ERST GEFÄHRDET, JETZT GESCHRÖPFT

Wie sich das Merkel-System über SIE lustig macht!

Von WOLFGANG EGGERT | München kriegt „für mehr Sicherheit“ sogenannte „Bahnsteigtüren“. Warum nur verliert der FOCUS kein Wort über das Aussehen und den wahren Zweck der beklemmenden Einrichtung?

Der Staat baut bekanntlich viel und gerne. Auch MIST, wenn er von den falschen Personen geführt wird. Die deutsche Regierung, seit Jahren von gefährlichen Verrückten durchsetzt, die ihr medial kleingemachtes Volk mittlerweile unter jeder denkbaren Limbostangenhöhe durchbringen, ist hierin ganz besonders groß.

Eindrucksvoll trat die auch im Ausland schwer bestaunte deutsche Betriebsamkeit im Bereich Vernunftschrottung zutage, als ischiasgeplagte Politiker und kokainistische Journalisten unisono den Wert von millionenstark ins Land strömenden, die Pässe wegwerfenden Fahnenflüchtigen nicht geringer als – in GOLD bemessen wollten. Hosianna, klang es unisono, die überbordende Karawane, das sind alles Abiturienten, geflohen vor Pol Pot-Diktatoren, die ihnen die Bildung neideten. Jetzt, endlich, hier bei uns, konnten sie in einer mühevoll von verplanten Volksparteien runtergewirtschafteten Weltökonomie die Stellschrauben wieder anziehen! Soweit zum Anfang der Geschichte.

Irgendwann kam dann die Ernüchterung: Nicht alle der arrivierten Asylbrecher waren Ärzte, Klimaretter, 100 Meter-Goldmedaillengewinner, Lehrer, Vier Sterne-Köche. Nicht wenige unter den in südlicher Sonne gebrannten Fremden neigten zur allgemeinen Überraschung gar (bei Muslimen war das kaum vorhersehbar!) zu religiösem Extremismus, viele brachten ein sonderbar rückständig wirkendes, patriarchialisches Weltbild mit sich, einige, gerade unter den Jüngeren, neigten zur Gewalt. Im Ergebnis sehen wir Frauen-Jagden, das Erobern und Besetzen von Schwimmbädern, das PS-starke Plattfahren von Passanten auf Plätzen, zuletzt scheint noch das zügige Bahn-Vierteilen (von Menschenhassern der schreibenden Zunft zärtlich „Schubsen“ genannt) in Mode zu kommen. Kulturelle Neuigkeiten, über die sich nicht unbedingt jeder freut.

Ein Problem für „unsere“ (streichen Sie das Wort aus ihrem Restgedächtnis) Volksvertreter, die in Wirklichkeit bei Soros und auch echten Clan-Chefs verbeamtet sind? Nicht unbedingt!

Beginnen wir mit den, wieder so ein widerliches Verniedlichungswort, „Angetanzten“. Der Mehrzahl der hiesigen Frauen ist ihre (und erst Recht die deutsche) Ehre latte wie ein Macchiato, wenn es um migrantische Übergriffigkeit geht. Während die „Herren der Schöpfung“ die AfD manchmal wählen, tun dies die Damen (das Wort dämlich rührt dorther) so gut wie nie. Sie waren die ersten, die klatschend und mit Wurfteddybären bewaffnet vor den Bahnhöfen standen. Bis knapp vor einer Vollvergewaltigung wird sich aus diesem Klientel heraus nur selten gegen unerbetene polyglotte Handauflegungen beschwert – findet sich wie in Köln dennoch einmal eine größere Zahl von maulenden, kulturunverständigen deutschen Maiden, so schreiten ihre Geschlechtsgenossinnen in den höheren Positionen schnell ein. Beispiel Henriette Reker. Deren Ratschlag: einfach eine „Armlänge Abstand“ halten, ihr selbstschuldigen Feiermädels. Die Medien attackierten diesen geistigen Amoklauf mit anderen intellektuellen Spülvorgängen… und schon war wieder Ruhe im Karton.

Das fremdstämmige Erobern von Schwimmbädern, nächster Punkt auf unserer Bereicherungsliste, stellt ein neueres Problem dar; angesichts der bei Teutonen weit über das heimische Schlafzimmer hinausreichenden Freude an Brust & Kraul, wird das Bundeskanzleramt hier möglichst bald fündig werden müssen. Möglicherweise montieren Merkels Gauleitungen bis zur nächsten Sommersaison einfach die umherstehenden Rutschen und Sprungbretter ab. Wegen „Unfallgefahr“, wird es dann heißen. Die Umvolkungsmedien werden uns mit Statistiken zu Hals- und Beinbrüchen zu überzeugen wissen, dass Bäder bereits seit der Kaiserzeit hochgefährlich sind – aller Schaden entstand durch Siegfried-eske, kerndeutsche Schwimmer, „die bekanntlich schon immer getobt haben“.

