Ein weiterer barbarischer Brauch im Namen Allahs hält höchtsrichterlich genehmigt Einzug nach Deutschland und hebelt eine zivilisatorische Errungenschaft aus. Trotz eines Verbotes des betäubungslosen Schlachtens im Tierschutzgesetz und trotz der Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz, dürfen Moslems zukünftig schächten, also betäubungslos schlachten.

Im Jahre 2002 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass einem moslemischen Metzger zur Ausübung seiner Religionsfreiheit das betäubungslose Schlachten nicht verboten werden dürfe. Daraufhin gaben die unionsregierten Länder ihren Widerstand gegen eine Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz auf. Die Hoffnung, der Barberei des Schächtens hiermit einen Riegel vorzuschieben, scheiterte am Bundesverwaltungsgericht. Diese sahen das Recht auf hemmungslose Ausübung der Religionsfreiheit als höherwertig an als das Recht der Tiere auf einen möglichst schmerzarmen Tod.

Trotz der Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz dürfen Tiere aus religiösen Gründen auch ohne vorherige Betäubung getötet werden. Das Bundesverwaltungsgericht ließ das so genannte Schächten von Tieren zu. Das Tierschutzgesetz sehe Ausnahmen für Religionsgemeinschaften vor, wenn ihnen zwingende Glaubensvorschriften den Fleischgenuss von unter Betäubung geschächteten Tieren verbieten, begründete das Gericht seine Entscheidung.
Damit setzte sich ein türkischer Metzger aus Hessen durch, dem von den zuständigen Behörden eine Ausnahmegenehmigung für das Schlachten von Rindern und Schafen ohne vorherige Betäubung verwehrt worden war. Der seit 25 Jahren in Deutschland lebende Kläger hatte sich auf zwingende religiöse Vorschriften berufen, die ihm und seinen muslimischen Kunden verböten, Fleisch von vor der Schlachtung betäubten Tieren zu essen.
Verfassungsgericht gab Metzger Recht

Für das Schächten sind aber gerichtliche Ausnahmegenehmigungen erforderlich, die dem Metzger seit 1995 nicht mehr erteilt worden waren. Im Januar 2002 urteilte jedoch das Bundesverfassungsgericht, der Kläger werde in seiner Religionsfreiheit und seiner Berufsausübung eingeschränkt. Sechs Monate nach dieser Entscheidung wurde der Tierschutz ins Grundgesetz aufgenommen und zum Staatsziel erklärt. Daraufhin war der Rechtsstreit in eine neue Runde gegangen.

Die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz schließe eine Ausnahmegenehmigung für einen moslemischen Metzger zum betäubungslosen Schlachten von Rindern und Schafen nicht aus, sagte nun der Vorsitzende Richter Dieter Kley zur Begründung. Das Gesetz beachte sowohl die Grundrechte als auch das Ziel des Tierschutzes und werde beiden Interessen dadurch gerecht, dass es Ausnahmegenehmigungen eng an religiöse Gründe binde.
Bei Tierschützern löste das Urteil Enttäuschung und Empörung aus. „Dieses Urteil hat zur Folge, dass tausendfaches Tierleid nun auch noch den obersten richterlichen Segen hat“, sagte der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel. „Das Grundgesetz ist mit Füßen getreten worden“, erklärte Mechthild Oertel vom Vorstand der Organisation „ProVieh“. Sie warf dem Gericht mangelnde Zivilcourage vor, weil es sich auf die Religionsfreiheit berief. „Die heutige Entscheidung ist ein großer Rückschritt und ein katastrophales Signal für den Tierschutz“, sagte die Geschäftsführerin der Stiftung „Vier Pfoten“, Marlene Wartenberg.

Spürnase Bernd v. S. meint zu dem Urtei: Nachdem Schächten endlich erlaubt ist, bekommt auch das Hinrichten durch Kopf abschneiden eine völlig neue Bedeutung? Ich vermute mal, dann kann das doch gar nicht so schlimm sein – so haben es wenigstens unsere höchsten Richter entschieden!

Persönlich sehe ich jetzt langsam natürlich auch die Prügelstrafe für Frauen in einem ganz anderen Licht, nur das mit dem Steinigen bekomme ich noch nicht ganz auf die Reihe, aber sicher wird sich dafür auch bald ein Deutschland eine plausible Begründung finden…

Ich kann gar nicht so viel essen als ich kotzen möchte… Wir auch nicht!

(Spürnasen: Wilhelm Entenmann, Bernd V. S., Voltaire, Dominic D.)

» Stellungnahme der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT) zum betäubungslosen Schlachten
» Die Zeit erklärt uns Tierquälerei und eine katholische Theologin offenbart reinstes Dhimmitum, vor allem im letzten Satz: Bete und schächte
» Tagesspiegel: Speisen wie ein Muslim

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142 KOMMENTARE

  1. Aha, das dürfen die jetzt unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit!
    Vielleicht sollten wir denen auch offiziel zugestehen unter den Deckmantel der Religionsfreiheit die Freiheiten der Frauen einzuschränken(einfach mal Art.3GG aushebeln-das kollidiert ja mit dem Handbuch des Terrors&der Intoleranz).
    Was ist, wenn ich sagen wir mal als Satanist jetzt offiziel für meine Rituale Hühner und sonstiges Viehzeug bei lebendigen Leib den Kopf abschneiden und opfern will, das müsste dann doch auch unter Religionsfreiheit fallen, oder?

  2. Beim Schächten- so wie es Juden und Moslems im allgemeinen verstehen – wird dem Tier bei vollem Bewußtsein und ohne Betäubung die Kehle durchgeschnitten, damit es durch Verbluten zu Tode kommt.

    Für diejenigen, die über den Schächtvorgang als solchen und die Qualen für die Tiere, die damit verbunden sind, nicht im einzelnen informiert sind, zitiere ich an dieser Stelle Herrn Dr. med Werner Hartinger, Facharzt für Chirugie, der in einem Protestbrief an die Europäische Kommission folgendes geschrieben hat:

    „>http://www.fueralletiere.de/html/politiker_11_01.html“> Schächten – qualvoller Tod aus Feigheit der Politiker

  3. Für eine gute Sache: Macht die die „Hagia Sophia“ wieder zu einer griechisch-orthodoxen Kirche!!

    Die einst prächtigste Kathedrale der Christenheit wurde von den Türken zunächst in eine Moschee umfunktioniert und dient heute als Museum.

    http://www.hagiasophiablog.com/mainpage.html

    Tragt Euch ein, egal wie unrealistisch es auch sein mag.

  4. Die Gretchenfrage beim Thema Schächten in Deutschland ist die: Hätten die obersten Richter genauso geurteilt, wenn es nicht auch eine zweite Religion gäbe, nämlich das Judentum, das das Schächten auch praktiziert? Und dass infolgedessen die Richter so urteilen mussten, wollten sie nicht auch den hier lebenden jüdischen Gläubigen die Ausübung orthodoxer Riten untersagen. Und das in Deutschland?
    Darüber dürfte zur Abwechslung auch mal PI nachdenken…

  5. Wisst ihr, was mich so wütend macht? (Ich könnte jetzt Oriana Fallaci aus dem Grab sein)

    Dass kein Tierschützer in der Nacht hingehen wird und die Moscheen deswegen mit Farben beschmiert oder Stinkbomben in das Haus des Schächters wirft!

    Die Tierschützer kämpfen doch lieber nur gegen eine alte Dame, die vielleicht einen Pelz trägt, den sie mal zu ihrer 10. Hochzeitstag von ihrem Mann geschenkt gekriegt hat.

    Das fand ich immer unehrlich, auch ohne Islam und Schächtungen. Der Tierschutz hat immer pauschal die älteren gepflegteren Frauen als den Feind Nr.1 ausgemacht.

    Wie wäre es jetzt mit ein wenig Ehrlichkeit und Stinkbomben gegen Halal-Schächtungen?

  6. Geht jetzt vielleicht ein Tierschützer oder ein anderer Grüne mit Plakaten vor den Moscheen gegen Schächtungen protestieren?

    Oder nur vor den Abtreibungskliniken, gegen die eigenen Frauen? Das ist unehrlich!
    Auf ihr grüne: Ein Protestmarsch gegen den Schächtungen ist das Mindeste!

  7. „Politically Incorrect“ setzt sich jetzt also für den Tierschutz ein.
    Klingt das nicht verdächtig nach „Gutmenschentum“?

  8. @AlexanderG : Das hat wohl eher was mit dem GG zu tun.

    Lustig finde ich es, dass die Grün-Grünen nun vergleichbar mit Braun-IslamoF (wo es der Rassismus ist) einen Grund haben sich nicht mehr so kuschlig miteinander zu verstehen: den Tierschutz.

  9. Ich glaub nicht dass ich irgendwann mal kiffen darf, nur weil ich mich darauf berufe Rastafari zu sein.

  10. Bringen wir es mal auf den Punkt: Wer meint, man müsse ein Tier ohne Betäubung abstechen, damit Gott zufrieden ist, der hängt in meinem Augen einem lächerlichen Aberglauben an. Vom Islam sind wir ja nichts anderes gewöhnt. Dass der jüdische Glaube an dieser Stelle in eine ähnliche Richtung geht, ist bedauerlich. Am Quälen von Tieren wird die Groteske von religiösen Irrwegen am deutlichsten. Es ist unwahrscheinlich, dass sich Gott daran ergötzt oder vom Menschen erwartet, er müsse so etwas tun. Umso bedauerlicher, dass gutmenschliche Richter in vorauseilendem Gehorsam jeder islamischen Perversion den Weg ebnen.

  11. Glauben widerspricht der Vernunft. Gott will es eben. Da kann ich mir noch so sehr einreden, dass Gott in diesem riesigen Universum nichts anderes zu tun hatte, als mir meine Essgewohnheiten zu diktieren. Er ist eben allmächtig, allgegenwärtig und Workaholic ist er ausserdem. 🙂

  12. Willi Fackenheim, orthodoxer Jude, Häftling im Konzentrationslager Theresienstadt bis 1945, schrieb in einem Brief an den Bundespräsidenten Theodor Heuss:

    Der Kampf gegen das Schächten ist der Streit der Kulturen gegen die Barbarei.

    Ich habe schon vieles gesehen und erlebt. Bei diesen Aufnahmen ist es mir übel geworden. Was diese „religiösen“ Bestien mit den Rindern machen, ist unaussprechlich, unerträglich. Es fehlen die Worte. Es ist für einen seelisch normal-gesunden Menschen unerträglich und er wird von diesen Aufnahmen noch lange verfolgt werden. Ihr sollt einfach wissen, dass es solche Dokumente gibt – für alle, die es immer noch nicht glauben.

    Standbilder aus dem Video „Jüdisches Schächten in England“:

    http://www.vgt.ch/media/Standbilder-schaechten/index.htm

    Die Standbilder sollten ausreichen. Das Video dürfen sich wirklich nur die Hartgesottenen zumuten.

    Die Online-Petition:

    http://www.fueralletiere.de/html/politiker_11_06.html

  13. „Er ist eben allmächtig, allgegenwärtig und Workaholic ist er ausserdem“

    Workoholic? …so wie mancher Blogger!

    🙂

  14. Glauben ist nunmal nicht wissen.
    Da ein Richter aber – wissen – sollte, was im Gesetz steht, sollte er auch – wissen – wie es anzuwenden ist.

    Gerade Tiere, die nur für einen Zweck geboren wurden, nämlich unseren Hunger zu stillen, müssen das Recht auf einen schnellen, schmerzfreien Tod haben.
    (Was nicht heißen soll, dass ich es anderen Tieren abspreche!)

    Wenn ich höre, dass das Urteil mit der Religionsfreiheit begründet ist, dann möchte ich nicht wissen, wie die selben Richter urteilen, wenn ein Musel vor Gericht steht, der soeben einem Ungläubigen den Kopf abgeschnitten hat.

    Ich könnt einfach nur kotzen!

    #14 AlexanderG
    Nein, das ist kein Gutmenschentum, sondern ein Aufschrei gegen dieses babarische Urteil im Zeichen des Islams und die Islamisierung Deutschlands.

  15. Was mich bei dieser Diskusion ums Schächten am meisten Stört ist das Niemand nach den Wahren Gründen des Schächtens sucht. Für mich als Religions Ablehner aber Leidenschaftlichen Fleischesser liegen die Gründe ganz woanders. Auch einig Naturvölker die nichts mit Islam oder Judentum am Hut haben Quälen das Schlachtgut wie es nur gerade geht, der grund ist Adrenalin. Adrenalin soll meines Wissens das Fleisch um einiges Schmakkhafter machen. Selbst in Spanien wird nachdem ein Stier in der Arena den Kampf verloren hat, dieser unverzüglich in den Katakomben der Arena Ausgenommen und weiterverarbeitet, nach der gesamten Veranstaltung können die Besucher Sich die Gefallenen Stiere dann Eiverleiben. Diese Gerichte sind so Begehrt das Nie eins übrigbleibt, weil sie so Schmackhaft sein sollen. Was mich Ankotzt ist das jetzt alles wieder unter dem Deckmantel der Märchenreligionen verschwindet.

  16. #22 skommando

    mal abgesehen von deiner ersten Zeile,
    (und das ist ja klar das ich das sage bzw. sagen muss)
    sehr gut gesagt.
    d ´akkord

    Und ganz richtig erkannt, die Islamisierung der Justiz in Dhimmiland D. geht weiter und weiter.

    ca

  17. Ich habe es schon einmal geschrieben: Die Kritik sollte sich weniger an die Richter gehen (auch wenn ich dieses Urteil nicht gelesen habe), sondern mehr an die Politik, die ein Grundrecht auf Religionsfreiheit geschaffen hat, das so weit ausgelegt werden kann, daß derartige Interpretationen möglich sind. Leider führt das auch dazu, daß von unseren Kirchen wenig Konstruktives zum Thema Islam kommt, schließlich ist denen das ganz recht.

  18. Es ist seltsam, wie dieses Thema die Leute erregt – aber was will man erwarten in einer Gesellschaft, in der Pelzbesitzer schonmal als Mörder beleidigt uind verprügelt werden…

    Irgendwann werde ich mich wohl auch vom Tragen von Lederschuhen oder dem Genuss von Blutwurst und Innereien verabschieden müssen.

    Irritierend finde ich nur, wieviele Menschen genau wissen, daß ein Bolzen auf den Schädel absolut schmerzfrei ist und eine Bewußtlosigkeit durch das Durchtrennen der Arterien nicht.

    Damit wir uns nicht mißverstehen: ich bin gegen das Quälen von Tieren, und das dilletantische Meucheln von Schafen mit stumpfem Messer oder gar der Schere auf dem Balkon oder in der Badewanne gehört definitiv verboten.

    Aber ich gehe eben auch davon aus, daß ein professionelles Schächten nicht (wenn überhaupt) wesentlich schmerzhafter ist, als die industrielle Tötung.

