Murat Kurnaz in der Welt

Ein tränenreiches Interview mit unserem Murat steht heute in der Welt. Okay, zugegeben, das Interview ist nicht so wichtig, drei Reporter dieser einst richtig guten Zeitung haben es nicht geschafft, Murat auch nur ansatzweise zu fragen, warum er denn so kurz nach dem 11. September mit einem One Way Ticket auf Bildungsurlaub nach Pakistan musste … Interessant ist, dass die Online Redaktion erst nach mehreren Stunden die Kommentarfunktion erlaubt hat – und liest man diese Kommentare, glaubt man an ein Aufwachen. Aber lesen Sie selbst …

ein paar Beispiele …

wolfgang schneider meint: (22-04-2007, 16:28 Uhr)
Was mich an Murat Kurnaz stört, ist daß er sich nur in seiner Opferrolle suhlt, aber vergessen machen will, daß wer Opfer gleichzeitig immer auch Täter ist und wer sich in diesem teroristischen Umfeld bewegt, mußte eben nach dem 11. September mit dem Schlimmsten rechnen, oder wurde Murat Kurnaz zum Mitmachen gezwungen?

RXN meint:(21-04-2007, 13:08 Uhr)
Muss man diesem jammernden Propagandisten auch noch ein Forum bieten?

MK legt sich die Welt so zurecht, wie er sie braucht. Über eigene Schuld schweigt er und wird auch nicht gefragt.

Ich glaube diesem Mann kein Wort und halte ihn für einen Selbstdarsteller, der mit seinen Halb- und Unwahrheiten auch noch Kohle scheffelt. Die sei ihm gegönnt, genauso wie den Briten nach der Haft im Iran. Aber er möge uns doch bitte von dieser Jammerei verschonen.

Bauer Gerhard meint:(21-04-2007, 13:05 Uhr)
Herr Kurnaz sollte seinen Landsleuten auf die Tränendrüse drücken und in sein Heimatland zurückgehen.

Michi meint:(21-04-2007, 13:14 Uhr)
Ich weiß nicht, wieso wir uns um diesen Kurnaz kümmern müssen. Der hat doch nicht mal die deutsche Staatsangehörigkeit. Und Zeit, sie zu bekommen, hatte er jahrelang. Und wie friedlich diese Pilgerfahrten nach Pakistan sind, wissen wir auch. Schade, dass er jetzt wieder hier ist und den Steuerzahler unnötig Geld kostet. In der Türkei oder Pakistan wäre er besser aufgehoben.

ThinkTank meint:(21-04-2007, 13:50 Uhr)
Nun, es braucht nicht wirklich viel Verstand um zu erkennen, dass alles hinten und vorne verlogen ist.

Nur die nützlichen Idioten glauben seine Geschichten.

Warum alles erlogen ist?

Nur ein paar Punkte:

Da spricht er vom Aufhängen an Ketten und das über fünf Tage.

Mal ganz logisch, wenn Folter wirklich und zielgerecht eingesetzt werden sollte, dann doch nicht nach diesen mittelalterlichen Vorstellungen irgendwelcher Sadisten – da gäbe es effektivere Mittel, quasi HI-Tech. Ne, ne, das entspringt der puren Fantasie eines Islamisten, so, wie sie bei diesen Leuten sicher praktiziert wird, wie eben auch das Köpfe abschneiden.

Und das einzige, was seine angeblichen Peiniger von ihm unter der Folter zu hören erhofften, soll das Geständnis sein, dass er mit Taliban und Al Kaida zusammenarbeitete.

Was soll denn für solche Frage ne Folter bringen??? Nix, die Aussage hätte nämlich keinen Wert. Folter macht doch maximal nur Sinn, wenn man wichtige strategische und nützliche Infos aus einem herauspressen könnte.

Insgesamt widerspricht der Bericht über die Zuständnisse in Guantanamo dann auch noch völlig den Aussagen eines hohen Vertreters der OSZE aus Belgien, der nach Besuch und Inspektion von Guantanamo aussagte, dass die Zustände in belgischen und französischen Gefängnissen weit schlimmer sein (einfach googlen) und ich glaube mehr dessen Aussagen als denen eines Islamisten.

Und wenn ich mir Kurnaz rein äußerlich so betrachte, dann sehe ich da jemanden, der mit Sicherheit an Kraft und Gewicht zugelegt hat und alles andere als gebrochen aussieht.

Ich frage mich ohnedies, warum ihm seine Peiniger bei all den angeblichen Grausamkeiten, ihm nicht seinen prophetischen Bart abgeschnitten haben und ihm ne Glatze verpasst haben.

Klarerweise lügt er auch, wenn er behauptet, seine Reise lange vor dem Afghanistan-Krieg geplant zu haben und dann noch weis machen will, dass er ja nur nach Pakistan gereist sei. Ja, das ist ja wohl logisch, denn Flieger nach Afghanistan gab es schon längst nicht mehr — aber Islamisten halten ja die Ungläubigen gerne mal für so doof, wie einige der Naivlinge in der Tat ja auch sind.

Beobachter meint:(21-04-2007, 14:42 Uhr)
na ja, eine Frage nach Jama'at al-Tabliqi und seiner Einstellung dazu und ueberhaupt eine in Ansaetzen kritische Frage waeren in Ordnung gewesen; so bleibt es dabei dass die deutschen Medien K. eine Plattform fuer seine (unbewiesene) story geben.

Warum eigentlich?

Warum wurde er nicht gefragt was er von der Einstellung der JT zum Schweinefleisch essen („macht schwul“, wie die Welt letzte Woche berichtete) haelt?

Von dieser journalistischen Leistung bin ich nicht sehr beeindruckt. Woher weiss K eigentlich dass die Zellen 2,07 mal 2,20 m gross waren – hat er nachgemessen? ich wuerde sagen dass die Zellen 2,07 mal 2,22 m waren (6 Fuss 8″ mal 7 Fuss 4″), wenn wir schon von Zentimetern reden.

Er sollte zurueck in die Tuerkei gehen; die wuerden ihm aber Bart und Haare abschneiden, in eine Uniform stecken (um seinen Militaerdienst endlich abzuleisten) und in Ober-Ostanatolien Wache schieben lassen – kein Wunder dass er sich freut in D zu sein.

islamheißtfrieden meint:(21-04-2007, 14:21 Uhr)
ja genau…und grimms märchen haben sich auch so abgespielt, wie im buch beschrieben.
beim unwahrheiten erzählen wird bei einigen die nase immer länger. bei anderen die haare, gelle?

warum sucht kurt beck eigentlich immer noch moderate taliban?
murat klingt doch sehr moderat

und auch am wochenende nicht vergessen: islam heißt frieden

Stefan Baer meint:(21-04-2007, 14:14 Uhr)
Dem Herrn Krurnaz kann ich nur schwer glauben, dass er lediglich zum beten und nicht zur Ausbildung in Sachen Guerilla-Kampf nach Afghanistan reiste. Anders als im Artikel beschrieben ist Kurnaz kein gebürtiger Bremer sondern ein in Bremen geborener Türke. Da gibt es Unterschiede…Nicht mal die Türkei wollte ihn zurück. Die wissen schon warum. Was sollen wir mit einem potentiellen Islamisten, der nicht einmal unser Staatsbürger ist, obwohl er in seinem Leben genügend Möglichkeiten hatte die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen? Wer braucht ihn? Nur die „grünen“ Gutmenschen, die Islamisten als eine Art Freiheitskämpfer hochstilisieren…Auch wenn ein gesundes Mißtrauen gegenüber unseren Sicherheitsbehörden angebracht ist…Das sind alles „Räuberpistolen“ gesponsert von irgendwelchen grünen „Rotfaschos“, die keine Möglichkeit der Nestbeschmutzung auslassen.
Hat irgendjemand eigentlich geprüft, ob er bei der Berechnung seiner Hartz IV-Bezüge die ganzen Einkünfte aus Presseveröffentlichungen angibt?

(Spürnase: spital8katz)

Wie furchtbar Kurnaz in Guantanamo gelitten hat, beschreibt er in seinem Buch. SpOn und die Zeit sind sich natürlich nicht zu schade, dieser Aneinanderreihung von Lügen einen „gebührenden“ Stellenwert einzuräumen. Nicht der leiseste Zweifel angesichts immer neuer Scheußlichkeiten kommt bei der Anbetung des „Gefolterten“ zum Ausdruck, nur grenzenloses Mitgefühl. Sogar, dass er Hunger leiden musste, wird dem Dickerchen geglaubt. Dafür tröstet er sich heute und kurvt im tiefergelegten Sportwagen und auf dem Motorrad durch Bremen. Damit verarbeitet er das Grauen!

(Spürnasen: Koltschak und Frank G.)

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auf PI zum Thema Kurnaz




Email an PI

email_logo.jpgHallo Herr Herre!

Seit ca. zwei Wochen lese ich auf Ihrer Internetseite Politically Incorrect und habe Sie und Ihre Mitstreiter eigentlich für Wirrköpfe und Rechtsextreme gehalten. Da aber viele Ihrer Beiträge lustig sind und gegen den Mainstream, habe ich trotzdem amüsiert gelesen. Wohlgemerkt habe ich Sie für einen Spinner und „Unterhalter“ gehalten! Leider musste ich erfahren, dass das, was Sie schreiben, fast vollständig der Wahrheit entspricht.

Ich schreibe Ihnen diese Email unter der Schockwirkung eines Streitgesprächs mit einem wirklich guten Freund, der Moslem ist. Dass er Moslem ist, war niemals ein Thema zwischen uns beiden. Ich halte weder ihn noch mich für einen streng religiösen Menschen. Daher sprach ich ihn im Spaß auf Ihre Internetpräsenz an. Zum Beispiel hatte ich mich köstlich über ihren Beitrag „Schweinefleisch macht schwul“ amüsiert. Ob Sie es glauben oder nicht, eine ähnlich bizarre Meinung vertrat auch mein Freund!

Ich dachte erst, er will mich verarschen, aber er meinte es wirklich ernst. Ich habe ihn natürlich zuerst deswegen ausgelacht, aber die Stimmung änderte sich schlagartig als er losbrüllte, dass ich gar nicht zu lachen brauche. schwein_rosa.jpgUnter Moslems sei das eine klare und deutliche Sache mit dem Schweinefleisch, aber „ihr Christen“ hättet keine Ahnung. Zuerst war ich geschockt und konnte nichts sagen, aber mein Freund hatte sich bereits in Rage geredet. Fassungslos musste ich zuhören, wie er „den Christen“ die Schuld an dem Attentat in der Türkei gab! Die hätten ja versucht, Moslems zu bekehren und das sei ein Verbrechen in der Türkei! Und überhaupt würden „die Christen“ den Moslems zu wenig Respekt entgegenbringen. Hallo?! Moslems haben ca. 3000 Moscheen in Deutschland gebaut, sie dürfen nicht nur ihren Glauben praktizieren, sondern auch noch Missionieren und „Christen“ bringen Moslems zuwenig Respekt entgegen?

Mein Freund schrie mich förmlich nieder nach diesem Einwand. Die verdammten USA würden jeden Tag in Afghanistan und dem Irak Moslems töten aus dem einzigen Grund, weil G. Bush sich für Jesus hält. Die verfickten USA würden diese Anschläge im Irak mit Absicht verursachen, um Sunniten und Schiiten gegeneinander aufzuhetzen. Aber das klappt nicht, weil Moslems sich nicht täuschen lassen und wenn das nicht bald aufhören würde, würden bald auch in Deutschland Autobomben explodieren! „Christliche Medien“ würden alle Moslems nur belügen und immer wenn Moslems etwas falsch machen, daraus eine riesige Geschichte machen. Aber drei Millionen Moslems werden sich nicht länger belügen lassen und dass sich sehr bald etwas in diesem Land „ändern“ würde!

Nachdem er sich derart bei mir ausgekotzt hatte und ich ihm stumm und geschockt zugehört hatte, wurde ihm wohl klar, dass er mir, dem „Deutschen“ und „Christen“, zuviel gesagt hatte oder zumindest zu ehrlich gewesen war. Ohne einen weiteren Kommentar zog er sich an und verließ meine Wohnung.

Diesen Menschen kannte ich jetzt mein halbes Leben lang und dann so was. Anscheinend kann man Menschen wirklich nur vor, aber nicht in den Kopf schauen? Natürlich hätte ich denken können, das dass nur ein Einzelfall ist, aber ich lebe in einer, na sagen wir mal, MultiKulti-Gegend. Schon vor diesem Vorfall hat mich das Gefühl beschlichen, dass der Ton sich gerade bei den Moslems verschärft hat und eine ungeheure Radikalisierung stattfindet, die immer mehr an Fahrt gewinnt.

Herr Herre, ich schreibe Ihnen diese doch sehr persönliche Geschichte, weil ich Sie auf jeden Fall bestärken will! Machen Sie weiter! Es gibt offensichtlich Kräfte in unserem Land, die unser Heimatland grundlegend verändern wollen! Und das nicht im positiven, demokratischen Sinne! Berichten Sie weiter abseits des Mainstreams, und öffnen Sie Menschen die Augen! Meine Augen haben Sie geöffnet!

Mit freundlichen Grüßen

Marcus G.




Hamburg: Der gescheiterte Versuch des Miteinanders

Immer häufiger und immer offener zeigen die Anhänger der Religion des Friedens ihr wahres, intolerantes und hasserfülltes Gesicht. Gerade erst haben sich die Gemüter über das „Schweinefleisch macht schwul“– Bekenntnis der faschistoiden, muslimischen Ahmadiyyasekte (Neusprache: gemäßigt bzw. moderat) beruhigt, da finden wir in der Hamburger Morgenpost einen Artikel über den Umgang der Moslems mit Schwulen.

Ist offenes Schwulsein eine Beleidigung für Muslime? Auch eine Umfrage des schwulen Hamburger Stadtmagazins „Hinnerk“ bei muslimischen Kaufleuten zeigt die ausgeprägten Bruchlinien im Multikulti-Viertel. „Das sind keine Menschen“, heißt es dort. Und auf die Frage, was er tun würde, wenn sein Sohn schwul wäre, antwortet ein anderer: „Erschießen!“

Derweil rudert die Ahmadiyya-Gemeinde angesichts der Erkenntnis, dass auch ihre wichtigsten Fürsprecher ein gewissses Unbehagen erkennen lassen, zurück und stellt damit ihre „gemäßigte“ Grundeinstellung unter Beweis.

«Wir nehmen diesen Vergleich zurück», sagte der Imam der Gemeinde in Berlin, Abdul Basit Tariq, der «Berliner Zeitung» (Wochenendausgabe). Der umstrittene Text einer muslimischen Autorin sei aus dem Internet entfernt worden. (…) «Wir haben keine Quelle gefunden, in der diese Aussage belegt wird», sagt Rafik Ahmad, Sprecher der Ahmadiyya Gemeinde Deutschland. Darum würden jetzt alle Videobänder mit Reden und Diskussionen des Kalifen ausgewertet. (…) Nach den Erfahrungen des Berliner Schwulen- und Lesbenverbands trifft die islamische Homosexuellenfeindlichkeit schwule und lesbische Muslime hart. «Uns sind Fälle bekannt, in denen schwule und lesbische Jugendliche von ihren muslimischen Eltern bedroht, eingesperrt und geschlagen werden», sagte der Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin, Alexander Zinn. Viele Betroffene würden von ihren Familien zwangsverheiratet, wenn ihre Homosexualität herauskomme.

Die FAZ schrieb in ihrer Printausgabe am 18.04. auf Seite 46:

Eine Aids-Beratungsstelle in Berlin-Schöneberg, die monatelang von muslimischen Jungen attackiert worden war, zog schließlich um. Polizei und Quartiersmanagement hatten die tätlichen Übergriffe als Dummejungenstreiche bagatellisiert.

Wann wird es auch der Dümmste in der grünen Multikultifraktion begreifen? Der Islam bedroht unsrere Art zu leben, ganz besonders die grün-alternative, unsere Demokratie und unsere lang erkämpften Freiheiten. Islam bedeutet niemals friedliches und kunterbuntes Neben- und Miteinander verschiedener Lebensentwürfe. Islam bedeutet immer Unterwerfung.

(Spürnasen: Michael R., Peter M. und Florian G.)




Erklärung der Heinersdorfer Bürger zur Ahmadiyya

ahmadiNachdem sich mittlerweile auch Volker Beck den „rechtsextremistischen Brandstiftern“ angeschlossen hat, denn so nennt man im postkommunistischen Berlin Bürger, die auf den faschistoiden Charakter der muslimischen Ahmadiyyasekte hinweisen, wendet sich die Initiative der Heinersdorfer Bürger gegen den Moscheebau ipahb mit einer neuen Erklärung an die Öffentlichkeit.

Denn anders als Volker Beck, der seine Lobgesänge auf den Islamfaschismus nur unterbricht, wenn Homosexuelle und Schweine vom Biobauernhof beleidigt werden, reagieren die angeblich von der NPD indoktrinierten Heinersdorfer schon sensibel, wenn Würdenträger der Sekte zur Misshandlung von Frauen aufrufen, den Umgang mit Andersgläubigen verbieten, Juden verfluchen und die „Vernichtung jüdischer Denkweisen“ fordern.

Ausfälle dieser Art haben die Oberlehrer von SPD, PDS, Grünen und sogar Teilen der CDU in Berlin bisher nicht gestört. Im Gegenteil. Wer sich der Errichtung des Ahmadiyyazentrums zur Verbreitung dieser Lehren in Heinersdorf entgegenstellte, wurde zum Verfassungsfeind erklärt, der nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes stehe.

Erklärung der ipahb zu den menschenverachtenden Äußerungen der Ahmadiyya-Sekte

Berlin, den 18.04.2007

Die in der vergangenen Woche öffentlich gewordenen menschenverachtenden Ansichten und Diffamierungen der Ahmadiyya-Sekte gegenüber homosexuellen Mitbürgern und Bürgern, für die Schweinefleisch ein selbstverständliches Lebensmittel ist, sind ungeheuerlich und zeigen das wahre Gesicht der Ahmadiyya. Der ipahb sind diese Ansichten schon seit langem bekannt. Wir hatten diese Problematik in Form einer offenen Fragestellung bereits in unsere Protesterklärung vom Mai 2006 thematisiert.

Abwertende Äußerungen der Ahmadiyya gegenüber Minderheiten innerhalb unserer Gesellschaft sind jedoch leider kein Einzelfall oder gar ein Versehen oder Ausrutscher. Dieses Gedankengut ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Ahmadiyya-Schriften und wird an jugendliche Ahmadiyya Mitglieder weitergegeben. Wie wir alle in der vergangenen Woche erleben mußten, wird dieses Gedankengut von führenden Repräsentanten der Ahmadiyya auch weiterhin verharmlost und verteidigt. Die nun bekannt gewordenen menschenverachtenden Ansichten, sind nur die Spitze eines Eisberges. Die vom Ahmadiyya-Kalifen in seiner Freitagsansprache vom 10.11.2006 erteilte Erlaubnis für das Schlagen der Ahmadiyy-Frauen ist genau so wenig mit unseren Gesetzen und Wertenormen zu vereinbaren, wie der eligiöse Rassismus, der innerhalb der Ahmadiyya praktiziert wird.

