Kulturkampf: Islamische Toleranz contra Islamophobie

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"Toleranzverständnis"

Gemäß den Darstellungen der EUMC, hat Europa schwerwiegende Probleme mit rassistischen Exzessen, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie. Kurz gesagt: Es mangelt in Europa an Toleranz. Besonders was den Islam betrifft. Am Islam hingegen wird diesbezüglich kaum Kritik laut. Völlig zu Recht natürlich, denn was man dem Westen als Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung vorwirft, fällt beim Islam unter Religionsfreiheit und Frustkompensation westlicher Ungerechtigkeiten.

So gedeutet erscheint Islamkritik als unberechtigt, und der Ruf des Islam als Inbegriff der Toleranz nimmt keinen Schaden. Es kommt also lediglich auf die „richtige“ Perspektive an.

Umdeutung der eigenen Schwäche in Dialogwillen

Der Papst in der Türkei, der noch im Flugzeug sein Kreuz an der Halskette verbirgt, um die toleranten, islamischen Gastgeber nicht zu provozieren, zeigt exemplarisch wie schwach sich der Westen mittlerweile selbst empfindet. Es sei eine Reise der Versöhnung im Zeichen des Dialogs gewesen, besonders die Meditation des Papstes in der Blauen Moschee hätte es den Türken sehr angetan, so die Tagesthemen. Taktisch war solche Biegsamkeit Papst Benedikts sicher nützlich bei der Zielsetzung, die unterschiedlichen christlichen Konfessionen in der Türkei angesichts der islamischen Bedrohung einander näher zu bringen. Doch den Medien fällt gar nicht mehr auf, dass es um die gepriesene islamische Toleranz nicht weit her sein kann, wenn das Oberhaupt einer Weltreligion sich so zurückhaltend zeigen muss, sobald man den Herrschaftsbereich Allahs betritt.

Kulturrelativismus als Konzept, den Islam moralisch aufzuwerten

Trotzdem gelten weder der Islam noch Moslems als intolerant. Im Gegenteil. Die Toleranzlegende des Islam hat sich aufgrund der Maurenherrschaft in Spanien fest verankert im westlichen Islambild, obwohl dies nichts mit den historischen Fakten zu tun hat.

Angesichts alltäglicher Schreckensmeldungen, die aufgrund der Umsetzung islamischer Lehre im In- und Ausland geschehen, lässt sich die klassische Islam-Idealisierung als einer besseren, toleranteren, von Diskriminierung und Rassismus freien Welt nicht länger aufrecht erhalten. Darum weichen die Fürsprecher der Islamexpansion auf scheinbar wertneutrales Terrain aus. Kulturrelativismus heißt das neue Zauberwort, um den Islam als Gesellschaftsmodell inklusive Zensur, Geschlechterapartheid und Ehrenmordjustiz moralisch gleichberechtigt neben die Menschenrechte zu stellen, was auch noch als Akt der Antidiskriminierung und Integration gefeiert wird.

In Wirklichkeit ist diese kulturrelativistische Antidiskriminierung eine gut kaschierte Strategie, den Westen in seiner Fähigkeit zur Selbsterhaltung massiv zu schwächen. Denn wenn der Islam als gleichwertig gilt, seine Verbrechen legitimiert werden, gibt es auch keinen Grund mehr, die Expansion des Islam abzulehnen. Um diese Darstellungsform zu erreichen, legt man willkürliche Bewertungsmaßstäbe an die jeweiligen Gesellschaften an. Guantanamo erfährt ein gewaltiges, empörtes Medienecho, der Genozid in Darfur wird fast verschwiegen, genauso wie tausende Ehrenmorde und Millionen Zwangsehen jährlich. Und selbst bei Terroranschlägen wird betont, dass dies nichts mit dem Islam zu tun hätte, obwohl die islamische Lehre klare Anweisungen zur Gewaltanwendung enthält.

Solche Fakten passen nicht in das politisch gewollte Idealbild des Islam. Um eine Gleichwertigkeit und somit Gleichberechtigung der Kulturen zu ermöglichen, ist es unabdingbar für die Islamfreunde und die islamische Welt selbst, a) den Westen abzuwerten durch extrem negative Darstellung, b) den Islam aufzuwerten durch postive Verfälschung („Islam heißt Frieden“), c) die Bewertungsmaßstäbe zu Gunsten des Islam zu verschieben.

Spezielle Maßstäbe kaschieren islamische Intoleranz und belasten den Westen

So wird die islamische Intoleranz, die sich z.B. bei den Karikaturen oder der Papstrede im Frühjahr zeigte, zur Empfindsamkeit umgedeutet. Ein legitimes Gefühl tiefer Frömmigkeit, das böswillig verletzt wurde. Unser Grundrecht auf Meinungsfreiheit war auf einmal etwas sehr Schlechtes, Rücksichtsloses, Unsensibles, weil man aus politischen Erwägungen nicht zugeben will, dass das Problem ausschließlich auf der islamischen Seite liegt. Da am Islam aber nichts schlecht sein darf, wird die Konfliktursache fast immer im Westen gesucht (und gefunden). Entsprechend groß ist das Verständnis, wenn sich islamische Gewalt gegen uns austobt. Umgekehrt gälte das Abbrennen einer Botschaft eines islamischen Landes aufgrund der hasserfüllten Schmähungen und Mordaufrufe im Koran gegen uns Ungläubige als unverzeihlicher Akt des Rassismus. Verletzte Gefühle als Erklärungsgrund würde man einem gegen den Islam agierenden Straftäter niemals zubilligen, und man würde mit Recht sagen, dass dann ja jeder nach Belieben Verbrechen begehen könnte. Nachdem der Papst einen mohammed-kritischen byzantinischen Kaiser zitiert hatte, gingen in Palästina Kirchen in Flammen auf. In Somalia wurde eine Nonne ermordet, ohne dass dies im Westen lautstarke Reaktionen ausgelöst hätte. Empörung löst aber die nachrichtendienstliche Untersuchung gegen einen radikalen Islamisten wie Kurnaz aus. Dieser, immerhin ein Befürworter des korantreuen Islam samt dessen menschenrechtsfeindlichen Inhalten, erfährt unverhältnismäßige, ausschließlich wohlwollende Aufmerksamkeit, weil sich damit im kulturrelativistischen Sinne der Westen abwerten läßt und der Islam zugleich verharmlost wird.

Die gradezu konträren Bewertungsmaßstäbe der Kulturen sind ein tragendes Element im Dialog mit dem Islam und entscheidende Voraussetzung für dessen von den Politeliten und Medien gewollter Expansion in den Westen hinein. Ist der Westen erst einmal so richtig durch den Dreck gezogen worden, fällt die Akzeptanz leichter hin zum islamischen Gesellschaftsmodell.

Islamophobie versus Christentumphobie

Zu der normativ tief verinnerlichten Gewohnheit an die eigene Kultur strengste Maßstäbe anzulegen und bei Fremdkulturen dafür umso großzügigere, gehört auch, Fakten auszublenden, die dieser von Vorurteilen und Klischees geprägter Fremden-Idealisierung widersprechen. Dass hinter dieser Ignoranz zugleich verleugnetes menschliches Leid und Menschenrecht steht, kümmert die sich moralisch elitär fühlenden Verfechter des Kulturrelativismus nicht. Im Gegenteil: Die Kenntnisnahme islamischer Inhumanität gilt als Beleg für eine Unterkategorie des Rassismus. Als Islamophobie. Darum sind in westlichen Medien Verbrechen, die die Intoleranz und Phobie des Islam zeigen, höchstens vereinzelte Randnotizen. Und schon gar nicht wird ein Zusammenhang zur Lehre des Islam aufgezeigt.

Marokko:

Ein marokkanisches Gericht hat Justizvertretern zufolge einen Deutschen zu sechs Monaten Haft wegen versuchter christlicher Missionierung von Muslimen verurteilt.

Siehe auch Beitrag von Jens.

Pakistan:

15 Jahre Zwangsarbeit wegen Schändung des Korans
Ein Gericht in Pakistan hat zwei Christen wegen Schändung des Korans zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Die 25 und 60 Jahre alten Männer seien schuldig befunden worden, Seiten aus der heiligen Schrift der Muslime verbrannt zu haben, teilte das Gericht am Montag über das bereits am Samstag in Faisalabad gefällte Urteil mit. Die Verurteilten müssten zudem eine Geldstrafe von 25.000 Rupien (knapp 320 Euro) zahlen.

Im Propagandakrieg der Kulturen, bzw. der Gegner westlicher Kultur gegen deren kaum noch vorhandene Fürsprecher, hat der Islam und seine Dhimmi-Helfer eine gewaltige Überlegenheit erzielt. Wie sonst könnte es sein, dass man in Europa Islamophobie als drängendes Problem erkennt, obwohl Moslems Zigmilliarden aus unseren Sozialkassen beziehen, Abertausende Moscheen errichtet werden, Moslems mit Privilegien und Vorzugsbehandlungen ausgestattet werden, so bald sie sich auf ihren Glauben berufen?

Moslems in der Opfer- und somit in der Anklägerrolle

In islamischen Ländern werden nicht einmal ansatzweise Nicht-Moslems die Rechte zugestanden, wie sie im Westen Moslems überall genießen. Doch erfährt man dafür etwa Dankbarkeit? Nimmt man sich in der islamischen Welt an unserer realen Toleranz ein gutes Vorbild? Im Gegenteil: Die islamische Welt wird immer korantreuer, d.h. immer intoleranter. Und ihre Anklagen und Forderungen gegen den Westen werden lauter und hasserfüllter, was die pro-islamische Politik gerne aufgreift, als wären islamische Beschwerden ein objektiver Beleg für Missstände im Westen. Wenn Erdogan permanent Europa vorhält, unsere Heimat sei kein Christenclub, er es aber vollkommen in Ordnung findet, dass die christliche Bevölkerung in der Türkei in 100 Jahren von über 20% auf nahe Null reduziert wurde, entblößt dies die islamische Ethik als heuchlerische Doppelmoral, die stets das für richtig erachtet, was dem Islam nützt, und keinerlei objektive Maßstäbe gelten läßt. Schuldgefühle kennt die islamische Welt nur gegenüber ihrem Allah, nicht aber gegenüber Menschen, denen korangemäßes Unrecht angetan wurde. Uns wirft man die Kreuzzüge vor, und wir fühlen uns schuldig. In der islamischen Welt gibt es keine Schuldgefühle wegen der gepfählten, vergewaltigten, versklavten, zu Abermillionen ermordeter Ungläubiger. Wir klagen die islamische Welt nicht an wegen ihrer Vernichtungsversuche gegen unsere Kultur, wegen der Vernichtung von Konstantinopel. Wir sehen uns fälschlich ausschließlich als Täter, und den Islam fast immer als unser Opfer. Die fehlende Fähigkeit der islamischen Welt zur Selbstkritik führt zu einer Projektion der eigenen Aggression auf den vermeintlichen Gegner. Man schließt von sich selbst auf andere. Der Islamophobievorwurf der islamischen Welt reflektiert darum die Phobie des Islam vor anderen Kulturen, egal wie höflich, hilfsbereit und tolerant diese gegenüber dem Islam auftreten.
Wir im Westen hingegen fühlen uns ständig schuldig, weil uns dies Interessengruppen permanent einreden. Wir ergreifen allzu gern Partei selbst für extremistische islamische Positionen wie z.B. die Welt-Journalistin, die einen Tag Erfahrungen verkleidet als Kopftuchdame sammelt. Typisch für die medial dominierende, vollkommen faktenkonträre Darstellung ist die Rolle der Moslems als Opfer von westlicher Unfreundlichkeit:

Eine Szene will mir auch danach nicht aus dem Kopf. Auf dem Weg zum Auto sehe ich am Teltower Damm neben einer Bushaltestelle ein älteres Ehepaar sitzen. Der Mann trägt eine hellblaue Baseball-Kappe und sitzt auf der Bank, sie steht neben ihm. Ich spüre ihre Blicke, beschleunige meinen Schritt. Als ich an den beiden vorbeigehe, höre ich, wie er zu ihr sagt: „So eine wie die können wir hier nicht brauchen.“ Ich erstarre, will mich umdrehen, den Mann zur Rede stellen. Doch die beiden sind schon aufgestanden und gehen in die andere Richtung. Welche Demütigung. Nicht das Kopftuch, sondern die Feindseligkeit dieses Mannes.

Passend zur Negativdarstellung der Deutschen folgt die Idealisierung von Moslems:

Es war eine Verkleidung. Und nach einem Tag im Kostüm ist es gut, wieder ich selbst zu sein. Auch wenn mir die türkischen Jugendlichen vor dem Internetcafé in unserer Straße jetzt sicher wieder hinterher pfeifen.

Nur pfeifen? „Hure“, „Schlampe“, „Willste ficken?“, sind Standardbemerkungen für westliche Frauen in diesen islamisch geprägten Stadtteilen. Das wird natürlich politisch korrekt verschwiegen. Und während man negativ bewertet, wenn die durch das Kopftuch zum Ausdruck gebrachte Ablehnung unserer westlichen Gesellschaft ihrerseits Ablehnung auslöst, geht man in der toleranten Welt des Islam immer aggressiver vor gegen westliche Formen der Selbstbestimmung.

