Trotz Gewalt: Kinder müssen in muslimischen „Kultur“kreis

Ihre ganze Menschenverachtung zeigen die multikulti-verliebten Gutmenschen in Fällen häuslicher Gewalt gegen Frauen und Kinder. Nicht nur, dass diese systematische Gewalt in islamischen Kreisen regelmäßig als „Einzelfälle“ verharmlost wird, nein, es werden Kinder in gewalttätige Familien zurückgegeben bzw. dort belassen. Die Bereitschaft hierzu und die Tolaranz der Gewalt ist ungleich höher als bei deutschen Familien. Report München berichtet von erschreckenden Fällen behördlicher Ignoranz und Gleichgültigkeit

Da ist zum Beispeil der Fall der dreijährigen Aischa, die seit ihrer Geburt bei Pflegeeltern lebt. Als Säugling wurde sie fast getötet, angeblich ist die aus dem Arm der Mutter gefallen, als der Vater diese verprügelte. Aischa kam mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Ein Kind hat ihr Vater bereits getötet:

„Es ist so gewesen, dass der leibliche Vater also der Mutter in den Bauch getreten haben soll, als sie hochschwanger war, und daraufhin musste das Kind geholt werden, und das Kind soll dann nur noch anderthalb Tage gelebt haben und ist dann verstorben.“

Nun will die Mutter ihr Kind zurück und ihre Chancen stehen nicht schlecht.

Zwar vertreten Jugendamt und Gutachter in ihrem Fall die Auffassung, dass eine Rückführung zur leiblichen Mutter zur Zeit nicht in Frage kommt. Und so wäre für Aischa die Welt fast in Ordnung, wäre da nicht das Oberlandesgericht in Schleswig. Denn das sieht die Sache offenbar ganz anders.

Pflegevater von Aischa: „Ich war schockiert, von Anfang an als die Verhandlung anfing und feststellen musste, dass der zuständige Richter die Akte zum ersten Mal gesehen hat, geschweige denn gelesen. Es interessierte ihn auch überhaupt nicht, was bisher vorgefallen war, dieses ganze Gutachten, sondern er vertrat von vornherein die Meinung, Elternrecht geht vor Kindeswohl.“

Das Oberlandesgericht Schleswig lehnte eine Stellungnahme hierzu ab. Für den Kinder- und Jugendrechtsexperten Ludwig Salgo passt auch dieser Fall ins Bild.

Professor Ludwig Salgo: „Die Toleranzschwelle gegenüber Gewalt, häuslicher Gewalt in Familien mit muslimischer Herkunft scheint größer zu sein, sowohl Gewalt gegen Frauen als auch Gewalt gegen Kinder. Aber das ist eine sehr fatale Einstellung und Haltung, weil wir sehen ja auch, dass die häusliche Gewalt in diesen Familien weit höher ist, vier bis fünf mal so hoch wie in deutschen Familien, und wenn wir das hinnehmen, dann produzieren wir natürlich weitere Generationen von weiteren neuen gewalttätigen Kindern und dann später auch Eltern. “

Das Oberlandesgericht Schleswig hat jetzt ein neues Gutachten in Auftrag gegeben, das vorrangig die Möglichkeiten einer Rückführung Aischas prüfen soll. Vermutlich noch vor Weihnachten wird das Gericht über das Schicksal Aischas entscheiden.

Professor Ludwig Salgo ist Experte im Kinder- und Jugendrecht. Er hat das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz maßgeblich mit verfasst. Das Vorgehen deutscher Behörden ist für ihn typisch, wenn es um muslimische Eltern geht.

“Gerichte neigen dazu, sehr stark den muslimischen Hintergrund der Herkunftsfamilie in den Vordergrund zu stellen, übrigens auch manche Jugendämter, und die wirkliche Lebenssituation, die Bindungen der Kinder, ihre nach wie vor möglicherweise vorhandene Gefährdung bei der Rückführung in den Hintergrund zu stellen. Und damit würden solche Gerichtsentscheidungen aber auch behördliche Entscheidungen die Rechte der Kinder missachten.“

In einem anderen Fall wurden Zwillinge nach drei Jahren aus dem Kreis ihrer Pflegefamilie geholt, bei der sie seit Säuglingsalter gelebt hatten und zu ihrer leiblichen Mutter zurückgebracht, die mehrfach gedroht hatte, sich und die Kinder zu töten. Begründung:

Das zuständige Jugendamt in Pinneberg nimmt die in Deutschland fortgesetzte Dauereinnahme der Psychopharmaka zum Anlass, der leiblichen Mutter nun Erziehungsfähigkeit zu bescheinigen. In einem daraufhin gefällten Gerichtsentscheid wird die Rückführung der Kinder in deren, wie es heißt, „elterlichen Kulturkreis“ angeordnet. Ein muslimischer Kulturkreis, den diese Kinder nie näher kennen gelernt haben.

