Haussklavin mit glühenden Nägeln gefoltert

Glühender NagelRechtgläubige Herrenmenschen schienen, wie die Beispiele zeigen, Untermenschen gerne als Sklaven zu halten und diese mit Vorleibe zu misshandeln. Dies bekam auch die 50-jährige Ariyawathie aus Sri Lanka zu spüren, die sich in Saudi-Arabien etwas Geld als Dienstmädchen verdienen wollte.

Ihre Herren rammten ihr glühende Nägel ins Fleisch, wenn sie vor Erschöpfung nicht mehr arbeiten konnte.

Die saudische Zeitung „Arab News“ berichtete am Mittwoch, die Botschaft von Sri Lanka suche jetzt nach den Peinigern der Haushaltshilfe, die von einer Arbeitsagentur in der Hauptstadt Riad vermittelt worden war. Als „Teufel ohne einen Funken Mitleid“, beschreibt Ariyawathie ihre früheren Arbeitgeber.
Misshandlungen an der Tagesordnung

Menschenrechtsorganisationen haben schon mehrfach gegen die Ausbeutung und Misshandlung von Hausangestellten in Saudi-Arabien protestiert. Die Gesetze des islamischen Königreiches führen dazu, dass ausländische Arbeitskräfte von ihren Arbeitgebern, die ihnen oft schon bei der Ankunft des Pass abnehmen, extrem abhängig sind.

Natürlich haben diese menschenverachtenden Gesetze des „islamischen Königreiches“ nichts mit dem Islam zu tun.

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Richter verurteilt zu Querschnittslähmung

Mit dem Islam ist es eine seltsame Sache. Wer nach eigenen Angaben wenig darüber weiß, wie fast alle deutschen Politiker, ist fest davon überzeugt, dass es sich um eine tolerante Religion des Friedens handele, die nur von einer Minderheit missverstanden und zur Begründung maßloser Grausamkeit missbraucht würde. Aber je mehr man den Islam studiert, wie etwa die islamischen Rechtsgelehrten in Saudi-Arabien oder die Mullahs im Iran, desto mehr missversteht man die Lehre des friedlichen Kriegsherren Mohammed.

So jetzt auch ein Richter in Saudi-Arabien, der dringend einen Arzt sucht, der einem Deliquenten das Rückenmark verletzt, um diesen zu lähmen. Der Tagesanzeiger berichtet:

Ein Richter in Saudiarabien sucht laut Medienberichten nach einem Weg, einen Verurteilten lähmen zu lassen. Und hat dazu Experten befragt.

Das Gericht in der nordwestlichen Provinz Tabuk habe mehrere Krankenhäuser gefragt, ob sie das Rückenmark des Mann operativ beschädigen könnten, damit dieser eine Querschnittslähmung erleide, berichteten mindestens zwei saudiarabische Medien am Donnerstag. Der Verurteilte wurde schuldig gesprochen, einen anderen Mann mit einem Beil angegriffen und ihn dabei gelähmt zu haben.

Nachdem bereits ein Krankenhaus in der Hauptstadt Riad abgelehnt hat, empfehlen wir dem frommen Richter, sich an die „Ärzte ohne Grenzen“ zu wenden. Wer aus kultureller Sensibilität Frauen lieber sterben lässt, als an den patriarchalen Besitzverhältnissen an Menschen in islamischen Ländern zu rütteln, ist sicher auch bereit, mit einer solchen unorthodoxen Operation zur Versöhnung der Kulturen beizutragen.

(Foto: Besucher aus aller Welt huldigen der weisen Führung Saudi-Arabiens)




Kant-Medaille für saudischen Steiniger

Neben Nordkorea und Iran gehört Saudi-Arabien zu den schlimmsten Folterstaaten der Erde. Ein Schandfleck der Menschheit, wo nach den islamischen Gesetzen Frauenunterdrückung und Sklaverei herrschen. Blutige Shariastrafen, Steinigung, Amputationen und Totpeitschen sind übliche Strafen für Vergehen wie Ehebruch, Diebstahl oder Hexerei.

Auch der Besitz einer Bibel ist strafbar. Kritik am Islam oder Abfall vom Aberglauben werden mit dem Tode bestraft. Um das Volk in Angst zu halten, werden Enthauptungen und Folterungen öffentlich vor einem gröhlenden Mob vollzogen. Ideale Voraussetzungen für deutsche Kriechernaturen, um sich auf der Schleimspur des Öls zu grotesker Selbsterniedrigung nieder zu werfen.