Militante Islamisten haben im Gazastreifen eine Frau, die kein Kopftuch trug, mit Säure attackiert. Studentinnen seien außerdem aufgefordert worden, Kopftücher zu tragen und keine attraktiv machende Kleidung mehr zu tragen, erklärte eine Gruppierung namens „Schwerter des Islam“ am Donnerstag. Die Extremisten attackierten nach eigenen Angaben auch Internet-Cafes mit Panzerfäusten und Sprengsätzen. „Die Geschäfte wurden angegriffen, weil sie vom Bewusstsein einer ganzen Jugendgeneration Besitz ergriffen haben“, hieß es. „Statt sich dem Dschihad und dem Gottesdienst zu widmen, dienen sie den Interessen der Juden und Kreuzfahrer.“

Die in den Medien permanent gegenwärtigen islamischen Repräsentanten tun sich schwer, die islamisch geprägten Handlungsmotive ihrer Glaubensbrüder anzuerkennen. Man hört stattdessen den immer gleichen Spruch: „Hat mit dem Islam nichts zu tun“. Würde alles, worauf dieser Spruch schon Anwendung fand – von der Zwangsehe über Ehrenmord, Attentaten, Zensur bis hin zum Vernichtungskrieg – vom Islam abgezogen, bliebe vom real existierenden Islam praktisch nichts mehr übrig.
Je grausiger sich das reale Gesicht des Islam offenbart, umso lauter wird die pro-islamische Propaganda ertönen. Denn es findet ein Wettlauf darum statt, welches Bild sich vom Islam in der Bevölkerungsmehrheit etabliert. Politik und Medien wünschen ein pro-islamisches. So wird uns der radikale Islamist Yussuf Islam alias Cat Stevens in einer der quotenstärksten Sendungen im gesamten deutschen TV, nächsten Samstag in „Wetten dass“ als netter Menschenfreund serviert. Über seine ablehnende Haltung zu den Menschenrechen wird man ihn nicht befragen. Dafür werden wir hören, dass der Islam Frieden und Toleranz predigt, was viel Beifall einbringt, gemäß dem Motto: Er als Moslem muss es ja wissen. Dass für Moslems das belügen ihrer Feinde zur Pflichtübung gehört, wenn dies dem Islam dient, weiß ja so gut wie niemand. Bevor sich nun von Mund zu Mund und über den bisher nicht gelenkten Informationsfluß im Internet herumspricht, dass Islam und Islamismus identisch sind, dass Islam Unterwerfung, Krieg, Intoleranz und Gewalt bedeutet, wird man versuchen, ein Islambild zu etablieren, das den Erfordernissen der Islamexpansion im Westen entspricht. Und das lautet: Der Islam ist tolerant, und wer das anders sieht ist ein psychisch defekter Islamophob.




„Internationaler Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“

25. November „Internationaler Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“Seit 25 Jahren wird der 25. November als Tag gegen Gewalt an Frauen begangen, seit der UN Resolution 54/134 vom 17. Dezember 1999 sogar mit dem Segen der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Am 20. Dezember 1993 verabschiedete die Generalversammlung das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau. Lippenbekenntnisse als Alibi, mehr nicht. Denn die Situation der Frauen ist weltweit nicht besser geworden.

Vor allem in islamischen Ländern geht es Frauen schlecht. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM) stellt daher besonders die Rechtlosigkeit von Frauen, die im Herrschaftsbereich des Koran leben, heraus. Das ist ausdrücklich vor allem unter dem Gesichtspunkt zu begrüßen, dass selbst schwerste Menschenrechtsverletzungen im Islam von den Medien in der Regel mit Schweigen bedacht werden. Opfer des Islam haben keine Fürsprecher und wer es wagt, als solcher aufzutreten, erlebt schnell Diffamierungen übelster Art. Uns PI-Autoren wurde kürzlich von einem Meinungsmacher eines großen Zeitungsverlagshauses unterstellt, ‚fanatisch‘ und ‚rassistisch‘ zu sein und ‚rechtsradikales Gedankengut‘ in uns zu tragen, weil wir es uns unter anderem zur Aufgabe gemacht haben, Menschenrechtsverletzungen im Islam zu thematisieren und das öffentlich zu machen, wozu andere zu feige sind. Und genau diese Leute, die sich mit den Tätern solidarisieren und die Opfer kalt lächelnd ignorieren, beanspruchen die moralische Deutungshoheit für sich. Die IGfM schreibt zur Lage der Frauen unter dem Koran:

Die krasse Herabsetzung von Frauen nach der Scharia und nach islamisch geprägten Traditionen haben dort, wo sie umgesetzt werden, ein Klima der Einschüchterung erzeugt und archaische Sitten zementiert. „Die rechtliche Stellung von Frauen in Afghanistan oder Saudi-Arabien ist heute nicht besser als vor 1.000 Jahren“ erklärte dazu der Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Martin Lessenthin. (…) In Afghanistan wurde schon 1959 der Schleierzwang für Frauen aufgehoben und 1964 mit einer neuen Verfassung das Wahlrecht für Frauen eingeführt. Mit dem Bürgerkrieg unter den Mudschaheddin nach 1989 und spätestens seit der Schreckensherrschaft der Taliban (wörtlich: „Koranschüler“) 1996 fielen Frauen Schritt für Schritt wieder in die Rechtlosigkeit zurück. Und das, obwohl die Taliban wie die übrigen sunnitischen Muslime Afghanistans der hanafitischen Rechtsschule anhängen, die als die „moderateste“ der sunnitischen Rechtsschulen gilt.

Auch heute sind Frauen in weiten Teilen der muslimischen Welt Menschen zweiter Klasse. In Saudi-Arabien dürfen sie nicht selbst Auto fahren, erhalten Ausweispapiere nur mit Einwilligung des Ehemannes oder Vaters und benötigen in allen finanziellen Angelegenheiten einen männlichen Vormund – selbst wenn Sie z.B. durch Erbschaften ein Millionenvermögen besitzen. In Pakistan sind Zwangsverheiratungen, Misshandlungen und auch Entführungen von Frauen alltäglich und sorgen für wenig Aufsehen. Nach Einschätzung von Frauenrechtlerinnen vor Ort werden in Afghanistan bis zu 80 Prozent aller Ehen arrangiert. Mehr als die Hälfte aller Mädchen werden vor ihrem 16. Lebensjahr verheiratet, manche schon mit sechs Jahren. Fast alle Frauen tragen nach wie vor eine Burka und gehen einige Schritte hinter ihrem Mann – wenn sie das Haus verlassen dürfen.

Doch in Afghanistan – und nicht nur dort – werden die Rechte von Frauen auch von der Regierung ausgehöhlt. Seit Ende Juli 2006 verfügt das afghanische Ministerium für religiöse Angelegenheiten wieder über eine „Religionspolizei“, die „Abteilung für die Pflege der guten Sitten und Verhütung von Laster“. Sie heißt offiziell „Amar Bil Maruf wa Nahi al Munkar“ und trägt damit exakt den gleichen Namen wie in den Zeiten, als die Taliban damit Frauen und Männer terrorisierten. In Afghanistan werden Frauen auch wieder gesteinigt: Auf dem Gebiet des deutschen ISAF Regionalkommandos haben sich am 21. April 2005 an der Steinigung der 29-jährige Afghanin Amina in einem Dorf des Bezirks Urgu in der Provinz Badakshan nicht nur der Ehemann und der örtliche Imam, sondern auch Behördenvertretern beteiligt.

Auch die Grünen engagieren sich an diesem Tag. Zwar wabert durch ihre Stellungnahme der Nebel der Verallgemeinerung und das I-Wort und das M-Wort kommen nicht vor, aber in einem Nebensatz wir die Lage der Migrantinnen als besonders problematisch hervorgehoben:

Vor allem für Frauen mit Migrationshintergrund sei auf Grund der Lebens- und Wohnsituation die Flucht ins Frauenhaus oft die einzige Chance.

Auch die grauenvollen Genitalverstümmelungen von Mädchen werden thematisiert – natürlich auch hier, ohne zu erwähnen, dass es sich um eine überwiegend im islamischen Kulturkreis praktizierte Barbarei handelt:

Die Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, Schewe-Gerigk, erklärte: „Wir fordern die Bundesregierung auf, die Genitalverstümmelung ausdrücklich in den Straftatbestand der schweren Körperverletzung aufzunehmen.“ Ein klares Verbot, wie es bereits in vielen anderen europäischen Staaten existiere, gebe allen Beteiligten Rechtssicherheit. Zudem müsse sich die Bundesregierung stärker dafür einsetzen, dass Länder, in denen Genitalverstümmelung praktiziert werde, von der EU nicht als sichere Herkunftsländer festgelegt würden.

Begrüßenswert wäre es, wenn die Grünen nicht die Zusammenhänge zum Islam bei ihrem Engagement so konsequent ausklammern und sogar verneinen würden. „Frauen unter der Scharia – Strafrecht und Familienrecht im Islam“ von Professor Christine Schirrmacher ist eine phantastische Informationsquelle für jeden, der wirklich wissen möchte, wie es um Frauenrechte im Islam bestellt ist.

(Spürnase: Voltaire)




Menschenrechte im Islam – Innerfamiliäre Gewalt

Wenn von islamisch motivierter Gewalt die Rede ist, steht der Terrorismus im Vordergrund. Tatsächlich hat der Terrorismus innerhalb des islamischen Gesellschaftssystems bezüglich des Ausmaßes an Gewalt nur eine Nebenrolle. Abgesehen vom Massaker in Darfur, überwiegt die innerfamiliäre Gewalt an Opferzahlen die Terroropfer bei weitem. So liegt die Anzahl der Terroropfer seit 9/11 etwas unter 7000, eine UN-Studie kommt jedoch auf 5000 Ehrenmorde jährlich, plus erheblicher Dunkelziffer. Eine Verbrechensform, die ganz überwiegend in der islamischen Kultur angesiedelt ist. Und nur das Endglied in einer langen Kette von Gewalt, Diskriminierungen und Misshandlungen darstellt.

Islamophile und islamische Propagandisten werden nicht müde, Ehrenmorde als "unislamisch" zu verklären. Natürlich verschanzen sich die islamischen Repräsentanten hinter der Formulierung „Mord“. Doch nach islamischer Auffassung ist der Ehrenmord kein Mord, sondern eine Strafe, die gemäß dem Willen Allahs analog zur Scharia zu vollstrecken ist. Hierzu das Prophetenvorbild Mohammed, überliefert in dem Hadith 980 Sahih Muslim:

Ein Beduine kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und sagte: O Gesandter Allahs, ich beschwöre dich bei Allah, entscheide zwischen uns nach dem Buch Allahs! Sein Widersacher, der mehr Wissen als seines hatte, trat heran und sagte: Ja, so soll es sein! Entscheide nach Allahs Buch. Aber ich möchte etwas sagen. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Bitte! Da sagte der Mann: Mein Sohn arbeitete für diesen Mann und beging Unzucht mit seiner Frau. Die Leute sagten, mein Sohn müsse gesteinigt werden. Daher bezahlte ich die Auslösung für ihn – einhundert Schafe und eine Sklavin. Später befragte ich einige Gelehrte zu dieser Sache, und sie sagten: Dein Sohn muß mit hundert Peitschenhieben bestraft und ein Jahr des Landes verwiesen werden. Die Frau dieses Mannes muß auch gesteinigt werden. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, ich werde zwischen euch nach dem Buch Allahs richten! Die Sklavin und die Schafe müssen zurückgegeben werden! Dein Sohn erhält hundert Peitschenhiebe und wird für ein Jahr des Landes verwiesen! Und du, Unais, geh morgen früh zu dieser Frau! Wenn sie es gesteht, da steinige sie! Unais ging zu ihr am nächsten Morgen. Als sie es gestand, führte er den Befehl des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, aus.

Der Koran selbst enthält keine direkte Anweisung zur Todesstrafe, sondern „lediglich“ 80-100 Peitschenhiebe, sowie die Anweisung in Sure 4,15:

Und wenn einige eurer Frauen eine Hurerei begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließt sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg gibt.

Vier missgünstige Zeugen, die bereit sind zur üblen Nachrede, bedeuten in diesem Fall lebenslängliche Freiheitsberaubung samt zugehöriger sexueller Verfügbarkeit durch den Gatten. In der islamischen Rechtssprechung sind diese Aussagen eingeflossen, und die dort festgelegte Todesstrafe stellt die moralische Basis für Ehrenmorde dar. Ehrenmorde bedeuten eine Form der Selbstjustiz im Einklang mit islamischem Recht, sofern dieses keine offizielle Anwendung findet. Wie z.B. in Jordanien, das diese Verbrechen immerhin noch dokumentiert. Deutlich schwieriger wird die Dokumentation in einem Land wie Pakistan, in dem mindestens 1000 Ehrenmorde jährlich verübt werden. Die Bedingungen der Organisationen, die beim Schutz Bedrohter tätig sind, werden immer schwieriger, weil westliche Einflüsse zugunsten des Islam verdrängt werden.