    Und zum Thema Religion – kann mir einer erklären, warum in Deutschland kaum Katzen, Hunde, Igel oder auch Pferde in Fleischereien erhältlich sind?

  19. @25 – Nicht „die Politik“ hat das geschaffen, sondern die Nazis haben zuletzt in Deutschland die Religionsfreiheit abgeschafft. Du weißt, warum?

    Und lies Dir doch mal die ‚Allgemeine Erklärung der Menschenrechte‘ durch… – willst Du die auch abschaffen?

  20. @mir moment
    jedes andere Grundrecht hat auch seine Einschränkungen und wenn die Musels demnächst Pädophelie (und etwas anderes ist es ja wohl nicht wenn ein 50 Jähriger eine 13 Jährige „heiratet“ wird das dann auch mit dem Grundrecht der „Religionsfreiheit“ begründetet. Schon richtig es sind dei Politiker die wie in allen Bereichen nur in Wahlperioden denken. Das kann man auf nahezu alles Übetragen, Rente etc.

    ca

  21. „ca“, der Unterschied ist doch wohl, daß Pädophilie usw. deutlich die Rechte anderer Menschen verletzt.

    Das kann ich bzgl. Töten von Tieren nicht ganz nachvollziehen, wo Du da die Parallele ziehst.
    Falscher Vergleich, oder?

  22. Wie die meisten Handlungen, die „Allah“ vorschreibt erfüllt das Schächten ebenfalls nur einen Selbstzweck. Die religiöse Hörigkeit zuungunsten autonomen vernunftbestimmen Handelns soll überprüft und sichergestellt werden. Der angegebene Zweck, das verbotene Blut aus der Nahrung fernzuhalten wird nämlich nicht erfüllt. Geschächtetes Fleich enthält genau so viel Restblut in Zellen und Gefäßen wie konventionell geschlachtetes. Um keinerlei Blut (haram) zu verzehren, mussten die Müslis alle Vegetarier werden!

  23. #30 Daniel Schechter [TypeKey Profile Page] (24.11.06 13:13)

    „ca“, der Unterschied ist doch wohl, daß Pädophilie usw. deutlich die Rechte anderer Menschen verletzt.

    Das kann ich bzgl. Töten von Tieren nicht ganz nachvollziehen, wo Du da die Parallele ziehst.
    Falscher Vergleich, oder?

    @Daniel Schlechter:
    Nein, es ist kein Vergleich (sollte es auch nicht sein) sondern das Unterstreichen, wie zu Gunsten des Islams Stück für Stück der Laden hier also D-Land,“umgebaut“ wird.

    Die Parallele die ich ziehe, ist die, dass eine Gesellschaft die nunmehr seit 1949 ganz gut ohne Schächten und ohne Pädophelie -(ich sage nicht das es nicht stattfindet !!! aber, es ist klar als Unrecht anerkannt) – „Erlaubnis“ ausgekommen ist, sich jetzt Stück für Stück in diese Richtung drehen lässt.( ich habe 1949 mal als Startpunkt genommen weil es eben „noch“ das aktuelle D-Land darstellt.)

    Es geht mir primär darum, dass wie Skommando es schon richtig sagte, sinnloses Tier-Quälen vermieden werden sollte.

    Also wie gesagt kein Vergleich wohl
    aber ein aufzeigen der Linie (zur Islamisierung)dessen
    was hier stattfindet.

    Was das Thema „Blut“ angeht das kommt auch im Christentum vor wissen wird ja ich sehe es aber eher als ein Gebot denn ein Verbot was Maitre ganz richtig mit „Der angegebene Zweck, das verbotene Blut aus der Nahrung fernzuhalten wird nämlich nicht erfüllt. Geschächtetes Fleich enthält genau so viel Restblut in Zellen und Gefäßen wie konventionell geschlachtetes.“ erkennt.

    Ich gehe auch mehr davon aus das es damals darum ging, heidnische Bräuche die ja nunmal viel mit Blut und Blut trinken zu tun hatten zu unterbinden.

    ca

  24. @Willow habs gelesen und wenn ich den Schlussatz, lese reicht es mir schon wieder:

    Zitat:

    Ein interkultureller tierethischer Dialog kommt in Deutschland an drei Notwendigkeiten nicht vorbei: erstens, sich über die blinden Flecken der christlich-säkularen Tradition aufzuklären, zweitens den Holocaust als Manifestation einer menschenverachtenden Ausrottungsmentalität zu reflektieren sowie drittens über die durch die Suprematie der westlichen Industrienationen verursachte Kränkung der islamischen Kultur nachzudenken.

    Die katholische Theologin Heike Baranzke arbeitet als Ethikerin an der Universität Tübingen

    Das ist wiedereinmal Kriecher und Gutietum @ ist best (worst)….

    Was bitte hat der Holcaust mit dem Schächten zu tun ?? Es ist das übliche Nebelkerzen.
    Wundert mich das die nicht noch die „Kreuzzüge“ erwähnt hat obwohl….“sich über die blinden Flecken der christlich-säkularen Tradition aufzuklären, “ geht ja schon wieder in die Richtung dann aber bitte auch von Anfang an mit Warum und Wieso und nicht erst ab 1099 sondern ab dem Tag wo Mo angefangen hat mit Gewalt den islam zu verbreiten und das war nunmal ein paar hunder Jahre früher.

    Ausserdem steht es den Islamischen Nationen ja frei zu beweisen dass „die besser“ sind dann sollten wie aber mal zur Abweselung in die Forschung investieren und nicht in Sprengstoffgürtel DANN KÖNNEN DIE MIR GERNE BEWEISEN DAS DIE „BESSER“ SIND.

    ca

  25. @ B.I., CA

    Eben, das Grundrecht aus Religionsfreiheit kann zu weit ausgelegt werden, solange dadurch nicht andere Grundrechte eingeschränkt werden. Und da, anders als in der Überschrift formuliert, der Tierschutz nicht zu den Grundrechten zählt (das Recht auf menschliches Leben und köperliche Unversehrtheit dagegen schon!), ist dies im vorliegenden Fall eben offenbar nicht gegeben. Übrigens danke für den „Tabakbeschluß“, denn er bestätigt, daß die Auslegung seit damals immer weitreichender wurde. Und jetzt kommt es: Wenn das vom Staat (und damit eigentlich von den Wählern) nicht gewünscht wird, dann müßte eben das GG in dieser Frage geändert werden. Das hat man ja mit dem Art. 20a GG auch versucht, offenbar hat es aber nicht gereicht.

    Dafür könnte es nicht schaden, sich mal die Presseeklärung des BVerwG zum Entscheid anzusehen:

    >> Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision zurückgewiesen. Das Gesetz beabsichtige, sowohl den betroffenen Grundrechten als auch den Zielen des ethischen Tierschutzes Rechnung zu tragen. Dem diene die an enge Voraussetzungen zum Schutz der Religionsfreiheit geknüpfte Ausnahmevorschrift für ein betäubungsloses Schlachten. Hieran habe sich durch die Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz nichts geändert. Eine andere Betrachtung würde einen vom Gesetzgeber nicht beabsichtigten Vorrang des Tierschutzes bedeuten.

    Übrigens ist mir die Argumentation mit dem Tierschutz auch etwas zweifelhaft, wenn man sich die Behandlung der Tiere in der industriellen Massenherstellung ansieht. Die zu verputzen, haben die meisten Leute offenbar auch kein Problem. Fazit: Es gibt im Islam unzähliges, was wichtiger und kritikwürdiger ist.

  26. @mir

    Mein „geschätzter“ Mitscheiber.
    klar gibt es wichtigeres im „Islam“ und meinen Standpunkt habe ich klar gemacht mit:

    Es geht mir primär darum, dass wie Skommando es schon richtig sagte, sinnloses Tier-Quälen vermieden werden sollte.

    Und ich bleibe dabei Schächten finde ich NICHT in Ordnung meine Meinung mein Art5.1 GG wo wir gerade schon mal dabei sind.

    Gruss CA

  27. Danke für den Artikel. Es ist wirklich traurig.

    Zuletzt wurde das Recht auf freie Meinungsäußerung (siehe Todesdrohnungen gegen Islamkritiker, Papst,…), dann die Freiheit der Kunst (Indomeneo,…) aufgegeben. Jetzt wird der im Grundgesetz verankerte Tierschutz abgeschafft. Was kommt als nächstes?

  28. CA, diesen ewigen namenskundlichen Blödsinn Deinerseits finde ich ja nur noch peinlich. Sollen wir auch einmal anfangen, an der Abk. ‚CA‘ herumzudeuteln?

    Da wäre ich doch stark für ‚CIA minus Intelligence‘. Ha, ha, schenkelklopf.

    On topic: wir haben das Thema Schächten ja nun bereits öfters ausführlich durchgekaut, bzw. wurden hier erbitterte Flamewars darum geführt, weswegen ich eigentlich keine Lust habe, wieder damit anzufangen.

    Es ist auch schwierig zu sagen, ich bin gegen das islamische, habe aber nichts gegen das jüdische Schächten, weil sich bei letzterem mehr Mühe gegeben wird, dass es für das Schlachtvieh nicht schmerzhafter abgeht als bei einer ’normalen‘ Schlachtung. Ist aber so.

    Ich bleibe auch dabei, dass Tierrechtler und Tierschützer schlechte Experten in dieser Frage darstellen, da sie sich m.E. zuwenig von antisemitischen Tendenzen unter der eigenen Klientel distanzieren und auch keine Neigung zeigen, daran zu arbeiten (‚Tier-KZs‘, ‚Holocaust an Tieren‘ und ähnliches Geschmier mehr). Solche Leute würde ich mir niemals als unparteiische Zeugen ins Boot holen und deren sämtliche Aussagen zum Schächten etc. zunächst einmal unter Generalverdacht stellen.

    Kann zumindest nicht schaden.

    Mein Vorschlag zur Güte lautet daher: Zulassung des Schächtens ist ok, muss aber an strengste Vorschriften geknüpft werden, und diese müssen rigoros überprüft und durchgesetzt werden. Wie wir an den ständigen Gammelfleischskandalen jedoch sehen können, wird es an letzterem aber scheitern, sodass sich der Musel mit der Heckenschere sicher sein kann, dass er nicht angezeigt wird, wenn er sich über sein Opferlamm hergemacht hat. Schade.

  29. CA, diesen ewigen namenskundlichen Blödsinn Deinerseits finde ich ja nur noch peinlich. Sollen wir auch einmal anfangen, an der Abk. ‚CA‘ herumzudeuteln?

    Mach doch Spinner ist aber gar nicht nötig jeder weiss das CA für Crusader America steht ha und ??

    Da wäre ich doch stark für ‚CIA minus Intelligence‘. Ha, ha, schenkelklopf.

    sagt ein „eight night freak“

    Amsonsten Klappe Troll wen interessiert schon Dein Gelaber ???

    Es ist doch offenkundig das Du ein Troll bist na wer bist Du ?? R Check Arma Phil oder wer ??? Oder wieder so eine sinnlose exitens der versucht sich beim Islam einzuschleimen ???

    Hab ich Dich angesprochen NEIN hab ich nicht, also krieche unter den schwarzen Stein zurück wo Du herkommst.

    ca

  30. Das schächten ist schlicht eine widerliche Tierquälerei. Völlig unnötig und eigentlich zu Recht verboten.

    Es ist schlimm, das ein säkularer Staat zugunsten irgendwelcher Relegionen seine eigenen Gesetze außerkraft setzt und Ausnahmen zuläßt.

    Damit wird den dreisten Forderungen diverser Glaubensgemeinschaften weiter Vorschub geleistet.

    Allerdings gilt hier: Gleiches Recht für alle. Keine Schächtungen für Moslems und Juden !
    Derart ekelhafte und barbarische Akte können sie sich wirklich sparen.

  31. also…

    schächten war in deutschland zwar bisher verboten, bei religiösen Gründen konnten jedoch ausnahmegenehmigungen erteilt werden. es wurde dann von einer sachkundigen person und unter aufsicht des veterinäramtes durchgeführt.

    in den genuss dieser ausnahmegenemigungen kamen lange zeit nur juden.

    versteh ich an diesem pi-artikel heute eh nicht so ganz – schächten ist kein islamisches ritual – es wird genauso von den juden angewandt, weswegen ich diesen artikel recht einseitig finde.

  32. Lieber CA, Du bist offenbar nicht nur paranoid, sondern verstehst offenbar nicht, wenn jemand Deine komischen und verkrampften Namensdeuteleien (was soll das von dem ‚eight night freak‘ überhaupt?) auf Dich selbst anwendet. Von Humor ganz zu schweigen.

    Und auch des Lesens scheinst Du nicht mächtig zu sein, sonst würdest Du mir nicht ständig Parteinahme für den Islam oder Dhimmitude unterstellen. Naja, zum Glück gibt es hier noch andere Leute, die in der Hinsicht etwas weniger eingeschränkt sind.

  33. @ #17 Nuke da Cube
    Arbeite daran das die Rastafari als Religiöse Minderheiten Gruppe anerkannt werden und dann dürfte das mit dem Kiffen laut des Antidiskriminirungsgesetzes keine Probleme mehr geben. In diesem Sinne Boom Shiwa (Gudruns Kiffersmili)

  34. ich finde es auch überflüssig, jetzt auch noch den tierschutz zu bemühen. seien wir ehrlich: die meisten hier sind gegen den islam.
    wir leben seit über tausend jahren in einer christlich geprägten kultur. juden waren immer dabei und haben einen grossen anteil an hervorragenden leistungen des abendlandes. wir haben nach 45 ein blühendes land aufgebaut. zeitweise haben wir dabei gastarbeiter gebraucht. die haben ihre arbeit getan und sind mit dem guten geld, was sie verdient haben entweder in ihre heimat zurückgekehrt oder haben sich hier ohne probleme integriert und sind angesehene mitbürger geworden, auch unter beibehaltung traditioneller kultureller bindungen.
    nur mit den mohammedanern gab und gibt es zunehmend probleme, weil ihre religion und kultur mit unserer nicht kompatibel ist.
    wie jede privatperson entscheiden kann, wem sie die tür öffnet und ob und wielange sie jemanden gastfreundschaft gewährt, so hat auch jedes volk das natürliche recht zu entscheiden, wen es aufnehmen möchte und wen nicht. dabei gibt es keine moralische verpflichtung und keinen zwang zur begründung.
    ich bin, auch angesichts vieler ergebnisse von umfragen, überzeugt, dass eine grosse mehrheit der deutschen sich heute in einer abstimmung entscheiden würde, dass wir kein muslime hier wollen. das sollte reichen. ich würde sie auch nicht wollen, wenn sie alle vegetarier wären.

  35. deine Abkürzung 8 = eight nt = night und 3k three K liesst sich eben so.

    Ausserdem bist Du derjenige der schon vor Tagen angefangen hat, hier „persönlich“ zu werden, man muss nur ein wenig zurückblättern stellt sich also die Frage wer hier PARANIOD ist.

