Neue PI-Gruppe in Wiesbaden startet durch

Nach dem großen Zuspruch der Wiesbadener Bevölkerung zur Mahnwache „Warum schweigt Ihr – Kein Urlaubsort wo Christenmord“ im Frühjahr, der von einigen engagierten Wiesbadener Islamkritikern organisiert wurde und weiteren darauf folgenden Treffen, hat sich nun auch in der hessischen Landeshauptstadt eine längst überfällige PI-Gruppe etabliert.

(Von Chris Bingener)

„Endlich wird auch hier die Initiative ergriffen. Darauf warte ich schon lange! Aber allein wusste ich nicht eine Gruppe zu starten“, so ein ständiger Leser des Internetblogs, der jetzt aktiv in der Wiesbadener Gruppe mitarbeitet. Ebenfalls kamen zwischenzeitlich weitere Mitbürger zur PI-Gruppe hinzu, nachdem sie sich über PI und die aufklärende Arbeit informiert hatten, die nicht nur im Netz, sondern auch unabhängig vom Blog in vielen PI-Gruppen vor Ort geleistet wird.

Seither hat man neben der organisatorischen Struktur und Herstellung der Arbeitsfähigkeit an verschiedenen Aktionen mitgewirkt. Für die Zukunft ist ein ambitioniertes Programm vorgesehen. Als diesjähriger Höhepunkt soll am 29. September in Wiesbaden eine besondere Aktion stattfinden, über die im Moment noch nichts verraten wird, aber im Detail rechtzeitig angekündigt wird. Zum Mitmachen Termin blocken!

Zum regen Gedankenaustausch und Absprache für anstehende Aktivitäten treffen wir uns regelmäßig einmal im Monat im Zentrum von Wiesbaden. Wir freuen uns über weiteren Zuwachs aus Wiesbaden und Umgebung, denn wir wollen einiges in Bewegung bringen. Falls Sie Interesse haben, sich nicht nur allein im Internet mit unseren Themen zu beschäftigen, sondern unverbindlich „Gleichgesinnte“ kennen zu lernen, schreiben Sie kurz eine Email an: pi.wiesbaden@yahoo.de und wir kommen in Kontakt.

Alle, die nicht in der Nähe von Wiesbaden wohnen, aber als PI-Leser auch Spaß haben in einer PI-Gruppe in der Nähe mitzuwirken, sei empfohlen, im Kopf dieser Seite den Link PI-Gruppen zu öffnen und sich „seine“ Gruppe auszuwählen, anzuschreiben und dabei zu sein!

(Bild oben: Wappen der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden)




Wiesbaden: Anlaufstelle Tauhid-Moschee

Wir haben einen neuen Bericht für die PI-Serie „Salafisten-Watch“ erhalten. Er kommt von PI-Leser Zwibbelmettworscht, der sich mit der Salafistenszene in Wiesbaden beschäftigt hat: Ich befinde mich in Wiesbaden und habe in meiner näheren Umgebung einige Salafisten wohnen. Einen habe ich persönlich kennengelernt. Er ist hier geboren, spricht perfekt Deutsch,  hat eine  Berufsausbildung als Chemiker (wie praktisch) und hatte sogar einen entsprechenden Job mit gutem Gehalt. Kurz und ironisch gesagt: keinerlei Chancen in diesem Land! An mangelnder Bildung kann es also nicht liegen.

Auf den Parkplätzen vor den entsprechenden Wohnungen stehen ständig Autos mit niederländischen oder französischen Kennzeichen, aus denen Leute mit seltsamen Verkleidungen steigen. Die Damen laufen im Niqab mit Augenschlitzen durch die Gegend. Lustig sieht es aus, wenn einer der Herren mit seiner Gefährtin auf dem Motorroller durch die Gegend fährt und sie dann noch einen Jet-Helm zur Niqab trägt.

Neulich ist mir eine der Damen (alleine) im Bus begegnet. In der Hand hielt Sie eine Tüte, auf der Verona Pooth mit hervorquellenden Dekolleté abgebildet war. Absoluter Brüller.

Hier habe ich einige grundlegende Informationen aus Wiesbaden zusammengestellt:

Seit Dezember 2004 gibt es eine „Wiesbadener Integrationsvereinbarung„. Die wurde im Juli 2010 in der Frankfurter Rundschau noch hoch gelobt:

Bewährungstest bestanden

Die Muslime und die Stadt, in der sie leben, verpflichteten sich darauf, keine „integrationsfeindlichen Positionen“ einzunehmen oder zu unterstützen.

Ein Weg, der sich nach Ansicht der Stadt bewährt hat. So lud die Tauhid-Gemeinde Anfang des Jahres reisende Prediger wieder aus, die sich schon zuvor gegen die „Integrationsabmachung“ gestemmt und sie verhöhnt hatten. Die Stadt machte damals der Gemeinde unmissverständlich klar, dass der Auftritt dieser Prediger, die vor allen bei jungen Gemeindemitglieder Zulauf fanden, gegen die Integrationsvereinbarung verstoße. „Die Integrationsvereinbarung ist uns heilig. Wir halten daran fest,“ verlautbarte Tauhid-Vorsitzender Omar Maddaghri. Das Abkommen hatte seinen Bewährungstest bestanden. […]

Spätestens jetzt wurde aber klar, was von der „Integrationsvereinbarung“ zu halten ist. Ende Mai 2012 fand der Hessische Rundfunk heraus:

Der muslimische Prediger Abu Al-Baraa lebt in Berlin und gibt dort in der Gebetsstätte „As-Sahaba/Die Gefährten“ Islam-Seminare. Nach Recherchen von hr-iNFO ist der vom hessischen Verfassungsschutz als radikal eingeschätzte Salafist aber wiederholt in der Wiesbadener Tauhid-Moschee aufgetreten – zuletzt vor zehn Tagen. […]

Im Rathaus sorgt der Besucher aus Berlin für Unruhe. Die Wiesbadener Integrationsdezernentin Rose-Lore Scholz (CDU) sagte, sie nehme das Thema sehr ernst. „Was ich für sehr wichtig halte ist, das Gespräch mit der Gemeinde zu suchen, mit Experten, mit dem Verfassungsschutz“. Dabei hatte sich die Stadt auf eine offizielle Distanzierung der Tauhid-Gemeinde von extremen islamistischen Strömungen verlassen.

Scholz verwies auf die Wiesbadener Integrationsvereinbarung, die auch von der Tauhid-Gemeinde unterzeichnet wurde. Mit der Vereinbarung verpflichten sich die Gemeinden, alles zu unterlassen, was zu einer Radikalisierung der Gläubigen beitragen könnte.

