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Pro-Israel-Demonstration am 29.11.06 in Brüssel

Noch immer weigert sich die Terrororganisation Hisbollah, der UN-Resolution 1701, die explizit die Freilassung der entführten israelischen Soldaten verlangt, nachzukommen. Am Mittwoch, den 29. November 2006 organisiert daher das „Internationale

Komitee zur Befreiung der entführten Soldaten“ in Brüssel (Place Schuman, vor dem EU-Parlament) eine Massendemonstration, um an die Freilassung der israelischen Soldaten zu erinnern. In Deutschland rufen Bnei Brit, ILI (ili@il-israel.org), Honestly Concerned und eine Vielzahl weiterer Organisationen dazu auf, Busfahrten zu organisieren und sich an der Demonstration zu beteiligen. Das Organisationsbüro ist für Anmeldungen und Fragen unter Telefon 0033-1-56202626 oder 0033-6-19700087, Fax: 0033-1-56202620 zu erreichen. PI-Leser, auf nach Brüssel!

(Spürnase: Alain Jean-Mairet)




Das Schweigen der Moslems

Vereitelte oder missglückte Terroranschläge in Deutschland – alle übrigens von gläubigen Moslems geplant – zeigen, dass Deutschland kein Hort der Sicherheit ist. Aus den muslimischen Gemeinden, die sich bekanntlich wegen des „Generalverdachts“ ständig diskriminiert fühlen und sich nach Aufforderung gelegentlich auch vom Terror distanzieren, bekommen die Sicherheitsbehörden keine Hilfe.

… Bei dem Versuch, Anschläge zu verhindern, sind die deutschen Behörden aber auf sich allein gestellt. „Wir erhalten keine Hinweise auf Gefährder, auf radikalisierte Glaubensbrüder“, kritisiert ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums die muslimischen Gemeinden. Zwar würden die Gemeinden immer wieder zur Zusammenarbeit aufgefordert. Aber „leider ohne Erfolg“, so der Sprecher. „Da kommt nichts.“

Die Erfahrungen aus Bayern stehen stellvertretend für das, was die Sicherheitsbehörden fast aller Bundesländer seit den Anschlägen am 11. September 2001 erlebt haben. Bereits im vergangenen Jahr hatte eine Umfrage der Nachrichtenagentur ddp bei sämtlichen zuständigen Länderministerien ergeben: Die Behörden hatten nach den Flugzeugattentaten in Amerika praktisch keine gezielten Hinweise auf „radikalisierte Glaubensbrüder, auf Anwerber terroristischer Organisationen oder auf geplante Anschläge“ erhalten. Nur in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg seien Hinweise eingegangen. An dem weitgehenden Schweigen der Muslime hat sich auch in diesem Jahr anscheinend wenig geändert. Das ist das Ergebnis einer ddp-Nachfrage im Herbst bei den Sicherheitsbehörden in acht Bundesländern. Ebenso wie in Bayern hieß es überall nahezu gleichlautend, es seien keine aktiven Hinweise von muslimischer Seite eingegangen.

Dabei merken die muslimischen Gemeinden nach Einschätzung von Fachleuten frühzeitig, wenn junge Mitglieder radikal werden. So sagte Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik in der ARD: „Wenn sich junge Muslime aus der Moscheegemeinde ausgliedern, sich ins Private zurückziehen und dort ihre eigenen Gesprächskreise bilden, dann sind das keine Prozesse, die im Geheimen ablaufen. Das sind Veränderungen, die Muslime in den Gemeinden wahrnehmen.“ Dennoch hätten Mitglieder der Gemeinde entsprechende Informationen nicht an deutsche Behörden weitergegeben.
Die Gründe für diese Zurückhaltung sehen Fachleute in einem Loyalitätskonflikt, in dem sich viele Muslime sehen: Sie seien hin- und hergerissen zwischen der Zugehörigkeit zur religiösen Gemeinschaft und zur staatlichen Ordnung. Außerdem hätten viele Muslime schlechte Erfahrungen mit den Sicherheitskräften in ihren jeweiligen Herkunftsländern.

