Jetzt flüchten sogar die Venezolaner nach Europa

Deutschland 2019: Mehr Zuwanderung – mehr Nebenwirkungen

Von EUGEN PRINZ | Die Human-Golfstrompumpe namens Zuwanderung, die Menschenmassen aus aller Herren Länder nach Süd- und Mitteleuropa schaufelt, hat – gut versteckt hinter der Klimadebatte – wieder deutlich an Fahrt aufgenommen. In den ersten vier Monaten dieses Jahres ist die Zahl der neu registrierten Asylbewerber in der EU im Vergleichszeitraum von Januar bis April 2018 um 27.500 auf insgesamt 206.500 Erstanträge angestiegen. Dazu trägt unter anderem die Krise in Venezuela bei, wie aus den Daten der EU-Asylbehörde EASO hervorgeht.

Früher zu Fuß, jetzt mit dem Airbus

Der Luftverkehr gewinnt bei der Zuwanderung immer mehr an Bedeutung. Die Asylbewerber reisen meist per Flugzeug als Touristen aus Staaten ein, deren Bürger ohne Visum in die Schengenzone eingelassen werden. „Exoten“ wie Venezuela und Kolumbien haben sich inzwischen laut EASO-Statistik zu Hauptherkunftsländern entwickelt. Sicherlich wird Deutschland mit seinen herausragenden Sozialleistungen als Pullfactor einen guten Anteil der Latino-Asylanten abbekommen. Auch Spanien sollte sich „warm anziehen“, denn die gleiche Sprache und eine ähnliche Mentalität wird ebenfalls eine große Anziehungskraft auf die Wirtschaftsflüchtlinge aus den lateinamerikanischen Staaten haben. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die spanische Regierung bereit ist, größere Menschenmassen aufzunehmen. Aber zur Not gibt es ja noch Deutschland…

Wird Deutschland das Schicksal von Venezuela teilen?

Venezuela ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie eine verfehlte Politik ein blühendes Land zugrunde richten kann. Aufgrund seines Ölreichtums war Venezuela früher einmal das wohlhabendste und stabilste Land Südamerikas. Der Sozialist Hugo Chávez und seine Nachfolger schafften es jedoch, den lateinamerikanischen Staat mit ihrer Politik vollkommen zu ruinieren, so dass inzwischen die Menschen in Scharen als Wirtschaftsflüchtlinge das Land verlassen. Angesichts der derzeitigen Entwicklung in Deutschland (überstürzter Ausstieg aus der Kernenergie, planlose Energiewende, hirnrissige Klimapolitik und der Großangriff auf die Automobilindustrie) erscheint Venezuela wie ein Menetekel. Ist nun Deutschland an der Reihe? Wird nun auch hier ein blühendes Land von unfähigen und verblendeten Ideologen ruiniert? Werden wir Deutsche bald das Schicksal der Venezolaner teilen? Keine guten Aussichten…

Noch mehr Kriminalität?

Bleiben wir in der Gegenwart. Mit der steigenden Zuwanderung nehmen leider auch die „Nebenwirkungen“ derselben zu, wie das Bundeslagebild 2018 „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ beweist. Diese Zahlen stehen für Straftaten, bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde:

Mord/Totschlag

Sexuelle Übergriffe

Körperverletzung u. a.

2014

122

848

18512

2018

430

6046

73177

 

Es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, dass sich hinter diesen Zahlen die Schicksale von Menschen verbergen, die mit einer Traumatisierung, ihrer körperlichen Unversehrtheit oder gar mit ihrem Leben für die rechtswidrige Grenzöffnung und die fortgesetzte Missachtung der gesetzlichen Regelungen des Asylrechts bezahlt haben. Diese Menschen sind nicht nur die Opfer der Straftäter, sondern auch die Opfer von Angela Merkel und einer Regierung, die es nicht fertig gebracht hat, der Kanzlerin in den Arm zu fallen.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.




Venezuela: Billy Six freigelassen!