Bleibt noch das mittlerweile ebenfalls lästig werdende Bahnsteig-Schubsen zu erwähnen. Wie geht man nun damit um? Passkontrollen, wie bei den Bädern neuerdings usus, würden beim Dauerandrang im Underground zu Kilometerschlangen führen. Poller aufstellen ergibt ebenfalls keinen Sinn, aber hier rücken wir der Lösung bereits näher. Denn auch sie hat wieder eine absperrende Wirkung: Das Zauberwort heisst „Bahnsteigtüren“. Die Stadt München plane diese nun ein, so schreibt es der FOCUS, der dem Leser allerdings das Aussehen des klaustrophobisch wirksamen Konstrukts vorenthält und auch kein Wort über das dahinterliegende Motiv, nämlich die „Schubsereien“ verliert. Das angenehm klingende Wort „mehr Sicherheit“ muss reichen.

Um mehr in Erfahrung zu bringen, was da gebaut werden soll, und wofür eigentlich, muss man schon etwas googeln – um auf der weniger geklickten Seite von „br.de“ fündig zu werden. Dort lesen wir, schon zu Beginn des Artikels: „Nachdem in Frankfurt ein achtjähriger Bub ins Gleis gestoßen worden ist, wird über mehr Sicherheit durch Bahnsteigtüren diskutiert.“ Aha, soso, nicht etwa „vor den Zug“ gestoßen, sondern nur „ins Gleis“. Wo er vermutlich heute noch spielt. Aber lassen wir die Spitzfindigkeiten und kommen zum Aussehen der sonderbaren Himmelspforten: Um erst überhaupt in den Zug einsteigen zu können, schreibt der BR „würden sich die Türen zu einem Zug am Bahnsteig erst dann öffnen, wenn S- oder U-Bahnen im Bahnhof stehen. Bis dahin müssten die Menschen am Gleis hinter transparenten Wänden warten.“

Für den Brandschutz könne, heisst es weiter, das System heikel sein. Darauf möchte man fast wetten: man stelle sich vor, im Zug brennt es, und Türen raus zum Bahnsteig wollen sich nicht öffnen. Die Eingeschlossenen würden schlichtweg frittiert.

Der grill-fähige Umbau des Untergrunds soll allein in München hunderte(!) Millionen Euro kosten. Schon bayernweit ginge das in die Milliarden. Peanuts, es zahlt schließlich der tumbe Steuermichel, dem man für den Start einfach mal den monatlichen Kinobesuch oder zwei Schachteln Zigaretten aus der Tasche ziehen wird.

Raucher werden nun möglicherweise tiiiiief durchatmen, aber, gemach, das ist noch nicht alles, da kommt noch ein Extraposten oben drauf. Auch der hollywoodfähige Burggraben, mit dem sich der Bundestag demnächst umgeben will, wird aus volkseigener Produktion stammen. Die sich der bauherrliche Sponsor, also SIE, lieber Leser, nur nach Voranmeldung und in Kleinstgruppen wird ansehen können. Schließlich wird das Ganze zu Sicherheitszwecken gebaut. VOR Ihnen. Nicht FÜR Sie.




Nahles ist weg! Was kommt jetzt?

Von WOLFGANG EGGERT | Andrea Nahles hat hingeworfen. Keine wirkliche Überraschung, angesichts der herben Klatsche bei den EU-Wahlen. Ihr letzter Sargnagel dürfte die jüngste FORSA-Umfrage gewesen sein: In der firmiert die SPD um 12%, knapp vor der AfD – während die Grünen mit 27% noch vor der Union liegen. Dass die sozialistische Kinder- und Naturverschandelungspartei ihre seit Chemnitz im Herbst 2018 vollzogene magische Stimmenvermehrung auf dem Rücken der Linken austrägt liegt auf der Hand. Nahles und Genossen wissen gut, daß diese Entwicklung „nachhaltig“ in die Zukunft zeigt, daß sie bleibt. Denn die moralinsaure und weltverbessernde Jugend wählt heute, anders als früher, nicht mehr rot, sie wählt grün.

