubt, lebt gefährlich„. Aber es ist wichtig, dass sich Sensibilität abzuzeichnen beginnt, wenn auch bisher nur in eine Richtung.

Vom Schweine-Bann ist jedoch nicht nur Nestle betroffen, auch andere Unternehmen, die sich am boomenden chinesischen Markt tummeln, bekommen damit Probleme. In letzter Minute mussten Spots an die neue Direktive angepasst werden. Coca Cola beispielsweise wählt nun eine Doppelstrategie. Im „gesäuberten“ Spot auf CCTV tritt jetzt ein Pandabär auf, der versucht rechtzeitig zu den Feiertagen heim zu seiner Familie zu kommen. Die Schwein-Version wird allerdings nicht aufgegeben. „Sie wird im lokalen Fernsehprogramm in Gebieten ausgestrahlt, wo es keine signifikante Anzahl an muslimischer Bevölkerung gibt“, wird eine Sprecherin des Konzerns zitiert.

Signifikant? Was soll das denn heißen? Nimmt China etwa auf die Gefühle einzelner Personen keine Rücksicht?

(Spürnasen: maloon und A-M-M)




Saudi-Arabien läßt den Ölpreis sinken – Hintergründe

Gestern sagten die Saudis „Nein“ zu einer Drosselung der Öl-Förderkapazitäten. Prompt fällt der Ölpreis. Scheinbar schadet Saudi-Arabien mit dieser Politik seinen eigenen Interessen. Doch ein hoher Ölpreis steht saudischen und arabischen Investments im Westen entgegen. Zugleich verschaffen sich Saudi-Arabien und die Golfstaaten im Westen Wohlwollen aufgrund moderater Ölpreispolitik. Im Gegenzug fällt auf, daß Menschenrechte gegenüber diesen koran-fundamentalen Ländern nie ein Thema sind, und missionarischer Eifer im Westen geduldet wird.

Moderate Ölpreispolitik Saudi-Arabiens

HB NEW YORK/NEU DELHI. Rohöl der US-Marke WTI verbilligte sich in New York um 3,2 Prozent auf 51,31 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Preis fiel zeitweise mit 51,21 Dollar auf den niedrigsten Stand seit Ende Mai 2005.

Der saudi-arabische Ölminister Ali al-Naimi sagte vor einer Konferenz in Neu Delhi, das OPEC-Kartell müsse zurzeit nicht über eine weitere Kürzung der Fördermenge sprechen. Dies hatten zuvor die Mitgliederstaaten Iran und Venezuela angesichts des jüngsten Preisverfalls gefordert.

Venezuela und der Iran haben im Westen keine Investitionen getätigt. Sie können nur gewinnen bei höheren Ölpreisen.

Ziel saudi-arabischer Politik: Globale korangetreue Islamisierung

Die Saudis hingegen verfolgen eine Strategie der korangetreuen, wahabitischen Missionierung und zugleich eines effizienten Lobbyismus im Westen. In Saudi-Arabien ist der Koran Verfassung. D.h. die Saudis nehmen den globalen Islamisierungsauftrag des Koran wörtlich.

Sure 8,39 formuliert den Weltherrschaftsanspruch des Islam:

Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.

Hierzu gehört den Islam im Sinne des Koran zu verbreiten. Global tritt Saudi-Arabien wie die Golfstaaten als Finanziers von Moscheen, Koranschulen und Imamen auf. Beispiel Afrika:

Seit 1975 hat Riad mehr als 70 Mrd. US-Dollar an so genannter Entwicklungshilfe ausgegeben, mehr als 50 Mrd. davon in Afrika. Das kommt nicht von ungefähr, denn die arabische Halbinsel liegt in unmittelbarer Nähe zu Ostafrika und dem Horn von Afrika, das als Brücke zwischen dem Orient und Afrika gilt. Die Entwicklungshilfe konzentriert sich aber nicht etwa auf den Bau von Straßen, sondern auf die Verbreitung des Wahabismus, meist indem die für Muslime vorgeschriebene Pilgerfahrt nach Mekka, die so genannte Hajj, finanziert wird oder durch den Bau von Moscheen und Koranschulen.

