Kommt zusammen, was zusammen gehört?

Kubitschek-Interview auf Tichys Einblick zu Weidel und Höcke

Tichys Einblick-Autor Alexander Wallasch hat mit dem Höcke-Vertrauten Götz Kubitschek ein Gespräch über Alice Weidels Annäherung an den Vordenker der neuen Rechten geführt. Die Oppositionsführerin im Deutschen Bundestag habe seine Nähe als Vermittler zu Björn Höcke gesucht. Das komplette Interview gibts hier!




Kein Knoblauch, kein Schwefel: Jude Broder bei der AfD!

Von PETER BARTELS | Bordeline Journalismus? Fiction mixt Faction! Deutsche Meister: Die Spiegelbarone! … Broderline-Journalismus? Fakten, Ironie, Satire und Sarkasmus. Weltmeister: Henryk M. Broder! Nathan, der Weise  war bei der AfD …

Er hielt eine Rede. 14 Minuten. Es roch weder nach Knoblauch noch nach Schwefel, wie er sich hähmisch feixend sorgte. Nur nach Witz und Weisheit. Es war die Rede des Jahres. Die g a n z e Rede … unbedingt … h i e r: „Guten Abend, meine Damen und Herren, vielen Dank für die Einladung.“

Die WELT vorab:

„Die AfD-Fraktion im Bundestag hatte Broder am 29. Januar zu einem Vortrag eingeladen. „Trotz der Bedenken meines Anwalts und meiner Frau“, so Broder, habe er die Einladung angenommen.

Henryk M. Broder vorab:

„Vor meiner Rede ist ein Foto entstanden, auf dem zu sehen ist, wie Alice Weidel, Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, mich umarmt. Dieses Bild ist von der AfD in den sozialen Medien verbreitet worden. Es wäre richtig gewesen, sich der Umarmung zu entziehen. Als Journalist sollte man auf Distanz zu Politikern und Politikerinnen achten. Es gibt freilich keinen Grund, aus dieser Umarmung weitergehende Schlüsse zu ziehen. Ich bitte um Entschuldigung und gelobe, bei der nächsten Gelegenheit vorsichtiger zu sein.“

Stichworte im Stakkato:

Klimawandel –  so neu wie die ewige Abfolge von Winter, Frühjahr, Sommer und Herbst. Wirklich neu ist nur, dass das Klima zum Fetisch der Aufgeklärten geworden ist, die weder an Jesus noch an Moses oder Mohammed glauben … Chesterton: Seit die Menschen nicht mehr an Gott glauben, glauben sie allen möglichen Unsinn …

AfD und Broder

Sie wollten sehen, ob jemand, der so gut wie ich schreiben kann, ebenso gut reden kann – in der Höhle oder auch Hölle der braun getupften Löwen, in der Schlangengrube der Reaktion, im Darkroom der Geschichte. Und ob ich wirklich so sympathisch bin, wie ich im Fernsehen immer rüberkomme.

AfD und Knoblauch-Juden

Einige von Ihnen mögen vielleicht noch nie einen leibhaftigen Juden in natura gesehen haben und warten nun darauf, dass sich der Raum mit dem Geruch von Knoblauch und Schwefel füllt.

Broders To-do-Liste

… die ich gerne vor meinem 75. Geburtstag abarbeiten möchte, stehen noch: Besuch in einem Swinger-Club …  Reise zum Mittelpunkt der Erde … Fahrt in der Transsibirischen Eisenbahn mit Florian Silbereisen als meinem persönlichen Butler …

AfD stand nicht drauf

Ein Besuch bei Ihnen stand nicht auf meiner Liste, ich habe die Einladung trotzdem gerne angenommen, wann bekommt ein Jude schon die Gelegenheit, in einem Raum voller Nazis, Neo-Nazis, Krypto-Nazis und Para-Nazis aufzutreten?

Walter, der Brückenbauer

Broder will, wie von Präsident Steinmeier gewünscht, Versöhner sein: Ich beurteile die Menschen nicht nach Herkunft, Hautfarbe oder Religion, sondern danach, ob sie andere Meinungen gelten lassen… Tolerant bis an die Grenze der Selbstverleugnung, aber keine Toleranz den Intoleranten, die mir das ewige Leben im Paradies versprechen, oder einen Logenplatz in der Hölle …

Political Correctness

Keiner weiß, was der Begriff bedeutet. Eine leere Kiste, in die jeder reinlegen kann, was er für böse, beleidigend, gefährlich hält, was den „sozialen Frieden“ bedrohen könnte, wobei dies – der soziale Friede – wiederum etwas ist, das nicht dem Frieden dient, sondern die Meinungsfreiheit bedroht.

 „Negerküsse“

Können wir nicht mehr kaufen, der Sarotti-Mohr heißt jetzt „Magier der Sinne“. Schlimmer, viel schlimmer finde ich, dass man in holländischen Supermärkten keine „Jodenkoeken“ (Judenkuchen) mehr findet, eine Spezialität aus Mürbeteig, die Ende des 19. Jahrhunderts von einem jüdischen Bäcker erfunden wurde. Die „Jodenkoeken“ heißen jetzt „Dutch Cookies“, werden bis nach China exportiert… Mag politically correct sein, ich nenne es trotzdem kulturelle Enteignung. Ich will meine Jodenkoeken wiederhaben!

Kardinal Marx

Unsäglich intolerabel  ist Kardinal Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Er sagte neulich, man sollte den Begriff „christliches Abendland“ nicht verwenden, denn er sei „ausgrenzend“. Noch ärgerlicher: Niemand widersprach, wofür diese Äußerung steht: für eine präventive Unterwerfung. Nun könnte es mir als Juden egal sein, wie ein Kardinal Europa definiert und welche semantischen Übungen er unternimmt, um nicht in den Verdacht zu geraten, er würde „ausgrenzen“. Demut? Das Gegenteil: Hochmut und Heuchelei. „Seht her, wie tolerant wir sind! Wir beanspruchen nicht einmal unsere Geschichte für uns!“

Broders Ausgrenzung

Ich bin noch nie zu einer Eucharistie-Feier eingeladen worden. Werde ich ausgegrenzt?  Dschungelcamp? Nicht mal eine Antwortet. Ein klarer Fall von Ausgrenzung. Und was ist mit den vielen Prälaten, Vikaren, Kaplanen und Diakonen in der katholischen Kirche, die es nicht zum Kardinal geschafft haben? Ausgrenzung??