Was für eine Menschenverachtung, was für eine unglaubliche Ignoranz gegenüber menschlichem Leid, ausgeübt von denen, die Betroffenheit für sich gepachtet haben und sich anderen moralisch überlegen fühlen: Die „Multikulti-Antirassisten“!

(Spürnase: Diana S.)




Weihnachtsverbot auch an Schweizer Schulen

Bald können auch wir uns wie Robert Spencer’s Blog „Dhimmi Watch“ nennen. Damit wären wir vollauf beschäftigt – leider! In Wien darf der Nikolaus erst nach massiven Protesten der Eltern wieder in die Kindergärten kommen (aber wie lange noch?), in Spanien streichen Schulen die Weihnachtsfeiern und Großbritannien ist eifrig bemüht, das christliche Fest vollständig aus dem öffentlichen Leben zu verdammen. Nun gibt es leider Gleichartiges aus der Schweiz zu vermelden.

Der Präsident des Schweizer Lehrerverbandes, Beat W. Zemp, hat sich auf die Seite radikaler moslemischer Eltern geschlagen und findet, dass Weihnachten und alles, was damit zu tun hat, in einer Schule nichts zu suchen hat. Sowohl das Basteln an Weihnachtsschmuck und Adventskränzen als auch Weihnachtsbäume sollen demnächst tabu sein.

«Adventskränze und Weihnachtsbäume haben im Klassenzimmer nichts zu suchen. Das gehört in die Familie.» Das sagt nicht etwa ein radikaler Muslim. Das sagt Beat W. Zemp, Präsident des Schweizer Lehrerverbandes. (…) Der oberste Lehrer reagiert auf den Druck Andersgläubiger. Einige stören sich an unserem Fest. Im Kanton Neuenburg forderten muslimische Eltern kürzlich: Alle Weihnachtsaktivitäten raus aus der Schule! Es sei nicht tolerierbar, dass Weihnachten in der Klasse gefeiert werde.

«Wenn die Feierlichkeiten religiös geprägt sind, können Eltern verlangen, dass ihre Kinder dispensiert werden», sagt Lehrer-Präsident Zemp. «In der Schweiz herrscht Religionsfreiheit.»

Die Formulierung hat es in sich: „Einige stören sich an unserem Fest.“ Und deshalb nimmt man unseren Kindern die Vorfreude auf Weihnachten. Wir hoffen sehr, dass sich nicht nur einige sondern viele Eltern und Lehrer am Dhimmi-Präsidenten des Lehrer-Verbandes stören und ihn dahin jagen, wo Mohammed herkam …

(Spürnase: Ernst W.)

» Email an Herrn Zemp: beat.w.zemp@lch.ch




Großbritannien: Weihnachtsfeiern nicht gern gesehen

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Nicht gern gesehen
in Großbritannien!

Großbritannien scheint vor lauter politischer Korrekheit jetzt vollständig durchzudrehen. Selbst die Moslems, deren Gefühle ungefragt vor Irritationen geschützt werden sollen, verstehen die Welt nicht mehr. Die Angelsachsen verbieten sich in zunehmendem Maße das Aufkommen von Weihnachtsstimmung: Kein Schmuck mehr in Fußgängerzonen, Geschäften und Büros und keine Weihnachtsfeiern mehr in Betrieben. Das Vereinigte Königreich verkommt zur „Weihnachtsfreien Zone“.

Traditionelle Weihnachtsfeiern sind nach Einschätzung zahlreicher britischer Arbeitgeber und Stadtverwaltungen nicht länger politisch korrekt. Einige britische Anwaltskanzleien veröffentlichten eine Warnung: Im multikulturellen London arbeiteten Menschen verschiedenen Glaubens zusammen und vor allem Muslime könnten die oft ausschweifenden Bürofeiern als beleidigend empfinden, so die Anwälte. Aus Angst vor Ärger oder sogar Klagen wird in diesem Jahr bereits weniger gefeiert. Von 5000 britischen Unternehmen wollen etwa 80 Prozent keine Party veranstalten, so das Ergebnis einer Umfrage der auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwaltskanzlei Peninsula.