Und das Wiesbadener Tagblatt Mitte Juni:

Wiesbadener Tauhid-Moscheegemeinde ist Anlaufstation für radikale Salafisten

„Die Ausrichtung der Tauhid-Moscheegemeinde zum Salafismus ist uns bekannt“, sagt Integrationsdezernentin Rose-Lore Scholz. Bekannt, aber bislang folgenlos. Wobei die Formulierung „Ausrichtung“ eine Verniedlichung ist in Anbetracht der tatsächlichen Rolle: Die Gemeinde in der Fischbacher Straße gilt seit langem auch als Sammelbecken und Anlaufstation für Muslime, die der radikalen islamistischen Strömung zugerechnet werden. Diese Gläubigen orientieren sich streng an der Frühzeit des Koran. Die Gemeinde gilt seit langem als eine der Propaganda- und Missionierungsstationen.

Die Stadt gerät nun in Handlungsdruck: Zählt die Gemeinde doch zu jenen, die sich per Unterschrift zur Integrationsvereinbarung der Stadt verpflichtet haben. Ein gegenseitiges Regelwerk von Normen und Verpflichtungen. Für diese Vereinbarung wird Wiesbaden viel gelobt. Nun hat die Kommune ein großes Problem…

Gruß an alle PI-Leser von Zwibbelmettworscht aus Wieslamabad!

Links Salafisten Wiesbaden:

» Eintrag der Tauhid-Moschee Wiesbaden bei Moscheesuche.de
» Wiesbaden mit viersprachigen Elternabenden (PI)
» Streit um Moschee schwelt weiter (26. Oktober 2007)
» PI adoptiert Vorzeigemoschee (PI 18.04.2008)
» Interkulturelles Missverständnis ausgeräumt (PI 21.04.2008)
» Wiesbaden erhält “symbolisiertes” Minarett (PI 25.08.2008)
» Rhein besorgt über Mobilisierungspotenzial von Salafisten (31.05.2012)
» Salafisten-Zentrum Hessen (31.05.2012)
» Islamische Gemeinden in Wiesbaden gegen Salafisten (07.06.2012)
» Salafistische Propaganda in Deutschland (22.06.2012)

Links Salafisten-Watch Wiesbaden:

» PI-Aktiv-Berichte aus Wiesbaden
» PI-Gruppe Wiesbaden: pi.wiesbaden@yahoo.de
» Weitere Berichte aus der Reihe Salafisten-Watch

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PRO NRW deckt Salafistennest in Dormagen auf

Im Rahmen der Reihe „Salafisten-Watch“ haben wir eine Zuschrift von einem Pro NRW-Mitglied aus Dormagen (NRW) erhalten. Dort ist der Stadtteil Hackenbroich besonders betroffen: Auch wir hier in Dormagen haben mit der Salafisten-Szene zu tun. Am 1. April 2011 tagten in Dormagen-Hackenbroich die Salafisten-Fürsten Pierre Vogel und Sven Lau.

Wir hielten es erst für einen Aprilscherz, aber das erwies sich als Irrglaube. Wir machten daraufhin die Medien sowie die Stadtverwaltung Dormagen aufmerksam und erst da passierte etwas in unserem kleinen Städtchen. Natürlich so verpackt, als hätte die Stadtverwaltung sowie die hiesige Presse alles aufgedeckt!

Das Schlimme daran ist aber der Fakt, dass die beiden hier anscheinend keine Unbekannten zu sein scheinen. Sie wurden begrüßt, als würden sie hier ein- und ausgehen.

Der hier ansässige Integrationsrat unter der Führung von Mehmet Güneysu distanziert sich davon, wie man es von den Integrationsräten ja gewohnt ist. Außer wenn es gilt, etwas zu fordern oder aber abzuschöpfen, dann sind sie sofort an erster Stelle.

Wie schon vorher geschrieben, handelt es sich hier um den beschaulichen Dormagener Stadtteil Hackenbroich. In diesem gibt es einen Teil, der völlig in Migrantenhand ist. In diesem Umfeld wollen sich die Salafisten etablieren. Wir hoffen, dass wir das mit unserer politischen Arbeit verhindern können.

Viele Grüße an alle PI-Leser!


Links Salafisten-Watch Dormagen:

» PI-Aktiv-Berichte aus Dormagen
» PI-Gruppe Düsseldorf: pi.duesseldorf@googlemail.com
» PI-Gruppe Niederrhein: konservative.niederrhein@t-online.de
» Weitere Berichte aus der Reihe Salafisten-Watch

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Salafisten-Watch Ginnheim

Aus dem Raum Frankfurt erreichte uns eine Zuschrift über eine Moschee im Ortsteil Ginnheim. PI-aktiv-Leserin C.C. stellt die Frage:

Unterstützen Grüne Vorstandsmitglieder Omid Nouripour und Martina Feldmayr Salafisten?

Am Samstag, den 23. Juni ab 14.00 Uhr fand vor der Falah-Moschee in der Raimundstr. 6 in Ginnheim unter dem Titel „Freiheit statt Islam/Hasta La Vista, Salafista“ eine Kundgebung der republikanischen Jugend, Pro NRW Köln und German Defence League statt, in der diese Gruppierungen ziemlich umfassend und differenziert über die Folgen der Islamisierung in Deutschland warnten. Unter den Rednern war auch ein türkischer Einwanderer, der den mangelnden Integrationswillen muslimischer Zuwanderer beklagte. Generell warnte man vor Einführung der Scharia, Abbau der Frauenrechte, einer Parallegesellschaft, die sich nach Saudi-Arabischem Muster entwickelt, falls die Salafisten sich weiter ausbreiten könnten anstatt abgeschoben zu werden.
Man informierte über Scheich Abdellatif und sein Ziel, eine religiöse Gesellschaft nach dem Ur-Islam (7. Jhr. n. Chr.) aufzubauen. Letzterer war nicht anwesend, auch nicht die Vorstandsmitglieder der Grünen. Nur ein paar Salafisten gingen vorbei. Etwa 7-10 Polizeieinheiten trennten die Konservativen (etwa 30-40 Leute) von der gegenüberliegenden Antifa – auch etwa 30-40 Leute.
Die Kritik war aber nicht auf den Islam allein focussiert: Unternehmen, die Masseneinwanderung von Billiglohnkräften forcierten, die sich nicht um Menschen scherten, wurden ebenfalls thematisiert.

