Führende spanische Moslems haben mit dem Verlangen an den Vatikan geschrieben, zukünftig in der andalusischen Kathedrale von Cordoba beten zu dürfen. Das meldet Al Jazeera. Sie wandten sich am Dienstag mit diesem Begehren an Papst Benedikt XVI., und begründeten dies damit, dass Teile der Kathedrale während der Zeit moslemischer Herrschaft auf der iberischen Halbinsel ursprünglich als Moschee gebaut worden waren.

Es sei nicht so, erklären die Moslems in ihrem Brief, dass sie diesen heiligen Ort ganz für sich übernehmen wollten. Vielmehr dachten an eine gemeinsame Betstätte für verschiedene Glaubensrichtungen, einen in der Welt einzigartigen Ort ökumenischer Andacht, um auf diese Weise zum Frieden der Menschheit beizutragen. Der spanische Klerus hatte frühere Wünsche dieser Art stets zurückgewiesen. Der Generalsekretär des spanischen Moslemverbandes, Mansur Escudero, sagte, schon öfter hätten Sicherheitskräfte Moslems daran gehindert, sich in der früheren Moschee niederzuwerfen. Er sieht dieselben reaktionäre Kräfte in der katholischen Kirche am Werk, die auch ständig opponieren würden, wenn irgendwo eine neue Moschee entstehen würde, moslemische Lehrer in staatlichen Schulen unterrichten oder es um Kopftücher ginge. Aus aller Welt würden schließlich Moslems kommen, um die Kathedrale von Cordoba zu sehen, die allgemein als „Kathedral-Moschee“ bekannt wäre.

Die Kathedrale von Cordoba war ursprünglich als Moschee erbaut worden.

Die Mezquita (arabisch: ????,“Masjid“, bedeutet auf spanisch: Moschee) ist die heutige Kathedrale von Córdoba (offizieller Name: Maria Empfängnis Kathedrale), die als Moschee zu den Zeiten des maurischen Spaniens in mehreren Bauabschnitten durch die Emire und Kalifen von Córdoba in hunderten von Säulen-Doppelbögen immer wieder erweitert wurde. Sie ist mit ca. 23.000 m² die drittgrößte Moschee der Menschheitsgeschichte und die größte Moschee auf europäischem Boden.

Im 13. Jahrhundert wurde sie in eine Kathedrale umgewandelt. „Unwesentlich“ sicher, dass die ehemalige Moschee an genau der Stelle erbaut wurde, wo zuvor die Kathedrale von Vincent gestanden hatte. Diese wurde von den alles zerstörenden Moslemhorden bei ihrer Eroberung der spanischen Halbinsel im 8. Jahrhundert mal eben dem Erdboden gleichgemacht.

Im Dezember nun erließ die spanische Bischofskonferenz eine Erklärung, in der nicht befürwortet wird, Moslems in der Kathedrale beten zu lassen. Das wollen die eine Million spanischen Moslems nicht hinnehmen und wandten sich daher direkt an den Papst.

Wie wäre in diesem Zusammenhang die Forderung, die Hagia Sophia wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung zuzuführen?

» Fakten & Fiktionen: Muslime wollen Kathedrale von Córdoba
» Weltwoche: Das Land, wo Blut und Honig floss

(Spürnase: Andreas Sch.)

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

31 KOMMENTARE

  1. Wenn wir gerade dabei sind, dann sollte der Christ auch die Hagia Sofia zurückverlangen.
    immerhin war sie über 1000 Jahre eine Kirche und ist gerade mal 500 Jahre eine Moschee für Monolüge der Hassprediger.

  2. Und bestimmt werden diese friedenswilligen Muslims auch bereitwillig den Tempelberg den Juden zum Beten überlassen. Als Geste des Guten Willens!!

  3. Vielmehr dachten an eine gemeinsame Betstätte für verschiedene Glaubensrichtungen, einen in der Welt einzigartigen Ort ökumenischer Andacht, um auf diese Weise zum Frieden der Menschheit beizutragen.