Der Berliner Imam Tariq hat wie in einem Artikel der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ im Januar 2007 nachzulesen war bestätigt, dass Ahmadiyya-Mitglieder aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden, wenn sie Beziehungen zu Menschen eines anderen Glaubens oder zu Atheisten eingehen. Wer sich genauer mit dem Schriftgut der Ahmadiyya-Sekte beschäftigt, wird weiterhin recht schnell auf eindeutig antisemitische Zitate und Aussagen stoßen wie zum Beispiel:

„Sie [die Juden] wurden eine von Gott verfluchte Nation.“
(A.R. Bhutta im Buch „Prophezeiungen über die Endzeit“, S. 41 – ISBN-13: 978-3921458327)

„Ein Kampf mit den ´Juden´ unserer Zeit wird folgen. Und wer sind diese ´Juden´? Sie sind die Anbeter der Äußerlichkeiten, die den Juden vergangener Tage ähnlich geworden sind. Das Schwert des Himmels wird sie zerschneiden, die ´jüdischen Denkweisen werden vernichtet werden.“

(Gründer, Mirza Ghulam Ahmad in seinem Buch: „Sieg des Islams“ S.19 – ISBN-13: 978-3921458624)

Jeder der meint: „Religiöse Freiheit ist ein hohes Gut unserer Gesellschaft“ hat absolut Recht. Doch wenn die Ahmadiyya das Recht der Religionsfreiheit für sich selbst einfordert, muß sie auch bereit sein, dieses Recht allen anderen, so auch den jüdischen Mitbürgern, ebenso uneingeschränkt zu gewähren. Die innerhalb der Ahmadiyya praktizierte Realität offenbart jedoch schonungslos, dass sie Religionsfreiheit nicht einmal ihren eigenen Mitgliedern gewähren. Ein Motto wie: „Liebe für alle, Hass für keinen“ kann sich jeder geben. Man sollte dieses Motto dann aber auch wahrhaftig leben und glaubwürdig gestalten. Das heißt, dieses Motto muß sich auch in den Schriften und Publikationen wieder finden lassen.

Zwischen den Inhalten der Schriften und Publikationen und den öffentlichen Äußerungen der Ahmadiyya- Verantwortlichen liegen Welten, sie stehen sich in bestimmten Punkten geradezu diametral gegenüber. Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit sehen anders aus.

Die Ahmadiyya weiterhin in ihren Bestrebungen zu unterstützen, sich auszubreiten, ist daher nicht nur fahrlässig, es ist geradezu verantwortungslos. Sich dagegen zu wehren, hat weder etwas mit Intoleranz oder Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand und Zivilcourage !

Die ipahb

volker beckAll das wird Volker Beck nicht weiter stören, wenn nur die Beleidigung der Homosexuellen zurückgenommen würde. Denn der Vorwurf der Muslime, durch den Genuss von Schweinefleisch würden die Menschen schwul werden und allen Anstand verlieren, ist nicht nur diskriminierend für Schweine und Schwule, sondern auch sachlich falsch.

Volker beweist es uns im Bild:
Durch den Verzehr von Lauch kann man denselben Effekt erzielen.




Volker Beck, der Realitätsverweigerer

beck_sw.jpgDer Grüne Berufshomosexuelle Volker Beck (Foto) ist für seine kritiklose und wirklichkeitsentrückte Liebe zum Islam bekannt. Jeder Sonderwunsch der Moslems ist es ihm Wert, sich vehement dafür einzusetzen. Dass die Ahmadiyyas Frauen diskriminieren und ihre Töchter zwangsverheiraten, ist für ihn ein kein Grund, dieser islamischen Sekte mit Vorsicht zu begegnen.

Nun aber, wo sie ihn und seinesgleichen beleidigen, da fühlt er sich zur Kritik berufen – aber selbstverständlich nicht, ohne im selben Atemzug die katholische Kirche anzugreifen. Schließlich will Kritik gleichmäßig verteilt werden.

Die Grünen im Deutschen Bundestag haben homophobe Verbalattacken der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde als menschenverachtend verurteilt. „Die absurde Aussage, dass Homosexualität mit dem Schweinefleischverzehr im Zusammenhang steht, ist genauso als menschenverachtend zu verurteilen, wie die Lehre der katholischen Kirche, Homosexualität sei ‚objektiv ungeordnet'“, sagte Volker Beck, Parlamentarischer Geschäftsführer der oppositionellen Grünen-Fraktion, WELT ONLINE.

Menschenverachtend ist die Aussage der Ahmadiyyas. Soso. Mindestens so menschenverachtend wie die katholische Kirche. Der ganze real existierende Islam ist menschenverachtend, Herr Beck, mit seinen Auspeitschungen, seinem Handabhacken, seinen Steinigungen, seiner Pädophilie, seinen Zwangsheiraten und seinem Hass auf Andersgläubige. In vielen islamischen Ländern wird man für’s Schwulsein sogar umgebracht! Alles Dinge, die man von der katholischen Kirche eher selten hört. Für Beck ist das egal, wenn schon Islamkritik, dann muss sie schon als allgemeine Religionskritik daherkommen.

„Solche menschenverachtenden Ideen und Lehren müssen von allen Demokraten als menschenrechtswidrig verurteilt werden“, forderte Beck. Der Grünen-Politiker verlangte von der Ahmadiyya-Gemeinde, sich von „jeder gesellschaftlichen Diskriminierung von Homosexuellen“ zu distanzieren und Gewalt gegen Homosexuelle zu verurteilen. „Denn solche Lehren motivieren immer wieder jugendliche Gewalttäter aus menschenverachtender Ideologie auch menschenverachtendes Handeln werden zu lassen“, erklärte Beck.

Wer andere menschenverachtende und allgegenwärtige Aspekte des Islam kritisiert, wird von dem „Demokraten“ Beck in der Regel selbst als menschenverachtend und Vorurteile schürend diffamiert. Aber Beck vergisst ja auch nicht den Hinweis, dass die Ahmadiyya-Gemeinde eine „muslimische Sondergruppe“ sei, die sich „als messianische Erneuerungsbewegung des Islam verstehe“, was wohl heißen soll, dass die Ahmadiyyas nichts mit dem Islam zu tun haben. Schließlich muss auch bei Kritik des Islam der Islam vor Kritik des Islam in Schutz genommen werden!

(Spürnasen: Bill D., Fuller und Gerhard B.)




Massenmedien entdecken das „Gemäßigte“ der Ahmadiyya-Sekte

Vor einer Woche bereits veröffentlichten wir einen üblen Beitrag aus dem Jugendjournal der Ahmadiyya-Gemeinde, der „wissenschaftlich bewies“, dass Schweinefleisch schwul und süchtig, fett und krank macht. Nun, wo es gegen das Hätschelkind der modernen westlichen Gesellschaft, die Homosexuellen geht, entdecken auch die Massenmedien, dass die Ahmadiyyas so harmlos nicht sind, natürlich nicht ohne den Hinweis, dass die Ahmadiyyas von anderen muslimischen Gruppen isoliert seien.

Den Anfang machte gestern die BZ, heute beschäftigt sich auch der Tagesspiegel mit den uns sonst immer als gemäßigt verkauften Bereicherern unserer Gesellschaft. Hatten sie erst sehr viel, haben sie plötzlich sehr wenig mit dem Islam zu tun.

Unter dem Titel „Glücksschwein oder arme Sau?“ hatte sich ein junges Gemeindemitglied im Jugendjournal der Gemeinde darüber ausgelassen. Nach dem Satz „Der Mensch ist, was er isst“, heißt es in dem auch auf den Internetseiten der Gemeinde verbreiteten Text: „Auch lässt sich dieser Aphorismus beziehen auf die Auswirkungen von Schweinefleischverzehr auf das menschliche Moralverhalten, denn ein schamloses Tier wie das Schwein prägt oder unterstützt die Ausprägung gewisser Verhaltensweisen des Konsumenten.“ Das habe bereits das 2003 verstorbene Oberhaupt der Gemeinde, Hazrat Mirza Tahir Ahmad, gesagt, indem er „den zunehmenden Hang zur Homosexualität mit dem Schweinefleischverzehr in unserer Gesellschaft in Verbindung setzt“.

Nachdem diese Aussagen kürzlich bekannt wurden und Empörung nicht nur beim Schwulen- und Lesbenverband auslösten, bekräftigte die von anderen muslimischen Gruppen isolierte Gemeinde jetzt ihre Position. „Die Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) stimmt den Ausführungen der Verfasserin des Artikels im Allgemeinen zu“, heißt es in einer Stellungnahme der Gemeindeführung in Frankfurt am Main für den Tagesspiegel.

Eine Beleidigung nichtmuslimischer Menschen oder homosexuellenfeindliche Diskriminierung will die Religionsgemeinschaft in den Äußerungen nicht erkennen.

Sicher ist auch der Ausspruch „der Mensch ist, was er isst“ als Kompliment gemeint, vor allem im Zusammenhang mit den im selben Atemzug dem Schwein und dem Schweinefleisch nachgesagten negativen Eigenschaften.

Im Denken der Ahmadiyya-Gemeinde sei „kein Raum für Hass oder Verfolgung gegen andere aufgrund ihrer persönlichen Neigungen“, teilt die Gemeindeführung mit. Der umstrittene Artikel „sollte keinen Anlass für Sorge dafür bieten, dass er zum Hass gegen bestimmte gesellschaftliche Gruppen anstachelt“.

Da sind wir aber beruhigt! Und der Tagesspiegel gibt uns sogar noch weitere Informationen, wenn er sich auch hinter anderen versteckt („kritische Beobachter“) und der eigenen Wahrnehmung offenbar nicht traut.

Für kritische Betrachter der Ahmadiyya-Gruppierung, die in Berlin nach eigenen Angaben 200 Mitglieder hat, passen die abfälligen Bemerkungen über Homosexuelle ins Bild. So bescheinigt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinschaft ein „ultraorthodoxes bis fundamentalistisches Koranverständnis“. Themen wie Sexualität und die Beziehungen zwischen den Geschlechtern seien von einer „rigiden Moral“ geprägt, die sich auch in mangelnder Gleichberechtigung von Frauen sowie der Erlaubnis „leichter Züchtigung“ von Ehefrauen äußere. Die westliche Gesellschaft werde von der einst in Nordindien gegründeten Ahmadiyya-Gemeinde als „sexbesessen und verderbt“ wahrgenommen. Das Fazit der evangelischen Expertise: „Die Ahmadiyya ist religiös fundamentalistisch.“ Die Position der Gruppierung zu Menschenrechten sei geeignet, „Zweifel an ihrer Rechtstreue zu wecken“.

Die Gemeindeführung weist diese Einschätzung zurück und betont immer wieder, dass sie sich als „friedfertige islamische Reformgemeinde“ betrachtet. Die zentralen Anliegen der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde, die in Deutschland nach eigenen Angaben 30 000 Mitglieder zählt, seien „Toleranz und Frieden“.

Wir der Islam ja allgemein für Frieden und Toleranz steht!

(Spürnase: Urs G., Martin K. und Lebowski)




Islamische Erkenntnis: Schweinefleisch macht schwul und süchtig

schwules_schwein.jpgWir sind immer wieder auf’s Neue beeindruckt, wie der Islam uns kulturell und wissenschaftlich bereichert. Auf der Website der Ahmadiyya-Gemeinde, das sind die „Gemäßigten“, die in Heinersdorf eine Moschee bauen möchten, ihre Töchter arrangiert verheiraten und deren Imam Frauen nicht die Hand gibt, wird erklärt, warum auch wir kein Schweinefleisch essen sollten. Wir sind beschämt angesichts vieler bisher nicht bekannter Zusammenhänge und dankbar, dass uns endlich die Augen geöffnet und wir auf den richtigen Pfad geführt werden.

Munazza Aqil Khan, der außerordentliche Schweineexperte, lässt keine gute Borste am Tier: Schweine verschleimen unseren Körper und enthalten das von Islamexperten entdeckte und patentierte Gift Sutoxin, das süchtig macht, unsere Moral beeinträchtigt und uns schwul werden lässt- ziemlich viel auf einmal!

De facto gilt, dass sich der Schweinefleischgenuss in tropischen Gegenden auf besonders gefährliche Weise auswirkt. Dies wurde in Gegenden Afrikas, welche zum Einen von islamischer und zum Anderen von westlicher Zivilisation beherrscht sind, beobachtet: Die nach den islamischen Gesetzen lebende Bevölkerung ist weitgehend gesund, wogegen die nach westlichen zivilisatorischen Prinzipien lebende Bevölkerung sämtliche typische, durch Schweinefleischgenuss bedingte Zivilisationskrankheiten aufweist.

Weswegen die Lebenserwartung in Afrika auch deutlich über der unseren liegt! Und ab jetzt hageln die „wissenschaftlichen“ Beweise für die Schädlichkeit des Schweinefleisches auf uns herab:

Die gesundheitlichen Auswirkungen von Schweinefleisch wurden von Medizinern durch Fütterungsversuche mit Mäusen erforscht; die schockierenden Ergebnisse waren, dass mit Schweinefleisch ernährte Mäuse extrem zu Kannibalismus neigten und bei diesen mit zunehmendem Alter, nach ca. einem Jahr, in größerem Umfang Krebs an verschiedenen Körperstellen auftrat. Darüber hinaus wurden bei den nämlichen Mäusen diverse Hautkrankheiten festgestellt. Schweinefleischfrei ernährte Mäuse wiesen zwar ebenfalls Krankheiten auf, zeigten allerdings weder Kannibalismus, noch Krebs oder andere schwere, tödliche Erkrankungen.

Ist ja wirklich erstaunlich, dass Mäuschen, die sich naturgemäß hauptsächlich von Getreide und Sämereien ernähren, und dies hin und wieder mit Früchten oder einem Wurm bereichern, durch eine reine Schweinefleischernährung krank werden. Das muss am Schwein liegen! Mistvieh! Und nicht nur Mäuse, auch Hunde leiden! Die Rasse der Boxer zum Beispiel bekommt Räude. Und wir Idioten dachten bisher wirklich, die würde durch Milben ausgelöst! Zirkustiere werden fett und bekommen Nasenbluten (sic!) und die Forelle (die sich ja in der Natur ausschließlich von Schweinen ernährt) stirbt gar daran! Wir sind erschüttert und beschämt, dass wir so gar keine Ahnung von diesen Zusammenhängen hatten.

Und dann sind wir dran! Alle typischen Alterskrankheiten hat das Schwein zu verantworten: Krebs, Artheriosklerose, Bluthochdruck, Bandscheibenleiden, Rheuma … Vieles wird verursacht durch ein geheimnisvolles, von moslemischen Gelehrten entdecktes Menschengift im Schwein, das Sutoxin:

Dieses führt im Körper zu Abwehrerscheinungen, welche als diverse Krankheiten in Erscheinung treten. Tierische Fette werden im Körper gelagert, das Blut wird mit Fettanteilen überschwemmt, so dass sich Großmoleküle bilden, diese sind verantwortlich für Arteriosklerose, genauso für hohen Blutdruck, Blutüberfüllung, schlechte Durchblutung des Bindegewebes im Allgemeinen, besonders aber auch von wichtigen Drüsen und für Verengung, sowie Verkalkung der Herzkranzgefäße. Da Schweinefleisch (auch „mageres Schweinefleisch“!) sozusagen eine „Fettbombe“ ist, da es anders als sonstige Fleischarten hochprozentige Fettanteile in den Zellen enthält, ist es in Bezug auf die genannten Belastungen, besonders gefährlich. Außerdem entsteht bei Schweinefleischessern eine Fettsucht, die nicht nur auf die Fettablagerungen im Bindegewebe, sondern auch auf andere Belastungsstoffe des Schweinefleisches (Schleimanteile, die schwefelhaltige Substanzen enthalten) zurückzuführen ist und nur unter enormen Schwierigkeiten wieder abgebaut werden kann. Ja, Menschen, die sich an Schweinefleisch gewöhnt haben, verfallen diesem im Sinne einer Sucht, es fällt ihnen sehr schwer darauf zu verzichten, im Falle des Falles einer scheinbaren Loslösung vom Schweinefleisch, können kleinste Mengen von Schweinefleisch, die verzehrt werden, wieder rückfällig machen.

Himmel, das ist ja grauenvoll! Wir Ungläubigen sind verschleimt und süchtig!

Für die Aufquellung und kissenartige Auftreibung des Bindegewebes, das wie ein Schwamm Wasser aufsaugt, sind die Schleimanteile verantwortlich. Gravierendere Gefahren dieser äußern sich aber in der Einlagerung von Schleimsubstanzen in Sehnen, Bändern und Knorpeln, denn dies führt zu Rheuma, Bandscheibenschäden und dergleichen. Die Einlagerung der Schleimsubstanzen hat dies zur Folge, da die derben Bindegewebssubstanzen durch Schweinefleischgenuss regelrecht „verschleimen“, weich und kaum widerstandsfähig werden. Außer Acht darf auch nicht ein im Schweinefleisch reichlich enthaltenes Wachstumshormon gelassen werden, es ist als Ursache für Entzündungen und Gewebsauftreibungen anzusehen. Es hat Einfluss auf die Steigerung von Wachstumstendenzen, besonders bei Krebsveranlagung. Histamin hat eine Entzündungen und Juckreiz fördernde Wirkung des Schweinefleisches. Von enormer Relevanz ist auch das Grippevirus, welches in den Schweinelungen „übersommert“ und stets in den Schweinefleischprodukten mitverarbeitet wird. Also führt sich ein Schweinefleischesser das Virus direkt zu, dieses wandert dann in die Lunge.

Und wo wir aufschwemmen, bestimmt auch das Schwein:

Hierbei soll ein anderer interessanter Aspekt genannt sein, nämlich, dass Spaltprodukte der Gewebe nach Aufnahme in den Organismus in hohem Prozentsatz dorthin wandern, wo sie biologisch auch hingehören, d.h. jemand, der viel Rückenspeck des Schweins isst, weist Nackenspeckfalten auf, jemand, der sich hauptsächlich von Bauchspeck ernährt, zeigt dicke Fettpolster in der Bauchgegend, ein Schinkenesser zeigt unförmige Deformierungen in den Gesäßpartien.

Daher begeistert der Muslim auch durch besonders wohlgeformten Körperbau. Und dann wird deutlich erklärt, warum Ungläubige Schweine sind. Im Fettdruck sogar:

„Der Mensch ist, was er isst“.

Lässt die gemäßigte Ahmadiyya-Sekte, die ganz Gut-Deutschland als „moderat“ preist, verkünden. Und unsere Moral verkommt auch durch das arme „schamlose“ Schwein.

