Umerziehung für eine „dunkle“ Zukunft

Rassismuswahn: L’Oréal tilgt Worte wie „Aufheller“ für seine Produkte

Von L.S.GABRIEL | Aktuell hat man mehr als je zuvor den Eindruck, dass ein Großteil der Menschen weltweit verrückt wird. Die Menschheit scheint kollektiv zu verblöden. Nach der Gender-, Klima- und Coronahysterie ist nun der Rassismus dran. Seit der dunkelhäutige Verbrecher George Floyd in den USA bei einer polizeilichen Maßnahme starb wird nicht nur ein Krimineller zu einer Art Messias hochgelobt, sondern allüberall wird nun Rassismus gewittert. Auch wenn es keiner ist wird solange insistiert, gedroht, der Angeprangerte geächtet, ans medial Kreuz genagelt bis er kleinlaut gesteht ein Rassist zu sein oder sich unabsichtlich einer rassistischen Tat schuldig gemacht zu haben.

Erst kürzlich traf es zum wiederholten Male die Mohrenbrauerei im österreichischen  Vorarlberg. Sie stand schon einmal im Fokus sogenannter „Antirassisten“, die ihre Hypermoral mit plumpem Faschismus durchsetzen wollen. Den Kniefall der Woche legt aber die Kosmetikfirma L’Oréal hin. In vorauseilendem Gehorsam und absoluter Submission gelobte der Konzern Begriffe wie „Aufheller“ oder „bleichen“ und „weiß“, „klar“, „hell“, usw. aus seinen Hautpflegeprodukten zu tilgen, da diese offenbar im Verdacht stünden zu implizieren, dass helle Haut gegenüber dunkler zu bevorzugen sei. Dass diese Art der Buntisierung und das Ausmerzen von allem, das weiß oder hellhäutig als Schönheitsideal darstellt de facto Rassismus gegen Weiße ist, darüber denkt man eher nicht nach, zumal es so etwas angeblich ja überhaupt nicht gibt.

L’Oréal zeigt nicht zum ersten Mal, welcher Art von Ideologie sich die Chefetage hingibt. Anfang 2018 warb der Konzern mit einem Hidschab-Model für Haarshampoo (PI-NEWS berichtete). Dass es absurd ist mit Haar, das man nicht sehen kann, für die Qualität eines Haarpflegeproduktes zu werben war zweitrangig hinter dem Wunsch sich dem Islam anzudienen.

Auch der Unilever-Konzern wird seine Gesichtscreme „Fair & Lovely“ umbenennen, da auch „fair“ u.a. für „hell“ steht. Man möchte künftig ein „vielfältigeres Schönheitsideal“ ansprechen, erklärte das Unternehmen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Produkte, die dunkle Hautverfärbungen aufhellen ganz aus den Regalen verschwinden sollen.

Im Grunde könnte man derartige Dummheiten auch einfach ignorieren und diese Firmen boykottieren. Das Fatale solcher Entschlüsse ist aber, dass sie den linken Wunsch nach Zersetzung befördern. Wörter aus einer Sprache zu eliminieren ist eine gravierende Manipulation. Nimmt man einem Volk die Sprache, nimmt man ihm die Identität. Die gemeinsame Sprache ist das stärkste und verbindenste Element, das ein Volk hat. Wer die Sprache zerstört, der legt den Grundstein für eine sehr effektive Umerziehung, die deshalb so wirkungsvoll ist, weil sie durch die Hintertür unsere Art zu denken verändert. Das soll uns wohl für die kommende „dunkle“ Zukunft vorbereiten.




Rassistisches Essen und Wissenschaft, die kein Wissen schafft

Menschen in ihrer Sprache einzuengen, das heißt einen Maulkorb zu verordnen oder deren Wortwahl zu dirigieren, war schon immer ein probates Mittel der Obrigkeit, Macht auszuüben und gleichzeitig die Gedankenwelt des Volkes nachhaltig zu manipulieren. Die Nationalsozialisten machten es vor, mit Superlativen aller Art und auch in Form von Wortneuschöpfungen wurde dem Bürger Ideologie und neue Denkweise, möglichst harmlos daherkommend, ins Hirn gepflanzt. Nun ist es wieder so weit: wir sollen umerzogen werden.

(Von L.S.Gabriel)

Wieder einmal sind wir beim „Mohr im Hemd“ angekommen, einem beliebten Objekt der selbsternannten Sprachpolizisten, wenn es um die linksverdrehte Umerziehungsmaschinerie und ihre Ziele geht. Tatsächlich gärt dieses Diktat ja nun schon einige Zeit vor sich hin, immer wieder wird versucht, bisher durchaus gebräuchliche Worte oder Bezeichnungen ins Out zu katapultieren, bevorzugter Weise ins rechte.

Christoph Weymann macht sich in einem Artikel in der WAZ Luft, ob des zunehmend sich etablierenden Neusprechs und seiner Sinnhaftigkeit.

