Antisemitismus von Moslems ist bei unseren gutmenschlichen „Nie-wieder“- Rufern grundsätzlich kein Thema. Hirsi Ali beschreibt, wie tief der Judenhass im moslemischen „Kultur“kreis verankert ist und wie er systematisch geschürt wird – nicht nur in Arabien, auch hier bei uns. Heute schon stünden 1,2 bis 1,5 Milliarden Moslems 15 Millionen Juden gegenüber. Hirsi Ali sagt: „Sie wissen nichts vom Holocaust„, sagt sie. Und das gelte für die Mehrheit der Moslems.

Eines Tages 1994, ich lebte damals in Ede, einer kleinen Stadt in Holland, bekam ich, so meine Erinnerung, Besuch von meiner Halbschwester. (…) Ich sah Bilder von zahllosen Skeletten, sogar solche von Kindern. Ich hörte entsetzliche Berichte von einigen derer, die den Terror von Auschwitz und Sobibor überlebt hatten. Ich berichtete meiner Schwester davon und zeigte ihr die Bilder in meinem Geschichtsbuch. Voller Überzeugung rief meine Schwester: „Das ist eine Lüge! Die Juden machen die Leute blind. Sie wurden nicht ermordet, vergast oder massakriert. Aber ich bete zu Allah, dass alle Juden auf der Welt eines Tages vernichtet sein werden.“ Was meine Schwester sagte, war nicht neu. Ich war dennoch schockiert. Einerseits weil die Beweise überwältigend waren, andererseits aufgrund der Völkermorde der Gegenwart. Aufgewachsen in Saudi-Arabien, erinnere ich mich, dass meine Lehrer, meine Mutter und unsere Nachbarn uns praktisch täglich erzählten, dass die Juden böse seien, eingeschworene Feinde der Muslime, deren Ziel es sei, den Islam zu zerstören. Vom Holocaust erfuhren wir nie.

Später in Kenia, als ich ein Teenager war und die Wohltaten aus Saudi-Arabien und anderen Golf-Staaten uns in Afrika erreichten, erinnere ich mich, dass der Bau von Moscheen und die Spenden für Krankenhäuser und Arme Hand in Hand gingen mit der Verwünschung der Juden. Die Juden, hieß es, seien schuld am Tod von Babys, an Epidemien wie Aids, an Kriegen. Sie seien gierig und würden absolut alles tun, um uns Muslime zu töten. Und wenn wir je erleben wollten, was Frieden und Stabilität bedeute, dann müssten wir sie vernichten, bevor sie uns auslöschen würden. Und wer nicht in der Lage sei, die Waffen gegen sie zu erheben, für den sei es genug, die Hände zu falten, den Blick himmelwärts zu richten und Allah zu bitten, die Juden zu vernichten.

Westliche Politiker, die heute sagen, sie seien von Ahmadinedschads Konferenz der Holocaust-Leugner schockiert, müssen sich dieser Realität stellen. Für die Mehrheit der Muslime weltweit ist der Holocaust keine historische Tatsache, die sie leugnen. Wir wissen einfach nicht davon, denn man hat uns nie aufgeklärt. Schlimmer noch, die meisten von uns wurden darauf getrimmt, den Juden einen Holocaust zu wünschen. (…) Heute leben, so schätzt man, etwa 15 Millionen Juden auf der Welt, gewiss sind es nicht mehr als 20 Millionen. Ihre Fortpflanzungsrate und ihre Altersstruktur lassen sich mit denen entwickelter Länder vergleichen. Auf der anderen Seite schätzt man die muslimische Weltbevölkerung auf 1,2 bis 1,5 Milliarden Menschen. Nicht nur wächst sie rasant, sie ist auch sehr jung. Was an Ahmadinedschads Konferenz so verblüfft, ist das (stille) Einverständnis der politischen Mitte der Muslime, die nicht allein die Holocaust-Leugnung hinnehmen, sondern auch die Sehnsucht nach der Auslöschung der Juden.

Niemanden in der Welt scheint das zu interresieren. Höchstens die Juden …

(Spürnase: Bernd v. S.)