Gestern hatten Omnid Nouripur und Martina Feldmayer eine Rundmail rausgeschickt: „Die Frankfurter Grünen wenden sich entschieden gegen Rassissmus und Nationalismus und rufen zum Protest gegen die Kundgebung (…) auf. Der rechtsradikale Protest versucht, Islamophobie und Fremdenhass zu schüren und hat nichts mit vermeintlicher Islamkritik, noch mit einer aufgeklärten Kritik an Salafismus und Islamismus zu tun. Er versucht lediglich Ängste zu schüren und missbraucht das Feigenblatt der Islamkritik zu nationalistischen und antidemokratischen Zwecken“.

Von Rassissmus, Rechtsradikalismus und Fremdenhass war auf der Kundgebung nichts zu spüren. Na klar gab es auch einen Redner, der den Islam per se verteufelte. Die Argumente waren ansonsten fundiert, man war gut informiert. Die Kommentare der Antifa ließen erkennen, dass sie schlecht vorbereitet und unreflektiert, ohne einen einzigen intelligenten inhaltlichen Beitrag über diese Salafisten-Moschee oder über die Gefahr durch Islamisten in dieser Gesellschaft einfach nur stören wollten: „Halts Maul“ „Nazis raus“, „Ihr seid ein Karnevalsverein“ riefen sie in lauten Sprechchören und  störten die Redner durch permanente Quietschlaute mit Megaphon. Die Antifa profilierte sich so als eine gedankenlos reagierende Schafherde, die einfach nur blökte um zu blöken, um das, was sie als „Rechtsradikale“ von den Grünen Vorstandsmitgliedern einsuggeriert bekommen hatten, niederzubrüllen.

Wenn es Omid Nouripour, dem Europaparlamentarier, so leicht gelingt, eine Gruppe Antifa derart zu manipulieren, dass sie sich gegen ihre eigenen Interessen blind schützend vor Salafisten werfen, emotional reagieren anstatt zu agieren, dann sehe ich schwarz für die Zuwanderer, den säkularen Staat, die Demokratie, das Europaparlament und die europäsichen Völker. Ganz offensichtlich lag dem Vorstand der Grünen nur an der Schwächung konservativer Gruppen – und dabei schreckten weder Omid Nouripour noch Martina Feldmayer davor zurück, die bitterernste Gefahr der Salafisten als Plattform zu benutzen.

Grüße an alle PI-Leser von einer schockierten Demokratin!

Vielen Dank an C.C.!


Links Salafisten-Watch Frankfurt-Ginnheim:

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» PI-Gruppe Frankfurt: pifrankfurt@post.com
» PI-Gruppe Wiesbaden: pi.wiesbaden@yahoo.de
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Berlin: „Islamseminare“ werben neue Anhänger

Hier ein weiterer „Salafisten Watch“-Lagebericht, diesmal aus Berlin: In der Hauptstadt sind Salafisten vor allem in zwei Moscheen aktiv. Dabei handelt es sich um die „As-Sahaba-Moschee“ im Wedding und die „Al-Nur-Moschee“ in Neukölln, die jedoch auch von vielen nicht-salafistischen Muslimen besucht wird. In der „As-Sahaba-Moschee“  und der „Al-Nur-Moschee“ gibt es zwei salafistische „Prediger“, die bundesweit durch  Vortragsreisen bekannt geworden sind und als charismatische Redner gelten.

Von ihren deutschsprachigen Vorträgen fühlen sich junge Konvertiten und Muslime angezogen. Beide  „Prediger“ werben intensiv für ihre Aktivitäten mit eigenen Websites. Vor allem die mehrtägigen so genannten „Islamseminare“ sind von Bedeutung. Sie dienen  der Vermittlung salafistischer Ideologie, aber auch der Kontaktpflege der Salafisten untereinander  und der Werbung neuer Anhänger. In Berlin wurden bislang rund 20 „Islamseminare“  mit bekannten salafistischen „Predigern“ aus dem Bundesgebiet veranstaltet.  Die Teilnehmerzahlen lagen zwischen 30 und 500 Personen. Bis 2010 fanden die meisten  der Berliner „Islamseminare“ in der „Al-Nur-Moschee“ statt. Seither hat sich die „As-Sahaba-Moschee“ zum Hauptveranstaltungsort entwickelt. 2011 wurden vier von sechs bekannt gewordenen „Islamseminaren“ in der „As-Sahaba-Moschee“ durchgeführt.

In Berlin werden zahlreiche salafistische Publikationen hergestellt und veröffentlicht. Neben  dem „As-Sunna-Verlag“, der diverse Medien salafistisch geprägter Autoren über einen  Online-Shop anbietet, wurden drei weitere Unternehmen in Berlin gegründet, die  salafistische Werke verbreiten. Seit Anfang 2010 besteht die Firma „Stilus Design GmbH“,  die auch einen gleichnamigen Buchladen im Wedding eröffnet hat. Im Juni 2010 wurde  ein weiterer Online-Verlag unter dem Namen „Islamische Schriften Verlag“ gegründet.

(Quelle: Verfassungsschutzbericht Berlin 2011 / Vielen Dank an MAt!)

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» PI-Gruppe Berlin: pi.berlin@gmx.de
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Dschihad-Drohvideos aus Villingen-Schwenningen

Im Rahmen unserer Serie „PI-Aktiv: Salafisaten-Watch!“ erhielten wir einen ersten Lagebericht aus Villingen-Schwenningen von einem Bürger. In der Kreisstadt im Südwesten Baden-Württembergs mit rund 81.000 Einwohnern sind Flyer von „Die Wahre Religion“ (Chef: Ibrahim Abou Nagie aus Köln) aufgetaucht. Man bekommt auch ab und zu „Nachthemden“ und „Häkelmützen“ zu sehen.

Die Ditib baut gerade vor Ort eine neue Moschee. Der Bürger hat gehört, dass angeblich gut integrierte junge Moslems mittlerweile Deutsche nur noch als „Kuffar“ bezeichnen. Der gesamte Vorstand der neuen Ditib-Moschee ist während des Moscheebaus durch solche „Jungmoslems“ ausgetauscht worden.

Außerdem gibt es vor Ort einen Salafisten, der in die Türkei ausgewiesen werden soll, weil er Drohvideos mit Bezug zu Al-Qaida ins Internet stellte.

Der Bürger hat einen Artikel des Schwarzwälder Boten vom 30. Mai 2012 herausgesucht, der die Lage in Villingen-Schwenningen gut beschreibt:

Ein 28-jähriger Mann aus Villingen-Schwenningen hat seinen Ausweisungsbescheid erhalten. Unter anderem wird ihm die Verbreitung von Drohvideos vorgeworfen.