Die Sozialdemokraten müssen auf diesen Betontrend reagieren. Angesichts der tosenden Talfahrt muss das schnell passieren. Und es wird. Sicher, man kann eine Partei nicht mal eben so umkrempeln. Die SPD brauchte über eine Dekade, um von einer waschechten Arbeiterpartei zu einem globalistischen Mauschelunternehmen umzustellen. Die Trendwende zu einem roten Klimarettungsverein geht ebenfalls nicht von heute auf morgen, auch das braucht Jahre – die man aber nicht hat; bis dahin ist die Partei mausetot.

Im Willy-Brandt-Haus ist daher jetzt eine schnelle Instantlösung gefragt, mit der sich etliche den Selbstanspruch abermals entkernende Wendungen und Parteitage vor sich herschieben lassen. Vor diesen Inhalten steht erst einmal die Verpackung, eine möglichst junge, schillernde, passend für das Rezo- und Fridays for Future-Publikum.

Diese Verpackung, diese schnelle Lösung heißt Kevin Kühnert. Einiges, wenn nicht alles spricht dafür, daß er nun der starke Mann der SPD wird, wenn er es nicht bereits schon ist. Ihn wird man, mehr denn je, nun das Wort führen lassen. Es ist dies
eine der naturgegebenen Konsequenzen des Nahles-Rücktritts, die jeder Leser in diesen Stunden den minimal sich unterscheidenden Systemzeitungen unserer Nation entnehmen kann.

Den weiterreichenden (!) Konsequenzen wird man dort weniger Aufmerksamkeit schenken – obgleich sie selbst naturgegeben sind.

1. Kühnert wird die SPD aus der Regierung führen. Das bedeutet:
2. Neuwahlen
Angesichts des bereits Monate dauernden propagandistischen Trommelfeuers bedeutet das:
3. Einen Erdrutschsieg der GRÜNEN, die sich, so will es Rezos Global-Total-Establishment, noch vor der Union platzieren werden. Das wiederum bedeutet, von Merkel schon lange ersehnt:
4. Eine Koalition GRÜN-SCHWARZ, schlimmerenfalls – die Medien träufeln diesen Alb seit Wochen intensiv ins öffentliche Bewusstsein –
5. Unter einem Kanzler Robert-„Es Gibt kein Volk“-Habeck

Die Entwicklung – die bis hierher durchaus in dem einen oder anderen journalistischen Kommentar zu finden sein wird – geht von hier aus natürlich weiter. Und mündet in einen Punkt, der unter Garantie derzeit und künftig in allen Blättern fehlt.

Dieser Punkt berührt die ebenfalls in diesen Sommer stattfindenden Wahlen in den „Neuen Bundesländern“, wo die CDU durchaus anders tickt als die im Westen von Merkel erfolgreich zu Grabe getragene Unwerte-Union. Gleich mehrmals könnten Christdemokraten dort mit der AfD stabile Regierungen bilden.

Passiert das in mehr als einem Ost-Land (in Sachsen erscheint es schon jetzt mehr als wahrscheinlich) dann steht die CDU-Ost gegen die CDU-West, ein Bruch bzw. Grenzverlauf, den die AfD ebenso kennt. Hier wie dort dürfen sich die Parteioberen überlegen, ob es nicht sinnfällig wäre, das trennend verbundene Unionsprinzip, welches der CSU eigene Freiheiten ermöglicht, entlang der alten deutsch-deutschen Grenze neu aufzulegen.

Es wird spannend sein, ob und wie sich diese innerparteilichen Brüche an den inneren Landesgrenzen darstellen bzw. weiterentwickeln. Der Konflikt zwischen einem grünen Innenminister, nebst Polizei und Geheimdiensthoheit und einer blau getragenen sächsischen Regierung ist vorgezeichnet. Antifa-Sympathisanten und Patrioten können unmöglich im selben Haus leben. Der Kleinere wird sich bald überlegen, ob er ausziehen will.

Vielleicht ist das die einzige Möglichkeit, Deutschland zu retten – wenigstens einen Teil von ihm, den besseren, im hintersten Winkel.




BVB: Kampf gegen Rechts ist wichtiger als sportlicher Erfolg!

Von WOLFGANG EGGERT | Auf den nicht vom Verein stammenden aber mit dem offiziös anmutenden Logo „BVB gegen Nazis“ verzierten Plakaten steht „Lieber die Meisterschaft an Bayern verlieren, als Dorstfeld an die Nazis“, darunter als vermeintlicher Zitatlieferant Mario Götze. Oder, mit dem Bild von Marco Reus die Sprechblase „Lieber Schalkesieg als Nazikiez“.