Gute Nachricht aus Venezuela: Der deutsche Journalist Billy Six, der unter anderem für die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ schrieb, ist nach vier Monaten Haft im berüchtigten Geheimdienstgefängnis El Helicoide in Caracas unter Auflagen freigelassen worden. Wie die venezolanische Nichtregierungsorganisation Espacio Público und die Pressegewerkschaft SNTP am Freitag meldeten, müsse er sich jetzt alle 15 Tage bei den Behörden melden und dürfe in den Medien nicht über seinen Fall sprechen.

Mitte November war Billy Six in Venezuela festgenommen worden, weil er bei einer Rede von Staatschef Nicolás Maduro die Sicherheitsbegrenzung überschritten haben soll. Ihm wurden daraufhin „Spionage und Rebellion“ zur Last gelegt, worauf in Venezuela bis zu 28 Jahre Haft stehen.

In den letzten Wochen hatte es in Deutschland immer öfter Proteste gegen die Inhaftierung von Billy Six gegeben, zuletzt am Mittwoch in Berlin. Auch die AfD hatte sich in Reden in Landtagen und im Bundestag für die Freilassung des deutschen Journalisten eingesetzt. Die Partei warf der Bundesregierung vor, sich wegen Six‘ politischer Einstellung nicht mit genug Nachdruck für dessen Freilassung einzusetzen. Der Brandenburger Landtag forderte am Donnerstag die Freilassung des deutschen Journalisten.

Auch die Eltern von Six hatten der Bundesregierung mehrfach vorgeworfen, sie setze sich zu wenig für die Freilassung ihres Sohnes ein und habe auch nicht gegen dessen Verhaftung protestiert. Das Auswärtige Amt wies die Vorwürfe zurück.




Die Schande der Bundesregierung: Billy Six noch immer in Haft

Von JOHANNES DANIELS | Free Billy Six ! Venezuela ist wie Kuba das sozialistische Shangri-La der deutschen Linken und der rot-grün-braunen „Haltungsmedien“. Deshalb reagierten Medien und sozialistische Politiker jahrelang mit Wegschauen, Beschönigen und euphemistischen Rechtfertigungen des mörderischen Maduro-Regimes, das innerhalb von wenigen Jahren das erdölreichste Land Südamerikas mit realsozialistischer Ideologie in ein archaisches Rattenloch verwandelt hat, in dem immer mehr Menschen täglich verhungern.

Seit über 110 Tagen wartet der deutsche Investigativ-Journalist und Krisenreporter Billy Six, 32, nun im lebensgefährlichen Junta-Gefängnis El Helicoide in Caracas auf Hilfe. Doch kein deutscher „Regierungsverantwortlicher“ macht nur einen Finger krumm für den außergewöhnlich mutigen Autor. Die Eltern von Billy Six haben sich mit einem dringlichen Bittgesuch an den deutschen Außenminister Heiko Maas gewandt – sie haben bis heute keine Antwort bekommen. Auch vom „Free-Yücel“-Retter Cem Özdemir kam keine Reaktion, wie zu erwarten war.

Der Kontakt zu Billy ist nun schon seit Ende November abgerissen. Seine Eltern, Ute und Edward Six, haben lange auf die Unterstützung des Auswärtigen Amtes vertraut, ein fataler Fehler ! Um die Verhandlungen mit den Junta-Schergen des Maduro-Regimes nicht unnötig zu verschlechtern, hielten sie sich dezent zurück. Auch die AfD konnte bislang nur im Hintergrund agieren und über eigene diplomatische Kontakte nach Caracas vermitteln.