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32 KOMMENTARE

  1. Weil der Gutmensch kein mutiger Verteidiger hehrer Grundwerte ist, sondern ein feiges Schwein! Der traut sich nicht, zu 1,2 Milliarden Musels zu sagen, dass ihre „Religion“ ein faschistischer Kult ist.

  2. @ Golem: bravo, Du bist eben kein Gutmensch, sondern ein mutiger Verteidiger „hehrer“ Grundwerte (welche sind die? vor allem die hehren?) und ein tapferes Schwein, vor allem am PC bei PI. Nochmals bravo! Weiter so! Was soll ich den Musels sagen? Ihre Religion sei ein faschistischer Kult? Das wird die ungeheuerlich beeindrucken, vor allem via PC. Noch nen paar solcher Vorschläge?

  3. @rational:
    „Nochmals bravo! Weiter so! Was soll ich den Musels sagen? Ihre Religion sei ein faschistischer Kult? Das wird die ungeheuerlich beeindrucken, vor allem via PC. Noch nen paar solcher Vorschläge?“

    Anstatt sinnlos zu polemisieren könntest Du ruhig mal verraten, wie man die Sache effizienter angehen kann.

  4. @ Anti Steiniger Inc.: seltsam, warum meine message, und nicht die von Golem? War das etwa keine Polemik? Oder passt diese besser Deinen Intentionen?
    So, und nun zur Sache:
    1) Es wäre angebracht, zwischen Überwindung des derzeitigen Islams als Ideologie hier in Europa und dem Kampf gegen den Islamismus weltweit säuberlich zu unterscheiden. Beides hat, bis auf gewisse Finanzströme, wenig gemeinsam.
    2) Die Mittel zur Überwindung des derzeitigen Islams hier in Europa sind hinlänglich, auch bei PI bekannt: Aufklärung der Bevölkerung; strikte Anwendung der Gesetze, ggfls. Einführung ergänzender Gesetze; scharfe Kontrolle der Einwanderung; Abdrehen des Geldhahnes uvam. Wobei ich Dich darauf aufmerksam machen muss, dass wir in Deutschland noch relativ gut dran sind. Die Hauptgefahr für Europa liegt in Frankreich und seiner hirnrissigen Politik, aber auch in GB und Spanien.
    3) Der Kampf zur Auslöschung des Islamismus weltweit ist sehr viel komplexer, und wird höchstwahrscheinlich eine Generation in Anspruch nehmen. Eine „Anleitung zum technischen Handeln“ habe ich nicht, sie gibt es auch nicht. Mehrere Szenarien sind möglich: von der Einsicht der islamischen Bevölkerungen, dass ihre derzeitige Religion das Haupthindernis zur Weiterentwicklung ihrer (mehrheitlich beschissenen) Lebenssituation ist, bis zur mehrheitlichen Hinwendung an Salafismus/Jihadismus zur Rettung „ihres Islams“. Wer diese Frage beantworten kann, ist in der Lage, die erforderlichen Maßnahmen zu definieren. Derzeit wohl unmöglich. Alle Optionen müssen deswegen offen gehalten werden.

  5. Ich halte es nicht für realistisch, dass wir Europäer die Muslime „aufklären“. Darum kann sich kümmern wer will. Die werden so oder so immer ein Problem für uns sein, egal ob sie Antisemiten, Islamisten, Linke oder Nationalisten sind.
    Wenn wir uns um was kümmern müssen, dann um den Erhalt und die Weiterentwicklung unserer eigenen Zivilisation. Wir müssen beispielsweise unsere Menschen aktivieren mehr Kinder zu bekommen, und im Alltag höflicher zu sein, ausserdem müssten wir eine positivere Einstellung zur Marktwirtschaft und Freiheit verbreiten, den linken Moralismus bekämpfen, und auch eine Rückkehr starker Religiösität oder Abergläubigkeit verhindern.

  6. @ European Patriot: zum besseren Verständnis: Aufklärung der autochthonen europäischen Bevölkerung über die Gefahren des Islams… Die Moslems müssten sich schon selber aufklären, das schaffen wir nicht.

  7. > Aufklärung der autochthonen europäischen Bevölkerung

    Kurz gesagt: „Europäer“

    > Die Moslems müssten sich schon selber aufklären, das schaffen wir nicht.

    Bringt uns nix und dafür wird es niemals genug Unterstützung geben.