Ausgerechnet ein herausragender Repräsentant des saudischen Verbrecherregimes, der unter humanistischen Gesichtspunkten mit internationalem Haftbefehl wegen permanenter Verletzung der Menschenrechte für immer hinter Gitter gebracht gehört, wird jetzt in Deutschland mit einer nach dem deutschen Vater der Aufklärung, Immanuel Kant, benannten Medaille geehrt. Islam.de, die Webseite des Zentralrats der Muslime in Deutschland, feiert die Auszeichnung für einen der Ihren durch die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wisssenschaften:

Der berühmte Philosoph aus Königsberg war weiland außerordentliches Mitglied der besagten Akademie. Erster Preisträger ist „Seine Königliche Hoheit Prinz Salman Bin Abdulaziz Al- Saud“; der Gouverneur von Riad in Saudi-Arabien.

Günter Stock, der Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie, überreichte die Kant-Medaille dem Gast aus Saudi-Arabien. Günter Stock pries den Preisträger als „einen Förderer von Bildung und Wissenschaften auf der Arabischen Halbinsel und darüber hinaus. Er hat die Wissenschaft zu einer zentralen Triebfeder für die Zukunft der Region Riad gemacht.“

Der Prinz erklärte, er nehme mit Stolz und Dankbarkeit diese hohe Auszeichnung entgegen. Er betonte, nicht er allein, sondern sein Volk habe auch den Preis symbolisch erhalten.

Unter den geladenen Festgästen befand sich auch der SPD- Politiker Klaus Uwe Benneter und ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestag. Er teilte uns mit: „Gestern war ich mit der Delegation lange zusammen. Wir besuchten auch ein Museum. Selten habe ich in meinem Leben einen so kulturell und wissenschaftlich interessierten Menschen erlebt wie bei seiner Königlichen Hoheit. Es ist eine wahre Freude, mit ihm zusammen sein zu dürfen.“

Sollten die Herren Stock und Benneter sich hoffentlich recht bald entscheiden, ihr Leben ganz ins zauberhafte Königreich in der Wüste zu verlegen, wo die Wissenschaften blühen, raten wir, sich vorab zu erkundigen, welche Strafe für die Mitnahme von Büchern des deutschen Philosophen Kant dort vorgesehen sind.

» guenter.stock@bbaw.de

(Foto: Günter Stock und Klaus Uwe Benneter mit seiner königlichen Hoheit Prinz Salman Bin Abdulaziz Al-Saud: Besonders auf dem Gebiet der Amputationen gehört Saudi-Arabien zu den führenden Wissenschaftsnationen der Welt. Vielen Dank allen Spürnasen!)




Außenpolitischer Druck für Berliner Saudischule

Wie einfach der Westen doch zu erpresssen ist! Ein paar Drohungen mit Öl und schon spuren wir und die Saudis dürfen in Berlin eine weitere König-Fahd-Akademie eröffnen (PI berichtete). Wirtschaftliche Interessen stehen eben über verfassungsmäßigen Bedenken.

Die BZ berichtet:

Warum darf die Bonner König-Fahd-Akademie, die wegen ihrer Aufrufe zum „Heiligen Krieg“ im Visier des Verfassungsschutzes stand, eine weitere Schule in Berlin eröffnen? Trotz sicherheitspolitischer Bedenken erhielt das Königreich Saudi-Arabien jetzt die Zusage des Landes Berlin.

Wie ein vertrauliches Dokument jetzt belegt, ging der Genehmigung offenbar massiver diplomatischer Druck voraus. Bei dem Schreiben handelt es sich um die Beschlussvorlage des Senats zum Verkauf des Grundstücks in der Glockenturmstraße 23–25 an die Saudis, die den Abgeordneten im Vermögensausschuss kurz vor der entscheidenden Abstimmung zuging. Darin wird ausdrücklich vor den außenpolitischen Folgen einer Ablehnung gewarnt. „Mit einer Beeinträchtigung der saudi-arabisch-deutschen Beziehungen ist zu rechnen“, belehrt das dreiseitige Schriftstück die Abgeordneten.

„Wir lernen aus diesem Fall, dass es Entscheidungen gibt, die in der Hauptstadt Berlin auf einer höheren Ebene getroffen werden“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Vermögensausschusses, Jochen Esser (Grüne), der B.Z..