Von Hamstern und Menschen

Auch in der Natur findet ständig Ausgrenzung statt. Ein Hamster hat keine Wahl, auch wenn er lieber  Gazelle wäre, Mitleid mit allen Giraffen, die von einem Leben als Delphine träumen … Politische Korrektheit setzt da ein, wo die Realität endet, bei den inzwischen über 70 Gender-Optionen, bei der ziemlich witzigen Behauptung, Mann und Frau seien keine biologischen Tatschen, sondern „soziale Konstrukte“, heute das und morgen das.

Gut und richtig …

Homosexualität entkriminalisiert … Vergewaltigung in der Ehe kein Privileg des Ehemannes sondern Straftat …. Kinderehen verboten  ohne Rücksicht auf kulturellen Hintergrund … „Nazi-Schlampe“ darf nicht mit dem Freifahrtschein Satire belohnt werden … Man legt die Füße nicht auf den Tisch, man rülpst nicht beim Essen, und man nennt die zwölf schlimmsten Jahre der deutschen Geschichte nicht einen „Vogelschiss“… Es muss ein No-Go für jeden Deutschen sein, der kein Jude, kein Zigeuner, nicht schwul ist und keine Angehörigen hat, die von den Nazis verfolgt wurden.

Keine Predigt, aber …

Der Umgang mit Ihrer Partei ist alles andere als fair. Als Ihr Bremer Kollege Magnitz niedergeschlagen wurde, haben zwar alle die Tat verurteilt, in manchen der Distanzierungen wurde aber auch darauf hingewiesen, dass diejenigen, die Wind säen, damit rechnen müssen, Sturm zu ernten. Wie Frauen, die eine gewisse Mitschuld haben, wenn sie sexuell belästigt werden, weil sie zu kurze Röcke tragen.

Der häßliche SPD-Karst

Das Recht auf freie Meinungsäußerung kennt keine „richtigen“ und keine „falschen“ Meinungen.

Es gilt auch für Geschmacklosigkeiten, wie den Griff in das Plumpsklo des SPD-Abgeordneten Johannes Kahrs. Er riet Ihnen, in den Spiegel zu schauen, damit Sie sehen, wie hässlich Sie sind. „Hass macht hässlich!“, rief er Ihnen zu mit der Unschuld eines Menschen, der selbst keinen Spiegel daheim hat. Ich war sprachlos und wartete, vergeblich, auf einen Ordnungsruf des Parlamentspräsidenten.

GRÜNER Holocaust

Gestern, einen Tag nach dem Holocaust-Gedenktag, wurde im Deutschlandfunk der grüne Europa-Abgeordnete Michael Cramer interviewt – über den Klimawandel und die Schadstoffe in der Luft. Dabei sagte Cramer: „Dass man unterschiedliche Positionen hat, das gehört dazu. Es gibt Leute, die leugnen den Holocaust. Es gibt Leute, die leugnen, dass Feinstaub und Feinstaubpartikel und CO2 und Stickoxide gesundheitsschädlich sind, das gehört dazu.“ Ich versuche, mir vorzustellen, was in diesem Lande los wäre, wenn jemand von Ihnen so etwas gesagt hätte. Ich wäre unter den Ersten, die über Sie hergefallen wären.

GRÜNER Volksgerichtshof

Die einen leugnen den Holocaust, die anderen das Klima. Nun warte ich darauf, dass Klimaleugnung ebenso unter Strafe gestellt wird wie die Leugnung des Holocaust, und freue mich schon auf die erste Verhandlung eines Grünen Volksgerichts unter dem Vorsitz von Michael Cramer.

Helene, Florian – jeder instrumentalisiert jeden

Als ich einem alten Freund sagte, dass ich heute bei Ihnen auftreten würde, machte er ein Gesicht, als hätte ich ihm gebeichtet, dass ich vom Handel mit Drogen lebe. „Du wirst doch nur instrumentalisiert“, sagte er, „weißt du es nicht?“ Natürlich weiß ich es. Und wissen Sie was? Es ist mir wurscht. Heutzutage instrumentalisiert jeder jeden. Die „Bild“ Helene Fischer, Helene Fischer Florian Silbereisen, Florian Silbereisen seine depperten Fans, die ihm nachreisen. Sie instrumentalisieren mich, und ich instrumentalisiere Sie. Wenn es keinen Shitstorm gibt, ist es gut, wenn es einen gibt, ist es noch besser.

Kurz und schmerzlos: Vielen Dank für die Einladung. Ich wünsche Ihnen die Kraft und den Mut, sich selbst infrage zu stellen.

Schalom allerseits!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Weidel: Deutschland ein Narrenhaus – das Kanzleramt die Zentrale

Von JOHANNES DANIELS | Weidel am Morgen vertreibt Rechtsbrecher, Steuerverschwender und Sorgen, zumindest immer mehr: Mit gezielten rhetorischen Glanzparaden wirkt die Oppositionsführerin im Bundestag, Dr. Alice Weidel, AfD, darauf hin, das Deutschland-schädigende Merkel-Regime über kurz oder lang zur Strecke zu bringen. Anlass ihrer sensationellen 11:11 – Minuten-Rede zur Lage der Nation war die letzte Haushaltsdebatte vor der – für die Altparteien zumindest unverdienten – „Sommerpause“ des Bundestags.