Auch lässt sich dieser Aphorismus beziehen auf die Auswirkungen von Schweinefleischverzehr auf das menschliche Moralverhalten, denn ein schamloses Tier, wie das Schwein prägt oder unterstützt die Ausprägung gewisser Verhaltensweisen des Konsumenten. Ähnliches wird auch durch die Sentenz „mens sana in corpore sano“ [1] ersichtlich. Unser geliebter vierter Khalifa, Hazrat Mirza Tahir Ahmad (möge Allah Gefallen an ihm finden und seiner Seele gnädig sein) äußerte in dem Zusammenhang, dass er den zunehmenden Hang zur Homosexualität mit dem Schweinefleischverzehr in unserer Gesellschaft in Verbindung setzt. Eine Korrelation zwischen Nahrung und Auswirkung auf den Konsumenten erklärte auch der Verheißene Messias (Friede sei auf ihm) in seinem Werk „Die Philosophie der Lehren des Islam“, indem er auf den oben aufgeführten Qur-ân-Vers 116 der Sure 16 einging und schrieb, dass das Fleisch des Schweins, dieses in Unrat lebenden Tieres dem menschlichen Körper und der menschlichen Seele nur Schaden bringen kann.

Puh, das ist hart! Schweine sind schamlos, haben die islamischen Verhaltensforscher herausgefunden. (Dabei vergewaltigen die Borstenviecher nicht mal ihre Kinder.) Und wer sie isst, wird genauso! Deshalb ist es völlig berechtigt, Ungläubige als Schweine zu bezeichnen. denn schließlich „ist der Mensch, was er isst“.

All dies sind in unserer Gesellschaft Probleme, die auf Ablehnung oder Schweigen stoßen, meist aber gänzlich unbekannt sind. Würde man davon in Saudi-Arabien, in Kairo, in Pakistan, Algier, Tunis, Lybien oder einem anderen Staat, in dem der Islam die herrschende Religion ist sprechen, so würde man mit Zustimmung entgegnet werden, denn der Heilige Qur-ân verbietet den Verzehr von Schweinefleisch, was Muslimen seit vielen tausend Jahren bewusst ist, man weiß und beachtet dies als Muslim und weiß zu schätzen vor welchen Üblen uns Allah mit dem Schweinefleischverbot bewahrt. Wahrlich, aller Preis gebührt Allah!

„Seit vielen tausend Jahren“? Wie lange gibt’s nochmal den islamischen Glauben? Haben wir jetzt zuviel Sutoxin oder die zuviel Allahtoxin?

(Spürnase: Samurai)




Holmes Place wehrt sich gegen Rufschädigung

holmes-4-400.jpgVor einigen Tagen berichtete PI über einen antisemitischen Vorfall bei einem der grössten Onlineportale der schwul-lesbischen Gemeinschaft: Gayromeo. Nachdem der Vorfall durch unseren Bericht öffentlich gemacht wurde, schaltete sich auch der Fitness- und Freizeitclub „Holmes Place“ ein, dessen Firmenname unberechtigt vom antisemitischen Administrator eines Chatrooms bei Gayromeo benutzt wurde. Für Besucher des Chats entstand der Eindruck, es handele sich um eine Einrichtung des europaweit tätigen Sportclubs, und wer vom Admin als Jude „identifiziert“ wurde, musste annehmen, er sei nicht nur im Chat sondern auch in den Clubs von „Holmes Place“ unerwünscht.

Das dem nicht so ist, liess „Homes Place“ uns schon bald über seine Anwälte mitteilen. Erfreulicherweise richteten sich die Aktivitäten aber nicht nur gegen die Überbringer der schlechten Nachricht, sondern offenbar auch gegen die Verursacher: Gayromeo. Die dortigen Chefs hatten sich sowohl gegenüber dem ursprünglichen Beschwerdeführer, der wegen einer Israelfahne in seinem Profil schwerstens beschimpft worden war, als auch gegenüber PI bei unseren Recherchen, bewusst dumm gestellt, und lehnten es ab, sich in „Privatgespräche“ des Admins mit Gayromeobesuchern einzumischen.

Heute teilt uns der damals Beschimpfte mit, dass offenbar aufgrund massiver Beschwerden von Seiten des Clubs „Holmes Place“ der Admin des gleichnamigen Chatrooms bei Gayromeo aus dem Verkehr gezogen wurde. Na also, geht doch. Bleibt zweierlei festzustellen:
Erstens lohnt es sich, sich zu wehren und Missstände öffentlich zu machen, und zweitens sind jüdische Mitbürger auch weiterhin willkommen in den Fitness- und Freizeitclubs von „Holmes Place“!




Offener Brief von Rainer Grell an FAZ-Redakteur Rüdiger Soldt

ruediger_soldt.jpegVor drei Tagen haben wir uns des FAZ-Beitrags von Rüdiger Soldt (Foto) angenommen, den er zu Rainer Grells Buch zur Geschichte des Muslimtests geschrieben hat. Soldt scheint Probleme damit zu haben, von Einbürgerungswilligen ein Bekenntnis zu unserer Verfassung, der Gleichberechtigung und den Menschenrechten zu fordern. Jedenfalls wirft er Grell nicht nur vor, dies verlangen zu wollen, sondern versucht außerdem, ihn lächerlich zu machen, indem er ihn als peniblen Paragraphenreiter und übereifrigen Beamten darstellt. Heute nun antwortet ihm Rainer Grell in einem offenen Brief.

Sehr geehrter Herr Soldt,

als Betroffener habe ich eine Weile überlegt, ob ich mich zu Ihrem Artikel in der FAZ vom 5. März 2007 äußern soll oder nicht. Mit meinem Engagement gegen die Islamisierung Deutschlands und Europas verfolge ich keinerlei persönliche Ziele, und so könnte es mir an sich egal sein, was ein Mann wie Sie über mich schreibt. Aber es geht eben nicht oder nicht nur um mich, sondern auch und vor allem um „die Sache“. Und der haben Sie mit Ihren wenig durchdachten Ausführungen einen Bärendienst erwiesen. Erfahrungsgemäß ist gegen die Wirkung solcher Artikel im Nachhinein wenig auszurichten. Aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Sie schreiben:

Ein württembergischer Pim Fortuyn
Der Autor des umstrittenen Gesprächsleitfadens zur Einbürgerung von Muslimen fühlt sich missverstanden – nun hat er im Internet ein Buch veröffentlicht / Von Rüdiger Soldt

Die Überschrift signalisiert: schwul, rechts, tot. Kann es sein, dass Sie, als Sie diese Zeile schrieben, gar nicht wussten, wer Pim Fortuyn war? Das kann man ausschließen. Also haben Sie die Überschrift bewusst gewählt. Dafür spricht auch, dass Sie von den 30 Fragen des Gesprächsleitfadens nur die (zwei) erwähnen, die sich auf die Homosexualität beziehen, obwohl auf Seite 1 in rotem Kasten in der ansonsten schwarzen FAZ „Der ganze Muslimtest“ angekündigt ist. Aber eins muss man Ihnen lassen: Die Komposition ist gelungen. Überschrift: der schwule Pim Fortuyn, nach der Einleitung: statt Fragen zur Gleichberechtigung, Religionsfreiheit oder Meinungsfreiheit nur die eine nach der Einstellung zur Homosexualität, die dann auch den Schlussakkord bildet. Wie sagte doch der englische König Edward III. in einer verfänglichen Situation: Ein Schuft, der Schlechtes dabei denkt. Auf diese Weise soll der höchste Orden Albions, der Hosenbandorden (Order of the Garter), entstanden sein. Wer weiß, was hier am Ende rauskommt.

STUTTGART, im März. Im Flur hängt ein Bild von Laotse. „Die Wahrheit hat noch keinem geschadet, außer dem, der sie ausspricht“, zitiert Rainer Grell den chinesischen Dichter. Vor einem Jahr war der 65 Jahre alte Jurist noch Ministerialrat im baden-württembergischen Innenministerium, Leiter der Abteilung Staatsangehörigkeitsrecht. Nun treten Abteilungsleiter normalerweise nicht öffentlich auf, Grell aber ist der Erfinder des „Gesprächsleitfadens für Einbürgerungswillige“, der in der polemischen Debatte dann oft nur noch „Gesinnungstest“ oder „Muslimtest“ hieß. Mit der Energie eines „Überzeugungstäters“ – wie er selbst sagt – hatte Grell in seinem Ministerium die Beamten für die Schwierigkeiten des Einbürgerungsverfahrens sensibilisiert und gegen erhebliche Widerstände durchgesetzt, dass die 44 Einbürgerungsbehörden einen Fragenkatalog zur „Überprüfung der Hinwendung zum Grundgesetz“ auf den Tisch bekamen.

Ich würde sagen, Laotse war kein Dichter, sondern ein Philosoph, und ich war nicht Leiter der Abteilung Staatsangehörigkeitsrecht (die es gar nicht gibt, wie ein kurzer Blick auf die Homepage des Innenministeriums gezeigt hätte), sondern Leiter des gleichnamigen Referats (für den Kundigen ein durchaus relevanter Unterschied). Aber ich will nicht kleinlich sein, sondern danke Ihnen, dass Sie mich rangmäßig größer gemacht haben, als ich war. Die wohlwollende Absicht, die eventuell dahinter steckt, weiß ich durchaus zu schätzen. Doch wenn Sie den Gesprächsleitfaden schon in Anführungszeichen setzen, sollten Sie ihn auch korrekt benennen: „Gesprächsleitfaden für die Einbürgerungsbehörden“ „Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)“ (vgl. Seite 21 meines Buches, wo ich auch gleich um Nachsicht für diese „umständliche und trockene“ Bezeichnung bitte).

„Stellen Sie sich vor, Ihr volljähriger Sohn kommt zu Ihnen und erklärt, er sei homosexuell und möchte gern mit einem anderen Mann zusammen leben. Wie reagieren Sie?“, sollten die Einbürgerungsbeamten die Antragsteller fragen. Die öffentliche Empörung war groß. Die islamischen Verbände protestierten. Grell musste der BBC und dem kanadischen Fernsehen Interviews geben.

Leider erwähnen Sie, wie gesagt, nicht, dass der Gesprächsleitfaden insgesamt 30 Fragen umfasst. Sie erwähnen ferner nicht, dass diese Fragen keineswegs alle gestellt werden müssen, sondern eine Auswahl getroffen werden soll, dies sich am Sprach- und Bildungsniveau des Einbürgerungsbewerbers orientiert. Wenn Sie sich die kleine Mühe gemacht hätten, ein paar Einbürgerungsbehörden zu kontaktieren, hätten Sie festgestellt, dass die beiden Fragen zur Homosexualität in der Praxis nur äußerst selten gestellt werden. Aber dann hätten Sie Ihre schöne Story nicht schreiben können. Man stelle sich vor, Sie hätten die Gleichberechtigung der Geschlechter und das Selbstbestimmungsrecht der Frau (auf diese beiden Punkte beziehen sich die meisten Fragen) in den Mittelpunkt gerückt. Schließlich lege ich Wert auf die Feststellung, dass ich weder der BBC noch dem kanadischen Fernsehen je ein Interview gegeben habe, wie auf den Seiten 83 und 84 meines Buches nachzulesen ist. „Ist fatal!“ – bemerkte Schlich – „Hehe! Aber nicht für mich.“ (Wilhelm Busch, Plisch und Plum).

Jetzt sitzt Grell in seiner gepflegten Wohnung in Stuttgart-Degerloch. Auf dem Esstisch stapeln sich Fachbücher über den Islamismus, unter seinen E-Mails steht „Ministerialrat a.D“. Obwohl Grell gern noch ein paar Jahre gearbeitet hätte, wurde er mit 65 pensioniert. Gewiss war auch das ein Grund für ihn, sich an Laotses Diktum zu halten und abermals die Wahrheit zu sagen. Seit einigen Wochen kann man sich nämlich im Internet ein Werk mit dem Titel „Dichtung und Wahrheit: Die Geschichte des ,Muslim-Tests‘ in Baden-Württemberg“ herunterladen. Die Seite heißt „Politically Incorrect“ und sie enthält etwa ein Video, in dem Henryk M. Broder davor warnt, dem Islamismus mit einer Appeasement-Politik zu begegnen. Auch in Grells 200 Seiten starkem Manuskript – gespickt mit einer wilden Mischung aus Zitaten von Jandl, Dostojewski und Ayaan Hirsi Ali – geht es um die drohende Islamisierung Europas. Grell erklärt mit bekannten Argumenten, warum es für viele Muslime so schwer ist, das Grundgesetz und die westliche Werteordnung zu akzeptieren: der Gegensatz von Scharia und westlicher Werteordnung, das Fehlen der Aufklärung in der islamischen Welt, ein anderes Verständnis von Religionsfreiheit.

Unter meinen E-Mails steht nicht „Ministerialrat a.D.“, sondern „Leitender Ministerialrat a.D.“. Doch diese kleine Unterschlagung hätte ich Ihnen gerne nachgesehen, wenn es die einzige gewesen wäre. Im übrigen habe ich intensiv überlegt, was an der Mischung der Zitate in meinem Buch „wild“ ist (wobei ich von Dostojewski kein Zitat, sondern nur den Romantitel „Die Erniedrigten und Beleidigten“ verwendet habe), bin aber zu keinem vernünftigen Ergebnis gekommen. Ein unbefangener Leser könnte allerdings durchaus den Eindruck gewinnen, wer sein Werk „mit einer wilden Mischung“ von Zitaten spickt, in dessen Kopf muss es auch ziemlich wild zugehen. Aber das wollten Sie natürlich auf keinen Fall suggerieren. All das war aber angesichts des nächsten Satzes schnell vergessen, denn jetzt wird es wirklich ernst: Viele Muslime tun sich schwer mit unserer Werteordnung. Aber das war’s dann auch schon. Kein Kommentar, keine Bewertung, keine Kritik. Statt dessen wechseln Sie – in „wilder Mischung“? – blitzartig den Schauplatz.

Man erfährt auch, dass der Gesprächsleitfaden nicht – wie oft behauptet worden ist – ein Wahlkampfschlager der baden-württembergischen CDU war. Eine Arbeitsgruppe im Innenministerium hatte nämlich schon im September 2004 mit der Entwicklung des Gesprächsleitfadens begonnen. Nicht der Innenminister gab die Anregung für den Leitfaden, sondern der Beamte Grell.

Dabei gerät Ihnen wieder etwas durcheinander: Von einer Arbeitsgruppe, die im September 2004 mit der Entwicklung des Gesprächsleitfadens begonnen hatte, ist mir nichts bekannt. Auch meinem Buch, in dem ich die gesamte Chronologie dargestellt habe, ist dazu nichts zu entnehmen.

Die Geburtsstunde des Leitfadens sei die Äußerung des Präsidenten des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichts gewesen, der gesagt habe, eine Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharre, könne nicht „widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und ihren Werten“ stehen. Grell verhielt sich dann so, wie sich das ein Minister von seinen Beamten wünscht: Er zeigte Initiative und handelte, nur tat er dies etwas forsch. „Wir wollten nicht die Gesinnung eines Bewerbers prüfen, wir wollten nur wissen, ob er sein Bekenntnis zum Grundgesetz ernst meint, ob das mit diesen Fragen geschieht oder mit anderen, ist mir doch völlig egal“, sagt Grell heute und verschweigt dabei aber, dass der erste Entwurf des Gesprächsleitfadens fast nur nach Werthaltungen von Muslimen fragte.

Richtig muss es heißen: „Bekennt“ sich nicht widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und ihren Werten. Diese Aussage von Michael Bertrams, nachzulesen übrigens in der FAZ vom 1. Oktober 2003 (vgl. Seite 63 meines Buches), ist deshalb wichtig, weil sie deutlich macht, dass Beamte und Einbürgerungsbewerber sich beide zu unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung „bekennen“ müssen (wenn auch im Detail Unterschiede zwischen beiden Bekenntnissen bestehen). Die Geburtsstunde des Gesprächsleitfadens ist natürlich nicht „die Äußerung“ des Präsidenten gewesen (wie sollte man sich das vorstellen), vielmehr hat diese Äußerung mich auf die Idee gebracht. Nun hätte ich aber gerne erfahren, warum ich anschließend „etwas forsch“ gehandelt habe. Doch behält der Verfasser dieses denkwürdigen Artikels dies leider ebenso für sich wie einiges andere.

Grell fühlt sich heute missverstanden – von den Vorgesetzten im Ministerium und vor allem von Journalisten. Die Vorgesetzten verwehrten ihm den Wunsch, über die Pensionsgrenze zu arbeiten. Die Journalisten hätten nur Interesse an einer „Kampagne“ gehabt. Und sogar Wissenschaftler hätten sich nicht die Mühe gemacht, demokratiefeindliche Koran-Suren zu lesen. Grell verzweifelt bis heute an der deutschen Öffentlichkeit, die eine Gefahr nicht sehen will, die er glaubt erkannt zu haben. „Was haben die drohende Pensionslawine im öffentlichen Dienst und der Islamismus gemeinsam? Die Politik war rechtzeitig gewarnt, hat aber nicht rechtzeitig reagiert“, schreibt Grell, der sich beim Verfassen des Manuskripts wohl wie ein württembergischer Pim Fortuyn gefühlt haben muss. Jedenfalls wimmelt es in Grells Streitschrift nur so von Ressentiments gegen die Politik im Allgemeinen und den Islam im Besonderen: Das Wesen der Politik sei „aktive Ignoranz“, und mit der „Toleranz des Islam“ verhalte es sich so wie mit der Legende vom hohen Eisengehalt im Spinat“. Diese Polemik wäre nicht nötig gewesen, denn Grell hat sich eingehend mit Islamkritikern wie der Sozialwissenschaftlerin Necla Kelec oder der Rechtsanwältin Seyran Ates beschäftigt, und er hat in dieser Sache sicher kundiger und mit mehr Verantwortungsbewußtsein gehandelt, als das viele seiner Kollegen getan hätten. Grell ist auch ein gebildeter Demokrat, der einfache Antworten verabscheut. „Als ich noch bei der Stadt Stuttgart war, haben mich alle für einen Linken gehalten, im Innenministerium hatte ich dann den Ruf, ein Rechter zu sein; ich war nie Mitglied einer Partei. Nur dem Weissen Ring gehöre ich an, weil ich glaube, dass in Deutschland zu wenig über Opfer geredet wird“, sagt Grell über sich selbst.