Heiko Maas tut nix für Billy Six. Im Gegenteil

Heute ist Ute und Edward Six klar: Die sonst humanistisch-imperialistische Bundesregierung will rein gar nichts für ihren Sohn Billy tun. Nicht einmal das, was auf diplomatischen Weg für einen Gefangenen deutschen Staatsbürger selbstverständlich wäre – jeder inhaftierte Drogendealer oder muslimische IS-Terrorist mit mindestens einem deutschen Pass bekommt mehr Aufmerksamkeit durch das Auswärtige Amt. Billy Six wird behandelt wie ein Verbrecher und das auch noch durchaus bewusst. Seine Eltern sprechen mittlerweile von „bewusster unterlassener Hilfeleistung“. Seine Haftbedingungen sind ohne jeden Zweifel unmenschlich. Derweil spitzt sich die Lage in dem Land Tag für Tag weiter zu. Billys Schicksal ist heute mehr als ungewiss.

Der Bundestagsabgeordnete und Außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Petr Bystron, suchte schon vor einiger Zeit den persönlichen Kontakt zur Familie und wollte die Geschichte des inhaftierten Journalisten aus erster Hand erfahren. Ende Februar nahm er an der ersten offiziellen Demonstration der AfD für Billys Freilassung teil. Lediglich 100 besorgte Menschen hatten sich vor dem Kanzleramt versammelt, um ihrer Forderung nach Gerechtigkeit für einen deutschen Staatsbürger Ausdruck zu verleihen.

Bystron schreitet ein

Hier kam Petr Bystron mit Ute und Edward Six persönlich ins Gespräch. Wenig später luden Sie ihn ihre Heimatstadt Neuenhagen ein und erzählten ihm die ganze, unfassbare Geschichte. Es ist ohne Zweifel eine Erzählung voller Schmach und Schande für die amtierende Regierung.

Rücktritte wären fällig, wenn nicht sogar Strafverfahren wegen unterlassener Hilfeleistung nach 323 c StGB und Untätigkeit im Amt nach § 336 des deutschen Strafgesetzbuches. Für den notorischen „Deutschland-Verrecke !“ – JungleWorld-und-WeLT-Journalisten Deniz Yücel setzten sich die üblichen Verdächtigen Özdemir-Gabriel-Maas-Merkel vehement auf allen diplomatischen und privaten Kanälen ein – das krude Merkel-System und seine willfährige System-Presse demaskieren sich immer mehr.

Bundestags-Linke gratulieren Diktator Maduro

Noch vor wenigen Wochen gratulierte Heike Hänsel, Fraktionsvize der Linken im Bundestag, dem sozialistischen Diktator Nicolás Maduro offiziell zum „demokratischen Wahlsieg“ und Prantls Lügdeutsche Zeitung erhob den ru(h)mreichen „Comandante Chávez“ immerhin zum „Star des linken Lateinamerika“. Ähnlich wie jahrzehntelang in Kuba verhungern dort derzeit viele Bürger, werden in Staatsgefängnissen zu Tode drangsaliert oder fliehen in die ebenfalls prekären Nachbarländer aus dem erdölreichen Staat. Allein über 1.600.000 Menschen flohen in den letzten drei Jahren nach Kolumbien: Die „größte Flüchtlingswelle in der Geschichte Südamerikas“ ist das Resultat der neuen Steinzeit-Apologeten der Sozialistischen Internationalen.

In diesem linksversifften Traumland wurde der Berliner Kriegsberichterstatter Billy Six ohne fundierte Anklage, ohne Zugang zu einem Anwalt, ohne Kontakt zur Außenwelt bereits am 17. November in ein Gefängnis der Geheimpolizei verschleppt. Six wurde in einem Strandhotel in Punto Fijo im Norden des Landes festgenommen und kurz darauf in die venezolanische Hauptstadt in ein Militärgefängnis verbracht. Fast alle deutsche Mainstreammedien, Heiko Maas’ Auswärtiges Amt, der gesamte diplomatische Dienst, die Bundesregierung und die deutsche Botschaft halten sich komplett bedeckt und glänzen mit diabolischer Häme gegen einen mutmaßlichen „Rechten“:

Sie reagieren damit exakt konträr als im Fall des Deutschland-Hassers Deniz Yücel – denn Billy Six berichtete für die Freien Medien, auch für die bürgerlich-konservative „Junge Freiheit“. Es scheint, bei der „Jungen Freiheit“ gibt es noch den mutigen Investigativjournalismus, der bei Spiegel und Konsorten zur medialen Relotius-Staaspropaganda-Farce verkommen ist.