Die Kanzlei spricht von «einer Welle der politischen Korrektheit», die über Großbritannien hereingebrochen sei. In einigen britischen Großstädten untersagen die örtlichen Behörden Weihnachtsschmuck und Lichterketten in Einkaufszentren und Fußgängerzonen. Außerdem würden traditionelle Weihnachtsveranstaltungen «säkularisiert», sagte Peter Done von Peninsula.

Politische Korrektheit herrscht auch im britischen Fernsehen: Außer der Queen wird in diesem Jahr eine völlig verschleierte Muslimin eine Weihnachtsansprache halten. Viele Unternehmen haben diese Entwicklung in den vergangenen Wochen offenbar aufmerksam verfolgt. Keiner wolle ins Fettnäpfchen treten, erklärt Done, und deshalb gingen viele auf «Nummer Sicher».

Heller Wahnsinn, wir machten kürzlich bereits darauf aufmerksam. Einerseits soll Weihnachten beleidigend für Moslems sein, andererseits hält ein schwarz verschleiertes moslemisches Gespenst eine Weihnachtsansprache.

Wer sich trotzdem traut zu feiern, «braucht Nerven wie Clint Eastwood», kommentierte die Boulevardzeitung «Daily Mirror». Unternehmen sollten eine Reihe von Regeln befolgen, damit die Feiern nicht aus dem Ruder laufen, empfiehlt Greg Campbell von der Kanzlei Faegre and Benson. Sexuelle, rassistische oder religiöse Diskriminierung müssten auf jeden Fall verhindert werden, sonst könnten Arbeitnehmer klagen. Also keine Weihnachtsfeiern nach Büroschluss, und auch sonst soll am Arbeitsplatz keine weihnachtliche Sentimentalität aufkommen. Etwa 74 Prozent von 2 300 befragten britischen Arbeitgebern verbieten laut Peninsula sogar Weihnachtsbäume und Weihnachtsschmuck, um andersgläubige Mitarbeiter nicht zu beleidigen. Das seien 71 Prozent mehr als im Vorjahr. So ließ die Royal Bank of Scotland, Großbritanniens zweitgrößte Bank, ihre Mitarbeiter in der Londoner City wissen, dass das Aufhängen von Weihnachtsschmuck «aus Sicherheitsgründen» nicht gestattet sei.

Da reibt der Moslem sich erstaunt die Augen und reagiert mit Unverständnis:

Viele Muslime finden die «politische Korrektheit» zu Weihnachten jedoch völlig übertrieben. «Das kann leicht nach hinten losgehen und christliche Briten gegen Muslime aufbringen», meinte ein Sprecher des Christlich-Muslimischen Forums in Peterborough im Nordosten Englands. Auch Zahid Hussain vom Muslimischen Rat hält nichts davon, die Weihnachtsstimmung im Land zu unterdrücken. «Weihnachten ist Weihnachten, und wir machen beim Feiern mit», sagte Hussain einer britischen Zeitung.

Wenn die Briten ihren moslemischen Mitbürgern lange genug klargemacht haben, dass Weihnachten beleidigend für sie ist, werden sie es irgendwann glauben. Und dann muss Weihnachten um des lieben Friedens Willen endgültig verboten werden.

(Spürnase: Bill Dexter)




Weihnachtsansprache unter dem Schleier

In immer mehr Ländern wird es üblich, auf Weihnachtsfeierlichkeiten bzw. christliche Feste zu verzichten, um Moslems nicht mit unserem Glauben zu belästigen. Lieber feiert man ein buntes Mischmasch ohne jeden Hintergrund, damit alle mitmachen können. Das wird als wahnsinnig fortschrittlich und als Zeichen unermesslicher Toleranz angesehen. Das Vorgehen des privaten britischen Fernsehsender Channel 4 erscheint vor diesem Hintergrund mehr als eigenartig.

Der Sender hat nämlich beschlossen, als ‚Gegengewicht‘ zur traditionellen Weihnachtsansprache der britischen Königin eine moslemische Frau sprechen zu lassen:

Der private Fernsehsender Channel 4 wählte für seine Ansprache die Islam-Lehrerin Khadija Ravat aus, die über ihrem Gesicht stets einen Schleier trägt. Der Sender sieht darin einen Beitrag zur besseren Verständigung zwischen den Religionen.

