Islamisten steuern deutsche Medien

korananzeigerKritische Blogger weisen seit langem darauf hin, jetzt hat es auch die Bundesregierung thematisiert: Die ZEIT und andere Zeitungen beschäftigen sich heute mit dem Einfluss der Islamisten auf sich selbst – die Medien. Aktueller Anlass ist die geschickte Pressearbeit der Taliban, die schon weitreichend die öffentliche Meinung deutscher Medienkonsumenten zu lenken versteht. Wir finden: Man könnte das Thema weiter fassen.

Der Sprecher des deutschen Außenministeriums, Martin Jäger, spricht bereits von einem Medienkrieg, mit dem die öffentliche Meinung erfolgreich manipuliert werde: „Wir haben es nicht nur mit der Ebene der Attentate, der Massaker und Hinrichtungen zu tun, sondern wir haben es mit einem Phänomen zu tun, das Journalisten Medienkrieg genannt haben. Krieg mit Worten,“ sagte er im ARD-Morgenmagazin.

Dem stimmt sogar der UN-Sondergesandte in Afghanistan, Tom Koenig zu, nach Angaben der ZEIT ein „früherer Linksradikaler und Vertrauter von Joschka Fischer“: „Jedes Schwächeln irgendeines Staates wird sofort beantwortet.“

Die ZEIT weiter:

Wie zum Beweis wird heute die nächste Verlautbarung der Taliban gemeldet. Der „Militärchef“ der Taliban, Mansur Dadullah, versucht via britischem Fernsehen Panik zu verbreiten. In einem Interview mit Channel 4 ruft er zur Entführung von Ausländern aller Nationen in Afghanistan auf. „Ich befehle all meinen Mudschaheddin, Ausländer jeglicher Nationalität zu entführen, wo immer sie sie finden mögen,“ heißt es nach einer Übersetzung des britischen Senders. Das Ziel sei die Freipressung gefangener Taliban-Kämpfer aus afghanischer Haft.

Bei ihm selbst hat diese Taktik auch schon tatsächlich funktioniert. Er war im März im Austausch gegen den in Afghanistan verschleppten italienischen Journalisten Daniele Mastrogiacomo aus dem Gefängnis entlassen worden. Kurz darauf folgte er seinem Bruder Mullah Dadullah, der bei Kämpfen getötet worden war, als „Militärchef“ nach.

Channel 4 zeigte in dem Beitrag einen sechs Jahre alten Jungen, der von den Taliban nach Angaben des Senders zum Selbstmordattentäter ausgebildet werden sollte. „Ja, wir wollen Kindern eine militärische Ausbildung geben“, sagte Mansur Dadullah. Sie müssten auf den Kampf gegen „Invasoren und Ungläubige“ vorbereitet werden. „Wir wollen Kinder dazu nutzen, Ungläubige und Spione zu enthaupten, damit sie tapfer werden.“

Schlecht informiert zeigt sich die ZEIT über die Kanäle des Informationsflusses zwischen Deutschland und Terroristen im Nahen und Mittleren Osten.

Die Taliban beobachten die deutsche Medienlandschaft offenbar genau. Auf Äußerungen des Auswärtigen Amts komme sehr schnell eine Reaktion aus dem pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet. „Diese Reaktionen legen immer die Schlüsse nah, dass diese Leute sehr, sehr genau informiert sind über den Stand unserer Debatte und die Medienlage in Deutschland“, sagte Jäger.

Die naheliegenden Schlüsse sind durchaus zutreffend. Leser islamkritischer Blogs wissen bereits besser Bescheid. Es sind die unter uns lebenden moderaten Muslime, die für den ungehinderten Austausch von Informationen zwischen Deutschland und den Terroristen sorgen.

PI-Lesern sind seit langem die landesverräterischen Aktivitäten hier lebender Muslime bekannt, etwa der Internetseite „Globale Islamische Medienfront“, die sowohl Informationen über Stimmungslage und Angriffsziele in Deutschland und Österreich an die Al Kaida liefert, als auch deren Propaganda und Mordvideos für hier lebende Muslime bereit stellte und erst nach Jahren erfolgreicher Hetzztätigkeit aktuell von WordPress gelöscht wurde.

Aber auch unterhalb der Ebene der offenkundigen Kriegspropaganda wirkt der Einfluss der Islamisten über die Medien auf die öffentliche Meinung. Das vergisst die Zeit zu erwähnen. Immer öfter stellen sich die von linken Journalisten beherrschten Medien bereitwillig als Sprachrohr muslimischer Lügenpropaganda zur Verfügung. Begünstigt wird der Missbrauch durch den Verlust eines klaren eigenen Wertebekenntnis zur westlichen Zivilisation und eine ignorante Weigerung der Medienverantwortlichen, sich kritisches Wissen über den Islam anzueignen.

Bestes Beispiel ist ein heute in der Kölnischen Rundschau veröffentlichtes Interview mit dem DITIB-Funktionär Bekir Alboga, der dort über den Moscheebau und die Friedfertigkeit und Schönheit des Islam schwadronieren darf, dass sich die Balken biegen. Die Vertreter des seriösen Journalismus haken nur selten und halbherzig nach.

Das Interview ist zu lang, um es hier wiederzugeben, sei aber dringend zum Nachlesen empfohlen, um sich ein Bild von muslimischer Propaganda und Taqiyya in deutschen Medien zu machen. Denn nicht die plumpe und für die meisten Leser abstoßende Gewaltpropaganda der Taliban vergiftet das Denken in Deutschland. Schlimmer sind die alltäglichen Lügen über die „Religion des Friedens“, beonders wenn sie süß und klebrig wie türkischer Honig daherkommen.




Kanada: Wort zum Freitag II

imam1.jpgLetzte Woche hatte man sich bei Vision TV noch geschockt und kritikfähig gezeigt, nachdem man dem pakistanischen Hassprediger Israr Ahmad (für den Jihad entweder die finanzielle Unterstützung oder aber das persönliche, aktive Abschlachten von Ungläubigen ist) die Gelegenheit zum Verbreiten seiner „Lehren“ gegeben hatte.

Diese Woche allerdings gab man ihm wieder die Gelegenheit, seine hasserfüllten Reden zu halten, auf genau dem gleichen Sendeplatz.

Die erneute Ausstrahlung einer Rede im kanadischen Fernsehen kam überraschend, nachdem VisionTV am Freitag sein Bedauern über Mr Ahmads Rede am 14. Juli über den gewaltätigen Jihad ausgedrückt hatte.

Trotz dieses Bedauerns strahlte Vision TV am Samstag eine weitere Rede von Ahmad aus. Dieser vergleicht Juden mit Parasiten, beschreibt den Holocaust als „göttliche Strafe“ und bezeichnet Juden als „verdammt“.