Alice Weidel bemerkte gleich zu Beginn, dass diese Aussprache „Züge des Surrealen“ habe, da die Bundesregierung aus CDU-CSU-SPD bereits jetzt offensichtlich gescheitert, zerstritten und zerfallen ist und vor allem mit dem eigenen Überleben beschäftigt sei. Kein einziges Problem – innenpolitisch, außenpolitisch oder fiskalisch – sei gelöst in Deutschland – auf keine der drängenden Zukunftsfragen gäbe es nur ansatzweise Antworten und die Staatsquote ist nach wie vor viel zu hoch. Deutschland brauche eine radikale Steuerreform. Die „GroKo“ nehme das Geld der Bürger und verschleudert den Wohlstand der viertgrößten Industrienation der Welt, als gebe es kein Morgen: Anstatt den hart arbeitenden „Babyboomern“ das durch die von der EZB-Nullzinspolitik ergaunerten Enteignungen abgenommene Geld zurück zu führen werden von der „Gro-K.O.“ lieber neue Ausgabetatbestände geschaffen: noch mehr Umverteilung, noch mehr Klientel-Politik, noch mehr Ideologie-Projekte, noch mehr „Euro-Rettung“ und noch mehr Alimentieriung von Millionen von „Asyl-Einwanderern“. Die Ressourcen würden an anderen Stellen dramatisch gebraucht, um Deutschland weiterhin zukunftsfähig zu machen.

Auch die gescheiterte „Energiewende“ habe außer den höchsten Energiepreisen der westlichen Welt nichts gebracht – außer der Vergeudung von Ressourcen in zweistelliger Milliardenhöhe. Die „Mobilitätswende“ sei zudem ein von bornierten Ideologen angezettelter Krieg gegen das Automobil und die daran anhängende mittelständische Wirtschaft mit all ihren Arbeitsplätzen. Genau dort werden die Steuergelder erwirtschaftet, die auch gerne an die Altparteien selbst verteilt werden: Das einzige, was diese Chaos-Koalition bislang schnell und geräuschlos über die Bühne gebracht habe, war die dreiste Erhöhung der staatlichen Parteien-Finanzierung.

Nur Handel, Gewerbe und Handwerksmeister schaffen Produktivität und Wohlstand für Deutschland – und nicht steuerfinanzierte Sozialpädagogen und Gender-Professor*wiXe ! Die vermeintliche „Griechenland-Rettung“ mit 229 Mrd. Euro sei nichts anderes als ein billiger „Bilanztrick“. Im Zuge der mittlerweile fast 1.000.000.000.000 Euro hohen Target2-Forderungen der Bundesbank an andere Zentralbanken des Euro-Systems werden reale Industriegüter gegen theoretische Forderungen eingetauscht. Das Risiko trägt wie immer der deutsche Steuerzahler!

Die „Richtlinienkompetenz der Kanzlerin“ sei nicht der probate Weg, nach drei Jahren willkürlicher Außerkraftsetzung von Recht und Ordnung diese „Herrschaft des Unrechts“ weiterhin zu stützen. Die CSU mit Seehofer trägt diese Herrschaft des Unrechts als Agonie-Verlängerer dieser Regierung weiterhin mit …

Deutschland ist (nicht nur) nach Dr. Alice Weidel ein „durchgeknallter Hippiestaat“, der zu rationalem Handeln nicht mehr fähig ist – es ist das Narrenhaus der Welt – und im Kanzleramt ist die Zentrale!

Frau Merkel, „Sie sind auf der ganzen Linie gescheitert, Sie haben nichts erreicht, außer mit allen Kniffen und List noch etwas auf dem Sessel einer Kanzlerin zu sitzen, die einer längst schon innerlich zerbrochenen Koalition vorsteht. Und dafür spalten Sie Deutschland, dafür spalten Sie Europa, dafür spalten und zerlegen Sie Ihre wackelige Koalition und Ende Ihre eigene Partei. Machen Sie also dem Trauerspiel ein Ende und treten Sie bitte ab!“


Hier die Rede von Alice Weidel im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Präsident (Frau Präsidentin)
Liebe Kollegen!

Diese Aussprache hat Züge des Surrealen. Wir sprechen über einen Haushalt, nach dem eine Bundesregierung arbeiten soll, die eigentlich schon gescheitert ist, zerstritten und innerlich zerfallen; eine Regierung, deren einzelne Bestandteile, mal mit- und mal gegeneinander, vor allem mit sich selbst und mit dem eigenen Überleben beschäftigt sind.

Die Dauerkrise, in der sich diese Regierung seit ihrem mühseligen Zustandekommen befindet, durchzieht auch das vorliegende Zahlenwerk. Dieser Haushalt ist ein Haushalt des „Weiter so“. Ein „Weiter so“, in dem Sie, Frau Bundeskanzlerin, sich eingerichtet haben, das unser Land sich aber schon lange nicht mehr leisten kann – nicht finanziell und nicht gesellschaftlich, und weder innen- noch außenpolitisch.

Davon wollen Sie nichts hören. Ihre Weigerung, Fehler zu erkennen und Fehlentscheidungen zu korrigieren, ist notorisch. Die Haushaltsberatungen, die hinter uns liegen, haben das ein ums andere Mal wieder bestätigt.
Nichts ist gelöst in Deutschland, Frau Merkel, auf keine einzige der drängenden Zukunftsfragen unseres Landes haben Sie und Ihre Regierung eine Antwort.

Die Staatsquote ist immer noch viel zu hoch. Deutschland braucht eine radikale Steuerreform, die für Verdiener den Grundbedarf aller Haushaltsmitglieder im vollen Umfang und in angemessener Höhe steuerfrei stellt.

Sie nehmen das Geld der Bürger, das nicht zuletzt die derzeit noch aktiven und gut ausgebildeten „Babyboomer“ reichlich erwirtschaften, freuen sich über scheinbar glänzende Haushaltszahlen, die Ihnen die fortwährende schleichende Enteignung der Bürger durch die Nullzinspolitik der EZB verschafft, und verschleudern den Wohlstand unseres Landes, als gebe es kein Morgen.

