Facebooks "Faktenchecker": Hochbezahlt und fragwürdig

CORRECTIV kritisiert PI-NEWS

Von EUGEN PRINZ | „Wer gegen ‚Hass‘ und ‚Fake News‘ anzutreten meint, sollte die Maßstäbe, die er an andere anlegt, auch gegen sich selbst und jedermann gelten lassen, auf keinem Auge blind sein und nicht nur in eine Richtung ‚recherchieren‘“, schrieb die FAZ im Mai 2017 über das „Recherchezentrum“ correctiv.org, das für Facebook tätig ist, um Beiträge mit wahrheitswidrigem Inhalt, so genannte „Fake-News“, aufzuspüren.

Mit diesen Zeilen stellt die FAZ den Leuten von correctiv.org kein gutes Zeugnis aus. Zu Recht, denn wer sich die Mühe macht, den finanziellen und personellen Hintergrund von correctiv.org zu durchleuchten, kommt sehr schnell zu dem Schluss, dass diese Plattform dem linken Mainstream nahesteht – und das ist noch zurückhaltend formuliert.

Bei Facebook angeschwärzt

Der Grund, warum wir uns mit dieser Plattform, die uns ansonsten nicht die Bohne interessieren würde, beschäftigen müssen, ist, dass correctiv.org innerhalb der letzten acht Wochen zwei Beiträge von PI-NEWS als „teilweise falsch“, bzw. als „unbelegt“ an Facebook weitergemeldet hat.

Das könnte uns egal sein, hätte es nicht Auswirkungen auf die Reichweite von PI-NEWS,  zumindest was Facebook betrifft.

Der Autor nimmt für sich in Anspruch, besonderen Wert darauf zu legen, dass alles, was er schreibt, den Tatsachen entspricht und belegbar ist. Falls sich in einem Artikel doch einmal ein Recherche-Fehler einschleicht, wird dieser öffentlich korrigiert.

Bei den von correctiv.org negativ bewerteten Beiträgen soll das Urteil, ob die Kritik der „Rechercheplattform“ gerechtfertigt ist, den Lesern überlassen werden. Zu diesem Zweck werden die beiden Standpunkte gegenüber gestellt.

„Krefeld: Mehr als 1400 Euro für einen Asylbewerber – pro Tag!“

In dem betreffenden Artikel berichtet PI-NEWS, dass die Stadt Krefeld wegen eines hochaggressiven Asylbewerbers einen Sicherheitsdienst engagieren musste, der pro Tag mit 1400 Euro zu Buche schlägt. Das berichtete auch die NRZ. Der Vorwurf von correctiv.org: Der Artikel von PI-NEWS sei „teilweise falsch“.

Im weiteren Verlauf ihres Berichts räumt correctiv.org jedoch die wahrheitsgemäße Berichterstattung durch PI-NEWS ein. Kritisiert wird nur die „Headline“. Als Beweis für die „irreführende“ Überschrift werden einige Leserkommentare angeführt, die noch nicht einmal aus dem Kommentarbereich von PI-NEWS stammen, sondern von anderen Plattformen, die über den Artikel berichtet haben:

Der Autor vertritt die Auffassung, dass es PI-NEWS nicht angekreidet werden darf, wenn einige Personen, in deren Lesekompetenz unser Bildungssystem schon Bremsspuren hinterlassen hat, aus der Zeile „Krefeld: Mehr als 1400 Euro für einen Asylbewerber – pro Tag!“ in ihrem Kopf die Information „Die Stadt Krefeld schenkt einem Aslybewerber jeden Tag 1400 Euro“ machen, zumal in dem entsprechenden Beitrag der genaue Sachverhalt ausführlich erklärt wird.

An dieser Stelle vielleicht ein paar Worte zum Thema Überschrift: Diese muss kurz und prägnant sein und sollte das Interesse des Lesers an diesem Beitrag wecken. Eine „Headline“ wie: „Die Stadt Krefeld muss wegen eines hoch aggressiven Asylbewerbers einen Sicherheitsdienst engagieren, der pro Tag 1400 Euro kostet“, ist eindeutig zu lang und widerspricht allen redaktionellen Gepflogenheiten.

„Schweden 2019: Bombenterror wie in Afghanistan“

In diesem Artikel berichtet PI-NEWS über die gegenwärtigen Zustände in Schweden. Hier ein Auszug:

„Seit Sonntag ist die schwedische Polizei offiziell im Ausnahmezustand. Der Grund dafür ist die enorme Eskalation der Bandengewalt in dem nordeuropäischem Land. Und um es vorweg zu nehmen: Es sind nicht die „Nordmänner“, von denen diese Entwicklung  ausgeht, sondern überwiegend moslemische Migranten der zweiten und dritten Generation. Mittlerweile vergeht in Schweden keine Woche, in der es in den größeren Städten nicht irgendwo zu Explosionen kommt.“

Correctiv.org schreibt dazu:

„Was stimmt, ist, dass es in Großstädten wie Stockholm, Göteborg und Malmö aktuell laut Polizei häufiger zu Sprengstoffanschlägen kommt. (…) Allerdings gibt es keine Daten zur Herkunft der Tatverdächtigen, da die Nationalität in den offiziellen Kriminalstatistiken in Schweden nicht erfasst wird. Lediglich das Alter und das Geschlecht werde aufgenommen, teilte uns die zuständige Behörde, der Nationale Rat für Kriminalprävention, auf Anfrage mit.“

Correctiv.org hat also beim nationalen Rat für Kriminalprävention nachgefragt. In dessen Antwortschreiben wird wortreich erläutert, warum man sich in Schweden davor drückt, den ethnischen Hintergrund der Tatverdächtigen statistisch zu erfassen. Gerade die offiziellen Stellen dort haben seit jeher aus politischen Gründen nicht das geringste Interesse gezeigt, eine der Hauptursachen für die Zustände in ihrem Land offen zu legen.

Danach präsentierte correctiv.org das Ergebnis seiner „Fake-Prüfung“:

„Auch die schwedische Polizei spricht in ihrer Pressemitteilung von August 2019, in der sie die zunehmenden Explosionen als Problem bezeichnet, nicht über die Herkunft der Täter. Die Behauptungen, es handele sich um „Migrantenbanden“, die Täter seien Einwanderer zweiter oder dritter Generation und zudem Muslime, sind daher alle unbelegt. PI-News nennt dafür auch keine Quellen.“

Falsch!

Wir nennen sehr wohl eine Quelle für diese Behauptung und bei der handelt es sich noch dazu um eines der Flaggschiffe der Mainstream-Presse, die „Süddeutsche Zeitung“. Das von vielen wegen seiner Linkslastigkeit als „Alpen-Prawda“ verspottet Blatt schreibt:

„Während außerhalb des Bandenmilieus neun von zehn Morden aufgeklärt werden, sind die Aufklärungsraten bei den Verbrechen der Gangs „skandalös“ niedrig, wie Gunnar Appelgren, Bandenexperte bei der Polizei, der Zeitung Aftenposten sagte. In Malmö etwa wurden in den letzten acht Jahren 38 mutmaßliche Gangmitglieder erschossen – nur sechs der Morde wurden bislang aufgeklärt. Das liegt auch daran, dass die Polizei kaum Zugang hat zum Milieu und dort ein Code des Schweigens gilt. Schwedische Zeitungen schreiben für gewöhnlich nicht über die ethnische Herkunft der Kriminellen, Experten zufolge stammen die meisten jedoch aus der zweiten oder dritten Generation von Immigrantenfamilien.“

Mit Vollgas und „Allahu akbar“ in die Sporthalle

Als der Autor gerade an diesem Artikel schrieb, kam die Meldung herein, dass letzten Samstag in Stockholm ein 29-Jähriger während eines Handballspiels zwischen zwei Jugendmannschaften mit seinem Auto in eine Turnhalle gefahren ist, um Menschen zu töten. Im Beitragsvideo ist sein „Allahu akbar“ deutlich zu hören. Die schwedische Polizei hat die Tat trotz dieses „Schlachtrufs“ zunächst als Trunkenheitsfahrt behandelt, bis man nach dem Auffinden eines Bekennerbriefes nicht mehr umhin konnte, die Aktion als moslemischen Terroranschlag einzustufen. Glücklicherweise scheint es keine Toten oder Verletzten gegeben zu haben.