Rivalität von sunnitischem und schiitischem Islam

Nicht zu vergessen ist auch, daß der sunnitische Islam mit dem schiitischen im Wettstreit um Einfluß innerhalb der islamischen Welt liegt. Vor diesem Hintergrund wurden sunnitische Fatwas gegen Khomeini, die ihn als „gottlosen Abtrünnigen“ bezeichnen, erlassen, wohingegen Khomeini selbiges über die Sunniten äußert:

Die verbrecherische Gruppe [gemeint sind die Schiiten] bezwecken die Abschaffung der Sunna [der Lebensweise Muhammads] und die Abwendung vom Koran… . Die besten dieser Nation, die Weggefährten des Propheten, werden in al-Khomeinis Veröffentlichungen als Abtrünnige beschrieben…“.

Der schiitische Islam faszinierte die islamische Welt durch seinen totalitären Elan und seinen charismatischen Anführer Ruhollah (Geist Gottes) Khomeini. Die eher behäbig wirkenden Saudis nutzen hingegen ihre finanziellen Möglichkeiten und ihren Sonderstatus als Hüter der heiligsten islamischen Stätten.

„Menschenrechtsbonus“ für Saudi-Arabien

Saudi-Arabien gilt in wirtschaftlichen Belangen als wohlwollend gegenüber dem Westen. Im OPEC-Kartell sind die Saudis meist die Bremser. Und inoffiziell drücken sie schon mal den Ölpreis durch Verkäufe auf dem Schwarzmarkt. Im Gegenzug nimmt der Westen die katastrophale Menschenrechtslage in Saudi-Arabien nicht einmal zur Kenntnis.

Noch nie wurde Saudi-Arabien für die Anwendung des Scharia-Unrechts, der Diskriminierungen von Ungläubigen und Frauen vor einem internationalen Tribunal angeklagt. Auch unsere Medien schweigen eisern, selbst wenn gradezu bestialisches Unrecht gemäß islamischem Recht in Saudi-Arabien verkündet und vollstreckt wird.

Eine 39-jährige Frau, die sechs Jahre nach dem Ableben ihres Mannes ein Kind geboren hatte, wurde (wegen offensichtlich außerehelichen Geschlechtsverkehrs) zum Tode verurteilt, und zwar durch Steinigung.

Arabische Golfstaaten:
Wirtschaftliche Verflechtungen garantieren lobbyistischen Einfluß

In den Golfstaaten gilt ebenfalls die Scharia, wenn teilweise auch nicht ganz so konsequent angewendet wie in Saudi-Arabien. Das Ziel der globalen Islamisierung wird jedoch geteilt und mit ähnlichen Mittel betrieben wie von Saudi-Arabien. Auch die Ölpreispolitik der Golfstaaten liegt meist der saudischen nahe.

Die Beispiele fundamental-islamischer Beteiligungen an westlichen Konzernen sind beeindruckend.

Ob Luftfahrt, Telekommunikation, Immobilien, Banken oder englische Fußballclubs: Die arabischen Golfstaaten zeigen zunehmendes Interesse an Investments am europäischen Kontinent.

Jüngstes Beispiel ist die 1,2 Mrd. Euro schwere Übernahme des tschechischen Telekommunikations-Unternehmen Radiokomunikace durch ein Konsortium unter Beteiligung der Al Bateen Investment aus Abu Dhabi.

Auch in Österreich sind die Emiratis bereits seit 1994 vertreten: Als strategischer Partner ist die International Petroleum Investment Company IPIC mit 17,6 Prozent an der österreichischen OMV beteiligt.

Mit dem Kaufpreis von 1,2 Mrd. Euro war die Ende November 2006 bekannt gegebene Transaktion der tschechischen Radiokomunikace der bisher größte Kauf eines privaten Unternehmens in Tschechien und in Zentral- und Osteuropa überhaupt. Als Konsortiumsführer fungierte Lehman Brothers. Radiokomunikace hält 39,23 Prozent der Anteile an T-Mobile Tschechien.

Auch die Wachsfiguren von Madame Tussaud sind bereits zu Gunsten der arabischen Investoren über den Ladentisch gewandert. So übernahm Dubai International Capital (DIC) im Vorjahr für 800 Mio. Pfund die Tussaud Gruppe. Für umgerechnet 700 Mio. Pfund hat das Unternehmen im Mai dieses Jahres den britischen Engineering Gruppe Doncaster eingekauft. Unter anderem hält DIC bereits ein Aktienpaket an DaimlerCrysler im Wert von rund einer Mrd.
US-Dollar.