    Wie gesagt wenn Du schon Deine Statements mit persönlichen Angriffen einleitest kannst Du von mir nicht erwarten das ich dazu noch etwas sage nimm Dir mal ein Beispiel an Daniel Schechter, der war mit meinem Statement auch nicht einverstanden hat es aber ganz anders formuliert als du Freak.

    Du bist hier schon vor ein paar Tagen negativ aufgefallen von daher was soll ich weiter auf Dich eigehen ?? DU BIST ES NICHT WERT.

    Im übrigen wenn Du mal genau gelesen hättest:
    Und ich bleibe dabei Schächten finde ich NICHT in Ordnung meine Meinung mein Art5.1 GG wo wir gerade schon mal dabei sind.

    Ich rede vom Schächten allgemein nicht nur auf Moslems bezogen ich bin allgemein nicht dafür, so siehts aus.

    So und mehr werde ich zu Dir nicht mehr sagen kommen weitere nicht sachbezogene Angriffe mail ich eben wieder an pi-red@arcor.de

    Also lass es einfach.

    ca

  36. die meisten hier sind gegen den islam.

    Ich bin dagegen das der Islam meint mir mittelfristig bis kurzfristig vorschreiben zu wollen wie ich zu leben habe JA genau deswegen. Und ich bin dagegen das die tun und machen können was die wollen und das jede Kritik daran automatisch als „Rassismus“ gebrandmarkt wird.

    JA UND UM ES KLAR ZU SAGEN ICH FÜHLTE UND FÜHLE MICH VOM ISLAM BEDROHT like it or not so ist es.

    Erfahrungen sind ausreichend vorhanden die das belegen.

    ca

  37. #41 leopold63 schrob (24.11.06 15:06):

    „Das schächten ist schlicht eine widerliche Tierquälerei. Völlig unnötig und eigentlich zu Recht verboten.“

    Das ist offenbar die hierzulande veröffentlichte und politisch korrekte Meinung.

    Die Deutschen und der Tierschutz, ein Thema für sich. Die Hysterie und die zahlreichen Fallen politischer Korrektheit, in die hier ausgerechnet ein Blog tappt, das sich Politically Incorrect nennt, sind schon bezeichnend.

    Wir wissen ja, schon Hitler waren seine Schäferhunde stärker ans Herz gewachsen als die Menschen. 😉

    Aber ganz ernsthaft: wieso lasst Ihr Euch eigentlich einreden, dass ein Bolzenschuss ins Hirn und Elektroschocks für ein Tier soviel angenehmer und schmerzloser sind als sofortige Bewusstlosigkeit aufgrund des hohen Blutverlusts nach einem Kehlkopfschnitt? Das eine wie das andere ist vermutlich ideologische Schönfärberei.

    Ich kann mit beiden Methoden leben und das Fleisch genießen, solange ich sicher sein kann, dass die Schlachtung/Schächtung so sauber und professionell, d.h. schmerzfrei, WIE NUR MÖGLICH durchgeführt worden ist. Das kann ich aufgrund meiner starken Vorbehalte gegenüber moslemischen Schächtern bei halal-Fleisch _nicht_ sein. Es hat auch bereits genug Skandale bei Dönerfleisch gegeben, dass ich auf die Beteuerungen der Grillbesitzer nichts mehr gebe. Ist natürlich auch eine Frage der Ansprüche der Kunden: wer nur EUR 2,- für eine dicke Dönertasche bezahlen will, ist selbst schuld, wenn da nur Brechreiz erzeugender Mist drin ist.

  38. Auf dass Ihr alle jemand habt, den Ihr ganz furchtbar finden könnt: Ich würde am liebsten Schächten UND Schlachten verbieten.

    Ich war früher beim Vegetarierbund, ging da aber weg, weil ich ihren Dogmatismus und ihre selbstgerechte Gehässigkeit gegen Fleischesser unerträglich fand. Die Mehrheit der Menschen ist das nunmal – man kann nicht gegen Windmühlen kämpfen. Ich lebe dennoch immer noch vegetarisch und es hat nichts mit Gesundheitsfimmel zu tun – Vollkornnudeln finde ich zum kotzen. (sehen aus, als ob Sand drin wär)

    Es gibt keine Methode, Tiere so zu schlachten, dass sie das schön oder wenigstens egal finden. Das können weder Juden noch Christen noch Moslems noch sonstwer bewerkstelligen. Man kann’s vielleicht minimieren und in der Diskussion zwischen Juden und Christen kann ich erkennen, dass BEIDE Seiten das wenigstens wünschen und drüber nachdenken. Schon aufgefallen: Moslems argumentieren, wenn sie sich für’s Schächten aussprechen, komplett anders als Juden. Viel selbstherrlicher und viel weniger bemüht, das Tierleid zu verringern. Hauptsache der Götze ist zufrieden und der Islam nicht diskriminiert. Der Rest ist egal.

    Deshalb traue ich – ohne dass ich mich mit den blutigen Details befassen will – Juden prinzipiell zu, dass sie das von gut ausgebildeten Leuten wohlüberlegt machen lassen. Moslems traue ich das nicht zu. Sowas kann man blöderweise nicht im Gesetz verankern, weil es zu „schwammig“ ist, weil man die Begründung brauchen würde: Quod licet jovi non licet bovi., die in unserem Rechtsverständnis nicht vorgesehen ist. Persönlich sehe ich aber schon Juden als „jovi“ und Moslems als „bovi“ – nicht wegen Schuldgefühlen, sondern weil Juden einfach hinreichend bewiesen haben, dass sie keine rücksichtslosen Gesellen sind, denen anderer Menschen (und Lebewesen) Gefühle am Arsch vorbeigehen.

    Sieht man sich Gaza vorher-nachher an, weiß man, dass sich diese Liebe zur Schöpfung sogar auf Pflanzen bezieht.

    Das Thema ist blutig ( und die meisten von uns lieben Tiere) und deshalb ist es auch ein emotional höchst vermintes Gebiet zwischen Juden und Christen/christlich Geprägten. Es muss eigentlich nicht sein, dass die Minen hochgehen und Verbündeten um die Ohren fliegen.

    Sparen wir uns die Munition lieber für die, die uns bedrohen.

  39. @gw

    Ich halte von diesem Tierschutz als Staatsziel eh nix, aber die Begründung des Urteils wirft natürlich Fragen auf.

    Wie ist das dann mit anderen Gesetzen, gelten die auch nicht für bestimmte Religionsgemeinschaften?

  40. Das Schächten ist Tierquälerei!
    In unserem Land gibt es einen Tierschutz, der leider durch die EU schon ziemlich durchlöchert wurde.
    Daß wir unsere Einstellung zum Tierschutz nun zugunsten von religiösen Vorstellungen einer Minorität aufgeben sollen, finde ich empörend – frage mich, wie viele hier, was kommt als nächstes?
    Nennt sich so etwas Integration?

  41. Es geht dabei auch nicht nur ums Schlachten. Wem es mit dem Tierschutz ernst ist, sollte sich mal über die Bedingungen informieren, unter denen Tiere bei uns gezüchtet und gehalten werden, um im Supermarkt möglichst billig verkauft werden zu können. Das wollen die meisten Leute lieber gar nicht wissen.

    @ ProErwin

    >> Wie ist das dann mit anderen Gesetzen, gelten die auch nicht für bestimmte Religionsgemeinschaften?

    Das muß im Zweifelsfall das BVerfG entscheiden.

  42. Wenn ich davon höre, dass Tiere ein „Grundrecht“ hätten, bekomme ich die Krise.

    Ich halte seit über dreißig Jahren Haustiere und noch nie musste ein Tier aufgrund meiner Behandlung leiden.

    Ich liebe Tiere. Aber Tiere haben bei mir keine Rechte. Diese zwei Standpunkte schließen sich bei mir nicht gegenseitig aus.

    Ich hätte strikt etwas dagegen, wenn meine Katze mir gegenüber ein Recht einklagen würde. Auch ohne Prozesse hab‘ ich sie seit nahezu 18 Jahren lieb und kann mich nicht daran erinnern, sie jemals vernachlässigt zu haben.

    Dass gewissenhaft (ja gewissenhaft!) ausgeführtes Schächten alles andere als Tierquälerei ist, kann man auf HAGALI nachlesen:

    http://www.hagalil.com/judentum/koscher/m-shoch1.htm

    Zitat aus dem Link:

    Vor dem Schlachten prueft der Schochet (Hebraeisch fuer Schaechter) penibel das rasierklingenscharfe Spezialmesser. Selbst die kleinste Scharte macht es fuer das Schaechten untauglich.

    Viele Vorurteile zum Thema „Schächten“ rühren daher, dass man entweder über die „sehr strengen Vorschriften speziell im Judentum“ wenig weiß oder sich von einzelnen Horrorstories aggressiver „Tierschutzfreunde“ den Verstand vernebeln lässt.

    Also: Unbedingt den Link lesen…

    Zum Gerichtsurteil selbst lässt sich nur sagen, dass es natürlich auch blanker Unsinn ist, wenn die Begründung mit dem Grundrecht auf Religionsfreiheit „daherkommt“. Die Wellen hier im Forum wären dann vielleicht nicht so hoch geschlagen.

  43. @Eisvogel
    Auch ich lebe seit vielen Jahren vegetarisch, weil ich die Massentierhaltung als Tierquälerei ansehe, sie mit meinen Groschen nicht unterstützen möchte.
    Auch ich bin in dieser Beziehung kein Fanatiker, versuche einfach nur, meiner Überzeugung durch Konsumverzicht, in diesem Fall eben Verzicht auf Fleisch, Ausdruck zu verleihen.
    Tierschützer und Tierfreunde haben es in der EU schon schwer – umso weniger sehe ich ein, daß das bißchen Tierschutz, was mühevoll erkämpft wurde (Tiere haben keine Lobby, Tierschützer werden immer so ein wenig herablassend belächelt), jetzt den religiösen Minoritäten geopfert wird!
    Und wenn schon, dann sollte man es sich nicht so einfach machen – man könnte eine oder zwei Zentralen schaffen, die dann aber genauestens kontrolliert werden sollten.
    Wenn jetzt jeder unter dem religiösen Mantel im Hinterhof schächten darf, ist das einfach nur widerliche Tierquälerei!

  44. @ #48 8nt3k
    „Das ist offenbar die hierzulande veröffentlichte und politisch korrekte Meinung.

    Die Deutschen und der Tierschutz, ein Thema für sich.“
    Sehr richtig. Für mich sind diese ARROGANTEN ANMASSENDEN Tierschützer in diversem Sinne genau so Gefährlich wie die Islamisten. Es ist mir mehr als Peinlich jedes Jahr aufs neue eine Gruppe Deutscher Gutmenschen Tierschützer in Pamplona zu sehen, wie Sie gegen das Stiertreiben Demonstrieren. Was haben Die da Verloren ? Nix, genausowenig wie die Moslems hier. Aber das ist ja was anderes, Deutsches Gutmenschentum was ganz selbstverständlich anderen Völkern Aufgezwungen werden darf. Passiert es mit Uns selbst ist der Aufschrei gross. Nicht falsch Verstehen, das ist kein Pro Islam, wenn ich könnte wie ich wollte, wären Mohamedaner schon vor Jahrzehnten des Landes Verwiesen, allerdings binn ich der Meinung bevor mann Kritisiert erst mal an die eigene Nase fassen. Und Vorreiter für Arogantes Schlechtes Benehmen im Aussland sin für mich nunmahl die Verlogenen Deutschen Tierschützer.

  45. Mich wundert wieder mal eins: ein Artikel über die (mögliche) Verletzung von Tierrechten ruft hierzulande mehr Interesse hervor als Artikel über die Verletzung von Menschenrechten oder Kinderschutz.

    Eisvogel hat recht, sparen wir uns die Munition lieber auf und lassen die Grünen gegen die Grünen antreten 😉

  46. #49 Eisvogel

    Zitat:

    Deshalb traue ich – ohne dass ich mich mit den blutigen Details befassen will – Juden prinzipiell zu, dass sie das von gut ausgebildeten Leuten wohlüberlegt machen lassen. Moslems traue ich das nicht zu. Sowas kann man blöderweise nicht im Gesetz verankern, weil es zu „schwammig“ ist, weil man die Begründung brauchen würde: Quod licet jovi non licet bovi., die in unserem Rechtsverständnis nicht vorgesehen ist. Persönlich sehe ich aber schon Juden als „jovi“ und Moslems als „bovi“ – nicht wegen Schuldgefühlen, sondern weil Juden einfach hinreichend bewiesen haben, dass sie keine rücksichtslosen Gesellen sind, denen anderer Menschen (und Lebewesen) Gefühle am Arsch vorbeigehen.

    Sieht man sich Gaza vorher-nachher an, weiß man, dass sich diese Liebe zur Schöpfung sogar auf Pflanzen bezieht.

    Kann ich nur zustimmen.

    Deshalb noch zusätzlich mein Verweis auf einen Textausschnitt der Hagalil-Seite, die ich eben #53 angeführt habe:

    „[…] Moslems schächten in Richtung Mekka […]. Auch im Islam wird Blut als rituell unrein angesehen. Damit es vollstaendig aus dem Koerper fliessen kann, schneidet der islamische Schlachter ebenfalls die Halsschlagadern des lebenden Tieres durch. Vorher dreht es das Tier in Richtung Mekka und ruft: “Im Namen Allahs“. Dann setzt er das Messer an. Um das Leiden des Tieres zu verkürzen, sollte er ein scharfes Messer verwenden – muss es aber nicht. Und genau an diesem Punkt scheiden sich die Geister. Denn auch alle anderen Instrumente sind erlaubt, die ein Auslaufen des Blutes ermöglichen. So stirbt das Tier oft qualvoll, weil die Schlachtwerk zeuge stumpf, schartig oder rostig sind. Ein Grund, der den Feldzug der Tierschützer gegen das Schächten erklärt. Während bei den Juden das geschächtete Fleisch nur als Nahrung dient, werden im Islam Tiere auch geopfert. Anlässe dafür sind die Erfüllung eines Gelübtes, die Geburt eines Kindes oder die Wallfahrt nach Mekka. So schlachten moslemische Familienväter die Tiere oft selbst anstatt diese Arbeit einem Profi zu überlassen. Ein weiterer Grund, warum Tierschützer dagegen protestieren.“

  47. Sinnlose Argumentationen!
    Massentierhaltung gibt es nun mal! Das hat sich wirtschaftlich so entwickelt und die Massentierhaltung nimmt auch stetig ab!
    Wenn man jetzt aber den Muselmenschen erlaubt, Tiere zu Schächten, brauchen wir auch nicht mehr gegen die Massentierhaltung vorgehen! Dann will ich (Als Deutscher) auch eine Regel, dass ich alle Tiere Quälen darf, weil es mir eine Stimme letzte Nacht gesagt hat!