Die Vorlage wurde gegen die Stimmen der CDU verabschiedet. Am 19. April wurde der Kaufvertrag rechtsgültig.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Saudi-Arabien als strategischer Partner des Westens und Öl-Lieferant seinen Einfluss ausnutzt: Bereits im Herbst 2003 hatte das Auswärtige Amt interveniert, als die Bonner Filiale der König-Fahd-Akademie wegen radikal-religiöser Lehrtexte in Schulbüchern geschlossen werden sollte. Dabei wurde auch mit der Deutschen Schule in der saudischen Hauptstadt Riad argumentiert, deren Existenz man nicht gefährden wolle.

Heute geht ausgerechnet deren früherer Schulleiter Andreas Angermeir auf die Barrikaden. In einem Brief an die B.Z. beklagt er: „Während die deutschen Politiker den Saudis die Zusage für den Bau einer Schule geben, werden die deutschen Lehrer der ‚Deutschen Schule Riyadh’ bei der Vergabe von Arbeitsgenehmigungen aufs äußerste gedemütigt und schikaniert.“

So lehrt die schwarz-gelbe Koalition den dunkelroten Berliner Senat, wo die Prioritäten liegen.

(Spürnase: Mokkafreund)




Berlin: Saudi-Schule für Westend


Das noble Villenviertel Westend in Berlin bekommt eine ganz normale Schule für Saudi-Arabien. Der im Geld schwimmende Senat gibt das Land für fast eine Milliion Euro unter dem Verkehrwert an das verarmte Saudi-Arabien ab. In Berlin-Westend wollte man den neuen Nachbarn nicht haben. „Dass der Verkauf nun doch zustande kommt, erklären Berliner Politiker mit ‚diplomatischem Druck‘: Das Außenministerium soll die Mitglieder des Vermögensausschusses auf die Bedeutung des Staates Saudi-Arabien für die Bundesrepublik hingewiesen haben.“

Soweit klar? Unser Ölhunger erlaubt es fundamentalitischen Ländern sich bei uns auszubreiten. Schließlich soll der Niederqang von Bad Godesberg durch die saudische König-Fahd-Akademie kein Einzelfall™ bleiben.

Der Tagesspiegel berichtet (Hervorhebungen von uns):

Das Vorhaben war lange umstritten. Saudische Schulen gelten unter Sicherheitsfachleuten als sensibel. So befassten sich nordrhein-westfälische Verfassungsschützer vor Jahren mit der saudischen „König-Fahd-Akademie“ in Bonn, weil einige Lehrer islamistisches Gedankengut propagiert haben sollen. Ein Imam soll in der Freitagspredigt dazu aufgerufen haben, Kinder für den Heiligen Krieg auszubilden. Als im Oktober 2009 die Berliner Verhandlungen über das Grundstück an der Glockenturmstraße bekannt wurden, machten Politiker Bedenken geltend.

Die sind nun offenbar ausgeräumt. Für 2,9 Millionen Euro soll Saudi-Arabien das Grundstück kaufen können, auch wenn der Verkehrswert des Objekts dem Vernehmen nach bei 3,8 Millionen Euro liegt. Der Nachlass von 900 000 Euro wird mit der Nutzungsbeschränkung als Schulgrundstück erklärt. Die ist ebenso im Entwurf für den Kaufvertrag festgeschrieben wie die Vereinbarung, auf dem Gelände keine Moschee zu errichten. Vorgesehen ist der Bau einer „Ergänzungsschule“ für Kinder saudischer Diplomaten. Diplomatenkinder unterliegen nicht der deutschen Schulpflicht. Der Lehrplan muss der Schulaufsicht vorgelegt werden. Die vorgesehenen Nutzungsbeschränkungen sollen für zwanzig Jahre im Grundbuch festgeschrieben werden.