„Selbstverständlich ist er der Kopf; und wir wissen nicht, war es der Kopf einer Hydra, den wir abgeschlagen haben“, sagt Thomas Gerth, Kripochef in Villingen-Schwenningen. Allerdings: Der 28-jährige Salafist türkischer Staatsangehörigkeit, den Gerth als Kripochef in Villingen-Schwenningen überwachte und der jetzt vom Innenministerium einen Ausweisungsbescheid erhielt, galt eigentlich jahrelang als „integriert“.

Er ist in Deutschland geboren, wuchs beschaulich in Villingen-Schwenningen auf, absolvierte dort einen Hauptschulabschluss und eine kaufmännische Lehre und spricht ausgezeichnet deutsch. Trotzdem hat er ein Video, das zum bewaffneten Kampf aufruft, auf der Internet-Plattform Facebook mit den Worten kommentiert: „Möge Allah uns allen die Möglichkeit geben, zum Dschihad zu ziehen und als Märtyrer zu sterben.“ (…) Von 2007 bis 2010 lebte der Mann in Stuttgart. Dort verbreitete er plötzlich auf einer Internet-Plattform Drohvideos.

Gibt es eine salafistische Szene in Villingen-Schwenningen, in der eine ultrakonservative Auslegung des Islam gelebt wird? Dazu möchte Kripochef Gerth nichts sagen. In Villingen, Schwenningen und im benachbarten Tuttlingen sowie in Konstanz jedenfalls fanden Koranverteilungen wie in den Großstädten statt. War der 28-Jährige dabei? Die Frage, wo und wie er mit radikalen Kräften in Berührung kam, kann wohl nur der Verfassungsschutz beantworten, der den Islamisten aus Villingen-Schwenningen überwachte, seit er aus Stuttgart in die Doppelstadt zurückgekehrt war.

„Er ist dann vorsichtiger geworden, keine Frage“, sagt Gerth. Und er fügt hinzu: „Dass er hier nicht allein war, ist auch keine Frage.“ Allerdings dürfe man sich das nicht vorstellen wie das Kalifat im ebenfalls im Schwarzwald-Baar-Kreis gelegenen Blumberg, das vor ein paar Jahren bundesweit für Schlagzeilen sorgte. Der 28-Jährige, der nun den Ausweisungsbescheid erhielt, habe nach bisherigen Erkenntnissen keiner religiösen Gruppierung angehört, wohl aber einige Freunde und Beziehungen in das gesamte Bundesgebiet.

2009/2010 war er wegen Verbreitung von Drohvideos sechs Monate in Haft, aber auch nach Verbüßung der Strafe veröffentlichte er weiter Filme auf der Videoplattform YouTube, in denen Terrorismus und Heiliger Krieg unterstützt wurden.

In Villingen-Schwenningen habe er nach seiner Haftentlassung bei Familie und Freunden Unterschlupf gesucht, berichtet Thomas Gerth. „Wir haben es nach seiner Haftentlassung noch mal mit gutem Zureden versucht“, zitiert Joachim Müller Bremberger, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Freiburg, aus einem dem Präsidium vorliegenden Bericht. „Es gelang nicht, im Gespräch mit ihm die Sicherheitsbedenken zu entkräften.“

Deswegen leitete das Regierungspräsidium ein entsprechende Vorverfahren ein; für den Vollzug sei das Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig. Der 28-Jährige ist der erste Salafist im Regierungspräsidium Freiburg, der ausgewiesen wird. Von bundesweit 4000 Salafisten stammen etwa 500 aus Baden-Württemberg.

Der 28-Jährige hat nun noch vier Wochen Zeit, Widerspruch einzulegen. Sein Anwalt sei informiert worden, bevor die Ausweisung öffentlich gemacht wurde, sagt Müller-Bremberger. Die Polizei wird den 28-Jährigen und seine Freunde weiter überwachen. „Ich bin froh, wenn einer ausgewiesen wird, bevor er Anschläge begeht“, lautet das Fazit von Kripochef Thomas Gerth.

» SWR: Das Ausweisungsverfahren wird sich vermutlich über Monate hinziehen, da der Salafist Widerspruch eingelegt hat. Ümit K. heißt der „28-Jährige“, „aus Sicherheitskreisen hieß es, er sei auch bei den Auseinandersetzungen zwischen Salafisten und ,Pro-NRW‘-Anhängern in Bonn vor Ort gewesen“. (Spürnase: Heta)

» SWR / Holger Schmidt: Ümit K., der „Sessel-Jihadist“ genannt, soll zu seiner Hochzeit in Stuttgart Abou-Nagie als Imam eingeladen haben. (Spürnase: Heta) Das erklärt dann ja auch das vom Bürger erwähnte Auftauchen von Abou-Nagie-Schriften in Villingen-Schwenningen.

Dieses Bild hat der Bürger auf der Ditib-Seite gesehen. Es stand dort nur einen Tag und war dann verschwunden:

Bild, das für einen Tag auf der Webseite der Ditib Villingen-Schwenningen stand und dann wieder verschwand

Vielen Dank an den Bürger!

» PI-aktiv-Berichte aus Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg
» PI-Gruppen: Freiburg: pi-freiburg@web.de, Lörrach: pi-loerrach@web.de

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PI-Aktiv: Salafisten-Watch!

Bei der Salafisten-Razzia am 14. Juni kam zum Vorschein, dass diese Szene ausgedehnter ist als man dachte. Gleichzeitig kann man sich an fünf Fingern abzählen, dass jetzt Gras über die Sache wachsen soll, damit man sich wieder gemütlich über den „moderaten Islam“ unterhalten kann. Deswegen haben wir überlegt, am Thema konstant dran zu bleiben und hier eine Salafisten-Dokumentation aufzubauen. Das heißt: nicht wir machen das, sondern unsere fleißigen Leser!  Und so geht es:

Liste erstellen, in welchen Städten Salafisten-Razzien durchgeführt wurden bzw. Salafisten unbehelligt verkehren (einige Städte sind unten schon aufgelistet). Wer mitmachen will, entscheidet sich für einen Ort aus der Städteliste und wird dann mit seinem Nick als „Zuständiger“ in die Liste und die Karte unten eingetragen.