  48. @Bernd Dahlenburg: Deine Katze kann natürlich keine Rechtsansprüche an Dich stellen (ich gehe aber davon aus, dass sie’s trotzdem tut, ohne dass Du’s merkst 😉 … die Viecher haben ihre „Dosenöffner“ meist gut im Griff). Aber es ist ja auch nicht das Schlachtvieh vor Gericht gegen die Moslems gezogen sondern andere Leute.

    Und die könnten selbstverständlich auch jemanden vor Gericht zerren, der seine Katze quält. Tiere sind keine Menschen, aber auch keine Sachen. Und es ist gut, dass sich der Gesetzgeber müht, das so auch zu berücksichtigen.

    Ich sehe das aber auch so wie Du: Es war ein Fehler des Gerichts, das Schächten aufgrund der Religionsfreiheit zu erlauben. Das legt nunmal einfach den Schluss nahe, dass es an sich eine quälerische Sauerei ist, die man ohne „religiöse Begründung“ nie im Leben erlauben würde. Damit entsteht der Eindruck, dass es eigentlich gegen das Tierschutzgesetz verstößt, das gegenüber der Freiheit auf Islamausübung als minderwertigeres Gesetz angesehen wird. Das Tierschutzgesetz ist aber – egal wie man dazu steht – UNSER Gesetz. Es wurde dem islamischen untergeordnet.

    DAS besagt das Urteil und das ist übel. Wenn es besagen würde, schächten ist auch nicht quälerischer als Schlachten, wäre das was ganz anderes.

    Juden argumentieren hingegen, dass ihre Schlachtmethode nicht weniger human ( oder sogar humaner) ist als unsere, und hacken nicht so penetrant auf der Religionsfreiheit rum. Konsequent nach jüdischer Argumentation müsste jeder schächten dürfen. Nach der Entscheidung des Gerichts, dürfen das christliche Metzger aber immer noch nicht, oder?

    @Biggy: Dass das – wenn schon – dann gut überwacht wird, halte ich auch für eine Minimalforderung. Leider überwacht das natürlich keiner.

  49. #59 Eisvogel

    Zitat: Nach der Entscheidung des Gerichts, dürfen das christliche Metzger aber immer noch nicht, oder?

    Wenn sie es unter Anleitung eines bestens ausgebildeten Schächters machen würden hätte ich juristisch damit überhaupt kein Problem. Ich könnte mir vorstellen, dass sich manchen Menschen auch der Magen umdreht, wenn sie sehen, wie bei einem Schlachttier mehrere Bolzenschüsse angesetzt werden.

    P.S.: Das „Dosenöffner-Argument“ war überzeugend 😉

  50. Herzlichen Glückwunsch an Bernd Dahlenburg! Bernd behandelt seine Katze seit nunmehr 18 Jahren so gut, dass sie ihn bis heute noch nicht verklagt hat, und das, obwohl Bernd ihr im gesamten Zeitraum keinerlei Rechte eingeräumt hat. Bravo! Und mit dem Link zu hagalil „Initiative Koscher in Europa, der Orthodox Union“ hat er ruckzuck bewiesen, dass das Schächten eigentlich eine ganz angenehme Angelegenheit ist. Die Tierärzte und Chirurgen, die dieser Darstellung vehement widersprechen, pflegen selbstverständlich nur ihren Antisemitismus.

    Aus dem hagalil Text „Koscher in Europa“:
    Schmerzen beim Schächten?
    Rabbiner Dr. med. vet. Dr. phil. I. M. Levinger aus Basel weisst diese Vorwuerfe vehement zurueck. “Sofort nach dem Schaechtschnitt bleibt das Tier fuer mindestens zehn Sekunden total ruhig. Dies bedeutet, dass es den Schmerz nicht empfindet“, sagt der international anerkannte Schaechtspezialist.

    Na, wenn der „international anerkannte Schächtspezialist“ (in Jerusalem ist er weltberühmt) Dr.Dr.med.vet.rer.nat.prof.phil I.M. Levinger das sagt, dann sollten sich die Tiere auch gefälligst daran halten. Wenn der Todeskampf dann doch länger als zehn Sekunden dauert (es gibt Dokus über minutenlange Qualen) so ist es jedenfalls nicht die Schuld des Schochets, schließlich benutzt der nur ganz scharfe Messer und lässt vorher sogar noch einen Segensspruch fahren, um das Tier zu trösten.

  51. Prozess gegen zwei zum Christentum konvertierte Türken
    Stehen wegen Anstiftung zum „religiösen Hass“ gegen den Islam vor Gericht – Grundlage ist umstrittener Paragraph 301
    Istanbul – Zwei zum Christentum konvertierte Türken stehen seit Donnerstag wegen Verunglimpfung des Türkentums und Anstiftung zum religiösen Hass gegen den Islam vor Gericht. Die Behörden werfen den beiden 37 und 46 Jahre alten Männern laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi in diesem Zusammenhang vor, sie hätten versucht, andere Türken zum Christentum zu bekehren…

    http://derstandard.at/?url=/?id=2671495

  52. @Mir
    Ich hatte gehofft, dass jemand dieser Urteil gefallen wird. Und wer weiß, vielleicht wird ihn jemand eines Tages vor dem Gericht erwähnen?

    Mir geht es immer noch um den Grundsatzurteil zu der Freiheit einer Religion, gegen die die deutsche Bevölkerung eine immer tiefere Abneigung empfindet – es ist schon pervers.

    Was die Tiere und den Tierschutz betrifft – der Mensch ist nun mal ein Raubtier und er konsumiert ander Lebewesen. Vielleicht kann eines Tages die Genetik Tierfleisch züchten (schon heute wird damit experimentiert, bestimmte Stoffe wachsen zu lassen)

    Aber so wie wir heute mit unseren Mitlebewesen umgehen, dass ist unter jede Sau! Der Steinzeitjäger hat noch das Tier respektiert, das er erlegt hat – er hat sich in Ritualen bei ihm entschuldigt (einige schamanistische Rituale sind bekannt)

    Und vielleicht versteht mich jemand nicht, aber mir macht die Menge auch was aus. Wenn man von den jüdischen Schächtungen in Deutschland spricht – bei rund 100.000 Juden – ist bei weitem nicht dasselbe, wie die Schächtungen für 3,5 Mio Mohammedaner.

    Es war noch nie ein Thema wegen den 100.000 Juden, dass die Kinder in der Schule keine Wurstbrote bekamen; aber jetzt, wegen den Hintenhochbetern.

    Ich selber bin der Einstellung, dass wir heute ohne den Tierschutz etwas ärmer wären, denn heute ist die Welt anderes, als in der Zeit unserer steinzeitlichen, oder gar noch unserer mittelalterlichen Vorfahren.
    Damals konnten noch die Tiere auch ungeschützt überleben. Wenn wir sie heute nicht schützen, dann werden unsere Enkelkinder eine sehr traurige Welt von uns erben.

    Ich bin kein Vegetarier, aber ich esse vielleicht einmal in der Woche Fleisch (höchstens 2x) und keine Tellersteaks.

    Somit geht es mir hier nicht um den Tierschutz sondern um deutsche Gerichtsurteile zugungsten der bodenschnüffelnden Hinternhochbeter! Verflucht seien sie in alle Ewigkeit!

  53. > Aber ganz ernsthaft: wieso lasst Ihr Euch
    > eigentlich einreden, dass ein
    > Bolzenschuss ins Hirn und Elektroschocks
    > für ein Tier soviel angenehmer und …

    Fakt ist, es wird nicht deshalb geschächtet, weil es für die Tiere eine schonende Methode wäre, sondern weil durchgeknallte Muselmanen, die kulturell im Mittelalter stehen geblieben sind, glauben, ihr merkwürdiger Allah fände das Abstechen der Tiere ohne Betäubung irgendwie geiler. Das ist für mich einfach Aberglaube. Genauso wie das Schweinefleisch-Verbot und anderer Klimbim. Muss ja nicht jedem gefallen. Aber wenn ich mich dafür einsetzen kann, dass derartiger Hokus-Pokus hier keinen Einzug hält, werde ich das tun.

  54. @alle Vegetarier

    Wenn Gott gewollt hätte, dass wir nur Gras fressen, dann hätte er uns andere Mägen und ein anderes Gebiss verpasst. Dann würden wir jetzt noch durch das hüfthohe Gras auf allen Vieren kriechen und eine andere Spezies würde auf der Erde dominieren. Diese Vegetariermasche ist genau so dämlich, als würden Karpfen sich entschliessen, aus moralischen Gründen nur noch an Land zu leben. Forscher behaupten sogar, nur die Aufnahme tierischer Proteine führte zur Vergrösserung des Hirnvolumens unserer Vorfahren. Kurz: Vegetarier: doof und glücklich. 🙂 Ach so, Pflanzenfresser bringen die meiste Zeit ihres Lebens mit Fressen und Verdauen zu, weil Silage weniger Energie als Steaks schafft, Fleischfresser haben hingegen noch die Möglichkeit, kreativ zu werden.

  55. @D.N.Reb
    Dieser Beitrag zeichnet sich wirklich durch eine superhohe Kreativität und Intelligenz aus!
    Zu hohe Cholesterinwerte bei übermäßigem Fleischgenuß führen zur Gefäßverkalkung – im Bereich des Gehirns, besonders eines „durch immensen Fleischgenusses alle Maße sprengenden Hirns“ führt das zu Demenz und Realitätsverlust!

    Wir haben zu 99% die gleichen Gene wie die Schimpansen (nicht wie die Allesfresser: Schweine), die überwiegend von pflanzlicher Kost leben.
    Sie sind keine reinen Vegetarier – trotzdem ist der Fleischverzehr eher der „Sonntagsbraten“!
    Wenn wir also „artgerecht“ leben, belassen wir´s bei kleinen Portionen Fleisch, oder aber verzichten ganz darauf, was sich für Erwachsene (bei Kindern sieht das etwas anders aus) eher gesundheitsfördernd auswirkt: niedrigere Cholesterinwerte, niedrigere Harnsäurewerte, weniger rheumatische, weniger Gichterkrankungen, weniger Herz-und Gefäßerkrankungen, damit auch weniger Herzinfarkte, Schlaganfälle!

    Die Weihnachtsmärkte werden wieder gefüllt sein mit „Fressbuden“: Bratwürste, Currywürste, Schnitzel – ob ich die kauenden, schluckenden wohlbeleibten Leute davor als Ansporn für meine Kreativität werten soll, möchte ich doch stark bezweifeln – ich fürchte auch, daß deren Verdauung dauerhaft dem Hirn die zum Denken nun mal erforderliche Durchblutung entzieht.

  56. Meines Erachtens ist es recht unbedeutend, ob ein Tier, dass getötet wird, um Menschen als Nahrungsquelle zu dienen, bei der einen oder anderen Methode einige Sekunden länger leidet.
    Jedes andere Thema, das mit dem Islam zu tun hat, wäre m.E. wichtiger.

  57. Ich habe schon einmal in einem Kommentar angeführt, dass es der Rechtsprechung in unserem Staate herzlich egal ist, warum es bestimmte Gesetze gibt und welche gesellschaftlichen Konsequenzen ihre Urteile haben. Die verstaubten Herrschaften sind dermassen verliebt in ihre Paragraphenspielchen, die sie als Güterabwägung bezeichnen, dass für Begriffe wie Moral, gesunder Menschenverstand und Fortschritt einfach kein Platz in ihren engen Hirnen mehr ist.

    Das Urteil ist ein Skandal! Jeder halbwegs normale Mensch wird sich fragen, was denn als Nächstes kommt.
    Es ist doch keine Frage der „Religionsausübung“!
    Das Gericht hat sich im Konflikt zwischen Humanismus (Tierschutz gehört nun mal dazu!) und Barbarei im Deckmäntelchen einer Religion eindeutig für die Barbarei entschieden, da es Barbarei als ein höherwertiges Gut als Humanismus anerkannt hat.
    Ein Gericht, das sowas denkt, hat für mich seine Daseinsberechtigung verwirkt. Sollen die doch in der Wüste ihre Paragrafen in den Sand scharren!

    Der Vergleich zwischen guten (Juden) und bösen (Musels) Schächtern hinkt.
    Ausserdem wird damit impliziert, dass alle Juden dafür wären. In Wirklichkeit dürfte es wiederum eine Minderheit sich für besonders fromm haltende Fanatiker handeln, die sich dadurch für etwas Besseres halten. Diese Leute finde ich genauso widerwärtig wie die Islamofaschisten.
    Schächten ist besonders grausam und blutrünstig. Der Verweis, dass Schlachten auch grausam ist, ist nur halbwegs logisch.
    Es geht doch darum, dass das Nutztier möglichst human getötet wird. Dass man z.B. auf Betäubung verzichtet und es lieber so macht, „wie immer“, führt jegliche Bemühungen, das Leiden der Tiere durch humanere Tötungsmethoden zu verringern, ad absurdum. Oder wird das etwa gewünscht (mehr Adrenalin)?
    Im selben Sinne sind die hier angefürten Begriffe wie Massentierhaltung etc. off-topic und nichts Weiteres, als die Eröffnung von Nebenkriegsschauplätzen!

    Aber es stimmt, das bei den Moslems die Blutrünstigkeit im Vordergrund steht. Anders kann man es nicht erklären, dass die gesamte Familie mit „dabei“ ist und sich freut, wie das aufgehängte Tier zuckt und langsam ausläuft… 🙁

  58. #59 Eisvogel (24.11.06 16:34)

    „….Das Tierschutzgesetz ist aber – egal wie man dazu steht – UNSER Gesetz. Es wurde dem islamischen untergeordnet….“

    UND NUR DARUM GEHTS!!!!!!

  59. Ich möchte jetzt doch einmal fragen: Was genau führt denn bloß dazu, daß plötzlich larmoyante, dekadente, naive und verweichlichte Gefühlsduselei eine „politisch inkorrekte“ site überschwemmt, wo es hier sonst von bellizistischen und kraftstrotzenden Parolen nur so wimmelt?
    Wegen ausblutender Viecher? „Humanismus versus Barbarei“? Darfs noch ein bißerl mehr sein?
    Das kann doch nicht wahr sein.

  60. Aber es stimmt, das bei den Moslems die Blutrünstigkeit im Vordergrund steht. Anders kann man es nicht erklären, dass die gesamte Familie mit „dabei“ ist und sich freut, wie das aufgehängte Tier zuckt und langsam ausläuft…

    d´akkord und nicht nur bei Tieren.

    ca

  61. @#69 AlexanderG (24.11.06 20:27)
    „Was genau führt denn bloß dazu, daß plötzlich larmoyante, dekadente, naive und verweichlichte Gefühlsduselei eine „politisch inkorrekte“ site überschwemmt“

    Diese Frage kannst du dir ersparen. Wir stehen immer noch dazu, dass wir Freiheit, Humanismus und Zivilisation hochschätzen. Eben das ist unser Problem: die barbarischen Mohammedaner kommen hierher und wollen unsere Weltoffenheit ausnutzen, um uns ihre mittelalterliche Sitten hier aufzwingen, mitten unter uns ihre barbarische Blutritualle zu feiern (ob gegen ihren Frauen und Kinder, oder gegen ihren Feinden, ihren Tieren…)

    Das wollen wir nicht. Wir dürfen hier politisch korrekt oder inkorrekt sein, wie es uns gefällt. Wie sollst du, mohammedanisch verseuchter Einfachdenker das verstehen, dass es hier nicht darum geht, immer und ewig das PC zu hinterfragen, sondern darum, immer dafür einzustehen, was wir richtig halten. Das ist der Geist des freien Abendlandes. Aber das können nur ideologisch unverseuchte Menschen kapieren.