Kanada: Wort zum Freitag

drisrarahmed.jpgIn Kanada ist man mit dem Wort zum Freitag schon etwas weiter als hier bei uns in Deutschland. Offen kann dort im staatlich kontrollierten Fernsehen ein Hassprediger aus Pakistan die beiden Formen des Jihad erklären: entweder durch finanzielle Unterstützung oder aber durch persönliche, aktives Abschlachten von Ungläubigen. In einem einstündigen Vortrag auf Vision TV äußerte sich Israr Ahmad (Foto).

„Jihad in den Augen Allahs, für die Sache Allahs, kann entweder durch den Gebrauch finanzieller Resourcen oder durch den körperlichen Einsatz, wenn du hingehst und den Feind auf dem Schlachtfeld bekämpfst, geschehen. So Jihad, in seiner höchsten Form, ist kämpfen für die Sache Allahs“

In seinem Buch Lessons From History schreibt er, dass das Wiedererstarken des Islams in Pakistan beginnen wird, weil dies das einzige Land sei, ‘welches die Möglichkeiten habe, gegen die schamlosen Auswüchse der global Mächtigen und dem wachsenden Einfluss der jüdisch/zionistischen Vormacht vorzugehen’.

Islam wird in in vier Schritten zur Weltherrschaft gelangen, so Ahmad: der endgültige Weltkrieg im Nahen Osten, die Wiederkunft des Antichristen, die Auslöschung der Juden und die ‘Dominierung des Islams über den ganzen Globus.

Nachdem bei Vision TV Zuschauerbeschwerden eingegangen waren, fiel dem zuständigen Programmdirektor Mark Prasuhn lediglich folgende Dummheit ein:

Wir bestätigen, dass im Programm ‘Dil Dil Pakistan’ über den Jihad und das Kämpfen gesprochen worden ist – dies allerdings nicht in Verletzung unserer Regeln, weil sämtliche Kommentare lediglich in einem geschichtlichen Kontext gemacht worden sind.

Und irgendwie klingt dies doch wieder bekannt, oder? Lasst es uns also alle gemeinsam sagen: Islam ist Frieden™




Islamisten: Hass und Tod den Deutschen!

islam.jpgIn der FAZ fanden wir einen interessanten Artikel, der, so hoffen wir, von den zuständigen Innenministern der Länder und des Bundes besonders aufmerksam gelesen werden wird. Wir haben dies getan und wir waren mehr als beunruhigt: sie sind unter uns und sie hassen (!!!) uns. Nicht bloss ein ‘wir mögen die Deutschen nicht, weil …‚ Nein, sie hassen uns.

Und sie sind ausgebildet zu töten. Dieses Training haben sie in den Terrorcamps Pakistans und Afghanistans absolviert, mit der Absicht, das Gelernte danach gegen Deutschland einzusetzen. Wann endlich werden unsere Medien aufwachen, wann endlich wird man die Wahrheit über die islamische Bedrohung hören/lesen/sehen – erst wenn man diese erleben musste?

Besonders der letzte Satz des FAZ-Artikels gab uns zu denken:

Bisher könne man nichts tun, heißt es bei den Innenbehörden, als zu versuchen, sie zu überwachen.

‘als versuchen, sie zu überwachen’. Ist dies alles?

Rückkehren könnten auch zwei türkische Brüder kurdischer Volkszugehörigkeit aus Deutschland, die den Behörden als Islamisten bekannt sind und die unlängst in Pakistan festgenommen wurden. Da sie einen Aufenthaltstitel in Deutschland haben, würde Berlin sie aufnehmen, falls Pakistan sie abschiebt.

Warum muss man denn zum Beispiel die beiden ‘türkischen Brüder kurdischer Volkszugehörigkeit’ einreisen lassen? Weil sie einen ‘Aufenthaltstitel in Deutschland’ haben? Dies ist wahrscheinlich ein Asylstatus. Oder eine Duldung. Es kann doch aber nicht rechtens sein, dass solche Menschen, die offen und ohne Skrupel gegen unsere Rechtsordnung kämpfen, gegen unser Land sind, uns hassen – dass diese Menschen bei uns Asyl oder eine Duldung erhalten und aus diesem Grund direkt vom Terrorcamp in Pakistan nach Deutschland geflogen werden, wahrscheinlich noch auf Steuerzahlerkosten.

Das nennen wir Perversion des Rechts.

(Spürnase Armin R.)




Pamela Geller im Gespräch mit Bat Ye’Or

Pamella Geller mit Bat Ye'OrPamela Geller (Foto, r.) hat auf ihrer Homepage Atlas Shrugs ein sehr ausführliches Gespräch mit Bat Ye’Or (l.), der Autorin von Eurabia: The Euro-Arab Axis, online gestellt. Teilweise ist es als Video verfügbar (s.u.), teilweise nur als Audio-Datei. Pim’s Ghost, eine andere amerikanische Bloggerin, hat sich die außerordentliche Mühe gemacht, ein vollständiges Transkript des Interviews anzufertigen.

Damit ist es auch für diejenigen unserer Leser verfügbar, die mit englischem Hörverständnis etwas Schwierigkeiten haben, zumal Bat Ye’Or selber mit einem ausgeprägten französischen Akzent spricht, was es zusätzlich noch etwas erschwert.

Wir haben uns das Interview angehört und bringen unseren Lesern, die sich nicht die Zeit für das ganze Interview nehmen wollen, eine Zusammenfassung und auszugsweise Übersetzung. Wir haben uns bei den Übersetzungen bemüht, das teilweise gebrochene Englisch nicht in gebrochenes Deutsch zu übertragen, aber dennoch so nahe wie möglich am Original zu bleiben, was dann eben auch stellenweise unvollständige und grammatikalisch nicht ganz korrekte Sätze mit sich bringt. Wir bitten unsere Leser, zu beachten, dass es sich um kein Profi-Interview sondern um ein ganz ungezwungenes und offenbar auch nicht vorbereitetes Privatgespräch handelt.

Zunächst fragt Pamela nach Bat Ye’Ors Jugend in Ägypten. Als Jüdin, die in einem islamischen Land aufgewachsen ist, hat Bat Ye’Or ein ausgeprägteres Gespür für die Mechanismen der Dhimmitude als Europäer, die (noch!) nicht so sehr mit dem Problem konfrontiert sind.

Bat Ye’Or: Ja, ich bin in Ägypten aufgewachsen. Ich hatte Freundinnen mit katholischem Hintergrund, christliche Kopten – die alte christliche Gemeinde Ägyptens – und natürlich auch islamische Freundinnen. Ich fühlte mich nicht eingeschränkt. Wir waren alle kleine Schulmädchen, es war eine französische Schule, und dann plötzlich mit dem Aufkommen der Muslimbruderschaft und wie sie in der Gesellschaft angenommen wurde… und auch während des zweiten Weltkrieges, waren wir am Ende in Gefahr – natürlich war ich damals noch ein Kind, aber trotzdem – eine deutsche Armee stand vor den Toren Alexandrias und ich erinnere mich, dass meine Eltern wussten, dass Juden von den Nazis ermordet und in Konzentrationslager deportiert wurden.