Steigende Staatseinnahmen sind für Sie kein Grund, den Bürgern das zuviel Abgenommene zurück zu erstatten.

Lieber erfinden Sie neue Ausgabetatbestände für noch mehr Umverteilung, für Klientelpolitik und Ideologieprojekte, für die „Rettung des Euro“ und natürlich für die Alimentierung von Millionen von Asyl-Einwanderern.

Dabei würde der Wohlstand und die finanziellen Spielräume, die Bürger und Unternehmen trotz aller Widrigkeiten immer noch erwirtschaften, dringend gebraucht: Zum Beispiel, um unsere Bildungssysteme auf Vordermann zu bringen und um unsere Sozialsysteme zukunfts- und demographiefest zu machen.

Sie gründen eine „Kommission“ zur Sicherung der Altersvorsorge über das Jahr 2025 hinaus, Sie geben Parolen aus von stabilen Beiträgen und Rentenniveaus, aber die Ressourcen, die dafür benötigt würden, werfen Sie mit vollen Händen zum Fenster hinaus.

Schlimmer noch, Sie sägen und hacken mit Hingabe an den Grundlagen und Wurzeln unseres bisherigen Wohlstandes herum:

Mit der unbelehrbaren Weiterverfolgung einer gescheiterten „Energiewende“, die außer den höchsten Strompreisen der westlichen Welt, sinkender Versorgungssicherheit und Ressourcenverschleuderung in jährlich zweistelliger Milliardenhöhe nichts gebracht hat.

Und mit einer „Mobilitätswende“, die in Wahrheit ein unverhohlener, von bornierten Ideologen angezettelter Krieg gegen das Automobil und die an ihm hängende Industrie und mittelständische Wirtschaft mit ihren Arbeitsplätzen ist.

Dort werden die Steuergelder erwirtschaftet, die Sie so gern und reichlich verteilen, nicht zuletzt an sich selbst; das einzige, was Ihre Chaos-Koalition in gut drei Monaten geräuschlos und schnell über die Bühne gebracht hat, war ja die dreiste Erhöhung der staatlichen Parteienfinanzierung.

Handwerksmeister und Industriefacharbeiter, Handel und Gewerbe schaffen Produktivität und Wohlstand – und nicht steuerfinanzierte Sozialpädagogen und Genderprofessorixe.

Die Euro-Krise hängt noch immer wie ein Damoklesschwert über Deutschland. Die „Rettung“ Griechenland sei abgeschlossen, heißt es. Dabei ist die vermeintliche Abschlussregelung nur eine weitere Kreditlinie für ein hoffnungslos überschuldetes Land. Ist die verbraucht, kommt der Ruf nach dem nächsten „Rettungspaket“.

Die 229 Milliarden Euro, die Griechenland als Hilfskredite von den Euro-Staaten bekommen hat, dürften weg sein. Die Fiktion, sie würden eines Tages zurückgezahlt, ist ein billiger Bilanztrick. Und das wissen Sie auch!

Uneinbringlich dürften auch die Target-2-Forderungen der Bundesbank an andere Zentralbanken im Euro-System sein, die inzwischen an der Billionen-Grenze kratzen.

Das deutsche „Exportwunder“ wurde über unbegrenzte Blankoschecks finanziert, reale Industriegüter eingetauscht gegen theoretische Forderungen. Das Risiko trägt, wie üblich, der deutsche Steuerzahler.

Was, wenn die Krise in Italien offen ausbricht, das allein für fast die Hälfte der deutschen Target-2-Außenstände steht?
Ohne an die Folgen zu denken, treiben Sie die Banken-, Haftungs- und Transferunion voran, machen Sie dem französischen Präsidenten Macron Zusagen für ein „Eurozonen-Budget“, mit dem das Haushaltsrecht der nationalen Parlamente ausgehebelt werden soll. All das nur, um sich in Europa den Anschein eines Rückhalts zu erkaufen, der Ihnen im eigenen Land unter den Händen zerrinnt.

Selten haben Regierungen in so kurzer Zeit so viele Zukunftshypotheken aufgeladen und es trotz guter Ausgangslage so fahrlässig herunter gewirtschaftet wie die von Ihnen seit dreizehn Jahren angeführten Koalitionen.

Das unwürdige Schauspiel, das Sie uns in den vergangenen Tagen und Wochen zugemutet haben, sprengt allerdings alles bisher Dagewesene. Ihre Weigerung, den Irrweg Ihrer „Willkommenskultur“ einzugestehen und die notwendigen Maßnahmen zur Kurskorrektur wenigstens einzuleiten, hat die aktuelle Regierungskrise ausgelöst, die mit Ihrem Pyrrhussieg über Horst Seehofer nicht ausgestanden ist.

Sie demontieren Ihren Innenminister, weil er damit „droht“, nach drei Jahren willkürlicher Außerkraftsetzung wenigstens teilweise wieder geltende Gesetze anzuwenden.

Um das zu verhindern, missbrauchen Sie Ihre „Richtlinienkompetenz“. Schauen Sie ins Grundgesetz, lassen Sie es sich von einem Verfassungsrechtler erklären: Die Richtlinienkompetenz ist nicht dazu da, Recht und Verfassung dauerhaft außer Kraft zu setzen.
Der britische Politikwissenschaftler Anthony Glees bemerkte nach Ihrer willkürlichen und einseitigen Außerkraftsetzung geltenden Rechts im September 2015, Deutschland werde als „durchgeknallter Hippie-Staat“ wahrgenommen, der zum rationalen Handeln nicht mehr fähig sei.
Die Wahrnehmung ist nicht besser geworden. Vom Standpunkt einer wachsenden Zahl unserer Nachbarn im Norden, Süden, Osten und Westen ist Deutschland ein Narrenhaus, und im Kanzleramt ist die Zentrale.