Auch nicht schlecht: ?ukasz Piszczek mit den ihm zugeschriebenen Worten „Lieber Ersatzbank als Rechtsaußen“. Die Poster, die zudem das Logo der Bundesregierung und der Anti-Rechtskampagne „Exit“ tragen, tauchten über Nacht in Dortmund auf – aber von den Genannten will sie niemand in Auftrag gegeben geschweige denn aufgehängt haben.

Die Süddeutsche Zeitung, die Reaktionen eingeholt hat, schreibt heute, Ralf Stoltze, SPD-Bezirksbürgermeister in Dortmund, „verhehlt nicht, dass ihm die Stoßrichtung der illegalen Plakataktion gefallen hat. Auch der BVB legt Wert auf die Feststellung, dass er sich nicht inhaltlich von den Plakaten distanziert habe, sondern in erster Linie von der Art und Weise, wie sie in die Öffentlichkeit gelangt seien.“

Zwei selten dumme Aussagen in Reihe, aber Danke für die Ehrlichkeit, denn nun wissen wir: Der Kampf gegen Rechts ist wichtiger als sportlicher Erfolg auf dem Platz! So wird die Wasserträgerrolle des Fußballs in der Umvolkung anschaulich auf den Punkt gebracht. Wer auch immer hinter der Aktion steckt, ob tumbe Linke oder pfiffige Rechte: Es war eine gelungene Veranstaltung!




Der Coca Cola-Dschihadist: Ein Märchen aus 1001 Nacht

Von WOLFGANG EGGERT | Nun nimmt sich der FOCUS des IS-Kämpfers „Mehmet“ an, von dem es natürlich kein Foto gibt, kein Interview, keinen Nachnamen. Die ganze herzerweichende Story entstammt dem Mund eines Herrn Mücke, Mitglied einer verdachtsweise himmelblauäuigen „Hilfsorganisation“, der uns ohne jedwede Nachweispflicht natürlich auch das Blaue vom Himmel runtererzählen kann.

Wenn er es nicht tut, dann hilft zumindest FOCUS-Online-Korrespondent Christoph Pagel dabei, indem er den richtigen „Spin“ setzt. Flucht aus IS-Lager: Wie Rückkehrer Mehmet seine zweite Chance in Deutschland bekam“, so lautet die Überschrift – die andeutet, dass der arme Mann einem Gefangenenlager entkommen ist. Was nicht ganz stimmt: Modern und irgendwie-einfach-einer-von-uns radikalisierte sich der Coca Cola- und USA-Freund; als die anvisierte Basketballkarriere in Amerika nicht fruchtete, ging der Deutschtürke zum Match-Winning nach Syrien – um dort für den Islamischen Staat zu kämpfen. Das Lager, dem er entkam, war ein militärisches Ausbildungslager seiner Waffenbrüder, zu deren Fahnen er sich gemeldet hatte. Dass dort das Töten gelehrt wurde, überraschte „Mehmet“, dass es die  Enthauptungen, mit denen der IS damals schon seine Anwerbevideos in Europas peppte, wirklich gab, brachte ihn um den Schlaf.

Pädagoge Mücke sagt, dass viele deutsche IS-Sympathisanten vor Ort nicht zum Kampf an der Front taugten. Sie galten als „zu weich“. Die Terroristen bildeten sie deswegen zu Selbstmordattentätern aus.

Zu feige zum Schiessen, aber mutig genug sich selbst in die Luft zu sprengen – natürlich, das macht Sinn!

Dass der zu teutonischer Tugend und Moral Wiedererwachte nun ganz schnell weg wollte, liegt auf der Hand. Mehmet düste also wieder ab, landete unbehelligt in Frankfurt und meldete sich, weil die Polizeieskorte am Flughafen ausblieb, höchstselbst bei den Behörden. Die Beamten, die – soviel Sorgfalt muss sein – längst eine Akte über ihn angelegt hatten, spendierten dem Heimkömmling eine Fassbrause und steckten ihn anschließend in ein strenges Erziehungslager, will heißen: die örtliche Realschule. Dort machte der gewendete IS-Rekrut seinen Abschluss, ergriff einen Beruf, der uns allen zugute kommt und versorgt Herrn Mücke seitdem mit gestochen scharfen Bildern, die ihn bei der Schwerstarbeit zugunsten der deutschen Sozialkasse zeigen. Zwischen den Zeilen erklingt die deutsche Nationalhymne, dazu der Schützengrabenentflohene Bariton des Auchtürken Mehmet, wir ahnen „unseren“ hoffnungversprechenden Doppelpass-Ballsportler bereits im Schwarz-Rot-Goldenen Dress, auf dem Rücken die Nummer 10.