  62. @ Eisvogel und andere

    >> Damit entsteht der Eindruck, dass es eigentlich gegen das Tierschutzgesetz verstößt, das gegenüber der Freiheit auf Islamausübung als minderwertigeres Gesetz angesehen wird.

    Noch einmal zum Mitschreiben:

    1. Ein Gesetz oder eine Gesetzesanwendung, die ein Grundrecht verletzt, ohne daß dies gerechtfertigt wäre, ist „minderwertig“ = verfassungswidrig und damit entweder ganz oder im Einzelfall nichtig.

    Stellen sich also folgende Fragen:

    1. Ist der Islam eine Religion im Sinne des Art. 5 GG?

    2. Wenn ja: Gehört das Schächten notwendig zu diesem Glauben?

    3. Wenn ja: Ist ein Eingriff in das Grundrecht (sprich: Verbot des Schächtens) zu rechtfertigen? Da nun einmal das Grundrecht auf Religionsfreiheit grundsätzlich schrankenlos gewährt wird, kann im Prinzip nur dann eine Rechtfertigung vorliegen, wenn durch die Ausübung des Grundrechts wiederum ein anderes verletzt wird.

    4. Ist das der Fall? Offenbar nicht, denn der Tierschutz ist kein Grundrecht.

    Und damit noch einmal das Fazit: Wer mit dem Urteil nicht einverstanden ist, muß sich in erster Linie an die Politik wenden:

    1. Entweder müßte dem Islam der Status der anerkannten Religion entzogen werden.

    2. Oder man müßte belegen können, daß das Schächten nicht notwendiger Bestandteil des Glauben ist.

    3. Oder wir brauchen eine Grundgesetzänderung, die der Religionsfreiheit grundsätzliche Schranken setzt. Das halte ich für notwendig.

  63. „Entweder müßte dem Islam der Status der anerkannten Religion entzogen werden.“

    Wir versuchen schon. Strafanzeigen gegen den Islam sind schon eingereicht.

    Punkt 3. Das wäre sehr gut.

    Ich finde, dass das gesamte GG revidiert werden müßte. Ich denke, man müßte auch noch darin aufnehmen, dass man mindestens einmal in 50 Jahren das ganze GG überprüfen muß, ob bestimmte Gesetze nicht veraltert und inzwischen falsch sind. Evtl. per Volksentscheid einmal in 50 Jahren darüber abstimmen?
    Heute würde das Asylgesetz sofort fallen.

    Was zu der Religionsfreiheit:
    Wir müßten endlich auch dem Atheismus und den wissenschaftlichen Aussagen gleiche Rechte einräumen, wie den Religionen.
    Es geht nicht, dass z. B. den Leuten rechtlich zugesichert ist, ihre Kinder solche kreationistische kretine Geschichten zu erzählen, aber es steht nirgendwo verankert, dass gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse Vorrang vor Unsinn hätten.
    Faktisch kann jeder Mullah mir widersprechen, wenn er sich auf seinen Koran (oder andere heilige Bücher) bezieht. Wenn ich mich auf annerkannte wissenschaftliche Tatsachen beziehe, dann kann er mich einfach abwinken.

  64. @B.I.
    Eine Einschränkung der allzu blauäugig gehandhabten Religionsfreiheit, um staatsfeindliche Konstrukte wie den Islamfundamentalismus damit aussortieren zu können, halte ich gleichfalls für wichtig.
    Aber das sollte nicht so weit gehen, dass man auch dem zwar ärgerlichen, aber für das Staatswesen harmlosen Kreationismus den Garaus machen kann. Prinzipiell soll schon jeder glauben können was er will, solange er daraus keinen Herrschaftsanspruch ableitet oder Gewalt legitimiert. Gegen den Kreationismus hilft kein eigenes Gesetz, sondern Bildung, Aufklärung und eine gute Bildungspolitik, die nicht durch Sparzwänge diktiert wird.

  65. @Thatcher

    Habe ich was anderes gesagt?
    Ich habe nur gemeint, dass Atheismus einen Status wie die Religionen bekommen sollte.

    Und aber irgendwie glaube ich schon, dass man die Wissenschaft rechtlich absichern sollte, denn gerade in manchen Gegenden der USA wollte man im Schulprogramm den Kreationismus der Evolutionstheorie gleichsetzen. Da gibt es scheinbar Gesetzeslücken, die so was möglich machen.

    Die schönen Märchen will ich aber auf keinen Fall abschaffen lassen, dann hätten wir eine sehr traurige Welt. Und manchmal hilft die Wissenschaft auch nicht, der Mensch braucht noch seine Götter; ein wenig Trost; ein wenig Glauben; ein wenig Wunder… Ich will das niemandem wegnehmen, ich brauche manchmal selber so was.

  66. Was ist denn „die Wissenschaft“? Sollen da bestimmte Inhalte oder Methodiken abgesichert werden? Wenn man das im 14. Jahrhundert gemacht hätte, hätte evtl. das geozentrische Weltbild heute Verfassungsrang.
    Gesetzliche Absicherung oder auch nur Fixierung in „Heiligen Schriften“ führt immer zur Inflexibilität und damit zum Ende dessen, was wir an der Wissenschaft so schätzen. Oft schon war das, was man einst sicher zu wissen glaubte, 20 Jahre später kalter Kaffee.
    Der Atheismus ist doch außerdem nicht neu; schon zu Zeiten der Pharaonen soll es Leute gegeben haben, die den Götterkram für Schwachsinn hielten. Sie hinterließen aber keine Heilige Schrift, keine Tempel, keinen Kult, sie prägten niemals ganze Kulturen, da sie immer Minderheit waren.
    Und von unserer quasi-atheistischen heutigen Kultur wird schon bald auch nicht mehr viel bleiben, was von unserem Atheismus Zeugnis geben könnte, wenn das Unausweichliche passiert.

  67. @ AlexanderG

    Ich möchte Dich eindringlich verwarnen, nicht beleidigend zu werden.
    Sonst gehts du in die Geschichte von PI als ehemaliger Blogtroll ein.

    Wenn Du nichts zu sagen hast, dann halt die Klappe und lerne erstmal wie man sich die Schuhe zubindet!

  68. @biggy

    Schau Dir Deine Zähne und Deinen Magen an und dann behaupte noch einmal, das seien typische Pflanzenfresserzähne oder ein Pflanzenfressermagen. Aber wegen kruder Ideologie werden noch ganz andere Tatsachen krummgelogen. Es gibt ja auch Leute, die behaupten, yogisch zu fliegen und andere vergraben wissenschaftlich fundiert Voodoozauber auf ihren Äckern, um die Erträge zu steigern. 🙂

  69. „1. Entweder müßte dem Islam der Status der anerkannten Religion entzogen werden.“

    Auch ich halte das für die Strategie Nr.1. Vielleicht sollten wir unsere Anstrengungen gemeinsam genau auf diesen Punkt konzentrieren (das hatte ich in einem meiner allerersten Postings auf dieser Site auch schon mal ausführlicher angeregt).

    Islam = keine anerkannte Religion -> keine einklagbaren Religionsfreiheiten, Symbole, Kopftücher im Dienst oder auf Passfotos mehr, keine Sonderpausen während der Arbeitszeit zum Kniefall gen Mekka. Auch das Diskriminierungsgesetz wäre auf Schikanen gegen Mohammedaner nicht länger anwendbar.

    Die Meldung, die ich neulich in einer Zeitung gesehen habe, ist m.E. an PI völlig vorbeigegangen: Die Queen of England hat jetzt in Windsor Castle einen islamischen Gebetsraum eingerichtet, damit eine Angestellte aus dem Souvenirshop von dort aus die Kabaa anbeten kann. Die Queen!

    Islam ohne Religionsstatus: hach, wäre das schön. Und eigentlich ist es ja auch selbstverständlich und sollte vor dem BVerfG darstellbar sein, dass Koran und Scharia mit dem GG von vornherein unvereinbar sind und auf dessen Abschaffung hinauslaufen.

    Meine Position war immer (CA, take note): Islam ist _keine_ Religion, sondern eine politische Bewegung mit umstürzlerischen Zielen und sollte als solche auch behandelt werden. Und nicht etwa partikular, d.h. je nach Fall und islamische Splittergruppe für Kalifatsstaat verboten werden, nein, KEINE islamische Gruppe ist mit dem GG zu vereinbaren!

    Wie lange noch, bis wir endlich aufwachen?

  70. …euje, wenn man sich bei allen Dingen auf
    die Vergangenheit beriefe, dann würde Mann
    sich noch mit Feuersteinen rasieren und
    sich zur Arbeit mit dem Pferd oder zu Fuss
    auf den Weg machen. Es gab weder Rasierzeug noch Autos noch irgendwas in der Savanne.
    Ok. es kann sein dass das Hirnvolumen durch
    Fleischkonsum aufgebaut wurde.
    Und durch dieses dazugekommene Hirnvolumen ,
    nehme ich mal an, wurde dann der weitere
    kulturelle Aufbau vollzogen. Ja es kann
    sein, dass Fleischkonsum überhaupt erst die
    Kultur möglich gemacht hat.

    Zumindest ist man durch diese eventuell
    vorhergehend aufopferungsvolle Vorarbeit
    unserer Altvorderen nun in die Lage
    versetzt bewusst auf alles Tierische zu
    verzichten. Um z.B. subjektiv erlebte
    Qual zu vermeiden.
    Faschisten leiten z.B . den Anspruch auf
    den höchsten Platz in der Evolution daher
    ab, dass sie sich an die Spitze der
    Evolution hochgetötet hätten, und damit das
    Recht, es weiterhin tun zu dürfen.
    …So Richtung : weisse Rasse ist am stärksten und so´n Zeug.
    Wenn es denn so wäre, wäre es schlimm,
    aber nicht zu ändern. Zumindest ist die
    gegenwärtige Generation absolut nicht mehr
    auf irgendwas Tierisches angewiesen.
    z.B. die immer noch lebenden alten Veganer
    könnte man als Langzeitversuch dafür ins
    Felde führe, dass weder der IQ plötzlich
    kippt, noch dass Gesundheit und Leistungsfähigkeit auf der Strecke blieben.
    Omnivore wie auch vegetarische
    Herleitungen aus der Geschichte oder der
    Genetik sowohl für oder gegen
    Fleischkonsum sind angesichts der Willensfreiheit auf diesem Gebiet unwichtig
    oder eigentlich sogar unwürdig….

  71. 8nt3k ist übrigens eine alternative Schreibweise zu Antek und nix anderes. Antek war ein Widerstandskämpfer im Warschauer Ghetto. Das schreibe ich nur, weil es hier Leute gibt, denen aufgrund meines Kürzels die Fantasie und die Pferde durchgehen.

    Ziehen wir doch künftig wieder an einem Strang und konzentrieren uns auf die tatsächlichen Argumente.

    Ach so, letztes Wort zur Paranoia: das bezieht sich einzig auf die ständig wiederholten Vorwürfe, alle, die hier eine (bestimmte?) abweichende Meinung vertreten, wären eigentlich eine und dieselbe Person. Glaube mir Freund, es verhält sich definitiv nicht so. Und mir persönlich wäre das ständige Ein- und wieder Ausloggen unter anderem Namen auch viel zu kindisch und aufwendig. Habe eh schon zuwenig Zeit, hier Beiträge zu verfassen. 🙁

  72. @wolaufensie

    Wäre die Entwicklung des Menschen in tausend Jahren erfolgt, hättest Du gewiss Recht. Nun hat die Evolution oder Gott(?) die Lebewesen auf diesem Planeten aber bestmöglich ausgestattet. Der Pfusch hatte keine Möglichkeit, bis heute durchzukommen oder ist von der höheren Qualität verdrängt worden. Nach zehn Millionen Jahren gucken wir uns die Veganer und Vegetarier noch einmal an, einverstanden? Vielleicht haben sie dann Pansen entwickelt? 😉

  73. @ #79 nonconformicus:
    Schon erstaunlich auf was für einem sprachlichem Niveau du agierst und dann Deine Vulgarität in andere projizierst.

    Deine Verwarnung hat mich wirklich sehr beeindruckt!

    Zu Deiner Information: Ich schreibe was ich will, wo ich will und solange ich will. Das „PI-Geschichtsbuch“ interessiert mich herzlich wenig. Wenn Du mit abweichenden Ansichten nicht umgehen kannst, empfehle ich Dir, sie entweder inhatlich zu widerlegen oder zu überlesen.

    Aber natürlich steht Dir auch weiterhin das Recht zum Unterschichtenjargon frei. Wenn es Dir hilft oder Du dich da besser zu Hause fühlst, warum nicht.

    BTT: Der Mensch kann auch ohne Fleisch ganz gut leben (ausser kleine Kinder), das ist in mehreren Untersuchungen bewiesen worden. Aber es ist doch unnötig, aus der Frage Fleisch Ja oder Nein eine Glaubensfrage zu machen.

  74. @AlexanderG

    Es geht ja darum, was mit der Freiheit zur Ausübung der Religion alles richterlich begründet wird und richtig, aus der Nahrungsfrage sollte keine Glaubensfrage gemacht werden. Wer nur Gras mag, soll es weiterhin essen aber nicht mit diesem erhobenen Zeigefinger einer edlen Person daherkommen unter dem Motto von Otto : „Lieber ein Leben in Nöten als ein Leben zu töten.“ 😉

  75. Nach dem heutigen Stand der Technik gibt es zuverlässige Betäubungsmethoden, die den rituellen Schlachtvorschriften bestimmter Religionsgemeinschaften nicht widersprechen. So werden Rinder und Schafe durch die Elektrobetäubung in Sekundenbruchteilen bewusstlos und können schmerzlos, ohne Verletzung der jeweiligen religiösen Vorschrift geschlachtet werden.

    Vor diesem Hintergrund ist das Schächten eine barbarische Schweinerei!

  76. #72 AlexanderG [TypeKey Profile Page] (24.11.06 20:27)

    Ich möchte jetzt doch einmal fragen: Was genau führt denn bloß dazu, daß plötzlich larmoyante, dekadente, naive und verweichlichte Gefühlsduselei eine „politisch inkorrekte“ site überschwemmt, wo es hier sonst von bellizistischen und kraftstrotzenden Parolen nur so wimmelt?
    Wegen ausblutender Viecher? „Humanismus versus Barbarei“? Darfs noch ein bißerl mehr sein?
    Das kann doch nicht wahr sein“.