Und während des zweiten Weltkriegs flohen alle ägyptischen Juden und versteckten sich in ländlichen Gebieten, weil wir vor der Ankunft der Nazis Angst hatten. Die britische Armee mit Soldaten aus den Kolonien war damals überall in Ägypten. Aber ich erinnere mich, dass wir nachts in die Bunker hinunter rennen mussten. Und dann, nach dem Sieg der Alliierten begannen die Kundgebungen des islamischen Nationalismus in Ägypten, und die Juden fühlten sich schon wieder in Gefahr. Viele verließen das Land schon 1945, 48. Aber mit britischer Unterstützung war die Emigration nach Palästina verboten. Es war sehr schwierig, nach Palästina auszuwandern. Und dann, im Krieg von 1948 wurden die Dinge richtig schlimm. Ich war damals in der Schule, aber mir wurde klar, dass ich nicht zur Schule gehen konnte, weil es so viele Kundgebungen auf der Straße gab.

Juden wurden von der Straße weg oder in ihren Wohnungen verhaftet. Die alte jüdische Gemeinde wurde mit armen Menschen bevölkert. Dann wurden Frauen vergewaltigt und Männer ermordet. Viele wurden ausgewiesen und in der Zeit begannen auch die Juden, zu gehen. Es fing nicht wirklich damals erst an, es hatte schon vorher angefangen, aber der Exodus verstärkte sich. Dann war mein Vater so frustriert, als er bemerkte, dass ich, obwohl ich immer noch in der Schule war, regelrecht auf eine Weise boykottiert wurde. Sie sagten mir immer …. rede nicht.

Das Gespräch geht dann weiter zur Suezkrise, wobei Pamela der Ansicht ist, dass Eisenhower einen furchtbaren Fehler gemacht hat, indem er nicht eingriff, nachdem Nasser den Suezkanal verstaatlicht hatte. Sie sieht das als die westliche Kapitulation (genauer genommen ist es eine amerikanische Kapitulation, da Frankreich damals noch auf Israels Seite stand) auf den ersten großen Terroranschlag, welche dann die Djihadisten im Folgenden ermunterte. Bat Ye’Or weist darauf hin, dass es wohl die Angst vor dem erstarkenden Kommunismus in Ägypten war, die Eisenhower daran hinderte, sich gegen Nasser zu stellen und ihn damit zu schwächen.

Ganz offensichtlich wurde neben der Gefahr des Kommunismus das massive Erstarken der 1922 gegründeten Muslimbruderschaft in den ersten Nachkriegsjahrzehnten weit unterschätzt.

Die folgende, längere übersetzte Passage aus dem Gespräch stellen wir unseren Lesern als Ganzes zur Verfügung, Bat Ye’Or geht dabei ausführlich auf ihr Hauptthema, Eurabia, ein:

Pamela: Und heute stehen wir nun vor der Tatsache, dass es Andeutungen dafür gibt, dass Bush der Muslimbruderschaft die Hand zum Gespräch reichen will. Was denken Sie darüber?

Bat Ye’Or: Nun, weil es eine Politik gibt, die sich von der aus der Zeit vor den 1970er Jahren unterscheidet. Die Politik ist, dass wir keinen Krieg mehr wollen. Und um Krieg zu vermeiden, müssen wir mit dem Feind sprechen und wir müssen den Konflikt mit pazifistischen Mitteln entschärfen. Das ist die Politik Europas.

Pamela: Glauben Sie daran?

Bat Ye’Or: Nun, ich glaube, dass es in eine gewisse Richtung geht, aber wenn man darauf beharrt, dass man den Konflikt nicht entschärfen kann, dann wird der Feind seinen Weg gehen … wie aus der jüngeren Vergangenheit mit Hitler – weil diese Politik auch gegenüber Hitler gewählt wurde, Appeasement, die Appeasement-Politik – das geht bis zu einem gewissen Punkt, aber nicht weiter, weil dann der Konflikt danach dennoch kommt und sogar noch schrecklicher mit noch mehr Opfern und Gewalt sein wird.

Pamela: In "Eurabia" haben Sie die euro-arabische Achse beschrieben, und dass es kein Zufall war, sondern ein vorsätzlicher Plan mit einem Zweck. Was war der Zweck?

Bat Ye’Or: Nun, in diesem Buch habe ich ganz speziell diese Appeasement-Politik von Europa, von der Europäischen Gemeinschaft untersucht. Damals waren es noch neun Länder, und es begann teilweise nach dem Jom Kippur-Krieg von 1973, und es war ein französischer Plan. Frankreich wollte seine Kolonien nicht verlieren und sie wollten gute Beziehungen zu ihren arabischen Kolonien unterhalten – Sie wissen, dass Frankreich ausgedehnte arabische Kolonien hatte – und nach dem algerischen Unabhängigkeitskrieg verlor Frankreich all seine Kolonien. Sie verloren Marokko, Tunesien und als letztes Algerien. Sie wollten gute Beziehungen zu diesen Ländern unterhalten und sie gingen taktisch vor. Der Plan wurde ursprünglich vom Mufti, dem Mufti von Jerusalem, umrissen.

Pamela: Aber der kooperierte doch mit den Nazis?

Bat Ye’Or: Ja, der kooperierte mit den Nazis. Es gab auch in Ägypten viele Nazis und Ägypten war auch Teil dieses Planes und der Plan war, eine starke Allianz zwischen Frankreich und den arabischen Ländern aufzubauen, gerichtet gegen Amerika und gegen die Protestanten.

Pamela: Aber warum gegen Amerika? Als Gegenmacht?

Bat Ye’Or: Ja, in erster Linie als Gegenmacht, aber weil Amerika die Welt vom Nationalsozialismus befreit hatte. Es ist Amerika zu verdanken, dass Diktaturen wie Faschismus und Nationalsozialismus besiegt wurden. Und so war Amerika der große Feind. Es war demokratisch und ein großer Feind der Diktatur und der faschistischen Regimes. Es gab damals viele Nazis, die nach Ägypten gingen und unter dem Nasserregime in Ägypten lebten, und natürlich standen sie dem Mufti freundschaftlich gegenüber, und so wurde dieser Plan gegen Amerika und gegen Israel gerichtet. Und de Gaulle, der daran beteiligt war, wollte nicht nur Frankreich sondern die Europäische Gemeinschaft in ihn einbringen. Damals die Gemeinschaft der Neun. Denn dieses Mal bauten de Gaulle und Deutschland gemeinsam an der europäischen Gemeinschaft, der europäischen Einigung.

Pamela: Ja, die Einigung. Sie würde sozusagen die europäischen Länder ausradieren.

Bat Ye’Or: Nicht nur das. Sie würde Europa zu einem riesigen Block machen, denn es wäre nicht nur Frankreich gewesen, es wären die neun Länder alliiert mit den 22 arabischen Staaten gewesen. Es wäre ein fantastischer Block gewesen, der mächtiger als Amerika gewesen wäre, und das war der Zweck, und für die Araber – nicht so sehr für die Franzosen, obwohl es auch in Frankreich noch viele Antisemiten gab…. Frankreich war mit dem deutschen Regime alliiert, mit dem deutschen Naziregime, und damit hat es bei der Deportation und Vernichtung der Juden kollaboriert.