Die Fleißarbeit der PI-Aktiv-Leser besteht darin:

Alle Meldungen zu den Salafisten im ausgewählten Ort sammeln.
Aus diesen Meldungen das Wesentliche herausfiltern.
Kurzbericht zur Veröffentlichung auf PI schreiben und an PI schicken. Der Bericht wird dann hier veröffentlicht und in der Rubrik „Salafisten-Watch“ abgelegt.
Weiterhin Infos zur betreffenden Salafisten-Truppe sammeln und – wenn sich was tut – einen erneuten Kurzbericht schicken.

Wie man aus den Zeitungen weiß, gibt es Orte, wo viele Salafisten ihr Unwesen treiben. Da könnten sich mehrere PI-aktiv-Leser zusammentun und gemeinsam Infos auswerten und am Ball bleiben.

Für die Kurzberichte wären folgende Standardangaben sinnvoll, sofern verfügbar:

1. Ort, Bundesland (Regierungspartei?)
2. Vereinsdaten (Name? Adresse? wie groß? e.V.? gemeinnützig?)
3. Name des Anführers, Kampfname?, öffentlich bekannte Ermittlungsverfahren und Vorstrafen? Konvertit?
4. Im Verfassungsschutzbericht des Bundeslandes erwähnt?
5. Gibt es eine Webseite? Einen Videokanal? Was läuft da? Mit welchen anderen Vereinen / Predigern sind sie vernetzt?
6. Gibt es Widerstand im Ort? (Mahnwachen, Bürgerinitiative, Parteien?)
7. Wie geht die betreffende Stadt damit um? (Aufklärung? Beratung für Aussteiger? Bürgermeister aktiv? Welche Partei?)
8. Was ist bei der Razzia herausgekommen?
9. Weitere Entwicklung (verteilen die weiter Korane? Sind die mit anderen Salafistenvereinen vernetzt? Werden da Seminare abgehalten? Tauchen da ganze Horden Salafisten auf?)
10. Sonstiges und ggf. Links zu aussagekräftigen Bildern.

Namen und Standorte von Moscheen kann man über Moscheesuche herausbekommen.

Neben den Vereinen gibt es aber auch „Wanderprediger“, die überall herumschwirren. Hier fällt uns sofort Pierre Vogel ein. Wer möchte zu welchen Einzelpersonen eine Dokumentation aufbauen?

Das Grundprinzip ist bis hierhin wahrscheinlich verstanden worden. Falls nicht, bitte nachfragen. Wir schreiben die Antwort dann in die Kommentare hinein.

Die Berichte können niemals vollständig sein. PI ist nicht der Verfassungsschutz. Aber es ist besser, wenn ganz normale Bürger zusätzlich ein Auge auf diese Szene haben. So können wir sicher sein, dass nicht geschludert wird. Wir alle haben dann die Infos zu speziellen Vereinen / Predigern immer griffbereit („Salafisten-Watch„).

Bitte keine Gedanken über Rechtschreibung machen, wir lesen die Beiträge selbstverständlich vor Veröffentlichung gegen. Wir freuen uns, wenn viele mitmachen und am Ball bleiben. Wer später seine Stadt / seinen Prediger wieder abgeben will, schreibt uns eine E-Mail und wir suchen jemand anders.

Nachfolgend gibt es eine Liste von Orten und Personen, die mit Google-News (Mozilla) verlinkt ist.  Wer nach Schließung dieser Kommentarspalte spezielle Links für PI-Aktiv-Leser posten will, schreibt statt OT „PI-Aktiv Stadt XY“ drüber (aber bitte nicht in den ersten zehn Postings!).

Folgende Orte sind laut Zeitungsberichten von Salafisten befallen (bitte weitere heimgesuchte Orte im Kommentarbereich nennen, damit wir die alphabetische Liste und Karte ergänzen können):

• Augsburg (Fatima Roths Heimatstadt!)
• Berlin: Erster Bericht
• Bonn (Die wahre Religion, Islamistenhochburg!)
• Braunschweig: henry106 ???
• Bremen: Olli
• Dormagen: erster Bericht in Bearbeitung
• Duisburg: Marques
• Frankfurt (Dawa ffm, Sheikh Abdellatif)
• Ginnheim (bei Frankfurt): erster Bericht in Bearbeitung
• Hamburg
• Hameln: Antipode
• Herford
• Husum (gerade wurden 12.000 Euro bei Razzia gefunden)
• Kleve: Jaques NL
• Köln
• Konstanz: M.H.
• Leipzig, Sachsen
• Lübeck
• Marburg: lorbas
• Mönchengladbach (ehemals Einladung zum Paradies, Sven Lau): Mrdefcar
• München (Razzia vermutlich in der Abu Adam-Moschee Rupperstraße und in einer Moschee in der Erhardstraße)
• Pforzheim
• Pinneberg
• Porta Westfalica: Antipode
• Regensburg
• Rheine
• Singen: M.H.
• Solingen (Millatu Ibrahim, da halten sich nach wie vor Jihad-Verdächtige auf, haben Kontakt zu Terrorzelle): LucioFulci
• St. Tönis (da läuft derzeit eine Fahndung nach einem Iraker)
• Ulm (Filiz Gelowicz)
• Villingen-Schwenningen: Erster Bericht
• Wiesbaden: Z.
• Wuppertal

Einzelgestalten:

• Abou Nagie (Prediger): Eurakel
• Deso Dogg (Jihadrapper)
• Mohamed Mahmoud (Illegaler aus Österreicher)
• Pierre Vogel (Prediger)
• Fritz Gelowicz (Terrorboss, sitzt noch ein)
• Reda Seyam (Terrorverdächtiger): Religion_ist_ein_Gendefekt

Einsende-Postkasten für die PI-Aktiv-Berichte: info@blue-wonder.org

Bitte in der E-Mail mitteilen, unter welchem Namen der Bericht veröffentlicht werden soll (Anonym / ein Nickname / Initialien / Klarname)



Die Karte lässt sich mit den Symbolen oben links verkleinern / vergrößern und die Ausschnitte lassen sich verschieben. Die Salafisten-Standorte sind markiert. Beim Klick auf das Symbol erscheint der Nick des zuständigen PI-Aktiv-Lesers.




Wie eine PI-Gruppe entstehen kann

Das Wahrzeichen von Linz - die PöstlingbergkircheBevor ich mich dazu entschlossen hatte, eine PI-Gruppe zu gründen, hatte ich, das muss ich ehrlicherweise zugeben, keine Ahnung vom Islam. Ich hatte auch keinerlei Ahnung vom Mainstream und wie er funktioniert. Für mich war das alles völlig normal. Ich habe täglich die Nachrichten im TV verfolgt und alles so hingenommen, wie es gesagt und gezeigt wurde. Ich habe das alles wirklich geglaubt! Alles! Das war bis vor vier Jahren. Ab da hat sich alles geändert.