    Doch, solche Phrasendrescher wie du, die sind leider wahr! Schau dir doch deine eigenen Wörter an! Meinst Du, mit Plastikwörtern würde dein inhaltsloser provokanter Beitrag intellektuell aufgewertet werden? Wenn Du hierzu was sagen willst, dann sags in deutscher Sprache. Ansosten ist dir meine Meinung ja bekannt.

  77. @D.N.Reb: Wir Vegetarier essen eigentlich kein Gras ;-)sondern exakt das gleiche, was Du überwiegend auch isst. Wir sind sicher keine Raubtiere,unsere Cousins, die Menschenaffen, haben ein viel stärkeres Gebiss als wir und nicht mal die sind welche. Allerdings ist auch die These, wir wären reine Pflanzenfresser, die manche Vegetarier vertreten, nicht haltbar. Wir sind biologisch eher Gelegenheits-Aasfresser als Raubtiere. Vegetarier – sogar Veganer – können gesund überleben. Ein ausschließlicher Fleisch essender Mensch würde bald krank werden und sterben (das tut ja auch niemand). Raubtiere hingegen tun das. Außerdem haben die Affen und wir (mit Ausnahmen) beim Anblick potentieller Beutetiere nicht das Bedürfnis, diese tot zu beißen und roh zu fressen. Raubtiere haben das aber.

    Du hast aber Recht: Der moralische Zeigefinger ist komplett unangebracht (geht mir auch auf die Nerven) – leider aber nicht unüblich. Ich kann aber auch nicht verstehen, warum alleine der Satz „ich lebe vegetarisch“ so häufig Aggressivität und Spott auslöst. Wir tun doch keinem was und wir verblöden auch nicht durch unsere Ernährung.

    @8nt3k: Dein Vorschlag (#84) ist auch meiner Ansicht nach die beste (die einzige?)Möglichkeit, um uns noch ohne größeres Blutvergießen zu retten. Das Halal-Urteil wäre dann kein Thema gewesen und der Islam hat zwar religiöse Anteile, ist aber in erster Linie eine totalitäre politische Ideologie und es ist schlicht und einfach falsch, dass mit dem Wort „Islam“ nur die religiösen Anteile gemeint wären. Mohammeds Lehre umfasst das ganze Paket.

  78. Das Thema scheint je heftig zu polarisieren. Das ist das eigentlich Bedenkliche daran.

    Wenn man sich „falsch“ dazu äußert, wird man beschimpft.
    Das ist ein schlechter Stil, finde ich.

    Ansonsten ist mir das Thema so hoch wie breit. Mir ist das völlig wurscht, welche Kulturen ihre Tiere die sie essen wie umbringen. Bei manchen Stämmen in Afrika werden die Tiere erwürgt, damit das Blut drin bleibt. Ist eine Nahrungsergänzung.

    Weitere Themen zum „PI“-Aufregen wären vielleicht: lebend gekochte Hummer (weltweit), gestopfte Gänse (Frankreich, Polen) oder zur Abwechslung auch mal ganz was „tierisches“: genetisch veränderte Sojabohnen…

    (Ja, das war ironisch. Hier scheint man das anmerken zu müssen.)

  79. @Eisvogel

    Jeder soll das essen, was ihm behagt. Ausser Vernunftbegabtem. Wenn Ihr Euch vorwiegend vegetarisch ernähren wollt, bitte. Nichts dagegen. Wenn ich meine, mein Körper ist am zweckmässigsten zur Allesfresserei ausgestattet, möge das auch toleriert werden. Ich hab nur was gegen die anklagend glotzenden Kuhaugen der Vegetarier. Wer sagt denen übrigens, dass Pflanzen nicht empfindungsfähig sind, bei denen dauert es nur länger, mit der Reaktion. Ansonsten bin ich dafür, dass wir uns fürderhin von Soilent Green ernähren. Bäh. 🙂

  80. Hallo CA, Du antwortest mir in #33 CA (24.11.06 13:44)

    „Nein, es ist kein Vergleich (sollte es auch nicht sein) sondern das Unterstreichen, wie zu Gunsten des Islams Stück für Stück der Laden hier also D-Land,“umgebaut“ wird.“

    Sorry, das halte ich für einen „verschwörungstheoretischen“ Ansatz. Ein Gerichtsurteil ist die Anwendung und Interpretation GELTENDEN Rechts. Da wird nichts „umgebaut“.

    „Die Parallele die ich ziehe, ist die, dass eine Gesellschaft die nunmehr seit 1949 ganz gut ohne Schächten … ausgekommen ist, sich jetzt Stück für Stück in diese Richtung drehen lässt.“

    Offenbar hast Du übersehen, daß erst Hitler in Deutschland das Schächten verboten hat?

    „Es geht mir primär darum, dass wie Skommando es schon richtig sagte, sinnloses Tier-Quälen vermieden werden sollte“.

    Dann setzt Dich doch gegen Tiertransporte und Aufzucht unter üblen Bedingungen ein. Bekämpfst Du das auch so vehement?

    Deine Gleichsetzung ist eine Behauptung. Dein Job wäre es zu beweisen, daß Schächten eine „sinnlose Tierquälerei“ sein soll. Es ist (meines Wissens) weder sinnlos noch (meines Erachtens) eine Quälerei.

    „Also wie gesagt kein Vergleich wohl aber ein aufzeigen der Linie (zur Islamisierung) dessen was hier stattfindet.“

    Um hierin eine „Islamisierung“ zu erkennen, dazu bedarf es schon eines sehr – wie soll ich sagen? – „speziellen“ Blickwinkels.

    Soweit zum Thema.

    Anmerkung o.t.: übrigens fände ich es schön, wenn Du Deine Anspielungen auf Namen oder nicks einfach lassen würdest, Dein „CA“ assoziiere ich z.B. immer als Krebs (medizinisch für cancer), ohne daß ich Dir das unterstellen würde.

    Und rate mal, woher mein Familiennamen kommt? Richtig: einer meiner Ahnen war schochet, das ist jiddisch und bedeutet…? Na, denk mal nach.

    Auf jeden Fall möchte ich deswegen nicht verunglimpft oder schief angesehen werden. – Danke für Dein Verständnis.

  81. Dieses Grundsatzurteil ist wieder ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Wir verlieren immer mehr an Boden…

  82. Liebe Mitstreiter, hier lese ich sinngemäß, dass die Schlachterei doch egal sei, dass jeder sich nach seiner Fasson zu Tode fressen soll. Und warum sich überhaupt über so etwas aufregen?
    Dann kommen noch diverse Nebelkerzen, wie Veganertum, Tiertransporte, BSE, Vogelgrippe und Rinderoffenställe dazu (vorweggegriffen). Es ist doch absurd, jemandem der inhumane Schlachtmethoden verurteilt, zu unterstellen, er würde sich ja keinerlei Gedanken über Aufzucht und Haltung der Tiere machen. Ich für meine Person mache mir sehr wohl Gedanken und ziehe auch Konsequenzen. Und da könnte ohne große Probleme auch jeder für sich machen. Details wären natürlich in einem Tierschutzforum besser aufgehoben.

    Also nochmal, einigen ist es egal, ob geschächtet werden darf oder nicht.
    Aber einigen ist es dermassen wichtig, ihre aus der Heimat eingeimpften barbarischen Bräuche ohne Rücksicht auf die Gesellschaft , in der sie leben, beizubehalten, dass sie meinen ohne diese nicht mehr leben zu können. Dass sie für diesen „Gimmick“ Zeit, Geld und Energie (woher kommt denn das Geld?) aufwenden, um unsere (!) Gesetze durch höchstrichterliche Instanzen für sich aushöhlen zu lassen!
    Wann wird denn endlich das Abendland erwachen? Hier wuchert ein Parasit im Untergrund, der kontinuierlich an schwachen und faulen Punkten unser Land immer mehr befällt. Und die Taktik ist doch nicht neu. Genau so haben sich die Moslembrüder vor wenigen Jahren Ägypten einverleibt und regieren de facto das Land.

    Wehret den Anfängen!
    Unsere unfähigen Politiker müssen baldestmöglich aus ihren Sesseln herauskatapultiert werden. Ansonsten sehe ich schwarz fürs Land.

  83. „Gepflegtes Halbwissen“ wäre noch geschmeichelt als Kommentar hierzu:

    #68 nonconformicus
    „Ich habe schon einmal in einem Kommentar angeführt, dass es der Rechtsprechung in unserem Staate herzlich egal ist, warum es bestimmte Gesetze gibt und welche gesellschaftlichen Konsequenzen ihre Urteile haben. Die verstaubten Herrschaften sind dermassen verliebt in ihre Paragraphenspielchen, die sie als Güterabwägung bezeichnen, dass für Begriffe wie Moral, gesunder Menschenverstand und Fortschritt einfach kein Platz in ihren engen Hirnen mehr ist.“

    Getret’ner Quark wird breit, nicht stark, meint Goethe zu solchem Vorbringen.

    Auch bei mehrmaligem Vortrag zeigt Dein „Argument“, daß Du wenig Kenntnisse von unserem Rechtssystem hast. Für einen Demokraten ein Unding, aber vielleicht bist Du ja keiner?

    „Das Urteil ist ein Skandal!“

    Blödsinn, das Urteil ist ziemlich belanglos, außer für Mohammedaner natürlich.

    „Jeder halbwegs normale Mensch wird sich fragen, was denn als Nächstes kommt.“

    Ich verbitte mir, von Dir als „nicht normal“ diskreditiert zu werden!

    Das Gericht hat sich im Konflikt zwischen Humanismus (Tierschutz gehört nun mal dazu!) und Barbarei im Deckmäntelchen einer Religion eindeutig für die Barbarei entschieden, da es Barbarei als ein höherwertiges Gut als Humanismus anerkannt hat.“

    Albernes Zeugs. Schächten ist keine Barbarei. Es ist allerdings barbarisch, das demokratische und rechtsstaatliche System unseres Landes so zu verunglimpfen.

    „Ein Gericht, das sowas denkt, hat für mich seine Daseinsberechtigung verwirkt.“

    Gottseidank hast Du darüber nicht zu entscheiden.
    Wer ein Argument gegen Volksentscheide sucht, braucht nur Deine Beiträge zu lesen.

    „Sollen die doch in der Wüste ihre Paragrafen in den Sand scharren!“

    Ah ja, so also stellst Du Dir Dein Wunsch-Rechtssystem vor? Du willst eine Art Scharia der Schächtgegner? Einen Faschismus der Vegetarier? Vergiß es lieber ganz schnell.

    „Der Vergleich zwischen guten (Juden) und bösen (Musels) Schächtern hinkt.
    Ausserdem wird damit impliziert, dass alle Juden dafür wären.“

    Es ist kein Vergleich.

    „In Wirklichkeit dürfte es wiederum eine Minderheit sich für besonders fromm haltende Fanatiker handeln, die sich dadurch für etwas Besseres halten. Diese Leute finde ich genauso widerwärtig wie die Islamofaschisten.“

    Ich finde solche Sätze genauso widerwärtig wie die (identischen!) der Nazis und Faschisten.

    Es ist antisemitische Hetze, Juden, die koscheres Fleisch essen, als religiöse „sich für besonders fromm haltende Fanatiker“ zu bezeichnen.

    „Schächten ist besonders grausam und blutrünstig.“

    Ein ziemlich dummer Satz, gebetsmühlenartig wiederholt von Leuten ohne Sachkenntnis.

  84. #99 Daniel Schechter (25.11.06 13:21)

    „…Es ist antisemitische Hetze, Juden, die koscheres Fleisch essen, als religiöse „sich für besonders fromm haltende Fanatiker“ zu bezeichnen…“

    Doch.
    Genau das sind sie!
    Leider.

  85. Wer so etwas schreibt wie

    „…trotz eines Verbotes des betäubungslosen Schlachtens im Tierschutzgesetz und trotz der Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz, dürfen Moslems zukünftig schächten, also betäubungslos schlachten…“,

    der sollte vielleicht doch mal das betreffende und nagelneue Gesetz (von Mai 2006!!!) lesen, insbesondere vielleicht

    § 4a (2) Nr. 2 und
    § 4a Nr. 1 c)

    „Tierschutzgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 (BGBl. I S. 1206, 1313)“
    http://bundesrecht.juris.de/tierschg/BJNR012770972.html#BJNR012770972BJNG000303377

    Und wenn hier sich die PI-Gutmenschen so beachtlich ins Zeug legen:
    Jäger betäuben die Rehböcke, Hasen und Fasanen auch nicht, bevor sie sie schießen. Angler und ihre Beute sind eh ausgenommen im Tierschutzgesetz. Da könntet Ihr Tierquälerei live sehen….

    Irgendwie ziemlich verlogen, diese „Diskussion“ hier.
    Zum Stöbern: http://jagd.de/ und http://www.vdsf.de/

    …es gibt mehr Angler und Jäger in Deutschland als Mohammedaner, war das hier schon bekannt?

  86. >>“Schächten ist besonders grausam und blutrünstig.“

    Ein ziemlich dummer Satz, gebetsmühlenartig wiederholt von Leuten ohne Sachkenntnis.

    Was soll an einem Satz dumm sein, der sachlich ein Faktum benennt?

    Dass es einer bescheidenen Einzelmeinung widerspricht?

    Ansonsten ein Schwall typisch linker Dhimmi-Argumentation von lächerlich unpassendem Vorwerfen von „Halbwissen“ über – vermeintlich subtile – Verleugnung des Islamisierungsproblems bis hin zur altbekannten Nazikeule.

    Ein weiteres Statement dazu wäre Zeitverschwendung:
    Störer kommen und gehen…

  87. @103

    >> „Schächten ist besonders grausam und blutrünstig.“ Ein ziemlich dummer Satz, gebetsmühlenartig wiederholt von Leuten ohne Sachkenntnis. „doxa“.

    Dumm gelaufen, was?

  88. Daniel Schechter, toller Name und sehr passend zum Thema. Glückwunsch!

    Daniel Schächter negiert die Tatsache, dass das Schächten besonders grausam und blutrünstig ist. Er wirft sich dabei so sehr ins Zeug, man könnte den schönen Eindruck gewinnen, er sei selbst Schochet von Beruf. Apropos Schochet. Schechter, kann es sein, dass du die Reinkarnation Chaims und Aris bist!? Die siamesischen Zwillinge Chaim und Ari, die vor einigen Tagen hier gesperrt wurden, waren auch ganz geil aufs Schächten und haben sich vor lauter Begeisterung über die doch so sanfte Tötunsart kaum noch eingekriegt.

    Schechter, du bist entschuldigt. Bei Leuten, die glauben, die Erde sei 6000 Jahre alt, muss man ganz einfach andere Maßstäbe anlegen.

  89. Hier ist ja wohl wirklich eine Krankenstation, was?

    @ #105
    „…toller Name und sehr passend zum Thema. Glückwunsch!