Wir vermuten hingegen andere Gründe. Hätten die Fachleute einen Blick auf die Studie der Uni Heidelberg geworfen, wüssten sie, dass islamischer Terror kaum eine Rolle spielt. Da können die Moslems doch nichts dafür, wenn es in ihren Reihen niemanden zum Anzeigen gibt!

(Spürnase: Voltaire)




Studie Uni Heidelberg: Islam ist nicht Ursache des Terrors

Viele Menschen fangen an, den Islam als einen der Hauptgründe des weltweiten Terrors zu erkennen. Der Koran, wortgetreu umgesetzt, ist ein Handbuch des Terrors. Natürlich sind nicht alle Moslems deshalb Terroristen, und sehr wahrscheinlich wollen die meisten von ihnen einfach nur in Frieden leben. Wenn Moslems aber anfangen…

…richtig gläubig zu werden, dann müssen sie zwangsläufig eine Abneigung gegen uns Ungläubige entwickeln und anfangen, uns zu hassen. Diese Erkenntnis ist aber politisch nicht gewollt, deshalb muss gegengesteuert werden. Was wäre besser geeignet als eine neue Studie, die den Islam entlastet und uns – dem Westen, dem kapitalistischen Ausbeuter – die Schuld gibt? Voil? ! Eine neue Studie zum Thema „Ursachen des Terrors“, erstellt von der Universität Heidelberg.

… eine neue Studie zeigt: Nicht religiöser Fanatismus, sondern Armut, Misswirtschaft und Unterdrückung sind die zentrale Ursachen von Terror.

Da werden die alten Hüte wieder herausgeholt: Armut, Misswirtschaft und Unterdrückung! Wenn dem so wäre, müssten zwangsläufig die meisten Menschen in Schwarzafrika Terroristen werden, nicht zu vergessen die armen Menschen in Mittel- und Südamerika und Ost-Europa! Aber die sind es nicht, auch nicht der arme Araber aus der Lehmhütte! Es sind die Kinder gutverdienender Eltern, oft Studenten im westlichen Ausland, die plötzlich die Terrorlaufbahn einschlagen, weil sie von Allah erleuchtet wurden. Welcher Terroranschlag in jüngster Zeit wurde denn eigentlich nicht von religiös erweckten Moslems mit ihren blutigen Fingern durchgeführt oder geplant? So auf Anhieb fällt uns da gerade mal Sri Lanka ein.

Der geographische Schwerpunkt von gewalttätigen Konflikten und politischer Militanz lag den Angaben zufolge eher in Asien als im Nahen und Mittleren Osten. Der Studie zufolge stieg die Zahl der Terroranschläge in den vergangenen fünf Jahren von 700 auf 2.200 pro Jahr an, die Zahl der dabei getöteten und verletzten Menschen von 4.000 auf 13.000. Der religiös motivierte, Staaten übergreifende Terrorismus nehme zwar zu, sei aber nicht das Hauptmotiv politischer Gewalt. So seien nur 26 Prozent aller terroristischen Gruppen weltweit dem religiösen – und dabei vor allem dem islamistischen – Extremismus zuzuordnen. Dies entspreche in etwa dem Anteil linksextremistischer militanter Organisationen. Den größten Anteil an politischer Gewalt haben demnach mit 36 Prozent nach wie vor nationalistische und separatistische Bewegungen. Während die Zahl der Konflikte insgesamt weltweit gestiegen sei, habe das Ausmaß der Gewalt abgenommen, erbrachte die Studie. 80 Prozent aller terroristischen Anschläge entfallen demnach auf eine Kerngruppe von Staaten: Russland mit Tschetschenien, Kolumbien, Irak sowie die Region Indien-Kaschmir-Pakistan und das Gebiet aus Thailand, den Philippinen und Indonesien.