(Von Thomas, PI-Linz)

Nein, ich bin damals nicht überfallen worden. Und ich habe auch keine übermäßig schlechten Erfahrungen mit gewissen Mitbürgern machen müssen. Aber wir müssen mal an den Anfang gehen, damit auch jeder den Beweggrund versteht.

Ich habe einen guten Freund, der Türke ist. Dieser Freund ist ein Restaurantbesitzer. Er hat, und das muss ich betonen, keinen Dönerladen. Er hat ein Restaurant. Seine Klientel variiert zwischen Krawatten- und normalen Anzugträgern aus dem gesamten Bevölkerungsspektrum. Es ist also eine ordentliche Gesellschaft zu erwarten, wenn man in dieses Lokal geht. Er selbst benimmt und benahm sich seit jeher, wie man sich bei uns eben verhält. Er trinkt auch gern mal ein Bier mit, weil es einfach zur Athmosphäre passt. Seine Frau und seine Kinder sind ebenfalls türkischer Abstammung, aber das spielte für mich niemals eine Rolle. Es war eben nett und bequem.

Allerdings hat mein Freund auch Laufkundschaft. Leute, die nicht etwa eine Pizza oder ein anderes Gericht einfach so im Sackerl mitnehmen, sondern die gleich große, extra fertiggemachte Fleisch- und Salatplatten mitnehmen möchten. Da so etwas häufig kurzfristig geschieht, müssen die Gäste eine Weile im Lokal verweilen. Und da kam ich mit einem Mann ins Gespräch, der aus dem ehemaligen Jugoslawien kam. Er war sichtlich verärgert darüber, dass mein Freund am hellichten Tag Bier trinkt. Auf die Frage, warum das so schlecht ist, bekam ich die passende Antwort aus dem Koran. Ich war immer noch unwissend und wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Meine Frau hat sich bereits angegriffen gefühlt, zumindest war ihr unwohl. Es gab einen heftigen Streit mit ihm, der aber nicht irgendwie ausgeartet ist.

Als ich dann daheim war und ein paar Tage gedanklich darauf herumgekaut hatte, habe ich angefangen, zu recherchieren. Ich bin auf Dinge gestoßen, die waren und sind für mich nicht akzeptabel. Absolut nicht!

Das war für mich ein Schock!

Dieses Spielchen, nämlich Friede, Freude, Eierkuchen, gilt auf einmal nicht mehr. Also was nun? Was tun? Ganz klar, weiter nachforschen. Nachdem ich erkannt habe (nach der Suche und natürlich Recherche), dass es PI gibt, habe ich ersteinmal verschiedene Artikel gelesen. Danach habe ich begonnen, mein Umfeld genauer zu betrachten. Das Ergebnis: Es war nichts zu sehen! Aber ich habe auch die Aussagen meiner Tochter gehört und die deckten sich eins zu eins mit den Artikeln von PI. Mädchen gehen nicht zum Sport- oder Schwimmunterricht. Immer die gleichen Mädchen und alle muslimischer Abstammung. Dann kommen Mädels oder Buben mit blauen Flecken in der Schule an und behaupten felsenfest, dass sie die berühmte Treppe heruntergefallen sind.

Dieser Prozess zog sich über eine lange Zeit hin, einerseits, weil ich nicht glauben konnte oder wollte, was ich da sah oder las und andererseits, weil ich es nicht wahrhaben wollte, was da passiert. Aber leider ist es die Realität, liebe Freunde. Ich wusste bis dahin auch nicht, warum PI-News überhaupt existiert. Das habe ich dann alles während des Lesens der Artikel erfahren. Die Kommentare der User waren auch sehr hilfreich, weil oftmals Webseiten verlinkt waren, die sich dann mit speziellen Themen befassen.

Nun könnte man sagen, dass ich ein ängstlicher Typ bin, der jeder Gefahr aus dem Weg geht und darum einfach wegsieht. Aber ich habe eine Motivation erfahren, die es für mich unmöglich macht, nicht zu handeln. Und diese Motivation ist in allererster Linie meine Familie. Meine Frau, meine Tochter, mein Hund. Das klingt zwar jetzt wie ein bekannter Werbespot, aber das ist der Beweggrund gewesen, eine eigene Gruppe zu Gründen, die unsere Werte vertritt. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, dass zum Beispiel meine Tochter in eine Volkschulklasse geht, in der von 21 Kindern nur drei Deutsch sprechen. Wo man Bilderkarten benutzt, damit die Kinder überhaupt verstehen, worum es geht. Gerade Schule und Ausbildung sind elementare Dinge, die man nicht vernachlässigen darf. Das wird aber behindert, weil man sich als Lehrer zuallererst verständlich machen muss.

Diese Faktoren, und natürlich noch viele andere, die hier schon ausgiebig diskutiert wurden und werden, haben zur Gründung der Gruppe Linz geführt. Ich war eben der Ansicht, wenn niemand zu handeln anfängt, dann macht es auch niemand. Ich habe festgestellt, dass viele Menschen sich nicht trauen, in der Öffentlichkeit ihre Meinung zu sagen. Das ist falsch! Sagt, was ihr denkt, auch wenn es gegenüber der landläufigen Meinung anders klingt. Alle, die Mitglied in einer Gruppe sind oder nur auf PI lesen und kommentieren, müssen den Menschen die Angst nehmen, ihre Meinung zu sagen. Das ist das Allerwichtigste. Und dann, nur dann werden wir stärker und werden gehört.

Interessanterweise ging es in der Kennenlernphase der neuen Mitglieder nicht nur um den Islam, wie ich erwartet hatte. Nein es ging um alltägliche Dinge. Es ging auch um Klimawandel und um Korruption in der Regierung. Demnächst werden wir einen Videobeitrag veröffentlichen, in dem es um traditionelle Firmen geht, die immer mehr von Großunternehmen verdrängt werden. Seid gespannt darauf!

» pi-linz@gmx.at

(Foto oben: Das Wahrzeichen von Linz – die Pöstlingbergkirche)




Koranverteilung in Berlin am Potsdamer Platz

Lena Duggen von der FREIHEIT.Wow, haben uns die Islamisten doch einen unerwartet schönen Samstagnachmittag beschert. Am Samstag, dem 14. April, wurden am Potsdamer Platz in Berlin, so wie in vielen anderen deutschen Städten auch, Gratis-Korane verteilt. Obgleich die Ankündigungen hierfür kurzfristig waren, fanden sich am Potsdamer Platz doch eine stattliche Anzahl von circa 40 Islamkritikern vor Ort ein, um die Passanten über die Inhalte des Korans aufzuklären. Vertreten waren: Die PI-Gruppe Berlin, die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE), DIE FREIHEIT, die Sarraziner und das Netzwerk Demokratischer Widerstand.

