Forderung nach Beendigung der Maduro-Herrschaft

Köln: 100 Teilnehmer bei Demo für Billy Six und Venezuela

Von ULRIKE HAUN | Am Samstag fanden sich 100 Teilnehmer bei der Demo für die Freiheit von Billy Six und Venezuela auf der Domplatte in Köln ein. Viele brachten ihre Fahnen und selbst angefertigten Schilder mit, auf denen sie ein Ende der Maduro-Herrschaft forderten und für Juan Guaidó stimmten.

Die Stimmung war sehr gut und viele haben die Hoffnung, dass endlich das Land von der Herrschaft von Maduro befreit wird. In Venezuela herrscht Lebensmittelknappheit und eine Hyperinflation. Viele haben bereits das Land verlassen.

Ein Venezolaner berichtete, dass er vor 16 Jahren aus dem Land geflohen sei, da sich die Situation bereits abzeichnete. Er möchte gerne wieder in seine Heimat zurück und hofft auf einen Neuanfang und würde beim Wiederaufbau in Venezuela mit anpacken. Einige haben noch Familie in Venezuela und bangen um sie.

Die Aktivisten brachten ihre selbstgebastelten Free-Billy-Plakate und Free-Billy-Buttons mit. Es wurden Reden gehalten zu der Situation von Billy Six, der sich weiterhin im Geheimdienstgefängnis El Helicoide befindet.

Die Demo wurde durch Zwischenrufe eines Linken gestört, der „Viva Maduro“ rief, was auf Unverständnis bei den anwesenden Venezolanern fiel. Eine Teilnehmerin hielt dem Störer ein Plakat hin, auf dem stand: „28.479 Venezolaner wurden im Jahr 2016 genauso wie meine Mutter ermordet“. Die Rednerin fragte den Störer, ob er schon mal in Venezuela war und ob er dort Familie hat.

Fotogalerie:

Dieser linke Störer hat keine Familie in Venezuela, um die er bangen muss, er hat keine Familienmitglieder, die unter Maduro ermordet wurden, er hat keine Kinder, die in Venezuela im Gefängnis sitzen und er leidet nicht an Hungersnot, wie so viele Venezolaner.

Nach zwei Stunden wurde die Demo beendet. Die Venezolaner werden ihre Billy Six-Demos fortführen und hoffen, dass er bald wieder in Freiheit ist.




Köln: Großer Andrang bei „Freie Medien“-Infostand vorm WDR

Im Rahmen der Kampagne „Freie Medien“ richtete die Initiative „Widerstand steigt auf!“ am Samstag (5.1.19) einen Infostand vor der WDR-Zentrale in Köln aus (siehe PI-NEWS-Vorbericht). Das Interesse war groß und zeitweise standen bis zu 30 Personen am Stand und informierten sich über die Freien Medien.

Viele Bürger wollten mehr über die Vereinigung der Freien Medien und deren Ziele erfahren. Die Vereinigung der Freien Medien versteht sich „als die erste staatspolitisch unabhängige Organisation zur Förderung des grundgesetzlich verankerten Bürgerjounalismus und der Meinungsfreiheit.“ Sie unterstützt den Aufbau von Blogs und Autorenseiten, fördert Projekte und leistet Hilfestellung. Zukünftig werden Kongresse geplant und im Gespräch ist ebenfalls die Organisation von Versammlungen/Demonstrationen, die dem Vereinszweck entsprechen.

Die Initiative „Widerstand steigt auf!“ unterstützt die Freien Medien mit Infoständen und Flyeraktionen, um diese bekannter zu machen. Ziel ist es, ein Gegengewicht zu den staatlich gelenkten Medien zu schaffen.

Auf dem Infotisch lagen Flugblätter von PI-NEWS, Philosophia Perennis, die Unbestechlichen, Jouwatch, Okzident Media und Freixemplare von der Jungen Freiheit aus. Auf Interesse stieß auch das Buch „#Wir sind noch mehr“, das erworben werden konnte. Das 500 Seiten umfassende Buch, das von zahlreichen Autoren (unter anderem Vera Lengsfeld, Michael Stürzenberger, Thomas Böhm, David Berger, Christian Jung, etc.) der Vereinigung der Freien Medien geschrieben wurde, umfasst 60 Kapitel zu Themen wie Migration, Zensur, Identität, Islamismus, Terror und Wirtschaft.

Bis auf ein paar linke Gegendemonstranten, die ein Banner mit der Aufschrift „Kein Rassismus im Veedel“ vor dem Infostand ausgebreitet hatten, verlief die Aktion störungsfrei. Die Veranstaltung wurde diesmal sogar über einen Livestream des Youtube-Kanals „PatriotOnTour“ verbreitet, der im übrigen noch ein paar Abonnenten vertragen könnte, damit die Streams künftig auch auf den Freien Medien eingebettet werden können (Mindest-Abozahl: 1000).

Die Initiative „Widerstand steigt auf!“ wird die Infostände in regelmäßigen Abständen fortsetzen und darüber rechtzeitig in den Freien Medien – natürlich auch hier auf PI-NEWS – informieren.