Auch andere Emiratis sind umtriebig in Europa: Anfang Dezember 2006 gab Istithmar Hotels den Erwerb eines wesentlichen Anteils an der International Hotel Investments Malta in Form einer Kapitalerhöhung bekannt. Istithmar Hotels ist eine Tochtergesellschaft der dem Herrscherhaus von Dubai gehörigen Investmentgesellschaft Istithmar. Im Immobilienbereich erwarb Istithmar im November 2006 den Londoner Bürokomplex „The Adelphi“. Das als Grand Hotel erbaute Bürohaus Grand Buildings befindet sich ebenfalls im Besitz des Investors aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE).

Istithmar erwarb im Jahr 2006 um 750 Mio. Euro auch eine 2,7 Prozent Beteiligung an der englischen Bank Standard Chartered. Das Unternehmen will Berichten zufolge seine Beteiligung auf bis zu 20 Prozent erhöhen.

Auch in Wien haben die arabischen Investoren zugegriffen: So erwarb Scheich Mohammed Bin Issa Al Jaber mit dem Grand Hotel in Wien sein weltweit 75. Luxushotel für seine Hotelkette JJW Hotels & Resorts. Im September 2006 fand die Grundsteinlegung für ein weiteres Wiener Luxushotel statt, das im Eigentum von Scheich Mohammed Bin Issa Al Jaber steht. „The Ring“ soll im Herbst 2007 eröffnet werden. Scheich Mohammed Al Jaber hat in diesem Jahr auch „The Scotsman Hotels Group“ mit drei Luxushäusern in Edinburgh, Leeds und Paris erworben.

Mubadala Drvelopment Company im Eigentum des Emirats Abu Dhabi besitzt seit April 2006 ein etwa 30 Mio. Euro schweres Aktienpaket bzw. 35 Prozent des Kapitals von Piaggio Aero Industries aus Genua. Im November folgte dann der nächste Coup von Mubadala. Der Investor übernahm gemeinsam mit Dubai Aerospace und Istithmar die Schweizer Firma SR Technics, ein führender Anbieter von technischen Dienstleistungen in der zivilen Luftfahrt.

Mit dieser Akquisitionen habe man in den Vereinigten Arabischen Emiraten den Grundstein für den Aufbau einer eigenen Luftfahrtindustrie gelegt, heißt es. In dieses ehrgeizige Projekt wolle DAE dem Vernehmen nach in den nächsten Jahren 15 Mrd. Dollar investieren.

Fundamentalistische, korantreue Investoren sind nicht zu vergleichen mit Investoren denen es nur um Profite geht. Hier geht es auch um gesellschaftspolitischen Einfluß. Um Kontakte zu höchsten Ebenen von Politik und Wirtschaft, und der Schaffung von gegenseitigen wirtschaftlichen Abhängigkeiten. Hieraus resultiert für den Westen eine Schwächung seiner Widerstandskraft, bzw. des Widerstandswillens gegenüber der Islamexpansion. Je ausgeprägter die wirtschaftlichen Verflechtungen, umso höher wäre der Preis sich islamischer Expansion zu widersetzen.

Zugleich entsteht eine pro-islamische Lobby in den westlichen Eliten, die bereitwillig auch islamische Interessen vertritt, wenn sie Eigeninteressen dienen wie Optimierung der Geschäftsabläufe und Gewinnmaximierung. Dem Wunsch nach einem „angenehmen Geschäftsklima“ mit den islamischen Investoren stünde hier Islamskepsis der einheimischen Bevölkerung störend gegenüber. Von politischen wie wirtschaftlichen Eliten ist daher keine Unterstützung der europäischen Bevölkerung bei der Bewahrung ihrer Kultur und Rechte zu erwarten.

Ölpreispolitik: Einflußmaximierung vor Gewinnmaximierung

Saudi-Arabien und die Golfstaaten sehen den Ölreichtum als Geschenk Allahs und Werkzeug des Djihad. Bei einem zu hohen Ölpreis ginge dieses Werkzeug verloren, da der Westen sich sowohl seiner gefährlichen Abhängigkeit bewußt würde, als auch innovativ Alternativen zum Energielieferanten Erdöl entwickeln könnte. Starke finanzielle Macht ist für die globale Islamisierung gemäß korantreuem, wahabitischem Muster unverzichtbar. Relativ moderate Ölpreispolitik sichert die Abhängigkeit des Westens und zugleich die Finanzierbarkeit des missionierenden Djihad.