Doch auch in einem sich nach außen relativ modern präsentierenden Land wie der Türkei ist die Zustimmung zu Ehrenmorden verbreitet. Selbst unter Studenten beträgt die Zustimmung zu dieser Form islamischer Justiz 30 %. Wobei längst nicht alle Ehrenmord-Vollstrecker im eigentlichen Sinne fromm sind. Entscheidend ist hier vielmehr, ob die Sozialisation gemäß islamischen Vorgaben erfolgte. Einstellungen zu Gewalt, Patriarchat, Rollenklischees werden aufgrund des hohen Grades an ethisch-moralischer Gleichschaltung islamischer Gesellschaften unbewusst übernommen und für richtig erachtet. Alternative (westliche) Lebensmodelle sind in der islamischen Welt auf dem Rückzug und zudem als unmoralisch negativ behaftet und gelten wegen des islamischen Überlegenheitsanspruchs generell als unterlegen.

Viele Ehrenmorde werden als Selbstmorde getarnt. Doch wird auch dazu gedrängt oder die Frauen begehen aus eigener Initiative Selbstmord, weil sie ein Leben gemäß islamischen Regeln in der Zwangsehe nicht ertragen können.

"Fatma hatte sich verliebt, sollte aber mit einem anderen verheiratet werden. Ihr Bruder hat sie geschlagen, weil sie nicht den Jungen heiraten wollte, den er für sie ausgesucht hatte. Sie ist in der Nacht aufgestanden und hat sich erhängt." Batman, eine noch weiter östlich gelegene Provinzstadt, stand bis vor einiger Zeit in dem traurigen Ruf, die Stadt mit den meisten Selbstmorden junger Frauen zu sein. Das Krankenhaus hat eine eigene Abteilung zur Rehabilitation von Selbstmordgefährdeten eingerichtet. Hier dürfen wir mit einer 15-Jährigen sprechen, die gegen ihren Willen mit ihrem Cousin verheiratet werden sollte und deshalb versuchte, sich mit Tabletten umzubringen. "Ich wusste einfach nicht mehr weiter. Ich muss immer zu Hause sein. Ich möchte zur Schule gehen, aber mein Vater erlaubt selbst das nicht. Er lässt mich nicht allein aus dem Haus." Manche Frauen, sagt uns Dr. Ahmet Yildiz, Chefarzt der Klinik, scheinen ganz bewusst in den Selbstmord getrieben zu werden. "Selbstmord oder Mord, das ist keine einfache Frage. Wir vermuten, dass einige der Fälle, die wie Selbstmord aussehen, Morde sind. Nicht nur durch direkte körperliche Einwirkung, auch durch ganz gezielten psychischen Druck."

Es stellt sich die Frage, wie Eltern ihren Kindern ein solches Leid zufügen können. Warum sind sie nicht in der Lage, sich über die islamischen Anforderungen wie der Zwangsehe, die der Koran in Sure 4,25 vorschreibt, hinwegzusetzen?

Und wer von euch nicht vermögend genug ist, um gläubige Frauen zu heiraten, der heirate von dem Besitz eurer rechten Hand unter euren gläubigen Mägden; und Allah kennt euren Glauben sehr wohl. Ihr seid einer vom anderen. Darum heiratet sie mit Erlaubnis ihrer Familien und gebt ihnen ihre Brautgabe nach Billigkeit, wenn sie keusch sind, weder Unzucht treiben noch insgeheim Liebhaber nehmen. Und wenn sie, nachdem sie verheiratet sind, der Unzucht schuldig werden, dann sollen sie die Hälfte der Strafe erleiden, die für freie Frauen vorgeschrieben ist. Diese (Erleichterung) ist für diejenigen von euch (vorgesehen), die fürchten, in Bedrängnis zu kommen. Daß ihr Geduld übt, ist besser für euch; und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.

Diese Sure schildert, wie eine islamische Ehe zustande zu kommen hat. Als Arrangement des Bräutigams mit den Eltern der Tochter. Hier wird über die Interessen der Frau hinweg gegangen, als wäre sie ein Handelsgegenstand. Formulierungen dieser Art tauchen im Koran vielfach auf, der sich nur an die Männer direkt richtet.

Nun müsste eigentlich allen Eltern das Wohl ihrer Kinder ein höchstes Gut sein. Das ist auch bei islamischen Eltern nicht anders. Nur halten islamische Eltern das für ihr Kind für das Beste, was die sie umgebende Gesellschaft normativ vorgibt. Konkret: Was in Übereinstimmung mit dem Islam und den daraus abgeleiteten Traditionen steht.

Nochmals aus dem ZDF-Beitrag von oben:

Emine Yürekli ist seit 17 Jahren Witwe und lebt im Armenviertel Muradiye. Ihre fünf Töchter sind aus dem Haus, verheiratet. Die Männer hätten sie gewollt und sie habe ihre Kinder lieber weggegeben, bevor sie so leben wie sie. Und was, wenn sie mit ihren Männern nicht glücklich sind?, fragen wir sie. "Dann sind sie trotzdem gezwungen, bei ihnen zu bleiben. Sie müssen es eben aushalten!"

Moslems (übersetzt: "die Gehorsamen") haben im Regelfall nicht gelernt, willkürlich aufgestellte Normen kritisch zu hinterfragen. Sie sind gefangen in den Moralbegriffen islamischer Theologie, und empfinden Schuldgefühle, wenn sie die angeblich göttlichen Weisungen des Islam missachten. Hinzu kommt eine ausgeprägte Scham- und Schandkultur, wenn es misslingt wichtige gesellschaftliche, sprich islamische Normen nicht zu erfüllen. Die Stellung des Mannes über der Frau bedeutet zugleich Verantwortung über eine minderwertige Person. Versagt der höherwertige Mann in seiner Kontrollfunktion über die Frau, ist das natürlich peinlich und mit Schamgefühlen verbunden. Zumal der Koran ausdrücklich fordert, den Willen der Ehefrau zu brechen, bis sie in jeder Hinsicht gefügig ist:

4,34: Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.

Neben der juristischen Gewalt existiert im Islam eine Legitimation zur Gewaltanwendung auch im familiären Bereich, um die hierarchisch-patriarchalische Struktur aufrecht zu erhalten und durchzusetzen. Gewalterfahrungen in den Familien sind alltäglich. Kinder erleben diese meist mit als Zeugen der Gewalt des Ehemannes gegen die Ehefrau – sehr häufig auch selbst als Opfer. Generell muss gefragt werden, was für ein familiäres Klima entsteht, wenn die Ehepartner und Eltern nicht aus gegenseitiger Zuneigung zusammen leben und Kinder zeugen, sondern aufgrund eines Arrangements über das Einverständnis der Frau hinweg. Welche Auswirkungen hat es auf die Gefühlslage des Individuums, wenn legitimste Gefühle wie Bedürfnisse nach Zuneigung, Liebe und Zärtlichkeit keine Berechtigung zugestanden wird, bzw. islamischen Normerfüllung untergeordnet sind. Zumal der Islam den Alltag in vielfältiger Weise ritualisiert und normiert, so dass individuelle Spielräume stark eingeschränkt sind oder bei Verstoß mit Schuldkomplexen behaftet werden können.

Sure 4,135 stellt die Anforderung, den Gottesbezug sogar über die Bindung zu den Eltern oder Geschwister zu stellen

O ihr, die ihr glaubt, seid auf der Hut bei der Wahrnehmung der Gerechtigkeit und seid Zeugen für Allah, auch dann, wenn es gegen euch selbst oder gegen Eltern und Verwandte geht. Ob der eine reich oder arm ist, so ist Allah beiden näher; darum folgt nicht der persönlichen Neigung, auf daß ihr gerecht handeln könnt. Und wenn ihr aber (die Wahrheit) verdreht oder euch von (der Wahrheit) abwendet, so ist Allah eures Tuns kundig.

Hierin liegt die Erklärung, was Moslems überhaupt dazu antreibt, die höchsten Hemmschwellen, wie z.B. die eigenhändige Ermordung der Kinder oder der Mutter, zu überwinden. Die Beziehung zur Gottheit und deren Geboten, sowie nachfolgend zum Kollektiv, das die Einhaltung der islamischen Gesetze und Normen überwacht, dominiert im islamischen Idealfall sogar über familiäre Bindungen. Normerfüllung steht selbst innerhalb der Familie über den Gefühlen der Zuneigung. Natürlich bedeutet diese Konstellation für Moslems einen fürchterlichen Leidensdruck. Die abverlangte Überwindung elementarster menschlicher Gefühle und Instinkte zu Gunsten der (gemäß Freud) Über-Ich-Struktur des Islam bedeutet ein psychisches Martyrium, das auferlegt wird um die islamische Gesellschaftsstruktur zu erhalten.

Islamische Gewalt geht also weit über den offensichtlichen Terror von Bombenlegern hinaus. Gewalt als Notwendigkeit zur Erzwingung von Gottesgehorsam (Moslem = der Gehorsame) und der Befolgung angeblich göttlicher Gesetze und Normen ist Kernstruktur islamischer Gesellschaft. Damit eine solche Gesellschaftsform nicht von innen heraus zerrissen wird, bedarf es einer gezielten Umlenkung von Frustration. Diese wird im Islam gegen nicht-islamische Strukturen, bzw. nicht-islamisches Handeln gerichtet. Einmal gegen Normabweichler innerhalb islamischer Gesellschaft, was die Intoleranz gegenüber Abweichungen von islamischen Normen sowie den Hass der verschiedenen Glaubensrichtungen des Islam mit erklärt, die sich gegenseitig der Häresie bezichtigen. Sowie gegen Gesellschaften, die außerhalb des Islam stehen, im Rahmen des Djihad.

Frustration und Gewalterfahrungen sowohl bei sich selbst als auch durch Bezeugung, begünstigt wiederum Gewaltanwendung, aufgrund des Prägungscharakters. Gewalterfahrung wird als normative Normalität empfunden, schlicht weil es an Erfahrung mit alternativen Handlungsweisen mangelt. Der stark überhöhte Anteil islamischer Gewalttäter in westlichen Ländern korreliert mit innerfamiliären Gewalterfahrungen. So meint der Kriminologe Christian Pfeiffer, junge Türken seien erst Opfer, dann Täter:

"Das Problem sind die jungen Türken." Bei seiner Langzeitstudie zu Jugendgewalt in elf deutschen Großstädten hat er etwa in Stuttgart festgestellt, dass dort die Türken 12,7 Prozent der Befragten, 14,4 Prozent der Opfer, aber 44,3 Prozent der Täter stellten. Häufiger als alle anderen seien sie zuvor Opfer schwerer innerfamiliärer Gewalt geworden: 33,1 Prozent wurden als Kind körperlich gezüchtigt. Und sie akzeptieren Gewalt als Teil von Männlichkeit, identifizieren sich mit einer Macho-Kultur – auch in Abgrenzung zu anderen jungen Einwanderern.

Die türkisch-stämmige Soziologin Necla Kelek hat in ihrem Buch „Die verlorenen Söhne“ die Sozialisation islamischer Männer analysiert. Hier eine aufschlußreiche Besprechung von Rupert Neudeck, in der die patriachalische Gehorsamsgesellschaft in islamischen Familien sowie das grausame Zwangsritual der Beschneidung bei Jungen beschrieben wird.

Die Idealisierungen des Islam durch dessen Fürsprecher im Westen klammern den Aspekt innerfamiliärer Gewalt fast immer aus. Oft wird bereits das Aufzeigen islamischer Menschenrechtsverletzungen auf der familiären Ebene als Rassismus ect. gebrandmarkt. Diese Diffamierungen sind eine Notwendigkeit, da argumentativ keine substanziellen Argumente aus der Perspektive der Menschenrechte für den Islam vorhanden sind. Würden die Fakten zur Menschenrechtslage im Islam (insbesondere auf der familiären Ebene) Allgemeingut, stellt sich ein pro-islamischer Standpunkt selbst als konträr und unvereinbar zu den Menschenrechten dar.

Wer vertrauensvollen Kontakt zu Moslems hat, insbeondere zu solchen, die vor Zwangsehen und Ehrenmord fliehen und in die Anonymität flüchten mussten, erfährt, wie durchdrungen von Frustration und Gewalt islamisches Familienleben vielfach ist. Wie sehr islamische Normen und Gesetze mitten in der deutschen Gesellschaft Anwendung finden, und wie fern die Ethik des Grundgesetzes in den islamischen Gemeinden Deutschlands ist. Diese Menschen, die gemäß den ihnen zustehenden Rechten in diesem Land leben wollen, benötigen unsere Solidarität und unseren Schutz. Das Asylrecht sollte ausgedehnt werden auf den Tatbestand islamischer Verfolgung. Zwangsehen, Ehrenmord, innerfamiliäre Gewalt sind im islamischen Kulturkreis Bestandteil eines politischen wie juristischen Systems, und keine Taten verwirrter Einzeltäter. So lange man die gesellschaftspolitische Dimension dieser Verbrechen nicht anerkennt, kann man allerdings den Opfern dieses Unrechts keinen Schutz gewähren. Schon garnicht in präventiver Form, die beinhaltet, dass die Ursache dieser Verbrechen abgelehnt, sogar geächtet werden muss.




