Für welche Nation spielt ein Nationalspieler?

Morgen beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Wie PI berichtete, sind nicht alle „National“-Spieler bereit, sich auch mit Deutschland zu identifizieren. Das findet bei „unserem National“-Trainer Joachim Löw größtes Verständnis. Man ist „National“-Spieler, fühlt aber für ein anderes Land. Aber es geht auch anders. Es gibt auch Spieler der Deutschen Elf, die sich mit dem Land identifizieren. Auch wenn so manches Qualitätsmedium dies durch eine unzureichende „Wiedergabe“ zu überdecken versucht.

Ein Spieler, der gerne für Deutschland spielt, ist der in Santo André (Brasilien) geborene Cacau. Im Interview mit der WELT erklärt Cacau:

WELT ONLINE: Hand aufs Herz, haben Sie als Jugendlicher nicht davon geträumt, für Brasilien statt in einer anderen Nationalmannschaft zu spielen?

Cacau: Damals hatte ich noch keine Gedanken daran. Ich lebe nun seit fast elf Jahren in Deutschland, bin seit zwei Jahren deutscher Staatsbürger. Deutschland ist jetzt mein Land. Ich bin mit dem Herzen Deutscher. Für mich ist es zum Beispiel selbstverständlich, dass ich die Nationalhymne mitsinge.

Dass er dies kann, ohne seine Wurzeln zu verleugnen, macht er auch deutlich:

WELT ONLINE: Was würden Sie empfinden, wenn Sie in Südafrika gegen Brasilien spielen und auch noch das entscheidende Tor für Deutschland schießen würden?

Cacau: Daran versuche ich erst gar nicht zu denken. Ich hätte aber kein Problem damit, den entscheidenden Treffer zu erzielen, es würde jedoch große Emotionen in mir wecken.

Auch sein Umfeld macht es ihm nicht besonders schwer, sich zu Deutschland zu bekennen:

WELT ONLINE: Wie reagieren die brasilianischen Medien darauf, dass Sie für Deutschland spielen?

Cacau: Das ist in Brasilien ein großes Thema. Was ich bisher so mitbekommen habe, finden es alle gut. Der Tenor ist: Wir hätten es an seiner Stelle genauso gemacht.

WELT ONLINE: Und Ihre Familie? Drückt sie auch die Daumen?

Cacau: Meine Mutter ganz bestimmt, auch mein Vater und meine Brüder. Alle fiebern mit mir und damit auch für Deutschland. Kürzlich habe ich mit meinem Bruder Vlademir telefoniert. Er war schon ganz aufgeregt und ich musste ihn beruhigen. Meine Freunde wünschen mir zwar ebenfalls alles Gute, aber ich glaube, die meisten drücken trotzdem Brasilien die Daumen.

Cacau fühlt sich auch in beiden Sprachen zuhause:

WELT ONLINE: Was nehmen Sie mit zur WM-Endrunde? Als gläubiger Christ die Bibel?

Cacau: Natürlich, und zwar in deutscher und portugiesischer Sprache. Die Bibel ist mein Lieblingsbuch.

Ein Bekenntnis zu Deutschland sollte man schon erwarten dürfen. Aber dem ein oder anderen Nationalspieler dürfte es schwer fallen, einen positiven Bezug zu seinem Land aufzubauen, wenn ein Bekenntnis zu diesem Land so peinlich ist, dass es für den deutschen Leser falsch übersetzt wird?

In einem Artikel spiegelt das größte deutsche Nachrichtenmagazin seiner Leserschaft vor, ein Times-Interview mit Michael Ballack wiederzugeben.

Ballack sprach davon, mehrere Optionen in seiner Heimat Deutschlands zu haben, einen Wechsel in die USA oder nach Dubai schloss er aus.

Der Times hatte Ballack gesagt:

“I’m not yet ready to ‘retire’ by going to the United States or Dubai and want to stay in Europe. I’m a proud German who always enjoyed living there, so have some options back home.” („Ich bin noch nicht bereit für einen Wechsel nach Dubai oder in die USA und mich so „zur Ruhe zu setzen“. Ich möchte in Europa bleiben. Ich bin ein stolzer Deutscher, der es immer genossen hat, dort zu leben; daher habe ich in meiner Heimat die ein oder andere Möglichkeit.“)

Ballack hat dem Interviewer also nicht nur von seinen Möglichkeiten in Deutschland berichtet, sondern ihm mitgeteilt, warum(!) er gerne wieder in seiner Heimat spielen wolle. Wenn Ballack stolzer Spanier oder stolzer Italiener wäre, würden es die Spiegel-Redaktion bestimmt gerne aufgreifen, warum der Spieler gerne wieder in seine Heimat zurückkehren würde. Aber als Deutscher…

PI freut sich allerdings über jeden (wenn auch derzeit leider verletzten) Nationalspieler, der sich zu unserem gemeinsamen Land bekennt – gleichgültig wo dessen Wurzeln liegen mögen. Man kann damit zwar kein Parteiamt der Grünen erlangen, da man dafür die Nationalflagge bepinkeln oder sich dem Bekenntnis, dem deutschen Volk zu dienen, entziehen müsste. Aber dafür kann man mit einem Bekenntnis zu unserem Land die Herzen der Deutschen erobern – zumindest derer, die es gerne sind.