Roth und Bütikofer opfern Deligöz der Islam-Doktrin vom Frieden

deligoez.jpgAm 15. Oktober veröffentlichte die BamS einen Appell türkischstämmiger Politiker zum Thema „Kopftuch“. Einhelliger Tenor unter anderem von Mehmet Daimagüler (FDP), Seyran Ates, Lale Akgün (beide SPD) und Ekin Deligöz (Foto, Grüne) war: Weg mit dem Stück Stoff (PI berichtete hier, hier und hier). Seitdem wird Deligöz mit Morddrohungen und Hass-Mails überschüttet und muss auf Schritt und Tritt vom BKA bewacht werden. Was allerdings noch lange kein Grund für die Parteivorsitzenden Roth und Bütikofer ist, die Causa Deligöz in ihren Parteitagsreden aufzugreifen.

Mindestens zwei Beamte sind stets in der Nähe der grünen Bundestagsabgeordneten Deligöz, wo immer sie sich bewegt. Bei der Fraktionsklausur in Wörlitz zu Anfang der Woche, aber auch vor einigen Wochen in Österreich, als sie mit ihrer Familie in Österreich Urlaub macht. (…) Der Grund, aus dem Deligöz beschützt werden muss, liegt drei Monate zurück: Am 15. Oktober füllt die „Bild am Sonntag“ die Seiten 2 und 3 ihrer Ausgabe mit Zitaten türkischstämmiger Politiker und Intellektueller zum Thema Kopftuch. Einer war ein FDP-Mann, Mehmet Daimagüler. „Habt den Mut, Gesicht zu zeigen in Deutschland, unserer Heimat“, forderte er die Musliminnen in Deutschland auf. Die zweite Stimme war Lale Akgün, Bundestagsabgeordnete der SPD: „Das Kopftuch ist keine Vorschrift, sagen moderne islamische Theologen. Es ist keine Sünde, ohne Kopftuch auf die Straße zu gehen!“ Die Frauenrechtlerin Seyran Ates wurde zitiert mit dem Satz: „Legt dieses kleine Stück Stoff doch einfach ab, wenn es sich tatsächlich nur um ein kleines Stück Stoff handelt, wie viele behaupten.“

Ekin Deligöz sagt dem Boulevardblatt: „Ich appelliere an die muslimischen Frauen: Kommt im Heute an, kommt in Deutschland an. Ihr lebt hier, also legt das Kopftuch ab! Zeigt, dass ihr die gleichen Bürger- und Menschenrechte habt wie die Männer!“ (…) Deligöz ist all jenen Grünen dankbar, die sich in den vergangenen Monaten mit ihr solidarisch erklärt haben, öffentlich oder privat. Darunter waren auch Fachpolitiker, die völlig konträre Ansichten vertreten. Deligöz redet nicht schlecht über ihre Partei.

Aber es fiel mehr als nur einem Beobachter auf, dass weder Claudia Roth noch Reinhard Bütikofer die Causa Deligöz in ihren Parteitagsreden im Dezember aufgriffen. Da sitzt eine Abgeordnete im Veranstaltungssaal, der auf Schritt und Tritt BKA-Beamte folgen – und den Parteivorsitzenden auf dem Podium 20 Meter entfernt fällt nichts dazu ein.

„Das wurde totgeschwiegen“, sagt ein Mitglied der Bundestagsfraktion. „Das Thema Kopftuch sollte nicht diskutiert werden, weil es hierzu keine einheitliche Meinung gibt.“

Und vor allem wohl, damit die ganze Menschenverachtung und das ungeheure Gewaltpotential des Islam nicht zur Sprache kommt. Es könnte das Bild von der islamischen Bereicherung stören und „Fremdenfeindlichkeit schüren“. Es könnte den Menschen den Islam zeigen, wie er wirklich ist.

(Spürnasen: Cay, Koltschak und Kunna)




FPÖ muss 7.500,- Euro an Kopftuchträgerinnen zahlen

Weil sie Fotos von vier Kopftuchträgerinnen mit dem Slogan „Islamismus am Vormarsch: Österreich wirksam schützen!“ versahen, muss die FPÖ jetzt 7.500,- Euro an vier türkischstämmige Frauen zahlen. Diese beklagten, dass ihr Bild ohne ihre Zustimmung veröffentlicht worden sei. Vor allem störte sie aber offenbar, dass man sie in die Nähe von islamischen Fundamentalisten rückte.

Sie wandten sich an die Grünen, rannten dort natürlich offene Türen ein, bekamen eine Anwältin gestellt und drückten ihre Forderungen durch, wenn auch nicht in voller Höhe.