Kurnaz‘ großer Auftritt

Murat Kurnaz vor CIA-Sonderausschuss in BrüsselDas Affentheater um den „Bremer Taliban“ Murat Kurnaz nimmt kein Ende. Nun durfte er seine Geschichte vom bösen Ami, der ihn verschleppte und jahrelang folterte auch im Europaparlament vor dem CIA-Sonderausschuss in Brüssel erzählen. Und machte, wie heute.de feststellt, auf die Parlamentarier so viel Eindruck und war so über alle Maßen glaubwürdig, dass die CDU-Abgeordnete Ewa Klamt mit ihrer anfangs gestellten misstrauischen Frage schon unangenehm auffiel.

Parteiübergreifend begeistert und fasziniert waren die Parlamentarier offenbar. Endlich bestätigt mal ein direkt Betroffener, wie böse die Amis sind.

Murat Kurnaz war die Ruhe selbst. Deutlich, knapp und recht präzise schilderte der junge Bremer am Mittwoch im Brüsseler Europa-Parlament, wie er ins US-Gefängnis Guantánamo geriet und was ihm dort widerfuhr. „Wer einmal im Drachenblut gebadet hat, dem kann alles andere nachher nicht mehr viel ausmachen“, meinte Kurnaz‘ Anwalt Bernhard Docke nach dessen zweistündiger Aussage.

Kurnaz war früh aufgestanden. Sein Direktflug nach Brüssel hatte Bremen um 6.35 Uhr verlassen. Und sein Aussehen mit langem Haar und Bart bis zum Bauchnabel war für manchen Abgeordneten möglicherweise gewöhnungsbedürftig. Aber sein Auftritt machte Eindruck. „Es ist deutlich geworden, dass der Zeuge Murat Kurnaz absolut glaubwürdig ist“, meinte der sozialdemokratische Obmann im CIA- Sonderausschuss des Parlaments, Wolfgang Kreissl-Dörfler. Und der Bundestagsabgeordnete Hellmut Königshaus (FDP), der für den laufenden Untersuchungsausschuss in Berlin nach Brüssel gereist war, erklärte: „Alles, was ich gehört habe, war widerspruchsfrei.

In einer Frage der CDU-Abgeordneten Ewa Klamt waren anfangs noch Zweifel an den Motiven des damals 19-jährigen für seine Reise nach Pakistan angeklungen. Ungerührt erwiderte der Bremer mit türkischem Pass, er habe dort im Jahr 2001 einfach seinen Glauben besser kennen lernen wollen. „Aber ich habe nie gegen irgendwelche Gesetze verstoßen.“ In Pakistan sei er das Opfer von Kopfgeldjägern geworden: „Ich wurde halt den Amerikanern für 3000 bis 5000 Dollar verkauft.“ (…)

Erst verkauft und dann gefoltert. Es ist schon eine schlimme Welt. Aber, wer einmal in Drachenblut gebadet hat …

(Spürnase: CA)




Studie Uni Heidelberg: Islam ist nicht Ursache des Terrors

Studie Uni Heidelberg entlastet Islam als Ursache von TerroryViele Menschen fangen an, den Islam als einen der Hauptgründe des weltweiten Terrors zu erkennen. Der Koran, wortgetreu umgesetzt, ist ein Handbuch des Terrors. Natürlich sind nicht alle Moslems deshalb Terroristen, und sehr wahrscheinlich wollen die meisten von ihnen einfach nur in Frieden leben. Wenn Moslems aber anfangen…

…richtig gläubig zu werden, dann müssen sie zwangsläufig eine Abneigung gegen uns Ungläubige entwickeln und anfangen, uns zu hassen. Diese Erkenntnis ist aber politisch nicht gewollt, deshalb muss gegengesteuert werden. Was wäre besser geeignet als eine neue Studie, die den Islam entlastet und uns – dem Westen, dem kapitalistischen Ausbeuter – die Schuld gibt? Voil? ! Eine neue Studie zum Thema „Ursachen des Terrors“, erstellt von der Universität Heidelberg.

… eine neue Studie zeigt: Nicht religiöser Fanatismus, sondern Armut, Misswirtschaft und Unterdrückung sind die zentrale Ursachen von Terror.

Da werden die alten Hüte wieder herausgeholt: Armut, Misswirtschaft und Unterdrückung! Wenn dem so wäre, müssten zwangsläufig die meisten Menschen in Schwarzafrika Terroristen werden, nicht zu vergessen die armen Menschen in Mittel- und Südamerika und Ost-Europa! Aber die sind es nicht, auch nicht der arme Araber aus der Lehmhütte! Es sind die Kinder gutverdienender Eltern, oft Studenten im westlichen Ausland, die plötzlich die Terrorlaufbahn einschlagen, weil sie von Allah erleuchtet wurden. Welcher Terroranschlag in jüngster Zeit wurde denn eigentlich nicht von religiös erweckten Moslems mit ihren blutigen Fingern durchgeführt oder geplant? So auf Anhieb fällt uns da gerade mal Sri Lanka ein.

Der geographische Schwerpunkt von gewalttätigen Konflikten und politischer Militanz lag den Angaben zufolge eher in Asien als im Nahen und Mittleren Osten. Der Studie zufolge stieg die Zahl der Terroranschläge in den vergangenen fünf Jahren von 700 auf 2.200 pro Jahr an, die Zahl der dabei getöteten und verletzten Menschen von 4.000 auf 13.000. Der religiös motivierte, Staaten übergreifende Terrorismus nehme zwar zu, sei aber nicht das Hauptmotiv politischer Gewalt. So seien nur 26 Prozent aller terroristischen Gruppen weltweit dem religiösen – und dabei vor allem dem islamistischen – Extremismus zuzuordnen. Dies entspreche in etwa dem Anteil linksextremistischer militanter Organisationen. Den größten Anteil an politischer Gewalt haben demnach mit 36 Prozent nach wie vor nationalistische und separatistische Bewegungen. Während die Zahl der Konflikte insgesamt weltweit gestiegen sei, habe das Ausmaß der Gewalt abgenommen, erbrachte die Studie. 80 Prozent aller terroristischen Anschläge entfallen demnach auf eine Kerngruppe von Staaten: Russland mit Tschetschenien, Kolumbien, Irak sowie die Region Indien-Kaschmir-Pakistan und das Gebiet aus Thailand, den Philippinen und Indonesien.

„Auch wenn unsere Bedrohungswahrnehmung aufgrund der Anschläge in New York, London und Madrid eine andere ist, so wird politische Gewalt im Regelfall dort ausgeübt, wo sie aufgrund von sozialer Ungerechtigkeit und der Ausgrenzung von benachteiligten Gruppen auch entsteht“, hob der Autor der Studie, Aurel Croissant von der Universität Heidelberg, laut Bertelsmann Stiftung hervor. Als wesentliche Ursachen politischer Gewalt werden Armut, ethnische Spaltung, Staatsschwäche, Mängel des politischen Systems und externe Intervention angegeben. „Unsere einseitige Aufmerksamkeit auf den islamistischen Terrorismus und den Mittleren Osten verstellt den Blick des Westens auf die eigentlichen Ursachen der politischen Gewalt sowie geeignete Ansätze ihrer Bekämpfung“, folgerte Hauke Hartmann, Projektleiter der Bertelsmann Stiftung.

Abschottung und Kontrolle würden allein keine umfassende Sicherheit bieten können. Vielmehr müsse sich die westliche Entwicklungspolitik verstärkt mit Armutsbekämpfung, Demokratieförderung und Unterstützung guter Regierungsführung befassen. Zum Konfliktmanagement in Form von Deeskalation und Wiederaufbau müssten daher umfassende und nachhaltige Entwicklungsstrategien treten.

Hurra, wir sind Schuld! Was für ein Balsam für gutmenschliche Seelen! Der Islam ist reingewaschen, er ist ja nur in Bruchteilen für den Terror verantwortlich. Endlich können wir uns wieder selbst beschuldigen! Ein Aufatmen wird durch die Reihen der Linken und Grünen gehen. Die ganze Gewalt als Kernbestandteil des Koran – nach innen gegen die eigenen Gäubigen, nach außen gegen die Ungläubigen gerichtet – kein Thema mehr! Und erst recht egal, was das ehemalige Mitglied der ägyptischen Terrorgruppe Al-Gama’a al-Islamiyya dazu zu sagen hat:

Ich kam aus einer Mittelklassefamilie, und meine Eltern waren nicht religiös. Kaum jemand in der Bewegung hatte einen anderen Hintergrund. Ich hatte diesen Schwachsinn über Armut immer wieder in westlichen Entschuldigungen für den Islam gehört, meistens von Nicht-Moslems. Es gibt Millionen passiver, armer Unterstützer des Terrors, aber die meisten derjenigen, die morden, sind wohlhabend, priviliegiert, ausgebildet und frei. Wenn es wirklich wegen der Armut wäre, fragen Sie sich, warum es Mittelklasse-Moslems sind und niemals arme Christen, die in Palästina zum Selbstmordattentäter werde. (…) Hört auf Euch zu fragen, was Ihr falsch gemacht habt. Hört damit auf! Sie schlachten Euch wie die Schafe ab, und Ihr übt Euch in Selbstkritik. Ihr kritisiert Eure Geschichte, Eure Institutionen, Eure Kirchen. Warum könnt Ihr nicht erkennen, dass dies alles nichts mit dem, was Ihr getan habt zu tun hat, sondern nur mit dem, was sie erreichen wollen?“

Also wirklich! Was will dieser Mann? Der hat doch keine Ahnung, wovon er spricht. Wir sind Schuld, und Islam heißt Frieden. Basta!

» PI: Hört auf, Euch die Schuld zu geben




Rumsfeld wegen Kriegsverbrechen in Karlsruhe angezeigt

Laufen wir noch ganz rund? Ein internationales Bündnis von Anwälten und Menschenrechtsgruppen hat den früheren US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld wegen Kriegsverbrechen bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe angezeigt. Das deutsche Gericht gilt als „letzte Chance“, Rumsfeld zur Verantwortung zu ziehenstrafanzeige_gegen_rumsfeld_wegen_kriegsverbrechen_in_karlsruhe. Gut-Deutschland, die Friedens-Nation, eine idyllische Insel in einer ungerechten Welt – wir sind stolz auf uns!

Konkret wird Rumsfeld die Misshandlung von Gefangenen im Irak sowie im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba vorgeworfen, sagte einer der klagenden Anwälte, Hannes Honecker, in Berlin. Die 220 Seiten umfassende Strafanzeige sei bei Generalbundesanwältin Monika Harms hinterlegt worden. Die Kläger berufen sich auf die universelle Gerichtsbarkeit bei Kriegsverbrechen, zu der sich die Mitgliedstaaten des Internationalen Strafgerichts bekennen. Deutschland erkennt das Gericht an, die USA nicht. Deutsche Gerichte sind nach Angaben von beteiligten Menschenrechtsgruppen wie Center for Constitutional Rights, International Federation for Human Rights und Republican Attorneys Association die letzte Hoffnung auf ein Verfahren. Denn die USA hätten den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag nicht anerkannt. Irakische Gerichte wiederum hätten kein Mandat zur Verfolgung von US-Regierungsmitgliedern. Deutsche Ermittler jedoch dürften bei Kriegsverbrechen tätig werden, unabhängig davon, an welchem Ort die Taten begangen worden seien. Zudem verliere Rumsfeld nach seiner Abberufung seine Immunität. Die Beschwerde wird im Namen von elf Irakern, die in Abu Ghraib einsaßen, und einem Saudi eingereicht. Der Saudi Mohammed al Kahtani soll in Guantanamo mit der besonderen Genehmigung Rumsfelds und unter Aufsicht eines Generals gefoltert und misshandelt worden sein. Er soll in die Anschläge vom 11. September verwickelt sein.

Das muss man erstmal auf sich wirken lassen: Ein deutsches Gericht soll die Zuständigkeit haben, im Namen von Irakern und saudischen Terroristen gegen einen ehemaligen amerikanischen Außenminister ein Strafverfahren zu führen! Man muss sich in Grund und Boden dafür schämen, dass so etwas theoretisch überhaupt möglich sein kann, ausgerechnet gegen einen ehemals hochrangigen Politiker des Landes zu ermitteln, das Deutschland von Hitler befreit und die Demokratie hierzulande eingeführt hat! Und das alles passiert zeitgleich mit einer Warnung des britischen Außenministeriums, dass Al-Quaida nach der Atombombe strebt.

„Wir wissen, dass es entsprechende Bemühungen gibt“, sagte ein Sprecher des Außenamts in London. Al-Qaida wolle Atomtechnologie erwerben, um in einem westlichen Land einen nuklearen Anschlag zu verüben. Auf islamistischen Websites fanden Terrorfahnder weitere Hinweise auf den Erwerb von Massenvernichtungswaffen.
Das britische Außenministerium gehe aber davon aus, dass das Terrornetzwerk bislang noch nicht über die notwendige Technologie verfüge, betonte der Sprecher. Die Chefin des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, Eliza Manningham-Buller, hatte in der vergangenen Woche gewarnt, künftige Terroranschläge könnten mit Massenvernichtungswaffen verübt werden. Die britische Tageszeitung „The Guardian“ berichtet in ihrer Dienstagsausgabe unter Berufung auf einen hochrangigen Mitarbeiter des Außenministeriums, die Briten hätten „jede Menge Geschwätz“ über den Erwerb von Massenvernichtungswaffen auf islamistischen Websites gefunden. In Großbritannien herrschen verschärfte Sicherheitsvorkehrungen, seit vier islamistische Attentäter im Juli 2005 bei Anschlägen in London 52 Menschen mit in den Tod rissen.