„Auch wenn unsere Bedrohungswahrnehmung aufgrund der Anschläge in New York, London und Madrid eine andere ist, so wird politische Gewalt im Regelfall dort ausgeübt, wo sie aufgrund von sozialer Ungerechtigkeit und der Ausgrenzung von benachteiligten Gruppen auch entsteht“, hob der Autor der Studie, Aurel Croissant von der Universität Heidelberg, laut Bertelsmann Stiftung hervor. Als wesentliche Ursachen politischer Gewalt werden Armut, ethnische Spaltung, Staatsschwäche, Mängel des politischen Systems und externe Intervention angegeben. „Unsere einseitige Aufmerksamkeit auf den islamistischen Terrorismus und den Mittleren Osten verstellt den Blick des Westens auf die eigentlichen Ursachen der politischen Gewalt sowie geeignete Ansätze ihrer Bekämpfung“, folgerte Hauke Hartmann, Projektleiter der Bertelsmann Stiftung.

Abschottung und Kontrolle würden allein keine umfassende Sicherheit bieten können. Vielmehr müsse sich die westliche Entwicklungspolitik verstärkt mit Armutsbekämpfung, Demokratieförderung und Unterstützung guter Regierungsführung befassen. Zum Konfliktmanagement in Form von Deeskalation und Wiederaufbau müssten daher umfassende und nachhaltige Entwicklungsstrategien treten.

Hurra, wir sind Schuld! Was für ein Balsam für gutmenschliche Seelen! Der Islam ist reingewaschen, er ist ja nur in Bruchteilen für den Terror verantwortlich. Endlich können wir uns wieder selbst beschuldigen! Ein Aufatmen wird durch die Reihen der Linken und Grünen gehen. Die ganze Gewalt als Kernbestandteil des Koran – nach innen gegen die eigenen Gäubigen, nach außen gegen die Ungläubigen gerichtet – kein Thema mehr! Und erst recht egal, was das ehemalige Mitglied der ägyptischen Terrorgruppe Al-Gama’a al-Islamiyya dazu zu sagen hat:

Ich kam aus einer Mittelklassefamilie, und meine Eltern waren nicht religiös. Kaum jemand in der Bewegung hatte einen anderen Hintergrund. Ich hatte diesen Schwachsinn über Armut immer wieder in westlichen Entschuldigungen für den Islam gehört, meistens von Nicht-Moslems. Es gibt Millionen passiver, armer Unterstützer des Terrors, aber die meisten derjenigen, die morden, sind wohlhabend, priviliegiert, ausgebildet und frei. Wenn es wirklich wegen der Armut wäre, fragen Sie sich, warum es Mittelklasse-Moslems sind und niemals arme Christen, die in Palästina zum Selbstmordattentäter werde. (…) Hört auf Euch zu fragen, was Ihr falsch gemacht habt. Hört damit auf! Sie schlachten Euch wie die Schafe ab, und Ihr übt Euch in Selbstkritik. Ihr kritisiert Eure Geschichte, Eure Institutionen, Eure Kirchen. Warum könnt Ihr nicht erkennen, dass dies alles nichts mit dem, was Ihr getan habt zu tun hat, sondern nur mit dem, was sie erreichen wollen?“

Also wirklich! Was will dieser Mann? Der hat doch keine Ahnung, wovon er spricht. Wir sind Schuld, und Islam heißt Frieden. Basta!

» PI: Hört auf, Euch die Schuld zu geben




„Politischer Islam ist Ideologie mit massenmörderischer Mentalität“

Daniel GoldhagenGoldhagen: Politischer Islam ist totalitäre, aggressive Ideologie mit massenmörderischer Mentalität“Daniel Jonah Goldhagen (Foto), der Soziologe aus Harvard, ist zur Zeit in Deutschland und versucht, die Menschen wach- zurütteln, indem er sie mit drastischen Worten auf die Gefahren des politischen Islam aufmerksam macht. Bekannt wurde Goldhagen hierzulande vor allem durch sein 1996 erschienenes Buch „Hitlers willige Vollstrecker„. Er löste mit seiner These, der Holocaust sei ein „Produkt aus der Mitte der Gesellschaft“ gewesen, eine heftige Debatte aus. Nun warnt er uns vor den Gefahren des politischen Islam, für den die einzig korrekte Bezeichnung der Begriff ‚Nazismus‘ sei.