Soviel zu den Zuständen in Schweden.

Doch zurück zu unserer „Rechercheplattform“: 

Desweiteren kritisiert correctiv.org die Berichterstattung von PI-NEWS über den Anstieg der Sexualdelikte in Schweden:

„Als Quelle für die Aussage zu den Sexualdelikten wird von PI-News ein Medienbericht von der Seite Bayernkurier von Januar 2016 verlinkt. Darin steht, dass 1975 in Schweden insgesamt 421 Vergewaltigungen angezeigt worden seien – 2014 seien es 6.620 gewesen. Das entspreche einer Steigerung von 1.472 Prozent. Während PI-News also von Sexualdelikten schreibt, geht es in der verlinkten Quelle ausschließlich um Vergewaltigungen.“

Jawoll, da haben sie recht: Es waren nicht nur Sexualdelikte, sondern sogar VERGEWALTIGUNGEN. Ferner weisen die Fake-Jäger darauf hin, dass die vom Bayern-Kurier genannten und von uns übernommenen Zahlen sogar noch zu niedrig sind:

„Die genannten Zahlen stimmen zudem nicht. In der Liste der gemeldeten Verbrechen seit 1950 lässt sich für 1975 die Zahl von 769 Vergewaltigungen nachlesen (die Excel-Tabelle kann hier auf Englisch heruntergeladen werden). Für 2014 sind dort 6.697 Vergewaltigungen vermerkt.“

Also 769 statt 421 Vergewaltigungen in 1975 und 6.697 statt 6.620 in 2014. Was für eine Schande – correctiv.org hat uns mit diesen Zahlen sogar noch rechts überholt.

Aber die Freude wärt nur kurz, denn die „Fake-Jäger“ versuchen das zu relativieren:

„Statistiken über gemeldete Straftaten werden seit 1950 geführt. Die statistischen Verfahren für gemeldete Straftaten wurde mehrfach geändert, zum Beispiel durch neue Sammeltechniken und neue Abrechnungsmittel. […] Diese Änderungen sind bei Vergleichen im Zeitverlauf wichtig.“

Desweiteren wird auch noch über die Änderung der Rechtslage und des Anzeigeverhaltens der Opfer hingewiesen.

Liebes „Recherchezentrum“: Das ist bei allen Kriminalstatistiken so, auch bei denen hierzulande. Die Richtlinien zur Erstellung werden in jeder Dekade gefühlte hundertmal geändert, den Bedürfnissen der Regierenden angepasst und trotzdem zu Vergleichszwecken verwendet. Würde man der Argumentation von correctiv.org folgen, müsste man sämtliche Kriminalstatistiken in die Tonne treten.

Und überhaupt, als Bundesinnenminister Horst Seehofer im April 2019 stolz verkündete, dass nach der neuesten Statistik die Kriminalität im Lande rückläufig sei, wo war da der Artikel von correctiv.org?

Passt die Leistung zum Geld?

Abschließend noch eine Aufstellung über die finanziellen Zuwendungen ab 100.000 Euro, die correctiv.org seit 2014 erhalten hat. Von solchen Beträgen kann PI-NEWS nur träumen. Die Kleinspenden, für die correctiv.org auf ihrer Seite intensiv wirbt, sind da noch nicht einmal enthalten.

Spenden ab 100.000 Euro an correctiv.org von 2014 bis 2019

 


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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15 Jahre PI-NEWS!

Am 11. November 2004, also vor 15 Jahren, informierte PI-NEWS erstmals im Netz über Wahrheiten, die in den etablierten Medien geschönt oder verschwiegen wurden. Erstmals wurden damals auch Ereignisse in Deutschland und der Welt in einer kritisch-unabhängigen Weise kommentiert, die schon damals in diesen Medien nicht mehr möglich waren.

2004, das war lange vor der Gründung von AfD oder Pegida – das war sogar noch ein Jahr vor dem Amtsantritt der deutschen Verhängnisgestalt Angela Merkel. Seit 2005 begleitet PI-NEWS unerbittlich die Merkel-Ära, derer man sich in der künftigen Geschichtsschreibung Deutschlands einmal, hoffentlich schon bald, schämen wird.

Die gewaltige Zahl der seit 2004 bei PI-NEWS erschienen Artikel samt der noch viel größeren Zahl der jeweiligen Leserreaktionen dokumentiert nicht nur 15 Jahre Entwicklung und Zustand der islamkritischen, rechtsdemokratischen, patriotischen Opposition in Deutschland. Diese Texte widerspiegeln auch die politischen, sozialen, kulturellen und geistigen Tendenzen der letzten 15 Jahre.

Das geschieht bei PI-NEWS oft in härterer, gröberer Weise als in anderen oppositionellen Foren. Nicht jedem gefällt das, nicht jeder Text der vergangenen 15 Jahre war unangreifbar. Und immer wieder gab und gibt es fragwürdige, grenzwertige, ja auch grenzüberschreitende Leserreaktionen.

Just dafür sind PI-NEWS sowohl berüchtigt, aber auch längst berühmt. Denn PI-NEWS – das ist Meinungsdemokratie ohne Gesinnungszensur, ohne die Peitsche der sogenannten „Politischen Korrektheit“. Das hat dieses Forum, dessen Kürzel „PI“ ganz bewusst provokativ für „Politically Incorrect“ steht, zu einem unverzichtbaren täglichen Gegengift für viele tausende Menschen gemacht, die sich von der etablierten Politik und den Medien manipuliert, belogen und verachtet fühlen – und das je mehr denn je auch sind.

Aber PI-NEWS, das empfinden wir als besonderes „Kompliment“, wird sehr aufmerksam gerade von ihren entschiedendsten Gegnern und Feinden gelesen. Denn auch die wollen, meist klammheimlich, wissen, was sie nicht wissen sollen oder über welche Wahrheiten sie schweigen müssen, wenn sie ihre berufliche und gesellschaftliche Existenz nicht gefährden wollen. Kein Wunder, dass PI-NEWS immer wieder wütenden Verdächtigungen und Angriffen ausgesetzt ist.

Diesen Angriffen zu widerstehen, kostet Mut, Widerstandskraft, Durchhaltevermögen und manchmal auch Geld – zum Beispiel für Rechtsstreitigkeiten wie kürzlich wegen der Nennung des Namens des kleinen Jungen, der im Frankfurter Hauptbahnhof von einem Eritreer grausam in den Tod gestoßen wurde. Doch PI-NEWS hat sich die ersten 15 Jahre seiner Tätigkeit nie beirren lassen und wird das auch künftig nicht tun. Mehr denn je wird der Kampf für die Meinungsfreiheit in Deutschland im Mittelpunkt der Arbeit von PI-NEWS stehen.

An diesem Geburtstag würden wir uns freuen, wenn unseren Nutzern dieser Einsatz für unser Land und gegen die Lüge einen kleinen Beitrag wert wäre. PI-NEWS macht keine Profite, aber von PI-NEWS profitieren viele in unserem schönen, so sehr gefährdeten Deutschland. Wir wollen bleiben, wie wir sind. Mit Ihrer Hilfe, liebe PI-NEWS-Leser, können und werden wir das schaffen.