  8. „Es wäre angebracht, zwischen Überwindung des derzeitigen Islams als Ideologie hier in Europa und dem Kampf gegen den Islamismus weltweit säuberlich zu unterscheiden. Beides hat, bis auf gewisse Finanzströme, wenig gemeinsam.“

    Naiver kann man es wohl kaum betrachten. Auf welchem Stern lebst Du eigentlich, „rational“?

  9. @ B. Kant: wenn Du die Realität als naiv betrachten willst, ist es Dein Problem. Im übrigen warte ich noch auf eine Begründung Deiner Behauptung. Sonst buche ich dies unter Geblubber a la „Golem“ (2) ab.

  10. Weißt Du, „rational“, auch ich buche Meinungsäußerungen ab einem bestimmten Niveau unter Geblubber ab, und dazu gehört Deine. Da Du seit Monaten hier im Blog mitliest, müßten Dir die Zusammenhänge zwischen Gewalt und Islam längst klargeworden sein. Da dies nicht der Fall ist, läßt dies nur den Schluß zu, daß Du Dich jeglichen Argumenten dazu verschließt. Deshalb werde ich meine Zeit nicht mit Dir vergeuden.

  11. @ B. Kant: hättest Dir Deinen 1. Kommentar ersparen können. Zeugt nicht von hoher Intelligenz. natürlich nur die Zeitverschwendung im Sinn. Tschüss!

  12. Als überflüssig betrachte ich meinen ersten Kommentar nicht, denn er diente dazu, einer Begriffsverwirrung vorzubeugen.

  13. @ B.Kant: hoffentlich verwirrt Dich der Kommentar von Nils Minkmar, FAZ online von heute nicht noch mehr. Versuchsweise würde ich ihn an Deiner Stelle mal lesen.
    Gewalt und Islam? Danke, habe lange genug in islamischen Ländern gearbeitet, Du auch? Hast Du praktische Erfahrungen gesammelt? Oder Wikipedia und sonstwas- Wissen? Ne kleine „Islamtheorie-Schulung“ mitgemacht? Stimmt alles? Alle Musels „au fond“ gewalttätig? Und wenn sie es in praxi nicht sind, dann sicherlich gemäß Deiner Hypothese in Theorie! Dann, stimmt nämlich alles. Für PC-Kommentare reichts dann allemal.

  14. Du mußt dem Müll nicht viel sagen. Reden hilft bei Faschisten nicht. Die verstehen nur die Sprache der Gewalt. Daher war das Appeasement gegenüber Hitler der größte Fehler des 20. Jahrhunderts.
    Die Musels müssen Gewalt zu spüren bekommen, sonst nichts.

  15. @Golem: „Du mußt dem Müll nicht viel sagen“. „Die Musels müssen Gewalt zu spüren bekommen, sonst nichts“.
    Und Du GOLEM redest von Faschismus? Bedenke: auch bei Anhängern anderer Religionen gibt es Faschisten, auch bei Juden.

  16. @ Golem: von mir aus bezeichne die islamische Religion/Ideologie als Müll (das tue ich übrigens auch), nicht jedoch Menschen. Wer das macht, ist schlicht ein Nazi, gleich ob Deutscher, Jude oder sonstwas.
    Was ich zu Adolfs Zeiten getan (oder nicht getan) hätte ist eine völlig müßige Überlegung. Mir reicht es aus, die derzeitigen Nazis zu bekämpfen, gleich ob christlichen, jüdischen, moslemischen oder gar keines Glaubens.

  17. Womit willst du jemanden bekämpfen, der dir den Kopf abschneíden will und das in der Überzeugung, „Allahs“ Willen zu tun??
    Mit gut-zu-reden????
    Du schützt ja solche Individuen sogar vor der Bezeichnug „Müll“. Darf ich Hitler als Müll bezeichnen oder ist das auch unpassend?

  18. @ Golem: Du bist absolut frei einen Menschen (auch Hitler) als Müll zu bezeichnen. Ich hingegen bin frei, einen Menschen mit einem solchen Menschenbild als Nazi zu bezeichnen. Wir haben uns wohl verstanden!
    Denjenigen, der mir den Kopf abschneiden will um damit „Allahs“ Willen zu tun, werde ich notfalls töten. Gegen Gruppen, Staaten etc, die ähnliches „en gros“ vorhaben sollten, werden erforderliche Maßnahmen ergriffen, notfalls bis zum Krieg und Tod. Aber Müll sind Menschen niemals.