Dass der Verkauf nun doch zustande kommt, erklären Berliner Politiker mit „diplomatischem Druck“
: Das Außenministerium soll die Mitglieder des Vermögensausschusses auf die Bedeutung des Staates Saudi-Arabien für die Bundesrepublik hingewiesen haben. Die Saudis seien der einzige strategische Partner des Westens im Mittleren Osten und ein Öllieferant von entscheidender Bedeutung. Auch gebe es in Riad eine Deutsche Schule – die Saudis wollten also nur ein Recht für sich in Anspruch nehmen, das den Deutschen in Saudi-Arabien gewährt sei. Für den Grünen-Abgeordneten Jochen Esser, Mitglied des Vermögensausschusses, ist der geplante Grundstücksverkauf eine Angelegenheit, die „aus der Hauptstadtfunktion“ resultiert. Dass außenpolitische Überlegungen sich auf eine Berliner Grundstücksangelegenheit auswirken, „das lernen wir hier gerade“. Tatsächlich werden die Mitglieder des Vermögensausschuss in der Vorlage zum Verkauf belehrt, dass bei einem Scheitern des Vertrages „mit einer Beeinträchtigung der saudi-arabisch-deutschen Beziehungen“ zu rechnen sei.

So kann man Erpressung auch nennen… Und einmal mehr fragt man sich: Warum müssen deutsche Soldaten am Hindukusch sterben, wenn wir hier dem Feind alle Türen öffnen?

(Spürnase: dwarsliner)




Islamgelehrte fordern zur Auswanderung auf


Weil sie im Land der Ungläubigen zukünftig nicht mehr die „Freiheit“ haben sollen, sich zu verhüllen, sollen Rechtgläubige das Land der Ungläubigen verlassen. Dazu rät Scheich Abdurrahman, Prediger der in der Al-Diraa-Moschee in der saudischen Hauptstadt Riad. Diese Aufforderung findet unsere uneingeschränkte Unterstützung!

Obwohl die Ganzkörpervermummung – wir ahnen es bereits – nichts mit dem Islam zu tun hat, hindert das Verbot die gläubige Moslemin an der freien Religionsausübung. Ist das soweit verstanden worden? Die WELT berichtet:

Die islamischen Prediger in den konservativen arabischen Staaten bringen für das in Frankreich und Belgien geplante Burka-Verbot wenig Verständnis auf. Für die meisten von ihnen ist das Verbot des Ganzkörperschleiers ein Ausdruck der Intoleranz gegenüber den Muslimen. Ein Prediger aus Saudi-Arabien rief die Muslime in Belgien sogar auf, auszuwandern.

Scheich Abdurrahman, der in der Al-Diraa-Moschee im Zentrum der saudischen Hauptstadt Riad predigt, sagte: „Wenn ein Muslim seine Religion nicht schützen kann, dann soll er auswandern. Denn das Land Gottes ist groß.“ Der saudische Prediger erklärte weiter: „Wenn die Muslime, die dort leben, die Botschaft ihres Glaubens nicht verbreiten dürfen, dann sollen sie das Land des Unglaubens verlassen.“

Der Prediger der Al-Sinidar-Moschee in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa, Chalid Bahischwan, zeigte sich erstaunt über „diese Kampagne von Frankreich und Belgien, die sich gegen das islamische Erscheinungsbild richtet“.

Denn in Europa lebten schließlich so wenige Muslime, dass sich die Mehrheit von dieser Minderheit unmöglich bedroht fühlen könne. Er betonte jedoch gleichzeitig, die Verschleierung des Gesichtes sei für die muslimischen Frauen – im Gegensatz zum Tragen des Kopftuches – keine religiöse Pflicht.

Wie es gleichzeitig die „Freiheits“rechte moslemischer Frauen beeinträchtigen kann, ohne etwas mit dem Koran zu tun zu haben, bleibt im Nebel.

Mohammed Abdulkawi, der in der Al-Mustafa-Moschee in der nordirakischen Kurden-Stadt Erbil predigt, sagte, es sei falsch, dass sich Staaten wie Frankreich und Belgien, die normalerweise die Freiheitsrechte ihrer Bürger hoch achteten, entschieden hätten, den Musliminnen diese Freiheit nicht zuzugestehen. „Die europäischen Frauen ziehen sich so unverhüllt an, wie es ihnen gefällt, weshalb sollen wir dann nicht auch tun dürfen, was wir wollen“, schloss er.

Und wieder orwellt es kräftig: Freiheit auf Käfig…darauf muss man erstmal kommen!

(Spürnasen: klausklever, John A. und Thomas D.)




Erstes Schariadorf in Bosnien-Herzegowina

Die Islamisierung des Balkans schreitet weiter mit riesigen Schritten voran. In der größten Polizeiaktion seit dem Bosnienkrieg (1992-1995) rückten gestern rund 600 Polizisten in das Dorf Gornja Maoca (Foto) nahe Brcko im Nordosten aus, das der demokratischen Verfassung abgeschworen und sich neu ganz der Scharia verpflichtet hat. In der Ortschaft lebt die größte Wahhabiten-Gemeinde des Landes.