    Im Gegensatz zu Deinem etwas bemüht „witzigen“ nick habe ich mir meinen Namen nicht ausgesucht. Möchtest Du eine Kopie meines Ausweises per mail oder was?

    Wie ich schon „ca“ schreib: solche Namensspekulationen und Interpretationen sind doof. – Zu mehr reicht es also nicht bei Dir?

    „Daniel Schächter negiert die Tatsache, dass das Schächten besonders grausam und blutrünstig ist.“

    Dumme Behauptungen werden durch endlose stumpfsinnige Wiederholungen auch nicht wahrer.

    „Er wirft sich dabei so sehr ins Zeug, man könnte den schönen Eindruck gewinnen, er sei selbst Schochet von Beruf.“

    Ja, so ähnlich. Wenn’s recht ist bin ich Jurist.
    Und bei Stechmücken, Mäusen oder Nacktschnecken werde ich zum Mörder.

    Aber wenn Du magst, kann ich auch mal zu älteren Themen hier Stellung nehmen, hab schon ne Menge Blödsinn in diesem Forum gefunden.

    Apropos Schochet. Schechter, kann es sein, dass du die Reinkarnation Chaims und Aris bist!?

    Da ich kein Buddhist bin glaube ich auch nicht an Reinkarnation.
    Bist Du Buddhist?

    Aber… – was hat Reinkarnation mit Schächten zu tun?

    Die siamesischen Zwillinge Chaim und Ari, die vor einigen Tagen hier gesperrt wurden, waren auch ganz geil aufs Schächten und haben sich vor lauter Begeisterung über die doch so sanfte Tötunsart kaum noch eingekriegt.

    Ah so. Und deshalb ist für Dich jeder, der sich gestern hier angemeldet hat, eine „Reinkarnation“. – Das nennt man zwanghaft, was? Oder „Verfolgungswahn“.

    Schechter, du bist entschuldigt.

    Vielen Dank, aber ich war ja gar nicht beschuldigt.
    Außer in Deiner infantilen – wenn nicht gar kranken – Phantasie.

    „Bei Leuten, die glauben, die Erde sei 6000 Jahre alt, muss man ganz einfach andere Maßstäbe anlegen.“

    Du bist Opfer Deiner Phantasie.
    Oder Deiner eingeschränkten mentalen Kompetenz.

    Ich habe zwar jüdische Vorfahren, bin aber im religiösen „halachischen“ Sinn kein Jude. Und ich bin auch nicht religiös, in keinem Verein. – Daher hat die symbolische Zählung des jüdischen Kalenders wenig Bedeutung für mich. Was nun, Schlaumeier?

    War ein echtes Eigentor von Dir. Dein Tor ist sowieso ziemlich stark frequentiert bei soviel Gestolper zum eigenen Nachteil, „Frek Wentist“.

    Irgendwie tust Du mir leid.
    Aber keine Angst, darauf werde ich keine Rücksicht nehmen.
    Ich bremse nämlich nicht für Tiere.

  90. Ein neuer Kommentar-Rekord? Jedenfalls ist es interessant, daß einige hier so begeistert von ihrem Tierschutz sind, daß sie schon andere Ansichten verbieten oder gleich löschen / sperren lassen möchten. Die Grünen lassen grüßen. Von der teilweise geforderten Abschaffung unserer Gerichte ganz zu schweigen. Da brauchen wir ja gar keinen Islam mehr, um unsere Werte zu untergraben.

    Weiter ist festzuhalten, daß die Schächterei von Tieren mehr Protest und Entrüstung hervorzurufen scheint, als der Bericht über den Menschen (!), der in Frankreich wieder mal zum Opfer wurde oder die Situation der menschlichen (!) Frauen im Islam.

    Ich halte Dinge wie die Unterdrückung der Frau und Andersgläubiger, die Menschenrechtsverletzungen, Ehrenmorde, Gewalt, Terror usw. für sehr viel diskussionswürdiger.

    Abschließend sei gesagt, daß die Verunglimpfung von Mitstreitern, die mal in der ein oder anderen Frage anderer Meinung sind, erstens keine gute Diskussionskultur beweist und zweitens unserer gemeinsamen Sache abträglich ist.

  91. @Mir

    Die Schächterei ist die Pontonbrücke, über die die Ali Babas stürmen werden, um auch unsere anderen Gesetze zu Fall zu bringen. Mit Freiheit zur Religionsausübung können sie künftig alles einklagen.

  92. @ D.N. Reb

    Deshalb muß sich die Forderung darauf richten, daß die Religionsfreiheit eingeschränkt wird. Wie es schon mehrfach dargelegt, aber von den Tierschützern (?) geflissentlich überlesen wurde.

  93. Ich stelle fest, dass für viele hier Tierschutz viel wichtiger als Schutz vor dem Islamismus (im Endeffekt – Selbstschutz) ist. Siehe sogar Rekordverdächtige Zahlen der Kommentare.

  94. @Mir

    Jeder soll den Gott oder die Göttin anbeten die ihm/ihr zusagt oder nicht. Aber deren Reich ist eben nicht von dieser Welt. Also Hände weg von den bestehenden Gesetzen aus Gründen der Religiösität.

  95. @ #102 Daniel Schechter (25.11.06 13:42)
    „Irgendwie ziemlich verlogen, diese „Diskussion“ hier.
    Zum Stöbern: http://jagd.de/ und http://www.vdsf.de/
    …es gibt mehr Angler und Jäger in Deutschland als Mohammedaner, war das hier schon bekannt?“
    Dieses Thema wird immer aufregender! Ich bin auch so eine Anglerbestie. Wir müssen unser Mordopfer aber mit einem Schlag auf den Kopf betäuben, bevor wir es abstechen, filetieren, braten und fressen ! Grrrrrr
    … aber die Berufsfischer, die lassen die Fische jämmerlich ersticken, damit die Vegetarier etwas tierisches Eiweiß zur Nahrungsergänzung auf den Teller bekommen!
    Schlachttiere werden beim Transport zum Schlachthof so gestreßt, dass es auf die Schlachtmethode wirklich nicht mehr ankommt!
    Wdh.: Jedes andere Thema rund um den Islam wäre wichtiger!!! Wenn die beschriebene Schlachtmethode, die einzige Eigenart der Moslems wäre, würde ich sie in Deutschland herzlich willkommen heissen ! Das einzig schlimme daran ist, dass sie Kinder dabei zuschauen lassen !

  96. #108 D.N. Reb (25.11.06 16:11)
    @Mir

    Die Schächterei ist die Pontonbrücke, über die die Ali Babas stürmen werden, um auch unsere anderen Gesetze zu Fall zu bringen. Mit Freiheit zur Religionsausübung können sie künftig alles einklagen.

    Von D.N. Reb | 25.11.06 16:11

    Geschrieben am 25.11.06 16:11

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

  97. #97 Anti Steiniger Inc. [TypeKey Profile Page] (25.11.06 13:08)

    Dieses Grundsatzurteil ist wieder ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Wir verlieren immer mehr an Boden..

    eben sag ich ja Stück für Stück auch wenn der Herr Schechter da nur eine Verschwörungstheorie sehen will.

    Desweiteren verbitte(r)t er sich im „vornherein“ irgendwelche Namens Azzoziationen, wobei das ohnehin nicht meine Intention war.

    Nebenbei ist das Thema Schächten mittlerweile auch mehr als zerredet worden, deswegen bin ich da auch nicht mehr weiter drauf eingegangen.

    Wir wissen alle wie Tiere in islamischen Ländern behandelt werden, wenn es nicht gerade hochgezüchtete Falken sin,d die von irgendwelchen -vor Reichtum verblödeten – Scheichs als Angeberei und Potenzersatz gehalten werden.

    Der Rest sollte klar sein, ich habe mir heute Nachmittag, eine zeitlang eine Sendung zum Thema Migration – „grösste Aufgabe in Europa“ angesehen, nach 20 min hats mir gereicht, was da an Stuss verzappt wurde , Wolfgang vorne weg von wegen wir müssen den Medien das wirkliche Bild des Islams vermitteln… (sinngemäss) es ist also mal wieder soweit.

    ca

  98. Mir schrieb:
    „Weiter ist festzuhalten, daß die Schächterei von Tieren mehr Protest und Entrüstung hervorzurufen scheint, als der Bericht über den Menschen (!), der in Frankreich wieder mal zum Opfer wurde oder die Situation der menschlichen (!) Frauen im Islam.“

    Hier wurde EINMAL über das Schächten berichtet und es wurden hierzu 100 Kommentare abgegeben. Über die Situation der Menschen im Islam, über Terroranschläge und all die anderen Ungeheuerlichkeiten, die im Namen des Islams begangen werden, gibt es täglich sehr viele Beiträge mit durchschnittlich vielleicht 30-40(?) Beiträgen. Unter diesem Gesichtspunkt sollte man sich m.E. nicht an der Vielzahl der Kommentare zum Thema Schächten stören.

    @Daniel Schechter
    Danke für den ausführlichen Beitrag. Du heißt also Schechter!? Namen sind Schall und Rauch, ob du nun Schechter heißt oder nicht, spielt im Prinzip keine Rolle. Nur mag ich es nicht, wenn man mich für dumm verkaufen will.

    OT
    Schonmal was vom Bayestheorem gehört? Unter insgesamt 82 Mio. Deutschen gibt es ca. 400-500 Leute mit dem Namen Schechter, Babys und Kleinkinder eingeschlossen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du wirklich Schechter heißt, wenn du dich anmeldest, um in einem Thread zu posten, der vom Schächten handelt, wenn du zudem noch ein glühender Befürworter des Schächtens bist?

    P.S. Übrigens, ich heiße wirklich Frek Wentist! :-)))

  99. Weiter ist festzuhalten, daß die Schächterei von Tieren mehr Protest und Entrüstung hervorzurufen scheint…

    Das ist nicht verwunderlich, Mir. Bei Menschenrechtsverletzungen im Islam sind wir uns ja einig. Da entsteht keine Diskussion, bei der jemand schreibt: „Steinigen finde ich ok.“

    Außerdem tun WIR das ja nicht und fühlen uns daher auch nicht beschuldigt, wenn es zur Diskussion steht.

    Das Thema Schlachten emotionalisiert aber grundsätzlich. Irgendwie ist es den allermeisten Fleischessern nämlich ganz offenbar auch nicht angenehm. Das Ablehnen der Schlachtmethoden anderer Leute ist möglicherweise eine Beruhigung des eigenen Unbehagens.

    Natürlich kommt es auch Leuten, die vorher schon Antisemiten oder Islam-Ablehner sind, geschliffen, ich glaube aber nicht, dass man eins von beidem dadurch wird. Zu letzterem zähle ich mich auch. Da dieses Thema aber zwischen christlichen und jüdischen Islam-Ablehnern fast sicher zu Streit führt, (oder auch zwischen vegetarischen und fleischessenden Islam-Ablehnern ) ist es ein gefährliches Thema.

    Vielleicht könnten wir das hier ruhig auch hart austragen, wenn’s denn sein muss – es aber auf KEINEN FALL bei anderen Artikeln wieder hochkramen ???

    @Heinz: Vegetarier essen keinen Fisch.

  100. @Daniel Schechter, Heinz, mir u.a.:
    Danke für die besonnene Klarstellung und die Rufe zur Vernunft.

    @Frek Wentist: Tut mir aufrichtig Leid, dass Deine Eltern es mit der Rechtschreibung nicht so hatten. 😉

    Mein letztes Wort zum Thema: was Daniel kritisiert hat, hatte ich weiter oben mit ‚veröffentlichter politisch korrekter Meinung‘ gemeint. Ich habe nach wie vor den Eindruck, dass viele von denen, die hier so vehement behaupten, Schächten sei ja ach so grausam, nur das nachplappern, was sie irgendwann einmal erzählt bekommen haben. Insbesondere die Resistenz gegen jedes Gegenargument gibt mir zu denken, und vor allem auch, wie locker hier manchem klar antijüdische Statements von den Lippen kommen, wenn es nur um Tierschutz geht.

    Der gute alte G.W.F. Hegel soll gesagt haben, Tiere hätte genau deshalb keine Rechte, weil sie sie nicht wollen. Das heisst natürlich im Umkehrschluss nicht etwa, dass jeder, der etwas will, das auch bekommen sollte (wie etwa die Scharia in Europa oder weltweit), aber Recht ohne den Willen, es durchzusetzen, existiert nicht.

    Naja, aber das Ganze ist eben ein Nebenschauplatz, und die obengenannten Einwände (Zubereitung von Hummern, Verdurstenlassen von Fischen etc.) sollten Eure grauen Zellen eigentlich ganz gut in Gang bringen können und vielleicht in der Erkenntnis enden, dass die hier gezeigte Idiosynkrasie bzgl. Schächten nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.

    Ich darf noch ein Beispiel aus eigener Erfahrung anfügen, das sicherlich an Grausamkeit mit der dem Schächten hinzuhalluzinierten aufnehmen kann: Vor ein paar Jahren habe ich in einem Fischrestaurant in Japan Sashimi (dünne Scheiben rohen Fisches) gegessen, was an sich noch nichts besonderes darstellt, zumindest nicht für die mit der japanischen Küche Vertrauten. Die Besonderheit war hingegen, dass der Fisch lebend aus einem dort aufgestellten Aquarium entnommen, ihm die Sashimi-Scheiben bei lebendigen Leib aus demselben geschnitten und anschließend wieder hineingelegt wurden, worauf der (noch lebende) Fisch als Dekoration für die Speise diente, die wir dann mit unseren Stäbchen aufnahmen, in Sojasauce schwenkten und verspeisten. Ich muss weder hinzufügen, dass der Fisch äußerst delikat war, noch, dass ich als Westeuropäer vor dem ersten Happen erst zweimal trocken schlucken musste, bevor ich zugreifen konnte.

    Seitdem habe ich mir unterschiedliche Gedanken dazu gemacht, was ich als barbarischen Umgang mit Essbarem bezeichnen möchte, und was nicht. Diese möchte ich hier nicht im Einzelnen erläutern, um niemanden zu langweilen oder zu nerven, aber kurzgefasst lautet mein Fazit: entweder benehmen wir uns gegenüber irgendetwas von dem, was wir täglich in uns hineinstopfen, ALLE an irgendeinem Punkt barbarisch (die Hinnahme von Massentierhaltung z.B. wurde hier bereits genannt), oder wir kommen (wie ich) zu dem Schluss, dass die Kategorie des Barbarismus beim Umgang zwischen Mensch und Tier nicht greift, sondern nur Sinn macht, wenn wir vom Umgang der Menschen miteinander sprechen.

    Dann wäre (leider, ich wünschte auch, es wäre anders) auch das islamische Schächten per rostiger Heckenschere wohl ein unnötig grausamer, aber eben nicht barbarischer Akt, dasselbe Kopfabschneiden gegenüber Geiseln und Kriegsgefangenen, wie im Irak bereits hundertfach praktiziert, aber selbstredend sehr wohl.