Wir sind verwirrt. Zum einen werden Moslems durch Weihnachten beleidigt, weswegen wir möglichst nur noch im Verborgenen feiern. Und zum anderen spricht eine Moslemin an Weihnachten zu uns, und dies soll dann auch noch ein Beitrag zur besseren Verständigung sein. Und um den ganzen Wahnsinn noch zu krönen, nimmt man ein voll verschleiertes Gespenst, das uns deutlicher als mit dieser Verkleidung die Ablehnung unserer Gesellschaft und seiner Religion nicht zeigen kann.

Armes Abendland!

(Spürnase: Daniel E.)




Kindergärten verzichten auch bei uns auf Weihnachtsfeiern

Österreich, Spanien, USA … Die Christen befinden sich überall auf dem Rückzug. In einer beispiellosen Feigheit wird auf traditionelle religiöse Feierlichkeiten verzichtet, um die Angehörigen der aggressiven und expansionsfreudigen Religion Mohammeds nicht zu kränken oder zu provozieren. Und oftmals wird bereits verzichtet, bevor überhaupt jemand Anstoß nimmt. Bald werden wir uns entschuldigen, dass wir Christen sind und die Söhne und Töchter Allahs um Vergebung bitten.

In Deutschland gibt es in zunehmendem Maße kirchliche Kindergärten, die auf Weihnachtsfeiern oder andere religiöse Feste verzichten, weil diese den andersgläubigen Kindern nicht zugemutet werden könnten.

Der evangelische Kindergarten Stuttgart-Gablenberg gehört zu denen, die auf eine Weihnachtsfeier verzichten. Nach Angaben der Kindergartenleitung seien derzeit von den 36 Kindern, die die Einrichtung besuchten, vier evangelisch, vier katholisch, dreizehn muslimisch und vier Kinder hinduistischen Glaubens. Weihnachten sei dort schwer zu vermitteln, so dass der Kindergarten schon seit vielen Jahren auf eine Weihnachtsfeier verzichtet, so die Leiterin Anja Bonomo. Der Pfarrer der Stuttgarter Gemeinde Gablenberg hat damit kein Problem. Hanns Günther unterstützt die Idee sogar ausdrücklich, da er niemanden anderen Glaubens verprellen möchte. Einen Anspruch auf eine Weihnachtsfeier im evangelischen Kindergarten sieht er nicht. Für seine Landeskirche ist dieses Verhalten unverständlich. Pressesprecher Klaus Rieth, selbst Pfarrer, kritisiert die Entscheidung des Kindergartens (…) Religionspädagogen wie der Freiburger Professor Wilhelm Schwendemann von der evangelischen Fachhochschule beobachten seit einiger Zeit aber immer wieder einen ängstlichen Rückzug bei der Vermittlung christlicher Inhalte in Kindergärten. Und auch außerhalb von Baden-Württemberg sorgten jüngst vergleichbare Fälle für Diskussionen zwischen Eltern und Kindergartenleitung, zum Beispiel in Weiden in der Oberpfalz. Dort wurde das St.-Martins-Fest religionsneutral in Laternenfest umbenannt, obwohl der überwiegende Teil der Kinder aus christlichen Familien kommt und die Eltern sich gegen die Umbenennung wehrten.

Rieth hat für solch ein ausweichendes Verhalten kein Verständnis. Wenn ein Kindergarten ein konfessioneller Kindergarten sei, solle er nicht mit seiner Konfession hinter dem Berg halten. Dies würden auch viele muslimische Eltern sagen, die ihre Kinder bewusst in eine derartige Einrichtung geben. …

Ist es ein Wunder, dass Moslems uns verachten, weil wir zu feige sind, für das einzustehen und für das zu kämpfen, woran wir glauben? Ist es nicht beneidenswert, mit welchem Selbstbewusstsein Moslems ihre Rechte einfordern? Dabei hätten sie das doch gar nicht nötig. Denn in vorbildlicher Demutshaltung unterwerfen wir uns von alleine und zerbrechen uns auch noch die Köpfe darüber, was unsere zukünftigen Herren stören könnte. Da finden wir manchmal Sachen … da wären die nie allein drauf gekommen!

(Spürnase: no comment)




Reizthema Weihnachten – nicht nur in Europa

Kein Nikolaus für Wiener Kinder, keine Weihnachtsfeier an einer spanischen Schule, da wollen die Amis nicht nachstehen. Und darum beschloss der Bürgermeister von Chicago, Richard M. Daley, ein Katholik übrigens, dass auf dem Chicagoer Christkindelmarkt keine Werbung für den Spielfilm „The Nativity Story“ laufen darf.