Dem Außenministerium lägen Beweise vor, dass al-Qaida und andere Terrorgruppen chemische, biologische und nukleare Materialien erwerben und damit Anschläge verüben wollten, sagte ein weiterer britischer Diplomat, der seinen Namen nicht genannt haben wollte: „Wir wissen, dass es das Bestreben gibt; wir wissen, dass es Bemühungen gibt, die Materialien zu bekommen; wir wissen, dass es Bemühungen gibt, die Technologie zu bekommen“. Der britische Inlandsgeheimdienst MI5 hatte in der vergangenen Woche erklärt, die Behörde habe derzeit rund 200 mutmaßliche Terrorzellen oder -netzwerke im Visier. Die Gruppen stehen demnach im Verdacht, an der Planung von Terroranschlägen beteiligt zu sein oder diese zu unterstützen. Nach einem US-Medienbericht vom Wochenende plant al-Qaida in der Weihnachtszeit Anschläge auf Bahnnetze und Fluglinien in Europa. Wie der Fernsehsender CBS News unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse aus Verhören von Terrorverdächtigen aus Afghanistan und Pakistan berichtete, soll es Pläne zur Wiederholung der vereitelten Anschläge am Londoner Flughafen Heathrow geben. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnte vor einer akuten Anschlagsgefahr auch in Deutschland. SPD und Union wollen nach Angaben von Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) im Fall eines Anschlags unter bestimmten Bedingungen auch den Einsatz der Bundeswehr im Innern zulassen.

Wer, wenn nicht die Amerikaner, soll den Terroristen die Stirn bieten? Wieso greifen wir sie an, statt mit ihnen an einem Strang zu ziehen? Wie peinlich verblödet sind die Deutschen inzwischen, wenn die Menschen in den neuen Bundesländern Bush als gefährlichsten Politiker einstufen, unermesslich viel gefährlicher als Bin Laden? Braucht es wirklich erst einen Terroranschlag in Deutschland, damit wir begreifen, wo der Feind sitzt und dass er nicht USA heißt?

Wir fürchten, ein Terroranschlag würde die Menschen in ihrer Blauäugigkeit noch bestärken. Sie würden fleißig die Fehler bei uns suchen: „Ja, wenn Bush nicht Präsident wäre …, ja, wenn wir nicht den Amerikanern immer helfen würden … ja, wenn wir nicht die Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hätten … – dann wäre bei uns eitel Sonnenschein und man hätte uns in Ruhe gelassen.“ Und wer weiß, vielleicht wäre die Erde sogar eine Scheibe!




Wer Toleranz sät, wird Hass ernten

Großbritannien ist mächtig stolz auf seine toleranten Traditionen. Dazu gehört auch eine sehr großzügige Auslegung des Begriffs Religionsfreiheit, ein Grund, warum die Insel inzwischen fest in islamischer Hand ist. Hassprediger und sogenannte Demonstranten können ungestraft im Namen der Religionsfreiheit zu Gewalt und Terror aufrufen (berühmt wurde Hassprediger Abu Hamza, Foto) obwohl doch ihre Religion angeblich für Frieden und Toleranz steht, Islamisten werden zu Schuldirektoren und der britische Innenminister John Reid wird bei seinen lächerlichen Dialogversuchen niedergebrüllt. Alles in allem hat Großbritannien die größten Probleme mit radikalen Moslems in Europa. Der britische Geheimdienst gab jetzt bekannt, 1600 Terrorverdächtige „im Visier“ zu haben, was immer darunter zu verstehen ist.

Thomas Kielinger schreibt hierzu in der Welt:

Jede Gesellschaft bezahlt einen Preis für ihre besten Tugenden. Bei den Briten hat Toleranz, diese universell am meisten gepriesene Qualität, eine Kehrseite. Sie heißt Nachlässigkeit, manchmal auch Vernachlässigung, jedenfalls ein Laisser-faire, welches nicht selten über das vertretbare Maß hinaus praktiziert wird. Eine Toleranz des Nichthinschauens. Lange Jahre haben Terror-Aficionados auf der Insel davon profitiert, etwa die vielen muslimischen Hassprediger, die ungestört ihre radikalen Botschaften wie eine giftige Saat ausstreuen und Propaganda machen konnten für Dschihad gegen den Westen und seine Werte. Das hatte niemand für ernst genommen, und außerdem ließ man sie unter dem Deckmantel „religiöse Freiheit“ gewähren.

Heute steht die britische Gesellschaft vor dem bedrohlichen Resultat solcher Vernachlässigung. Der Terrorismus auf der Insel, wie die Chefin des Geheimdienstes MI5, Dame Eliza Manningham-Buller, in einer viel beachteten Rede ins Gedächtnis gerufen hat, geht weit in die Vergangenheit zurück, weit vor „9/11“, nährt sich von einem inzwischen tief verwurzelten Klima muslimischen Ressentiments gegen ein ganzes Panorama westlicher „Sünden“. Das beginnt immer früher, schon in der Schule, zieht 16- und 17-Jährige in seinen Bannkreis und präpariert Märtyrer für angeblich noble Ziele. So „nobel“, dass auch Massenmord kein Hindernis mehr darstellt, sie zu verfolgen. Dafür waren die vier Attentäter des 7. Juli 2005 in London das erste erschreckende Beispiel.

Auch gemäßigte Muslime finden es schwer, mit dieser Radikalisierung umzugehen, von der säkularen Gesellschaft ganz zu schweigen. Der Islam in Großbritannien geht auf unterschiedlichste Herkunftsgruppen zurück – Kaschmir, Pakistan, muslimisches Indien, Bangladesch -, unter denen sich nicht leicht Homogenität oder eine einigende Führung heraus schält, den bestehenden Dachorganisationen zum Trotz. In diesem Vakuum nun siedelt sich eine andere Art von Homogenität an und bewirkt Wunder der Bekehrung: der glühende Islamismus, mit seiner zum Äußersten bereiten Radikalität. Sie zu bekämpfen, muss die dringendste Aufgabe des modernen Islam werden, will er seinen Anspruch als zivilisierende Kraft aufrechterhalten.

Ein recht gruseliges Szenario, vor allem, weil der Begriff „im Visier haben“ nichts wirklich Beruhigendes an sich hat. Was heißt das? Werden Terrorverdächtige bei ihren Treiben beobachtet und möglichst wenig gestört? Vor allem vor dem Hintergrund, dass Moslemgremien für’s bessere multikulturelle Miteinander neuerdings mitentscheiden dürfen, ob sie eine eventuelle Razzia für angemessen halten. Wenn nicht, gibt’s keine, wenn doch, wer verhindert, dass Verdächtige gewarnt werden?




In Gedenken an Pfarrer Weißelberg

Fünf Beispiele, warum seine Angst vor dem Islam begründet war: Er hatte Angst vor der Ausbreitung des Islam in Deutschland. Er ist mit seiner Sorge zu Lebzeiten auf völliges Unverständnis bei seiner Kirche gestoßen. Er hat sich verbrannt, um gegen diese ignorante Dhimmihaltung seiner Vorgesetzten zu protestieren und um aufzurütteln. Die Reaktionen der evangelischen Kirche sind so haarsträubend, dass Pfarrer Weißelberg, hätte er dies vor seiner Verzweiflungstat gewusst, wahrscheinlich resigniert hätte. Bewirkt hat er die Offenlegung einer unglaublichen Mischung aus Dummheit, Unwissenheit, Arroganz und Verlogenheit, die allerdings nur die Menschen wahrnehmen werden, die sich der Gefahren, die der Islam mit sich bringt, bereits bewusst sind.

Vor den gewohnheitmäßig in islamischen Ländern stattfindenden schweren Menschenrechtsverletzungen, wie Entrechtung der Frauen, Körperstrafen, Verfolgung Andersgläubiger und Homosexueller, hat ein Bischof Noack keine Angst. Hier sind fünf Beispiele aus dem Alltag im Herrschaftbereich der „Friedensreligion“, vier davon aus islamischen Ländern, eins aus Gegenden in Skandinavien, wo der Islam bereits offen seine hässliche Fratze zeigt, die beweisen, wie wohlbegründet die Sorge Weißelbergs waren:

1. Irak: Entführte und vergewaltigte junge christliche Frauen und Mädchen werden in den Selbstmord getrieben. Obwohl nach der Zahlung von Lösegeld freigelassen, können sie mit den Folgen ihrer Geiselhaft, dem Schock, der Schande und der erlittenen Gewalt nicht umgehen und töten sich selbst. In Bagdad, wo es mittlerweile eine regelrechte Entführungsindustrie gibt, sind Christen jeglicher Konfession die bevorzugten Entführungsopfer krimineller Banden, die sich mit Lösegeld bereichern – gleichzeitig steigt die Anzahl der Opfer und die Schlangen christlicher Flüchtlinge an den Grenzen werden immer länger. In Mosul wurde am Montag der syrisch-orthodoxe Priester Fr Paulos Eskandar entführt und eine hohe Lösegeldsummer verlangt. Inzwischen wurde er brutal ermordet. Hunderte Familien irakischer Christen versuchen das Land zu verlassen.

2. Pakistan: Weil die Eltern nicht zum Islam konvertieren wollen, schneiden Moslems einem Kind die Brust ab, und vergewaltigen es. Ihr Bruder wird zu Tode gefoltert, dann wird auch das Mädchen ermordet. Die Kinder wurden zusammen mit ihren Eltern entführt. Die Kidnapper fragten sie, ob sie konvertieren wollen, und als Spitzel gegen die Christen arbeiten wollen. Die Kinder lehnten ab. Zuerst wurde Shalom getötet. Dann wurde seine Schwester vor den Augen der Eltern von der Moslem-Gang vergewaltigt. Danach schnitt man ihr bei vollen Bewußtsein eine Brust ab (laut islamischer Überlieferung werden den Christen in der Hölle die Brüste abgeschnitten). Mittlerweile (30 Okt 2006) wurde auch die Leiche des Vaters gefunden, die Mutter Paulin Mehabooba und zwei weitere Kinder (11 und 7 Jahre) sind weiterhin verschwunden.

3. Ägypten: Junge christliche Mädchen werden entführt, um mit teilweise doppelt so alten moslemischen Männern zwangsverheiratet zu werden. Unter 18 Jahre alt, kümmert sich die Polizei kaum darum, selbst wenn die Mädchen gefunden werden, wird ihnen von der Polizei verboten, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Davon, dass die Entführer vor Gericht gestellt werden, ist dann schon gar keine Rede. Eines dieser Opfer ist die 15-jährige Laurance Wagih Amin aus Al Mahalla El Kubra die von islamischen Fundamentalisten entführt wurde, aber glücklicherweise entkommen konnte. Im Juli verschwand ein weiteres Mädchen aus El Fayoum, Demiana Makram Hanna, plötzlich. Enorme Anstrengungen der Familie führten dazu, dass die Familie über die Konvertierung der Tochter zum Islam und ihre Heirat mit einem moslemischen Mann informiert wurde. Wie üblich, wurde der Familie nicht gestattet mit ihrer Tochter Kontakt aufzunehmen. Zwei Monate später nahm ein Verwandter des Ehemanns Kontakt zur Familie auf und verlangte ein Lösegeld von 20,000 Ägyptischen Pfund für ihre Freilassung. Nachdem die Familie dies akzeptiert hatte, bat sie ihre Kirchgemeinde in El-Moukatam um Hilfe, welche dann 4 Jugendarbeiter schickten um das Mädchen zu treffen. Dies allerdings war lediglich eine Falle, fünf Minuten nach ihrer Ankunft wurden sie von der Geheimpolizei festgenommen.

4. Noch einmal Ägypten: Am Ende des Ramadan sind Frauen und Mädchen, die allein unterwegs sind, zur „Jagd freigegeben„. Ganze Horden junger Männer verfolgen sie und belästigen sie sexuell. Inzwischen sind sexuelle Übergriffe von Moslems auf Europäerinnen auch in Deutschland Alltag.

5. In Gegenden Nordeuropas mit großen islamischen Gemeinden, häufen sich Vergewaltigungen an Skandinavierinnen, die von Moslems begangen werden. Unverschleierte Frauen sind für sie Huren und Kriegsbeute, die ihnen nach Belieben zur Verfügung zu stehen hat. Politisch korrekt wird die ethnische Zugehörigkeit der Täter in solchen Fällen gewöhnlich verschwiegen.