Die russische Nachrichtenagentur Novosti berichtet:

Das Ziel der Operation „Licht“ sei es, Personen auszumachen, welche der „Gefährdung der territorialen Einheit Bosnien-Herzegowinas, des Angriffes auf die Verfassungsordnung und des Schürens von ethnischem und religiösem Hass“ verdächtigt würden, teilte die bosnische Staatsanwaltschaft mit. …

Die Wahhabiten-Gemeinde hatte in Gornja Maoca die bosnischen Gesetze durch das Scharia-Recht ersetzt und die Siedlung für Polizisten und Journalisten gesperrt. Laut bosnischen Medien ist das Dorf wegen fehlender Straßen für Fremde schwer erreichbar. Alle Wegweiser seien auf Arabisch, auf den meisten Häusern hängen islamische Flaggen. In den Schulen wird nach dem jordanischen Programm unterrichtet.

Nach dem Bosnienkrieg hatten viele Söldner aus islamischen Staaten, die auf der Seite der bosnischen Armee kämpften, in dieser Ortschaft Zuflucht gefunden und die bosnische Staatsbürgerschaft erhalten.

Eurabien ist spätestens jetzt im Balkan angekommen.

(Spürnase: Grindcore)




12-Jährige von Zwangsehe „überzeugt“

Ein 12-jähriges Mädchen aus Saudi-Arabien wurde mit einem 80-jährigen Greis vermählt und wollte sich mit Hilfe ihrer Mutter von ihm scheiden lassen – nicht weiter verwunderlich (PI berichtete). Allerdings etwas eigenartig ist, dass die Schülerin jetzt auf einmal nichts mehr von einer Scheidung wissen will und sich damit zufrieden gibt, wenn es ihrem Herrn und Gebieter gefällt, noch die Schule zu Ende machen zu dürfen.

Vermutlich wurde sie unter Zwang gefügig gemacht, so dass sie vor Gericht schließlich aussagte: „Ich stimme der Ehe zu. Ich habe keine Einwände. Dies geschieht im Respekt einer Tochter vor ihrem Vater und in Gehorsam gegenüber seinem Wunsch“.

In der AFP-Meldung steht:

Der Anwalt des Mädchens, Salah el Dabibi, sagte laut „El Riad“, er sei „empört“ über die Entscheidung. Er schloss nicht aus, dass auf Mutter und Kind Druck ausgeübt worden sei. Auch ein Vertreter der staatlichen Menschenrechtskommission, welche die Mutter des Kindes ursprünglich um Hilfe gebeten hatte, zeigte sich überrascht von dem plötzlichen Sinneswandel.

Der Fall hat seit seinem Bekanntwerden Anfang Januar für Aufsehen in Saudi-Arabien gesorgt. Die Eltern des Mädchens leben den Berichten zufolge getrennt. Die Mutter hatte versucht, die Ehe unter anderem mit dem Vorwurf der Vergewaltigung annullieren zu lassen.

Nicht nur Menschenrechtler und auf das Kindeswohl spezialisierte Anwälte hatten sich für eine Auflösung der Ehe eingesetzt. Auch die einflussreiche Schwester von König Abdallah, Prinzessin Adela bint Abdallah, hatte sich besorgt geäußert. „Ich persönlich – und viele Experten für Soziales und Bildung teilen diese Meinung – denke, dass es sich um einen Verstoß gegen die Rechte der Kinder handelt“, sagte sie der Zeitung „El Riad“.

In Saudi-Arabien ist die Verheiratung von Kindern nicht gesetzlich verboten.

Islam ist eben „Respekt einer Tochter vor ihrem Vater und … Gehorsam gegenüber seinem Wunsch“.

(Mit Dank an alle Spürnasen)




TV-Tipp: „So geht man mit Ghadhafi um“ (3sat)

In der Sendung «Vis-à-vis» (22.30 Uhr auf 3sat) verrät Henryk M. Broder unter anderem, wie sich die Schweiz gegenüber dem Diktatoren Ghadhafi verhalten sollte. Aber auch die Islamkritik kommt im Interview nicht zu kurz.