Die FPÖ muss an vier Musliminnen türkischer Herkunft Schadenersatz in Höhe von 7.500 Euro zahlen, weil die Partei ein Foto der Kopftuchträgerinnen ohne deren Zustimmung in Zeitungsinseraten verwendet hat. Die Frauen hatten sich in dieser Sache an die Grünen um Hilfe gewandt. Deren Wiener Menschenrechtssprecherin Alev Korun gab das Ergebnis der Vergleichs am Montag bekannt. (…) Ursprünglich forderten die vier Musliminnen 15.000 Euro Schadenersatz. In einem außergerichtlichen Vergleich wurde nun eine Summe von 7.500 Euro inklusive Anwaltskosten vereinbart. Das Foto darf ohne ausdrückliche Zustimmung der Betroffenen nicht mehr verwendet werden.

Allerdings war laut den Grünen auch eine Aussendung vereinbart, wonach Aufnahme und Veröffentlichung ohne Zustimmung erfolgt seien. Strache hätte zudem erklären sollen, dass man die Personen nicht in die Nähe von Islamismus oder Fundamentalismus rücken wollte. (…)

Die Grüne Korun freut sich:

„Das ist ein Signal für die Musliminnen und Muslime“, betonte sie: „Das Bewusstsein steigt, sich gegen politische Stimmungsmache zu wehren.“

Super, moslemische Frauen entdecken ihre Persönlichkeitsrechte, allerdings offenbar nur, wenn es ihnen Vorteile gegen die Ungläubigen bringt. Denn sonst könnten sie kaum mit Kopftuch herumlaufen und ihre Persönlichkeitrsrechte gegenüber den Männern aufgeben. Wir konnten leider nicht herausbekommen, ob die Frauen auf den Fotos überhaupt zu erkennen waren.

(Spürnase: Cay)




Anas Shakfeh: „Ich zeige Ihnen gar nichts“

anas_shakfeh.jpgDer Vorsitzende der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anas Shakfeh (Foto), führte ein interessantes Interview mit der Wiener Zeitung und offenbarte mit einer ungeheuren Arroganz ganz nebenbei sein Verständnis von Demokratie und dem Umgang mit „Ungläubigen“. Wir bringen Auszüge aus dem Interview.

Wie können Sie alle Muslime Österreichs repräsentieren, wenn 99 Prozent ihre Vertretung nicht wählen dürfen?

Anas Shakfeh: Das ist eine Meinung von Personen, die mit der IGGiÖ fast überhaupt keinen Kontakt haben. Sie philosophieren von weitem.

Bei der letzten Wahl 2001 sollen höchstens 1000 Personen beteiligt gewesen sein.
Das ist lächerlich. Allein bei einer kleinen Religionsgemeinde in Graz haben 1000 Leute gewählt. Wie Sie vielleicht wissen, wurden in der katholischen Kirche bis vor kurzem Katholiken, die keinen Kirchenbeitrag zahlen, aus der Kirche ausgeschlossen. Wir tun so etwas nicht. Wer zahlt, hat etwas mehr Recht zu bestimmen, was mit seinem Geld geschieht.

Wie viele Leute zahlen?
Demnächst werden sehr viele Leute zahlen, denn wir werden eine Verfassungsreform durchführen, sobald sie vom Schurarat beschlossen ist, werden neue Wahlen durchgeführt, noch im laufenden Kalenderjahr 2007.

Es gibt 400.000 Muslime in Österreich. Wie viele haben gewählt?
Sie vertreten nicht die Muslime, ich vertrete die Muslime, das ist meine Angelegenheit. (…)

Sie wollen also nicht einmal annähernd sagen, wie viele Wahlberechtigte es gibt.
Ich will darüber überhaupt keine Aussage machen. Ich bin ja nur den Mitgliedern verpflichtet.
(…)
Die Führung der IGGiÖ hat keine demokratische Legitimation, wenn sie von weniger als ein Prozent gewählt wurde. Demnach ist eine Verfassungsreform rechtlich unmöglich.
Diese Behauptung habe ich entkräftet, aber wenn Sie sie nicht zur Kenntnis nehmen, bitte.

Sie könnten sie leicht durch das Zeigen der Zahlen aktiver Mitglieder wirklich entkräften.
Ich zeige Ihnen gar nichts. Ich sage Ihnen, was ich für richtig halte, denn Sie sind außen stehend. Sie sind kein Mitglied in unserer Gemeinde. Deswegen bin ich Ihnen gegenüber nicht verantwortlich.