Schwierige Integration: Ario Ebrahimpour Mirzaie

Warum ist Integration nur so schwierig? Oftmals ist die erste Generation von Einwanderern aus dem islamischen Kulturkreis noch dankbar, dass sie in unserem Land Zuflucht vor Verfolgung in ihrer Heimat gefunden haben – dass unsere Gastfreundschaft ihr Leben gerettet hat. Anders dann deren Kinder, die nicht selten massive Schwierigkeiten haben, sich mit den grundlegensten Regeln unserer aufgeklärten Demokratie abzufinden. Das bekannte Phänomen betrifft sogar äußerlich gut integrierte und gebildete Personen. So den Grünen-Politiker Ario Ebrahimpour Mirzaie.

Was die grüne Jugend über den jungen Mann berichtet, klingt zunächst so, als handele es sich um einen potentiellen PI-Fan:

Seine politische Arbeit folgt dem Leitspruch ‚Leben und leben lassen‘ – unabhängig der religiösen, kulturellen oder sexuellen Zugehörigkeit einer Person. Die Teilnahme an Demonstrationen und Kundgebungen, sei es in Gorleben oder dem Chrisdopher-Street-Day, ist für Ario ein elementarer Bestandteil seines Politikverständnisses. Wer etwas verändern will, muss auf der Straße, in den sozialen Bewegungen und in den Parlamenten verankert sein. Dies ist für Ario Erahimpour Mirzaie das Ideal einer freien und lebendigen Demokratie. Besonders geprägt wurde er schon frühzeitig durch die Biographie seiner Eltern, die 1978 aus dem Iran flohen, sowie die schrecklichen Ereignisse, die sich in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus ereigneten. Zahlreiche kritische Autoren wie Bertolt Brecht und Hannah Arendt, aber auch der antifaschistische Widerstand der Geschwister Scholl und der Jugendbewegung Edelweißpiraten haben ihn nachhaltig politisiert. Die kritische Reflektion der eigenen Geschichte war für Ario deshalb schon immer eine wichtige Aufgabe seiner Generation. Mit dem Wissen über die Vergangenheit die Zukunft gestalten.

„Leben und leben lassen“ – das klingt gut und entspricht auch unseren politischen Grundsätzen. Aber in der Lebenswirklichkeit des jungen Mannes entspricht der Grundsatz wohl eher der Auffassung von Freiheit, wie sie dem autoritär-muslimischen Kulturkreis entspricht. Man kennt das gerne vorgebrachte Koranzitat: „Es gibt keinen Zwang im Glauben“, das erst im Zusammenhang in seiner wahren Bedeutung klar wird: sofern der Glaube dem Islam entspricht.

Ähnlich ist es auch mit dem „leben und leben lassen“ des grünen Immigranten der zweiten Generation. Offenbar nicht nachvollziebar ist für den jungen Mann, dass das Lebensrecht auch für diejenigen, ja, nach unserer aufgeklärten Auffassung besonders für diejenigen gelten soll, die eine andere Meinung vertreten. Lebendige Demokratie – gerne, aber nur für die, die das Richtige denken und sagen?

So versteht es der Sohn der Eltern, die einst vor der grausamen Verfolgung durch den Islam bei uns Zuflucht fanden. Wer anders denkt, der muss erst zum Schweigen gebracht werden, damit hernach die lebendige Demokratie ohne störende Zwischenrufe blühen kann. Es gibt keinen Zwang im Denken – solange alle das Richtige denken. Und wo man dem Gegner nicht juristisch beikommen kann, weil er im Recht ist, und ihm argumentativ nicht gewachsen ist, weil er Recht hat, da kommen andere, unsaubere Methoden zum Zuge.

Ario Ebrahimpour Mirzaie mag PI nicht. Das ist sein gutes Recht. Er hält PI für ausländerfeindlich und rassistisch, obwohl der Verfassungsschutz, sogar die Süddeutsche Zeitung hat es berichtet, seine Beobachtung mit dem Ergebnis abschloss, dass hier keine verfassungsfeindlichen Texte zu finden seien. Es ist auch das gute Recht des Ebrahimpour Mirzaie, dem Verfassungsschutz zu misstrauen, wie allen Bürgern und Institutionen des Landes, das seinen Eltern das Leben rettete. Aber damit ist es nicht getan.

Der junge Grüne hat massive Schwierigkeiten, sich den Spielregeln des aufgeklärten Rechtsstaates zu beugen, der aus gutem Grund und schlimmer geschichtlicher Erfahrung die politische Auseinandersetzung auf den geistigen Diskurs beschränkt. Das ist das Wesen der Aufklärung und der große Unterschied zu dem islamischen Kulturkreis, aus dem so viele zu uns kommen, die gerade an diesem Punkt mit ihrer Integrationsbemühung scheitern. Aber nach nationalsozialistischer und kommunistischer Diktatur in Deutschland, können wir nicht dulden, dass dieser demokratische Grundkonsens erneut in Frage gestellt wird, nur weil eine ganz  bestimmte Einwanderergruppe sich mit diesen, ihr fremd gebliebenen Werten nicht identifizieren kann und mit Empörung und Wut niederbrüllt, was einem dumpfen Gefühl der Rechthaberei zu widersprechen wagt oder sonstiges Unbehagen auslöst.

Einschüchterung, Denunziation und Drohung dürfen in Deutschland nie wieder zum Instrument im politischen Diskurs zugelassen werden. Ausgerechnet der Flüchtlingssohn aus dem Iran, der das Privileg hatte, in Köln geboren zu werden und in Freiheit aufzuwachsen, wendet sich jetzt mit verleumderischen E-Mails an Inserenten, die bei PI um Kunden werben. An einen Hotelier etwa schreibt Ebrahimpour Mirzaie:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zuge meiner Recherchen zum Thema Islamfeindlichkeit bin ich auf eine Werbeanzeige des Hotels Messetip auf der ausländerfeindlichen Internetseite „Politically Incorrect“ () gestoßen.