Von dem EU-Migrationsgipfel haben Sie ein Bündel von vagen Absichtserklärungen und unverbindlichen Allgemeinplätzen mitgebracht, die Sie uns als „europäische Lösung“ verkaufen wollen.

Reihenweise widersprechen andere EU-Staaten Ihren eigenwilligen Interpretationen, mit denen Sie sich Ihre leeren Hände schön reden wollen. Deutschland ist unter Ihrer Regierung vom Motor und Stabilitätsanker zum Chaos-Faktor geworden.

Und jetzt Ihr Kompromiss mit der CSU, mit dem Sie die Schwesterpartei nochmal auf Linie gebracht haben, während der andere Koalitionspartner schon wieder meutert.

Horst Seehofer hat auf seine ursprüngliche Hauptforderung, wenigstens bereits registrierte und mit Einreiseverbot belegte Asylbewerber schon an der Grenze abzuweisen, verzichtet, und darf Innenminister bleiben.

Statt geltendes Recht durchzusetzen, trägt Seehofer, trägt die CSU, die „Herrschaft des Unrechts“ weiter mit. So wie vor gut zwei Jahren, als er eine Organklage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Politik der offenen Grenzen ankündigte – und nie lieferte. Geliefert hat jetzt die AfD-Bundestagsfraktion.

Schade, Herr Seehofer: Sie hätten Ihre Ehre retten können als der Mann, der Deutschland einen Neuanfang ermöglicht.

Jetzt wird man sich an Sie als Agonieverlängerer der Ära Merkel erinnern.

Wie lange noch, Frau Merkel, wollen Sie unsere Geduld strapazieren und dieses unwürdige Schauspiel in die Länge ziehen? Was muss noch alles geschehen, um Sie zur Einsicht zu bringen?

Wie lange wollen Sie uns noch mit Bluffs, Pseudo-Abkommen und Planankündigungen voller Hintertüren und Seitenausgänge hinhalten, aus denen doch nie etwas wird?

Sie sind auf der ganzen Linie gescheitert. Sie haben nichts erreicht, außer mit allen Kniffen und Listen noch etwas länger auf dem Sessel einer Kanzlerin zu sitzen, die einer längst schon innerlich zerbrochenen Koalition vorsteht.

Dafür spalten Sie Deutschland, dafür spalten Sie Europa, dafür spalten und zerlegen Sie Ihre wackelige Koalition und am Ende Ihre eigene Partei.

Machen Sie dem Trauerspiel ein Ende, treten Sie ab.




Aalen: Katholischer Pfarrer hält Messe mit Kopftuch!

Aus Protest gegen die Bundestagsrede von AfD-Fraktionschefin Alice Weidel hat sich Pfarrer Wolfgang Sedlmeier während der Pfingstmesse am Sonntag in der katholischen Aalener Marienkirche das islamische Symbol der Unterdrückung umgebunden, gegen das soviel mutige Frauen im Iran demonstrieren und Gefängnisstrafen riskieren.

Die Gemeinde klatschte dem Kasperle-Pfarrer nach seiner Pfingstpredigt heftigen Beifall. Wer Menschen wegen ihrer aus Glaubensgründen gewählten Kopfbedeckung diskriminiere, verstoße gegen die Menschenwürde und damit gegen den Geist des Pfingstevangeliums, so Sedlmeier. Alice Weidel habe im Bundestag „in herablassender und beleidigender Weise von Kopftuch-Trägerinnen“ gesprochen, behauptet der islamophile Pfarrer.

Dass ausgerechnet Alice Weidel, die als lesbische Frau in den meisten islamischen Ländern mit dem Tod bedroht würde, in das Kreuzfeuer des Koranverehrers und Menschenrechtsverächters Sedlmeier gerät, entbehrt nicht einer gewissen Tragik.

Angeblich haben laut Presse-Jubelbericht der Schwäbischen Zeitung viele Menschen es dem Pfarrer gleich getan und sich mit Kopftuch abgelichtet und die Bilder in den sozialen Netzwerken verbreitet.

Die Kritik an der Aktion wird nur in zwei Sätzen abgehandelt. Nach der Messe habe der „Geistliche“ geschwind das Stück Stoff wieder abgelegt. (Quelle: journalistenwatch.com)

Kontakt:

Katholische Kirchengemeinde Aalen
Pfarrer Wolfgang Sedlmeier
Bohlstr. 3
73430 Aalen
Telefon: 07361 – 37058-100
Email: wolfgang.sedlmeier@drs.de




Von Kopftuchmädchen und sonstigen Taugenichtsen…

Von GLOSSE | Ja, was hat denn unser hochverehrter Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) eigentlich verstanden, als Alice Weidel (AfD) bei der Haushaltsdebatte am Mittwoch von Kopftuchmädchen, Messermännern und sonstigen Taugenichtsen sprach?

Bezogen sich die „Taugenichtse“ nun auf „Kopftuchmädchen“, worauf Schäuble gleich messerscharf schloss und die AfD-Fraktionsvorsitzende nach ihrer Rede öffentlichkeitswirksam rügte? Oder doch eher auf die „Messermänner“, wie Alice Weidel meint, die es als Redeverfasserin eigentlich besser wissen müsste?

Egal – das Investigativteam von PI-NEWS hat sich im Netz auf die Suche gemacht, um der ganzen Wahrheit auf die Spur zu kommen. Und siehe da: 549 Abgeordnete von CDU, CSU, SPD, Linken, Grünen und FDP haben sich bei der Zuordnung von „Kopftuchmädchen und sonstigen Taugenichtse“ nicht geirrt, wie unser Bild beweist.