Auch keine geschätzte Zahl?

Ich bin nicht dazu gezwungen. Aber ich weiß, wen ich vertrete, deshalb bin ich ganz kühl. Wir wissen wen wir vertreten, mit welchen Verbänden wir arbeiten. Jeder dieser Vereine zählt zig zehntausend Mitglieder. Ich bin nicht veranlasst, irgendetwas zu sagen. Mir ist das egal.
(…)
Wie können Personen, die weder akademische, noch pädagogische Qualifikation haben, angehende Religionslehrer an der Religionspädagogischen Akademie unterrichten?
Das ist eine waghalsige Behauptung. Jeder, der dort unterrichtet, bekommt vom Stadtschulrat Wien eine Einstufung auf Grundlage seiner Qualifikation. Solche Behauptungen verdienen nicht einmal eine Antwort.
(…)
Wird an der IRPA (Islamischen Religionspädagogischen Akademie) Arabisch gelehrt?
Teilweise.

Halten Sie Taxifahrer und Zeitungsverkäufer für geeignete Religionslehrer?
Wenn sie qualifiziert sind, warum nicht.

Was sagen Sie dazu, dass Religionslehrer, Dozenten und Imame geringe Deutschkenntnisse haben?
Es gibt Imame mit geringen Deutschkenntnissen. Na und?

Ist das im Sinne der Integration?
Die Integration wird nicht auf Knopfdruck geschehen. Sie braucht Zeit. Kompetente Personen werden auch nicht mit Knopfdruck geschaffen, sondern brauchen Zeit. Wir haben bis jetzt noch keine Ausbildungsstätte für Imame und Religionsdiener. Damit sind wir in Europa keine Ausnahme. Vielmehr sind wir einige Schritte voran.

In den Niederlanden wirken seit dem Tod von Van Gogh nur noch niederländische Imame.
Wir haben keine Toten in Österreich.

Es gibt Schätzungen, dass 300 der in Österreich wirkenden Imame aus Ostanatolien kommen. Sie können weder Deutsch, noch sind Sie mit der westlichen Kultur vertraut. Wäre es der Integration nicht förderlicher, Imame mit besserer Kenntnis der hiesigen Kultur zu holen?

Diese Imame werden von ihren Gemeinden gewünscht. Es gibt keine Instanz, die ihnen jemanden als Vorbeter aufzwingen kann, wenn seine Gemeinde ihn nicht haben möchte. Sie kommen nicht als Erzieher hier her. Die Menschen sind mündig und erwachsen genug. Die Imame kommen als Religionsdiener. Natürlich wäre es besser, wenn wir deutsch sprechende Imame hätten.

Was sagen Sie zu den Verbindungen zwischen der „Islamischen Föderation in Wien“ und in der Türkei regierenden Partei für „Gerechtigkeit und Entwicklung“ unter ihrem Vorsitzenden Recep Tayyip Erdogan? Spendengelder an die Föderation wurden für Wahlkampfzwecke in der Türkei verwendet.
Das weiß ich nicht, es ist möglich. Aber es ist im Gesetz nicht verboten, für etwas zu spenden.
(…)
Wie können Sie einen wahhabitischen Islam in Saudi-Arabien mit einem europäischen Islam verbinden?
Ich muss das gar nicht verbinden. Ich arbeite als Konsulent in einer Kulturabteilung, die mit religiösen Angelegenheiten nichts zu tun hat.

Sie wissen, dass sich Saudi-Arabiens Wahhabismus an der strengsten der sunnitischen Rechtsschulen, nämlich der hanbalitischen, anlehnt und dass es in Saudi-Arabien keine Religionsfreiheit gibt?
Das geht uns in Österreich nichts an. Es ist unzulässig, solche Dinge zu vermischen. Ich gehöre der Rechtsschule der Schafiiten an. Die Mehrheit der Muslime hier gehört der hanifitischen Rechtsschule an.

Scheich Adnan Ibrahim unterrichtet an der IRPA und ist somit für die Ausbildung künftiger Islamlehrer zuständig. Was sagen dazu, dass so jemand in zwei Fatwas die interreligiöse Eheschließung verteufelt und die Terroristen von Hamas als Helden bezeichnet?
Wir haben von den Fatwas nur über die Strafanzeige erfahren. Jetzt warten wir ab, ob er verurteilt wird. Solange jemand nicht verurteilt ist, ist er unschuldig.

Auch ein „Dialog“partner?

(Spürnase: S.R.)