Also, lieber Herr Soldt, wenn das keine „wilde Mischung“ von Gedanken ist! Ich fühle mich mitnichten „missverstanden“, weder von Vorgesetzten noch von Journalisten und ich verzweifle auch keineswegs an der deutschen Öffentlichkeit (lesen Sie doch noch mal die Seite 139 meines Buches nach). Und was die Ablehnung meines Wunsches, über die Pensionsgrenze hinaus zu arbeiten, mit dem Thema „Islamisierung“ zu tun hat, bleibt mir schlichtweg verborgen. Aber wenn Sie dieser Aspekt interessiert, hätten Sie ruhig mal im Innenministerium nachfragen können, wie sich diese Entscheidung mit den offiziellen Erklärungen über die Rente mit 67 vereinbaren lässt. Und wenn Sie wirklich hätten wissen wollen, ob ich mich beim Verfassen des Manuskripts wie ein württembergischer Pim Fortuyn gefühlt habe, hätten Sie sich nicht zu scheuen brauchen, mich nach meinem Gefühl zu fragen. Ich hätte Ihnen dann erklärt, dass mir solch ein Gefühl nie gekommen ist, dass ich aber Fortuyns Satz „Ich sage, was ich meine und tue, was ich sage!“ durchaus unterschreibe. Sie etwa nicht? Bloß weil es einer wie Fortuyn gesagt hat. Halten Sie es statt dessen etwa lieber mit der „Herrschaft der Lüge“, die Jean-François Revel in seinem gleichnamigen Buch mit dem Untertitel „Wie Medien und Politiker die Öffentlichkeit manipulieren“ beschrieben hat? Schon wieder so ein Ressentiment, nicht wahr? Bei der Charakterisierung von Politik als „aktive Ignoranz“ habe ich mich übrigens keineswegs mit fremden Federn geschmückt, sondern brav Richard Buckminster Fuller als Urheber dieses sehr gelungenen (also doch!) Begriffs angegeben. Richtig ist allerdings, dass ich aus meiner kritischen Sicht des heutigen Medienbetriebs keinen Hehl gemacht habe. Aber Sie hätten ruhig zitieren können, was der Journalist Ernst Elitz hierzu gesagt hat (nachzulesen auf Seite 133 f. meines Buches). Und natürlich habe ich nicht gesagt, dass in Deutschland zu wenig über Opfer „geredet“ (im Gegenteil), sondern zu wenig „gehandelt“ wird. Ich hoffe, der Unterschied ist Ihnen klar: Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es (Erich Kästner).

Doch Grells Streitschrift, an der angeblich sogar Wolf-Jobst Siedler Interesse gehabt haben soll, und der Idee des Leitfadens haftet ein Makel an: Das Normative wird maßlos überschätzt. Grell ist eben Jurist, und die Arbeit des Juristen besteht darin, Normen zu formulieren und auszulegen. Die Aussagen im Koran haben aber manchmal wenig zu tun mit dem Weltbild und dem Denken der Gläubigen. Auch fußt das demokratische Bewusstsein nicht unbedingt auf der ausführlichen Kenntnis von Grundgesetzartikeln. Das macht die Schwierigkeit aus, die „Hinwendung des Einbürgerungswilligen zur Werteordnung des Grundgesetzes“ zu überprüfen. Das weiß natürlich Grell auch: „Mit derartigen Fragen hält man natürlich keine Terroristen oder ,Schläfer‘ und durchtriebenen islamischen Ideologen davon ab, die deutsche Staats-angehörigkeit zu erwerben. Aber man verhindert vielleicht, dass ganz normale ortho-doxe Muslime eingebürgert werden, die unsere Werteordnung ablehnen.“

Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus! Aber vorweg noch eins: Wenn Sie Zweifel gehabt haben an der Haltung von Wolf Jobst Siedler, warum haben Sie ihn dann nicht gefragt, anstatt mit „angeblich“ zu arbeiten? Das dürfte für Sie doch keine Schwierigkeit sein oder? Doch nun zur maßlosen Überschätzung des Normativen durch den Juristen Grell. Natürlich haben die Aussagen im Koran manchmal wenig zu tun mit dem Weltbild und dem Denken der „Gläubigen“, womit Sie vermutlich die Muslime meinen. Oder haben Sie sich deren Sprachgebrauch schon zu eigen gemacht (dann wären wir Nicht-Muslime die Ungläubigen. Richtig?)? Aber eben nur manchmal. Warum erwähnen Sie nicht die Frühjahrsumfrage des Zentralinstituts Islam-Archiv (nach eigenem Bekunden der ältesten islamischen Einrichtung im deutschsprachigen Raum, gegründet 1927 in Berlin, heute in Soest)? Dort heißt es auf Seite 20: „Auf die Frage: „Glauben Sie, dass die deutsche Verfassung (Grundgesetz) und der Koran miteinander vereinbar sind?“, antworteten am Stichtag 15. Mai 2005 nur noch 41 Prozent der befragten Moslems mit Ja, 24 Prozent mit Nein, während 35 Prozent vorgaben, „unsicher“ zu sein und „keine Antwort auf diese Frage zu wissen“ (Vorjahr: 67 Prozent Ja, 21 Prozent Nein, 12 Prozent ohne Meinung).“ Ist das nun „normativ“ oder „Fakt“? Waren Hatun Sürücü und die anderen Opfer sogenannter Ehrenmorde in Deutschland nur Fata Morganas? Und bilde ich es mir nur ein, dass zahlreiche muslimische Frauen mitten in Deutschland wie Sklavinnen gehalten werden (eine solche Familie wohnte übrigens mal unter uns)? Und ist es nur der Phantasie von Berichterstattern (also Kolleginnen und Kollegen von Ihnen) entsprungen, dass in muslimischen Ländern (z.B. Iran und Saudi-Arabien) Tausende von Homosexuellen wegen ihrer Veranlagung hingerichtet worden sind. Vielleicht kommt Henryk M. Broder angesichts Ihrer Gedankenführung ja auf die Idee, Ihnen seinen „Schmock der Woche“ zu verleihen. Ich würde das jedenfalls wärmstens befürworten.

Natürlich fußt das demokratische Bewusstsein nicht unbedingt auf der ausführlichen Kenntnis von Grundgesetzartikeln (obwohl diese natürlich nicht schädlich wäre). Doch was wollen Sie damit sagen? Auf Seite 69 schreibe ich ausdrücklich: „Außerdem sollte nicht länger Wissen abgefragt werden, sondern die Einstellung zu unseren Grundwerten“ Und an anderer Stelle (Seite 159) heißt es ebenfalls unmissverständlich „Wissen muss man dabei [bei den Fragen unseres Gesprächsleitfadens] an sich gar nichts, nur eine Meinung muss man haben.“

Verfassungsschützer sind heute wenig glücklich über den Verlauf der Diskussion und skeptisch, was die Wirksamkeit des Leitfadens in Baden-Württemberg angeht. Es sei zwar richtig gewesen, das Verfahren zur Einbürgerung zu vereinheitlichen, die Konzentration auf islamische Einwanderer sei aber nur eine „Steilvorlage für die islamischen Lobbyorganisationen“ gewesen. Und ein „scharfes Schwert“ sei der Gesprächsleitfaden auch nicht. Ein Fachmann, der die islamistische Szene seit Jahren beobachtet, sagt: „Wir müssen aufhören, das Etikett Religion zu benutzen, es handelt sich um eine moderne politische Bewegung. Je mehr wir über den Islam reden, desto stärker glauben Muslime, sie müssten sich zum Islamismus und zur Religion bekennen.“ Ähnlich hat jüngst auch der amerikanische, Harvard lehrende Philosoph Amartya Sen argumentiert: Der Westen dürfe die Religion nicht zum alleinigen Identitätsmerkmal machen.

Ja, das stimmt, was Sie zu den Verfassungsschützern schreiben. Mir hat auch ein ehemaliger Verfassungsschutz-Präsident (Hinweis für „Spekulanten“: nicht aus BW) gesagt, dass er über Ihren Artikel keineswegs glücklich sei und meine Einschätzung voll teile. Mit der „Steilvorlage“, das mag schon stimmen. Aber manchmal weiß der Gegner mit einer solchen Vorlage nichts anzufangen und man schießt am Ende doch selbst das Tor. Dass der Gesprächsleitfaden kein scharfes Schwert ist, habe ich selbst immer betont, dazu braucht man keine Verfassungsschützer zu zitieren. Er war halt ein Beitrag auf dem Gebiet, für das ich verantwortlich war. Und statt des anonymen Fachmanns, „der die islamische Szene seit Jahren beobachtet“, hätten Sie auch aus Seite 22 f. meines Buches zitieren können: „Es geht hier nicht um Religion im Sinne eines individuellen Glaubensinhalts und schon gar nicht um die „richtige“ Religion, den „wahren“ Glauben. Das sind theologische und philosophische Fragen, die auf diesen Feldern diskutiert und soweit nötig und möglich geklärt werden müssen. Hier geht es um Recht und Politik und damit letztlich um Macht.“ Aber zugegeben: So klingt es natürlich besser.

Innenminister Rech (CDU) formulierte seine Haltung zu Grells Publikation noch diplomatisch: „Wenn er noch im Dienst wäre, müsste ich wohl einiges mit ihm besprechen.“ Der Gesprächsleitfaden soll bis zum Sommer überarbeitet sein, nach der Einstellung von Einwanderern zur Homosexualität soll dann nicht mehr gefragt werden.

Nun kann der Leser rätseln, was Innenminister Rech mit seiner diplomatischen Formulierung wohl gemeint haben mag. Der Journalist Rüdiger Soldt hat es jedenfalls nicht für nötig gehalten, ihn danach zu fragen. Er hat auch nicht danach gefragt, warum der Gesprächsleitfaden erst „bis zum Sommer“ überarbeitet sein soll, obwohl das Innenministerium bei seiner Einführung Anfang 2006 eine Überarbeitungsfrist von einem Jahr angekündigt hatte, die Innenminister Rech unter dem Druck der Presseberichte auf ein halbes Jahr verkürzte. „Sommer“ ist danach zwar richtig, aber nicht 2007 sondern 2006. Soldt hat den Innenminister weiter nicht danach gefragt, warum nach der Einstellung von Einbürgerungsbewerbern (nicht von Einwanderern generell) zur Homosexualität nicht mehr gefragt werden soll, obwohl doch der Innenminister selbst sehr anschaulich erklärt hatte, dass es bei diesen Fragen keineswegs um eine positive Einstellung zur Homosexualität gehe, sondern um nichts anderes als um Toleranz und Menschenwürde, an der selbstverständlich auch Schwule und Lesben teilhaben (oder etwa nicht, Herr Soldt?).

Es mag sein, dass hinter der FAZ immer ein kluger Kopf steckt. Der Journalist Rüdiger Soldt hat es vorgezogen, seinen Kopf in den Sand zu stecken.

Aber ich habe Ihnen ja schon per E-Mail Trost gespendet: „Na ja, machen Sie sich nichts draus. Sie sind noch jung und haben noch alle Chancen, besser zu werden. Allerdings müssen Sie sich künftig dafür einen anderen Interview-Partner suchen als mich.“

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Grell




Türkisches Gericht sperrt YouTube wegen Beleidigung Atatürks

kemal_atatuerk.jpgEin Gericht in Istanbul hat den türkischen Zugang zu YouTube sperren lassen. Der griechischer Nutzer „Stavreatos“ hatte den türkischen Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk (Foto) beleidigt, indem er ihn in einem halbminütigen Videoclip mit rosa Wangen darstellte und verkünden ließ: „Ich bin der Vater der schwulen Türken“. Angeblich gab es über 200.000 Protestschreiben, wobeo die Stimmung durch türkische Medien kräftig angeheizt wurde. Einige Zeitungen veröffentlichten sogar englischsprachige Muster-Briefe, die an YouTube geschickt werden sollten.

Als Antwort auf das Video posteten unzählige Türken Hass-Clips auf YouTube, in denen „Stavreatos“ mitunter sogar mit dem Tod bedroht wurde.

Der Streit auf YouTube rief die türkischen Behörden auf den Plan: Die Beleidigung von Atatürk ist in der Türkei strafbar. Auf Antrag eines Staatsanwalts entschied ein Istanbuler Gericht deshalb, dass türkische Computernutzer vom Anblick des Staatsgründers mit rosa Wangen geschützt werden müssten und ordnete die Sperrung von YouTube in der Türkei an.

Wir erinnern uns: Kürzlich sperrte YouTube das lediglich aus Zitaten gewaltverherrlichender Koran-Suren bestehende Video „Islamic Teaching“ mit der Begründung, der Film „transportiere ungeeignete Inhalte“ („inappropriate content“). Die Hass-Botschaften der türkischen User sind offenbar geeigneter…

(b. jellyfish, Clemens H., Alessandro M. und Ulrike D.)

» Outcut TV: Outcut Rosinenbomber versorgt türkische Cineasten




Muslim-Test: Wie viel wert ist der FAZ das Grundgesetz?

gg_deutschland.jpgDas Buch „Dichtung und Wahrheit: Die Geschichte des Muslim-Tests in Baden-Württemberg“ (exklusiv auf PI zum Download) von Rainer Grell schlägt nach wie vor hohe Wellen in der deutschen Medienlandschaft. Vor einem Monat berichteten die Stuttgarter Nachrichten und der Schwarzwälder Bote ausführlich über die Streitschrift, heute nun zieht die FAZ auf der dritten Seite ihrer Print-Ausgabe nach. Allerdings fällt die Buchbesprechung von Rüdiger Soldt weitaus undifferenzierter aus, als man es von einer renommierten Zeitung wie der FAZ eigentlich erwarten dürfte.

Menschenrechtsverletzungen im und aufgrund des Islam sind ein absolutes Tabuthema im gesamten Westen geworden. Wer dieses Tabu bricht, wer sich mit den Opfern islamisch motivierter Gewalt solidarisiert, Intoleranz und Diskriminierung beim Namen nennt und dagegen etwas unternimmt, kann mit Sicherheit davon ausgehen, selbst Opfer von Diffamierung und Rufmordkampagnen zu werden. Diese Erfahrung macht leider auch Ministerialrat a.D. Rainer Grell, der eine faire Darstellung seiner Motive und Überlegungen mehr als verdient hätte. Denn was Herr Grell gewagt hat, stand ganz im Dienste von Grundgesetz und Menschenrechten, ist Ausdruck von Zivilcourage in einem Land, das Wegsehen fordert, wenn der Islam die Menschenrechte tagtäglich missachtet.

Die FAZ würdigt dieses Verdienst nicht. Die Chance zur Information und zum Engagement für das Grundgesetz wurden in Rüdiger Soldts Artikel nicht genutzt:

Ein württembergischer Pim Fortuyn
Der Autor des umstrittenen Gesprächsleitfadens zur Einbürgerung von Muslimen fühlt sich missverstanden – nun hat er im Internet ein Buch veröffentlicht / Von Rüdiger Soldt

STUTTGART, im Februar. Im Flur hängt ein Bild von Laotse. „Die Wahrheit hat noch keinem geschadet, außer dem, der sie ausspricht“, zitiert Rainer Grell den chinesischen Dichter. Vor einem Jahr war der 65 Jahre alte Jurist noch Ministerialrat im baden-württembergischen Innenministerium, Leiter der Abteilung Staatsangehörigkeitsrecht. Nun treten Abteilungsleiter normalerweise nicht öffentlich auf, Grell aber ist der Erfinder des „Gesprächsleitfadens für Einbürgerungswillige“, der in der polemischen Debatte dann oft nur noch „Gesinnungstest“ oder „Muslimtest“ hieß. Mit der Energie eines „Überzeugungstäters“ – wie er selbst sagt – hatte Grell in seinem Ministerium die Beamten für die Schwierigkeiten des Einbürgerungsverfahrens sensibilisiert und gegen erhebliche Widerstände durchgesetzt, dass die 44 Einbürgerungsbehörden einen Fragenkatalog zur „Überprüfung der Hinwendung zum Grundgesetz“ auf den Tisch bekamen.

„Stellen Sie sich vor, Ihr volljähriger Sohn kommt zu Ihnen und erklärt, er sei homosexuell und möchte gern mit einem anderen Mann zusammen leben. Wie reagieren Sie?“, sollten die Einbürgerungsbeamten die Antragsteller fragen. Die öffentliche Empörung war groß. Die islamischen Verbände protestierten. Grell musste der BBC und dem kanadischen Fernsehen Interviews geben.

Hass, Intoleranz und Gewalt gegen Schwule sind in der islamischen Welt extrem ausgeprägt. In einigen islamischen Ländern werden Homosexuelle hingerichtet. Grells Anliegen ist es, Homosexuelle in Deutschland vor Übergriffen und Hass zu bewahren, die durch sich massiv ausbreitende islamische Sozialisationethik leider stark zugenommen haben (Fallbeispiel).

Was soll schlecht daran sein, von Moslems zu verlangen, sich selbstkritisch mit den Verbrechen und Diskriminierungen ihrer Kultur und des Islam auseinander zu setzen? Ist diese Anforderung an Deutsche nicht ebenso gewollt und fand hier nicht massive und äußerst wünschenswerte Aufklärung und Erziehung zu Respekt und Toleranz statt?

Warum sollen geradezu konträre Maßstäbe für Moslems gelten – es sei denn, man ist von rassistischer Motivation getrieben und will dem Islam Schwulenhass als Kulturgut zugestehen? Es ist rassistisch, bei Moslems hier „aus kulturellen Gründen“ andere Maßstäbe anlegen zu wollen als bei Nicht-Moslems („Ungläubigen“). Es ist unmenschlich, den Schwulenhass im islamischen Kulturkreis nicht zu thematisieren, weil dann keine Solidarität mit den Opfern islamischen Schwulenhasses mehr möglich ist. Weil es gemäß pro-islamischer Multikulti-Doktrin Schwulenhass im Islam offiziell nicht zu geben hat. Soldt weiter:

Jetzt sitzt Grell in seiner gepflegten Wohnung in Stuttgart Degerloch. Auf dem Esstisch stapeln sich Fachbücher über den Islamismus, unter seinen E-Mails steht „Ministerialrat a.D“. Obwohl Grell gern noch ein paar Jahre gearbeitet hätte, wurde er mit 65 pensioniert. Gewiss war auch das ein Grund für ihn, sich an Laotses Diktum zu halten und abermals die Wahrheit zu sagen. Seit einigen Wochen kann man sich nämlich im Internet ein Werk mit dem Titel „Dichtung und Wahrheit: Die Geschichte des ,Muslim-Tests‘ in Baden-Württemberg herunterladen“. Die Seite heißt „Politically Incorrect“ und sie enthält etwa ein Video, in dem Henryk M. Broder davor warnt, dem Islamismus mit einer Appeasement-Politik zu begegnen. Auch in Grells 200 Seiten starkem Manuskript – gespickt mit einer wilden Mischung aus Zitaten von Jandl, Dostojewski und Ayaan Hirsi Ali – geht es um die drohende Islamisierung Europas. Grell erklärt mit bekannten Argumenten, warum es für viele Muslime so schwer ist, das Grundgesetz und die westliche Werteordnung zu akzeptieren: Der Gegensatz von Scharia und westlicher Werteordnung, das Fehlen der Aufklärung in der islamischen Welt, ein anderes Verständnis von Religionsfreiheit.

Schade, dass die „bekannten Argumente“ keine Erwähnung finden. Schließlich geht es um das höchste Gut Deutschlands – die Wahrung des Grundgesetzes und der Menschenrechte. Gleichzeitig wäre eine Darstellung der Unmenschlichkeit und Gegensätzlichkeit des islamischen Rechts zum Grundgesetz sinnvoll gewesen.