Six schrieb über die Zustände in Libyen, Syrien und seit 2017 aus Venezuela. Im Gegensatz zur lügenverseuchten Mainstream-Presse war er allerdings tatsächlich vor Ort, suchte das Gespräch mit den Betroffenen und berichtete über deren wahre Lebens­geschichten und das Elend im real existierenden Sozialismus. Derzeit sitzt er seit über drei Monaten in einer Einzelzelle im berüchtigten Junta-Gefängnis El Helicoide in Caracas und leidet unter Dengue-Fieber. Journalist Billy Six soll sich „der Spionage, Rebellion und Verletzung von Sicherheits­zonen schuldig“ gemacht haben, so die Vorwürfe der sozialistischen Schädlinge des eigenen Volkes.

Wenigstens die WeLT am Sonntag berichtete noch Ende Dezember:

„Der ganze Fall ist eigenartig, und das gilt auch für Billy Six selbst, der in seinen 32 Lebensjahren schon mehr erlebt hat als zehn Durchschnittsdeutsche zusammen. Gemeinsam mit seinem Bruder Benno durchquerte er Afrika von Nord nach Süd, per Anhalter.

Auf dem Rückweg schürfte er Gold in Simbabwe. In Angola wurde er überfallen, später hielt man ihn für Jesus. Er war auch mal parteiloser Gemeinderat in Neuenhagen bei Berlin. Dann entschied er sich, Journalist zu werden. Immer wieder zog es ihn dorthin, wo es brannte. Soviel Zeit wie möglich vor Ort verbringen, mit den Einheimischen zusammenleben, das war sein Credo. Six war in Libyen, auf der Krim und campte in der Ukraine-Krise auf dem Maidan-Platz in Kiew.“

Im Frühjahr 2018 hatte Six über die katastrophale Wirtschaftslage in dem sozialistischen Staat berichtet, über Inflation, Korruption und die Massenflucht in die Nachbarstaaten. Schon damals war er vor Ort, viele Monate lang: „Venezuela, ein reiches Land am Abgrund – Links macht arm und unfrei“, lautete die Schlagzeile einer seiner Reportagen. Seine Eltern haben ihren Sohn seit drei Jahren nicht mehr gesehen. Vater Edward berichtete, sein Sohn sei dann noch mal ins Land gereist, um ein Buch zu schreiben und einen Film zu machen.

Carlos Correa, der Direktor der venezolanischen Menschenrechtsorganisation Espacio Público betont: „Es gibt keinerlei Beweise gegen Billy Six.“ Trotzdem spekulieren venezolanische Medien bereits über eine mögliche Freiheitsstrafe von 28 Jahren. Als Belege für Verbrechen des Deutschen führen die Juristen ein Foto an, das Six von Staatschef Nicolás Maduro aus einem öffentlich zugänglichen Bereich aus machte, sowie einen Bericht über die Rebellengruppe Farc. „Es kommt immer wieder vor, dass ausländische Journalisten festgenommen werden, weil die freie Presse behindert wird. Aber normalerweise werden sie nach kurzer Zeit wieder freigelassen“, sagt Menschenrechtler Correa: „Dieser Fall ist anders. Das sieht man schon daran, dass ein Militärgericht den Fall behandelt und kein normales Gericht. Dadurch hat Billy Six keinen Zugang zu einem privaten Anwalt.“

Deutsche Botschaft: Man mische sich „nicht in laufende Verfahren ein“

„El Helicoide“ ist das berüchtigte pyramidenförmige 100m-hohe Gebäude in Caracas, welches als Zentrale des venezolanischen Geheimdienstes „Servicio Bolivariano de Inteligencia Nacional“ dient – eine ehemalige Shopping-Mall aus wirtschaftlich besseren Zeiten im Stadtteil Roca Tarpeya.