Pamela: Aber die Menschen in Europa waren dabei nicht mit im Boot, sie wussten nicht, was vor sich ging?

Bat Ye’Or: Nein, sie wussten es nicht, aber sie waren immer noch Menschen, die einer solchen Position sehr wohlwollend gegenüber standen, denn seit dem Beginn des Jahrhunderts gab es ein derartig heftiges antisemitisches Klima in Frankreich und in ganz Europa. Wenn das nicht so gewesen wäre, wenn das Klima nicht so antijüdisch gewesen wäre, dann hätte es auch den Völkermord an den Juden nicht gegeben. Und nur weil es den Amerikanern und den Alliierten mit den alliierten Truppen gelang, den Nationalsozialismus zu zerschlagen, sind diese Gefühle nicht von einem Tag auf den anderen verschwunden.

Pamela: Oh nein. So etwas geschieht nicht.

Bat Ye’Or: So ging es unter einer neuen Bezeichnung weiter, und das ist der antizionistische Kurs und der Hass gegenüber dem Staat Israel, aber es war der gleiche Antisemitismus und Antiamerikanismus. Was geschah also damals? Nach dem Jom Kippur-Krieg gaben diejenigen europäischen Staaten, die dem französischen Plan zunächst ablehnend gegenüber standen, nach, weil sie mit dem Ölboykott konfrontiert waren.

Pamela: Ja, das war in den 70ern.

Bat Ye’Or: Ja, aber sie waren nicht nur damit konfrontiert, sondern auch mit dem palästinensischen Terrorismus, der 1968 in Europa begann, in mehreren Städten Europas.

Pamela: Ja, und sie gingen sehr schlecht damit um.

Bat Ye’Or: Ja, und sie hatten keine Ahnung. Es war das erste Mal, dass so etwas passierte, und sie wussten nicht, wie sie darauf reagieren sollten.

Pamela: Sie hätten ihn zerschlagen müssen.

Bat Ye’Or: Ja, aber wie zerschlägt man sowas? Sie wussten es nicht und so dachten sie: "Ok. Wir schließen uns diesem Plan an, wir machen diese Appeasement-Politik."…Denn das waren die europäischen Länder, die gute Beziehungen mit der arabischen Welt und den Scheichtümern haben wollten und mit den Ländern, die jetzt so viel Öl produzierten, das sie für ihre Wirtschaft brauchten. So sagten sie: "Ok, wir schließen diese Allianz mit der arabischen Welt und wir machen Geschäfte mit ihnen", aber die Länder der Arabischen Liga stellten für das Eintreten in den Dialog mit den europäischen Ländern zwei Bedingungen: dass Europa Arafat als einzigen Repräsentanten des palästinensischen Volkes anerkennt und dass sie die PLO unterstützen, die eine terroristische Vereinigung war, und dass sie eine gegen Amerika gerichtete Politik verfolgen sollten. Und so traten sie in diesen Dialog ein.

Pamela: Ja … der Vertrag mit dem Teufel.

Bat Ye’Or: Ja, der Vertrag mit dem Teufel. Und von diesem Augenblick an änderte Europa seine Politik gegenüber Israel, aber ich glaube, seine Seele veränderte sich auch, weil….

Pamela: Europas Seele veränderte sich. Das ist wichtig, ein wichtiges Zitat.

Bat Ye’Or: Ja, weil es den palästinensischen Krieg unterstützen musste, den Djihad gegen Israel.

Pamela: Es muss Barbarei unterstützen.

Bat Ye’Or: Was bedeutet, Barbarei zu unterstützen, was bedeutet, die Djihad-Ideologie zu unterstützen, die gleichermaßen antijüdisch wie antichristlich ist, und die aufgrund der angeblichen Verderbtheit der Juden und Christen und auch anderer Ungläubiger legitimiert ist. Sie gründet darauf, und wenn also Europa das unterstützt und es intellektuell legitimiert und auch mit Herz und Seele die Dekonstruktion des Staates Israel unterstützt, unterstützt es auch die Ansicht, selber verderbt zu sein, und seine eigene Dekonstruktion. Und seit diesem Augenblick begann die Palästinisierung Europas, der ganzen Mentalität Europas – die ganze Sichtweise und Interpretation der Geschichte und von Ereignissen gemäß der palästinensischen Sichtweise, die die unendliche Bosheit seines Feindes Israel beinhaltet, Israel, das auch mit der Christenheit und dem Westen verknüpft ist. Die Palästinenser muss man als ein Werkzeug oder ein Instrument der arabischen Welt zur Zerstörung Israels sehen und auch als einen Kanal, um nach Europa einzudringen und Europa zu islamisieren. Exakt das haben sie auch getan.

Danach wendet sich Pamela den kürzlichen Anschlägen in Großbritannien zu und ist ganz offensichtlich bestürzt über die abwiegelnde Reaktion der britischen Regierung, die sich weigert, eine Verbindung zwischen Terror und Islam herzustellen. Zu Pamelas und auch zu unserem Erstaunen zeigt Bat Ye’Or dagegen zumindest ein gewisses Verständnis für diese Politik. Sie scheint Ausschreitungen von europäischer Seite gegen beliebige schuldlose Moslems zu befürchten, wenn die Menschen die Wahrheit kennen.

Es ist unfassbar, dass diese Frau als "Islamophobe" bezeichnet wird. Sie ist im Gegenteil überaus einfühlsam gegenüber Moslems und setzt auf die Lösung, dass Reformmoslems die Führerschaft über die islamische Welt übernehmen und für eine Modernisierung des Islam und somit die Bewahrung oder Schaffung des Friedens sorgen, weil die Reform des Islam  etwas ist, das wir nicht können. Pamela ist skeptisch, aber Bat Ye’Or gibt dieser Option eine sehr realistische Chance. Von Hass gegenüber der islamischen Welt ist keine Spur zu erkennen. Sie ist lediglich eine Kritikerin seiner offen djihadistischen Strömungen und der EU, die diese finanziell und propagandistisch unterstützt. Sie sieht das Problem vor allem auch an unseren westlichen Universitäten.

Pamela: Oh, unsere Universitäten sind dem kulturellen Djihad verpflichtet?

Bat Ye’Or: Ja, weil wir eine islamische Sichtweise der Geschichte annehmen, in der die Geschichte der Dhimmitude, die Geschichte der Dhimmis geleugnet wird. Deshalb wissen wir im Westen nichts darüber. Zuvor – vor diesem Kurswechsel der Politik 1973 – war die Geschichte der islamischen Expansion und der islamischen Behandlung der Länder, die erobert wurden, und der Bevölkerungen, die erobert und unterworfen wurden, bekannt. Es wurde an Universitäten gelehrt.

Pamela: Es wurde in Universitäten gelehrt?