Ich möchte an dieser Stelle mein Unbehagen über jegliche Werbeschaltungen auf dieser vielfach kritisierten, rassistischen Intrnetplattform zum Ausdruck bringen.

Ich würde mich freuen, wenn sie nicht weiter mit ihrem Namen für diese rechte Internetseite werben würden. Falls sie dies weiter beabsichtigen, würde ich mich über eine kurze Erläuterung Ihrer Gründe sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ario Ebrahimpour Mirzaie


Ario Ebrahimpour Mirzaie
Sprecher BAG Migration & Flucht
Bündnis 90/Die Grünen

mailto: ario@gruene-jugend.de
mobil: 0163 – 2345 996
blog: ordnungspolitiker.de

Kontakt:
GRÜNE JUGEND Bundesgeschäftsstelle
Hessische Straße 10
10115 Berlin

Lebendige Demokratie? Mit dem Wissen über die Vergangenheit die Zukunft gestalten? Das klingt wie Hohn, angesichts einer hinterhältigen Verleumdungskampagne gegen die, deren Argumenten man nichts entgegnen kann. Aber ein junger Mensch kann vielleicht noch lernen. Zum Beispiel aus dem Umstand, dass der Kölner Hotelier, der mit PI eine angeblich „ausländerfeindliche“ Internetseite unterstützt, selber Ausländer in Deutschland ist. Und dem Politiklehrling Ebrahimpour Mirzaie gleich eine saftige Lektion in Sachen lebendiger Demokratie verpasst. In Sorge um das bereits wieder wankende Demokratieverständnis in Deutschland durch Teile einer in voraufklärerischen Ressentiments gefangenen Jugend teilt uns der fleißige Unternehmer mit: „Werbung wird natürlich bis zu meinem Ableben automatisch verlängert!“. So und nicht anders funktionieren Freiheit und Demokratie.

(Foto oben: Ario Ebrahimpour Mirzaie, rechts im Bild mit Mütze, muss noch lange die harte Schulbank drücken, bis er in der aufgeklärten Welt angekommen ist)

UPDATE: Die jüngeren unserer Leser konnten sich erinnern, dass Ario Ebrahimpour Mirzaie bereits früher dadurch aufgefallen war, dass er nicht nur mit dem Erlernen der demokratischen Spielregeln, sondern auch mit der Nutzung zivilisatorischer Einrichtungen zur Verrichtung der Notdurft recht schwer tat und noch als Student sein Geschäft an unpassenden Orten verrichtete  (PI berichtete).




David Grossman über die Befindlichkeiten Israels

David GrossmanEin bemerkenswertes Interview mit dem linksliberalen israelischen Schriftsteller David Grossman (Foto) veröffentlichte der SPIEGEL in seiner Print-Ausgabe vom 10.08.2009 (hier online abrufbar). Mit bestechender Sachlichkeit gibt der Interviewte, der von Wikipedia als „linksgerichteter Friedensaktivist“ eingestuft wird, die Befindlichkeiten der israelischen Bevölkerung wieder.

Gleichzeitig spürt man Grossmans Liebe zum eigenen Land. Etwas, dass unserer Linken in Deutschland leider völlig abhanden gekommen ist. Man denke nur an angedeutete oder tatsächliche Pinkelattentate auf Deutschlandfahnen am Rande Grüner Parteitage oder solche versenkt und fotografiert in Kloschüsseln durch SPD-Nachwuchspolitiker.

David Grossmann äußert sich in dem Interview unter anderem wie folgt:

„Viele Ausländer verstehen die Verletzbarkeit der Menschen hier [in Israel] nicht, sie verstehen nicht, dass viele von uns nicht daran glauben können, dass es Israel auch in Jahrzehnten noch gibt. Wenn ich lese, dass in Deutschland allein der Bau von Straßen Jahrzehnte im Voraus geplant wird, klingt das völlig normal. Kein vernünftiger Israeli jedoch würde solche langfristigen Pläne machen.“

Doch seien wir einmal ehrlich: Wo Politik wie in Deutschland bis in die Mitte des Parteienspektrums hinein von Leuten gemacht wird, die zu ihrem Land ein gestörtes Verhältnis haben und der eigene demographische Niedergang widerstandslos als ein Gottesurteil angenommen wird, sollte man sich eigentlich noch mehr als in Israel die Frage stellen, ob irgendeine Art langfristiger Planungen noch Sinn macht.

(Spürnase: FTM)




Die islamischen Tora-Rollen Pinkler

In gewissen grünen Kreisen ist es Mode geworden, auf die eigene Landesfahne zu urinieren, um der Heimat die Missachtung zu beweisen. Muslime in Israel pinkeln auch aus politischem Protest, allerdings nicht auf die Palästinenserfahne, sondern lieber auf die Heiligen Schriften der „Besatzer“ – auf kostbare jüdische Tora-Handschriften. Was wäre wohl los, wenn jemand auf die Idee käme, derartiges mit einem Koran anzustellen?

Die Tora-Rollen enthalten die heiligen Gesetzestexte und Weisungen aus der Bibel, die fünf Bücher Mose. Sie sind deswegen so kostbar, weil sie einzeln von Hand mit spezieller Tinte geschrieben werden, wobei beim Schreiben keine Fehler gemacht werden dürfen. Tora-Rollen kosten ab 10.000 Euro aufwärts. Sie werden in samtene Schutzmäntel eingehüllt und nur zum Gottesdienst benutzt. Umso größer das Sakrileg, darauf zu urinieren. Die Muslime, die das getan haben, zeigen mit ihrer Tat nicht nur die Ablehnung des Staates Israel, sondern darüber hinaus ihren Hass auf den jüdisch-christlichen Gott.