„Kopftuchmädchen“: Einspruch gegen Weidel-Rüge abgelehnt

Von H.G. | Das Kopftuchmädchen-Zitat der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel hatte am Mittwoch im Bundesparlament zu tumultartigen Szenen geführt. Am Donnerstag hatte das „Kopftuchmädchen“ ein parlamentarisches Nachspiel, weil Alice Weidel gegen den Ordnungsruf von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble Einspruch eingelegt hatte. Hierzu hatte die AfD namentliche Abstimmung beantragt, die ohne Aussprache erfolgte.

Wie erwartet lehnte der Bundestag die Forderung der AfD, die Rüge Schäubles aufzuheben, mit 549 zu 85 Stimmen ab. Zwei Abgeordnete enthielten sich.

Die AfD hatte ihren Einspruch damit begründet, dass klar ersichtlich sei, dass Weidel die Bezeichnung „Taugenichtse“ sprachlich eindeutig und unzweifelhaft auf „alimentierte Messermänner“ bezogen habe und nicht auf „Burka“ und „Kopftuchmädchen“. Insofern liege kein die Würde und Ordnung des Bundestags verletzendes Verhalten vor. Die Rüge sei deshalb aufzuheben.

Wie berichtet, hatte Weidel in der Aussprache zum Etatentwurf 2018 des Bundeskanzleramtes am Mittwoch, 16. Mai, gesagt:

„Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern.“

Für diese Bemerkung erteilte ihr der Bundestagspräsident einen Ordnungsruf mit der Begründung, Weidel diskriminiere damit alle Frauen, die ein Kopftuch tragen.




Siemens-Chef: „Lieber ‚Kopftuch-Mädel‘ als ‚Bund deutscher Mädel'“

Von JUPITER | „Kopftuchmädchen“ – das Wort löst offensichtlich Reflexe aus. Das ist gut so. Denn dann ist die Botschaft der AfD-Fraktionschefin Alice Weidel angekommen.

Weidel hatte in ihrer vielbeachteten Auftaktrede zur Generaldebatte Haushalt im Bundestag (PI-NEWS berichtete) wörtlich gesagt: „Doch, ich kann Ihnen sagen, Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messer-Männer und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern.“

Sie sagte das im Hinblick auf die Überlebensfähigkeit eines leistungsfähigen Staates, wenn weniger Kinder geboren werden als Menschen sterben. Die Bundesregierung versuche das Defizit allein mit Einwanderung größtenteils unqualifizierter moslemischer Migranten zu kompensieren.

Für die „Kopftuchmädchen“ erhielt die AfD-Politikerin eine Rüge von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Unions-Fraktionschef Volker Kauder warf Alice Weidel sogar „Unchristlichkeit“ vor. Und Siemens-Chef Joe Kaeser ging als erster Chef eines Dax-Konzerns auf Konfrontationskurs zur AfD. Mit ihrem Nationalismus schade Weidel dem Ansehen Deutschlands. Da, wo die Hauptquelle des deutschen Wohlstandes liege.

Gefährlich daneben liegt Kaeser, wenn er sich weiter äußerst: „Lieber ‚Kopftuch-Mädel‘ als ‚Bund Deutscher Mädel‘.“ Es ist schon klar, dass Kaeser vermutlich mit diesem sophistischen Trick Weidel mit ihren eigenen Begriffen schlagen will. Aber Kaeser nimmt in Kauf, dass er damit Millionen von deutschen Frauen in den Schmutz zieht, die oftmals aus politischem Druck dem BDM angehörten und von denen die meisten nach dem Kriege ohne ihre in Gefangenschaft sich befindlichen Männer Deutschland mit bloßen Händen aufbauten und so auch zum Wirtschaftserfolg der Firma Siemens beigetragen haben.

Der „Bund Deutscher Mädel“ (BDM) war im Nationalsozialismus eine Organisation für Mädchen.

Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt. Die Breitseite auf Weidel riecht verdächtig nach konzertierter Aktion und richtet sich im Kern gegen die Alternativen im Bundestag. In Bayern droht der Unions-Politik bei der Landtagswahl im Herbst das nächste Desaster für die CSU, und da muss man sich rechtzeitig positionieren. Der Chef von Siemens hätte besser daran getan, seinen Dax-Konzern für „Kopftuchmädchen“ arbeitsplatzmäßig zu öffnen – da sieht es nämlich äußerst mau aus. Gerade gut 800 „Geflüchtete“ wurden inzwischen von einem der 30 Daxkonzernen eingestellt. Stattdessen gibt es hauptsächlich Praktika. Wie wäre es, Herr Kaeser, wenn Sie massenhaft Kopftuchmädchen einstellten, um etwas für deren Qualifizierung, Selbstbehauptung und Integration zu tun?

Noch deutlicher als bei Kaeser merkt man der scharfen, beleidigenden Kritik von Volker Kauder an Alice Weidel an, wie äußerst nervös die Regierungsparteien inzwischen auf den stabilen Erfolg der AfD bei eigenen Verlusten reagieren. Es genügt nunmehr bereits ein ständig anwachsendes Phänomen im deutschen Straßenbild – gerade in Ramadan-Zeiten hat man in Metropolen den Eindruck, dass die Zahl der Kopftuchmädchen allgegenwärtig ist – um der politischen Konkurrenz „unchristliches Verhalten“ zu unterstellen.

Nota bene: es handelte sich um die Generaldebatte zum Bundeshaushalt, früher gewöhnlich die Stunde der Abrechnung für die stärkste Oppositionsfraktion, bis das Parlament unter Merkels Fuchtel zur Schnarchveranstaltung verkam. Wenn jetzt die Alternativen das Parlament aufmischen, mit scharfzüngigen, zugespitzten Worten den Finger in die Wunde legen – was ist daran auszusetzen?

Kauder und Co. stört, dass die AfD politische Wucht entfacht, sie selbst aber in Verdrückung kommen. Da genügen begriffliche Peanuts, um sich tüchtig am politischen Gegner (Feind?) abzuarbeiten.