  19. O.K.

    Is auch eine Logik.

    Umnieten kann ich die Kerle schon, aber nicht als Müll bezeichnen, weil das verstößt gegen die Menschenwürde.

    Von mir aus.

  20. @ Golem: nee, das ist nicht eine Logik, sondern die Forderung des deutschen Grundgesetzes. Der feine Unterschied: Du definierst aus eigenem Interesse/Machtvollkommenheit einen Teil der Menschheit als Müll und nietest um. Genau dies hat Adolf getan, mein lieber Golem.

  21. „rational“: „Gewalt und Islam? Danke, habe lange genug in islamischen Ländern gearbeitet, Du auch? Hast Du praktische Erfahrungen gesammelt? Oder Wikipedia und sonstwas- Wissen? Ne kleine „Islamtheorie-Schulung“ mitgemacht? “

    „rational“, Entschuldigung, da habe ich doch glatt nicht beachtet, daß ausschließlich Menschen mit Deinen „Erfahrungen“ sich ein kompetentes Urteil über den Islam erlauben können.

    Im übrigen habe ich, wie Du es mir unterstellst, nicht behauptet, daß jeder Mohammedaner gewalttätig ist, sondern daß es Zusammenhänge zwischen der Ideologie des Islam und Gewalt gibt. Aber jeder liest es, wie er’s versteht.

  22. … „sondern daß es Zusammenhänge zwischen der Ideologie des Islam und Gewalt gibt“ und daß die von Dir empfohlene „säuberliche Unterscheidung“ zwischen Islam und Islamismus naiv ist.

  23. @ B.Kant: Erfahrungen sammelt ein jeder durch gelebte Praxis, nicht durch Theorien/Hypothesen. Frag mal einen Hochschulabsolventen z.B. der Medizin oder Ingenieurswissenschaft. Unter uns, ich vertraue eher meinem gestandenen Hausarzt als einem Arzt im Praktikum oder wie auch immer das heute heisst. Insofern ist das Urteil eines „Islamerfahrenen“ schon bedeutsam.
    Unsere Erfahrungen mit den Moslems in Deutschland wird teilweise grob verzerrt durch die Tatsache, dass es hier kaum gebildete, interessierte Moslems gibt, keinerlei Mittel/Oberschicht, sondern Analphabeten aus Anatolien oder dem Rif. Da liegt doch auch der Hauptgrund für die Misere der nachfolgenden Generation: die Analphabeteneltern stellen keine wie auch immer geartete Bildungsansprüche an ihre Kinder, und der Teufelskreis schliesst sich. Ähnliches gilt übrigens auch für Teile der deutschen „Unterschichteltern“. Dass diese Kinder ein gefundenes Fressen für dubiose Moscheenvereine sind, nimmt nicht Wunder.
    Lebst Du jedoch für längere Zeit in Ankara oder Casablanca, sieht die islamische Welt doch völlig anders aus: gebildete und gut ausgebildete Menschen en masse, Meinungsvielfalt wie hier, kurzum, man kann recht gut dort leben. Klar, die Schattenseiten sind auch schnell sichtbar, ich gehöre mit Sicherheit nicht zu den Bewunderern des Islams.
    Ohne Zweifel, der Islam hat theoretisch eine erheblich gewalttätige Komponente, „theologisch“ schön fundiert. Aber, wo wird diese denn praktiziert oder ausgelebt? In ihren Ländern wohl kaum. Der Salafismus/Jihadismus ist doch gerade die Reaktion gewisser Kreise auf die Tatsache, dass in vielen islamischen Ländern die Religion und ihre Gesetze an den Rand gedrängt werden, manchmal zugegebenerweise im Schneckentempo. Rückfälle sind einkalkuliert, siehe Iran, wo der Schah viel zu schnell und unvorsichtig vorgegangen ist.
    Das islamische Affentheater in Europa muss bekämpft werden, mit Augenmaß und sachgemäß, ohne Panik mancher Teilnehmer hier. In ihren Ländern? Wer die Entwicklung der islamischen Länder für die nächsten 5 – 10 Jahre voraussagen kann, ist ein Genie. Alles ist möglich.

