In einem klasse Beitrag befasst sich FreeSpeech auf Nebeldeutsch mit dem Brief der 38 sogenannten Gelehrten, der Imame, an den Papst. Dabei stellt sich heraus, dass der Brief, der mit dem Ziel geschrieben wurde, die Gewaltlosigkeit des Islam zu erklären, genau das Gegenteil tut – aber versteckt, an Stellen, wo keiner mehr richtig hinschaut.

Was wichtig ist im Islam, wird vor den anderen versteckt.

Es wird gesagt, aber nicht an erster Stelle, nicht am Schluss, sondern an einer unwichtigen Stelle, an einer Stelle, wo die erste Aufmerksamkeit nachlässt, oder an zweitletzter Stelle, wo man auf den Schluss schielt.

In der Einleitung zu einem Text wird der westliche Leser auf die falsche Spur geführt, am Ende eines solchen Textes wird eine harmlose Aussage gemacht, und nur der geübte Muslim, nur der geübte Nebeldeutsch-Leser weiss, dass die Botschaft an die Muslime genau dort steht, wo der westliche Mensch die langfädigen Ausführungen flüchtig liest, also dort, wo das Auge weiterstrebt, weil es die echte Information am Anfang erwartet, als These, oder am Ende, als Zusammenfassung.

Nehmen wir die Aussage zur Gewalt im Islam, die von Papst Benedikt XIV aufgebracht wurde, von den Muslimen mit mörderischem Protest abgelehnt, und die im klärenden Brief der 38 Muslime an den Papst bestätigt wurde, aber so versteckt bestätigt wurde, dass es für die meisten Journalisten und Theologen unsichtbar blieb. …

Unbedingt weiterlesen bei FreeSpeech!

» Die Neue Ordnung: Dialog nach Muslimart – von Hans Peter Raddatz

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13 KOMMENTARE

  1. Die Lehre des erlauchten Mitverfassers des Briefes Scheich Mohammed Said Ramadan al-Bouti, wie sie noch bis vor kurzem auf seiner Homepage zu lesen war: (20)

    Selbstmordattentäter sind Märtyrer. Ausdrückliche Aufforderung zu Attentaten

    Rechtfertigung der Ermordung jüdischer Frauen und Kinder sowie unbeteiligter Muslime

    Der Glaubenskrieg in allen seinen Formen ist Pflicht

    Selbstmordattentate sind der Gipfel der Märtyrerarbeit

    Befreiung ganz Palästinas von den Juden ist die Pflicht aller Muslime

  2. Bitte nicht missverstehen! Ich möchte weder d. Islam noch die Imame in Schutz nehmen, doch solche Versteckspielchen ist nicht Einseitig! Wie war das mit der Papstzitat? Weshalb sagte er nicht geradezu das der Islam Radikal und Aggressiv ist, und verlogen usw. usw. was ja die Wahrheit entspricht, und weshalb versteckt sich versteckt hinter jemand der schon lange tot ist???

    Weshalb erwartet man von anderen dass die nicht verlogen handeln, wenn der wer für selbst einen Vorbildaufgabe hat, nicht anders handelt?? Ich weis dass ich mit solche Aussagen die Gemüte etwas gegen mich drehe, und manche vertrocknete Plätzchen könnte auf mich zufliegen…doch irgendwie erwarten wir nicht zu viel von welche die grundsätzlich, und von ihr Gesetz her berechtigt die nichtislamische Welt ver …schaukeln berechtigt sind, und sogar nahezu ihr Pflicht ist, wenn man die, die eben Ehrlich, und Klar und deutlich und Vorbildlich sein müssten, und doch nicht sind, da sie eben meinen sich verstecken zu müssen hinter etwas oder jemand, um ihre Meinung so indirekt und so harmlos (ohne Verantwortung!) wie nur geht vermitteln zu sollen???

    Bitte also es ist eine Anregung zu bedenken von wem was zu erwarten ist, und von wem sollte man nichts erwarten… Bei der Islam ist es eben so, dass auch das was sie fragen sicherlich gelogen ist, wie viel mehr wenn sie was antworten? Aber wie gehen wir selbst damit um was wir sagen und tun?