Wäre der junge Mann nicht mit einer „liebenden Familie“ beglückt, der einfache gestrickte FOCUS-Konsument (80% der Leserschaft) würde ihn am liebsten vom Fleck weg adoptieren. Das geht nun nicht. Macht aber auch nichts, denn Markworts Faktenmagazin wartet gleich mit Ersatz auf:

Mehr als 100 Menschen mit deutschem Pass sitzen derzeit im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei fest

erfahren wir.  Natürlich, das darf mit einem beigestellten Bild nicht unerwähnt bleiben

viele Frauen und Kinder.

Wie viele Basketballspieler unter den steinzeitlich verhangenen Flüchtlingsdamen sind, wie viele USA-Fans, Coca Cola-Werbetreibende und Integrationsvorbilder erfahren wir nicht. Wohl aber, daß diese peppigen, gerngelesenen Hintergründe die Behörden unseres hartherzigen Landes nicht zu interessieren scheinen:

Der deutsche Staat tut sich schwer damit, sie zurückzuholen. Eine zu große Gefahr geht von ihnen aus, so heißt es.

„Diese Schubiake!“, entfährt es nun selbst mir!  Das muss sich ändern. Was kann man tun? Was kann ICH tun? Mit Blick auf die anstehenden Wahlen wäre – zumindest UNTER dem Artikel, als Weiterleitung zum Nächsten –  ein zufälliger Schnappschuss des GrünINNen Chefs Habeck hilfreich, wie er an einem Bahnhof ein kleines syrisches Kind in den Arm nimmt. Ein parlamentarisch in die Zukunft leitendes Happy End im Happy End. Das aber, vielleicht weil allzu auffällig, leider ausbleibt.

Autor Pagel bringt anstelle dessen lieber die Bankverbindung von Ghostspeaker Mückes Hilfsorganisation. Die darf sich nun, da tausende Herr Müllers und Frau Schulzes ihr im Eheverkehr bereits verloren geglaubtes Herz entdecken, auf einen warmen Geldsegen freuen. Die fachlich zur Seite stehende „Bank für Sozialwirtschaft“ kann eine eigene Imagekampagne hochfahren. Autor Pagel hat eine bewegende Story im Kasten, für die einstmals Relotius Preise absahnte. Der Focus macht Klicks und Auflage.

Alle sind´s zufrieden.


Wolfgang Eggert bereitete sich in früher Jugend auf eine Karriere bei den Mainstreammedien vor. Er meldete sich freiwillig zu den Fahnen von Vox und Sat1, durchlief mehrere Ausbildungscamps, in denen u.a. der heimtückische Angriff auf den TV-Zuschauer und die Enthauptung von Tageswahrheiten gelehrt wurden. Angewiedert ergriff er die Flucht, schrieb Bücher und darf zur Resozialisierung bei PI-NEWS, Compact und Epochtimes Artikel verfassen. Augenblicklich bereitet er an der Seite des gleichfalls der Qualitätspresse entflohenen Oliver Flesch ein Medienprojekt vor.




Gesinnungs-Attentäter der Woche

Von WOLFGANG EGGERT | Heute schon die nötige Portion Umerziehung genossen? Wer noch einen Nachschlag gebrauchen kann, schaut heut mal beim FOCUS vorbei. Hier bietet Josef Seitz in der Rubrik „Wahrheiten der Woche“ Abhilfe, indem er der blökenden Lesergemeinde „Fakt und Fake“ auseinander hält.

Die aktuelle Überschrift lautet: „Dieses Wahl-Jahr wird gefährlich – denn der Boden für Populisten ist perfekt bereitet“. Um kritischen Mitmenschen die Benutzung der Kotztüte zu ersparen, habe ich mir an ihrer statt diese Feinkost aus Merkels Propagandaministerium mal näher angeschaut. Um das Ergebnis von Seitz´ens Feinwaschgang am Hirn des landläufigen Gutmenschen auf die wichtigsten Focus-Erkenntnisse runterzubrechen. Sie lauten:

1. Die Ostdeutschen sind Gegner der Demokratie
2. Sie „kümmern sich nicht um die Wirklichkeit“, sind von „Empfinden“ und „Glauben“ gesteuert. Obwohl es ihnen in Wirklichkeit gut geht – das, Seitz weiß es ganz sicher, „ist Realität“
3. Die (meist Bart- und Koranlosen) Ostdeutschen sind Glaubenskrieger
4. Die Ostdeutschen sind mitsamt dem in ihnen ruhenden Populismus (Volkswille) eine Gefahr
5. Die (auf Volkswillen zielende) AfD ist eine undemokratische Partei

Stellt sich die Frage, ob Seitz, der hier ganz unverblümt den Gesinnungsjournalisten gibt, schlicht und ergreifen breitbandig verrückt ist oder ob einfach nur sein Demokratieverständnis darnieder liegt. Auf jeden Fall wird er, so wie er schreibt, ganz sicher weiter gut bezahlt und möglicherweise sammelt der Mann auch honorig Journalisten-Preise. So wie schon Relotius vor ihm.