Und angesichts dieser Dinge stellen sich jetzt die Bischöfe seiner Landeskirche (Bischof = Hirte) hin und werfen Pfarrer Weißelberg vor, mit seiner Tat das Verhältnis zwischen Moslems und Christen gefährdet zu haben. Ist das nur Dummheit? Ist es Unwissenheit? Oder ist es eine schier unglaubliche Verlogenheit? Der Bischof der für Erfurt zuständigen Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack, sagte, es sei «schlimm, dass ein Mitarbeiter unserer Kirche so einen Weg gegangen ist.» Es wäre bedauerlich, wenn sich Muslime durch das Geschehen in Erfurt verletzt fühlten. Genau, Herr Noack, über die Gefühle der Muslime müssen wir uns sorgen, nicht über Aussagen wie diese:

Christen sind wie eine bösartige und ansteckende Krankheit ,“ schreibt Scheich Abdel Haleem Mahmood, früher Imam an der Al-Azhar Universität. „Muslime müssen sie ungerecht behandeln, verachten, hart anfassen und boykottieren, um sie zur Annahme des Islams zu zwingen.“

Man fühlt sich erinnert an die Sprüche der evangelischen Kirche in der DDR über “Kirche im Sozialismus”. Damals hat man Pfarrer Brüsewitz ebenfalls versucht, als Irren darzustellen. Der Unterschied ist lediglich, dass es keine “Kirche im Kalifat’ geben wird.




Frankreich fürchtet Extremisten im Sicherheitsbereich

In Frankreich macht man sich Sorgen, dass im sensiblen Sicherheitsbereich des Flughafens Menschen arbeiten könnten, die eine Gefahr für die Flugsicherheit darstellen könnten. Diskriminierender- und unverständlicherweise hat man bei dabei hauptsächlich Menschen moslemischen Glaubens im Auge.

Am Pariser Flughafen Charles de Gaulle sind 20 % der Mitarbeiter, auch in sicherheitsrelevanten Bereichen, Moslems und wurden in den vergangenen Wochen per Fragebogen und in Gesprächen gecheckt, begleitet natürlich von den üblichen Mohamedanervorwürfen der Diskriminierung, Beleidigung etc … 72 Moslems wurden allein am CDG-Airport nun aus dem Dienst entfernt. Allerdings sind immer noch ungefähr ein Dutzend Moslems in hochsensiblen Bereichen wie beim Reinigungspersonal oder im Security Check des Gepäcks für Flüge in die USA. Sicherheitsexperten erheben derweil berechtigte Vorwürfe, warum die französische Regierung überhaupt so lange für eine Reaktion brauchte und im Sicherheitsbereich Leute arbeiteten, die verdächtigt werden, in Terrorcamps in Pakistan und Afghanistan ausgebildet worden zu sein, auch ein Freund des „Schuh-Bombers“.

Natürlich fühlen die Moslems sich wie üblich schlecht und ungerecht behandelt und erfahren bereits auch Unterstützung durch die (linken) Gewerkschaften. Das war klar, wir aber fragen uns, wie es kommt, dass Moslems, die in Terrorcamps waren, überhaupt einen Sicherheitsausweis bekommen können.

(Spürnase: Gottfried O.)




Menschenrechte im Islam – Scharia und Konsequenz für Europa

IRAQ RELIGIOUS ARMYDer Islam ist untrennbar mit der Scharia, dem islamischen Recht verbunden. In jedem islamischen Land spielt die Scharia in der Rechtssprechung und der Rechtsfindung sowie als ethische Richtschnur im Alltag eine bedeutende Rolle. Die Scharia gilt allen islamischen Ländern als Definitionsgrundlage für den Begriff der Menschenrechte. So heißt es im Vorwort der „Kairoer-Deklaration der Menschenrechte im Islam“:

Wishing to contribute to the efforts of mankind to assert (gewährleisten) human rights, to protect man from exploitation and persecution (Verfolgung), and to affirm his freedom and right to a dignified (würdevollen) life in accordance (Übereinstimmung) with the Islamic Shari’ah.

und den Artikeln

Article 24: All the rights and freedoms stipulated (festgeschriebenen) in this Declaration are subject (Gegenstand/Inhalt) to the Islamic Shari’ah.

Article 25: The Islamic Shari’ah is the only source of reference (einzige Bezugsquelle) for the explanation (Erläuterung) or clarification (Verdeutlichung) to any of the articles of this Declaration.

Die einzelnen islamischen Länder wenden die Scharia in unterschiedlicher Weise an. In Pakistan, dem Sudan, Saudi-Arabien ect. ist das islamische Recht einzige, unverfälschte Rechtsquelle. In anderen islamischen Ländern ist die Rechtssprechung an die Scharia angelehnt, d.h. inspiriert und durch diese begrenzt. In relativ liberalen islamischen Ländern ist man bemüht, nicht im Widerspruch zur Scharia zu stehen. Formaljuristisch ist nur der Türkei eine Ablösung von der Scharia gelungen, wobei es starke Bestrebungen gibt diese rückgängig zu machen.

Über die offizielle Rechtssprechung hinaus vermittelt das islamische Recht islamischen Bevölkerungen ein ethisches und moralisches Konzept, das unabhängig von der offiziellen Justiz in Handlungen umgesetzt wird, wie Zwangsehen, Züchtigungsgewalt gegen Frauen und Ehrenmorden, die aus dem selben „Vergehen“ der sexuellen Selbstbestimmung analog zur Scharia (dort per Steinigung oder lebenslangem einsperren) mit Mord „bestraft“ werden. Der Durchdringungsgrad islamischer Rechts- und Moralvorstellungen ist verbreitet so groß, dass selbst Moslems, die nicht streng religiös sind, sich an der Ethik islamischen Rechts orientieren. Schlicht in Ermangelung eines alternativen Denk- und Wertesystems sowie auch aufgrund von moralischem Druck durch das islamische Umfeld.

Das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen in der islamischen Welt ist gravierend:

– die diskriminierte und sexuell degradierte Stellung der Frau
– totale Zensur und totales Kritikverbot an islamischer Gesellschaftsordnung und deren Grundlagen
– fehlende Rechtsgleichheit von Frauen und Ungläubigen gegenüber islamischen Männern
– vielfältige Formen der Diskriminierungen nicht-islamischer Personengruppen
– totalitärer Machtanspruch islamischer Gesellschaftsordnung
– vielfach inhumane Strafmaße und Strafmaßnahmen
– Verweigerung individueller Freiheitsrechte, insbesondere bezüglich Sexualität
– Gängelung und Entmündigung in zahlreichen Verrichtungen des Alltags, von der Wahl der Kleidung, über Ernährung, Körperhygiene, usw.

Einen Islam ohne Scharia kann es nicht geben, weil die islamische Idealgesellschaft zu Lebzeiten Mohammeds ein staatliches Gebilde samt Rechtssprechung war. Islamisches Recht stammt direkt von Allah selbst, und steht somit außerhalb jeglicher Diskussion. Es gibt lediglich Interpretationsspielräume, jedoch keine prinzipielle Möglichkeit der Ablehnung in islamischen Gesellschaften.

Von daher ist es nicht überraschend, daß die Zustimmung zur Anwendung der Scharia in islamischen Ländern sehr hoch ist:

Asked whether Shari’a should be the only source of legislation, one of the sources of legislation, or not be a source of legislation, most Muslims believed it should at least be a source of legislation.

Even more remarkable, responses didn’t vary with level of education: „Pooled data from Jordan, Palestine, Lebanon*, and Egypt indicate that 58% of respondents with low education, 59% of those with moderate education, and 56% with higher education believe that Shari’a must be the only source of legislation in their countries.“

* hoher christlicher Bevölkerungsanteil

Nicht in allen islamischen Ländern ist die Zustimmung zur Scharia so hoch. In der Türkei schwankte sie in den letzten Jahren bis hin zu 20%, wobei allerdings die Rechtsnormen der Scharia (z.B. dass muslimische Frauen keine Ehen mit Ungläubigen eingehen dürfen) weitaus höhere Zustimmung erfahren.

Islamische Länder, die bislang als „liberal“ galten, zeigen keine Widerstandskraft gegen korantreuen Aktivismus. Wie auch – die Korantreuen können sich stets auf den Koran selbst berufen, während liberale Moslems keine, dem allgemein akzeptierten Gültigkeitsstatus des Koran vergleichbare Legitimation für ihr Anliegen vorweisen können.

So ist es nicht nur logisch und konsequent, dass in islamischen Ländern mit noch nicht arabischem Durchdringungsgrad islamischer Gesellschaftsprinzipien, diese sich vorhersehbar im Laufe der Zeit durchsetzen. Schlicht, weil sie durch Koran und Hadithe nicht nur legitimiert sind, sondern definitionsgemäß eine Notwendigkeit darstellen, um die von Allah via Mohammed verkündete, einzig richtige Form menschlichen Zusammenlebens zu gewährleisten. Die Umsetzung der Scharia ist Bestandteil islamischen Gottesgehorsams, und entzieht sich, abgesehen von den Interpretationen gemäß den Rechtsschulen, jeglicher Hinterfragung für den korantreuen Moslem.

Islamfreunde in Europa nennen, um ihre Utopie von einem möglichen, liberalen Islam mit Fakten zu untermauern, gern Indonesien als Beispiel. Sie erwähnen natürlich nicht die periodisch aufflackernden Massaker an Christen und Chinesen. Doch die jüngere Entwicklung zeigt, dass auch eine relativ liberale islamische Gesellschaft jederzeit in eine korantreue Schariakultur umkippen kann:

Jakarta, Carrefour-Supermarkt: Hinten, wo immer Wodkaflaschen im Regal standen, liegen plötzlich Plastik-Fußbälle. Hochprozentiger Alkohol ist nicht mehr im Sortiment. Vorort Tanggerang: Lilis Lindawati, 35 Jahre, verheiratet, schwanger, wartet um 19 Uhr auf den Bus. Sittenwächter packen sie, ein Richter verurteilt Lilis zu drei Tagen Gefängnis. Sie stand im Dunkeln mit Lippenstift an der Straße – also sei sie Hure. Insel Sulawesi, Distrikt Bulukumba: moslemische Beamtinnen dürfen nur noch mit Kopftuch arbeiten. Stadt Makassar: Bürgermeister Ilham Arif ordnet an, dass Röcke von Schülerinnen fortan bis zum Knöchel reichen müssen. Provinz Aceh, Ortschaft Samadua: vor der Kasih-Putih-Moschee verprügelt ein Mann in roter Kutte mit seinem Rattanstock einen Lehrer. Die Menge klatscht. Danach bekommt eine Frau Hiebe. Die Geschlagenen sind kein Paar, er ist verheiratet, sie Witwe. „Sie wurden an einem Kiosk bei einem intimen Akt gefasst“, sagt Marnu Labsyar, Chef der lokalen Scharia-Behörde.

Im Westen gibt man sich der Illusion hin, mit der Demokratisierung islamischer Länder ginge eine kulturelle und politische Liberalisierung einher. Meist ist das Gegenteil der Fall:

Indonesien – knapp 90 Prozent der 240 Millionen Einwohner sind Moslems – war gestern noch moderat-islamische Muster-Demokratie. Vor zwei Jahren hatten freie Wahlen einen Wechsel von Militär- zu Volksherrschaft zementiert. Islamparteien gewannen nur ein Drittel der Parlamentssitze.

Nur ein Drittel, meint die linke FR. Berücksichtigt man den wachsenden Zuspruch dieser Parteien, ist die Machtergreifung nur noch eine Zeitfrage, denn in den Moscheen läuft die Indoktrination zur Scharia-Gesellschaft auf Hochtouren:

Indonesien 2006: Nur noch 60 Prozent der Moslems wollen den Säkularstaat beibehalten. Bis 1998 hatte Quasi-Diktator Suharto Fundamentalisten verfolgt und Religionseifer erstickt. Demokratisierung und Dezentralisierung brachten riesige Freiheiten. Heute ist sogar Verfassungsfeindschaft in Ordnung. „Demokratie ist unislamisch und muss durch Allahkratie ersetzt werden“, darf der radikale Prediger Abu Bakar Baashir öffentlich fordern. Sein legaler „Rat der Gotteskämpfer Indonesiens“ will den „puren Islamstaat“.

Kein Einzelfall: Auch im Irak, befreit vom Blutsäufer Saddam Hussein, vergab man die Chance für eine an den Menschenrechten orientierte Rechtsordnung. Statt dessen etablierte sich im Konsens von Politik und Bevölkerung das islamische Recht.

Was bedeutet es für Europa, wenn sich der Islam immer stärker ausbreitet?

Die Fakten:

– Islamisches Recht ist Bestandteil des Islam, des Koran und der Überlieferung. Es lässt sich nicht extrahieren von den spirituellen Komponenten des Islam.

– Islamische Infrastruktur dient der Etablierung der islamischen Gesellschaftsform, die islamisches Recht beinhalten muss, da es direkt von Allah stammt, somit Glaubensinhalt darstellt. Moscheen, Koranschulen und islamische Kulturzentren dienen oder begünstigen die Ausbreitung einer pro-Scharia-Haltung in islamischen Enklaven Europas.

– Je größer islamische Enklaven werden, umso mehr erfolgt die Abgrenzung von der sündigen Welt der Ungläubigen. Umso weniger mäßigender, westlicher Einfluß, umso mehr korantreue Radikalisierung, umso weniger Akzeptanz und Verinnerlichung westlicher Werte wie Menschenrechte und Verfassungen.