Die Zustände dort sind katastrophal, in den letzten vier Monaten sind „offiziell“ vier Häftlinge dort qualvoll gestorben. Six befindet sich nicht das erste Mal in einem Krisenstaat in Gefangenschaft. Schon 2012 wurde er in Syrien von Islamisten verschleppt, landete schließlich in einem Geheimdienstgefängnis des Regimes in Damaskus und kam nach rund drei Monaten frei.

Bislang verschicke das deutsche Konsulat eine „Verbalnote“ wöchentlich, „eine Art unverbindlichen Brief“. Ein Haftbesuch durch die deutsche Botschaft fand noch nicht statt, bestätigt auch das Auswärtige Amt. Informationen zu Six‘ Gesundheitszustand, den Vorwürfen, die ihm gemacht werden und der Frage, warum er offenbar keinen Anwalt bekommt, will der AA-Sprecher mit „Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte“ nicht geben.

Weitere Forderungen zur Freilassung aus der willkürlichen Haft lehnen Maas’ Auswärtiges Amt und die deutsche Botschaft im „Sozialisten-Paradies“ Venezuela allerdings ab. In den Mainstreammedien erfährt man derzeit nur den traurigen Hype über den ausgewiesenen – und ausgewiesen untätigen – deutsche Botschafter, Daniel Kriener, der von Maduro zur „Persona non grata“ nach der Diplomatenrechtskonvention erklärt wurde, da er eine „politische Rolle“ auf venezolanischem Territorium gespielt haben soll – allerdings nicht hinsichtlich seiner eigentlichen Aufgaben.

Billy Six hat neutral über die Flüchtlingskrise 2015 berichtet, er hat nicht wie die sonstigen Mainstream-Journalisten nur vor allem „schutzsuchende Frauen und Kinder“ gefilmt. Das war sein Verbrechen auf deutschem Boden. Sozialistischen Schädlinge hacken anderen sozialistischen Schädlingen kein Auge aus.


Im Internet auf freebilly.de erfahren Sie die aktuelle Nachrichten­lage um die Haftsituation von Billy Six und was Sie für Billy tun können. Das #Freebilly-Motiv hier zum Herunterladen in DinA4.




Köln: 100 Teilnehmer bei Demo für Billy Six und Venezuela

Von ULRIKE HAUN | Am Samstag fanden sich 100 Teilnehmer bei der Demo für die Freiheit von Billy Six und Venezuela auf der Domplatte in Köln ein. Viele brachten ihre Fahnen und selbst angefertigten Schilder mit, auf denen sie ein Ende der Maduro-Herrschaft forderten und für Juan Guaidó stimmten.

Die Stimmung war sehr gut und viele haben die Hoffnung, dass endlich das Land von der Herrschaft von Maduro befreit wird. In Venezuela herrscht Lebensmittelknappheit und eine Hyperinflation. Viele haben bereits das Land verlassen.

Ein Venezolaner berichtete, dass er vor 16 Jahren aus dem Land geflohen sei, da sich die Situation bereits abzeichnete. Er möchte gerne wieder in seine Heimat zurück und hofft auf einen Neuanfang und würde beim Wiederaufbau in Venezuela mit anpacken. Einige haben noch Familie in Venezuela und bangen um sie.

Die Aktivisten brachten ihre selbstgebastelten Free-Billy-Plakate und Free-Billy-Buttons mit. Es wurden Reden gehalten zu der Situation von Billy Six, der sich weiterhin im Geheimdienstgefängnis El Helicoide befindet.

Die Demo wurde durch Zwischenrufe eines Linken gestört, der „Viva Maduro“ rief, was auf Unverständnis bei den anwesenden Venezolanern fiel. Eine Teilnehmerin hielt dem Störer ein Plakat hin, auf dem stand: „28.479 Venezolaner wurden im Jahr 2016 genauso wie meine Mutter ermordet“. Die Rednerin fragte den Störer, ob er schon mal in Venezuela war und ob er dort Familie hat.