    Und diese Trennschärfe in den Begriffen brauchen wir auch! Sonst müssen wir eben auch den Portugiesen im Lokal um die Ecke, der den Hummer lebend ins kochende Wasser wirft, einen Barbaren nennen, wie unzählige andere Essenszu- und vorbereiter auch, und die Muslime haben einen Grund mehr, sich ins Fäustchen zu lachen, wenn wir sie wg. Schächtens (und nicht etwa wegen des Wie, oder wegen ihres Umgangs mit Frauen und Ungläubigen) pauschal als Barbaren bezeichnen.

    Also eine Sackgasse. Konzentrieren wir uns lieber auf die Aberkennung des Religionsstatus für den Islam. Daniel, wie schätzst Du als Jurist die Chancen dafür ein?

  101. @8ntk3
    Ziemlich viel Text für so wenig Aussage, aber sprich dich nur aus, wenn es dir danach besser geht!

  102. Schächten ist eine überaus grausame, geradezu barbarische Methode, ein Tier zu töten. Es erlebt bei vollem Bewusstsein und starken Schmerzen einen oft endlos lange Minuten dauernden Tod und oft durch die Aspiration von Blut durch Ersticken. Als Tierärztin habe ich den nötigen Sachverstand, dies beurteilen zu können. Und für mich ist es ein unwahrscheinlich wichtiges Thema. Und natürlich emotionalisiert so etwas die Diskussion, nicht nur, weil es sich um wehrlose Tiere handelt, sondern weil wir es hier bei uns legalisieren. Aus purer Feigheit. Ekelerregend ist das und absolut unentschuldbar. Ich bin jedenfalls froh, dass dieses Thema so viel Interesse geweckt hat. Und jeder Fürsprecher hier sollte sich mal eine Schächtung ansehen und anschließend eine Schlachtung nach Betäubung. Und dann kann er oder sie gerne Argumente pro Schächtung anführen, vorher nicht!

    Beate

  103. Das fällt einigen offenbar recht schwer. Wobei ich das bei anderen Themen, wo Menschen Opfer des Islam werden, noch eher verstehen könnte. Aber vielleicht ist das Thema ja jetzt erst mal durch, oder schaffen wir noch die 150?

  104. 150 ist kein Problem, „Mir“ – das Thema hat noch nicht einmal angefangen.

    250 – 300 sollten schon drin sein.

  105. #116 Eisvogel (25.11.06 19:10)
    „Vegetarier essen keinen Fisch“
    Ist das nicht der Unterschied zwischen Veganern und Vegetariern: Veganer verzichten auch auf Käse, Fisch und Ei, wärend Vegetarier gelegentlich auch Käse, Fisch und Ei verzehren ? Es soll nachgewiesen sein, dass veganische Ernährung mindestens bei Kindern schädlich ist und die Entwicklung stört. Somit ist das Töten von Tieren als Nahrungsquelle für den Menschen lebensnotwendig.

  106. Es gibt für Vegetarier diese Grauzone: manche Fische essen sie.
    Ist doch okay.

    Ovo-lacto-vegetabil. Plus Fisch.

    Veganer essen nur Pflanzen. Bis auf die darauf sitzenden und übersehenen tierischen Eiweißträger (Würmer, Fliegen, Läuse, Wanzen, Maden).

  107. @Chaim
    Hallo Ari, schön, dass du wieder da bist, Chaim. Wer hat dich denn wieder raus gelassen? Egal, du hast mich überzeugt. Ich bleibe nun so sachlich wie Antek in #117 mir gegenüber.

    8tk3n vergleicht in seinem letzten Schwank das Filetieren eines Fisches und das Kochen eines Hummers mit dem Schächten eines Rindes.
    Der Unterschied in Kürze:
    Bei Fisch und Hummer ist das Nervensystem einfach, das Gehirn klein, eine Großhirnrinde fehlt (das wird 83ntk möglicherweise bekannt vorkommen). Es gibt Studien, die besagen, dass Hummer aufgrund ihres verkleinerten Zentralnervensystems nicht in der Lage seien, Schmerz zu empfinden. Trotz solcher Studien sind alternative Tötungsmethoden, wie der in den meisten anderen Ländern angewendete Messerstich in den Kopf, in Deutschland ausdrücklich nicht erlaubt.

    Einen Hummer darf man in Deutschland nicht durch einen Messerstich in den Kopf töten, aber gleichzeitig wird das Schächten von Schafen, Ziegen und Rindern legalisiert. Freunde, so etwas muss man erst einmal verarbeiten.

  108. @120
    Danke für die Info, Beate, ich wollte Dich schon nach Deiner Profession fragen. Habe schon darüber gerätselt.

    Die Hälfte der (nichtjüdischen!) Tierärzte die ich kenne (und ich kenne beruflich einige), sehen das seltsamerweise anders.

    Warum?

    Die Aspiration kannst Du vergessen, das Bewußtsein auch (Volumenmangelschock, Kreislaufzentralisation). Ein geschächtetes Tier legt den Kopf zur Seite und wird friedlich bewußtlos.

    Ich würde Dich gern mal dazu einladen. Du brätst dann das Huhn, okay? – Und vergiß die Horrorfilme vom VGT, die s sind am PC bearbeitet (gefälscht) und zeigen kein jüdisches Schächten.

    Also, ich erfülle Deine Bedingung: ich habe schon häufiger geschächtet. Ich kann mitreden. Wer noch außer uns beiden?

    Als Lesetipp zuim Thema Genickbruch oder Betäubung durch Bolzenschuß:
    „Ein Vorfall an der Owl-Creek-Brücke“ von Ambrose Bierce.

    http://www.leixoletti.de/interpretationen/einvorfa.htm

  109. @#126 Frek Wentist

    @Chaim
    Hallo Ari, schön, dass du wieder da bist, Chaim.
    Wer hat dich denn wieder raus gelassen?

    Ich bin nicht Ari.
    Immer noch nicht kapiert?

    Manche begreifen’s nie, andere brauchen noch länger…

  110. Chaim schrieb:
    „Ein geschächtetes Tier legt den Kopf zur Seite und wird friedlich bewußtlos. Ich würde Dich gern mal dazu einladen. Du brätst dann das Huhn, okay?“

    Wie romantisch! Chaim, das erinnert alles ein bißchen an Dr.Hannibal Lecter. :-)))

  111. Kenne ich nicht. Erzähl mal.

    Die „Romantik“ beim Töten eines Tieres kann ich allerdings nicht sehen. Es bleibt immer grausam, ein anderes Leben auszulöschen.

    Das ist eine philosophische Frage, keine technische.

  112. Lieber Freak Wentist (oops, aber Du kannst meinen Alias ja auch nicht richtig schreiben, und Dir zufolge fehlt mir ja eine Großhirnrinde, deshalb darf ich das wohl), oder darf ich Dich Freak nennen? Danke.

    Du machst also einen Unterschied zwischen Tieren, die Schmerzen empfinden können, und doofen? Und letztere darf man also nach Herzenslust lebendig frittieren, flambieren und zerstückeln? Interessant. Wenn Dir das Spaß macht, wir sind ja liberal genug.

    Der zersäbelte Fisch, der mich aus großen Augen angestarrt hat, hat vielleicht keine Schmerzen empfunden, aber er schien die Situation auch nicht gerade zu genießen.

    Viel Text, keine Aussage gefunden? Lesebrille verlegt? Solche Antworten muss ich mir echt nicht antun. Lesefaulheit schön und gut, aber wenn Du keine Argumente beizusteuern hast, dann halte doch besser den Kommentarzähler den einen oder anderen Punkt kleiner.

    Danke, und gute Nacht!

  113. „Ein geschächtetes Tier legt den Kopf zur Seite und wird friedlich bewußtlos.

    Ich würde Dich gern mal dazu einladen.
    Du brätst dann das Huhn, okay?“

    #129 Frek Wentist: „Wie romantisch!“

    Na gut, Du bist auch eingeladen.
    Sieh es Dir an, wenn Du mir nicht glaubst.

    Aber dann servierst Du und verschwindest wieder in der Küche, zum Spülen.

    Mit Leuten wie Dir teile ich nicht meinen Tisch.

  114. Vor 3.000 Jahren oder so hielt sich einer für einen Prophet und ging mit den angeblichen Anweisungen eines sogenannten Gottes hausieren.

    „Blut und Nierenfett sind für den HÖRRN!“

    Warum auch immer. Vermutlich hat er sich das von ägyptischen Stämmen abgeguckt, dass irgendein Teil den Gottheiten geopfert werden musste. Die Frage war nur: was? Da kam er auf Blut und Nierenfett, weil er beides eh nicht mochte. Hätte er keine Schächtersekte, sondern eine vegetarische Sekte gegründet, dann hätte er wahrscheinlich gesagt:

    „Galläpfel und Holzdatteln sind für den HÖRRN!“

    Blut ist nicht giftig, man wird nicht krank von. Nicht-vegetarische Nicht-Migranten verzehren recht gerne Blutwurst. Das Blutverbot ist ungefähr so sinnig wie das Verbot Hasen oder Kaninchen zu verzehren.

    Denn er ist ein Widerkäuer (sic!), hat aber keine vollständig gespaltene Klauen!

    Was für ein Schwachsinn. Dieser Gott war, wenigstens zoologisch gesehen, eine vollständige Niete.

    Vor etwa 1.500 hat ein anderer, der sich auch für einen Propheten hielt, diesen Quatsch übernommen.

    Und dieses kranke, archaische Zeug hat sich bis heute gehalten. Das wäre eigentlich nur lächerlich, wenn nicht empfindungsfähigen Mitgeschöpfen völlig unnötigerweise entsetzliche Schmerzen zugefügt würden.

    Der Genuss von Blut ist verboten. Die Tiere müssen entsetzliche Qualen durchleiden, damit das resultierende Fleisch frei ist von Blut. Ist es aber gar nicht. Irgendwo findet sich mit Sicherheit, in irgendeiner winzigen Artiole findet sich bestimmt noch ein kleiner Erythrozytenstapel. Oder ein paar Makrophagen. Oder, oder, oder. Also nix mit frei von Blut, nix kosher, nix halal. Ihr Freunde achaischen Unfugs haltet euch ja gar nicht an die Vorschriften eurer Gottheiten! Und was ist mit der Lymphe? Dürft ihr die essen? Lymphe entspricht ziemlich genau dem Plasma. Was am Blut ist euch denn eigentlich verboten. Das Serum? Die Albumine! Die Blutzellen? Das physikalisch gelöste CO2?

    Sorry, aber ihr seid irre.

  115. @Zoologe
    Vielen Dank für den interessanten Beitrag!

    Wir können nach nunmehr 150 Kommentaren abschließend zusammenfassen:
    Tierärzte, Humanmediziner und Zoologen sind sich einig. Das betäubungslose Schächten von Ziegen, Schafen und Rindern ist ein barbarischer Akt. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass es nach dem heutigen Stand der Technik zuverlässige Betäubungsmethoden gibt, die den rituellen Schlachtvorschriften bestimmter Religionsgemeinschaften nicht widersprechen. So werden Rinder und Schafe durch die Elektrobetäubung in Sekundenbruchteilen bewusstlos und können schmerzlos, ohne Verletzung der jeweiligen religiösen Vorschrift geschlachtet werden.

    Frek Wentist

    P.S. Chaim, der folgende Link führt zu einer Online-Petition gegen das Schächten. Hier kannst du deinem Protest Ausdruck verleihen:

    http://www.fueralletiere.de/html/politiker_11_06.html

    P.P.S. Chaim, bitte sensibilisiere auch die anderen religiösen Fanatiker in deinem Bekannten- und Verwandtenkreis, sowie all deine anderen Identitäten (z.B. Ari und Daniel Schechter) für dieses wichtige Thema. Jede Stimme zählt!

  116. Habt ihr’s doch noch geschafft. So laßt mich denn dieser zunehmend absurden „Diskussion“ noch den 151. Kommentar spendieren.

  117. Manche Idioten begreifen es nie, einige Freaks brauchen noch länger; das könnte natürlich kausal an einer verminderten mentalen Rezeptionskapazität aufgrund endogener cerebraler Flatulenzen begründet sein:

    „Chaim, bitte sensibilisiere auch … all deine anderen Identitäten (z.B. Ari und Daniel Schechter) für dieses wichtige Thema. Jede Stimme zählt!“

    Siehst Du, Kleiner, das ist einer der Unterschiede zwischen uns: Du machst nicht nur Fehler, sondern Du wiederholst den einen endlos immer wieder.

    Und noch ein zweiter Unterschied: ich bin intelligent.

    Ein dritter, wenn Du noch kannst: Nicht ich bin schizoid, sondern Du bist paranoid. Du leidest an Verfolgungswahn.

    Falls Du eine Liste guter Psychotherapeuten benötigst, gib mir Deine e-Mail-Adresse.

  118. „Falls Du eine Liste guter Psychotherapeuten benötigst, gib mir Deine e-Mail-Adresse“.

    @Chaim
    Herzlichen Dank für das Angebot! Ich dachte mir schon, dass du bereits viele Psychotherapeuten kennenlernen durftest. Wer so geil aufs Schächten ist… Wenn ich -wider Erwarten- irgendwann auch einmal einen Seelenklempner benötigen sollte, werde ich dich gerne kontaktieren. Es wäre nett, wenn du mir deine Liste dann zusenden würdest. :-)))

    P.S. Chaim, was meinste, schaffen wir noch die 200? Ich will dich am PC halten, denn dann kannste weniger Schächten. 🙂

  119. „was meinste, schaffen wir noch die 200?“

    Locker.

    Da die hetzenden Schächtgegner sich bevorzugt aus Dummen, Böswilligen, Unwissenden und Antisemiten rekrutieren, ist das nämlich ein Endlosthema.

    Das geht nicht nur soweit, daß angebliche Tierärzte nicht einmal einfachste sachliche Nachfragen beantworten können… – nein, man muß die Pseudo-„Diskussion“ neu auflegen, mit drei dümmlichen Leserbriefen aus der WELT von Leuten, die von Tuten, Blasen, Schlachten und Schächten nicht die geringste Ahnung haben. Dann kann man anschließend nahtlos weiter über Polygamie räsonieren, die Verstümmelung von Frauen im „Islam“ mit der jüdischen Beschneidung in einen Topf rühren, und dergleichen intellektuelle Glanzlichter mehr. Immerhin haben wir bald Advent.

    Zähl also die threads zusammen. Der mit dem MD-Burger (Australien) gehört auch dazu.

    Wir werden noch viel Spaß miteinander haben. – Mir ist das recht: meine Geduld und meine Muße sind zusammen größer als die Dummheit und Belehrungsresistenz der goyischen Hetzer Gegen das Schächten.

    Punkt. Absatz.

  120. „Herzlichen Dank für das Angebot! Ich dachte mir schon, dass du bereits viele Psychotherapeuten kennenlernen durftest.“

    Klar.

    Die seh ich mehrmals jährlich auf Fachtagungen, Kongressen, Fortbildungen.

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