München: Beleidigungen von Grünen und SPD bei Frage zum Politischen Islam

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | In München findet zweimal jährlich an jeweils einem Wochenende im Mai und September das große Straßenfestival Corso Leopold statt, zu dem die gesamte Leopoldstraße vom Odeonsplatz bis zur Münchner Freiheit gesperrt wird. Da die Veranstaltungen immer mehrere 100.000 Besucher anziehen, nutzen auch alle Parteien die Möglichkeit, sich dem potentiellen Wähler zu stellen, was jetzt zur Europawahl besonders attraktiv ist. Der Betreiber dieses Festivals ist Ekkehard Pascoe, ein Parteimitglied der Grünen und im Bezirksausschuss Schwabing Freimann aktiv. Es ist bezeichnend für sein Demokratie-Verständnis, dass er der AfD jedes Jahr die Teilnahme verweigert. Das Verwaltungsgericht München wies im vergangenen September die Klage der AfD ab, da ein privater Veranstalter ein solches Verbot durchführen dürfe.

Ich nutzte am Samstag die Gelegenheit, um an den Ständen der Altparteien eine Umfrage zum Thema „Politischer Islam“ durchzuführen, da dieser Begriff von immer mehr Parteien wie sogar der CSU benutzt wird, die ihm im November 2016 einen eigenen Leitantrag zum Parteitag widmete. Der Politische Islam sei demnach die größte Herausforderung unserer Zeit und habe in den letzten Jahrzehnten wie keine andere ideologische Bewegung weltweit so viel Gewalt, Zerstörung und Destabilisierung hervorgebracht. Die CSU sagte ihm sogar engagiert den Kampf an.

In Österreich hat die bis vor kurzem erfolgreich agierende Regierung von ÖVP und FPÖ gleich am Verbot dieses Politischen Islams gearbeitet, schloss 2018 sieben extremistische Koranbunker, unterband die Auslandsfinanzierung von Moscheen und Islamverbänden, versuchte sich an der Ausweisung von 40 Imamen und verbot das Kopftuch an Grundschulen.

Ich begann meine Umfrage bei der SPD und traf dort den Bundestagsabgeordneten Florian Post, einen alten „Bekannten“, der schon im Jahr 2013 öfters gegen unsere Kundgebungen und Infostände demonstrierte, dabei aber außer „wir haben in Deutschland Religionsfreiheit“ nie etwas Substantielles zu diesem extrem wichtigen gesellschaftspolitischen Thema beizutragen hatte. Ganz im Gegenteil, dieser gut bezahlte SPD-Funktionär ist dazu übergangen, mich aufgrund seiner Faktenunkenntnis und Argumentationslosigkeit massiv zu beschimpfen. So diffamierte mich dieser „Volskvertreter“ am 15. März bei einer Kundgebung auf dem Max Joseph Platz vor der Oper als „Deppen“.

Am Samstag steigerte Post seine Beleidigung, indem er mich „Idiot“ nannte. Ich ließ mich auf dieses unwürdige Niveau nicht herab, obwohl ich ihm auch hätte mitteilen können, dass er mir in dieser Diskussion wie ein ungebildeter Waldschrat ohne jegliche Kinderstube vorkam, der nur unqualifiziert herummaulen kann. Aber ich wollte ja Antworten von ihm haben, schließlich sollte die SPD ja vor der EU-Wahl die Möglichkeit bekommen, sich bei den Wählern zu empfehlen – oder eben auch nicht. Außer Florian Post bekam ich dann auch noch den SPD-Oberbürgermeister Münchens Dieter Reiter vor die Linse, der aber sehr wortkarg bei meiner Frage blieb:

Die SPD dürfte aufgrund solch übler Auftritte bald die Einstelligkeit ihrer Wahlergebnisse erreichen. In weiten Teilen Ostdeutschlands ist es ohnehin schon soweit. Die sich an der Parteispitze oft wie ein Quietsche-Entchen gebende Andrea Nahles könnte auch angesichts katatstrophaler Wahlergebnisse bald Geschichte sein. Als Ablöse läuft sich gerade der abgehalfterte Martin Schulz warm. Bald wird man Grabreden auf diese Partei halten können.

Die momentan wohl geradezu von ihren Umfragehochs und den sie hochjubelnden Mainstream-Medien besoffenen Grünen bezeichneten PI-NEWS und die AfD als „rechtsradikale Verfassungsfeinde“, die sie „mit allen demokratischen Mitteln bekämpfen“ würden. PI-NEWS wurde darüber hinaus die Verbreitung von „Verschwörungstheorien aus der rechtsextremen Szene“ unterstellt:

Meine ehemalige Partei CSU lässt ihren Leitantrag zum Politischen Islam seit 2016 in der Schublade verrotten und hat ihn seitdem weder erwähnt, geschweige denn in politische Arbeit umgesetzt. Ein junger Parteivertreter versuchte sich zumindest mit einer Antwort zum Thema, bis der Stadtrat Thomas Schmid eingriff und das Interview brüsk abbrach:

Die Nachfolgepartei der sozialistisch-diktatorischen SED „Die Linke“ verweigerte eine Antwort mit der Diffamierung, dass sie „Nazis“ kein Interview geben würden:

Bei den Piraten herrscht ein seltsames Verständnis von „Transparenz“ vor, das sie auf ihren Plakaten anpreisen:

Die ÖDP hat keine Meinung zum Politischen Islam, sondern setzt nur auf „Ökologie und Frieden“:

„Die Partei“ ist zwar als Satire-Haufen nicht ganz ernstzunehmen, aber will ja schließlich auch gewählt werden und sollte daher auch Stellung beziehen können. Die „antikapitalistisch“ eingestellte linke Truppe hatte aber außer erheiternden Aufklebern wie „THC statt AfD“, also in etwa „kiffen statt gesundem Menschenverstand“, wenig Inhalt zu bieten:

Nach langer Suche fand sich auf dem Corso Leopold dann doch noch ein kompetenter Gesprächspartner, der zum Thema sachlich etwas beizutragen hatte. Michael Schmidt-Salomon, Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, ist als Bekannter von Hamed Abdel-Samad gut informiert und sich bewusst, dass der Politische Islam eingegrenzt werden muss. Er will grundsätzlich den Vorrang weltlicher Gesetze vor religiösen durchsetzen:

Aufschlussreich die vielen Merkel-Poller, mit denen das Straßenfest vor Terror-Anschlägen des Politischen Islams geschützt werden müssen:

Viele Bürger dürften sich mittlerweile an die Absperrungen gewöhnt haben, ohne sich darüber Gedanken zu machen, vor was und wem sie da geschützt werden:

Auch, wenn man sich zwischen ihnen hindurchzwängen muss:

Bei den Absperrungen wachen noch zusätzlich Sicherheitsleute:

Hinter einer dieser Betonbarrieren befand sich der Stand der AfD, die wie oben beschrieben nicht auf der Leopoldstraße aufbauen durfte und daher auf eine Querstraße auswich:

Dort wurde sie von „Kämpfern gegen Rechts“ umlagert, die aber ganz unheldenhaft kein „Gesicht“ zeigen wollten:

Auf dem gesamten Corso Leopold war der grüne Zeitgeist zu spüren, beispielsweise bei dem Straßenfußballturnier „Bunt kickt gut“:

Das gegen den „Kirchenstaat“ gerichtete Motto der Giordano-Bruno-Stiftung sollte man auf „Kirchen- und Scharia-Staat nein Danke“ erweitern:

Man darf gespannt sein, ob erstens die AfD beim nächsten Corso Leopold im September zugelassen ist und zweitens sich die Altparteien fachlich beim Thema Politischer Islam weiterentwickelt haben. PI-NEWS wird jedenfalls wieder vor Ort sein.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Björn Höcke: „Dämlicher Verbots-Versuch der Stadt München“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Björn Höcke war der vielumjubelte Stargast des politischen Frühstücks der Jungen Alternativen Bayern am Sonntag in München. Hierzu hatte die Nachwuchsorganisation der AfD auch den Bundestagsabgeordneten Johannes Huber und die bayerische AfD-Fraktionschefin Katrin Ebner-Steiner eingeladen.