Die Schändung wurde in Hebron bei den Patriarchengräbern verübt – Abraham, Isaak, Sarah, Rebekka und Lea wurden dort bestattet. Täter sind offenbar Mitglieder der Hamas. Sie „schmückten“ den Tatort überall mit ihren grünen Fahnen. Da die Muslime Abraham auch „verehren“, erhielten sie am Freitag zu Ehren des Ramadans exklusiven Zutritt zu der heiligen Stätte, den sie anschließend zu vollem Schaden der Israelis ausnutzten.

Nach Aussagen von jüdischen Bewohnern Hebrons, muss man immer mit Schändungen und Verlusten rechnen, wenn die Muslime kommen, um Abraham zu „verehren“.

(Spürnase: Alex)




Motiv: Deutschenhass

Motiv Deutschenhass: Manche werden Steineschmeisser bei der Antifa, bei anderen reicht der Mut nur zum Fahnenpinkler bei den Grünen, oder „Friedensaktivist“ bei der DFG-VK oder man beschützt türkische Islamfaschisten vor gefährlichen Moscheekritikern (Foto: Köln). Wer ganz schlimm befallen ist, konvertiert zum Islam und wird Gotteskrieger.

Im Vorfeld des Prozesses gegen die Sauerländer Moslemterroristen kommen jetzt Einzelheiten über Motive und Denken der gerade noch rechtzeitig im sauerländischen Medebach gefassten Moslemverbrecher ans Licht. BILD berichtet:

• Der Anschlag: Die Terroristen malten sich aus, wie Schäuble, den sie als „Rollstuhl-Eierkopf“ verhöhnten, nach den geplanten Autobomben-Anschlägen vor die Presse treten müsse. Das werde „supergeil“. Mit verstellter Stimme äfften sie den Minister nach, wie er die Anschläge in der Öffentlichkeit erklärt. Einer der Terroristen, so die SZ, habe dabei gesagt, der Schäuble hasst uns und ich hasse ihn

• Ihre Verachtung für Deutschland: Der Anführer der Bombenbauer, Fritz Gelowicz, habe gesagt, die Deutschen kriegten eine auf die Fresse, das glauben die nicht. Er habe sich lustig gemacht über die „Kartoffeligkeit“ der Deutschen. Sie seien feige und nicht cool. Yilmaz habe ihm zugestimmt, er hasse Deutsche, sie seien ohne Charakter, verteidigten ihre Freundin nicht.

• Die Bombenziele: Auf der Autofahrt hätten sie von Discos oder Pubs und der US-Airbase Ramstein als Anschlagszielen gesprochen, wo Amerikaner sind. Yilmaz habe gesagt, sie brauchten drei große Ziele.

• Die Bomben: In aller Ruhe sollen die Terroristen über die Zusammensetzung ihrer Bomben gesprochen haben. Wie viel Gramm er denn brauche, dass der voll „zerfetzt“, habe einer gefragt. Wenn er es mit Stahl einpacke, reichten 20 Gramm, 30 Gramm, „dann ist er tot“. Sie hätten, so die SZ, daran gedacht, Raumspray zu kaufen, weil sie nicht wussten, ob es beim Herstellen ihrer Bomben aus Wasserstoffperoxid stinkt.

• Ihr Grössenwahn: Bei einer Pizza erzählte Gelowicz, dass seine Terrorausbilder in Pakistan empfohlen hätten, bei Anschlägen schnell und klein zu planen. Aber sie wollten lieber eine Aktion, mit „Prestige“, die alle erschüttert. Einer der Drei habe dazu gesagt, Deutschland suche den Super-Terroristen. Eines Nachts, kurz vor dem Einschlafen im Ferienhaus, soll Gelowicz seine Terror-Kumpane eingeschworen haben, sie sollten aufpassen, „jetzt schreiben wir hier in Deutschland Geschichte“.

(Spürnase: ComebAck)




Bad Sooden: Hass gegen „Scheiß Deutsche“


Mindestens vier „südländische“ Männer verprügeln in einem Festzelt im hessischen Bad Sooden „voller Hass in den Augen“ – „scheiß Deutsche“ rufend – 15 Menschen und verletzen sie zum Teil schwer. Sofort wird der ganz offensichtlich von Migranten verübte Anschlag so umfunktioniert, als hätten „Rechte“ die Prügel ausgeteilt, denn andere Gewalttäter als Rechte kann und darf es schließlich in Deutschland nicht geben. Ein Grund, noch einmal einen Blick auf die tatsächlichen Fakten zu werfen.

Der 47-jährige freie Journalist und Rechercheur Frank Brendel, eines der Opfer, meint abschwächend:

„Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort.“

Brendel hat bei dem Überfall auf das Erntedankfest eine gebrochene Elle davongetragen. Erst war zu befürchten, dass für ihn die Geschichte noch viel schlimmer ausgehen würde.

Weil einer von zwei fatalen Stockschlägen auf seinen unbehaarten Kopf offensichtlich eine Arterie traf, sprudelte das Blut fontänenartig raus.

Ein Krankenpfleger, zufällig im Zelt, und dessen Freund verbanden Brendel schon, bevor der Notarzt eintraf.

„Die kamen da rein und rempelten einen Mann neben mir an“, schildert der 47-Jährige, wie das Unheil begann. Er habe den Mann rauszuziehen versucht, da hätten sich die Angreifer gleich ihm – 1,87 Meter groß „und nicht zierlich“ – zugewandt und auf ihn eingeprügelt.