Fotogalerie:

Dieser linke Störer hat keine Familie in Venezuela, um die er bangen muss, er hat keine Familienmitglieder, die unter Maduro ermordet wurden, er hat keine Kinder, die in Venezuela im Gefängnis sitzen und er leidet nicht an Hungersnot, wie so viele Venezolaner.

Nach zwei Stunden wurde die Demo beendet. Die Venezolaner werden ihre Billy Six-Demos fortführen und hoffen, dass er bald wieder in Freiheit ist.




Venezuela: Auswärtiges Amt versagt bei Inhaftierung von Billy Six

Von JEFF WINSTON | Venezuela war und ist wie Kuba das sozialistische Shangri-La der deutschen Linken und der rot-grünen „Haltungsmedien“. Deshalb reagierten diese jahrelang mit Wegschauen, Beschönigen und euphemistischen Rechtfertigungen des Links-Regimes, das innerhalb von wenigen Jahren das erdölreichste Land Südamerikas in ein archaisches Rattenloch verwandelt hat – ein ideologisches Vorbild für Deutschland?

Bundestags-Linke gratulieren Diktator Maduro

Noch vor wenigen Monaten gratulierte Heike Hänsel, Fraktionsvize der Linken im Bundestag, dem sozialistischen Diktator Nicolás Maduro offiziell zum „demokratischen Wahlsieg“ und Prantls Lügdeutsche Zeitung erhob den ru(h)mreichen „Comandante Chávez“ immerhin zum „Star des linken Lateinamerika“. Ähnlich wie jahrzehntelang in Kuba verhungern dort derzeit viele Bürger – oder fliehen in die ebenfalls prekären Nachbarländer. Allein über 1.600.000 Menschen flohen in den letzten drei Jahren nach Kolumbien: Die „größte Flüchtlingswelle in der Geschichte Südamerikas“ ist das Resultat der neuen Steinzeit-Apologeten der Sozialistischen Internationalen!

In diesem linksversifften Traumland wurde der Berliner Kriegsberichterstatter Billy Six (32), ohne fundierte Anklage, ohne Zugang zu einem Anwalt, ohne Kontakt zur Außenwelt bereits am 17. November in ein Gefängnis der Geheimpolizei verschleppt. Six wurde in einem Strandhotel in Punto Fijo im Norden des Landes festgenommen und kurz darauf in die venezolanische Hauptstadt in ein Militärgefängnis verbracht. Fast alle deutsche Mainstreammedien, Heiko Maas’ Auswärtiges Amt, der gesamte diplomatische Dienst, die Bundesregierung und die deutsche Botschaft halten sich derzeit bedeckt.

Sie reagieren damit exakt konträr als im Fall des Deutschland-Hassers Deniz Yücel – denn Billy Six berichtete für die Freien Medien, auch für die bürgerlich-konservative „Junge Freiheit“ und das „Deutschland-Magazin“. Es scheint, bei der „Jungen Freiheit“ gibt es noch den mutigen Investigativjournalismus, der bei Spiegel und Konsorten zur medialen Staatspropaganda-Farce verkommen ist.

Six schrieb über die Zustände in Libyen, Syrien und seit 2017 aus Venezuela. Im Gegensatz zur lügenverseuchten Relotius-Presse war er allerdings tatsächlich vor Ort, suchte das Gespräch mit den Betroffenen und berichtete über deren wahre Lebensgeschichten und das Elend im real existierenden Sozialismus. Derzeit sitzt er seit 43 Tagen in einer Einzelzelle im berüchtigten Junta-Gefängnis El Helicoide in Caracas und leidet unter starkem Dengue-Fieber. Journalist Billy Six soll sich „der Spionage, Rebellion und Verletzung von Sicherheits­zonen schuldig“ gemacht haben, so die Vorwürfe der sozialistischen Schädlinge des eigenen Volkes.