Bat Ye’Or: Ja, das war vor 40 oder 50 Jahren, da war das absolut … Es gab Texte darüber, es gab Bücher darüber. Islamische Bücher.

Pamela: Das ist es, was ich so merkwürdig finde und worüber ich mich so aufrege, dass die Bücher heute historisch unzutreffend sind.

Bat Ye’Or: Ja, alles ist unzutreffend, das liegt an der Islamisierung und Palästinisierung der Universitäten. Denn es war an den Universitäten, wo sich der palästinensische Kult gegen Israel, gegen den Westen, gegen Amerika entwickelte. Es ist tatsächlich die Palästinisierung der Universitäten, was die Wirklichkeit, die Geschichte vernebelt hat. Und wir im Westen, wir sind die Erben der griechischen und römischen Zivilisation. Wir sind verpflichtet, unsere Studien auf Tatsachen, auf Ratio basiert zu verfolgen, und sie sollten von der Politik getrennt sein. Sie sollten der Politik nicht unterworfen sein. Heute sind wir der Politik unterworfen.

Im Folgenden stellt Pamela die Frage, was mit George Bush geschehen ist. Sie war offenbar eine starke Verfechterin der "Bush-Doktrin" (ihre Worte), den Terror zu bekämpfen, sieht aber derzeit eine Veränderung in Bushs Politik, Veränderungen hin in Richtung Appeasement. Bat Ye’Or führt diese Veränderungen darauf zurück, dass Bush von innen heraus, von der Linken im eigenen Land und den Entwicklungen im Irak und Iran geschwächt wurde, und dass derzeit offenbar sein vorderstes Ziel ist, die Republikaner an der Macht zu halten. Einen Regierungswechsel zugunsten der Demokraten sieht sie als Desaster an, als eine Europäisierung (im Sinne der EU-Politik) der USA.

Auf Europa, das sie als einen "großen Libanon" bezeichnet, sieht sie schwere Jahre zukommen. Es scheint, dass sie für uns Europäer keine sehr guten Zukunftschancen mehr sieht, aber unter Umständen noch eine für die US-Amerikaner, wenn die Republikaner an der Macht bleiben. Zum Türkeibeitritt zur EU äußert sie sich folgendermaßen:

Bat Ye’Or: Nun ich denke, es wäre das Ende Europas, des Europas, wie wir es kennen. Das liegt daran, dass die Türkei sich in Richtung Islamisierung bewegt. Es gibt natürlich eine bestimmte Klasse, eine elitäre Klasse in der Türkei, die sehr modern, sehr europäisiert, sehr intelligent und brillant ist. Aber diese Klasse gab es zu Zeiten des Schahs im Iran ebenfalls und dann verschwand sie plötzlich.

Pamela: Verschwand?

Bat Ye’Or: Sie wurde eliminiert.

Dann befassen sie sich noch ausführlich mit dem, was Präsident Bush tun sollte, wobei Bat Ye’Or offensichtlich eine Stützung der derzeitigen arabischen Regimes z.B. in Ägypten und Pakistan befürwortet, die sie als "freundlich" gegenüber dem Westen bezeichnet. Sie fürchtet, dass diese – und andere – islamische Länder von Al Kaida-nahen Gruppierungen übernommen werden könnten, was eine furchtbare Katastrophe wäre.

Sie gehen auch auf die Probleme Israels ein, wobei Bat Ye’Or auch dort eine zunehmende Neigung zur Verleugnung und Dhimmitude sieht und recht hart urteilt, dass viele heutige Israelis ihrer Ahnen, die das Land aufgebaut haben, nicht würdig seien. Sie nennt sie "Jewicidals" (Wortspiel: selbstmörderische Juden).

Bat Ye’Or: Sie [die heutigen Israelis] haben gewählt, was sie sind, ihr eigenes Bildnis. Sie müssen sich ändern … müssen zurück zu ihren Wurzeln gehen, zur Bedeutung Israels in der Geschichte der Welt, denn Israel ist ein sehr kleines Land. Es hat nichts weiter außer einer außerordentlichen Bedeutung auf einer spirituellen Basis, …. es wurde als Befreiung eines Volkes aus der Sklaverei gegründet. Es gibt mehrere Formen der Sklaverei. Es gibt die Sklaverei des Pharaos, die Sklaverei der Dhimmitude….

….die Sklaverei des Denkens. Und Israel und die Versklavung … und die Versklavung der Konzentrationslager. Und die der Demütigung des Menschen, es gibt viele Formen der Demütigung, der Sklaverei und Israel kämpfte gegen alle von ihnen.

Und Israel wurde für die Befreiung gegründet, repräsentiert die Freiheit, die Befreiung aus der Sklaverei. Von der Sklaverei des Pharaos, von der intellektuellen Versklavung der Dhimmitude und der physischen Versklavung der Dhimmitude, und heute repräsentiert Israel ein demokratisches Volk mit all den menschlichen Fehlern in jeder Gesellschaft, jeder menschlichen Gesellschaft. Aber was es beschützt, ist der Kampf gegen die Sklaverei des Djihad.

Das ist es, was Israel repräsentiert, das ist es, wofür es kämpft, und dieser Kampf ist der Kampf um den Westen, ist der Kampf für jede freie Gesellschaft und ist auch der Kampf für die Moslems, die hinter Israel stehen. (…) Und auch für uns, denn jeder, der für Demokratie und Frieden kämpft, gehört zu uns. Deshalb möchte ich, dass die Menschen verstehen, dass wir uns mit diesen absolut fantastischen Moslems [sie erwähnte im Lauf des Interviews z.B. Noni Darwish und Magdi Allen] verbinden müssen, weil wir mit ihnen den Krieg gegen den Djihad gewinnen werden, den Krieg um die Freiheit. Auch um die Freiheit für Moslems, um sie von der Djihad-Ideologie zu befreien, und das ist sehr wichtig. Und wenn wir uns selbst vom Djihad befreien, dann befreien wir auch die Moslems von dieser Ideologie. Wir sind alle miteinander verbunden, wir sind uns alle ähnlich, denn wir sind eine Menschheit. Wir sind dasselbe.

Und das Buch dieser Frau möchte der Resch-Verlag in Deutschland nicht veröffentlichen, weil ihre Sprache angeblich so aggressiv ist, dass es die Deutschen schockieren könnte.

Text und Übersetzung: Eisvogel




Bundeswehr setzt künftig auf türkische Soldaten

Bundeswehr SoldatenWie die deutsch-türkische Medienagentur Europress berichtet, könnte wegen der demografischen Entwicklung schon bald ein Achtel der deutschen Bundeswehr türkischstämmig sein. Das Ministerium für Verteidigung soll laut Milliyet den Einsatz dieser Männer mehr als begrüßen: „Der Migrationshintergrund oder die Religion sind für uns nicht wichtig. Wir freuen uns über jeden, der bei der Bundeswehr sein möchte.“

Deutschland-online berichtet über muslimische Bundeswehr-Soldaten:

Soldaten muslimischen Glaubens – das war noch vor wenigen Jahren eine absolute Seltenheit. 1997 lag ihre Zahl bei 400, zwei Jahre später waren es laut Verteidigungsministerium „einige Hundert“. Doch seit das vor fünf Jahren verabschiedete Zuwanderungsgesetz Einbürgerungen erleichterte, dürfte ihre Zahl deutlich gestiegen sein, wobei es allerdings keine genauen Zahlen gibt.