Möglicherweise war der unbehaarte Kopf sogar der Grund für den Angriff – denn ein deutscher mit Glatze muss ja ein Rechter und demnach Freiwild sein. Das hat jetzt sogar ein freier Journalist und Rechercheur am eigenen Leib zu spüren bekommen – doch was nicht sein darf, kann nicht sein.

Ellen Martin, der während der Angriffe ebenfalls im Festzelt war, beschreibt:

„Ich sah den Hass in den Augen, da wusste ich, jetzt passiert etwas Schlimmes.“ … „Es waren vier, südländische Typen.“ Einer fiel ihr auf: „Er hatte kurze blonde Haare, das passte nicht zum Erscheinungsbild. „Und diese Augen, es war purer Hass.“ … „Dann zogen sie Stöcke und schlugen zu“ …“Wer derart bewaffnet und brutal zuschlägt, nimmt den Tod (der Opfer) in Kauf.“

Natürlich atmen bei der Botschaft, dass einer der Täter blonde Haare hatte, alle Verfechter des einzig gültigen Gutmenschen-Weltbildes erleichtert auf. Wenn einer blond war, muss es ja ein Deutscher gewesen sein, selbst wenn die Haarfarbe nicht zum Erscheinungsbild passt.

Ein weiterer Zeuge, Johannes Klenke, hörte, wie die Angreifer „Scheiß Deutsche“ brüllten.

Diese Ausdrucksweise passt zwar eher zu Kulturbereicherern als zu gebürtigen Deutschen, obwohl eine solche Gesinnung natürlich teilweise auch von linksgerichteten Staatsbürgern durchaus auch öffentlich vertreten wird.

Ein ebenfalls hellhaariger Kreistagsabgeordneter “Der Linken” hat von den Deutschen offensichtlich ebenfalls keine besonders hohe Meinung. Er versuchte, mit Drohungen die Berichterstattung über den Vorfall dahingehend ändern zu können, damit anschließend die Rechten „Richtigen“ als Täter da stehen – doch da hat er sich jetzt eine Strafanzeige eingehandelt.




„Zieh‘ mal den Scheiß‘ aus“

Deutsche Fußballfans haben’s nicht leicht. Erst werden sie vom eigenen Verband in die Rechte Ecke gestellt, dann wird auf ihre Fahne gepinkelt und jetzt müssen sie sich auch noch verprügeln lassen – schließlich sind sie in Deutschland in „der falschen Gegend“. So wurde, wie HNA-Online berichtet, gestern Abend ein 21-jähriger Kasseler verprügelt, weil er eine Deutschlandfahne umgebunden hatte und eine Kappe trug.

Der Junge Mann war auf dem Weg zu einer Public-Viewing-Veranstaltung, um das Länderspiel Österreich gegen Deutschland zu sehen, als er von einer Gruppe junger Ausländer angegriffen wurde:

Die vier Männer forderten ihn mit den Worten „Zieh‘ mal den Scheiß‘ aus, zieh‘ mal die Fahne aus“ auf, die Flagge abzulegen. Der 21 Jährige erwiderte, dass er keinen Streit wolle. Daraufhin wurde er mehrfach ins Gesicht geschlagen. Dabei wurde seine Brille zu Boden geschleudert, Nase und Lippe bluteten.

Der Grund für den Angriff? Die deutsche Fahne ist „Scheiß“, außerdem befand sich der Deutsche in seiner eigenen Stadt „in der falschen Gegend“:

Schließlich riss ihm der Haupttäter mit der Bemerkung, dass
er hier in „der falschen Gegend“ sei, die Kappe vom Kopf und die umgebundene Fahne herunter. Der 21-Jährige setzte sich zur Wehr und traf den Angreifer ebenfalls mit einem Faustschlag im Gesicht.

Zwei der bis dahin drei unbeteiligt daneben stehenden Begleiter des Haupttäters schlugen nun ebenfalls auf den 21-Jährigen ein. Der versuchte zu flüchten, wurde aber dann von einem der Angreifer von hinten getreten. Dabei erlitt der Kasseler noch eine Oberschenkelprellung.

Als er sich umschaute, konnte er noch erkennen, wie die Unbekannten seine Fahne und seine Kappe aufhoben und in Richtung Valentin-Traudt-Schule davonrannten.

Die vier 17- bis 20-jährigen Täter werden als „ausländischer, vermutlich osteuropäischer Herkunft“ beschrieben. Sie waren demnach vermutlich keine Muslime. Doch dieser Blog setzt nicht einfach „gegen Islam“ ein, sondern für Grundgesetz und Menschenrechte. Alle Menschen sollten Rechte haben, auch wenn sie Deutsche sind.

(Spürnase: Daniel K.)




Claudia Roth zum Fahnenpinklerskandal


Es ist soweit. Auf abgeordnetenwatch.de schwingt Claudia Roth im Fahnenpinklerskandal die Moralkeule. Sie, die selbst nach ordentlichem und mit Freispruch endendem Gerichtsverfahren im Fall Mulugata verlangte, die Schuld der Angeklagten als Tatsache zu akzeptieren („Eigenes Urteilsvermögen einsetzen„), warnt im Fall der Fahnenpinkler vor einer „Mentalität der Selbstjustiz und Schnellgerichten„.

Schließlich ist die Interpretation der Bilder als Fahnenpinkeln weit hergeholt.

Der von Ihnen behauptete „eindeutige Verstoß gegen §90a StGB“ kann nur gerichtlich auf der Grundlage von klaren Beweisen und nicht weit hergeholten Interpretationen geklärt werden. Deshalb schon jetzt von Schuldigen zu reden, entspringt der Mentalität von Selbstjustiz und Schnellgerichten.