Höcke zeigte sich im Interview mit PI-NEWS (oben) zufrieden über den Erfolg vor dem Verwaltungsgericht gegen den Versuch der Stadt München, die Veranstaltung verbieten zu lassen. Er attestierte der SPD-geführten Stadtregierung ein dämliches Verhalten mit dieser juristisch aussichtslosen und darüber hinaus dilettantischen Aktion.

Außerdem spricht Thüringens AfD-Chef über die Migration als das grundsätzlich zentrale politische Problem. Durch die Bevölkerungsexplosion in Afrika entstehe ein Auswanderungsdruck, der zu einem Kultur-und Zivilisationsbruch in Europa führen werde, wenn dem nicht entschieden ein Riegel vorgeschoben werden würde.

Höcke sieht die wachsende Fraktion rechtskonservativer Parteien in Europa als ein positives Zeichen, dass der linken zerstörerischen Einwanderungspolitik ein Ende gesetzt werden könne. Auf die im Herbst kommende Landtagswahl in Thüringen freue er sich, da die AfD gute Chancen habe, stärkste Partei im Osten zu werden.

In seiner Rede formulierte er deutlich, dass Deutschland kein Siedlungsgebiet sei, was auch nicht verhandelbar wäre. Wir bräuchten jetzt vielmehr eine Rückkehr-Offensive, keine Obergrenze von 220.000 plus X, sondern eine Untergrenze von minus 220.000 plus X.

Illegale Einwanderer dürften hier niemals integriert werden. Heimatrecht sei ein Menschenrecht, um ein freies, selbstbestimmtes Leben führen zu können, was selbstverständlich auch für das deutsche Volk gelte. Wir befänden uns in einem Kampf um alles oder nichts, um sein oder nicht sein.

Höcke begeisterte mit seinen Ausführungen die knapp 200 Patrioten in dem proppenvollen Gastraum:

Derzeit kochen die medialen Wogen der Mainstream-Presse hoch, da bei dem Süddeutschen Treffen des „Flügels“ der AfD am Samstag in Greding auch die erste Strophe des Liedes der Deutschen gespielt wurde. Dies beschrieb Höcke in seiner Rede am Sonntag in München als Fauxpas eines Tontechnikers, der wohl die falsche Taste gedrückt habe. Thüringens AfD-Chef erklärte darüber hinaus aber den grundsätzlichen geschichtlichen Hintergrund der ersten beiden Strophen, was wir in einem in Kürze folgenden Artikel mit Video extra behandeln.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Video: Michael Stürzenberger bei Talkradio „Deutschland Eins“

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger wird heute ab 21 Uhr bei dem neuen Sender „Radio Deutschland Eins“ interviewt. Bei diesem neuen Talkradio stehen die Bürger, Wähler und Betroffenen im Mittelpunkt, die anrufen, ihre Meinung äußern und mitreden können. Die Sendung kann unter diesem Link angehört werden. Im Anschluss an das Gespräch haben die Zuhörer die Möglichkeit, Fragen stellen. Die Rufnummer live in die Sendung ist 0651–46 86 333.




Die feuchten Träume des Alfred Denzinger

Alfred Denzinger, Fotograf und Archivar für Fotos von friedlichen Demonstranten, begibt sich gerne in Begleitung seiner linken Schläger von der „Antifa“ zum Fotoshooting auf patriotische Demonstrationen.

Dort macht er Fotos von Demo-Teilnehmern und später registriert, ordnet und archiviert er sie dann. Das ist in etwa der Inhalt seiner „journalistischen“ Tätigkeit. Natürlich stört das Typen wie ihn, die schon immer gerne in der deutschen Geschichte Buch geführt haben, wenn sie bei ihrer blutlosen Tätigkeit gezeigt werden. „Entfernen Sie sich“, ist dann alles, was so einer sagt, harmlos im Ton, grausam in letzter Konsequenz. So geschehen am 9. Januar auf einer Mahnwache gegen Gewalt in Stuttgart:

Auch der einschlägig bekannte Linksextreme und als „Journalist“ auftretende Alfred Denzinger provozierte durch Herumfuchteln mit seiner Kamera direkt vor den Gesichtern der Polizei und der Kundgebungsteilnehmer. Auf die Frage, wie der linksradikale Propagandist zum Thema Gewalt stehe, schwieg er.  Er hatte dann keine bessere Idee, als einen freien Pressevertreter aufzufordern, sich von der AfD-Mahnwache zu entfernen. Dabei wurde er von vermummten Linksextremisten flankiert. Die Antifa denunzierte gewohnt mit Sprüchen wie: „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!“.

Natürlich stört das Leute wie Denzinger, wenn sie zur inhaltlichen Auseinandersetzung aufgefordert werden (im Video ab 9.55), dazu nichts zu sagen haben (außer: „Entfernen Sie sich!“) und das dann auch noch öffentlich gezeigt bekommen. Was also macht einer, der so drauf ist in einer solchen Situation?

Er gibt sich seriös und staatstragend und fordert im Fernsehen, dass seine Kritiker  verboten werden. Der linkslastige SWR gab Denzinger am 17. April dazu in seiner Nachrichtensendung „SWR Aktuell Baden-Württemberg“ das entsprechende Forum. Mit etwas Mühe, er überlegt sichtlich, was er eigentlich verboten haben will („solche Dinge“), artikulierte er dann seine politischen Zielsetzungen (im Video ab Minute 11:44):

„Die Politik könnte aus meiner Sicht das tun, dass sie dafür sorgen, dass solche Hetzseiten wie PI-NEWS oder Journalistenwatch, dass den’ eben untersagt wird, solche Dinge letztendlich in Umlauf zu bringen.“

Zensur also, der bequemste Weg für Anhänger totalitärer Ideologien. Denzinger denkt seiner Zeit hier etwas voraus oder auch etwas weiter zurück. Allerdings hat das mit Meinungsfreiheit und Demokratie nichts mehr zu tun. Und so muss er sich damit abfinden, dass linke Faschisten, ihre Schläger, ihre Schnüffler, ihre Fotografen und wer sich sonst noch gegen Patrioten austoben will, weiter an das Grundgesetz und die freiheitliche Grundordnung gebunden bleiben, so schwer es ihnen auch fällt. PI-NEWS wird dabei weiter den Finger in die Wunden legen, sachlich, friedlich und gewaltfrei.




Alternative Medien – Der Sieg der Wortkrieger

Von EUGEN PRINZ  | Eine selbsternannte, „unabhängige, sprachkritische Jury“, hat als verlängerter Arm der linksgrünen Meinungsdiktatoren gerade wieder das „Unwort des Jahres“ „gekürt“. Und wie jedes Jahr hatte jener Begriff die besten Karten, der der Wahrheit am nächsten kommt, was allerdings folgerichtig ist, denn die Wahrheit ist ja auch ein Unding.

AND THE WINNER 2018 IS: „Anti-Abschiebe-Industrie“! Applaus, Applaus!