Offizielle Begründung: Nichtchristen könnten sich gekränkt fühlen.

Eine moderne Weihnachtsgeschichte der besonderen Art trägt sich in der US-amerikanischen Metropole Chicago zu. Großer Beliebtheit in der auch von deutschen Einwanderern geprägten Stadt erfreut sich seit zehn Jahren ein „Christkindlmarkt“ zwischen Wolkenkratzern. Zu den Sponsoren der Veranstaltung mit über einer Million Besuchern nach dem Vorbild des Nürnberger Weihnachtsmarkts gehören Firmen wie Daimler-Chrysler, BMW und Bosch. In diesem Jahr wollte auch der Filmvertrieb New Line Cinema die Veranstaltung mit über 9.000 Euro fördern. Dafür sollten auf dem Markt mit Verkaufsbuden, Bratwurst und Glühwein Werbefilme für den Spielfilm „The Nativity Story“ laufen. Unter dem Titel „Es begab sich aber zu der Zeit“ kommt die Weihnachtsgeschichte am 7. Dezember auch in die deutschen Kinos. Derweil darf die Filmwerbung auf dem Chicagoer Christkindlmarkt nicht laufen, weil sie Nichtchristen kränken könnte. Das ist die Begründung für das Verbot, das Bürgermeister Richard M. Daleys Ordnungsamt ausgesprochen hat. (…)

Dass nun auf einem Weihnachtsmarkt die Werbung für einen Weihnachtsfilm verboten sein soll, löst unter Christen Kopfschütteln und Entrüstung aus. Der evangelikale Filmexperte Ted Baehr (Los Angeles) findet die Entscheidung ungeheuerlich. Er könne nicht begreifen, wie eine Behörde eine Filmwerbung verbieten wolle, die jedermann abends im Fernsehen sehen könne.
Eine solche Intoleranz würde sich die Verwaltung der auch als „windig“ bekannten Millionenstadt am Südufer des Michigan-Sees nicht gegenüber Minderheiten oder Homosexuellen herausnehmen, so Baehr. …

So gesehen: Ist nicht der ganze Christkindelmarkt eine einzige Provokation für Nichtchristen der besonderen Art? Sollte man nicht lieber völlig darauf verzichten und auch den Verkauf von Weihnachtsbäumen verbieten? Das wäre doch mal eine nette Geste. Wir können stattdessen ja das Zuckerfest und Mohammeds Geburtstag groß feiern …




Serap Cileli: Bewundernswert mutig

Gesellschaftlicher Fortschritt ist sehr oft dem Wirken einzelner, herausragender Persönlichkeiten zu verdanken. Menschen die laut sind, wo es als „anständig“ gilt zu schweigen. Die helfen, wo es tugendhaft ist, wegzusehen. Die den Mut haben, sich gegen den Zeitgeist und dessen mächtige Repräsentanten zu stellen und nicht nur Ansehensverlust riskieren, sondern wie im Fall der türkisch-stämmigen Menschenrechtsaktivisten Serap Cileli (Foto), auch ihr Leben.

Zugegeben. Nicht jeder hat so viel Mut und Charakterstärke in die Wiege gelegt bekommen. Umso wichtiger sind jedoch Solidarität und Würdigung dieser Mutigen, die so viel auf sich nehmen, um etwas Postives für unser aller Zusammenleben beizutragen. Und sich nicht zurück ziehen auf die verführerischen Annehmlichkeiten des Privatlebens, nachdem man dieses für sich akzeptabel gestalten konnte. In der FAZ erscheint heute ein Beitrag zu Serap Cileli. Biografisch wie gesellschaftspolitisch äußerst informativ. Ein Blick in eine Welt, die es gemäß multikultureller Bereicherungsdogmatik so garnicht geben dürfte.

Daß du keine Schande bringst

Wie sich die Deutschtürkin Serap Çileli gegen ihre Familie eine eigene Familie erkämpfte / Von Timo Frasch

Text: F.A.Z., 30.11.2006, Nr. 279 / Seite 9

FRANKFURT, im November. Serap Çileli war 22 Jahre alt und gegen ihren Willen schon sieben Jahre verheiratet, als sie in ihrem Heimatort Mersin die Idylle durchs Fenster sah, nach der sie sich selbst immer gesehnt hatte: In der gegenüberliegenden Wohnung saß die ganze Familie um einen großen Tisch, und alle lachten über den schon erwachsenen Sohn, der mit einem Kochlöffel auf einen Topf trommelte. Ali. Der Weg nach nebenan war lang. Er dauerte Jahre. Heute ist Serap Çileli mit Ali verheiratet, mit dem Mann, den sie jahrelang nicht heiraten durfte, den sie schließlich heiraten mußte, sonst hätte ihr Vater sie, wie er ihr mitteilen ließ, um die Welt gejagt wie ein Tier.