Goldhagen ist nach Berlin gekommen, um die Europäer zu warnen, das wird schnell klar. Ganz unakademisch wendet er sich an das Publikum. Er spricht möglichst einfach und allgemeinverständlich, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen: „Der politische Islam ist die gefährlichste und radikalste politische Bewegung seit dem Nationalsozialismus.“ Sein Vormarsch an den drei wichtigsten Schauplätzen der Politik, „auf den Straßen, in den Schaltzentren der Macht und an den Kriegsfronten“, zeige, dass er nun vollständig in der Offensive sei. Besänftigungspolitik würde ihn nur zusätzlich ermuntern, die dringendste Frage lautete daher: „Wie einig und entschlossen wird der Westen dem politischen Islam antworten?“

Und da hat Goldhagen so seine Zweifel. Nicht zuletzt die Idomeneo-Debatte um ein aus Sicherheitsgründen abgesetztes Theaterstück in Berlin zeige ihm Europas fehlendes Bewusstsein vom Ernst der Lage. Das Publikum wird unruhig. Doch Goldhagen, der „Genozid-Forscher“, wie er sich selbst nennt, lässt sich nicht beirren. Jahrelang habe er über den Nationalsozialismus geforscht, er sei also sehr vorsichtig, was den Umgang mit diesem Terminus angehe: „Aber Nazismus ist die korrekte Bezeichnung und der einzige Bezugsrahmen für politischen Islam.“ Es sind insbesondere zwei Merkmale, die für ihn die beiden Phänomene vergleichbar machen. Eine totalitäre und aggressive Ideologie, mehr aber noch die genozidäre, massenmörderische Mentalität der beteiligten Protagonisten. Dutzende Beispiele untermauern seine Argumentation; von der Charta der Hamas, den nuklearen Zerstörungsphantasien iranischer Mullahs und den terroristischen Wahnvorstellungen eines Osama bin Laden bis hin zu den islamistischen Gewaltprotesten gegen die dänischen Karikaturen. Mit den Anschlägen von London und Madrid sollte Europa gelernt haben, dass es nicht länger eine autonome Position einnimmt. Trotz der totalitären Bedrohung habe er jedoch die Befürchtung, Europa ließe sich lähmen, obwohl es gelte, Rückgrat zu beweisen: „Wie viele von Euch wollen auch mal über den politischen Islam schimpfen“, fragt Goldhagen rhetorisch in die Runde der rund 300 Gäste. „Und wie viele von Euch trauen sich das nicht? Wir sind jetzt alle Dänen. Wehret den Anfängen.“

Der Autor des Beitrages, Veit Medick, gibt sich wenig Mühe, sein Missfallen über Goldhagens klare Worte zu verbergen. Es ist natürlich zunächst einmal bequemer und ungefährlicher, passiv und stumm zu verharren, zu beschwichtigen und die Zeit mit sinnlosen ‚Dialogen‘ zu vertrödeln. Es ist unangenehm, mit der Wahrheit konfrontiert zu werden, dass Nichtstun und Beschwichtigen falsch und gefährlich sind, genauso falsch, wie das Appeasement der Weltgemeinschaft gegenüber Hitler falsch war. „Wir müssen Irans Atomanlagen bombardieren“, sagt Goldhagen.

Die Erfahrung mit Hitler hätte gezeigt, dass man auch Wahnsinnige beim Wort nehmen sollte und sicher seien könnte, dass sie alles daran setzen würden, um ihre Prophezeiungen und Wahnvorstellungen wahr werden zu lassen. „Das sollte besser verhindert werden.“

(Spürnase: spital8katz)

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