Wenn sich die Meinungsdiktatoren mit ihrer alljährlichen Kopfschüttelnummer nun als siegreiche „Sprachkrieger“ fühlen, liegen sie jedoch falsch. Dafür braucht es mehr, als eine Jury zur Pervertierung der Wahrheit.

Politische und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen werden heutzutage auf der medialen Ebene gewonnen oder verloren. Mittlerweile wird durch „Litigation PR“ sogar versucht, über die Medien Einfluss auf den Ausgang von Gerichtsverfahren zu nehmen. Es findet ein Krieg mit Worten statt, in dem Begriffe zu Waffen werden, die den eigenen Standpunkt stärken und den des Gegners schwächen.

Die Mainstream Medien (MSM) scheuen nicht einmal davor zurück, perfide Mittel aus der Psychologie anzuwenden, um Meinungsmanipulation zu betreiben, und das nicht erst seit gestern. Als die Republikaner Ende der 80er Jahre in Deutschland erstarkten, hatten sie ähnlich wie heute die AfD alle etablierten Parteien und die versammelte Medienlandschaft gegen sich. Jedes Mittel war recht, um die „Reps“, wie sie damals genannt wurden, zu diskreditieren.

Perfide Mittel zur Meinungsmanipulation

Der Autor kann sich noch an einen Zeitungsbericht erinnern, der den Rücktritt eines Kreisvorsitzenden der Republikaner zum Gegenstand hatte. Im letzten Absatz dieses Artikels stand dann noch zu lesen, dass glatzköpfige Neonazis mit Springerstiefeln einen Rollstuhlfahrer verprügelt hatten. Beide Ereignisse, der Rücktritt des Kreisvorsitzenden und die Körperverletzung an dem Rollstuhlfahrer, hatten rein gar nichts miteinander zu tun, waren aber in dem Zeitungsbericht über die Republikaner zusammengefasst. Sinn des Ganzen: Der unbedarfte Leser verbindet im Hinterkopf die Meldungen miteinander und die Republikaner werden in dessen Vorstellung zur Nazi-Schlägertruppe, die Rollstuhlfahrer verprügelt. So funktioniert manipulative Berichterstattung. Und das war kein Einzelfall, sondern hatte System.

Doch zurück in die Gegenwart. Das große mediale „Schlachtfeld“ unserer Zeit ist die Flüchtlingskrise. Mit tatkräftiger Unterstützung der gleichgeschalteten Mainstream Medien verkaufen uns die etablierten Parteien die Asylbewerber als vor Krieg und politischer Verfolgung geflohene Schutzbedürftige, die auf lange Sicht einen Gewinn für unser Land darstellen. Hingegen sehen besorgte Realisten in dem massenhaften, unkontrollierten Zustrom kulturfremder Menschen eine massive Bedrohung unserer Gesellschaft, unserer Sicherheit, unseres Wohlstandes, ja sogar unserer Existenz. Und während das Lager der Befürworter die geballte Kraft des gesamten Establishments hinter sich weiß, haben die Kritiker nur in den Alternativen Medien eine Stimme.  Die gilt es klug zu nutzen, um den professionellen Methoden  der Meinungsmanipulation durch die MSM entgegenwirken zu können.

Kampfbegriff „Flüchtling“

Und damit sind wir beim Krieg der Worte, in dem Begriffe zur Waffe werden. Zum Beispiel  „Flüchtling“ oder „Schutzsuchender“. Mit dieser Wortwahl wollen die MSM das Bild schwacher, bedrohter und verfolgter Menschen zeichnen, denen wir Schutz und Obdach zu gewähren haben. Wie wir mittlerweile leidvoll erfahren mussten, trifft das für viele, die zu uns kommen, nicht zu. Im Gegenteil,  nicht wenige dieser Menschen erweisen sich sogar als Bedrohung für unsere Sicherheit. Somit sind die für diese Klientel benutzten Begriffe wie „Flüchtlinge“ oder  „Schutzsuchende“ weitgehend unzutreffend und manipulativ.

Es gibt seitens der Alternativen Medien zwei Möglichkeiten, auf diese „Begriffslüge“ zu reagieren. Die erste besteht in der Verwendung von Ersatz-Termini, mit denen der irreführende Flüchtlingsbegriff durch Bezeichnungen wie zum Beispiel „Invasoren“,  „Merkel-Orks“ oder „Merkelgäste“ usw., ersetzt wird, um die wahre Natur jener, die das Asylrecht missbrauchen, offen zu legen.

Möglichkeit 2: Die negative Konnotation

Sehen wir uns einmal folgende Wortreihe an: Asylant, Asylbewerber, Asylsuchender, Flüchtling, Geflüchteter, Schutzsuchender, Schutzbedürftiger, Refugee.

Warum haben die Mainstream Medien im Laufe der Jahre so viele verschiedene Begriffe für ein- und den selben Personenkreis geschaffen? Ganz einfach: Weil durch eine negative Berichterstattung unter gleichzeitiger Benutzung dieser Begriffe einer nach dem anderen „verbrannt“ ist. Damit sind wir bei der zweiten Methode: Der „negativen Konnotation“.

Das Wort „Asylant“, in den 80er und 90er Jahren noch allgemein gebräuchlich, wird heute gemeinhin als abwertend empfunden. Warum? Weil die Kritiker der Asylpolitik diesen Begriff so oft in einem negativen Zusammenhang (an dem es leider nicht mangelt) verwendet haben, dass er einen üblen Beigeschmack erhalten hat. Somit musste sich das Establishment ein neues Wort suchen. Mit diesem ging dann das selbe Spiel von vorne los, bis ein Wort nach dem anderen auf diese Weise „verbraucht“ wurde. Mittlerweile wird auch das Wort „Flüchtling“ schon von weiten Teilen der Bevölkerung als äußerst negativ behaftet empfunden.

Hätten alle Autoren der Alternativen Medien ausschließlich Ausdrücke wie „Invasoren“ , „Merkel-Orks“, „Merkelgäste“  usw. benutzt, wäre die „Reinheit“ der vom Mainstream geprägten manipulativen Begriffe erhalten geblieben und wir wären heute noch beim armen, schutzbedürftigen „Asylanten“.

Eine Besonderheit ist übrigens der Ausdruck „Rapefugees“. Sehr nahe am Original, aber gleichzeitig die negative Konnotation durch intelligenten Wortwitz in sich tragend, stellt dieser Begriff, wenn man ihn wohl dosiert und richtig einsetzt das beste aus beiden Welten dar.

Alternative Medien treiben den Mainstream Journalismus vor sich her

Die lange Reihe von „Ersatzwörtern“ wurde dem Mainstream also von den Wortkriegern der Alternativen Medien aufgezwungen und dokumentiert unseren Sieg bei diesem Scharmützel.

Es ist ein gutes Gefühl, die Journalisten und Politiker des herrschenden Systems wie Tanzbären am Nasenring durch die Manege der politischen Korrektheit zu zerren.

Das ist auch der Grund, warum der Verfasser ein großer Anhänger der Taktik der „negativen Konnotation“ ist und in seinen Artikeln lieber von „Flüchtlingen“ statt von „Invasoren“, von  „Schwarzen“ statt von „Negern“ und von „Sinti und Roma“ statt von Zigeunern spricht, auch wenn Kritiker den Vorwurf erheben mögen, man lasse sich vom Mainstream die politisch korrekte Sprache aufzwingen.




Köln: Großer Andrang bei „Freie Medien“-Infostand vorm WDR

Im Rahmen der Kampagne „Freie Medien“ richtete die Initiative „Widerstand steigt auf!“ am Samstag (5.1.19) einen Infostand vor der WDR-Zentrale in Köln aus (siehe PI-NEWS-Vorbericht). Das Interesse war groß und zeitweise standen bis zu 30 Personen am Stand und informierten sich über die Freien Medien.