Beispiel Großbritannien:

A special Guardian/ICM poll based on a survey of 500 British Muslims found that a clear majority want Islamic law introduced into this country in civil cases relating to their own community. Some 61% wanted Islamic courts – operating on sharia principles – „so long as the penalties did not contravene British law“.

Hier zeigt sich eine konträre ethische Einstellung islamischer Bevölkerungen zu westlichen Verfassungen. Die Akzeptanz westlicher Gesetze gilt nur so lange, bis es nicht möglich ist, islamisches Recht als Staatsrecht durchzusetzen.

Beispiel Schweden:

„Sveriges Muslimska Förbund“ ist mit seinen rund 70.000 Mitgliedern der einflussreichste islamische Interessenverband in Schweden. Seine Forderung lautet an Schwedens Regierung und Opposition, besondere Gesetze für im Lande lebende Moslems einzuführen.

Beispiel Deutschland:

Da sich in Deutschland überwiegend türkisch stämmige Moslems aufhalten, dürfte eine direkte Zustimmung zur Scharia geringer sein als z.B. in GB. Fragt man jedoch nach der Höherwertigkeit von Koran oder Grundgesetz, so zeigt sich ebenfalls eine deutliche Distanz zu Menschenrechen und GG.

Es sprechen alle vorliegenden Fakten, sowohl die konzeptionellen des Islam, als auch der massive Ausbau islamischer Infrastruktur und somit die Zunahme islamischer Indoktrination, als auch die Entliberalisierung und Fundamental-Islamisierung ehemals liberaler, islamischer Länder dafür, dass die Etablierung islamischer Rechtsnormen beim Islam systemimmanent sind.

Für Europa bedeutet dies: Es spricht kein einziger Anhaltspunkt dafür, dass sich die demografisch rasch anwachsenden islamischen Minoritäten anders verhalten werden, als alle anderen islamischen Bevölkerungen in islamischen Ländern. Spätestens wenn sie große Anteile oder die Mehrheit in europäischen Ländern stellen, wird die Forderung nach der Einführung islamischen Rechts aufkommen und durchgesetzt werden.

Schon jetzt unterwirft sich die politische und mediale Elite des Westens islamischem Recht und dem Machtfaktor Islam, wenn z.B. auf Religionskritik am Islam verzichtet wird. Hier wird uns schon heute islamisches Zensur-Unrecht abverlangt, getarnt als Anstandsform. Denn die islamische Intoleranz diesbezüglich leiten sich aus der Scharia, Hadithen und Koran ab. Aus islamischer Sicht wird mit der Zensurforderung die Scharia umgesetzt.

Die Deklaration der OIC, Organization of the Islamic Conference (siehe Link oben), verdeutlicht den islamischen Anspruch nicht nur spirituelle Religion zu sein, sondern ein politisches wie juristisches Gesellschaftskonzept. Islam-Expansion in nicht-islamischen Ländern stellt für diese letztlich einen erstarkenden, juristischen wie verfassungsrechtlichen Gegenentwurf dar. Die Zielsetzung hierbei lautet, die Rechtsauffassungen der Gastländer durch islamisches Recht zu ersetzen. Denn einzig diesem kommt die Legitimation durch Allah zu. Die Hoffnungen des Westens auf einen „gemäßigten“ Islam sind faktenfreies Wunschdenken. Und selbst wenn sich dieser etablieren könnte, wäre er jederzeit gefährdet durch einen Rückfall hin zum korantreuen Islam. Der Westen öffnet dem Islam über das demokratische Prinzip Zugang zur Macht und letztlich Gesetzgebung. Europas Politiker beginnen sich bereits auf diese Entwicklung einzustellen.

Setzt sich die gegenwärtige Tendenz so fort, läuft dies auf die Abschaffung von Grundgesetz und Menschenrechten hinaus. Die Verantwortung für künftige Generationen, die dann unter dem inhumanen Unrecht der Scharia leben müssen – oder nicht, tragen wir heute.




Menschenrechte im Islam – Meinungs- und Informationsfreiheit

In loser Folge wird PI die Menschenrechtslage in der islamischen Welt dokumentieren. Ablehnung des Islam wird in Politik und Medien vielfach als Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie ect. verunglimpft. Dies wird begünstigt durch die äußerst dominante Propagierung eines fiktiven, idealisierten Islambildes. Die massive Missachtung elementarster Menschenrechte aufgrund islamischer Lehre, Normen und Gesetzen werden ignoriert, bagatellisiert oder sogar legitimiert – und nur unzureichend angeklagt und verurteilt. Somit ist die Unterstellung, dass Ablehnung des Islam ein Akt willkürlicher Böswilligkeit darstellt, oftmals begründet in mangelnder Kenntnis zur Lage der Menschenrechte im Islam. Ein Bekenntnis zu Grundgesetz und Menschenrechten macht jedoch eine Distanzierung gegenüber dem Islam zwingend, da sämtliche ethischen wie juristischen Inhalte des Islam damit konträr und unvereinbar sind.

Im folgenden Beitrag dokumentieren wir das Verhältnis des Islam zur Meinungs- und Informationsfreiheit.

Einem Grundrecht, das in keinem islamischen Land respektiert wird. Mit der Ausbreitung des Islam in Europa erfährt dieses Grundrecht immer stärkere Einschränkungen. Einerseits durch direkte islamische Bedrohung, andererseits durch pro-islamische Appeasementpolitik, die Islamkritik missbilligt und Solidarität mit Opfern islamischer Intoleranz und Gewalt zunehmend verweigert.

Vorraussetzung, um das Recht auf freie Meinungsäußerung überhaupt ausüben zu können, ist die Garantie, nicht mit Racheakten, Mord oder Rufmord rechnen zu müssen, wenn man seine Rechte wahrnimmt. Diese Bedingung ist nicht mehr gegeben im heutigen Europa. Islamkritik und Solidarität mit Opfern islamischer Gewalt und Repression bedeutet vielfach mit Repressalien oder gar Mordanschlägen rechnen zu müssen. Europa nähert sich somit den Zuständen islamischer Länder an, die freie Meinungsäußerung strikt ablehnen. Mit dem Import islamischer Bevölkerungen bzw. der Intoleranz-Ethik des Islam, erfolgt der Verlust von Grund- und Menschenrechten.

Bezüglich des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung zieht das Wall Street Journal vom 6. September eine Bilanz des Schreckens. Denn in Europa gibt es wieder politische Verfolgung. Diese geht zwar nicht von den Staaten selbst aus, aber sie lassen zu, dass sie stattfindet. Im Ergebnis macht das keinen Unterschied.

Europas neue Dissidenten

Europa ist das Zuhause einer neuen Klasse von Dissidenten. Heutzutage werden sie allerdings nicht von den Sowjets, sondern vom radikalen Islam unterdückt. Zum Beispiel Seyran Ates. Die bekannte deutsche Rechtsanwältin mit türkischem Hintergrund hat am Samstag auf die Bedrohungen ihres Lebens reagiert und ihre Kanzlei in Berlin geschlossen. Frau Ates hatte sich stets gegen Zwangsheiraten, Ehrenmorde und das Verprügeln moslemischer Frauen und Mädchen eingesetzt. Sie hat die wahren Gründe für den Terrorismus beim Namen genannt. Nach den Bombenanschlägen im letzten Jahr in London war von ihr zu hören, dass die zukünftigen Terroristen aus der dritten und vierten moslemischen Einwanderergeneration stammen werden, die “unter den Augen wohlmeinender Politiker von Geburt an zum Hass auf die westliche Gesellschaft erzogen worden sind”. Auf ihrer Webseite erklärt sie, warum sie ihre Kanzlei schliesst: “In einer aktuellen Bedrohungssituation wurde mir bewusst, wie gefährlich meine Arbeit als Rechtsanwalt ist und wie klein und ungeschützt ich bin.”

Laut über den Islam zu sprechen, kann ein tödliches Risiko sein, wie man Ende 2004 am grausamen Mord an Theo van Gogh auf den Straßen von Amsterdam gesehen hat. Van Gogh hatte gemeinsam mit der holländischen Politikerin Ayaan Hirsi Ali einen Film über die Behandlung der Frauen im Islam gedreht. Im Mai musste die aus Somalia stammende Hirsi Ali die Niederlande unter Hinweis auf ihre Sicherheitsbelange Richtung USA verlassen. Weniger bekannt außerhalb Hollands ist die missliche Lage eines weiteren Mitglieds des holländischen Parlaments, Geert Wilders. Wie Frau Ali, musste sich Herr Wilders nach Todesdrohungen in Armeekasernen und Gefängnissen verstecken, ehe die Regierung ihm ein sicheres Haus zur Verfügung stellte. Gestern betonte er in einem Gespräch mit uns, dass er erstaunt sei, nun unter solchen Bedingungen leben zu müssen, obwohl er “nichts Ungesetzliches getan hat”. Sein Verbrechen war seine Kritik am radikalen Islam und der Forderung nach einem fünfjährigen Einwanderungsstop von Nichtwesteuropäern.

In Europa gibt es die Freiheit der Sprache nicht mehr. Ein weiteres Beispiel, Necla Kelek. Ebenfalls eine bekannte türkischstämmige Frau in Deutschland, die über Zwangsheiraten und Ehrenmorde geschrieben hat. Sie kann nur unter Polizeischutz in der Öffentlichkeit reden. Im letzten Mai konnte der damalige Herausgeber der Welt, Roger Köppel, einem Anschlag auf sein Leben entgehen, als ein pakistanischer Student mit einem Messer bewaffnet versucht hat, in sein Bürogebäude einzudringen. Sein Verbrechen war der Abdruck der dänischen Mohammed-Karikaturen, die Unruhen im Nahen Osten und Todesdrohungen gegen Herausgeber in ganz Europa ausgelöst hatten. Die Zeichner, die die ursprünglichen Mohammed-Karikaturen für die dänische Zeitung Jyllands-Posten angefertigt hatten, trauen sich noch immer nicht, in der Öffentlichkeit zu erscheinen. Flemming Rose, der Kulturredakteur der Zeitung, sagte uns, dass er bei öffentlichen Auftritten normalerweise Polizeischutz erhält. Er bemängelt die fehlende Solidarität mit den Opfern des radikalen Islams als “sehr beunruhigend”. Es gibt “zu wenig Entrüstung im Namen der Zeichner”, fügt er hinzu.

Die neuen Dissidenten sind eine Nebenerscheinung des Erstarkens des politischen und extremen Islams. Wesentlich beunruhigender allerdings ist für sie und für alle Bürger von freien Gesellschaften die scheinbare Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit für ihre bedrängte Lage. Sollte dies alles heutzutage als „normal“ gelten, ist die schrittweise Aushöhlung von Europas demokratischem Gefüge nur noch schwer zu stoppen.

Politische Verfolgung findet in der islamischen Welt stark nach dezentralem Muster statt. Nicht nur der Staat tritt repressiv auf, sondern die Repression kommt direkt aus der korantreuen Bevölkerung selbst, aufgrund individueller oder normativer Motivation, die zu Ausbrüchen von Intoleranz, Gewalt und Mord führen. Ziel ist hierbei immer, den Normen und Gesetzen des Koran Geltung zu verschaffen. Was aus westlicher Sicht als ein Verbrechen erscheint, ist aus islamischer Sicht meist eine Form von juristisch legitimierter Bestrafung.

Da der Islam Kritik strikt missbilligt, gibt es in der islamischen Welt kaum Kritiker islamischer Gesellschaftsordnung. Offene Ablehnung des Islam und seines Propheten gilt als eines der schwersten Verbrechen. Mohammed selbst ließ Personen, die Witze über ihn rissen, durch Auftragsmord beseitigen. Die Intoleranz des Islam geht somit direkt auf den Propheten selbst zurück und wirkt sich bis heute massiv aus:

While Muslims believed in freedom of speech, „insulting and inflaming actions are not freedom of speech“, Mr Khatami said.

Khatami gibt exakt wieder, was auf der islamischen Menschenrechtskonferenz 1990 in Kairo von allen islamischen Ländern bezüglich des Rechts auf Meinungsfreiheit verfasst wurde:

Artikel 22, a) Alle haben das Recht, ihre Meinung frei auf eine Weise auszudrücken, die der Scharia nicht zuwiderläuft.

Artikel 22 c) Information ist ein grundlegendes Anrecht einer Gesellschaft. Diese sollte jedoch nicht ausgenutzt oder missbraucht werden in einer Weise die Heiligtümer und die Würde der Propheten herabzusetzen, die die Moral und ethische Werte untergräbt oder zersetzt, eine Gesellschaft korrumpiert oder dieser schadet oder den Glauben schwächt.

Die Intoleranz islamischen Rechts findet ihren Niederschlag in allen islamischen Gesellschaften. Selbst in relativ liberalen islamischen Ländern finden sich korantreue Einzeltäter oder Terrorgruppen, die von islamischer Lehre inspiriert, Meinungsvielfalt zu unterbinden suchen. In der Türkei gab es in den 80er-Jahren eine ganze Mordserie an säkularen Türken, die sich islamkritisch geäußert hatten. In Ägypten sind Kritiker des islamischen Fundamentalismus aus Furcht verstummt. Die Türkei als das am stärksten säkularisierte islamische Land belegt, dass der Rückfall in die Normen der Scharia jederzeit möglich sein kann, so lange der Islam überhaupt als gesellschaftspolitischer Einflussfaktor vorhanden ist. Derzeit versucht Erdogans radikal-islamische AKP erneut die säkularen Kräfte in der Türkei zu schwächen.