Ali. Ohne ihn hätte sie es wohl nicht geschafft, aus ihrem Gefängnis auszubrechen, sagt Serap Çileli, während ihr Mann ihr eine Marlboro reicht. Er ist ihr nach Deutschland gefolgt. Er hat sie unterstützt, nachdem sie mit ihren beiden Kindern vor ihrer Familie geflohen war. Er hat als Illegaler in einer Dönerbude geputzt und auf deutschen Bahnhöfen geschlafen. Und er brachte ihr vom Flohmarkt eine Schreibmaschine mit und ermutigte sie, ihre Tagebücher an Verlage zu schicken. Die schrieben ihr jahrelang zurück: „Interessante Geschichte, aber zu brisant für Deutschland.“ Alis Familie und die seiner Frau unterscheidet eigentlich nicht viel. Beide kommen aus dem türkischen Mittelstand, beide aus einer Touristenstadt am östlichen Mittelmeer. Alis Vater hatte einen Marmorvertrieb, Seraps Vater eine Schreinerei. Alis Mutter ging bis zur fünften Klasse zur Schule, Seraps Mutter sogar bis zur neunten. In Deutschland herrsche immer noch die Vorstellung, daß nur ungebildete anatolische Bauern wie im Mittelalter lebten, sagt Serap Çileli. Das sei ein großer Irrtum. Ihr Bruder habe sich als Flugzeugbauingenieur mit einem 17 Jahre alten türkischen Mädchen verheiratet. Und von den Türkinnen, die in Deutschland auf den Universitäten studieren, trügen viele Kopftuch und seien von islamistischen Organisationen gezielt dorthin geschickt worden, um später wichtige Positionen einnehmen zu können. Der deutsche Staat verstehe das aber noch immer nicht, sagt Serap Çileli. Er lasse sich täuschen von den Masken der Islamisten, von geschliffener Rede und Tagen der offenen Tür. Von dem, was in Köln oder in Neukölln passiere, hätten die meisten wenig Ahnung.

Mittlerweile gibt es einige Türkinnen in Deutschland, die so sprechen. Seyran Ates zum Beispiel, die aus Angst vor Anfeindungen ihre Zulassung als Anwältin zurückgab. Oder Necla Kelek. Der Soziologin („Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes“) unterstellten Anfang des Jahres Pädagogen und Migrationsforscher, sie schüre Ängste und arbeite nicht wissenschaftlich. Auch Serap Çileli arbeitet nicht wissenschaftlich. Sie erzählt eine Geschichte – die eine Geschichte vieler türkischer Frauen sein könnte.

Im Jahr 1974, mit acht Jahren, wurde sie nach Deutschland geholt, wo der Vater mittlerweile in einer Papierfabrik arbeitete. Er hatte Angst, daß Serap den Großeltern in der Türkei über den Kopf wachsen könnte. Als sich vier Jahre später erste weibliche Formen an ihrem Körper abzeichneten, wurde sie einem acht Jahre älteren Mann versprochen, den sie zuvor nie gesehen hatte. In der Schule legte sie ihren Verlobungsring ab, weil sie sich vor den anderen Mädchen schämte. Am Sportunterricht konnte sie oft nicht teilnehmen – sonst hätten die Mitschüler ihre blauen Flecken gesehen. Was ihren Vater vom Prügeln abhielt: die Sorge um ihr Jungfernhäutchen. Bei einem Besuch der Familie ihres Verlobten war Serap dann am Ende. Mit dreizehn. Sie ging ins Badezimmer und stopfte sich mit allen Tabletten voll, die sie finden konnte. Als sie ein paar Tage später aus dem Krankenhaus nach Hause kam, wartete der Vater schon auf sie. „Geh in die Küche“, sagte er zu seiner Frau, „und bring mir das Nudelholz.“

Die andere Familie wollte ihren Sohn keiner Aufsässigen geben. Die erste Verlobung wurde deshalb gelöst – eine zweite bald eingefädelt. Mit 15 Jahren heiratete Serap einen 25 Jahre alten Mann in der Türkei. Erst nach sieben Jahren Ekel und der Geburt eines Sohnes sowie einer Tochter willigten ihre Eltern in die Scheidung ein. Sie hatte damit gedroht, sich und ihre Kinder umzubringen. Seraps Mutter holte die beiden mit nach Deutschland – damit sie der beschämte Ehemann nicht entführen konnte. Serap mußte bald folgen, sonst, so prophezeiten ihr die Eltern, würde sie ihre Kinder nie wieder sehen.