Man erfährt auch, dass der Gesprächsleitfaden nicht – wie oft behauptet worden ist – ein Wahlkampfschlager der baden-württembergischen CDU war. Eine Arbeitsgruppe im Innenministerium hatte nämlich schon im September 2004 mit seiner Entwicklung des Gesprächsleitfadens. Nicht der Innenminister gab die Anregung für den Leitfaden, sondern der Beamte Grell.

Die Geburtsstunde des Leitfadens sei die Äußerung des Präsidenten des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichts gewesen, der gesagt habe, eine Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharre, könne nicht „widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und ihren Werten“ stehen. Grell verhielt sich dann so, wie sich das ein Minister von seinen Beamten wünscht: Er zeigte Initiative und handelte, nur tat er dies etwas forsch. „Wir wollten nicht die Gesinnung eines Bewerbers prüfen, wir wollten nur wissen, ob er sein Bekenntnis zum Grundgesetz ernst meint, ob das mit diesen Fragen geschieht oder mit anderen, ist mir doch völlig egal“, sagt Grell heute und verschweigt dabei aber, dass der erste Entwurf des Gesprächsleitfadens fast nur nach Werthaltungen von Muslimen fragte.

Und stimmen korangetreue Werthaltungen mit dem Grundgesetz überein oder nicht, Herr Soldt? Ist die Frau nun minderwertig gemäß Koran oder gleichwertig gemäß Grundgesetz? Sind Nicht-Moslems Tiere, Juden und Christen Affen und Schweine, wie der Koran in seinen Suren lehrt, oder Menschen mit Menschenwürde, wie es das Grundgesetz festschreibt? Begehen einige Moslems Ehrenmorde, arrangieren sie Zwangsehen, sind sie weit überproportional repräsentiert bei Verbrechen aus Hass- und Diskriminierungsmotiven insbesondere gegen Frauen (Vergewaltigung eines minderwertigen Menschen aus islamischer Sicht gemäß Koran) oder nicht, Herr Soldt?

Natürlich sind nicht alle Moslems so und handeln gemäß dem Koran, oder haben die diskriminierende und Gewaltethik des Koran verinnerlicht. Man muß differenzieren, was die politisch korrekten Islamversteher nie leisten, zwischen Moslems in der Opferrolle und als Täter. Was wäre aber nun schlecht daran, wenn nur Moslems, die das Grundgesetz vertreten, was immer eine Ablehnung des Koran bedeuten muss, die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten?

Grell fühlt sich heute missverstanden – von den Vorgesetzten im Ministerium und vor allem von Journalisten. Die Vorgesetzten verwehrten ihm den Wunsch, über die Pensionsgrenze zu arbeiten. Die Journalisten hätten nur Interesse an einer „Kampagne“ gehabt. Und sogar Wissenschaftler hätten sich nicht die Mühe gemacht, demokratiefeindliche Koran-Suren zu lesen. Grell verzweifelt bis heute an der deutschen Öffentlichkeit, die eine Gefahr nicht sehen will, die er glaubt erkannt zu haben. „Was haben die drohende Pensionslawine im öffentlichen Dienst und der Islamismus gemeinsam? Die Politik war rechtzeitig gewarnt, hat aber nicht rechtzeitig reagiert“, schreibt Grell, der sich beim Verfassen des Manuskripts wohl wie ein württembergischer Pim Fortuyn gefühlt haben muss. Jedenfalls wimmelt es in Grells Streitschrift nur so von Ressentiments gegen die Politik im Allgemeinen und den Islam im Besonderen: Das Wesen der Politik sei „aktive Ignoranz“, und mit der „Toleranz des Islam“ verhalte es sich so wie mit der Legende vom hohen Eisengehalt im Spinat“. Diese Polemik wäre nicht nötig gewesen, denn Grell hat sich eingehend mit Islamkritikern wie der Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek oder der Rechtsanwältin Seyran Ates beschäftigt, und er hat in dieser Sache sicher kundiger und mit mehr Verantwortungsbewußtsein gehandelt, als das viele seiner Kollegen getan hätten. Grell ist auch ein gebildeter Demokrat, der einfache Antworten verabscheut. „Als ich noch bei der Stadt Stuttgart war, haben mich alle für einen Linken gehalten, im Innenministerium hatte ich dann den Ruf, ein Rechter zu sein; ich war nie Mitglied einer Partei. Nur dem Weissen Ring gehöre ich an, weil ich glaube, dass in Deutschland zu wenig über Opfer geredet wird“, sagt Grell über sich selbst.

Was kann man eigentlich überhaupt noch kritisch über den Islam anmerken, ohne dass nicht der Vorwurf des „Ressentiments“ kommt? Der Sachverhalt ist ganz einfach: Der Islam verletzt massiv die Menschenrechte, die fast überall dort, wo der Islam existiert, in oftmals brutalster Weise missachtet werden. Und zwar deshalb, weil korantreue Moslems sich am Koran, den Hadithen und der Scharia orientieren, die all diese Verbrechen legitimieren und sogar einfordern. Zu behaupten, dies wäre ein „Ressentiment“ ist ein Ressentiment. Aber auch eine Herabwürdigung, denn es wird der bewusste Eindruck erweckt, die Aussagen wären nicht fundiert und rein ideologisch zweckdienlich.

Doch Grells Streitschrift, an der angeblich sogar Wolf-Jobst Siedler Interesse gehabt haben soll, und der Idee des Leitfadens haftet ein Makel an: Das Normative wird maßlos überschätzt. Grell ist eben Jurist, und die Arbeit des Juristen besteht darin, Normen zu formulieren und auszulegen. Die Aussagen im Koran haben aber manchmal wenig zu tun mit dem Weltbild und dem Denken der Gläubigen. Auch fußt das demokratische Bewusstsein nicht unbedingt auf der ausführlichen Kenntnis von Grundgesetzartikeln. Das macht die Schwierigkeit aus, die „Hinwendung des Einbürgerungswilligen zur Werteordnung des Grundgesetzes“ zu überprüfen. Das weiß natürlich Grell auch: „Mit derartigen Fragen hält man natürlich keine Terroristen oder ,Schläfer‘ und durchtriebenen islamischen Ideologen davon ab, die deutsche Staatsangehörigkeit zu erwerben. Aber man verhindert vielleicht, dass ganz normale orthodoxe Muslime eingebürgert werden, die unsere Werteordnung ablehnen.“

FAZ-Autor Soldt scheint keinerlei Ahnung vom Islam zu haben. Er will vielleicht auch keine haben, denn er bräuchte sich nur mit ein paar Moslems zu unterhalten und würde von diesen aufgeklärt, wie zentral der Islam in ihrem Leben ist. Wie kritik- und gedankenlos viele Moslems (nicht alle natürlich) die islamischen Normen übernehmen. Soldt behauptet einfach etwas, wofür er selbst keinerlei Belege liefert, und tut so als ob er Bescheid wüsste. Er will den Eindruck erwecken, Herr Grell unterläge einer Fehleinschätzung, die jedoch bei Soldt vorliegt, der diese aber nicht wahrhaben will. Vielleicht, weil er idealisierende Vorurteile über den Islam pflegt?

Verfassungsschützer sind heute wenig glücklich über den Verlauf der Diskussion und skeptisch, was die Wirksamkeit des Leitfadens in Baden-Württemberg angeht. Es sei zwar richtig gewesen, das Verfahren zur Einbürgerung zu vereinheitlichen, die Konzentration auf islamische Einwanderer sei aber nur eine „Steilvorlage für die islamischen Lobbyorganisationen“ gewesen. Und ein „scharfes Schwert“ sei der Gesprächsleitfaden auch nicht. Ein Fachmann, der die islamistische Szene seit Jahren beobachtet, sagt: „Wir müssen aufhören, das Etikett Religion zu benutzen, es handelt sich um eine moderne politische Bewegung. So mehr wir über den Islam reden, desto stärker glauben Muslime, sie müssten sich zum Islamismus und zur Religion bekennen.“ Ähnlich hat jüngst juch der amerikanische, Harvard lehrende Philosoph Amartya Sen argumentiert: Der Westen dürfe die Religion nicht zum alleinigen Identitätsmerkmal machen.

Es gibt mit keiner kulturellen Bevölkerungsgruppe derartige Integrationsprobleme wie mit Moslems, wobei das genauer betrachtet auf die korantreuen und nach islamischen Normen sozialisierten Moslems zutrifft. Mit säkularen Moslems und Ex-Moslems die die Merkmale islamischer Sozialisation nicht (mehr) verinnerlicht haben, gibt es ebenfalls keine Integrationsprobleme. Es ist nun einmal eine Tatsache, daß nur Angehörige des islamischen Kulturkreises in Deutschland ehrenmorden und zwangsverheiraten, die grundgesetzwidrige Geschleichterapartheid versuchen durchzusetzen (wenn nötig) mit brutaler Gewalt und massiver Indoktrination. Keine andere Kultur ist derart verfassungskronträr ausgerichtet wie der Islam. Was natürlich nicht bedeutet, daß jeder dem islamischen Kulturkreis Zugehörige die Einstellungen korantreuer Moslems teilt und unterstützt.

Den Islam sollte man in der Tat nicht als Religion betrachten. Es hat mit Religion nichts zu tun, wenn ein Politiker wie Mohammed als Leitfigur verehrt wird, und dessen Gesetze weltliche Macht und Recht definieren. Das unterscheidet den Islam von allen anderen Religionen, und man muß hier endlich anfangen zu differenzieren. Anstatt alle Religionen in einen Topf zu werfen und dann gleich zu behandeln, so als gäbe es zwischen dem Pazifisten Jesus und dem Kriegsherren Mohammed keinerlei Unterschiede in Vorbildfunktion und Lehre.

Der Islam ist eine sich religiös legitimierende poliltische und juristische Ideologie. Moslems, die islamisch sozialisiert wurden und diese Sozialisation nicht wieder abgelegt haben, sind Träger dieser islamischen Ideologie und Justiz. Da diese dem Grundgesetz in massivster Weise widerspricht, müsste es eigentlich Aufgabe des Verfassungsschutzes sein, hier Einhalt zu gebieten, um uns die Menschenrechte zu sichern. Auch und ganz besonders für die Moslems, die gemäß dem Grundgesetz leben möchten. Denn kein islamisches Land, keine islamische Gesellschaft respektiert die Menschenrechte. Alle islamischen Länder haben die „islamische Menschenrechtsdeklaration“ von Kairo 1990 unterschrieben, wo sich 45 islamische Länder zur Scharia als Rechtsgrundlage und ethisch-moralischer Richtschnur bekannten. Wenn die islamische Welt die Menschenrechte respektieren würde, warum braucht sie dann eine eigene „Menschenrechtsdeklaration“, die sich in jedem Artikel auf das grausame Scharia-Unrecht (Steinigung, etc.) beruft? Und dieser Umstand soll kein Zentralbezug des Islam in islamischen Gesellschaften bedeuten? Haben christliche Länder oder Länder mit anderen Religionen ebenfalls auf ihre Religion zugeschnittene „Menschenrechte“ zu bieten? Moslems muss man anders behandeln als alle anderen Ethnien, weil sie anders sind, sofern sie sich islamisch verhalten und orientieren. Korantreue Moslems selbst verlangen doch permanent Sonderbehandlung, weil sie sich für etwas Besonderes – nämlich die einzig wahren Gläubigen – halten. Wenn korantreue Moslems sich selbst so definieren, wie kann es dann fragwürdig sein, wenn man sie ernst nimmt und anders behandelt, weil sie sich absichtlich so krass von allen Nicht-Moslems unterscheiden (wollen)?

Der Westen muss sich endlich bewusst werden, dass die ideologischen Grundlagen des Islam die Menschenrechte strikt ablehnen, und gleichzeitig für minderwertig halten. Dass alle islamischen Länder die Scharia für die einzig legitime Rechtsform halten, auch wenn sie nicht überall aufgrund westlichen Einflusses (der allerdings in allen islamischen Ländern rasant zurück geht) mit der selben Konsequenz angewendet wird.

Innenminister Rech (CDU) formulierte seine Haltung zu Grells Publikation noch diplomatisch: „Wenn er noch im Dienst wäre, müsste ich wohl einiges mit ihm besprechen.“ Der Gesprächsleitfaden soll bis zum Sommer überarbeitet sein, nach der Einstellung von Einwanderern zur Homosexualität soll dann nicht mehr gefragt werden.

Man ahnt schon, dass der nächste Gesprächsleitfaden „Respekt“ vor den Menschenrechtsverletzungen des Islam und der dazu motivierenden Lehre zeigen könnte. Man kann es auch umgekehrt betrachten: Was ist am Leitfadenansatz von Rainer Grell „schlimmer“ als am Islam und dessen Lehre? Warum hätte Baden-Württembergs Innenminister Rech mit Herrn Grell, wenn er noch im Dienst wäre, „etwas zu besprechen“, während in Moscheen die Gläubigen auf den Koran eingeschworen werden, der uns Unläubige als „schlimmer als die Tiere“ beschreibt und zur Ermordung von Ungläubigen aufruft? Gäbe es nicht viel mehr zu besprechen mit Moslems, die z.B. gegenüber dem Judenmassaker des Propheten Mohammed in Medina eine 100% billigende Haltung einnehmen? Gäbe es nicht eher etwas mit Moslems zu besprechen, die Frauen für minderwertig halten und Geschlechterapartheid einfordern?

Rechs Haltung scheint die übliche Kapitulationshaltung vor islamischer Intoleranz zu sein, die inzwischen den ganzen Westen erfasst hat. Wer sich noch für Grundgesetz und Menschenrechte engagiert wie Grell, hat praktisch keine Unterstützung und kaum noch Solidarität zu erwarten. So ähnlich wie die Opfer von Ehrenmord und Zwangsehen. Faktisch ist die Missachtung islamischer Menschenrechtsbrüche als Norm akzeptiert und wird hierzulande letztlich das Grundgesetz ablösen. Widerstand ist weit undf breit nicht in Sicht.

» an Rüdiger Soldt
» an die FAZ (Ressort Leserbriefe)
» an Heribert Rech (CDU)
» an Rainer Grell




Europas Linke und deren Sympathie für Gewalt

Etliche Linke in Europa zeigen dieser Tage, dass ihre teils romantische Sympathie für Gewalt seit den kriminellen Krawallen von 68 (links im Bild Joschka Fischer) nicht abhanden gekommen ist. Die linke Szene betrachtet verbreitet bestimmte Rechtsbrüche und Gewalt mindestens als verständlich, oft sogar als legitim.

Wenn es gilt, linke Überzeugungen durchzusetzen, wird Gewalt und Verbrechertum umgedeutet in quasi legitimen „Widerstand“ und „Kampf“ gegen angebliche Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Europas Linke zeigt in diesen Tagen erneut ihr zwiespältiges Verhältnis zum Rechtsstaat und eine erschreckende Akzeptanz von Gewalt, wenn diese sich mit linken Weltanschauungen deckt.

Linksideologie und das Verhältnis zur Gewalt

Kein Wunder. Viele Linke wie z.B. Joschka Fischer, waren selbst als Gewalttäter, sprich Kriminelle (Gewalt gegen Menschen, noch dazu in der Absicht diese zu verletzen ist ein schweres Verbrechen) aktiv. Abertausende 68er waren als Teilnehmer von gewalttätigen Demonstrationen in die damaligen Gewaltexzesse involviert. Ein Unrechtsbewusstsein gegenüber der eigenen Gewaltbereitschaft und Nähe zu Gewalttätern existiert bis heute gesamtgesellschaftlich gesehen nicht oder nur unzureichend. Besorgniserregend: Viele dieser Linken haben es in einflussreichste Positionen der europäischen Politik gebracht. Dass die Linken beim Marsch durch die Institutionen ihre Gesinnung geändert hätten, widerlegt z.B. die gnädige Nachsicht mit den RAF-Mördern in Deutschland, wie sie von Grünen wie Roth und Ströbele und „Intellektuellen“ wie dem Theaterregieseur Peymann gezeigt werden.

Wenn Linke morden wie Brigitte Mohnhaupt, wird das Strafmaß für Mord schon mal auf fünf Jahre reduziert. 25 Jahre saß sie ab, 5-fach wurde sie verurteilt. Das ist in der Tat die von Roth benannte „Gesinnungsjustiz“, die für links-motiviertes Morden einen Bonus bereit hält.

Für Linke, deren Ideologie und deren Verbrechen und Unrecht, gelten spezielle Bewertungsmaßstäbe, die die Linken über ihre Repräsentanten in Medien und Politik selbst etabliert haben. Z.B. sind ehemalige SED-Mitglieder mit verantwortlich für die Verbrechen des linken DDR-Regimes. Doch diese Personen erleiden weder Ansehensverlust aufgrund ihrer Mitverantwortung noch aufgrund der sozialistischen Ideologie, der sie immer noch anhängen. Es ist den Linken gelungen, die zwangsläufigen Verbrechen des Sozialismus als nicht mit dem Sozialismus zusammenhängend im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Dass der Sozialismus nur mittels totalitärer Zwangsstruktur existieren kann, hat eindrücklich die Mauer und der Schießbefehl bewiesen. Eine Ächtung des Sozialismus und seiner Fürsprecher ist im Westen dennoch nie erfolgt.

Im Gegenteil: Gewaltverbrecher und sogar Massenmörder waren und sind vielfach Ikonen linker Weltanschauung. Che Guevara, ein brutaler Terrorist und Mörder, stieg zum Idol eines Großteil einer Generation auf. Ebenso der Schlächter Mao, der 70 Millionen Mord- und Hungersnotopfer zu verantworten hat. Lenin, der Schlächter der Oktoberrevolution und Gründer der Sowjetdiktatur. Selbst wenn einige Linke sich etwas liberalisiert haben, fehlt von ihnen im Regelfall ein Reuebekenntnis und eine Verurteilung ihrer früheren Gesinnung sowie eine Verurteilung des Sozialismus generell aufgrund dessen menschenverachtenden Prinzipien und Wirkungsresultaten.

Linksideologie billigt Gewalt als „Widerstand“

Linkes Selbstverständnis billigt sich selbst in vielfacher Weise Rechtsbrüche zu, wenn es um die Durchsetzung eigener ideologischer Ziele geht. Ob der Castor-Transport blockiert wird, ob einst Bauplätze von AKW`s oder die Startbahn West bei Frankfurt besetzt wurden, illegale Hausbesetzungen und die zugehörigen Verbrechen gegen Mitmenschen und Sachen bei „Demos“, für Linke ist das alles legitim gewesen und ist es für viele heute noch. Viele Linke sehen diese Verbrechen als „Notwehr“, gemäß dem Motto „wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“.

Menschen die (einst?) ein solch zweckdienliches Verhältnis zum Rechtsbruch und zur Gewalt haben, haben heute entscheidenden Einfluss in europäischen Gesellschaften. Jüngstes Beispiel ist die möglicher Weise baldige Präsidentin Frankreichs, Segolene Royal (Foto r.), Kandidatin der französischen Sozialisten.