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  3. Jihad ist nicht notwendigerweise Krieg (die Anführungszeichen sind überflüssig), aber Jihad ist im wesentlichen Krieg, praktisch immer Krieg, und nur im Ausnahmefall nicht Krieg.

    Dazu sollte man beachten, dass der Jihad im Westen als Krieg umgesetzt wurde. Die Terroristen berufen sich ständig auf den Jihad. Es nutzt uns nichts, wenn die islamischen Gelehrten nur halbmündig uns vom Gewalt ablenken wollen, sie lenken gleichzeitig die Moslems in den Ländern Europas zum Gewalt hin, zum Jihad. Deswegen ist unsere empirische Wahrnehmung des Wortes Jihad=Krieg. Ein Ata Mustafa kommt nicht von allein auf solche Gedanken, dass er die WTC in die Luft sprengt, wenn ihm nicht die Gelehrten rechts und links erklären, dass das was gutes sei. Auch keine Berliner Konvertitin würde den Koffer packen, das Kind nehmen nach Irak in den Jihad ziehen um dort Selbstmordattentate anzuzetteln… Die Gelehrten müßten endlich sehen, dass sie das ihren eigenen Moslem Anhängern beibringen, dann würden wir ihnen glauben, egal, was im Koran steht. So lange aber immer mehr Moslems im Namen des Islam gewalttätig werden, bringt so ein wischi-waschi Text nix.

  4. Tiqvah-Bat-Shalom

    Du verwechselst da was: Der Islam tut von sich selber, als ob er friedlich wäre. Der Papst hat die Welt darauf aufmerksam gemacht, dass im Islam etwas knarzt.

    Sich selber gegenüber soll man ehrlich sein. Dem anderen sollte man nicht einen Hohlspiegel von 100 m Durchmesser hinhalten.

  5. @FreeSpeech (#4): Das kommt nur daher, weil manche über die Papstrede sprechen, ohne sie gelesen, oder verstanden zu haben.
    Der Papst hat in seiner Regensburger Rede seine eigene Zuhörer bedacht, das waren keine Moslems die Adressaten. Die haben nur über sich genommen, weil es ihre Art ist.
    Sicher hatten die Mohammedaner auch etwas darin, woraus sie lernen konnten. Aber es steht dem Papst zu, wenn er zu seinen eigenen Anhängern spricht, selber zu entscheiden, wie weit er jemand anprangern will, oder wie weit er nur einen Apell ausspricht, dass die Religionen sich mehr der Vernunft widmen möchten, dass Vernunft nichts ungöttliches sei usw…

    Wenn er die Mohammedaner gleich so angeprangert hat, wie Tiqvah sich erhofft hat, gleich ihm vorzuwerfen, er sei verlogen… Tiqvah hat einige Vorurteile dem Papst und den Christen gegenüber, würde ich sagen. Das ist nicht schön. Und noch häßlicher ist es, ein Vergleich mit den Gelerten zu ziehen, die ja ihre Legitimierung der Gewalt auf dieser Weise vebergen wollen. Der Papst hat kein Gewalt gegen die Mohammedaner oder Juden in seiner Regensburger Rede legitimiert. Das ist in etwa so, wie wenn man Hitler mit Churchil vergleicht: Beide haben nur Krieg geführt und den anderen bombardieren lassen… Nicht wahr?

  6. @Kybeline

    Ich denke, dass die Papstrede erst mal eine Vorlesung über Vernunft und Glaube war, denn dies ist das zentrale Thema von Ratzinger und im Grunde auch der Kirche. (Und auch im Judentum, denke ich.)

  7. OT

    Ich glaube, es war im Vorfeld auch Thema bei PI. Hier kann man „Channel 4’s alternative Christmas message“ bewundern. Tja…

  8. @FreeSpeech: Ja genau. Ein schönes Thema. Die katholische Kirche hat einen langen Weg zurücklegen müssen, bevor Ratzinger diese Rede halten durfte.

    Eine Rede an seiner ehemaligen Universität ist nicht dasselbe wie ein Brief an dieser Al-Bouti und den anderen 37 Mohafritzen gewesen wäre. Nur so, formhalber.