„Das ist der Mann….“

Von WOLFGANG EGGERT | „…der die Vorlage für den umstrittenen Migrationspakt lieferte“, so betitelt am Dienstag der FOCUS seinen Artikel über den Portugiesen Antonio Guterres.

Der Beitrag, der einige Hintergründe des sozialistischen Politikers ausleuchtet, gibt sich „investigativ“ – aber er ist es nicht. Nicht wirklich. Denn der Autor „vergisst“ ein Detail, das Guterres noch heute auf den Zehen drückt und ihn trans- wie supranational erpressbar machen könnte. Es geht um den Verdacht, dass er in die schlimmste Kindsmissbrauchserie der portugiesischen Geschichte verwickelt war.

Hintergrund ist der Fall Casa Pia, ein Waisenheim im Zentrum von Lissabon, das Prominenten über viele Jahre als Zuführbordell diente. Ärzte fanden bei über 100 der hier untergebrachten Kindern, die meisten zwischen zehn und 13 Jahre alt, einige darunter taub oder anders behindert, schwere physische Verletzungen auf Grund extremen Missbrauchs. Bildaufnahmen der Taten wurden von einem Kinderpornoring vertrieben. Im längsten Prozess der Landesgeschichte wurden Jahre darauf ein ehemaliger Botschafter, ein bekannter Showmaster, ein Großunternehmer, ein Arzt, Anwälte und andere wegen Vergewaltigung von Kindern zu hohen Haftstrafen verurteilt.

Nur: der Missbrauchfall hatte erheblich mehr Verdächtige als Verurteilte. Die Süddeutsche Zeitung schrieb am 4. Oktober 2010 unter der Schlagzeile „Prominente Kinderschänder“:

In Portugal gilt als ausgemacht, dass der (verurteilte) Ring weit mehr Personen umfasste. Im Laufe der Jahre fielen Namen von Ex-Ministern, anderen Politikern und weiteren TV-Stars.

In Wikipedia liest man unter dem Schlagwort „Casa Pia Missbrauchsskandal“:

Eine besondere Brisanz hat der Fall in Portugal, da Politiker und andere bekannte Personen des öffentlichen Lebens angeklagt waren, darunter … der ehemalige Arbeitsminister Paulo Pedroso und der ehemalige Premierminister António Guterres.

Letztere wurden im Zuge der Ermittlungen polizeilich abgehört. Guterres trat kurz vor Bekanntwerden des Skandals überstürzt von seinem Premier-Posten zurück. Wurde er erpresst?

Sicher ist: Das Auffliegenlassen eines Kinderschänderrings mit politischer Verbindung – man vergleiche die Fälle Dutroux, Sachsensumpf und Kincora – ist ganz sicher eine Karte, die im diplomatischen Nahkampf zwischen Staaten ausgespielt wird. Mit den internationalen Beziehungen zwischen Europa, den USA und Rußland steht es derzeit nicht zum Besten.




Vertrackte Sache

Von WOLFGANG EGGERT | US-Präsident Donald Trump und der französische Präsident Emmanuel Macron trugen kurz vor Trumps Besuch in Frankreich in diesem Monat einen öffentlichen diplomatischen Konflikt aus. Der Streit begann, als Macron in einem Radiointerview vorschlug, dass Europa eine Armee brauche, um sich vor den USA zu schützen. „Wir müssen uns in Bezug auf China, Russland und sogar die USA schützen“, sagte Macron.

Europa vor den Vereinigten Staaten schützen? Kommentatoren fragten sich daraufhin, ob der französische Präsident einen Rotwein zuviel genossen hatte. Was belegt, dass sie von Geopolitik wenig Ahnung haben. Macrons nüchternes Statement ist nichts anderes als ein seltenes Schlaglicht auf das internationale Schachbrett, wo versteckten Interessen stets Vorrang gegenüber vielbeschworenen Freundschaften eingeräumt wird.