Außerdem sei das Ganze keine Aktion der Grünen Jugend gewesen, sondern von Einzelpersonen (Anm. die vermutlich zufällig vorbeischauten, kurz pinkelten und dann wieder verschwanden. Gesunder Menschenverstand diesmal unerwünscht). Bedauern über den Vorfall zeigte Claudia Roth, die den politischen Gegner gerne für Taten von Einzelpersonen verantwortlich macht, nicht. Die Grüne Jugend habe sich schließlich distanziert. Das muss reichen.

(Spürnase: Christian W.)




Studenten zeigen Flagge

Besonders in Anbetracht der grünen und linken Phobie vor den Farben der deutschen Demokratie erfreut diese Nachricht: Im größten Studentenportal StudiVZ, nicht gerade bekannt als Hort konservativen Gedankenguts, hat eine Gruppe sensationellen Erfolg, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, zur Fußball-EM die deutsche Fahne auch im Netz zu zeigen.

Readers Edition berichtet:

“5000 Mitglieder bis zum EM-Start am kommenden Samstag”, so etwa das erklärte Ziel von Christoph Bernhard, der mit der Gründung seiner Gruppe “EM 2008 – Deutschland zeigt Flagge” auf studiVZ seit vergangenen Montag für ordentlich Fußballstimmung in Studentenreihen sorgen will. Seine eindeutige Forderung an alle Online-Netzwerker: “Jetzt die Flagge als Profilbild wählen!” Das eigene Profilbild wird also kurzerhand gegen ein Bild mit einer vorgegebenen Deutschlandfahne ausgetauscht und so für schwarz-rot-goldene Stimmung auf dem Portal gesorgt.

Ein Meer aus Deutschlandfahnen

Bernhards Traum, möglichst viele Nutzer des studiVZ sollen ihr individuelles Profilbild gegen ein Bild mit dem Nationalfarben austauschen und so die erste “virtuelle Stadion-Choreographie” erzeugen. Und dieses Vorhaben scheint zu gefallen: Die Gruppe verzeichnet mittlerweile einen rasanten Mitgliederanstieg und wächst unaufhaltsam weiter. Bereits seit der Gründung vor zwei Tagen sind beachtliche 2084 (Stand 18.45 Uhr, 04.06.08) User beigetreten, die auf diesem Weg an die WM-Stimmung von 2006 anknüpfen wollen.

Über Pinnwandeinträge nach dem Schneeballsystem werden immer mehr Nutzer des studiVZ auf diese außergewöhnliche Gruppe aufmerksam gemacht. Innerhalb der Gruppenansicht sind in dem Meer aus Deutschlandfahnen nur noch vereinzelte Profilbilder mit dem realen Gesicht zu sehen. Dabei wurden bereits Stimmen laut, diese aus der Gruppe auszuschließen. Denn: “Wer FLAGGE ZEIGEN will, muss auch danach handeln!”

Der Erfolg der Aktion war sensationell. Nur wenige Tage nach dem Start der Gruppe wurden gestern abend über 100.000 Mitglieder gezählt. Kurzzeitig war die Gruppe danach abgechaltet, was aber technische und keine politischen Gründe gehabt haben soll.

Schwere Zeiten für Linke mit Deutschlandphobie. Auch im Kommentarbereich von Readers Edition gibt es vereinzelte Wortwechsel der typisch deutschen Art:

“es ist so schön einfach, sich in eine gruppe einzuordnen. das haben wir also nicht verlernt.”

Sowas kann hnnur ein Vollidiot posten. Setzen 6?

vollidiot? du scheinst mich ja bestens zu kennen, dass du dir ein solches urteil über mich erlauben kannst.

euer nationalismus kotzt mich an. und sobald einer etwas gegenteiliges sagt, kann man ihn schön beleidigen oder fertigmachen (oder es zumindest versuchen). ist ja auch einfach, wenn man so viele gleichgesinnte hat. mit deinem geistreichen kommentar hast du meine aussage jedenfalls noch bestätigt. besten dank.

p.s.: fußball gucken geht auch ohne übersteigertes nationalgefühl, auch bei ner w- oder em.

(Spürnase: Muhli)




Schwarzrotgold schützt vor Stasi

Nicht nur bei grünen Fahnenpinklern führt der Anblick der Farben der deutschen Demokratie zu spontanen Blasenentleerungen. Auch bei den Mauerschützen und Stasispitzeln, die die deutsche Fahne zurecht als Symbol ihrer historischen Niederlage gegen die Freiheit empfinden, steigt kalte Wut auf, wenn sie an die fröhlichen Feiern der kommenden Wochen denken.

Focus berichtet:

Es ist leicht und klein, das schwarz-rot-goldene Fähnchen, mit dem sich ein paar Tage vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-EM immer mehr Deutsche das Auto schmücken. Andere werden sich Nationaltrikots überstreifen oder im Gesicht Schwarz-Rot-Gold schminken, wenn sie in die Stadien in Österreich und der Schweiz oder daheim zum Public Viewing ziehen. Schließlich hatten Millionen Deutsche zur WM 2006 plötzlich ein lockeres und europataugliches Verhältnis zu ihrem eigenen Land entdeckt.

Links-Politikerin: „Das kotzt uns an“

Für Claudia Jobst, „Jugendkoordinatorin“ der sächsischen Linkspartei, ist das alles ein Schreckensbild, das scharf bekämpft gehört: „Da läuft wieder der Deutsche an sich mit Fahne in der Hand durch die Gegend, da wird ein Bild von einem Land verkauft, in dem die Menschen gerne leben. Das kotzt uns an“, sagt Jobst zu FOCUS Online. Schließlich sei Deutschland „ein Land, in dem die Menschen am Existenzminimum leben und in dem Rassismus herrscht“.

