Die Abstimmung zum nervigsten Politiker Deutschlands dürfte gelaufen sein. Der berechtigte Vorsprung von Claudia Roth ist so hoch, dass sie nicht mehr zu schlagen sein wird. Nun lässt die Welt auch die Frau und den Mann des Jahres wählen. Bei den Frauen führt zur Zeit Angela Merkel. Wir würden uns freuen, wenn unsere Leser Ayaan Hirsi Ali ein wenig unterstützen würden. Für uns von PI ist sie die unangefochtene Nummer 1.

(Spürnase: Cay)

Bei den Männern gibt es zur Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Papst Benedikt und Jürgen Klinsmann. Falls hier jemand Prioritäten setzen möchte … nur zu!

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13 KOMMENTARE

  1. Ich stimme für Ursula von der Leyen, auch wenn ich Hirsi Ali für ihren Mut und ihr Engagement bewundere und für nützlich halte. Deutschland braucht mehr Kinder.

  2. Ich wünschte, Merkel hätte etwas (viel mehr) dafür getan, daß man da für sie stimmen kann. So ist Hirsi Ali auch für mich die Kandidatin der Wahl.

  3. Ursula von der Leyen?????

    European Patriot?? Und wie sollen da mehr Kinder kommen?????????????

    Frauen wollen wohl 1,7 Kinder, Männer 1,1….

    Das Problem ist die Abzocke der Männer, nicht der Wille der Frauen!!

    Von der Leyen bringt nicht ein einziges Kind mehr!!!

    Ich habe Hirsi Ali gewählt!

  4. > #3 koltschak
    Ursula von der Leyen?????
    European Patriot?? Und wie sollen da mehr Kinder kommen?????????????

    Erstmal: Gehts auch etwa sachlicher? Ein Fragezeichen tuts auch.

    Antwort:

    vielen Dank für Ihr Schreiben zur Familienpolitik der Bundesregierung.

    Ziel der Großen Koalition ist eine ganzheitliche Politik für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die den Zusammenhalt der Generationen und damit der gesamten Gesellschaft fördert und stärkt. Wir wollen mehr Kinder in den Familien und mehr Familie in der Gesellschaft. Wir wollen deutlich machen, ohne Kinder hat Deutschland keine Zukunft.

    Deshalb unternimmt die Große Koalition eine ressortübergreifende Anstrengung, um die Entwicklungsbedingungen für Familien in finanzieller, bildungspolitischer, stadtplanerischer, sozialpolitischer und arbeitsmarktpolitischer Hinsicht zu stärken.

    Die Große Koalition sieht das Wohl der Familien, ihrer Kinder und das Ziel, dass sich wieder mehr Menschen ihre Kinderwünsche erfüllen, als das wichtigste gesellschaftliche Anliegen der nächsten Jahre an. Deshalb werden wir ab 2007 mit dem Elterngeld eine einkommensabhängige Leistung für die Eltern neugeborener Kinder schaffen, das diese in einem Gesamtvolumen von 3 Mrd. Euro fördert. Für ein Jahr erhält ein Elternteil 67% des letzten Nettoeinkommens bis zu 1.800 Euro monatlich. Den Bedürfnissen gering verdienender Eltern wird durch eine Mindestleistung Rechnung getragen, die die soziale Ausgewogenheit gewährleistet.

    Zur gerechten Verteilung der Lohnsteuerbelastung zwischen den Ehegatten und besonders zum Abbau von Benachteiligungen von Frauen bei der (Wieder-) Aufnahme einer Erwerbstätigkeit werden wir das Steuersystem besser auf Flexibilisierungen in der Erwerbsbeteiligung ausrichten. Statt der bisherigen Steuerklassen werden wir ein Anteilssystem einführen, mit dem jeder Ehegatte künftig soviel Lohnsteuer zahlt, wie es seinem Anteil am gemeinsamen Bruttolohn entspricht.

    Um die Förderung von Familien mit Kindern zu verbessern wird die Kinderzulage für die ab 1.1.2008 geborenen Kinder von dann 185 Euro auf 300 Euro jährlich erhöht.

    Durch ganztägige Angebote wird es Eltern leichter gemacht, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Deshalb setzen wir uns für den weiteren Ausbau von Ganztagsschulen ein. Die für das Investitionsprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung“ zum Bau von Ganztagsschulen geplanten Haushaltsmittel des Bundes in Höhe von rund 4 Mrd. Euro sollen bis zum Ende der Legislaturperiode abrufbar bleiben. Bis zum Jahr 2010 entstehen 230.000 zusätzliche Betreuungsplätze. Zu diesem Zeitpunkt soll ein bedarfsgerechtes Angebot an Kinderbetreuung für die unter Dreijährigen verfügbar sein.