(…) Junge Männer unterliegen automatisch auch der Wehrpflicht. Vor drei Jahren hat das Statistische Bundesamt eine Hochrechnung vorgelegt, nach der die Zahl der Wehrdienstleistenden ausländischer Herkunft mittelfristig auf bis zu 12000 pro Jahr anwachsen könnte.

(…) Dennoch stellt die wachsende Zahl muslimischer Soldaten die Bundeswehr vor neue Herausforderungen. Denn Konflikte zwischen islamischer Lebensweise und deutschem Dienstplan sind durchaus denkbar. Ganz gleich, ob beim Thema Speisevorschriften, Gebetszeiten oder religiöse Feiertage, die nicht mit den christlichen zusammenfallen. Dazu kommen immer wieder Vorurteile, die auch nach Jahrzehnten des Zusammenlebens immer noch in manchen Köpfen stecken. Doch die Bundeswehr hat sich der neuen Aufgabe angenommen. „Sie ist ein wesentlicher Ort, an dem Integration gefördert wird“, heißt es im Verteidigungsministerium. „Wenn man sich tagtäglich erlebt, lernt man sich besser kennen und kann Vorurteile abbauen“, sagt Thomas Elßner. Auch der Zentralrat der Muslime in Deutschland „findet diese Eingliederung in die deutsche Gesellschaft richtig und notwendig“, wie dessen Sprecher Mounir Azzaoui sagt. Spiegelt sich in der Bundeswehr eine Gesellschaft, die allmählich dabei ist, die Probleme der Integration zu meistern? Thomas Elßner ist noch vorsichtig: „Wer als Moslem zur Bundeswehr geht, hat ja schon eine Vorentscheidung getroffen und sich mit der deutschen Gesellschaft identifiziert.“

(…) Wenn auch viele der in Deutschland geborenen Türken wie Okan Türköz ein eher lockeres Verhältnis zu ihrer Religion haben, gibt sich die Bundeswehr dennoch große Mühe, sich angemessen um die wachsende Zahl muslimischer Wehrpflichtiger zu kümmern. Schon 2002 hat das Zentrum Innere Führung mit dem Arbeitspapier „Muslime in den Streitkräften“ einen Leitfaden verfasst, in dem mögliche Problemen diskutiert werden. „Die Religionsfreiheit ist als unveräußerliches Recht grundsätzlich zu gewähren“, heißt es darin. Ausführlich werden Vorgesetzte darin unterrichtet, wie sie die Ansprüche ihrer muslimischen Untergebenen mit den Dienstvorschriften in Einklang bringen – und wann die Toleranz ihre Grenzen hat. Dann etwa, wenn die westlichen Grundwerte in Frage gestellt würden.

Im Alltag gehe die Bundeswehr mit dem Thema Islam „relativ pragmatisch“ um, sagt Thomas Elßner. Denn schließlich sei der Islam kein starres Glaubenssystem ohne Ausnahmen. „Kein Soldat der pakistanischen Armee kommt auf die Idee sein Flugzeug zu stoppen weil gerade Gebetszeit ist“, so Elßner. „Die jungen Soldaten müssen von ihrem Imam darüber unterrichtet werden, dass sie während des Dienstes von ihren religiösen Pflichten entbunden sind und diese nachholen können.“ Andererseits sind die Vorgesetzten dazu angehalten, ihren Untergebenen Freizeit und Urlaub möglichst nach deren Bedarf zu erteilen. Bis jetzt scheinen die Anforderungen des Dienstplans und die religiösen Bedürfnisse junger Wehrpflichtiger gut miteinander zu harmonieren. Beim Wehrbeauftragten – vom deutsche Bundestag eingesetzt, um die Rechte der Soldaten zu schützen – ist bis jetzt noch kein einziger schwerwiegender Fall einer Beeinträchtigung der Glaubensfreiheit bekannt geworden. „Derzeit gibt es relativ wenig Probleme mit religiösen Minderheiten in der Bundeswehr“, sagt auch Paul Klein, ehemaliger Direktor des sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr, der sich mit dem Thema bereits wissenschaftlich auseinandergesetzt hat. Auch beim Essen halten sich die Probleme in Grenzen. Da es in der Regel aus verschiedenen Komponenten besteht, ist es für die muslimischen Soldaten normalerweise kein Problem, ohne Schweinefleisch satt zu werden.

(Spürnase: Lydia T.)




CDU-Generalsekretär Pofalla ohne Einsicht

Das Streichen der umstrittenen Textstelle aus dem CDU-Grundsatzprogramm, der Islam sei mit der Demokratie vereinbar (ähnlich geistreich wäre die These, der Nationalsozialismus könne dies bewerkstelligen), ist mit Sicherheit nicht auf die Einsicht ihres Generalsekretärs zurückzuführen. Der verschickte nämlich an protestierende Bürger folgende standardisierte Email:

vielen Dank für Ihre Mail, die ich mit Interesse gelesen habe.

Ich bleibe dabei, dass der Islam mit Rechtsstaat und Demokratie vereinbar ist. Dies zeigen alleine schon die vielen Menschen moslemischen Glaubens, die sich in Deutschland integriert haben und sich in Vereinen, Verbänden und auch den demokratischen Parteien engagieren. Dies zeigen außerdem die vielen Menschen moslemischen Glaubens, die sich in den Ländern des islamischen Kulturkreises für Demokratie und Menschenrechte einsetzen.

Die CDU achtet und respektiert die reiche kulturelle Tradition des Islam. Wir wollen die moderaten Kräfte, die es in den islamischen Gesellschaften finden, auf ihrem Weg zu Rechtsstaatlichkeit und Demokratie unterstützen.

Die Modernisierungskrise der islamischen Welt ist ein Grund für den islamistischen Fundamentalismus und Nährboden für islamistisch motivierten Terror. Dieser ist auch eine Bedrohung für die deutsche Gesellschaft. Wir müssen bereit sein, den islamistischen Terrorismus gemeinsam mit der großen Mehrheit der Muslime zu bekämpfen und den islamisch geprägten Gesellschaften bei der Überwindung ihrer Modernisierungskrise zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ronald Pofalla, MdB

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Ronald Pofalla
Mitglied des Deutschen Bundestages
für den Wahlkreis Kleve
Generalsekretär der CDU Deutschlands

Platz der Republik 1
Büro Jakob-Kaiser-Haus 3
11011 Berlin

E-Mail: ronald.pofalla@bundestag.de

Rainer Grell antwortete ihm daraufhin mit einer beeindruckenden Mail:

Sehr geehrter Herr Pofalla,

also ehrlich gesagt, ich hatte nicht mit einer Antwort von Ihnen gerechnet und schon gar nicht mit einer so schnellen. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Sie unterscheiden sich darin zum Beispiel von Frau Brigitte Zypries, die es nicht für nötig hält, auf Briefe besorgter Bürger zu reagieren oder zumindest reagieren zu lassen. Sie haben mich insoweit wirklich beeindruckt.