(Von Karl Schmitt, BPE)

Als wir um die Mittagszeit ankamen, waren mindestens 20 Journalisten vor Ort. Wir Islamkritiker waren verblüfft über soviel ungewohntes Medieninteresse. Viele unserer Mitglieder hatten plötzlich unerwartet ein Mikrofon vor der Nase und gaben Spontaninterviews.

Da werden die Cutter der Radio- und Fernsehanstalten wohl jetzt eine Menge zu tun bekommen, um all die unerwünschten islamkritischen Kommentare wegzuschneiden. Vermutlich hätten sie lieber einen freundlich interessierten Toleranzbürger, der sich über die Kulturbereicherung freut und fleißiges Koranstudium ankündigt. Die dort anwesenden Islamkritiker haben dieses Studium aber längst hinter sich und ihre Schlüsse daraus gezogen und hatten verschiedene Transparente mit Infos zu den Gewaltinhalten des Korans dabei.

Wir von BPE verteilten an jeden Passanten, der sich einen Koran abgeholt hatte, unser Flugblatt „Lesen Sie den Koran“ und boten den Passanten dies als „eine kleine Lesehilfe“ zum Koran an. Im Flugblatt waren natürlich die Hinweise auf eine ganze Reihe von Mord- und Totschlagsaufrufen mit den Nummern der entsprechenden Suren. Ohne Ausnahme wurden diese Blätter von den frischen ‚Koranträgern‘ angenommen. Die meisten der Passanten machen auch keinen Hehl aus ihrer wohl eher skeptischen Einstellung zum Koran. Hierbei waren unter anderem auch Leute, die sich als Iraner und Iraker zu erkennen gaben. Sie bestätigten uns die Wichtigkeit unserer Aufklärungsarbeit und betonten die gewalttätige Natur des Islams.

Unsere PI-Leute suchten auch das Gespräch mit den koranverteilenden Salafisten. Ihre Fragen nach dem Inhalt bestimmter Suren wurden ablehnend begegnet, mit den Worten „wir verteilen hier nur“ (vielleicht war das auch so -, wenn genug Geld für millionenfachen Bücherdruck da ist, müssen auch unsere Verteiler dort nicht aus reinem Idealismus gestanden haben).

Einer von unseren Verteilern der Flugblätter mit den islamkritischen Inhalten erhielt von einem der Salafisten eine eindeutige Geste. Er schaute ihn an und fuhr mit der Handinnenkante über seine Kehle, um anzudeuten, was er am liebsten mit unserem Islamkritiker machen würde – oder vielleicht auch in Zukunft noch vor hat. Ein PI–Gruppen-Mitglied sprach einen anderen der Salafisten auf Sure 2, 191 an. Der Angesprochene wollte zuerst ausweichen und meinte dann nach hartnäckiger Nachfrage, er habe den Koran noch nicht ganz gelesen – offenbar die neueste Masche, sich lästige Fragen vom Hals zu halten.

Zeitgleich wurden auch in Berlin-Hohenschönhausen vor dem Lindencenter Korane verteilt. Leider war niemand von uns dort vor Ort, da dieser Verteilort nicht im Internet angekündigt war.

Der Star bei den Pressevertretern war Lena Duggen von der FREIHEIT. Sie hatte ein Plakat „We dont need your lies“, eine Wortspielerei mit dem Titel der Verteilaktion „Lies den Koran“ (ihr Statement hier im RBB-Video ab 2:07 min).

Lena Duggen von der FREIHEIT.

Als ich selbst mit einigen Freunden bereits in einer benachbarten Gaststätte war, hatte unser Peter Hahn noch seinen großen Auftritt. Er las laut aus unserem BPE-Faltblatt die dort zitierten Suren vor. Sowohl Journalisten als auch Passanten und Salafisten reagierten hierauf. Ein Salafist meinte, ähnliche Sprüche würden doch wohl auch in der Bibel stehen. Auf die Nachfrage von Peter, welche Bibelstelle denn das sei, konnte unser Salafist allerdings nicht antworten.

Bei der nächsten Verteilaktion von Koranen werden wir wieder vor Ort sein. Dann melden wir eine Demo an, damit wir vor Ort mit einem Megaphon die zur Gewalt aufrufenden Koran-Suren vorlesen können. Es bleibt zu hoffen, dass die Koranverteiler und deren Finanziers im Hintergrund sich mit ihrer Aktion in den Finger geschnitten haben. Vor Ort konnten sie jedenfalls nicht punkten und stießen auf überwiegende Ablehnung der Passanten. Zu den jetzt zu erwartenden Presseberichten gibt es aber leider wenig Grund zum Optimismus. Es ist leider nicht damit zu rechnen, dass in den Presseberichten die Skepsis der Passanten vor Ort wieder zu finden sein wird.

Video:

» Weitere Fotos hier und hier.




Video: Rede von Stürzenberger in Ludwigshafen

Die Bürgerbewegung Pax Europa veranstaltete am gestrigen Samstag, den 14. April in Ludwigshafen die Kundgebung „Freiheit oder Islamisierung?“ (PI berichtete bereits). Am Berliner Platz waren etwa 80 Islamkritiker aus dem Raum Ludwigshafen, Mannheim, Stuttgart, Heilbronn und München anwesend, um die Bürger über die Gefahren der Islamisierung aufzuklären. Sie kamen von den verschiedenen BPE-Landesverbänden, PI-Gruppen, German Defence Leagues und politischen Parteien wie DIE FREIHEIT. Neben Michael Mannheimer und Sandro Sergio Marzio hielt auch der Bayerische BPE-Landesvorsitzende Michael Stürzenberger eine Rede, in der er sowohl auf die grundsätzliche Bedrohung durch die islamische Ideologie als auch auf aktuelle Entwicklungen einging.

Hier das Video der Rede von Michael Stürzenberger:

(Kamera & Videoschnitt: Manfred Schwaller)




BPE-Kundgebung am 14. April in Ludwigshafen

Die Bürgerbewegung Pax Europa wird am kommenden Samstag, den 14.4.2012 von 11-16 Uhr in Zusammenarbeit mit der PI-Gruppe Rhein-Neckar eine Kundgebung auf dem Berliner Platz in Ludwigshafen abhalten. Das Thema der Kundgebung lautet: „Freiheit oder Islamisierung?“. Redner werden u.a. Michael Mannheimer (Foto) und Sandro Sergio Marzio sein.