Viele Bürger wollten mehr über die Vereinigung der Freien Medien und deren Ziele erfahren. Die Vereinigung der Freien Medien versteht sich „als die erste staatspolitisch unabhängige Organisation zur Förderung des grundgesetzlich verankerten Bürgerjounalismus und der Meinungsfreiheit.“ Sie unterstützt den Aufbau von Blogs und Autorenseiten, fördert Projekte und leistet Hilfestellung. Zukünftig werden Kongresse geplant und im Gespräch ist ebenfalls die Organisation von Versammlungen/Demonstrationen, die dem Vereinszweck entsprechen.

Die Initiative „Widerstand steigt auf!“ unterstützt die Freien Medien mit Infoständen und Flyeraktionen, um diese bekannter zu machen. Ziel ist es, ein Gegengewicht zu den staatlich gelenkten Medien zu schaffen.

Auf dem Infotisch lagen Flugblätter von PI-NEWS, Philosophia Perennis, die Unbestechlichen, Jouwatch, Okzident Media und Freixemplare von der Jungen Freiheit aus. Auf Interesse stieß auch das Buch „#Wir sind noch mehr“, das erworben werden konnte. Das 500 Seiten umfassende Buch, das von zahlreichen Autoren (unter anderem Vera Lengsfeld, Michael Stürzenberger, Thomas Böhm, David Berger, Christian Jung, etc.) der Vereinigung der Freien Medien geschrieben wurde, umfasst 60 Kapitel zu Themen wie Migration, Zensur, Identität, Islamismus, Terror und Wirtschaft.

Bis auf ein paar linke Gegendemonstranten, die ein Banner mit der Aufschrift „Kein Rassismus im Veedel“ vor dem Infostand ausgebreitet hatten, verlief die Aktion störungsfrei. Die Veranstaltung wurde diesmal sogar über einen Livestream des Youtube-Kanals „PatriotOnTour“ verbreitet, der im übrigen noch ein paar Abonnenten vertragen könnte, damit die Streams künftig auch auf den Freien Medien eingebettet werden können (Mindest-Abozahl: 1000).

Die Initiative „Widerstand steigt auf!“ wird die Infostände in regelmäßigen Abständen fortsetzen und darüber rechtzeitig in den Freien Medien – natürlich auch hier auf PI-NEWS – informieren.




Video: „Freie Medien“-Infostand vor WDR-Zentrale

Von WIDERSTAND STEIGT AUF! | Die Initiative „Widerstand steigt auf!“ richtet im Rahmen seiner Kampagne „Freie Medien“ am Samstag, den 5. Januar 2019 von 14 bis 16 Uhr den ersten Informationsstand im neuen Jahr und den zweiten überhaupt in Köln (PI-NEWS berichtete hier rund hier) aus. Ort ist der Wallrafplatz im Kölner Zentrum – zwischen Dom und WDR.

Unser Ziel ist es, Freie Medien bekannter zu machen und ein Gegengewicht zu den staatlich gelenkten Medien zu schaffen. Dazu werden wir in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Freien Medien ausgewählte Artikel bekannter Autoren aus dem Internet auf Flugblätter drucken und diese an unseren Infoständen auslegen. Diesmal bieten wir Beiträge von PI-NEWS, Philosophia Perennis, Okzident Media, Journalistenwatch und Die Unbestechlichen an.

Wie wichtig eine unabhängige Berichterstattung ist, haben wir in Chemnitz gesehen, als die gleichgerichtete Propaganda von Regierung und Medien zur Entlassung des Präsidenten des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, geführt hat.

Uns liegt am Herzen, Treffpunkte für Information und Diskussion außerhalb des Internets anzubieten. Hier können Gedanken und Meinungen frei ausgetauscht werden ohne Gefahr zu laufen, von Denunzianten verfolgt und von staatlicher oder halbstaatlicher Zensur zum Schweigen gebracht zu werden.

Wie gehen die Altmedien mit der Spiegelaffäre um Claas Relotius und dem von US-Präsident Trump befohlenen Rückzug der amerikanischen Truppen aus Syrien um? An Diskussionsthemen herrscht kein Mangel!

Wir freuen uns auf Euch!
Euer Widerstand steigt auf!

Wer nicht zu uns kommen kann, dem bieten wir wie bisher die Möglichkeit an, unsere Flugblätter hier herunterzuladen. Der Infostand wird außerdem auf dem Youtube-Kanal PatriotOnTour von 14 bis 16 Uhr live übertragen.


Vereinigung der Freien Medien e. V. i.Gr. – www.deutschlandsfreiemedien.de

PI-NEWS, PoliticallyIncorrect – http://www.pi-news.net
Philosophia Perennis/Dr. David Berger – https://philosophia-perennis.com
Okzident Media – https://okzident.info/de
jouwatch – https://www.journalistenwatch.com
Die Unbestechlichen – https://dieunbestechlichen.com
Widerstand steigt auf! – https://vk.com/widerstand_d




Freie Medien-Infostand am Samstag in Köln

Von der Aktionsgruppe WIDERSTAND STEIGT AUF! | „Der eigentliche Kampf gegen den Migrationspakt beginnt erst heute“, schreibt David Berger in einem Artikel vom 10. Dezember 2018. Widerstand steigt auf! startet am Samstag (15.12.) mit einer neuen Kampagne „Freie Medien“.

Unser Ziel ist es, Freie Medien bekannter zu machen und ein Gegengewicht zu den staatlich gelenkten Medien zu schaffen. Dazu werden wir ausgewählte Artikel bekannter Autoren aus dem Internet auf Flugblätter drucken und diese an unseren Infoständen auslegen. Die Meinungsfreiheit wird nicht nur durch das NetzDG immer weiter eingeschränkt.

Verfolgung Andersdenkender in Deutschland

Andersdenkende werden ausgegrenzt und deren Konten auf Facebook und Twitter unter dem Vorwand von Hass und Hetze gelöscht. Der UN-Pakt für Migration fordert, dass die Medien nur positiv über Migration sprechen. Wer sich nicht daran hält, dem werden die finanziellen Mittel entzogen.

Mit dieser Kampagne möchten wir die Freien Medien stärken, die keine finanzielle Unterstützung erhalten und durch willkürliche Löschungen oder Strafanzeigen gegen ihre Betreiber in ihrer Existenz bedroht werden.

Zensur des Internets: Neue Räume schaffen

Flyeraktion vor dem Kölner Dom.

Umso wichtiger ist es, dass wir neue Räume außerhalb des Internets in Form von Infoständen, Salons, etc. schaffen. Diese Treffpunkte sind ein Ort, an dem Gedanken und Meinungen frei ausgetauscht werden können. Es besteht die Möglichkeit, sich kennenzulernen und sich miteinander zu vernetzen.
 
Unser erster Infostand findet am Samstag, den 15.12.18, von 14-16 Uhr in Köln auf der Domplatte (Blau-Gold- bzw. 4711-Haus) statt. Kommt vorbei! Wer nicht zu uns kommen kann, dem bieten wir die Möglichkeit an, unsere Flugblätter herunterzuladen.


