In der neuen Ausgabe des Stern, die heute erschienen ist, fand PI-Leser JP ein Interview mit Yusuf Islam (ehemals Cat Stevens). Da das Interview ein Musterbeispiel für die Sorte von Interviews darstellt, die man von einer Zeitung wie dem Stern erwartet, veröffentlichen wir nachfolgend Auszüge:

Stern: Warum haben Sie Gott im Islam gefunden?

Stevens: In allen anderen Religionen schien es immer nötig, über einen Vermittler mit dem einen Gott zu sprechen. Als ich den Koran las, ganz allein, fand ich diese offene Tür, durch die ich nur hindurchzugehen brauchte, um bei Gott zu sein. […]

Stern: Sie leben in London. Inwiefern hat sich die Stadt verändert seit den Anschlägen am 7. Juli vergangenen Jahres?

Stevens: Die Schlagzeilen scheinen sich jetzt nur noch auf das Problem der Radikalisierung einer kleine Zahl muslimischer Jugendlicher zu konzentrieren. Aber das Problem liegt tiefer, es werden in kaum einer Schule die wahren Prinzipien des Islam gelehrt. So glauben die meisten, Islam habe irgendetwas mit Gewalt zu tun.

Stern: Im Moment wird in Europa sehr viel über die richtige Balance zwischen Meinungs- und Religionsfreiheit diskutiert.

Stevens: Jetzt begeben wir uns auf ein Themengebiet, zu dem ich mich ungern öffentlich äußere.

Stern: Trotzdem: Die dänischen Mohammed-Karikaturen haben ja zu großer Aufregung in der islamischen Welt geführt.

Stevens: Alle Menschen sollten die Freiheit haben, ihren Glauben auszudrücken. Natürlich steht dies unter dem universalen Grundsatz, dass niemand einem anderen etwas antun sollte, was er nicht selber für sich wünschen würde. Das ist selbstverständlich. Aber viele der heutigen Beschränkungen und Konflikte hindern gerade Muslime daran, ihre Glaubensfreiheit auszuüben.

Stern: Warum haben Sie dem Papst nach seinen umstrittenen Äußerungen über den Islam Ihr Buch „Das Leben des Propheten“ geschickt?

Stevens: Das sollte eine positive Reaktion sein, statt den Kommentar des Papstes einfach zu verurteilen. Ich wollte festhalten, dass der Prophet Mohammed die ersten 13 Jahre seiner Mission ein Pazifist war. Erst als seine Gemeinde in Medina angegriffen wurde, bekam sie die Erlaubnis zur Selbstverteidigung. Das ist wichtig. Das Schwert ist nicht Teil des islamischen Glaubens.

Uns würde mal interessieren, wie Yusuf Islam denn die anderen Verbrechen Mohammeds in seinem Buch verharmlost und verschweigt und die Tatsachen verdreht. Die bösen Amerikaner konnte er ja leider nicht für alles verantwortlich machen, die gabs ja damals noch nicht. Aber wir sind uns sicher, der gute Yusuf hat sich schon was anderes einfallen lassen. Dass der Stern keine dieser Aussagen kritisch hinterfragt, dürfte wohl selbstverständlich sein, sonst kommen nachher noch Zweifel an der Illusion vom friedlichen Islam auf.

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6 KOMMENTARE

  1. „…wie Yusuf Islam denn die anderen Verbrechen Mohammeds in seinem Buch verharmlost und verschweigt und die Tatsachen verdreht…“

    „Morning has broken“? – Ach was.
    Ich würde eher mal sagen „dusk has broken“!

    Gute Nacht Freiheit, kann man da nur sagen.

  2. Der Stern ist schon lange als ernstzunehmende Illustrierte obsolet. Die Hitlertagebücher setzen sich in Form miserabler Recherche und Proletenaffinität ? la SternTV fort.

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