» Bei Rückfragen: pi-rhein-neckar@gmx.de




Wiesbaden: Bericht über PI Veranstaltung

Am vergangenen Samstag organisierte die PI-Gruppe Mainz gemeinsam mit Pax Europa eine Mahnwache zum Thema Christenverfolgung, wie schon den Samstag zuvor in Mainz. Am abwechslungsreich gestalteten Informationsstand, unterstützt von Fanfarenklängen eines benachbarten Mittelaltermarktes, wurde in vielen Dokumenten über die Christenverfolgung in der Welt informiert. Speziell mit dem Schwerpunkt islamische Staaten, wo neben den letzten „kommunistischen Imperien“, die Verfolgung von Christen am intensivsten stattfindet, klärten die engagierten Ansprechpartner mit vielen Fakten auf.

Dabei konnte man konkrete Informationen durch die anwesenden Kopten und Aramäer bekommen. Sie berichteten von für uns unglaublichen Vorkommnissen, wie wir sie in unserer wohlbehüteten Gesellschaft (noch?) nicht vorstellen können. Der ständige Kontakt zu ihren unterdrückten und diskriminierten Verwandten gab den Passanten ein aktuelles Bild der Lage, auch vom so genannten „Arabischen Frühling“, letztlich einer islamistischen Machtübernahme. Viele der Verwandten fürchten um ihr Leben! Eine Last, die im Gespräch bei den Vertretern der koptischen (Ägypten) und aramäischen (Syrien, Libanon, Irak, Türkei) Gemeindemitgliedern ständig zugegen ist.

Von den über 100 eingeladenen katholischen und evangelischen Gemeinden zeigte sich niemand. Besonders enttäuschend für die Vertreter der Kopten und Aramäer. Einer brachte es auf den Punkt: „Erst wenn eure Kirchen brennen werdet ihr wach. Doch dann ist es schon zu spät!“

Neben den Informationen wurden konkret Unterschriften für Pastor Youcef Nadarkhani gesammelt, einem im Iran zum Tode verurteilten Christen. Das Urteil wurde nur mit seinem Wechsel der Religion vom Islam zum Christentum begründet, was in islamischen Staaten verboten ist.  Dazu zeigten sich die Wiesbadener Bürger sehr signaturfreudig, sodass gar gegen Ende der Veranstaltung die in ausreichender Menge vorhandenen Unterschriftenlisten knapp wurden.

Besonders erfreut waren wir über das aktive Mitwirken der stellvertretenden Bundesvorsitzenden und Landesvorsitzenden der Partei DIE FREIHEIT, Andrea Falkenstein. Mit ihr waren wir auch unterwegs um Unterschriften von den auf sichtweite entfernten Ständen, die dort jede Woche aufgebaut sind – es gibt viel zu tun -, der Ahmadiyya und Salafisten für unser Anliegen einzuholen. Die Ahmadiyyavertreter gaben bedenkenlos ihre Unterschrift für die Begnadigung Nadarkhanis, sicherlich auch vor dem Hintergrund der eigenen Verfolgung ihrer islamischen Glaubensauffassung, beispielsweise in Pakistan, wo sie als Abtrünnige vom Tod bedroht sind. Ganz anders sah es bei den Salafisten aus. Hier trat man uns von Anfang an ablehnend entgegen. Die beiden Konvertiten, ein Altgedienter und ein unsicherer „Neusalafist“ lavierten sich auf unser nachbohren aus der Situation mit abenteuerlichen „Argumenten“. Als der Neuling schließlich durch unsere klare Argumentation etwas schwach wurde nun doch für die Menschenrechte zu unterschreiben, auch nach dem Motto „das sind ja die Schiiten“, wurde er vom Kollegen sofort zurück beordert.  Jeder von uns bekam noch einen Koran auf Nachfrage ausgehändigt, der sinnvollen Zwecken zugeführt wird.

Gern wurde unser Angebot, auch von Männern, genutzt sich einmal eine Burka oder Niqua überzustreifen und das einzigartige „Feeling“ zu erleben nicht mehr als Individuum erkennbar zu sein. Ebenso kamen vielfältige Aussagen im „Netz der Solidarität“ zusammen, die bewegende Aussagen und Erfahrungen wiedergaben und auch gern, als Meinungsaustausch gedacht von anderen Passanten aufgenommen wurden.

Riesigen Anklang fand der „Buttonman“, der mit seinen Buttons und Aufklebern zum Thema Islam auf vielfältige Weise dazu beiträgt die Schweigespirale zu durchbrechen. Denn viele Passanten stimmten uns zu, äußerten aber auch, sich nicht zu trauen, das Thema nach außen zu vertreten. Mit einem Button ein Signal aussendend, ob andeutungsweise lustig oder aussagestark „ernst“, beispielsweise an Rucksack oder Mütze befestigt, bestärkt den Leser darin, dass er nicht alleine mit seiner Meinung ist, so wie es uns die Medien einreden wollen – und schafft vielleicht neue Kontakte. Weitere Informationen unter politischinkorrekteerzeugnisse@yahoo.de .

Ein Passant, der uns extra nach langer Anreise aufsuchte, outete sich als Jurist, der gern inkognito bei Rechtsfällen mit angedeutet vielfältigen Kontakten und Möglichkeiten helfen will. Konkret sprach er den Fall Michael Mannheimer an. Wir haben die Kontaktdaten aufgenommen und werden uns auch mit Michael in Verbindung setzen.

Bedanken möchten wir uns auch über die aktive Unterstützung der PI-Gruppen aus Koblenz, Bonn und Frankfurt, ebenso beim BPE-Hessen, der an der Spitze durch die Landesvorsitzende vertreten war. Ein Mitstreiter kam extra aus Göppingen, im Zug saß er bereits morgens um 5 Uhr. Nach dem Erfolg der „Doppelveranstaltung“ letzte Woche in Mainz und diese in Wiesbaden werden wir motiviert auch in Zukunft dazu beitragen über den Islam und seine Ideologie, sowie seinem menschenverachtenden Verständnis, besonders in der Scharia, informieren.

Übrigens fand am selben Tag auch in Berlin eine Mahnwache zum Thema Christenverfolgung von Pax Europa statt. Der Landesverband Berlin-Brandenburg hatte sich spontan dazu entschlossen, das Motto zu übernehmen und ebenfalls eine Mahnwache zu organisieren.