Auf Fakten & Fiktionen beschreibt unser befreundeter Bloggerkollege Kewil in exzellent Weise, dass selbst verschuldet verunglückte, mutmaßliche Raubmörder postum beinah-präsidiale Ehrung erhalten. Die Linke Royal zeigt damit ein typisch linkes (Un)Rechtsverständnis und Interpretationsmuster, das sich durch die linke Bewegung quasi wie ein roter Faden zieht: Verbrecher, die sich der Rechtsordnung eines demokratischen, westlichen Staates widersetzen, werden zu Märtyrern umstilisiert, was zugleich eine anklagende Ablehnung des bestehenden Rechtsstaates bedeutet. Denn die Aussage von Royals Geste ist, dass es Unrecht ist, bestimmte Rechtsbrecher als solche zu betrachten und sie überhaupt zu verfolgen. Sie drückt damit aus, dass die bestehende Rechtsordnung Unrecht ist – nicht mehr der Verstoß dagegen.

Hier kommt eine verbreitete linke Denkweise zum Ausdruck. Die eigene kriminelle Historie oder Kriminalität befürwortende Haltung wird nicht als kriminell oder verwerflich empfunden, sondern als legitime Auflehnung gegen eine Gesellschaftsordnung, die man selbst ablehnt. Doppelmoral, teilweise sogar Skrupellosigkeit, ist in dieser dem Eigennutz dienlichen Haltung angelegt.

Linksmotivierte Gewalttäter genießen „Verständnis“

Wenn Linke Verbrechen begehen, gelten spezielle moralische Bewertungsmaßstäbe und die Justiz agiert oft entsprechend lasch. Hausbesetzer z.B. gab es zu Zigtausenden in den 80er Jahren. Ins Gefängnis kam jedoch kaum einer, obwohl alle einen Rechtsbruch begangen hatten. Würden sich im Gegensatz dazu ungescholtene Bürger weigern, die ständig erhöhten Grundsteuern für den Besitz ihrer Wohnung zu bezahlen, wäre letztlich Erzwingungshaft die Folge. Hier kennt der Staat keine Gnade und „übersieht“ auch keine Rechtsbrüche, wie banal diese auch sein mögen.

In Kopenhagen zeigt sich dieses doppelmoralische Muster von linkem Gewaltverständnis erneut:

Auslöser der Krawalle war die Räumung eines Jugendzentrums in Nörrebro am Donnerstagmorgen, das der alternativen Szene rund 25 Jahre lang mit Genehmigung der Behörden als Anlaufstelle diente. Dann verkaufte die Stadt das Gebäude an eine Christensekte, diese erwirkte im vergangenen Sommer einen Räumungsbefehl; seitdem hielten die alten Nutzer das Gebäude besetzt. Ihre Proteste mündeten am Donnerstag in stundenlange Straßenschlachten mit der Polizei. Die Beamten nahmen 217 Menschen fest, unter ihnen auch neun Deutsche.

Gewaltverbrecherische Linke halten es für völlig legitim, geltendes Recht zu brechen. Sie halten es auch für legitim, andere Menschen schwer zu verletzen. Im konkreten Fall die Polizisten, die den Auftrag haben, gegen den Rechtsbruch der Linken vorzugehen. Die linken Gewaltverbrecher werden allerdings keineswegs geächtet für diesen menschenverachtenden Akt der Gewalt.

Typisch für den Konsens, linke Gewaltverbrechen zu beschönigen, ist die Definition des Spiegels. Die Orgie linker Gewaltverbrechen wird als „Jugendprotest“, die linken Gewaltverbrecher harmlos als „Demonstranten“ bezeichnet. In Europa ist verbreitet ein Deutungsmuster etabliert, linke Gewalt grundsätzlich mit Beschönigung und Verständnis zu begegnen, anstatt diese zu verurteilen. Als hätten linke Gewaltverbrechen eben einen „guten Grund“, wenn sie so agieren. Jahrzehnte lang wurde uns das von linken Politikern und Medien eingehämmert. Entsprechend die Reaktionen selbst von Opfern linker Gewaltverbrecher:

Die Anwohner verfolgten die Krawalle mit zunehmender Sorge. Er könne seinen ausgebrannten Saab nicht ansehen, sonst werde ihm schlecht, sagte Anrainer Michail Vesthardt. Dennoch brachte der Leiter einer Anwaltskanzlei Verständnis für die jugendlichen Demonstranten und ihre „Verzweiflung“ auf. Schuld an den Krawallen trage die Stadt mit ihrem Verkauf des Zentrums. Sein Nachbar Jan schimpfte auf die „Blödheit“ des Bürgermeisters. Dennoch, so befand der Rentner, sei Gesetz nun mal Gesetz, daran müssten sich auch die Jugendlichen halten.

Linke Gewaltverbrecher haben grundsätzlich nie Schuld an ihren Gewaltverbrechen, sondern z.B. der „blöde Bürgermeister“ als Repräsentant „der (bösen) Gesellschaft“.

Wenn alle so gewalttätig wären wie die linke Bewegung

Welchen Sonderstatus man linken Kriminellen in Europa inzwischen einräumt, wird dadurch deutlich, das es gradezu unvorstellbar wäre, dass „empörte“ Steuerzahler als Reaktion auf die unendlichen Steuererhöhungen Finanzämter brandschatzen, Behörden verwüsten. Wenn jeder sich verhalten würde wie etliche Linke aus „Frust“ es seit 68 getan haben und immer noch tun, würde jegliche öffentliche Ordnung sofort zusammen brechen.

Linke Gewaltverbrecher und deren Sympathisanten grölten einst hasserfüllte Slogans wie „macht kaputt was euch kaputt macht“, „Mollies und Steine für Bullen und Schweine“, „nieder mit dem Schweinesystem“. Personen wie Joschka Fischer und viele andere Grüne und Linke, die sich in einem solchen Umfeld des Hasses und der Gewaltakzeptanz bewegten, bestimm(t)en heute maßgeblich, wie unser aller Leben (miss-)gestaltet wird. Ohne dass sie sich je entschuldigt, Opferentschädigung angeboten oder sich glaubhaft distanziert hätten.

Man stelle sich vor, Personen, die vom linken Establishment „frustiert“ sind, verhalten sich so wie einige Linke: Sie verüben Gewalt gegen das, was sie als repräsentativ für das „(linke) Schweinesystem“ halten, sie rufen auf Demos „Mollies und Steine für Linke, Grüne und Schweine“, usw. Ob dann unsere linken Gewalt- und Verbrecherversteher immer noch so schön liberal und tolerant wären, wenn sie einmal selbst Adressaten lodernden Hasses und menschenverachtender Gewalt sind? Eines Hasses und einer Gewalt, die sie selbst freilich praktiziert, oder zumindest oftmals „verstanden“ haben und immer noch „verstehen“. Franz Josef Strauß wurde auf Wahlveranstaltungen regelmäßig mit Eiern beworfen. Linke im Publikum fanden das lustig. Würde Claudia Roth es ebenfalls lustig finden, wenn man ihr Eier an den Kopf wirft für ihre radikalen Aussagen? Joschka Fischer hat ganz selbstverständlich die Person angezeigt, die ihm auf einem Parteitag der Grünen einen Farbbeutel an den Kopf warf. Sich selbst angezeigt für weitaus Schlimmeres hat er nie!

Zustände wie Linke sie in Europa etabliert haben, sind vielfach unvereinbar mit dem Grundgesetz und anderen modernen westlichen Verfassungen. Die Linken haben den Brunnen schon genug vergiftet und insbesondere Gewalt – egal ob nun als selbst herbei geführter, willkommener oder auch nur akzeptierter Bestandteil in der Politik eines Rechtsstaates – ist inakzeptabel.

Die linke Bewegung hat ihre eigene Gewalttätigkeit systematisch „entkriminalisiert“

Dieser einstige Konsens bei der Ablehnung von Gewalt als politischem Instrument wurde von den Linken seit 68 systematisch aufgeweicht. Linke Gewalt wurde weitgehend entkriminalisiert als „Protestform“, um damit ein Instrument für politischen Druck in die Hand zu bekommen.

Den Linken ist es gelungen, linke Gewalt als legitime Folge von Missständen erscheinen zu lassen, wo der moderne Rechtsstaat angeblich versagt. Im Umkehrschluss heißt das, dass Gewalt vermieden wird, wenn man linken Positionen entgegen kommt.

Die Linken haben mit ihrer verbreiteten Gewaltbereitschaft und Gewaltakzeptanz ein Erpressungsszenario gegen den Rechtsstaat und die leider schweigende, bürgerliche Bevölkerung durchgesetzt. Zugleich wurden die linken Gewaltverbrecher erfolgreich als „Kämpfer für etwas Gutes“ dargestellt, so dass ein Joschka Fischer zu höchster Popularität aufsteigen konnte, dem man seine „Jugendsünden“ brutaler Gewaltverbrechen locker nachsah.

Die Linke und deren logische Sympathie für den Islam

Macht man sich all diese Muster linker Gewaltaffinität bewusst, wird klar, dass die islamische Gewalt perfekt von den linken Interpretationsmustern aufgegriffen wird. Moslems agieren – wie Linke nach deren Selbstverständnis – nur deshalb gewalttätig, weil etwas mit der westlichen Gesellschaft nicht stimmt. Reflexartig haben Linke Verständnis, wenn Moslems Frust mit dem Westen als Tatmotiv nennen. Sie selbst denken schließlich sehr ähnlich, und liefern bzw. bestätigen die Erklärungen islamischer Gewalttäter sogar teilweise (siehe Affäre um Jyllands Posten).

Linke können gewalttätige Moslems, wie z.B. bei den Krawallen in Frankreich permanent, auch deshalb nur schwerlich verurteilen, da sie selbst ebenfalls einer Gewalt rechtfertigenden Dogmatik anhängen. Die Deutungs- und Legitimationsmuster für linksmotivierte Gewalt werden einfach auf den Islam übertragen, und prompt steht die islamische Gewalt so blütenrein und moralisch legitim da wie linke Gewalt.

Aus Sicht eines (ehemaligen) linken Gewalttäters oder Sympathisanten linker Gewaltverbrecher (für den Linken waren es gute Widerständler) entsteht mit islamischen Gewaltverbrechern leicht eine Solidarisierung auf der emotionalen Ebene. Vor diesem Hintergrund erscheint die Haltung einiger Verantwortlicher der Bundeszentrale für Politische Bildung in einem neuen Licht. Diese hatte die filmische Verherrlichung von Judenermordungen durch palästinensische, islamische Selbstmordattentäter in dem Film „Paradiese Now“ empfohlen. Vielleicht aus gewalt-romantischer Verklärung gegenüber einstigen linken Terroristen wie Che heraus. Doch eine solche Einstellung ist äußerst fragwürdig bei einer Institution des Bundes.

Hier besteht eine bedenkliche moralische Annäherung zwischen der linken und islamischen Gewaltlegitimation sowie einer Bereitschaft, bzw. Akzeptanz, die eigenen Ziele mit Gewalt zu verfolgen, und jede Behinderung in der Erreichung dieser Ziele als „Unrecht“ zu empfinden. Der graduelle Unterschied zwischen derzeitiger linker, europäischer und islamischer Gewaltaffinität ist groß, doch die prinzipiellen Ähnlichkeiten sind vorhanden. Die Linken Europas sympathisieren mit, bzw. betreiben Gewalt anlässlich der Räumung eines Jugendhauses in Kopenhagen, dem Bau von AKW´s usw.

Direkte Gewalt gegen Personen in mörderischer Absicht ist bei den Linken Europas gegenwärtig praktisch nicht vorhanden. Doch erschreckend ist, dass von Moslems bedrohte Islamkritiker so gut wie keine Solidarität durch Linke erfahren. Im Gegenteil – die Linken verurteilen Islamkritiker und sind gegenüber deren Schicksal als politisch Verfolgte nahezu vollkommen gleichgültig. Durch fehlenden Protest der Linken gegen islamisch motivierte Morde und Morddrohungen kommt eine Akzeptanz der islamischen Gewalt zum Ausdruck, auch wenn diese nicht offen ausgesprochen wird. Man will selbst Islamkritiker mundtot haben. Wenn Islamkritiker aus Furcht schweigen, passt es den islamophilen Linken ins Kalkül. Warum sollten sie also gegen ihre eigenen Interessen agieren?

Korantreue Moslems empfinden es als Unrecht, wenn wir nicht nach der göttlichen Gesellschaftsordnung der Scharia leben, und wir Ungläubigen uns nicht islamischem Unrecht unterwerfen. Korantreue Moslems fühlen sich unterdrückt, wenn sie nicht gemäß Koran andere unterdrücken können, weil sie dies für „ihr Recht“ halten. Linke sind auffällig oft solidarisch mit den „Unterdrückten“ dieser Welt, wenn sie den Westen als bösen Unterdrücker identifizieren können. Da spielt es für viele Linke keine Rolle, dass die angeblich unterdrückten Kommunisten in Vietnam selbst brutale Unterdrücker und Schlächter waren, dass der Islam weit schlimmeres zu bieten hat als ein Guantanamo. Im anti-westlichen Feindbild ist die linke Ideologie mit dem Islam vereint.

Linke Ideologie neigt zum Totalitarismus

Unterdrückung ist ein Grundmuster linker Ideologie. Seit 68 vertreten die Linken Europas einen zunehmend totalitären Machtanspruch, der sich selbst durch angebliche Weltverbesserung legitimiert. Für eine bessere Welt ist für etliche Linke nicht nur physische Gewalt unter Umständen akzeptabel (z.B. im „Kampf gegen AKW´s“), sondern ausgeprägt auch
verbale, psychologische Gewalt wie Rufmord und Ausgrenzung. Das sind quasi die „Steine“ von einst an den Schalthebeln der Macht in Politik und Medien. Brutales Randalieren auf der Straße hat die linke Bewegung nur noch in Ausnahmefällen nötig. Die Gewalt der etablierten Linken ist subtiler geworden – und effizienter. Sie basiert auf allgegenwärtiger Propaganda sowie der Verbreitung von Angst vor Diffamierung, vor Ansehensverlust und wirtschaftlichen Folgen wie ruinösen Prozesskosten und Einkommensverlust.

Zur Gewalt der Linken gehört auch die angestrebte politische und normative Gleichschaltung. Wer nicht Links ist, der muss Rechts sein. Wer nicht pro Islam ist, der ist fremdenfeindlich und rassistisch. Wer nicht links-grünem Umweltfanatismus anhängt, versündigt sich am Planeten. Man kann keinen Standpunkt einnehmen außerhalb der Linksgrünen, der nicht moralisch höchst diskreditiert ist.

„Werkzeug“ linker Gesinnungsrepression sind die Medien, die inzwischen sehr dominant von Linken und linken Positionen Nahestehenden betrieben werden. Formulierungen wie „Gewaltverbrecher“ für linke „Demonstranten“ finden sich praktisch nie. Es spielt keine Rolle ob dies aus Überzeugung der Medienschaffenden geschieht, die in linker Gewalt kein „richtiges Unrecht“ mehr sehen, oder als purer Gewohnheit aufgrund unbewußt verinnerlichter linke Deutungsmuster und Erklärungsphrasen. Die man halt nachplappert ohne nachzudenken.

Exemplarisch hierfür ist die Neigung, linke Gewaltverbrecher als Opfer der Gesellschaft zu deuten. Polizisten hingegen, die gegen linke Gewaltverbrecher (oder kriminelle Migranten) einmal effizient vorgehen oder gar ihre Kompetenzen überschreiten, wird niemals Verständnis entgegen gebracht. Sie gelten nie als Opfer der Umstände, in die sie Linke oder Migranten oder auch unfähige Vorgesetzte gebracht haben. Plötzlich fordern die Linken gnadenlose Härte und Abstrafung bis hin zur wirtschaftlich-existentiellen Vernichtung.

Die Linken haben es seit 68 verstanden, völlig konträre Bewertungsmaßstäbe für Gewaltakte zu etablieren, die Linke, den Islam und teilweise sogar Kriminelle (siehe jugendliche Intensivtäter mit Migrationshintergrund) tendenziell gut aussehen lassen, indem Verständnisgründe für diese Personengruppen zu gelten haben. Alle, die nicht diesen erlauchten Kreisen angehören, können weitaus weniger Verständnis für echte oder vermeintliche Vergehen erwarten. Die Justiz macht sich linke Bewertungsmaßstäbe längst zu eigen und beugt geltendes Recht zunehmend nach politischer Großwetterlage (siehe der Freispruch des Muslim-Marktes trotz des Mordaufrufes gegen H.P. Raddatz, im Vergleich zu einer einjährigen Bewährungsstrafe gegen jemand der Klopapierrollen mit dem Aufdruck „Koran“ verschickt hat).

Den Linken geht es im Regelfall nicht um die Sache selbst, sondern um die Etablierung moralischer Maßstäbe, die für sie selbst günstig zur Machterlangung, zum Machterhalt und zur Repression sind. Darin kommt eine totalitäre, faschistoide Grundhaltung der linken Bewegung seit 68 zum Ausdruck, die eine immense Gefahr für unsere Grundrechte darstellt. Wenn Linke sich für „Menschenrechte“ engagieren, so ist das fast immer politisch zweckdienlich. Z.B. kümmert es die Schwulenrechtler bei den Grünen erstaunlich wenig, dass Schwule massiv Diskriminierungsopfer von schwulenhassenden Moslems in Europa werden, dass Schwule in islamischen Länder brutalst verfolgt und oft ermordet werden. Schwulenrechte werden von Linken nur dann lautstark vertreten, wenn man den Westen damit in irgend einer Form anklagen kann. Nach diesem doppelmoralischen Prinzip verfahren die Linken prinzipiell. Überprüft man die Konsequenz, mit der linke Ideologen z.B. Menschenrechtsstandards interkulturell einfordern, stellt sich heraus, dass für viele (die meisten) Linken Moral nur ein Mittel zum Zweck der Machtfülle ist.

Die linke Pseudofriedensbewegung

In den 80ern empfahlen die friedensbewegten Linken den gewaltlosen Widerstand Mahatma Gandhis als alternative zur militärischen Wehrhaftigkeit der NATO im Falle eines kommunistischen Angriffes. Dahinter das Verlangen nach einem wehrlosen Westen gegenüber einem aggressiven, repressiven Kommunismus gemäß dem Motto „lieber rot als tot“. Auffällig ist, dass die Linken weder linken noch islamischen Gewalttätern heutzutage diese angeblich so erfolgversprechende Strategie empfehlen. Sondern wie gezeigt, zum Verständnis von Gewalt tendieren, wenn sich diese gegen (noch) nicht linke, westliche Gesellschaftsform richtet. Pazifismus ist im heutigen Westen eine verkappte Form anti-westlicher Haltung basierend auf klassischen, linken Feindbildklischees. Erkennbar wird dies auch am eisigen Schweigen, wenn nicht-westliche Ideologie weltweit mordet und unterdrückt.