Diese Normalzustände islamischer Intoleranz und politischer Verfolgung übertragen sich nun auf Europa. Allerdings – und das ist besonders gravierend – mit stillschweigender Billigung durch europäische Politik und Medien. Nochmal Broder aus obigem Text:

Wesentlich beunruhigender allerdings ist für sie und für alle Bürger von freien Gesellschaften die scheinbare Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit für ihre bedrängte Lage.

Wenig verwunderlich, denn Islamkritiker verstoßen gegen den Konsens der Appeasementpolitik gegenüber dem Islam. Darum keine Solidarität, sondern sogar offene Aggression wie gegenüber politischen Opponenten. Ein Fürsprecher islamischer Intoleranz und Zensur sowie deren Übertragung auf unsere Kultur ist der ehemalige Kanzler Helmut Schmidt. Er sah in Religionskritik und deren Protest gegen Mordbedrohung durch islamische Aktivisten „Verantwortungslosigkeit“, als Jylands Posten zwölf Karikaturen des Propheten (auf einer trägt er eine Bombe als Turban) veröffentlichte, trotz des weit verbreiteten Konsenses unter Muslimen, dass der Prophet niemals abgebildet werden soll. Solche Klischees sind sinnlose Beleidigungen.

Die Hintergründe, warum die Karikaturen überhaupt erschienen, und die inszenierte Reaktion darauf, interessierten Schmidt nicht. Schmidts Position lautet, dass sich der Westen die Maßstäbe der Scharia bezüglich Meinungsfreiheit aneignen soll, um Konflikte zu vermeiden. Er fordert nicht von der islamischen Seite mehr Toleranz und weist darauf hin, dass Religionskritik westliches Kulturgut ist, das maßgeblich dazu beitrug, den Schrecken der Inquisition zu überwinden. Man hält den Islam ohnehin für unflexibel und konfliktbereit und gesteht ihm das als „kulturelle Eigenart“ auch voll und ganz zu. Der Westen hingegen ist flexibel, ängstlich und konfliktscheu. Daraus folgt zwangsläufig die Anpassung des Westens an den Islam, und diese wird von der Politik mit Nachdruck durchgesetzt. Welt-Kommentator Roger Köppel nennt diese Haltung „Sieg der Angst“ und schreibt:

In einem Interview erklärte EU-Kommissar Frattini, Europa dürfe den Moslems nicht „unser Modell überstülpen“. Großbritanniens Außenminister Jack Straw dozierte über den Mißbrauch der Pressefreiheit, aber er sagte nichts über die Todesdrohungen britischer Moslems in Reaktion darauf. Andere Autoritäten der europäischen Wertegemeinschaft schwiegen oder stimmten ein in die Rhetorik der Selbstkritik und der Beschwichtigung.

Es geht aber um mehr als Angst. Die mal repressive, mal antisolidarische Politik gegen Islamkritiker ist Bestandteil der Dialog-Anbiederung an den Islam. Die Zensur-Ethik und Intoleranz des Islam in dessen Machtbereich überträgt sich zunehmend auf Europa. Deutsche Gerichte urteilen bereits im Sinne dieser Politik: Härte gegen selbst harmlose Islamkritiker einerseits. Andererseits Straflosigkeit gegenüber Straftatbeständen wie Volksverhetzung gegen uns „stinkende Ungläubige“. Während zugleich solche Personen nicht als „Hassprediger“ bezeichnet werden dürfen.

Passend hierzu auch der Mordaufruf gegen den Orientalisten H.P. Raddatz, der für ein deutsches Gericht keiner ist, sondern ein „Gebet“. Straftatbestände der Volksverhetzung und der Diffamierung werden schon gar nicht mehr in Betracht gezogen.

Üben dagegen Richter auch mal vorsichtige Kritik am Islam, was nicht sehr oft vorkommt, lässt die direkte Reaktion nicht lange auf sich warten:

Nach seiner pauschalen Islamkritik während der Urteilsverkündung in einem Vergewaltigungsprozess am Landgericht wurde der Vorsitzende Richter nun wegen Volksverhetzung und Beleidigung angezeigt. Rechtsanwalt Cüneyt Gencer hat die Anzeige im Namen des Vereins „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religionen“ (DITIB) gestellt. Der Verein fördert die Ausübung islamischen Glaubens. Er sieht durch die Äußerungen des Richters seinen Vereinszweck gefährdet. Die Mitglieder fühlen sich zudem in ihrem religiösen Empfinden verletzt. Der Richter hatte in dem Prozess Anfang Juni zwei Koransuren zitiert, in denen es um das Züchtigungsrecht des Mannes geht, und gefolgert: „Wer nach den Regeln des Koran lebt, ist bei uns nicht integrierbar.“

Mit der Ausbreitung des Islam in Europa gewinnt auch dessen Ethik und Rechtssystem immer stärkeren Einfluss. Dies bedeutet eine Aushöhlung der Menschenrechte, die von der Scharia schrittweise abgelöst werden. Im Westen gibt es keine ausreichende Bereitschaft, unsere Ethik und Gesetze zu verteidigen, weil die Ethik des Islams partiell bereits als höherwertig erachtet wird oder weil man aus Furcht vor der gewalttätigen Intoleranz des Islam den einzigen Ausweg in der Preisgabe der Menschenrechte sieht – um den „Frieden“ zu wahren. Es besteht eine ausgeprägte Bereitschaft in Europa, hierfür die Freiheit und somit die Menschenrechte zu opfern. Wollte man die Menschenrechte in Europa bewahren, müsste man sich zugleich vom Selbstbetrug eines friedlichen, toleranten Islam verabschieden. Denn nur wenn man anerkennt, dass der Islam und die Menschenrechte unvereinbare, gegensätzliche Gesellschaftskonzepte darstellen, erkennt man die Gefahr, die vom Islam für alle Menschen ausgeht, die in Freiheit und Selbststimmung gemäß dem Grundgesetz leben wollen.




Vergewaltigungsepedemie in westlichen Ländern

Unbemerkt von der Öffentlichkeit, weil partei- und medienübergreifend mit lautem Schweigen bedacht, breitet sich in Nord- und Westeuropa, aber auch in Australien ein grausiges Phänomen mit rasanter Geschwindigkeit aus: Die Vergewaltigung einheimischer Mädchen und Frauen durch Zuwanderer bzw. Nachkommen von Zuwanderern moslemischen Glaubens. Das Ganze hat einen starken ethnisch-kulturellen bzw. rassistischen Hintergrund. „Frontpage magazine“ berichtete im Dezember letzten Jahres in zwei schockierenden Artikeln über diese unheilvolle Entwicklung, die im deutschsprachigen Raum leider vollständig ignoriert wurden.

Sharon Lapkin schreibt in ihrem Artikel vom 27. Dezember 2005:

Islamische Männer vergewaltigen westliche Frauen aus ethnischen Gründen. Sie würden sich offen zu ihren Motiven bekennen. Die Opfer hätten kein Recht, „nein“ zu sagen, weil sie kein Kopftuch trügen. In dieser Ansicht werden sie von ihren religiösen Führern bestärkt. In Sydney erklärte Sheik Faiz Mohammed während eines Vortrages seinen Zuhörern, dass Vergewaltigungsopfer niemand anderen anzuklagen hätten als nur sich selbst. Frauen in knapper Kleidung würden Männer zur Vergewaltigung einladen. Westliche Mädchen seien Huren und Schlampen. Schon 2004 verkündete der ägyptische Gelehrte Sheik Yusaf al-Qaradawi in London, Vergewaltigungsopfer müssten bestraft werden, sofern sie sich nicht angemessen gekleidet hätten. Um frei von Schuld zu sein, müsse das Mädchen ein ordentliches Benehmen gezeigt haben. In Kopenhagen ließ der islamische Mufti Shahid Mehdi verlauten, dass Mädchen, die kein Kopftuch trügen, um eine Vergewaltigung geradezu bitten würden. Viele Vergewaltiger würden erklären, dass es nicht schlimm sei, westliche Mädchen und Frauen zu vergewaltigen. Sie erklären vor Gericht, dass sie nicht glauben, ein Verbrechen begangen zu haben. Es würde sich schließlich jemand um die Mädchen kümmern, außerdem würden sie es ohnehin mit vielen Männern treiben. Moslemische Mädchen dagegen wären rein und müssten ihre Jungfräulichkeit auf jeden Fall für ihren zukünftigen Mann bewahren, da sie sonst Schande über sich und die Familie bringen würden. Die meisten moslemischen Jugendlichen gaben zu, ihre sexuellen Bedürfnisse mit westlichen Mädchen auszuleben, später aber auf jeden Fall eine „reine“ islamische Frau heiraten zu wollen. (‚Many immigrant boys have Swedish girlfriends when they are teenagers. But when they get married, they get a proper woman from their own culture who has never been with a boy. That’s what I am going to do. I don’t have too much respect for Swedish girls. I guess you can say they get fucked to pieces.‘)

Der schwedische Journalist Fjordman warnt in seinem Artikel vom 15. Dezember 2005 vor einer regelrechten Vergewaltigungsepedemie in Schweden und Norwegen:

Er schreibt, dass gemäß einer neuen Studie des Crime Prevention Council in Schweden die Wahrscheinlichkeit, dass ein Vergewaltiger ausländischer Herkunft ist, viermal so hoch sei wie die, dass der Täter gebürtiger Schwede sei. Zuwanderer aus Algerien, Lybien, Marocco und Tunesien würden diese Gruppe dominieren. Auch in Norwegen und Dänemark sind Zuwanderer moslemischen Glaubens deutlich überrepräsentiert. Im Jahre 2001 waren Einwanderer an zwei von drei Vergewaltigungsfällen beteiligt, in Kopenhagen sogar an drei von vier Fällen! In diesen Statistiken werden allerdings nicht die Nachkommen von Zuwanderern berücksichtigt. Rechtsanwältin Ann Christin Hjelm fand heraus, dass 85% aller wegen Vergewaltigung verurteilten Straftäter Zuwanderer bzw. deren Nachkommen waren, 80% der Opfer sind Schwedinnen. Die Zahl der von moslemischen Zuwanderern verübten Vergewaltigungen ist so hoch, dass es laut Fjordman wirklich Schwierigkeiten bereitet, diese Dinge als Randerscheinung und individuelle Verfehlungen zu betrachten. Es würde eher einer Art Kriegführung ähneln, bei der die moslemischen Eroberer Mädchen und Frauen als ihnen frei zur Verfügung stehende Kriegsbeute betrachten würden. Man stelle sich vor, dass im Europa des 21. Jahrhunderts eine Gruppe von Teenagern in Schweden aus Verzweiflung eine Art umgekehrten Keuschheitsgürtel entworfen hat, der der Trägerin einen besseren Schutz über den eigenen Körper ermöglichen soll, weil er sich nur ihr selbst beidhändig problemlos öffnen lässt. Die Mädchen erhoffen sich davon, potentielle Vergewaltiger abzuschrecken. Sie streben eine Massenproduktion des Gürtels an und zwar – wie sie ausdrücklich versichern – nicht, um Geld zu verdienen, sondern um andere Mädchen vor dem furchtbaren Erlebnis einer Vergewaltigung zu schützen. Das Phänomen der sexuellen Gewalt von islamischen Männern sollte – wie Sharon Lapkin schreibt – mit der Dringlichkeit behandelt werden, die es verdient. Stattdessen ignorieren Politiker, Akademiker und Medien es und beschimpfen die, die es ansprechen: In Australien wurde der Journalist Paul Sheehan des Rassismus und der Anstiftung zum Rassenhass beschuldigt, weil er es gewagt hatte, über Gruppenvergewaltigungen und die allgemein hohe Kriminalität in Sydneys libanesischen Moslemvierteln zu berichten. Sein Kollege David Marr nannte seine Kolumne schändlich. Der Vize-Präsident der australischen libanesischen Moslemvereinigung bezeichnete es als „ziemlich unfair“ die ethnische Herkunft der Vergewaltiger zu veröffentlichen. Die BBC nahm 2004 eine vorgesehene Dokumentation über den sexuellen Missbrauch weißer englischer Mädchen durch pakistanische und andere muslemische Männer aus dem Programm, nachdem die Polizei vor der Gefahr des Anwachsens ethnischer Spannungen gewarnt hatte. Der Sender sei sich seiner Verantwortung bewusst. Eine nicht wirklich beruhigende Aussicht für die Zukunft bietet die Ansicht von Unni Wikan, Anthropologie-Professorin in Oslo. Sie rät ihren norwegischen Geschlechtsgenossinnen doch bitte zur Kenntnis zu nehmen, dass moslemische Männer ihre Art sich zu kleiden nun einmal provokativ finden würden. Und solange moslemische Männer glauben, dass Frauen selbst die Verantwortung an einer Vergewaltigung trügen, müssten sich die Frauen eben der multikulturellen Gesellschaft anpassen.

Das bedeutet wohl: Frauen unter die Burka und alles wird gut!