Der Keinohrhase und Sarah Connor brühen im Lichte

Influencer – nach der Umvolkung kommt jetzt die Dummvolkung

Von EUGEN PRINZ | Es gab einmal eine Zeit in Deutschland, in der man zuerst etwas geleistet haben musste, um als Vorbild zu gelten. Inzwischen ist das geistige Niveau der hiesigen Bevölkerung dank des anhaltenden Brain-Drains bereits soweit abgesunken, dass eine Videokamera, ADHS plus großer Klappe und ein YouTube-Kanal genügen um ein „Influencer“ zu werden. Wer auf diese Weise ordentlich Reichweite erwirtschaftet hat, um den kümmert sich dann ein Medienunternehmen, das ihn dann noch zusätzlich „hyped“ und mit Auftragsarbeiten versorgt. Für richtig Kohle, versteht sich.

Zur Umvolkung kommt jetzt auch noch die Dummvolkung

Zielgruppe ist die einem fallenden Bildungsstand unterworfene indigene Bevölkerung, der sich bald nicht mehr von jenem der Zuwanderer unterscheiden wird. Vorauseilende Integration, gewissermaßen. Kinderpsychologen sind sich einig, dass die heranwachsende Jugend zunehmend an Reife verliert. Lehrer sind mit Schülern konfrontiert, die Kleinkinder geblieben sind und ein großer Teil der Erwachsenen verhält sich geradezu infantil. Dass diese natürlich nicht mehr in der Lage sein werden, ihre Kinder zu mündigen Bürgern zu erziehen, versteht sich von selbst. Das führt dazu, dass wir als Gesellschaft in Deutschland langsam aber sicher in die Regression gehen, uns also zurück entwickeln. Zu der Umvolkung kommt so noch die Dummvolkung.

All das und noch viel mehr erfahren wir aus dem neuesten YouTube-Video der Straubinger AfD-Bundestagsabgeordneten Corinna Miazga, die mit Rezo, Sarah Connor & Co., also jenen Promi-Influencern, die sich als neue Meinungsmacher gegen die AfD betätigen, gnadenlos abrechnet.

Apropos Sarah Connor: Was dieses verblasste Sternchen in ihrem hilflosen Rudern um neue Popularität derzeit von sich gibt, ist so erbärmlich und durchschaubar, dass der Begriff „Fremdschämen“ neu definiert wird. Brüh im Lichte, Sarah!

» Miazgas YouTube Kanal sei wärmstens empfohlen


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.

 




Schweigers Doppelmoral

Til Schweiger wollte schon mal Leute, die gegen Flüchtlinge demonstrieren, in den Knast schicken. Doch als Ex-Radprofi Jan Ullrich in Mallorca jetzt über seinen Zaun kletterte, holte er die Polizei. Es ist die Bigotterie eines Gutmenschen, der sogar ein Flüchtlingsheim bauen wollte, sich aber weigert, Zuwanderer bei sich zu Hause aufzunehmen.

Der groteske Streit zwischen dem Schauspieler und seinem Nachbarn Jan Ullrich auf der spanischen Urlaubsinsel offenbart den Zynismus einer Prominenten-Kaste, die verbal mit Moral um sich wirft, dann aber, wenn es schon im Kleinen ans Eingemachte geht, sofort die Polizei ruft.

Rückblende: Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle kündigte der Schauspieler an, ein Flüchtlingsheim bauen zu wollen. Er bekam dafür allerhand Lob von Politik und Medien. Doch aus seinen großen Ankündigungen ist nichts geworden. Es gibt kein Til-Schweiger-Asyl. In der ARD-Sendung „Maischberger“ sagte er, bei Demonstrationen gegen die Zuwanderungspolitik müssten eben Versammlungsrecht und Grundgesetz so geändert werden, dass diese Menschen nicht protestieren dürften. Die Polizei sollte die Demonstranten alle eine Nacht in den Knast stecken.

Als der heute 54-Jährige in den sozialen Netzwerken mit Menschen aneinander geriet, die in der Einwanderungspolitik nicht ganz so sehr auf dem „Offene-Grenzen“-Trip waren wie der moralinsaure Schweiger, musste er sich die Frage gefallen lassen, warum er denn selbst keine „Refugees“ aufnehme. Seine Antwort – eine einzige Ausrede: „Er sagt, er habe schlicht zu wenig Zeit, um Flüchtlinge bei sich wohnen zu lassen“, zitierte ihn die Huffington Post. Jaja, er würde ja jemanden aufnehmen, wenn er „eine intakte und funktionierende Familie hätte, wo immer ein Elternteil da ist. Aber ich bin nur unterwegs“. O-Ton Schweiger.

Es gibt doch immer einen Grund anders zu handeln als zu reden. Und damit sind wir wieder bei Schweiger und Jan Ullrich. Wenn der Nachbar Kummer hat, wenn er durch die im Juni erfolgte Trennung von Frau und Kindern „traumatisiert“ sein könnte und ungefragt mit dem großen Til sprechen möchte, dann hört der Spaß auf. Dann riegelt der Mann sein Grundstück ab, lässt Polizei und Justiz aufmarschieren und eingreifen. Den Normalbürgern verbietet er dagegen, es kritisch zu sehen, wenn Millionen angeblich „Traumatisierte“ über die Landesgrenze strömen.

Per Gericht hat Schweiger durchsetzen lassen, dass sich Ullrich ihm nicht näher als 50 Meter nähern darf. Wie das unter direkten Nachbarn gehen soll, ist schleierhaft. Der frühere Tour-de-France-Sieger darf nun nicht einmal mehr an seine eigene Grundstücksgrenze. Er werde eine Linie in seinem Garten ziehen lassen, damit er nicht dagegen verstoße, sagte Ulrich. Das muss man sich mal vorstellen: Wie würde der selbstherrliche Schweiger reagieren, wenn seine geliebten Flüchtlinge sich nicht einmal der deutschen Staatsgrenze nähern dürften?


(Im Original erschienen bei Journalistenwatch)