Perspektive

Dem linken Politspektrum entstammende Wertvorstellungen dominieren inzwischen ganz Europa in der Politik und sogar noch mehr in den Medien. Es gibt praktisch keine wirkungsvolle Instanz mehr, die der linken Deutungsdominanz wirksam etwas entgegenzusetzen vermag, die linken Dogmen und Klischees als politisch zweckdienliche Propaganda analysiert und somit ihrer Wirksamkeit beraubt. Im Islam sieht die Linke des Westens einen Verbündeten, der in seiner totalitären, das Kollektiv betonenden, die individuelle Freiheit beschränkenden Systematik linken Gesellschaftsidealen in vieler Hinsicht ähnlich ist.

Der Machtwillen der Anhänger linker Ideologien ist massiv ausgeprägt und wird getragen von einem Sendungsbewußtsein, für eine bessere Welt einzustehen. Je höher hierbei die Ideale gehängt werden, umso legitimer erscheinen repressive Mittel, diese Ideale durchzusetzen. Die linke Bewegung als auch der Islam fordern von der freiheitlichen Gesellschaft Rechte für sich ein, die sie unter ihrer Herrschaftsregie vollkommen ablehnen.

Entscheidendes Instrument zur Verwirklichung einer an den Idealen der linken Bewegung ausgerichteten Gesellschaft ist die gezielte, möglichst einseitige Manipulation und Indoktrination der Massen. Die bewußte Befürwortung und Verinnerlichung von Zwängen und Unfreiheit, die Ablehnung tatsächlicher individueller Freiheit sowie der kritischen Hinterfragung linker Dogmen und Machtstrukturen und Machtmechanismen ist das Ziel linker Propaganda und Wertevermittlung.

Dieser Prozeß ist so weit fortgeschritten, die staatlich finanzierte, institutionalisierte Dauerberieselung mit Dogmen und Wertvorstellungen aus dem Millieu der Linken und 68er so weit etabliert, dass eine Umkehr dieses verhängnisvollen Prozesses kaum noch möglich erscheint.




Maxeiner und Miersch: „Jeder kann sich entscheiden, gut zu sein“

Wird eine Rückkehr des Religiösen den Kontinent retten? Und sind gläubige Menschen automatisch die besseren, bzw. Atheisten immer die schlechteren? Nein, sagen Michael Miersch und Dirk Maxeiner in der Welt und erklären, warum.

Welche Vorteile hat Religion für die Gesellschaft und das Individuum, und warum konnte sie sich evolutionär durchsetzen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ in ihrer jüngsten Ausgabe. Unsere haarigen Ahnen hätten doch mit Sex, Essen oder Faulenzen ausgelastet sein können, aber sie erfanden das Beten.

Seit Jahren ist die Renaissance des Religiösen ein in zahlreichen Varianten aufbereitetes Feuilletonthema, das ebenso wie die „neue Bürgerlichkeit“ die Herzen der talkenden Klasse erwärmt. Mit der Realität in Europa hat der gebildete Diskurs nicht viel zu tun – es sei denn, man hält einen leichten Rückgang bei den Kirchenaustritten für eine epochale Trendwende.

Die Botschaft der Zurück-zum-Altar-Pädagogen lautet in Kurzfassung so: Klamauk-TV, Popsongs, Schwulenehe, Hollywood, lasche Erziehung, Fast Food und sexuelle Libertinage schwächen den Gesellschaftskörper und verunsichern den Einzelnen, der nirgends mehr einen Sinn erkennt. Gleichzeitig haben wir der fanatisch aufgeladenen Frömmigkeit der muslimischen Welt nichts Rechtes entgegenzusetzen. Es gibt kaum einen Gemeinplatz, der quer durch alle Lager so viel Zustimmung findet wie die These vom Verfall der Werte (nur Ökopanik und Amerika-Verachtung sind ähnlich konsensfähig). Da nicken alle und runzeln besorgt die Stirn: Mein Gott, was soll aus Deutschland werden?

Und weil alles so schlimm ist, müssen die Leerstellen in den Köpfen schnellstens mit Sinn gefüllt werden, als da wären Nation und Religion. Bisher war das Projekt nicht sonderlich erfolgreich, aber es kann ja noch werden. Die Gläubigen in unserem Freundeskreis finden es übrigens befremdlich, dass die Wertehausierer Religion als Instrument zur Menschenerziehung betrachten. Schließlich gibt es nur einen Grund religiös zu werden: den Glauben an Gott. Das Modell für die instrumentelle Religionspädagogik sähe ungefähr so aus: Nach einer Talkshow über Werteverfall bleibt der Zuschauer noch etwas sitzen und denkt nach: „Stimmt: Stefan Raab, Fitnessstudio und Mallorca-Urlaub – das kann doch nicht alles sein. Jetzt glaube ich an Gott.“ Klingt nicht sehr wahrscheinlich.

Falls es aber doch so funktioniert – würde es was nützen? Auch hierüber erteilt „Bild der Wissenschaft“ Auskunft. Die Antwort ist niederschmetternd für alle, die per Religion das Gute im Menschen wecken wollen. Der renommierte Wissenschaftsjournalist und Psychologe Rolf Degen recherchierte über die moralische Standfestigkeit religiöser Menschen und berichtet vom Stand der Forschung. Wissenschaftler haben sich einiges einfallen lassen, um der Sache auf die Spur zu kommen. Unser Lieblingsversuch fand bereits vor mehr als drei Jahrzehnten statt und verlief so: 40 Schüler eines Priesterseminars wurden zu einem Vortragssaal geschickt, wo sie über den barmherzigen Samariter sprechen sollten. Auf dem Weg dorthin lag ein Mann, der einen Zusammenbruch täuschend echt simulierte und offenbar auf Hilfe angewiesen war. 16 der 40 boten Unterstützung an. Bei etlichen anderen Versuchen und realen Situationen, die Gläubige und Ungläubige gleichermaßen vor moralische Entscheidungen stellten, schnitten die Frommen nicht besser ab. Fazit: Religiöse Menschen betrügen nicht seltener als Atheisten und sind auch keineswegs barmherziger. Klar bewiesen ist dagegen eine erhöhte Affinität religiöser Menschen zu fanatischer Gewalt.

Wie es aussieht, haben Mitleid, Nächstenliebe, Anstand und Fairness kaum etwas mit dem Glauben an einen Gott zu tun. Das ist eine gute Nachricht: Jeder kann sich entscheiden, gut zu sein, das Fundament dafür steckt in allen. Sogar in Menschen, die Stefan Raab gucken.




KreuzNet wittert Schwulen-Weltverschwörung

Am Dienstag wurde der konservative Abgeordnete Christian Vanneste (Foto) zu einer Strafe von über 12.000 Euro verurteilt, weil er – in Frankreich strafbewehrte – beleidigende Äußerungen über Homosexuelle gemacht hat. Im Januar 2005 sagte er der Tageszeitung ‘Voix du Nord’, dass „die Homosexualität der Heterosexualität unterlegen ist.

„Ich sage nicht, daß die Homosexualität gefährlich ist. Ich sage, daß sie der Heterosexualität unterlegen ist. Wenn Homosexualität allgemein wäre, wäre sie für das Überleben der Menschheit gefährlich.“

Was, nach streng biologischen Kriterien betrachtet, zweifellos stimmt, denn allgemeine Homosexualität müsste zwangsläufig zum Aussterben der Menschheit führen. Ansonsten kann jeder denken, was er will. Man kann es unter freier Meinungsäusserung in einer Demokratie abhaken und drüber lächeln, oder aber Beifall bekunden, weil man der gleichen Meinung ist. In Frankreich wurde Christian Vanneste von Schwulenverbänden verklagt. Jetzt könnte man auch wieder sagen: Okay, das ist der Lauf der Dinge in einem Rechtsstaat. Wenn sich die Schwulengruppen beleidigt fühlen, sollen sie klagen und die Gerichte entscheiden lassen – dafür haben wir das Rechtswesen. Man könnte allerdings nachfragen, ob diese Schwulenverbände ihre Energie und Zeit nicht lieber auf wichtigere Dinge als die Bemerkungen eines konservativen Hinterbänklers verwenden sollten.

Zum Urteil: man kann es begrüssen, man kann es ablehnen. Das ist bei derartigen Urteilen normal und nichts Ungewöhnliches. Man sollte aber nicht, so wie es das KreuzNet macht, eine Verschwörung und die Etablierung einer ‚Homo – Diktatur’ und den ‚Meinungsterror der Homo-Ideologie’ kritisieren. Das ist nicht nur dumm und einseitig, es ist auch stillos. Bedenken sollte man zu allererst, warum es zu diesem Gesetz gekommen ist.

Die Idee, den Schutz vor „Hassdiskursen“, wie er hinsichtlich antisemitischer und rassistischer Hetze bereits besteht, auf homophobe und sexistische Äußerungen auszuweiten, kam im Frühjahr 2004 auf. Dazu trugen zwei Ereignisse erheblich bei. Das erste war die brutale Aggression gegen den 35jährigen Sébastien Nouchet, der am 16. Januar 2003 in seinem Garten von Unbekannten mit Benzin übergossen und in Brand gesteckt wurde. Dabei erlitt er Verbrennungen dritten Grades, so dass er wegen unerträglicher Schmerzen wochenlang in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Sébastien Nouchet und sein Lebensgefährte, Patrice Jondreville, waren drei Jahre zuvor in das ehemalige Kohlerevier Nord-Pas de Calais nahe der belgischen Grenze gekommen, wo Patrice einen neuen Job antrat. Doch in Lens war dem schwulen Paar das Leben zur Hölle gemacht worden, so dass sie in die Kleinstadt Noeux-les-Mines umzogen. Auch dort aber wurden sie wiederholt angegriffen. Der versuchte Mord von Noeux-les-Mines rief in der Gesellschaft Emotionen hervor. Präsident Jacques Chirac schickte Sébastien Nouchet persönlich einen Brief ins Krankenhaus. Und Mitte März fand eine Demonstration in Paris statt, zu der SOS Homophobie und viele Schwulen- und Lesben-Vereinigungen sowie ein Teil der Linken aufriefen. (Quelle)

Der Autor des KreuzNet – Artikels scheint vergessen zu haben, dass Schwule und Lesben ein Teil unserer Gesellschaft sind und auch Teil der Kirche, ob es ihm gefällt oder nicht. Er scheint vergessen zu haben, dass Schwule und Lesben, genau wie der Rest der Gesellschaft, politisch vielfältig handeln, ob diese nun links oder rechts oder mittendrin oder liberal ist. Es ist nicht hilfreich, alle Homosexuellen über einen Kamm zu scheren, oder gar eine geheime „Schulen-Weltverschwörung“ zu wittern. Ein derart polemischer und diskriminierender Artikel hilft nicht weiter. Zu den Menschenrechten, die wir uns vorgenommen haben zu verteidigen, gehört auch das Recht auf selbstbestimmte Sexualität.




Claudia Roth – Deutungshoheit durch Massenmanipulation

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Warum nur wirken Aussagen von Claudia Roth (CR) oft so verkrampft? CR ist zwar Politikerin, hört sich aber meist an, als hätte sie ein Priesteramt inne. Als selbsternannte Bundesempörungsbeauftragte argumentiert sie kaum auf Faktenbasis, sondern definiert lieber was als Gut und Böse zu gelten hat. Unterschätzen sollte man CR allerdings nicht, denn ihre Formulierungen erzeugen nachhaltigen moralischen Druck, weil sie es sehr gut versteht, sich in den Medien zu präsentieren. Um die Massen zu manipulieren verfährt sie nach einem einfachen, aber stets erfolgreichen Strickmuster. Gustave Le Bon schreibt treffend in "Psychologie der Massen":

Je bestimmter eine Behauptung, je freier sie von Beweisen und Belegen ist, desto mehr Ehrfurcht erweckt sie.

Argumentative Substanzlosigkeit ersetzt CR durch emotionalisierende Rhetorik und Schlagworte, die "hängen bleiben". Multikulti, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, kulturelle Bereicherung usw. Ihre Rhetorik ist ein ständig neu zusammengesetzter Vortrag vorgefertigter, starrer Klischees und Versatzstücke. Passend zu einer Ideologie, die sich nicht nur der Realität verweigert, sondern sogar noch mehr der Umsetzung vieler der eigenen, postulierten Ideale. Zugleich wirft CR anderen vor, was sie selbst exzessiv betreibt.

Die liberale, weltoffene, multikulturelle Gesellschaft erscheint nicht mehr als das „ganz Andere“, als Bedrohung einer heilen konservativen Welt „von außen“, wie Alt-Konservative, „Paleo-Cons“ vom Schlage eines Dregger und Schönbohm das beschreiben würden, sondern als etwas, das „in uns“ steckt und das wir aus uns heraus reißen müssen. Die heutigen Kritiker sind selbst fundamentalliberal „infiziert“ und arbeiten an ihrer „Selbstheilung“ – und tun das in einer Weise, die inzwischen auch in der „Mitte“ Resonanz erzeugt für menschenfeindliches Gedankengut!

Und wovon ist CR "infiziert", wenn sie einem naiven Multikulti-Kult huldigt, der selbst dann noch als "kulturelle Bereicherung" zu gelten hat, wenn Hass und Gewalt gegen Einheimische und Juden bereits alltägliche Zustände geworden sind? CR ist stets derb im austeilen. Sie wittert "menschenfeindliches Gedankengut" nicht dort, wo Zwangsehen und Ehrenmorde stattfinden, wo Juden gehasst und Nicht-Moslems als "Schweinefleischfresser" diskriminiert werden, sondern da, wo man diese Exzesse der Menschenfeindlichkeit offen anspricht und ablehnt. Was CR als "Menschenfeindlichkeit" definiert, ist Rufmord an Menschen, die andere Ansichten vertreten als sie selbst. Sie verwendet völligverkrampfte_roth.jpg undifferenziert und pauschal solche Herabwürdigungen gegen wirklich rassistische Neonazis genauso wie gegen Personen, die Zwangsehen und Ehrenmord ablehnen. Diffamierung ist das Ziel solcher Rhetorik, darum interessieren sie Fakten nicht, sondern es geht ihr einzig um die Dominanz in der Deutungshoheit als Schlüssel zur Manipulation der Massen. Wer anderen anhängen kann, sie seien von Grund auf schlecht, da "fundamentalliberal = menschenfeindlich", erspart sich die mühsame Argumentation mit sachlicher Darstellung von Detailfragen. CR will erreichen, dass man Andersdenkenden als ihr gar nicht mehr zuhört, weil sie von vorn herein als "böse" gelten sollen. Sie beansprucht für sich und ihre Gesinnungsgenossen ein Deutungsmonopol, das danach trachtet, jeden der anderer Ansicht ist im Ansehen gradezu vernichtend zu schädigen. Leidenschaftlich macht sie sich über ihre vermeintlichen Konkurrenten her. Eine der letzten nicht-linken Bastionen im Westen, die konservativen "Think-Tanks" der USA, denen sie vorwirft….

entscheidenden politisch-kulturellen Stichwortgeber der Präsidenten Ronald Reagan und George W. Bush gewesen zu sein. In Think-Tanks und Stiftungen organisiert, haben sie mediale, politische, kulturelle Netzwerke gebildet, die Amerika wieder auf einen Weg zurückbringen sollen, den es spätestens mit Woodstock und dem Vietnam-Desaster verlassen habe.

Ausgerechnet der Demagogie-Tank Claudia Roth, selbst wie eine Spinne agierend im Netzwerk des linken Marsches durch die Institutionen, stört sich an einer Gegenbewegung zum ansonsten im Westen dominierenden linken Weltbild des Antiamerikanismus, des Antizionismus, des Antikapitalismus, des Anti-, Anti-, Anti-. So viel Anti- zeigt bereits die prinzipielle Fundamentalopposition der linken Bewegungen zu den freiheitlichen, einst marktwirtschaftlichen rede_roth.jpgDemokratien des Westens. Die natürlich ihre Fehler und Schwächen haben, aber dennoch so liberal waren, den Linken ihren Aufstieg zu ermöglichen. Eine Linke wie CR hingegen ist nicht bereit, den Neocons die Liberalität entgegen zu bringen, die sie und andere Linke im Westen stets einforderten. CR und Gesinnungsgenossen quittieren andere Ansichten als die ihrigen sehr verlässlich mit Rufmordkampagnen, die die Meinungsfreiheit aus Angst vor böswilligsten Bloßstellungen effizient einschränken. CR spricht von sich selbst, wenn sie ihren Feindbildern Vorwürfe macht. Man kann ihre Aussagen eins zu eins übernehmen und braucht nur ein paar Wörter auszutauschen:

Schneidigkeit, Missionarismus, mythische Feindbildkonstruktion – die Grundelemente neokonservativer Herrschaft haben nicht nur ins Irak-Desaster geführt, sie haben eine neue Generation von Terroristen hervorgebracht, einen Kulturkampf zwischen großen Teilen der westlichen und der islamischen Welt angeheizt, die Durchsetzung des Menschen- und Völkerrechts konterkariert und in vielen Ländern das Streben nach Atomwaffen verstärkt. Was als „Schande“ zu gelten hat.