Sie hatten von Seraps Schwester erfahren, daß ihre Tochter eine Beziehung zu Ali habe. Um das Allerschlimmste abzuwenden, wurde ein anderer Mann gesucht, durch den Heiratsvermittler, der schon für das erste Arrangement zuständig war. „Sei zufrieden, daß dich überhaupt jemand als Frau nimmt“, sagte ihre Mutter. Und ihr Vater: „Meinen Stolz kriegst du nicht nieder, und wenn du meine Familienehre verletzt, werde ich dich umbringen.“ An einem der letzten Abende, die Serap Çileli in ihrer kleinen deutschen Wohnung in Sichtweite der Eltern verbrachte, wäre ihm das fast gelungen. Serap Çileli hatte sich geweigert, wegen eines Treffens mit dem neuen Verlobungskandidaten ihrer Arbeit als Schichtführerin in einem Schnellimbiß fernzubleiben. Daraufhin schlug ihr Vater sie halb tot. Sie wagte zum ersten Mal, sich an die Polizei zu wenden, um mit ihren Kindern abgeholt zu werden. Das Jugendamt vermittelte ihr eine Frauenorganisation, mutige Leute, die sie nachts aus ihrer Wohnung holten und mit ihren Kindern in ein Frauenhaus brachten, weit weg.

Sie blieb dort 16 Monate, mit überforderten Sozialarbeiterinnen, mit Prostituierten und Immigrantinnen, die ihr Schicksal teilten und oft doch wieder zu ihren Peinigern zurückkehrten. Eine der eindringlichsten Szenen in dem Buch „Wir sind eure Töchter, nicht eure Ehre“, für das Serap Çileli 1999 doch noch einen Verlag fand, spielt im Frauenhaus. Als ihre Tochter mit Lidschatten und Lippenstift aus dem Zimmer einer anderen Türkin kommt, wird die Mutter zornig: „Du wirst dein Gesicht ordentlich mit Waschlappen und Seife waschen. Du weißt, daß ich das bei kleinen Kindern hasse.“ Das sei die Serap von damals gewesen, noch unter dem Eindruck des Erlittenen, sagt Serap Çileli heute. Ihre Mutter sei, als Serap gerade neun Jahre alt war, mit einem Schminkkoffer von Karstadt gekommen: „Du bist jetzt eine junge Frau!“ (Anmerkung: Dieses Alter zur Definition als Frau ist kein Zufall. Der Prophet hatte ein Kind als „Frau“, das er im Alter von neun Jahren entjungfert hat) Zu Hochzeitsfeiern mußte sie hohe Absätze und Abendkleider tragen, sie bekam rückenfreie Tops und Röcke mit Schlitzen. „Bis die Ware verkauft ist“, sagt Serap Çileli, „wird sie auf dem Silbertablett präsentiert.“ Sie kenne junge Frauen, Jungfrauen, sagt Çileli, die für 25000 Euro ihren Besitzer gewechselt haben. Als Sexobjekt oder als Ticket nach Deutschland. Schon nach der Verlobung trete der Protektionismus an die Stelle des freien Marktes. Als sie im Imbiß arbeitete, sei ihr Vater dauernd gekommen, um sie zu kontrollieren. Sie wisse von verlobten Mädchen, denen, wenn sie auf Klassenfahrt mitdurften, vorher die Haare geschoren wurden – für den Fall, daß ihr Kopftuch verrutscht. Das wichtigste sei, bis zur Hochzeit Jungfrau zu bleiben. Ohne Jungfernhäutchen und ohne Mann sei man sozial tot. Das gelte dann für die gesamte Familie. Beflecktes Laken oder befleckte Ehre – jeder bekomme das mit.