In der Sache unterliegen Sie allerdings einem Missverständnis, dem viele Menschen – auch aus meinem Bekanntenkreis – aufsitzen: Sie verwechseln den Islam mit den Menschen, die dieser Religion angehören. Einer meiner ältesten Freunde (seit 1962) ist Muslim und ein paar Bekannte sind es ebenfalls (z.B. Necla Kelek); sie und viele andere Muslime sind sicher ebenso gute Demokraten wie wir beide. Das ändert aber nichts an der Beurteilung des Islam wie sie in meiner Bezugsmail geschildert ist. „Die ersten Opfer des Islams sind die Muslime selbst“ hat ein früherer Muslim, der unter dem Pseudonym Ibn Warraq in den USA lebt, geschrieben. Und Albrecht Hauser, der das Vorwort eines Christen zu meinem Buch „Dichtung und Wahrheit“ geschrieben und als Missionar 10 Jahre in Pakistan und 8 Jahre in Afghanistan gewirkt hat, ist zu derselben Erkenntnis gekommen. Und selbst Mustafa Kemal Atatürk, Gründer der türkischen Republik, hat zumindest erkannt: „Die Schwäche unserer Gesellschaft liegt in unserer Gleichgültigkeit gegenüber unseren Frauen.“ Die Reihe solcher Zitate ließe sich noch eine Weile fortsetzen (denken Sie z.B. an die Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI.). Doch ich will Ihre Zeit nicht über Gebühr beanspruchen.

Die CDU kann doch unmöglich eine Religion als vereinbar mit Demokratie und Rechtsstaat erklären, von der der frühere Imam von Gizeh und Professor für islamische Geschichte an der Al-Azhar Universität in Kairo, Mark A. Gabriel, gesagt hat: „Ebenso, wie die Demokratie eine inakzeptable Staatsform ist, weil sie Menschenwerk ist, sagt der Islam, die Menschenrechte seien unnötig, weil sie ebenfalls eine von Menschen ersonnene Idee seien, die im Koran nicht zu finden sei.“ „Der Islam erkennt die Menschenrechte, die Rechte der Frau oder die Demokratie weder an, noch respektiert er sie.“( Islam und Terrorismus, S. 77).

Die CDU kann doch unmöglich eine Religion als vereinbar mit Demokratie und Rechtsstaat erklären, von der Ayatollah Sadeq Khalkhali gesagt hat: „Gegner des Tötens haben keinen Platz im Islam. Unser Prophet [Mohammed] tötete mit seinen eigenen gesegneten Händen. Unser Imam Ali [der Schwiegersohn Mohammeds] tötete an einem einzigen Tage über siebenhundert Personen. Ist Blutvergießen für den Bestand unseres Glaubens vonnöten, sind wir da, unsere Pflicht zu erfüllen.“ (zitiert nach Amir Taheri, Morden für Allah, S. 71)

Die CDU kann doch unmöglich eine Religion als vereinbar mit Demokratie und Rechtsstaat erklären, von der blinde Scheich Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo auf die Frage eines Studenten nach der Friedfertigkeit im Koran vor fünfhundert Studenten im Jahre 1980 erklärt hat: „Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die „Die Kriegsbeute“ heißt. Es gibt keine Sure, die „Frieden“ heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.“ (zitiert nach Mark A. Gabriel: „Islam und Terrorismus“, S. 44)

Sie schreiben: „Wir wollen die moderaten Kräfte, die es in den islamischen Gesellschaften gibt, auf ihrem Weg zu Rechtsstaatlichkeit und Demokratie unterstützen.“ Dem kann man nur zustimmen. Wenn Sie aber „dem Islam“ in Ihrem Grundsatzprogram bescheinigen, mit Demokratie und Rechtsstaat vereinbar zu sein, erreichen Sie genau das Gegenteil: Sie fallen den moderaten Kräften in den Rücken.

Sie schreiben weiter: „Wir müssen bereit sein, den islamistischen Terrorismus gemeinsam mit der großen Mehrheit der Muslime zu bekämpfen und den islamisch geprägten Gesellschaften bei der Überwindung ihrer Modernisierungskrise zu helfen.“ Woher wissen Sie denn, wie groß die Mehrheit der Muslime ist, die den islamistischen Terrorismus wirklich bekämpfen wollen (außer natürlich, wenn sie selber Opfer desselben sind oder zu werden drohen)? Und wer sagt Ihnen, dass islamisch geprägte Gesellschaften Ihre Meinung teilen, sie befänden sich in einer „Modernisierungskrise“?

Nun ja, Hans-Peter Raddatz hat treffend von der „Faktenresistenz des deutsch-islamischen Dialogbetriebs“ gesprochen. Ich würde es sehr bedauern, wenn Sie, sehr geehrter Herr Pofalla, auch von diesem Virus infiziert wären.

Ich wünsche Ihnen eine glückliche Hand bei der Formulierung des Grundsatzprogramms der CDU.

Mit den besten Grüßen

Rainer Grell
Leitender Ministerialrat a.D.




Crossdressing in Pakistan

burka-motsch.jpgDie sogenannte Rote Moschee in Islamabad, Pakistan wird momentan von militanten Koranschülern besetzt, bereit für das Märtyrertum. Der Imam der Koranschüler allerdings, Maulana Abdul Aziz, hatte seine eigenen Vorstellungen vom Paradies.

Sicherheitskräfte nahmen ihn fest, als er seine Koranschüler in Erwartung der versprochenen 72 Jungfrauen zurückliess und sich als eine eben solche verkleidet aus der Moschee schlich. Maulana, der gemeinsam mit seinem Bruder die Moschee leitet, wurde im Kreis von richtigen Frauen, alle so wie er unter einer Burka, beim Verlassen der Moschee festgenommen – nachdem Sicherheitskräfte misstrauisch wurden (vielleicht weil er doch nicht so fließend in Stöckelschuhen laufen konnte … oder weil ihm die ungewohnte Burka den Blick nahm).

Abgesehen von der Peinlichkeit zeigt sich doch wieder einmal das typische Verhalten von islamischen Hasspredigern: zum Jihad, zum Selbstmördertum aufrufen, junge und verblendete Menschen in den Tod schicken, allein mit dem schlichten Versprechen von paradiesischen Freuden – und dann doch lieber die irdischen Gewissheiten bevorzugen und sich heimlich aus dem Staub machen.