    PS: Ich finde schade, dass Ratzingers wörtliche Aussage, gerade von denen so leicht überlesen wird, die schon selber sich solche Kehrtwenden von seiten der Kirche und der Gesellschaft gewünscht haben. Ich erinnere mich noch, wie Tiqwah unsere zu konsumorientierten Weihnachtsfesten (inkl. Geschenken und Fressorgien) beklagte.

    Und ich habe die Rede des Papstes so verstanden, dass man in der heutigen Welt der Rationalität immer noch einen Platz für Glaube hat, denn mit Vernunft allein kommt der Mensch nicht über die Runde. Das war eine meisterhafte Formulierung, dass man halt den Glauben in die heutige Welt hineinbringen kann, und nicht dass man der heutigen vernünftigen, nüchternen wissenschaftlichen Sichtweise entsagen muß, wenn man an Gott glauben will – na ja, ich bin eben nicht ein Redner wie Ratzinger. Aber dieses Brükenschlagen zwischen Vernunft und Glaube ist meisterhaft, wenn man sieht wie manche Glauben zwar mit der leeren Hülle des Wortes „Vernunft“ schmücken wollen, aber vollkommen irational handeln. (Von welchem Glauben spreche ich wohl?)

    Als PI sagte, Ratzingers Rede wurde zur Rede des Jahres gewählt, habe ich nur lakonisch kommentiert, dass ich sie auch gewählt hätte.
    Wahrscheinlich hätte Tiqwah das auch getan, wenn sie sie beachtet hätte?

  9. Kybeline

    Ich kann Ratzingers Bücher empfehlen. Zwar kann ich seinen Schritt zum Glauben nicht machen, aber es ist sauber, wie er argumentiert.
    Und sein Rat an die Atheistin Fallaci ist exzellent: Wenn Sie nicht an Gott glauben, dann handeln Sie einfach so, als ob er existieren würde.

  10. Entschuldige Tiqvah-Bat-Shalom,
    aber der Papst hat das Problem, dass er Millionen Katholiken verpflichtet ist, die praktisch Geiseln der Muslime sind.

    Weder Amerika noch die EU kümmert es im geringsten, wenn im Nahen Osten oder Afrika Katholiken vom muslimischen Abschaum ermordet und Kirchen angezündet werden.

    Die vorsichtige Andeutung des Papstes hat jedem überdeutlich vor Augen geführt, dass keine einzige „christliche“ Nation hinter ihm steht.

    Hätte der Papst Klartext geredet, so wie du vorschlägst, wäre doch die ganze „christliche“ Welt über ihm hergefallen und die Grünen Politiker hätten gemeinsam mit Muslimen in Deustchland Kirchen angezündet.

    Das ist leider die Realität.

    Ich schäme mich wenn ich sehe, wie in Dänemark ein Haßprediger, der eigens nach Ägypten gereist ist, um dort das Abfackeln von Kirchen und Dänischen Botschaften und Gewalt gegen Dänische Bürger in der Muslimischen Welt anzuzetteln, zurück nach Dänemark gehen kann, und dort – statt sofort ins Gefängnis geworfen zu werden als Terrorist – sich statt dessen triumphierend grinsend am Fernsehen produzieren darf.

  11. „Entschuldige Tiqvah-Bat-Shalom,
    aber der Papst hat das Problem, dass er Millionen Katholiken verpflichtet ist, die praktisch Geiseln der Muslime sind.“

    @ Kohler,

    Deine Ausführungen kann ich voll unterstreichen, doch Geiseln der Muslime sind in solchem Fall sogar alle, die einen „christlichen“ Anstrich haben.

    Danke daß Du das Wort „christliche“ in Anführungszeichen gesetzt hast.

    Doch ich erkenne, daß Tiqvah-Bat-Shalom nicht Unrecht hat. Ich benutze auch gern Zitate von anderen Autoren, nicht nur weil sie (die Zitate) treffend formuliert sind. Es ist wohl die indirekte Selbstzensur, seitdem die Muslime „Respekt“ mit Nachdruck (für den wiedererwachten Islam) abverlangen.

    Paulchen

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