Die Basler Zeitung berichtet:

Henryk M. Broder ist ein Profi-Provokateur. Dies beweist er im Gespräch mit dem Ringier-Publizisten Frank A. Meyer gleich zu Beginn ohne überhaupt den Mund aufzumachen: Zur Sendung «Vis-à-vis» trägt Broder ein T-Shirt mit dem Aufdruck «Kritik der reinen Toleranz» – der Titel eines seiner Bücher und eine Anspielung auf eine seiner umstrittenen Thesen.

Wie tolerant darf man der Intoleranz gegenüber sein? Dürfen sich Kräfte, welche die Verfassung und den westlichen Staat bekämpfen, auf dessen rechtsstaatliche Prinzipien berufen? «Nein», sagt Broder in Interviews und Artikeln immer wieder. Und: Die europäischen Gutmenschen sässen wie die Kaninchen vor der Schlange, könnten sich nicht mehr vor sich selbst und ihrer Apeasementpolitik gegenüber dem Terror retten.

Machtlosigkeit als Programm

Weil auch Frank A. Meyer für seine prononcierte Meinung gegenüber dem Islam bekannt ist, verhiess ein Gespräch zwischen ihm und Broder eine doppelte Kritik am Schmusekurs gegenüber dem islamischen Terror. Meyer konzentriert sich jedoch über weite Strecken auf persönliche Fragen, wie etwa Broders jüdischen Background und seine Kindheit in Polen.

Freilich kommen die beiden Publizisten dann doch noch auf ihr Lieblingsthema zu sprechen: Die Islamisierung Europas. «Das Vermummungsverbot wird nicht angewandt», so Broder hinsichtlich der Burka: «Wie weiss ich, dass unter einer Burka eine Frau steckt – und kein Kerl mit einer Waffe?» Wenn seine Tochter in Riad im Minirock durch die Strassen spazieren könnte, dann liesse er mit sich diskutieren, so Broder. Doch der Westen sei nicht mal in der Lage, auf diesen Quid-pro-Quo-Geschäften zu bestehen. Die Machtlosigkeit sei zum Programm geworden.

Die Handy-Metapher

Aus Angst vor Rassismus-Vorwürfen in der Debatte über den Umgang mit Schurkenstaaten wie Libyen kapitulierten Europas Politiker, sagt Broder weiter. Sogar die Schweiz, die er sehr schätze, weil sie zusammen mit Island als einziges Land gegen Faschismus immun sei. Sein Rat an unsere Politiker: Rückgrat zeigen, aufhören zu betteln und – man weiss nicht recht, wie ernst er es meint: «Warum nicht die neuen Militärflugzeuge an Ghadhafi ausprobieren?»

Interessant auch folgende Anekdote Broders zum Clash der Zivilisationen: Ein Muslim spaziert mit einem Tross vermummter Frauen durch Berlin und telefoniert am Handy. Für Broder ein unerträgliches Bild: «In der Handytechnologie stecken 500 Jahre Freiheit um zu denken, zu forschen und Fragen zu stellen. Gleichzeitig verachtet dieser Mann die Aufklärung und die Säkularisierung!»

Die Metapher zeigt einmal mehr, dass man bei Broder Abwägungen und Zwischentöne oftmals vergebens sucht. Das macht ihn ebenso unterhaltsam wie umstritten – und zu einem perfekten Interviewpartner.

(Spürnase: Eisfee)




Gute Reise, Mr. President

Abbiegen Mr President, abbiegen!!!Obama wird nächste Woche nach Ägypten aufbrechen und dort eine angeblich bedeutende Rede an die moslemische Welt halten. Gut. Soll er ruhig. Gestern wurde bekannt, dass er vor seinem Eintreffen in Kairo noch kurz beim saudischen König Abdullah in Riad vorbei schauen wird.

Dieses Mal sind bei dem als privaten Besuch deklarierten Event keine Kameras dabei – die zutiefst peinliche Verbeugung des amerikanischen Präsidenten vor dem saudischen König vom letzten Treffen war dann wohl doch nicht mehr zu rechtfertigen. Wir gehen nicht davon aus, dass er an einer öffentlichen Enthauptung oder Auspeitschung teilnehmen oder gar für die Gleichberechtigung der Frauen eintreten wird. Oder gar amerikanische/westliche Werte wie Religionsfreiheit, Pressefreiheit etc einfordern wird … es gibt so vieles was er lieber dort unterlassen sollte. Auf jeden Fall schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf dortige Verkehrsschilder (siehe Foto). Die richtige Ausfahrt nehmen, Mr President!