Hirsi Ali: Lang lebe die Königin

ayaan150.jpgDie bekannte Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali (Bild), die nach der Ermordung des niederländischen Regisseurs Theo van Gogh durch einen muslimischen Mörder in die USA fliehen musste, meldet sich heute in der Welt mit dem Ruf „Lang lebe die Königin!“. In einem gewohnt kämpferischen Artikel erklärt sie, warum gerade das vom Westen praktizierte Zurückweichen vor islamischer Gewalt die Radikalen zu immer dreisteren Angriffen beflügelt.

Unter anderem schreibt Hirsi-Ali:

So wie jetzt, wenn ein Abbild der Queen verbrannt wird, haben die Menschen im Westen allzu oft achselzuckend auf die Demolierung ihrer Ikonen reagiert. Denn der Eindruck von Schwäche, den der Westen so hinterlässt, stachelt diese Fußsoldaten nur noch mehr an und treibt bin Laden und seinesgleichen mehr Dschihadisten in die Arme als die Kriege in Afghanistan und im Irak und der israelisch-palästinensische Konflikt zusammen. Besser wäre es, der Westen stünde zusammen und verteidigte seine Symbole und seine Zivilisation entschlossen. Auf Forderungen, sich zu entschuldigen, sollte man stoisch reagieren. Regierungen wie die Pakistans – die das Feuer noch anheizen – sollten nicht verhätschelt, sondern zur Rechenschaft gezogen werden. Pakistans Religions-Minister, Mohammed Ijaz ul-Haq, sagte vor dem Parlament in Islamabad: „Der Westen bezichtigt die Muslime des Terrorismus. Wenn jemand eine Bombe an seinem Körper zündet, wäre er im Recht, wenn sich die britische Regierung nicht entschuldigt und den Titel des ‚Sir‘ zurückzieht.“ Dafür sollten die USA und Großbritannien seinen Rücktritt fordern.

Den ganzen Artikel kann und sollte man unbedingt hier lesen.

(Spürnase: Dieter B.)




Traurige Realität in Europa

(Spürnase: Amir)

Braucht Europa wirklich Menschen, die für ein paar Zeichnungen morden, ein ganzes Land zerstören und Europa mit Terror überziehen wollen? Brauchen wir Menschen, die anderen Menschen ihr Recht auf Leben nehmen wollen wie jetzt wieder Salman Rushdie? Braucht Europa eine Religion, deren Vertreter in Iran, Pakistan Kopfgeld aussetzen, um angestammte individuelle Rechte und Freiheiten inmitten von Europa zu bekämpfen?




Sir Salman Rushdie: eine Million Dollar!

anti_rushdie_rally1.jpgMittlerweile stehen die Angebote bei einer Million Dollar, Sir Salman Rushdie tot oder lebendig an die islamische Gerichtsbarkeit in Pakistan zu übergeben. In Chowk Yadgar (das ist in Peshawar, Pakistan), hat der Imam der Mohabat Khan Moschee, Maulana Yousaf Qureshi gleichzeitig die britische Regierung für den Ritterschlag Rushdies kritisiert und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen gefordert.

Es geht ihnen nicht um den eigentlichen Ritterschlag, sie verstehen noch nicht einmal, dass die britische Königin und nicht die britische Regierung diesen vornimmt. Es geht einzig und allein um die Mobilisierung der moslemischen Massen – genau schon wie zu Chomenis Zeiten – als dieser die Todesfathwa gegen Rushdie ausrief. Wir sind davon überzeugt, dass 99.9999 Prozent der wütenden, zutiefst in ihrem Glauben verletzten, gedemütigten und beleidigten Demonstranten/Botschaftsanzünder/Nonnenmörder nicht einmal wissen, was in Rushdies Buch ‘Die satanischen Verse’ steht – genauso wenig wie sie wussten, wo Dänemark liegt und um welche Art von Karrikaturen es sich gehandelt hat.




Deutschland: Terrorgefahr wie vor 9/11

terrorist_200-copy-2.jpgUnter Berufung auf deutsche Medienberichte bezeichnet das österreichische Fernsehen ORF auf seiner Internetseite die Bedrohungslage durch islamischen Terror in Deutschland als so hoch wie vor den Anschlägen in den USA 2001. Mindestens zehn „Deutsche“ sollen zur Zeit an aktiver Terroristenausbildung in Pakistan teilnehmen.

Wir vermuten, dass es sich bei den „Deutschen“ um solche wie Murat Kurnaz handelt. Der türkische Staatsbürger war von linken Medien kurzerhand zum „Deutschen“ umgelogen worden, um die antiamerikanische Hetze mit deutschtümelnden Ressentiments würzen zu können.

Das ORF berichtet:

Die deutsche Regierung hat Medienberichten zufolge Hinweise auf eine erhöhte Terrorgefahr und Anschlagspläne in der Bundesrepublik. Die Hinweise auf mögliche Attentate hätten sich in den vergangenen Tagen verdichtet, sagte Innenstaatssekretär August Hanning laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“. „Wir sind alarmiert“, wurde er zitiert.

Dem Blatt zufolge halten Sicherheitsexperten die Lage für so dramatisch wie seit 2001 nicht mehr. Es gebe Anzeichen, die auf Anschlagsvorbereitungen mit Zielrichtung Deutschland hindeuteten. Laut „SZ“ hat die Regierung Hinweise darauf, dass mindestens zehn Deutsche in Ausbildungslagern von Islamisten im Grenzgebiet zu Pakistan trainieren.

Drei deutsche Verdächtige seien von pakistanischen Behörden in den vergangenen Tagen festgenommen worden.

Besorgniserregend finden wir auch den Umstand, dass die Sicherheit Deutschlands offenbar inzwischen vom Einsatz pakistanischer Behörden abhängt, wo selbst Kabinetsmitglieder, wie gerade im Zusammenhang mit den Rushdiekrawallen Minister und Parlament Terrroranschlöge gegen den Westen gutheißen.

Eigene Erkenntnisse oder gar Festnahmen deutscher Behörden scheint es in dieser Richtung nicht mehr zu geben. Kein Wunder nach den hochgespielten Affairen Kurnaz und El Masri, in einem Land, wo ein wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorbestrafter Abgeordneter die Deutungs- und Verlautbarungshoheit über die Arbeit der parlamentarischen Ausschüsse zur Kontrolle der für die Terrorbekämpfung zuständigen Dienste übernommen hat und regelmäßig die für unsere Sicherheit zuständigen Mitarbeiter und Soldaten wie Schwerverbrecher vorführt, während ein linkes Medienkartell uns fundamentalistische Muslime, wie die oben genannten, als fromme Opfer verkauft.

Wenn es in Deutschland die nächsten Terroropfer gibt, sollte man sich auch derer erinnern, die alle Bemühungen um unsere Sicherheit ständig sabotieren und in Verruf bringen. Seit 2001 sind bereits mehr Deutsche durch muslimischen Terror zu Tode gekommen, als die RAF während der ganzen Zeit ihres Terrors umbringen konnte. Die Namen der Opfer werden nirgendwo genannt.

(Spürnasen: Koltschak, Urs Schmidlin, Volker L. und Detlef M.)