    Dann träumt mal schön weiter. Aber bei der momentanen soften Linie im Vatikan halte ich alles für möglich. Regensburg und Türkeireise des Papstes. Stellenweise hatte ich den Eindruck, es mit zwei verschiedenen Persönlichkeiten zu tun zu haben.

  4. schließe mich kybeline an. heiden auf nach mekka! schließlich war die kaaba einst eine rein heidnische pilgerstätte.es ist nicht so dass die heiden diesen heiligen ort ganz für sich übernehmen wollten. vielmehr dachten sie an eine gemeinsame betstätte für verschiedene glaubensrichtungen, einen in der Welt einzigartigen ort ökumenischer andacht, um auf diese Weise zum frieden der menschheit beizutragen. im einrichten getrennter betplätze haben die saudis aufgrund der existenz von frauen ja reichlich erfahrung. dürfte also nicht schwer werden, dort eine nische für die polytheisten zu finden :))

  5. Haben diese Leute nicht schon genug andere Plätze wo sie sich 5 mal täglich aufs Hirn werfen können?

  6. @Mir: Unter dem letzten Papst wäre eine neuerliche Unterwerfungsgeste absolut kein Wunder gewesen, nachdem er ja auch den Koran geküßt hatte…
    Aber bei Benedikt ist hier wohl alles offen. Ich hoffe jedenfalls darauf, daß er wieder einen ähnlich klugen Schachzug schafft wie mit seiner Rede im September und seinen darauffolgenden „Entschuldigungen“, die eher ein Bedauern der Reaktionen in der islamischen Welt waren.
    Man darf auf jeden Fall sehr gespannt sein auf seine Reaktion…

  7. Die Moslems müssen noch viel lernen. Man sollte nur Forderungen stellen, wenn man auch etwas im Gegenzug anbieten kann. Ich wüsste nicht was die zu bieten haben.

  8. @Brandenburger…

    Wo lebst Du eigentlich??? Hast Du es immer noch nicht gerafft??!!??
    Der Musel hat nichts zu bieten außer Dreck – aber das genügt hierzulande und Europaweit.
    Mit Hass, Gewalt und seiner schärfsten Waffe , der deutsch-europäischen Feigheit, erreicht er alles was er will.

  9. Hm, wie wärs hiermit: Mekka, die heiligste Stadt des Islam, darf bekanntlich von sogenannten Ungläubigen nicht betreten werden. Der Islam nimmt für sich grundsätzlich in Anspruch, eine Religion zu sein, die wie das Judentum und das Christentum auf Abraham zurückgeht, die Kaaba in Mekka wird auch als das von Abraham gebaute erste Gotteshaus verehrt… Dann kann man doch folgenden Kompromiß eingehen: Moslems dürfen grundsätzlich jede Kathedrale und Kirche für ihr gebet nutzen, wann immer sie wollen, WENN Mekka für ALLE Angehörigen abrahamitischer Religionen geöffnet wird, also eben auch für Christen und Juden, UND wenn diese auch an der Hadj teilnehmen und zu einer bestimmten Zeit gemeinsam an der Kaaba zu Jahwe bzw. dem „Dreieinigen Gott“ beten dürfen 😉

  10. @Mir: Is mir schon klar, das war ja eher ein Scherz 😉
    Ich hoffe in diesem Fall sowieso lediglich darauf, daß der Papst geschickt auf die Intoleranz des Islam zu sprechen kommt, und daraus dann ein „Nein“ ableitet. Zu mehr wird es sowieso nicht reichen, denn dafür fehlt dem papst einfach der Rückhalt…