Doch auch in der Sache hat Alice Weidel Recht. Mit Kopftuchmädchen, alimentierten Messer-Männern und sonstigen Taugenichtsen kommt Deutschland faktisch nicht voran. Der Begriff Kopftuchmädchen, im Weidelschen argumentativen Zusammenhang gebracht, ist damit keine rassistische Beleidigung, sondern Tatsache. Das Kopftuch steht für Unterdrückung und Unfreiheit der Frau im Islam. Und man muss die Frage aufwerfen, wer die wirkliche Provokation auslöst: Weidel mit ihrer nüchtern-zutreffenden Feststellung oder die Trägerinnen von Kopftüchern?

Kontakt:

» joe.kaeser@siemens.com
» volker.kauder@bundestag.de




Gauland: Feierstunde zum Elysée-Vertrag ist eine Heuchelei

Heute fand im Deutschen Bundestag eine Sitzung zum 55. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages (Élysée-Vertrag) statt. Dazu nahm eine Delegation der französischen Nationalversammlung unter Leitung des Parlamentspräsidenten François de Rugy an der Plenarsitzung des Bundestages in Berlin teil, am späten Nachmittag nimmt eine Delegation des Deutschen Bundestages unter Leitung von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble an einer Plenarsitzung des französischen Parlaments in Paris teil.

Die AfD kritisierte in Reden von Alexander Gauland und Alice Weidel dieses Tam-Tam und nahm die Gelegenheit wahr, den eigentlichen Sinn des Vertrags wieder in Erinnerung zu rufen – als ein Bündnis der Nationen und nicht als ein supranationales Europa.

Hier die Rede von Alexander Gauland im Wortlaut:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 55 Jahre Elysée-Vertrag sind weder ein herausragendes noch ein rundes Datum, um den Aufwand hier und anschließend in Paris zu rechtfertigen. Aber meine Damen und Herren von CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen: Ihnen geht es gar nicht um diesen Vertrag und noch nicht einmal um die deutsch-französische Aussöhnung. Ihnen geht es um einen willkürlichen Anlass, die von Herrn Schulz ausgerufenen Vereinigten Staaten von Europa einzuläuten. Und zu diesem Zweck missbrauchen Sie ein Ereignis und den Namen eines großen Franzosen für Ziele, die den Seinen konträr waren.

Denn, liebe Kolleginnen und Kollegen, wenn de Gaulle etwas nicht wollte, dann die Vereinigten Staaten von Europa. Denn er glaubte an Nationen. An die große französische zuerst und dann an die große deutsche. Bei seinem berühmten Deutschlandbesuch 1962 sagte er auf dem Bonner Marktplatz – ich durfte damals dabei sein als ganz junger Mann -: „Wenn ich Sie alle so um mich herum versammelt sehe, wenn ich die Kundgebungen höre, empfinde ich noch stärker als zuvor die Würdigung und das Vertrauen, das ich für Ihr großes Volk, jawohl, für das große deutsche Volk hege.“

Das würden Sie, alle wie Sie hier sitzen, uns ausgenommen, nicht mehr in den Mund nehmen, meine Damen und Herren. Und deshalb ist diese, ja nun doch zur Feierstunde gewordene Parlamentssitzung auch eine Heuchelei. Das beginnt mit dem Ausschluss zweier Fraktionen dieses Hauses aus den Vorbereitungen und endet nicht mit dem nutzlosen Flug nach Paris, an dem wir uns natürlich nicht beteiligen.

Und, meine Damen und Herren, wir werden auch keiner Resolution zustimmen, die über unsere Köpfe hinweg verabschiedet worden ist. Ja, im Entschließungsantrag der Linken kann man manches unterschreiben, aber insgesamt werden wir auch den ablehnen.

Ja, meine Damen und Herren, der Elysée-Vertrag hatte und hat ein hehres Anliegen – die Aussöhnung zweier Völker, die sich seit dem ausgehenden Mittelalter bekämpft haben. Und ja, wir die AfD, stehen zu dieser Aussöhnung. Aber eben so, wie sie de Gaulle gewollt hat: als ein Bündnis der Nationen und nicht als ein übernationales Europa.

De Gaulle war ein leidenschaftlicher Patriot, der sein Land und sein Volk wieder zum größten und stärksten in Europa machen wollte, was es seit Waterloo nicht mehr war. Für die französische Grandes Heures suchte er deutsche politische und wirtschaftliche Unterstützung.

Als der Streit zwischen Atlantikern und Gaullisten in Bonn, der mit einer Präambel zu diesem Vertrag beigelegt wurde, die die Einigung Europas unter Einbeziehung Großbritanniens und die Bindung an Amerika betonte, diesem Kalkül ein Ende bereitete, war er zutiefst enttäuscht. Und der Elysée-Vertrag verschwand für lange Zeit in den Schubladen der Diplomatie.

Meine Damen und Herren, wenn Sie ihn heute in eine Charta eines übernationalen Europas umdeuten, dann dürften Polen, Ungarn und Tschechen Ihnen darin kaum folgen. Aber die deutsch-französische Freundschaft ist der AfD und mir viel zu wichtig, um sie als Spaltpilz für Europa zu instrumentalisieren. Ich bedanke mich.


Auch Alice Weidel hielt zum gleichen Thema eine bemerkenswerte Rede:

https://youtu.be/mzpCTn_eEhs




Alice Weidel: „Würden Schwarz-Gelb tolerieren – ohne Merkel!“

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel hat am Donnerstag in einem Interview mit JF-TV (das ganze Interview erscheint am Montag auf JF-TV) erklärt, eine schwarz-gelbe Minderheitenregierung im Bundestag zu tolerieren. Wörtlich sagte Weidel: „Wir würden eine Minderheitenregierung von CDU, CSU, FDP tolerieren – ohne Merkel!“. Dazu unsere Umfrage:

Sollte die AfD eine schwarz-gelbe Regierung ohne Merkel tolerieren?