Die WeLT berichtet über den Fall „Six“:

„Wer sich dieser Tage nach dem Schicksal des in Venezuela verschwundenen deutschen Staatsbürgers Billy Six erkundigen will, bekommt nur wenige gesicherte Informationen.

Eine Anfrage an das venezolanische Innenministerium? Wird nicht beantwortet. Den Versuch der Kontaktaufnahme mit der venezolanischen Botschaft in Berlin? Ignorieren die Diplomaten. Und auch das deutsche Auswärtige Amt antwortet nicht auf Fragen. Der Fall sei dort bekannt, heißt es schriftlich: „Die Botschaft in Caracas betreut ihn konsularisch.“ Darüber hinaus: eisernes Schweigen“. 

WeLT am Sonntag:

„Der ganze Fall ist eigenartig, und das gilt auch für Billy Six selbst, der in seinen 32 Lebensjahren schon mehr erlebt hat als zehn Durchschnittsdeutsche zusammen. Gemeinsam mit seinem Bruder Benno durchquerte er Afrika von Nord nach Süd, per Anhalter.

Auf dem Rückweg schürfte er Gold in Simbabwe. In Angola wurde er überfallen, später hielt man ihn für Jesus. Er war auch mal parteiloser Gemeinderat in Neuenhagen bei Berlin. Dann entschied er sich, Journalist zu werden. Immer wieder zog es ihn dorthin, wo es brannte. Soviel Zeit wie möglich vor Ort verbringen, mit den Einheimischen zusammenleben, das war sein Credo. Six war in Libyen, auf der Krim und campte in der Ukraine-Krise auf dem Maidan-Platz in Kiew.“

Sein Vater Edward Six, der sich gerade in Indien aufhält, fürchtet um das Leben seines Sohnes, der Tausende Kilometer entfernt in den Hungerstreik getreten ist. Sein Vater Edward sagt: „Mein Sohn ist nicht rechtskonservativ. Er würde auch überall anders publizieren – aber man lässt ihn nicht.“ Er erinnert daran, dass Billys Vorbild Peter Scholl-Labour sei. Auch der Doyen der deutschen Kriegsreporter wurde von den Vietcong vor Saigon gefangen genommen.

Schon im Frühjahr hatte Six über die katastrophale Wirtschaftslage in dem sozialistischen Staat berichtet, über Inflation, Korruption und die Massenflucht in die Nachbarstaaten. Schon damals war er vor Ort, viele Monate lang: „Venezuela, ein reiches Land am Abgrund – Links macht arm und unfrei“, lautete die Schlagzeile einer seiner Reportagen. Seine Eltern haben ihren Sohn seit drei Jahren nicht mehr gesehen. Vater Edward berichtete, sein Sohn sei dann noch mal ins Land gereist, um ein Buch zu schreiben und einen Film zu machen.

Carlos Correa, der Direktor der venezolanischen Menschenrechtsorganisation Espacio Público betont: „Es gibt keinerlei Beweise gegen Billy Six.“ Trotzdem spekulieren venezolanische Medien bereits über eine mögliche Freiheitsstrafe von 28 Jahren. Als Belege für Verbrechen des Deutschen führen die Juristen ein Foto an, das Six von Staatschef Nicolás Maduro aus einem öffentlich zugänglichen Bereich aus machte, sowie einen Bericht über die Rebellengruppe Farc. „Es kommt immer wieder vor, dass ausländische Journalisten festgenommen werden, weil die freie Presse behindert wird. Aber normalerweise werden sie nach kurzer Zeit wieder freigelassen“, sagt Menschenrechtler Correa: „Dieser Fall ist anders. Das sieht man schon daran, dass ein Militärgericht den Fall behandelt und kein normales Gericht. Dadurch hat Billy Six keinen Zugang zu einem privaten Anwalt.“

Deutsche Botschaft: Man mische sich „nicht in laufende Verfahren ein“

„El Helicoide“ ist das berüchtigte pyramidenförmige 100 Meter hohe Gebäude in Caracas, welches als Zentrale des venezolanischen Geheimdienstes „Servicio Bolivariano de Inteligencia Nacional“ dient – eine ehemalige Shopping-Mall aus wirtschaftlich besseren Zeiten im Stadtteil Roca Tarpeya.