  24. „rational“, ich habe nie in Frage gestellt, daß die Ansichten eines „Islamerfahrenen“ bedeutsam sein können. Jedoch können „Islamerfahrene“ (worunter Du Menschen zu verstehen scheinst, die zeitweise in islamischen Ländern gelebt haben) durchaus naiv sein und vielleicht gerade aufgrund ihrer positiven Erfahrungen im mitmenschlichen Bereich geneigt sein, die Dinge durch eine rosarote Brille zu betrachten. Ich lege sogar sehr viel Wert auf die Meinung von Wissenschaftlern, die im islamischen Kulturkreis aufgewachsen sind, und würde Dir die Bücher von Prof. Bassam Tibi als Lektüre empfehlen, auch wenn ich seine Vision von einem „Euro-Islam“ sehr skeptisch betrachte. „Islamerfahrung“ haben aber nicht nur diejenigen, die in islamischen Ländern gelebt haben, sondern auch jene, welche das Zeitgeschehen und die Entwicklung der westlichen Gesellschaften in der Auseinandersetzung mit dem Islam verfolgen.

    Ich stimme Dir teilweise darin zu, dass das Problem auch in der Ungebildetheit der mohammedanischen Zuwanderer liegt. Aber es hat in der Vergangenheit viele Zuwanderungsbewegungen in unser Land gegeben. Fast alle dieser Zuwanderer gehörten zu ungebildeten Schichten; sie haben sich aber integriert. Das Neue an den mohammedanischen Zuwanderern ist, dass Integration aus religiösen Gründen abgelehnt wird und stattdessen theokratische, quasi-faschistische Denk- und Lebensweisen ihren Einzug halten. Sicher liegt das auch(!) an mangelnder Bildung. Doch was ändert diese Erkenntnis, wenn sich diese Zuwanderer unseren Bildungsangeboten und unserem Wertesystem verweigern und als Begründung ihre Religion anführen?

    Das größte Entwicklungshindernis in mohammedanischen Ländern ist die Religion, daran ändert auch eine kleine, gut gebildete Elite in diesen Ländern nichts. Der grundlegende Ansatz des Islam, die Organisation des weltlichen Lebens mit der Religion unter einen Hut zu bringen zu wollen, ist der Grund für das Scheitern und für die Rückständigkeit in den islamischen Ländern. Die Hybris, mit dem Koran Gottes Wort und die ein für allemal letztgültige Wahrheit in Händen zu halten, lässt keine Entwicklung zu, weil sich ständig unauflösbare Widersprüche zu einem vernunftbetonten, Entwicklung zulassenden Denken ergeben. Insofern teile ich Deine Hoffnung auf eine künftige positive Entwicklung in den islamischen Ländern nicht. Es reicht dazu nämlich aus vorgenannten Gründen keineswegs aus, die diktatorischen Regime in diesen Ländern zu beseitigen. Diese Regime sind nämlich nur die Konsequenz aus der Überbetonung des religiösen Denkens.

    Und wenn ich jetzt noch Deine Bemerkungen zur „Meinungsvielfalt“ in islamischen Ländern, die angeblich „wie hier“ gegeben sei, lese, und wenn Du behauptest, die „theoretisch“ gewalttätige Komponente des Islam würde nirgendwo ausgelebt, dann frage ich mich allen Ernstes, ob Du mich verarschen willst.