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Verboten gut: Bestsellerautor Thorsten Schulte und Alice Weidel …

Von JOHANNES DANIELS | Was halten Sie von der Antwort des Bestsellerautors Thorsten Schulte (Megaseller: „Kontrollverlust“) auf die Jagd des Meinungskartells, die immer extremere Auswüchse annimmt?

Eine Woche vor der Bundestagswahl versucht praktisch der gesamte Mainstream, Schulte sowie Frau Dr. Weidel „ruhig“ zu stellen. Aber weder mutige Leser, vernünftige Bürger, noch der erfolgreiche Enthüllungsautor lassen sich davon einschüchtern.

Wer hat es in die „WELT“ gesetzt, Herr Lindner?

Die WELT am Sonntag heute total verblüfft: „Alice Weidel ist verwundet – und die AfD profitiert davon!“ Ausgerechnet die WELT unter stv. Chefredakteurin Dagmar Rosenfeld (-Lindner) versucht seit einer Woche mit einer gezielten Kampagne, Weidel und Schulte medial zu vernichten – und sie erreicht damit genau das Gegenteil … Schlafmichel-Deutschland öffnet die Augen – sieben Tage vor der Wahl!

Thorsten Schulte:

„Mit diesem Video gehe ich volles Risiko. Mein Buch steht gerade auf Platz 2 der Spiegel-Bestsellerliste und bei Amazon auf Platz 1 unter allen Büchern, aber die letzten Tage haben es absolut in sich. Meine Antwort auf das üble Vorgehen der WELT am Sonntag, die Fälschung der Bestseller-Listen, den Boykott meines Buches gebe ich hier. Auch wenn ich weiß, dass dies meine Gefährdung erhöht. Mein Aufenthaltsort wird geheim gehalten und ich stehe unter Personenschutz. Sieht so das Deutschland 2017 aus, in dem wir gut und gerne leben sollen?“

Die „WELT am Sonntag“ hatte in ihrer letzten Ausgabe kurzfristig die gebuchte und bereits bezahlte Anzeige für „Kontrollverlust“ ohne Angabe von Gründen storniert. In der gleichen Ausgabe erschien dafür die gefälschte E-Mail, die die WELT-Chefredaktion Frau Dr. Alice Weidel „zuschrieb“.  Ein Doppel-Skandal im schmutzigsten Wahlkampf aller Zeiten!

Langsam sieht es aber so aus, dass das Medienkartell denn Deckel nicht mehr auf dem Topf halten kann, bei 11% AfD-Potential. Ein krasser „Kontrollverlust“ … des Kartells.

Kontrollverlust – Sachbuch Nr. 1:

Vielen Bürgern ist das ganze Ausmaß der Bedrohung nicht bewusst. Thorsten Schulte läutet deshalb die Alarmglocken. Mit anschaulichen Zahlen, Daten und Fakten verdeutlicht er, in welch dramatischer Lage wir uns befinden. Und während andere schweigen, redet er unmissverständlich Klartext. Thorsten Schulte demonstriert, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Belieben gegen Recht und Gesetz verstößt und Verträge bricht. Er zeigt aber auch, wie Brüsseler Technokraten immer mehr Macht an sich reißen und den deutschen Bürger entmündigen. Wenn jedoch die Herrschaft des Rechts endet, brechen keine guten Zeiten an. Es liegt daher an uns allen, unsere Freiheit und damit eine lebenswerte Zukunft zu verteidigen.

Wir dürfen unsere Freiheit, den Schutz unserer Privatsphäre, das Recht auf eine eigene Meinung, den Anspruch auf Meinungsvielfalt, die Rechtsstaatlichkeit und unser Bargeld als Voraussetzung für Freiheit und Privatsphäre nicht preisgeben. Denn eines ist klar: Haben wir unsere Freiheit erst einmal verloren, werden wir sie nie wieder zurückbekommen.

Angesichts der verhängnisvollen Politik der EZB, die früher oder später in einem noch nie da gewesenen Kollaps der Finanz- und Wirtschaftssysteme enden wird, liegt eine besondere Stärke dieses Buches nicht zuletzt in den vielen kleinen und leicht umsetzbaren Empfehlungen, die Ihr Vermögen vor hohen Verlusten bewahren können.

Das Versprechen für Rechtsstaatlichkeit und Wiedererlangung der Kontrolle

Thorsten Schulte:

„Lassen Sie uns alle eine Leuchtfackel für unsere Freiheit werden. Wir dürfen nicht kapitulieren! Wir müssen für unsere Freiheit und unsere Selbstbestimmung kämpfen“.

Dr. Alice Weidel:

„Wir sehen mit großer Sorge viele Rechtsbrüche in Deutschland in letzter Zeit – wir werden alles daran setzen, Rechtsstaatlichkeit und Regeltreue in unserer Verfasstheit wieder herzustellen – das wird die Aufgabe der AfD-Bundestagsfraktion werden !“

Die neue Volkspartei AfD will engagiert für die Freiheit in Deutschland kämpfen. Nun auch mit Autor Thorsten Schulte.

Bestellinformation:

» Thorsten Schulte: Kontrollverlust. Wer uns bedroht und wie wir uns schützen, Rottenburg 2017. 288 Seiten, 19,95 Euro!




Video: Best of Alice Weidel bei „Der Fünfkampf“

Da haben wir es doch wirklich verpasst, unsere Leser auf das TV-Duell der fünf kleineren Parteien am Montagabend in der ARD mit Alice Weidel (AfD), Sahra Wagenknecht (Linke), Joachim Herrmann (CSU), Cem Özdemir (Grüne), und Christian Lindner (FDP) aufmerksam zu machen. Soll nicht wieder vorkommen. Hier ein Zusammenschnitt der Statements von Alice Weidel, die in dieser Woche noch zwei Mal im ZDF (heute, 20.15 Uhr live bei „Wie geht’s Deutschland?“ und Donnerstag um 22.45 Uhr bei „illner intensiv“) zu sehen sein wird.