In dem von Linkspartei-Politikern unterstützten linksradikalen Jugendprojekt „Conne Island“ in Leipzig denkt man auch gleich an praktische Schritte: Dort findet am Freitag eine Agitationsveranstaltung gegen „Deutschland im Fußballrausch“ statt – allerdings ohne Teilnehmer, die widersprechen könnten. „Die Veranstaltung argumentiert dafür, dass es für Fans der deutschen Nationalmannschaft in linken Projekten keinen Platz geben darf, weil diese Projekte ihr Linkssein damit aufgeben würden“, verkündet ein anonymes „Kollektiv“ auf der Conne-Island-Website. Damit erteilen die Organisatoren des „Projektes“, das regelmäßig von Linkspartei-Protagonisten gefördert und besucht wird, Fans der Ballack-Elf praktisch Hausverbot.

Kitt fürs Linke Wirr-Gefühl

Für die Partei, die immerhin gerade zum Sturm auf die West-Parlamente ansetzt, dient der Deutschland-Hass nicht zum ersten Mal als Kitt fürs Linke Wirr-Gefühl. Schon während der WM 2006 konnte die sächsische Linkspartei-Abgeordnete Julia Bonk den Anblick von schwarz-rot-goldenen Fahnen auf den Straßen nicht ertragen. Sie forderte ihre Landsleute dazu auf, die Fähnchen reumütig in „PDS-Tauschbüros“ abzuliefern. Und zwar im Kurs drei zu eins: Gegen die Einlieferung von drei Flaggen durfte man sich über ein PDS-T-Shirt freuen. Mehr als 100 Fähnchen seien abgeliefert worden. Nur wahrscheinlich nicht von ihren ursprünglichen Besitzern: Eine Kaufquittung musste beim Tausch nämlich nicht vorgezeigt werden.

Bonk begründete ihre bizarre Aktion damit, dass die Fahnen „auf Ausgrenzung basierende nationale Zusammengehörigkeit“ symbolisieren würden. Und überhaupt: „Die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschland sind singulär.“ Dass die Nationalsozialisten Schwarz-Rot-Gold nie verwendeten, sondern im Gegenteil als die Farben der verhassten Weimarer Republik stets bekämpften, war an der Geschichtsstudentin Bonk offenbar vorbeigerauscht.

Für uns ein Grund mehr, Flagge zu zeigen und uns mit Millionen deutscher und ausländischer Bürger auf fröhliche und friedliche Spiele zu freuen.

(Spürnasen: Kowski, Harry)




Fahnenpinkler – Kampagne von „Rechts“?

Grünenpinkler„Drei grüne Nachwuchspolitiker sollen auf die deutsche Fahne uriniert haben. Die Grüne Jugend verspricht Aufklärung – und vermutet eine Kampagne von rechts,“ schreibt Focus. Aha. Wir haben uns schon so etwas gedacht. Da sich die wahnsinnig witzige Aktion der Grünen Jugend zum medialen Eigentor entwickelt hat, können nur die „Rechten“ schuld sein. Es ist die bewährte „zum-Opfer-stilisieren“-Taktik; von einem Unrechtsbewusstsein keine Spur.

Daniel Eichler & Co. bedauern noch nicht einmal den Vorfall als solchen, sondern nur die Tatsache, dass er ins Internet gelangt ist, wo er von „rechten Kreisen“ aufgegriffen wurde, um gegen die „demokratische Jugendorganisation“ Stimmung zu machen:

Der Vorstand bedauert, dass das Foto kurzzeitig auf die Homepage gelangt war. „Wenn uns das Foto im Internet oder sogar die Aktion selbst aufgefallen wäre, hätten wir das natürlich sofort unterbunden“, sagt Albrecht.

Während islamische Symbole den Grünen heilig sind, und sei es sogar die Tabuisierung jeglicher Kritik am Juden-Massenmörder Mohammed, halten sie die Gefühle jener, denen z.B. die Symbolik der deutschen Fahne etwas bedeutet, für praktisch nicht respektwürdig. Hier kommt nicht nur die, sehr milde gesagt, distanzierte Haltung der Grünen gegenüber diesem Land zum Ausdruck, sondern zugleich eine rassistisch anmutende Doppelmoral, wo fragwürdige Symbole wie die des menschenrechtskonträren Islam höher geschätzt werden als die des Grundgesetzstaates Deutschland.

» Stellungnahme der Grünen Jugend zum Fahnenpinkler-Skandal
» info@gruene.de




Lesetipps: Broder, Eussner, Röhl

Gleich zwei Artikel von/mit Henryk M. Broder wollen wir unseren Lesern ans Herz legen: Auf SpOn befasst sich der Berliner Publizist mit dem Niedergang der altehrwürdigen SPD hin zu einer 20-Prozent-Partei, während sich sein Interview mit der Zeitschrift Politik & Kommunikation mit dem Thema Political Correctness befasst (siehe unser Hinweis vom 3.6.). Die in Frankreich lebende Autorin Gudrun Eussner, gerade 66 geworden, hat sich den T-Shirts des grünen Fahnenpinklers Daniel Eichler angenommen und dabei – wen wunderts – israelfeindliche Tendenzen ausfindig gemacht. Zuguterletzt lohnt sich ein Blick auf Bettina Röhls neuen Welt-Blog. Ihr heutiges Thema: Anne Will und die Milliarden.