Vereinigung der Freien Medien e. V.i.Gr . (http://www.deutschlandsfreiemedien.de) Philosophia Perennis/ Dr. David Berger (https://philosophia-perennis.com/) PI-NEWS, PoliticallyIncorrect (http://www.pi-news.net/ ), Journalistenwatch (https://www.journalistenwatch.com/) Okzident-Media https://okzident.info/de/, Widerstand steigt auf! (https://vk.com/widerstand_d ), Flugblätter (https://vk.com/flugblaetter)




„Was muss noch passieren, dass die Menschen endlich wach werden?“

Der niedersächsische AfD-Bundestagsabgeordnete Dietmar Friehoff hat sich im PI-NEWS-Interview zur aktuellen Bundestagsdebatte über den UN-Migrationspakt geäußert. Er fordert einen Aufstand der Ehrlichen und Tapferen. Friedhoff: „Sind wir alle verückt? Was muss noch passieren, dass die Menschen endlich merken, dass hier ein Ausverkauf unseres Sozialsystems forciert wird?“ Dieser Ausverkauf müsse mit allen Mitteln bekämpft werden, so der 52-Jährige. „Nicht, weil wir nicht gerne geben, sondern weil wir erkennen müssen, dass Deutschland nur dann helfen kann, wenn Deutschland in der Lage ist, helfen zu können. Und das geht nur, wenn wir unser Sozialsystem stärken und schützen. Das hat nichts damit zu tun, dass wir nicht helfen wollen, sondern wir müssen vor Ort in den Ländern helfen.“




Alles Gute zum 14. Geburtstag, PI-NEWS!

Kaum zu glauben, aber PI-NEWS feiert heute schon seinen 14. Geburtstag! Am 11.11.2004 mit einer Handvoll Lesern gegründet, mauserte sich der Blog im Laufe der Jahre zu einem der wichtigsten Nachrichten-Portale der Gegenöffentlichkeit. Der Video-Blogger Oliver Flesch hat den Geburtstag zum Anlass genommen, sich mit Michael Stürzenberger, einem der Protagonisten des Blogs, über die vergangenen 14 Jahre PI-NEWS zu unterhalten.

PI-NEWS – Die ganze Wahrheit!

PI-NEWS ist mittlerweile zu einem der drei größten politischen Blogs in Europa geworden und setzt Zeichen gegen die zunehmende Verlogenheit und Vertuschungsversuche der linksgrünen – meist direkt oder indirekt Steuergeld- und zwangsfinanzierten – Mainstream-Medien. Immer mehr intelligente Bürger misstrauen nicht zu Unrecht einem gefährlichen, gesteuerten Gesinnungs-Journalismus, der Deutschland mehr Schaden als Nutzen und unabhängige Informationen zuführen will.

PI-NEWS ist kompakt und mutig geschriebene Basisinformation, täglich mit Esprit, Herzblut und Verve verfasst. Darüber hinaus investigativ recherchiert durch viele unabhängige Autoren mit internationaler Vernetzung und beachtlichem Hintergrundwissen. Immer mit aufrechter Haltung und Mut zu Wahrheit und Freiheit, TROTZ vieler Drohungen und Repressalien gegen die Verfasser. Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen. Und wer die Wahrheit ausspricht, braucht ein schnelles Pferd.

Fast eine Million Seitenzugriffe – pro Tag!

Mittlerweile setzt PI-NEWS aktiv viele politische Themen in der viertgrößten Wirtschaftsnation der Welt, denn auch im Bundestag wird PI-NEWS intensiv gelesen – und zwar vom gesamten politischen Spektrum -, wie die Debatte zum UN-Migrationspakt am Donnerstag deutlich bewiesen hat. Bundestagsabgeordnete bezogen sich explizit auf den erfolgreichen Polit-Blog. Ein durchaus respektables Geburtstagsgeschenk für das unermüdliche PI-NEWS-Team!

Derzeit eilt PI-NEWS von Erfolg zu Erfolg – die unabhängigen Nutzerzahlen bestätigen es: Im bisherigen Rekordmonat Oktober 2018 konnte PI-NEWS bereits eine knappe Million Seitenzugriffe pro Tag verbuchen, insgesamt über 23 Millionen im Monat! PI-NEWS liegt somit nach verifizierten Zugriffszahlen auf Augenhöhe mit sueddeutsche.de und zeit.de, und hat bereits faz.de, stern.de, ard.de, ndr.de, oder wdr.de weit hinter sich gelassen. Ein Ansporn für die Zukunft Deutschlands und die anderen Freien Medien.

Auch David Berger von Philosophia Perennis und Wolfgang van de Rydt von FreiPresse.net haben anlässlich des Geburtstages von PI-NEWS Interviews mit Michael Stürzenberger geführt:

https://youtu.be/PnJkMOqSAwQ

Alles Gute, PI-NEWS zum 14. Geburtstag und ein herzliches Danke an alle aufrechten Leser, Kommentatoren und Autoren!




PI-NEWS-Mitarbeiterin des Monats November: Gökay Akbulut (Linke)!

PI-NEWS als unabhängiges Informations-Portal im Netz wird offensichtlich auch gerne von Bundestagsabgeordneten gelesen. Aber nicht allen gefällt der Anti-Mainstream-Blog mit seiner vielkommentierten Berichterstattung und dem proamerikanischen und proisraelischen Leitbild.

Zum Beispiel der Abgeordneten Gökay Akbulut von den Linken. In ihrer Rede im Bundestag am Donnerstag anlässlich der Generaldebatte zum UN-Migrationspakt erwähnte sie (im Video bei 0:53 min) explizit PI-NEWS, COMPACT und EinProzent und schimpfte: Diese würden als „Freunde und Helfer die Hass- und Hetzkampagne der AfD hochziehen“. Einen Beweis für ihre Behauptungen blieb die migrationspolitische Sprecherin freilich schuldig.

Die kurdischstämmige Abgeordnete aus dem Wahlkreis Mannheim, die laut Focus seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird, geht der Migrationspakt nicht weit genug. Am liebsten würde die Linke über die politischen Verpflichtungen der Unterzeichner hinaus auch eine rechtliche Verbindlichkeit festgeschrieben haben, wie sie sagte.

Am 10. Dezember sollen UN-Mitgliedsstaaten den zunehmend kritisch wahrgenommenen Pakt in Marokko ratifizieren. Die Redner der Regierungsparteien von Union und SPD ließen keinen Zweifel daran, dass Deutschland zustimmen werde. Zu den Unterzeichnern der UN-Völkergemeinschaft gehören dann auch Warlord-Staaten wie Libyen.

Die Zahl der Nichtunterzeichner steigt inzwischen aber ständig. Zu den bekanntesten Verweigerern gehören die USA, Australien, Israel, Ungarn, Österreich und Kroatien. (RB)




Modellrechnung zur Zukunft Deutschlands: Stresstest (leider) bestanden

Von EUGEN PRINZ | Am 23. Oktober veröffentlichte PI-NEWS einen Beitrag mit dem Titel „Mathematisches Modell sagt den Crash voraus„. Dieses mathematische Modell zur Simulation sozio-ökonomischer Räume (unter anderem auch zur Zukunft Deutschlands) wurde von einem Physiker mit profunden und praxisnahen Kenntnissen in der Ökonomie und Soziallehre ausgearbeitet. Die verwendeten Ansätze machten dabei Anleihen in Gebieten, die man sonst eher der absoluten theoretischen Physik zuordnen würde, nämlich bei den Einstein’schen Feldgleichungen und in der Quanten Theorie.

Das Ergebnis der Simulation ist bekannt: Es wird einen allumfassenden Crash geben. Kein Wunder, dass angesichts der düsteren Prognose der Artikel hohe Wellen schlug und auch in der Politik wahrgenommen wurde.