Im März 1991, als die Sowjetunion zusammenbrach und jedermann das goldene Zeitalter des Friedens angebrochen wähnte, prognostizierte kein geringerer als der ehemalige amerikanische Justizminister Ramsey Clark gegenüber der französischen Monatszeitschrift L’Autre Journal: »Ich warne die Europäer davor zu glauben, daß die USA im Rahmen der Neuen Weltordnung Skrupel haben würden, auch in Europa militärisch zu intervenieren. Unsere Armee wird überall eingreifen, wo unsere Interessen gefährdet sind und zwar mit allen Mitteln, einschließlich Atomwaffen. (…) Ich gehe sogar so weit zu behaupten, daß Amerika ohne Zögern auch in Westeuropa intervenieren würde, wenn dies gegenwärtig auch manchen Leuten als absurde Idee vorkommen mag. Die USA würden eine europäische nukleare und wirtschaftliche Großmacht nicht lange dulden.«

Letzterer Punkt bewegt das US-Pentagon seit dem Millenium: die EU als Konkurrenzmacht klein zu halten oder, besser noch, klein zu machen. Die Europäer in Brüssel und Straßburg mögen übersehen haben, dass bereits die ihnen konziliant erscheinende Regierung Obama durch Unterstützung der Super-Migration 2015 eine geopolitische Agenda verfolgte, die auf Destabilisierung hinauslief.

Heute gibt es darüber kein Vertun mehr, denn anders als sein Vorgänger hat Trump alle US-amerikanische Masken fallen lassen. Sein auf den letzten Metern doch noch verhinderter Wunschkandidat für den Posten des EU-Botschafters, Ted Malloch, ein Brexit-Befürworter, der den Euro für eine „Fehlkonstruktion“ hält, sagte in einem BBC-Interview: „Ich hatte in einer vorherigen Karriere einen Posten als Diplomat, in dem ich half, die Sowjetunion zu Fall zu bringen. Vielleicht gibt es noch eine andere Union, die ein bisschen Zähmung braucht.“

Von daher ist Macrons antiamerikanische Begründung für eine Euro-Armee aus seiner Perpektive völlig korrekt. Die Frage, ob EU-kritische Patrioten dem zustimmen, ist eine ganz andere. Ihnen muss jede Intervention zur Zerschlagung des kultureinstampfenden Superstaats geradezu als Befreiung anmuten. Löst man aber das europäische Militärbündnis von Brüssel oder verbindet man es mit de Gaulles Europa der Vaterländer, dann erscheint der projektierte Kriegsbund in einem ganz anderen Licht: als Befreiung der Alten Welt von der Dauerführung durch das belligrante Amerika.

Die Sache ist vertrackt.




Die sieben besten Witze des „Seehofer-Deals“

Von WOLFGANG EGGERT | Hurra, Einigung zwischen CDU und CSU, hiess es am Montag Abend. Das Zauberwort, mit dem – so suggeriert man es – die Massenmigration angehalten werden soll, lautet „Transitzonen“. Das sind grenznah in Deutschland aufzubauende, exterritorial erklärte Sammellager, in denen sogenannte Flüchtlinge Asyl-Schnellverfahren durchlaufen. Einige von ihnen, keineswegs alle, denn es geht nur um Asylbewerber, die schon in anderen EU-Staaten registriert sind! Diese sollen, so denkt es sich Seehofer, von den Transitzentren in den jeweilige EU-Erstaufnehmer-Staat zurückgeführt werden.

Auch wenn es hier um eine begrenzte Zahl an „Bewerbern“ geht, ist der Plan im Prinzip(!) eine gute Idee. Die südeuropäischen Anlandestaaten waren bisher lax in der Erstaufnahme, weil sie wussten, daß die überwiegende Mehrzahl der Besucher rasch in die Sozialstaaten des Nordens weiterziehen würde. Jetzt, wo sie diese Bereicherung zurückkriegen könnten, werden Griechenland und Spanien ohne Zweifel restriktiver bei der Aufnahme sein. Auch Österreich, eh schon abweisender geworden, ist alarmiert, weil Migranten, die vom Erstaufnahmestaat nicht zurückgenommen werden, nun von Deutschland nach nicht-mehr-felix Austria zurückgeschickt werden sollen. Gut möglich dass Kurz & Co. daher ihre südliche Grenze mit einer ähnlichen „Befestigung“ ausrüsten.