Bilderschwund in grüner Galerie

Es erinnert etwas an das Verschwinden von historischen Trotzki-Fotos, nachdem dieser bei Stalin in Ungnade gefallen war. Aber bei Stalins grünen Nachfolgern ist Daniel Eichler (l.) keineswegs in Ungnade gefallen – er ist ihnen nur peinlich.

Seit heute fehlen nämlich in der Galerie der grünen Nachwuchshoffnungen genau sieben Bilder. Das wird wohl damit zu tun haben, dass nach der JF und PI heute auch die BILD über das gemeinschaftliche Urinieren auf die Deutschlandfahne beim Jugendkongress der Grünen berichtet. Ausdrücklich erwähnt wird dabei ein Name: Daniel Eichler aus Aschaffenburg, Jungfunktionär der bayrischen Grünen und nebenher auch engagiert bei linksextremistischen Gruppierungen wie der Roten Hilfe. Sein Bild und das seiner „Mitpinkler“ gehört zu den verschollenen Galeriefotos – wie gut, dass PI die Beweise rechtzeitig gesichert hat.

» Kontakt: info@gruene.de

Update: Das Fahnenpinkeln war nach Ansicht der Grünen nur vorgetäuscht

Offenbar ist man grünerseits nicht bereit, für die Fahnenschändung Verantwortung zu übernehmen, im Gegenteil: Es habe sich hier um eine gestellte Szene und somit um Kunst gehandelt.

Stellungnahme der Grünen per Mail (Quelle: Gudrun Eussner):

Moin!

Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es sich um gestellte Fotos handelt (so die Aussage des Bundesvorstandes der Grünen Jugend).

„Es hat niemand auf die Fahne gepinkelt. Paragraph 90a wirkt hier nicht, da nur die Vermutung des Pinkelns im Raum steht. Zeugen und Zeuginnen können bejahen dass NCIHT gepinkelt wurde und es vielmehr ein künstlerisch-satirischer Akt war (gestelltes Foto, das man gerne kritisieren darf!)“

Das ändert aber nichts daran, dass sich die „Medien“ am rechten Rand darüber freuen (Junge Freiheit und Altermedia). Die Bilder sind inzwischen von der Homepage gelöscht, angeblich „aus bildrechtlichen Gründen“.

Leider ist so eine Aktion nicht förderlich für berechtigte Kritik an Nationalismus und „Deutschland über alles“-Denken.


KV Mitte

Auch wenn das „über der Fahne stehen und die Hosen herunter lassen“ Kunst und kein echtes Fahnenpinkeln gewesen sein sollte, zeigt die Reaktion der Grünen eine deutliche Verantwortungsscheu. Man will nicht dazu stehen, schreibt von einem „künstlerisch-satirischen Akt“ und davon, die Fotos seien aus „bildrechtlichen Gründen“ verschwunden.

So oder so bleibt die Fahnenschändung bestehen, mit oder ohne „künstlerisch-satirischen Akt“ und erreicht das Gegenteil dessen, was die Aktion angeblich bekämpfen will: Wenn man dauernd Salz in die Deutschland-Wunde streut, ist es alles andere als „förderlich“, sondern nur Nährboden für wirklichen Extremismus.

» Eussner: Die Grüne Jugend und ihr antifaschistischer Kampf




Grüne Fahnenpinkler

Grüne machen PippiWenn am Samstag die Fußball-EM startet, werden viele Deutsche wieder Flagge zeigen und Wohnungen und Autos mit unserer Fahne schmücken. Aber schwarz-rot-gold, die Farben der besten deutschen Tradition, gefallen nicht allen Landsleuten. Bei einem Kongress der Jugendorganisation der Grünen entstanden die obigen Fotos. Junge Anhänger alter Demagogen wie Claudia Roth und Hans-Christian Ströbele zeigen, wie sie zu denken gelernt haben, und was Sie vom Symbol der deutschen Demokratie halten, wenn sie unter sich sind. (Quelle: Junge Freiheit)

UPDATE v. 3.6., 21.30 Uhr: Bild #37 (oben mittig) wurde mittlerweile aus der Grünen-Fotogalerie entfernt.

» info@gruene.de




Egbert Bülles – ein Mann sieht rot

Egbert BüllesZwei Stunden lamentierten bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Sicherheit in Köln – Chancen für den Standort“ im Kölner Rathaus OB Fritz Schramma (CDU), Polizeipräsident Klaus Steffenhagen (SPD) und Unternehmer über Wildpinkler, Zigarettenkippen und schlechte Beleuchtung – bis Oberstaatsanwalt Egbert Bülles (Foto) der Kragen platzte.

Der Express berichtet:

„Haben wir keine anderen Probleme als Wildpinkler?“, fragte er vor 120 Zuhörern. Und machte klar, wo seiner Meinung nach die wirklichen Probleme liegen. (…) „80 Prozent derer, gegen die wir ermitteln, sind nicht deutscher Staatsangehörigkeit“, tobte Bülles. „Darüber müssen Sie sich mal Gedanken machen. Oder darüber, weshalb auf den Ringen Discotheken und Lokale mehr und mehr an Zuhälter und Drogendealer vermietet werden. Weil die es zahlen können! Und weil die Vermieter es gerne nehmen! Das sind wichtige Themen!“

Ganz still war es in der Piazzetta, als Bülles fortfuhr: „Die CDU hat im Wahlkampf versprochen: Mehr Justiz! Davon merken wir gar nichts. Wir brauchen mehr Leute! Außerdem arbeiten wir teilweise noch nach Gesetzen aus dem Jahre 1871. Ich kann den Unmut der Bevölkerung über die Langsamkeit der Justiz verstehen.“

(Spürnase: rob)