  11. Wenn die spanischen Mohammedaner etwas zum Frieden beitragen möchten, sollten sie sich vielleicht erst einmal etwas objektiver mit ihrer menschenverachtenden Ideologie und seinem amtlichen Hetzblatt Koran auseinandersetzen.
    Vor allen Dingen bitte auch mit dem schizophrenen Gründer Mohammed, der nichts anderes als ein begnadeter, ambitionierter Krimineller mit einem beeindruckendem Strafregister war.
    Dem pädophilen „Visionär“ wäre ein Schuldspruch in folgenden Punkten heutzutage sicher:
    -Verbrechen gegen die Menschlichkeit
    -Vorbereiten und Führen von Angriffskriegen
    -Anstiftung zum Massenmord
    -Mord aus niederen Beweggründen
    -Aufruf zum Rassenhass
    -Folter
    -Erpressung
    -Diebstahl
    -fortgesetzter sexueller Mißbrauch von
    Kindern

    und so weiter und so weiter..
    Damit befindet sich der Mann auf Augenhöhe mit Leuten wie Pol Pot, Idi Amin, Adolf Hitler, Josef Stalin, Mao tse Tung und so weiter und so weiter….

    Insofern betrachte ich das Ansinnen der spanischen Mohammedaner als (mindestens)Hausfriedensbruch übelster Sorte.
    Da würde auch zum Beispiel ein -niemals erfolgendes- Angebot der Öffnung der Hagia Sophia in Konstantinopel nichts daran ändern, die menschenverachtende Idelogie wäre ja nach wie vor die gleiche, sprich, an dem kriminellen Hintergrund ändert sich nichts.
    Wenn es den spanischen Mohammedanern denn so um den Frieden geht, sollten sie sich doch auch besser vielleicht um die Umma in Gaza kümmern, irgendwie läuft das da ja nicht so richtig rund zwischen den „lieben Geschwistern“. Auch der Irak bietet da noch reichlich Gelegenheiten, erst einmal den eigenen Saustall auszumisten.
    Bei den spanischen Bischöfen kann man nur hoffen, das sie und der Papst weiterhin standhaft bleiben.
    Das wir, der Bibel folgend, den Mohammedanern dauernd die linke Wange hinhalten, ist ja schon schmerzlich genug.
    Vom Anus steht da aber nun wirklich nichts drin. Das interpretieren nur Frau Roth und ein paar andere so…

  12. Am 6. März 2001 durfte Papst Johannes Paul II in Damaskus in der Omajjaden-Moschee beten. Seine Bitte, in einer zur Moschee umgewidmeten ehemaligen byzantinischen Basilika zu beten, wurde ihm abgeschlagen.

    Die Muslime versuchen mit allen Mitteln, von friedlichen bis zu gewalttätigen, den Islam zu verbreiten, Hunderte von Kilometern oder einige Meter weit. Sie haben dabei eine beispiellose Geduld, denn Zeit kommt in ihrem Weltbild nicht vor.

    Leider wissen sie nicht, daß es außer zeitlos Gültigem auch zeitlos Ungültiges gibt: den Islam.

  13. Über diesen gutgemeinten Vorschlag sollte man reden können…Radio Vatikan sollte die Antwort verbreiten, daß wir im Gegenzug die Rückgabe der Hagia Sophia sowie sämtlicher der türkisch-islamischen Eroberung zum Opfer gefallenen Kirchen und Klöster auf dem Balkan, der anatolischen Halbinsel und auf Zypern erwarten…Ist doch nur fair.

    PS: Persönlich würde ich sogar weiter gehen: für jede Moschee, die hierzulande eröffnet wird, ein Kirchenneubau in Anatolien!

  14. @Argonnenveteran
    und alle Klöster und Kirchen in Ägypten, Lybien, Tunesien, Algerien, Jordanien, Syrien, Libanon, Iraq, Iran, Aserbeidjan, Armenien, etc. pp. diese Liste is viel zu lang um sie hier zu posten.

    Auch wäre es angebracht, den Patriarchen von Konstantinopel, der schon über 1000 Jahre vor den Türken dort war, den ihm gebührenden Respekt zu zeigen und alle konfiszierten Kirchengüter an ihn und die Kirche zurück zu geben.