  25. @ B.Kant: ich will Dich überhaupt nicht verarschen, sondern nur darauf hinweisen, dass zwischen Theorie und Praxis meist ein großer Unterschied besteht.
    Den analphabeten Anatoliern tust Du zuviel der Ehre an, wenn Du behauptest, dass sie Ausbildung ihrer Kinder und Integration aus religiösen Gründen ablehnen. Sie wissen es schlicht nicht. Für sie ist Kreuzberg ein anderes Kakaköy oder Sebt Oulala, dort ohne Strom, fliessend Wasser, 4-klassige Grundschule + Moschee. Von ihrer Religion kennen sie ausser 3-4 Floskeln weniger als Du und ich. Nun leben sie seit Jahrzehnten im „Fortschritt“, und halten dies für das optimal Erreichbare. Im Koppe hat sich hingegen nichts getan. Der Vergleich mit anderen Immigrantengruppen hinkt gewaltig: entweder kamen die aus Südeuropa, ähnlicher Kulturkreis und nie so rückständig oder Osteuropa, wo bei etlichen Rumänen oder Russen auch erhebliche Zweifel angebracht sind. Übrigens haben sich die Zigeuner (meist keine Moslems) in Europa auch lange Zeit (Jahrhunderte!) nicht integriert und galten als diebisches Dreckspack. Irgendwann klappts dann doch.
    Dass der Islam die rückständigste und verlogenste Religion ist, steht für mich aus Erfahrung ausser Zweifel. Sie ist auch der Hauptgrund für die obwaltenden Zuständen in den Ländern. Über Tibis Hypothesen kann ich nur schallend lachen, der letzte Rettungsversuch. Entweder reformiert sich der Islam in seinen Kernländern oder er ertrinkt in einem Blutmeer. Der nicht lösbare Widerspruch zwischen globalisierter Ökonomie und „din ua daula“ wird dazu führen. Vielleicht zeigen uns die Palis, wie angefangen wird.
    Wir sollten uns darauf konzentrieren, das islamische Affentheater in Europa möglichst geräuschlos und zielgerichtet zu beenden, ohne Panik und Nazigeblubber. Es wird schwierig genug, da Frankreich, GB und Spanien erheblich mehr Probleme damit haben als wir.

  26. „Sie wissen es schlicht nicht.“
    Dafür „wissen“ sie umso mehr, wenn es um Belange ihrer Religion geht.

    „Der Vergleich mit anderen Immigrantengruppen hinkt gewaltig:“
    Das hast Du gut erkannt, nichts anderes wollte ich ausdrücken. 😉

    „Entweder reformiert sich der Islam in seinen Kernländern oder er ertrinkt in einem Blutmeer.“
    Sehe ich auch so.

    „Vielleicht zeigen uns die Palis, wie angefangen wird.“
    Mit Sicherheit nicht.

    „Wir sollten uns darauf konzentrieren, das islamische Affentheater in Europa möglichst geräuschlos und zielgerichtet zu beenden, ohne Panik und Nazigeblubber.“
    Ohne „Geräusch“ wird’s nicht abgehen, denn die verpennten Politiker benötigen den außerparlamentarischen Druck. Seit Jahrzehnten haben sie gegen den aufziehenden Schlamassel nichts unternommen und bis heute haben sie die Ursachen nicht erkannt.

    Dein Kuschelkurs, „rational“, wird nichts bringen. Klare Ansagen sind gefordert.

  27. @ B.Kant: Kuschelkurs? Na, wenn Du meinst..
    Je mehr „Geräusche“ gemacht werden, desto größer die Fehler, die enttäuschten Erwartungen, die grundgesetzlich nie erfüllt werden können, die Anzahl unerwünschter „Verbündeter“, die Ungerechtigkeit, der aussenpolitische Flurschaden..und..und..und. Der politische Kampf gegen die Islamisierung Europas ist, wie alle anderen politischen Entscheidungen dem Nützlichkeitsdenken, dem Preis/Leistungsvergleich, der Risikoanalyse..und der Durchführbarkeit unterworfen. Wozu da großes Gebrüll veranstaltet werden muss, bleibt mir schleierhaft. Du kannst davon ausgehen, dass in Deutschland derzeit dieses Problem (Islamisierung) durchgerechnet wird, so blöde sind die Politiker nun auch nicht. Die Ergebnisse dieser Rechnungen werden, je nach politischer Couleur nicht identisch sein, so ist es nun mal in der Demokratie. Dann kann Wahlkampf mit „Gebrüll“ veranstaltet werden, falls erforderlich. Bei der derzeitigen Stimmungslage in Deutschland glaube ich nicht an Gebrüll. Ausser Tante Claudia und KonsortInnen ist niemand für eine fortschreitende Islamisierung, und alle Parteien wollen gewinnen.
    Vergiss die Zeitschiene nicht. Die 68er-Generation braucht Zeit zum Rückzug unter Gesichtswahrung, falls die Biologie nicht hilfreich beiseite steht.

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