Schneidigkeit, Missionarismus, mythische Feindbildkonstruktion – die Grundelemente linksgrüner Herrschaft haben nicht nur ins Integrations-Desaster geführt, sie haben eine neue Generation von fremdenfeindlichen, frauenfeindlichen, schwulenfeindlichen, judenfeindlichen Personen hervorgebracht, einen Kulturkampf zwischen großen Teilen der westlichen und der islamischen Bevölkerungen in Europa angeheizt, die Durchsetzung des Menschen- und Völkerrechts konterkariert und in vielen Ländern die Feindseligkeit gegen den Westen verstärkt… …indem jemand wie CR längst die Basis "gesicherter Erkenntnisse verlassen hat und sich immer stärker an Vorurteilen, Boulevard-Stories und unseriösen Pamphleten orientiert". Die natürlich gegen den Westen insgesamt und Deutschland im Besonderen gerichtet sind. Feindbildpflegender als bei CR geht es kaum noch. Bei jedem Problem kann man sich 100% darauf verlassen, CR und ihre Gesinnungsgenossen finden die Ursachen in "der (westlichen) Gesellschaft". Integrationsprobleme? "Wir" haben nicht genug dagegen getan. Doch warum? Weil "wir" auf die Grünen und Ähnlicheoberlehrer_roth.jpeg gehört haben, die uns die absehbaren kulturellen Differenzen mit Teilen islamischer Migranten als "kulturelle Bereicherung" auftischten. Wer das anders sah und sieht, gilt nach CR als fremdenfeindlich und rassistisch, wird diffamiert und eingeschüchtert – mundtot gemacht. Und was hätten "wir" tun können, ohne dass "uns" die Grünen sofort als fremdenfeindliche Rassisten brandmarken? Die Grünen lehnten sogar ab, dass an deutschen Schulen "Zwangs-Deutsch" gesprochen wird: "Schulhöfe seien keine Kasernenhöfe, Zwang habe dort nichts zu suchen." Die Grünen klagen also einerseits die mangelnde Integrationsvermögen "der Gesellschaft" an, doch zugleich lehnen sie selbst das effiziente Erlernen der deutschen Sprache als entscheidendes Integrationsmittel ab! Es wäre wohl differenzierter und weniger pauschalierend, wenn man statt "der Gesellschaft" die Grünen als Integrationsversager und Integrationsgegner klar benennen würde. "Der Gesellschaft" muss man eher vorwerfen, dass sie den Grünen nicht ihre offensichtliche, destruktive Widersprüchlichkeit vorwirft. Auch versagt "die Gesellschaft" gemäß den Grünen, wenn sie den Migranten nicht genug Arbeitsplätze zur Verfügung stellt. 1. Wenn man wesentlich mehr Menschen ins Land läßt, als der Arbeitsmarkt benötigt, entsteht zwangsläufig Arbeitslosigkeit. Die Grünen sind seit Bestehen radikale Befürworter massiver Zuwanderung ohne Rücksicht auf die Aufnahmefähigkeit der aufnehmenden Gesellschaft. 2. Wenn man unqualifizierte Personen ins Land läßt, die noch nicht einmal die Landessprache beherrschen, sind diese Personen zwangsläufig weit überproportional arbeitslos. 3. Wenn man dann auch noch kulturelle Separation, sogar Lernverweigerung der deutschen Sprache (siehe oben) als "Recht" postuliert, fördert man nicht nur Arbeitslosigkeit, sondern betreibt und fördert Ausgrenzung – die die Grünen natürlich "der Gesellschaft" anlasten. Was kann "die (deutsche/westliche) Gesellschaft" dafür, wenn islamische Indoktrination, die die Grünen ausdrücklich für gut befinden – indem sie z.B. den Moscheebau begrüßen-, dazu führt, dass immer mehr Kopftücher als Symbol der Ablehnung des grundgesetzlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes der Geschlechter getragen werden? Widersprüche bei Claudia Roth und den Grünen wo man hinsieht. Fast alles was CR und die Grünen betreiben und sie anderen vorwerfen, trifft auf sie selbst zu. Und sie gehen sogar noch weit darüber hinaus:

Besonderes Aufsehen erregte das Buch von Eva Herman mit seinem Weckruf an die Germanen: „Wir sterben aus … Deutschland bekommt kaum noch Kinder“ – ein Alarm, der eine völkische Wendung in der Demographie-Debatte markiert, wonach nicht mehr Frauen Kinder bekommen, sondern Deutschland! Und Schuldige sind auch gleich ausgemacht: Die „Emanzen“, die sich für Geld und Karriere ihrer „schöpfungsgewollten“ Rolle als nichtberufstätige Hausfrau und Mutter entziehen – und dabei gleich noch die „Entmännlichung der Herrenwelt“ betreiben. Schöne Männerherrlichkeit!

Frauen hinter dem Herd, noch dazu als Mutter – da graust es die kinderlose Claudi. Frauen unter dem Kopftuch hingegen findet sie klasse. Gegenüber islamischer Kopftuch-Repression und Kopftuch-Indoktrination findet CR nicht die anklagenden Worte wie gegenüber Eva Herman. Was Herman äußert, ist für CR rückschrittlich – doch das islamische Kopftuch-Patriarchat ist für CR die multikulturelle Fortschrittlichkeit schlechthin. CR lehnt zwar medienwirksam Zwangsehen, Ehrenmorde usw. ab. Doch zugleich begrüßt sie den Islam, ganz pauschal und undifferenziert, wo er sich zeigt. CR findet keine anklagenden Worte für die Koransure 4,25, die Grundlage für islamische Zwangsehen ist.

Darum heiratet sie mit Erlaubnis ihrer Familien und gebt ihnen ihre Brautgabe nach Billigkeit, wenn sie keusch sind, weder Unzucht treiben noch insgeheim Liebhaber nehmen. Und wenn sie, nachdem sie verheiratet sind, der Unzucht schuldig werden, dann sollen sie die Hälfte der Strafe erleiden, die für freie Frauen vorgeschrieben ist.

oder dass der Koran den Männern ein Prügelrecht zubilligt gegen die Frau, wenn sie sich dem Geschlechtsverkehr verweigern sollte, und die Hierarchie in der islamischen Ehe regelt. Sure 4,34:

Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.

Vielleicht haben diese Suren für CR nichts mit dem Islam zu tun. Vielleicht hat auch der Koran für CR nichts mit dem Islam zu tun. Vielleicht sind alle Moslems, die gemäß dem Koran handeln für CR "Islamisten". Vielleicht denkt CR auch, die "Islamisten", die zwangsverheiraten, ehrenmorden oder Bomben zünden, hätten keine Ahnung vom Islam. Sie als Ungläubige, denkt vielleicht, sie wüsste besser über den Islam und den Koran Bescheid als die korangelehrten Mullahs im Iran oder die Imame in Saudi-Arabien. Leider erklärt uns CR nicht, was der Islam lehrt und ist. Nur dass dieser oberlehrer_roth.jpegsehr vielfältig sei, hören wir ständig. Zu dieser Vielfalt gehören dann aber gemäß CR wiederum nicht die islamische Geschlechterapartheid, obwohl CR zugleich für Kopftücher ist. Logik à la Claudia Roth. Warum erklärt CR allen, die den Zusammenhang zwischen Islam und z.B. Zwangsehen erkennen, sie würden Vorurteile schüren, und nicht allen Moslems, die diese Verbrechen an Moslems begehen, sie würden Vorurteile bestätigen? Warum wirft CR nicht Moslems, die den Koran umsetzen, vor, sie verstünden den Koran und Islam falsch, sondern den Personen, die die Korangetreuen in ihrem Tun kritisch betrachten? Natürlich lehnt jemand wie CR auf der einen Seite Gewalt gegen Frauen ab, doch zugleich befürwortet und fördert sie den Islam wo nur möglich. Wenn man jedoch eine Ideologie fördert, die Gewalt, Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen weit mehr beinhaltet als es ein "zurück an den Herd" je könnte, und dann noch vorgibt man trete für Frauenrechte ein, ist man nicht mehr glaubwürdig. Das ist ähnlich schizophren als wenn man gegen die Todesstrafe antritt, überreicht aber zugleich dem Henker die Axt und sein Opfer. Dafür findet Claudia Roth klare Worte für Menschen, die sich gegen Zwangsehen, Ehrenmorde, Hass gegen Frauen, Unterdrückung von Frauen einsetzen. CR bestreitet ganz einfach, dass es verläßliche Daten über diese islamisch motivierten Verbrechen gibt. Wer anders über die Menschenrechtsverletzungen im Islam denkt als Claudia Roth, hat die

Basis gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse verlassen und sich immer stärker an Vorurteilen, Boulevard-Stories und unseriösen Pamphleten orientiert.

Der verbreitet

gebetsmühlenartig wiederholte Klischees über den Islam, grenzt Moslems aus, schürt einen Generalverdacht gegen Muslime und leistet einem Kampf der Kulturen und Religionen Vorschub.

Für Zwangsverheirater, Ehrenmörder, und Islamgelehrte wie auch die Lehre des Islam, die all diese Verbrechen zu verantworten hat, findet CR nicht diese harschen Worte der Verdammung. Wenn CR findet, dass das Benennen all dieser Verbrechen "Vorurteile" schürt, warum überläßt sie dann anderen dieses Thema, und nimmt sich nicht selbst der von Mord bedrohten, der vergewaltigten Zwangsverheirateten an? Oder hat Claudia Roth ganz einfach nur Angst davor, dass ihre Glaubwürdigkeit leidet, weil sie sich grade nicht ausreichend mit den Opfern islamisch motivierter Verbrechen solidarisiert? Je offensichtlicher die Fragwürdigkeit ihres eigenen Standpunktes wird, je mehr transparent wird, dass bei Claudia Roth humanes Engagement sehr stark dazu dient, ihren eigenen Machtanspruch zu legitimieren, umso härter geht sie gegen alle vor, die glaubwürdiger sind als sie selbst. Da Claudia Roth oft keine substanziellen Argumente für ihre Position vorweisen kann, verlegt sie sich auf demagogische Rhetorik. Auf Diffamierungen übelster Art und orwellscher Begriffsverdrehungen. Die Demagogie der CR ist sehr simpel: Man erklärt Fakten zu Vorurteilen undclaudia_roth_180.jpg Klischees (Solidarität mit muslimischen Opfern!) zum böswilligen Kultur- und Religionskampf und zu Fremdenfeindlichkeit. Und während man den frei erfundenen, böswillig unterstellten "Generalverdacht gegen Moslems" bei allen opfersolidarischen Gegnern von Zwangsehen, Ehrenmorden, Kopftuchzwang und Kopftuchindoktrination zur "gesicherten Erkenntnis" erhebt … schreckt Claudia Roth vor genau dem eben noch verurteilten Generalverdacht des Rassismus, der Fremdenfeindlichkeit ect. gegen alle Menschenrechtsaktivisten NICHT zurück, die die katastrophale Menschenrechtslage in der islamischen Gesellschaft ansprechen. Wer die Opfer islamisch motivierter Menschenrechtsverletzungen sowohl aktiv als auch präventiv durch Aufklärung und Information unterstützt, gerät unter Claudia Roths Generalverdacht des Rassismus ect. Für CR ist das generalverdächtigen von allen, die nicht ihre Ansichten teilen, rhetorisches Stilmittel der Diffamierung. Eine andere Sicht als sie zu haben, das ist für CR und ihre Gesinnungsgenossen nichts anderes als neuzeitliche Ketzerei. Ab mit den Andersdenkenden auf den medialen Scheiterhaufen. Doch schon das kleinste Aufmucken, die kleinste Rebellion gegen die Deutungshoheit, die moralische Dominanz selbsternannter Moralhüter wie Claudia Roth versetzt diese Frau in geifernde Unruhe:

„Multi-Kulti ist am Ende“. Doch schon auf der semantischen Ebene bringt dieser Dauerbrenner im konservativen Neusprech totale Konfusion: Sollen die 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in unserem Land am Ende sein? Oder ihre Anwesenheit in Deutschland? Oder die Beziehungen zwischen ihnen und dem Rest der Gesellschaft? Multikulturalität ist nicht „am Ende“, sondern eine Realität, die wir anerkennen und gestalten müssen. Und das geht nur mit einer Kultur der Vielfalt und der wechselseitigen Anerkennung auf der Grundlage eines Grundgesetzes, das gerade nicht völkisch-national, sondern weltoffen und plural angelegt ist das damit eine gute Basis schafft für eine multikulturelle Demokratie.

CR zeigt mit jedem Satz, dass sie nicht differenzieren kann (bzw. will). Wer ihr Multikulti ablehnt, dem wird reflexartig unterstellt, er sei gegen alle Migranten. Umgekehrt wird ein Schuh draus. CR ist gegen alle Einheimischen, alle Frauen und alle nicht korantreuen Moslems, die ihr Multikulti nicht mögen. Während ausgerechnet korantreue Moslems die einzige Personengruppe sind, an der CR nichts vernehmbar auszusetzen hat. CR instrumentalisiert die Migranten als Vehikel für ihren eigenen totalitären moralischen Machtanspruch. Multikulti ist zwar nicht am Ende, aber die claudia_roth150.jpgIllusion des friedlichen, toleranten Multikulti ist am Ende, weil es von einem leider erheblichen Anteil der islamisch sozialisierten Migranten nicht mitgetragen wird. Doch wenn Multikulti scheitert, steht der Schuldige bereits fest: Die deutsche Gesellschaft. CR unterschlägt zudem, dass Skepsis sich nicht gegen alle Migranten pauschal und undifferenziert richtet, weil sich die diversen Migrantengruppen sehr unterschiedlich gemäß ihren kulturellen und sozialen Prägungen verhalten. Wer hingegen die Migrationspolitik von Roth ablehnt, ist umgehend mit Diffamierungen wie Fremdenfeindlichkeit ect. konfrontiert. Dem kann man nur entgehen, indem man ähnliche Ansichten wie CR vertritt. Alles andere ist moralisch anrüchig und wird mit dem Zeigefinger der multikulturellen Ketzerei abgestraft. Gradezu eifersüchtig klingt CR, wenn die bösen Neokonservativen auf "ihr" Territorium der Menschen- und Frauenrechte vordringen. Jenes menschenrechtliche Terrain, das CR selbst an die islamische Geschlechterapartheid inklusive Zwangsehen, Ehrenmorde, Kopftuchzwang ect. geradezu euphorisch preisgegeben hat. Gekrönt von dem zynischen Begriff der "kulturellen Bereicherung", unter dem sich islamische Geschlechterapartheid hervorragend ausbreiten konnte.

Dort, wo es um Muslime geht, kämpfen Konservative plötzlich mit neukonservativer Schneidigkeit für Frauenrechte, Aufklärung und Fortschritt, für Freiheit, Emanzipation und Demokratie. Sie fordern verfassungswidrige Muslimtests und führen verlogene Kopftuchdebatten. Und während sie zum Thema „Gewalt in der Ehe“ konsequent schweigen, verbreiten sie sich talkshowfüllend zum Thema „Gewalt in der muslimischen Ehe“ – kürzen gleichzeitig Gelder für Frauenhäuser und vergessen, dass sie kurz zuvor noch gegen die Anerkennung von geschlechtsspezifischer Verfolgung als Asylgrund in der Bundesrepublik Sturm gelaufen sind.

Wenn die "Neocons" also endlich das Thema Frauenrechte entdecken, ist es auch wieder nicht recht. Dass die innerfamiliäre Gewalt in islamischen Familien im Regelfall weit über westliche Verhältnisse hinaus geht, interessiert CR nicht. Sie setzt einfach willkürlich die Kulturen per Definition gleich. Gewalt in deutschen Familien im Vergleich zu islamischen ist für sie qualitativ wie quantitativ nicht zu unterscheiden. Obwohl in Deutschland Verbrechen wie Ehrenmorde an den eigenen Kindern, Zwangsehen oder Kopftuchzwang vor der Expansion islamischer Dogmatik unbekannt waren. Es ist nicht die Schuld der Neocons, dass CR Themen wie Ehrenmorde und Zwangsehen nicht angehen will. Dass sie es gradezu anwidert, wenn darüber in seltenen Fällen im TV-Talk gesprochen wird, zeigt ihre ideologische Erstarrung, die für die multikulturelle Realität keinerlei Platz lässt. Für CR sind Migranten pauschal und undifferenziert bessere Menschen. Menschen, die fast nur Opfer sein können, aber fast nie Täter. Wenn überhaupt Zugeständnisse an die Realitätcroth.jpg unvermeidbar sind, werden "die Deutschen" als gar nicht so viel anders hingestellt. Umso weniger Probleme hat CR mit ihrem Zeigefinger, wenn Deutsche als Täter auszumachen sind. Sie hat das rassistische Ressentiment, das in Europa lange verbreitet war, vollkommen übernommen, aber ins Gegenteil verkehrt. Bessere Menschen und bessere Kulturen sind alle und alles, was keine europäisch-westlichen Wurzeln hat. Spiegelbildlich sind für Roth alle Nicht-Migranten des Bösen generalverdächtig. Sprich des Rechtsradikalismus, Rassismus ect. Ausgenommen hiervon ist nur sie selbst und ihre Gesinnungsgenossen. CR hat gradezu eine pathologisch anmutende Angst davor, als "deutsch" zu gelten. Sie assoziiert "deutsch", aber auch "westlich" und "weiß" mit ausschließlich äußerst negativen, historischen und gegenwärtigen Ereignissen. Wie in Panik, hysterisch anmutend, und akustisch kreischend rennt sie vor ihrer eigenen kulturellen Zugehörigkeit davon. CR ist geprägt von Abgrund tiefem Selbsthass, der ihr fast die Luft zum atmen raubt. Nur indem sie alles gut findet, was nicht an "deutsch, westlich" ect. erinnert, kann sie sich von ihrer irrationalen, in Selbsthass umgeschlagenen Angst vor Verachtung befreien. Einerseits wird eine Debatte über "deutsche Leitkultur" abfälligst kommentiert. Zugleich wird die öffentliche Debatte über innerfamiliäre schlimmste Gewalt in islamischen Familien, die bis zum Mord innerhalb der Familie als Disziplinarmaßnahme reicht, angewidert abgelehnt. Hier sind alle objektiven, an den Menschenrechten und der Menschlichkeit orientierten Orientierungen komplett verloren gegangen. Als wäre die "deutsche Leitkultur" fragwürdiger als die islamische Kultur mit all ihren eklatanten Menschenrechtsverletzungen. CR könnte sehr wohl das konservative Frauenbild angreifen, und zugleich (!) das weitaus repressivere islamische Geschlechterverständnis. Tut sie aber nicht. Sie nimmt den Islam pauschal und undifferenziert vor jeglicher Kritik an dessen Inhumanität in Schutz. Kein Ehrenmord konnte daran bisher an Claudia Roths Einstellung etwas ändern. Es ist erschütternd. Eigentlich kann einem Claudia Roth fast leid tun. Keinen Partner gefunden. Keine Kinder (ja, Frau Roth, Kinder sind nicht nur Last und Einschränkung – sie können einem auch Freude machen. Sogar eine der größten Freuden im Leben überhaupt). Roths Leben besteht aus politischer Hyperventilation im Kampf gegen "das Böse" und im Kampf um die eigene Macht. Doch was sie selbst vertritt und bewirkt, ist das, was sie vorgibt zu bekämpfen. Muslimische Frauen, die sich der Repression islamischer Ethik ausgesetzt sehen, durchleiden oftmals furchtbarste Entmündigung, Gewalt und Ängste. Claudia Roth und viele andere haben bisher behindert, dass diesen Menschen der Schutz des Grundgesetzes effizient gewährt wird. Zitat CR: "Multikulturalität ist nicht ‚am Ende‘, sondern eine Realität, die wir anerkennen und gestalten müssen." CR und die Grünen gestalten diese Realität vorzugsweise so, wie es ausgerechnet die reaktionärsten Vertreter des Islam gerne hätten, indem sie sich eine Vielzahl von Forderungen nach islamischer Geschlechterapartheid zu eigen machen.

Der absurdeste Widerspruch einer Claudia Roth und den Grünen ist, sich ausgerechnet auf Multikulturalität zu berufen, um damit den Islam zu fördern, der als Gesellschaftsentwurf das genaue Gegenteil einer multikulturellen Gesellschaft bedeutet. Der nur das Primat des Islam kennt, und den im Koran äußert negativ dargestellten Ungläubigen bestenfalls den Status von Dhimmis zugesteht. Claudia Roth und die Grünen sind nicht die Fürsprecher des Multikulturalismus, sondern dessen Totengräber, aber auch der Toleranz und Meinungsfreiheit in diesem Land. Nicht allein zwar, aber mit bedeutendem Anteil. Denn die Grünen und Claudia Roth sind ein tragender Bestandteil "der Gesellschaft", die sie sonst immer so vehement angreifen und für allerlei Missstände, die sie selbst mit geschaffen haben, verantwortlich machen.

» Outcut: Claudias Breitbandantibiotikum

(Spürnase: wahr-sager)