    Dasselbe gilt für die Patriarchen von Antiochien und Alexandrien. Es gilt für die koptischen Christen in Ethiopia, die protestantischen und katholischen Christen in Pakistan, Indonesia und Malaisia. Die nestorianischen Christen in Iran und Zentral Asien und alle die in anderen islamischen Shitholes auf unserem Planeten leben müssen.

    Hier ist ne Idee. Warum kümmern sich die „Umweltschützer“ nicht mal um die islamische Verschmutzung unserer Welt?

    Wann wacht Europa endlich auf von seiner politischen und konfessionellen Nabelbeschauung? Anstelle immer gegen’s amerikanische Hosenbein zu pissen dreht Euch mal in den Wind, der Eure Haustür einbläst…

    Je mehr ich mit diesem Thema befasse, umso besser gefällt mir die Idee, to NUKE MECCA
    … und den Rest des islamischen Misthaufens! Einen Tumor schneidet man ja auch raus….

  15. Mal nebenbei bemerkt, der Herr Mansur Escudero ist, wie man am spanischen Nachnamen erkennt, ein Konvertit. Ich habe schon öfters Berichte aus der Islam-Szene in Spanien gelesen und im Fernsehen geschaut — ich sag Euch Leute, es sind immer wieder Konvertiten (die allermeisten ehemalige Linke)- die solche Aktionen, wie die „Rückgabe“ der Kathedrale von Cordoba inszenieren. In Spanien scheint das ganz extrem zu sein. Vielleicht die letzte Rache an Franco oder sowas ….

  16. Der Vergleich, Cordoba gegen Hagia Sophia oder Tempelberg ist grundsaetzlich falsch.

    Fakt ist, dass Hagia Sophia, Tempelberg und tausende andere christlich/juedische Einrichtungen nicht auf islamischen Reservaten gebaut wurden. Diese Gebiete wurden spaeter besetzt und islamisch besudelt.

    Demgegenueber haben „mit Islam Infizierte“ kein Anrecht auf Cordoba oder Sonstwo, weil sie in Spanien nichts verloren haben. Sie hatten Sued-Spanien unter ihrer Besatzung, haben auf christlichem Boden ihre primitiv-minderwertigen Kultstaetten gebaut und wurden spaeter von den eigentlichen Einheimischen wieder nach Nordafrika verjagt, wo sie herkamen. Alles was sie auf besetztem Boden errichtet haben, ist Null und Nichtig und muesste wieder niedergerissen werden.

  17. .. keine langen Diskussionen, einfach mal nen christlichen Gottesdienst in der Hagia Sophia und im Chora-Kloster fordern. Und natürlich die Wiedereröffnung des Seminars Halki, (auch Ariel Sharon hat 2000 sein selbverständliches Recht in Anspruch genommen, überall hinzugehen, auch auf den Tempelberg) .. und und und …. man könnte die Islamis richtig schön vollschwallen, bis die selber wieder ihre Teppiche einrollen ….

  18. Die Zeitung „El País“ interviewt den Konvertiten Francisco Abdussalam Escudero
    Die Konvertiten sind fast alle ehemalige extrem Linke, aus den kommunistischen Parteien und aus der Izquierda Unida. Sie kommen auch aus der ETA, aber das hat man dem spanischen Ministerpräsidenten José Maria Aznar ja nicht geglaubt. Der hat es derartig zögerlich geäußert, daß es weggewischt wurde. In Lateinamerika missionieren ehemalige ETA-Mitglieder ganze Indiodörfer für den Islam.

  19. @Gudrun: Diese Konvertiten sind doch wieder einmal ein Beweis, wie gut Islamisten, Linksradikale und Rechtsradikale zusammenpassen…
    Was Aznar betrifft, der hatte auch das Problem, daß er bei den Bombenanschlägen kurz vor der Wahl grundsätzlich die Auffassung vertrat, die ETA wäre für diese verantwortlich, obwohl sich relativ schnell abzeichnete, daß es ausländische Islamisten waren. Das wurde ihm politisch anscheinend zum Verhängnis, leider…

Comments are closed.