    Jugendhilfe und gesundheitliche Vorsorge sowie zivilgesellschaftliches Engagement sollen zu einer neuen Qualität der Frühförderung in Familien verzahnt werden. Wir stellen für die Umsetzung des Projekts 10 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren bereit.

    Eine Offensive der Großen Koalition „Familienbewusste Arbeitswelt“ soll das Thema Elternschaft, auch und besonders von Führungskräften, aufgreifen und konkrete Vorschläge für eine bessere Balance von Familie und Arbeitswelt in Unternehmen verankern. Der Teilzeitanspruch nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) sowie der Anspruch auf eine dreijährige Elternzeit bleiben erhalten.

    Die Große Koalition will mit Modellvorhaben Städte dabei unterstützen, Wohnquartiere kinder- und familienfreundlich zu gestalten und die Infrastruktur barrierefrei und altengerecht umzubauen. Unser politisches Ziel bleibt die Wohneigentumsbildung von Familien mit Kindern. Eine aktive Familienpolitik im Interesse der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft muss die Realisierung von Kinderwünschen auch durch ein familiengerechtes Wohnraumangebot unterstützen. Dazu werden wir mit der KfW-Förderbank Wege aufzeigen, wie die Beleihung im nachrangigen Bereich verbessert und verbilligt werden kann. Damit kann auch die Privatisierung von Wohnungen an Mieter unterstützt werden.

    Das früher oft selbstverständliche Miteinander der Generationen droht durch die moderne Lebens- und Arbeitswelt langsam zu verschwinden. Die Abgrenzung zwischen Generationen oder zwischen Familien und Kinderlosen werden schärfer. Deshalb werden wir für die Große Koalition Modelle entwickeln, wie mehrere Generationen zusammen leben und Verantwortung füreinander übernehmen können. Mehrgenerationenhäuser ermöglichen fördernde Angebote für Familien und Generationen unter einem Dach und aus einer Hand.

    Im Rahmen eines Modellprogramms (Impulsgeber) soll in dieser Legislaturperiode in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt in Deutschland ein Mehrgenerationenhaus geschaffen werden. Die Start-Förderung soll 40.000 Euro per anno auf 5 Jahre betragen.

    Ich hoffe, Sie haben damit einige Hinweise erhalten, dass die Union auch in einer Großen Koalition die Förderung von Familien im Rahmen der finanzpolitischen Möglichkeiten als wichtige Aufgabe ansieht. Bitte unterstützen sie uns dabei!

    Mit freundlichen Grüßen

    Martin Wielgus

  5. @#3koltschak
    „Das Problem ist die Abzocke der Männer, nicht der Wille der Frauen!!“
    Was bitte meinen Sie in diesem Zusammenhang mit „Abzocke“?

  6. Abstimmung ist ja inzwischen gelaufen.

    Dafür kann man jetzt für den „Mann des Jahres“ abstimmen:

    mein Favorit: Murat Kurnaz

  7. Alexander, ich wundere mich immer wieder, dass Männer diese Frage stellen.

    Abzocke?

    Dann guck Dich mal um, wenn sich eine Frau scheiden lässt, meistenteils, um sich selbst zu verwirklichen und „Selbständig“ zu sein.

    Aber auf den Unterhalt wird nicht verzichtet! Auf keinen Fall, ich kenne Männer genug, die mit 840 € klarkommen müssen, bei vollständiger Arbeit.

    Der Kindesunterhalt in diesem unserem Land ist doppelt so hoch wie in Frankreich, bei sonst gleichen Grundlagen und gleichen Lebenshaltungskosten.

    Ich bin Alleinerziehender Vater zweier Söhne, Unterhalt von der Mama gleich NULL!!!

    Die Mama ist gerade wieder mit dem neuen Mann und Familie zwei Wochen in Österreich, im Oktober zwei Wochen Portugal, ein Mercedes B für dreißigtausend Euro steht vor der Tür.

    Aber nein, sie sind so arm!!

    Frauen zahlen so gut wie nie Unterhalt, liest man davon in der Presse???

    Immer wieder taucht der NATÜRLICH männliche Unterhaltsflüchtling auf.

    Und noch etwas, die Gewalt in Familien ist für Kleinkinder in höchstem Maße weiblich, wen interessiert’s? Niemanden!!

    Ich freue mich immer wieder, dass Männer über die Mänenr betreffenden Fragen so gut wie keine Ahnung haben. Frauen wissen da schon mehr.

    Es istr halt kein Mann noch so doof, Kinder zu bekommen und dann bis zum Ende aller Tage mit Sozialhilfeniveau zu leben.

    Wenn sich das Recht nicht ändert, stirbt dieses Land aus. An vorderster Front Frau von der Leyen.