Das hört sich erstmal gut an. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich dieser Masterplan allerdings schnell als reine Luftnummer:

    1. Er betrifft nur diejenigen unter den Wirtschafsreisenden, die dumm genug sind, sich in einem finanzschwachen Land der EU-Südflanke registrieren zu lassen oder dort einen Asylantrag zu stellen. Und damit zugleich jene Länder, die es für nötig befinden, dieses Prozedere auch amtlich durchzuführen, was in Zukunft kaum mehr geschehen dürfte.
    2. IST dieser Fauxpas dem Migranten tatsächlich untergekommen, dann geht Seehofer offenbar davon aus, dass diesem das nachzuweisen ist. Das wird jedoch praktisch unmöglich, wenn der Betreffende wie Millionen anderer dem Massensport „Pass wegschmeissen und sich einen neuen Namen einfallen lassen“ frönt.
    3. Aber nehmen wir an, dass dem Deutschland-Fan unter den Migranten auch dieser, zweite Fehler unterläuft: Aus romantischen Gründen kann er nicht von seinem geliebten Ausweis lassen – und er zeigt diesen auch gern vor. Wie hoch liegen dann die Chancen, dass angesichts einer drohenden Wiederausweisung die behördliche Rückverfolgung beim Amtsschimmel in Italien klappt? Wird der eher bockig? Oder bei einer kollegialen Anfrage fröhlich ins Telefon wiehern: „Potztausend, Kollegah, Sie haben ganz recht, der Mann ist ja tatsächlich bei uns registriert! Bitte wieder zu uns zurück mit dem Goldstück!“ Machen wir uns nichts vor: Selbst wenn alles bis dahin glatt läuft, sind die Chancen, ein solches Telefonat mitzuschneiden, denkbar gering.
    4. Deutschland sitzt damit weiterhin auf seinem Problem. Und gedenkt dieses nun dadurch zu lösen, daß man die „schwierigen Kandidaten“ nach Österreich zurückschickt. Dazu will man ein Abkommen mit der Alpenrepublik schliessen. Stellt sich die Frage: Was genau soll nun die Motivation Österreichs (einer Regierung KURZ!) sein, eine Vereinbarung zu treffen, die zu chaotischen Zuständen in ihrem eigenen Land führen würde?
    5. Ein ganz grundsätzliches Problem des Seehofer-Deals haben wir bis hierhin noch gar nicht beleuchtet. Inhalt: Der SuperBayer scheint davon auszugehen, dass sich die Migration bei der Einreise nach Deutschland ausgerechnet jene Übergänge aussucht, die noch tatsächlich restkontrolliert werden und wo womöglich eines der drei Sonderlager steht. „Grüne Grenze“ ein unbekannter Terminus im Wortschatz der von Profi-Schleppern betreuten Wanderschaft? Wer´s glaubt wird selig. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Karl Lauterbach, bringt diese Schwachstelle aktuell hervorragend auf den Punkt (vgl. Minute 2.45ff.)

      Dieser Systemfehler scheint sogar gewollt zu sein. Auf die Frage, ob mit der CSU auch über eine Ausweitung der Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze gesprochen worden sei, sagte Armin Laschet, CDU-Ministerpräsident im umvolkungsbegeisterten NRW: „Nein, das ist nicht beabsichtigt.“

  1. Das heisst: Im Süden gleicht Seehofers Wall einem Schweizer Käse nach Beschuss durch eine Kalaschnikow. Während die nationale Ost-West-Flanke gleich ganz(!) offen bleibt. Da Spanien das neue Italien ist, dürfte der neue Reiseverkehr über die Pyrenäen und Elsaß-Lothringen zu uns führen. Macron wird der anrückende Tross kaum interessieren. Angesichts seiner schlecht befüllten Migrations-Sozialtöpfe weiss der Franzose nur zu gut, dass die zweifelhafte Facharbeiterschaft lediglich im Transitverfahren über sein Land rollt – das Problem kriegen dann die Deutschen, wie üblich.
  2. Kommen wir zum letzten „Witz“ des Seehofer-Migrations-Deals: Angebliche Familiennachzügler dürfen nach wie vor einreisen. „Der Nachbar meines Schwagers in Ouagadougou wohnt mit seiner Familie in Bochum. Ich will deshalb nach Deutschland und nicht in Italien bleiben.“ Kein Scherz, dieser Satz führt zu einem Aufenthaltsrecht. Immer noch.

CDU-Genealsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte also völlig recht, als sie im Morgenmagazin des ZDF sagte, die SPD könne den Unionskonsens leicht akzeptieren. Die Transitzentren als dessen Dreh- und Angelpunkt stuft sie als Marginalie ein. Sie beträfen, so Karrenbauer wörtlich, „nur eine kleine umrissene Gruppe“.

Die, das sollte hinzugefügt werden, dumm genug ist, wenn sie dort überhaupt einläuft.