Das mathematische Modell im Stresstest

Im Vordergrund stand und steht die Frage nach der Belastbarkeit des Modells. Wie in dem entsprechenden Bericht erwähnt, hat der Physiker die Simulation an in- und ausländische Fachkollegen geschickt und um Überprüfung gebeten. Keiner konnte einen Fehler finden. Zudem wurde im Rahmen der Veröffentlichung auf PI-NEWS Lesern mit entsprechenden mathematischen Kenntnissen das Angebot gemacht, das Modell ebenfalls nachzurechnen und Schwachstellen aufzudecken.

Es haben sich bisher mehr als 50 Interessenten gemeldet. Darunter sind Diplom-Mathematiker, Physiker, Programmierer, Diplom-Volkswirte, Chemiker, Systementwickler KI,  Ärzte, Ingenieure, Diplom-Psychologen, Studienräte, Anwälte und Finanzanalytiker.

Es war zudem damit zu rechnen, dass regierungsnahe Institutionen, deren Aufgabe darin besteht, bei PI-NEWS und anderen Vertretern der alternativen Medien nach Falschmeldungen zu suchen, das Modell ebenfalls zur Prüfung anfordern würden. Ob einer oder mehrere der Interessenten solchen Kreisen angehört, ist nicht bekannt.

Fazit: Auch unter den PI-NEWS-Lesern, die das Modell angefordert hatten, war keiner, der es widerlegen konnte.

Nachdenkliche Betrachtung durch Björn Höcke

Der AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Björn Höcke, ging in seiner viel beachteten Rede bei der AfD-Veranstaltung „Gemeinsam in Bottrop“ am 2. November ebenfalls auf den PI-NEWS-Bericht, der die Simulation zum Gegenstand hatte, ein. Zu der düsteren Prognose des Modells meinte Höcke:

„Das kann so sein, aber man sollte sich von solchen Kassandra-Rufen vielleicht auch nicht entmutigen lassen. Wir sollten uns vielleicht auch das eine oder andere Mal, weil das gerade auch in unseren zurecht besorgten Kreisen manchmal zu nah an uns herangelassen wird, vor übertriebener Schwarzmalerei in Acht nehmen, weil das unseren Kampfesmut und unsere Zuversicht blockiert und das können wir uns in der Lage, in der sich dieses Land befindet, nicht leisten.“

Hierzu ist zu sagen, dass eine Rechnung kein Wunschkonzert ist. Eins und eins ist zwei. Und nicht fünf und auch nicht null. Auch wenn es oft wünschenswert wäre. Das Ergebnis der Berechnungen ist halt nun mal so, wie es ist. Das hat nichts mit „übertriebener Schwarzmalerei“ zu tun, sondern mit Mathematik. Insofern muss man Höcke in dem Punkt widersprechen.

Aber ansonsten hat der Sprecher der AfD-Thüringen vollkommen Recht: Es gilt, die Flinte nicht ins Korn zu werfen, sondern die Ärmel hochzukrempeln und alles dafür zu tun, dass die in der Simulation errechneten Zustände nicht eintreten werden. Das Modell geht davon aus, dass der deutsche Schlafmichel weiterhin seine Hände in den Schoß legt und der Entwicklung wie ein hypnotisiertes Kaninchen tatenlos zusieht. Ändert sich das, würde das Ergebnis des Modells möglicherweise kippen.

Der Autor der Simulation meint dazu:

Es ist beruhigend, dass einer wie Höcke (ein echtes geistiges Schwergewicht eben) die Aussagen tatsächlich so verstanden hat, wie sie gemeint sind. „Das kann so sein…“ ist genau die richtige Art und Weise damit umzugehen. Nicht umsonst sagte ein alter Zyniker wie Mark Twain, dass nichts so schwer ist, wie eine Vorhersage zu machen, insbesondere, wenn sie die Zukunft betrifft.

Wenn das, was ich modellierte, so aufgegriffen wird, nämlich als Warnung und Aufforderung zum eigenen Tun und Handeln, dann waren meine Befürchtungen, womöglich nichts als Panik und Fatalismus zu erzeugen, unbegründet.

In so einem Kontext irre ich mich am Ende auch gerne. Auch wenn ich den „solidarischen Patriotismus“, den Herr Höcke so trefflich beschwört, in der Fläche noch nicht wirklich erkennen kann, so sehe ich hier und da doch zarte Pflänzchen und wenn Leute wie Höcke diese Pflänzchen zu hegen im Stande sind, dann bleibt uns die Kernschmelze vielleicht erspart… aber ein bitterer und schwerer Weg wird es dennoch werden.

Die Crux wird es sein, die Leistungsträger durch diese Zeit bei Laune zu halten und das wird massive Opfer gerade auch bei den neuen Politikern verlangen. Ob die bereit sein werden diese Opfer zu bringen, davon wird Vieles abhängen.

Dem ist nichts hinzuzufügen.




Video: PI-NEWS-Interview mit Markwort über Chemnitz, Merkel, Maaßen, AfD

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Auf meinem journalistischen Rundgang über den Corso Leopold traf ich den früheren Chefredakteur des Focus, Helmut Markwort. Ganz anders als bei dem Grünen Anton Hofreiter, der im PI-NEWS-Interview nicht viel mehr als „Nazi“ schnauben konnte, war das Gespräch mit dem langjährigen Moderator des BR-Sonntagsstammtisches hochinteressant und sehr ergiebig. (Hinweis: Wegen der schlechten Tonqualität aufgrund Mikrofonausfalls sind Untertitel eingefügt.)

Markwort bewertete die vermeintlichen „Hetzjagden“ in Chemnitz, die diesbezüglich völlig überzogene Propaganda vieler Medien, die sture Haltung der Kanzlerin, deren „größte Anhänger“ SPD, Linke und Grüne, die merkwürdigen Bestrebungen der thüringischen Linken zur Verfassungsschutzbeobachtung der AfD und die rein politisch motivierte Treibjagd auf Verfassungsschutzpräsident Maaßen durchaus politisch inkorrekt. Besonders amüsant seine Einschätzung von Ralf Stegner als ein „großartiger Schaden“ für die SPD.

In seiner Talksendung im Bayerischen Fernsehen hatte er 2017 auch den späteren AfD-Bundestags-Abgeordneten Petr Bystron zu Gast, den er aus früheren gemeinsamen FDP-Zeiten gut kennt. Der jahrzehntelange Journalist ist nun selber auch in die Politik gegangen und tritt bei der Landtagswahl auf Platz 16 der oberbayerischen FDP-Liste an.

Markwort sprach im Interview auch den Chefredakteur der Weltwoche und SVP-Nationalrat Roger Köppel an, der am Samstag, den 15. September zusammen mit Buchautor Dr. Thilo Sarrazin bei der Konferenz „Politik zwischen Wirklichkeit und Utopie” in München auftritt. Die Veranstaltung vom Ludwig von Mises-Institut ist zwar bereits ausgebucht, wird aber vom mehreren Kameras aufgezeichnet und später im Internet zu sehen sein. Besonders spannend dürfte dort auch die Diskussionsrunde sein, bei der eine Stunde lang Fragen aus dem Publikum beantwortet werden.

Der liberale Freigeist, wie er sich selber bezeichnet, hatte schon im Juni 2016 für Aufregung in der Mainstream-Mediengesellschaft gesorgt, als er der Jungen Freiheit ein Interview gab, in der er die linke Einseitigkeit in der deutschen Medienlandschaft kritisierte und die AfD als rechte Partei bezeichnete, die nationale Interessen in den Vordergrund stelle, aber keine rassistische Bewegung sei.

Markwort ist ein gutes Beispiel für die Tendenz, dass sich der gesunde Menschenverstand trotz der Fesselversuche linker Kräfte immer mehr zur Mitte der Gesellschaft durchfräst.

(Kamera: Armon Malchiel; Untertitel: Florian Euring)


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.