    Fröhliche Weihnachten

  8. @ #9 koltschak:

    Da habe ich Sie offenbar genau falsch herum verstanden. Iirgendwie dachte ich, Sie meinten, dass die Männer die Frauen abzocken.

    Somit gehe ich mit Ihnen selbstverständlich konform, die Scheidungsgesetze in Deutschland sind extrem männerfeindlich, einer feministischen Propaganda über Jahre sei dank.

    Viel schlimmer als die Unterhaltsregelung finde ich allerdings das Umgangs“recht“ mit den eigenen Kindern wenn die Kinder bei der Mutter wohnen (Wie meist).

    Ich finde auch das wäre dringend der Erwähnung hier in diesem blog würdig, da auch das im mainstream kaum erwähnt wird.

    Ich wünsche Ihnen noch frohe Weihnachten und dass Ihre Unterhaltspflicht bald ausläuft.

  9. @#10 AlexanderG

    Ja, das ist ein überlebenswichtiges Thema. Aber diese dämlich Koalition und die von der Leyen kümmern sich, wie seit 30 Jahren, nur um die Belange der armen armen Frauen.

    Ja, dass in Deutschland eine Frau ohne Problem ein Kind dem Vater entziehen kann, das ist nur in diesem Land möglich. In Frankreich steht solch eine Frau mit einem Bein im Knast und auch in den USA. Siehe hier:

    Mutter wegen Kindesentführung verhaftet

    http://de.news.yahoo.com/24122006/286/unterhaltung-olympiasiegerin-b-dard-kindesentf-hrung-verhaftet.html

    Das es viel wichtiger ist, die Position der Männer zu stärken, darauf kommen diese Dumpfbacken nicht. Die GRÜNINNEN sowieso nicht, aber auch die CDU plärrt die alte Leyer(n) weiter. Frauen sind so arm dran, die müssen mehr unterstützt werden etc. etc.

    Ich habe drei Söhne, zwei voll gegen die Musels, der Dritte meint wohl, ich bin etwas überkandidelt.

    Für einen Mann heute heißt eine Familie zu gründen dem eigenen Ruin ins Auge zu sehen.

    @#5 European Patriot

    Ja, und dieses blöde Schreiben glaubst Du unbesehen, oder bist Du der Generalsekretär dieser Partei!

    Was dort steht sind hohlste Floskeln, mehr nicht.

    Ich werde als Alleinerziehender besteuert als ob ich Single wäre. In diesem Land werden nicht die Kinder entsprechend berücksichtigt, nur wer heiratet bekommt gleich tausende hinterhergeworfen, egal ob Kinder da sind oder nicht. Kinder sind diesem Land ein Dreck wert!!

  10. Wenn hier eine Frau das Kind dem Vater wegnimmt, ist sie eine bedauernswerte, mutige Frau die nur im Interesse ihres Kindes handelt. Tut ein Mann genau das Gleiche, ist er ein Kindesentführer.

    Es ist mit vollkommen unverständlich, wie das in einem Land welches ständig nach Gleichberechtigung und Gerechtigkeit schreit stillschweigender Konsens sein kann.

    Der deutsche Feminismus hat schon lange nicht mehr die Gleichberechtigung im Sinn, es geht nur noch um die Erpressung von Privilegien für Frauen. Wie es besser geht, sieht man z.B. in Frankreich. Dort haben Frauen nicht nur das Recht zu arbeiten um sich selbst zu verwirklichen, es wird auch erwartet, dass diese ihren Teil zum Versorgen der Familie beitragen. Hier denken leider viele Frauen, dass es beim Arbeiten vor allem um Selbstverwirklichung geht. Wenn die Arbeit „unbefriedigend“ ist, kann man ja immer noch in die Hausfrauenrolle zurückkehren. Natürlich nicht ohne lauthals darüber zu lamentieren wie böse und frauenfeindlich die Arbeitswelt ist. Fürs schnöde Geldverdienen ist selbstverständlich weiterhin der Mann zuständig.

    Das ist jetzt zwar deutlich OT, aber wie gesagt, eine kritische Sicht auf den Feminismus wird leider überall anders sofort aufs übelste diffamiert.

  11. Kind an Heiligabend getötet – Mutter unter Verdacht

    Und hier die – leider – neueste Nachricht von der Mütterfront!!!

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,druck-456537,00.html

    Erst vor anderthalb Wochen war in Sömmerda in Thüringen ein Kind zu Hause qualvoll ums Leben gekommen. Der knapp zehn Monate alte Leon war verdurstet, weil seine Mutter ihn und seine zwei Jahre alte Schwester tagelang alleine gelassen hatte. Die Polizei ermittelt wegen Totschlags.

    Aber nie vergessen: Islam heißt Frieden und

    Gewalt ist männlich!!

    Von diesen beiden Vorurteilen dürfen wir uns
    nie trennen.

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