Die Zustände dort sind katastrophal, in den letzten zwei Monaten sind mindestens zwei Häftlinge dort gestorben.

Six befindet sich nicht das erste Mal in einem Krisenstaat in Gefangenschaft. Schon 2012 wurde er in Syrien von Moslems verschleppt, landete schließlich in einem Geheimdienstgefängnis des Regimes in Damaskus und kam nach rund drei Monaten frei.

Edward Six:

„Billy hat wohl schlimmen Husten. Er denkt, das kommt vom Schimmel in seiner Zelle. Seinen Hungerstreik hat Billy am 22. Dezember vorerst bis Januar ausgesetzt. Er hofft bis dahin noch immer auf eine diplomatische Lösung. Über verschiedene Wege haben wir von ihm erfahren, daß eine Frau Hollstein vom venezolanischen MPPPRIJP-Ministerium (Justizministerium) für seinen Fall zuständig sein soll. Sie ist Juristin und spricht Englisch. Mehr wissen wir nicht“.

[..] Jetzt erklärte mir die zuständige Ansprechpartnerin in der Deutschen Botschaft in Caracas, „man mische sich nicht in laufende Verfahren ein“. Dabei gibt es doch noch gar kein Verfahren und keine Anklage. Sie könne nur eine konsularische Betreuung durchführen, sagte mir die Frau. Aber sie wolle sich informieren, was noch möglich sei und mir dies dann mitteilen. Das geschah bis heute nicht! Zwischendurch war unsere Kontaktperson im Urlaub. Davon erfuhren wir erst per Zufall von einem ihrer Kollegen per Mail“.

Absoluter Negativhöhepunkt der deutschen Botschaft

Sein Vater weiter:

Der absolute Negativhöhepunkt war jedoch ein anderer. Unsere Bitte an das Auswärtige Amt und an die Deutsche Botschaft, die dringend notwendigen Medikamente gegen das Dengue-Fieber für Billy zu besorgen und sie dann am Gefängnistor abzugeben, wurde schlicht abgelehnt. Das können sie nicht machen, hieß es. Dafür brauche es eine Genehmigung der venezolanischen Regierung. Aber wo bitte schön ist das Risiko, zum Gefängnis zu gehen und es nicht zumindest zu versuchen?“

 Ich erwarte eine klare Botschaft Deutschlands an die Regierung in Venezuela“, fordert Edward Six. Bislang verschicke das deutsche Konsulat eine „Verbalnote“ wöchentlich, „eine Art unverbindlichen Brief“. Ein Haftbesuch durch die deutsche Botschaft fand noch nicht statt, bestätigt auch das Auswärtige Amt. Informationen zu Six‘ Gesundheitszustand, den Vorwürfen, die ihm gemacht werden und der Frage, warum er offenbar keinen Anwalt bekommt, will der AA-Sprecher mit „Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte“ nicht geben. Weitere Forderungen zur Freilassung aus der willkürlichen Haft lehnen Maas’ Auswärtiges Amt und die deutsche Botschaft im „Sozialisten-Paradies“ Venezuela allerdings derzeit ab.

Weiterführende Links:

» Infos zur aktuellen Haftsituation von Billy Six
» #Freebilly-Motiv hier zum Download
» Petition für die Freilassung von Billy Six
» Neujahrsbotschaft von Markus Wagner (AfD-NRW) für Billy Six
» JF-Interview mit dem Vater von Billy Six
» NuoViso-TV: Billy Six – Journalist zweiter Klasse? (Video)
» Martin Sellner: Warum Billy Six noch in Haft ist (Video)