Während ihrer Zeit im Frauenhaus wurde Serap Çileli zum dritten Mal schwanger. Diesmal von Ali. Auch seine Eltern waren nicht begeistert. Aber sie hielten zu ihrem Sohn. Weil Serap anfangs nur 400 Mark bei sich hatte und sich als Schwangere mit zwei Kindern schwertat, in Deutschland eine Wohnung oder eine Arbeit zu bekommen, mußte sie beim Sozialamt Antrag auf Sozialhilfe stellen. Der Bescheid wurde, wie in solchen Fällen üblich, an ihre Eltern geschickt, die so ihren Aufenthaltsort ausfindig machen konnten. Seraps Vater schickte zwei ihrer Brüder mit einem Brief. „Ich werde dich jagen wie ein Tier.“ Vaters Wunsch sei es, sagten die Brüder zu Ali, „daß du unserer Schwester keine Schande bringst“. Das war 1993.

Serap Çileli hat seitdem nie Personenschutz beantragt. Sie verläßt aber bis heute nur in Begleitung die Wohnung. Ihr Mann gab seine Arbeit auf, um sie auf ihren Vortragsreisen begleiten zu können. Er filmt jeden Auftritt. Je mehr sie in der Öffentlichkeit stehe, sagt sie, desto sicherer fühle sie sich. Von ihrer Familie gehe heute keine Bedrohung mehr aus. Eher schon von radikalen Muslimen, die sie in Briefen regelmäßig beschimpften oder nach Vorträgen als Verräterin anprangerten. Eine deutsche Lehrerin habe sie einmal darum gebeten, nicht an die Schule zu kommen. Junge Türken hätten gedroht, wenn Frau Çileli spreche, dann würden sie die Aula kurz und klein schlagen. Sie ist trotzdem hingegangen. Passiert ist nichts.

Serap Çileli fühlt sich nicht als Muslima, aber auch nicht als Atheistin. Ihre jüngste Tochter ging vier Jahre lang in den katholischen Religionsunterricht, die Familie feiert Weihnachten und das muslimische Zuckerfest. Sie seien gut integriert, sagt Serap Çileli. Die ältere Tochter, die im kommenden Jahr ihr Abitur macht, hat einen deutschen Freund. Der Sohn, der Politikwissenschaft studiert, spielt im Handballverein. Bei Festen, sagt Serap Çileli, koche sie manchmal türkisch. Das komme gut an. Mit Fremdenfeindlichkeit habe sie in Deutschland keine Erfahrungen gemacht.

Im Sommer seien sie und ihr Mann im Städtchen spazierengegangen, sie mit einem Top, ihr Mann in kurzen Hosen. Es war heiß. Auf der anderen Straßenseite hörten sie zwei türkische Frauen, die Serap Çileli in einem Deutschkurs unterrichtete. „Schau mal“, habe die eine laut zur anderen gesagt, „Ist das ein Mann?“ – „Nein“, habe die andere geantwortet, „das ist kein Mann. Das ist ein Waschlappen.“ Ali serviert türkischen Mokka. Die Frauen, sagt Serap Çileli, seien die eigentlichen Stützen des Weltbildes, das in Deutschland noch immer den grausamen Alltag vieler türkischer Familien bestimme. Serap Çileli hält eine Untersuchung der Konrad-Adenauer-Stiftung, nach der die Entscheidung zum Tragen eines Kopftuchs bei den meisten Deutschtürkinnen persönlicher Natur und kaum durch andere beeinflußt sei, für eine Farce. Die Wirklichkeit, die sie aus der Beratung vieler türkischer Mädchen kenne, sehe ganz anders aus.

Serap Çileli ist heute 40 Jahre alt. Nach fast zwanzig Jahren lebt sie in der Familie, die sie sich immer gewünscht hatte. „Wir haben gemeinsam alles verarbeitet.“ Das gelte auch für die beiden Kinder aus ihrer ersten Ehe. Ihren Vater kann man nicht mehr nach seiner Version der Geschichte fragen: Er ist vor einigen Jahren an einem Herzinfarkt gestorben, Serap Çileli hat es von einer ehemaligen Klassenkameradin erfahren. Nach der Hochzeit mit Ali hatte sie hin und wieder versucht, Kontakt mit den Eltern aufzunehmen. Familie sei eben Familie. Die Mutter habe aber immer abgeblockt. Das letzte Mal von ihrer Familie erfahren hat Serap Çileli aus der türkischen Zeitung „Hürriyet“, die sie trotz anderen Namens aufgespürt hatte. In der Ausgabe, in der „Hürriyet“ eine Kampagne gegen häusliche Gewalt gestartet hat, wurde auch ein Foto von der lächelnden Serap bei ihrer ersten Hochzeit gedruckt. Darüber steht: „Sieht so eine Frau aus, die zwangsverheiratet wurde?“

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» „Mahnmal“ für die Opfer von Ehrenmorden