Rudolf De Cillia, Professor am Institut für Sprachwissenschaft an der Uni Wien erklärt: „Es gibt viele historische Termini, die oft völlig unbedacht verwendet werden“. Meist würden das antisemitische Redewendungen, wie etwa „durch den Rost fallen“ sein und auch das „Zigeunerschnitzel“ sei durchaus problematisch. Er gibt aber zu, dass selbst Betroffene manch verwendete Begriffe nicht als bedenklich einstuften, was diesem Verfechter der Sprachkontrolle offenbar jedoch so gar nicht gefällt:

„Eine aufgeklärte Gesellschaft hat daher die Verpflichtung, sich dafür einzusetzen, dass negative Vorurteile nicht weitertransportiert werden.“

Tatsächlich kokettieren aber viele der vermeintlich stets „sprachdiskriminierten“ Gruppen mit eben dieser Tabuisierung mancher Worte. Mustafa Öntürk, ein türkischstämmiger Gastwirt in Wien, nennt sein Lokal „Restaurant Kümmeltürk„.

Auf der Liste der Sprachwissenschafter stehen aber noch eine Menge andere plötzlich als Unworte erkannte Bezeichnungen.

Die Gutmenschenorganisation „Nationale Armutskonferenz“ hat sich die völlig unnötige Mühe gemacht und eine Liste der „sozialen Unwörter“ erstellt. Hier ein kurzer Auszug:

Alleinerziehend (= Sagt nichts über mangelnde soziale Einbettung oder gar Erziehungsqualität aus. Beides wird jedoch häufig mit „alleinerziehend“ assoziiert)
Arbeitslos/Langzeitarbeitslos (= Es sollte erwerbslos heißen, weil es viele Arbeitsformen gibt, die kein Einkommen sichern)
Illegale (= Diesem Begriff ist tatsächlich nur die Losung entgegenzuhalten: „Kein Mensch ist illegal“)

Die unglaubliche Anmaßung dieser vom gesunden Menschenverstand abgenabelten Meinungs- und Sprachfaschisten in ihrer gesamten Absurdität findet man auf deren Homepage.

Manchmal kommt einem diese pseudowissenschaftliche Wortklauberei vor, wie der Versuch der täglichen guten Tat, wo aus lauter Verzweiflung, diese Aufgabe nicht erfüllen zu können, auch schon einmal Blinde über eine Straße geführt werden, die sie eigentlich gar nicht queren wollten. Einige fühlen sich genau dadurch mehr diskriminiert, als durch den ganz alltäglichen Sprachgebrauch.  So mancher Rollstuhlfahrer macht lieber seine Witze über sein ohnehin nicht zu änderndes Handicap, als sich derart „helfen“ zu lassen. Ein Freund sagte mir einmal, es mache für die alltäglichen Umständlichkeiten keinen Unterschied, ob er sich seinen Zustand schönrede oder ob er böse Witze darüber mache. Die „Herumeierei“ verletze ihn oft wesentlich mehr, als so mancher ehrliche Lacher.

Was natürlich nicht mit menschenverachtender Hetze gegen eine Minderheit verwechselt werden darf.

Mit welcher unglaublichen Penetranz die Sprachbereiniger vorgehen zeigt auch der Fall des Dornbirner Traditionshauses „Mohrenbräu“, von dessen Betreiber gefordert wurde, den Namen des Unternehmens zu ändern. Dass der Name in diesem Fall wohl mehr als berechtigt ist, dürfte den Berufslamentierern aber offenbar entgangen sein. Das Brauhaus wurde nämlich im Jahr 1784 von Josef Mohr gegründet und heißt bis heute somit nach seinem Gründer.

Der auch schon geächtete Negerkuss wird vom Österreichischen Hersteller Niemetz mit etwas anderer Rezeptur seit Jahrzehnten unter dem Namen „Schwedenbombe“ hergestellt und verkauft, was ja bestimmt mittlerweile ein Ausdruck ist, der wohl bald der neu etablierten Sprachdirektive zum Opfer fallen wird.  So wie davor schon das „Negerbrot“ und das vielgescholtene „Zigeunerschnitzel“. Die Diskriminierung liegt bei diesen Beispielen bei den Schwarzen (darf man das sagen?), den Schweden (das ist bestimmt zu nationalistisch) und natürlich den Zigeunern (die es im politisch korrekten Europa nicht gibt). Letzteres stellt auch bei der Namensumstellung wohl ein Dilemma dar, denn Sinti-Roma-Schnitzel darf man das Stück Fleisch dann sicher auch nicht nennen und nur eine der beiden Volksgruppen zu „bevorzugen“ wären ja auch schon wieder eine Diskriminierung der jeweils anderen.

Bleibt noch die Frage, wie das wohl weiter gehen wird? Was wird aus der Jägerschaft? Schließlich gibt es auch noch das Jägerschnitzel und wie ist das mit dem „Strammen Max“? Werden bald alle Männer namens Max auf die Barrikaden gehen? Als nächstes werden vermutlich die Tierschutzorganisationen darauf hinweisen, dass der Terminus „Hundekuchen“ impliziert, in dem Hartgebäck für straßenpinkelnde Vierbeiner wären ebendiese verarbeitet und man könne so etwas Bello und Bella nicht zumuten.

Es ist also noch viel Raum für die Umerziehung bezüglich unseres neuerdings „falschen“ Sprachgebrauchs und vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis neue Superlative und Wortschöpfungen unser Gehirn vergiften werden. Worte wie der „Plus-Deutsche“ oder die „Entlassungsproduktivität“ sind wohl erst der Anfang. Wobei Neuschöpfungen doch wenigstens noch an Kreativität denken lassen, wohingegen der Sprachzensor nicht nur bedenklich ist, sondern jeden noch selberdenkenden Bürger zum bewussten Zuwiderhandeln animieren sollte.